02. März 2014

Es wird Zeit für ein Abonnement ...

von Götz Kubitschek / 25 Kommentare

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

... der Sezession. 50 neue Abonnenten bis Ende Februar - das war unser Ziel. Wir haben mit Ablauf der Frist 60 neue Abonnenten gewonnen. Dank an alle!

Unsere Zeitschrift Sezession steht im 12. Jahrgang, das 58. Heft - Thema "1914" - hat sich erwartungsgemäß als vielgelobtes und häufig nachbestelltes Heft durchgesetzt. Obwohl wir dies einplanten und eine höhere Auflage druckten, geht der Bestand zur Neige. Wer noch zugreifen möchte, hat drei Möglichkeiten:

1. Abonnieren: Das ist derjenige Weg zum Heft, den ich vor allem empfehle: Sezession kommt ohne Zuschüsse aus (ein Zustand, den ich vor Jahren nicht für erreichbar hielt), gewinnt aber finanziellen Spielraum, wenn Dauerleser hinzutreten. Und wie steht es mit diesem Netz-Tagebuch? Es wird aus dem Haushalt der Druckausgabe heraus mitfinanziert und durch Werbung nicht verschandelt. Unser Ziel: 50 neue Abonnenten bis Ende Februar. Ein Vollabonnement kostet 50 €, ein ermäßigtes 35 € pro Jahr für sechs Hefte. Wer bis Ende Februar abonniert, erhält Sezession 58 kostenlos und bezahlt nur noch für fünf Hefte. Hier abonnieren.

2. Einzelheft bestellen: Heft 58 kostet 11 Euro zzgl. Versand, und damit sichs lohnt, kann man im Archiv nach weiteren interessanten Heften sehen - rund 30 ältere Ausgaben sind noch lieferbar, die Hefte der Jahrgänge bis einschließlich 2012 kosten nur 5 € pro Ausgabe. Hier einsehen und bestellen.

3. Probeheft bestellen: Wer noch nie eine Druckausgabe der Sezession in der Hand hatte, kann ein Probeheft anfordern. Wir versenden normalerweise nicht die aktuelle Ausgabe, sondern ein Exemplar aus älteren Beständen: Sezession hat Format, Schrift, Stil und Griffigkeit von Heft 1 an nie geändert ... Probeheft hier bestellen.

Unseren knapp 2500 Abonnenten danke ich für die gute Entscheidung, Sezession nicht nur im Netz zu lesen; wer einem möglichen Neu-Leser ein Probeheft zukommen lassen möchte, schreibe die Adresse an vertrieb(at)sezession.de und notiere dazu, ob wir das Heft mit "Empfehlung von" versenden sollen.

Im übrigen werde ich den Abonnement-Zähler in der ersten Zeile in den nächsten Tagen aktuell halten. Er sollte am Ende des Monats im Minusbereich angelangt sein!

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Kommentare (25)

martin harrell
18. Februar 2014 10:27
lasst uns doch mit abonnieren in ruh! im web zu publizieren ist schliesslich billig. wenn euer ziel ist, gutes zu bewirken, dann geht mich das was an. es ist zwar nur natürlich , daß jeder seine auflage steigern will, aber das ist eura sache.
martin harrell
18. Februar 2014 10:38
aha. mein betrag nicht freigeschaltet. statt sezession solltet ihr Euch sekte nennen.
martin harrell
18. Februar 2014 10:39
BEItrag

kommentar kubitschek:
meine güte, sind Sie aufgeregt. erstmal große pause, erstmal sammeln, dann 4. versuch.
martin harrell
18. Februar 2014 10:46
ok. entschuldigung faellig :-)
Falk K.
18. Februar 2014 13:16
Dafür dass ich alter Nassauer hier jeden Tag umsonst mitlese werde ich wenigstens ein Probeheft bestellen. Mal schauen ob das was für mich ist.

(Schließlich sind die Autoren viel viel viel gebildeter als ich - ehrlich - Ihr seid schwere Kost.)

Gruß
Steffen
18. Februar 2014 13:27
Was ist dieser Martin Harrell doch für ein - Spießer!
Strogoff
18. Februar 2014 15:31
Schon 15 gezeichnete Abos? Es geht voran.

Ist in der nächsten Ausgabe mal wieder ein Artikel von M K-H vorgesehen?
Es ist leider etwas ruhig um ihn geworden.
Stein
18. Februar 2014 18:15
Ich bin jetzt seit rund anderthalb Jahren Abonnent. Die meisten Ausgaben waren ihr Geld durchaus wert, ja manche sind richtige Perlen. Mit einem allerdings kann ich mich nicht anfreunden: dem Format - Sezession liegt einfach schlecht in der Hand.
Revolte
18. Februar 2014 21:10
Sezession lesen ist ein Ereignis. Die Haptik und der Geruch des Printmediums schlägt nach wie vor jede App und jedes iPad. Mir gefällt die pragmatische, unaufgeregte Gestaltung der Sezession, auch das ungewöhnliche Format und der jährliche Farbwechsel. Stilsicher und elegant, wie es sich für dieses Milieu gehört.
Erwalf
18. Februar 2014 22:07
Meine Händchen reichen aus, die Sezession zu halten. Nicht nur das Format macht die Sezession unvergleichlich. Bitte keine Änderungen, damit auch Kinder zufassen können.
Wahr-Sager
19. Februar 2014 01:40
Ich habe die Sezession schon einige Male in der Hand gehabt - sehr anspruchsvoll.
Was mir allerdings nicht gefällt, ist die rigide Zensur, wenn es um Zionismus, Geschichtsrevisionismus und generell kritische Anmerkungen zum Judentum geht. Mir ist einerseits klar, dass Rechte sich damit am liebsten nicht befassen möchten, weil man ihnen eh nachsagt, "Antisemiten" zu sein, aber auf der anderen Seite wird ein Weiterkommen so unmöglich gemacht, weil ständig nur an Symptomen herumgedoktert wird.
Da bevorzuge ich doch eher das COMPACT-Magazin. In dem dazugehörigen Blog von Jürgen Elsässer herrscht weit größere Meinungsfreiheit - selbst wenn auch dort gewisse Regeln eingehalten werden müssen, die aber offenbar und nachvollziehbar dem Selbstschutz dienen.
ch.
19. Februar 2014 10:28
Wie lange ist es jetzt her? 5-6-7 Jahre? Ich schau mir gleich mal wieder die alten Ausgaben an...

...!
Stil-Blüte
19. Februar 2014 12:11
@Wahr-Sager
So weit wie Sie bin ich gar nicht vergedrungen. Und doch geschieht es hin und wieder, scheinbar ohne Grund, daß Kommentare nicht veröffentlicht werden. Gestern habe ich Lob/Vorschlag für die 'Sezession' ausgesprochen. Der Beitrag ist nicht erschienen. Man fragt sich dann natürlich: Warum, wieso, weshalb.

antwort kubitschek:
er ist erschienen, Ihr vorschlag, aber Sie haben ihn wohl unter dem falschen beitrag eingestellt: unter dem nämlich, den ich über die tankstellen-begegnung schrieb. ich kopiere ihn hier nochmals rein, gut?

"Die ‚Sezession’s- Hefte sind zum Anfassen/Erfassen, zum Lesen/Belesen, zum Halten/Behalten bestens geeignet. Es ist jedesmal ein Gewinn zu erleben, wie das effiziente, preiswerte, jedoch eigentlich unbeliebte Standard-Druck-Format DIN-A-4 der ‚Sezession‘ durch aparte und einheitliche Gestaltung Gestalt annimmt und sich ästhetisch bewahrt. Wahren: Ja! Nur, das Auf-Bewahren könnte durch kumulierende Bindung (lieferbare Ordner-Rücken, die pressen, klemmen zusammenhalten und stehen – Haltung einnehmen im Bücherregal) zu schönen Büchern mit Buchrücken hergestellt werden, was Gästen, die vor dem Bücherregal stehenbleiben, und später als Erbe Kindern und Kindeskindern ins Auge sticht, so daß diese nicht auf dem Scheiterhaufen, sprich Reißwolf, Müllsack oder Dämmung landen. Die Kapalakenbändchen haben es vorgemacht, ein Hindurchschlängeln durch ‚vanitas‘.
Falk K.
19. Februar 2014 13:44
Herrje! Ja habt Ihr denn das Heft mit einer Drohne hier rüber geschossen?


Einen lieben Dank!
Hartwig
19. Februar 2014 14:49
Das Format ist genau richtig. Meine Hefte lese ich gern hier oder da, oft im ICE auf Dienstreise. Die jeweils aktuelle Ausgabe habe ich eigentlich immer in meiner Aktentasche. Entsprechend heruntergewirtschaftet sieht das Blatt dann aus, wenn nach zwei Monaten der Nachschub kommt. Geheftet oder als Schmuckstück im Bücherschrank? Nee! Da kann ich nicht mithalten.
Habe mich seit gestern auf ernstfall.org herumgetrieben. Dort geht es gerade heftig zur Sache. Entsprechend "niedlich" erscheinen mir dagegen die Beiträge, die aus dem Sezessionsheft einen physischen Fetisch machen wollen.
Stil-Blüte
19. Februar 2014 14:52
@ antwort kubitschek

Schon wieder schusselig. Verzeihen Sie mir eine Schusseligkeit? In alter Verbundenheit.
Inselbauer
19. Februar 2014 15:02
Die Sezession ist, obwohl das hier natürlich wieder einmal nicht offen ausgesprochen wird, auch ein betriebswirtschaftliches Vorbild für Gegenprojekte zum medialen Hauptstrom. Der Lebensstil passt sich dem Projekt an und umgekehrt, Rückschläge und Schwierigkeiten werden, soviel man sieht, nicht mit neurechter Borniertheit in den Konkurs hinein ignoriert sondern durchgestanden und der Spielraum systematisch erweitert. Der Anteil an idealistischen Zuträgern sichert vernünftige Kosten. Der Chef tritt als wirtschaftlich Verantwortlicher auf und nicht als faselnder Charismatiker. Offenbar geht es nur so.
Witzig ist der Abonnenten-Countdown im zweistelligen Bereich: Das erinnert mich an die "Magnum"- Folge, in der Higgins als ausgebildeter Boxer auftritt. Der Gegner schäumt vor Hass und flieht in seiner maßlosen Überraschtheit ;)
Bundschuh
19. Februar 2014 16:36
@Wahr-Sager: „Der Zionismus“ als Bewegung für einen jüdischen Nationalstaat in Eretz Israel ist für unsere Probleme nicht relevant. Der gesamte Nahost-Konflikt spielt sich eben dort und nicht hier ab. Die Sezession kann sich m. E. auch nicht ohne Inkonsequenz gänzlich diametral gegen den Zionismus stellen, ist doch das Recht das Eigene im Land der Väter zu bewahren und zu verteidigen gerade auch unser Thema. M. L. hat das hinsichtlich des Südafrika-Konflikts bereits in ähnlicher Weise angedeutet:
M.L.: Der Witz ist, Mandela könnte unter anderen Umständen auch eine Ikone für knallharte Nationalisten und völkische Freiheitskämpfer sein… so ist er aber auf der „richtigen“ Seite der Geschichte….

Wenn die Sezession über Seiten die jedem hier sattsam bekannten Verschwörungstheorien ausbreiten würde, würde sie wahrscheinlich weniger Leser aus dem AntiImp-Bereich gewinnen, als aus dem jetzigen Kreis verlieren. Die Mischung aus trockenem Realismus und unbeugsamem Willen zur Reaktion ist das Alleinstellungsmerkmal der Sezession.
Irmgard Hanke
19. Februar 2014 16:57
Antwort an Stil-Blüte

Gestern habe ich auf Ihren Vorschlag geantwortet und kopiere die Antwort hier auch nochmal rein:

Seit Jahren binde ich für Sezessionisten die Sezession jahrgangsweise in einer von Herrn Kubitschek ausgesuchten Gestaltung in den jeweiligen Jahresfarben. Wer auch diesen ordentlichen und schönen Anblick in seinem Bücherregal wünscht, kann sich gerne an mich wenden:
Buchbinderei Hanke, Klaber Nr. 24, 18279 Langhagen, Tel. 038456/66494, irmgard-hanke@web.de
Schopi
19. Februar 2014 17:13
"Da bevorzuge ich doch eher das COMPACT-Magazin"

Diese Heft habe ich im großen Zeitschriftenregal des Rewe Supermarktes gesehen - vielleicht auch ein Vertriebsweg für die Sezession?!

Diese Zeitschriftenmacher haben einen strategisch klugen Weg gewählt
Stein
19. Februar 2014 18:05
Eigenvertrieb und weitgehender Verzicht auf Werbung (die allerdings wohl eh nur aus der "Szene" kommen könnte) machen das Heft zwar relativ teuer und tragen sicher auch zur Beschränkung auf einen recht kleinen Leserkreis bei, dürften aber auch für maximale Unabhängigkeit sorgen. Von daher wäre ich über die Sezession hier bei Edeka um die Ecke eher nicht so glücklich.
Revolte
19. Februar 2014 18:54
@Wahr-Sager

Ja, genau, COMPACT, eine Zeitschrift für das aufgeweckte Kind, die noch wirklich investigativen und wissenschaftlichen Anspruch hat. Erinnert in seiner schrillen Aufmachung an eine Frauenzeitschrift oder einschlägige Schmuddelheftchen. Und genau so wunderlich und verquer geht es da auch inhaltlich zu. Geleitet von Elsässer, der das Magazin vor allem deshalb betreibt, weil er "gerne so 'n bisschen kriminalistisch" schreibt. Muss dieser "der Jud is an allem schuld"-Mief auch die Sezession ergreifen, damit Sie als Leser befriedigt sind?
Fredy
19. Februar 2014 21:29
Ohne Lichtmesz wär es, für mich, hier weitgehend uninteressant. Der Bursche könnte und sollte so viel mehr machen. Wann kommt denn endlich sein Buch raus? Für mich als agnostischem Bibelleser und -Kenner kaum zu erwarten. Auch wenn ich wie stets der Bequemlichkeit wegen über amazon bestelle. Ja, ich leiste meinen Beiteag zur Schlechtigkeit der Welt. Empörung bessert mich nicht.
Götz Kubitschek
19. Februar 2014 21:45
genug geschrieben. jetzt abo zeichnen und fertig.
gruß! götz kubitschek
Martin Lichtmesz
19. Februar 2014 21:40
Hier sei nur festgehalten: ich "zensiere" auf dieser Seite völlig absolutistisch und undemokratisch nach meinem Gutdünken, meiner Laune und meiner tagesverfassungsgemäßen Toleranzgrenze, besonders "gern" einen gewissen Typus von bequemerweise pseudonymen Rote-Pillen-Schluckern. Erpressung über den "Zensur"-Vorwurf zieht bei mir nicht. Und nun bitte ich von jeglichem Weiterspinnen dieser Debatte abzusehen, sonst schlägt wieder der "brutal gardener" zu.

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