Hessen: Türkische Islamisten, Linksradikale und CDU gemeinsam gegen alternatives Jugendprojekt

von Thomas Schneider (Identitäre Bewegung Deutschand)

In Deutschland bildeten sich in den vergangenen Monaten mehrere Initiativen,...

 Gastbeitrag

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die der von Apa­thie, Erstar­rung und angeb­li­cher Alter­na­tiv­lo­sig­keit gekenn­zeich­ne­ten poli­ti­schen Kul­tur in Deutsch­land durch kri­ti­sche Impul­se neu­es Leben ein­hau­chen wol­len. Neben der Iden­ti­tä­ren Bewe­gung sind hier etwa die “Alter­na­ti­ve für Deutsch­land” oder das “Zen­trum für Iden­ti­tät” in Dres­den zu nennen.

Allen die­sen Initia­ti­ven ist gemein­sam, daß sie frei­heit­lich-kon­ser­va­ti­ve Alter­na­ti­ven zum Nie­der­gang Deutsch­lands ver­tre­ten. Die jüngs­te die­ser Initia­ti­ven ist die kürz­lich bei Frank­furt am Main gegrün­de­te „Pro­jekt­werk­statt Kar­ben“. Sie arbei­tet unab­hän­gig von der Iden­ti­tä­ren Bewe­gung und ver­steht sich als Treff­punkt und Platt­form für poli­tisch und gesell­schaft­lich enga­gier­te jun­ge Men­schen, denen die Zukunft Deutsch­lands am Her­zen liegt.

Nach­dem eini­ge Akti­ve der Iden­ti­tä­ren Bewe­gung bei einer Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung der Pro­jekt­werk­statt zu Gast waren, bil­de­te sich vor Ort nun ein illus­tres Bünd­nis aus tür­ki­schen Isla­mis­ten, links­ra­di­ka­len Anti­fa-Akti­vis­ten und ande­ren Akteu­ren, das sich offen­sicht­lich an Grund­sät­zen wie Mei­nungs­frei­heit und –Viel­falt stört und die Pro­jekt­werk­statt und die Iden­ti­tä­re Bewe­gung mit einer Kam­pa­gne zum Schwei­gen brin­gen will.

Die Pro­jekt­werk­statt wird dabei wahl­wei­se als “brau­nes Nest” oder “Neo­na­zi-Nest” bezeich­net, in dem “brau­ner Spuk” statt­fin­de. Es wer­den sogar Par­al­le­len zwi­schen den Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tun­gen der Pro­jekt­werk­statt und dem Holo­caust sowie “Nazi-Pogromen“gezogen und behaup­tet, daß die Poli­zei eine benach­bar­te Moschee vor mög­li­chen Angrif­fen der Pro­jekt­werk­statt schüt­zen müs­se. Eini­ge Akti­vis­ten der Kam­pa­gne dro­hen unter­des­sen unver­hoh­len mit Gewalt, und die ört­li­che Anti­fa hat bereits erklärt, die Jugend­grup­pe der Moschee des Ortes bereits “infor­miert” zu haben.

Zu den Wort­füh­rern der Kam­pa­gne gegen die Pro­jekt­werk­statt gehört der loka­le Able­ger der umstrit­te­nen “Tür­kisch-isla­mi­schen Uni­on der Anstalt für Reli­gi­on“ (DITIB), der unter ande­rem die Islam-Beauf­trag­te der SPD, Lale Akgün, inte­gra­ti­ons­feind­li­che Bestre­bun­gen vor­ge­wor­fen hat­te. Die DITIB benennt die von ihr in Deutsch­land errich­te­ten Moscheen häu­fig nach dem Erobe­rer Kon­stan­ti­no­pels, Meh­met II., pro­pa­giert in ihren Schrif­ten zuwei­len das Schla­gen von Ehe­frau­en und gilt als ver­län­ger­ter Arm der zuneh­mend isla­mis­tisch gepräg­ten tür­ki­schen Regie­rung in Deutsch­land. Medi­en­be­rich­ten zufol­ge betreibt die DITIB dem­entspre­chend auch in Frei­tags­ge­be­ten in ihrer Moschee in Kar­ben poli­ti­sche Agi­ta­ti­on und hat dort zu Aktio­nen gegen die Pro­jekt­werk­statt aufgerufen.

In der Kam­pa­gne gegen die Pro­jekt­werk­statt wird ihr unter ande­rem vor­ge­wor­fen, mit der Iden­ti­tä­ren Bewe­gung zusam­men­zu­ar­bei­ten, der ent­ge­gen der Bewer­tun­gen des Bun­des­amts für Ver­fas­sungs­schutz “Rechts­ex­tre­mis­mus” unter­stellt wird, weil wir uns für den Erhalt der eth­no­kul­tu­rel­len Iden­ti­tät der Völ­ker Euro­pas ein­set­zen. Die DITIB selbst  hat sich jedoch der Pfle­ge der natio­na­len Iden­ti­tät unter den tür­ki­schen Ein­wan­de­rern ver­schrie­ben. War­um man aus­ge­rech­net jun­gen Deut­schen das glei­che Ziel in ihrer eige­nen Hei­mat ver­wei­gern will, bleibt unklar.

Mög­li­cher­wei­se sol­len in der ange­streb­ten „Bun­ten Repu­blik Deutsch­land“ doch nicht alle Iden­ti­tä­ten gleich­wer­tig sein? Dabei lehnt die Iden­ti­tä­re Bewe­gung (anders als die DITIB) jeg­li­chen Natio­nal­chau­vis­mus ab. Der Iden­ti­tä­ren Bewe­gung geht es aus­schließ­lich um den Erhalt unse­rer Iden­ti­tät in unse­rer Hei­mat, und nie­mals wür­den wir es unter­stüt­zen, wenn Deut­sche im Aus­land ihre Iden­ti­täts­vor­stel­lun­gen der­art aggres­siv ver­tre­ten wür­den wie es die DITIB in Deutsch­land tut. Wer sich wirk­lich an über­stei­ger­tem Natio­na­lis­mus stört, müß­te sich also gegen die DITIB stel­len anstatt sich ihren Posi­tio­nen anzuschließen.

Die DITIB wird bei der Kam­pa­gne gegen die Pro­jekt­werk­statt jedoch nicht nur von den links­ra­di­ka­len Akti­vis­ten einer „Anti­fa­schis­ti­schen Bil­dungs­in­itia­ti­ve“ unter­stützt. Der eben­falls in der Kam­pa­gne akti­ve Hart­mut Pol­zer schreck­te bei sei­nen ver­ba­len Angrif­fen gegen die Pro­jekt­werk­statt und die Iden­ti­tä­re Bewe­gung nicht davor zurück, die Opfer des Natio­nal­so­zia­lis­mus zu instru­men­ta­li­sie­ren, und ver­wies in sei­nen Äuße­run­gen auf „Nazi-Pogro­me“, lehn­te sich aber in sei­nen Äuße­run­gen aus­ge­rech­net an ein­schlä­gi­ge tota­li­tä­re Spra­che an als er offen droh­te: „Wir wer­den das Pro­blem lösen, nicht kurz­fris­tig, aber erfolgreich.”

Pol­zer ist in vie­ler Hin­sicht typisch für eine bestimm­te Art von Akti­vist, für den die Opfer des Natio­nal­so­zia­lis­mus nur eine rhe­to­ri­sche Figur sind, die man anstel­le von Argu­men­ten ein­setzt, um den eige­nen mora­li­schen Sta­tus auf­zu­wer­ten. Die Opfer his­to­ri­scher Ver­bre­chen sind für die­sen Typus nur bil­li­ge Staf­fa­ge, die der eige­nen Selbst­in­sze­nie­rung als ver­spä­te­ter Wider­stands­kämp­fer dient. Daß Pol­zer dabei aus­ge­rech­net Kon­ser­va­ti­ve angreift, die in der Tra­di­ti­on ech­ter Wider­stands­kämp­fer wie Graf Stauf­fen­berg ste­hen, unter­streicht nur die Absur­di­tät sei­ner Vorwürfe.

Eben­falls unter­stützt wird die Kam­pa­gne von einer Ein­heits­front von Links­par­tei bis CDU, wobei sich ins­be­son­de­re der CDU-Stadt­rat Phil­ipp von Leon­har­di durch unhalt­ba­re Extre­mis­mus­vor­wür­fe her­vor­tat. Klein­laut muß­te er jedoch spä­ter zuge­ben, daß sei­ne Anfein­dun­gen kei­ner­lei Fak­ten­grund­la­ge besa­ßen, und for­der­te des­halb den Ver­fas­sungs­schutz auf, ihm nach­träg­lich Argu­men­te zu lie­fern. Der Ver­fas­sungs­schutz ver­wei­ger­te sich jedoch die­sen Instru­men­ta­li­sie­rungs­ver­su­chen, und auch die zustän­di­ge Poli­zei­di­rek­ti­on bestä­tig­te, daß die Vor­wür­fe sowohl gegen Pro­jekt­werk­statt als auch gegen die Iden­ti­tä­re Bewe­gung halt­los sind.

Da es der Kam­pa­gne aber zu kei­nem Zeit­punkt um die Bekämp­fung tat­säch­li­cher Extre­mis­ten ging, setz­te sie ihre Akt­vi­tä­ten trotz der Erklä­run­gen von Poli­zei und Ver­fas­sungs­schutz fort und igno­rier­te auch die zeit­gleich im nahe­ge­le­ge­nen Offen­bach erfolg­ten Über­grif­fe von Migran­ten auf einen Rab­bi­ner und Jour­na­lis­ten, die zum The­ma Isla­mis­mus recher­chier­ten. Auch die gewalt­sa­men Über­grif­fe mili­tan­ter Links­ex­tre­mer wäh­ren der “Blockupy”-Aktion im benach­bar­ten Frank­furt am Main, bei denen 21 Poli­zis­ten ver­letzt wur­den, igno­rier­ten die Ver­ant­wort­li­chen der Kam­pa­gne. Der Kampf gegen rea­le Gewalt und rea­len Extre­mis­mus kann also nicht das tat­säch­li­che Motiv der hin­ter der Kam­pa­gne ste­hen­den Kräf­te sein.

Für die Iden­ti­tä­re Bewe­gung sind sol­che Kam­pa­gnen lei­der nichts neu­es, aber die­se haben uns bis­her eher genützt als gescha­det. Die Iden­ti­tä­re Bewe­gung inter­es­siert sich nur für jun­ge Men­schen, die sich selbst eine Mei­nung bil­den kön­nen, und die weder von Isla­mis­ten wie denen der DITIB noch von Links­ex­temis­ten der Anti­fa oder Poli­ti­kern, die mut­maß­lich ver­fas­sungs­wid­ri­ge Vor­ha­ben zu ver­ant­wor­ten haben, kei­ne Nach­hil­fe in Demo­kra­tie brauchen.

Wir inter­es­sie­ren uns auch nicht für Men­schen, die über jedes Stöck­chen sprin­gen, das man ihnen ihn Form von Denun­zia­ti­ons­ver­su­chen hin­hält. Das ist nicht der Stil, der unse­re Akti­ven anspricht, und je extre­mer die Aus­fäl­le gegen uns wer­den, des­to schär­fer wird der Kon­trast zwi­schen uns und unse­ren Geg­nern, und des­to mehr jun­ge Men­schen fin­den zu uns.

Was uns jedoch gro­ße Sor­gen berei­tet ist der Zynis­mus, mit dem erklär­te Geg­ner der Demo­kra­tie von isla­mis­ti­scher und links­ra­di­ka­ler Sei­te sich plötz­lich zu ihren Wäch­tern sti­li­sie­ren wol­len und dabei jeg­li­che Kri­tik an ihren geschei­ter­ten Ideo­lo­gien unter Extre­mis­mus­ver­dacht zu stel­len ver­su­chen. Sor­gen berei­tet uns auch der Oppor­tu­nis­mus von ehe­ma­li­gen Säu­len der frei­heit­li­chen Demo­kra­tie wie der CDU, die sich aus purem Macht­zy­nis­mus sol­chen Kam­pa­gnen anschlie­ßen, offen­bar getrie­ben von der blan­ken Angst vor der Her­aus­bil­dung einer bür­ger­li­chen Oppo­si­ti­on gegen die angeb­li­che Alter­na­tiv­lo­sig­keit ihrer Politik.

Als “Extre­mist” soll nach Wil­len der Ver­ant­wort­li­chen dabei schein­bar nicht gel­ten, wer vor­bei an Demo­kra­tie und Recht die Umge­stal­tung Deutsch­land weg von einem frei­heit­lich-demo­kra­ti­schen Natio­nal­staat hin zu einem mul­ti­eth­ni­schen EU-Pro­tek­to­rat erzwin­gen will, son­dern wer dar­an Kri­tik übt. Dabei scheut man zuneh­mend nicht vor der Zusam­men­ar­beit mit tat­säch­lich extre­mis­ti­schen und sogar kri­mi­nel­len Kräf­ten zurück. Poli­ti­ker von CDU und CSU bie­der­ten sich zuletzt etwa bei Figu­ren aus dem Umfeld der ara­bi­schen Unter­welt an, von deren man sich anschei­nend Unter­stüt­zung bei der Mobi­li­sie­rung migran­ti­scher Stim­men erhofft, und dul­den in die­sem Zusam­men­hang auch die Unter­wan­de­rung ihrer Par­tei durch radi­ka­le tür­ki­sche Kräf­te wie die “Grau­en Wölfe”.

Im geschlos­se­nen Welt­bild der für die Kam­pa­gne Ver­ant­wort­li­chen spie­len Argu­men­te und Fak­ten längst kei­ne Rol­le mehr, und schon das Ein­ge­hen auf die Argu­men­te der Gegen­sei­te gilt als Akt des Ver­rats. Man fin­det dem­entspre­chend in den Kam­pa­gnen gegen die Pro­jekt­werk­statt oder auch gegen die Iden­ti­tä­re Bewe­gung nicht ein­mal den Ansatz eines Ver­su­ches, unse­re Argu­men­te zu entkräften.

Man hat sicht­bar Angst davor sich auf eine Dis­kus­si­on ein­zu­las­sen, weil man weiß, daß man in ihr unter­lie­gen wür­de, und greift daher zum Mit­tel der Denun­zia­ti­on. Daß man mit der Unter­bin­dung jeg­li­cher Dis­kus­si­on über die zahl­rei­chen Fehl­ent­wick­lun­gen in Deutsch­land und Euro­pa die Gefahr nährt, radi­ka­le Ten­den­zen zu stär­ken die auch wir ableh­nen, nimmt man dabei in Kauf.

Waren wir zu naiv, als wir glaub­ten, sol­chem Ver­hal­ten mit dem bes­se­ren Argu­ment begeg­nen zu kön­nen? Waren wir zu nach­sich­tig im Umgang mit frü­he­ren Denun­zia­ti­ons­ver­su­chen gegen uns? In jedem Fall wer­den wir wer­den uns gegen wei­te­re Ver­su­che die­ser Art künf­tig nicht nur mit Argu­men­ten, son­dern auch mit den Mit­teln des Recht­staa­tes weh­ren. Wenn nach dem Wil­len unse­rer Geg­ner Dro­hun­gen und Ver­leum­dun­gen an die Stel­le der frei­en Debat­te tre­ten sol­len, dann wird das Recht sie in ihre Schran­ken weisen.

Wir haben die bes­se­ren Argu­men­te und die stär­ke­ren Posi­tio­nen, und die ande­re Sei­te wird sich nicht ewig vor einer inhalt­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung ver­ste­cken können.

Ins­be­son­de­re die CDU und ihren Stadt­rat Phil­ipp von Leon­har­di for­dern wir dazu auf, die Zusam­men­ar­beit mit isla­mis­ti­schen und links­ex­tre­men Kräf­ten umge­hend ein­zu­stel­len, sich glaub­wür­dig von deren Posi­tio­nen zu distan­zie­ren und zu demo­kra­ti­schen Umgangs­for­men zurück­zu­keh­ren. Unab­hän­gig davon wer­den alle Betei­lig­ten der lau­fen­den Kam­pa­gne ler­nen müs­sen, daß Demo­kra­tie Wider­spruch und Oppo­si­ti­on  zwin­gend vor­aus­setzt, wenn sie eine Zukunft in Deutsch­land haben soll.

 

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Kommentare (10)

Schnippedilderich

13. Juni 2013 17:47

Wenn der Sultan, gemeinsam mit Neostalinisten und Unionschristen zum Streit aufruft, wird das kleine Karben erbeben. Und sollten sich grüne Universalbeschwatzerinnen im Bund mit der vierten Gewalt vom benachbarten Rotfunk einmischen, wird das Städtchen zermalmt und kaum länger die Landkarte zieren. Ach ja, wie friedlich ging es doch bei Bloccupy in der nahen Bankenmetropole zu. Ein Lehrstück in praktizierter Demokratie!

Rumpelstilzchen

13. Juni 2013 18:15

Tja, ihr hessische Bube un Mädscher (?). Da habt Ihr mal widder die Arschkard gezoche mit Eurer Projektwerkstatt.

Ihr seid viel zu brav !!!
"Die Projektwerkstatt wird niemals ein Treffpunkt für Nazis sein", schreibt ihr. Das glaube ich Euch schon.
Aber für die Antifas, die Ditib und die "engagierten" Bürger klingt das so provakativ wie für den PI- Leser der Spruch " Islam ist Frieden".

Das Hauptproblem sind die "engagierten Bürger" , die "aufgeschreckt sind und Furcht vor dem braunen Spuk haben.
Diese "engagierten Bürger" halten mit der Initiative" Stolpersteine" die Erinnerung an die Naziverbrechen wach. Ihre Erinnerung versagt aber, wenn im nahe gelegenen Offenbach jüdische Bürger von muslimischen Bürgern schikaniert werden. Oder wenn Moslems ein Kamerateam vor einer Moschee in Offenbach angreifen.
Dann denkt der wirkliche Bürger, WEHRET DEN ANFÄNGEN !

Der "engagierte" Polizeisprecher versichert, dass die DITIB sich nicht unsicher fühlen muss.
Aber vielleicht fühlt sich der nicht engagierte Bürger unsicher, so unsicher, dass er es nicht laut sagen mag .

Der engagierte Bürger ist eine eigene Spezies. Der russische Dissident Alexander Sinowjew nennt diesen Typen den anständigen Menschen:

" Der anständige Mensch tut dasselbe wie die anderen Menschen auch, aber er tut es so , dass er vor dem Hintergrund dieser ganzen anderen als Verkörperung der Güte, Feinfühligkeit, Ehrenhaftigkeit, Kühnheit erscheint. Durch die bloße Tatsache seiner Existenz tut er den Menschen gleichsam kund: Man kann tugendhaft sein und muß deshalb doch nicht leiden, sondern wird sogar dafür belohnt. Durch seine Mitgliedschaft in verschiedenen Organisationen adelt er diese gleichsam und bemäntelt ihren wahren Kern...
Diese Menschen sind nicht einfach Teilnehmer an irgendwelchen Verbrechen, sondern sie hängen ihnen die Maske der Tugend oder einer bedauernswerten Notwendigkeit vor."

Mein Rat an die aufrichten jungen Menschen der Projektwerkstatt:
Macht den Laden dicht, engagiert euch in den lokalen Sport- und Heimatvereinen, arbeitet subversiv, bildet Netzwerke.
Aber bildet dem dumpfen Gutmenschen keinen Grund zum "Engagement".

Karl Eduard

13. Juni 2013 20:20

Nein aber auch! Da ziehen die Fakten nicht und die identitäre Bewegung wird diffamiert. Nein, das ist ja völlig überraschend! Als wäre das nicht Normalität in diesem Land.

Gibt es keine großen Brüder, die den Jungen mal die Augen öffnen? Aber nein, die großen Brüder sind ja selber vernagelt. Und auf der Jagd nach dem Persilschein, der sie vom Ruch des Rassisten befreit. Aber, sagt der Volksmund: Hoffen und Harren macht manche zum Narren. Ist diese Naivität hier nun gespielt oder echt. Ich weiß es wirklich nicht.

Und ja, dieser Staat behandelt nun einmal ungleich und alles, was nicht auf Gender, Multi - Kulti und den veröffentlichten Dauerschwachsinn eingeschworen ist, ist Nazi.

Ach, was sind die anderen Böse, sie erachten uns nicht als Demokraten! Ja, wer will denn auch noch so genannt werden? Wer? Oder wie sagte das Bäuerlein, als es seine Bedränger im Himmel sah? Dann geh ich lieber in die Hölle.

apollinaris

13. Juni 2013 21:38

Es ist ja schön, dass sich die Projektwerkstatt Karben in Zukunft mit allen Mitteln des Rechtsstaates gegen diese Phalanx an Gegnern wehren möchte, nachdem die Gegner eine argumentative demokratische Auseinandersetzung nicht angenommen haben.

Die Projektwerkstatt wird jedoch erfahren, dass die Führung eines politischen Kampfes auf juristischer Ebene zu nichts führt, außer zu exorbitanten Kosten und unbefriedigenden Ergebnissen.

Entweder man führt die offene argumentative politische Auseinandersetzung weiter - da muss man halt dann viele Zumutungen oder sogar ganz reale psychische und physische Verletzungen "aushalten" - oder man versucht es subkutan, durch Mitarbeit in bestehenden unverdächtigen Projekten, Vereinen und Verbänden, durch "Wühlarbeit" also. Aber der juristische Weg ist für derlei Auseinandersetzungen nicht zielführend.

Thomas Wagner

13. Juni 2013 22:26

Ja, die Welt ist wirklich ungerecht. Da ist man doch so brav und systemkonform aber das System will das trotzdem partout nicht anerkennen und legt an einen selbst andere Masstaebe an wie an tuerkischen Islamisten oder sogenannten Antifaschisten. Die Interessen des Staates BRD sind aber nunmal den Interessen des deutschen Volkes entgegengesetzt, so dass es sich um eine volksfeindliche Herrschaftsstruktur handelt. Wer sich in solch einem Staat fuer den Fortbestand des deutschen Volkes einsetzt, kann doch um Gottes Willen nicht ernsthaft erwarten, dass dieser ihm die gleichen Rechte zugesteht wie Gruppierungen, die diesem volksfeindlichen System nuetzlich erscheinen. Der Autor ist ganz offensichtlich noch nicht in der Realitaet angekommen bzw. ist sich nicht bewusst in welchem System er lebt.

Stefan Pauly

13. Juni 2013 23:23

Der linksradikale und muslimische Mob macht lediglich die Drecksarbeit für den Staat. Immer, wenn die Reichen und Mächtigen aus rechtlichen oder PR-Gründen nicht auftreten können, schaltet sich der linke Mob ein. Der Staat unterstützt diese Leute dann durch bewsstes Nichthandeln. Juristische Schritte gegen die Verantwortlichen der Gegenkampagne sind schwierig, da diese meist aus dem Dunkeln agieren oder sich auf die Meinungsfreiheit berufen können. Formaljuristisch nehmen hier nur viele Einzelpersonen von diesem Recht Gebrauch. Durch das kartellartige Zusammenwirken vieler Einzelner wird jedoch das Recht auf freie Meinungsäußerung der "rechten" Gegner unterminiert. Genau das ist der Sinn der Sache. Verantwortlich für diese Kampagne sind nicht nur ein paar Antifanten, Graue Wölfe und Agenten der türkischen Regierung (DITIB), verantwortlich sind praktisch alle Eliten in Politik, Wirtschaft, auf Lehrstühlen, in den Medien. Sie alle haben ein Interess daran, dass alternative Meinungen zur "Alternativlosigkeit" unterdrückt werden. Notfalls auch mit physischer Gewalt.

eulenfurz

13. Juni 2013 23:39

...daß Demokratie Widerspruch und Opposition zwingend voraussetzt, wenn sie eine Zukunft in Deutschland haben soll.

Das klingt schön und lieb und blauäugig. Ob aber dieser Appell an die verantwortlichen Parteiapparatschnikis diese dazu bewegen wird, in sich zu kehren und sich fortan für eine demokratische Zukunft einzusetzen, in welcher auch der potentielle Diätenkonkurrent zum Zuge kommt? Schließlich lebt es sich in der derzeitigen Machtkonstellation doch noch ganz nett!?

Münchner Gsindl

14. Juni 2013 00:13

Bzgl. der türkischen Kolonisierungsbehörde Ditib noch ein schöner Focus-Artikel aus dem Jahre 1994. Darin wird die Ditib-Zentrale in Köln als Hauptstützpunkt des türkischen Geheimdienstes in Deutschland bezeichnet.

Horchposten sind hier die zirka 700 staatlichen Moscheen in Deutschland. Nach FOCUS-Recherchen sind die über die Konsulate bezahlten Imame als geistliche Oberhäupter verpflichtet, alle vier Monate einen detaillierten Bericht über das Innenleben der türkischen Gemeinden zu schreiben. Bei „Angelegenheiten der Inneren Sicherheit“, so schreibt es die Operation mit dem Decknamen „Wohlstand“ vor, ist das jeweilige Konsulat umgehend zu verständigen.

https://www.focus.de/politik/deutschland/tuerkischer-geheimdienst-erpresser-im-freundesland_aid_145832.html

TOBIAS RÜGER

14. Juni 2013 01:11

Es ist faszinierend, dass »Identität« in gewissen Zusammenhängen zum Reizwort geworden ist. Einerseits ist ein mit beträchtlichen staatlichen Mitteln ausgestattetes Heer von Soziologen und artverwandten Berufen im Land unterwegs, um die Identitäten von Zuwanderern, Homosexuellen, div. religösen Gruppierunge, Frauen usw. auszuloten und zu dokumentieren. Aber wenn sich ein paar Leutchen über ihre »deutsche« Identität anfangen Gedanken zu machen, flippen die Spießer aus. Dann ist Schluss mit Das-müssen-wir-aushalten, Karben-ist-bund und alternativen Lebensentwürfen.
In der Unschärfe wird erkennbar, dass alles erlaubt ist, nur eben das »deutsche« (was immer das jetzt genau auch sein mag) nicht.

Was steckt dahinter?

Der Verweis auf die NS-Zeit überzeugt m.E. nicht, es muss noch weitere Gründe geben. Kulturelle Autoaggression findet auch in anderen westlichen Kulturen statt.

Götz Kubitschek

14. Juni 2013 07:43

So, gestern Abend hat sich das Bürgerbündnis in Karben konstituiert. Karben sagt ab sofort strukturiert "Nein". Die Diskussion ist geschlossen.

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