Vortrag am 3. März in Koblenz über Ausländergewalt

Am Sonnabend, den 3. März 2012, spreche ich in Koblenz über Deutschenfeindlichkeit. Das Thema ist derzeit aus den Massenmedien fast vollständig verschwunden, obwohl es in den letzten Wochen eine ganze Reihe von Fällen gab, die für Aufsehen und Entsetzen hätten sorgen müssen.

Felix Menzel

Felix Menzel ist Chefredakteur des Schülerblogs blauenarzisse.de.

Ich wer­de des­halb in dem Vor­trag vier beson­ders sym­pto­ma­ti­sche Fäl­le der letz­ten Wochen her­aus­grei­fen, um so die wesent­li­chen Aspek­te der Deut­schen­feind­lich­keit herauszuarbeiten:

  • Aus­maß und Ent­hül­lung deut­schen­feind­li­cher Gewalt

Die offi­zi­el­len Sta­tis­ti­ken zur Aus­län­der­ge­walt in Deutsch­land geben lei­der nicht viel her. Somit kann man sich an die­ses The­ma nur über etli­che Ein­zel­fäl­le her­an­tas­ten, die auf­grund der Ver­schleie­rung der Behör­den sowie Mas­sen­me­di­en jedoch nur schwer zu fin­den sind. Ein aktu­el­les Bei­spiel aus Osna­brück zeigt das: Am 18. Sep­tem­ber 2011 belei­dig­ten Aus­län­der einen Deut­schen als „Kar­tof­fel“ und sta­chen ihn danach ab. Poli­zei und Staats­an­walt­schaft ver­schwie­gen danach beharr­lich in meh­re­ren Pres­se­mit­tei­lun­gen die Her­kunft der Täter. Erst vor etwa zehn Tagen kamen im Pro­zeß die Hin­ter­grün­de der Mes­ser­ste­che­rei ans Tages­licht: Die Täter hat­ten den 22-jäh­ri­gen Mat­thi­as B. töd­lich ver­letzt, weil er ein Deut­scher war. Berich­tet hat über die­sen Fall bis­her trotz­dem nur die Regio­nal­pres­se – und zwar im Lokal­teil auf Sei­te 24 (Osna­brü­cker Nach­rich­ten vom 19. Febru­ar 2012). Damit ist für die­se Zei­tung Deut­schen­feind­lich­keit noch nicht ein­mal so wich­tig wie eine „Info-Ver­an­stal­tung zum The­ma Schnarchen“.

  • Haß auf Christen

Jun­ge Mus­li­me in west­deut­schen Groß­städ­ten grei­fen Deut­sche ver­bal und kör­per­lich vor allem an, weil sie ent­we­der kei­nen oder den fal­schen Glau­ben haben. In Duis­burg etwa sehen sich die Kir­chen mas­si­ven Angrif­fen aus­ge­setzt. Die Pfar­rer spre­chen bereits von „Haß auf Chris­ten“ und füh­len sich nicht mehr sicher.

  • Deut­schen­feind­lich­keit kennt kei­ne ideo­lo­gi­schen Unterschiede

Vor drei Wochen griff eine aus­län­di­sche Gang das lin­ke Haus­pro­jekt „scherer8“ an. Die­ser Fall zeigt: Den Angrei­fern geht es um die Eth­nie, nicht um die Gesinnung.

  • Der Vor­wurf der Aus­län­der­feind­lich­keit an die Opfer

Als am 16. Janu­ar 2012 der Fuß­bal­ler André Schu­bert in Des­sau von einem Sene­ga­le­sen lebens­ge­fähr­lich mit einem Mes­ser ver­letzt wur­de, war für die Öffent­lich­keit schnell klar, daß Schu­bert doch irgend­wie eine Mit­schuld an der Tat haben muß, weil sein Fuß­ball­ver­ein Ver­bin­dun­gen zur rech­ten Sze­ne haben soll.

Der Ein­tritt für mei­nen Vor­trag über Deut­schen­feind­lich­keit am 3. März in Koblenz kos­tet 15 Euro. Dar­in ent­hal­ten sind bereits Kaf­fee und Kuchen. Bit­te mel­den Sie sich mit einer Nach­richt an [email protected] an! Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen zu der Ver­an­stal­tung (genau­er Ort, Zeit) erhal­ten Sie nach erfolg­ter Anmeldung.

Felix Menzel

Felix Menzel ist Chefredakteur des Schülerblogs blauenarzisse.de.

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