Sezession
29. Mai 2013

Rolf Bauerdick ist ein Zigeunerfreund

Ellen Kositza / 23 Kommentare

bauerdickDas Jahr ist nicht mal halb, doch dies steht für mich fest: Rolf Bauerdicks Buch Zigeuner. Begegnungen mit einem ungeliebten Volk  ist definitiv das Sachbuch des Jahres. Den Leipziger Buchpreis für europäische Verständigung (mit 15.000 Euro dotiert) hat im Frühjahr ein anderer für die gleiche „Thematik“ erhalten, Klaus-Michael Bogdal für sein Buch Europa erfindet die Zigeuner.

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

Interessanterweise überschnitten sich der Erscheinungstermin von Bauerdicks Buch und die Preisverleihung (Laudatio: Feridun Zaimoglu) an Bogdal (für ein Buch, das bereits 2011 erschienen ist!) zeitlich.

Zwei Experten unterschiedlichster Couleur haben über das „ungeliebte Volk“ geschrieben. Die beiden Bücher könnten verschiedener nicht sein. Das Buch des Literaturwissenschaftlers Bogdals ist eine Klage über „Zuschreibungen“, über Diskriminierungen. Er hält es für „absurd“, über die Berechtigung einer Verwendung des Wortes „Zigeuner“ überhaupt nachzudenken. Wir diskutierten doch auch nicht ernsthaft die Berechtigung von ethnischen Bezeichnungen wie „Krauts“ oder „Kaasköppe“, meint Bogdal empört.

Einen Gestus der Empörung wird man in Rolf Bauerdicks Buch vergeblich suchen. Bauerdick, der katholische Theologie und Literaturwissenschaft studiert hat, doziert nicht vom Katheder und recherchiert nicht vom heimischen Rechner aus, er besucht seit fast einem Vierteljahrhundert die unterschiedlichen Zigeunerstämme in Rumänien, Bulgarien, Ungarn und hierzulande.

In passablen Sachbüchern pflegt man gern zu schmökern: Hier ein Kapitel, da eins, das nächste überblättert man womöglich, man darf zwischendurch mal lektüremüde sein. Bauerdicks vierzehn Kapitel, teils Reportagen, teils essayartig geschrieben sind so spannend und mitreißend verfaßt, daß man unbedingt über Mitternacht hinaus lesen möchte.

Bauerdick kennt die Leute, die er Zigeuner nennt, ihre Lebensumstände, ihre Riten und Praktiken aus erster Hand, er kann zwischen den einzelnen Stämmen differenzieren, kennt ihren jeweiligen Stolz so gut wie ihre Marotten, und vor allem: er sieht den Einzelnen, er schert nicht über einen Kamm.

Bauerdick weiß um Klischees und Stereotypen, aber auch um Verbrämungen und Taktiken, die aus dieser größten europäischen Minderheit vor allem eins machen wollen: eine Opfergruppe.

Bauerdick ist ein großer, herzlicher Zigeunerfreund. Einer, der Jahr für Jahr ihre Nähe sucht, der ihre Lebensfreude mag, ihren Gemeinschafts- und Freiheitssinn, ihre Freigiebigkeit; der ihre Schlitzohrigkeit und ihren Handelssinn charmant findet, der ihre Leidensfähigkeit bewundert. Der aber auch erschüttert ist über Dreck, Kriminalität und Apathie.

Was ist von einem guten Freund zu erwarten? Daß er sein Gegenüber um jeden Preis und in jeder Hinsicht bestärkt? Auch gegen besseres Wissen? Oder nicht vielmehr das: Daß er einem auch mal gründlich die Leviten liest, daß er sagt: Der Weg, den du nimmst, ist falsch; wenn du so weitermachst, kann es nur bergab gehen?

Vielleicht ist der beste Freund der, der Tacheles redet, der kein Blatt vor den Mund nimmt. So einer ist Rolf Bauerdick.

Für ihn gilt es, gleich drei Hühnchen zu rupfen: Erstens mit den Zigeunern, die in nahezu homogener Sturheit jede Selbstverantwortlichkeit für ihre Umstände von sich weisen.

Zweitens mit den in Europa herrschenden wirtschaftlichen und politischen Systemen, die nach 1989 die Misere der Zigeuner mitverschuldeten.

Das dritte, dickste Huhn gilt es zu rupfen mit der „anti- antiziganistischen“ Zigeunerlobby, wozu „Berufszigeuner“ (Bauerdick) gehören wie Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats deutscher Sinti und Roma, aber auch eine ganze Wissenschaftsriege. Jene moralische Avantgarde, die von der Schreibtischwarte aus einen „keimfreien Diskurs“ diktieren, der die Zigeuner zu Opfern einer rassistischen „Dominanzgesellschaft“ macht und der sie zu Objekten ihrer akademischen Fürsorge bestimmt.

Hart und mit offenen Worten geht Bauerdick mit jenen „Antiziganismusforschern“ ins Gericht und mit der „selbstgerechten Empörungsclique“ die eine „delinquenz-, devianz- und dissidenzgerichtete Stereotypenbildung beklagen“, in Wahrheit aber albanische, bulgarische oder ukrainische Elendsviertel allenfalls vom Hörensagen kennen. Die ignorieren, daß rumänische Waisenhäuser von Roma-Kindern überquellen, weil deren Eltern auf westeuropäischen Straßen betteln oder sich prostituieren. Die nie beim Armdrücken mit ungarischen Zigeunern eine Kiste Bier verloren haben, sich nie von einer Kalderasch das Schicksal aus der Hand haben lesen lassen und erst recht nie mit Gitans auf Pilgerfahrt nach Lourdes waren. Die auch nie – wie es Bauerdick erlebte - Säuglinge zum Kauf angeboten bekamen oder kleine Mädchen zu Vergnügungszwecken.

Die Furcht davor, als Rassist verleumdet zu werden, sei so mächtig, das sie jedes offene Wort im Keim ersticke. Bauerdick erzählt von dutzenden bundesdeutschen Possen rund um das Schweigegebot, von (mittlerweile jahrzehntealten) Übersetzungen der Fünf-Freunde-Bände Enid Blytons, in deren angeblich zigeunerfeindliche Texte viel tiefer eingeriffen wurde, als es jüngst bei Otfried Preußler geschah,  von der neuerlichen "akademischen"  Brandmarkung Martin Walsers, Theodor Fontanes, Werner Bergengrüns und J.W. Goethes als „Antiziganisten“, von verzweifelten Diakonie-Mitarbeitern, die von ihrer Betreuungsgruppe bedroht und schier überrannt werden, von der Forderung eines Zentralrats-Lobbyisten, daß Behörden und Medien für die Erwähnung der ethnischen Angehörigkeit in Kriminalfällen „eine Buße von 50 Euro“ zahlen sollten.

Diese Skurrilitätssammlung könnte den, der sie präsentiert, dazu verführen, einen polemischen Ton anzuschlagen. Bauerdick hingegen vermeidet die Tonlage des Hört! Hört! strikt. Er zeigt sich schlicht fassungslos.

Vorurteilsexperten wie Wolfgang Wippermann werden nicht müde zu betonen: Nicht die Roma seien ein Problem, die grassierende Roma-Feindschaft sei die Wurzel. Bauerdick widerspricht vehement. Die Zigeuner hätten nicht nur Probleme, sondern bereiteten sie auch höchstselbst.

Ihm geht es nicht ums Schüren einer Angst vor den Zigeunern, er betont seine Angst um die Zigeuner. Seine Einlassungen sind so erfahrungssatt, ja, authentisch, daß man ihm glaubt.

2001 hatte der Journalist in einem Playboy-Interview noch abgewiegelt: Was man unter Zigeunern an Verbrechen finde, das sei allenfalls Armuts-Kriminalität, Kavaliersdelikte. Heute weiß er es besser. Ja, es gab brutale Anschläge auf Zigeuner. In Rumänien gab es zwischen 2008 und 2010 siebzig „rassistisch motivierte“ Übergriffe gegen Zigeuner. Darunter Wandschmierereien, Prügeleien, Morddrohungen. Neun Menschen wurden in diesem Zeitraum umgebracht, sechs davon gingen allem Anschein nach auf das Konto rumänischer Serienkiller. Bauerdick und seine Gewährsleute vermuten geheimdienstliche Hintermänner.

Eine gewisse Lynchstimmung in der rumänischen Bevölkerung hat der Autor an vielen Orten festgestellt. In manchen Orten hält keiner mehr Vieh, baut keiner Gemüse an. Die Leute sagen, die Roma klauen alles. Bauerdick notiert die Anklagen der Bauern ebenso wie die Antworten der Zigeuner. Der Roma-Führer Attila Lakatos kennt Dörfer, in denen Rumänen nur dann den Gottesdienst besuchen können, wenn der Mann morgens geht und seine Frau am nachmittag. Wenn beide gleichzeitig ihr Haus verlassen, werden sie ausgeraubt. „Lakatos wetterte gegen die Unsitte, jeden als `Rassisten´ zu beschimpfen, der einem nicht in den Kram passe: Lehrer, die einem Zigeneunerkind einen Tadel verpassen; Ärzte, die einen Rom nicht vom Krebs heilen konnten; Polizisten, die Roma das Auto stilllegten, weil sie ohne Versicherungsschutz fuhren.“ Bauerdick berichtet von Vergewaltigungen durch Roma, von Kleinkriminalität, die durch Beschluß „von oben“ nicht verfolgt wird. Vergewaltigten Frauen wird auf der Polizei abgeraten, den Täter anzuzeigen, um die Situation nicht eskalieren zu lassen. Sandor Györi-Nagy, Professor für „Umweltkommunikation“ sagt: „Wo Unrecht aus politischen Motiven kein Unrecht mehr ist, wird das Gerechtigkeitsempfinden der Menschen zerstört. So entstehen Haßverhältnisse.“ Das würde den Zorn der ansässigen Bevölkerung wenn nicht entschuldigen, doch erklären.

In der Medienöffentlichkeit verschwiegen würden auch grausame Mordtaten durch Roma: Allein acht Ungarn wurden in den ersten drei Monaten 2009 durch Roma erschlagen oder erstochen. Ein Mordopfer wird mit der Säge zerstückelt, in Nordungarn soll einer junger Rom eine 88jährige vergewaltigt, ihr die Augen ausgestochen, dann den Körper mit einer Axt zertrümmert haben. Ein Erdkundelehrer, der ein Zigeunermädchen angefahren und leicht verletzt hatte, wurde beim Leisten Erster Hilfe von einem rasenden Lynchmob vor den Augen seiner Kinder zu Tode geprügelt, und so weiter. “Jeder zweite Erwachsene und drei von vier jugendlichen Delinquenten in den ungarischen Haftanstalten sind Roma“, schreibt Bauerdick. Ihr Bevölkerungsanteil beträgt 8%. Er macht auch die sozialliberale Politik für die Zwietracht unter den Völkern, für die entfesselte Gewalt und die  grassierende Apathie unter den Zigeunern verantwortlich. In sozialistischer Zeit – Bauerdick ist weit entfernt, sie zu verbrämen - gab es kein geduldetes Schuleschwänzen von Zigeunerkindern, Arbeitsscheue wurden zu Hilfsdiensten verdonnert, dörfliche Polizeistellen übten restriktiven Zwang aus, auch „kleine“ Kriminalität wurde geahndet.

Heute, in Zeiten der globalisierten Wirtschaft, sind nicht nur die alten Handwerksfähigkeiten der Zigeuner ausgerottet, es gibt auch keinen Druck mehr, sich am Riemen zu reißen. Den Zigeunern, die Bauerdick dann so nennt, wenn es eine Selbstbezeichnung ist - also meistens-  fehlt es an Eigeninitiative. Bauerdick schreibt, er erinnere sich an „kaum einen Rom, der für die Wurzel seiner Misere ein Stück Verantwortung bei sich selber gesucht“ hätte.

Bauerdick beklagt, daß eine seriöse Debatte über die haarsträubenden Zustände in und rund um Zigeunersiedlungen, die mehr und mehr Raum einnehmen und längst in Deutschland um sich greifen (er kennt etwa die geilen Diskussionen über in deutschen „Lusthäusern“ tätigen Roma-Prostituierte aus einschlägigen Internetforen), aus dem öffentlichen Raum verbannt ist.

Mit seinem Buch, das nun immerhin in einem großen deutschen Publikumsverlag erschienen ist, könnte sich das ändern. Die Rezensionen sind bislang ziemlich günstig. Das verwundert nicht, man müßte nicht nur blind, sondern böswillig sein, um Bauerdick Ressentiments zu unterstellen. Mal wird am Rande beklagt, das Bauerdick leider doch ein „klares Statement gegen Rassismus“ vermissen lasse. Oder es wird eingewandt, daß der Autor keine konkreten Ratschläge präsentiere. Viele Rezipienten verwechseln Sachbücher mit Ratgebern. Aber wo wären wir, wenn einer titelte: Zigeuner - eine Handlungsanweisung?

Rolf Bauerdick: Zigeuner. Begegnungen mit einem ungeliebten Volk. München: DVA 2013, 394 S., 22.99 €, hier bestellen.


Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.


Kommentare (23)

Ein Fremder aus Elea
29. Mai 2013 12:28

"Aber wo wären wir, wenn einer titelte: Zigeuner – eine Handlungsanweisung?"

Ja, ne, schon klar, stattdessen wird getitelt: Sinti und Roma - eine Handlungsanweisung.

Die EU wäre nicht die EU, wenn sie das unterlassen würde.

Berthold Lauterbach
29. Mai 2013 13:44

Vielen Dank für die wohltuende Rezension, besagtem Buch und seinem Verfasser kann man nur Erfolg und alles Gute wünschen. Angesichts der Dominanz linker Realitätsverweigerung ist die Schilderung des Lebens, wie es ist, schon ein Tabubruch!

Nihil
29. Mai 2013 14:56

https://www.youtube.com/watch?v=zOzN4lRmIWA

JeanJean
29. Mai 2013 16:50

Der gesamte antirassistische Komplex funktioniert nur durch die undifferenzierte Gleichmacherei der künstlich geschaffenen, statischen Gruppenidentitäten.

Die Existenz erfolgreicher Roma in den ehemaligen Ostblockländern, ist natürlich kein Beweis dafür, dass andere Roma nur durch Diskriminierung von der "Teilhabe" ausgeschlossen werden, wie es gern behauptet wird, sondern gerade das Gegenteil.

Die mit Millionen Euro geförderte EU Romapolitik konstruiert diesen differenzierungslosen Antiziganismus sehr bewusst und auf Kosten der Mehrheitsgesellschaften, auch indem sie die Selbstethnisierung der integrierten Roma durch Stipendien , Empowerment - und Jobprogramme fördert und das Problem damit zementiert.

Wenn ich nicht irre, folgt die Argumentation, nicht kriminelle Rommaklans, sondern "die Gesellschaft, die sie umgibt" sei das Problem, der dekonstruktivistischen Theorie, die ja auch erklärt, nicht der Schizophrene sei verrückt, sondern die Krankheit eine bloße Konstruktion der Normalen, die sich selbst zu ändern hätten.

So sind unauffällig und zufrieden lebende Roma politisch völlig unbrauchbar und für das Narrativ vom Antiziganismus sogar eine Gefahr. Wertvoll dagegen ist der Import von Problemfällen, die dann die Heerscharen der Sozialwissenschaftler und antirassistischen Agitatoren in Lohn und Brot bringen und gewachsene und funktionierende Strukturen nachhaltig zerstören.

Leider habe ich den Link gerade nicht zur Hand, in einer EU Studie zur doppelten Diskriminierung der Roma Frauen las ich, viele Roma hätten z.B. mit dem Krankenhauswesen ein kulturelles Problem und lehnten daher ihre Unterbringung im normalen Stationsbetrieb ab.

Gleichzeitig wurde im Text jedoch die "Segregation" in Krankenhäusern, die wohl im ehemaligen Ostblock teilweise angewendet wird, als rassistisch verurteilt.

Eine wunderbar unauflösbare Situation, wenn man davon ausgeht, dass Nichtroma sich den unterschiedlichen kulturellen Vorschriften der verschiedenen Stämme wohl nicht flächendeckend unterordnen werden, nach der Inklusionstheorie also diesen Gruppen das Menschenrecht auf Gesundheitsversorgung verweigern. A gift that keeps on giving!

Die Buchbesprechung macht wirklich neugierig, denn es ist ja tatsächlich schwierig, sich genau zu verdeutlichen, wo die Probleme genau anzusiedeln und wie typisch oder verbreitet sie eigentlich sind. Zudem führt der Antirassismus leicht dazu die "Benachteiligten" irgendwann tatsächlich in ihrer Gesamtheit nur noch als Belastung anzusehen, also auf die Propaganda hereineinzufallen.

Im Gegensatz zu den Antirassisten finde ich die Beschäftigung mit anderen Kulturen tatsächlich lehrreich, auch wenn ich mich doch eigentlich lieber theoretisch, nach Interesse und weniger in erzwungener Nachbarschaft damit auseinandersetze.

Franz Schmidt
29. Mai 2013 19:51

Meine persönlichen Erfahrungen mit Zigeunern sind durchweg negativ.

T. Siganes
29. Mai 2013 20:38

"Für Eingeweihte sind sie (die Zigeuner) die interessanteste Völkererscheinung in der europäischen Kulturwelt, nur für Spießer ein Schandfleck europäischer Kultur, der beseitigt werden müßte".
Martin Block 1936 in seinem Buch "Zigeuner. Ihr Leben und ihre Seele. Dargestellt auf Grund eigener Reisen und Forschungen." Bibliographisches Institut Leipzig, 1936, 220 Seiten und 99 Abbildungen

Karl Eduard
30. Mai 2013 08:51

Unsere Vorfahren waren ja nicht blöd, was die Einschätzung dieser Leute betrifft. Nur wir werfen deren Erfahrungen über Bord und malen uns die Welt wie sie uns gefällt.

JeanJean
30. Mai 2013 09:52

@Franz Schmidt,

schon richtig, jeder hat seine üblen Erfahrungen gemacht. Es gibt allerdings "sone und solche". Die allgemeine Roma Abstammung sagt da wenig aus. Die von der Sorosstiftung und der EU veröffentlichten Studien werfen alle in einen Topf, bedauern auch, dass viele Roma nicht wie Zigeuner leben wollen, sondern völlig normal als Individuen Teil der Gesellschaften sind. Daher schwankt die Zahl der "identifizierten" Roma erheblich.

Daher werden auch finanzielle Anreize zur Selbstidentifizierung gegeben durch die man die unauffällig leben als Protestpotenzial aktivieren will. ( So wie bei Bertelsmann die Young Leader Projekte) Sie sollen das schlechte Bild "aufbrechen", dass die Klans, mit denen sie nichts zu tun haben, verbreiten und damit das Narrativ eines bis ins mark rassistischen Europa ventilieren und zur Aufspaltung der europäischen Nationen beitragen.

Der Trick, der angewendet wird besteht darin, die Ablehnung der unangenehmsten Klans als Ablehnung der "Rasse" insgesamt hinzustellen, was Blödsinn ist, denn diese Klans leben ganz auf sich bezogen und bilden eigene Völker, die zu kennen sicher kein Fehler ist, wenn man über das Thema diskutiert und keine Lust hat auf die Sorossche Taktik reinzufallen.

Die bloße Abstammung ist nicht Grund für die allgemeine Ablehnung bestimmter Zigeunerklans. Sondern ihr Verhalten. Die bloße Abstammung ist ja auch nicht der Grund dafür, dass die Türken so übel rüberkommen, sondern der ideologische Überbau, das Türkentum und der Islam. Genetisch und vom Aussehen her, lassen sich viele Türken nicht von Griechen oder Bulgaren usw. unterscheiden, der Gruppengeist allerdings richtet in einer individualistisch geprägten und der eigenen Identität beraubten Umgebung Verheerungen an. Nach der Theorie der Dekonstruktivisten kann obendrein immer nur und ausschließlich der westlichen Mehrheitsgesellschaft bei aufkommenden Problemen die Schuld zugeschrieben werden, sie ist es, die sich zu integrieren hat, die auf die Coutch gehört.

Je unangenehmer sich demnach eine Gruppe verhält,je entschlossener sie sich abgrenzt, desto wertvoller ist sie natürlich für das Projekt der Zerstörung der europäischen Nationen.

Kreuzweis
30. Mai 2013 10:03

"Kein Zigeuner klaut in dem Dorf, in dem er lebt" - Volksweisheit.
Als Mensch mit Augen statt Traumglotzkugeln ahnte/wußte ich, daß dies Völkchen durchtrieben und lebensklug sein muß. Solche Menschen sind immer spannender als der dümmliche Spießer. Im TV sah ich mal einen Bericht, in dem es dem Reporter gelang, die Gefilmten aus der Reserve zu locken: sie prahlten ihrem Reichtum, wie sie uns manipulierten und unsere Vorurteile bedienten - köstlich!
Leselust geweckt.

Immer klarer wird, daß das Gutmenschentum die eigentliche Pest der Neuzeit ist. Gibt es eine wissenschaftliche Untersuchung dieses ebenfalls formenreichen Phänomens? Eigentlich ist es eine Form von Irresein, doch was ist sein Selektionsvorteil? Den muß es ja geben, sonst wären nicht so viele von dieser Geisteskrankheit befallen...

Mario Franz
30. Mai 2013 14:10

Liebe deutsche Mitbürgerinnen und Mitbürger!!!

Dies ist ein Offener

SINTI und auch Roma sind KEINE "Zigeuner"! Und auch keine "ziehende Gauner" wie es der Volksmund nur zu gerne übersetzt!
Man benutzt den diskriminierenden Begriff: "Zigeuner" in aufgeklärten Kreisen nicht mehr !
Liebe freiheitsliebende Freunde--WEHRET DEN ANFÄNGEN!!!
Heute benutzt man den politisch-korrekten Begriff: "SINTI und/ODER ROMA", wenn aber gerade in einer Berichterstattung hierbei keine Differenzierung vorgenommen wird, könnten die Medien in diesem Falle auch gleich bei dem Begriff: "ZIGEUNER" bleiben ! Was Herr Bauerdick offensichtlich anstrebt und fossiert .

Zunächst möchte ich mich Ihnen vorstellen.
Mein Name ist Mario Franz
Ich bin deutscher Sinto und entstamme einer großen Familie. Ich bin sehr viel mit Sinti aus aller Herrenländer gereist. Mein Vater, der 1914 geboren ist und mein Großvater der 1885 geboren ist, reisten ihr Leben lang ebenfalls mit ihrem Volk. Wir kennen Sinti und Roma, weit über die Grenzen Europas hinaus, sehr gut. Es ist nicht nur so, dass ich unzählige Male, öfter als ein Herr Bauerdick zwischen Sinti und Roma war, nein, ich lebe, seit ich atme zwischen den verschiedenen Gruppen, denn ich bin selbst Sinto! Der fehlende Besuch einer Uni enthebt mich genauso wenig der Fähigkeit der Wahrheitserkennung, wie sie einen studierten Journalisten dazu befähigt!!!
Und ich kann mich nicht daran erinnern, dass ein Sinto jemals sich selber als ZIGEUNER bezeichnet hat! Das wäre schlicht lächerlich!!
Man will mir doch nicht allen Ernstes erzählen, dass, wenn eine große Gruppe von Deutschen in einem Land leben würde und diese die gleichen Zutaten des Lebens in diesem Land oder der Welt genießen würden, wie wir und wo die Bezeichnung Deutscher nicht bekannt wäre, sondern sie nur als Kraut, Kartoffel oder Nazi bezeichnet würden, wobei nicht mal klargestellt worden wäre, was so eine Bezeichnung zu bedeuten hätte, und noch mehr wo es dieser deutschen Gruppe bar jeder Lobby und durch jahrhundertlange immer wieder systematischer Bekämpfung auf mannigfaltige Art, die Sprache, Kultur, Lebensweise und noch weit aus mehr, das können sie glauben, zerstört worden ist, so dass sie, weil sie wissen, dass, wenn man sie fragt, wer sie sind, sie oft gar keine andere Wahl haben, als sich selbst, als Kartoffel usw. zu bezeichnen, weil alle sie so über viele Generationen genannt haben, dass das deshalb rechtfertigt, sie weiter so zu nennen, obwohl dann die Eigenbezeichnung und die Bedeutung Deutscher bekannt ist. Auch gibt es kein recht alle Deutschen dann Nazis zu nennen, nur weil es Deutsche in bestimmten Ländern gibt, die sich aus Vorteilhaftigkeit selber Nazis nennen oder durch die Lebensumstände gar nicht mehr wissen wer sie nun wirklich sind.
Ich war selber in Rumänien, Tschechien usw. und habe das Elend gesehen. Ich habe aber auch gesehen, wie Rolf Bauerdick selbst erwähnt, dass es Unmengen von Roma gibt, die durch die vorher genannten (zart gesagt, widere Umstände), ihre Kultur, Traditionen, Wissen um ihre Identität, Sprache usw. verloren haben. Darf man den wirklich solch arme Menschen als Alibifunktion missbrauchen, um alle Betroffenen mit dem Sammelbegriff Zigeuner zu betiteln??? Nur des Prestiges und Geldes wegen
und dann kommt ja noch das schlimmste...
Da wird sich allen Ernstes angemaßt in der Welt zu verbreiten, dass Sinti und Roma mehr aus den eigenen Reihen diskriminiert werden und mehr darunter zu leiden haben, als von allen anderen, nur weil es in ein paar Ländern so war? Und selbst das sei dahin gestellt!! Ist denn solch eine bösartige Verallgemeinerung nicht

gesetzeswidrig? Oder schließen hier einige nur zu gerne die Augen? Dieser, ach so mutige, deutsche Mann, der das ausspricht, was vielleicht viele denken und wollen?
Ich möchte hier nichts unterstellen, aber für mich sieht das ganz danach aus, dass sich hier jemand als Freund der Roma über Jahre zeigt, aber nur Verkaufszahlen seines Buches im Kopf hatte!! Hier sieht es für mich ganz stark nach jemandem aus, der die Armut, das Leid und die Ungebildetheit armer Menschen schamlos ausnutzt. Jemand sich der Verkaufszahlen wegen (das wäre noch der humanste Grund), in der Öffentlichkeit, in Schrift und verbal rebellisch und beleidigend gegenüber einer Minderheit zeigt, die auch ohne ihn schon genug um ihre Identität zu kämpfen hat.
Man kann hier nicht damit argumentieren, dass ach so viel wichtiges und gutes für Roma und Sinti da drin steht. Ich unterstelle da ganz schlicht Hinterlist!
Man kann seine Gesinnung heute nicht mehr bei jedem, hinter dem Schutzschild der angeblichen Aufklärung verstecken. So hatten schon die arglistigen Politiker des alten Roms gearbeitet, Sie brachten sich scheinbar in die Position, jemanden aufwendig zu verteidigen, um dann diese Verteidigung mit ein paar wirkungsvollen, unterschwelligen Botschaften zu spicken, die das Bild des Verteidigten schmälert, auch lüftet sich der Schleier der verdeckten, sozialen Ausbeutung, wenn man liest, wie eine KZ-Überlebende und ihre Aussagen dafür missbraucht wird, das Schmähwort Zigeuner zu legitimieren.
Stellen Sie sich nur mal vor, ein Sinto oder Roma, der nicht mal der deutschen Sprache mächtig ist und von ihrer Kultur, ihren Sitten und Gebräuchen nur aus Berichten von Menschen, die selber keine Deutschen sind, erfahren hat und dieser nette Sinto würde über hundert mal deutsche Siedlungen in verschiedenen Ländern besuchen (ich muss jetzt schon lachen), um danach ein Buch mit diesem Charakter zu veröffentlichen und dann auch noch kraftstrotzend losposaunen würde, warum soll ich die Nazis denn Deutsche nennen? Man nennt sie doch in der ganzen Welt so, sogar einige von ihnen sich selber!!! Aber er ist ja ein höflicher, zivilisierter Mensch, selbstverständlich würde er Nazis, die diese Bezeichnung ablehnen und lieber Deutsche genannt werden, aus Respekt natürlich nicht mit ihrer wahren Bezeichnung bezeichnen, sonder er würde sie respektvoll Deutsche nennen, versteht sich doch von selbst. Nur dafür müsste ihm das auch jeder einzelne sagen. Es wäre ja respektlos den Nazis gegenüber auf der ganzen Welt, die nichts anderes wissen und sich deshalb selber so nennen, nicht als Nazis zu bezeichnen. Wenn er, so wie Herr Bauerdick, mit einem verbalen Augenzwinkern sagen würde, ich zitiere: „So sind sie nun mal“ (die lieben Nazis) und tun sie nicht so, als wenn dieser Vergleich hinkt, denn das tut er nicht!!!
Mal ehrlich, würde dieser gute Sinto hier in Deutschland dann auch als Experte für Deutsche gelten? Würden sie im auch Prestige und finanzträchtige Angebote für Funk und Fernsehen machen?
Die Antwort können wir uns wohl ersparen!!!!
Ja, es stimmt, was Herr Bauerdick über unsere Gastfreundschaft sagt, aber Gott schützte uns vor Sturm und Wind und vor Freunden, die keine sind.
Denn ein Mensch, der sich unter dem Deckmantel des Freundes, bei leider ungebildeten und sozialschwachen Menschen einschleicht, um sie wie Heinz Sielmann seine Tiere, zu studieren, mit dem einzigen Hintergedanken sich zuhause kommerziell und gesellschaftlich feiern zu lassen,
solch ein Mensch erinnert mich und viele meiner Mitmenschen aus der Mehrheitsbevölkerung an Praktiken, die wir eigentlich lieber in den Geschichtsbüchern lassen wollen.
Zur Aufklährung!!
"SINTI & "ROMA" SIND KEINE "ZIGEUNER" !!!

Entgegen der vorherrschenden Meinung SINTI seien eine "Untergruppe" der Roma,- kann dem hier so NICHT beigepflichtet werden !

SINTI und "ROMA" waren schon immer, jeder für sich, eine autochthone Gemeinschaft. Unter vielen anderen Gründen spricht gegen diese vorherrschende Meinung zum Einen die Tatsache, dass es noch heute in Indien u.a. in Jodhpur, Udaipur und Jaypur SINTI gibt die sich auch so nennen.

Zum Anderen wurde der Begriff "Roma", dessen Bedeutung "Mann" ist und nicht wie fälschlicherweise mit "Mensch" übersetzt wird erst 1971 vorwiegend von den damaligenern Vetretern einiger ethnischer, südosteuropäischen Gruppen und Stämmen auf den "Welt-Kongress" als politisch-korrekter Oberbegriff in: Sinti UND "Roma" erweitert und eingeführt.

"SINTI" nennen sich nach ihrem Ursprungsgebiet bzw. nach dem Fluss: "Sindh"/Indus der sie im Bezug Ihrer Namens-Anlehnung an ihren Wurzeln/Herkunft als die scheinbar "ursprünglichere" Gruppe vermuten lässt.

Der Volksbegriff: "SINTI" gehört, wie die noch heute in Indien angestammten Stammesbezeichnungen wie Banjara, Lambanis, Dhoad, Gaggari, Bopa u.v.a., zu den tatsächlich noch in Indien existierenden Namen eines Volksstammes !

Der Stammesbegriff: "ROMA" hingegen ist ein Zusammenschluss von verschiedenen, meißt aus Ost-und Südosteuropa stammenden Stämmen wie z.Bsp. den "Lowara", "Kalayhitschi", "Lautari", "Kalderasch"u.v.a. welche meisst die verschiedenen Berufsgruppen dieser Stämme darstellen und unter dem Begriff: "ROMA" auf den Weltkongress in London 1971 zusammengefasst wurden !

Wie können also "SINTI" die ihren eigenen, jahrtausendalten VOLKsnamen beibehalten haben eine "Untergruppe" dieser berufsbezogenen Namensgebung dieser Stämme bzw. der "ROMA" sein ??? KEINESWEGS !

Die kulturellen Hintergründe und Zusammenhänge im Bezug auf SINTI und den "Roma"-Stämmen sind viel zu komplex als das sie von "außenstehenden Wissenschaftlern", Linguisten, "Historikern" und vor allen DEN MEDIEN, beurteilt und als korrekte Information "herhalten" könnten !!! Diese "Theorie" ist "Fiktion" und reine Fehlinformation und entbehrt jeglicher, korrekt recherchierten Grundlage !

Obwohl Sinti "und" Roma ursprünglich aus Indien stammen und im allgemeinen als "Eine-Volksgruppe" angesehen werden, wobei dies nicht so ganz Korrekt ist, jedoch von beiden Gruppen mehr oder weniger so hingenommen wird, unterscheiden sich diese beiden autochthonen Gruppen doch grundlegend im Dialekt ihres "Romani-Sanskrit" und ihrem Kulturgut !

"SINTI" & "ROMA" waren und sind seit ihres langen, beschwerlichen und lebensbedrohlichem Auszugs aus Indien zu Weggefährten und gemeinsamen Begleitern ihrer jahrtausendlangen und stetigen Leidensgeschichte geworden und sind daher unzertrennlich wie "Zwillinge" miteinander verbunden !

"Ein Volk" das trotz Wiederstände, Verfolgung, Versklavung und der beinahen systematischen Ausrottung durch die Nazis einmal mehr überstanden und überlebt hat, sein Kulturgut über Jahrtausende hinweg praktizierte und pflegte und somit bewahren konnte sowie seine Traditionen und Sprache mündlich weiter gab, bedarf mehr Anerkennung und Respekt als es diesen beiden Volksgruppen seit Jahrhunderten entegengebracht wird !

Deutschland, Europa und die Welt hat in und mit ihnen ein fast fünf-tausend-jähriges, "lebendiges" Kulturgut mitten unter sich !

Die "angedichteten" und diskriminierenden Fremdnamen wie ZINGARO; CIGAN; TIGANi ODER LETZTENDLICH "ZIGEUNER", bei denen man davon ausgeht sie wären in ihren Ursprung vom griechischen Wort "ATHINGANOI" (die UNBERÜHRBAREN(was die Sinti schon aus kulturellen Gründen nicht sein können) oder UNNAHBAREN) abgeleitet worden, darf schlicht weg im Bezug auf den Volksstamm der SINTI und auch der Roma, keine Anwendung finden !

Nun ist es aber so, dass die Medien dieses "Unwort des Jahrhunderds: Zigeuner" nit dem Rückenwind des Herrn Bauerdick benutzen
.Lasst Euch euren Geist nicht erneut vergiften ! Das Wort ist ein Krankheitserreger.

Antwort Kositza:

Lieber Herr Franz,

na, wenn das keine leidenschaftliche Stellungnahme war!!

Bauerdick - der gewiß mit seinem Buch Geld verdienen möchte, die Schriftstellerei ist schließlich sein Beruf, der sich aber jeder Boshaftigkeit enthält und bei dem ich selbst den sarrazinschen „kalten Blick“ nirgends finde – schreibt wörtlich: „Es ist respektlos, einen Sinti oder eine Sintezza „Zigeuner“ zu nennen, wenn diese nicht Zigeuner oder Zigeunerin genannt werden wollen“.
Er nennt dutzend Beispiele, wo gerade Journalisten ungerechtfertigt und ungenau „Sinti & Roma“ zusammenwürfeln, es schreibt etwa, daß es von grober Unkenntnis zeuge, wenn berichtet wird, daß sich „Sinti und Roma“-Frauen prostituieren; eine Sinti-Frau, die ihren Körper verkaufte oder zur Miete anböte, fiele eher der Ächtung anheim, Sinti besäßen da einen anderen Ehrenkodex als etwa bulgarische Xoraxane.

Bauerdick zitiert aber auch einen Wissenschaftler, Bernhard Streck, der meint, es gehe bei dem Zigeuner /Sinti&Roma-Streit um „Macht, Einfluß und Geld. Und um ein schlechtes Gewissen bei Journalisten, die unter keinen Umständen unkorrekt erscheinen möchten.“

Bauerdick widmet dem Namensstreit ein ganzes Kapitel, ein „Plädoyer für einen ehrenwerten Begriff“. Im siebenbürgischen Rosia /Rothberg hätten sich die Zigeuner empört darüber, in einem (sehr positiven) Zeitungsbericht unter „Roma“ subsummiert zu werden: „Wir sind Tzigani!“. Also, wie würden Sie, Herr Franz, diese Gruppe bezeichnen?
Ein anderer, der Bulibascha von Craciunesti sagt: „sagst du zu mir Rom, so beleidigst du mich. Nennst du mich Ziegeuner, sprichst du mir zu Herzen.“ Weiter: Auf dem Grabstein des 2007 im Rheinland verstorbenen Josef Demeter prangt die Inschrift „Präsident der Zigeuner“.

Philomena Franz (eventuell entfernt mit Ihnen, Herr Franz, verwandt?) betitelte ihre Autobiographie „Zwischen Liebe und Hass. Ein Zigenuerleben.“ Sie habe, so sagte sie selbst, ihr Buch „als Zigeunerin vom Stamm der Sinti geschrieben“.
Natascha Winter (übrigens Fronleichnam 2012 verstorben!) schrieb als Vorsitzende der Sinti Allianz: „Eine positive Einstellung zu uns und unserer Kulturen erreichen wir nicht, indem wir leugnen, Zigeuner zu sein.“ Usw., usf. Von Deutschen, die sich um des eigenen Vorteils willen „Nazi“ nennen, weiß ich übrigens nichts. Dieser von Ihnen gezogene Vergleich scheint doch etwas zu hinken!

Unke
30. Mai 2013 16:03

@Kreuzweis
Es gibt keinen Selektionsvorteil. Es handelt sich um Abkömmlinge der 1-2 Kindfamilie, Mutter häufig spät gebärend, die von Klein auf jeglichem Sinn für Realitäten entwöhnt wurden.
Ist also in weniger als einer Generation durch, da es diese Art von deutscher Mittelschicht nicht mehr geben wird.

Peter Lustig
30. Mai 2013 17:52

Wenn die Zigeuner hier herumfahren auf der Suche nach Alteisen, stelle ich immer einen Reisigbesen, den »Zigeunerbesen« gut sichtbar vor die Tür. Die Zigeuner kennen dieses Zeichen genau. Es wirkt. Sie klingeln überall, aber nicht bei mir. Ich mag sie einfach nicht. Am wenigsten die Weiber. Aber ich wünsche jedem linken Grünwähler einen Klan ins Nachbarhaus.

Weltversteher
30. Mai 2013 21:01

An Kreuzweis:

Naja, die meisten Gutmenschen verzichten ja darauf, diese überfüllte Welt mit ihrem Nachwuchs gar zum Kentern zu bringen. Insofern ist es eher eine Seuche, die unfruchtbar macht.
Und man kann sich glücklich schätzen, wenn man sich nicht ansteckt und sie (gerade dann mit Nachkommen) überlebt. Der Vorteil liegt also in der Immunität bzw. rechtzeitigen Genesung.

Nordländer
30. Mai 2013 21:28

@ Kreuzweis

"das Gutmenschentum die eigentliche Pest"

M.E. ganz allgemein des Europiden obskurer Sonderweg des Universalismus/Idealismus.

Vor einiger Zeit war ich beim Sport ganz überrascht, als dort ein guter Mensch erklärte (Typ Gesamtschullehrer), daß die Zigeuner zwischen Binnen- und Außenmoral unterschieden.

Diese Unterscheidung ist sehr naheliegend. Wer noch Reste seines Instinktes und gesunden Menschenverstandes bewahrt hat, dem dürfte es unmittelbar einleuchten, daß die Sättigung der eigenen Familie Vorrang hat, daß für uns Unruhen in Berlin beängstigender sind als in Shanghai oder Johannesburg.

Eine vertiefte Betrachtung des Themas böten z.B. die "Genealogie der Moral" (Nietzsche), überaus anregende Ausführungen in Sachen Evolutionsbiologie und Gruppenstrategien bei Prof. Kevin MacDonald, sei es auf der Netzseite "theoccidentalobserver", sei es in seinen letzten vier Publikationen wie z.B. "The Culture of Critique".

Kenne eine Zigeunerfamilie näher. Die Mutter schroff, abweisend, der Familienvater indes ein fröhlicher, charmanter Zeitgenosse, den man mögen muß. Die adrette Tochter wurde immer von allen Seiten hofiert, beide Söhne eine gewinnende Ausstrahlung.

Den Kindern dürften an der Schule absolut alle Möglichkeiten offengestanden haben. Vonseiten ihrer auffallend niedrigen Intelligenz allerdings nicht. Ständiger Rummel, da der Vater unentwegt mit so einer Art Kleinhandel befaßt ist, im Sommer werden wohl so einige tausend Reisekilometer zurückgelegt.

Mit Sicherheit keine Umgebung, in der die Eltern besonderen Wert darauf legen, daß das Einmaleins gebimst wird oder Raum und Ruhe vorhanden sind, Diktate zu üben.

Franz Schmidt
30. Mai 2013 22:24

Nur eine einzige bescheidene Frage an dieser Stelle: Glaubt hier jemand, daß der verstärkte Zuzug von "Zigeunern" eine Bereicherung für Deutschland darstellt? Wenn ja, bitte begründen. Ich lerne gerne dazu.

neocromagnon
31. Mai 2013 03:22

Nichts wird sich ändern, noch nicht, weil nicht die Unkenntnis über die Wahrheit der Grund für die fehlende Auseinandersetzung und vor allem fehlende Konsequenzen ist, sondern politische Absicht. Sie wissen sehr wohl was Sache ist, genau das ist doch der Grund für die Sprechverbote. Daran werden auch positive Rezensionen nichts ändern. Der Druck wird allerdings steigen, die Repressionen vermutlich auch.
Ich habe mal neben Zigeunern gewohnt.
Auf dem Zug nach Lourdes käme ich vermutlich auch gut mit ihnen aus, aber im Zusammenleben Haus an Haus sind, zumindest diese, schlicht, assozial, rücksichtslos, kriminell und geistig eher infantil (um es vorsichtig auszudrücken). Sie kennen keinerlei Moral ausser ihren grenzenlosen Egoismus und sie schlagen ihre Frauen. Und das sind keine Vorurteile, es ist ein auf Erfahrung basierendes Urteil.
Und im Prinzip lässt sich das Zigeunerphänomen bezüglich des politisch-medialen Umgangs mit ethnischen Konflikten in diesem Staat (der nicht meiner ist) ja ganz gut auf die Situation bezüglich anderer Ethnien projizieren.

neocromagnon
31. Mai 2013 03:34

@Mario Franz
Ihren Beitrag habe ich gerade erst gelesen, fühlen Sie sich bitte nicht angesprochen.

Martin
31. Mai 2013 07:26

Nun ja, als selber immer mehr in die "Minderheit" kommende Ethnie sollten wir Deutsche uns einmal ganz genau anschauen, wie es die "Zigeuner" (ich bleibe bei dem Begriff, setzte ihn aber einmal in Anführungszeichen, da ich damit keine Beleidigungsabsichten hege und in ihm auch keinerlei Herabsetzung sehe) und auch die Juden geschafft haben, über Jahrhunderte, im Falle der Juden kann man sogar fast Jahrtausende sagen, als eigenständige, erkennbare Volksgruppe zu überleben und sich zu behaupten.

Ich sags mal so: Mit naiven Michel ist dann nichts mehr ... für uns Deutsche würde ein Überleben als Minderheit bedeutend mehr Schläue und Zusammenhalt unter uns in Bezug auf unser "Eigenes" voraussetzen, als es bislang auch nur ansatzweise erkennbar ist. Vor diesem Hintergrund kann man durchaus die Prognose erstellen, dass es in Zweihundert Jahren evtl. keine erkennbaren Deutschen mehr geben kann, aber mit Sicherheit noch erkennbare "Zigeuner" und Juden - und wer überlebt, hat letztlich Recht.

B.t.w.: Ich bin neben einer größeren "Zigeunersiedlung" (ja, so etwas gab es auch, in der guten, alten BRD) aufgewachsen - das Wort Sinti etc. habe ich zum ersten mal aus diesen Kreisen irgendwann in den 90er Jahren wahrgenommen. So, wie ich dieses Völkchen kennen gelernt habe, wage ich es, die Vermutung aufzustellen, dass es Ihnen, auch wenn sie sehr auf ihre Ehre bedacht sind, eigentlich ziemlich egal ist, wie sie von nicht dazugehörenden bezeichnet werden (denn die gehören ja eben nicht "dazu"), sie aber sehr schlau und schnell festgestellt haben, dass man mit der Antidiskriminierungsnummer ein paar gute Vorteile heraus holen kann, mit der man dann das Überleben der eigenen Sippen und vor allem auch der eigenen Lebensart wieder weiter ein bisschen Absichern kann.

An dieser Strategie ist nichts Verwerfliches - nur sollte man ihr eben nicht ohne Not auf den Leim gehen ... unser Staat lässt sich bspw. nach den wenigen Fällen, die mir selber bekannt sind, vermutlich ein Millionen-Steueraufkommen entgehen, weil er sich nicht so richtig an die Einkünfte dieser Gruppe/n heranwagt. Der Fall Hoeneß ist dagegen Peanuts. Zumindest die "deutschen" Teile der "Zigeuner" sind zumeist nicht arm, auch wenn es manchmal einen anderen Anschein hat.

Nordländer
31. Mai 2013 10:34

@ Martin

"An dieser Strategie ist nichts Verwerfliches"

Eine Gruppe kümmert sich vorrangig um ihr Eigenwohl? Oh weh!

"nur sollte man ihr eben nicht ohne Not auf den Leim gehen"

Das hieße dann aber, zwischen verschiedenen Gruppen von Menschen zu unterscheiden (lat. "discriminare").

"vermutlich ein Millionen-Steueraufkommen entgehen"

Sind Sie etwa Grundgesetzanhänger? "... zum Wohle des deutschen Volkes"?

Man stellte sich das einmal vor, eine pro-deutsche oder gar eine pro-westliche oder pro-weiße Haltung. Und das vor dem Hintergrund!
Wäre das denn nicht Antiziganismus oder - in manchen Fällen - sogar Antisemitismus?

Wer eine Gruppe von Menschen bevorzugt - oder einen einzelnen Menschen - der grenzt damit andere aus.
Wer die Doris heiratet, der stößt damit der Petra vor den Kopf.
Der Libertäre nimmt alle die Menschen, die Sozialdemokraten sind, nicht mit in das Boot. So entsteht ewiger Unfrieden.

waldgänger aus Schwaben
31. Mai 2013 10:47

Mein Vater sagte immer: "Kein Zigeuner beklaut die eigene Familie. Wer die eigene Familie beklaut ist schlimmer als jeder Zigeuner."

Ja die Zigeuner könnten für uns eine Bereicherung darstellen, indem sie unser verschobenes und verschrobenes Wertesysteme wieder einnorden. Zuerst die eigene Familie, dann das eigene Volk und dann der Rest der Menschheit.

Vulture
31. Mai 2013 11:08

Frau Kositza und Herr Franz,

wir haben in unserer deutschen Sprache althergebrachte Begriffe die wir Deutschen benutzen wie es uns passt. Das muss nicht gerechtfertigt werden. Vor niemandem.

Schoenen Gruss

Mario Franz
1. Juni 2013 01:12

Kositza

Ich gehe davon aus das sie mein Kommentar wohl nur überflogen und deshalb nichts verstanden haben.,weil ich ihnen weder Ignoranz noch Dummheit unterstellen würde,

deshalb werde ich mich zu ihren Kommentaren erst äußern wen ich das Richtige als bestätigt und das Falsche als ausgeschossen erkennen kann.

Freundliche Grüße
Mario Franz

Mario Franz
1. Juni 2013 11:56

Kositza

ausgeschlossen,meine ich

Edit Kositza:
Es sei. Diskussion geschlossen, sage ich.

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