Sezession
19. März 2013

Frauen in der Fremde

Gastbeitrag / 55 Kommentare

canstock2012543von Heino Bosselmann

Wieder eine Vergewaltigung in Indien: Bis zu acht Männer fielen über eine Schweizerin her, die auf einer Radtour – gemeinsam mit ihrem Mann – im Zelt übernachtete. In der Nähe eines Dorfes im Bundesstaat Madhya Pradesh. Der Mann, mit Stöcken zusammengeschlagen und dann gefesselt, mußte die Greueltat mit ansehen. Erst vor drei Monaten ging eine andere Gruppenvergewaltigung mit bestialischer Folterung in einem Bus – mitten in Neu Delhi – durch die Medien.

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Man liest: Vergewaltigungen sind in Indien keine Ausnahmen. Und naiv denkt man: War es nicht die Hindukultur, in der nicht nur die Kuh heilig ist, sondern wo überhaupt auf jedes Lebewesen mit Blick auf das Karma geachtet wird, wo man das Anmachen von Glühlampen vermeidet, damit Motten nicht verbrennen, wo Feuer nicht entzündet wird, weil Insekten umkommen könnten … – Jetzt das. Wie verhält sich der Hinduismus zur Frau? Liest man nach, erfährt man nicht viel Gutes, jedenfalls gemessen an europäischer Vorstellung.

Offenbar lebt man halbgebildet mit Klischees. Und viele der zahlreicher werdenden Suchenden ersehnen im Exotischsten oder überhaupt im Konvertieren zu irgendeiner fernen Lehre ihr Heil. Pauschalbewunderung des Esoterischen, Sehnsucht nach dem ganz anderen, Aufbrüche zu den Antipoden als Reisen nach Utopia. Ganz zu schweigen von dem religiösen Hunger und der Sehnsucht nach Spiritualität, die junge Menschen auch hier dem Islam, vorzugsweise seinen radikalen Varianten, zutreibt.

Europa? Aufklärung? Säkularismus? Wie prosaisch doch! – "Ungeheuer ist viel, doch nichts ungeheurer als der Mensch", singt finster der Chor in Sophokles’ „Antigone“. Eine Weisheit, mit der europäische Kultur erst griechisch, dann christlich begann. Von da an ein langer Weg, ein ewiges Ringen um die Idee der Menschlichkeit. Mit grandiosen Ergebnissen, die gegenwärtige Larmoyanz oft übersieht, weil die Grübelei über Haushalte die Entwicklung oder auch nur Würdigung von großen Ideen auszuschließen scheint. – Ein Blick zum Nachbarkontinent Afrika lehrt: Die an den Dreißigjährigen Krieg erinnernden zahlreichen Konflikte gehen nicht nur mit Vergewaltigungen einher, sie sind – in jeder Hinsicht – eine einzige, durchgehende Vergewaltigung.

Das unbedingte Verständnis, die unbedingte Toleranz, die unbedingte Solidarität des Westens mit offenbar doch ethnisch und historisch bestimmten Kulturmustern, die Pietät gegenüber damit hier und da verbundener Unmenschlichkeit, erscheint immer fragwürdiger. Selbstredend sind dem Hinduismus keine Vergewaltigungen anzulasten, im Gegenteil, dem indischen Bild von der Frau aber wohl schon.

Ein anderes Beispiel: Weshalb sind gerade Saudi-Arabien und Katar, absolutistische Reiche mit dem Islam als Staatsreligion, in denen die Rechte der Frau nicht nur in Frage stehen, sondern in denen sie, gelinde gesagt, unterdrückt werden, weshalb sind diese Staaten die ausgemachten Verbündeten des Westens, während die tendenziell laizistische Assad-Regierung zum ausgemachten Feind avancierte? Klar, Politik ist ein pragmatisches Geschäft und erklärt mal mörderische Juntas, mal nationalkommunistische Chinesen, mal Islamisten zu Partnern, aber müßten Prinzipien diesbezüglich nicht mehr zählen? Denn Politik, das ist auch Haltung, auch Tugend!

Weshalb so viel Verständnis dafür, wenn "Würdenträger" festschreiben, die Würde der Frau wäre am ehesten unter der Burka geschützt – und unter der Aufsicht des eigenen Ehemannes, der genau für diese Frau unter Verschluß die Hölle bedeuten kann? Abgesehen davon, daß die finsteren Gewohnheiten des fundamentalistischen Islam sexuelle Belästigung eher fördern als verhindern.

Neben Saudi-Arabien hegten nicht minder Katar, der Sudan sowie Ägypten und Libyen – die Letztgenannten in Ergebnis des „arabischen Frühlings“ vom Westen als vom Unrecht befreite Staaten gefeiert – starke Vorbehalte gegen die Stärkung von Frauenrechten auf der jüngsten UN-Frauenkonferenz. (Daß der Vatikan aus anderen Gründen ebenfalls bremste, macht das Problem nicht besser.)

Selbstverständlich ist Indien kein Land von Vergewaltigern, und selbstverständlich gibt es im modernen Europa schlimmste Sexualdelikte. Aber dem steht hierzulande die gesamte Kultur, das bewehrte Recht, die Abscheu aufgeklärter und couragierter Bürger derart entgegen, daß keine archaische Mentalität geduldet würde, die solcher widerlichen Kriminalität noch Vorschub leistet. Europäisches Sendungsbewußtsein hinsichtlich des Frauenrechts schiene mir absolut am Platze – und konsequente Intoleranz gegenüber Kulturen und Staaten, die Übergriffe zulassen oder erleichtern.


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Kommentare (55)

idee
19. März 2013 16:09

dann fangen Sie bei den Drogen- und Zwangsprostituierten in der Hauptstadt an und enden bei Übergriffen sexualisierter Medien auf unsere Kinder. Achso: "Inder statt Kinder" - thematisch muss man ja Schwerpunkte setzen :) Danke für den Humor.

Andreas Vonderach
19. März 2013 16:32

Ich fürchte, das ist nicht nur eine Sache der Kultur.

Die meisten außereuropäischen Rassen sind impulsiver und aggressiver als wir. Das 2er-Allel des Monoaminoxidase A-Gens (MAOA 2R), eine Variante des sogenannten "Krieger-Gens", das mit Impulsivität und Aggressivität korreliert ist, und das bei wegen schweren Straftaten verurteilten Gefängnisinsassen fast dreimal so häufig ist wie in der Normalbevölkerung, kommt bei weißen Europäern zu 0,1 bis 0,5 %, bei Ostasiaten nach bisherigen Untersuchungen gar nicht, bei Schwarzafrikanern zu 5,0 bis 5,5 % und bei Arabern zu 15,6 % vor.

Da das Gen auf dem X-Chromosom liegt, von dem Frauen zwei haben, betrifft die Korellation mit Impulsivität und Gewalttätigkeit fast nur Männer. Dazu paßt, daß in diesen Kulturen nach ethnologischen Berichten und der allgemeinen Homizidrate (Häufigkeit von Mord und Totschlag) Gewalt viel verbreiteter ist als bei uns.

Ein Fremder aus Elea
19. März 2013 16:43

Aber die Inder sind ja selbst darüber schockiert, und es gibt große Demonstrationen dagegen dort.

Die einzige Frage, welche einen beunruhigen kann, ist die nach der Affinität zu Gruppenvergewaltigungen im öffentlichen Raum. Gut, in den USA gibt es sowas auch manchmal, dann ist das Opfer aber meistens so betrunken gewesen... und so weiter. Der Gedanke verstört, daß es gesellschaftlich akzeptabel scheint, wildfremde Frauen zu vergewaltigen (jedenfalls in kleinen Gesellschaften).

Ich habe auch ein paar Inder danach gefragt, was sie wohl denken, woran es liegt. Und dabei fiel der Begriff Eve Teasing (s. https://en.wikipedia.org/wiki/Eve_teasing).

Das ist nun in gewisser Hinsicht irgendwo perfide, daß ausgerechnet die Bibel für sowas in Indien herhalten muß. Ich denke, es liegt an der Überbevölkerung. Ein allgemeiner Haß auf Frauen, weil sie dafür sorgen, daß es immer mehr Menschen werden.

Grundsätzlich gibt es ein Verhaltensmuster bei einigen Menschen, welches Vergewaltigung als Sanktion akzeptiert, wobei es in Indien eine sehr allgemeine Sanktion wäre, welche Frauen schlicht dafür bestraft, daß sie Frauen sind.

So unangenehm diese Sachen sind, letztlich sollte man sich vor den Verfehlungen der Menschen nicht fürchten, so lange sie nicht konzertiert sind.

Ein Fremder aus Elea
19. März 2013 17:33

Und, Herr Vonderach, wie sieht's damit in Indien aus?

Demo Goge
19. März 2013 17:49

Herr Andreas Vonderach,

daß das verminderte Vorkommen des „Krieger-Gens“ bei innereuropäischen und innerasiatischen Rassen eine Folge der Kultur ist (und nicht deren Ursache) halten Sie für ausgeschlossen ?

Andreas Vonderach
19. März 2013 18:11

"Herr Andreas Vonderach,

daß das verminderte Vorkommen des „Krieger-Gens“ bei innereuropäischen und innerasiatischen Rassen eine Folge der Kultur ist (und nicht deren Ursache) halten Sie für ausgeschlossen ?"

Nein, das halte ich sogar für wahrscheinlich. Wir und die Ostasiaten haben uns unsere aggressiven Impulse in der Zivilisation weitgehend weggezüchtet, während die Araber als ausgesprochene Kriegergesellschaft sich die, verstärkt durch die Polygamie, wahrscheinlich regelrecht angezüchtet haben.

Ich kenne keine MAOA-2R-Daten für die Inder. Aber allgemein gelten die Südinder als eher friedlich, während die Nordinder schon etwas zu den Iranern und Arabern tendieren.

Ein Fremder aus Elea
19. März 2013 18:28

Es ist allerdings erst vor kurzem zu einer Gruppenvergewaltigung einer Nordinderin in Südindien gekommen, da gibt es also wohl keinen innerindischen Unterschied.

Außerdem fällt es mir schwer in Arabern größere Krieger zu sehen als in Attila und Dschingis Khan, welche ja, um beim Thema dieser Kolumne zu bleiben, also auch niemanden vergewaltigt haben sollten... aber eigentlich möchte hier lieber nicht das Kriegsbeil ausgraben, um nicht selber in Verdacht zu kommen.

Gast
19. März 2013 18:50

Dieses Phänomen der Gewalt gegen indische und europäische Frauen ist relativ neu in Indien. Dieses Land war einmal ein sehr sicheres Reiseland, besonders gerade für Frauen. Bis vor ca. 20-30 Jahren war Indien eines der sichersten Reiseländer für alleinreisende Frauen, es gab immer extra Sitze in Bussen und extra Zugabteile für sie. Ich weiß das, weil ich selbst und meine Frau mehrmals in Indien waren und auch aus Erfahrungen anderer Reisender.

Warum sich das offenbar stark gewandelt hat, kann ich nur spekulieren, weil ich lange nicht mehr dort war. Ich vermute dahinter Haß auf Weiße wegen Minderwertigkeitsgefühlen, Neid wegen Wohlstandsunterschieden, wegen der dort auch latenten antiweißen Propaganda und nicht zuletzt wegen der Verwestlichung und Entfremdung von der eigenen, früher eher friedfertigen, hinduistisch geprägten Kultur.

Mag auch sein, das dieses Phänomen vorwiegend in moslemisch bewohnten Regionen oder solchen mit einem relevanten Anteil von Moslems auftritt. Das wäre für mich noch am meisten plausibel.

Sara Tempel
19. März 2013 19:08

Wie Paglia, die ich hier zitieren möchte, halte ich die Vergewaltigung für ein archaisches Potenzial, das in jedem Manne steckt!
“Der Mann ist Fetischist. Ohne seinen Fetisch würde die Frau ihn einfach wieder verschlingen. Deshalb die Vormachtstellung des Mannes in Kunst und Wissenschaft.” ”Die amoralische Bildlichkeit der Pornographie wird als Vorwurf gegen den humanistischen Kult des erlösenden Wortes für alle Zeiten fortbestehen. Worte können den unerbittlichen Fleiß der heidnischen Natur nicht aufhalten.” … und weiter: “Im männlichen Geschlecht steckt eine besondere Aggressivität; ein Moment von ‘Aufspüren und Vernichten’,das immer ein Vergewaltigungspotenzial bilden wird.“(Camille Paglia: Die Masken der Sexualität, München 1992)
@Andreas Vonderach
Ihren genetischen Aspekt finde ich höchst interessant; er war mir neu. Werden diese Forschungsergebnisse nur auf Englisch verbreitet? Sie passen zu meinen Beobachtungen, z.B. bei Türken und Afrikanern. Es scheint, dass alle Völker mit mehr "MAOA 2R" noch archaischer geblieben sind, als wir Europäer. Es wäre demnach zu befürchten, dass sie im unvermeidlichen Krieg -früher oder später- andere dekadente Kulturen auslöschen, bzw. sich mit deren Frauen fortpflanzen werden!

In folgendem Science-fiction habe ich mal etwas ähnliches gelesen:
"Das Wittgenstein-Programm" von Philip Kerr! Hier ging es um Männer, deren Gehirn ein fiktiver ventromedialer Kern (VMK) fehlte. Alle Probanten die VMK-negativ getestet wurden gelten danach als «potentielle Psychopathen», die wahrscheinlich irgendwann eine
auffallend aggressive Verhaltensstörung entwickeln würden. - Eine spannende Geschichte!

Andreas Vonderach
19. März 2013 19:16

@ Ein Fremder aus Elea

"Es ist allerdings erst vor kurzem zu einer Gruppenvergewaltigung einer Nordinderin in Südindien gekommen, da gibt es also wohl keinen innerindischen Unterschied."

Natürlich kann es Vergewaltigungen überall geben. Ich rede von ethnischen Unterschieden in der Häufigkeit der Neigung zur Gewalt, und die gibt es.

Die Impulsivität, Aggressivität und starke sexuelle Ansprechbarkeit der Araber entspricht nicht nur der allgemeinen Erfahrung, sondern ist auch seit der Antike und dem Mittelalter immer wieder bezeugt. Die extremen Sanktionen in der islamischen Rechtsprechung scheinen hier ein notwendiges Korrektiv zu sein. Ebenso wie die Wegsperrung und Verschleierung der Frauen, die es in Nordafrika und dem Nahen und Mittleren Osten schon in der Antike gab, lange vor dem Islam.

Andreas Vonderach
19. März 2013 19:22

Den ethischen Unterschieden in der Aggressivität und der sexuellen Ansprechbarkeit entsprechen übrigens auch der Testosteronspiegel, bzw. der anderer Androgene (männliche Geschlechtshormone). Der ist bei den Ostasiaten am niedrigsten, bei uns etwas höher, und bei Arabern und Schwarzen am höchsten. Die ethnischen Unterschiede bestehen übrigens in erster Linie bei jungen Männern und verschwinden im Alter weitgehend.

Mauretanier
19. März 2013 19:24

" Europäisches Sendungsbewußtsein hinsichtlich des Frauenrechts schiene mir absolut am Platze – und konsequente Intoleranz gegenüber Kulturen und Staaten, die Übergriffe zulassen oder erleichtern."

Halte ich für unnötig.

Hans K
19. März 2013 19:46

Es geht doch nicht um die Frage, welche Erklärungen es möglicherweise für die Unterschiede zwischen Europäern und Indern gibt. Es geht um eine Geltungsfrage. Sowohl für Europäer als auch für Inder gilt, dass Vergewaltigungen moralisch und politisch illegitime Handlungen sind. Das ist für jeden, der seinen gesunden Menschenverstand nicht schon relativistisch verdreht hat, vollkommen klar. (Kann es ein einleuchtenderes Beispiel für eine illegitime Handlunge geben?) Und es ist ebenso klar, dass illegitime Handlungen verboten und sanktioniert werden müssen. Wenn das, wie in Indien, nicht funktioniert, gibt es keinen Grund, der dagegen spricht, das zu "tolerieren".

Ann Newton
19. März 2013 19:48

@Ein Fremder aus Elea

Die einzige Frage, welche einen beunruhigen kann, ist die nach der Affinität zu Gruppenvergewaltigungen im öffentlichen Raum. Gut, in den USA gibt es sowas auch manchmal, dann ist das Opfer aber meistens so betrunken gewesen… und so weiter.

Meinen Sie damit die schreckliche Vergewaltigung in Steubenville, wo ein Mädchen zuerst sediert und dann stundenlang als sexueller Selbstbedienungsdummy von einer Horde Footballspielern von Party zu Party mitgeschleift wurde?

Tut mir leid, ich fange schon an vor Wut zu zittern, wenn ich nur dran denke.Für Frauen, die reisen, sollte das oberste Ziel sein, solche Länder zu meiden und dies auch an entscheidender Stelle vorzubringen.
"Liebe indische Regierung, gerne wäre ich in Ihr Land gereist und hätte dort während meines Aufenthalts Betrag X in Ihre Wirtschaft eingebracht, aber leider usw."

Was ich hier ziemlich frustrierend finde: wie kann man unter so einem Artikel anfangen, über Kriegergene zu schwafeln.Kopfschüttel!

Realist
19. März 2013 20:10

Aber dem steht hierzulande die gesamte Kultur, das bewehrte Recht, die Abscheu aufgeklärter und couragierter Bürger derart entgegen, daß keine archaische Mentalität geduldet würde, die solcher widerlichen Kriminalität noch Vorschub leistet.

Sehr geehrter Herr Bosselmann,

Sie waren noch nie in Neukölln-Nord, oder?!

Andreas Vonderach
19. März 2013 20:33

@ Hans K.

Kulturen unterscheiden sich auch in den Werten, die in ihnen gelten. Verwegwaltigung als Tatbestand ist eine europäische Erfindung. In anderen Kulturen gibt es höchstens den tatsbestand der "Schändung", aber dabei geht es um die (Familien-)Ehre und die Jungfräulichkeit, nicht um das Wohlergehen der Frau.

In vielen Kulturen gilt es nicht als Schande, wenn ein Mann sich eine Frau "nimmt", wenn er die Gelegenheit dazu hat. Deswegen werden ja im Islam die Frauen so weggeschlossen, weil man es dort für geradezu normal hält, das es zu Sexualkontakten kommt, wenn ein Mann und eine Frau allein und unbeobachtet sind.

Vergewaltigung in der Ehe war im Islam geradezu die Norm. Im Irak war es üblich, daß der Mann zu Beginn der Hochzeitsnacht vor den Augen seiner Braut eine Katze schlachtete, um sie gefügig zu machen. Die Frau sollte beim ehelichen Beischlaf ausdrücklich keine sexuelle Befriedigung erlangen, denn sonst würde sie die auch bei anderen Männern suchen, meinte man.

Und die Zwangsheiraten von Minderjährigen in Indien sind ja wohl auch nicht allzuweit von Vergewaltigungen entfernt.

Andreas Vonderach
19. März 2013 21:04

Die Grausamkeit in vielen außereuropäischen Kulturen hängt übrigens auch mit dem - praktisch überall außer in Ostasien - niedrigeren IQ zusammen.

Mit dem ist eine geringere Fähigkeit, von sich selbst zu abstrahieren und die Position des anderen einzunehmen, verbunden. Die bedingt nach Auffassung der kulturvergleichenden Piaget-Forschung (Georg W. Oesterdiekhoff u.a.) eine geringere Empathiefähigkeit. Eine Folge ist die große Grausamkeit im Strafrecht oder gegen Gefangene oder auch gegenüber Tieren. Das gilt tendenziell auch für unsere Unterschichten.

Heino Bosselmann
19. März 2013 21:05

Ich las heute eine nach Ursachen lotende Darstellung auf der Panorama-Seite der SZ (19. März 2013, S. 10): Charlotte Theile, Angst um die Touristen. Auszug: "Indische Zeitungen bezeichnen die Region Madhya Pradesh unterdessen als 'Albtraum für Touristen'. Immer wieder seien dort Touristinnen überfallen und sexuell belästigt worden (…). Die indische Nachrichtenseite Firstpost fragt gar: 'Warum sollte eine Frau unter solchen erschreckenden Umständen nach Indien reisen?' (…) Dezente, kange Kleidung sei wichtig. (…) In ländlichen Regionen hätten die Menschen oft kaum Kontakt zu westlichen Touristen. 'Weiße Frauen kennen sie nur aus Hollywoodfilmen, in denen Sexualität gleich Freizügigkeit ist', sagt Hussain (ein Firmenberater – H. Bo.). Hinzu kommen der Männerüberschuß durch gezielte Abtreibungen von Mädchen sowie eine Erziehung, die Männern beibringt, daß sie sich 'in der Ehe nehmen dürfen, was sie wollen', wie Hussain es ausdrückt." – Vielleicht ist der Beitrag irgendwann online aufzurufen. (Indessen ging es mit nicht allein um Indien, schon gar nicht um einen Pauschalvorwurf an die Nation oder Kultur, sondern um Frauenrecht allgemein.)

Ohne Führerschein
19. März 2013 21:31

Wie ist der von Andreas Vonderach eingebrachte genetische Aspekt in Hinblick auf die in Sachen Kirchweyhe vielfach formulierte Frage wieso Deutsche überwiegend wehrlose Schlaffsäcke sind zu bewerten und wie wirkt sich die Antwort ggf. auf Lösungsansätze aus?

Schopi
19. März 2013 22:02

Andreas Vonderach
...Den ethischen Unterschieden in der Aggressivität und der sexuellen Ansprechbarkeit entsprechen übrigens auch der Testosteronspiegel, bzw. der anderer Androgene (männliche Geschlechtshormone). Der ist bei den Ostasiaten am niedrigsten, bei uns etwas höher, und bei Arabern und Schwarzen am höchsten. ...

Bezogen auf unseren, von erhöhten Testosteronspiegeln gradezu überschwemmten Kulturkreis, bleiben da viele offene für die heimische Männerwelt gar sehr beunruhigende Fragen offen.

Anknüpfend an die Gewalt als Sprache des Mannes, fällt auf, daß die Sprache des Weibes wohl eher die List ist. Der Feminismus ist die treibende Kraft der Umvolkung aber Unterschiede wie oben zitiert, werden eher dem Rassismus zugeordnet. Eheschließungen gibt es überwiegend nur in einer Richtung, die harmlosen altbackenen Sprüche eines älteren Politikers gegenüber einer Reporterin werden bundesweit medial als "Sexismus" verteufelt, Rapper aus dem Orient erhalten mit extrem frauenfeindlichen songs den bambi verliehen.

Vielleicht liest ja Frau Schwarzer hier mit, aber in der aktuellen "Emma" , natürlich auch mit dem Titelthema Sexismus, gibt es auch nur Prügel für alte Politiker und weiße Männer.

Zum Thema:
Wer solche "Selbsterfahrungstrips" in exotische Gegenden unternimmt und sein Zelt so unbekümmert aufbaut, wie an einem warmen Sommerabend im Sauerland, dem ist nicht zu helfen.

Couperinist
19. März 2013 22:04

@Andreas Vondernach

Ist das wirklich alles Genetik, das mit der sexuellen, bzw. generellen Aggression ? Ich meine, das läßt sich aus der Kultur, vll dem Klima, aber sicher v.a. auch der Demographie herleiten.

Schauen Sie sich die Wikinger an, äußerst aggressive weiße Völkerschaften. Den arabischen Beduinen waren sie in ihrer ganzen Art wohl nicht unähnlich: Zum größten Teil Händler, die in der dunklen Zeit wahrscheinlich einem enormen Bevölkerungsdruck (Sohnesüberschuss, Frauenmangel ?) ausgesetzt waren und auf Beute- und Eroberungszüge gingen, bei denen wohl auch nicht zu knapp Frauen vergewaltigt und geraubt wurden.

Die Geschlechtertrennung in arabisch-islamischen Gesellschaften ist es meiner Ansicht nach selbst, die zu einer pathologischen Sexualität führt. Das ist psychologisch nicht schwer zu erklären.
Nein, ich glaube, daß der Prozeß der Zivilisierung das wesentliche Moment einer Regression der Gewalt ist.

Man kann das in unserer abendländischen Kultur ganz gut am Beispiel des Sonnenkönigs Ludwig XIV. nachzeichnen, der aus dem französischen Hochadel, einer ziemlich rohen ehemaligen Kriegerkaste, durch Kasernierung in Versailles "lächerliche Preziöse" machte, sie quasi "enteierte" und ganz allgemein die Gewalt aus dem Staat nach außen drängte, ins stehende Heer. Die Barockzeit war der eigentliche Beginn der weitgehend ent-barbarisierten Gesellschaft. Der Nahe Osten und Afrika sin, aus kulturellen Gründen, immer noch alltgsgewalt-, bzw. latent bürgerkriegsgewohnte Regionen. Eine Beherrschung und Umleitung der Gewalt hat da nicht stattgefunden.

quer
19. März 2013 22:11

Die Diskussion erscheint mir irgendwie etwas abgehoben. Nicht, daß sie etwa uninteressant wäre! Ich konstatiere ein hohes Niveau, welches aber am richtigen Leben etwas vorbeigeht.

Meine Frage lautet:
Was treibt naíve Gutmenschen dazu, in Kenntnis der Gefahren für Leib und Seele (Psyche??) in Gegenden zu reisen, welche erkennbar für Frauen höchst ungesund sind? Neben Indien, anderen Teilen Asiens und Afrikas, islamische Länder allgemein? Was macht den Reiz dieser Art Welterkundung für Frauen jeglichen Alters aus?

Hohenstaufer
19. März 2013 22:35

Europäisches Sendungsbewußtsein hinsichtlich des Frauenrechts schiene mir absolut am Platze – und konsequente Intoleranz gegenüber Kulturen und Staaten, die Übergriffe zulassen oder erleichtern.

Mein Gott! Wir sind als Rechte eben dezidiert keine linken Weltverbesserer und Gutmenschen, d.h. die inneren Angelegenheiten anderer Staaten sind deren Sache. Ob das Frauenbild in Katar und Saudi-Arabien "menschenverachtend" ist oder nicht, interessiert mich nicht. Daß die arabische und mohammedanische Masseneinwanderung in die weiße Welt allerdings Gruppenvergewaltigungen von weißen Europäerinnen mit sich bringt, regt mich wahnsinnig auf. Darüber schweigen sich die Medien tot und auch Sie, geehrter Herr Bosselmann. Viel schwerwiegender als irgendwelche Fälle aus "Timbuktu" sind doch die alltäglichen Übergriffe auf z.B. blonde Frauen in Skandinavien oder Nord-England. Hier müssen Freund und Feind benannt werden!!!

Schmidt
19. März 2013 22:56

Es ist in weiten Teilen der Welt keine gute Idee, wenn jüngere Frauen alleine unterwegs sind oder sich anders exponieren.

Demnächst schreibe ich vielleicht etwas über ethnische Muster bei Vergewaltigungen, die auch in Deutschland und Europa definitiv vorhanden sind. Täter aus dem Nahen Osten und Schwarzafrika sind hier deutlich überrepräsentiert, und vor allem bei Tätern aus dem Nahen Osten ist eine oft ausgeprägte Bereitschaft zur Demütigung der gezielt außerhalb der eigenen Gemeinschaft gesuchten Opfer feststellbar, für die es kulturelle Gründe geben dürfte.

Außerhalb Europas ist es nach meinem Eindruck auch das bereits erwähnte Frauenbild, das westliche Filme, Musikvideos und vorwiegend aus westlichen Gesellschaften stammende Pornographie etc. verbreiten, daß europäische Frauen als frei verfügbar erscheinen läßt oder entsprechende Erwartungen schafft. Im islamischen Kulturkreis gilt darüberhinaus die im wahrsten Sinne des Wortes "herrenlose", unbegleitete Frau ohnehin als Herausforderung.

Am problematischsten ist die Situation für europäische Frauen (etwa Touristinnen) nach meinem Eindruck aber im schwarzafrikanischen Raum, wo man grundsätzlich davon ausgehen kann, das jüngere europäische Frauen etwa bei Raubüberfällen oder Einbrüchen auch vergewaltigt werden.

Kiki
19. März 2013 23:01

Bravo, Herr Vonderach, vielen Dank für Ihre erhellenden Informationen! Bedauerlicherweise erlebt man fast schon täglich am lebenden Objekt, wie zutreffend diese Befunde sind.

@Herr Bosselmann

Es ist keineswegs die Spiritualität, die junge UnterschichtlerInnen am Islam fasziniert. Denn der Islam hat den Aussagen vieler ehemaliger Mohammedaner zufolge im Vergleich zu anderen Religionen eben keine bzw. eine höchst dürftige Spiritualität (weshalb sich gerade kontemplative Naturen unter den Orientalen von ihm enttäuscht sehen und abwenden).

Vielmehr werden es die "klaren Verhältnisse" sein, die entsprechende Gemüter am Mohammedanismus so fesselnd finden. Jedes Detail des Alltags, des privaten wie gesellschaftlichen Lebens ist schlichten, eingängigen Regeln unterworfen; man muß weder groß nachdenken, Entscheidunge fällen, Gewissenerforschung betreiben, immer wieder aufs neue Rechenschaft vor sich, dem Schöpfer oder ähnlichem ablegen - nichts von all diesem Gedankenkram.

Nur eine einmalige bedingsungslose wie blinde Unterwerfung unter ein striktes Regelwerk und schon hat man die bedrohliche Komplexität des Lebens (und des menschlichen Geistes) erfolgreich und endgültig aus seinem armseligen Dasein hinwegreduziert.

Spiritualität ist eine ganz andere Kategorie, der Begriff der Ideologie trifft da viel eher zu und es ist seit spätenstens den großen Kataklysmen des 20. Jahrhunderts klar, welcher Charaktere Ideologien zur inneren Stabilität bitter nötig haben und sich daher davon magisch angezogen fühlen.

Heuer ist es hierzulande der Islam, gestern waren es diverse Sozialismen und morgen ist es irgendetwas anderes aus der bunten Wundertüte menschlichen Schwachsinns.

Raskolnikow
20. März 2013 07:20

Moinsen,

der Herr Vonderach bringt hier ja ganz erstaunliche Bestecke zum Einsatz ...

Ein derartig komplexes "Merkmal" wie kriegerisches Verhalten hat wohl welchen Heritabilitätskoeffizienten? Verzeihung für meine Deutlichkeit, aber dieses "Kriegergen" ist Unfug!

Nach innen argumentiert:

https://www.youtube.com/watch?v=9QQSA2XkA8U

https://www.youtube.com/watch?v=jPAnJ2RmZAY

Und so weiter ... Gewalt und Aggressivität findet in Europa im gleichen Ausmaße nur eben meist institutionalisiert statt. Man kämpft nach Regeln, ob es nun Maslenitzadresche in Russland, Maibaumgeprügel in Deutschland, Bierzelthauen in Bayern oder eben abgesprochene Schlägereien zwischen "erlebnisorientierten Jugendlichen" waren/sind (Sogar 15-jährige schließen sich in sog. Youth-Crews zusammen und halten Regeln ein!).

Gewalt ist männlich und wird immer an die Oberfläche drängen. Wie sie aufbricht, ist dann eine Frage der Kultur ...

Waren Sie mal im Orient? Hatten Sie mal orientalische "Kriegergen"-Träger als Waffenbrüder? Das Gen scheint sie zu verlassen wenn ...

... es regnet
... es dunkelt
... ein islamischer Feiertag ansteht
... Zeit zum Beten ist
... die eigene Übermacht nicht mindestens dreifach
... die Gegner groß sind und Bärte haben
... und so weiter ...

Mir scheint, es liegt eher ein Mangel an Verantwortung und Selbstzucht vor, Eigenverantwortlichkeit ist dort unbekannt. Man stösst eben in ein Machtvakuum, so wie es sich bietet.

Müll wird einfach auf die Strasse geworfen, jede moralische Frage wird ohne Sanktionen in Frage gestellt. Der Fluss wird im Oberlauf verdreckt, er fließt ja ins Meer ... Diebstahl, Frauenehre, Lüge ... alles auf tönernen Füßen. Die drastischen Strafen bei geringen Vergehen sind kein Zufall! Ohne Prügel und Abtrennungen ist so ein Menschenschlag schwer zu verwalten.

Die beschauliche Vorortwelt in Deutschland mit verkleideten Mülltonnen, sauberen Gehwegen und allem Zubehör funktioniert nur, weil der Europäer eigenverantwortlich handelt, sich selbst abstrahiert und sich schließlich selbst befiehlt. Daher ist es in Mittel- und Nordeuropa auch gar nicht so falsch, Polizei und Gerichte einzudämmen, milde Strafen zu verhängen und auf Einsicht zu setzen.

Der Fehler des überheblichen Europäers ist, dass er einfach glaubt, alle Menschen wären eigentlich europäische Spießbürger und würden nur dran gehindert, endlich sie selbst zu werden. Er ist sich nicht bewusst, dass nur er wirklich eigenverantwortlich handeln kann.

Aus diesem Perspektivfehler rührt übrigens auch das tiefe Missverständnis über unsere orientalischen Zuwanderer. Milde Strafen und das Darbieten von noch mehr Freiräumen, wird die Problematik nur katalysieren ...

Die ganzen anderen Factoren (Männerüberschuss, Hollywood etc..) spielen sicher auch eine Rolle, aber dann müssten in der Uckermark und im Oderbruch auch solche Dinge passieren. Allerdings treffen sich die überzähligen Jungs dort im Wald und kloppen sich.

Die Sucht nach Genen, Gottesteilchen und der Weltformel beweist nichts außer der Unfähigkeit des Menschen, Unendlichkeit und Unerklärbarkeit zu akzeptieren!

Man muss den Orientalen verstehen lernen! Lest zu diesem Behufe Witfogels "Orientalische Despotie" - in diesem viel zu unbekannten Buche steht alles, was zum ersten Verständnis notwendig ist!

Stets das Richtige lesend,

R.

Luise Werner
20. März 2013 07:43

Sehr geehrter Herr Bosselmann,
diesmal tue ich mich mit Ihrem Artikel schwer. Zu viele Wenns und Abers, zu viel Relativierung. Die Anmerkungen von Herrn Vonderach sind m.E. auch kaum zielführend. Es soll, nein, es muss uns Mitteleuropäern darum gehen, unsere Kultur, und damit auch das gewachsene und in der Gesetzgebung geronnene Verhältnis zwischen Männern und Frauen, zu bewahren. Die Verteidigungslinie verläuft zum einen gegen das, was man Gender-Streaming nennt. Deren Vertreter tauchen im Übrigen in Personalunion auch an der anderen Verteidigungslinie wieder auf, nämlich als unbedingte Einwanderungsbefürworter.
Es ist aus meiner Sicht aber nicht zu anzustreben, in die Kultur "der anderen" eingreifen oder nur hineinreden zu wollen. So sehr es auch weh tun mag, solche Berichte wie den aus Indien zu lesen, so abwegig ist es auch, quasi ein universelles weltgeltendes Frauenrecht nach europäischem Vorbild zu propagieren. Dies reihte sich ein in die offiziellen Sprechblasen der universell geltenden Menschenrechte, die nichts anderes zur Absicht haben, als die Kulturen (zum Teil eben auch die Unkulturen) zu nivellieren.
Und ganz pragmatisch: Ich glaube, früher gab es den Begriff der Urlaubsreise nicht. Entweder man machte Urlaub oder man ging auf Reisen. Dem Reisenden war bewusst, dass Reisen perse ein Risiko war, und die Zurückgebliebenen hofften auf unversehrte Rückkehr. Wer unseren Kulturkreis verlässt, sollte sich immer als Reisender und nie als Urlauber betrachten.

Kurt Schumacher
20. März 2013 08:56

Herzlich willkommen zurück, Herr Raskolnikow! Es tut gut, Sie wieder zu lesen.

Wittfogels Theorie kenne ich auch, und zwar von Ernst Jünger. Ich glaube, er erwähnt sie in "Siebzig Verweht I" oder "II". Und danach ergoogelte ich sie mir bei Archive. org, wo man sie (und vieles andere) kostenlos studieren kann.

Die Theorie hat auch sicher ihr Richtiges, allerdings hat sie durch ihr Erscheinungsdatum und die Lebensgeschichte Wittfogels ein "Geschmäckle". Man könnte sie nämlich direkt als Kalte-Kriegs-Propaganda lesen. Aber das würde jetzt zu weit führen.

Übrigens, apropos "Jünger": in seinen Tagebüchern erwähnt er ja immer wieder seine Reisen nach Nordafrika. Und der ganz alltägliche Depotismus (bei Grenzkontrollen und Aufeinandertreffen mit den Eingeborenen auf entomologischen Spaziergängen) wird von ihm deutlich geschildert. Allerdings hat der Orientale auch eine positive Seite, und das ist die Gastfreundschaft. Das ist wohl auch aus dem Leben in der Wüste zu erklären. In der Oase teilt man brüderlich, weil bei einem Streit ums Wasserloch alle verlieren würden. Draußen auf den Dünen spricht dann wieder der Karabiner.

Ernst Jünger und sein Lieblingsbruder Friedrich Geog haben übrigens auch immer wieder "1001 Nacht" zur Erklärung der orientalischen Seele herangezogen. Aladins Wunderlampe, Dschudars Ring verwandeln einen beliebigen kleinen Lastträger schlagartig in einen Sultan! Und dann kann er tun, was immer ihm beliebt. Das geht noch weit über den "westlichen" Lotto-Gewinn hinaus. Der magisch erhöhte Oriantale wird zum Herrn über Leben und Tod. Ich habe einen Text von Ernst Jünger "Notizblock zu 1001 Nacht" von 1994, den ich Ihnen empfehlen kann. Ich glaube, im posthum erschienenen Supplementband 1 wurde er wieder abgedruckt.

Hochachtungsvoll, Ihr Kurt Schumacher, ebenfalls stets das Richtige lesend;-)

Andreas Vonderach
20. März 2013 09:44

@ Couperinist

Ich habe nicht gesagt, daß a l l e s Genetik ist, und ja auch selbst einige Beispiele für kulturelle Faktoren angeführt. Und natürlich erklärt auch ein einziges Gen wie das MAOA-2R-Gen nicht a l l e s.

Aber ganz sicher ist auch nicht al l e s Kultur. Es besteht eine Wechselbeziehung zwischen Kultur und Biologie. In traditionellen Kulturen (quasi allen außer unserer seit dem 19. Jhdt.) ist sozialer, ökonomischer und politischer Erfolg mit größerem Fortpflanzungserfolg verbunden. Dadurch züchtete sich jede Kultur auf die Werte hin, die in ihr anerkannt waren und die den sozialen Erfiolg ermöglichten. Bäuerliche Kulturen züchteten sich so auf Fleiß, Voraussicht und Verläßlichkeit, kriegerische auf Maskulinität und Aggressivität.

Die Araber sind auch körperlich maskuliner als wir, haben einen maskulineren Körperbau, stärkeren Bartwuchs usw. und eben auch mehr Androgene, die Ostasiaten dagen einen weniger maskunilen Körperbau, weniger Androgene usw. Das sind natürlich nur grobe Tendenzen, die in jedem Volk ihre besondere Ausprägung finden

Die Wikinger und alten Germanen waren sicher aggressiver als wir, weil sie auf einer entsprechenden historischen kulturellen Entwicklungsstufe standen, mit entsprechenden Werten. Aber wir sind auch nicht mehr genetisch mit ihnen identisch. Zwischen den alten Germanen und uns liegen außerdem 2 000 Jahre bäuerliche und städtische Kultur. Übrigens besteht auch heute noch eine positive Korrelation zwischen hellblonder Haarfarbe und Risikobereitschaft.

Martin
20. März 2013 09:48

Danke, Raskolnikow, für ihren Beitrag.

Es werden in dieser Diskussion, für meinen Geschmack, zu viele Klischees gedroschen.

Indien ist ein Subkontinent, dessen eines Land, welches sich auch Indien nennt, irgendwann beim Überschreiten der 1 Mrd. Einwohnerzahl aufgegeben hat, ernsthaft zu zählen - vermutlich haben sie dort schon die 1,5 Mrd. Einwohner überschritten. Und dann werden 2 (oder waren es gar 3?) Fälle medial aufgegriffen und zu einem Maßstab für "Kultur" etc. herangezogen?

Ich möchte nicht wissen, wie viele Frauen in diesem Land (haben wir schon 80 Mio. Einwohner?) an jedem Sonntag mit einem Brennen und Ziehen im Unterleib aufwachen und sich an nichts mehr erinnern können, da ihnen jemand k.o.-Tropfen in den letzten Drink gemischt hat ... davon rennen die meisten sicher nicht zur Polizei. Auch andere Fälle, ohne Betäubungsmittel, gibt es sicher mehr, als man so einfach mal aufzählen kann.

Die deutschen sind auch keine friedlichen Lämmer, sie sind nach wie vor ein hoch-aggressives Völkchen, nur werden hier die Aggressionen entsprechend sublimiert. Das Zunehmen von psychischen Erkrankungen ist eines der Symptome dafür.

Ergo: Wir können gar nichts über Indien sagen. Daher sollten wir eher etwas zu eigenen Standpunkten sagen und da fällt doch auf, dass die Frau im Abendland und ganz besonders in Deutschland schon immer eine besondere, hervorgehobene Stellung in der Gesellschaft hatte, auch wenn dies von Feministen und anderen Geschichtsumschreibern gerne unter den Tisch gekehrt wird. Diesen eigenen, deutschen Standpunkt könnte man bei Gelegenheit einmal wieder hervor arbeiten und den aktuellen Vorgaben des Gender-Kultes gegenüberstellen.

Gottfried
20. März 2013 10:45

@ Luise Werner

"Dies reihte sich ein in die offiziellen Sprechblasen der universell geltenden Menschenrechte, die nichts anderes zur Absicht haben, als die Kulturen (zum Teil eben auch die Unkulturen) zu nivellieren."

Kann mir nicht vorstellen, daß hinter der Berichterstattung über Vergewaltigungen in Indien irgendetwas anderes stehen kann, als das Bestreben, nach und nach die ganze Welt neu zu ordnen. Einheitliche Formate zu schaffen, um die Vernutzung der einzelnen Länder und deren Völker weiter zu optimieren im Sinne der Elite der international operierenden Finanzwelt, EU-phemistisch häufig "Globalisierung" genannt.

Staaten wären der Hauptfeind einer solchen Rationalisierung. Staaten definieren sich durch Unterscheidungen (lat. "discriminare"), z.B. zwischen Staatsbürgern und Nichtstaatsbürgern. Wer seine Macht nicht gänzlich an die Chefetagen der Finanzwelt delegieren will, sollte sich auf die Seite des Bürgerrechtes stellen.

"Menschen"rechte und Bürgerrechte sind aber nicht miteinander zu vereinbaren. Die "Menschen"rechte sind DIE Waffe der internationalen Finanzelite gegen Staaten, die der neuen Ordnung der Welt im Wege stehen, siehe den Krieg der "Menschen"freunde der NATO gegen die Serben, Überfall auf den Irak, auf Libyen, Zündeln in Ägypen, Syrien usw.

Je mehr "Menschen" aus aller Herren Länder in einem "failed state" wie dieser BUNTEN Republik leben, desto weniger Bürger, die zum einen durch die ESM-Machtergreifung bereits ökonomisch zunehmend stranguliert werden, deren leibliche Unversehrheit zum anderen in unserer vielfältigen Gesellschaft der "Menschen" von Jahr zu Jahr gefährdeter ist.
Erinnerung: Die Hauptaufgabe eines Staates war es früher einmal, die leibliche Unversehrheit seiner Bürger zu schützen.

Biobrother
20. März 2013 10:48

Die oben geäußerten steilen Thesen zur direkten genetischen Korrelation zwischen der Aktivität einzelner Gene und komplexem Aggressionsverhalten oder Intelligenz sind ja zu köstlich. Im Ernst: Solche Korrelationen kann man vielleicht zwischen einfachen monokausalen Sachverhalten wie Laktoseintoleranz und Laktaseaktivität ziehen, bei hochkomplexen multifaktoriellen Eigenschaften muss man das wohl als pseudowissenschaftlichen Schmonsens zurückweisen (was nicht heißt, dass genetische und v.a. epigenetische Unterschiede zwischen Völkerschaften hier nicht einer von diversen Faktoren sein mögen). In der Summe halte ich aber die kulturellen Faktoren und langfristigen (sich dann eventuell auch „epigenetisch verfestigenden“) Prägungen für entscheidender, das zeigt das Beispiel der wilden Wikinger, die heute sanfte genderbewegte Sozialdemokraten sind, ja ganz gut.

Der Islam ist indes ein Phänomen, das ich auch noch näher ergründen möchte, einerseits, um die eigenen Vorbehalte besser zu verstehen (vielleicht sogar ein Stück weit abzubauen), andererseits, weil ich die islamische Kultur als solche fremdartig, aber in ihren künstlerischen Ausdrucksformen durchaus schön und ästhetisch ansprechend finde, und natürlich auch, weil etwaige Kritik sachlich fundiert und nicht auf dem derzeitigen fürchterlichen Niveau erfolgen sollte. Vielleicht sollte man ja doch nebenbei ein wenig Arabistik studieren?

Wobei: Fragen nach einem etwaigem „Abschreiben“ des Propheten bei arianisch-frühchristlichen Gruppen (die Konzile von Nicäa und Chalcedon, die die Rolle Christi und damit das typische christliche Gottesbild der Trinität festgeklopft hatten, lagen ja noch nicht so weit zurück, und das „einfachere“ arianische Bild Christ ist dem Jesus-Bild des Islam ja nicht ganz unähnlich) dürften auch bei sanftmütigen und gebildeten Muslimen auf wenig Gegenliebe stoßen. ;-)

Ob der Islam im Vergleich zu anderen Religionen nun viel oder wenig Spiritualität bietet (ich dachte immer, in der Sufi-Mystik sei davon viel zu finden), kann ich nicht so recht beurteilen. Die These, dass junge Leute, die sich in der freizügig-ungeordneten westlichen Zivilisation heimatlos fühlen, v.a. Ordnung und Struktur durch Gebote und Regeln, vielleicht auch die nach außen verschworene Gemeinschaft suchen, klingt dagegen nahe liegend. Nicht umsonst wird von Konvertiten ja meist die „Betonversion“ gewählt. Ob Frau Illi mit 80 Jahren wohl auch noch in ihrem Vollvermummungsgewand rumläuft? (Eine komische Note hat das Ganze ja schon …)

https://www.youtube.com/watch?v=e61q_FKuigE

Biobrother
20. März 2013 10:57

Die Naivität, mit der einige westliche Touristen bis nach Papua-Neuguinea vor sich, ihrem Leben und ihrer ungeliebten eigenen Kultur davonlaufen, dann aber offenbar trotzdem meinen, man könne dort, inmitten völlig anderer, vom westlichen Humanitätsdenken weitgehend unbeleckter Kulturen und mausarmer Menschen wie im Südschwarzwald urlauben, ist in der Tat erstaunlich.

Petrus Urinus Minor
20. März 2013 10:59

@Martin
Sie haben ja wohl ein "leichtes Brennen und Ziehen im Sitzfleisch" (den A... offen), eines der für deutschen Menschen verächtlichsten Verbrechen derart zu bagatellisieren.

Zum Thema: Weder die Anhänger hydraulischer Gesellschaften, noch die genfixierte Biologisten haben den in der menschlichen Rasse entscheidenden Zusammenhang entdeckt: Die schlichte, bestialische Unterscheidung zwischen herrenbestialischem Stärkegefühl und "untermenschlichem" Schwächling, Ingroup und Outgroup, Rang und Looser.

Bevor nun die "virilsten" Kommentatoren laut in Freude über "ihren harten Blick" und das "herrliche freie Raubtier" ausbrechen - halt - es was eine großartige Sublimtionsleistung, eben was die Vergewaltigung erst so verächtlich macht, des deutschen Menschens. Dialektisch vom Materiellen zum Transzendenten.

Und - freuen wir uns nicht zu sehr - auch wenn man es bei u n s schafft, andere zum absoluten outgroup zu machen, fällt jede Kultur hinweg und übrig bleibt Gemeinhait, Spießertum und Vernichtungslust. Das war, doch, doch, durchaus "damals" so und so kommt es in neuem Gewand gerade wieder. Die schlimmsten Autovölkermorder sind Deutsche und die gehässigsten Verfolger der Mahner. Freilich, vergewaltigen und morden l ä s s t man momentan eher noch...

Doch zurück zum schlichtem Ur- und Primärtrieb der Rangordnung. Das ist, was übrig bleibt, wenn keine Kultur mehr existiert, die Menschbestie. Das gleiche Phänomen wie in Kirchweyhe. Selbstangemaßter Übermensch gegen wahrgenommenen Schwächling. Fraglich ist nur, woher dieses Bild kommt. Daniel S. war kein Hänfling, traute sich wohl durchaus zu, zu schlichten, hatte Brüder, hatte Freunde. Schließlich - Frau konnte vor einigen Jahrzehnten wesentlich unbeeinträchtigter selbst das Heart of Darkness bereisen.

Das Bild, das noch vor zwanzig Jahren vom deutschen Menschen (und vom weißen Menschen) transportiert wurde, war das der überlegenen Zivilisation, zugegeben, mit einigen seltsamen Macken wie Frauengleichheit und Libertinage - aber da seufzte der Araber schicksalsergeben: jedem Tier sein Plaisir.

Und unsere Zivilisation w a r überlegen. Und nun? Was eine durchaus sinnvolle Sublimtionsleistung war, entartete zur Kritik an sich, zur Lust an der Zersetzung. Die Entdeckung der Psyche als revolutionäres Substrat, nachdem die Arbeiterklasse nicht recht wollte, die wohl schlicht menschbestiale Lust am Zerstören und - vergessen wir nicht - die Lenkung durch eine Elite, die entweder sich stets als nichtnationengebunden empfand oder sich im postnationalen Dünkel befindet. - Oh ja, die Globalisten hassen Israel. (Mir ist es dagegen nur scheissegal).

Was kriegen die Fremden, die durchaus mit mehr aggressiven Trieben ausgestatteten (und darum eigentlich so feige und von ihren Trieben so geschüttelt), von uns mit?

Erbärmliche Zersetzung. Keine (sinnvolle) Selbstkritik, sondern eine Hochzivilsation, die sich mit Lust zum Schulhofspacken macht. Als was sollen diese unsublimierten armen Menschenwesen uns denn wahrnehmen, denn als Würmer, als Schwächlinge. Unsere Weiber, sets ebenso paarungs- wie trennungsbereit. Unsere Familien mit dem inzwischen toten Naziopa am Neonweihnachtsbaum. Wir huldigen ihnen, wir m a c h e n sie zu Herrenmenschen, diese eigentlichen Looser mit niedrigem IQ, Selbstwert und Dreierbmw.

Wer sich selbst verachtet, wir verachtet. Wer sich selbst verarscht, wird verarscht. Wer sich selbst schlägt, wird geschlagen.

Yvonne
20. März 2013 11:02

Wir müssen uns nicht andauernd in die Angelegenheiten ferner Länder mischen, unsere Frauen sollten da einfach nicht hinfahren, das ständige Umherreisen ist sowieso eine überflüssige Unart. Im Übrigen gehört „Frauenrechte“ doch wohl zu den absoluten Reizwörtern, wir haben hier genug davon, und die Araber sollen ruhig i h r e Frauen beherrschen, es gibt schließlich nichts Garstigeres und Widerborstigeres als selbige.

Biobrother
20. März 2013 11:21

Nachsatz:

Kein Text ohne Tippfehler, es muss natürlich "Bild Christi" heißen.

Wobei ich die (nicht völlig unumstrittenen, aber mit interessanten Beispielen unterlegten) Thesen des berühmten Evolutionsbiologen Edward O. Wilson von einer biologisch-kulturellen Coevolution, bei der sich lange überlieferte kulturelle Traditionen, Ernährungsgewohnheiten etc. dann auch im Genom einschleifen (und zwar v.a. auf der epigenetischen Ebene der Genaktivität, weniger auf der genetischen Ebene der Sequenzinformation selber) auch im Hinblick auf eine etwaige, zumindest in gewissem Maße vorhandene "Umerziehbarkeit" des Menschen interessant finde. Rechter Weltsicht dürfte das natürlich eher zuwiderlaufen. Wen es interessiert: Das zugehörige Buch heißt: "Die soziale Eroberung der Erde: Eine biologische Geschichte des Menschen".

Philipp
20. März 2013 11:29

Interessant in diesem Zusammenhang ist vielleicht das folgende Interview, mit der türkischstämmigen Anwältin eines Säureanschlagsopfers. Der türkischstämmige Ex-Freund des Opfers beauftragte anscheinend einen arabischen Freund seine türkischstämmige Ex-Freundin mit Säure zu besprühen.

Der Anwältin zufolge, die anscheinend über "Ehrenmorde" promoviert hat, kommen Säureattacken in Indien häufig vor.

https://www.rp-online.de/region-duesseldorf/hilden/nachrichten/die-polizei-muss-opfer-ernster-nehmen-1.3269444

Raskolnikow
20. März 2013 11:58

Danke, liebe Gemeinde,

für das honette Entgegenkommen! Ihr seid mir auch ans Herz gewachsen!

Zu der Sache mit der Gastfreundschaft und der Oasentheorie: Mich interessieren die Ursachen weniger als die Gründe. Weswegen ich Genetik und kritisch-historische Völkerpsycholgie lieber im Holster lasse.

Und keineswegs weise ich tiefgehende psychologische, neurologische, seelische und augenscheinlich auch physische Unterschiede von der Hand - im Gegentheil! Daher glaube ich auch, der Vorderasiate als Typus (!) ist ein Aussteller. Wir sind (besser: waren) eher Darsteller.

Auch wenn es im ersten Moment grotesk klingt (vor allem mit den verhüllten Weibern dort vor Augen), sie neigen zur platten Ausstellung, zum direkten Weg ins Auge.

Daher rühren die Einbauküchen und Fernseher, wo kein Strom verfügbar ist; die großartigen Couchgarnituren, ohne jemals die Transportschutzfolie abzuziehen; die Art und Weise, Waffen zu präsentieren; die geradezu fanatische Intimenthaarung der Frauen, selbst in den abgelegensten Dörfern; das ausufernde, öffentliche Jammern an Gräbern; das ständige manchmal geradezu affige Posieren der Männer; Mobiltelefone auf dem Tisch und so weiter - alles wird einem ausgebreitet, ins Auge geworfen ... Das ist im Grunde die Gastfreundschaft: Sieh, was ich bin!

Um noch ein Abschließendes zum vondernachschen Kriegergen in die Runde zu geben: Es wird Euch schwerfallen, einen mutigen Orientalen zu finden. Grausame laufen Euch dort aber ständig über den Weg ...

Doch auch Grausamkeit nötigt Respekt ab. Und so mag ich sie, trotz allem. Besser als der weiche BRD-Sohn sind sie alle. Wer einmal von den kajalumrandeten, verliebten Augen eines Jünglings in Damenschuhen mit geschulterter AK-74 angeschaut wurde, weiß, was ich meine.

Salaam,

R.

Couperinist
20. März 2013 12:30

@Andreas Vondernach

Das mit der unterschiedlichen Maskulinität verschiedener Ethnien ist spannend. Dem Klischee nach besteht da ja sogar innerhalb Europas ein Nord-Süd-Gefälle. Klima kann es aber auch nicht sein, da die Russen landläufig nicht gemeinhin als Weicheier gelten.

Festzustellen ist, daß diejenigen Kulturräume, die als eher weniger männlich gelten, Nord- und Mitteleuropa, angelsächsische Länder, aber auch Nordfrankreich als Machtzentrum, Norditialien im Vergleich zum Süden, die Gewalt offenkundig disziplinierter anwendeten und dadurch den größten Erfolg erzielten. China dürfte da keinen Unterschied machen. Auch wurde die Aggression wohl stärker sublimiert, was die kulturellen Schöpfungen angeht.

Auf der anderen Seite ist tatsächlich diejenige Musik, die als erotisch, triebhaft gilt, schwarzen Ursprungs. Es ist wohl, wie Sie sagen, eine Verbindung aus genetischen und kulturellen Aspekten.

Toni Roidl
20. März 2013 12:47

Hochgeschätzter Herr Raskolnikow,

Sie haben ja so Recht! Aber mit Verlaub:

"Man muss den Orientalen verstehen lernen! "

Nee, gar nix muss ich! Ich habe keine Lust dazu. Und es ist mein gutes Recht, das weder zu wollen noch zu müssen. Der Orientale kann in seinem Orient tun und lassen, was er will. Ich habe das Recht darauf, dass es mir egal ist! Ich will nicht wissen, was Ramadan ist, ich will nicht wissen, wieso die ihre Frauen und Töchter umbringen, es interessiert mich nicht, ob und warum die sich dauernd benachteiligt fühlen. Es ist mir völlig wurscht, ob es Muslime oder Mohammedaner heißt - Ich will nur eines: Unter meinesgleichen leben ohne dass mich ein Orientale irgendwas angeht, verdammte Hacke!

Entschuldigen Sie, Sie sind natürlich nicht die richtige Zielscheibe für meine Aggression.

Biobrother
20. März 2013 13:24

Hmm, ich hatte die letzten Beiträge in der Eile nicht mehr gelesen. Als einer von mehreren Faktoren spielen natürlich auch genetische Faktoren eine Rolle bzw. bilden mit dem kulturellen Belohnungs- und Bestrafungssystemen eine Einheit; trotzdem begibt man sich m.E. auf dünnes Eis, wenn man rein genetisch argumentiert. Und was die „humanistische Umerziehbarkeit“ durch Epigenetik und langfristige kulturelle Prägung anbelangt: Hier wäre natürlich die Frage zu stellen, ob das in der rasenden Geschwindigkeit möglich ist, mit der sich die europäischen Gesellschaften derzeit verändern. Normalerweise sind Kulturen ja langsam und organisch gewachsene Gebilde, da mögen solche Anpassungen möglich sein. Wobei ich die oben genannte These teile, dass die westlichen Kulturen mit ihrem Humanismus natürlich auch den Zweck verfolgen, Menschen zu gesellschaftlich-ökonomisch funktionierenden Wesen zu erziehen. Die Aberziehung der natürlichen Instinkte und Impulse (einschließlich Aggression) in einer immer hektischeren und artifizielleren Umwelt ist sicher auch eine Ursache von allerlei psychischen Erkrankungen.

Biobrother
20. März 2013 13:33

Auch nachträgliche Textänderungen sind aus grammatikalischen Gründen zu vermeiden ...

Hier noch ein ganz interessanter kurzer Artikel zur Epigenetik als möglicher Schnittstelle zwischen Erbgut, Umwelt und Kultur (als Teil der Umwelt). Hauptgegenargument zur These ist die fragwürdige Vererbung epigenetischer Muster über mehrere Generationen.

https://www.dradio.de/dlf/sendungen/studiozeit-ks/1606737/

Biobrother
20. März 2013 13:50

Und zu Guter letzt noch der Link zu dem im obigen Artikel benannten, m.E. hochinteressant klingenden Forschungsprojekt "Kulturelle Faktoren der Vererbung":

https://www.zfl-berlin.org/vererbung.html

Heinrich Brück
20. März 2013 15:11

Demokratie und Kastensystem passen nicht zusammen. Im Kastensystem wäre eine Vergewaltigung der Herrenkaste nicht möglich gewesen, in der Demokratie gerade deshalb.
Und hier wird die Moral über die Ehre gestellt, in den Konsequenzen viel schlimmer als in Indien.
Unser Kulturkreis in seiner gegenwärtigen Ausprägung als Vorbild?
Sterbende Völker können nicht als Vorbilder in die Geschichte eingehen,
höchstens als der letzte Dreck.

anoymdanke
20. März 2013 15:24

JARED TAYLOR

https://www.youtube.com/results?filters=long&search_query=jared+taylor&lclk=long

Petrus Urinus Minor
20. März 2013 15:28

Dann halt nochmal.

Zum Thema: Weder die Anhänger hydraulischer Gesellschaften, noch die genfixierte Biologisten haben den in der menschlichen Rasse entscheidenden Zusammenhang entdeckt: Die schlichte, bestialische Unterscheidung zwischen "herrenbestialischem" Stärkegefühl und „untermenschlichem“ Schwächling, Ingroup und Outgroup, Rang und Looser.

Bevor nun die „virilsten“ Kommentatoren laut in Freude über „ihren harten Blick“ und das „herrliche freie Raubtier“ ausbrechen – halt – es war eine großartige Sublimtionsleistung, eben das, was die Vergewaltigung uns erst so verächtlich macht, - des deutschen Menschen. Dialektisch vom Materiellen zum Transzendenten.

Und – freuen wir uns nicht zu sehr – auch wenn man es bei u n s schafft, andere zum outgroup zu machen, fällt jede Kultur hinweg und übrig bleibt Gemeinheit, Spießertum und Vernichtungslust. Das war, doch, doch, durchaus „damals“ so und so kommt es in neuem Gewand gerade wieder. Die schlimmsten Autovölkermorder sind Deutsche und die gehässigsten Verfolger der Mahner. Freilich, vergewaltigen und morden l ä s s t man momentan eher noch…

Doch zurück zum schlichtem Ur- und Primärtrieb der Rangordnung. Das ist, was übrig bleibt, wenn keine Kultur mehr existiert, die Menschbestie. Das gleiche Phänomen wie in Kirchweyhe. Selbstangemaßter Übermensch gegen wahrgenommenen Schwächling. Fraglich ist nur, woher dieses Bild kommt. Daniel S. war kein Hänfling, traute sich wohl durchaus zu, zu schlichten, hatte Brüder, hatte Freunde. Schließlich – Frau konnte vor einigen Jahrzehnten wesentlich unbeeinträchtigter selbst das Heart of Darkness bereisen.

Das Bild, das noch vor zwanzig Jahren vom deutschen Menschen (und vom weißen Menschen) transportiert wurde, war das der überlegenen Zivilisation, zugegeben, mit einigen seltsamen Macken wie Frauengleichheit und Libertinage – aber da seufzte der Araber schicksalsergeben: jedem Tier sein Plaisir.

Und unsere Zivilisation w a r überlegen. Und nun? Was eine durchaus sinnvolle Sublimtionsleistung war, entartete zur Kritik an sich, zur Lust an der Zersetzung. Die Entdeckung der Psyche als revolutionäres Substrat, nachdem die Arbeiterklasse nicht recht wollte, die wohl schlicht menschbestiale Lust am Zerstören und – vergessen wir nicht – die Lenkung durch eine Elite, die entweder sich stets als nichtnationengebunden empfand oder sich im postnationalen Dünkel befindet. – Oh ja, die Globalisten hassen Israel. (Mir ist es dagegen nur scheissegal).

Was kriegen die Fremden, die durchaus mit mehr aggressiven Trieben ausgestatteten (und darum eigentlich so feige sind und von ihren Trieben so geschüttelt), von uns mit?

Erbärmliche Zersetzung. Keine (sinnvolle) Selbstkritik, sondern eine Hochzivilsation, die sich mit Lust zum Schulhofspacken macht. Als was sollen diese unsublimierten armen Menschenwesen uns denn wahrnehmen, denn als Würmer, als Schwächlinge. Unsere Weiber, sets ebenso paarungs- wie trennungsbereit. Unsere Familien mit dem gottseidankundhitlerunser inzwischen toten Naziopa am Neonweihnachtsbaum. Wir huldigen ihnen, wir m a c h e n sie zu Herrenmenschen, diese eigentlichen Looser mit niedrigem IQ, Selbstwert und Dreierbmw.

Nach Hollywood und alltäglicher Erfahrung: Welches Bild wird täglich transportiert, vorgelebt und penetrant beworben? Die westliche, weiße Frau ist eine Schlampe und sie kennt keine Treue und ihre Kinder ermordet sie, weil sie dazu Bock hatte–
Kennt ihr den Unterschied zwischen Hure und Schlampe? Die Hure treibts mit jedem, die Schlampe mit jedem außer mir!

Warum sich dann nicht nehmen, was man kriegen kann? Und warum demütigen, den Ehemann noch zuschauen lassen? Warum Kopftreten von Schwächlingen, warum Abziehen?
Warum nicht – DAS ist der Mensch!

Gerade d a ß sich der Mann so demütigen lässt, zeigt gerade, daß er keine Ehre hat. Daß er wohl schlechte Chancen hätte, gegen einen vielköpfigen Mob? Fairness? Seine S c h u l d (und sogar echte), daß er keinen großen Bruda hat!
Wer sich selbst verachtet, wird verachtet. Wer sich selbst verarscht, wird verarscht. Wer sich selbst schlägt, wird geschlagen.

Petrus Urinus Minor
20. März 2013 15:30

@Martin:
Ihre Ausführungen über"ein leichtes Brennen und Ziehen" finde ich eine menschenverachtende Bagatellisierung eines der für deutsche Menschen verächtlichsten Verbrechen.

Kurt Schumacher
20. März 2013 15:44

...heute stand in der Zeitung, daß eine Britin angeblich in einem Hotel knapp einer Vergewaltigung durch einen Inder entging. Was soll man dazu sagen? Sind die Inder alle enthemmte Frauenschänder....? Ich kann das nicht glauben. Diese Tatarenmeldungen häufen sich in letzter Zeit. Hat die Wallstreet irgendeinen Dreh mit Indien vor? Soll der "Westen" moralisch mürbe gemacht werden? Bin Laden wurde ja angeblich von "USA-Elitesoldaten" erschossen; Präsident Gaddhafi wurde gesteinigt; Saddam Hussein erhängt; der Diktator Kim Jong-Un aus Nordkorea (Schlagzeile: "Der Atom-Irre mit dem fiesen Grinsen") zieht nicht mehr, also müssen jetzt die Inder her? Unser tägliches Feindbild gib uns heute?

Als Tourist und besonders als Touristin sollte man in fernen Ländern vorsichtig sein, den gesunden Menschenverstand und ruhig auch eine gesunde Portion Angst immer dabeihaben. Aber wenn man das beachtet, besteht kein Grund zur Panik. Die Deutschen sind Reiseweltmeister, und die Mehrzahl unserer Landsleute ist auch wieder heil zurückgekommen.

Gottfried
20. März 2013 17:08

@ Biobrother

"... dass die westlichen Kulturen mit ihrem Humanismus natürlich auch den Zweck verfolgen, Menschen zu gesellschaftlich-ökonomisch funktionierenden Wesen zu erziehen ..."

Der Westen besteht nicht aus Ländern der "Menschen" und einer Kultur der "Menschen", sondern die Länder gehör(t)en uns Indogermanen (Franzosen, Deutschen, Schweden usw.) und unsere Kultur ist von unseren indogermanischen Vorstellungen und Zielen geprägt.
(Die genaue Definition von Kultur lasse ich mal aus, neben unserer deutschen Kultur gibt es auch noch eine "culture", also die Nutzung von Annehmlichkeiten der Infrastruktur, z.B. den Verzehr eines Hackfleischbrötchen an einer Schnellfreßtankstelle.)

Eine Gemeinschaft - die "Mensch"heit der sieben Millarden "Menschen" der Humanisten ist im soziologischen und politischen Sinne keine Gemeinschaft/Gesellschaft, sondern nur ein universalistisch-idealistisches Konstrukt - erzieht keine "Menschen", sondern z.B. hier in Deutschland den indogermanischen Nachwuchs.
Es ergibt für eine Gemeinschaft keinen Vorteil, den Nachwuchs zu Freunden der Chinesen oder Togolesen zu erziehen, außer, daß diese Gemeinschaft sich in China oder Togo befindet.

Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Eine Erziehung zu wertvollen Mitgliedern des Landes Schweden oder Deutschland ist denkbar, die Erziehung zur Nächstensucht, zur Liebe der Möntschen in China und Togo statt zum Rassebewußtsein, zum natürlichen Gruppenegoismus kann nur unser Verschwinden aus der Evolution bedeuten.

Selbst die Dinosaurier hatten mehr Graue Zellen, als jene frommen Humanisten, die Schilder mit vielfältigen Farben beschmieren ala "Kirchweyhe ist bunt" oder "Rüsselsheim ist weltoffen" - auf dieses kollektive Hirnkoma noch lange herunterzublicken hat die Mutter Sonne einfach nicht verdient.

Martin
20. März 2013 17:16

@Petrus Urinus Minor

Ich bagatellisiere hier gar nichts, um dies einmal ganz deutlich klarzustellen - Ihnen geht nur evtl. beim Wort "Vergewaltigung" die Phantasie durch und sie verallgemeinern extreme Fälle, wie den ersten "Fall aus Indien" ... ich will das jetzt nicht weiter vertiefen, aber ein paar Unterrichtseinheiten Rechtsmedizin würden manchem gut tun. Ich rede hier gar nichts klein und verbiete mir daher diese Unterstellung.

Und an alle, die meinen, die Deutschen seien nur noch schwächliche Tret-In-den-Ar.- Hansel:

Der Krug geht so lange zum Wasser, bis er bricht, sagt eine alte Volksweisheit. Es wird sicher die eine oder andere heftige Gegenreaktion geben, früher oder später, und wer weis, was es nicht schon alles gegeben hat, was aber nur medial gedeckelt wurde oder zum Nazi-Faschismus-Rechtsradikalen- Anschlag umetikettiert wurde.

Gottfried
20. März 2013 17:24

@ Biobrother

"... trotzdem begibt man sich m.E. auf dünnes Eis, wenn man rein genetisch argumentiert ..."

Strohmänner, die Pappkameraden der Rabulisten in allen möglichen Debatten, pflegen aber ständig solche Kausalitäten auszusprechen.
Millionen aufgeklärter schlauer Freizeitintellektueller weisen dann darauf hin, daß die Zusammenhänge viel "komplexer" seien, man müsse da "differenzieren".

Wer bitte ist dieser "man", der rein genetisch argumentiert? Ich lernte diese Person gerne einmal kennen.
Es gibt notwendige Bedingungen: Keine Klaviermusik ohne Klavier. Umgekehrt reicht ein Klavier aber nicht aus, um Klaviermusik zu erzeugen.
Wie dieses Klavier ist die Erhaltung unseres Erbgutes die notwendige, materielle und unverzichtbare Bedingung für die Entfaltung bestimmter Leistungen.

Daniel
20. März 2013 19:26

Die These vom Krieger-Gen, das angeblich bei bestimmten Ethnien häufiger anzutreffen ist, weckt bei mir unschöne Assoziationen an gewisse Gutachten aus dem angelsächsichen Raum aus der Zeit des WKII, die den verkorksten Nationalcharakter analysieren sollten. In der Rückschau ein absoluter Mist, zuletzt aufgewärmt von D.N. Goldhagen.

Und wenn wir schon mal bei dieser Zeit sind: was waren wir damals doch ein richtiges Kriegervolk. So weit wie die Wehrmacht damals gekommen ist, MUSS doch dieses Gen in unserm Volk gesteckt haben. Aber erstaunlich, wie sich so etwas nach nur zwei Generationen herausmendeln kann! Aber vielleicht habe ich da auch was nicht richtig verstanden, ich hatte ja nur Bio-Grundkurs...

Ach, und ein Wort noch zu der von Herrn Vondernach erwähnten unterschiedlichen Intelligenzverteilung unter den Rassen: wenn Wissenschaftler wie Richard Lynn solche Erkenntnisse aus Schätzungen gewinnen (!), dann sind diese Studien so wenig was wert wie die eingangs erwähnten.

Luise Werner
20. März 2013 21:02

@ Toni Roidl

Hallo Herr Roidl,
Sie wollen die Orientalen nicht verstehen müssen? Sie wollen, dass sie bleiben wo der Pfeffer wächst?

Ich verstehe Sie gut. Aber konsequenterweise müsste "der Westen" oder der "Abendländer" sie, die Orientalen auch dort in Ruhe lassen wo sie sind. Ich versuche immer, auch die Gegenseite zu sehen. Und wir wissen alle, dass westliche Truppen im Orient stehen und nicht Orientalische in Europa. Und wir wissen auch, dass westliche Geheimdienste im Orient die verschiedenen Seiten gegen einander ausspielen.
Verstehen Sie mich nicht falsch; folgern Sie hier keine falsche Parteinahme. Aber es gehört zur Wahrheit, wenn man den Muselmann über den Jordan jagen will, bzw. ihn genau dort belassen will.

Andreas Vonderach
20. März 2013 22:30

@ Daniel

Die Korrelationen des MAOA-2R-Gens sind eine Tatsache, genauso wie die von mir angeführten Populationsunterschiede. Die kann man nicht einfach so als "angeblich" vom Tisch wischen. Der Begriff "Krieger-Gen" ist natürlich eine Journalistenerfindung gewesen. Es geht um spontane, impulsive Aggressivität und geringe affektive Selbstkontrolle.

Das ist eine Eigenschaft, die nach allem, was wir wissen, wir Deutschen sehr wenig aufweisen. Das zeigt zum Beispiel die tatsache, daß die spontanen Gewaltverbrechen in Deutschland und den anderen germanischen Ländern seit Beginn der Kriminalstatistik wesentlich seltener sind als in Ost- oder Südeuropa, von Außereuropa ganz zu schweigen. Meiner Meinung nach zeigt das auch das Verhalten der deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg, wo spontane Übergriffe auf Zivilisten viel seltener waren als bei unseren Kriegsgegnern. Man denke nur an die Exzesse der Russen oder Tschechen, und selbst die Franzosen hatten da mehr auf dem Kerbholz als wir.

Soldatische Leistungen beruhen natürlich auf ganz anderen Eigenschaften.

Die amerikanischen Nationalcharakter-Studien im II. WK waren rein spekulativer, großteils psychoanalytischer Natur und keine wissenschaftlich seriösen Untersuchungen.

Die von Richard Lynn vorgebrachten Daten sind selbstverständlich empirische und belastbare Daten, selbst wenn er irgendwann einmal den IQ eines Landes aufgrund von anderen, ethnisch verwandten Nachbarländern geschätzt haben sollte. Das ist, wenn man den Landes-IQ wissen will und es keine Daten gibt, absolut legitim. Er hat darauf natürlich keine weiteren Schlußfolgerungen aufgebaut. Deswegen seine Ergebnisse, die wie gesagt auf belastbaren Daten beruhen, in Bausch und Bogen zu verwerfen, geht natürlich nicht an. Selbst wenn man Lynn beiseite ließe, gäbe es immer noch genug Daten, um die von ihm beschriebenen Rassenunterschiede zu belegen.

Sie machen es sich entschieden zu einfach, und, ehrlich gesagt, erinnert mich ihre "Argumentationsweise" an die von linken "Antirassiste", die mit ähnlichen Unterstellungen und Verkürzungen arbeiten.

Götz Kubitschek
21. März 2013 09:00

diskussion geschlossen.
dank und gruß!
götz kubitschek

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