Aus der Praxis geschlossener Räume – erfahrbarer Schulkollaps

von Heino Bosselmann

Lehrer, heißt es, quengeln und mosern und sind sich in ihrem Lebensentwurf oft selbst ein Problem.

 Gastbeitrag

Fremde Federn reichen Beiträge ein. Sind sie gut, bringen wir sie.

Über­dies ver­stel­len ihnen aller­lei poli­ti­sche und admi­nis­tra­to­ri­sche Wid­rig­kei­ten den Blick auf eine ursprüng­lich wich­ti­ge Auf­ga­be. Jen­seits aller Phrasen:

Jeder Schü­ler ist wert­voll und sei­ne Wür­de muß mit mehr Auf­merk­sam­keit geschützt wer­den als jene von Erwach­se­nen, die dafür sou­ve­rän selbst Sor­ge zu tra­gen wis­sen, weil sie ihre Rech­te ken­nen. Schü­ler kön­nen nie für das Sys­tem, in das sie hin­ein­ge­bo­ren wur­den. Nie­mals soll­te man aus dem Blick ver­lie­ren, daß es hoff­nungs­vol­le Talen­te gibt, ganz unab­hän­gig davon, wie die Gesell­schaft und deren Grund­ver­ein­ba­run­gen gera­de beschaf­fen sind.

Leh­rer kla­gen oft; und viel­leicht erscheint es gera­de von daher ange­zeigt, die Umstän­de unten, in der päd­ago­gi­schen Pra­xis, zu veri­fi­zie­ren, anstatt sich mit all den poli­ti­schen Direk­ti­ven zu befas­sen, mit den von oben mal so, mal anders Kam­pa­gnen ange­scho­ben wer­den. Man könn­te „phä­no­me­no­lo­gisch“ begin­nen. Also mit Hus­serl: „Zu den Sachen selbst!“ Her­aus­stel­len des Wesent­li­chen, in nicht vor­ein­ge­nom­me­ner Wei­se die Erschei­nun­gen dar­stel­len und dahin­ter deren Wesen zu erfas­sen suchen. Euphe­mis­men und pro­pa­gan­dis­ti­sche Trost­be­grif­fe mei­den, ana­ly­sie­ren, was bedeut­sam ist, und klä­ren, wel­che Grund­be­grif­fe zur kla­ren Beschrei­bung und Ver­än­de­rung bereit­ge­stellt wer­den müßten.

Am bes­ten in Fall­bei­spie­len, weil die gene­rel­le Wahr­neh­mung kul­tus­mi­nis­te­ri­el­ler Deu­tungs­wei­sen aus poli­ti­schen Grün­den davon aus­ge­hen möch­te, grund­sätz­lich wäre alles in Ord­nung oder wür­de schon immer bes­ser, obwohl es nach Mes­sung des Rates für deut­sche Recht­schrei­bung bis 20 Pro­zent Analpha­be­tis­mus unter Fünf­zehn­jäh­ri­gen gibt, abge­se­hen von all den Fol­gen, die ein sol­ches Desas­ter nach sich zieht. Der viel­fach beklag­te Fach­kräf­te­man­gel wäre nur einer davon. Außer­dem die Ein­gangs­fra­ge: Wie kann man sich päd­ago­gisch in einem Sys­tem enga­gie­ren, das es zuläßt, ja wünscht, Hun­dert­tau­sen­den eine Hoch­schul­rei­fe zu beschei­ni­gen, obwohl eine Viel­zahl davon nicht im qua­li­fi­zier­ten Sin­ne lesen und schrei­ben kann – ein Sys­tem also, das die Nicht­ab­itu­ri­en­ten ein­fach so durch­reicht, ohne sie über­haupt noch ernst­li­chen fach­li­chen Her­aus­for­de­run­gen auszusetzen?

Prü­fun­gen zur „Berufs­rei­fe“ sind daher in Meck­len­burg-Vor­pom­mern längst frei­wil­lig und schlie­ßen über­haupt das Schei­tern aus. Den­noch bre­chen genau dort fast fünf­zehn Pro­zent die Schu­le ab. Von sich aus, also ohne je „durch­fal­len“ zu kön­nen. Abge­se­hen von die­sem Genera­tio­nen­be­trug in den meis­ten Bun­des­län­dern gibt es vor­zugs­wei­se in Süd­deutsch­land offen­bar noch immer Refu­gi­en, die als beharr­li­che kul­tu­rel­le Rest­bas­tio­nen wei­ter­kämp­fen, aber genau des­we­gen zum Ziel sozi­al-demo­kra­ti­scher und lin­ker Kri­tik werden.

Fall­bei­spiel 1: Wenn ich in der Sekun­dar­stu­fe I am soge­nann­ten Gym­na­si­um Schü­ler aus der Grund­schu­le über­nahm, war deren sprach­li­cher Ele­men­tar­be­reich mitt­ler­wei­le oft so schlecht aus­ge­bil­det, daß er nur über höchs­ten Übungs­auf­wand und mit viel Aus­dau­er neu gesi­chert wer­den konn­te, es sei denn die Schü­ler kamen aus Grund­schu­len, in denen die Ver­mitt­lung guten und rich­ti­gen Schrei­bens und Lesens intern ver­ein­bart immer noch und bei­na­he ana­chro­nis­tisch als Haupt­sa­che galt. Wenn in jun­gem Schul­al­ter unsys­te­ma­tisch gear­bei­tet und auf Gründ­lich­keit, aus­gie­bi­ges Üben und Kon­trol­lie­ren sowie auf eine sau­be­re Hand­schrift ver­zich­tet wur­de, rich­tet man in den Sekun­dar­stu­fen kaum noch Ent­schei­den­des aus.

Die meis­ten Lehr­mit­tel sind kei­ne ech­te Hil­fe. Auf Lese­bü­cher ver­zich­ten die Ver­la­ge weit­ge­hend zuguns­ten eines „inte­gra­len“ Zuschnitts. Ihre Sprach­ma­te­ria­li­en ver­su­chen sich indes­sen einem als kind­lich-jugend­lich emp­fun­de­nen Geschmack bun­ter Infan­ti­li­tät anzu­bie­dern, fol­gen also einem auf­ge­regt-hyper­ki­ne­tisch anmu­ten­den Lay­out oder ahmen gleich Bild­schirm­äs­the­tik nach. Haupt­sa­che, es sieht hip und cool aus. Ver­gleicht man die­se sich modern geben­den Lehr­bü­cher mit jenen der frü­he­ren Bun­des­re­pu­blik oder der DDR, wird evi­dent, wel­che Ver­lus­te an Inhalt­lich­keit der Kul­tus­be­reich hin­zu­neh­men bereit war, um jeden zwei­ten Schü­ler zum Gym­na­si­as­ten zu dekla­rie­ren und den Rest irgend­wie bild­sam zu unterhalten.

Die meis­ten Kul­tus­mi­nis­te­ri­en kom­pen­sier­ten den augen­fäl­li­gen Man­gel im Lesen und in der Schrift­lich­keit mit der Redu­zie­rung bzw. Abschaf­fung der Feh­ler­quo­ten – spä­tes­tens in der Abitur­stu­fe, so daß lang ein­ge­üb­te text­li­che Stan­dards des Ana­ly­sie­rens, Erör­terns, Inter­pre­tie­rens agram­ma­tisch durch­ge­schrie­ben wer­den kön­nen, wenn nur inhalt­lich eini­ges zu wägen und mes­sen ist. Die damit kor­re­spon­die­ren­de Hal­tung der Abitu­ri­en­ten: Gut, ich habe Pro­ble­me in der Schrei­bung, aber Sie ver­ste­hen doch auch so, was ich meine.

In den neu­en Medi­en und sog. „sozia­len Netz­wer­ken“ läuft es nicht anders. Nur: Wer­den Lesen und Schrei­ben nicht mehr oder nur noch rudi­men­tär beherrscht, las­sen sich dar­an kaum Aus­drucks­for­men als Aus­weis der eige­nen Per­sön­lich­keit und gar zur Aus­ein­an­der­set­zung mit kom­ple­xen Pro­ble­me ent­wi­ckeln. Vie­le Gym­na­si­as­ten schei­tern schon an der Bil­dung ein­fa­cher satz­lo­gi­scher Struk­tu­ren und ver­mö­gen so kaum rele­van­ten Aus­sa­gen zu trans­por­tie­ren. Jede Posi­tio­nie­rung und Ortung bedarf der Spra­che. Ihre Belie­big­keit ist nicht zuletzt Aus­druck dif­fu­ser Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit. Man höre auf eine Haupt­flos­kel der münd­li­chen Rede: „Kei­ne Ahnung!“, heißt es da oft zwi­schen den flot­ten Sätzen.

Zwei­tes Fall­bei­spiel: Bin ich in der Sekun­dar­stu­fe II tra­di­tio­nell noch gehal­ten, die Tech­nik anspruchs­vol­ler Sprach­ana­ly­sen sowie das Ver­mö­gen zur Inter­pre­ta­tio­nen lite­ra­ri­scher Stof­fe zu ver­mit­teln, ergibt sich zudem die Schwie­rig­keit, daß min­des­tens die mir bekann­ten Abitu­ri­en­ten zum aller­größ­ten Teil nichts lesen, und zwar weder Bücher noch Zei­tun­gen. Es heißt dann, sie ori­en­tier­ten sich eben vor­zugs­wei­se im Netz. Akzep­tiert. Sie ver­ste­hen es dort aber wie­der­um kaum, ziel­ge­rich­tet mit Zugriff zu suchen und dabei eine rei­ne Infor­ma­ti­on nach deren Rele­vanz zu bewer­ten und in ein Bezugs­sys­tem ein­zu­ord­nen. Iso­liert Auf­ge­fun­de­nes brin­gen sie nur schwer in sinn­vol­le oder gar ergie­bi­ge Zusam­men­hän­ge, da All­ge­mein­bil­dung fehlt, die über­dies der moder­nen Schu­le grund­sätz­lich als unmo­der­ner Bal­last gilt, der zuguns­ten von „Metho­den- und Medi­en­kom­pe­tenz“ abzu­wer­fen ist. Also rei­che ich die mini­mal not­wen­di­gen Zuord­nun­gen in Fron­tal­un­ter­richts­pha­sen nach, so wie ich über­haupt zu allen Auf­ga­ben­stel­lun­gen Lösungs­mus­ter anbie­te, damit Bei­spie­le vorliegen.

Sol­cher­art kann ich zwar Algo­rith­men ein­üben, mit denen in linea­rer Wei­se ein Text eini­ger­ma­ßen in sich ver­stan­den wird, aber es gelingt kaum, exter­ne Bezü­ge her­an­zu­zie­hen, die für zug­kräf­ti­ge Argu­men­ta­tio­nen oder dif­fe­ren­zier­te Urtei­le erfor­dert wären. Meist suche ich daher jen­seits der faden Lehr­buch­an­ge­bo­te Tex­te her­aus, die für jugend­li­che Lebens­welt inter­es­sant sein könn­ten, drin­ge selbst damit aber nur mit viel Mühe, Inspi­ra­ti­on und per­ma­nen­ter Erklä­rung bis zum ele­men­ta­ren Ver­ständ­nis des­sen vor, was in der Vor­la­ge steht. Ich bin schon sehr erfreut über die Fähig­keit zur ein­fa­chen Repro­duk­ti­on – das, was vor Zei­ten gera­de mit „aus­rei­chend“ bewer­tet wur­de. Nach mei­ner Erfah­rung kann ein durch­schnitt­li­cher Abitu­ri­ent die Kom­men­tar­sei­te und das Feuil­le­ton der Qua­li­täts­pres­se kaum verstehen.

Was bleibt: Wir üben Auf­satz­ty­pen sehr ver­schult im Sin­ne von all­ge­mein funk­tio­nie­ren­den Ste­reo­ty­pen ein. Ja, ich sehe mich gehal­ten, die zu schrei­ben­den Schü­ler­ar­bei­ten direkt am Text und Stoff zunächst vor­zu­be­rei­ten, so daß über­haupt mit meß­ba­ren Ergeb­nis­sen gerech­net wer­den kann; und trotz sol­cher Vor­schu­lun­gen und Ein­wei­sun­gen, die frü­her als unlau­te­res Vor­sa­gen gegol­ten hät­ten, sind die Noten zu schlecht, jeden­falls in Wahr­neh­mung mei­ner Schü­ler. Aber als schlecht gilt alles jen­seits der Zwei.

Ich ken­ne in mei­nen Klas­sen der­zeit einen Ober­schü­ler, der zumin­dest BILD-Zei­tung liest – und bestär­ke ihn dar­in! Eine veri­ta­ble kul­tu­rel­le Mehr­leis­tung gegen­über allen ande­ren, die nie eine Zei­tung in die Hand neh­men. Ich mei­ne es eben­falls nicht zynisch, wenn ich anre­ge, die Kin­der­nach­rich­ten „Logo“ auf KIKA zu schau­en, wenn einem die Tages­schau zu lang­wei­lig oder zu anspruchs­voll erscheint. KIKA ver­an­schau­licht für Anfän­ger sehr gut.

Wis­sen aber braucht Ori­en­tie­rungs­um­fel­der mit über­grei­fen­den Zusam­men­hän­gen. Deren Radi­en sind gering. Inner­halb der Glo­ba­li­sie­rung ver­engt sich – im Wort­sinn – Welt-Anschau­ung. Mei­ne Schü­ler wis­sen: „Euro­pa“ ist wohl etwas Gutes, weil es den Frie­den garan­tiert. Trotz­dem ist der Euro gera­de irgend­wie in Pro­ble­men. Daß es immer noch „Nazis“ gibt, ist schlimm, und man muß gegen sie demons­trie­ren, obwohl man nicht sagen könn­te, woher die kom­men und was sie antreibt. Sie tre­ten auf wie Grip­pen­wel­len, gegen die es Imp­fun­gen geben muß. In die­sem Fall also Ver­an­stal­tun­gen und Exkur­sio­nen der poli­ti­schen Bildung.

Links, mei­nen die meis­ten pau­schal, ist bes­ser, aber was lin­ke Posi­tio­nen ihrer Tra­di­ti­ons­li­ni­en und Hin­ter­grün­de nach kenn­zeich­net, bleibt unklar. Links erscheint „men­schen­freund­li­cher“ und wird den über­all geäu­ßer­ten Erwar­tun­gen gerech­ter. Ansons­ten? Die Umwelt befin­det sich in einer Über­le­bens­kri­se, wie vie­les ande­re ja auch, aber man kann ihr wenig hel­fen. Ers­tens kennt man sie kaum, zwei­tens gehen Wachs­tum und „Jobs“ nun mal vor. Man hat die Welt so nicht ein­ge­rich­tet und folgt in der Mehr­zahl den Mus­tern der Eltern, um deren Kar­rie­re zu kopie­ren oder deren Mißer­fol­ge zu vermeiden.

Ein Letz­tes, jen­seits des Didak­ti­schen: Ich sehe mein Heil dar­in, in der Lite­ra­tur die aller­bes­ten Stof­fe zu the­ma­ti­sie­ren, die mir zur Ver­fü­gung ste­hen. Wenigs­tens bin ich Viel­le­ser. Ich kann über alle Epo­chen­spe­zi­fi­ka hin­aus Hof­manns­thal, Ril­ke, Kaf­ka, Hes­se, Benn, die moder­nen und die ganz moder­nen, die Ame­ri­ka­ner, die Fran­zo­sen, die Eng­län­der, die Rus­sen und aller­lei Aus­ge­stie­ge­ne, Aus­ge­flipp­te und Exo­ten, ja selbst gemein­hin schwe­re Kost wie Hans Hen­ny Jahnn oder Arno Schmidt schon so auf­be­rei­ten, daß erwart­bar wäre, es reg­ten sich mal Puls und Lei­den­schaf­ten. Nicht zuletzt im Sin­ne gedank­li­cher oder ästhe­ti­scher Provokation!

Es regt sich aber nichts, auch nicht bei den artig Beflis­se­nen oder den red­li­chen Stre­bern. Und so wer­den von mir vor allem Bil­dungs-Enter­tain­ment und kurz­wei­li­ge Unter­hal­tung erwar­tet. Das kann ich leis­ten, indem ich immer neu zu begeis­tern ver­su­che, aber das geht zu Las­ten des Erkennt­nis­ge­winns. Viel­mehr müß­te in die Tie­fe vor­ge­drun­gen wer­den, dort­hin, wo es über­haupt erst inter­es­sant wird. Oje, wel­che Anstren­gung! Noch mehr Text, noch wei­te­re Syn­er­gien! Plötz­lich wird es gar phi­lo­so­phisch, min­des­tens poli­tisch. Schlim­mer aber: Ich weiß mitt­ler­wei­le gar nicht mehr, wo inner­halb mei­ner Audi­to­ri­en über­haupt noch Lei­den­schaf­ten lie­gen, selbst außer­halb des nur Sprach­li­chen und Literarischen.

Nein, ich ver­zie­he vor Klas­sen nicht das Gesicht, gebe mich kei­nes­falls indi­gniert oder kul­tur­pes­si­mis­tisch, son­dern ver­su­che in einer Art päd­ago­gi­schen Exis­ten­tia­lis­mus wei­ter­zu­ma­chen. Im Als-ob. Mit­un­ter aber bin ich, für mich allein, recht per­plex. Die Feh­ler mögen bei mir lie­gen, sicher. Ich revi­die­re sie und suche wie­der neu­es Mate­ri­al. Ich fin­de viel, aber ich rich­te wenig aus. Selbst wenn ich „der Mensch in der Revol­te wäre“, wür­den es mei­ne Klas­sen gar nicht mer­ken. Gro­ße Freund­lich­keit bei gerin­gen Amplituden.

Und die Talen­te? Sie dro­hen im Milieu der neu­en jun­gen Behä­big­keit zu ver­däm­mern. Ich kann ihnen nur außer­halb des Sys­tems Schu­le hel­fen, Mut machen zum hohen Anspruch, der sich nur an den bes­ten Stof­fen entwickelt.

 Gastbeitrag

Fremde Federn reichen Beiträge ein. Sind sie gut, bringen wir sie.

Nichts schreibt sich
von allein!

Das Blog der Zeitschrift Sezession ist die wichtigste rechtsintellektuelle Stimme im Netz. Es lebt vom Fleiß, von der Lesewut und von der Sprachkraft seiner Autoren. Wenn Sie diesen Federn Zeit und Ruhe verschaffen möchten, können Sie das mit einem Betrag Ihrer Wahl tun.

Verein für Staatspolitik e.V.
DE86 5185 0079 0027 1669 62
HELADEF1FRI

Kommentare (1)

Inselbauer

19. November 2012 21:17

Sie beschreiben sehr schön, was einen leidenschaftlichen Lehrer ausmacht. Solche Leute gibt es auch bei den Linken, und sie leiden wohl noch mehr, weil sie das alles als eine ganz dunkle Welle des Versagens und der Verweigerung erleben, für die es keine rationale Erklärung gibt. Meine Frau ist in der beruflichen Bildung tätig, "Südländerfront" und "Maßnahmen". Ich höre immer wieder Geschichten von linken Enthusiasten, die irgendwann stumm eingehen, sich scheiden lassen und sich einen Vogel zulegen. Schreiben und Lesen gibt es dort kaum noch, es geht nur noch darum, den Frieden zu wahren und für die Lehrer, selbst am Leben und bei Gesundheit zu bleiben.

Für diesen Beitrag ist die Diskussion geschlossen.