200 Jahre Urburschenschaft: Festkommers in Eisenach

Deutsche Burschenschaft 2015 Eisenachvon Philip Stein

Kulissenwechsel. Aus dem eleganten Volkshaus in Jena in die Eisenacher Werner-Aßmann-Halle, wo rund zwei Wochen zuvor ein ähnliches Fest seinem Höhepunkt entgegenfiebert. Statt Alexander Graf Lambsdorff spricht hier Götz Kubitschek.

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Die Anzahl der bun­ten Müt­zen hat sich ver­dop­pelt, Aus­stat­tung und Ambi­en­te sind spar­ta­ni­scher, wir­ken weni­ger arran­giert. Die Deut­sche Bur­schen­schaft, der “umstrit­te­ne” und medi­al immer wie­der atta­ckier­te Dach­ver­band der bur­schen­schaft­li­chen “Rechts­aus­le­ger” hat eben­falls zur Zwei­hun­dert­jahr­fei­er geladen.

Für die­sen Ver­band waren die letz­ten Jah­re ein Kampf im Innern. Man muß­te Federn las­sen dabei. Die ver­meint­lich Libe­ra­len haben dem Ver­band über­wie­gend den Rücken gekehrt. Was übrig geblie­ben ist, wird von vie­len als letz­te ernst­haf­te Bas­ti­on des bur­schen­schaft­li­chen Erbes betrach­tet. Ande­re bezeich­nen die bis zuletzt Stand­haf­ten als kläg­li­chen Rest einer ver­strei­chen­den Epoche.Deutsche Burschenschaft 2015 Eisenach II

Dis­kus­sio­nen um den deut­schen Wider­stand, die gro­ße Fra­ge danach, wer wahr­haf­tig Deut­scher ist und wer nicht, schließ­lich die andau­ern­den Angrif­fe von innen und außen – die natio­na­le bur­schen­schaft­li­che Sache vor dem Aus? Sol­len die 200 Jah­re des Kamp­fes am Ende ledig­lich für die schlei­chen­de Ein­glie­de­rung in ein akzep­tier­tes Sys­tem der Moder­ne gewe­sen sein?

In Eisen­ach liegt noch vie­les im Argen, doch die Uhren ticken anders als in Jena, Coburg oder Bad Kösen. Graf Lambs­dorff hät­te in Eisen­ach sicher nicht gespro­chen, ver­kün­de­te der stell­ver­tre­ten­de Prä­si­dent des Euro­päi­schen Par­la­men­tes stolz in Jena. Er ver­gaß dabei eine Fein­heit zu erwäh­nen: Graf Lambs­dorff wäre hier auch nie­mals ein­ge­la­den wor­den. Denn obgleich die Deut­sche Bur­schen­schaft bereits seit Jah­ren, viel­leicht Jahr­zehn­ten ihre gesell­schaft­li­che Akzep­tanz ver­lo­ren hat, aus Sicht des Repu­bliktreu­en gänz­lich mar­gi­na­li­siert erscheint, ste­hen in die­ser ver­blei­ben­den Enkla­ve noch die drän­gen­den Fra­gen im Vordergrund.

Und so waren es ganz bewußt nicht die gro­ßen, reprä­sen­ta­ti­ven Namen die­ser Repu­blik, die am dies­jäh­ri­gen Bur­schen­tag zu Wort kom­men soll­ten. Viel­mehr waren mit Dr. Men­no Aden und Götz Kubit­schek zwei Köp­fe gela­den, die fern­ab der gesell­schaft­li­chen Tole­ranz ihre Spur zie­hen. Doch viel wich­ti­ger noch: Es wur­den Fra­gen aus­ge­spro­chen, Inhal­te dis­ku­tiert und Lösun­gen ange­bo­ten, die andern­orts kei­nen Platz mehr haben, gar über­haupt nicht als sol­che wahr­ge­nom­men werden.

Was dar­an nun so wich­tig ist, offen­bart der Blick in die Rei­hen der non­kon­for­men, rech­ten Publi­zis­tik. Wohin man blickt, sind Mit­glie­der ver­schie­de­ner natio­na­ler Män­ner­bün­de invol­viert. Ob Sezes­sion, Jun­ge Frei­heit oder Blaue Nar­zis­se, die rech­te Publi­zis­tik zehrt und pro­fi­tiert auch von jenen, die zuvor eine män­ner­bün­di­sche Erzie­hung genie­ßen durf­ten. In Öster­reich ist das tra­di­tio­nell sogar noch viel sta­bi­ler, und die FPÖ lebt ganz maß­geb­lich aus dem bur­schen­schaft­li­chen Milieu.

Deutsche Burschenschaft 2015 Eisenach III

Doch auch inner­halb der Alter­na­ti­ve für Deutsch­land (AfD) spie­len Waf­fen­stu­den­ten seit Beginn eine gro­ße Rol­le – sowohl auf der einen als auch auf der ande­ren Sei­te des poli­ti­schen Gra­bens. Die Iden­ti­tä­re Bewe­gung im gesam­ten deutsch­spra­chi­gen Raum wird eben­falls maß­geb­lich von Per­so­nen aus dem kor­po­ra­ti­ven Milieu getragen.

Mar­tin Sell­ner zum Bei­spiel, ein bedeu­ten­der Kopf der IBÖ und seit kur­zem über­dies Autor von Sezes­si­on im Netz, ist Ver­bin­dungs­stu­dent in Wien. Vie­le wei­te­re Iden­ti­tä­re sind eben­falls kor­po­ra­tiv verwurzelt.

Die Anzahl und Rele­vanz jener poli­tisch Akti­ven, die aus den Rei­hen der poli­tisch gefes­tig­ten Deut­schen Bur­schen­schaft stam­men, sind dabei über­durch­schnitt­lich hoch. Die welt­an­schau­li­che, gesell­schaft­li­che und expli­zit män­ner­bün­di­sche Erzie­hung der Bur­schen­schaf­ten inner­halb der Deut­schen Bur­schen­schaft ist somit nicht nur eine not­wen­di­ge Grund­la­ge für all jene, die fern­ab der gesell­schaft­li­chen Akzep­tanz für Volk und Vater­land zu strei­ten geden­ken. Viel­mehr bie­ten die­se Bur­schen­schaf­ten einen Rah­men, indem die freie Rede noch gestat­tet ist. Die Häu­ser und Eta­gen sind ideo­lo­gi­sche Pan­zer­de­ckungs­lö­cher, an denen die Wucht der Moder­ne zumin­dest teil­wei­se fol­gen­los verpufft.

Und so sind es oft die ers­ten Wor­te der Neu­en inner­halb der eige­nen Rei­hen: daß jene Art der frei­en Rede nir­gend­wo in die­ser Repu­blik noch mög­lich sei. Es ist das Gefühl der Frei­heit inner­halb einer unfrei­en Moder­ne, die sich selbst als so sehr frei bezeich­net; es ist die Selbst­be­frei­ung vom Druck des Eta­blier­ten und Erlaub­ten, gar das Zer­schla­gen des geis­ti­gen Kar­ten­hau­ses, das Schu­le, Eltern­haus und Gesell­schaft über Jah­re errich­tet haben, das jun­ge Män­ner heu­te in non­kon­for­me Män­ner­bün­de treibt. Über­all, wo die­se geis­ti­ge Frei­heit inner­halb einer Bur­schen­schaft in den Hin­ter­grund gerät, also die all­mäch­ti­ge Repu­blik ihr Fähn­lein errich­tet hat, wird nicht län­ger um die Tra­di­tio­nen von 1815 gekämpft.

Kon­ser­va­ti­ve Män­ner­bün­de wir­ken also wie ein Nähr­bo­den, sind Vor­be­rei­ter und Len­ker einer geis­ti­gen Befrei­ung und Ent­wick­lung. Wer sich selbst ehr­lich zurück­er­in­nert, wird in vie­ler­lei Hin­sicht fest­stel­len kön­nen, daß ein ernst­haf­tes poli­ti­sches oder publi­zis­ti­sches Enga­ge­ment ohne die kor­po­ra­ti­ve Prä­gung ver­mut­lich nie mit die­ser Sicher­heit und die­sem Wil­le betrie­ben wor­den wäre. Es ist exakt jene Auf­ga­be, die natio­na­le Män­ner­bün­de heu­te wahr­neh­men müssen.Deutsche Burschenschaft Eisenach 2015 IV

Statt davon zu fan­ta­sie­ren, in den kom­men­den Jah­ren wie­der zu gesell­schaft­li­cher Rele­vanz zurück­zu­fin­den und aktiv in den poli­ti­schen Betrieb ein­grei­fen zu kön­nen, ist es die zen­tra­le und wich­ti­ge Auf­ga­be des Lebens­bun­des, jun­ge muti­ge Män­ner aus­zu­bil­den und in ande­re, wir­kungs­vol­le­re Struk­tu­ren und Posi­tio­nen zu entlassen.

Die­se Auf­ga­be ist kei­nes­wegs mar­gi­nal. Sie ist edel und ele­men­tar. Daß eine sol­che Auf­ga­be nur dann frucht­bar wir­ken kann, wenn sich die ent­schei­den­den Köp­fe von den Träu­men der Rück­kehr in die eta­blier­te bun­te Gesell­schaft gelöst haben, wenn das Rin­gen um staat­li­che und media­le Aner­ken­nung kein The­ma sind, ist eine bit­te­re, doch zen­tra­le Erkennt­nis. Der natio­na­le Män­ner­bund ist nicht län­ger Teil die­ser Gesell­schaft. Er muß, ja darf es auch nicht sein. Wes­halb Applaus und Zuspruch von Par­tei­en und Medi­en für die Tra­di­ti­ons­li­ni­en von 1815 kein gutes Zei­chen sind, dürf­te klar sein.

Zurück nach Eisen­ach. Götz Kubit­schek spricht. Die Coro­na übt sich in beein­dru­cken­der Stil­le. Heu­te, zur Zwei­hun­dert­jahr­fei­er, steht kei­ne Jubel­re­de auf dem Pro­gramm. Die Zei­ten der Selbst­be­weih­räu­che­rung sind vor­bei. Kubit­schek spricht von den gro­ßen Pro­ble­men unse­rer Zeit, der Zukunft des deut­schen Vol­kes. Wie geht es wei­ter im Sog einer Zeit, die der Ent­gren­zung in jeder Hin­sicht Tür und Tor geöff­net hat? Er erin­nert die anwe­sen­den Bur­schen­schaf­ter dar­an, daß die Zukunft muti­ge Män­ner benö­ti­gen wer­de. Die „Ver­tei­di­gung des Eige­nen“ hat die­ser Tage obers­te Prio­ri­tät. Die Coro­na erhebt sich und trinkt mit Götz Kubit­schek auf eine Zukunft der Mutigen.

Götz Kubitschek Eisenach 2015

Wel­chen Weg die jun­gen Män­ner in die­sen Rei­hen gehen wer­den, wird die Zukunft zei­gen. Rück­grat und Nähr­bo­den der ent­schei­den­den Män­ner der Zukunft? Oder ledig­lich Druck­ven­til der Moder­ne? Die Zei­chen ste­hen auf Sturm im Staat. Die Stand­haf­ten der Deut­schen Bur­schen­schaft wer­den ihren Teil bei­tra­gen. Alle ande­ren sind längst Öl im Getrie­be der gro­ßen Maschine.

___________

+ Am 30. Juni erscheint die Fest­schrift zur 200. Wie­der­kehr des Grün­dungs­ta­ges der Bur­schen­schaft am 12. Juni 1815 in Jena; sie umfaßt mehr als 1200 Sei­ten, ist in Lei­nen gebun­den und kos­tet 88 €.
+ Der Fest­vor­trag Götz Kubit­scheks erscheint in voll­stän­di­ger Fas­sung in der kom­men­den Aus­ga­be der DB-Ver­bands­zeit­schrift
Bur­schen­schaft­li­che Blätter
+ Alle Bild­rech­te lie­gen bei der Mar­bur­ger Bur­schen­schaft Germania

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Kommentare (9)

Lars Brandenburg

23. Juni 2015 08:28

Eisenach, der Gegenentwurf zu Jena! Krasser können die Bilder nicht sein und es sollte klar sein, wo die deutsche Jugend stehen muß. Und die Aufgabe unserer Bünde ist tatsächlich eine sehr schwere, scheitert sie doch oft schon an eigentlich banalen Dingen wie Zuverlässigkeit, Elan und dem Willen. Sehr treffende Artikel, Herr Vbr. Stein. Vielen Dank dafür!

Carsten

23. Juni 2015 09:36

Gestern beim Lesen des vorherigen Artikels noch gedacht: Lambsdorff, oh nein, wie furchtbar! Die hätten mal besser den Kubitschek einladen sollen. Voilá! Der Gegensatz könnte nicht eklatanter sein! Tja, da liegen die "Bruchlinien" durch unser Volk, von denen K. in Dresden gespruchen hat, ja offensichtlich zutage.

Der Gutmensch

23. Juni 2015 14:19

"Die Zeichen stehen auf Sturm im Staat. Die Standhaften der Deutschen Burschenschaft werden ihren Teil beitragen. Alle anderen sind längst Öl im Getriebe der großen Maschine."

Das ist einigermaßen grauenvoll. Immer droht schön mit der Keule, statt sie zu benutzen ... das einzige, das in einem Staat, in dem "die Zeichen auf Sturm stehen" etwas bewirken könnte, führen Euch Masken gerade die Postboten, Lokführer und Erzieherinnen vor! Und bei denen gehts bloß um die Penunse! Aber statt hinzusehen und zu lernen und sich anzuschließen ....

Ich denke, ich hab erstmal wieder eine Weile genug.

Gruß vom Gutmensch, dem "Öl im Getriebe"!

Jacobi

23. Juni 2015 15:27

Zitat "Der Gutmensch":

Und bei denen gehts bloß um die Penunse! Aber statt hinzusehen und zu lernen und sich anzuschließen ….

Ich denke, ich hab erstmal wieder eine Weile genug.

Können Sie mir erklären, wie wir uns bspw. den Lokführern oder Postboten anschließen sollen? Welche expliziten Lerneffekte können wir erzielen, wenn wir hinsehen würden? Was ich zumindest tue...

Und warum immer "eine Weile genug" haben? Über eine Erklärung würde ich mich in diesem Zusammenhang freuen.

Zum Artikel: Nichts Neues hinzufügend, nur das von Carsten & Brandenburg bestätigend.

Bran

23. Juni 2015 19:27

@Gutmensch: Das mit den "Standhaften" und "alle Anderen" dürfte wohl auf Jena gemünzt bzw. in diese Richtung abgeschossen worden und somit als Bemerkung innerhalb der Bünde gemeint gewesen sein.
Ich z.B. war auch nie in einem Bund, woher auch bzw. welche Lehrabgänger und Fachhochschulabsolventen sind oder waren je in einem Bund? Komme ich mir deshalb beleidigt vor von dieser Bemerkung? Kaum. Bin ich deshalb weniger standhaft? Eher nicht.
Und das mit den "Masken"....was genau soll das? Wo entdecken Sie hier auf den Bildern Masken im realen oder metaphorischen Sinne? Diesen Leuten, wenigstens diesen, ist es noch ernst.
Ausserdem überschätzen Sie die Streiks oder vermeintlichen Aufmüpfigkeiten von Eisenbahnern, Erzieherinnen und Postboten. Glauben Sie, die sind sonst nicht auch einfach nur Öl im Getriebe? In gewissem Masse sind wir das Alle, ausser wir lebten autark.
Also, woher diese Dünnhäutigkeit und Sensibilität?

Harald de Azania

23. Juni 2015 20:43

Als katholisch Korporierter darf ich auch gratulieren!

Sehr gut, dasz das Maennerbuendische stark betont wurde. Der sakrale Mannerbund ist in allen menschlichen Kulturen evident, praesent und kann nur von vertretern nihilistischer ideologien bekaempft und in seiner Bedeutung verleugnet werden.

Das sieht man auch an den Ergebnissen "vaterlose" Familien und Gesellschaften.

Hier in Suedafrika - wider einmal :-) - ist man sich der Bedeutung des Vaters und des Mannes sehr gut bewusst.

In diesem Sinne: Glueck auf!

Dasz Europa in aeusserst kritischen Zeiten lebt ist evident. Man fragt sich:

Werden die Positionen des US Praesidenten, des Papstes und des Deutschen Bundeskanzlers ( pars pro toto fuer ziemlich alle EU Positionen) von Landes-, Volks-. Glaubens- und Kulturverraetern ausgeuebt ?

Gehen wir vom schlimmsten aus ( dann tritt es naemlcih nicht ein !!)

Dann gibt es nur mehr Eines: Stauffenberg, Stauffenberg, Stauffenberg!

Also: Volk ans Gewehr!

Theodor Koerner: Ein Volk steht auf, der Sturm bricht los !

HdeA

Schatten von E.

23. Juni 2015 22:02

Karl Hans Strobl hat vor einem Jahrhundert mehrere Prager Studentenromane geschrieben. Wie ein roter Faden zieht sich durch seine sehr lesenswerten Studentenromane von "Die Fackel des Hus" bis zu "Die Vaclavbude" der Kampf der deutschen Studenten um ihr Existenzrecht in einer feindlichen Umgebung, um die Erhaltung eines deutschen Außenpostens, einer deutschen Insel im feindlichen Meer.

Die deutschen Prager Studenten mit ihren Verbindungen waren über Jahrhunderte Kristallisationspunkte des Deutschtums. Sie haben es erlebt, wie sie nachts von feindlichen Horden überfallen, wie ihnen Paukräume und Kneipen von verängstigten oder gegnerischen Wirten immer wieder verweigert wurden, wie Behörden und Verräter ihnen zugesetzt haben.

Es kehrt wieder: Prag ist einst eine rein deutsche Stadt gewesen. Langsam kippte die Mehrheit, bis vor ca. 150 Jahren die Tschechen zahlenmäßig zu überwiegen begannen. Schließlich, zu Zeiten tschechischer Mehrheiten, gab es nur noch wenige Rettungsanker und Bollwerke, wie z.B. das "Deutsche Haus".

Heute sind wir auch in unserem Restdeutschland da angekommen, wo die Prager Studenten früher waren. Wir können viel von ihnen lernen. Viele von ihnen haben ihre Pflicht für ihr Volk übererfüllt.

Wer eine weitere Parallele sucht, sei an die Badeni-Affäre erinnert. Hier standen die Prager Studenten in vorderster Linie des Widerstandes. Früher war es der "Volkstumskampf", heute ist es der Kampf gegen Überfremdung, Masseneinwanderung und Islamisierung.

Wer weiß noch um diese Dinge? Wir sollten uns mehr damit beschäftigen, weil die Geschichte sich doch irgendwie wiederholt.

Deutschland hat sich immer auf seine Verbindungsstudenten verlassen können. Der gute Kern unserer Zeit war in Eisenach versammelt.

Kara Ben Nemsi

24. Juni 2015 09:16

Ich vermisse die Burschenschaftler auf den PEGIDA Spaziergängen. Zu den Hochzeiten im Winter hat man hier und da das Banner der Urburschenschaft gesehen, aber nun wo wir die wetterbedingte Sommerflaute durchstehen müssen, wäre ein bisschen mehr Unterstützung aus der farbentragenden Ecke sehr wichtig.
Also Burschen heraus! Auf der Straße steht das Volk welches zu schützen ihr auf eure Fahnen geschrieben habt.
Montag wieder Dresden!

Frenchman

26. Juni 2015 22:59

Wieiele der Verbindungsstudenten sind Abonnenten der "Sezession"?

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