Sezession
8. März 2013

3sat-kulturzeit – Cornelius Janzen und Alexander Häusler über die Identitären

Götz Kubitschek / 41 Kommentare

IBDDa ist er, der 3Sat-Beitrag, den "Kulturzeit"-Redakteur Cornelius Janzen zusammengebastelt hat. Es kam, wie es kommen mußte: Janzen hat gelogen, als er mir am Telefon versicherte, sein in Antifa-Zusammenhängen publizierender "Experte" Alexander Häusler würde differenziert über die Identitäre Bewegung sprechen. Der hat einmal mehr öffentlich bezahlte Sendezeit benutzen können, um die junge Identitäre Bewegung wissenschaftlich angepinselt zu diffamieren.

Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Warum Alexander Häusler keineswegs jener Experte ist, als der er vorgestellt wird, haben wir hier schon ausgeführt. Daß Cornelius Janzen, den angeblich "echtes Interesse an dieser neuen Bewegung" leitete, sich von unseren Hinweisen nicht belehren ließ, stellt ihm ein schlechtes Zeugnis aus. Er hielt unsere öffentliche Warnung vor Häusler für einen Bruch des am Telefon aufgebauten Vertrauensverhältnisses. Nun denn: Wenn unter Vertrauen seine Strategie veersteht, junge Leute ins Messer laufen zu lassen, haben wir es zurecht gebrochen.

Hier nun der link zum Film. Ein Glück, daß Häusler wie Toastbrot ohne Belag wirkt, die Video-Szenen der Identitären hingegen wie etwas, woran man teilhaben will, wenn man an Temperaturerhöhung leidet ...

https://www.youtube.com/watch?v=SQ5lbHJTkRs


Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Kommentare (41)

M.H.
8. März 2013 17:12

Tja - Lug und Trug wie gewohnt von diesen Kunden. Häusler will jedoch nichts anderes als die Identitären, er will jene die nicht in sein Weltbild passen, einfach nicht mitspielen lassen. Und dabei sind, so meint er wohl, auch Lügen und Unterstellungen erlaubt.

Luise Werner
8. März 2013 17:42

Herr Kubitschek, sie haben recht. Der Beitrag war lau und die Schmähungen der IB trafen nicht ins Schwarze. Im Gegenteil: Die Identitären wurden größer gemacht, als sie es wahrscheinlich verdienen. Der Sender wollte damit wohl "Bedrohung" ausdrücken. Nun, bedrohlich kamen die Identitären nicht rüber. Einzig den abschließenden Hinweis, der Verfassungsschutz prüfe, könnte man als Wirkungstreffer verbuchen.
Aber was soll's. Jeder interpretiert ohnehin nur aus seiner Sicht; Verständigung ist nicht möglich. Wenn ich mir die aktuelle Schmierenkomödie um die Band frei.wild anschaue, dann will ich es zwar nach wie vor nicht wahrhaben, muss mir aber eingestehen, dass wir in einer Gesinnungsdiktatur leben, die der DDR in nichts außer vielleicht der Härte der unmittelbaren Konsequenzen nachsteht.

Baal Müller
8. März 2013 18:19

Eigentlich ein schöner Film - viel Werbung durch Originalmaterial -, und das ab und zu mal dazwischenquatschende weichliche Boppesgesicht stört fast gar nicht ...

Kurt Schumacher
8. März 2013 18:33

Reichlich lustloses "Malen nach Zahlen", das 3Sat da über die Bühne gehen läßt. Seien Sie froh, daß Sie nicht da hingegangen sind, Herr Kubitschek. Einschüchternd wirkt dieser Häusler nicht auf mich, nur simpel programmiert und ewiggestrig. Halten Sie lieber selbst ein Kolleg zum Thema "Identitäre Bewegung" - - dann hat es wenigstens ein gewisses Niveau. Nachdem Sie und Herr Lichtmesz letztes Mal in Frankreich waren, wäre es nun eigentlich Zeit für einen Gegenbesuch. Irgendein Zweisprachler (vielleicht aus dem Elsaß) wird sich schon finden, der die Beiträge übersetzt.

Toni Roidl
8. März 2013 19:52

Toll! Genialer Werbefilm! Die Identitären kommen frisch und beeindruckend rüber und was der spießige Erdkundelehrer da quatscht, versteht keine Sau. Herrlich!
Vor allem:
"Angstkulisse Zuwanderung". Jeder, der im realen Leben mit Zuwanderung konfrontiert wurde, weiß, dass es keine Pappkulisse ist!
"Unsere Zuwanderungsgesellschaft". Wieso "unsere"? Wessen? Die von dem spießigen Erdkundelehrer? Da lacht doch jeder!
Ich würde sagen, das ist ein Rieseneigentor für die Zeigefingeronkels. Schade, dass so wenig Leute 3Sat gucken...

Gottfried
8. März 2013 20:02

Es handelt sich bei den Identitären also um eine "selbsternannte" Jugendbewegung. Wahrscheinlich hätten die geduldig abwarten sollen, bis sie von reiferen Demokraten und Demokratinnen aufgerufen worden wären.
Da mag man sich denn doch nicht so recht auf ein Tiefflugmanöver einlassen, um sich verzweifelt auf die Suche nach irgendeinem geistigen Anknüpfpunkt zu begeben.
Im Grunde müssen unsere Obrigkeiten und deren Zudiener nur noch ein paar bunte semantische Legosteine wie "weltoffen", "Menschen", "Rasissmus" u.ä. aneinanderreihen. Waren die Ansprachen damals beim Erich drüben eigentlich auch dermaßen schlicht?

Martin Höfer
8. März 2013 20:06

Haha, Eigentor! Die beste Werbung für die Identitären seit langer Zeit! Glückwunsch!

Hesperiolus
8. März 2013 21:12

Wenn ich schon den Ernst A. Grandits sehe und höre, wie er mit politisch-korrekt gedehntem Zungenschlag sein "muslimisch" hervorknödelt! Heute abend hat dieser "Zeigefingeronkel" dann in beiläufiger, keineswegs ironisch unterlaufener Diktion auch wieder von den "Katholen" gesprochen. Da Grandits doch weder doof noch bösartig sein kann (?) und ansonsten auf der Höhe menschenfreundlich elaborierter Sprachkultur moderiert, gilt das beim ORF womöglich wertungsfrei als ein legitimer Austriazismus? Bei uns im Norden würde dieser Ausdruck nur sehr vulgär und pejorativ verwendet, etwa wie "Kanaken" oder "Nigger". Was soll dann eine derart absurd gegenläufige Sensibilität? Was sie soll? Zeigen, daß wir einen "identitären" Aufbruch not-wendig haben. Daß Schluß sein muß, mit den schmierigen Typen und ihren öffentlich-rechtlichen Formaten. Bald!

cromagnon
8. März 2013 21:33

Ich würde den Staatsfunk komplett ignorieren, ich werde mir diese Sendung auch nicht angucken. Es bringt nichts, eine Auseinandersetzung mit denen führt zu nichts, es ist verschwendete Zeit.
Die haben ihre Deutungshoheit schon längst verloren, ihre Präsenz erklärt sich einzig aus ihrer finanziellen Ausstattung durch Steuergelder, ihrer rechtlichen Absicherung und ihrer Unterstützung durch die Regierung. Was ihnen fehlt ist die Stimme der Menschen. Im Internetzeitalter ist die Staatspropaganda nur noch eine Stimme unter vielen un das werden sie auch nicht mehr zurückdrehen können.
(Seien wir aber dankbar für die gratis Werbung)

Inselbauer
8. März 2013 21:48

Es ist kaum zu glauben, das ist ein richtiger Werbeclip für die Identitären. Der Redakteur muss ziemlich beschränkt sein, ja man hört dem Sprecher aus dem Off direkt die Verwunderung an. Der Experte hätte mal am Vortag seine üblichen 2 Liter Roten wegbassen sollen, dann wäre er nicht so blass erschienen (...) also dann, auf unsere Einwanderungsgesellschaft!

Honoré de la Canardière
8. März 2013 21:56

Alain de Benoist als „völkisch“ zu bezeichnen, das tun in Frankreich nur verbohrte Linksextremisten.

Der sogenannte „Expert“ sollte die Erinnerungen des großen Denkers mal lesen. Das wird er bestimmt nie tun, denn auf so hohem Niveau kann er als kleinlicher Inquisitor nicht mithalten.

Ein Fremder aus Elea
8. März 2013 22:21

"[...] nicht mehr dazugehören sollen."

Wer sagt schon: "Du sollst nicht zu uns gehören."?

Habe ich noch nie gehört. Nein, es wird gesagt: "Du gehörst nicht zu uns." Und das dann aufgrund irgendeines trennenden Merkmals. Eine solche Abgrenzung mag in der Tat gegen die Menschenrechte verstoßen oder auch nicht. Schließlich erlauben die Menschenrechte es, individuelle Rechte dem Gemeinwohl zu Liebe einzuschränken, und müssen es ja auch, da sie keineswegs gegen sozialistische Staaten gerichtet sind.

Umerziehungslager für Verhaltensauffällige, beispielsweise gegenüber Frauen, wären sofort drin, ach, vieles mag da noch auf uns zukommen, man könnte auch Religiösität zur Geisteskrankheit erklären und entsprechend vorgehen.

Toni Roidl
8. März 2013 22:23

"selbsternannte Jugendbewegung" ist wirklich großartig. Realsatire.
Heute schrieb ein Kommentator in der taz in anderem Zusammenhang (es ging um Frei.Wild) von "linken Diederich Heßlings". Das trifft es ziemlich klasse. Ich glaube, diese Phraseologie von "rechtsextrem, fremdenfeindlich, blabla" ist so wie die "Parentel Advisory: Explicit lyrics!"-Warnhinweise auf HipHop- oder Heavy Metal-Platten, die den Inhalt für Jugendliche erst richtig aufregend machen.

Fight back
8. März 2013 23:03

Wir werden sehen, ob dieser Film irgendeine Wirkung hat. Was zählt, ist einzig die Tat - knights of the ink!

Biobrother
9. März 2013 00:06

Die identitäre Bewegung ist eine recht eigenartige neue Strömung. Es könnte ihr vielleicht sogar gelingen, das bange Unbehagen einer Generation zu bündeln und auszudrücken, aber konkrete und vertretbare Lösungsvorschläge sind auch hier eher diffus, ebenso wie die potentielle Szene der Unterstützer extrem diffus und heterogen daherkommt, wenn man sich z.B. folgendes Video dazu ansieht:

https://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&v=6MQZDJ_ZQzw&NR=1

Zu besagter Unterstützerszene zählen dann z.B. Politiker der (Ultra-)Rechten, ebenso wie traditionelle Katholiken, Feministinnen und (ehemalige) Trotzkisten (siehe Video, ab ca. 22:00). Was die gezeigte feministische Kämpferin schließlich mit den kühl-rationalen Worten "La fin justifie les moyens" ("Der Zweck heiligt die Mittel") zusammenfasst (25:00).

Was mir hier etwas zu kurz kommt: Das Eingeständnis, dass etliche hier lebende Muslime, v.a. viele dauerhaft chancenlose Jugendliche, letztlich auch nur Opfer einer verfehlten Politik sind. Die Umsetzung speziell des französischen Werbevideos der „Génération Identitaire“ finde ich allerdings nach wie vor genial gemacht, einige kleinere Aktionen sind durchaus auch pfiffig, wie z.B. die „Erstürmung“ einer französischen Fastfoodkette mit Schweinemasken, um auf die vorauseilende „Halalisierung“ des Angebots hinzuweisen (ebenfalls im Video, ab ca. 17:50). Mit anderen Aktionen habe ich dann doch gewisse Probleme, das gilt v.a. für die Besetzung einer Kirche (als „Rückeroberung“) und - in Frankreich - auch einer Moschee. Derartige Gebäude haben, wenn sie denn erst mal stehen, m.E. in beiden Fällen ein geschützter Raum zu sein. Vielleicht liegt der beste Weg ja doch eher in der friedlichen Rückbesinnung auf das verschütt gegangene Eigene (und weniger in möglichst umfänglicher Abgrenzung)?

Was die Kritiken an der 3Sat-Emission zur Identitären Generation angeht: Die hier genannte Überempfindlichkeit, die für den kleinsten Pups von rechts erst einmal ein linksliberales Unbedenklichkeitszertifikat einfordert (während radikale Muslimprediger und kluge dekorative Kommunistinnen zur allgemeinen Unterhaltung durch sämtliche Talkshows tingeln und RTL mit seiner grenzgenialen neuen Beischlaf-Doku „7 Tage Sex“ jetzt sogar den Inzest als neuen medialen Knüller ans „verwöhnte Publikum“ bringen wollte [Sendung im letzten Moment mit viel medialem Buhei zurückgezogen]), ist natürlich an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten. Dass man für TV-Formate wie letzteres von muslimischer Seite nur pure Verachtung erntet, kann man ja u.U. sogar nachvollziehen.

jak
9. März 2013 00:22

Gut, dass keiner den "Mut" hatte für diesen Beitrag ein "Interview" zu geben (ergo vorgeführt und zum Abschuss freigegeben zu werden). Es wären sowieso nur Gesprächsschnipsel gesendet worden. Erfreulich ist, dass so viel Originalmaterial verwendet wurde. Nun kann jeder Zuseher (was für Leute schauen eigentlich 3sat Kulturzeit?) nachgoogeln und sich selbst ein Bild machen...

Biobrother
9. März 2013 01:06

Nachsatz: Die taktische Zusammenarbeit der im Video gezeigten französischen Feministin mit einer kunterbunten Koalition, die wesentliche Punkte ihrer Weltsicht nicht teilen dürfte, ist dabei keine Kritik, aber verwunderlich ist's halt doch, und es zeigt eben auch, dass der Westen wie das Kaninchen auf die morgenländische Schlange blickt und nicht so recht weiß, was er machen soll (Einhegen, Umarmen, radikale Gegenwehr, Bildungsoffensive, ...).

Und auch wenn ich bezüglich einer bestimmten Thematik selbst ein Stück weit im Glashaus sitzen mag, das Fernsehprogramm entsetzt mich nur noch. Und entkommen kann man ihm selbst dann nicht, wenn man den Kasten längst an den Sperrmüll gestellt hat. Beim täglichen Abrufen der Emails wird man zuverlässig und völlig ungebeten über die neusten "Höhepunkte" informiert.

Wahr-Sager
9. März 2013 02:16

@Kurt Schumacher:

"Einschüchternd wirkt dieser Häusler nicht auf mich, nur simpel programmiert und ewiggestrig."

Genau das dachte ich auch, als ich diesen verweichlichten Lemming sah. Auf Linie gebracht, verblendet und abhängig.

Gottfried
9. März 2013 09:19

@ Biobrother

"Das Eingeständnis, dass etliche hier lebende Muslime, v.a. viele dauerhaft chancenlose Jugendliche, letztlich auch nur Opfer einer verfehlten Politik sind."

Eine Chance bedeutet, daß die Wahrscheinlichkeit p > 0 und < 1 ist, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Mit jeder Chance besteht auch die Gegenwahrscheinlichkeit 1-p, dieses Ziel womöglich verfehlen zu können. Chancenlosigkeit: p = 0.
p = 1 bedeutet absolute Gewißheit, Sicherheit.
Eine der 1001 Lügen der Humanisten, denn wenn die Guten "Chance" (Neusprech) sagen, meinen die Guten Erfolgsgarantie.

Ihr "nur" impliziert, daß jedes eigene Streben aufgrund im Äußeren wirkender Mächte sinnlos ist.

Was Humanismus und zeitgenössisches "social engineering" gänzlich ignorieren: Jede Reifung erfolgt auf einem Boden sowohl des Weils, als auch des Trotz.
Für dieses Weil zu sorgen, ist eine ausgesprochen weibliche Tugend. Männlichkeit ist womöglich schon dermaßen verpönt, daß einfach verschwiegen wird, wie viele es im Leben genau deshalb zu etwas gebracht haben, weil sie den Anfangsbedingungen einfachster Verhältnisse und/oder mangelnder Anerkennung getrotzt haben.

Es dürfte im Übrigen auch nicht nur um Mohammedaner gehen, sondern generell um Afrikaner, Maghrebianer, Türken und Araber in unser westlichen Welt.
Pöhse Wissenschaftler wie Philip Rushton oder hierzulande Volkmar Weiß gehen davon aus, daß nicht jedes Volk unter gleichen Startbedingungen antritt, was die jeweilige Glockenkurve der Verteilung der angeborenen Intelligenz anbelangt.

Kurt Schumacher
9. März 2013 10:08

Übrigens, im Video ist ja die Identitäre Gegendemonstration gegen das Asylanten-Camp am Brandenburger Tor in Berlin zu sehen. Inzwischen ist das Brandenburger Tor wieder frei für den Touristenverkehr - aber das Asylanten-Camp ist mitnichten aufgelöst. Ich habe es gestern zufällig beim Vorbeifahren in Kreuzberg gesehen. Es befindet sich jetzt, und größer als zuvor, am Oranienplatz. Schmuddelige Zelte, politische Schilder, Öko-Verkaufsstände für Essen und Trinken, blonde, gepiercte Frauen in bunten Pali-Tüchern selbstgefällig grinsend neben knochig-dünnen Asiaten und nudeldicken Schwarzen...mehr konnte ich auf die Schnelle nicht erkennen. - Nur, falls die Identitären eine neue Demo planen. Die gigantische Moschee am Görlitzer Bahnhof ist übrigens auch nicht weit entfernt. - Berlin-Kreuzberg als Blaupause der Zukunft?!

Ad Astra
9. März 2013 10:49

Mensch ! Hätte ich nicht gedacht ! Eine faire Anmoderation, dann tolle Werbung, die Häusler schließlich mit gekonnter 68er-Komik abrundet und damit vielleicht noch mehr als die eingespielten Clips selbst die Zuschauer für die Identitären einnimmt !

JeanJean
9. März 2013 13:15

Witzig, dass Häusler den Ethnopluralismus, der ja Teil des Modells der Partizipatorischen Scheindemokratie UN/EUropäischer Prägung ist, als undemokratisch bezeichnet. Wie bitte sehr sind denn "Ausländerbeiräte" strukturiert?

Der Weg vom Individuum weg, zu Gruppenrechten hin, ist z.B. sowohl in der UNESCU Toleranzerklärung, wie auch und der EU Verfassung (über die Evolutionierbarkeit, Vermenschenrechtlichung des Begriffes des Minderheitenschutzes) verankert.

Der Schutz der Mehrheit konnte uns als durch die parlamentarische Demokratie gesichert verkauft werden (ha), von der allerdings heute nahezu keine Macht ausgeht und deren Parteienspektrum der Globalisierung, dem Ethnopluralismus verpflichtet ist.

Ja, das weicht von unserem Politikverständnis der individuellen Rechte ab.
So lange es sich allerdings um fremde Ethnien handelt, die sich von Steuergeldern und Milliardärsspenden finanziert, ethnisch als Türken, Marokkaner, Roma usw formieren (lassen), ihre Forderungskataloge auf höchster Ebene einbringen und sich an Gesetzgebungen beteiligen, ist dies für Häusler vermutlich "demokratisch". Er wird diesen Prozess wohl freudig begleiten denn er stellt ja die Methode dar, mit der die Mehrheitsgesellschaft "aufgebrochen" und schrittweise entmachtet wird.

Schön auch wieder der Begriff des "Selbsternannten", denn tatsächlich werden die Gruppen, deren meist unbekannte Führer für die jeweiligen Gruppeninteressen am Transformationsprozess der Globalisierung Europas mitarbeiten dürfen, zunächst einmal ernannt. Sie erhalten den Status der "Benachteiligten", der "besonders Verletzlichen", der "Stakeholder" und mithin der Schutzwürdigen, die gefragt werden müssen.

Weder haben die Autochtonen dort eine Stimme, noch werden sie als schützenswerte Gruppe mit Gruppenrechten anerkannt. Sie haben mit ihrer Arbeit, ihrer materiellen wie auch zivilisatorischen Infrastruktur nur das eigenschaftslose Substrat zu bilden, auf dem die multikulturelle Gesellschaft sprießen soll. Staatliches Interesse ist, so sagt es die Toleranzerklärug, den Frieden zu sichern, der durch den Ethnopluralismus gefährdet ist.

1995 haben "wir" diesen Weg eingeschlagen. Wie Schimmel wirkt u.A. diese Richtungsentscheidung nun tief in unsere Gesellschaft hinein zerstört die Fundamente und verändert nun auch langsam die sichtbare Fassade.

https://www.unesco.de/erklaerung_toleranz.html

Nennen wir die jungen Identitären einfach mal "Young Leaders" und "Stakeholder". Ihre Treffen "Young Leader Konferenzen" - schwups, hört sich das nicht .zukuftskompatibel an.

Noch was zum Schmökern:

https://books.google.de/books?id=c92wJNKd44wC&pg=PA32&lpg=PA32&dq=unesco+toleranz+wertsch%C3%A4tzung+respekt&source=bl&ots=dVabmFf1AU&sig=UPwfPgDxyKuhmpR0Eqx53klu8oE&hl=en&sa=X&ei=0j46UdpdhIS1BorkgJAM&redir_esc=y#v=onepage&q=unesco%20toleranz%20wertsch%C3%A4tzung%20respekt&f=false

Nebenbei, das partizipatorische Prinzip und die Vermenschenrechtlichung bringen uns auch die "Homoehe" .

Gast
9. März 2013 14:45

@jak
3sat Kulturzeit schauen sich vorwiegend Zuschauer ab 40 Jahren aus dem bürgerlich-akademischen Milieu an, die sich für "gebildet und kultiviert" halten, aber in Wirklichkeit meist nur bornierte linksliberale Spießer sind. Nicht gerade das ideale Publikum, um neue Mitstreiter für die IB zu gewinnen ;-)

Martin
9. März 2013 15:19

... und damit vielleicht noch mehr als die eingespielten Clips selbst die Zuschauer für die Identitären einnimmt !

Das glaube ich nicht. Ebenso glaube ich nicht, dass eine Sendung wie "Kulturzeit" auf 3Sat überhaupt von der Zielgruppe der Indentitären groß wahrgenommen wird - wer in diesem Alter sitzt denn um diese Sendezeit vor dem Fernseher herum?

Bei den echten Zuschauern dieser Sendung (vermutlich Lehrer und anderes Beamten- bzw. staatsnahes- Pack etc., also Leuten, die auch etwas zu sagen und zu entscheiden (!) haben in diesem Land) kam jedoch ganz klar an:

Dass sind Rassisten, "Drecks-Rechtsradikales-Gesindel" und von ihnen geht eine echte Gefahr aus - fehlte nur noch, dass man sie konkret als die kommende NSU 2.0 bezeichnet hätte, was aber mehr oder weniger zwischen den Zeilen gemacht wurde.

Macht Euch nichts vor und redet Euch diese Propagandasendung nicht schön.

Was mir hier etwas zu kurz kommt: Das Eingeständnis, dass etliche hier lebende Muslime, v.a. viele dauerhaft chancenlose Jugendliche, letztlich auch nur Opfer einer verfehlten Politik sind.

Muhaha - darauf kann ich nur den jetzt als Kinderschänder dastehenden Klaus Kinski zitieren:

Schlechtes Benehmen halten die Leute doch nur deswegen für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut.

oder: Niemand zwingt diese Leute, sich so zu verhalten, wie sie es tun. Opfa! sind die mit Sicherheit keine ...

Frederik
9. März 2013 17:36

Dieser Alexander Heusler, hat wenn er der mit gleichem Namen ist, an den ich mich aus meinen Marburger Studientagen erinnere, eine lupenreine linksradikale Vergangenheit (DKP, MSB Spartakus, SHB).
Allerdings hätte er dann sein Outfit verändert, er sah damals mit Filzhaaren und Vollbart deutlich abstoßender aus, wenn er es denn ist.
So würde der Typ heute noch rumlaufen, wenn er nicht vor der Kamera ab und zu als selbsternannnter "Rechtsextremismusexperte" zu Wort käme.
Eben ein echter Wolf im Schafspelz, den wir mal abgleichen und richtig outen sollten.

Theosebeios
9. März 2013 18:50

Das Video ist nicht mehr zugänglich, so scheint es.

Nach vielen Primär- und Sekundärerfahrungen mit der Öffentlichkeitsarbeit eines Instituts möchte ich eindringlich davor warnen, sich leichtfertig auf das Parkett unserer medialen Profis zu begeben. Man dreht Ihnen mit Unschuldsmiene noch das Wort im Munde herum, das Sie gar nicht in selbigen genommen haben. Nach Befragungen Kepplingers finden die meisten "Dschurnalisten" (an der Aussprache ihres Standes erkennt man meist schon das geistige Kind) das auch ganz o.k., wenn es um die "gute Sache" geht.

Noch ein "Chapeau!" für Gottfrieds Leckerbissen, die Semantik des Worts "Chance" und seinen modernen Missbrauch. Ich hoffe, der Biobruder ist nicht gekränkt und begrüßt diese kostenlose Belehrung. Es ist halt verdammt schwer, dem Genossen Zeitgeist bei jedem Gedanken auf die Finger zu schauen.

Rolf
10. März 2013 07:23

Wie man unschwer an der gerade erfolgten Anklage gegen Hans Püschel sehen kann, oder auch an den aktuellen Anklagen gegen Axel Möller, bewegt sich die Identitäre Bewegung bei ihrem berechtigten Anliegen
"Verteidigung des Eigenen" stets im Umfeld des strafbaren Bereiches der Volksverhetzung gemäß § 130 StGB.

Konkret dessen Absätze 1 und 2, die erst vor Kurzem (2011) zur Allzweckwaffe gegen DEUTSCHE IDENTITÄT perfektioniert wurden.

Neudeutsch auch "hate speech" genannt, kann der Gesinnungsstaat fast nach Belieben diese Waffe zücken, und exakt das wird er auch tun.
Nichts Anderes ist einer der Hauptgründe dafür, warum die Identitäre Bewegung "keine Gesichter hat": Es droht soziale Vernichtung, und es droht Gefängnisstrafe bis zu 5 Jahren.

Es ist daher den Köpfen der ID dringend zu empfehlen, die weit offen stehenden Scheunentore zu besetzen, die überall ungenutzt und riesig herumstehen: Ende des Migrantenbonus in Strafverfahren.
Wie kann es überhaupt "Intensivstraftäter" geben, und woher stammen die? Bewährung für Mord und Totschlag.
Sicherheit in den Städten, No Go-Areas für Bürger.
Reconquista des Staates um das Gewaltmonopol gegen Araberclans, Antifa, Migrantengangs.

usw usw...

Ad Astra
10. März 2013 08:17

@Martin
Korrekte Analyse der Zuschauergruppe, aber : Die Mieten in den schicken Bionade-Altbaustadtteilen steigen rasant. Die LehrerInnen werden seit Jahren direkt mit den Auswirkungen des Volksaustausches konfrontiert. Die JournalistInnen, die mal irgendwas-mit-Medien studiert haben, lernen jetzt den Wert ihrer Arbeit in niedrigst bezahlten Praktika kennen. Die Privatschulen sind für Max, Leon und Sophie für viele Wollmützenträger mittlerweile zu teuer. Das grüne Beamtenbürgertum lernt langsam aber sicher in den U-Bahnen und anderswo die Auswirkungen seines Utopismus kennen. Es fürchtet sich aber noch davor, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Nicht, daß da bei mir Mitleid aufkäme. Vor diesem Hintergrund finde ich eine Werbesendung über die ID im Vorabendprogramm aber klasse. Wenn da dann noch ein derart hölzern agierender Politkommissar kommentiert, umso besser. Vor allem bedeutet der Sendebeitrag einen ersten wichtigen Schritt raus aus der Subkultur, rein in die Wohnzimmer.

Einfallspinsel
10. März 2013 10:45

Kubitscheks Medienstrategie ist verwunderlich. Soviel guten Willen den Medien angedeihen zu lassen, erstaunt. Man merkt den Glauben an das Gute im BRD-Journalisten. So oft kann man sich doch keine blutige Nase holen ohne geheilt zu sein bzw. eine andere Herangehensweise an die Medienstrategie zu bevorzugen?

Biobrother
10. März 2013 11:16

Warum sollte ich wegen obiger "Belehrung" beleidigt sein? Zur IQ-Ermittlung mittels standardisierter Tests muss ich allerdings sagen, dass ich diese für relativ fragwürdig halte, umso mehr, als Intelligenz/Begabung sich aus vielen Bereichen zusammensetzt (sprachlich, mathematisch, räumliches Denken, logisches Denken, Gedächtnisleistung, Kreativität, praktische Fähigkeiten, musisch-künstlerische Begabungen, "soziale Intelligenz", etc.). Die üblichen IQ-Tests sind auf den bereits vorgebildeten Bewohner des westlichen Kulturkreises ausgerichtet und messen viele der oben genannten Punkte gar nicht, außerdem kann man gezielt für solche Tests üben, was der an ähnlichen Testkriterien orientierte Test für angehende Medizinstudenten z.B. ganz gut zeigt. Viele (in ihrem Fachbereich) Hochbegabte haben außerdem ausgesprochene Inselbegabungen, d.h. erkaufen ihre Hochbegabung mit Defiziten in anderen Bereichen.

Hinzu kommt noch, dass das Verhältnis von eigener Begabung und externer Förderung in den verschiedenen Bereichen unterschiedlich sein dürfte. Bei Mathematik, Kunst und Musik ist die Bedeutung der Begabung m.E. größer als beim Erlernen der Muttersprache bzw. beim Sprachenlernen. Auch hier gibt es natürlich verschieden begabte Leute, aber das Erlernen der Sprache eines Landes, in dem man viele Jahre lebt, halte ich bei ausreichendem Nachdruck und entsprechender Förderung für in den meisten Fällen möglich. Und wenn Kinder ohne jede Sprachfertigkeit in die Schule kommen, ist das spätere Scheitern eben fast schon vorprogrammiert.

Zur IB noch der Nachsatz, dass in Frankreich nicht nur explizit Rechte, Feministinnen, strenge Katholiken und Trotzkisten angesprochen werden, sondern natürlich auch der streng laizistische Republikaner, den man vermutlich der liberal-konservativen Seite zurechnen kann. Auf jeden Fall scheint es in Frankreich nicht ehrenrührig oder gar existenzbedrohend zu sein, seine Sympathien für diese Bewegung offen zu zeigen, außerdem ist mit dem FN und den Konservativen der UMP, vermutlich sogar bei einigen realitätserprobten Sozialisten, auch ein politischer Ansprechpartner vorhanden. Das ist in Deutschland wohl beides (noch ?) deutlich anders.

Couperinist
10. März 2013 12:00

Herr Kubitschek,
warum hat dieser Mokel Sie eigentlich angerufen?

antwort kubitschek:
1. weil er von den identitären selbst keinen vor die kamera gekriegt hat;
2. weil er auf meine neigung setzte, von der redlichkeit eines journalisten auszugehen;
aber diesmal siegte doch die erfahrung über die hoffnung.

Waldgänger
10. März 2013 12:16

@ Martin

Ebenso glaube ich nicht, dass eine Sendung wie „Kulturzeit“ auf 3Sat überhaupt von der Zielgruppe der Indentitären groß wahrgenommen wird – wer in diesem Alter sitzt denn um diese Sendezeit vor dem Fernseher herum?

So dürfte es sein.
Der 3Sat-Beitrag hat lediglich den Zweck, die mittlere Ebene der Funktionsträger (z.B. Medienleute, Lehrer, Jugendheimleiter) im Sinne des Systems auf Linie zu bringen.
Mögliche Identitäre sehen das nicht - oder sie haben sich längst unabhängig gemacht von dem politisch angesagten "Denken".

cundar
10. März 2013 15:27

Trotz der allgemeinen Einfärbung und des Herrn Häusler empfand ich den Bericht als einen der ersten, die mehr differenziert haben. Zudem wurden massenweise unkommentierte (also objektive) Filmschnippsel der Identitären gezeigt.

Das Argument das Häusler am Ende bringt - "etnokultureller Bürgerkrieg" - sollte im Auge behalten werden. Wer ist denn für die Einwanderungspolitik und die anhaltende Paranoia vor den Deutschen bei den so Zugezogenen, mit dem daraus folgenden Konfliktpotential verantwortlich? Die Identitären sicher nicht. Aber die wahren Verantwortlichen können die doch nur reagierenden Identitären gut als Sündenböcke gebrauchen und damit selber überzogene Horrorvorstellungen ins Volk (z.B. "Deutschland ohne Ausländer" von Thieme und Bebenburg) tragen.

Das die Identitären eben gerade die "Anti-Bürgerkriegs"-Gruppe ist, muß bei jeder Gelegenheit klar gemacht werden, um den wahren Verantwortlichen nicht das Feld zu überlassen.

Gast
10. März 2013 16:17

Noch ein Nachtrag von mir: Bei Wikipedia habe ich den Hinweis gefunden, das eine Politikerin der ungarischen Rechtspartei Jobbik (Krisztina Morvai) grundsätzlich vor jedem Interview und jedem Bericht in Presse und TV eine Kaution in Höhe von tausend Euro verlangt, die bei unfairer und unsachlicher Berichterstattung anschließend dazu verwendet wird, gegen die Journalisten und deren Arbeitgeber juristisch vorzugehen. Ich glaube, das ist ein sinnvoller und möglicher Weg, mit feindseligen Medien umzugehen, wobei in Deutschland die Kaution wesentlich höher sein müßte. Weigert sich der Sender oder die Zeitung, diese Kaution zu zahlen, sollte man von einer Mitarbeit absehen.

Gottfried
10. März 2013 18:56

@ Biobrother

(sprachlich, mathematisch, räumliches Denken, logisches Denken, Gedächtnisleistung, Kreativität, praktische Fähigkeiten, musisch-künstlerische Begabungen, „soziale Intelligenz“, etc.).

Diese Kreativität verhält sich umgekehrt proportional zum Erfolg einer Gesellschaft. Würde mehr stur kopiert werden, zum Beispiel, wie ein Satz nach den Regeln der Rechtschreibung und der Grammatik erstellt wird, auch das originalgetreue Übernehmen von Großmutters Rezept, das Nachspielen gelungener Lieder statt schwacher Eigenkompositionen uvm., wäre das sehr zu begrüßen.
Das gilt im besonders hohen Maße für das wenig förderliche Kreieren eigener Verhaltensregeln von Untergruppen der Gesellschaft und einzelner Individuen.
Sehr einfach ökonomische Regeln, nämlich der enorme Zeitaufwand, der für die sogenannte "Kommunikation" geleistet werden muß, sprechen dafür, daß Einfalt im Zweifelsfalle ein erfolgreicheres Modell ist als Vielfalt. (Eine kleine Prise Umgestaltungslust, eine kleine Prise Offenheit ist sicher förderlich, nur daß ein Menü eben schnell versalzen und damit ungenießbar ist.)

Wenn man betrügen will, ist ein sehr hohes Maß an emotionaler und sozialer Intelligenz erforderlich. Da zählt der Inhalt überhaupt nichts, wenn man dem Publikum die Rheumadecken verkaufen will, die Reklame, die Fähigkeit, den Kunden richtig einschätzen zu können, den man leimen will, ist alles.
Soziale Intelligenz heißt, ich verdiene mir meine Noten nicht mit Bimsen, sondern damit, daß ich dem BlümchenlehrerIn das erzählte, von dem ich denke, daß er es hören will.

Übrigens hat die Intelligenzforschung gezeigt, daß es Inselbegabungen hier oder dort mal gibt, daß diese aber erstaunlich selten auftreten. Die Korrelation zwischen mathematisch-naturwissenschaftlicher und sprachlicher Begabung ist recht hoch.
Allerdings gibt es dann jede Menge Leute, die einen Teil ihres Potentiales nicht ausreizen, man befaßt sich dann vielleicht fast nur damit, mit Gleichungen zu hantieren oder nur damit, Essays zu verfassen.

Wenn ich die Erklärung der UNESCO zur Toleranz lese (vorzüglicher Kommentar von JeanJean!), dann merke ich doch, daß es schon rein zeitlich nicht möglich ist, die Lehren der humanistischen Leitkultur in solcher Weise zu widerlegen, daß Bezug auf jeden Satz geleistet wird. Es gibt kein einziges wahres Wort im verkehrten Humanismus. Das geht schon damit los, daß im wirklichen Leben niemals sogenannte "Menschen" miteinander verkehren. Der Sinnesapparat nimmt vorbewußt Kinder oder Greise, Weiße oder Schwarze, Männer oder Frauen wahr. Kein Unternehmer beschäftigt "Menschen", jeder sucht einen klugen Kopf oder geschickte Hände.

"... das Erlernen der Sprache eines Landes, in dem man viele Jahre lebt, halte ich bei ausreichendem Nachdruck und entsprechender Förderung für in den meisten Fällen möglich. ..."

WEIL die humanistische Leitkultur durch hundertprozentige Effeminisierung gekennzeichnet ist - die vielfältigen "Menschen" werden selbstverständlich bemuttert, "abgeholt", "gefördert" - besteht nicht der allergeringste Grund, dieser BUNTEN Republik auch nur einen Hauch von Achtung entgegenzubringen, der sich z.B. im Bemühen zeigen könnte, die deutsche Sprache zu erlernen.

Wahr-Sager
10. März 2013 19:16

@Frederik:

"Eben ein echter Wolf im Schafspelz, den wir mal abgleichen und richtig outen sollten."

Das sollte generell bei jedem Antideutschen gemacht werden.

Biobrother
11. März 2013 10:50

@ Gottfried

Tja, der Humanismus ist eben eine geradezu unwiderstehliche "Irrlehre". Zumindest dann, wenn er nur vorgeschützt und/oder ins Irrationale hinein übersteigert wird. Ansonsten müssen wir hier wohl mit gewissen Meinungsgegensätzen leben. ;-)

https://www.gloria.tv/?media=21362

Regionalist
11. März 2013 13:22

Kulturmagazine sind die verbohrtesten und linientreuesten Sendungen im deutschen Fernsehen, ihre Macher haben alle die Phrase vom "affirmativen Charakter der Kultur" tief verinnerlicht. In der "Kulturzeit" erfahren Multiplikatoren, wie sie neue Phänomene, mit denen sie im Alltag konfrontiert werden könnten, im Sinne der herrschenden Ideologie zu interpretieren haben. Diese Sendung ist sehr informativ, wenn man wissen möchte, wie der normale bigotte deutsche Untertan tickt.

Die Identitären dienen als der obligatorische Hitler-Beitrag, ohne den kaum eine "Kulturzeit" auskommt. Janzen kann sich wahrscheinlich ganz ernsthaft nicht vorstellen, daß jemand sie nicht in der Kategorie "Der Schoß ist fruchtbar noch" einordnen würde. Nach der Weltformel "(Jemand wehrt sich gegen die Auflösung im globalen Einheitsbrei) = rechts = Hitler" ist das schließlich nicht anders möglich.

In der Sendung mit den Identitären hat Ernst "das Steifftier" Grandits mit leuchtenden Augen von "bösen Mädchen" gesprochen. Waren seine Töchter endlich beim Porno-Casting, haben sie zum 1. Mal Crack probiert? Es ist kaum anzunehmen, daß er selbst Kinder hat und daß für ihn "böses Mädchen" mehr ist als ein literarischer Topos. Kultur ist für ihn und seine Zuschauer die Möglichkeit, sich mit der Wirklichkeit zu beschäftigen, ohne sie wirklich wahrnehmen zu müssen.

Einfallspinsel
11. März 2013 15:11

Nachtrag:

Sie sind zu ehrlich und zu anständig, Herr Kubitschek. Keine guten Eigenschaften für den Erfolg gegen die Feinde. In einer fußnote eines künftigen Dissertanten wird dies gewürdigt werden, aber in der deutschen Geschichte nicht. Wir sind alle viel zu nett und zu gut zu diesen Figuren.

Biobrother
11. März 2013 15:14

@ Gottfried

Einseitig begabte Leute sind mir schon recht oft begegnet. In meinem damaligen Deutsch-LK waren mehrere Leute, die die Oberstufen-Mathematik mit 1 Punkt (Note 5-) abgeschlossen haben. Viele spätere Professoren in Biologie und Chemie waren fachlich sicher gut, aber (fremd)sprachlich völlig ungelenk, also das gibt es schon. Und wenn jemand in allen Bereichen manierliche Leistungen bringt, ist er/sie in der Regel in keinem davon überragend gut, sondern eher Generalist(in).

Bei der "sozialen Intelligenz" stimme ich Ihnen teilweise zu, die kann man natürlich auch missbräuchlich anwenden. Übrigens zeichneten sich viele Spitzenwissenschaftler gerade hier durch deutliche Defizite bis hin zu milden autistischen Verhaltensweisen aus. Man lese hierzu z.B. mal die Biographie von Barbara McClintock, der einsam-brillanten Maisgenetikerin und Entdeckerin der springenden Gene.

Und zu "gloria.tv": Dieses Forum ist natürlich der nackte Wahnsinn. Der Spot ist trotzdem witzig: Vernünftig angewandte Humanität ist (m.E.) gut, vorgeschobene oder einäugige Humanität oder Humanität, die selbstzerstörerische Züge annimmt, schlecht.

Götz Kubitschek
12. März 2013 12:01

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Gruß! Kubitschek

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