Lies! Den Koran!

von Manfred Kleine-Hartlage

Eines muß man den Salafisten lassen, die mit der Aktion "LIES!" an diesem Wochenende in vierzig deutschen Städten kostenlos...

 Gastbeitrag

Fremde Federn reichen Beiträge ein. Sind sie gut, bringen wir sie.

den Koran ver­tei­len: Sie tra­gen ihren Teil dazu bei, die Öffent­lich­keit über ihre Reli­gi­on auf­zu­klä­ren, und sie fül­len damit eine Lücke.

Über den Islam wird zwar täg­lich öffent­lich gere­det: Poli­ti­ker, Jour­na­lis­ten, Kir­chen­ver­tre­ter, halb­amt­li­che “Poli­tik­be­ra­ter”, soge­nann­te Wis­sen­schaft­ler – kurz, die gesam­te ideo­lo­gie­pro­du­zie­ren­de Indus­trie stößt Stel­lung­nah­men zum The­ma “Islam” in einer Häu­fig­keit aus, als gel­te es, einen Sta­lin­schen Fünf­jah­res­plan in über­zu­er­fül­len, glänzt dabei aber natur­ge­mäß mehr durch poli­ti­sche Lini­en­treue als durch Kompetenz.

Eine beson­ders belieb­te Masche bei der Irre­füh­rung der Öffent­lich­keit ist die will­kür­li­che und eklek­ti­sche “Koran­ex­ege­se”, die im wesent­li­chen dar­in besteht, poli­tisch erwünsch­te Ver­se aus dem Zusam­men­hang zu rei­ßen. (Ein Ever­green zum Bei­spiel ist Sure 5, Vers 32, über des­sen tat­säch­li­che Bedeu­tung ich in dem hier ver­link­ten Video eine jun­ge Mus­li­min aufkläre.)

Wer sich über den Islam infor­mie­ren möch­te, kommt nicht dar­an vor­bei, sol­che Ver­se in ihrem Kon­text zu inter­pre­tie­ren, das heißt den Koran zu lesen, und er wird, wenn er es tut, ernüch­tert fest­stel­len, dass prak­tisch nichts, was die Ideo­lo­gie-Indus­trie bis­her zum The­ma “Islam” bei­getra­gen hat, einer nähe­ren Über­prü­fung stand­hält, ja daß er spe­zi­ell über den Inhalt des Korans direkt und gezielt belo­gen wor­den ist. Wenn die Sala­fis­ten also die Deut­schen auf­for­dern, den Koran zu lesen, so kann ich mich die­ser Auf­for­de­rung nur anschlie­ßen. Koran­lek­tü­re wird kaum jeman­den zum Mus­lim machen, schon gar nicht zum Sala­fis­ten, aber man­chen zum Islamkritiker.

Die Auf­re­gung des Ver­fas­sungs­schut­zes und der poli­ti­schen Klas­se über die­se Akti­on ist nach­voll­zieh­bar, aber nicht etwa des­halb, weil die Sala­fis­ten Extre­mis­ten sind; das sind sie in der Tat, aber der Sala­fis­mus ist per se nicht extre­mis­ti­scher als die sun­ni­ti­sche Ortho­do­xie. Die Sala­fis­ten spre­chen nur schrof­fer und kom­pro­miss­lo­ser das aus, was für Mus­li­me ohne­hin ver­bind­lich ist, was aber ihre tak­tisch ver­sier­te­ren Mit-Dschi­ha­dis­ten in kol­lu­si­vem Ein­ver­ständ­nis mit der poli­ti­schen Klas­se in gefäl­li­ge­re For­mu­lie­run­gen klei­den, deren Bedeu­tung sich nur dem erschließt, der mit ihrem reli­gi­ös-kul­tu­rel­len Hin­ter­grund ver­traut ist.

Auch für die sun­ni­ti­sche Ortho­do­xie näm­lich ist der Islam eine umfas­sen­de Lebens­ord­nung, die eine Tren­nung der reli­giö­sen von der poli­ti­schen Sphä­re nicht zuläßt, und eine emi­nent poli­ti­sche Reli­gi­on, zu deren – unab­än­der­li­chen, da von Allah ver­kün­de­ten – Leh­ren gehört, daß ihre Anhän­ger ihre Ver­brei­tung dadurch for­cie­ren sol­len, daß sie sich die poli­ti­sche Kon­trol­le über die Län­der der Ungläu­bi­gen ver­schaf­fen, um dann die isla­mi­schen Spiel­re­geln in der Gesell­schaft zu ver­an­kern und auch Nicht­mus­li­me ihrem Regel­werk zu unter­wer­fen: “Und bekämp­fet sie, bis die Ver­füh­rung auf­ge­hört hat und der Glau­be an Allah da ist.” (Koran 2, 193)

Vom Standpukt des isla­mi­schen Rechts spielt es kei­ne Rol­le, ob die poli­ti­sche Kon­trol­le durch mili­tä­ri­schen Kampf oder durch eth­ni­sche Unter­wan­de­rung errun­gen wird. (Inso­fern han­del­te der hoch­an­ge­se­he­ne Rat der Reli­gi­ons­ge­lehr­ten der Kai­ro­er Al-Azhar-Uni­ver­si­tät völ­lig kon­se­quent, als er in einer Fat­wa ver­kün­de­te, Mus­li­me, die beim Ver­such der ille­ga­len Ein­rei­se nach Euro­pa ums Leben kom­men, sei­en als Mär­ty­rer für den Islam zu betrach­ten.) Und selbst­re­dend for­dert das isla­mi­sche Recht nicht zwin­gend die Anwen­dung von Gewalt; der Islam gestat­tet durch­aus mil­de­re Mit­tel, zum Bei­spiel die Aus­nut­zung und Kor­rum­pie­rung will­lfäh­ri­ger deut­scher Poli­ti­ker, nach dem Mot­to: Wer frei­wil­lig die Bei­ne breit­macht, wird nicht ver­ge­wal­tigt. Der Dschi­had darf auch auf Filz­pan­tof­feln daher­schlur­fen, sofern er damit ans Ziel gelangt.

Die Sala­fis­ten mit ihrer erfri­schen­den Ehr­lich­keit stö­ren die Insze­nie­rung des herr­schen­den Macht­kar­tells. Sie machen nicht nur klar, daß ein “Dia­log” mit ihnen von vorn­her­ein zweck­los ist, sofern die­ser Dia­log etwas Ande­res als die unge­schmink­te Unter­wer­fung der Ungläu­bi­gen sank­tio­nie­ren soll. Sie erin­nern auch zutref­fend dar­an, daß der Koran, und nicht die deut­sche “Islam­wis­sen­schaft”, das Wesen des Islams defi­niert und die Wert­mus­ter vor­gibt, auf denen mus­li­mi­sche Gesell­schaf­ten basie­ren – und dies nicht im Sin­ne eines reli­giö­sen Pos­tu­lats, son­dern eines empi­ri­schen Befundes.

Daß Islam­kri­ti­ker den Ball auf­neh­men, den die Sala­fis­ten ihnen unfrei­wil­lig zuspie­len, ist nicht mehr als eine Selbst­ver­ständ­lich­keit. Es liegt in der Natur der Sache, daß die Deu­tungs­ho­heit des Des­in­for­ma­ti­ons­kar­tells aus Islam­ver­bän­den, “Islam­wis­sen­schaft”, Poli­tik und Medi­en nur von Außen­sei­tern her­aus­ge­for­dert wer­den kann; man könn­te gera­de­zu von einem Wahr­heits­kar­tell unglei­cher Part­ner spre­chen: Sala­fis­ten und Islam­kri­ti­ker sind sich zumin­dest in dem einen Punkt einig, daß der Islam kei­ne Knet­mas­se ist, die von grö­ßen­wah­nisn­ni­gen Tech­no­kra­ten nach Belie­ben geformt wer­den kann.

Auf die Ver­brei­tung just die­ser Illu­si­on ist aber ein Regime ange­wie­sen, das sich die eth­ni­sche Durch­mi­schung des eige­nen Lan­des zum Ziel gesetzt hat und des­halb exzes­si­ve Mas­sen­ein­wan­de­rung för­dert. Da die Ein­wan­de­rer vor­wie­gend aus isla­mi­schen Län­dern kom­men, darf das Regime auf kei­nen Fall zulas­sen, daß die Inkom­pa­ti­bi­li­tät zwi­schen isla­mi­scher und euro­päi­scher Kul­tur vor der Zeit offen­kun­dig wird, müs­sen die “extre­mis­ti­schen” Sala­fis­ten als Sün­den­bock für die pro­ble­ma­ti­schen Aspek­te des Islam schlecht­hin her­hal­ten, muß ver­hin­dert wer­den, daß ihre öffent­li­che Prä­senz eine Immun­re­ak­ti­on des eige­nen Vol­kes aus­löst, muß des­sen Radar unter­flo­gen wer­den, muß das offe­ne Wort des tür­ki­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Erdo­gan igno­riert wer­den, so etwas wie einen radi­ka­len Islam und einen gemä­ßig­ten Islam gebe es nicht, es gebe nur den einen Islam.

Wer eine Mil­li­on Ita­lie­ner ein­wan­dern läßt, weiß, daß die Mafia mit ein­wan­dert, auch wenn die meis­ten Ita­lie­ner kei­ne Mafio­si sind. Wer fünf Mil­lio­nen Mus­li­me ein­wan­dern läßt, nimmt in Kauf, daß vie­le von ihnen – nicht alle, aber auch kei­nes­wegs nur die Sala­fis­ten – den Islam umfas­send und authen­tisch inter­pre­tie­ren, und das heißt, daß sie die libe­ra­le Moder­ne ins­ge­samt ableh­nen. Er nimmt in Kauf, daß sol­che durch Par­al­lel­ge­sell­schaf­ten ver­fes­tig­ten Wert­mus­ter mit ihren poli­ti­schen Gel­tungs­an­sprü­chen die frei­heit­li­che Gesell­schaft unterminieren.

Die poli­ti­sche Klas­se fürch­tet nicht den “Extre­mis­mus” der Sala­fis­ten, sie fürch­tet die­se Wahrheit.
Test

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Kommentare (29)

Hesperiolus

16. April 2012 13:08

Man sollte die salafistischen Strassenaktivisten einfach mal fragen, ob sie das gleiche Recht, zur missionarischen Bibelverteilung in arabischen Ländern, in Mekka z.B., auch ihren christlichen Mitbewerbern auf dem Weltmarkt der Religionen zugestehen würden! Und, werte Sezession, wenn Sie es denn hier abdrucken: wie diese Muselmanen auch antworten, mit einer Lüge oder mit einer Frechheit - für beides wären Fußtritte fällig. Zu denen sich der schlaffe und selbstachtuingslose Fellachenpöbel unserer entheimateten Städte aber nicht aufraffen wird. Nebenbei, den Koran in seiner literarischen und kulturhistorischen Würde achte ich!

Batumi

16. April 2012 14:16

Hesperiolus, bei sowas können Sie und wir nur verlieren. Entweder Sie werden von den Sektierern erdolcht, oder unsere Presse bekommt einen neuen "NSU"-Fall und wir werden monatelang bombardiert mit Titelsotrys von radikal-nationalistischen, ultrareaktionären Faschofaschisten, die das Vierte Reich quasi am Errichten sind.

mmarcus

16. April 2012 14:17

@Hesperiolus
Fragen Sie ruhig, mir hat (in anderem Zusammenhang) schon jemand eine Antwort gegeben: Das Verteilen von Bibeln ist in islamischen Ländern zu unterbinden, da die Bibel gefälscht ist. Das hiesige Verteilen von Koranen ist zuzulassen, da dieser die Wahrheit ist. Da dies unterbewusst auch im Westen jedem klar sei, wird deshalb das Verteilen von Koranen hier auch ebenso selbstverständlich erlaubt, wie hingenommen wird, daß das Bibelverteilen im Orient verboten ist.

Marcus Junge

16. April 2012 15:58

mmarcus

Ein Verteilen von Bibeln ist nicht nur verboten, versuchen Sie einfach mal in Saudi-Arabien eine ins Land zu bekommen, wenn sie aus dem Flugzeug aussteigen wird es lustig. Viel Spaß im Knast oder noch mehr Spaß, wenn sie Mekka "besuchen" wollen. Die Religionspolizei ihr Freund und Folterer, Hilfe von der Botschaft sollte man nicht zwingend erwarten.

Alle Welt geiferte damals gegen Südafrika und dessen weiße Herren (unter denen es weniger Tote in all den Jahrzehnten gab, als in einem Jahr inzwischen ermordet werden und das Land funktionierte, welches bald zu einem weiteren Failed State werden wird), kein Schwein regt sich heute wegen der Moslem-Länder auf, in denen echte Apartheid existiert.

Was will mehr zu den Lügentürmen sagen, die uns hier täglich geboten werden?

Martin Lichtmesz

16. April 2012 17:37

Ehrlich gesagt, kann ich mir durchaus vorstellen, daß gerade das schwarz-weiß Holzschnittartige und Absolute des Korans auf so manchen identitäts-und zweifelszerrütteten Deutschen einen erheblichen Appeal haben kann. Wenn die herrischen Imperative nicht auch noch seinen inzwischen fleischgewordenen Masochismus ansprechen! Da haben es die Christen viel, viel schwerer, auch in Bezug darauf, was ihnen zu glauben abverlangt wird.

Martin

16. April 2012 17:50

In rechten Kreisen gibt es durchaus eine gewisse Sympathie für den Islam, stellt er doch das letzte nennenswerte, lebende Beispiel eines "integralen Systems" dar, wie wir es bspw. in Julius Evolas "Revolte gegen die moderne Welt" finden. Nicht umsonst ist der geistige Pate Evolas, Guénon, zum Islam übergetreten.

Klar, jetzt kommen bestimmt wieder die Einwendungen, dass der Islam doch anders sei, als das, was von Evola beschrieben wurde - aber: Der Islam mag in seinem totalitärem und auch durchaus egalitärem dieseitigen und nur dürftigen transzendenten Anspruch ein Dekadenzprodukt ursprünglicher, integraler, transzendenter vor-mohamedanischer Spiritualität sein, es ändert sich aber nichts daran, dass es ein Knackpunkt für die heutige "rechte" ist, wie man sich zum Islam stellt und damit auch zu solchen "integralen" Denkansätzen.

Nolte romantisiert ja auch in einer gewissen Art den Islam, wenn er ihn als "dritte radikale Widerstandsbewegung" gegen die Moderne erklärt.

Islamkritik als bloßes, populäres fishing for compliments bzw. "Zeitgeist-Reiten" bei versteckter, insgeheimer Sympathie oder fundiert und dezidiert, wie bei Herrn Kleine-Hartlage.

Diese "Gretchenfrage" stellt sich jedem, der sich "konservativ" oder "rechts" nennt. Ich bin eher für fundiert und dezidiert.

Dema Goge

16. April 2012 19:18

@ Martin Lichtmesz

'Da haben es die Christen viel, viel schwerer, auch in Bezug darauf, was ihnen zu glauben abverlangt wird.'

Das ist richtig.
Eine Religion der Vernunft muß selbstverständlich in weiten Kreisen auf Unverständnis stoßen.

@ Manfred Kleine-Hartlage

Womit Sie sich beim Grass-Artikel keine 'Freunde gemacht haben' ist, daß Sie sich von Ihrer Islam-Antipathie den Blick auf die geopolitischen Realitäten haben trüben lassen.
So wie es auch mit Dtld gemacht wird; weil das ‚Nazi’-System böse war (dh nicht den modernen Standards der Gewaltenteilung entsprochen hat) war auch der Krieg Deutschlands 'verbrecherisch'. Das eine hat aber mit dem anderen nichts zu tun. Innen- und Außenpolitik sind scharf zu trennen. Und bloß weil Israel eine Demokratie ist, ist nicht jede außenpolitische Schweinerei gerechtfertigt.

Bei diesem Beitrag volle Zustimmung zum vorletzten Absatz.
Was allerdings verwundert ist, daß die MSM dieses Nichts einer Buchverschenkaktion zu einem Hype aufbauschen.
Heut früh im DLF, der NRW Innenminister Ralf Jäger wagte sich kaum in Antwort auf die inquisitorischen Fragen eines Dirk Müller darauf hinzuweisen, dass ‚Koran verteilen’ keinen Straftatbestand darstellt und daher den Verteilern ‚zunächst einmal nichts’ passiert.

Gardeleutnant

16. April 2012 20:10

zu Hesperiolus:
"Nebenbei, den Koran in seiner literarischen und kulturhistorischen Würde achte ich!"
...dann haben Sie ihn vermutlich nicht gelesen. Im direkten Vergleich mit der Bibel (oder irgendeinem anderen der großen Werke der Weltliteratur, seien es nun geistliche Bekenntnisschriften oder dichterische Werke) ist der Koran ein lächerliches Machwerk ohne theologischen, geistigen oder philosophischen Wert, mit nur sehr geringem literarischem Wert (soweit man das aus einer deutschen Übersetzung schließen kann) und einer "kulturhistorischen Würde", die sich in der Existenz als Legitimationsgrundlage für eine religiös verbrämte Politideologie erschöpft, welche seit Beginn ihres Bestehens ganz überwiegend Krieg und geistige Verarmung über die Welt gebracht hat. Nicht umsonst wird der Koran zwar inzwischen überall in der Welt eifrig gedruckt, verziert und gepriesen, aber kaum gelesen. Von säkularen Moslems in Europa erfährt man meistens, daß sie den Koran zwar für unfehlbar halten aber - ihn nicht gelesen haben!

zu Martin:
sehr richtig.

S. W.

16. April 2012 20:56

@Martin Lichtmesz
Das Islamarchiv wies vor einigen Jahren darauf hin, dass unter Konvertiten überproportional viele Frauen, nicht selten aus dem linksalternativen Lager, seien. Man rätselte über die Ursachen, aber eine Vermutung war, dass ein Bekenntnis zum Islam ein mit dem Selbstbild der Frauen kompatibler und von ihrem Umfeld akzeptierter Weg sei, sich für traditionelle Rollenmodelle und mit der biologischen Realität übereinstimmende Vorstellungen von Geschlechteridentität zu entscheiden und dabei noch der verhassten deutschen Identität zu entkommen.

Eine andere Überlegung: Vielleicht gibt es in nicht so ferner Zukunft ja eine "deutsche Islambewegung", die den Islam teilweise arabischer Folklore entkleidet und so eine gewisse Fortsetzung deutscher Identität ermöglicht, so wie manche Ketzer der Vergangenheit zumindest zeitweise dadurch überleben konnten, dass sie sich pro Forma zum Christentum bekannten. Man würde wohl einige Suren finden, in deren Interpretation man Reste deutscher Identität verstecken könnte.

Man könnte natürlich auch versuchen den direkten Weg zu gehen und dem Islam einerseits und der bundesdeutschen Ideologie des Niedergangs andererseits eine eigene Identitätsbewegung entgegensetzen, die alle praktischen Stärken des Islams teilen könnte, aber ohne seine Schwächen auskäme. Scheitern würde das aber vermutlich daran, dass es "rassistisch" etc. wäre, auf einer deutschen Grundlage das gleiche zu tun was Muslime gegenwärtig aus ihrer Perspektive praktizieren.

Sixty

16. April 2012 21:17

Diese "Gretchenfrage" stellt sich nicht nur für "Konservative" und "Rechte", sondern auch für die (leider wenigen) "politisch unkorrekten Linken". Leute wie z.B. Jürgen Elsässer oder Stephan Steins positionieren sich dazu aufgrund ihrer "antiimperialistisch-antizionistischen" Grundeinstellung mehr oder weniger eindeutig "proislamisch" und "antiisraeisch", wobei so dieser Frage eine meiner Meinung nach viel zu große Bedeutung beimessen.

Ich persönlich finde (auch aus "linksnationaler" Sicht gesehen), daß wir in Deutschland und Europa wichtigere (naheliegendere) Probleme haben, wie z.B. gerade eben die viel zu große Zuwanderung insbesondere von Muslimen. Ich stimme M. K.-H. auch insoweit zu, daß der vom Koran geleitete und das heißt der "eigentliche" Islam mit der "liberalen Moderne" nicht wirklich vereinbar ist. "Fortschrittliche" Muslime (im Sinne unserer "westlich-abendländischen" Kultur" bzw. auch im Sinne von Kemal Atatürk) sind in allgemeinen nämlich auch säkulare, "liberale" Muslime.

Mücke

16. April 2012 21:17

Man könnte das Ganze glatt für eine „False-Flag-Aktion“ halten,
bringen diese Salafisten doch die Union in eine äußerst bequeme Position für den NRW-Wahlkampf.

Sie kann lauthals ein Verbot der Verteilung fordern, und braucht keine Entrüstung ihrer Gegner zu fürchten.
Und sie kann nach dieser „Der-Islam-gehört-zu-Deutschland-Bereicherung“ ihre verstörten Anhänger beschwichtigen,
nach dem Motto:

Der Koran gehört nicht zum Islam.

Als ob diese Extremisten sich zu einer Art evangelischen Kirche weichspülen liessen,
in der alles irgend eine Bedeutung hat,
nur nicht die eigentliche Grundlage, die heilige Schrift.

Cumulus

16. April 2012 21:24

... "Auf die Verbreitung just dieser Illusion ist aber ein Regime angewiesen, das sich die ethnische Durchmischung des eigenen Landes zum Ziel gesetzt hat und deshalb exzessive Masseneinwanderung fördert."..."
und
... "Er nimmt in Kauf, daß solche durch Parallelgesellschaften verfestigten Wertmuster mit ihren politischen Geltungsansprüchen die freiheitliche Gesellschaft unterminieren."

Frage: Wem und warum nützt es wozu?
Wenn es gewollt ist, steckt auch was dahinter! Was?

Mit der Bitte um Beantwortung, gerne auch von Manfred Kleine-Hartlage!

Mücke

16. April 2012 22:21

@Cumulus

Sie stellen d i e großen Fragen, die uns allen, trotz massenweiser brillianter er Essays, Traktate und Blogs immer noch den Schlaf rauben.

Mir zumindest haben all diese Erkenntnisse immer nur eine kurze Erleichterung beschert.

Die größte Genugtuung, die ich mir im Moment vorstellen kann, wäre, wenn ProNRW die 5% schaffen würde.

Damit könnte die Islamkritik endlich aus ihrem Paralleluniversum heraustreten, und die etablierten Strukturen zwingen, anders mit diesem Thema umzugehen.

Sugus

16. April 2012 22:28

@ Cumulus
Ich persönlich würde nicht einmal sagen, daß das (Durchmischung, Masseneinwanderung, Unterminierung freiheitlicher Wertmuster) Ziele sind, die aggressiv und primär verfolgt werden, aber aufgrund der Gesamtlage ist es unmöglich, nicht B zu sagen, wenn A gesagt wurde.
Konkret: es ist unmöglich, z.B. Massenzuwanderung zu beschränken, wenn
- ein solcher Versuch bereits in den 80er Jahren scheiterte
(Kohl - Rückkehranreize für Türken)
- Arbeitgeber und Politik massiv für Öffnung der Grenzen sind (wegen angeblichem "Fachkräftemangel")
- Die (deutsche) Bevölkerung selbst von Reisefreiheit und internationalem Warenverkehr profitiert und vielfach indirekt Massenzuwanderung fördert
("binationale Ehen" etc.)
Die negativen Phänomene werden dann schlicht als "Kollateralschäden" verbucht.

IanS

16. April 2012 23:36

Nun fehlt zum Ausgleich nur noch eine Aufklärungskampagne zur anderen orientalischen Hass-Religion, damit sich jeder ein vollständiges Bild über die Eroberung des christlichen Europas machen kann.

Wenn Europa weiter schläft, wird es 2030 nicht mehr christlich sein, werden andere Mehrheiten in Europa in wesentlichen Bereichen die Politik bestimmen.

neocromagnon

17. April 2012 02:49

Lies! die Bibel!
Und das meine ich ernst.

Raskolnikow

17. April 2012 09:20

Moin,

das Verwunderlichste an dieser absonderlichen Diskussion ist für mich, der Versuch von "Islamkritikern" und Demokraten gegen diese vital-transzendente Botschaft stets die Verfassung und irgendwelche Grundrechte, also die verwaltungsjuristische Aktenlage anzuführen; und dann obendrein noch zu glauben, dies würde irgendwie eine attraktive Alternative darstellen. Zumal diese Aktenlage von einem fundamental falschen Menschenbild ausgeht, wie wir der empfindsame Zeitgenosse weiß.

Solange der Westen nur Paragrafen gegen diese Religion aufbietet, wird sich wohl kein Mensch mit Blut in den Adern auf Europas Seite schlagen.

Dabei hat der Westen das hervorragendste Mittel gegen diese Lehre Mohammeds im Keller liegen: die Lehre Gottes! Alle Muslime werden, wenn sie aus eigener Schuld in ihrem Irrtum beharren, in die Hölle kommen. Solange wir denen diese Wahrheit nicht um die Ohren hauen, sondern mit Paragrafen operieren, werden sie erfolgreich bleiben - bis zum Moment ihres Todes!

Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste,
wie es war am Anfang so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit! Amen!

R.

Dema Goge

17. April 2012 09:59

@ Sugus
'Ich persönlich würde nicht einmal sagen, daß das (Durchmischung, Masseneinwanderung, Unterminierung freiheitlicher Wertmuster) Ziele sind, die aggressiv und primär verfolgt werden'

Mit letzter Gewissheit läßt sich das von außen nie sagen, aber wenn ich mir die berühmte Stellungnahme des Dr. Erhard Wetzel (Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete) zum Generalplan Ost ansehe, dann hab ich den Eindruck, daß dessen westsibirische Visionen nun in Zentral-und Westeuropa Wirklichkeit werden.

siehe Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte, 1958 Heft 3 ab S. 293
https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv.html

besonders interessant S.317 Abschnitt c:

'Wege, die zur Zerstörung der biologischen Kraft eines Volkes führen, gibt es viele.'

Sugus

17. April 2012 13:06

@ Cumulus
Warnen würde ich auch davor, das alles in antideutsche Verschwörungstheorien zu packen oder einseitig mit dem 2. Weltkrieg zu verknüpfen. Natürlich macht der verlorene Krieg die Lage in Deutschland noch desolater; das darf nicht darüber hinwegtäuschen, daß ehemalige Neutrale (Schweiz, Schweden) und "Sieger" (Großbritannien, Frankreich) die gleichen Probleme in zum Teil noch erheblicherem Umfang haben.

Hesperiolus

17. April 2012 14:07

Die machen bei uns etwas, was wir bei denen nicht dürften. Das machen sie, damit es bei uns so wird wie bei ihnen. Was soll man noch dialektische Girlanden darum winden? Knüppel aus dem Sack...!

Abendländer

17. April 2012 16:51

@ Martin Lichtmesz

"Ehrlich gesagt, kann ich mir durchaus vorstellen, daß gerade das schwarz-weiß Holzschnittartige und Absolute des Korans auf so manchen identitäts-und zweifelszerrütteten Deutschen einen erheblichen Appeal haben kann. "

Wohl wahr! Halte es für sehr abwegig, nun ausgerechnet bei der Justiz oder gar bei der Anbetung des Götzen "Vernunft" die Lösung zu suchen.

Das Mohammedanertum ist EINE Möglichkeit, aus dem Käfig der Realität des autonomen "Singles" zu fliehen. Es gibt auch die Angebote des Antifantentums oder die Mitgliedschaft bei den "Autonomen nationalen Sozialisten" u.v.m.

Der alleingelassene Sohn einer deutschen alleinerziehenden Mutter in Bochum ist hier genauso gefährdet wie ein junger Iraker, dessen Eltern sich vielleicht schon lange vollständig in unserer Realität eingerichtet haben. (Falls man sich in dieser Realtität denn überhaupt "einrichten" kann.)

Wer der Leitkultur der BUNTEN Republik 2012 entflieht, deren einziges Dogma der optionale und jederzeit wieder aufkündbare Krämervertrag unter zwei autonomen Partnern ist, zeigt damit eine ganz gesunde Reaktion, er hat nämlich seine Vitalität und seinen Wunsch nach Zugehörigkeit noch nicht aufgegeben.

Es müßte jede Menge in der BUNTEN Republik verbotenen Anthropologie, Biologie und allgemeine Völker- und Gesellschaftskunde wieder ausgegraben werden, aber vielleicht läßt sich Radikalisierung auch allein mit normaler Menschenkunde, ganz normaler Empathie und Alltagseinsichtnahme bereits erklären.

Ein guter Fingerzeig ist die Äußerung des skeptisch-widerborstigen pommerschen Philosophen Odo Marquard, daß es zu jeder Zeit immer Bürger gibt, die einen großen Bedarf nach einem "Fest" haben. "Fest": alles, was dem Leidenschaftlichen den Ausbruch aus dem Alltag ermöglicht, z.B. die Euphorie vor dem Ersten Weltkrieg und natürlich auch die Bewegung der nationalen Sozialisten vor dem Zweiten Weltkrieg.

Zusammenfassend: Hier halte ich ehrlich gesagt den Glauben, man könne durch Vernünfteleien irgendetwas Bedeutenderes erreichen, für reichlich schlicht.

Thomas

17. April 2012 17:49

Aber daran kann man mal sehen, wie integriert diese Islamisten eigentlich schon sind, benutzen für ihre Kampagen "Lies!" schon die englische Sprache ...

Magnus Göller

17. April 2012 19:44

Ich stimme Manfred Kleine-Hartlage dahingehend zu, dass der Koran ruhig mal unter die Leute kommen und gelesen werden sollte. Damit die heuchlerische Weichspülerei ein Ende findet.

Ich gehe noch weiter und fordere eine geistige Germanobellion, derenthalben ich mir erlaube, meinen vorher dazu verfassten Artikel hier zu verlinken.

https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/04/17/germanobellion-gegen-unkuffar/

Die Larve muss ab. Religionsfreiheit gehört vom Kopfe wieder auf die Füße gestellt. So, dass wir wenigstens wieder die Diskursfreiheit herstellen, der ein Nietzsche es vor über hundertdreißig Jahren im Kaiserreich verdankte, nicht ein einziges Mal vor Gericht gezerrt zu werden oder von irgendwelchen Dumpfbacken überfallen und abgestochen.

Biobrother

17. April 2012 19:47

Ich bin nun auch nicht unbedingt ein großer Anhänger des Islam in Europa, empfinde aber letztlich jede ins Absolute gehende religiöse Oberhoheit über das Leben der Menschen als negativ. Dem Christentum ist zweifellos zu attestieren, dass es - neben der jeweiligen Landessprache - der entscheidende kulturprägende Faktor der europäischen Nationen war und ist, egal ob es sich nun um sakrale und teilweise auch um säkulare Baukunst, Malerei und Literatur (auch dort, wo die Kirche wütend bekämpft wurde, liegt ja eine Bezugnahme vor), Redewendungen, Alltagssprache, Volksliteratur (auch Märchen, die stets das Gute siegen lassen, folgen letztlich christlich-biblischen Motiven) oder Rechtsphilosophie handelt, aber das Christentum für eine genuin sanfte und humanistische „Wir haben uns alle lieb“- Veranstaltung zu halten, ist m.E. nun auch etwas schräg, die Geschichte der Religionskriege zwischen Katholiken und Protestanten (der derzeitige Konflikt mit dem Islam hat m.E. gewisse Parallelen hierzu), die Inquisition, aber auch neuzeitliche Erscheinungen wie die sich auch im Internet tummelnden radikalchristlichen Strömungen, die man bei kreuz.net, etwas gemäßigter bei gloria.tv oder unter Schlagworten wie „Jesus Camp“ bei YouTube (die evangelikale Variante) besichtigen kann, sprechen da eine andere Sprache, ebenso auch entsprechende Bibelstellen, die nicht nur puren Humanismus verströmen.

Dass die christlichen Kirchen heutzutage (und m.E. auch ganz zurecht) als positive Stützen der Gesellschaft angesehen werden, liegt eben auch darin begründet, dass Aufklärung und Demokratie, Evolutionstheorie und Marxismus, atheistische Philosophien und sonstige Gegenbewegungen förmlich über sie hinweggefegt sind und sie auf die Rolle eher sanfter gesellschaftlicher Mitgestaltung und des Mahnens bei Fehlentwicklungen festgelegt haben, Entwicklungen, die der Islam in seinen streng traditionellen, autoritär-patriarchial geprägten Herkunftsländern in der Regel (noch) nicht mitgemacht hat.

Was ebenfalls recht interessant ist, ist das Missverhältnis zwischen kulturhegemonialem Anspruch und militärisch-wirtschaftlicher Dominanz, das zwischen islamischer und westlich-christlicher Welt besteht. In Punkto „Sendungsbewusstsein“ kann es insbesondere das altersmilde europäische Christentum wohl nur schwer mit den islamischen Feuerköpfen aufnehmen, in Punkto wirtschaftlich-militärischer Dominanz ist der gesamte Westen der islamischen Welt dagegen haushoch überlegen und bombt sich notfalls unter humanitärer Verbrämung den Weg zu den so dringend benötigen Rohstoffen frei. Ich frage mich manchmal, ob das daraus resultierende Unterlegenheitsgefühl die islamische Welt nicht auch massiv in ihrem trotzigen Festhalten am Althergebrachten (und der mit neidischer Bewunderung gemischten Verachtung für den verderbten Westen) bestärkt.

Ach, übrigens: Die Koran-Verteilerei hat mich dazu animiert, mich auch mal wieder etwas intensiver mit der eigenen (katholischen) Religion und dem „bösen Islam“ zu beschäftigen, d.h. es wurde entsprechende Lektüre beim (der katholischen Kirche gehörenden) Weltbildverlag geordert, Bibel (ich hatte zwar schon eine sehr schöne Bibel, die aber aufgrund des Gewichts und der Bebilderung eher bibliophilen Zwecken diente) plus Bibellexikon, sowie einem kommentierten Koran (die viel gelobte Übersetzung von Muhammad Asad für knapp 45 Euro - dafür hätte ich dem lieben Mit-Kölner Abou Nagi glatt 15 Exemplare der roten Koran-Ausgabe abkaufen können, aber so kommt das Geld dann doch in deutlich bessere Hände ...) ;-)

Biobrother

17. April 2012 21:59

Erratum: "ganz zu Recht" natürlich ...

Folgendes Video zum Thema ist m.E. ganz interessant. Sowohl einige der herrlich naiven Passantenkommentare als auch die recht zutreffend erscheinende Bewertung der Aktion seitens des Kommentators (ab 3:40).

https://www.youtube.com/watch?v=JvbNF2Zf20Q

Kiki

18. April 2012 11:31

@Raskolnikow
Amen!

Genau das ist es - Mohammedanern ist es doch weitegehend wurscht, ob dieses oder jenes Paragräphlein einer sterbenden Gesellschaft mit ihrem ererbten Satanismus kollidiert oder nicht.

Man muß ihnen auf dem Feld der Metaphysik begegnen und wie ehemalige Mohammedaner berichten, ist es genau diese Konfrontation mit der Dürftigkeit islamischer Spiritualität, mit dem Fehlen einer kohärenten Philosopie, der Armseligkeit eines primitiv materialistischen Paradieses und nicht zuletzt mit der sittlichen wie geistigen Zweifelhaftigkeit des Religionsgründers, die sie seinerzeit so tief erschüttert hat, daß sie vom islamischen Irrglauben abgefallen sind.

Von der simplen Frage nach der Sündenvergebung, die grüblerisch veranlagte Mohammedaner in den Wahnsinn treiben kann, ganz zu schweigen.

Aber all diese Gefechte kann man von Postchristen, Kulturabendländern, metaphysischen Abstinenzlern ("diesen ganzen Überbau habe ich nicht nötig") beileibe nicht erwarten. Auf diesem Feld stehen sie nämlich noch viel dürftiger da als die armen irregeleiteten Orientalen.

Daher hät sich der Gegenwartswestler feige aber verbissen an handfestes wie eben dieses Gesetzlein, diverses Verfassungswerk und angestaubte Erklärungen.

Ob´s hilft, darf bezweifelt werden. Es beruhigt ja offensichtlich nicht einmal.

Asenkrieger

18. April 2012 21:40

Alles, was die Überfremdung in der BRD ins öffentliche Bewußtsein rückt, von Kopftüchern über Moscheen bis zu Infoständen mit Koranverteilung, ist zu begrüßen, da es schlimmer wäre, vollzöge sich diese manifestierte Landnahme verdeckt und im Stillen. So sieht man das wahre Ausmaß der schon eingetretenen Katastrophe wenigstens und niemand kann später sagen, daß es es nicht habe wahrnehmen können.

Biobrother

19. April 2012 10:01

@ Raskolnikow & Kiki

Also, sehr viel anders als Abou Nagi klingt ihr jetzt aber auch nicht. Wobei natürlich der schöne alte Satz gilt, dass eine Religion nur durch eine andere bekämpft werden kann ...

Zum flächendeckenden Koran-Verschenken: Man muss sich zu helfen wissen. *g*

https://www.ebay.de/itm/Edle-Quran-/230777761302?pt=Sach_Fachb%C3%BCcher&hash=item35bb6d2e16

Biobrother

24. April 2012 12:18

Als ob man was anderes erwartet hätte:

https://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article2256380/Radikaler-Islamist-soll-100-000-Euro-vom-Staat-kassiert-haben.html

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