Deutscheopfer.de: Detaillierte Schilderung eines Falls in einem Leserbrief

Heute kam in der Redaktion von deutscheopfer.de ein Leserbrief einer älteren Dame an, die vor einigen Jahren Zeugin einer deutschenfeindlichen Gewalttat wurde. Eine türkisch-arabische Jugendgruppe soll 2002 einen 40-jährigen "Scheiß Deutschen" brutal zusammengeschlagen haben. In der Presse fand die Zeugin danach keine Erwähnung des Falls. Deshalb nun an dieser Stelle ihre Schilderung:

Felix Menzel

Felix Menzel ist Chefredakteur des Schülerblogs blauenarzisse.de.

Sehr geehr­te Damen und Herren,

ich möch­te Ihnen einen Vor­fall schil­dern, der eini­ge Jah­re zurück­liegt. Es war in dem Jahr, als die Elbe über die Ufer getre­ten ist und gro­ße Über­schwem­mun­gen ver­ur­sacht hatte.

Ich ging um 23:30 Uhr in Ber­lin-Char­lot­ten­burg die letz­te Gas­si-Run­de mit mei­nem Hund. Am Liet­zen­see­park Ecke Sophie-Char­lot­te-Str. stan­den wie jeden Abend die tür­ki­schen Dro­gen­dea­ler. Als ich an der Wie­se am Kai­ser­damm ent­lang­ging, atme­te ich eine Wol­ke von Mari­hua­na-Duft ein, von einer Grup­pe von ca. 12–15 türkisch/arabischen Jugend­li­chen, die sich auf der Wie­se auf­hiel­ten. Sie sind oft da, die meis­ten spre­chen tür­kisch. Ich ging vor­bei, bis mein Hund plötz­lich ste­hen­blieb und zurück­blick­te. Da hör­te ich es auch: ein mensch­li­ches Stöh­nen, leid­voll, und dann sah ich es auch: meh­re­re Jugend­li­che tra­ten hef­tig auf jeman­den ein. Sie hat­ten sich rund um eine der Sitz­bän­ke grup­piert, und ich sah im hel­len Mond­licht die wei­ßen Jeans und die Tritt­be­we­gun­gen der Beine.

Nun war ich damals zwar schon 55 Jah­re, und als Frau sicher in so einer Situa­ti­on gefähr­det, aber ich kann es nun mal nicht lei­den, wenn vie­le einen Ein­zel­nen angrei­fen. Ich dach­te, sie miß­han­del­ten einen der Ihren.

Als ehe­ma­li­ge Kreuz­ber­ger Leh­re­rin habe ich auch nicht wirk­lich Angst vor Jugend­li­chen, auch wenn sie wie in die­sem Fall durch­aus zwi­schen ca. 16 und 22 sind. Also ging ich laut brül­lend auf die Grup­pe zu, schrie sie an, sie soll­ten auf­hö­ren, sie soll­ten ihn in Ruhe las­sen etc. Aber die Gang war so im Rausch, daß sie mich erst bemerk­ten, als ich schon ganz dicht dran war. Da bemerk­te einer mich und mei­nen Hund, einen Pit­bull­misch­ling, rief den ande­ren etwas zu und dann rann­ten sie in alle Him­mels­rich­tun­gen davon.

Auf der Bank, die nach hin­ten weg­ge­kippt war, hing stöh­nend ein etwa 40-jäh­ri­ger Mann, ein Deut­scher, und hielt sich den Bauch vor Schmer­zen, in den die Täter offen­bar kräf­tig hin­ein­ge­tre­ten hat­ten. Ich rich­te­te die Bank und den Mann auf und frag­te, ob er ein Han­dy bei sich hät­te. Es war klar, daß er drin­gend medi­zi­ni­sche Hil­fe benö­tig­te. Er faß­te an sei­ne Hosen­ta­sche, aber das Han­dy war nicht da. Ich blick­te auf den Boden und fand sein Han­dy, sein Porte­mon­naie und sei­nen Schlüs­sel im Umkreis von zwei Metern. Die Täter hat­ten alles regel­recht herausgetreten.

Wäh­rend ich die Poli­zei ver­stän­dig­te, klet­ter­te mein Hund an dem Mann hoch, und er hielt ihn wie einen Ted­dy im Arm. Das beru­hig­te ihn, und lang­sam konn­te er spre­chen und mei­ne Fra­gen beant­wor­ten: Er erzähl­te mir, daß er ein Flut­op­fer aus Dres­den sei, und mit sei­ner Frau bei Ver­wand­ten am Kai­ser­damm unter­ge­kom­men sei. Sein gan­zes Haus sei über­schwemmt. Er sei gegen halb zwölf noch­mal run­ter­ge­gan­gen, um fri­sche Luft zu schnap­pen und ein klei­nes Bier zu trin­ken. (Die Dose, ein 0,3 l Ber­li­ner Kindl, lag unge­öff­net ca. fünf Meter ent­fernt auf dem Rasen.) Da sei­en die aus­län­di­schen Jugend­li­chen gekom­men, hät­ten ihn beschimpft: “Du deut­sches Schwein”, “Du trinkst Alko­hol, wir wer­den dich töten”, “Scheiß­deut­scher” etc., und dann hät­ten sie ange­fan­gen, auf ihn einzutreten.

Ich rief sei­ne Frau an, deren Num­mer er ein­ge­spei­chert hat­te, und dann kam auch schon die Poli­zei und die Feu­er­wehr. In dem Moment, wo der Mann mei­nen klei­nen Pit­bull los­las­sen muß­te, fing er plötz­lich am gan­zen Kör­per an zu zit­tern, bekam Krämp­fe und Zuckun­gen, schrie laut, und man brach­te ihn schnell zum Krankenwagen.

Die Dro­gen­dea­ler stan­den grin­send zehn Meter wei­ter; sie hat­ten alles beob­ach­tet. Ich wies die Poli­zei dar­auf hin, und die Beam­ten befrag­ten sie dar­auf­hin. Natür­lich hat­ten sie nichts bemerkt, kann­ten die Täter nicht und wuß­ten von nichts.

Die Poli­zei befrag­te mich, und der Beam­te sag­te zu mir: Sie haben die­sem Mann das Leben geret­tet, wenn er es denn über­lebt. Wir erle­ben die­se Vor­fäl­le bei­na­he wöchent­lich. Die­se tür­kisch-ara­bi­schen Jugend­ban­den tre­ten und schla­gen zu, bis das Opfer tot ist.

Dann frag­te er noch, ob er dem Opfer mei­nen Namen und mei­ne Adres­se mit­tei­len dür­fe. Ich bejah­te, denn ich hät­te schon gern erfah­ren, ob der Mann wie­der gesund gewor­den ist.

Lei­der habe ich nie wie­der etwas von ihm gehört.

An den drei fol­gen­den Tagen habe ich alle Ber­li­ner Zei­tun­gen gekauft, um über den Vor­fall zu lesen. Nir­gend­wo stand auch nur ein Zweizeiler.

Mit freund­li­chen Grüßen,

(Name ist der Redak­ti­on bekannt)

Wenn auch Sie bereits Fäl­le von deut­schen­feind­li­cher Gewalt beob­ach­ten konn­ten, mel­den Sie uns die­se bit­te an: [email protected]. Wir bekom­men täg­lich Zuschrif­ten, recher­chie­ren nach, kön­nen aber nicht jeden Fall auf­neh­men. Den­noch ist unser Archiv mitt­ler­wei­le auf eine statt­li­che, reprä­sen­ta­ti­ve Grö­ße ange­wach­sen und ver­zeich­net Tag für Tag meh­re­re tau­send Besu­cher. Infor­mie­ren Sie sich auf www.deutscheopfer.de.
Test

Felix Menzel

Felix Menzel ist Chefredakteur des Schülerblogs blauenarzisse.de.

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