20. Februar 2014

Hamburger Schulen: „Religiös gefärbte Konfliktlagen“

Gastbeitrag / 17 Kommentare

Die „Hamburger Morgenpost“ berichtet aktuell über ein internes Dokument des zur Hamburger Schulbehörde gehörenden „Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung“ mit dem Titel „Religiös gefärbte Konfliktlagen an Hamburger Schulen“, das einige neue Aspekte der durch zunehmende ethnokulturelle Vielfalt in Deutschland entstehenden Spannungen beleuchtet.

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Die Morgenpost beschreibt den Inhalt des Berichts:

Schüler werden unter Druck gesetzt, wenn sie kein Kopftuch tragen oder am Schwimmunterricht teilnehmen. Lehrer berichten von religiös motivierter Gewaltandrohung, von Diskriminierung und ständigem Ärger....Mädchen dürfen plötzlich im Unterricht der Grundschule weder tanzen noch spielen, Schüler fahren nicht mit auf Klassenreise...Jugendliche provozieren mit spontanen Gruppengebeten „in konfrontativer Absicht an einem zentralen Ort in der Schule“. ...Der Krieg in Syrien heizt die Stimmung weiter an, die Kämpfer werden zu Idolen. Von einer Schule heißt es, „dass sich eine deutliche Anspannung und Besorgnis in Kollegium und Schulgemeinschaft feststellen lasse“.

In einem zweiten Artikel heißt es weiter:

Es ist sogar die Rede davon, dass „Nichtmuslime von Gruppen von Jugendlichen aufgefordert werden, bestimmte Läden und Zonen nicht zu betreten“.

In den vergangenen Jahren gab einzelne Meldungen, die anekdotisch Ansätze solchen Vorgehens in Deutschland beschrieben, aber organisiert wirkende Anstrengungen dieser Art waren bislang nicht bekannt und wurden zumindest in öffentlich gewordenen Behördenberichten nicht angesprochen. Nun wird das Problem erstmals in einer offiziellen Darstellung als ethnokulturelle Erscheinung beschrieben und nicht hinter Floskeln wie „Jugendgewalt“ oder „Machokultur“ verschleiert.

Ähnliche Tendenzen sind in anderen europäischen Staaten schon seit längerem erkennbar. Sie geben einen Ausblick auf die Entwicklung, die nun offfenbar auch in Deutschland eingesetzt hat. Vor einigen Jahren beschrieb etwa eine als „Obin-Bericht“ bekannt gewordene Studie des französischen Bildungsministeriums ähnliche Konflikte an französischen Schulen, wo männliche Jugendliche als informelle Religionspolizei agieren und islamkonformes Verhalten bei Muslimen und Nichtmuslimen erzwingen und Unterricht über „unislamische“ Inhalte wie etwa die Schriften Voltaires sowie europäische Religion, Musik und Kunst praktisch unmöglich machen würden.

Eine Fortsetzung dieser Entwicklung sind die zuletzt in Großbritannien in Erscheinung getretenen islamischen Milizen, die versuchen, islamkonformes Verhalten in ganzen Stadtteilen durchzusetzen und diese dabei zu Sperrgebieten für Nichtmuslime und westlich lebende Muslime erklären. Aufgrund der dahinter stehenden weltanschaulichen Motive ist es zutreffend, diese Probleme als Teil einer Islamisierungsproblematik zu beschreiben.

Dies trifft auf andere Formen der von Muslimen ausgehenden Gewalt an Schulen jedoch nur bedingt zu. Islamische Äußerungen spielten bislang bei der von muslimischen Schülern gegen Deutsche verübten Gewalt an Schulen zwar eine gewisse Rolle, etwa wenn die Opfer als „Scheißchristen“ bezeichnet werden, und unter jungen Muslimen nimmt die Gewaltaffinität (anders als bei Anhängern anderer Religionen) mit dem Grad der Religiosität zu.

Die Motive der Täter sind aber meist nicht weltanschaulicher Natur. Im Vordergrund steht in der Regel das Streben nach Statusgewinn, der in orientalischen Kulturen an die Demonstration von Stärke durch die Demütigung Schwächerer gebunden ist. Wenn die Täter „Ehre“ als Gewaltmotiv angeben, steht dahinter ein entsprechend definierter Ehrbegriff, der europäischen Ehrbegriffen diametral entgegengesetzt ist.

Dieser Begriff von „Ehre“ ist als solcher aber nicht islamspezifisch. Anders als in den Herkunftsgesellschaften steht diesem Begriff in Deutschland zudem kein kulturelles Korrektiv in Form eines autoritären Umgangs mit Normabweichungen zur Seite. Die Herausforderung stößt statt dessen auf Nachgiebigkeit und die Suche nach eigenem Fehlverhalten, das die Aggression mutmaßlich provoziert habe, was Verachtung schürt.

Wenn muslimische Jugendliche in großer Zahl wie zuletzt in Hamburg gewaltsame Konfrontation mit der Polizei suchen, dann ist dies dementsprechend nicht die Folge von „Polizeigewalt“, sondern die Folge von Verachtung gegenüber der als schwach wahrgenommenen deutschen Polizei und Gesellschaft. Die Gewalt ist auch nicht ohne weiteres mit Deutschfeindlichkeit zu erklären, die unter Orientalen deutlich weniger verbreitet ist als in einigen europäischen Völkern. Deutsche werden vielmehr Ziel von Gewalt, weil sie als schwache „Opfer“ betrachtet werden.

Die jetzt als Reaktion auf die Entwicklung in Hamburger Schulen ergriffene Maßnahme, jungen Muslimen durch den Verfassungsschutz erklären zu lassen, daß sie einer „mißbrauchten“ Form des Islam folgen würden, werden absehbar scheitern, da sie die Wahrnehmung stärken werden, daß gerade der von Deutschen abgelehnte Islam der eigentlich authentische Islam ist.

Hinter Versuchen, Muslimen diese Form des Islams zu vermitteln, wird eine aus Furcht geborene pädagogische Absicht erkannt und als Bestätigung dafür verstanden, daß man mit seiner Entscheidung für einen vitalen, starken und selbstbewußten Islam auf dem richtigen Weg ist. Aus dem gleichen Grund sind auch staatliche Initiativen gegen orientalische „Ehrkultur“ und „Machokultur“ wenig aussichtsreich.

Ebenso fehlgeleitet sind Hoffnungen, die weiterhin davon ausgehen, daß die Probleme durch Assimilation verschwinden werden. Weder salafistische Muslime noch orientalische Gewalttäter sind in der Regel in ihrer traditionellen Kultur verwurzelt, sondern meist in Europa aufgewachsene Jugendliche und junge Männer, die sich sich in vieler Hinsicht an westliche Kultur angepasst haben. Sie empfinden dennoch keine Bindung an Deutschland und haben erkannt, daß sie für ihr ethnokulturelles Kollektiv mehr erreichen können als ihre angepasster lebenden Vorfahren der ersten und zweiten Migrantengeneration.

Es trifft auch nicht zu, daß sich in jedem Muslim ein versteckter Anhänger westlicher Zivilisation verbirgt, der von seiner Tradition befreit werden möchte. Muslimische Frauen würden das Kopftuch häufig nicht ablegen, wenn sie eine Wahl hätten, weil es ihnen das Gefühl der moralischen Überlegenheit und der Zugehörigkeit zu einer starken Gemeinschaft gibt.

Das westliche Ideal der kinder- und bindungslosen Frau, die sich für berufliche Selbstverwirklichung zu Markte trägt und mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern lebt, ist nicht universell. Wenn deutsche Frauen zudem von männlichen Muslimen verbreitet als „Huren“ und „Schlampen“ angesehen und entsprechend behandelt werden, bringt dies nicht nur die Verachtung für westlich lebende Frauen zum Ausdruck, sondern auch Verachtung für deutsche Männer, die dies ohne erkennbaren Widerstand akzeptieren.

Somit ist Differenzierung zwischen islambezogenen Problemen und solchen Problemen erforderlich, die unabhängig von weltanschaulichen Inhalten durch ethnokulturelle Gegensätze entstehen, wobei die zu Tage tretenden weltanschaulichen Spannungen zwischen verschiedenen islamischen Strömungen zumindest zur Kenntnis zu nehmen sind. Insgesamt ändert diese Differenzierung aber wenig daran, daß die Präsenz von Muslimen in Deutschland mit Herausforderungen verbunden ist, die Deutsche zur überfälligen Auseinandersetzung mit den Fehlentwicklungen und Schwächen ihrer eigenen Kultur zwingen werden. Jeder Herausforderung wohnt dabei die Möglichkeit inne, daß man ihr nicht gewachsen ist.


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Kommentare (17)

Nordlaender
20. Februar 2014 09:23

"Es ist sogar die Rede davon, dass „Nichtmuslime von Gruppen von Jugendlichen aufgefordert werden, bestimmte Läden und Zonen nicht zu betreten“

Das ist normal. Die Natur gewinnt am Ende immer. Uns wurde zu meiner Zeit noch - bevor sich später die Auswirkungen der Großen Kulturrevolution 1968f zunehmend bemerkbar machten - gelehrt, daß es nirgendwo in der Welt ein Machtvakuum geben kann.

Ein einziges Mal nur in all den letzten Jahren begegnete mir ein recht hellhäutiges und blondes türkisches Mädchen - auch die Mutter hatte blondes Haar, der Bruder hingegen ein typischer Eisdielen-Macho - das tatsächlich sagte, sie sei eine Deutsche. Die Religion spielt keine primäre Rolle, verstärkt höchstens den ethnischen Gruppenzusammenhalt.

Zu unseren Ungunsten korrigiert die Natur: Die Geschlechterleugnung ("gender"-Hauptverströmungsverfahren der Judith Butler) funkioniert nicht, all die Kopien der Schwerverbrecherräpper in den Medien dürften bereits ausreichen als Kommentar für dererlei Alfanzereien.

Statt Weltoffenheit - ein Ziel, dessen Formulierung eine fortgeschrittene geistige Undichte zwingend voraussetzt - und herrschaftsfreiem Dialog nun also die Fortsetzung des ewigen Spieles: Wir - oder die.

Wenn Zweie streiten (wie geplant), dann freut sich ...

Ein Fremder aus Elea
20. Februar 2014 09:56

Wenn die Täter „Ehre“ als Gewaltmotiv angeben, steht dahinter ein entsprechend definierter Ehrbegriff, der europäischen Ehrbegriffen diametral entgegengesetzt ist.

Der Begriff "Ehre" hieß wohl ursprünglich "Gastgeschenkwürdigkeit", wobei sich sodann die Frage stellt, wodurch man Gastgeschenke verdient, welche ihre Antwort in "Dadurch, daß man seinen Teil tut." findet.

Und soweit dürfte das universell in Eurasien gelten.

Stellt sich also weiters die Frage, wodurch man seinen Teil tut. Nun, dadurch, daß man gesellschaftlichen Fehlentwicklungen entgegentritt.

Und das wiederum führt auf die Frage, welche gesellschaftlichen Fehlentwicklungen man kennt und fürchtet.

Und da nun unterscheiden sich Christentum und Islam.

Das Christentum kennt und fürchtet die Verhärtung selbstgerechter Herzen, eine Gesellschaft, in welcher alles rechtens abläuft, und gerade deswegen auch die größten Ungerechtigkeiten schulterzuckend begangen werden.

Der Islam hingegen kennt und fürchtet die Konzentration der Macht in den Händen einer korrupten Elite.

Deswegen tut der Christ seinen Teil dadurch, daß er das Gemeinwohl zum gesellschaftlichen Maßstab macht, und insbesondere der Ritter seinen Teil dadurch, daß er sich zum Streiter für andere und nicht sich selbst macht, und der Moslem seinen Teil dadurch, daß er seine Macht und seine Interessen behauptet, um sie nicht einer korrupten Elite abzutreten.

Der Unterschied ist also ein rational-historischer. Nichts daran ist Folklore oder Instinkt, wiewohl selbstverständlich die gefürchteten Fehlentwicklungen durchaus etwas mit Instinkten zu tun haben.

In der heutigen Zeit ist es unmöglich, dem Moslem einzureden, daß seine Furcht, und damit sein Ehrbegriff, unbegründet seien.

Er hat faktisch Recht, was daran liegt, daß unsere Gesellschaft sich in einer Phase befindet, in welcher ihr stärkster Instinkt schläft, es gibt zur Zeit schlicht nichts, was zum achtungsheischenden Vorbild taugt.

Aber das wird nicht so bleiben. Und wenn sich das ändert, dann ändert sich auch die Form des rational angepaßten Ehrbegriffs mit ihm.

Andererseits... es mag sehr lange dauern, bis der christliche Ehrbegriff wieder aufersteht. Bis dahin mögen eine ganze Reihe anderer kommen. Aber wie auch immer, der muslimische Ehrbegriff hat lediglich heute seine Zeit im Okzident.

Karolus
20. Februar 2014 15:40

Wer wäre denn Ihrer Meinung nach der Dritte, der sich da freue, Nordländer?

Nordlaender
20. Februar 2014 16:15

@ Karolus

Gewisse Spuren, die in die Finanzwelt (Wallstreet) führen, lassen sich nicht übersehen.

https://korrektheiten.com/2012/06/23/peter-sutherland-un-migration-ethnische-homogenitaet-multikulturell/

https://www.youtube.com/watch?v=JaZ7FDr7hD0

Trouver
20. Februar 2014 20:40

Sperrgebiet fuer Nichtmuslime auf deutschem Boden? Auf dem BRD-Staatsgebiet? Bravo!!

Denn es ist ja Ende der Luege.

Trouver
20. Februar 2014 20:49

Werter Nordlaender, koennen Sie, bitte, erklaeren, warum jene Wall-Street einem weissen Miami-Arier zurueckschiessen NICHT verbietet und diesem aus Hamburg - schon?

Ist, vielleicht, Schuld anderswo zu suchen? Nicht bei Amerikanetn, sondern Etwa in Berlin?

Revolte
20. Februar 2014 22:59

Hierzu passen auch folgende Meldungen:

Oberstufen-Schüler in Bonn-Bad Godesberg werden immer häufiger Opfer gezielter Bandenangriffe:

https://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bad-godesberg/godesberg-zentrum/Schule-warnt-vor-Bandengewalt-Ako-Schueler-werden-Ziel-von-Angriffen-article1270508.html

Und sog. Muslim-Patrouillen, die ganze Viertel nach Scharia-Recht kontrollieren, sind in London gerade verboten worden:

https://www.pi-news.net/2014/02/london-richter-gegen-religioese-selbstjustiz/

Kiki
20. Februar 2014 23:30

@Trouver
Ach, wenn die Welt so einfach wäre!

Ein kleines Fischlein aus der Entourage der dicken Haie meinte einst in den 1930er Jahren: achten Sie auf die Zufälle! Diese Maxime sei auch Ihnen an Ihr jugentliches, leichtgläubiges Herz gelegt.

Es ist reinste Zeitverschwendung, sich wegen Heloten, Kapos und vergleichbarem Rohmaterial in dem Satrapien den Kopf zu zerbrechen. Im Zeitalter des Internets muß niemand dumm sterben - nicht einmal Tiehnies mit viiiiel Freizeit (den mannigfaltigen Schul- und Unireformen sei es gedankt).

Nordlaender
20. Februar 2014 23:49

@ Trouver

Berlin wird sehr gut "beraten":

"Alexander C. Dibelius (* 23. Oktober 1959 in München[1]) ist ein deutscher Finanzmanager und ehemaliger Assistenzarzt für Herzchirurgie; seit Dezember 2004 ist er alleiniger Geschäftsleiter der US-amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs für Deutschland, Österreich, Russland sowie Zentral- und Osteuropa. ...
Dibelius ist Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel und gemeinsam mit weiteren Vertrauten von Goldman Sachs, u. a. Philip D. Murphy (bis 2013 US-Botschafter in Berlin), Mitglied im deutsch-amerikanischen Elitenetzwerk Atlantik-Brücke.[4]"
(wikipedia, sic)

Merkel ist Mitglied der Atlantikbrücke:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Mitgliedern_der_Atlantik-Br%C3%BCcke

Vergessen Sie es, jetzt mal etwas Lustiges zum Abschalten:

https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=NlIhtb3dIqU

Rumpelstilzchen
21. Februar 2014 08:53

Zunächst Danke an Thomas Schmidt für den umfangreichen Pressespiegel.

Bei "Religiös gefärbten Konfliktlagen" hilft nur
"Toleranz üben üben"
So heißt eine unsäglich dumme Aktion der evangelischen Kirche Hessen Nassau.
Guckst Du dumm:

https://www.ekhn.de/aktuell/toleranz-ueben-ueben/startseite.html
Dort ist zu lesen:" daher möchten wir Sie ermutigen, nicht aufzuhören, mit dem Toleranz-Üben anzufangen." Und die Frage wird gestellt:" wie tolerant sind Sie eigentlich ?" Und :"Lernen Sie Ihren Toleranz-Typ kennen."
Ehrlich gesagt, den Typen, der meine Toleranz herausfordert, den möchte ich lieber nicht kennenlernen. Und wenn es denn sein muß, entsprechend gewappnet.
Diese dümmliche Aktion wird zynisch, wenn wir den Fall Kirchweyhe oder Berlin Alexanderplatz unter dem Pseudowert Toleranz betrachten.

Empört Euch !!! Null Toleranz gegenüber Gewalt !!!
Du kannst der Nächste sein.

Nordlaender
21. Februar 2014 10:35

@ Revolte

Die Photographien der Patrouilleure in diesem PI-News-Artikel erschüttern mich. Rationalität ist heuer ja furchtbar in Mode, ich bin eher und vorrangig ein Sehmann. Da ich nicht gerade in einer Metropole wie Hamburg oder Berlin lebe, habe ich erst vor drei Monaten zum ersten Male eine vollständig verhüllte Burkaträgerin in einem Stadtviertel gesehen, das früher einmal zu Deutschland gehört hat. Es hat mich schockiert, mir einen Hieb versetzt, es ist etwas passiert, bei dem ich mich schwertue, die passenden Wort zu finden. Vielleicht so: Es ist nicht die Burka, es ist der Einfall in mein Land, in unser Land.

Weil das Verlangen nach Zugehörigkeit wohl eine anthropologische Konstante darstellt, wundert es mich nicht, wenn es Weiße gibt, womöglich bei einer allein(nicht)erziehenden Mutter aufgewachsen, übersättigt von all den tagtäglichen Dauerbespassungssalven der Hauptstrommedien, die sich so einer orientalischen Religion zuwenden.
Und es wundert mich auch nicht, wenn Orientale in der dritten Generation hier radikaler werden, als in der ersten und zweiten. Brutalität innerhalb der Familien, vor längerer Zeit berichtete eine Fernsehdokumentation über Paris, daß dort Söhne ihren Müttern etwas verbieten, was aus unserer Sicht ganz normale, alltagsübliche Damenbekleidung darstellt.

Immerhin auf PI-News sehr klare Ansagen des unbeirrbaren "Kewil" gegen den Prokrustianismus der immer lauter wütenden Gleichschaltungsbewegung ("Homo-Lobby"), ansonsten entscheide ich mich bei der Wahl zwischen Pest (Geschlechterleugnung - "gender"-Hauptverströmung wie im Programm der Christlich-Demokratischen Union) und Cholera (Orientale, die nicht zu uns Europäern passen, ob nun Moslems oder nicht), ganz bewußt für einen leichten Schnupfen. Nicht sonderlich bequem, zwischen zwei Stühlen zu sitzen, aber es nützt ja nichts.

Karl
21. Februar 2014 13:16

@ Trouver

"Ist, vielleicht, Schuld anderswo zu suchen?"

Wenn Sie wirklich etwas lernen wollen über unsere Welt:

https://kulturstudio.wordpress.com/2014/02/09/der-letzte-akt-die-kriegserklarung-der-globalisierer-an-alle-volker-der-welt/

Trouver
21. Februar 2014 16:02

Lieber Nordländer. das war, leider, nicht meine Frage.

Vielmehr war sie - warum sich ein WASP vor Schikane wehren darf und ein nicht weniger bleicher Hamburger - nicht?

Würde Wall-Street international gleich erstickend agieren, dann hätte sie keine Ausnahmen gemacht.

Oder doch?

Trouver
21. Februar 2014 16:07

@achten Sie auf die Zufälle!:

welche "Zufälle", liebe KiKi?

Ich bin nämlich von der Explizitheit voll begeistert!

Belsøe
21. Februar 2014 19:10

Add some more:

https://www.welt.de/politik/ausland/article124661961/Gauck-lockt-Inder-Wir-haben-Platz-in-Deutschland.html

Nordlaender
22. Februar 2014 17:27

@ Trouver

"Würde Wall-Street international gleich erstickend agieren"

Warum sollten denn unsere europäischen Staaten ganz genauso, auf die gleiche Art und Weise bekämpft werden, bei den besonderen Bedingungen, die hier herrschen, wie den VSA der Garaus beschert wird, z.B. durch die Politik der Duldung von illegalen Latinos auf Staatsterritorium sowohl durch die "neocons" als auch die von der Wallstreet finanzierten "democrats"?

"Der Todesfall Trayvon Martin ereignete sich am Abend des 26. Februar 2012 in Sanford, Florida, als der 17-jährige Afroamerikaner und Highschool-Schüler Trayvon Martin (* 7. Februar 1995) von dem 28-jährigen Hispanic George Zimmerman, einem Nachbarschaftswachtmann des dortigen Viertels, erschossen wurde. Als Begründung gab Zimmerman Notwehr an.[1][2] Dieser Todesfall und seine Umstände lösten in den USA eine landesweite Rassismusdiskussion aus..."
(wikipedia, sic)

Warum löste dieser Fall in den VSA denn eigentlich eine Diskussion über "racism" aus, während z.B. die Vergewaltigungen Weißer in den Haftanstalten durch Schwarze und die wesentlich höhere Kriminalität Schwarzer im Vergleich zu Weißen nicht Thema sind?

Kiki
22. Februar 2014 19:30

@Trouver
Einer meiner Lieblingszufälle (der mich seinerzeit auch vom Glauben abfallen ließ) ist beispielweise der putzige Umstand, daß 1939 Polen links von Deutschland, rechts von der Sowjetunion gleichzeitig überfallen wird, die Guten, Edlen und Wahren jedoch nur Deutschland den Krieg erklären ... fand ich als Tiehnie schon komisch (die Sowjets überfallen im November desselben Jahres auch Finnland und weder in London oder Paris juckt es jemand - von Washington ganz zu schweigen; fand ich auch seltsam angesichts des ganzen Menschenrechts- und Demokratiegeschwätzes der Guten, Edlen und Wahren).

Oder daß die Deutschen während der Weimarer Zeit von den edlen Sieger bis zum Verhungern drangsaliert wurden und jede nicht pünktliche Zahlung der mörderischen Versaillesraten mit Blockaden, Besetzungen usw geahndet wurde. Ein Hitler kommt an die Macht und sagt ungefähr: nö, keine Lust mehr. Wir zahlen nichts bzw wie es uns paßt und plötzlich ging dies ohne Probleme. Auf einmal lebt die Wirtschaft wieder auf, den Leuten geht es wieder gut - man hat wieder Geld ... einfach so. Und vorher nicht im geringsten.

Meine doppelbenamte GeschichtslehrerIn meinte allen Ernstes auf meine verwunderte Tienäjdscherfrage, was denn damals in die Alliierten gefahren sei, gequält grinsend, die Guten, Edlen und Wahren hätten wohl ganz plötzlich eingesehen, daß sie sich 1918 ein bißchen vergaloppiert haben und da wollten sie sich mit ihrer Nachgiebigkeit ein bißchen bei den geschundenen Deutschen entschuldigen oder so ...

Dies als zwei Beispiele für Zufälle, die einen schon etwas nachdenklich werden lassen, wenn man weiß, wie Menschen eigentlich gestrickt sind und von welchen Motiven Politik tatsächlich beherrscht wird.

Außerdem: woher nehmen Sie Ihre Überzeugung, daß der WASP sich gegen Angriffe von Pluswesen wehren darf? Gugeln Sie einmal nach dem Knock-out Spiel in den Staaten. Dies dürfte als Einstieg genügen.

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