Sezession
9. Januar 2015

Schreibtisch, Garten, Alltag (XXI): Bilder von der Erschießung der FAZ-Redaktion

Götz Kubitschek / 64 Kommentare

Den gestrigen Tag über haben wir ziemlich oft über den "Typ Berthold Kohler" nachgedacht, oder genauer: über die Denkbewegung, die er vollzog, nachdem er erstmals vom Massaker an der Redaktion der französischen Satire-Zeitung "Charlie Hebdo" und einem mehr als wahrscheinlichen islamistischen Hintergrund dieser Tat erfuhr. Dabei kamen mir längst vergessene Bilder von der Erschießung der FAZ-Redaktion in den Sinn:

Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Sie stammen aus dem Filmprojekt "Deutschland 09", das dreizehn Kurzfilme vereint. In dem Stück "Fraktur" spielt Josef Bierbichler einen österreichischen Transport-Unternehmer, der den Anblick der Layout-Reform seiner FAZ nicht ertragen kann: Im Oktober 2007 verschwand die typische Fraktur aus den Überschriften auf der Titelseite und den jeweils ersten Seiten der anderen Rubriken.

Bierbichler lenkt seine LKW-Flotte komplett nach Frankfurt um, läßt unterwegs restlos jede FAZ aufkaufen und inszeniert eine Verbrennung der Auflage im Hof vor dem Redaktionsgebäude. Dann dringt er mit seiner Jagdflinte in das Konferenzzimmer ein und beginnt sein Massaker.

Sollte sehr lustig sein, damals im Kino, und der Täter war ja einer dieser autoritären Charaktere aus einem reaktionären, latent immer noch oder andauernd nazistischen Volk, dessen Aggressionen beim kleinsten Anlaß in ein Blutbad münden können. Wie hieß es doch neulich über die PEGIDA-Spaziergänger? Man sei dort mit jenem Kleinbürger konfrontiert, der, von Abstiegsängsten getrieben, seinem Rassismus und seiner Fremdenfeindlichkeit Raum geben wolle, endlich? "Raum" - reicht das nicht vom Sprechchor und dem kleinen Transparent über Schlägertrupps bis hin zur Erstürmung eines Redaktionsgebäudes?

Berthold Kohler also: Er dachte nach den Morden von Paris von Anfang an vernutzend. Er war (wie wir selbst auch) ganz sicher weder schockiert, noch trauert er seither - wie auch? Berthold Kohler war weder mit den Karrikaturisten und Redakteuren befreundet, noch waren ihre Arbeiten für ihn zentraler Bestandteil seines Lebens. Und darum nahm er den Anschlag als Hebel wahr, der die Berichterstattung über die Islamisierung Europas und die deutsche Protestbewegung PEGIDA würde verändern können.

Kohler begann - als einflußreicher Mitherausgeber der FAZ - sofort nach einer Verknüpfung zu suchen, mit der die radikale Tat der Mörder und die radikale Einstellung der PEGIDA als Äußerungen des selben Ungeistes dargestellt und wahrgenommen werden könnten. Martin Lichtmesz hat diese Argumentation gestern auseinandergenommen.

Einer der Kommentatoren hat in unserem Netz-Tagebuch Kohlers Auslassungen und flankierende Varianten treffend als "Paradigmenpflege" beschrieben und kommt zu deprimierenden Schlüssen:

Die Wirklichkeit wird sprachlich der beabsichtigten Utopie angepasst. Das System muss heucheln um das Paradigma zu retten. Die Täter von heute sind reaktive Wortmeister, zu „Taten“ fähig sind sie schon lange nicht mehr. Sie sind Getriebene der Wirklichkeit, die sie nicht anerkennen können, weil es ein Schuldeingeständnis wäre. Lieber lassen sie sich weiter treiben bis zur Wand. Scheinheiligkeit ist kein Fehler, sondern die Lösung, um überhaupt bewegungsfähig zu bleiben, und wenn das System nach seiner Bewegungsfähigkeit bewertet wird. Auch Getriebene bewegen sich schließlich.

Die Fähigkeit des Systems zur Paradigmenpflege, zur organisierten Heuchelei macht es so illusorisch auf irgendein Ereignis zu hoffen, das das System zum Aufwachen bewegt. Es gibt diese Ereignisse ständig: Kirchweyhe, Garbsen, Rotherham, Paris. An seiner Scheinheiligkeit wird das System nicht zerbrechen, im Gegenteil. Scheinheiligkeit schmiert noch ein wenig Glanz auf die Fäulnis. Selbst wenn die Anderen uns den Bürgerkrieg erklärten, brächten die Paradigmenhüter der Diversity noch Verständnis dafür auf. Das rhetorische Rechtfertigungsfundament wurde doch schon gelegt: Ausgrenzung, Ungerechtigkeit, Rassismus, Repression. Wenn es der Gerechtigkeit dient, dürfen sie uns vergewaltigen (Rotherham), unsere Symbole verbrennen (Garbsen), töten (Paris). Die Anderen haben den Freifahrtschein schon in der Hand, sie werden diesen Trumpf auch ausreizen.


Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Kommentare (64)

Harald de Azania
9. Januar 2015 11:33

Verehrter Herr Kubitschek,

Ohne Verpflegung keine Bewegung. Wie der Mampf so der Kampf :-)

JETZT ist Zeit zu investieren, Geld, Zeit, Muehe, Hirn etc etc

Aus ZA dauert die Ueberweisung etwas laenger, aber Geld macht sich auf den Weg....

Wenn man daran denkt, was wir "gut-buergerlich' alles fuers Geniesssen ausgeben, sollte fuer Hunderttausende schon mal etwas Geld locker sein:

Z.B>: 300,000.00 x 100 = 30 Mille

Seht ihr's Freunde, seht das Licht ...

HdeA

Rainer Gebhardt
9. Januar 2015 11:48

Einverstanden!

Julius
9. Januar 2015 12:07

Schon erledigt.

Strogoff
9. Januar 2015 12:26

Zur Überwindung der Schwellenangst darf es bestimmt auch ein dick gefüllter Brief z. Hd. Kubitschek sein.

Rosenkranz
9. Januar 2015 12:36

Bin auf dem Weg zur Sparkasse....

Hartwig
9. Januar 2015 12:36

Überwiesen.
Apropos Geld: Die Rechnung fürs Sezessions-Abo iss noch nicht raus, oder??

der letzte Deutsche
9. Januar 2015 12:45

Herr Kubitschek !

Zunächst vielen Dank für Ihren Artikel !

Wie nahezu immer, ist aus meiner Sicht Ihren Worten nichts Sinnvolles
hinzuzufügen. Wie für alle anderen Autoren der SEZESSION gilt selbst-
ständlich auch für Sie selbst : gute (oder sehr gute) Arbeit hat ihren
Preis und verdient vor allem Anerkennung in Form von gerechter und
angemessener Bezahlung.

Da ich aufgrund des Verhaltens und der Äußerungen nationaler und
internationaler Kirchenvertreter den Kirchen die üblichen Spenden nicht
mehr zukommen lassen werde, kann ich einen kleinen Betrag (bin Rent-
ner) an diejenigen überweisen,die etwas Sinnvolles dafür getan haben und es hoffentlich auch weiter tun werden.

Ich selbst möchte meinen bescheidenen Beitrag nicht als Spende, son-
dern als Anerkennung und Bezahlung für Informationen und das geisti- ge Rüstzeug, das ich Ihren Beiträgen entnehmen durfte, betrachten.

Daher möchte ich auch auf die Spendenquittung verzichten.

Mit herzlichem Dank
und freundlichen Grüßen,

"der letzte Deutsche"

Karolus
9. Januar 2015 12:49

Ich werde Ihrer Bitte nachkommen.

Bitte teilen Sie mir mit, wo und wan man sich in Dresden einfinden muss, wenn man an dem Abendspaziergang in voller Länge teilnehmen möchte. Und wie lange dauert er in der Regel?

antwort kubitschek:
wir informieren immer über die deutschlandkarte, die wir hier aktuell halten. dauer? je nach teilnehmerzahl 2 bis 3 stunden. morgen sicher eher drei.

Gert H. Köster
9. Januar 2015 12:58

Mach' ich.

kant_touch_this
9. Januar 2015 13:13

Done.

Gerald
9. Januar 2015 13:18

Erledigt!

Michael Schlenger
9. Januar 2015 14:06

Danke für die Zahlungserinnerung - habe umgehend überwiesen!

ertrunken
9. Januar 2015 15:10

Der perfekte Zeitpunkt mal wieder Blut zu spenden. Die 20 Euro werden sofort überwiesen.

Rumpelstilzchen
9. Januar 2015 15:17

"Als Klimakteriumsopfer dem Seelsorgesowjet" ( köstlich , Herr von Sternberg ! ) entkommen, spende ich von der eingesparten Körperschaftssteuer den armen Edelfedern. Irgenwie stelle ich mir vor, dass ML die Kohler-Analyse so geschrieben hat:

https://www.google.de/imgres?imgurl=https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/85/Carl_Spitzweg_-_Der_arme_Poet_(Neue_Pinakothek).jpg&imgrefurl=https://de.wikipedia.org/wiki/Der_arme_Poet&h=2503&w=3202&tbnid=GHxmWJeBkId4IM:&zoom=1&tbnh=157&tbnw=201&usg=__IS8HWeUnkKLZq9UqD7z6C_i8QUY=&docid=nSD5JbNkBwHRYM&hl=de&client=safari&sa=X&ei=AOKvVOGkOciqUcivgIgJ&ved=0CCEQ9QEwAA

Renate Klee
9. Januar 2015 15:39

Ich schliesse mich in allem dem Beitrag von "der letzte Deutsche" an. Allerdings wenn es das angegebene Konto sein soll, dann wird es mit der Ueberweisung einige Tage dauern. Ist eingeleitet, aber: Die Technik! Die Provinz!

Ein gebürtiger Hesse
9. Januar 2015 15:40

Obelix, äh, Obolus entrichtet.

Mavrodaphne
9. Januar 2015 16:06

Okay, erledigt.

cso
9. Januar 2015 17:05

50 Tacken überwiesen.

polymetis
9. Januar 2015 17:29

Die Ereignisse scheinen sich zu überschlagen. Jetzt kann auch der Konfirmandentyp im BuJuMi Trauerflor tragen.

JensN
9. Januar 2015 17:43

Eben 50 Euro überwiesen. Macht weiter so! Danke für eure Mühe...

Rumpelstilzchen
9. Januar 2015 18:22

Nachdem " die Grünen ebenfalls ein überparteiliches Zeichen gegen Meinungsfreiheit setzen" ( siehe FAZ 9.1.15 " SPD-Chef Gabriel ruft zu gemeinsamen Demonstrationen auf) wird nun auch mit einer grottenschlechten Karikatur die unsägliche Verbindung zwischen Terroristen und Pegida hergestellt.
https://www.faz.net/aktuell/politik/aufruf-der-zeitungsverleger-wehren-wir-uns-13361546.html

Mir fehlen die Worte !

Nemo Obligatur
9. Januar 2015 18:29

Lieber Herr Kubitschek,

Ihr Aufruf soll nicht ungehört verhallen. Eben habe ich mein Scherflein beigesteuert. Heute ist ein denkwürdiger Tag für mich, da ich gleich drei Überweisungen in Richtung Schnellroda getätigt habe: Jahresabo Sezession, die Rechnung für eine kleine Büchersendung und den Beitrag "Gegen Kohler". Die Gegenfinanzierung ist schon lange gesichert: Ich spare mir seit geraumer Zeit die Kosten für das FAZ-Abo.

Freundliche Grüße aus Stuttgart

Hesperiolus
9. Januar 2015 18:42

@ Rumpelstilzchen

Der FAZ Artikel ist eine schier unglaubliche Infamie!

von Tronjes Hagen
9. Januar 2015 18:52

Literatur für 50,00 Euro.

"Und doch wußten es alle. Es war merkwürdig. Man stand am Fenseter und dachte: „Wie könnte das wohl aussehen, wenn das alles nicht mehr weitergeht, wenn es zusammenkracht? Wie könnte das einmal vor sich gehen?“ Lag der Krieg nicht weit zurück, war er nicht lange überwunden? Dennoch ging es Deutschland so schrecklich schlecht, alle wußten es. (...) Man stand am Fenster, schaute über die Dächer von Berlin und dachte: „Es wäre alles nicht wichtig, Formen wechseln, Systeme kommen und gehen, Unrecht wird vergessen – aber wie soll das weitergehen?
Es ist überhaupt kein Ausweg zu erkennen."

Aus Fernaus „Deutschland, Deutschland über alles....“ (S. 252 – 255).

Danke für alle bisherigen und zukünftig empfangenen "Impfungen" durch das Team der Sezession.

polymetis
9. Januar 2015 19:38

@Rumpelstilzchen.
Das kann einen nicht verwundern. Diese Leute schreiben, weil sie eine, wie auch immer finanzierte, Sendung haben.
"Wehren wir uns. Beharren wir, Zeitungen und Leser gemeinsam, auch weiterhin selbstbewusst auf der Pluralität der Meinungen und der Freiheit, sie zu äußern. Bieten wir so allen Eiferern die Stirn, die im Namen von Religionen oder Ideologien pöbeln, Angst verbreiten und am Ende sogar mord"
Faust: Die Botschaft hör' ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.
"Pluralität der Meinungen" findet doch allenfalls noch im Netz statt. Aber die kostet auch, nicht nur Geld. Aber das können wir wenigstens noch sinnvoll spenden. Ich bin gerne dabei.

Bernd Derksen
9. Januar 2015 19:41

@Rumpelstilzchen
Ich hatte angenommen, dass das ein Freudscher Verschreiber der FAZ war:
"Die Grünen wollen ebenfalls ein überparteiliches Zeichen gegen Meinungsfreiheit setzen."
(https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/solidaritaet-mit-frankreich-spd-chef-gabriel-ruft-zur-gemeinsamen-demonstration-auf-13361148.html)

Aber da es sie nicht korrigieren und seit Stunden dazu keine Kommentare mehr freischalten, muss ich wohl annehmen, dass es einfach ehrlich gemeint ist...
Zum unglaublich entlarvenden "Aufruf der Zeitungsverleger" werden ja auch bislang keine Kommentare freigeschaltet.

Stil-Blüte
9. Januar 2015 19:46

Mieterverein gekündigt; ist ohnehin mit der Politik verbandelt. GEZ kann warten. Wenn die nächste bei Ihnen bestellte Büchersendung mit Rechnung eintrifft, erledige ich das in einem Ritt.

Frenchman
9. Januar 2015 20:10

Bin dabei. Spende ist unterwegs.

Danke für die gute Arbeit. Spendensammeln ist schwer, aber notwendig.

Wünsch mit noch einen PayPal-Button rechts oben.

H. M. Richter
9. Januar 2015 20:40

Die weiter oben erwähnte Karikatur zum Thema Lügenpresse stammt von Klaus Stuttmann, dessen Veröffentlichungsplattform bis 1989 ganz überwiegend die Tageszeitung der SEW (Sozialistische Einheitspartei Westberlins) gewesen ist.

Dieses am Tropf der SED hängende SEW-Blatt hieß bekanntlich Die Wahrheit ...

Es ist unfaßbar, wie tief die FAZ inzwischen gefallen ist.

P.S.
Man darf gespannt sein, ob diese Karikatur in der morgigen LVZ erscheint, um die PEGIDA/LEGIDA-Demonstration am Montag in Leipzig in Verruf zu bringen. Schon 1989 war es die Leipziger Volkszeitung, die im Vorfeld der Demonstration am 9. Oktober warnte, man werde diese zu verhindern wissen - notfalls mit der Waffe in der Hand.

Fredy
9. Januar 2015 20:49

Auch überwiesen. Vor allem wegen der Lichtmeszen Erleuchtungen. Meist erstklassig, und eben einzigartig, nur hier zu finden. Vielleicht weil es kein typischer Konservativer ist, wenn überhaupt. Aber auch KK meist lesenswert, eigenartig. Vielleicht mal das Team wieder erweitern? Vielleicht Leute, die nicht auf den ersten Blick dazupassen. Man muß nicht den gesamten Weg zusammen gehen, nur stets gemeinsame (Teil)Ziele haben. Vielfalt, in den heutigen Tagen ein Wort, das übel aufstößt, fand ich immer bereichernd. Und schon wieder so ein scheiß Wort. Die ganze Sprache haben die uns verhunzt ... Naja, eine größere Bandbreite wär nicht schlecht. Man muß doch nicht 100% von allem Bejahen was Andere tun. Das ist meist der Fehler der Konservativen, und an der fehlenden Schnittmenge entzünden sich dann persönliche Streite. Alles erlebt.

kevin allein zu hause
9. Januar 2015 21:21

..."Zum unglaublich entlarvenden „Aufruf der Zeitungsverleger“ werden ja auch bislang keine Kommentare freigeschaltet....."
Jetzt hat die faz doch glatt Kommentare frei geschaltet...
komisch, kaum Verleger konforme Kommentare, da läuft was falsch !

ulex
9. Januar 2015 21:27

@Götz Kubitschek

Wenn man einen Online-Spendenaufruf startet - wäre da nicht sinnvoll auch eine Online-Zahlmöglichkeit a la Paypal anzugeben? Nu so als Anregung...

kommentar kubitschek:
kommt alles.

Nemo Obligatur
9. Januar 2015 21:54

So, die Kommentarfunktion zu dem wirklich infamen Aufruf der Zeitungsverleger in der FAZ ist offen - und die FAZ kriegt auch gleich tüchtig eingeschenkt. Erleben wir eine historische Zäsur? Der mündige Bürger? Jetzt wäre seine Stunde!

Weltversteher
9. Januar 2015 23:03

Paypal ist beim Geld das, was Amazon beim Handel, Google in der Netzverwaltung usf. sind.
Nur Herdenmenschen springen auf diese tollen Angebote auf. Konservative nutzen sie nicht, weil es bis zu ihrem Ausufern viel bessere Lösungen gab, die keine - Falle sind.

Hartwig
9. Januar 2015 23:20

Wir sehen uns am Montag, besonnen und entspannt, in Dresden, Leipzig, Kassel, Rostock, München, Berlin oder anderswo.
Heute zu viel Medienkonsum, zuviel Lügenpresse. Kaum zum Aushalten. Durchatmen. Wochenende, abschalten und ausschalten. Ich drehe sonst noch durch.

Stein
10. Januar 2015 00:28

Eine kleine Überweisung ist getätigt (im Rahmen des mir möglichen). Außerdem Sezession auf Förderabo umgestellt.

P.S. Habe mir gerade Lichtmesz auf ef angehört. Bin fast etwas enttäuscht, ich habe mir immer einen breiten Wiener Akzent vorgestellt, das klang allerdings fast hochdeutsch.

Grüße aus München nach Dresden
10. Januar 2015 01:13

Sehr gute Idee.

Ging mir schon gestern Abend so ähnlich durch den Kopf. Das hat überhaupt nichts mit Betteln zu tun, sondern kann nur als eine geziemende Anerkennung für unsere vom Establishment ausgestoßenen Intellektuellen und Wahrnehmung-Elitler betrachtet werden: habe eben 50 Euro überwiesen.

Eigentlich zu wenig, wenn ich denke, dass ich jährlich über 400 Euro für den Münchner Merkur an Abo zahle und zusammen mit meiner Frau fast 500 Euro Kirchensteuer jährlich zahle (zwei Kinder zahlen außerdem auch schon), wo ich mich (z.B.) von dem Bamberger Erzbischof Ludwig Schick noch beschimpfen lassen muss, weil ich in Sorge um unser deutsches Land bin, und dann die Zwangs-GEZ, etc…

Der Münchner Merkur,
den ich bei den sensiblen, grundlegenden, unser Volk und Land betreffenden Themen (u.a. auch Ukraine-Konflikt, hier durchgehendes Mobbing und Häme gegen Putin-Russland) ziemlich genau lese, ist tatsächlich auch ein typisches Mainstream-Lügenblatt, insofern es systematisch Propaganda betreibt.

Mit Journalismus hat das deshalb nichts zu tun, weil es in der Berichterstattung und Kommentierung keine voraussetzungsfreie Objektivität gibt, weil der als ideologischer Gegner Identifizierte und Beschriebene nichts richtig machen kann, egal wie er sich verhält. Er wird gebrandmarkt.

Alles wird stets ins Negative und Gefährliche und Undemokratische und Lächerliche gedreht. Jede Rösselsprung-Lüge ist recht, um die Realität ins gewünschte Bild zu bringen.

Der Anschlag auf das Pariser Satireblatt wird beispielsweise als Chance (und Handlungsanleitung) propagiert, für ein „übergreifendes Bündnis gegen Radikale – und dazu gehören auch jene, die gegen Ausländer und Muslime hetzen.“ Wer als Radikaler gemeint ist, wird dann schnell verdeutlicht.

Ein heutiges (kopfkrankes) Zitat-Beispiel aus dem Münchner Merkur, wen es interessiert:

„Pegida und AfD wiederum sollte schon der Respekt vor den Opfern mehr Zurückhaltung lehren: Karikaturisten von Charlie Hebdo lebten und starben für die Pressefreiheit – jene Pressefreiheit, der die Wortführer der Dresdner Demos Montag für Montag ihre tiefe Verachtung zu spüren geben, wenn sie „Lügenpresse halt die Fresse“ skandieren. Wer so spricht ist ein schlechter Verteidiger des Abendlandes und seiner Werte.“ (MM, 9.1.2015, Auszug aus Kommentar S.2).

Die hier mit moralisch nicht zu überbietender Verworfenheit ins Feld geführte Definition von „Pressefreiheit“ könnte man schlicht nur dumm nennen, - aber dumm sind die ja nicht -, sie ist so pervers, dass ich dazu jetzt gar nichts mehr sage, außer: „Lügenpresse halt die Fresse!“

Als ehemals recht naiver Wessi verstehe ich immer mehr die kritischen Ossis mit ihrer DDR-Erfahrung/-Impfung: Auch die Herrschenden in der BRD, und dazu gehören die Mainstreammedien, sind professionelle, eiskalte, taktische und strategische Lügner!

Harald Sitta
10. Januar 2015 08:36

Das habe ich an die FAZ heute geschickt, bin ja gespannt ob dieser Kommentar veroeffentlicht wird:

Sehr geehrter Herr Heinen,

Der Anschlag in Paris galt weniger einem bestenfalls als spaetpubertaer zu qualifizierendem Schmierblatt sondern der Europaeischen Zivilisation.

Zu dieser gehoert Gedanken- und Geistesfreiheit, die sich ua in der Pressefreiheit manifestieren kann.

Auch diese ist wie jede Freiheit beschraenkt, sonst waere sie Willkuer.

Gegen ueble Nachrede, Beschimpfung, Verleumdung sowie Verspottung der Religion kann und darf man sich im Rahmen der Rechtsordnung wehren.

Wir denken konstitutionell, die islamistischen Fanatiker in Massakertaktik!

Es ist schamlos von ihnen, infam und rechtfertigt voll und ganz den Begriff "Luegenpresse" , wenn Sie PEGIDA und allgemeine Kritik an den Medien mit Terroristen in einen Topf werfen und dann noch die Nazikeule schwingen ( dunkelste Vergangenheit BlaBla ...)

Sie stehen in Wirklichkeit fuer oedeste Gleichschaltung, Kulturnihilismus und Gesinnungsdruck!

Presse hier in Suedafrika und in Deutschland, kein Vergleich!

Dr. iuris Sitta

Rumpelstilzchen
10. Januar 2015 08:52

Ein sehr interessantes, unaufgeregtes, klärendes, erhellendes , weiterführendes Gespräch zwischen Lichtmesz und Lichtschlag.
Eine geistige Oase in diesen hohlen Zeiten ! Das gibt Hoffnung.

Jetzt noch einen guten Karikaturisten dazugedacht. Den weiteren Zerfall der MSM-Medien ( die Leserbriefe zu Kohler und der SED-Karikatur sprechen Bände) abwarten . Und andere Zerfälle....
In diese Ödnis, in dieses geistige Vakuum kann eigentlich nur lebenspendendes Wasser einströmen . Und das ist hier ja vorhanden.

Wenn ich auch manchmal etwas zu euphorisch und zu schnell bin:

Für frisches Wasser zahlt der durstende Mensch gerne und viel.

Und dann dürft ihr nicht traurig sein, wenn die jetzt noch Un-bestimmten schon immer dabei waren und es schon immer ( besser) wußten.
Aber dann wird hoffentlich die Sezessions-Karawane weiterziehen....
Oder könnt ihr euch Martin Lichtmesz als Redakteur bei der
FAZ vorstellen ? Und Götz Kubitschek als Verleger bei Dumont ?

Nemo Obligatur
10. Januar 2015 09:13

Es gibt auch immer Zeichen, die einen zuversichtlich stimmen. Heute morgen im Deutschlandfunk um 8 Uhr 10 bis 8 Uhr 30 hat ein Teilnehmer an den Pegida-Demonstrationen, dessen Name mir leider entfallen ist, die Gelegenheit gehabt, einmal seine ganz persönliche Sicht der Dinge in einem Interview mit dem Moderator darzustellen. Anlass war ein Gespäch des DLF mit Pastor Schorlemmer vor einigen Tagen, über das sich der Herr aus Dresden geärgert hatte und darauf hin an Herrn Schorlemmer schrieb. So kam der Kontakt zustande.

Ich muss sagen, dass sich der wackere Dresdner sich gut geschlagen hat. Er war bereits 1989 auf der Straße, was seiner Glaubwürdigkeit sicherlich geholfen hat. Dass er kein Medienprofi war, hat man gehört, aber machte ihn eher noch sympathischer. Er hat sich auch von dem insgesamt fairen Moderator nicht aufs Glatteis der Ausländerfeindlichkeit, der Vorstrafen des Pegida-Organisators Bachmann oder der NPD-Nähe führen lassen.

Soweit mein Eindruck. Vielleicht kann man sich das ganze Gespräch auch auf der Seite des DLF anhören.

eulenfurz
10. Januar 2015 10:14

... wird nun auch mit einer grottenschlechten Karikatur die unsägliche Verbindung zwischen Terroristen und Pegida hergestellt ...

Die mediale Psychomacht zieht aber tatsächlich nicht nur über Konservative her. Das Niveau von CH war schon sehr niedrig: Front National als brauner Kackhaufen (wenig kreativ) oder perverse Muhamed-Comics, welche zwangsläufig die religiösen Gefühle auch friedlicher Moslems zutiefst verletzen. Welch unglaublich edel karikierten dagegen Satireblätter wie der Simplicissimus und ... ja unglaublich, sogar der unsägliche Stürmer hetzte niveauvoller (da wurden wenigstens keine Ausscheidungen, Hinterteile oder Penisse dargestellt).

Sicherlich sind CH und FAZ in diesem Sinne Brüder im Geiste - jeder, der wie diese bezahlten Sudelschmierer auf hohem Roß sitzt und arrogant seine Fäkalien auf auszugrenzende Bevölkerungsgruppen ausgießt. Natürlich ist deren Hinrichtung in keiner Weise zu rechtfertigen, schon weil die Gesetze eines Staatswesens den Ordnungsrahmen für das Handeln innerhalb eines Gemeinwesens vorgeben und eben Lynchrache ausschließen, aber die Motive der Tat sind aus Sicht radikaler Muslime menschlich nachvollziehbar.

Es ist also seitens der Propagandisten ("Lügenpresse") nur konsequent, jeden in einen Topf zu werfen, der ihnen die Gefolgschaft verweigert - das sind für sie allesamt gleichsam gefährliche Menschen. In diesem Sinne werden ihre massenhaften Abo-Kündiger ebenfalls mit den Pariser Mördern in einen Topf geworfen, denn auch sie sägen an ihren Stühlen.

... So, jetzt werde ich hier noch mein Scherflein beitragen.

Frieder
10. Januar 2015 11:58

Kohler, Frankenberger und wie sie sonst noch heißen, diese Hetzer von der FAZ, haben mich dazu gebracht nach jahrzehntelangem Bezug zum Ende letzten Jahres das FAZ-Abo zu kündigen. In einer telefonischen Nachfrage zu meiner Kündigung fielen unter anderem diese Namen. Der Dame am anderen Ende der Leitung war dabei sogar etwas wie Verständnis anzumerken.

Zadok Allen
10. Januar 2015 12:33

Überweisung erfolgt. Wenn demnächst tatsächlich die GEZ-Zwangsfinanzierung fallen sollte, wonach es ja beinahe aussieht, sollten wir hier darüber nachdenken, einen Teil des dann nicht mehr abgepreßten Betrages in Gestalt von Daueraufträgen auf ein ständiges Konto zur Finanzierung der prekarisierten Sezessions-Autoren umzulenken.

Michaela
10. Januar 2015 12:34

Ein überaus interessantes Sezieren der unsäglichen Karikatur Stuttmanns sowie des zugehörigen Artikels findet auch hier statt:

https://www.danisch.de/blog/2015/01/10/der-elitare-denkfehler-zur-pressefreiheit/

Tom Prox
10. Januar 2015 12:51

Noch lese ich die FAZ , hauptsächlich wegen des Wirtschafts - und Finanzteils. Aber nicht mehr lange . Die Verkohlerei des Schreiberlings Kohler und seiner anderen hessischen Koranfreunde geht mir schon seit längerem auf die Nerven.

Und mein Frühstück ist dann auch wieder ein besserer Genuß .

Vor Jahren hätte ich niemals gedacht, dass die FAZ im Politikteil
auch so ein linksgedralltes Blatt wird, wie die jüngst von der SPD-Holding aufgekaufte Frankfurter Rundschau . Sollen die beiden doch fusionieren und sich ehrlicherweise Frankfurter Rotgrünschau nennen. Dann wüßten neue Leser gleich , woran sie sind.

Kiepenkerl
10. Januar 2015 13:04

So, 100 Euro sind überwiesen.

Je ne suis pas Charlie, mais je veux être Charles Martel.

Frenchman
10. Januar 2015 13:10

Das Buch von Michel Houellebecq "Unterwerfung" steht seit 8 Tagen bei Amazon auf Platz 1!

Ich habe es natürlich bei Antaios bestellt.

Sieht so aus, als ob es ein neuer Beststeller wird, der der Anti-Islamisierungsbewegung weiteren Auftritt geben wird.

Grüße aus München nach Dresden
10. Januar 2015 13:22

Meine Erkenntnis nach nächtlicher und nun vormittäglicher Beschäftigung mit der allseitigen, aufregenden Berichterstattung:

Alle Pegida-Abendspaziergänge am kommenden Montag ausfallen lassen! – Unbedingt!

Nicht aus Feigheit, sondern um den paranoiden Gegner ins Leere laufen zu lassen.

Es ist unglaublich, dass angesichts des weltweiten(!) furchtbaren, islamistischen Terrors den Herrschenden in Deutschland (angefangen bei Kanzlerin, Bundespräsident, Parteien, Mainstreammedien, Kirchen, Gewerkschaften, etc., etc.) nichts anderes einfällt, als Pegida zum gefährlichen Feindbild der Zivilgesellschaft aufzubauen, so dass zig-Tausende – im Namen der Meinungsfreiheit(!?) - gegen Pegida und deren abweichende Meinungsäußerungen auf die Straße gehen. – Paranoid!

Ist es Übertreibung, - natürlich nicht -, wenn ich sage, dass die aktuell offizielle Lehre, die von den Herrschenden in Deutschland aus dem jüngsten islamistischen, mörderischen Anschlag in Paris gezogen und verkündet wird, in der Maxime gipfelt: Der Islam ist gut und Pegida ist ganz böse!

Man lese, schaue und höre die Nachrichten. Es ist ganz stark zu spüren: Die selbsternannten Demokraten und Gutmenschen in Deutschland sind gerade am psychischen und argumentativen Rotieren, sie brauchen angesichts der schrecklichen, verwirrenden Terrorbilder von Paris Ablenkung, müssen Zeit gewinnen, brauchen eine Ersatzhandlung, um sich abzureagieren. Und weil sie feige sind und die Macht dazu haben, suchen sie sich Opfer aus, die sich eh nicht wehren können, und das sind die harmlosen, friedlichen Abendspaziergänger von Dresden.

Wenn ich bei Pegida etwas zu sagen hätte, so würde ich empfehlen: Für den kommenden Montag aus Respekt vor den Opfern des islamistischen Terrors sämtliche Abendspaziergänge von Pegida in Deutschland ausfallen lassen!

Strogoff
10. Januar 2015 13:53

Die SiN in Rot? Wahrlich eine Erholung für die Augen. Ich bedanke mich.

Martin
10. Januar 2015 14:40

@Grüße aus etc.

Ja, gehe zwar nicht 100% mit Ihnen überein, stimme Ihnen aber dahingehend zu, dass man jetzt nach Paris die ganz große "Wir sind alles eins"-Nummer durchziehen will und quasi mit Megademonstrationen alles und jeden Umarmen will und dabei Pegida weiter in die Ecke zu drücken, in der Hoffnung, dass dort jetzt die Luft ausgeht (für die "Umarmten" geht diese ohnehin durch Teilnahme aus).

Von daher müssen die Pegida Demos am Montag sehr gut gelingen oder man pausiert tatsächlich einmal, was auch ein machtvolles Zeichen sein kann.

Zum Spendenthema:

Sobald paypal aktiv ist, gibts auch nen kleineren Betrag von mir, da eh noch Kohle auf meinem paypal Konto dümpelt. Bestellt habe ich Houellebecqs neues Buch natürlich auch via Antaios (neben dem von ML) ...

Viel Erfolg weiterhin mit dieser Seite und den anderen Projekten!

Rumpelstilzchen
10. Januar 2015 14:41

Alle Pegida-Abendspaziergänge am kommenden Montag ausfallen lassen! – Unbedingt!

@ Grüße aus München
Mal ganz ruhig bleiben ! Man könnte den Pediga-Spaziergang am Montag in Dresden durchaus ausfallen lassen.
Begründung : wir waren schon am Samstag vor der Frauenkirche dabei. Denn Pegida ist weltoffen und trotzdem noch dicht !
Wir lassen uns nicht ausgrenzen.

https://mopo24.de/#!nachrichten/heute-wird-vor-der-frauenkirche-demonstriert-3720

Am Montag gehen dann alle nach Leipzig, um ein überparteiliches Zeichen für die Meinungsfreiheit zu setzen. Und Solidarität mit der Polizei zu zeigen. Die in Leipzig massiv durch Linke angegriffen wird.

Langer
10. Januar 2015 15:45

Zwischenfrage:

Woher kommt eigentlich die Bezeichnung "Sezession"? Ist das allein im uebertragenen, ideologischen Sinne zu verstehen? Oder aus der Erkenntnis, dass man sich raeumlich und real von dem trennen muss, was gemeinhin als Einheit gedacht wird?

antwort kubitschek:
sezession bedeutet (mit nietzsche gesprochen) "große loslösung", und so arbeiten wir seit 2003: ohne realpolitische flexibilität.

Leo
10. Januar 2015 16:36

So, Spende überwiesen...!

"Am Grunde der Moldau rollen die Steine..."

birne helene
10. Januar 2015 20:06

"Dabei kamen mir längst vergessene Bilder von der Erschießung der FAZ-Redaktion in den Sinn"

Nehmen wir mal an, so etwas würde es geben. Wie wäre es zu bewerten?

Es würde sich nichts ändern. Es würde sich nur um die Auseinandersetzung mit Oberflächenphänomenen handeln. Die Manifestationen des FAZ-Denkens wären zeitweise ihrer Expressivität beraubt, jedoch würden die latenten Sinnstrukturen weiterbestehen. Im Sinne neomarxístischen Denkens handelte es sich bei den FAZ-Akteuren um Charaktermasken, die problemlos ersetzt werden können. Eine solche Vorgehensweise wäre auch nicht radikal im eigentlichen Wortsinne.

H. M. Richter
11. Januar 2015 00:48

[...] welcher Stundenlohn unter dem Strich steht [...]

Vor Jahren habe ich diese Frage einmal meinem damaligen Verleger gestellt.

Die Antwort lautete: "So dürfen Sie natürlich nicht rechnen."
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Mit Dank für vieles folgt die Überweisung.

Olaf
11. Januar 2015 03:30

Ich habe eine gute Idee für eine Karikatur: Ein französischer Journalist sagt: "Lieber stehend sterben als auf den Knien leben." Neben ihm kniet ein deutscher Journalist über dem Koran und faucht: "Je suis Charlie, du Froschfresser." - Das bedeutet, deutsche Journalisten sind scheinmutig, frech und angriffslustig, aber nur gegen zivilisierte Leute, die sich nicht wehren, vor Islamisten kriechen sie.

Esteban Calderone
11. Januar 2015 07:21

# Stein | Samstag, 10. Januar 2015, 0:28

... P.S. Habe mir gerade Lichtmesz auf ef angehört. Bin fast etwas enttäuscht, ich habe mir immer einen breiten Wiener Akzent vorgestellt, das klang allerdings fast hochdeutsch ...

Das schmerzt (also fast ;-)

... weil grad wir Ost-Österreicher leiden unter dem Dialektvorwurf, unter unserer angeblichen (?) "Hochdeutschunfähigkeit" - die Feststellung, trifft sie denn ein Deutscher, ärgert uns jedenfalls so ungemein, das sich hier in gewissen Kreisen die Ansicht manifestiert hat, dass es mit dem Hochdeutsch der meisten Deutschen auch nicht weit her wäre. Und Hochdeutsch wäre außerdem mehr ein Gerücht. Und die, welche es anzuwenden meinen, wären Blender. Blender, die Österreicher blenden:-)

Gruß

Burgunder
11. Januar 2015 08:04

Vielen Dank für Ihren Kampf um Meinungs-und Gesinnungsfreiheit, Herr Kubitschek! Typen wie Kohler sind so widerlich wie die gesamte deutsche Lügenpresse. Mein Spendenbetrag ist soeben rausgegangen, allerdings über Ihre Kontonummer für Abonnenten; ist einfacher aus dem Ausland.
Ich wünsche Ihnen sowie allen Autoren der Sezession ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

"Die Gedanken sind frei..."

Ein Alemanne
11. Januar 2015 16:18

Meinen Beitrag für Sezession im Netz ist gestern überwiesen worden, zusammen mit der Bestellung einiger Bücher bei Antaios.

Vielen Dank an Sie und alle Autoren der Sezession für Ihre unschätzbar wertvolle Arbeit!

Harald Sitta
12. Januar 2015 18:27

Verehrter Herr Kubitschek,

Der Entschluss, den naechsten Terroranschlag zu nutzen ,um PEGIDA und AfD niederzuknueppeln, muss in der REHEKLA schon vor einiger Zeit gefaellt worden sein. Sodann musz man nur noch warten, bis auf Grund voelli verschlampter Abwehrsysteme etwas passiert (Factum certum, dies incertus). Der Rest ist routiniertes Abspulen der ueblichen Phrasen etc etc etc … es fragt sich, ob das ausserhalb des subventioniert-verbloedeten Segments noch irgendwer glaubt?

Auch ich hatte einen Traum…

Um ein Zeichen zu setzen gegen Islamophobie und Fremdenhass wird durch Kanzerverordnung ( Vorbild B. Obama’s executive orders) als allererster Staatszweck Deutschlands die umfassende Hilfe und Aufnahme fuer alle Fluechtlinge dieser Welt proklamiert,

Zur Finanzierung dessen erklaert Finanzminister Schaeuble jedes Vermoegen und alle Einkommen ueber EURO 1,500 per Monat fuer eingezogen. (ARHSSt= Antirassistische humanistische Sondersteuer) Auslaender und Staatsbuerger mit Migrationshintergrund sind wegen ihrer bis dato bestehenden Diskriminierung ausgenommen.

Fuer den heldenhaften Kampf gegen Islamophobie, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit werden Parteienfoerderung, Pressefoerderung und Subventionen an die entsprechend engagierte Zivilgesellachaft vervierfacht. Diese Zahlungen sind selbstredend von der ARHSSt ausgenommen,

Jedes Kirchengebauede wird in Zukunft zeitlich zu 50 Prozent als Moschee dienen. Das Koelner Domkapitel erwaegt Besuchspflicht fuer Katholiken fuer das Freitagsgebet,

Jeder Wochentag heisst ab jetzt Freitag.

Der Landwirtschaftsminister erwaegt den Bauern die Umstellung von Schweinezucht auf Schafs- und Ziegenhaltung vorzuschreiben. “Von Anatolien lernen, heisst siegen lernen” wird er zitiert und “Koennen wir unseren muslimischen Mitbuergern wirklich den Anblick deutscher Saeue zumuten?”

SONDERMELDUNG : Nachdem ein unbegleiteter minderjahriger Migrant in Berlin einen Polizisten mit einem Messer niederstiess mit den Worten:” ASSUELL FUER ALE UND KNETE ZACH ZACH SONS GIBTS PUFF PUFF” beschliesst der Berliner Landtag mit den Stimmen fast aller Parteien , diesen Menschen fuer den Friedens – und Literaturnobelpreis vorzuschlagen. Zitat OB Berlin:” Diese schlichte und dennoch respektvolle Ausdrucksweise nach all den Traumata einer Flucht ist einfach beruehrend …” Nachdem die AfD sich der Stimme enthielt, werden ihren Abgeordneten wegen menschenrechtswidriger, voelkerrechtswidriger und verfassungswirdriger Ausuebung des Mandates dieses entzogen.

Die Gruenalternativen bringen im Bundestag den Antrag ein, Turkokietzsprech als alleinige Amtssprache einzufuehren. “Endlich eine repressionsfreie, spontane hierarchie- und elitefreie Sprache an der niemandIn auf Grund faschistoider Qualitatetskriterien scheitern kann”

Bundeskanzlerin Merkl will pro-aktiv und weltoffen ueberlegen, die deutsche Flagge durch die Regenbogenflagge und die Staatsbezeichnung durch “Multikulturelle Republic Tolerantia MRT” zu ersetzen.

Cem Oecdemir (GA) fodert gegen die noch immer existierenden ilamophoben Nazibanden wie PEGIDA , AfD die Bewaffnung migrantischer Jugendlicher und deren Formation als Hilfspolizei.
Dresden, Montag Abend: uber dem verbleibenden kleinen Hauflein von PEGIDA Demonstranten droehnen Dutzende Hubschreiber der Polizei und der Bundeswehr .

Vizekanzler Gabriel (SPD) fordert Slogans, wie : Ich bin Deutscher, wir sind Deutsche, Wir sind das Volk als Hassreden zu verbeiten, da diese fremdenfeinlich, rassistisch und bei armen Fluechtlingen ein Trauma ausloesen koennten.

Justizminister Maas: ‘ Verstockte Islamophobe und Rassisten sind konzentriert in Umerziehungslager zu bringen”.

Die Linke, GA, FDP, CDU, SPD und CSU vereinen sic h im Namen der Vielfalt und Toleranz zur allein zugelassenen MKEPT= Multikulteinheitspartei Tolerantias.

..und ich erwachte und was lese ich so ?

Difficile est satiram scribere ………

HdeA

sigi gaisrucker
12. Januar 2015 18:31

Dem armen Dichter ein paar Spreissln und Brikettln geschickt. Hilft für's Überleben.

Peter Niemann
17. Januar 2015 13:51

Der Spendenaufruf ist eine gute Idee!
Doch: Wir auf diesem Netz müssen uns die Frage stellen wie erreicht werden kann, daß nicht nur Martin Lichtmesz und andere hier bekannte Größen Unterstützung erhalten (was übrigens sehr wichtig ist und ich nicht in Abrede stellen möchte), sondern auch jene Sezessionisten die man als in spe zu bezeichnen hat, die im Kämmerchen ihre Gedanken hegen, Texte schreiben und Unerhörtes denken das unbedingt geteilt werden sollte. Man weiß: Ein Chor kann nur erschallen wenn er ausreichende Stimmen hat. Soll man für diese Nachwuchstalente eine Stiftung gründen um sie als Nachwuchssezessionisten zu unterstützen? Einen Journalistenpreis jährlich ausschreiben? Oder dann doch nur regelmäßig den Spendenhut herumwandern lassen?

Peter Niemann
18. Januar 2015 05:49

Einen Nachtrag muß es noch geben, im Wissen daß es sowieso kaum einer noch lesen wird da dieser Artikel nun schon für Internetverhältnisse sehr lange veröffentlicht worden ist: Wir müssen uns einsetzen für die Sezessionisten und damit letztendlich für die Bewahrung und Beibehaltung unseres deutschen Volkes mit all seinen großartigen Eigenheiten. Wie banal ist da Geld? Deshalb habe ich eine größere Summe gespendet und kann mir vorstellen noch mehr zu spenden - man kann mit Geld sein Volk nicht zurückkaufen wenn es denn einmal verschwunden ist. Und es klingt so selbstverständlich, scheint es aber nicht mehr zu sein: Meine Kinder sollen noch deutsch aufwachsen dürfen.

Falkenstein
28. Januar 2015 13:05

Obwohl befindlich in den "dürren sieben Jahren", sehe ich es als nützlich an, vom Wenigen abzugeben für Euch, die ihr Großes leistet.
So ist heute auch von mir eine kleine Spende an Euch getätigt.
Götz Kubitscheks Rede in Leipzig war der Regen, der meinen Acker geweckt und diesen nun bestellt hat.

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