Das war’s. Diesmal mit Klosterleuten, Grundschulleuten und dem Ring in 100 Minuten

28.9.

Die Familie machte einen Ausflug zu einem sogenannten „Klostermarkt“. Diverse Klöster boten ihre Waren feil, Selbstgestricktes, Selbstgebackenes, Kärtchen mit besinnlichen Sprüchen. Schön war's, extrem voll war's. Verschiedene Erlebnisse oder Gedanken waren auf der Rückfahrt Gesprächsstoff:

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

Ers­tens, die Ältes­te mit ihrer Fra­ge, wie man denn heu­te Ordens­mensch wird, mit wel­cher Moti­va­ti­on? Natür­lich kam die Fra­ge des­halb auf, weil sich die Klös­ter hier mit ihren Kon­sum­gü­tern prä­sen­tier­ten, und weil die „Bot­schaft“ dahin­ter mund­ge­recht ver­packt war. Das wirkt für den ernst­haft inter­es­sier­ten Jugend­li­chen natür­lich pro­fan. Ob es das Ziel eines (heu­te) so der­ma­ßen radi­ka­len Lebens­wegs sei, für den Welt­frie­den, für fai­re Lebens­mit­tel aus der Drit­ten Welt, für ein eini­ges Euro­pa und für dürf­ti­ge Gruß­bot­schaf­ten ein­zu­ste­hen? Die Toch­ter hat ein paar Gesprä­che geführt, die sie sehr unbe­frie­di­gend („hohl“) fand. (Ich hab ihr natür­lich gesagt: Das hier ist ein Markt und ein kein Exer­zi­ti­en­se­mi­nar. Aber ich ver­stand ein wenig, was sie meinte.)

Zwei­tens, am Stand des Frau­en­klos­ters XY, mit­ge­hört, Chris­ten­ge­spräch: „Haben Sie denn auch Kärt­chen oder Bil­der vom Hl. Josef?“ – „Wie bit­te? Josef? Schau­en Sie mal. Wir wid­men uns der hei­li­gen XY. Was soll dann die Fra­ge nach dem Hl. Josef?“ – „Also-! So was! Bei Ihnen kauf ich gar nichts!“

Drit­tens, eine mitt­le­re Toch­ter, unse­re schö­ne Exal­tier­te. Ich fin­de sie in häß­li­cher Hal­tung vor. Alle Bän­ke im Schat­ten sind dicht besetzt, sie hin­ge­gen hockt allein auf einer Son­nen­bank im Zen­trum. Ziem­lich breit­bei­nig, ziem­lich lüm­me­lig, sie nagt an einer frisch erwor­be­nen Dau­er­wurst. Auf kri­ti­sche Nach­fra­ge beschei­det sie, sie unter­neh­me gera­de einen Men­schen­ver­such. (Die­se Toch­ter, muß man wis­sen, hat eine opu­len­te selbst­ge­schos­se­ne Pho­to­samm­lung von Leu­ten, die gera­de Sehens­wür­dig­kei­ten / Son­nen­un­ter­gän­ge / Blu­men­wie­sen pho­to­gra­phie­ren – sie inter­es­siert sich auf jugend­li­che Art für Men­schen­bli­cke.) „Ich beob­ach­te, wie die Leu­te gucken. Alle gucken. Und sie gucken deut­lich anders, wenn ich so dasit­ze oder so oder so.“ Jetzt schlägt sie die Bei­ne über­ein­an­der und zwir­belt ver­le­gen lächelnd an ihrem gefloch­te­nen Zopf. „Guck, jetzt gucken sie schon anders. Oder bes­ser: ande­re Leu­te gucken jetzt.“

Und wei­ter: „Außer­dem ver­su­che ich mir gera­de im Detail aus­zu­ma­len, wie ich als Oma aus­se­he. Ich mein, es muß eine Art Auto­ma­tis­mus geben, daß man sich mit spä­tes­tens 50 die Haa­re kurz schnei­det, beige Hosen und Gesund­heits­schu­he mit Belüf­tungs­lö­chern trägt. Und ich denk mir, deren Omas wie­der­um hat­ten eher weder beige Hosen noch Kurz­haar­fri­su­ren und so wei­ter. Viel­leicht ist ja ganz auto­ma­tisch alles anders, wenn ich mal Oma bin. Wenn nicht: bei mir selbst jeden­falls.“ Sie habe eine ziem­lich genaue Vor­stel­lung – von sich selbst als Groß­mutter. Sie ist dreizehn.

Vier­tens, Bericht des Soh­nes. Ich muß zuvor erklä­rend aus­ho­len: Wer ein paar Kin­der hat, weiß, wie der Auf­bruch zu einem Aus­flug aus­sieht. Man sitzt im Auto und stellt fest: Das eine Kind hat noch Mar­me­la­de an den Backen, das ande­re hat sich nicht gekämmt, das nächs­te hat kei­ne Jacke dabei. Dies­mal hat die Kleins­te Gum­mi­stie­fel zu ihrem hüb­schen lan­gen Lei­nen­kleid­chen an. Gefüt­ter­te! Bei 25 Grad im Schat­ten! Die Stie­fel wur­den im Auto gelassen.

Der Sohn erzählt: „Ich gehe so mit der E. an der Hand ent­lang, da hör ich hin­ter mir ein älte­res Ehe­paar: ‚Guck mal, das da, das müs­sen rich­tig arme Kin­der sein. Mein Gott, die Klei­ne geht ja bar­fuß!!! Und der Jun­ge! In Leder­ho­sen! Mei­ne Güte, mir wird ganz anders. Das es heu­te so was noch gibt, rich­ti­ge Armut…!’ Da hab ich mich umge­dreht und woll­te die beru­hi­gen. Ich hab gesagt, die E. hat­te aus Ver­se­hen Gum­mi­stie­fel ange­zo­gen, und die haben wir ihr aus­ge­zo­gen, weil es ja so heiß ist. Die Frau dann so: ‚Ach je! Sie hat also gar kei­ne rich­ti­gen Schüh­chen! Nein!’ Dann hat sie gefragt, ob wir Hun­ger hät­ten. Wir haben bei­de Ja gesagt, weil es auch wirk­lich stimm­te. Dann wur­den wir zu Waf­feln ein­ge­la­den, und ich hab noch fünf­zig Cent bekommen.“

Sag noch einer was gegen Gutmenschen!

29.9. 2014

Was haben die Pro­to­fe­mi­nis­tin Bet­ty Frie­d­an, der Beruf der Grund­schul­leh­re­rin und Ursu­la von der Ley­en mit­ein­an­der gemein­sam? Eigent­lich nur mei­ne eige­ne gedank­li­che Asso­zia­ti­ons­ket­te nach dem Besuch des x‑ten Eltern­abends die­ses Jahr. Was ich aus Fried­ans streit­ba­rem Buch Der Weib­lich­keits­wahn (1966) mit­ge­nom­men habe, war die Erkenntnis/Mahnung, das sich „Haus­ar­beit wie Gum­mi deh­nen“ las­se. Wer außer Haus­ar­beit kei­ne ande­ren Pro­ble­me hat, der wie­nert unter Umstän­den zwei­mal täg­lich das Wasch­be­cken und bügelt selbst Unter­ho­sen. Nun, es sind schlim­me­re Neu­ro­sen vor­stell­bar (gera­de 50 Jah­re spä­ter), aber das Pro­blem der Über­trei­bung des eige­nen Wirt­schaf­tens im klei­nen Bereich ist hier gül­tig beschrie­ben, fin­de ich.

Ich glau­be, es ver­hält sich ähn­lich, wenn eine Grund­schul­leh­re­rin 14 Ord­ner (? hab nicht genau mit­ge­zählt, weil ich gedank­lich das gute alte Deutsch­heft betrau­er­te) anle­gen läßt, je mit spe­zi­el­len Hef­tungs­richt­li­ni­en, dar­un­ter allein drei für den Deutsch­un­ter­richt (Lesen, Schrei­ben, Üben) und für jedes Kin­ker­litz­chen aus­ge­tüf­tel­te Sys­te­me ent­wirft. Hier die rote, dort die grü­ne, da die blaue Mar­kie­rung, bit­te beach­ten, daß die­se Anwei­sung nur im Haus­auf­ga­ben­heft steht, jene hin­ge­gen sowohl im Wochen­plan und im HA-Heft, die­se spe­zi­el­le aber aus­schließ­lich auf kopier­ten Blät­tern; und gut wäre es, wenn regel­mä­ßi­ge Unter­schrif­ten hier, hier und hier das Mit­ver­fol­gen durch die Eltern nach­voll­zieh­bar machen. Ein Staats­akt! Ein qua­si­phi­lo­so­phi­sches System!

Bei den neu­en Noten­re­geln muß­te die enga­gier­te Leh­re­rin selbst stut­zen: eine Eins, so sage das Minis­te­ri­um, sol­le es nur bei Arbei­ten geben, die in „beson­de­rem Maße“ die Auf­ga­ben­stel­lung erfüll­ten. Das­sel­be Minis­te­ri­um hat nun aber neu mit Datum vom 21. 7. 2014 beschlos­sen, daß die Eins auch bei „93% der zu errei­chen­den Leis­tung“ erteilt wird. Außer­dem wer­den ab sofort alle erteil­ten Noten gleich­wer­tig gerech­net. Heißt: Die Eins (oder Vier) bei der ein­zi­gen Klas­sen­ar­beit zählt genau­so­viel wie die Eins (oder Vier) für eine Gedicht­stro­phe oder eine Hausaufgabe.
Die Leh­re­rin zuckt die Schul­tern: „Naja. Sagen wir so: Es kommt ihren Kin­dern zugute.“
Etwas beläm­mert fah­re ich zurück. Im Auto­ra­dio MDR info. Ein Kom­men­ta­tor rügt die Miß­stän­de bei der Bun­des­wehr. Von der Ley­en habe die Vor­wür­fe zurück­ge­wie­sen und die Schuld in ver­gan­ge­nen Feh­lern gesucht. Der Kom­men­ta­tor: „Man muß fest­hal­ten, daß sie die vier­te Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin unter Mer­kel ist!“ Sicher woll­te er – minis­te­rIn sagen.

Kann man sagen, man fühlt sich überfraut?

30.9. 2014

Beim elek­tro­ni­schen Blät­tern seh ich grad: Es gibt die ZDF-Tages­schau auch in einer 100-Sekun­den-Ver­si­on. Und ich ver­neh­me: Am Wochen­en­de gibt es in Ber­lin Richard Wag­ners „gesam­ten Ring“ in 100 Minu­ten auf der Büh­ne. Quan­ti­ta­tiv ähneln sich die Kür­zun­gen. Die ech­te Tages­schau hat 15 Minu­ten, der ori­gi­na­le „Ring“ grob geschätzt 15 Stun­den. Mei­ne Fra­ge wäre: „Lebst du noch, oder hakst du schon ab?“

Herr­je, bin ich lang­sam! Ich über­schla­ge mal anhand eines kul­tur- und nach­rich­ten­fer­nen Bei­spiels: In den ver­gan­ge­nen sechs Wochen habe ich mit Hil­fe von (teils) zwangs­re­kru­tier­ten Kin­dern etwa 600 kg Äpfel (eige­ne und her­ren­lo­se) gesam­melt. Danach teils ent­kernt, teils geschält, teils gekocht, teils püriert, teils gepreßt. Alles – bis auf‘s Saf­ten – nicht grad als Haupt­pro­gramm, mehr so neben­her. Im Kel­ler ste­hen nun 200 Apfel­saft­fla­schen, auf dem Dach­bo­den hän­gen auf Paket­schnur hun­der­te Apfel­rin­ge in spe, in den Mägen lan­de­ten bereits unge­zähl­te Töp­fe vol­ler Apfel­mus. Man hät­te das alles weit­aus schnel­ler haben kön­nen, mit zusätz­li­cher Frei­zeit für Infor­ma­ti­ons­be­schaf­fung und Kul­tur­teil­ha­be. Apfel­rin­ge, ‑mus, ‑saft kann man ja kau­fen. Alles hat sei­nen Preis. Jede Kür­zung, jeder Snack. Man muß das abwägen.

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

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Kommentare (21)

Ein Fremder aus Elea

5. Oktober 2014 11:55

Nicht schlecht, 600 kg. Wir haben bisher um die 40 Liter. Vielleicht kommt aber noch was. Hat zwei Tage gedauert: Sammeln, waschen, häckseln und pressen, jeweils um die vier Stunden. Hab auch ein paar Vogelbeeren zugegeben. Der Geschmack der unterschiedlichen Apfelsorten variiert freilich sehr. Fraglich, ob aus den kleinen grünen selbst bei üppiger Zuckerzugabe ordentlicher Cider wird. Auch hat das letztes Mal mit der Flaschengärung nicht funktioniert. Die morschen roten mit den Vogelbeeren blubbern hingegen schon ordentlich in ihrem Kanister vor sich hin. (Gehen Sie in eine Apotheke und holen sich da einen Gummischlauch zum Einführen in den Magen und eine Birnenspritze zum Auswaschen des... nun ja... und sagen Sie einfach nicht, wozu Sie das brauchen, also Boden der Birnenspritze kanisteröffnungsgerecht ausschneiden und den Gummischlauch auf das spitze Ende aufsetzen und das andere Ende in ein Glas mit Wasser eintauchen. Knete zur zusätzlichen Versiegelung. Es gibt natürlich auch noch 1000 andere Möglichkeiten. Besonders lustig: Gummihandschuh wie beim Geschirrspülen auf Kanisteröffnung aufblasen lassen.)

Zur Armut, die kann auch Neid auslösen. Ich hab's im Unterhemd auf Seite 1 der größten estnischen Zeitung geschafft, und da kamen dann fiese Kommentare, warum Obdachlosen diese Ehre zuteil wurde. Das war übrigens in einer dieser typischen Situationen, in welcher Leute von woandersher, in diesem Falle aus Louisiana, USA, auf estnische Besonderheiten aufmerksam werden, also da konkret auf den Namen der zweitgrößten estnischen Biermarke: A. LeCoq. Ich kuckte also gerade in Richtung sich aufdrängende Witze reißendem Ausländer, als mich eine Russin in professioneller Absicht photographierte. Nicht gerade der jugendfreieste Blick. Aber was kann man dagegen machen.

Und wo wir gerade dabei sind, ich glaube, alle 13 jährigen Mädchen kucken, wie die Leute kucken. Und manchmal leider auch noch ältere.

...wo ich so darüber nachdenke: "Was kuckst du?" ist eigentlich ziemlich... weiblich. Ein Mann akzeptiert die Blicke so, wie sie sind.

Und was das mit dem Orden angeht... man findet sich halt wieder oder nicht. Es gibt ja viele Orden. Vielleicht zur grundsätzlichen Entscheidung, da schrieb ich gerade heut':

Die Sauna

Wo rußgeschwärzte Steine glühend warten,
bedenk was bleibt,
schöpf reines Wasser,
zu fühln im nächsten Atem.

Carsten

5. Oktober 2014 12:32

Die Verweiberung der Grundschulen und KiTas ist wirklich fürchterlich, aber auch die Schuld der Männer, weil sie um Lehrer- und Erzieherstellen in diesen Einrichtungen einen Riesenbogen machen. Leider. Für die Jungs ist das schlimm, wenn einer dann noch bei einer alleinerziehenden Mutter aufwächst, ist es ganz vorbei.

"...daß die Eins auch bei „93% der zu erreichenden Leistung“ erteilt wird"

Sozialistische Schulpolitik funktioniert nach dem Motto: Wenn es schon nicht klappt, alle gleich schlau zu machen, machen wir eben einfach alle gleich dumm.

"Man hätte das alles weitaus schneller haben können, mit zusätzlicher Freizeit für Informationsbeschaffung und Kulturteilhabe."

Was Sie da machen, IST doch Kultur!

marty harryo

5. Oktober 2014 14:21

Tageschau ist ard. Zdf macht heute-sendung.

Kositza: Ah, danke. Sehen Sie, das kommt davon, wenn man Zeug nur vom Lesen kennt.

Nordlaender

5. Oktober 2014 15:19

"Es gibt die ZDF-Tagesschau auch in einer 100-Sekunden-Version.

Das ist fein. Also noch nicht einmal zwei Minuten Aufenthalt im Luftschutzkeller, um sich gegen den Feindbeschuß zu immunisieren. Damit läßt es sich leben.

Weltversteher

5. Oktober 2014 19:36

Wieder mal ein Genuß. Sehr schöne O-Töne!

Mal im Vertrauen, zum besseren Vergleich: Kochen Sie auch täglich?

Kositza:Steckt da irgendeine Ironie in der Frage?? Klar koch ich täglich, wer sonst? (Übrigens derzeit sehr abwechslungsarm, fast nur Kürbissuppe- Borschtsch - Mangoldpizza mit Ziegenkäse. Gibt´s mal was mit Nudeln, freuen sich zwar die Kleinen, aber die Großen schütteln skeptisch den Kopf: "Find ich irgendwie unlogisch. Haben den Keller voll mit Kartoffeln, aber du kaufst Nudeln...")

Falk K.

5. Oktober 2014 20:25

...Man hätte das alles weitaus schneller haben können, mit zusätzlicher Freizeit für Informationsbeschaffung und Kulturteilhabe. Apfelringe,-mus,-saft kann man ja kaufen. Alles hat seinen Preis. Jede Kürzung, jeder Snack. Man muß das abwägen...

Hach, Frau Kositza, Erntezeit ist doch eigentlich eine schöne Zeit im Jahr!

Bei mir: Tomaten einmachen als Pizza-Sauce, BBQ-Sauce oder einfach nur als eingekochte Tomaten, gibt's doch im Supermarkt gehackt, pürriert, gewürfelt, vergeudete Zeit. Chilis, getrocknet, pulverisiert, eingekocht (Mensch, kauf doch Tabasco), Rote Beete eingekocht, Nüsse zum Trocknen ausgelegt, Apfelringe gedörrt und Pilze, kiloweise Pilze getrocknet und eingekocht.

Man hätte die Zeit sinnvoller nutzen können?

Hätte man, muss man aber nicht!

Abgesehen davon dass der selbst gemachte Kram einfach besser schmeckt (und man weiß was drin ist) - das Wissen unserer Großeltern ist wertvoller denn je zuvor, es weiß nur keiner. Dafür meine Hochachtung!

Nur: die zwangsrekrutierten Kinder fehlen mir, gerade wenn ich nächstes Frühjahr die Grube für meinen neuen Donnerbalken ausheben muss. Ich werde ein paar Kids fragen und eine Taschengelderhöhung in Aussicht stellen, doch habe ich das Gefühl das..

ich die verdammte Grube selbst ausheben werden muss :-(

Martin

5. Oktober 2014 21:22

Irgendwie fühle ich mich an "Manufactum" erinnert.

Zadok Allen

5. Oktober 2014 23:02

Ich finde die Anekdote mit den beiden Kindern, die durch eine Verkettung von Zufällen für arm gehalten wurden, anrührend. Sie zeigt das tiefe Bedürfnis, echte Mildtätigkeit zu üben, das selbst bei charakterlich noch so verkrümmten Vertretern unseres Volkes tief in der Seele verankert ist, wie ich auch schon bei anderen Gelegenheiten feststellen durfte.

Das arme Kind ist ja ohnedies ein Archetypus vom Märchen bis zum bürgerlichen Roman des 19. Jahrhunderts. Es geht mir natürlich nicht darum, Kinderarmut zu beschönigen, doch diese gehörte, aus welchen Gründen auch immer, zur Einrichtung der Alten Welt.

Derartige Begebenheiten zeigen m.E., daß ein diffuses, allenfalls halbbewußtes Sehnen in den Leuten lebendig geblieben ist, eine Sehnsucht nach der lichten Welt der Vernunft und Ordnung, die vor 100 Jahren unterging.

Eckesachs

5. Oktober 2014 23:18

@Fremder aus sonstwo

Den Zider (Moscht) niemals in kleinen Mengen - also in Flaschen - ansetzen, sondern alles auf einmal. Je größer die Menge, umso besser das Ergebnis.
Vogelbeeren wegen des hohen Pektin-und Sorbinsäuregehaltes nur sparsam zusetzen oder Antigel benutzen.

Möglichst viele verschiedene Apfelsorten mischen.

Sich nicht nackt photographieren lassen.

Die Äpfel penibel sortieren und mit dem Hochdruckreiniger waschen.

Sich nicht mit Zeitungen einlassen.

Keine blanken Stahlteile in Hacker und Presse, alles mit Kelterlack streichen.

Mit der Größe des eigenen Lümmels nur prahlen, wenn es gar nicht anders geht.

Den Zider warm stellen und täglich bewegen.

So geht das.

Nordlaender

5. Oktober 2014 23:34

@ Carsten

"Die Verweiberung der Grundschulen und KiTas ist wirklich fürchterlich, aber auch die Schuld der Männer, weil sie um Lehrer- und Erzieherstellen in diesen Einrichtungen einen Riesenbogen machen."

Wenn ich mir diese Neuen Deutschen Frauer so ansehe, die in den Kindergärten hier und dort arbeiten, und unsere Grundschullehreriche, fände ich es besser, wenn es ein Verbot gäbe für Männer (= Eintragung in der Geburtsurkunde), an solchen Einrichtungen tätig zu sein.

Ein (richtiger) Mann in einem Kindergarten oder an einer Grundschule: Ein Interesse eines solchen Mannes, das ziemlich unwahrscheinlich ist.

Bessere Lösung: Wenn sich die allein(nicht)erziehenden Frauen nicht wegem jeden Quark gleich scheiden lassen.

Gert H. Köster

6. Oktober 2014 00:43

Danke zum wiederholten Male für Ihren bodenständigen Beurteilungsblick, liebe Frau Kositza, u n d für Ihren Mut (oder Nonchalance), Ihre unzeitgemäßen Beobachtungen hier darzustellen.

D A N K E

Kositza: Dank zurück!

Rumpelstilzchen

6. Oktober 2014 10:12

Wir machen Ihre Äpfel haltbar.
Ab ca. 300 kg pressen wir Ihre angelieferten Äpfel zu Ihrem eigenen Saft und füllen diesen in die praktische Saftbox ab . So bleibt Ihr Saft 1,5 Jahre haltbar und nach dem Anzapfen ungekühlt noch 3 Monate frisch...

Das las ich gestern im Prospekt eines pfälzischen Obsthofes. Wer hat schon 300 Kg Äpfel, dachte ich. Und dann dieser Beitrag. Zwischen mühsamen Überlebenstechniken und stilvollem Manufactum Klosterkatalog liegen Welten:

https://www.manufactum.de/klosterprodukte-gutes-aus-kloestern-c195077/

Das hat ihre kluge Tochter gut erkannt. Mit ihrer wichtigen Frage nach der Motivation für ein klösterliches Leben.
Sie wäre wohl eher eine Anwärterin für die Englischen Fräulein denn für die Manufactum -lifestyle-Fraktion.
Auch liegen Welten zwischen Armutsexperimenten und wirklicher Armut:

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/ein-armutsexperiment-jesuitischer-novizen-13187990.html
Herzlich gelacht habe ich über das " Armutsexperiment" Ihrer kleinen Tochter. Ich sehe sie als Sterntaler vor mir.

Ich selbst bin noch nicht so versiert mit Überlebenstechniken wie Sammeln, Jagen und Trocknen.
Einfach herzustellen finde ich allerdings einen Rumtopf nach Hildegard von Bingen ( d.h. mit Madeneinlage). In Notzeiten einzutauschen gegen ein Stück Brot.
Auffällig finde ich es allerdings schon. Diese Hinwendung zum einfachen Leben. In "Mein schönes Land", einem dieser unzähligen Landmagazine, wird auf 5 Seiten über die Verwertung von Bucheckern berichtet (Plätzchen, Brot, Aufstrich usw. ) Da kam ich etwas ins Grübeln bei meinen Herbstspaziergang. Ist diese Hinwendung zum einfachen Leben ein Indikator für den bevorstehenden wirtschaftlichen Zusammenbruch ?
Da lagen mir die Bucheckern nur so vor den Füßen.
Was für Notzeiten, dachte ich. Jetzt noch nicht . Aber bald.
Über die Zisterziensermönche ist zu lesen:
Ihre Ortswahl folgte einem Schema: der Ansiedelung ihrer Ordensniederlassungen fernab der Städte, in abgelegenen Gegenden. Um an einem solchen Ort überleben zu können, mussten sich die Mönche mit der Unwirtlichkeit einer unberührten Wildnis auseinandersetzen. Der freiwillige Rückzug aus der Welt war für sie eine Rückbesinnung auf wahre Werte.
Das dürfte die Motivation gewesen sein.
P.S. liebe Frau Kositza, ich liebe Ihre Kolumne , auch als Kontrast zu den Hirnhunden. Die sollen über die perfekte Methode des Ziderherstellens philosophieren. Ich bleib' trotzdem beim Äppelwoi .

Ein Fremder aus Elea

6. Oktober 2014 11:14

Hab' noch ein paar Äpfel gesammelt und sie zum Nachreifen in den Keller gestellt.

Mal sehen, ob das funktioniert.

Herr Eckesachs,

das haben Sie falsch verstanden, ich hatte nicht nur ein Unterhemd an, sondern durchaus auch noch ein Hose. Die Sache war einfach, daß der amerikanische Gast eine Bierdose mit "A. Le Coq" drauf in der Hand hielt und das witzig fand.

Es ist eigentlich noch viel witziger, denn die größte Biermarke hier heißt "Saku", abgeleitet vom Sitz der Brauerei in "Saku", einst "Sack bei Reval". Und vor ein paar Jahren kam da jemand auch auf den Gedanken ein "Edelbier" mit dem Namen "Sack bei Reval" auf den Markt zu bringen. Ich hatte da im Supermarkt wirklich große Schwierigkeiten.

Ein Turm "Sack bei Reval", daneben ein Turm "A. Le Coq Premium"... nun ja.

Hat Saku dann aber eingestellt. Ihr "Edelbier" heißt jetzt schon seit einigen Jahren "Kuld" (Gold).

Rüdiger Happ

6. Oktober 2014 16:56

Junge in Lederhosen ... Armut ...

Warum Lederhosen ein Zeichen von Armut (statt lediglich eines sympathisch antiquierten Geschmacks) sein sollen, das erschließt sich mir nicht. Eine gute Lederhose kostet gar nicht so wenig ...

t.gygax

6. Oktober 2014 18:58

"Kann man sagen, man fühlt sich überfraut?" - alleine schon der Satz lohnt die Lektüre. EK formuliert herrliche Sätze.

Nordlaender

6. Oktober 2014 21:28

„Kann man sagen, man fühlt sich überfraut?

Ja. Großartig zusammengefaßt!

Nach all dem Exerzieren übermannte ihn der Hunger. Hineingewolft wurden Mengen, die wohl auch drei Mann einer Holzfällerkolonne nicht hätten bewältigen können.

Doch auch das größte Loch ist irgendwann einmal gestopft, als sich seine Gier allmählich gelegt hatte, fiel ihm schlagartig ein, daß er dem Dienst in der Küche zugeteilt war. Ihm fraute vor dem Abwasch.

Stil-Blüte

7. Oktober 2014 12:36

Als wir vor zwei Jahren eine frühherbstliche Radtour auf dem Oder-Neiße-Fahrradweg machten, sahen wir in alten Gärten übervolle hochstämmige Obstbäume: Pflaumen, Birnen, Äpfel, die - außer Mundraub - niemand pflückte. 'Wer steigt heute schon noch auf die Leiter', sagten, wie abgesprochen, die gar nicht so gebrechlichen Leutchen, die sich beklagten, arbeitslos zu sein. Dabei hatten sie ein schönes altes Haus, einen großen Garten in einer schönen Gegend.

Das, was Sie heute so frisch-fröhlich erfraut beschreiben, liebe Frau Kositza, sind für mich ausgiebige Kindheitserinnerungen. In einer Kulturgegend aufgewachsen, in der es Obstbäume an den Straßenrändern und den Streuobstwiesen in Hülle und Fülle gab, überfällt mich Wehmut, wenn ich an diese Stätten zurückkehre: Alle, aber auch alle abgeholzt. Die Kettensäge ist eine wenig segensreiche Erfindung der Neuzeit; sie gibt den Sägemeistern das Gefühl, in Windeseile einen Baum, wie Menschen mit einer Kalaschnikow, niedermähen zu können.

Aber ich kenne auch jemand, pardon, jefraud, der in der Entezeit alle Obstbäume in der Gegend aberntet und daraus köstlichen Wein macht. Trinkt man (stammt eigentlich von manus = Hand, Instrument und nicht von Mann) ein zwei Gläser, kann man nicht mehr gerade gehen. Schmeckt wie Fruchtsaft, wirkt wie Aperitif. Wie Sie dieses feministische Konstrukt auf die Spitze zu treiben, das wäre eine Glosse wert.

@Rumpelstielzchen

'...diese Hinwendung zum einfachen Leben...'

Ich las kürzlich, daß hochdotierte Manager viele Scheinchen hinblättern, um auf der Alm, auf dem Bauernhof, richtig arbeiten zu dürfen. Verkehrte Welt!

Kositza: "man" von lat. manus, Hand - hoffentlich kommt keine/r auf die Idee, Ihre Schöpfung "jefraud" von fraus, fraudis (lat. Betrug, Täuschung) abzuleiten...

Jacky

7. Oktober 2014 21:13

"Erstens, die Älteste mit ihrer Frage, wie man denn heute Ordensmensch wird, mit welcher Motivation? Natürlich kam die Frage deshalb auf, weil sich die Klöster hier mit ihren Konsumgütern präsentierten, und weil die „Botschaft“ dahinter mundgerecht verpackt war. Das wirkt für den ernsthaft interessierten Jugendlichen natürlich profan. Ob es das Ziel eines (heute) so dermaßen radikalen Lebenswegs sei, für den Weltfrieden, für faire Lebensmittel aus der Dritten Welt, für ein einiges Europa und für dürftige Grußbotschaften einzustehen? Die Tochter hat ein paar Gespräche geführt, die sie sehr unbefriedigend („hohl“) fand. (Ich hab ihr natürlich gesagt: Das hier ist ein Markt und ein kein Exerzitienseminar. Aber ich verstand ein wenig, was sie meinte.)"

Hier ist ein Link
Reichenstein wird Kloster

Ein Haus des Gebetes –
zum Segen der Menschen
https://www.kloster-reichenstein.de/

aus dem hervorgeht, dass sich auch heute junge Leute engagieren.

Christlich sein bedeutet nicht das ausschliessliche zur Kenntnis nehmen der Probleme der sogenannten dritten Welt. Hier tun Leute etwas für den Nächsten und nicht für die Entferntesten. Sie tun etwas für Deutschland, für die Menschen hier und sie finden tatkräftige Unterstützung bei den jeweiligen Mitmenschen.

Übrigens ohne das Kassieren von "Kirchensteuer".

Die arbeiten, ich würde sagen, die schuften bis zum Umfallen.

Vielleicht schaut sich die Tochter einmal die Seiten an.

Wohlgemerkt, ich bin weder katholisch, noch evangelikal und ich will auch niemanden bekehren. Nur wir sollten uns alle besser informieren,
bevor wir urteilen.

Da gibt es ebenfalls einen Klosterladen für dieses und jenes und wenn die Erlöse dem weiteren Sanieren dieser Ruine dienen, finde ich das einfach großartig.

Die beschriebene Aktion finde ich äusserst bemerkenswert. Tröstlich in diesen Zeiten. Auf der Hauptseite der Piusbrüder steht, dass sie in den letzten 30 Jahren 28 Kirchen vor dem Untergang gerettet haben. Gewusst habe ich zum Beispiel nichts davon, bevor ich es gelesen habe.

Wie heisst es, WIR leben noch !!! Und das wird so bleiben !!!

eulenfurz

10. Oktober 2014 01:13

600 kg Äpfel und nur 200 Apfelsaftflaschen? Na hoffentlich sind das große Flaschen oder die Apfelringe und das Mus bringen noch ein paar Kilo auf die Waage. Man verschätzt sich bei Apfelbergen leicht, wir haben derletzt etwa einen Raummeter gesammelt und bald 400 Flaschen und unzählige Gallonen befüllt, zudem gab es noch 50 Gläser Apfelmus. Vielleicht verhilft ein verbessertes Auspreßverfahren auch zu einer höheren Ausbeute?

Es ist fast eine Art Déjà-vu, als ich las:

...es muß eine Art Automatismus geben, daß man sich mit spätestens 50 die Haare kurz schneidet, beige Hosen und Gesundheitsschuhe mit Belüftungslöchern trägt...

Denn noch eine halbe Stunde vorher grübelte ich bei einem durchaus empfehlenswerten Musikmitschnitt der Hoameligen, warum die jungen Mädels allesamt lange Haare haben, aber die über die Menopause herausgewachsenen Damen auf dem Kopf aussehen, wie ihre Männer im Bauchbereich.

Ach, und im übrigen hoffe ich, daß die Zweitälteste, nachdem sie auf Freundinnenbesuch in W. war, die Grüße zufällig Mitreisender übermittelte.

Kositza: Da muß ich nachfragen und bin schon ganz neugierig. Die Zweitälteste ist extrem verschwiegen.
Und, doch, es waren 600 kg. Die Saftpresse ist deutlich aus dem vorigen Jahrtausend und sicher nicht so effektiv wie ein modernes Ding (was unsere Ziegen freut, die sich am Trester laben), aber sie müssen einbeziehen, daß seit Juli 10-15 kg täglich ungepreßt in den Mägen der Familienangehörigen verschwinden.

Stil-Blüte

11. Oktober 2014 02:05

@ Tochter von Ellen Kositza

@ eulenfurz

Zur 'haarigen' Angelegenheit (Zumutung?): Die Haarpracht läßt im Alter sichtbar nach. Nicht umsonst gelten Haare als erotisches Merkmal, werden deshalb ja nicht nur im Islam (Nonnen), vorsichtshalber verhüllt.

Auf romantischen Kinderbildern kann man noch sehen, wie Knaben und Mädchen im Vorschulalter gleiche halblange Haare und auch nicht selten dieselben Kittelchen tragen: d a s Kind. Im Schulalter werden die Haare der Mädchen - auch vorsichtshalber - gebändigt - in Zöpfen, Kränzen, später Pferdeschwänzen - Vorstadium der Erotik. Nach der Geschlechtsreife dürfen die Haare dann mehr und mehr offen wallen und fallen.

Ab der sogenannten Emanzipation in den Zwanzigern des vorigen Jahrhunderts - der Bubikopf.

Die älteren Frauen, die Märchen-Ommas hatten früher, wenn die Haare unansehnlicher, dünner wurden, an Glanz und Spannkraft verloren (bei Männern die Glatze!) ihre Haare zu einem Dutt oder Knoten (bei protestantischen Pfarrfrauen die sog. 'Glaubensfrucht') geflochten.

Ich denke mir - am Anfang des Lebens ist die erotische Anziehungskraft der Haare noch nicht und gegen Ende des Lebens nicht mehr gegeben. Hormonell bedingt, wie wir heute sagen/wissen. Es sind ja nicht nur die Haare, die die Frauen maskuliner, die Männer femininer machen, es ist der gesamte Körperbau; das Weibliche und das Männliche gleicht sich wieder an.

Angesichts dessen dürfte es verständlich sein, wenn ältere Damen es für angemessen halten, ihre Haarenicht mehr lang und offen zu tragen. Daß die kurzen Haare so ganz und gar lieblos behandelt werden, müßte allerdings nicht sein. Wie wäre es, wenn sich das Töchterchen sich eine Kreation für die Ollen einfielen ließe?

Übrigens: Die Zunft der Jazz-Musiker und ihre Derivate läßt es sich nicht nehmen, die ergrauten Haare im Nacken zu einem Rattenschwanz Pferdeschwanz zu bündeln. Dünn, dünner, am dünnsten. Markenzeichen!

Hermann Karst

13. Oktober 2014 16:58

Nachdem ich Frau Kositzas Rückblick-Artikel gelesen hatte, überkam mich doch sofort ein deutliches Mangelgefühl: Wie denn, was denn? Das soll schon alles gewesen sein?

Aber das hat sich dann Gott sei Dank bei der Lektüre der vielen sachkundigen Kommentare gegeben: Nun weiß ich endlich Bescheid über die unterschiedlichen Verflüssigungsgrade beim Apfelpressen, estnische Beinkleider und Flaschengärung, das Vorstadium der Erotik, taschengeldproduzierende Donnerbalken, Obstwaschen mit dem Hochdruckreiniger, Lümmelgrößenprahlerei und Hochstämmigkeit, Reval zum Trinken statt zum Qualmen, Körperbehaarung, vom Charme-Haar bis zum Schamhaar gewissermaßen, sowie über Pius-Brüder und Jazz-Musiker mit dünnen Schwänzen.

Das macht doch was her; jetzt erst fühle ich mich richtig belehrt. Alles Balsam für meine ach so wundgescheuerte konservative Seele.

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