Sezession
4. Januar 2014

Das war’s. Diesmal mit: Computerspielen als antifaschistische Tugend, Rollköfferchen und Gleitmitteltöpfen

Ellen Kositza / 17 Kommentare

29.12. 2013

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

Mit den Klagen über die Medienerziehungsproblematik tu ich mich persönlich immer schwer. Klar, die Leute, und zwar schichtübergreifend, denken sich das ja nicht aus, wenn sie stöhnen, daß sie ihr Kind schwer von der Mattscheibe an die sogenannte frische Luft kriegen, oder daß Tochter/Sohn in einen facebook-Schlamassel geraten sind. Ist es eine Fügung des Schicksals, daß ich noch nie einem Kind die Bitte nach einem elektronischen Gerät abschlagen oder eine Mediennutzung reglementieren mußte? Falls unsere Kinder solche Bedürfnisse hegen, verheimlichen sie sie gut vor uns. Und hatten wir je das Gefühl, daß sie nicht auf dem Laufenden wären? Nein, seltsamerweise überhaupt nicht. In der Süddeutschen ist die kindliche /adoleszente „Flucht nach Digitalien“ Thema des Tages. Hier will man nicht warnen, sondern im Gegenteil dem Kulturpessimismus besorgter Eltern entgegenwirken.

Der Salzburger „Spieleforscher“ Rainer Buland findet selbst furchterregende Actionspiele nicht so schlimm und findet einen Vergleich: Bereits im 18. Jahrhundert habe „man“ den Frauen das Romanelesen zu verbieten versucht mit dem Argument sie verlören sich in Scheinwelten und taugten „dann als Mutter rein gar nichts mehr“. (Subtext: Romanverbieter und Egoshooter-Skeptiker - alles eine Chose.) Dann setzt Herr Buland ein noch schneidigeres, besser: keulenförmiges Argument hinterher, was geeignet sein dürfte, die Sorge um die Vereinzelung und Abschottung des Computerspielers ein für alle mal aus der Welt zu schaffen: In der Zeit des Nationalsozialismus seien „alle Spiele für die Bildung von Gemeinschaften eingesetzt“ worden, mit bekanntem Ausgang.“ Buland: „Insofern hätte ich mir in den 1930er Jahren mehr autistische Spieler gewünscht“. Boah, ja. Das wär's gewesen.

30.12. 2013

Was lärmt denn da draußen so entsetzlich? Ist´s tatsächlich Odins Wilde Schar, die durch die bläuliche Morgendämmerung, halb noch Rauhnacht, zieht? Nein, es ist Götz Kubitschek, der mit einem Rollköfferchen über das Kopfsteinpflaster rattert. Ein Bild für die Götter. Und manchmal doch schade, über keine Handykamera zu verfügen. Man kennt sich solange, und kennt sich doch nie ganz. Am Auto angelangt dreht er sich um und entdeckt die ungebetene Zuschauerin am Fenster. Röte steigt auf, am Himmel. Natürlich ist´s nicht sein Trolley, der eignet einer Dame, deren zweifellose Eleganz es verbietet, mit Rucksack zu reisen. „Jetzt guck halt weg!“, ruft er hoch, „mein Wort: noch einmal ich mit Rollköfferchen, und du darfst mich dem Altersheim übergeben. Oder dem Irrenhaus.“

1.1. 2014

„Hier, haste was zu lesen auf die Fahrt“, sagt mein Vater und gibt mir ein buntes Gratismagazin aus der Apotheke, „die Rentner-Bravo.“

„Ah, danke. Ist das Euer Slang, ja, Rentner-Bravo?“ - „Joah, nennen sie bei uns so.“

„Aktiv und entspannt“ steht auf dem Titel, es werden „Strategien für die Gesundheit“ angekündigt. Also: Herzinfarktsignale frühzeitig erkennen, Streßabbau und „Schluß mit Husten“, lauter nützliche Sachen. Mittendrin ein Bericht über die zweithäufigste Bakterienkrankheit in Europa: Der „Tripper“ (Gonorrhö) ist auf dem Vormarsch. Im Infokästchen ein paar Tips wie sich der Leser vor der grassierenden Seuche schützen kann: „Nicht mit Sexualpartnern denselben Gleitmitteltopf verwenden“. Den - was? Ach so, klar, den Gleitmitteltopf, wer kennt den nicht. Fehlt nur noch ein Restchen polyamore Phantasie, dann wird verständlich, warum jeder seinen eigenen benutzen sollte. Ha, Rentnerbravo.

2.1. 2014

Was gibts Neues im Kino? „Bilder purer Freiheit“ titelt die SZ schwärmerisch. Es geht in One Zero One um eine „Märchenfigur“ mit „üppigen Kleidern, unendlich langen Wimpern, Glitzerpuder“, es sei ein Film „mit Liebe zum Detail, Zeit zum Erzählen und märchenhafter, wunderschöner Musik.“ Was für die Kinder eventuell…? Noch dazu, so liest man hier, sei dieser Film der „mit Bildern purer Freiheit kraftvoll für die Unterschiedlichkeit der Menschen“ wirbt ein „Stich ins Herz der Political Corectness“. Doch Pustekuchen, es ist nichts als ein weiterer Versuch, die Begriffe so lange zu drehen, bis sie passend gemacht sind. Der glühend gelobte Märchenfilm handelt in Wahrheit von einer riesigen und einer winzigen Dragqueen, also von Männern mit zugeschminkten Gesichtern und „abnehmbaren Riesenbrüsten, aus denen bunte Gummihaare wachsen“. Es wird „zwischen geilen Ärschen in knappem Leder und Psychiatrie hin und her mäandert“. Freiheit, die ihr meint! Post Neujahr, übrigens.

 


Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

Kommentare (17)

Inselbauer
4. Januar 2014 14:33

In Salzburg ist man traumatisiert durch die munteren Spiele, die der unterschätzte Komponist Cesar Bresgen nach 1935 entworfen hat. Der Mann war ein sehr guter Organist und Freund von Anton Webern und erfand für seine kleinen scheinbar politischen Kinder-Settings (wahlweise unter Hakenkreuz, Rotweißrotfahne und Russensonne das "Ansingen", bei dem sich die spielenden Kinder gegenseitig in die Augen starren und sanft singen sollten. Nach dem Krieg warf man ihm alles bis zur Pädophilie vor, und als er sein größtes Werk, einen von Webern entwendeten Holztisch, auf dem eine Partitur eingeritzt war, in Darmstadt vorstellen wollte, schliff ihn ein Requisiteur in guter Absicht vorher ab. Der Pechvogel! Heute gelten Gruupenspiele in Salzburg als Nazikram.

Bret Easton
4. Januar 2014 20:45

Also von den riesigen Heerscharen an Trolleyfahrern in Berlin, die von Hostel zu Hostel klappern, gehört eigentlich niemand ins Altersheim. Ob Irrenanstalt, dazu will ich mir kein Urteil erlauben. Habe da aber schon sehr nette Leute kennengelernt, also von diesen Trolley-Leuten.
Das mit dem Gleitmitteltopf verstehe ich überhaupt nicht, da scheine ich komplett auf der Leitung zu stehen. Gehen die davon aus, das der Anteil der Swingerclub Besucher unter ihren Lesern sehr hoch ist? Glauben die das ihre Leser hauptsächlich in offenen Beziehungen leben? Wären Kondome, in so einer Situation, nicht deutlich hilfreicher als ein eigener Gleitmitteltopf? Seltsam.
Das die Gutmenschen versuchen den Begriff der Political Corectness für ihre Weltsicht neu zu definieren, ist mir auch schon desöfteren aufgefallen. Offenbar wollen sie suggerieren das konservativ-spiesige Ansichten hierzulande politisch korrekt sind und diese jungen, wilden, Transgender_Innen und Aktivist_Innen mutig diese reaktionäre "Corectness" durchbrechen würden. Wirklich lustig, scheint sie echt mitzunehmen, das sie jetzt das Establishment sind und nicht mehr die coolen Rebellen von einst.

Kositza: Daß es nette, sogar wahnsinnig nette Rollkoffernutzer gibt, möchte ich in keiner Weise anzweifeln! Sehr nette Menschen gibt es ja fraglos in fast jeder Kategorie, ich möchte auch Gleitmitteltopfnutzer keineswegs ausnehmen davon. Mit haben schon viele Leute erklärt, daß Rollkoffer ungemein praktisch sind, ich hege keinen Zweifel. Ordnen Sie meine Notiz dazu am besten unter der Rubrik "Ästhetik der Warenwelt/Mensch und Gestell" ein.

Rumpelstilzchen
4. Januar 2014 22:42

Liebe Frau Kositza,
Sie sind etwas aus der Zeit gefallen.
Jeder erfolgreiche Geschäftsmann hat einen Rollkoffer. Da braucht sich kein Mann für schämen. Gehen Sie mal an den Frankfurter Flughafen.
Es muß ja nicht das billigste Modell sein. Es gibt gar welche mit vier Rollen. Die zieht man nicht hinter sich her, sondern fährt sie neben sich. Das sieht noch etwas gewöhnungsbedürftig aus. Niemand schleppt heute mehr unnötig Gepäck. Und wenn's auf dem Kopfsteinpflaster rattert, kann man das Gepäck kurz anheben.
Ja, was Lustseuchen betrifft, bin auch ich etwas aus der Zeit gefallen.
Die Warnhinweise waren früher irgendwie diskreter und appetitlicher:
Auch unter'm Seidenröckchen sitzen Gonokökkchen.

Kositza: Das "gefallen" (aus der Zeit) weise ich zurück! Fallen ist doch sehr passiv. "Unnötig" (hier: etwas schleppen): oh ja, das trifft´s gut.

Gutmensch
5. Januar 2014 13:07

Jawollja, aus der Zeit gefallen/geschleppt ... na, Gott sei Dank aber auch ... alles andere wäre nämlich wirklich zum Sterben langweilig und wir würden es gar nicht lesen; geschweige denn - auch noch kommentieren. Metrosexuelle Verhaltensweisen (das Rollköfferchen am Mann) sind nur begrenzt reizvoll; soweit sie tatsächlich "geschäftlichen Erfolg" indizieren sollen, so denke ich da eher an Versicherungsvertreter (nein, Herr K., Sie meine ich damit ganz sicher nicht, selbst wenn ich mir ihr Rollköfferchen in pink vorstelle). Der Vertreter, den ich meine, wird vielmehr - soviel muss der Neid ihm lassen - öffentlich als der feminismuskompatible Männertyp der Zukunft gefeiert; stubenrein, stets feuchtigkeitscremegepflegt und gewachst und überhaupt ganz und gar unbedrohlich bzw. tol(l)erant. Wer was anderes mag, ist nicht emanzipiert, sondern romantisch.

Na, Mahlzeit,

d. G.

Revolte
5. Januar 2014 17:27

Sind die Filme dieser Tage nicht weitgehend eine unerträgliche Veranstaltung geworden? Ich war ja noch nie ein großer Cineast und wenn ich sehe, welche Kinofilme der letzten Jahre jetzt im TV erscheinen, weiß ich, dass mich auch bis auf Weiteres nichts in ein Kino bewegen wird. Selbst die Alternativ-Kinos zehren nur vom Ruhme alter Tage.
Die alten Klassiker, Stummfilme wie "Metropolis", Slapstick der Chaplin-Ära, aber auch Pasolini oder Jarmusch sind immer noch Publikumsrenner. Es kommt wenig Neues hinzu. Und die Hauptstromkinos sind nur noch von Hollywood-Ramsch verseucht. Viel Technik, viel Budget und alles nur noch mit vorhersehbarer Action vollgehauen.
Am schlimmsten finde ich die 3D-Animationsfilme. Unerträglich. Der klassische Zeichentrick etwa wurde fast vollständig von Animationen verdrängt. Statt filigran und mit Liebe gezeichneter Figuren nurmehr plumpe, unförmige Computermaterie. Das muss doch jeden Mensch mit Geschmack abstoßen.

Für Empfehlungen bin ich, da ich nur selten in Kinoprogrammheften blättere, natürlich jederzeit offen.

Grau
5. Januar 2014 21:31

Niemand schleppt mehr Gepäck?
Die Opfer dieser Denke darf man immer dann bemitleiden, wenn das Rollen mal ein Ende hat und sie bemerken, welch Mordstrumm von Gepäckstück sie sich da beladen haben und nicht mehr bewältigen.
Es schadet nicht, zu spüren was man sich aufladen kann.

Hadit
6. Januar 2014 02:35

schwarze israelische Militärrucksäcke passen gut zu italienischen Anzügen......

Martin
6. Januar 2014 12:36

Irgendwann, so im 4 Jahrtausend vor Christus, kommt tatsächlich so ein Arbeitsverweigerer an und hat sich so runde Scheiben an seinen Lastschlitten angebaut. Viele finden, dass das jetzt albern und dekadent aussieht und einer der Beobachter bemerkt, sich am Kopf leicht kratzend:

Niemand schleppt mehr Gepäck?
Die Opfer dieser Denke darf man immer dann bemitleiden, wenn das Rollen mal ein Ende hat und sie bemerken, welch Mordstrumm von Gepäckstück sie sich da beladen haben und nicht mehr bewältigen.
Es schadet nicht, zu spüren was man sich aufladen kann.

Hallo?
Sich den Neuerungen der Technik zu bedienen, ist das älteste und damit konservativste überhaupt.

Die Bemerkungen des "Spielerforschers" Buland sollten sich Eltern merken und den heutigen Gouvernanten und Gouvernatoren unauffällig zukommen lassen, wenn es in den Erziehungsanstalten mal wieder so super schön inklusiv und ohne Gewinner und Verlierer zu gehen muss.

Sebastian
6. Januar 2014 18:21

Thema Kino:Antwort an Revolte.
Ich habe zwei hervorragende Filme von Michael Haneke im TV gesehen:
1. Cache mit Juliette Binoche
2. Bennys Video mit Angelika Winkler und Ulrich Mühe.

Bekannt wurde Haneke mit "Das weiße Band"(weiss man ja),
aber diese beiden sind in meinen Augen besser und noch beklemmender.
Ausserdem nehmen sie ganz hintergründig und zwischen den Zeilen
Bezug auf virtuelle Welten und Multikultiprobleme.

Schnippedilderich
6. Januar 2014 23:47

GK mit Rollköfferchen klingt nach KR im Rollstuhl.

Axel Wahlder
7. Januar 2014 05:08

@Freiheit, die ihr meint!:

In der BRD wird die Freiheit als Erlaubnis zum Exhibitionismus verstanden.

Luise Werner
7. Januar 2014 08:27

Nun nehmt das mit dem Rollkoffer mal nicht zu ernst. Kann mir schon vorstellen wie es für eine Sekunde ist, wenn Frau K. ihren Mann (den Herrn K.) mit Rollköfferchen sieht; ihn, den sie sonst vor allem in Arbeitsstiefeln oder mit Spaltaxt kennt, mit freiem Oberkörper schwitzend die volle Schubkarre schiebend. Nach 'nem kurzen Augenblick ist das dann auch vorbei und man gönnt ihm den Rollkoffer. So issses doch, oder?

Rainer Gebhardt
7. Januar 2014 14:38

Gleitmitteltöpfe?
Wo stehen die denn? Im Schlafzimmer? Im Bad? Bei den Putzmitteln? In der Garage? Und als ich mich noch frage, wie groß die sind, fällt es mir ein, na klar, das sind diese eimergroßen Behälter in Zuchtstationen. Aber es wundert mich doch, daß die Zeitung nicht die vielen anderen Maßnahmen aufzählt, die zwecks Vermeidung von Infektionen ergriffen werden müssen; als da wären:
a) abschließbare Stallungen und einen Auslaufbereich, die räumlich vom Sprungraum, vom Samenlabor und vom Samenlager getrennt sind
b) Quarantäneeinrichtungen ohne direkte Verbindung zu den sonstigen Stallungen und Einrichtungen
c) Sprungraum mit entsprechender Deckenhöhe (dieser darf bei EU-Zulassung auch im Freien sein, wenn er vor ungünstiger Witterung geschützt, mit rutschsicherem Boden ausgestattet ist, welcher bei Stürzen vor schweren Verletzungen schützt)
d) einen gesonderten Raum zum Reinigen und Desinfizieren oder Sterilisieren von Geräten

Zum Thema Rollkoffer gibt es gute Aussichten für GK. Denn es ist nur noch eine Frage der Zeit, dann gibt es den Rollkoffer „hop!“. Dieser folgt seinem Besitzer überall hin – ohne daß dieser ihn tragen oder ziehen muß. Auf der Entwicklerseite heißt es: „Der Hop!-Prototyp wird per bluetooth mit dem Smartphone des Besitzers gekoppelt, auf dem eine eigens entwickelte App installiert ist. Zur Lageerkennung ist der Koffer mit drei Sensoren ausgerüstet, so dass das seltsame Gefährt dem Besitzer stets in konstanter Entfernung hinterher rollt.“

Also nicht verzagen, das Schlimmste kommt ja erst noch!

Inselbauer
7. Januar 2014 21:52

Ohne eine großer Naturheuchler zu sein und selber eher ein Anhänger von Sex als von der Moral fällt mir in den letzten Tagen auf, dass sogar im ARD Nachtmagazin gegen Hormone für Schweine polemisiert wird. Wie entmenscht es doch sei, der Natur ins Handwerk zu pfuschen und die Sauen zu bestimmten Zeiten fruchtbar werden zu lassen. Tierschützer keifen da ins Mikro, dass es einfach nur tierfeindlich und im Interesse eines Industrialisierungsprozesses sei, Sauen so zu behandeln. Es sei niedrige Gesinnungen, Sauen dann trächtig werden zu lassen, wenn es am meisten Geld bringe und am wenigsten Geld koste.
Was ist eine Sau, und was ist eine Frau? 500 Sendungen NSU sind weniger erniedrigend als ein solches Zeugnis der Dummheit und Verblendung.

Alexander
8. Januar 2014 13:21

Martin:
Danke! Ihr Beobachter nutzt heute auch kein Internet, um Kommentare zu verfassen ... oder doch?

Revolte:
Schauen Sie sich (den auch hier rezensierten) Finsterworld und Kohlhaas (beide 2013) an!

Stil-Blüte
8. Januar 2014 14:51

Heute im Tagesspiegel ein Foto: 1914: Ein Sohn trägt dem Vater, der in den Krieg zieht, glückstrahlend sein Gewehr und seinen Koffer zum Einberufungsplatz.

Zug um Zug: Seitdem es Bahnhöfe gab, gab es auch Gepäckträger, ein ehrenwerter Berufsstand. Früher. Als die 'Dienst-Männer' zu Servicepersonal mutierten, verschwand der Komfort des Reisens mehr und mehr und wich - dem Rucksack, der Treppenakrobatik, den Kreuzschmerzen vom Abbuckeln mit Kind, Kegel, (Roll-)Koffer, Kinderwagen, die beladen sind, als wären Mutter/Familie auf der Flucht. Schöne neue Zeit? Schwere neue Zeit? Schwer wiegende neue Zeit! Schwer gemachte neue Zeit. Aus.

@Inselbauer
Ein kleine Unterschied zwischen Frau und Sau: Jene benutzt Hormone, wofür auch immer, freiwillig, diese wird zwangsbefruchtet. Die Folgen für das Wasser sind dieselben: Es wachsen den Männern Brüstchen und es wächst ihre Impotenz. Die Frauen kommen nicht ungeschoren davon: eine der Ursachen steigender Krebsrate.

Grau
8. Januar 2014 20:37

@ Martin
Nur nicht gleich ereifern, nur weil da einer meint, dass man schon noch klarkommen sollte mit seiner Last wenn die Technik mal nicht mehr mittut.
Solche "Hallo?" Sprüche kommen übrigens immer gut an ... aber nur in bestimmten Gruppen.

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