Einen Flüchtling heiraten

Martin Lichtmesz hat sich hier gerade mit den Überlegungen eines Briefkastenonkels beschäftigt,...

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

der es für hei­kel befand, wenn ein „Rechts­ex­tre­mer“ trotz sei­ner poli­ti­schen Ein­stel­lung geliebt wer­de. Mir ist dazu – dies nur als als Ape­ri­tif – eine Anek­do­te aus dem ver­gan­ge­nen Jahr­tau­send eingefallen.

Ort: Kickers­sta­di­on in Offen­bach, Zeit: Halb­zeit. Ein Typ, den ich eher flüch­tig kann­te, Metz­ger­lehr­ling damals, schlän­gelt sich auf Block zwei zu mir durch, Bier­be­cher in der Hand.

„ Sam­ma, Ellen. Issen blö­der Ort hier, aber ich muß dich das jetzt mal fra­gen. Man hört so, du wär´st in echt rechts… Blö­de Fra­ge viel­leicht, aber: Was issen dran am Gerücht? “

Ich nicke, leicht zögernd (man weiß ja und wuß­te bereits damals, wie miß­ver­ständ­lich die Selbst­ver­or­tung „rechts“ sein kann): „J‑oah, schon. Wie­so eigentlich?“

Der Typ hat­te sich anschei­nend bereits im Vor­feld Gedan­ken gemacht und war auf ein tol­les Sze­na­ri­um gekommen:

„Okay. Rechts. Sagst du. Und jetzt frag ich mal: Ange­nom­men, da käm einer, der wär pech­schwarz. Und du wür­dest dich voll in den ver­lie­ben. Und er sich in dich. Und dann wür­dest du dem im Ernst sagen: Sor­ry, geht lei­der nicht, denn mei­ne poli­ti­sche Ein­stel­lung steht dem ent­ge­gen. Ja?“

Der Typ, selbst phy­sio­gno­misch ein Boris-Becker-loo­ka­li­ke, guck­te mich halb fröh­lich, halb besorgt an. Er hat­te, sei­ner Mei­nung nach, direkt den Knack­punkt erwischt. Wäh­rend ich nach einer fun­dier­ten Ant­wort grü­bel­te, kamen die Tromm­ler mit Über­brei­te aus den obe­ren Rän­gen die Trep­pe her­un­ter und rem­pel­ten uns an. Das Bier ergoß sich über mei­nen Bekann­ten, und die Fra­ge wur­de wegen der höhe­ren Dring­lich­keit des nas­sen Jacke (es war Win­ter) ver­tagt, bis heute.

Jaja, Lie­be & Poli­tik:  eine Sache mit viel­fäl­ti­gen Nuan­cie­run­gen. Der sach­kun­di­ge Dr. Som­mer, den Licht­mesz auf­ge­tan hat­te, mein­te ja, poli­ti­sche Fra­gen sei­en in Lie­bes­din­gen nicht so wichtig,

mit einer Gren­ze: Eine poli­ti­sche oder reli­giö­se Ein­stel­lung, die Men­schen ihren Zie­len unterordnet

Inso­fern, unter die­sem Maß­stab, scheint mir der (anonym ver­faß­te) taz-Auf­ruf vom 26.10. 2013 eher prekär:

Einen Flücht­ling heiraten!

Die lei­den­schaft­lich poli­ti­sche Anony­ma schreibt in ihrem Haupt­ar­ti­kel, ver­zwei­felt ange­sichts des Flücht­ling­lo­ses auf Lam­pe­du­sa und hierzulande:

Dann fass­te ich einen Ent­schluss: Wenn die Poli­ti­ker in mei­nem Land den Asyl­su­chen­den nicht hel­fen wol­len, dann mach ich es selbst: Ich hei­ra­te einen Flücht­ling. Damit er hier­blei­ben kann. Auch wenn das ver­bo­ten ist. Als Akt des zivi­len Unge­hor­sams. Denn an der zyni­schen Flücht­lings­po­li­tik, die Euro­pa auch auf­grund der deut­schen Hal­tung zu die­sem The­ma betreibt, wird sich unter einer kon­ser­va­ti­ven Regie­rungs­mehr­heit auf abseh­ba­re Zeit nichts ändern. Natür­lich bin ich nicht die Ers­te, die auf die­se Idee kommt. Aus poli­ti­scher Über­zeu­gung geschlos­se­ne Ehen haben in lin­ken Krei­sen eine gewis­se Tra­di­ti­on. Erhe­bun­gen dazu gibt es – wie zu erwar­ten – nicht. Die meis­ten bina­tio­na­len Paa­re hei­ra­ten zwar mög­li­cher­wei­se auch wegen des Auf­ent­halts­sta­tus, aber eben nicht nur, son­dern weil sie ein­fach gern zusam­men sein und ‑blei­ben möch­ten. Oft ist der Vor­wurf der „Schein­ehe“ also nur eine Unter­stel­lung der Behör­den. Fest steht aber auch, dass es Paa­re gibt, die so eine Hei­rat ähn­lich sehen wie ich: als Mit­tel zum Zweck. Als Hil­fe in der Not. Und als poli­ti­sches State­ment gegen eine herz­lo­se Poli­tik, der sie nicht zustimmen.

Ich muß­te sofort an Mary den­ken. Mary kam aus Nige­ria, ille­gal. Eine selbst­lo­se Patch­work-Fami­lia hat­te sie in Deutsch­land auf­ge­nom­men, ihr Her­ber­ge gebo­ten. Das war nicht rech­tens. In ihrer Not nahm die zwei­fel­los sehr hüb­sche Mary das Ange­bot von Olaf an, sie zu ehe­li­chen. Zum Schein. Lei­der war Olaf ziem­lich rechts, auf eine in der Tat unschö­ne Art rechts. Olaf nutz­te Marys Zwangs­la­ge weid­lich aus, er ließ Mary in sei­nem Laden schuf­ten, ließ die Schein-Schwie­ger­mut­ter auf die gut­her­zi­ge Afri­ka­ne­rin los, erschlich sich letzt­lich Geschlechts­ver­kehr. Irgend­wann griff Mary, das arme Stück Mensch, zur Geflü­gel­sche­re und trenn­te Olaf von sei­nem soge­nann­ten bes­ten Stück. Damals dürf­te kei­ner der Zuschau­er die­ser Sze­ne Mit­leid mit Olaf emp­fun­den haben, Olaf war defi­ni­tiv ein Schwein. So war das damals, in der Lindenstraße.

Im rea­len Leben wer­den Schein­ehen a) eher gegen cash und b) meis­tens unter umge­kehr­ten Geschlech­ter­ver­hält­nis­sen geschlos­sen. Die selbst­auf­op­fern­de taz-Anony­ma klagt:

Auch als Geschäfts­idee wur­de die­se Form der Ein­bür­ge­rung längst ent­deckt. Zwar gibt es hier­zu eben­falls kei­ne Sta­tis­ti­ken, aber es ist anzu­neh­men, dass ein paar Leu­te mit­hil­fe arran­gier­ter Ehen ganz gut an der Not ande­rer ver­die­nen – wie immer, wenn es irgend­wo einen Schwä­che­ren gibt, der auf Hil­fe ange­wie­sen ist und dem kei­ne ande­re Wahl zu blei­ben scheint. „Man hört von Sum­men zwi­schen 5.000 und 10.000 Euro, die Flücht­lin­ge für so eine Schutze­he bezah­len“, sagt die Mit­ar­bei­te­rin einer Bera­tungs­stel­le für Migranten.

Die Hei­rats­lus­ti­ge taz-Schrei­be­rin könn­te wis­sen, daß sie für ihren blind­lings aus poli­ti­scher Soli­da­ri­tät ange­peil­ten Ehe­part­ner fort­an unter­halts­pflich­tig wäre. Aber nein, die­ses Sze­na­rio ist ver­nach­läs­sig­bar, stattdessen:

In die­ser Ver­bin­dung ist der Asyl­su­chen­de maxi­mal abhän­gig und dadurch erpress­bar. Das zeigt schon die mas­si­ve Dis­kre­panz in den Kon­se­quen­zen, die eine ent­tarn­te „Schein­ehe“ für die Hei­rats­wil­li­gen hat. Wäh­rend der Asyl­su­chen­de sofort jeg­li­chen Sta­tus ver­liert und mit Abschie­bung rech­nen muss, kommt der deut­sche Part­ner in der Regel mit einem Buß­geld davon. „Schein­ehe ist juris­tisch nicht nach­weis­bar“, sagt die Exper­tin. „Des­halb wird das Ver­fah­ren, das auch dem deut­schen Part­ner droht, mit­hil­fe einer guten Rechts­be­ra­tung meist fal­len gelas­sen. Ein solch asym­me­tri­sches, ja gera­de­zu kolo­nia­lis­ti­sches Ver­hält­nis besteht auch dann, wenn ich mei­nen Plan wei­ter­ver­fol­ge. Hei­ra­te ich einen Flücht­ling – selbst­ver­ständ­lich ohne dafür Geld zu ver­lan­gen –, ist er danach trotz­dem von mir abhän­gig. Er ist auf mei­ne Hil­fe ange­wie­sen, auf mei­nen guten Wil­len und dar­auf, dass ich es mir nicht irgend­wann anders überlege.Ist das ein Grund, es nicht zu tun? Mei­ne prag­ma­ti­sche Ant­wort lau­tet: Nein. Ver­zich­te ich aus mora­li­schen Über­le­gun­gen auf mei­nen Plan, ist auch kei­nem gehol­fen. Man wird die­ses Abhän­gig­keits­ver­hält­nis spä­ter mit dem Ange­trau­ten the­ma­ti­sie­ren müs­sen, um es so mil­de und erträg­lich wie mög­lich gestal­ten zu können.

Die taz-Braut in spe sieht sich, was ihr eige­nes Gewis­sen in die­ser Sache angeht, in guter Gesellschaft:

Wahr­schein­lich sind ganz vie­le Ehen, vor allem die, die schon ein paar Jah­re dau­ern, Schein­ehen. Man ist ver­hei­ra­tet auf dem Papier, aus wer weiß was für Grün­den, womög­lich um den Anstand zu wah­ren oder aus Bequem­lich­keit, viel­leicht auch für Sta­tus und Geld. Dage­gen hat nie­mand etwas, kann nie­mand etwas haben. Wenn ich aber mei­nen Sta­tus, näm­lich mei­nen Auf­ent­halts­sta­tus, mit jeman­dem tei­len möch­te, weil ich Glück hat­te und in Euro­pa zur Welt kam, ein ande­rer aber nicht, dann wird das geahndet.

Des­halb muss ich mir eine Geschich­te aus­den­ken und wer­de lügen, um ein poli­ti­sches Ziel, das sich auch eini­ge Par­tei­en ins Pro­gramm geschrie­ben haben, zu errei­chen. (…)Wir wer­den uns gemein­sam in einer Woh­nung anmel­den und dort eine zwei­te Zahn­bürs­te, Klei­dung und per­sön­li­che Gegen­stän­de depo­nie­ren, falls jemand vom Ord­nungs­amt vor­bei­kommt, um zu über­prü­fen, ob wir auch wirk­lich zusam­men­le­ben. Und wir wer­den hof­fen, dass jemand zu Hau­se ist, wenn das pas­siert, damit die Beam­ten nicht die Nach­barn befra­gen. Drei gan­ze Jah­re lang. Erst danach erhält mein Mann eine unbe­fris­te­te Auf­ent­halts­er­laub­nis, und wir kön­nen das Thea­ter beenden.

Man sieht und staunt: Das „Thea­ter“ um Lie­be, Ehe et al. hält vie­ler­lei Facet­ten parat.

Die Leser­kom­men­ta­re sind gros­so modo skep­tisch. Rechts­an­wäl­tin Chris­ti­ne Röl­ke-Som­mer wie­gelt in ihrem Kom­men­tar sol­che Beden­ken iro­nie­frei ab:

och, ich schät­ze mal, auch solch ein gat­te (of all three+x sexes) läßt sich steu­er­spa­rend zum ein­satz brin­gen. ich sag nur: ehe­gat­ten­split­ting. außer­dem darf der ja arbei­ten, ganz legal. und eine berei­che­rung für die küche sind die oft auch noch!

Selt­sam, daß mir dabei der berühm­te Sarot­ti-Mohr durchs Hirn saust. Merk­wür­di­ge Visi­on: Daß es in bestimm­ten Krei­sen als chic gel­ten könn­te, sich einen Flücht­ling zu hal­ten, als Gespons in den Laken, als Küchen­hel­fer, als Steu­er­spar­mit­tel. Ver­mut­lich muß man die schrä­gen Gedan­ken sau­sen las­sen. Jedem Tier­chen sein Plä­sier­chen, so ist es doch. Und wenn der poli­ti­sche Hei­rats­ge­dan­ke, also der Ansatz, daß sich für jeden Flücht­ling ein per­sön­lich Haft­ba­rer und Ver­ant­wort­li­cher fän­de, weit um sich grif­fe – es wäre nicht der schlech­tes­te Ansatz.

 

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

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Kommentare (42)

Martin

29. Oktober 2013 07:24

Meine Beobachtungen aus der Provinz:

Ich arbeite in einer westdeutschen Studentenstadt. Ich sehe sie mehr oder weniger täglich beim Kaffee um die Ecke, all die jungen Herren, mit vorwiegend nordafrikanischer Herkunft und wie sie meist die eine oder andere Studentin oder aber eine Frau mit oftmals rot gefärbten Haaren um die 40 "bei sich" haben (selbstredend immer eine deutsche - sehr gerne auch in Begleitung der "besten Freundin" oder der "Freundinnen"). Die Damen sind alle so fürsorglich, die Herren meist wortkarg und dabei so nett - alternativ: Er charmant und zutextend, sie aufschauend und hingebungsvoll.

Es muss Liebe sein, mindestens bei einem der Beteiligten. Ist es nicht schön romantisch, eine Liebe "against all odds" zu haben (und schon höre ich Phil Collins weinen), fürsorglich zu sein und dabei auch noch jemandem wirklich helfen zu können?

Scheinehen werden das nicht werden, nein, die meinen das Ernst ...

Da kann man nur ganz offen sagen: Viel Glück!

PS: Den Kaffee zahlen mehrheitlich die Damen ...

jak

29. Oktober 2013 08:19

Mich erinnert das Thema an Richard Wagners Roman "Das reiche Mädchen". Das Ganze basiert auf der Geschichte von einer Reemtsma-Tochter mit viel Geld und noch mehr eingebildeter Schuld, die zur Vergangenheitsbewältigung einen Zigeuner aus Jugoslawien heiratete. Wikipedia weiß zu berichten:

"Am 9. Juni 1997 wurde Reemtsma von ihrem Lebensgefährten mit einem 32 Zentimeter langen Küchenmesser in ihrer gemeinsamen Wohnung in Berlin-Friedenau erstochen. Die Gründe dafür blieben auch im Prozess, der im Oktober 1997 am Berliner Landgericht stattfand, letztlich unklar. Asmet S. wurde wegen Totschlags zu 12 Jahren Haft verurteilt. Möglicherweise war ein Streit um die finanzielle Abhängigkeit des Täters von Katrin Reemtsma Auslöser der Tat.[1] Reemtsma hatte ihrem Lebensgefährten nach Angaben des Gerichts zwischen Mai 1996 und Februar 1997 nahezu 200.000 D-Mark überwiesen. Fragen nach dem Verbleib des Geldes wurden von Asmet S. vor Gericht nicht beantwortet.[2] Auch der psychische Zustand des Lebensgefährten blieb unklar: Nach Medienberichten tischte er dem Gericht „wirre Geschichten“ „von Telepathie, von Elektrizität und (davon), dass Katrin Reemtsma ‚noch lebt‘,“ auf.[3] Ein Gutachter des Gerichts bescheinigte Asmet S. jedoch weder einen wahnhaften Zustand noch eine akute psychische Störung.[4]

Es gibt weiterhin keine konkreten Hinweise auf größere Auseinandersetzungen vor der Tat; Verwandte und Kollegen von Reemtsma beschreiben die Beziehung als „eher harmonisch“ und schildern ihren Eindruck mit „Der gehts gut. Sie fühlt sich mitten im Leben.“[5]"

https://de.wikipedia.org/wiki/Katrin_Reemtsma

eulenfurz

29. Oktober 2013 08:22

Da bekommt der rassistische Spruch: "Ich habe nichts gegen Neger - jeder sollte einen haben!" grotesken Sinn.

Wer heutzutage in Würde heiraten will, der meidet das Standesamt! Die Ehe hat schon seit Langem ihre Würde verloren, da wurde irgendwann geschieden, anstatt Ehebrecher sozial zu ächten, dann durften Homosexuelle heiraten, als Nächstes werden wohl Haustiere und Salatgurken geehelicht werden können. Warum nicht auch irgendwelche "Flüchtlinge"?

"Für jeden Flüchtling ein persönlich Haftbarer und Verantwortlicher..." wäre freilich ein wunderbarer Ansatz. Da gibt es aber schon genug vorhandene Sozialfälle migrantistischer Herkunft im Land, die gerecht auf die Haushalte von Grün_innen- und Link_innen und andere Schlepper_innen aufgeteilt werden wollen.

Und für von diesen Leibeigenen ausgeführte Vergehen an Besitz und am Leben unschuldiger Autochthoner werden derzeit nicht die Besitzer und Importeure verantwortlich gemacht, dazu müßte man erst Gesetze ändern. Ansonsten bleibt es wieder an der Gemeinschaft vorrangig Unschuldiger, importierte Verbrecher in Gefängnissen zu beherbergen und zu verköstigen.

Carsten

29. Oktober 2013 08:37

Bei diesen Frauen stellt man doch immer wieder eine riesige Naivität fest. Ich kenne selbst einen familiären Fall, der gründlich in die Hose gegangen ist, inkl. Gewalt in der Ehe und Kindesentführung. Das Motiv war naive spätpubertäre Opposition gegen die "spießige" Familie, sonst nichts. Dasselbe sehe ich auch bei den reifeverzögerten Müttern dunkelhäutiger Kinder, die allesamt alleinerziehend sind. Mir tun diese Kinder leid, weil sie keine wahre Identität haben. Gegenüber den Müttern hält sich das Mitleid in Grenzen. Dass nicht die Skepsis gegen solche Beziehungen "rassistisch" ist, sondern das Habenwollen eines edlen wilden Freitags zum Zweck der Selbstverwirklichung, geht diesen dummen Puten nicht auf.

Riedl

29. Oktober 2013 08:45

Ich finde das prima. Solchen Damen ist ein politisch höchst unkorrekter Mann zu wünschen, der ihnen mindestens dreimal am Tag mit dem Schraubenschlüssel Größe 40 zeigt, wo der Bartel den Most holt, der nach wenigen Wochen verlangt, dass sie doch bitte nur verhüllt die Straße betreten oder der ihnen das Arbeiten untersagt. Der letztgenannte Punkt tritt aber recht selten ein, weil die Dame ja einen nicht zu vernachlässigenden Lebensstandard bietet. Dagegen sind die Damen schnell recht frustriert, wenn ihr Traummann doch lieber dem Müßiggang frönt, zähneknirschend ob seiner tatsächlichen oder erfundenen Traumata jedoch akzeptiert.

Die Beobachtungen von Martin kann ich nur unterschreiben. Männer als Trophäe, als Sarotti-Mohr oder eben als Vorzeigeneger, um das eigene Gutmenschentum in Beton zu gießen.

Rumpelstilzchen

29. Oktober 2013 08:53

Als "Rechtsextreme/r" zu lieben und geliebt zu werden, sollte man mit mehr Humor sehen.
Dazu fallen mir nach Frau Kositzas Offenbacher Erzählungen zwei Anekdoten aus meiner Jugend ein. Einmal stand ich mit einem "rechten" Anstecker auf meinem engen T-Hemd an einem Infostand. Da kam ein gutaussehender Linker vorbei, schaute auf den Button und sagte:" Der Anstecker ist zwar Scheiße, aber was drunter ist, ist echt klasse".
Das gab mir schon etwas zu denken. Trotzdem wollte ich nicht vorschnell meine Gesinnung ändern.
Zweitens: bei einer rechten Veranstaltung trat ein gutaussehender langhaariger Typ in den Raum und mein erster Gedanke war damals: "Verdammt , dass die gutaussehenden Männer immer links sind".
Dieses Exemplar war allerdings nicht links und wir haben heute zahlreiche Enkel ( na, oder so ähnlich und etwas frei ausgeschmückt.)
Ich kann den rechten jungen Männern nur raten, im Äußeren etwas lockerer aufzutreten . Dann klappt das auch mit den Mädels.

Inselbauer

29. Oktober 2013 09:58

Vor Jahren hatte ich mit der Produktion einer so genannten Dokumentation über "Bezness" zu tun. Das Rohmaterial war herzzerreißend, und es hatte mit dem Bild, das man gemeinhin von diesen ungleichen Beziehungen verbreitet, nichts zu tun. Man sah die verlassenen und betrogenen, gut ausgebildeten Frauen mit dem kleinen Abwasch, vollkommen zerstört. Von Zynismus oder Naivität war nichts zu sehen. Der "Neger" war in Wirklichkeit ein erotischer Sohn, die Hoffnungslosigkeit der Liebe war von vornherein eingepreist. Die Damen lebten dann wie in einer Todessehnsucht diesen Irrsinn aus, gaben ihr Geld und ihr Haus. Auf der anderen Seite waren Männer, die die Versorgungsehe mit einer älteren, fetten Dame aus Afrika gewohnt waren. Diese Jungs lebten auch die Sexualität, die ihnen für dieses Modell eingegeben war, es war nichts Unrechtes daran. Dann kommt die Jüngere ins Spiel usw., alles wie in Afrika. Am Ende konnte die betrogene Europäerin auf die Muster der feministischen Schuldzuweisung zurückgreifen und auf das Rollenvorbild der eigenen Mutter, die eine Kriegerwitwe war.

Der ganze Flüchtlingskram strotzt natürlich vor Sexualneid. Heute wäre ich sicher nicht mehr bereit, mich in eine Türkin zu verlieben, im Ernst aus Ideologie, Familie ist auch noch da usw. Tatsächlich ist man natürlich auch älter und fetter geworden, und die orientalische Schönheit ist nicht mehr interessiert (...)

Henriquatre

29. Oktober 2013 10:36

Eigentlich ein alter Hut:

Schutzehe.com (oder hier)

Wurde schon 2003 als "Kunstprojekt" ins Netz gestellt.

ene

29. Oktober 2013 10:43

@ Martin

Wirklich tragisch ist es mit den jungen Mädchen, jung und unerfahren. Und wenn dann noch das Elterhaus schwierig ist, flüchtet man sich in frühe Ehen. Bricht womöglich Schule und Ausbildung ab. Wie eine aus meiner Klasse. Mehrmals nordafrikanisch verheiratet. Alle haben von ihrem Geld gelebt. Sie ist jetzt älter, klüger und sehr allein.
Ich bitte zu bedenken, daß das "Besserwissen" oft erst mit den Jahren kommt!

tacitus

29. Oktober 2013 11:11

Nach meiner Erfahrung ist es weniger Gutmenschentum, warum bestimmte europäische Frauen Schwarzafrikaner ehelichen als Torschlußpanik, oder der Grund ist - nennen wir es - ein von der europäischen Norm abweichendes weibliches Schönheitsideal des farbigen Mannes.
In meinem Bekanntenkreis ist auch so eine Dame, die mit ihrem Mann zwei Kinder hat. Nichts dagegen zu sagen, wenn der Herr Gatte sich nicht so überhaupt nicht um die Kindererziehung kümmern würde. Er fährt in der Nacht Taxi, und am Tage holt er veräumten Schlaf nach. Und im Sommer weilt er drei Monate in seiner afrikanischen Heimat "bei der Familie". Die Bekannte könnte man eher als gestreßte Alleinerzieherin bezeichnen: halbtagsbeschäftigt und ständig in Eile, die Kinder von/zur Schule zu chauffieren, sie zum Sport, Arzt, Musikunterricht zu fahren usw. Auch ein Schicksal, aber ein selbstgewähltes.

Andreas B.

29. Oktober 2013 11:45

Werte E.K.,

beim lesen Ihres Textes und der Kommentare haben sich mir einige Fragen gestellt.

Zunächst, warum verbringen Sie einen schönen Herbsttag

Kositza: Weiß nicht, wo Sie wohnen, bei uns hier war es gestern zwischen 21 und 22 Uhr vor allem ziemlich dunkel...

damit sich über ein Phänomen den Kopf zu zerbrechen,

wie kommen Sie darauf??

dass es – unter umgekehrten Vorzeichen – schon so lange Zeit gibt. Anders gefragt, was unterscheidet die 20-jährige „Tipse“ aus Sachsen-Anhalt, die sich dem 50-jährigen "gutsituierten" Architekten an den Hals schmeißt, von der 50-jährigen Mutti aus Offenbach, die sich einen zwanzigjährigen "armen" Mann aus Afrika „angelt“?

EK:Falls die 20jährige Tippse aus S.-Anhalt aus ihrem Heiratsvorhaben ein politisches Programm machen und es in einer überregionalen Tageszeitung manifestartig plakatieren würde, dann würde ich das ebenfalls gern kommentieren!

Ferner wird hier kolportiert, diese (Binationalen-)Ehen würden überdurchschnittlich oft scheitern.

Kolportiert? Wo? Durch mich? Es gibt meines Wissens nur Statistiken nach Staatsangehörigkeit, nicht nach ethnischer Herkunft, letzteres wäre womöglich interessant.

Ist dem so? Mir ist erinnerlich, das bereits Ende der 1990er Jahre ca. die Hälfte aller Ehen in den westdeutschen Ballungszentren geschieden worden sind. Könnte die Ursache also nicht eine andere sein?

Schließlich, was geht es Dritte überhaupt an, wer mit wem – Heirat hin oder her – was „anfängt“? Vivre et laisser vivre scheint mir ein besseres Motto zu sein, um mit Erscheinungen dieser Art umzugehen. Es sind schließlich erwachsene Menschen.

Hm? Wenn Sie so wollen... - hier geht es ja überhaupt meistens und in jeder Hinsicht um erwachsene Menschen. Klar lassen wir die leben. Wie auch sonst?

Grüße

Marcus Junge

29. Oktober 2013 11:59

ene

Wenn "das „Besserwissen“ oft erst mit den Jahren kommt!", dann dürfte auch erst "mit den Jahren" ein Wahl und Demonstrationsrecht gewährt werden. Aber das ist schon wieder ein anderes Thema.

"Besserwissen" hat viel mit Elternhaus und Umgang in der Jungend zu tun. Den Anfang der Schulzeit in der DDR begonnen, mit der Wendezeit zum neuen Gymnasium . von uns wäre (ist) praktisch keiner so verblödet worden, wie diese geistigen Antifa-Krüppel es hier vorleben. "Besserwissen" kann daher auch einfach nur ideologiefreieres Aufwachsen sein.

Marcus Junge

29. Oktober 2013 12:19

Gerade lief bei DDR 1/2 die Mittags-AK. Wichtiges Thema, Hellersdorf und das Scheinasylantenlager, wegen dem "Nazis seit 3 Monaten durch Hellersdorf laufen". Ausgezeichnet mit dem Preis für besondere Bessermenschenidiotie (oder so ähnlich) wurde heute ein deshalb gegründetes Aktionsbündnis, dessen Namen ich 5 Sekunden nach seiner Nennung schon wieder vergessen hatte, ausgezeichnet. Als Interviewpartner von der Bande fand man eine "Lisa". Jung, hübsch, deutsch, total verblödet - das passende Heiratsopfer. Wer es sich selber antun will, Mediathek der ARD, 12:00Uhr Tagessau (durchs Dorf treiben).

Gutmensch

29. Oktober 2013 12:39

Den taz-Artikel empfinde ich vor allem als eines: als ganz bemerkenswert kaltschnäuzig.

Es liegt in der Natur der Sache, dass junge Menschen vielfach noch nicht so genau zwischen törichtem und mutigem Verhalten unterscheiden können - früher war man erst mit 21 "großjährig" und das hatte seinen Grund. Natürlich ist es traurig, wenn junge Menschen von ihren Eltern nicht ordentlich über "richtig" und "falsch" aufgeklärt werden - da bin ich ganz bei der Taz! Desto schlimmer aber, wenn auch unsere Printmedien ihren Aufklärungsauftrag nicht nur vernachlässigen, sondern ihn mittlerweile glatt ins Gegenteil verkehren:

Denn sie klären die jungen Leute eben ausreichend nicht über die Gefahr auf, anlässlich einer Scheinehe ein "Bezness"-Opfer zu werden und sie stellen auch nicht in aller Deutlichkeit klar, dass es für die Erlangung eines Aufenthaltstitels in Deutschland nicht nur kontraproduktiv, sondern tatsächlich auch strafbewehrt ist, eine Scheinehe einzugehen. Diese Botschaft in aller Klarheit zu überbringen, überlassen die Medien lieber dem Staatsanwalt. Und der überbringt sie in der Tat recht zuverlässig; und zwar auch in Berlin! Werden Scheinehen aufgedeckt - was immer wieder passiert - werden die Beschuldigten regelmäßig angeklagt und sie werden verurteilt und sie werden bestraft. Es ist nicht ohne weiteres nachvollziehbar, warum das Asylbewerbern, die in unser Land geflohen sind, um - ggf. unverdienter - Strafe in ihrem Heimatland zu entgehen, nicht fairer Weise ebenfalls mitgeteilt wird - wenn man sich schon als ihr Fürsprecher versteht.

Auch die jungen Scheinehefrauen erwartet im Zweifel nicht etwa das Bundesverdienstkreuz für ihren "zivilen Ungehorsam", sondern zum ersten Mal in ihrem jungen Leben ebenfalls: harte Strafe (so z. B. wegen einiger mit Scheinehen typischerweise einhergehenden Urkundendelikte) was sich dann auch noch als sehr unangenehmes Problem bei der Bewerbung um einen Studienplatz (und zwar auch in den Sozialwissenschaften) erweisen kann.

Und dabei - und das ist die Ironie des Ganzen - haben die jungen Scheinehefrauen mitunter auch noch Ursache zur Dankbarkeit, wenn die Behörden mit deutscher Gründlichkeit und deutlich erhöhter Schnelligkeit daran arbeiten, den individuellen Spuk wieder zu beenden:

Menschen, die hier Asyl beantragen, sind nämlich auch Menschen und es steht ihnen grundsätzlich auch die volle Bandbreite menschlichen Verhaltens zur Verfügung; infolge dessen gibt es auch den einen oder anderen Gewalttätigen darunter, mit dem nichts ahnende Taz-LeserInnen zukünftig womöglich "Ehepaar" spielen möchten, weil ihnen das als eine moralisch hochstehende Handlung präsentiert wurde - und nicht zuletzt auch als angemessene Reaktion auf die Gleichgültigkeit unserer deutschen Gesetzgebung erscheint, um deren demokratischer und humaner Ausrichtung willen der zukünftige Scheinehemann schließlich eine lebensgefährliche Flucht hierher auf sich genommen hat!

Leider beschreibt die meiner Meinung nach ihrerseits ganz ausgesprochen gleichgültig formulierende Verfasserin des Taz-Artikels nur eine einzige Gefahr des ganzen Szenarios in annähernd ausreichender Form: Nämlich dass eine Scheinehefrau etwa geneigt sein könnte, den ihr angetrauten Flüchtling ganz schamlos auszubeuten - genau den Flüchtling also, dessen erfolgreiche Flucht alleine ja schon den Schluss nahelegt, dass er wenig Neigung verspürt, sich von irgendwem - und gar von einer völlig naiven, ungezogenen jungen Dame - menschenunwürdig behandeln zu lassen.

Es mag ein schwaches Wort sein, das Verhalten der Taz zu beschreiben, einen solchen Artikel zu veröffentlichen, aber es trifft m. E. zu: Sowas finde ich ... gemein gegenüber der eigenen Leserschaft!

Heinrich Brück

29. Oktober 2013 12:47

Die Lektionen werden auf gruseligem Wege gelernt werden müssen.
Was verraten uns diese Verhaltensweisen über die Erziehung
in diesem Lande?
Ein Fall, vielleicht zu harmlos: Mann braucht Pass, eine junge Frau
ist schnell zur Hand, es wird geheiratet. Frau wird schwanger, Mann
will nur den Pass, also zwingt er sie mit hilfreicher Prügel zur
Abtreibung. Nach einer gewissen Zeit die Scheidung. Nachdem
die Integration in das, aus seiner Sicht, vorgefundene Frauenmodell
auch zukünftig nicht so ganz klappt (den Gefängnisaufenthalt aus
prügeltechnischen Gründen finden wir in diesem Zusammenhang
keiner Erwähnung wert), wird eine Frau aus der Heimat
geholt. Inzwischen verheiratet, mehrere Kinder (worauf es unter
Umständen auch ankam), und der Mann ist der Chef.
Und diese Frau hatte noch Glück. Es gibt schlimmere Fälle.

Eleonore

29. Oktober 2013 14:13

So ganz scheint sich die weibliche Aufopferungsbereitschaft wohl nicht verdrängen zu lassen - irgendwie muß sie halt ausgelebt werden, und außer dem "Flüchtling" gibt es nunmal kein geeignetes Objekt. Die entsprechend sozialisierten Damen haben mit der Muttermilch aufgesogen, daß sie dem weißen Mann gegenüber nicht in traditionelle Rollenbilder verfallen dürfen, also müssen andere Projektionsflächen und Lustobjekte her - und die Auswahl wird größer: Bis zu diesem Lampedusa-Hype gab es ja vorwiegend nur den Typ "orientalischer Macho-Prinz". It's raining men! Ich wünsche schlechtes Gelingen, und sei es nur, weil ich kopflose Verdrängung nicht ausstehen kann. Aussagen wie "die kochen auch gut und bringen Steuervorteile" halte ich für vorgeschoben.

ene

29. Oktober 2013 15:08

Geht es eigentlich nur um "solche Damen", wie hier nicht ohne Süffisanz festgestellt wird? -
An dumme Männer denkt offenbar hier niemand. Dabei gibt es auch das: süße Asiatin kennengelernt, Haus dort gekauft, bei Wiederkehr aus Europa ist das Haus besetzt, von der Familie der jungen Frau...nichts zu machen. Andere Länder, andere Gesetze.

ene

29. Oktober 2013 15:44

@ Marcus Junge

Obige Geschichte ist übrigens die eines ehemaligen DDR-Bürgers.
Glauben Sie ernsthaft, die würden auf entsprechende Verlockungen und Geschichten nicht hereinfallen?

Gutmensch

29. Oktober 2013 17:06

@ene:
Ja, im TAZ-Artikel ging es dem Kontext nach nur um Damen. Und was meinen Kommentar angeht, so war die Bezeichnung "Damen" nicht einmal süffisant gemeint. Denn der Artikel spricht ja gerade die besonders Artigen an! Den Rest kann man mit dem Versprechen, hier mal ganz groß "zivilen Ungehorsam" zu üben, schließlich kaum hinter dem Ofen vor locken.

@Eleonore: Der Artikel war doch nun wirklich verantwortungsl ... naja, ich meinte, meiner Auffassung nach: "gemein" genug.

Nur das einem das natürlich kein Mensch (leider zuallerletzt die jungen Damen selber) glauben möchte.

Grüße vom Gutmenschen.

eulenfurz

29. Oktober 2013 17:15

@ene
Natürlich gibt es - Vorsicht: Klischee - nicht nur die vollschlanken Damen um die 60 mit rotgefärbten Haaren, sondern auch die bierbäuchigen Glatzköpfe, welche beherrschbare, sexwillige Arbeitsbienen bevorzugen. Die Globalisierung bietet für die ästhetisch Zukurzgekommenen der Industrieländer offenbar die Möglichkeit, ihre erotisch-exotischen Präferenzen auf dem internationalen Fleischmarkt für billig und lau befriedigen zu können. Der Familie der "süßen Asiatin" gratuliere ich daher herzlichst zu dem Erfolg, diese Kolonialherrendumpfbacke ordentlich abgezogen zu haben und ihr gezeigt zu haben, wo die Grenzen (!) sind.

Solange das im Ausland geschieht und der Tölpel wieder heimkehrt, ohne dem Gastland weiter auf dem Pelz zu liegen, mag das angehen. Wenn aber vor der Nase die zweiten, dritten und vierten Ehemänner der verantwortungslosen Schranzen ihre Elendsquartiere aufschlagen und der Anteil verworfener Bälger aus unbestimmbaren Familienkonstellationen immer größer wird, tangiert mich das. Hier müßte wirklich die Gesetzgebung eingreifen, und zwar noch viel stärker. Daß es z. B. eben nicht nach 3 Jahren Schlamper-Ehe irgendwelche Berechtigungsscheine gibt, dauerhaft Unschuldige zu belästigen!

Marcus Junge

29. Oktober 2013 17:20

Kleine Fehlerberichtigung zum Kommentar von 12:19 Uhr. Nicht die Mediathek der ARD führt den Beitrag, sondern vom ZDF kamen die gemeinsamen Nachrichten der GEZ'ler heute Mittag.

Stevanovic

29. Oktober 2013 17:33

@Gutmensch

Nach meiner Erfahrung haben nur Scheinehen im Bekannten oder Freundeskreis wirklich funktioniert, die Leute kannten sich vorher und zwar gut. Die 10.000€-Arrangements werden von den Ämtern mit Leichtigkeit enttarnt. Ein Flüchtling aus Burkina Faso und ein kleinbürgerlicher Backfisch sind einer Kontrolle durch einen erfahrenen Beamten nicht gewachsen. Und die rebellische Idealistin schaut sich dann verwundert um, wenn sie das Wunderland der strafbewährten Urkundenfälschung und der Meineide betritt und eine Strafe kassiert, die in keinem Verhältnis zum Ergebnis steht, Kanonenfutter des Lebens. Das alles sollte ein verantwortungsvoller Ratgeber im Kopf haben. Das erinnert an den Enthusiasmus der Dope-Szene und die großen Kinderaugen, wenn der Kripo-Beamte meint, 10 Pflanzen seien kein Eigenbedarf sondern ein Verbrechen, wenn es dumm läuft ohne Bewährung.

Jeder muss sein Glück oder Unglück dort suchen, wo er es zu finden glaubt. Die im Artikel beschriebene Leichtigkeit eines solchen Projekts, das über Jahre läuft, ist ein bewusstes belügen von Ahnungslosen. Das ist nicht gemein, das ist bösartig.

Den taz-Artikel empfinde ich vor allem als eines: als ganz bemerkenswert kaltschnäuzig.

und zwar in einem schockierendem Ausmaß, der nichts mit politischen Ansichten zu hat.

Revolte

29. Oktober 2013 18:25

Das bittere Erwachen aus solchen Beziehungen kommt nur allzu oft auf der Intensivstation. Und dazu die Frage "Wie konnte mir das nur passieren!?"
Aber gut, wer so einen abenteuerlichen Exkurs aus dem tristen, spießbürgerlichen BRD-Alltag braucht, bittesehr.

Gustav Grambauer

29. Oktober 2013 19:14

"... weil ich Glück hatte und in Europa zur Welt kam, ein anderer aber nicht, ..."

M. E. kommt niemand als ungeschriebenes Blatt auf diese Erde und insofern wird niemand, auch nicht der dumpfeste, "einfach so" in Europa geboren - dies setzt voraus, bereits auf irgendeine Art am Genius Europas mitgewoben zu haben: für mich der okkulte Kern und damit das eigentliche Verbrechen der hier beschriebenen Heiratsschwindelei.

Die Anthro-Szene gibt den aufgescheuchten Hühnerstall ob der Aussagen Rudolf Steiners, die subsumiert unter den Rassismusbegriff der Hyper-Rassisten selbstverständlich rassistisch sind.

Unberührt vom Wissen um das Wesen der Individualität sowie in der Weisheit, daß man bisweilen trennen muß, um zu verbinden, rücke ich nicht davon ab:

- "Die Negerrasse gehört nicht zu Europa, und es ist natürlich ein Unfug, dass sie jetzt in Europa eine so große Rolle spielt." (Über das Wesen des Christentums, GA 349, Seite 53)

- (exemplarisch:) "Die schreckliche Kulturbrutalität der Verpflanzung der schwarzen Menschen nach Europa ist eine furchtbare Tat, die der Franzose an anderen tut. Sie wirkt in noch schlimmerer Weise auf Frankreich zurück. Auf das Blut, auf die Rasse wirkt das unglaublich stark zurück. Das wird wesentlich die französische Dekadenz fördern. Das französische Volk wird als Rasse wieder zurückgebracht." (Konferenzen mit den Lehrern der Freien Waldorfschule, 1919 bis 1924, GA 300, Bd. - II, Seite 282)

- "Und wenn der Mensch nicht loskommen kann mit seinem sogenannten Denken und von dem Sprachinhalte, so denkt er eigentlich, wenn er substantivisch denkt, etwas Ungeistiges, etwas, was gar nicht hineindringt in die geistige Welt. Er schnürt sich einfach durch das substantivische Denken von der geistigen Welt ab. Das ist auch in der Gegenwart reichlich der Fall, dass sich Menschen durch ein gewisses substantivisches Denken von der geistigen Welt abschnüren. Völker, welche schon in die Dekadenz gekommen sind und welche selbst Verben sehr substantivisch empfinden, wie die Neger, die schnüren sich dadurch vollständig von der geistigen Welt ab." (GA 190, Seite 149)

- "Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse." - Über das Wesen des Christentums (GA 349), S. 52

Ich freue mich auf das von Herrn Lichtmesz angekündigte Buch.

- G. G.

neocromagnon

29. Oktober 2013 21:14

Ich kenne einen Fall, da hatte sich ein kinderloses Ehepar aus politischen Gründen für einen Schwarzen als Samenspender entschieden.
Sozialisten sind Sozialisten und denken wie Sozialisten und auch für den Lebensborn gibt es eine Alternative. Wenn es auf dieser Welt das Böse gibt, dann dort.

Münchner Gsindl

30. Oktober 2013 00:34

Die armen "Flüchtlinge" (bis vor ein paar Jahre nannte man Sie "Asylbetrüger") sind in Berlin dazu übergegangen, gezielt behinderte deutsche Frauen zu ehelichen.

https://www.pi-news.net/2013/10/berlin-bezness-mit-behinderten-frauen/

Verstehe eh nicht, warum unsere GutmenschInnen wollen, dass die armen Hascherln im bösen rassistischen Deutschland bleiben müssen.

Urwinkel

30. Oktober 2013 00:35

Annektote: Ein weißer Mann, erfolgreicher Unternehmer, ehelichte eine deutlich jüngere Schwarze, die unter mysteriösen Umständen hier anstrandete. Das war eine gutmenschliche Hals über Kopf-Entscheidung; warscheinlich ging es um die Bleibegenehmigung. Wie und wo sie sich kennenlernten war mir Rätsel. Ich bohrte nicht nach, da es mich nichts anging. Die Hochzeitsfeier war üppig, afrikanisch-traditionell geprägt. Alle Gäste grinsten, fühlten sich wohl und tanzten ab und zu. Vielleicht machten sie auch nur gute Mine zum bösen Spiel, das sie erahnten. Die beiden sind immer noch zusammen.

Meine Vermutung: Solch eine Gemischtrassenehe, vor allem zwischen weißem Mann und (jüngerer) schwarzer Frau, ist eine Illusion. Beim Antrittsbesuch in Afrika (sozuzusagen die Flitterwochen), wurde er vom streng konservativen, neuen Schwiegervater verstoßen. No Whites!

Hierzulande gibt es auch noch das Problem des Ansehensverlust für den Ehemann, zumindest im ländlichen Raum (Afrikaner kennt man hier nicht.). Sie hat das Problem des Spießrutenlaufs, geht sie hier unbeschwert raus. Für beide keine angenehme Lage. Erbrechtsfragen kommen auch noch dazu. Aber das wird gutmenschlich ausgeblendet, denn alles soll ja utopisch-gerecht verteilt werden und jeder solls verstehen und den Schwarzen knuddeln.

exguti

30. Oktober 2013 01:05

Natürlich erzeugen einheimische, körperlich stark mitgenommene Obdachlose, insbesondere natürlich schon gar nicht ältere Exemplare, keinerlei ähnliche Mitleidsgefühle bei solchen edlen Kreaturinnen.

Gutmensch

30. Oktober 2013 09:17

Oh, ganz und gar d ´accord, lieber Stevanovic, aber ich will ja gut sein, und deshalb schreibe ich eben doch lieber "gemein" anstatt "infam" oder "niederträchtig" oder noch ganz was anderes.

Die Juristin, die auf der taz kommentiert hat, ist ebenfalls "gut"; ich meine sogar: "sehr gut", da sie auch noch die Eitelkeit abgelegt hat, auf Teufel-komm-raus gut erscheinen zu wollen... und natürlich hat sie spätestens in der Rechtsgeschichte-Vorlesung gelernt, was dem Letzten widerfahren ist, der die Blinden erfolgreich das Sehen gelehrt hat!

Ein ganz feines Stückchen Drahtseilakt hat die Gute uns da präsentiert - den Versuch des provokanten Überdrehens ohne dabei rundheraus zynisch zu sein, ohne dumpfe Polemik, ohne Niedertracht ... und im vollen Wissen: Das sind mal wieder Perlen vor die Säue! Wer meint, die kommentierende Juristin sei eben doch zynisch gewesen, der schaue nochmal ganz genau hin: Wer hat hier wohl das Feld bestellt und die ... (m. E.) gemeine ... Idee in die Welt gesetzt, man könne sich einen Flüchtling aus dem Asylantenheim mal eben an den heimischen Ofen holen wie einen XXX aus dem XXXheim?? Ja, wie SOLL man einem solch ... (m. E.) gemeinen ... Ansinnen denn eigentlich begegnen?!

Und begegnen musste dem leider jemand: Denn hier haben uns keine armen Wirrköpfe geschrieben, sondern vielmehr Journalist und Redakteur der Taz. Dieser Personenkreis ist als solcher ... wie sagte man früher, als es noch offizielle Worte dafür gab ... "satisfaktionsfähig" - deshalb ja auch der Artikel hier, wenn ich mich da nicht ganz täusche.

Gruß vom - zähneknirschenden - Gutmenschen.

ene

30. Oktober 2013 10:58

erfolgreicher Unternehmer ehelichte eine deutlich jüngere Schwarze

Dabei handelt es sich aber wohl nicht um den Fall des Brauereibesitzers Bruno H. Schubert, der die 62 Jahre jüngere Meharit heiratete?
Die Prozesse um das Erbe dauern noch an. Auch steht der Vorwurf im Raum, der alte Herr sein in seiner letzten Lebenszeit nicht angemessen versorgt worden.

waldgänger aus Schwaben

30. Oktober 2013 19:44

Meine Antwort an den Metzgerlehrling wäre gewesen:

"Im Zweifel für die Liebe."

Auf sein vermutlich erstauntes Nachfragen hätte ich gesagt:

"Die Linken wollen den Menschen vorschreiben wie zu sie zu leben und zu denken haben. Bei uns Rechten steht die Freiheit im Vordergrund."

Hätte er dann insistiert, ob ich tatsächlich eine Negerin heiraten würde und eine Familie mit ihr gründen, hätte ich ein Goethe-Zitat gebracht:

"Liebe ist etwas Ideelles, Heiraten etwas Reelles. Und nie verwechselt man ungestraft das eine mit dem anderen."

Also so was muss man/frau sich schon sehr gut überlegen, wegen dem kulturellen Unterschied.

Was übrigens die Anonyma von der taz angeht. Über eine allfällige Unterhaltspflicht brauchen sich Hartz 4 Empfänger keine Gedanken zu machen.

Reichsvogt

30. Oktober 2013 20:18

Für solcherlei Betragen gab's mal früher ein prägnantes Wort. Ich schreib's besser nicht. Aber jeder kennt es...

Stil-Blüte

30. Oktober 2013 21:39

@waldgänger aus schwaben
Nimmermehr hätte irgendein oder d e r Waldgänger aus Schwaben 'man/frau' geschrieben, also gedacht!. Gendrifizierung ist ebenso gefährlicher Schwachsinn wie jegliche andere Ideologie. Mann oh Mann! Waldgänger aus Schwaben! 'man' leitet sich von manus = Instrument = Hand (manuell) ab und hat nichts mit Mann zu tun.
Bagatelle? Wie Sie sicher wissen gibt es an fast jeder sog. Elite-Universität Spezialistinnen, die unzähligen gutgläubigen Studenten, zumeist Studentinnen, weiß- (nicht weise) machen wollen, daß Schwarz nicht schwarz und Weiß nicht weiß, Mann nicht Mann, Frau nicht Frau ist, sondern...nein, nun fehlen mir die Worte.

Hesperiolus

30. Oktober 2013 23:00

μαλα δ´εισιν υπερφιαλοι κατα δεμον Odyssee VI, 274
Denn es sind im Volk gar Überwüchsige"", wie Albrecht Schaeffer überträgt! Und so steht hinter manch ideologener Dysgamie bzw. erotischer Psychose wohl der alte Nausikaa-Komplex. Mithin nicht allzu siedig (δυσξηλοι) und meta-erotischer!

Inselbauer

30. Oktober 2013 23:06

Na, heute hat meine Frau einen Auto-Kindersitz übers Netz verkauft. Die Kundin erschien, ich in der Küche, ein deftiges Wildgulasch zubereitend. Nach einer Minute erschien in der Küchentür ein Mohr, einen kleinen Mischling am Arm. Als alter Bolschewik gleich die soziologische Analyse; die Mama Grünwählerin und deutlich überdurchschnittliches Einkommen, Milieu Werbung Prenzlberg, der Haberer Refugee, lockere Beinarbeit, Rasta, vollkommener Kasper. Ich war mir sicher, dass man die versteckte Kamera vorbeigeschickt hätte. Der Refugee will mir radebrechend erklären, dass Meat --- Pidgin, wie aus dem Bilderbuch. Meine Frau war so verblüfft, dass sie Rabatt gewährte und der kleinen Halbmöhre auch noch einen rosa Fahrradhelm schenkte. Ich habe diese Welt nicht erfunden.

Urwinkel

31. Oktober 2013 01:55

@ ene:

"Dabei handelt es sich aber wohl nicht um den Fall des Brauereibesitzers Bruno H. Schubert, der die 62 Jahre jüngere Meharit heiratete?"

Keine Ahnung davon, aber nein.

Das besagte Geschehen verfolge ich seit einigen Jahren empathisch und interessiert. Der Unternehmer hat einige private Rückschläge einstecken müssen im Lauf der Jahre. Irgendwann wandte er sich ab und entwickelte eine Affinität zur afrikanischen Kultur. Eine Art Weltflucht, die sich nichtzuletzt im Sexuellen äußert. Sein Ansatz ist, und das finde ich interessant, die Betonung des starken Familenzusammenhalts der Afrikaner. Das kann ich teilweise verstehen, halte es aber für naiv, da sein Ansatz von Utopie durchsetzt ist, die ihm eingeredet wurde und dazu bestärkt hat. Die Erbrechtsfrage betrifft seine Kinder aus erster Ehe, die mit der neuen Liasion überrumpelt wurden. Sein eigener Vater hätte ihn warscheinlich rausgeworfen und enterbt, käme er mit einer "Wilden" an.

Er, herzenzguter Typ und pragmatischer Geschäftsmann (widerspricht sich eigentlich schon); sie, angeblich geflohene Christin aus Ostafrika. Nach außen wirken sie als harmonisches Paar. Dagen wirken einige Hartz4-Bindungen erbärmlich. Sie läßt sich aushalten, er schafft das Geld ran. Sein Mehrwert ist die Illusion von Liebe. Das hat was bitter-zärtliches. Ein passendes Zitat dazu, gestern aufgeschnappt:

"Seine Themen waren Liebe und Lüge und das, was entsteht, wenn sich beides verbindet: die Täuschung!"

Das ist aus einem kurzen Beitrag über Orson Welles, und aus dem Zusammenhang gerissen, passt aber.

hier der ganze Text, ordnungshalber:

https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/int/201310/30/sternstunde_des_radios.html

Gustav Grambauer

31. Oktober 2013 17:51

Im Strang zu einem anderen von Ihnen, liebe Frau Kositza, vorgebrachten Thema hat jemand

https://www.sezession.de/40847/was-ausgemerzt-gehoert.html#comment-14648

bereits internationale Zwangs-Heiratsagenturen angesprochen.

Hier die radikalste, zugleich spirituell konsequenteste Rassenvermischungsfarm, von der ich jemals erfahren habe (im weiteren Bekanntenkreis, und gleich vorweg: dieses Programm geht, soweit mir mitgeteilt wurde, in der Realität fast ausnahmslos nach hinten los: z. B. der Betreffende, mit einer Asiatin verheiratet, fühlt sich für den Rest seines Lebens wie eine Geisel seiner Jugend-Ideologie).

https://isvav.org/revolutionary-marriage/

(Da es eigentlich eine Ungehörigkeit ist, englischsprachige Verweise ohne deutsche Übersetzung zu bringen, möchte ich zumindest bemerken, daß ich dies ausnahmsweise tue, da dieses Portal in Originalsprache am besten für sich spricht und ich auch nicht die Zeit für eine Übersetzung hätte. Bitte also höflich um Entschuldigung, falls jemand kein Englisch versteht oder Mühe dabei hat ...).

Ich denke zur Zeit recht intensiv über die philosophische Master-Ebene all dieser Sozial-Experimente nach. Bereits in der Klarheit, daß es sich um einem Kampf um das Ich bzw. um die (höhere) Individualität handelt, hat mich meine Suche zu dieser Spur hier geführt:

https://www.occident.nl/Katalog/Mieke-Mosmuller/Arabeske-9783000286292_20_9_4_8

https://de.wikipedia.org/wiki/Integrale_Theorie

Falls die Verknüpfung nicht direkt auf den Titel geht, bitte "Moosmuller Arabeske" im Suchfeld eingeben. Der Mysterienweg des Heiligen Gral fehlt in der kurzen Aufzählung.

Mein Fazit bis hierhin: mit einem etwas anderen Akzent als ihn Botho Strauß setzt ("Kräfte des ständigen Fortbringens, Abservierens und Auslöschens") sind die genannten Ehe-Beispiele für mich äußerer Ausdruck einer Titanen-Schlacht um die Durch-Ideologisierung der Welt, die erst ganz an ihrem Beginne steht, die allerdings bereits heute in ihren Grundzügen faßbar ist.

- G. G.

ene

31. Oktober 2013 18:19

@ Hesperiolus

Da will ich mich also sachkundig machen, was es mit dem besagten "Komplex" wohl im Speziellen auf sich haben könnte - und gleich eines der ersten Fundstücke ist dieses:

Prof. Dr. Nausikaa Schirilla
Multi-Kulti
Herausforderung gesellschaftliche Vielfalt

Eltern sollten nicht leichtsinnig sein bei der Namenswahl ihrer Kinder!
nomen est...

waldgänger aus Schwaben

31. Oktober 2013 19:02

@Stil-Blüte
Man schreibt ja um gelesen zu werden. Und zielgruppengerechte Provokationen erhöhen die Aufmerksamkeit.

Und das man/frau habe ich wohl mit Bedacht gewählt.
Ein Mann der eine Exotin ehelicht, riskiert im Normalfal nur einen erheblichen finanziellen Verlust. Eine Frau dagegen, die eine Exoten heiratet, kann mit einer ungleich größeren Wahrscheinlichkeit mehr verlieren als nur Geld.
Etwaige Kinder leiden natürlich immer bei Scheitern der Beziehung und es besteht darüber hinaus das Risiko, dass der Exote, die Exotin die Kinder in das Herkunftsland mitnimmt.

Human biological diversity

1. November 2013 11:11

Das interessante an der sache ist, dass es unterschiede zwischen den verschiedenen fluechtlingsgruppen gibt. Dies liegt an den praeferenzen europaeischer frauen, auf ihrer praeferenzliste stehen westafrika staemmige ganz oben, gefolgt von europaeern, auf dem letzten platz befinden sich ostasiaten. Westasiaten, ostafrikaner und suedasiaten stehen irgendwo in der mitte. Die konsequenz ist dass jeder halbwegs gesunde fluechtling aus ghana oder senegal sich um asylgesetze keine sorgen machen muss, es gibt hunderte deutsche frauen die bereut sein werden ihn zu heiraten und kinder mit ihm zu bekommen. Das ist nunmal die quintessenz des antirassismus, der herrschenden ideologie unserer zeit: schwarzer mann (und damit ist nicht dunkelhaeutig gemeint was auch suedinder einbeziehen wuerde, sonder konkret westafrikastaemmig) kriegt kinder mit weißer frau. Deshalb ist an dieser kombination nichts zivil ungehorsames, im gegenteil das ist eine gesellschaftliche gewuenschte form der fortpflanzung. Ein fluechtling aus somalia oder kambodscha hingegen guckt in die roehre, nie im leben heiratet ihn eine deutsche freiwillig, er muss mehrere 10000 eur hinblaettern um eine scheinehe zu bekommen.

Gold Eagle

2. November 2013 13:38

Ich glaube, dass der politische Aspekt überschätzt und der erotische Anspekt unterschützt wird. Selbst unter dem Apartheitssystem in Südafrika gab es erstaunlich viele Kinder aus gemischten Beziehungen und das Ergebnis der Besetzung des Rheinlandes durch die französischen Truppen waren tausende sogenannter "Rheinland Bastarde." In beiden Fällen kam es dazu, obwohl die politische Ideologie, der damaligen Zeit genau in die entegegen gesetzte Richtung zielte. Das spricht dafür, dass hier unterbewusst ein biologischer Imperativ am Werk ist. Nach Prof. John Philippe Rushton haben Afrikaner die ausgeprägtesten maskulinen Merkmale. Dagegen sind sie bei Ostasiaten am geringsten ausgeprägt. Europäer liegen etwa in der Mitte. Insoweit ist es wohl erklärlich, warum es nicht wenige europäische Frauen gibt, die einen "Faible" für eurotische Abenteuer mit afrikanischen Männern haben und für die Erfüllung ihrer Fantasie auch bereit sind gewisse Risiken einzugehen. Das Politische ist wahrscheinlich nur vorgeschoben, um dafür vor sich selbst und vor anderen eine Rechtfertigung zu haben. In der Psychologie nennt man das "Rationalisierung".

Lewontin´s fallacy

8. November 2013 00:27

at gold eagle:
ich denke sie haben den wichtigsten punkt getroffen, etwas aehnliches habe ich im beitrag dadrueber auch geschrieben. man muss das aber noch genauer fassen: es geht nicht um "afrikaner" im allgemeinen, mit nordafrikanern hat das naemlich schonmal nichts zu tun. es geht auch nict um subsahara staemmige afrikaner im allgemeinen, suedsudanesen oder nicht-bantu kenianer sind fuer westliche frauen nicht sonderlich interessant. auch san, khoisan etc sind unterinteressant. nein es geht ganz konkret um westafrikastaemmige maenner, die aufgrund der bantu expansion heute in ganz afrika anzutreffen sind. das ist ja das absurde an der ganzen sache: westliche frauen waehlen auf dem partnermarkt nac klar rassischen merkmalen, mit einer erstaunlichen detailtreue, es geht um koerperbau, stimmlage, knochendicke, schadelform etc. etc.. und gleichzeitig behaupten die gleichen frauen steif und fest es gaebe kein rassen, ihr freund waere numal zufaellig ein "schwarzer" (wobei eben mit "schwarzer" niemals ein sehr dunkelhaeutiger suedinder oder eine ebenso dunkelhaeutiger somalier gemeint ist sondern immer und ausschließlich ein westafrikastaemmiger mann). die kultur ist auch voellig egal, ob der mann nun von den westindies stammt, oder african american aus den usa ist, ob er nordbrailianer ist oder spanischsprechender nordkolumbianer, franzoesischsprechener senegalese oder englisch sprechener nigerianer oder halt in deutschland geboren und akzentfrei deutcsh sprechend. darauf kommt es nicht an. ein freund und ich haben das ganze diskutiert un sind zu dem schluss gekommen dass mittlerwiel mindestes 4 von 5 deutschen ceteris paribus den westafrikastaemmigen dem deutcshe vorziehen.
in meiner heimatstadt koeln ist das ganze uebrigens extrem. wenn man eine stunde durch die stadt geht ist die wahrscheinlichkeit extrem gering nicht mindestens ein kind zu sehen mit westafrikanischstaemmigem vater. insgesamt habe ich in koeln bestimmt schon ueber 2000 gesehen, man sieht deutlich weniger kinder mit tuerkischem vater und deutcher mutter, was beachtlich ist bei den vielen tuerken in koeln. kinder mit ostasiatischem vater und deutcsher mutter habe ich koeln in all den jahren 3 gesehen

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