Sezession
30. September 2013

Schwein gehabt

Gastbeitrag / 39 Kommentare

Fleischthekevon Heino Bosselmann

Ein Beispiel an aller geschichtlichen und ökonomischen Analyse vorbei, quasi rein phänomenologisch: Wir standen in den frühen Siebzigern in der Fleischerei Linow an.
Als meine Mutter an der Reihe war, sagte sie: Frau Linow, wir hätten gern zwölf Koteletts, denn wir bekommen Besuch! – Oje, Frau Bosselmann, zwölf Koteletts! Das ist aber ‘ne Menge! Da weiß ich ja gar nicht, was ich zu den anderen Kunden dann sagen soll. Wir verkaufen sonst immer das Fleisch so für eine Familie … – Meine Mutter: Ganz in Ordnung, Frau Linow. Wenn wir sechs haben können, dann reicht es auch. – Na, ein Glück. Vielen Dank, Frau Bosselmann.

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Man könnte eine Menge dazu bemerken, angefangen bei den wirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Regularien der DDR, die, sicher, das Funktionieren eines liberalen Marktes behinderten, aus welchen vorzugsweise politisch-ideologischen Gründen auch immer. Aber wenn ich auf die Schnelle erklären sollte, was nun den Alltagsunterschied von damals und heute oder seinerzeit zwischen Ost und West ausmachte, fällt mir der Fleischerladen ein.

Zwölf Koteletts für eine normale Familie einheimsen zu wollen, das galt als eine Maßlosigkeit, die man besser gleich vor der Verkäuferin und der wartenden Kundschaft mit einer Fußnote erklärte, um nicht als charakterlos gierig zu gelten. – Wenn ich heute an der Fleischtheke des SUPER-MARKTES sagen würde, ich brauche zwölf Koteletts, dann wäre das – die frohe Botschaft! Die nur dadurch zu toppen wäre, daß ich mehrere Dutzend Koteletts wünsche oder gleich einen ganzen Schweinestall Fleisch möchte.

Ja, ja, Liberalität. Aber Liberalität und Anthropologie korrespondieren – zuweilen vermittelt durch ethische Vereinbarungen – nicht unproblematisch. Insbesondere wenn man im Marktwesen schon den gesamten Menschen erkennen möchte und sich Liberalismus auf die Konsequenzen betriebs- und volkswirtschaftlicher Rechnerei beschränkt. John Stuart Mill (1806-1873) in etwas didaktischer Weise dazu: "Es ist besser, ein unzufriedner Mensch zu sein, als ein zufrieden gestelltes Schwein; besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr, und wenn der Narr oder das Schwein anderer Ansicht sind, dann deshalb, weil sie nur eine Seite der Angelegenheit kennen. Die andere Partei hingegen kennt beide Seiten."

Think big! XXXXL! Im Dutzend wird’s billiger, im Schock ist’s beinahe umsonst! – Denkt man vor diesem Hintergrund über Mensch, Natur, Mitgeschöpf und Ressourcen nach, kommt man dabei auf allerlei.

Ah, wird es heißen, da wimmert der schlimme Nostalgiker wieder Philemon und Baucis hinterher und will die „Zeichen der Zeit“ nicht begreifen. Ich weiß durchaus: Walter Ulbricht verglich damals die Müllberge von Ost und West, der DDR das Ziel setzend, doch möglichst bald ebenso gigantische Halden vorweisen zu können, um zu zeigen, wer nun wirklich Sieger der Geschichte ist. Der Müll des über alle Bedürfnisse hinaus Erzeugten ist’s mit Sicherheit – als eine tote Objektwelt, die uns umstellt.

Bildnachweis: fotoculus


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Kommentare (39)

Ein Fremder aus Elea
30. September 2013 10:56

Ich belass' es mal bei einer technischen Anmerkung.

Sie können dieses Verteilungsproblem elegant dadurch lösen, daß Sie durch erhebliche Preisunterschiede das Konsumverhalten der preisbewußten Kundschaft steuern, etwa durch Sonderpreise bei Massenlieferung, durch 25% Preisnachlaß am vorletzten Tag des Mindesthaltbarkeitsdatums und 50% am letzten.

Auf diese Weise lassen Sie jene, welche die freie Wahl haben wollen, jene bezahlen, welche das nehmen, was übrig bleibt.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

Heino Bosselmann
30. September 2013 11:46

@Ein Fremder aus Elea: Vielen Dank! – Ich bin ja gleichermaßen der Meinung, daß die eigentliche Befreiung der Menschheit gewissermaßen tatsächlich in ihrer möglichst abstrakten Reduzierung auf den Konsum und die Sicherstellung dessen durch rein technische Regularien liegen mag. Erfolg durch Versachlichung. Vermutlich geht es auch im internationalen Zwist, beim Gefeilsche in der Brüssel-EU und bei der befeierten Globalisierung von Waren und Recht nur um den Abgleich und die Einnivellierung von verschiedenen Erwartungen an die eigenen "Reproduktionsbedingungen". – Mag auch sein, vom Fleisch auszugehen war etwas dicht am Physischen. Man könnte das ebenso an der Veränderung des Fernsehprogramms nachvollziehen und mit Blick auf das Ausdünnen der Theaterlandschaft. – Ferner: Als die DDR-Bevölkerung von den damaligen Leitmedien als "heldenhaft" stilisiert wurde, sah ich sie eher Joghurt kaufen und so allerlei für das dargebotene Eintrittsgeld abfassen. Worin nichts Schlechtes liegt, gleichermaßen aber wenig Heldenhaftes. Das freudigen Johlen unterm Balkon des Palais Lobkowitz – Genscher in der Gloriole jenes Abends! – erinnert in der Rückschau auch an den Klamauk bei der Eröffnung neuer Shopping-Malls. Prozente! Marx und die gängigen BWLer sind hinsichtlich ihrer anthropologischen Grundauffassung, den Menschen als ein ökonomisches Wesen anzusehen, nicht so weit auseinander. Der Unterschied lag vielleicht wirklich, wie Sie es ausdrücken, in der Eleganz der Lösung. Also in der Eleganz der Wirtschaftsmathematik, der sich bitte alles unterordnen soll, so wie früher den Losungen "der Partei" – nur daß "man" willfähriger dazu bereit ist. Frei. Und willig.

ingres
30. September 2013 12:33

Dass Mangel Disziplin und sympathisches Miteinander erzeugt, ist bekannt. Ich war als Kind fast jedes Jahr bei den Großeltern in der DDR und auch später als Jugendlicher noch recht häufig. Da mein Gróßvater Lehrer gewesen war, ging es ihnen von der sog. Intelligenzrente (weiß nicht, was es damit auf sich hatte) recht gut. In den Ferien hatte man das Schulgebäude und die Tischtennisplatte für sich allein. Der Opa versorgte uns mit viel DDR-Bargeld, bloß man konnte nicht viel davon kaufen, und das, was es gab, kostete ja beinahe nichts. Es war aus Kindersicht ein Paradies auf Erden (denn im Westen mußte mein Vater in zwei Jobs schuften und es ging nur mühsam aufwärts), abgesehen von den Vopos (Achtung, hinter ihnen steht einer!), die auf Fotos auf einen zielten und meinten, dass von der Sowjetunion zu lernen hieße, siegen zu lernen. Für die DDR-Bürger war das vielleicht alles weniger romantisch, aber jetzt zum Eigentlichen. Folgende Szene berichte ich immer wieder: Wir hatten ja an Lebensmitteln alles im Überfluß bzw. man aß das, was die Oma kochte, oder ging in die Fixbar. Aber die mangelnde Versorgung mit Südfrüchten war ja bekannt:
Einmal hatte die Oma eine Apfelsine organisiert. Und die hatte formal dieselbe Bedeutung wie das Stück Fleisch in "Soilent Green". Diese Apfelsine würde durch 5 oder 7 Anwesende geteilt (1968). Das vergißt man nie.

Carsten
30. September 2013 12:57

Ich finde, es ist ein Unterschied, ob die Bescheidung durch sozialistische Planwirtschaft zustande kommt, oder durch bewussten Konsum und Abkehr von der Massentierhaltung.

Heino Bosselmann
30. September 2013 13:07

@Carsten: In diesem Zusammenhang wäre überlegenswert, ob die "Bescheidung" im Verbrauch in nicht sozialistischen Zeiten deutscher Geschichte – Kaiserreich, Weimar, Drittes Reich, frühe Bundesrepublik – tatsächlich nur der technologisch so noch nicht existenten Massenproduktion und -konsumtion (auch von "Junk-Food" im erweiterten Sinne) zu danken ist, also wieder ökonomischen Bedingungen, oder doch einer anderen Haltung und dem komplizierten, aber interessanten Zusammenspiel beider Bereiche. Vielen Dank!

KW
30. September 2013 13:26

Vom ewigen Mangel in der DDR kam man nun zum völligen Überfluß. Es gibt im Supermarkt viele bunte Angebote, aber die Inhaltsstoffe machen meist krank und dick. Dazu kommen die Öffnungszeiten, die einen planvollen Einkauf fast unmöglich machen, man geht täglich von früh bis abends einkaufen. Überall liegen von einem Produkt viele Sorten, es ist schwer, sich zu entscheiden, meist liegt es beim Preis, denn Geiz ist geil. Dann spielt beim gehetzten Hamsterradläufer auch die Zeit eine Rolle. Man kauft Döschen und wärmt sie auf, alles andere macht Arbeit. Der Inhalt interessiert kaum, notfalls peppt man ihn mit einem Schuß Ketchup auf, der Gaumen schmeckt sowieso keine Nuancen mehr. Aber der Dussel will es so haben, sonst würde er diese Richtung nicht mitgehen. Wir haben uns ausgeklinkt, uns wird es auch nicht treffen, wenn die Supermärkte geplündert oder ohne Strom bleiben.
Wir sind schon seit einigen Jahren zu den einfachen deutschen Gerichten zurückgekehrt, das ist billig, verwenden aber hochwertige und teurere Lebensmittel aus dem Umland, oder wir pflücken die Früchte beim Spaziergang: Äpfel, Kochbirnen, Brombeeren, Pflaumen, soagar herrenlose Johannisbeerbüsche habe ich entdeckt und Gelee gemacht, Holunder. Kein Mensch bückt sich mehr, keiner will sich Mühe machen, viele haben keine Zeit. Die Medien könnten mithelfen, ein Bewußtsein in der Masse zu wecken, aber das tun sie nicht, weil sie selber so vertrottelt wie die Masse sind.

Stevanovic
30. September 2013 14:48

Der Kampf heute geht nicht um das Recht zu wählen (frei zu sein), der Kampf heute geht um die Zeit, in Ruhe und Muße nachzudenken. Was nützt mir Auswahl, wenn ich keine Zeit habe, über meine Wahl nachzudenken? Und doch als mündiger Bürger immer in voller Verantwortung stehe, mir über den Müll Gedanken machen zu müssen. Das ist das einzige, was wir nicht wählen können.

Ferdinand
30. September 2013 16:30

Ganz so harmonisch scheint es nun doch nicht gewesen zu sein:

"Der Arbeiter- und Bauernstaat hatte eine der höchsten Suizidraten der Welt. Im Vergleich zur Bundesrepublik Deutschland war die Zahl der Selbstmorde im Osten etwa anderthalb Mal so hoch. Es gebe kein anderes Land in Europa, vermutete der DDR-Experte Ehrhard Neubert Ende der 90er Jahre, in dem so viele Selbstmorde im Zusammenhang mit der Politik der Kommunisten stünden. Tatsächlich hatte es den Anschein, als ob das SED-Regime selbst einen Zusammenhang zwischen politischem System und Suiziden sah, denn seit den 60er Jahren behandelte die Parteiführung das Thema Selbstmord wie ein Staatsgeheimnis. Von 1956 bis 1962 seien die Suizidzahlen noch veröffentlicht worden, berichtet der Leipziger Historiker Udo Grashoff. Er hat jetzt die erste umfassende historische Untersuchung über Selbsttötungen in der DDR vorgelegt." (Deutschlandradio)

Unke
30. September 2013 16:47

Die Müllberge- Story von Ulbricht kannte ich nicht. Sehr schön!
Was im Osten der unumstößliche, der "wissenschaftliche" ML war, ist im Westen die sog. Mikroönonomik. Die erklärt alles über Angebot, Nachfrage und den Preis.
Und gerade letzteres ist nun einmal unentbehrliches Steuerungsinstrument; eine "Steuerung", die nicht zentral, sondern als "Entdeckungsverfahren" (Hayek) funktioniert - eine Einsicht, die der reale Sozialismus nicht hat(te) und deswegen ökonomisch zusammenbrechen mußte bzw. dem Westen gegenüber, der immerhin grob verstand, dass man sich am Markt nicht versündigen darf, hoffnungslos unterlegen war.
Planwirtschaft sucks.
Nicht dass wir aktuell auch nur annähernd Marktwirtschaft hätten: Die permanente und äußerst phantasievolle Ausweitung des Kredits (nur möglich durch von den Zentralbanken "aus dem Nichts" geschaffenes Schein- bzw. Falschgeld) sorgt, ähnlich wie ein Preisdiktat, für eine nachaltige Fehlallokation an Produktionsfaktoren (Kapital, Arbeit*, Boden).
* sobald die staatliche Zufuhr mit staatlichem Zwangsgeld aufhört, implodiert der sozialindustrielle Sektorregelrecht. Zum Beispiel.

30. September 2013 18:15

@ Ferdinand

Es geht, soweit ich das verstanden habe, nicht um ein Loblied der DDR. Die Frage, über die der Kopf zu zerbrechen wäre, lautet: Wie sähe eine Alternative aus? Halten wir mal fest: Wir haben besinnungslosen Konsum. Mehr Schokoriegel kann ich nicht mehr essen. Eine Alternative kann also nicht im Versprechen bessere Versorgung liegen, wir haben alles – und zwar viel zu viel.

Jetzt lautet das Hauptargument gegen Alternativen stets, was sie kosten würden und wie viel schlechter es uns materiell gehen würde. Eine Erinnerung an Zeiten, in denen es nicht so viel gab, kann da hilfreich sein. Warum sollten wir auf dem Niveau nicht auf etwas Konsum verzichten und mehr Kultur bekommen? Wie könnte das aussehen und wie müssten wir uns organisieren? Wenn nun der Höhepunkt der Organisationentwicklung zur Konsumoptimierung erreicht ist, heißt jede Alternative weniger Konsum. Ob grün, rot oder national. Das muss klar sein. Es gibt Menschen, die „weniger“ erlebt haben, und von denen zu hören, daß es vielleicht gar nicht so viel gefehlt hat, kann Menschen, die sich unter "weniger" ein Leben wie in Mogadischu vorstellen, schon etwas Angst nehmen. Angst, zu wenig zu bekommen, läuft heute ja als Endlosschleife.

Um darüber nachzudenken, darf man keine Angst davor haben, nicht rund um die Uhr 200 Kottelets zu bekommen. So lange aber das als Voraussetzung für das Formulieren einer Alternative gilt, wird das nichts mit der Alternative.

Stein
30. September 2013 18:29

Wenn ich selbst in der Sezession nicht mehr von Prenzl-Bergischem "Ich will weniger, aber das lass ich mir natürlich was kosten" -Geschwafel verschont bleibe, sollte ich den Konsum von Medien vielleicht ganz einstellen.

ene
30. September 2013 18:40

Mentalitäten, Einstellungen, damit wird man alt.
Äußere Veränderungen bewirken nicht unbedingt auch innere.
Folgendes Erlebnis: Bei einem Fest in Mecklenburg stand auf dem Buffett ein großes Stück Käse, der sich allgemeiner Beliebtheit erfreute. "Wie heißt der denn?" "Alt-Meckelnburger".
Die Geschichte der (süddeutschen) Hausfrau: Im nächsten Ort hatte sie ein Stück Käse von beträchtlicher Größe kaufen wollen, die Anzahl der erwarteten Gäste vor Augen - der Verkäufer jedoch hatte versucht, ihr vom Kauf eines so großen Stücks abzuraten, schließlich sogar mit Hinweis darauf, dieser Käse würde aber intensiv riechen... Es half alles nichts, der Käse wurde gekauft.
Ein weites Feld für Beobachtungen.

Ein Fremder aus Elea
30. September 2013 18:43

Stevanovic, Stevanovic,

ich muß Sie rügen!

Wer 16 Stunden am Tag arbeiten muß, der ist nicht frei.

Andererseits mag ein Eskimo, der nicht die geringste Auswahl hat, sehr wohl frei sein.

Da sind Ihnen Ihre Begriffe doch sehr durcheinander geraten.

1. Großes Angebot ist vorhanden.

Das bedeutet "angeschlossen" zu sein.

2. Die Mittel zur Wahrnehmung das Angebots sind vorhanden.

Das bedeutet "reich" zu sein.

3. Über seine Zeit nach eigenem Gutdünken verfügen zu können.

Das bedeutet "frei" zu sein.

Hartschaumrolle
30. September 2013 19:05

@ Ferdinand: Die Harmonie hat man sich im Osten selbst gegeigt. Beim Fleischer gab es Schweineohren (also Abfälle) für den Hofhund; nicht für jeden, aber wer sich kannte... Das war schon was wert und Usus. Auch Streuselschnecken vom Bäcker wurden leichthändig dem Hund hingeworfen. Versucht mal heute Schweinohren zu bekommen. Sicherlich nicht unmöglich, aber der Hundefreund soll Dosenfutter kaufen.

Stevanovic
30. September 2013 19:21

@Ein Fremder aus Elea

Da Sie mir die Pointe genommen haben, müssen Sie mich nicht rügen, ich muss mich besser ausdrücken.

Ja, darum geht es. Was macht die "freie Welt" so frei? Und ist sie es wirklich?

Stevanovic
30. September 2013 19:53

@alle

Anonymus oben war ich

@Stein

Das klingt nur so und hängt vom Eintrittswinkel zum Thema ab. Sparsamkeit ist nicht das Ziel. Die Frage, von der zumindest ich ausgehe, ist die Frage, wann ein Mensch frei ist, und damit, was Freiheit überhaupt sein soll. Nun gibt es viele Menschen, die arbeiten den ganzen Tag, kompensieren mit Konsum, schaffen Dinge, an die sich keiner erinnert oder die auch Kompensationsmittel des Nachbarn sind. Mangel ist der Motor, gesellschaftlich und privat. Das ist das Kernargument des liberalen Multikulti – muss sein, sonst leben wir wie in Afrika. Nehmen wir mal an, die haben wirklich Recht. Ein Gegenmodel müsste dann von „weniger“ ausgehen. Und darum geht es hier (aus meiner Sicht): Nehmen wir alles auf uns, für ein "Bounty" mit Bitterschokolade als Überzug? Macht uns das frei, so wir denn frei sein wollen? Wäre es schlimm, weniger zu haben? Und wenn es nicht schlimm ist, welche Spielraum haben wir dann?

Denn in einer Sportart werden wir Sie die Liberalen nie schlagen – im Konsum.

Carsten
30. September 2013 20:00

An "Stein":

Sie bringen da, glaube ich, etwas durcheinander. Ich will nicht "weniger", sondern mehr, mehr Qualität. Und dafür kann ich nicht insgesamt mehr Geld ausgeben, sondern muss dafür eine CD, ein Textil oder sonstwas weniger kaufen.
Zudem halte ich Schweinemassenhaltung auf Vollspaltenböden und bei Neonlicht schlicht für unethisch.

Peter Niemann
30. September 2013 21:06

Es darf nicht vergessen wer das grosze Vorbild dieses Massenkonsums ist: Die USA. Das ist ein Land in dem Menschen vor Freszsucht fett und rund bis zur Amorphitaet des Leibes werden, in dem kleine, zierliche Damen grosze, dicke panzeraehnliche Autos mit massivem Spritverbrauch fahren und in dem Wohnungen rund um die Uhr klimatisiert oder beheizt werden obwohl auszer der Hauskatze niemand daheim ist. Dieses Land fasziniert die Menschheit, beglueckt sie und exportiert diese beglueckende Lebensweise unter der Maxime der 'Selbstverwirklichung' in jeden Winkel in den es das kann.
Das Traurige ist, dasz die grosze Mehrzahl der Menschen diese Lebensweise tatsaechlich als eine Beglueckung ansieht, das Hemmungslose des Konsums als Befreiung ihrer selbst betrachtet und all die negativen Konsequenzen, all des Animalischen des XXXXL-Verbrauches nicht gewahr wird.

OJ
30. September 2013 21:14

Kann mir mal jemand erklären, was schlecht daran ist, sich jederzeit ohne die neugierige Miene des Blockwartes im Nacken zwölf Koteletts kaufen zu können? Und jetzt keine salbadernden Predigten gegen den Konsumwahn, der uns (wie genau nochmal eigentlich? Wer schaut mich schräg an, wenn ich abends nur Schwarzbrot esse? Seids ihr alle noch Teenager, die es nicht aushalten können, dass die coolen Kids Markenklamotten tragen?) knechtet. meines Wissens gab es in der DDR eine Arbeitspflicht.

Ferdinand
30. September 2013 21:28

"Jetzt lautet das Hauptargument gegen Alternativen stets, was sie kosten würden und wie viel schlechter es uns materiell gehen würde. Eine Erinnerung an Zeiten, in denen es nicht so viel gab, kann da hilfreich sein. Warum sollten wir auf dem Niveau nicht auf etwas Konsum verzichten und mehr Kultur bekommen? Wie könnte das aussehen und wie müssten wir uns organisieren?"

Da fällt mir spontan ein Modell ein: Nordkorea. Das Land ist ethnisch homogen, es gibt keine Einwanderung, Nationalismus und Militär stehen in hohem Ansehen, die Massen lieben ihre Dynastie und Konsumterror ist dort wirklich kein Problem. Also im Grunde ein konservatives Musterland.

Hartschaumrolle
30. September 2013 21:50

Der Hang zur Maßlosigkeit liegt in der Menschennatur. Dafür, daß manche Amerikaner darüber degeneriert sind, kann ich nichts. Bloß gut.

Hartschaumrolle
1. Oktober 2013 00:02

@ OJ,

"Kann mir mal jemand erklären, was schlecht daran ist, sich jederzeit ohne die neugierige Miene des Blockwartes im Nacken zwölf Koteletts kaufen zu können? Und jetzt keine salbadernden Predigten gegen den Konsumwahn, der uns (wie genau nochmal eigentlich? Wer schaut mich schräg an, wenn ich abends nur Schwarzbrot esse?"

Schlecht wäre zum Beispiel, wenn Sie sechs Steaks vergammeln lassen. Das wäre nicht nur schlecht, sondern schäbig und asozial. Der Hund will auch was fressen.

Gustav Grambauer
1. Oktober 2013 00:37

Sehr geehrter OJ,

meine Mutter hat, nachdem wir Kinder aus dem Haus waren, d. h. nach ihrer Zeit als "Mutter" ("Hausfrau" stand bei zwei, drei anderen und eben mir in der Schule mit Selbstverständlichkeit im Klassenbuch) vormittags die Exquisit- und Delikat-Ketten sowie Blumengeschäfte und Konditoreien ein wenig abgeklappert und nachmittags ihre Friseuse, ihre Kosmetikerin, ihre Fango-Masseuse usw. aufgesucht oder ist mit ihren Freundinnen zum Schwatzen in Cafés gegangen sofern der Haushalt nicht liegenblieb. Kleine gesellschaftliche Anlässe, Ausflüge und Familienfeste wollten liebevoll vorbereitet werden, ebenso z. B. Opern-, Konzertbesuche usw. - dies über Jahrzehnte.

Die hatte gar keine Zeit zum Arbeiten!!!

Könnten Sie mir bitte erklären, was Sie unter "Arbeitspflicht in der DDR" verstehen?!

- G. G.

Stevanovic
1. Oktober 2013 06:25

@Ferdinand

Konsumterror oder Nord-Korea. Andere Möglichkeiten gibt es nicht? Macht es dann noch Sinn über etwas anderes nachzudenken?

Martin
1. Oktober 2013 07:16

Ohne in den eigentlich philosophischen Teil des Artikels und dieser Diskussion einsteigen zu wollen, möchte ich anmerken, dass es auch in DDR genügend Leute gab, die ohne jede schamhafte Entschuldigungserklärung 12 Koteletts einfach so und jederzeit bekommen konnten, wenn sie es wollten und die musste sich dazu vermutlich noch nicht einmal sich zum Fleischer bewegen. Das waren die Kreise, die den "Massen" unter ihnen ständig erklärten, dass sie im Paradies der Werktätigen leben würden.

Die alte Redensart, dass manche eben "gleicher als die anderen sind", trifft sowohl auf die DDR als auch auf unser jetzigen System zu und es scheint eine Art von Naturgesetz menschlichen Zusammenlebens zu sein.

Skye
1. Oktober 2013 08:10

Sehr geehrter Herr Bosselmann,
wo in diesem ach so schönen Land finden Sie denn noch eine Verkäuferin, die Ihnen Ihre Kotellets in Wachspapier wickelt. Die müssen Sie sich schon selbst aus dem Kühlregal angeln in maximal überdimensionierten Plastikverpackungen, nur damit es dann wieder heißen kann, die deutschen "Verbraucher" würden zuviel Müll produzieren.

Rucki
1. Oktober 2013 10:30

Ich gehöre zu der Sorte Menschen, die noch in der industriellen Wertschöpfungskette ihr Geld verdienen.

Wem der Wohlstand auf den Sack geht, ihn für ein Grundübel der Menschheit hält, der darf am nächsten Sonntag zum Erntedankfest einen "Gottesdienst" der evangelischen Systemkirche besuchen und sich von einer/em Pfarrer_In mit abgesicherten Beamtengehalt erklären lassen, wie schön und notwendig das "Teilen" ist, damit der Neger in Zimbabwe wieder satt wird, das Klima gerettet, die Natur geschont, Brot für die Welt mehr Spenden und der "Eine Welt Laden" mit "fairen" Handel mehr Umsatz generieren kann. Als Gegenleistung erhält man ein "Gutes Gewissen" mit EKD-Verzichtszertifikat.

Den konservativen Liebhabern des Verzichts sei gesagt: Der kommt noch, ihn herbeizusehnen bedarf es nicht. Unsere politische Klasse arbeitet mit Hochdruck an der nachhaltigen Ruinierung unserer Industriegesellschaft, sowohl finanzwirtschaftlich als auch realwirtschaftlich. (Stromversorgung) Derweil erreicht die Mitte der wert-schöpfenden Babyboomer das 50. Lebensjahr.

Das dürfte reichen um den materiellen Wohlstand wieder auf ein 1950er oder 1960er Jahre Niveau zu drücken und ggf. fällt unseren "Eliten" ja noch ein „gerechter“ Krieg vom Himmel um uns ins vorindustrielle Zeitalter zu katapultieren.

Glaubt der Konservative wirklich, Armut führt die Menschen wieder dazu, sich auf wesentlichere Teile ihres Daseins zu besinnen? (Glaube, Familie, Nation) Ich jedenfalls glaube das nicht, ganz im Gegenteil.

Konsum hin, Konsumverzicht her, ich habe mit meinen finanziellen Mitteln noch die Wahl zwischen billigem Vergnügen oder Hochkultur, zwischen Burger, Pizza und Sauerbraten, und bei einem Berlinbesuch zwischen Shopping oder Besuch des Zwischentags.

Ob ich diese (finanzielle) Freiheit noch in 10 Jahren haben werde, wage ich zu bezweifeln. Ob ich dann in einem Land lebe dessen Ureinwohner sich wieder auf Werte wie Glaube Familie Nation besinnen, wage ich noch mehr zu bezweifeln.

Ein Fremder aus Elea
1. Oktober 2013 10:32

Skye,

naja, hin und wieder kann man die Verpackungen ja auch zu was gebrauchen, etwa dazu, Tomaten im Haus heranzuziehen, bevor sie im Frühling raus in den Garten kommen.

Karl Eduard
1. Oktober 2013 10:36

Die DDR war nicht in der Lage, nach Bedarf zu produzieren. Oder auch nach Plan. Die staatliche Plankommission plante nämlich den zu erwartenden Verbrauch. Was meistenteils in die Hosen ging, da sie Modetrends oder wechselnde Geschmäcker nicht berücksichtigen konnte.

Andererseits, wenn gerade Millionen Wachteleier aus Gründen der internationalen Solidarität angekauft wurden, mußten die über die Werbung an den Mann gebracht werden. Dann hieß es tapfer Wachteleier essen, weil die sooo gesund sind.

Koteletts hätten alle gerne gegessen. Das wußte der Käufer. Er war in Erklärungsnot gegenüber der sozialistischen Wartegemeinschaft. Ansonsten wäre nämlich Maulen und Unmut die Folge gewesen. "Wir wollen auch noch!" "Die kauft alles weg!"

Daraus nun die Forderung nach Bescheidung zu basteln, nun ja. Ebenso könnte der Barfüßler, der sich keine Schuhe leisten kann, das Barfußlaufen propagieren. Die Elern des Kommentators mußten das noch. Barfuß zur Schule laufen. Kilometer um Kilometer. Ach, war das schön. Und gesund. Und heute? Schulbusse! Obwohl es ohne die auch ginge. Nicht wahr?

Zam
1. Oktober 2013 15:04

Sehe das Problem nicht: Das maßlose Schwein ist ohnehin als Unterschicht gekennzeichnet. Die Schönen, Glücklichen, würden sich doch nie so verhalten. Da will mal wieder einer mit der Gleichheit daherkommen, pfui.

Vulture
1. Oktober 2013 15:13

Jungs, haut Euch die Koteletts rein solange Ihr noch koennt! Das hoert auch mal wieder auf. Und nicht nur mit denen. Wenn ich mir die einschlaegigen Studien und Vorhersagen zur Energie (BP World Energy Outlook 2030, US EIA etc.) so anschaue, dann wissen die alle noch nicht wo die billige, leicht verfuegbare Energie fuer die Erzeugung und Logistik von Kotelettmassen und dazu passenden Kuehlschraenken im Jahre 2040 herkommen soll. 56% mehr weltweiter Energiebedarf sagt die EIA. Diversifizierung des Energiemixes die BP. Liquids (i.e. Oel und Kondensat) zunehmend ersetzt durch Erneuerbare. Irgendwo auf den letzten Seiten dann das Kleingedruckte: wenn, ja wenn die noetigen Subventionen irgenwie auf einem ertraeglichen Niveau gesteuert werden koennen...
In der DDR haben sich alle moeglichen Leute Karnikel gehalten die dann bei passendem Anlass im Topf landeten. In Rumaenien ist das Halten von 1-2 Schweinen so nebenbei, heute noch, selbst bei Leitenden Angestellten mit fuer rumaenische Verhaeltnissen hohem Einkommen nicht unueblich.
Was ich noch sagen wollte: Den exzessiven Konsumismus irgendwie philosophisch beackern zu wollen, ist m. E. ein Holzweg. Es gibt eine Abkuerzung: Der Konsumismus ist zwangslaeufige Folge des Energieueberschusses. Was moeglich ist wird auch gemacht. Und wenn die Ressourcen es nicht mehr hergeben dann wirds bleiben gelassen. Oel und Gas sind die einzigen Energierohstoffe, welche die Energie die zu ihrer Hebung noetig ist schon in sich selbst mitbringen (in Form des Druckes der sie zu Tage fliessen laesst). Der Unterschied zwischen Kohle und Gas ist qualitativ nicht wie zwischen Holz und Kohle (i.e. nur hoehere Dichte der gespeicherten chemischen Energie), sondern das ist eine andere Welt, eine andere Groessenordnung durch die Effizienz der Foerderung, des Transports und der Anwendbarkeit. Auf diesem Unterschied basiert unsere gesamte Zivilisation samt des Wohlstands wie wir sie heute kennen.
P.S.: Stellen Sie sich mal die unsagbaren Muehen vor, ein 20MW Offshore-Windrad mit den technischen und energetischen Ressourcen des fruehen 19. Jahrhunderts zu errichten. Versuchen Sie sich in die Details was wie gewonnen, wie gefertigt, woher womit und wohin transportiert werden koennte hinein zu denken. Ich weiss, das ist ein boshafter Vorschlag fuer alle EE-Fans.

Heino Bosselmann
1. Oktober 2013 15:14

@Zam: Ohne ausweiten zu wollen: Sehen Sie in der Maßlosigkeit tatsächlich ein genuines Unterschichtenphänomen? In sozialer Hinsicht? (Oder doch in ästhetischer?) Oder als "Endverbraucher"? – Wir werden uns da wohl kaum etwas zu beweisen haben und es gar nicht wollen, sondern kommen von unterschiedlichen Eindrücken und Erfahrungen her. Während ich zwölf Jahre den Nachwuchs der oberen Mittelschicht bzw. des sehr solventen Bürgertums ausbildete und erzog, lernte ich – in bezug auf Elternhäuser – neben echter Größe mancher auch die sehr fragwürdige Haltung vieler kennen. Gerade Letzteres galt dann nicht selten als "elitär".

Zam
1. Oktober 2013 15:59

@Bosselmann: Nun, um mit dem imposantesten Schnurrbart (nageln Sie mich bitte nicht darauf fest!) der Philosophiegeschichte zu sprechen: Ihre Schüler haben sich vielleicht insofern an der Realität versündigt, als sie eine ihnen nicht bekannte Sphäre unter Umständen verachten, aber das ist ja trotzdem ein vergleichsweise milder Vorwurf, weil es ja dabei bleibt und sie sich nicht weiter darum kümmern. Sind sie selbst verachtenswert, dann wird auch der Stern ihrer Familien mit ihnen schnell verglühen.
Wo mir, ich gestehe es, bei Ihren Analysen immer der Kamm schwillt, ist die leider recht typische Angewohnheit unter Rechten, mit dem gnostischen Tugendterror zu liebäugeln. Es ist nicht die Schuld der Unterschicht mit ihren 12 Koteletts, dass dieser Kontinent zugrunde geht, da nehme ich die sogenannte Elite in die Pflicht, die ein Ausfluss dieser Anmaßung ist.

OJ
1. Oktober 2013 17:40

Es redet doch keiner davon, etwas zu kaufen, um es dann vergammeln zu lassen. Wer kennt hier denn Leute, die sowas absichtlich machen? Kommt mal aus eurer Blase raus...Die Arbeitspflicht war in der DDR im Übigen verfassungsrechtlich in Art. 24 II verankert.

Liselotte
1. Oktober 2013 18:15

@Carsten: Die Massentierhaltung ist ein Verbrechen gegen die Schöpfung. In dieser Hinsicht hat der Mensch völlig versagt. Er bekam die Aufgabe von Gott, sich um die Erde zu kümmern. Und was tut er? Er zerstört sie, weil er nicht genug bekommen kann. Und dann gibt es noch Westler, die Indianer belächelten, dazumal. Aber die Theorie der Indianer war extrem fortschrittlich. Nimm nur soviel, wie du zum Leben brauchst. In jedem Gegenstand ist Geist etc. etc. Warum man solche Denkweise als hinterwäldlerisch bezeichnet? Das ist mir ein Rätsel. Eigentlich sollten genau diese Menschen einen Preis bekommen. Bescheidenheit und Disziplin fehlt der Menschheit.

Hühnerbaron
1. Oktober 2013 19:08

Das Bescheidungsproblem ist erst in zweiter Linie eines des Konsumverhaltens. In erster Linie hängt all das, was oben geschrieben wurde, mit Reproduktion und Einwanderung zusammen. Je geringer die Einwohnerzahl pro Ressourcenfläche, desto mehr Möglichkeit bleibt für individuellen Konsum. Darum könnte sich der Konsum der USA entwickeln. Man vergleiche die Bevölkerungsdichte USA und England um 1920. Was bedeutet das für uns? Unsere Bevölkerung schrumpft, aber wir können den möglichen Verteilungsgewinn (gleich größer Kuchen, weniger Esser) nicht nutzen, da Einwanderung verordnet wurde.

ene
1. Oktober 2013 19:15

@ Liselotte
Sie sagen: Bescheidenheit und Disziplin fehlt der Menschheit.

Woher wissen Sie das? Die einzige Person, deren Verhalten und Motive man einigermaßen (nur einigermaßen!) zutreffend beurteilen kann, ist man selbst. Wenn jemand so ansetzt, mit diesen Worten. "Mir fehlt leider Bescheidenheit und Disziplin",- dann scheint mir das ein ernstzunehmender Ansatz zu sein.
Es sind nicht immer "die anderen"...

Mein Eindruck: ein Teil der hier Schreibenden kauft so gut wie nie selbst ein oder lebt am Tegernsee und ist ziemlich weit von der sozialen Wirklichkeit in unserem Lande entfernt.

Rucki
1. Oktober 2013 20:26

@Carsten
@ Liselotte

Massentierhaltung, auch von Schweinen gibt es schon seit biblischen Zeiten.

Lesen sie mal
Matthäus 8, 28-34

@ Liselotte erklären sie mir mal bitte, wo in unserem Land die "Schöpfung" zerstört wird außer durch hirnrissige Windkraftwerke?

Leben Sie eigentlich selbst wie eine tibetanische Honigbiene oder verlangen sie das nur von anderen.

Meine Mutter kannte noch das Gebet der Bescheidenen:

"Bescheidenheit, Bescheidenheit, gib mir bei Arbeit und bei Tische und sorge, dass ich jeden Tag das größte Stück erwische"

Heino Bosselmann
2. Oktober 2013 16:53

Ich denke, wir sind damit durch! Aktuelleres steht an. – Vielen Dank!

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