24. Dezember 2014

Wieder in Dresden gewesen, PEGIDA erlebt

von Ellen Kositza / 42 Kommentare

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

Deutschland_demonstriertKurze Zusammenfassung des PEGIDA-Treffens vom Montag - samt Begleitmusik: Schon im Autoradio auf dem Weg nach DD geht es toll zu. Wir haben sechs eingestellte Radiosender und wechseln so durch: Es vergehen keine zehn Minuten, wo nicht auf einem der sechs Sender PEGIDA das Thema ist.

Eine Fleißarbeit wär´s, die (durchweg einstimmigen) Wortmeldungen zu Pegida zusammenstellen. Nur dies: Im Deutschlandfunk melden sie in den Nachrichten, nun warne SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi eindringlich vor Pegida. Hier seien „geistige Barndstifter“ am Werk, die den Boden bereiteten für wahnsinnige Gewalttäter. dann folgen unmittelbar drei Wortmeldungen  - die ich im Wortlaut online nicht mehr auffinde: In Oberbayern wurde zwei schwarze Frauen angepöbelt. In Niedersachsen ist ein Asylbewerber von mutmaßlichen Rechtsextremisten bedroht worden. In Hessen wurde ein Nigerianer in der U-Bahn geschlagen.

Das sind so recht Nachrichten also, bei denen Lieschen Müller ganz wach wird und blitzgescheit aufmerkt: Mensch!  Die Radioleute merken nicht, daß  die PEIDA-Leute die tätigen Brandstifter sind! I c h, die Liese, hab´s rausgefunden! In Dresden predigen sie den puren Haß auf alle, die anders aussehen, und im ganzen Land werden sie übergriffig! „Es geht wieder los!“  (Natürlich zündet diese billige Propaganda im Stil der Aktuellen Kamera bei tausenden Radiohörern nicht. Langt ja, wenn sie bei ein paar Hunterdtausenden sich festsetzt.)

Wir kommen beizeiten in Dresden an. Es ist noch lange Zeit bis zum Weihnachtssingen auf dem Theaterplatz. Wir streunen ein bißchen herum. Fast überall, wo Gesprächesfetzen zu einem dringen, hört man“…Pegida….“.  Eine Frau, Typ Gymnasiallehrerin, klärt in der Teestube mit großen Engagament ihre Freundinnen auf, sie wird immer lauter, obwohl ihr niemand widerspricht: „… und, Leute, das müßt ihr sehen! Das ist  e x a k t  wie 1930! [sic] Erst haben sie die Juden geholt. Da ham sich alle zurückgelehnt, weil sie waren ja keine Juden. Und dann haben sie die Kommunisten in ihre KZ gebracht. Und alle ham mit den Schultern gezuckt, weil sie waren ja keine Kommunisten. Und dann gings an die Homosexuellen. Und den Leuten wars egal, weil…“

Irgendwann kriegt die Lehrerin die Kurve zur Pegida. Jetzt der Islam, dann die Juden, dann „wir Frauen“. Ergriffenes Nicken. Die Liese! Alles im Blick! Gegen 18 Uhr ziehe ich mit vier Kindern (also: fünf Frauen, nach Gymnasiallehrerinnenhaftendiktum quasi auf dem Weg zur Schlachtbank) in frühlingshaften Wind über die Augustsbrücke zum Theaterplatz. Der ist schon gut, aber noch lose besetzt.

Vor dem Rednerpult drängt sich's. Ein älterer Mann hat ein großes Papier in der Hand und liest einem Dutzend Umstehender seine persönlichen zehn Punkte vor. „Frieden mit…, Frieden mit…“ ich höre nur Frieden. Es herrscht Volkfeststimmung. Binnen Minuten wird es eng und enger. Per Mikrophon wird zum „Aufrücken“ aufgefordert. Wir ziehen uns auf das Podest des König-Johann- Reiterdenkmals zurück, hier hat man einen schönen Überblick. Hundert Deutschlandfahnen wehen, zahlreiche andere mit regionale Wappen.

Wie soll man zählen? Grobe Einschätzung: wenn es vor zwei Wochen 10.000 Teilnehmer gewesen sein sollen (ein Zahl, die unsere Schätzungen übertraf), dann sind es jetzt mindestens 25.000. Was für eine Masse!


Es gibt zahlreiche Gespräche nach links und rechts. Ein Mann spricht mich an. Er sei zum ersten Mal hier und sei ein bißchen unglücklich, von der Peripherie ins Zentrum gedrängt worden zu sein. Er habe sich nur ein eigenes Bild machen wollen, er sei sehr skeptisch. Er habe Angst, daß es hier an Geist fehle. Er sei kein „Deutschtümler“ im engeren Sinne, er mißtraue nur den Generalaussagen der Medien. Und er stehe dem blanken Haß auf der Gegenseite skeptisch gegenüber. Und doch habe er Angst vor dem „Bodensatz“. Ihm kann geholfen werden: Gleich werden Hände geschüttelt, Namen ausgetauscht, Hüte gelüpft. Er ist dabei - gut, als Skeptiker.

Skeptisch sind hier einige. Und Lutz Bachmann wiederholt seine bekannte Aufforderung: Jeder hier sei Hüter seines Nebenmanns. Gerade heute seien die Ordner fast damit überfordert, sämtliche Plakate, Banner und Transparente in Augenschein zu nehmen. Er wolle keine häßlichen Parolen sehen. Er warnt auch: Hohe Parteienvertreter seien nach seiner Kenntnis anwesend. Bachmann gibt den Leuten nachdrücklich mit, sich in keinem Fall auf Parteienpropaganda einzulassen und gründlich zu prüfen, mit wem man spricht. Pegida will sich nicht parteilich einnehmen lassen. Einstimmiger Applaus!

Der Wind bekommt den Fahnen gut. Bachmann weist auf das strikte Alkoholverbot hin, aber ein zusätzlicher Rausch erscheint nicht nötig. Es soll hier ja nicht um ein Fußballderby gehen, sonder um – das Abendland. Immer wieder wird irgendwo „Wir sind das Volk!“ angestimmt!“, und immer wieder wird der Ruf weitergetragen. Bachmann mahnt zu einer Minute der Besinnung an für die zahlreichen Opfer des Islamismus allein in der vergangenen Woche. Er nennt die Tatorte; Sidney, Pakistan, Frankreich. Alle schweigen, die Fahnen flattern im Wind.

Zugleich beginnt ein großformatiges Lichtspiel sich auf den Außenmauern der Semperoper und des Zwingers abzuzeichnen: Refugees welcome hieß es da in übermannsgroßen Lettern, die anderen Slogans waren schlichtweg nicht lesbar: Die angeblich  unbekannten Initiatoren der „Lightmessage“ hatten die Plastizität der jahrhundertealten Gemäuer unterschätzt. Das Lichtspektakel, eingeblendet bis zum Ende der Veranstaltung, wird von Veranstaltern und Teilnehmern schlicht ignoriert.

Ein Ruf aber brandet zigfach auf, wann immer es um den als ungerecht empfundnen Leumund der Bewegung geht: „Lügenpresse! Lügenpresse“ Nach Bachmanns Beitrag, der eine Zustimmung zu Seehofers Einwanderungsthesen beinhaltet, einem holprigen Gedicht des eigens eingeflogenen „Weihnachtsmanns“ und einer ausführlichen – und durchaus langatmigen - Lektüre aus einem Jahresabschlußbrief von Heinz Buschkowskys Buch folgen Reden des sogenannten „Holländers“ namens Ed und des sogenannten „Franzosen“, beide sind anscheinend vielgeklickte youtube-Größen.

„Ed“ beklagt sie zustände in seinem Land, wo vielerorts Kinder nicht mehr über den Holocaust unterrichtet würden – weil das den moslemischen Eltern nicht recht sei. Der „Franzose“ - Stephane Simon - kämpft in Leipzig aufsehenerregeng gegen die in Gohlis geplante Moschee. Sein Redebeitrag ist ziemlich scharf, er geht ins Eingemachte  die Menge feuert ihn mit „Zugabe!“-Rufen an. Dazwischen werden drei Weihnachtslieder mit allen bekannten Stophen gesungen: „Alle Jahre wieder“, Stille Nacht“ und „O Du fröhliche“ gesungen Abschließend kündet  Bachmann eine Weihnachtspause an. Am 5.1. werde man wieder spazierengehen: „Und versprochen: jeder von Euch bringt einen mit!“ Zügig löst sich die Versammlung auf, die Teilhemer kommen ins Plaudern: „Und woher kommt ihr?“- „Wir müssen endlich die Stimme erheben!“ – „Bis nächste Woche!“.  Wenn das der vielzitierte  „Bodensatz“ ist – ich bin dabei.


Im Rundfunk höre ich in den nächsten Stunden von „gegrölten“ und „mißbrauchten“ Weihnachtsliedern. Friedrich Schorlemmer, der frühere „DDR-Bürgerrechtler“ spricht von „Unverschämtheit“ und davon, daß am Theaterplatz nur „Verblödete“ zugegen gewesen seien. Im Treiben der Empörten, Hasser  und Gegner ist jeder Prominente bemüht, einen ganz eigenen Akzent zu setzen.

Schorlemmer gibt den Hardcore-Anti. "Hier sammelt sich der aufgerührte Sud der Gesellschaft“, subsummiert er im Deutschlandfunk. Er will nicht differenzieren: Tumbes müsse man tumb nenne und Dumme dumm. Schorlemmer: „Der Bodensatz, solchen Bodensatz gibt es, glaube ich, in jedem Land, aber die Dummheit, die sich darin auch ausdrückt, zumal von dem Herrn Bachmann, also das ist ja nicht zu übertreffen. (…) Das Weihnachtsliedersingen, was ich da gehört habe – also liebes Abendland, also das soll es gewesen sein, diese brummelnde Verhunzung der drei populärsten, wenn auch nicht aussagekräftigsten Lieder: Also nein, also liebes Abendland, so nicht!“

Auf die Frage des besorgten Moderators hin, warum die ehemaligen Bürgerrechtler denn so lange geschwiegen hätten „zu dieser Pegida-Bewegung“, reagiert Schormlemmer eingeschnappt: „wissen Sie, wenn Sie Bürgerrechtler sind – soll ich denn jetzt mal anrufen beim Deutschlandfunk oder bei der 'Zeit' und fragen, darf ich mal was dazu sagen? Normalerweise wird man gefragt, ob man was sagen will und sagt nicht, ha, ich möchte dazu was sagen.“ So läuft das also!

Andere „Bürgerrechtler“ haben übrigens keine Anfrage abgewartet, sondern gleich losgeklotzt mit einem Langgedicht, dessen prägnanteste Zeile lautet:
Jesus hätte gekotzt hätte er euch getroffen

Die Unterzeichner haben Schorlemmer wohl nicht gefragt, er findet sich nicht auf der Unterzeichnerliste, auf der sich ansonsten so ziemlich jeder eintragen durfte. Was für eine Anhäufung!

 

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

Kommentare (42)

Leon
24. Dezember 2014 12:05
Schöner Bericht. Danke.


Frohes Fest.
Martin Willi
24. Dezember 2014 12:14
Sehr geehrte Damen und Herren!

Grundsätzlich finde ich gut, dass in Deutschland mal wieder demonstriert wird. Ich überlege auch schon sehrrrr auch in Dresden mal vor Ort zu sein. Aber bitte bedenken Sie, dass der Herr Bachmann eine PR-Agentur hat. Was ich weiters nicht verstehe, dass hier für ein EUROPÄISCHES Abendland demonstriert wird. Ist diese Geschichte vielleicht auf dem Mist eines amerikanischen Geheimdienstes gewachsen und längst schon wieder unterwandert??? Von den Montagsdemos oder dem Friedenswinter abzulenken und diese vielleicht zu schwächen oder ganz auszubremsen. Es könnte spannend werden. Hoffentlich gibt es in D keinen Maidan 2.0.
Jahn Hagel
24. Dezember 2014 12:28
Darf ich mich, mit 2 Jahren Bützow wegen staatsfeindlicher Hetze, Bürgerrechtler nennen? Falls ja, ich habe dieses Pamphlelt nicht unterzeichnet. Tausende anderer Regiemkritiker auch nicht.
Als Lohn- und Arbeitssklave vegitiere ich nun im Westen, dieser ach so freien Republik. Bisher war es mir aus finanziellen Gründen, die Spatzen wollen etwas zu Weihnachten haben, nicht möglich in Dresden dabei zu sein. Aber im neuen Jahr werde ich, nicht nur mit dem Herzen, sondern mit Inbrust und pysischer Anwesenheit dabei sein!
Ein Fremder aus Elea
24. Dezember 2014 12:29
„Lightmessage“

Auf Deutsch "Lichtmassage"?

Kommentar M.L.: Nein, "Lichtmeszage"!
Rainer
24. Dezember 2014 12:29
Vera Lengsfeld hat sich von dem Aufruf der sogenannten "Bürgerrechtler" deutlich distanziert.

Eigentlich wollte ich mich schon in den Weihnachtsfrieden tief in die Provinz zurückziehen, wohin ich schon zu DDR- Zeiten vor den Zumutungen des Regimes geflüchtet bin. Dann erreichte mich ein Anruf. Ich sollte zu einer „Erklärung“ von 50 DDR- Bürgerrechtlern gegen Pegida Stellung nehmen. Erklärung ist nicht das richtige Wort für das Geschwurbel, das ein paar links- oder ultralinksaußen- Mitstreiter der DDR- Opposition ausgekotzt (ihre Wortwahl!) haben.
...
Noch peinlicher: Dieses kindische Polit- Gestammel wird nun nicht nur von der TAZ, die es bestellt hat, oder von der linksradikalen „Jungen Welt“ verbreitet, sondern auch von den Qualitätsmedien, und das auch noch im Namen der „DDR- Bürgerrechtler“.
Nicht in meinem Namen! Wenn das die Bürgerrechtler sind, will ich keine mehr sein!
...
Ach, ihr vereinigten Linken, die ihr ins gleiche Horn blast wie das Politik- Establishment: Wählt euch, um es mit Brecht zu sagen, doch ein anderes Volk und verschont uns mit euren Tiraden! Fröhliche Weihnachten!


Lesenswert!
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/nicht_in_meinem_namen
Walter Martinez
24. Dezember 2014 12:49
Die Bürgerrechtler wurden doch die Tage explizit öffentlich per Presse aufgefordert, sich in Stellung zu bringen. Das zeigt eigentlich vor allem, wie weh denen da oben der Gebrauch des Slogans "Wir sind das Volk" tut. Es soll durch den Antritt der damaligen "Revolutionäre" auf dem Schlachtfeld mehr denn je der Eindruck erweckt werden, die PEGIDAdistas seien völlig alleine, das sei keine Erhebung wie '89 und man sei vor allem nicht "DAS VOLK", sondern allenfalls der marginale Bodensatz desselben.
Nebenbei schmerzt natürlich alleine das Wort "Volk", das in Deutschland eben zweierlei meint und im PEGIDA-Kontext auch genau beides abdeckt.
Martin
24. Dezember 2014 13:15
Ich habe den Eindruck der Faktor "Lügenpresse" mobilisiert mittlerweile deutlich mehr, als das Thema Islam, denn es ist ja in der Tat kaum auszuhalten, das mediale Dauerfeuer, mit welchem nun mehr jeder Dschornalist meint, Haltung beziehen zu müssen, statt einfach zu berichten. Das Vertrauen zu den "Medien" ist weg, unrettbar. Das ist immerhin schon ein Erkenntnisgewinn.

Den sich Bürgerrechtlern nennenden Schreibern sei nur am Rande mitgegeben, dass PEGIDA - Thesenpapier hin oder her - dermaßen gegen das von ihnen beschriene "System" läuft, dass man schon ziemlich blind sein muss, um das nicht zu bemerken und wer beim Kreischen eines naiven "refugee´s welcome", meint, er sei nun "antikapitalistisch" oder gar "international", dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

Abschließend:
Ich wünsche allen ein frohes Fest!
Florian
24. Dezember 2014 13:19
Hallo Frau Kositza,

vielen Dank für die bisher neutralste Berichterstattung über die PEGIDA. Es hat wie immer Spaß gemacht Ihren Artikel zu lesen. Ich habe im DLF auch den Kommentar von Schorlemmer, oder wie er heißen mag, gehört und war über seine dummdreisten und einfältigen Äußerungen diffamierenden Charakaters schockiert, insbesondere, da er genau diese Eigenschaften der PEGIDA unterstellt. Erwähnter er nicht noch etwas ähnliches wie: "Dieser Bodensatz muss Bodensatz bleiben"?

Bis jetz der EINZIGE Artikel der großen Zeitschriften, der sachlich auf die Bewegung eingeht:
http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article135586551/Das-deutsche-Festival-des-Wahnsinns.html

Ich zitiere: "Was also bringt die politische Elite dermaßen in Rage, dass sie ihren Auftrag vergisst, dem Volke zu dienen und stattdessen dem Volk Gehorsam abverlangt? Es ist der Hochmut des Vormunds gegenüber dem Mündel, eine abgrundtiefe Verachtung der "Menschen da draußen im Lande". Die werden immer wieder aufgefordert, sich zu engagieren, aber wehe, sie tun es wirklich!"

Ein frohes Weihnachtsfest.
Der Klaus
24. Dezember 2014 13:21
Ich habe mir den text der Würgerechtler teilweise rein gezogen und er trieft, wie erwartet, nur so vor Selbsthass und Ossi,- und Inländerfeindlichkeit. Ständige Anspielungen auf Mauern hier und da, Dunkeldeutschland usw. Was für ein Abschaum hat das hoch gewürfelt. Der Schmerz das es keine DDR 2.0 gab ist offensichtlich. Und jetzt wollen sie die DDR 3.0 auch noch kaputtmachen! Diese Dunkeldeutschen!
Hans Meier
24. Dezember 2014 14:27
Und:

GEZ abschaffen!
jack
24. Dezember 2014 14:59
Der Schmähende projeziert die furchtbaren Abgründe der eigenen Seele auf die zu Schmähenden.

Wohl dem, dessen Seele frei ist von diesen bösartigen Dämonen.
Nemo Obligatur
24. Dezember 2014 15:07
@ Martin

Ja. das dachte ich mir auch bei dem stimmungsvollen Bericht von Frau Kositza, dass das Thema Islamisierung gar keine besondere Rolle mehr spielt. Die Bewegung hat jetzt einen anderen Akzent bekommen. "Ihr da oben. wir hier unten".

Die Nomenklatura führt dabei ihre Hilfstruppen nach alten Mustern und nicht ungeschickt. Dort, wo Pegida noch klein ist, reichen die Hütehunde der Antifa mit ihrem Repertoire aus Einschüchterung und unmittelbarer Gewalt. Wo die Masse zunimmt wie in Dresden, werden diese zahlenmäßig bescheidenen mobilen Einheiten herausgezogen und durch eine Art Containment-Strategie ersetzt. Im Vorfeld sollen durch mediales Trommelfeuer (man kann es nicht mehr anderes nennen, seit Tagen höre ich, der ich seit Jahrzehnten eingefleischter Radiohörer bin, keine deutschen Sender mehr) potentielle Sympathisanten abgeschreckt werden. Da aus einer Trotzreaktion zumindest in Dresden die Masse zunimmt, wird weitab vom Geschehen eine Gegenbewegung simuliert. (Irgendwo gelesen: "München, die Stadt der Gegenbewegung"). In der Summe kommt man dann auf beachtliche Zahlen, die man gegen Dresden in Anschlag bringen kann. Der Widerstand gegen Pegida wächst täglich, könnte man sagen. Es kostet ja auch nichts. Endlich, endlich, darf sich jeder Deutsche einmal so richtig gut und sauber fühlen - er muss nur bei Nennung des Namens Pegida ausspucken. Obgleich ich nicht an die Lichtmesz'sche These eines Grand Plan zur Ausschaltung der Rechtsopposition in Deutschland glaube, macht das ganze inzwisschen schon einen gesteuerten Eindruck.

Allen, die bis hierhin gelesen haben, wünsche ich ein Frohes Weihnachten :-)
Stil-Blüte
24. Dezember 2014 15:28
Allen, die sich hier immer wieder versammelt haben, wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest. Nun sollten wir abschalten, buchstäblich, uns i n n e r l i c h sammeln. Und dann, frische Kraft voraus.
Waldgänger (e.B.) aus Schwaben
24. Dezember 2014 15:50
Allen ein gesegnetes Fest!

Interessanter, lebendiger Bericht Frau Kositza, macht richtig Lust auf's Mitmachen, ach wenn Dresden nur nicht so weit weg wäre. Danke.
Trouver
24. Dezember 2014 17:25
Jetzt der Islam, dann die Juden, dann „wir Frauen“.


Hmmm...wen meint sie? Jonathan von Créteil? Alle drei Elementen waren dann im Spiel.
Revolte
24. Dezember 2014 17:29
Der subalterne Grinch schickt sich auch dieses Jahr wieder an, seinen Bürgerinnen und Bürgern das Fest zu vergällen:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article135706127/Aengste-ernst-nehmen-heisst-nicht-ihnen-zu-folgen.html

Am deutlichsten tritt der Mahner Gauck dann bei dem Appell hervor: "Ängste ernst zu nehmen heißt nicht, ihnen zu folgen." Mit "angstgeweiteten Augen", stellt Gauck klar, "werden wir Lösungswege nur schwer erkennen, wir werden eher klein und mutlos." All denjenigen, die sich durch aktuelle Entwicklungen beunruhigt fühlten, wolle er zurufen: "Fürchtet euch nicht."


So, und nun Abstand nehmen, die angstgeweiteten Augen einmal besinnlich schließen, verinnerlichen, wie die Stil-Blüte richtig schreibt, die Stiefel mal aufschnallen und den Trachtenjankerl offen tragen.

Allen Sezessionisten frohe und erholsame Festtage!
affe
24. Dezember 2014 17:44
Interessanter, lebendiger Bericht Frau Kositza, macht richtig Lust auf’s Mitmachen, ach wenn Dresden nur nicht so weit weg wäre. Danke.


Bitte sehr:

Bisher sind eingetragen: Berlin, Bonn, Chemnitz, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Kassel, Köln, Leipzig, Rostock, Schneeberg und Würzburg, außerdem die "Demos für alle" in Stuttgart und Hannover.
Patriot
24. Dezember 2014 18:34
Nun haben alle möglichen Islamversteher, Migrationsindustrielle, Betroffene, besoffene Betroffene, Empörte, Erschütterte, Entsetzte , Gauckler, Conchita Wurst, Pipi Langstrumpf, Günter Jauch und andere Toleranzjunkies im verzweifelten Bemühen, überschüssige Luft aus den Hohlkörpern zwischen den Ohren abzulassen, lediglich Geräusche und geistigen Dünnschiss in Richtung Pegida produziert.
Beim Lesen der wie immer erbaulichen und messerscharfen Texte der Frau Kositza kam eine seltsame Sehnsucht nach einer heiligen Handlung über mich. Und ein Traum. Ich träumte von andächtiger Ruhe am heiligen Abend. Ganz leise aber vernahm ich ein Knistern und Schmatzen. Etwas ganz Besonderes. Geräusche, wie sie Würmer beim kompostieren eines geschredderten Koran erzeugen. Mir träumte weiter, daß alle Moscheestandorte in Deutschland renaturiert würden und auf den freien Flächen Beete angelegt werden, in die der Kompost aller Korane untergemischt wird. Und alle Deutschen gehen vereint und gemeinsam hin und ein jeder pflanzt auf die Beete ein Bäumchen. Und lauscht den Bäumchen beim wachsen. Eine wahre heilige Handlung. Doch halt..bin gerade aus dem Traum unsanft erwacht. Weil: Koran als Kompost geht gar nicht. Ist nämlich geistiger und blutrünstiger Sondermüll. Und der gehört nicht auf den Kompost, sondern in die Verbrennungsanlage.
Frenchman
24. Dezember 2014 19:02
Wenn man jetzt die Medien betrachtet, merkt auch der letzte Depp, wie gleichgeschaltet die sind. Gäbe es Meinungsvielfalt, würde man nicht ausschließlich mit dieser widerlichen, einseitigen Propaganda überschwemmt. Überall hört und liest man nur die gleiche Hetze.
Karl
24. Dezember 2014 20:16
„Ed“ beklagt die Zustände in seinem Land, wo vielerorts Kinder nicht mehr über den Holocaust unterrichtet würden...."

Gaaaanz wichtiger Wortbeitrag zum Thema - und das in einem Land - in dem das von unseren Politikern, Medien und Bildungseinrichtungen auch kaum noch thematisiert wird. So etwas aber auch! Dank Leuten wie "ED", wird sich das dann hoffentlich wieder ändern.

FROHE WEIHNACHTEN!!
jokn
24. Dezember 2014 21:23
Zu möglichen Zielen: Der Propagandaapparat selbst. Widerstand gegen das Zwangsabgaben-TV zu organisieren (mit Zahlungsboykott ab einem bestimmten Datum) halte ich für die einzige effektive Option. Dafür müssten (Netz-Plattform) genug Interessierte (z.B. 300.000) gesammelt werden, damit sich die Leute trauen, zum Stichtag gemeinsam mitzumachen. Wenn die Menschen sich zunehmend als souverän begreifen, werden sie sich hoffentlich fragen, wie es sein kann, dass ein freier deutscher Bürger (der Souverän) vom Staat (seinem Dienstleister) unter Strafandrohung dazu gezwungen wird, ein alternativloses Einheits-Medienpaket zu kaufen? Solange es dieses Zwangs-TV-System gibt, wird die politisch uninteressierte Masse (m.E. ca. 80%) den offiziellen Staats- u. Blockparteien-Verlautbarungen folgen wie die Lämmer zur Schlachtbank – und das Mühen um Recht, Freiheit und Selbstbestimmung des Landes bleibt auf ewig ein dissidentes Nischenthema. Denn: Die GEZ kassiert über 7,7 Mrd.€ pro Jahr von uns Tributpflichtigen, das sind ca. 80 Mrd.€ in einem Jahrzehnt! Wahnsinn! Hochbezahlte Profis schütten die Leute 24/7 mit Hochglanzpropaganda zu. Wohingegen jedem amateurmäßigen Feierabendprotest irgendwann die Puste ausgeht, unter einem ins Irrwitzige anschwellenden Diffamierungssturm. Deshalb halte ich den Zahlboykott der Zwangsmedien für unabdingbar. Staats- und parteiunabhängige Medien (auch die Sezession) würden faire Chancen bei freien Bürgern / "Kunden" bekommen, die Meinungspluralität würde aufblühen.
Harald de Azania
24. Dezember 2014 21:31
Verehrte Frau Kositza,


Danke, sehr gut !


Ich hoffe, es geht weiter.

Die Linke ist wirklich daemlich & und feige .....

"Fuerchtet Euch nicht!!

HdeA
Langer
24. Dezember 2014 23:26
Man stelle sich vor, PEGIDA wuerde das naechste mal ununterbrochen proklamieren: "Nazis sind boese! Nazis sind boese!" Auch in den Interviews.
Man bekaeme medial wohl Schwierigkeiten, sich zu positionieren.

Oder um auf es auf rtlisch zu sagen: "Eine spaete Selbsteinsicht der Demonstranten!"
rundertischdgf
25. Dezember 2014 13:20
Liebe Frau Kositza, Sie haben aus Ihren Beobachtungen eine spannende Geschichte gemacht. Wir sagen Ihnen einfach mal dafür Danke und wünschen Ihnen und Ihrer Familie Frohe Weihnachten!

http://rundertischdgf.wordpress.com/2014/12/25/eine-frau-erklart-den-politischen-bodensatz/
Trottel der Nation (Michel)
25. Dezember 2014 13:41
Nein, für Deutschland gibt es keine Rettung mehr, höchstens noch für den Namen und seine 12jährige Anwesenheit im Geschichtsbuch der Zukunft.

Die Deutschen sind zum Blödsein erzogen worden in den letzten 69 Jahren und sie sind mittlerweile unfähig zum Überleben, da ist nichts mehr, gar nichts mehr.

Schaue ich mir nur die Zeit seit 82/83 an, dann kann ich mich für die Deutschen nur in Grund und Boden schämen.

17500 Pegidaner seit mehreren Wochen, da graust es sicher den mehreren millionen Moslem in Doofland, die nehmen sicherlich gleich die Füße in die Hand und laufen weg. HAHAHA

Das schöne daran ist, die Dummländer merken nicht mal wie krank sie sind.
Weiter so, vielleicht lachen sich die Musel tot.

Wie sagte schon Napoleon:
"Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde."
und:
"Im Kampf gegen Deutschland sind die Deutschen die besten Verbündeten!"

Das Zerfleischen untereinander zeigt doch wie Hohl die sind, denn auch dabei sind die Weltmeister.

Besonders an Weihnachten denke ich an die vielen echten Deutschen, die sich den Arsch für Deutschland aufgerissen haben, die sich ein Bein für die Familie ausgerissen haben und jetzt Obdachlos, von den eigenen Leuten in den Dreck geworfen, ohne Hilfe von irgendwem draußen dahinvegetieren müssen und noch diskriminiert und Angespuckt werden von Vollpfosten die meinen was besseres zu sein, von den vielen zum Selbstmord durch diese Gesellschaft getriebenen ganz zu schweigen.

Deutschland ist für all seine erlittenen Schäden und der noch kommenden Schäden selber Schuld, es will einfach nicht sehen was hier mit ihm gemacht wird und dass er Entsorgt und Abgeschafft Wird/wurde.

Wer jetzt glaubt ich wäre ganz schön böse, agressiv etc., mit dem tausche ich unbesehen sofort das Leben!!!

Die Deutschen haben (fast) ihr Recht auf eine Existenz auf dieser Kugel verwirkt.
Sie könnten schon, aber sie wollen es nicht wiederhaben.
Hermann Karst
25. Dezember 2014 15:34
Auch ich war am Montag wieder auf den Beinen. Dazu nichts an dieser Stelle, aber etwas anderes:

Gestern nachmittag amüsierte mich – hier im Kommentar-Strang – die kleine Kalauerei „Lichtmeszage“. Und dann: Gestern abend war sie plötzlich da, die Lichtmeszage: Sie lag unterm Weihnachtsbaum auf dem Gabentisch, über 400 Seiten stark. Ich habe drin gelesen bis weit nach Mitternacht. Gelesen? Ich habe die Seiten gefressen.

Das neue Buch von Martin Lichtmesz, "Kann nur ein Gott uns retten?" – großartig, atemberaubend. Ich wünsche ihm eine große Leserschaft und – was schön wäre – viele Übersetzungen in unsere europäischen Nachbarsprachen.

Allen SiN-Autoren und -Lesern ein frohes Weihnachtsfest!
Urwinkel
25. Dezember 2014 17:58
Randnotiz: Michael Stürzenberger zerfetzt gerade Jan Fleischhauer (Spiegel-Kolumnist und Autor des Buches "Unter Linken"). So aufgebracht und scharfsinnig habe ich "Stürzi", wie er liebevoll genannt wird, noch nicht erlebt. Der hat was von Lichtmesz gelernt oder er hat noch einen Weihnachtskater.

Zum weiterlesen, Link:

http://www.pi-news.net/2014/12/fleischhauer-bringt-verfassungsschutz-und-wasserwerfer-gegen-pegida-in-stellung/

Allen ein Rohes Fest; lasst die Masken fallen. Höhohah!

An der Stellle ein Kompliment an die PI-Macher. Eure neuen Cheerleader gefallen mir. Erfrischend selbstironisch und dennoch sexy. Da kann der Mediamarkt und andere Werbenerver noch was davon lernen; die sind nach eigener Aussage ja nicht blöd.
SRG
25. Dezember 2014 19:33
Schön mal einen echten Augenzeugenbericht zu lesen, Danke!
Hans Meier
25. Dezember 2014 23:10
Zum Missbrauch des Tages:

Maria und Joseph waren keine Flüchtlinge, sie gingen nach Bethlehem, um sich in die Steuerliste einzutragen. Kaiser Augustus hatte das befohlen (Lukas, Weihnachtsgeschichte). Und weil soviele Leute das Gleiche vorhatten, waren die Herbergen überfüllt. Zudem waren die beiden jungen Leute noch nicht verheiratet, es gab also ein zusätzliches moralisches Problem. Deswegen die Sache mit dem Stall, ganz ohne Tränendrüse, "Flüchtlinge" usw.
Kein Bedarf an Missbrauch durch Kleriker/ Politiker / Medien, um uns noch weitere Millionen aus fremden Ländern reinzuwürgen.

Hier lebt schon ein Volk.
Und das ist auch gut so.
Bernd Derksen
25. Dezember 2014 23:12
Als jemand, der sich auch gerne eigene Meinungen bildet, weilte ich am Montag auch mal in Dresden. Bei so vielen Leuten "musste" ich dann wegen der freien Sicht auf die Redner natürlich nach vorn. ;-)
Und das hat z.B. schon seinen speziellen Reiz, wenn neben mir dann zwei Antifa-Aktivisten aktiv werden. ;-)

Besonders interessiert mich immer, was Medien aus dem Beobachteten so machen. Im Grunde hat mich das auch diesmal wieder bestätigt, dass die eigenen Eindrücke, bei aller Subjektivität, bei politisch Kontroversem schon sinnvoll, ja fast "notwendig", sind. Denn die Glaubwürdigkeit und Neutralität der meisten Medienberichte ist da doch sehr eingeschränkt; oft wirkt's quasi desinformierend für mich.
(Wie mir eine ausländische Korrespondentin sagte, sei sie auch das erste Mal live dabei: Zwar habe sie zuvor Berichte der Nachrichtenagenturen genutzt, aber wenn man vor Ort sei, ist der Eindruck doch ein anderer.)

Nach der Veranstaltung fragte mich ein Redner, wie ich denn seine Rede gefunden habe. Irgendwie beruhigend, dass Frau Kositza ("ziemlich scharf") und Herr Bachmann (https://mopo24.de/nachrichten/liveticker-pegida-demo-dresden-3305, 20.22 Uhr) meine Bewertung tendenziell zu teilen scheinen.
Thomas Wawerka
26. Dezember 2014 08:12
Maria und Joseph waren keine Flüchtlinge, sie gingen nach Bethlehem, um sich in die Steuerliste einzutragen. Kaiser Augustus hatte das befohlen (Lukas, Weihnachtsgeschichte).

Ähm ... doch. Nach Mt 2 flüchteten sie nach Ägypten, um der Verfolgung durch Herodes zu entgehen. Astreine Refugees also.
Thomas Wawerka
26. Dezember 2014 17:42
Das neue Buch von Martin Lichtmesz, „Kann nur ein Gott uns retten?“ – großartig, atemberaubend. Ich wünsche ihm eine große Leserschaft und – was schön wäre – viele Übersetzungen in unsere europäischen Nachbarsprachen.


Ich habe die "Lichtmeszage" auch fast durch und kann mich diesem Generallob nicht anschließen ... Als Polemiker gefällt mir Herr Lichtmesz besser. Zwar breitet er eine stupende Belesenheit aus, ist stilsicher und zweifellos interessant, aber mir ist immer noch nicht recht klar, was er eigentlich will. Würde gern darüber diskutieren - möglicherweise in einer eigens dafür aufgemachten Kommentarspalte?

M.L.: Ja, wird hier demnächst aufgemacht.
Rumpelstilzchen
26. Dezember 2014 18:37
Ich habe die „Lichtmeszage“ auch fast durch und kann mich diesem Generallob nicht anschließen … Als Polemiker gefällt mir Herr Lichtmesz besser. Zwar breitet er eine stupende Belesenheit aus, ist stilsicher und zweifellos interessant, aber mir ist immer noch nicht recht klar, was er eigentlich will. Würde gern darüber diskutieren – möglicherweise in einer eigens dafür aufgemachten Kommentarspalte?


@Thomas Wawerka

Da schreibt ein Mensch zwei Jahre an einem Buch, ein anderer liest es in zwei Tagen und versteht nicht, was der Autor eigentlich will.
Um über ein solches Buch zu diskutieren, sollte man mehr Zeit und Muße aufbringen.
Oder geht es hier um ein Wettlesen ?
Ich bin noch nicht durch.
Aber ich fresse die Pralinenschachtel auch nicht auf einen Rutsch !
Leicht verärgert.
Gruß R.
Trouver
26. Dezember 2014 22:38
Lieber Michel, ich sehe die Lage anders an. Zum Ersten: offener Protest in der BRD ist ein schieres Wagnis und es gibt nur wenige, die alle Gefahren und Schikanen bewusst in Kauf nehmen. Deshalb ist Deutsche Stimme leise. Zweitens: Waehlerschaft der SPD u. der Union bilden aeltere Menschen, die an die staatlichen Wohltaten existentiell angewiesen sind und jegliche Aenderung der Konstruktion scheuen. Grusi-Empfaenger wird ja eine Fahimi waehlen und keinen Thorsten Polleit, allein aus Angst nicht. Und Drittens: die Zahl der Unzufriedenen ist GROSS. Afd und andere Dissidenten haben in diesem Jahre Millionen Stimmen gewonnen, obwohl keine wirtschaftliche Katharsis eintrat. Was kommt, wenn diese Staatsblase explodiert? Um 2020, sagen wir?
Shuca
26. Dezember 2014 23:25
@Trottel der Nation (Michel) "Deutschland ist für all seine erlittenen Schäden und der noch kommenden Schäden selber Schuld, es will einfach nicht sehen was hier mit ihm gemacht wird und dass er Entsorgt und Abgeschafft Wird/wurde." Nein, das glaube ich nicht. Das deutsche Volk ist ein großes Volk und extrem leistungsstark. Das ist der Grund, warum es seit Jahrhunderten angegriffen wird. Es stimmt, das es leicht verführbar ist, aber es hat keine Schuld. Per Mariam ad Christum.
neocromagnon
27. Dezember 2014 03:09
Es ist mir manchmal ein Rätsel, wie es die Leute nur schaffen, sich das Geschwurbel in den Radio, Fernsehen, Zeitung noch anzutun und sei es, um all den unendlichen Quark zu entlarven und aufzudecken. Ich kann mich da nicht mal mehr drüber aufregen, so dermaßen nervt und langweilt mich das. Es ist, als ob man sich einen Werbespot stundenlang Non-Stop anschauen würde. Wie kann man das aushalten?
Meistens gibt es ja eh keine wirklichen Nachrichten und wenn, dann bekommt man das sowieso zwangsläufig mit weil alle drüber reden. Aber dann helfen die "Qualitätsmedien" auch nicht weiter, weil man nie sicher sein kann, ob man bei denen wirklich das erfährt was passiert ist, oder ob die Nachicht nicht nur den Anlass für eine weitere antikapitalistische, kirchenkritische, umweltbewußte, gendergerechte oder sonstwelche Belehrung bietet. Und wenn doch mal das Unglück passiert, daß ich beim Zappen eine "Nachrichtensendung" oder eine dieser endlosschleifenden Talkrunden streife, dann heist es Fersengeld und nichts wie weg. Ich möchte mir meine Seele doch nicht vergiften, denn das kann passieren wenn man nicht aufpasst.
neocromagnon
27. Dezember 2014 03:18
Thomas Wawerka
M.L.: Ja, wird hier demnächst aufgemacht.


Ou, das gibt wieder eine Schlacht (an der ich mich gerne beteilige ;-)
neocromagnon
27. Dezember 2014 03:29
Bernd Derksen
Besonders interessiert mich immer, was Medien aus dem Beobachteten so machen.


Das war allerdings bei den großen Friedensdemos im Bonner Hofgarten in den 80ern ähnlich (ich habe als Kind eine mitgemacht). Damals waren wirklich viele Leute auf den Beinen und der Platz vor der Tribüne war gerammelt voll und in der Tagesschau (es gab sonst fast nichts) haben diese Presseschnösel doch tatsächlich weitgehend leere Bereiche aus den Randzonen gezeigt. Damals war die Presse nämlich weitgehend genau andersrum gepolt.
Merke: Es macht keinen Unterschied welche Säcke an der Regierung sind.
Alt-Badener
27. Dezember 2014 12:32
Die Meinungsterror-Artillerie ist in Stellung gebracht und was bis jetzt abgefeuert wurde waren nur vereinzelte Granaten. Das richtige Trommelfeuer wird im Neuen Jahr gezündet, dessen dürfen wir gewiß sein. Der Beitrag vom "Trottel der Nation" bringt die Situation dieses Landes auf den Punkt. Für Deutschland gibt es keine Rettung mehr. Die 70jährige Gehirnwäsche hat, einer unheilbaren Krankheit ähnlich, sich in die Gehirne der Deutschen gefressen. Sehen wir uns doch die Zahlen an. Wegen meinetwegen 20.000 PEGIDA-Anhängern, im Verhältnis zu der Gesamtbevölkerung eine Zahl im untersten Promillebereich, wird schon ein solches Trommelfeuer der gesamten Medien losgelassen. Wenn so etwas in allen größeren Städten zustande käme würden die Initiatoren allesamt wegen Volksverhetzung für Jahre weggesperrt. Und eine Großdemonstration vom Brandenburger Tor bis zur Siegessäule mit meinetwegen 500.000 Menschen würde ähnlich wie in Peking gnadenlos mit Waffengewalt beendet. Deutschland soll abgeschafft werden, das ist das Ziel, und selbst das kleinste Hindernis auf diesem Wege wird mit höchster Intensität vernichtet. Dresden wird sich totlaufen, die paar Leute in den anderen Städten sind nicht mehr als das berühmte Häufchen der sieben Aufrechten.
Gert Friedrich
27. Dezember 2014 17:15
Es wird Zeit,daß die Sezession eine Monatszeitung wird.

Compact,eigentümlich frei und Zuerst erzielen dadurch gleich eine

größere Wirkung und Streuung.

Das muß die Sezession auch können und wollen.
marathon
27. Dezember 2014 18:27
Finde es richtig, das die Menschen jetzt auf die Strasse gehen. Die Politiker wollen uns immer weiß machen ,das wir Arbeitskräfte brauchen.Wenn man die heutige technologische Entwicklung in den Firmen betrachtet, stellt man schnell fest, dass der Bedarf an Arbeitskräften lange nicht mehr so hoch ist wie in den 70er Jahren.Der Anteil an physischen Arbeitsplätzen in der Bundesrepublik betrug 1970 ca.70 % heute liegt der Anteil bei ca.35% das sagt alles. Wie sieht es denn in Wirklichkeit aus? Die Arbeitgeber sind natürlich froh, billige Arbeitskräfte aus dem Ausland zu bekommen, um die Löhne zu drücken. Wer die Bücher von Sarrazin gelesen hat, weiß wie die Entwicklung endet. Wünsche allen noch einen guten Rutsch in neue Jahr
Ellen Kositza
27. Dezember 2014 20:59
Danke, das war's.

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