Sezession
16. April 2014

Der romantische Dünger

Götz Kubitschek / 15 Kommentare

umschlag_59.inddpdf der Druckfassung aus Sezession 59 / April 2014

Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

»Das Genaue ist das Falsche. Es läßt den Hof, den Nimbus nicht zu. Unsere Lebenssphäre ist das Vage, das Ungefähre« (Botho Strauß). --- Es gibt in der Sphäre der Politik – also dort, wo es um den Bau und den Erhalt der politischen Ordnung geht – drei unverzichtbare Kategorien für jeden Rechten:

das Volk (die ethnisch-kulturelle, nicht starre, aber erkennbar abgegrenzte Schicksalsgemeinschaft), die Nation (diese Willensbekundung des Volkes zur Souveränität) und die Große Erzählung (den Bericht über die Tage und Taten des »Wir«, das aus dieser Erzählung Kraft schöpft).

Leider steht es – um es mit einem Rest an Hoffnung auszudrücken – in Deutschland mit diesen drei Größen nicht zum Besten. Das Volk schrumpft, die Verluste werden durch Zuwanderer ausgeglichen, ein quantitativer Austausch, bei dem die Qualität (das heißt: die Unverwechselbarkeit, die aus der Verwurzelung rührt) keine Rolle mehr spielt. Man muß ja auch zugeben: Ob der weltläufige Konsument als Spanier in München, als Türke in New York oder als Deutscher in London jobben und shoppen geht, ist letztlich egal. Dem Volk wird dadurch doppelt zugesetzt, beides raubt ihm seine Eigentümlichkeit – unumkehrbar wahrscheinlich.

Zur Nation ist zu sagen, daß sie ihre Souveränität nach 1945 nie mehr zurückerhalten und allein in den vergangenen zwanzig Jahren so viele Kernkompetenzen an supranationale Institutionen abgegeben hat, daß alles politische Handeln wirkt, als klebe man Tapeten über schimmlige Wände.

Von der Großen Erzählung schließlich ist die Ausleuchtung der großen Sauereien geblieben. Natürlich kann man Christopher Clarks Bericht über den somnambulen Taumel in den Ersten Weltkrieg für einen ersten Schritt auf dem Weg der Rückeroberung verlorener Deutungsmacht halten, indes: Während wir auf diesen klitzekleinen Historikerstreit hoffen, speist die Deutsche Filmförderung achteinhalb Millionen Euro in die Hollywood-Schmonzette Monuments Man ein, weil George Clooney in Merseburg und Babelsberg dreht. Er behauptet in seinem Film, daß es die Amerikaner gewesen seien, die inmitten der kleinen Unordnung des alliierten Vormarsches das kulturelle Erbe der Menschheit vor der Zerstörung bewahrten. Gedreht hat dieser grinsende Blender beispielsweise auch in Halberstadt, diesem kriegsunwichtigen Städtchen, das am 8. April 1945 innerhalb von zwanzig Minuten durch Bomben vollkommen zerstört wurde. Drei Tage später marschierten die Amerikaner in das ein, was ihre Luftwaffe übriggelassen hatte, und vermutlich zog irgendein Clooney schon damals aus den Trümmern ein Gemälde mit angekohltem Rahmen, um es für die Menschheit aufzubewahren.

»Für uns also heißt es: überaus aufmerksam untergehen«, schreibt Botho Strauß. Mit »uns« kann er nur uns meinen.

---

Die Neue Rechte wird seit Alain de Benoists Programm einer Kulturrevolution von rechts mit Antonio Gramscis Strategie der Eroberung der kulturellen Hegemonie in Verbindung gebracht: Wer Begriffe definiere, Debatten führe und gewinne, Slogans durchsetze und die Kultur weltanschaulich kanonisiere, werde zu einem Machtfaktor, den die Politik auf Dauer nicht ignorieren könne. Wir haben diesen Ansatz in der Sezession nicht nur etliche Male durchdekliniert – die Sezession selbst ist eine Strecke auf diesem Weg. Dabei gab und gibt es stets drei Sphären: den Einzelnen, die Politik und das Ganze.

Der Einzelne zielt auf die Verwirklichung des ihm Angemessenen und hinterläßt dabei eine Spur. Dieser Anspruch der ersten Sphäre ist in seinem Wechselspiel aus Freiheit und Bindung eines der großen, konservativen Themen – er wirft die Frage nach innen- und außengeleitetem Handeln, nach Dienst und Einpassung, Widerstand und Ego non auf; Es geht also um ein grundsätzliches Zurechtkommen, um das eigene Schicksal, um das »Eigentum« in einem weit über den Besitz hinausweisenden Sinn. Diese erste Sphäre ist total, sie ist existentiell und spielt für die Frage nach der Strategie Gramscis insofern eine Rolle, als aus ihr heraus ein Gutteil jener Persönlichkeit geformt, gestärkt und entlassen wird, die ausgreifen und Wirkung entfalten möchte.


Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Kommentare (15)

Rainer Gebhardt
16. April 2014 08:38

Das ganze Heft: exzellent! Auch Ihr Beitrag, Herr Kubitscheck - obwohl der etwas hermetisch ist. Doch werden die Adressaten die Botschaft verstanden haben. Schöne Restwoche und Frohe Ostern!

Albert
16. April 2014 11:16

Ein klasse Aufsatz - ein echter Kubitschek - einer der sieben Reiter ... - kalt, elektrisierend, nur an den gerichtet, der "es schon sein eigen nennt als innerstes Begehren".

Mehr davon, nachdem es in letzter Zeit so still um G.K. geworden ist ...

Nach der Lektüre solcher Texte erscheint mir mein Alltag noch schaler, als er ohnehin schon ist... es kitzelt meinen Hunger nach dem schon verschütteten, großen Erleben wach, nach dem bündischen Tritt...

Ein Fremder aus Elea
16. April 2014 12:06

Politik dürfte stets den materiellen Vorteil dessen verfolgen, wessen Statthalter sie ist.

Glaubensbekenntnisse von Politikern sind also nicht soooo interessant.

Und was die Menschen glauben, hängt stark davon ab, was man ihnen erzählt, und zwar in erster Linie nicht von der großen Erzählung, sondern von der großen Lüge.

Erst in zweiter Linie von der großen Erzählung.

Gut, dennoch gibt sie den Kurs vor, die Lüge dient immer nur der Überwindung einzelner Hindernisse, wie ja gerade wieder schön zu sehen. Aber gab sie jemals den Kurs aus rein individuell-ästhetischen Gründen vor? Oder dienen Erzählungen stets, eben wie die Politik, dem materiellen Vorteil ihres Autors?

Ganz gleich, welches Beispiel wir betrachten, also etwa auch im Falle des Kreisauer Kreises?

Woher kam dessen Verpflichtung auf eine neue Schlichtheit?

Aus individuell-ästhetischem Empfinden oder aus der Annahme Deutschlands zukünftiger Ohnmacht? In welcher die einstigen Eliten nur dann weiterhin den Ton angeben könnten, wenn alle Deutschen zu Einbußen bereit wären?

Andernfalls würde Deutschland fremdbestimmt, wie geschehen.

Nein, jede Geschichte spricht jemandem aus dem Herzen, dessen Wohl sie dienlich ist.

Ich zitiere das Gleichnis vom guten Hirten:

Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer nicht zur Tür eingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Mörder. Der aber zur Tür hineingeht, der ist ein Hirte der Schafe. Dem tut der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie aus. Und wenn er seine Schafe hat ausgelassen, geht er vor ihnen hin, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen von ihm; denn sie kennen der Fremden Stimme nicht.

Durch die Tür gehen: Eine Geschichte davon erzählen, wo man hin will.

Einem Fremden nicht folgen: Die eigenen Überzeugungen nicht in seinen Worten wiederfinden.

Durch das Fenster einsteigen: Durch Lug und Trug auf den eigenen Kurs drängen.

Damit ist im Grunde alles zu dem Thema gesagt.

Ich könnte noch auf dieses und jenes eingehen, was im Artikel aufgeworfen wurde, aber ich möchte das hier nicht tun. Vielleicht später.

Disobbedisco!
16. April 2014 17:32

»Du mußt dein Leben ändern!« - mehr gibt es dazu nicht zu sagen, großartiger, seltsam unter die Haut gehender Text.

Inselbauer
16. April 2014 18:19

Sehr guter Aufsatz, überhaupt eine hervorragende Nummer. In letzter Zeit nur noch sehr gut Nummern (...)
Man fragt sich, wovon Sie das bezahlen...

Stil-Blüte
16. April 2014 19:42

Erst im Heft, dann hier noch einmal gelesen, bin ich der Ernsthaftigkeit Ihres Beitrags zuteil geworden, passend zur Karwoche. Danach dann Ihnen und Ihren Leuten - einen frohen Osterspaziergang, sind doch...

Vom Eise befreit [...] Strom und Bäche
durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
im Tale gründet Hoffnungsglück...

eulenfurz
16. April 2014 23:01

Gibt es für einen "Rechten" tatsächlich nur das Ordnungsgefüge "Volk"? Was ist mit Familie, Region, Sprache, Kultur, Religion, Sippe, Stadtteil, Rasse, Dorf, Landschaft, Besitz, Geschichte, Stand, Geschlecht, Ahnen, Erben? All dieses wird von den Tätern, Nutznießern und Mitmachern der herrschenden Zustände fallengelassen, angegriffen und aufgelöst.

Der in seiner Ordnung verwurzelte Mensch wird zum Produktionsnomaden und zur Konsummonade. Pervers ist dabei nicht, daß Massengesellschaften widernatürliche Entwurzelungstendenzen zwangsläufig befördern, sondern die Ergebenheit der Herde in ihr vermeintlich unabwendbares Schicksal, einer Herde, die zu immer größeren Teilen gar einen Kult um die Auflösung alles Auflösbaren treibt.

Future Man
17. April 2014 00:17

Volle Zustimmung - bis auf die letzten drei Sätze.

Ein Fremder aus Elea
17. April 2014 08:26

Man kann die Sache auch unter dem Aspekt des Antriebs des Regierungshandels fassen:

https://bereitschaftsfront.blogspot.com/2014/04/anbauten.html

Demnach wäre die politische Romantik eine lustangetriebene Bewegung, welche es allerdings ebenso in Frankreich und der Sowjetunion gegeben hätte.

Der einzige Unterschied zu Deutschland besteht darin, daß in den anderen beiden Fällen die Bewegung zu einer Technokratie verkrustete.

Es fällt nicht schwer, sich das auch für das Dritte Reich vorzustellen, für den Fall, daß es überlebt hätte.

Zur Spannung zwischen Ideal und Realität, der Wille mag sich im Einzelnen einst entsprechen, wenn er alt genug geworden ist, aber wer jünger ist, hat noch etwas vor sich, ganze Gemeinschaften immer:

https://bereitschaftsfront.blogspot.com/2014/04/entruckung.html

Windwärgut
17. April 2014 09:32

"Doch werden die Adressaten die Botschaft verstanden haben."
"bin ich der Ernsthaftigkeit Ihres Beitrags zuteil geworden"
"Ich könnte noch auf dieses und jenes eingehen, was im Artikel aufgeworfen wurde, aber ich möchte das hier nicht tun. Vielleicht später."

Bedauerliche Verfassung von Kräften die man doch noch brauchte und die über ein sich wohlweislich ausgebendes Erwägen und Raunen nicht mehr herauskommen.
Karfreitag als Kummertag passt schon, nur jede Hoffnung kann/hat man längst fahren lassen.
Beklagt nicht Euren schalen Alltag, sondern kriegt doch mal den Arsch hoch, auch geistig, denn das bloße stete Wiederkäuen von hundert Jahre Altem trägt keine Frucht.

kommentar kubitschek:
täte Ihnen gern ausführlich antworten, geht aber nicht, weil ich meinen arsch gerade vom bürostuhl hochgekriegt habe, um nach den wiederkäuern zu sehen. vielleicht später.

Revolte
17. April 2014 14:53

@Windwärgut

Ja, selbst einen Sturm entfachen oder im Windschatten reiten - das ist wohl immer schon die Gretchenfrage aller großen Umstürze gewesen.
Die Crux: es gibt in unseren Breitengraden keinen Wind, in dessen Schatten man reiten könnte - das sind alles nur laue Lüftchen.

Gegenwärtig ist es in unserer Enklave ein "Wandern im Nebel", wie sie Hermann Hesse beschreibt:

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

Die Ein-Mann-Kasernen sitzen verstreut im ganzen Land, jeder wartet darauf, dass der andere vorprescht.
Wir brauchen einen physischen Zusammenschluss. Nur daraus kann Dynamik entstehen.

Rainer Gebhardt
17. April 2014 16:00

@ Windwärgut

„Bedauerliche Verfassung von Kräften die man doch noch brauchte und die über ein sich wohlweislich ausgebendes Erwägen und Raunen nicht mehr herauskommen.“

Starker Tobak, den Sie da verabreichen. Warum auch nicht? Mit ihrem nickname können Sie entspannt hinter der Gardine stehen und das Treiben auf Sezession ganz gefahrlos betrachten.
Nicht das Sie mich falsch verstehen, ich fordere niemanden auf das Visier hochzuklappen, aber wer hier mit offenem Visier antritt, dem muß man nicht auf die Sprünge helfen wollen.

Und wie kommen Sie darauf, daß mein Alltag schal ist. Mitnichten ist er das. Allein das Erschein der Sezession sorgt schon für Aufregung. Und was das „Arsch hoch kriegen“ angeht, das beginnt ja auch im Kopf, oder?

Nun weiß ich nicht, wie Sie Kubitscheks fordenden Aufsatz verstehen, deshalb ein paar Sätze durch meine Brille.

Ich lese ihn vor allem als Plädoyer für den Mut in der Wahrheit zu leben. Und da liegt auch schon der Hase im Pfeffer. Denn in der Wahrheit zu leben, das heißt auch (nicht nur): bestimmte öffentlichen Räume nicht zu betreten, und die Politik ist einer dieser Räume. Es ist das Dilemma der Dissidenz (oder sollte ich sagen: der Sezessionisten (ich schließe mich mit ein)), daß sie ein Ziel hat, aber die Zweck-Mittel-Logik auf dem Weg zu diesem Ziel nicht in Anschlag bringt oder nicht bringen kann, ohne Gefahr zu laufen die Sphäre der Wahrheit zu verlassen.

Kröten schlucken und Politik machen - das sind zwei Seiten der Medaille „Realismus“. Und wer das eine nicht kann, soll das andere nicht tun wollen. Eine unnachgiebige Haltung, eine unverbogene Gesinnung verbieten es „mitmischen“ zu wollen.

Ich bin mir nur nicht so sicher, ob es in der Politik überhaupt um Wahrheit geht oder ob Politik praktizierte Moralität ist. Und wir sollten uns im Klaren darüber sein, daß wir in dem Moment, in dem wir sagen „Hier stehe ich und kann nicht anders“ unserer Gesinnung folgen und weniger einer Verantwortung – worin immer die jeder Einzelne für sich bestimmt. Das ist kein Werturteil, nur die Feststellung eines nicht leicht zu lösenden existentiellen Widerspruchs. Er läuft auf Kubitscheks Frage hinaus: „Sind die direkte und die metapolitische Einflußnahme auf die zweite Sphäre von solcher Bedeutung, daß sie ab sofort die Richtschnur rechten Denkens, Publizierens und Handelns sein sollten und alles, was auf die Politik ausgerichtet ist, einer Art Parteidisziplin unterwerfen dürfen?“

Die zweite Sphäre, die Sphäre des Machbaren, des Angemessenen, die Sphäre von Wirkungsgesetzen, die dem Ich nicht unterstehen, denen es aber, wenn es aufmerksam ist, Machbarkeitshinweise abmerken kann. Wer hier wirken will, muß auf Kompromiß, auf Konsens setzen. Und gar nicht so selten muß er sich dann eben auch von der Wahrheit verabschieden. Wer es kann, bitte. Wer es nicht kann, hat Gründe. Die von Götz Kubitschek sind nicht die schlechtesten. Und da steht das Strauß-Zitat dann genau an der richtigen Stelle: „Für uns also heißt es: überaus aufmerksam untergehen.“ Heroisch? Vielleicht. Aber: Je länger ich den Spruch bedenke, um so tragischer kommt er mir vor. Egal auf welches Schiff wir uns retten – sie sinken alle.

Als ich studierte, las ich mit Gelichgesinnten heimlich Solschenizyn. Es gab einen Ausspruch von ihm, der für einige von uns zu einer Art Imperativ wurde: „Lebe nicht in der Lüge!“ Das ist anspruchsvoll, das ist rigoros und kompromißlos. Und ein bisschen asketisch ist es auch. Damals wirkte es wie der Schlag des Zenmeisters auf den geistig abschlaffenden Schüler: Man ertappte sich dabei, wie man, um seine Ruhe zu haben, das Händchen hob oder Ja und Amen sagte – und dann peng, das Gewissen: „Lebe nicht in der Lüge!“

Irgendwann bin ich dann „rüber gemacht“. Ein Freund, den ich überreden wollte mitzukommen, lehnte das mit einer damals für mich seltsamen Begründung ab: Nein, ich bin hier zuhause, und irgendwie habe ich eine Verantwortung „für das um mich herum.“ Ich hielt ihn für einen Romantiker, aber ich glaube, der Romantiker war ich. Ich mit meiner Anti-Gesinnung - bin gegangen, er ist geblieben mit seiner Verantwortung. Keiner von uns beiden hat in der Lüge gelebt. Aber ich womöglich nicht ganz in der Wahrheit. War ich der Romantiker? Manchmal denke ich: ja.
Wäre es nicht meine Verantwortung gewesen, auf dem alten Seelenverkäufer DDR zu bleiben und mit ihm unterzugehen?

Hartwig
18. April 2014 11:16

@ R.Gebhardt
Gute und nachdenkliche Sätze.
So wenig man die DDR und die Opposition in der DDR mit den heutigen Verhältnissen vergleichen kann, so sehr kann man doch konstatieren, dass der DDR sowohl echte Dissidenten als auch Opponenten innerhalb der Nomenklatura zusetzten (... die entscheidenden äußeren Kräften sollen hier nicht erörtert werden).

Schnippedilderich
23. April 2014 03:04

gestern
lugte Voltaire
hinter dem kirchenpfeiler
hervor
augenzwinkernd goß er
spöttisches
ins seitenschiff
hörte ich recht
war seine rede
auch
politische romantik
führe letztlich nur
zur kasernierung der
völker

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