Sezession
13. März 2013

Kirchweyhe und Fall Daniel S.: Migrantische Jugendliche als Akteure deutschfeindlicher Gewalt

Gastbeitrag

opfer_einband.inddDer Fall des Lackierers Daniel S., der vor einigen Tagen in Kirchweyhe bei Bremen von türkischen Jugendlichen angegriffen und ins Koma getreten wurde, ist kein Einzelfall, sondern  Teil eines Musters der Gewalt vorwiegend orientalischer Jugendlicher gegen junge Deutsche.

Das Problem wurde erstmals in West-Berlin in den 80er Jahren beobachtet, wo türkische Jugendliche in Stadtteilen mit hohem Migrantenanteil durch Raubüberfälle ("Abziehen") gegen vorwiegend deutsche Opfer auffielen. Bereits Anfang der 90er Jahre berichteten die damaligen Leiter polizeilicher Abteilungen für Jugendgewalt in München und Frankfurt a.M. übereinstimmend, daß rund 70% der Tatverdächtigen in ihrem Aufgabenbereich Ausländer seien. Mittlerweile beträgt die Zahl der migrantischen Jugendlichen, die entsprechend in Erscheinung treten,  in westdeutschen Großstädten jeweils bis zu mehrere tausend. Insbesondere Türken und Araber, aber auch andere Gruppen wie Albaner sind in diesem Zusammenhang besonders auffällig. Aufgrund der demographischen Entwicklung breitet sich die Problematik zunehmend auch auf kleinere Städte aus.

Statistische Daten zur Problematik werden auf Wunsch der Politik gezielt so erhoben, daß sie eher verschleiernd wirken. Täter, die über die deutsche Staatsangehörigkeit verfügen, erscheinen in Statistiken etwa als "Deutsche". Dies erlaubt es Politikern, Medien und Aktivisten, bei Meldungen über migrantische Kriminalität von "Einzelfällen" zu sprechen. Tatsächlich gibt es deutlich erkennbare Muster migrantischer Kriminalität gegen Deutsche, die den Behörden auch bekannt sind. Ein ursprünglich interner Bericht der Berliner Polizei beschrieb die Lage der Deutschen in Räumen mit starker Araber- und Türkenpräsenz laut einem Medienbericht etwa so:

Für deutsche Jugendliche in Vierteln, die von ethnischen Banden beherrscht werden, ist die Lage nach Ansicht der Kripo-Experten bereits dramatisch geworden. … Die Zahl deutscher Jugendlicher, die nur deshalb zusammengeschlagen oder ausgeraubt werden, weil sie ein leichtes Opfer darstellen, sei in "ethnisch dominierten Problemkiezen erheblich".

Eine Meldung aus Dortmund hatte dort das gleiche Muster wie in Berlin beschrieben:

Die Täter werden meist aktiv, wenn Jugendliche alleine unterwegs sind. Sie suchen sich Gleichaltrige oder Jüngere aus, in der Regel männlich und deutsch. …. "Die Schüler werden eingeschüchtert und bedroht. Viele trauen sich nicht, den Raub anzuzeigen", sagt ein Kriminalbeamter.

Der damals in der "Operativen Gruppe Jugendgewalt" in Berlin Kreuzberg/Neukölln tätige Polizeibeamte Michael Ziermann hat bereits vor einiger Zeit einen Bericht veröffentlicht,  der das am stärksten verbreitete Muster migrantischer Gewalt gegen Deutsche beschreibt:

Während die Täter meist Jugendliche nichtdeutscher Herkunft sind, handelt es sich bei den Opfern vorwiegend um Jugendliche/Heranwachsende deutscher Herkunft. Dies liegt erfahrungsgemäß daran, dass die Täter “einfache” Opfer suchen, weil sich nach ihrer Auffassung das Opfer nicht zur Wehr setzt, weder körperlich, noch durch Freunde, Verwandte, Eltern, Lehrer oder die Polizei. Die Täter haben die Erfahrung gemacht, dass Opfer nichtdeutscher Herkunft keine leichten Opfer sind, da sich des öfteren Familienangehörige (z.B. “großer Bruder”) in die Angelegenheiten/Auseinandersetzungen einmischen. Hinsichtlich der deutschen Opfer hat man die Erfahrung gemacht, dass diese Drohungen ernst nehmen und sich niemandem anvertrauen. In aller Regel sind sie auch körperlich unterlegen.

Ziermann zufolge geht es den meist türkisch- oder arabischstämmigen Tätern bei den Angriffen vorwiegend darum, eigene Macht zu demonstrieren und die Opfer zu demütigen. Dem ehemaligen Berliner Oberstaatsanwalt Roman Reusch zufolge würden die Täter durch diese Demütigung an Selbstbestätigung und an Wahrnehmung von "Respekt“ gewinnen. Die Lust an der Demütigung der Opfer ist dabei oft mit einer ausgeprägten Deutschfeindlichkeit verbunden. Deutsche werden wegen ihrer verbreiteten Ablehnung von Gewalt, häufig geringeren körperlichen Leistungsfähigkeit sowie ihrer Leistungsorientierung als schwach verachtet. Eine Schülerin in Berlin beschrieb etwa die "Strebsamkeit", die man mit Deutschen verbinde, als eine der von den Tätern vorgebrachten Rechtfertigungen für deutschfeindliche Übergriffe an ihrer Schule.


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