Identität – ein Leitbegriff

von Karlheinz Weißmann

In die geradezu aufschäumende Diskussion über die Identitären Bewegungen sollte Präzision eingespeist werden. 

 Gastbeitrag

Fremde Federn reichen Beiträge ein. Sind sie gut, bringen wir sie.

Die der­zeit fast fieb­rig suchen­de Dyna­mik an sich ein Kenn­zei­chen von Kraft, und wie selbst­ver­ständ­lich setzt sich der Begriff “Iden­ti­tär” als Samm­lungs­be­griff und Impuls durch. Was ist “Iden­ti­tät”? Karl­heinz Weiß­mann hat in den vom ihm ver­faß­ten Band Leit­be­grif­fe des Staats­po­li­ti­schen Hand­buchs eine Defi­ni­ti­on vor­ge­legt und dar­in vor allem einem Destruk­ti­ons­ent­wurf eine Absa­ge erteilt: daß Iden­ti­tät kon­stru­ier­bar wäre:

Iden­ti­tät bedeu­tet Über­ein­stim­mung mit sich selbst. Sie ist für den Men­schen inso­fern ein Pro­blem, als sei­ne see­li­sche Sta­bi­li­tät I. vor­aus­setzt, sei­ne I. aber kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit dar­stellt, son­dern dau­ern­den Wand­lun­gen unter­wor­fen ist. Inso­fern kann sowohl von Iden­ti­täts­stö­rung als auch von der Not­wen­dig­keit einer Iden­ti­täts­fin­dung gespro­chen werden.

Der voll­stän­di­ge Lexi­kon-Arti­kel fin­det sich hier (natür­lich mit der Aus­wei­tung der Dis­kus­si­on auf das Kollektive. 

 

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