Die EU als Totengräber Europas

Wer die Medienberichte der letzten Monate und Jahre aufmerksam verfolgt hat, dem ist bewußt, daß eine gewaltige Invasion ...

 Gastbeitrag

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… aus dem Ori­ent und Schwarz­afri­ka übers Mit­tel­meer im Gan­ge ist, gegen die von den betrof­fe­nen euro­päi­schen Anrai­ner­staa­ten bis­lang – vor allem auf­grund gezielt kul­ti­vier­ter huma­ni­tä­rer Skru­pel – nicht kon­se­quent genug vor­ge­gan­gen wird.

Wie die FAZ berich­tet, droht nun in nicht all­zu fer­ner Zukunft im Zuge der geplan­ten “Har­mo­ni­sie­rung” der euro­päi­schen Asyl­po­li­tik eine wei­te­re Ver­schär­fung der Situa­ti­on. Vor­geb­lich soll die­se der “Len­kung” der Ein­wan­de­rung die­nen, eine For­mu­lie­rung, die wohl der Beru­hi­gung der Bür­ger die­nen soll, die sich mehr­heit­lich eine Begren­zung oder sogar einen Stop wei­te­rer Zuwan­de­rung wün­schen. Eigent­li­ches Ziel dabei ist jedoch die Umver­tei­lung der Las­ten der Asyl­po­li­tik, was schlicht auf eine Ver­tei­lung der Asyl­be­wer­ber hin­aus­läuft und auch offen so aus­ge­spro­chen wird.

Mit den geplan­ten Ver­ein­heit­li­chun­gen ist sogar der Asyl­kom­pro­miß von 1993 in Gefahr, da eine par­ti­el­le Auf­he­bung der Dritt­staa­ten­re­ge­lung im Gespräch ist (Aus­set­zung der Rück­füh­rung von Asyl­be­wer­bern in die am stärks­ten betrof­fe­nen Dritt­staa­ten wie Ita­li­en und Mal­ta, die damit weni­ger Inter­es­se an der Ver­hin­de­rung der ille­ga­len Ein­rei­se in ihr Staats­ge­biet hät­ten). Ein erneu­ter sprung­haf­ter Anstieg der Asyl­ber­wer­ber­zah­len auch in Deutsch­land wäre die Fol­ge. Laut FAZ-Bericht kann von einer regel­rech­ten Unter­wan­de­rung der zustän­di­gen EU-Gene­ral­di­rek­ti­on durch Mit­glie­der von Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen aus­ge­gan­gen wer­den, die ihre ideo­lo­gi­schen Zie­le direkt an den Ent­schei­dungs­stel­len durch­zu­set­zen versuchen.

Dabei kom­men – anders als Flücht­lings- und Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen uns glau­ben machen wol­len – nur in den sel­tens­ten Fäl­len in ihrer Hei­mat kurz vor dem Ver­hun­gern ste­hen­de Flücht­lin­ge zu uns, son­dern all­zu­oft skru­pel­lo­se Glücks­rit­ter mit zum Teil bru­ta­ler Ver­gan­gen­heit. Der zum Teil mit­leid­erre­gen­de Zustand, in dem sich vie­le bei ihrer Ankunft in Euro­pa befin­den, ist in der Regel Fol­ge der stra­pa­ziö­sen Rei­se, die sie auf dem Weg ins gelob­te Land Euro­pa hin­ter sich gebracht haben. Die Ärms­ten der Armen hät­ten hier­zu weder die Kraft, noch wären sie im Nor­mal­fall dazu in der Lage, die hohen Schlep­per­ge­büh­ren zu bezah­len, die in ihrer Hei­mat ein klei­nes Ver­mö­gen dar­stel­len. So tra­gisch die Schick­sa­le so man­ches nach Euro­pa Über­ge­setz­ten auch sein mögen (natür­lich ist der Kin­der­sol­dat aus dem Arti­kel auch selbst Opfer!), kann sich dar­aus kei­ne Ver­pflich­tung zur Auf­nah­me die­ser Men­schen ablei­ten, da dies auf die Selbst­auf­ga­be Euro­pas hin­aus­lie­fe und damit einem eth­nisch-kul­tu­rel­len Selbst­mord gleichkäme.

Bereits im Febru­ar schrieb Micha­el Stür­mer nach einem der wie­der­keh­ren­den Berich­te über bei der Über­fahrt nach Euro­pa zu Tode gekom­me­ne “Boots­flücht­lin­ge” in der Tages­zei­tung Die Welt einen auf­schluß­rei­chen Bei­trag, wobei sei­ne tref­fen­de Ana­ly­se aller­dings die dar­aus zu zie­hen­den Kon­se­quen­zen ver­mis­sen ließ. Vor einem Plä­doy­er für die “Fes­tung Euro­pa”, die eigent­lich das Gebot der Stun­de sein müß­te, scheu­te die Kory­phäe der Inter­na­tio­na­len Poli­tik zurück. Die Inva­si­on der ger­ne als “Flücht­lin­ge” apo­stro­phier­ten Glücks­rit­ter, die mei­nen, in Euro­pa wür­den Milch und Honig flie­ßen, wird nur gestoppt wer­den kön­nen, wenn eine kon­se­quen­te Abwehr- und Rück­füh­rungs­po­li­tik betrie­ben wird.

Es muß von vorn­her­ein klar sein, daß sie in Euro­pa nicht will­kom­men sind und es hier kei­ne Zukunft für sie gibt, was Hil­fe vor Ort natür­lich nicht aus­schließt. Nur so wer­den sich mensch­li­che Tra­gö­di­en wie zuletzt vor ein paar Wochen ver­hin­dern las­sen. Die Zuwan­de­rungs­lob­by, die bei die­sen Men­schen fal­sche Hoff­nun­gen weckt, ist hier­für in weit stär­ke­rem Maße ver­ant­wort­lich, als es die rigi­des­te und auf den ers­ten Blick viel­leicht hart­her­zig wir­ken­de Abschot­tungs­po­li­tik je sein könnte.

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