Sezession
29. Oktober 2012

Identität – ein Leitbegriff

Gastbeitrag

von Karlheinz Weißmann

In die geradezu aufschäumende Diskussion über die Identitären Bewegungen sollte Präzision eingespeist werden. Die derzeit fast fiebrig suchende Dynamik an sich ein Kennzeichen von Kraft, und wie selbstverständlich setzt sich der Begriff "Identitär" als Sammlungsbegriff und Impuls durch. Was ist "Identität"? Karlheinz Weißmann hat in den vom ihm verfaßten Band Leitbegriffe des Staatspolitischen Handbuchs eine Definition vorgelegt und darin vor allem einem Destruktionsentwurf eine Absage erteilt: daß Identität konstruierbar wäre:

Identität bedeutet Übereinstimmung mit sich selbst. Sie ist für den Menschen insofern ein Problem, als seine seelische Stabilität I. voraussetzt, seine I. aber keine Selbstverständlichkeit darstellt, sondern dauernden Wandlungen unterworfen ist. Insofern kann sowohl von Identitätsstörung als auch von der Notwendigkeit einer Identitätsfindung gesprochen werden.

Der vollständige Lexikon-Artikel findet sich hier (natürlich mit der Ausweitung der Diskussion auf das Kollektive), und der überaus nützliche Band Leitbegriffe ist hier zu finden.

 


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