„Demo für Alle“ in Stuttgart – Erlebnisbericht (II)

von Konrad Gill

„Bildungsplan“, „Aktionsplan“, Bundesratsinitiative „Ehe für alle“ – der Bürger kann (und soll!) den Überblick verlieren angesichts der vielen grün-roten Versuche, (vordergründig) Klientelpolitik für Homosexuelle und Menschen mit bizarren Neigungen zu treiben.

 Gastbeitrag

Nicht nur unsere Stammautoren tragen zu unserem Netztagebuch bei.

Hat­te es ursprüng­lich „nur“ um Erzie­hung zu Tole­ranz und die erzwun­ge­ne Akzep­tanz (ein Wider­spruch!) „ande­rer Lebens­ent­wür­fe“ gehen sol­len, haben Kret­sch­mann und Genos­sen nun über die lin­ke Bun­des­rats­mehr­heit erneut den Ver­such unter­nom­men, homo­se­xu­el­le Ver­bin­dun­gen zivil­recht­lich voll­stän­dig mit der Ehe gleichzustellen.

Die Unter­schie­de sind zwar ohne­hin nur noch mar­gi­nal, nach­dem frü­he­re Regie­run­gen Schritt für Schritt Pri­vi­le­gi­en an gleich­ge­schlecht­li­che Part­ner­schaf­ten ver­teilt hat­ten, aber nun will man end­gül­tig alles: den Namen „Ehe“, das Voll­ad­op­ti­ons­recht und wahr­schein­lich am bes­ten ein gro­ßes „Tole­ranz­la­ger“ für alle, die es wagen, eine abwei­chen­de Mei­nung zu äußern. Über eini­ge Hin­ter­grün­de der poli­tisch-media­len Vor­stö­ße in Sachen Gen­der-Main­strea­ming, Früh­se­xua­li­sie­rung und Homo­se­xu­el­len­pro­pa­gan­da hat­te ich bereits vor eini­ger Zeit berich­tet. Zwei Kund­ge­bun­gen geben nun den Anlaß, dem eini­ge Beob­ach­tun­gen nachzuschicken.

Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag tra­fen sich erneut Chris­ten aller gro­ßen Kon­fes­sio­nen, aber auch säku­la­re Bür­ger­recht­ler und auf­ge­schreck­te Eltern, um gegen die Plä­ne – und z. T. schon in Umset­zung befind­li­chen Vor­ha­ben – der baden-würt­tem­ber­gi­schen Lan­des­re­gie­rung zu demons­trie­ren. Mit 4600 Demons­tran­ten hat sich die Teil­neh­mer­zahl seit dem letz­ten Mal fast ver­dop­pelt, die Ver­an­stal­ter dür­fen sehr zufrie­den mit sich sein. Auch bei wie­der­hol­tem Besuch erstaunt und erfreut die Kli­en­tel, die eine sol­che Ver­an­stal­tung besucht. Wer eifern­de Frömm­ler erwar­tet, wird ent­täuscht; es tref­fen sich über­wie­gend bür­ger­li­che Fami­li­en mit guten Manie­ren. Wäre der Begriff noch zu erken­nen unter der dar­um geleg­ten Schla­cke von hyper­mo­ra­li­schen sowie ‑alar­mis­ti­schen Phra­sen, könn­te man die­se Demons­tran­ten die „Mit­te der Gesell­schaft“ nennen.

Man­fred Klei­ne-Hart­la­ges Ana­ly­se die­ses Begriffs lehrt, daß die in die­ser „Mit­te“ (mit dem von ihr aus­ge­hen­den angeb­li­chen „Extre­mis­mus“) ent­ste­hen­de Skep­sis gegen die Regie­run­gen und umge­kehrt die Skep­sis der Regie­run­gen gegen die Mit­te in dem Maße zuneh­men muß, in dem die Poli­tik von den Wün­schen und Inter­es­sen der Mehr­heit der Bür­ger abweicht und immer wei­ter nach links drif­tet. Die auf der Demons­tra­ti­on geführ­ten Gesprä­che bestä­ti­gen das: auch wenn man­cher sich noch Hoff­nun­gen auf die CDU oder zumin­dest die AfD macht, haben doch vie­le mit „denen da oben“ inner­lich abge­schlos­sen und ein­ge­se­hen, daß die Poli­tik sich nicht um die Bür­ger schert, son­dern das Gegen­teil wünscht. Auch über die inter­na­tio­na­len Ver­flech­tun­gen der Gen­der- und Schwu­len­ak­ti­vis­ten bestehen kei­ne Illu­sio­nen: „Christ-Demo­kra­ten als sexu­el­le Revo­lu­ti­ons­füh­rer der UN und EU – Schämt Euch!“ ist auf einem Schild zu lesen. Ein ande­res ver­kün­det: „DAS ist der Auf­stand der Anständigen!“.

Der Trep­pen­witz die­ser Ver­an­stal­tun­gen ist aber ihre „Bunt­heit“, „bunt“ nicht ver­stan­den im Sin­ne der „Uto­pie einer völ­li­gen Uni­for­mie­rung des Pla­ne­ten“ (noch ein­mal Klei­ne-Hart­la­ge), son­dern im Sin­ne tat­säch­li­cher viel­fäl­ti­ger Dif­fe­renz. Kon­rad Gill sah in Stutt­gart: Kra­wat­te und Hea­vy-Metal-Hemd, schwar­zes Kraus­haar und blon­de Kin­der, Roll­stuhl­fah­rer und Ath­le­ten, Grei­se und Säug­lin­ge, schmu­cken Zopf und Ras­ta-Schopf. Ein Schwar­zer hat­te sei­ne Bibel dabei, ein ande­rer eine afri­ka­ni­sche Trom­mel, und ein paar Meter ent­fernt stan­den ker­ni­ge Jungs mit dem Auf­druck „Still not loving Anti­fa“ auf der Brust und einem Trans­pa­rent in Händen.

Die­se Mischung ist einer­seits schwin­del­erre­gend grenz­über­schrei­tend in mehr­fa­cher Hin­sicht, gro­tesk und nur unter gesamt­ge­sell­schaft­li­chen Aus­nah­me­be­din­gun­gen mög­lich; ande­rer­seits ist sie ein hoch­in­ter­es­san­tes Bei­spiel für die Ver­flüs­si­gung vor­mals ein­deu­ti­ger Front­li­ni­en und Milieu­ver­or­tun­gen. Soll­te sich tat­säch­lich ein­mal ein Gegen­de­mons­trant in die Rei­hen der „Demo für alle“ ver­ir­ren, droh­te die ernst­li­che Gefahr der „ideo­lo­gi­schen Depro­gram­mie­rung“ (ein letz­tes Mal Klei­ne-Hart­la­ge).

Und noch ein sehr posi­ti­ver Ein­druck: es ist kein Phi­lis­ter­kon­vent, der hier tagt, son­dern eine unge­wöhn­lich jun­ge Ver­samm­lung. Geschätzt die Hälf­te der Demons­tra­ti­ons­teil­neh­mer war unter 30 Jah­re alt, etwa 30 Pro­zent unter 20 Jah­re; dabei kei­nes­wegs nur von den Eltern mit­ge­brach­te Kin­der, son­dern auch Schü­ler, Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne. Wie auch immer die poli­ti­sche Ent­wick­lung wei­ter­lau­fen wird: die Erfah­rung die­ses kon­ser­va­ti­ven Wider­stands in nach innen har­mo­nisch-freund­li­cher, nach außen kämp­fe­risch-selbst­be­wuß­ter Stim­mung mit einem grö­len­den Anti­fa-Hau­fen als Begleit­mu­sik wird den jun­gen Leu­ten nie­mand mehr nehmen.

Doch Stutt­gart ist nicht Rom, noch nicht. Dort näm­lich tra­fen sich am Vor­tag (Sams­tag) mehr als 1.000.000 Men­schen (so berich­tet die der Sym­pa­thien unver­däch­ti­ge links­li­be­ra­le „Repub­bli­ca“, die deut­schen „Qua­li­täts­me­di­en“, dpa, mel­de­ten „gut 300.000“), um mit der genau glei­chen Ziel­rich­tung auf die Stra­ße zu gehen: gegen „Gen­der“, gegen die Pri­vi­le­gie­rung von Homo­se­xu­el­len und ande­ren sexu­el­len Min­der­hei­ten, für den Erhalt der „tra­di­tio­nel­len“ Fami­lie (also: der Fami­lie) als Keim­zel­le der Gesell­schaft. Unter dem Mot­to „Fami­ly Day“ demons­trier­ten haupt­säch­lich Katho­li­ken, doch auf der Büh­ne sprach auch ein Imam, der Ober­ra­bi­ner sand­te ein Gruß­wort. Es war die größ­te Demons­tra­ti­on für die Fami­lie und gegen Gen­der-Main­strea­ming in Euro­pa seit den gro­ßen Kund­ge­bun­gen in Paris 2013.

Rom und Stutt­gart, trotz aller Grö­ßen­un­ter­schie­de – Wie sich die Aktio­nen und Reak­tio­nen glei­chen! Hier wie dort ein ganz ähn­li­ches Milieu der Teil­neh­mer („nor­ma­le Leu­te“, arbei­ten­de Bevöl­ke­rung), die exakt glei­chen The­men und so schlich­te wie zutref­fen­de Paro­len: „Wir sind hier, um unse­re Kin­der zu schüt­zen“. Hier wir dort tref­fen wir auch ähn­li­che Ver­un­glimp­fun­gen durch die getrof­fe­nen Hun­de. Wäh­rend sich in der Bun­des­re­pu­blik der zwangs­ge­büh­ren­fi­nan­zier­te Rot­funk Mühe gab, so zu tun, als hät­te er ver­sucht, einen neu­tra­len Fern­seh­bei­trag zu schnei­den – und doch nur Gerau­ne von „Neu­en Rech­ten“ unter Abse­hung von jeg­li­cher Argu­men­ta­ti­on dabei her­aus­kam –, bezeich­ne­te in Ita­li­en ein ein­schlä­gi­ger Schwu­len­lob­by­ist den „Fami­liy Day“ als

unnütz und haßer­füllt, (…) erbärm­lich wie alle ras­sis­ti­schen [sic!] Demonstrationen,

wäh­rend ein Staats­se­kre­tär in erfri­schen­der Offen­heit zu ver­ste­hen gab, es han­de­le sich um

eine bizar­re Demons­tra­ti­on gegen Rech­te, aber die Regie­rung hat [bereits] entschieden.

Ein Video aus Rom zeigt eine Ver­an­stal­tung mit Volks­fest­cha­rak­ter, aber auch eini­ge hand­fes­te Män­ner, die es mit der „Ver­tei­di­gung“ der Fami­lie sehr ernst zu mei­nen schei­nen. Genau­so las­sen sich in Stutt­gart stol­ze, star­ke Väter tref­fen, die zur Abwehr jeg­li­cher Zumu­tung kei­nes Staa­tes bedürf­ten – käme die Zumu­tung nicht genau von dort. Ande­rer­seits wur­den die ita­lie­ni­schen Akti­vis­ten von Spit­zen­po­li­ti­kern und Kir­chen­häup­tern unter­stützt; in Stutt­gart mel­de­ten sich per Gruß­bot­schaft zwei Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te und ein Weih­bi­schof zu Wort und auf Nach­fra­gen der Initia­ti­ve haben wei­te­re Abge­ord­ne­te ihre Ableh­nung zumin­dest von Leih­mut­ter­schaft und Homo-Ehe bekun­det. Die saar­län­di­sche Minis­ter­prä­si­den­tin erwog gar ver­nünf­ti­ge Argu­men­te und dach­te wei­ter, was man ja von CDU-Poli­ti­kern über­haupt nicht mehr gewohnt ist, wobei da die im Früh­jahr 2017 anste­hen­de Wahl schon genau­so eine Rol­le spie­len mag wie die baden-würt­tem­ber­gi­sche 2016.

Zu den weni­gen im media­len Haupt­strom gedul­de­ten Publi­zis­ten, die ver­stan­den haben und aus­spre­chen, wor­um es Poli­tik, Medi­en und Indus­trie eigent­lich geht bei ihren „Akzeptanz“-Programmen, gehört Alex­an­der Kis­s­ler vom Cice­ro. Ange­sichts einer (nach meh­re­ren geschei­ter­ten Anläu­fen: erneu­ten) Hand­lungs­emp­feh­lung aus dem EU-Par­la­ment, dem „Noichl-Bericht“, braucht er kaum mehr als dar­aus zu zitie­ren, um darzustellen,

[d]ass Gen­der ange­wand­ter Femi­nis­mus ist mit latent andro­pho­ben Zügen. Dass durch Gen­der Main­strea­ming sämt­li­che, auch pri­va­te Berei­che des Zusam­men­le­bens reor­ga­ni­siert wer­den sol­len. Und dass drit­tens das behaup­te­te Ziel – die „voll­stän­di­ge Gleich­stel­lung der Geschlech­ter“ – aus wirt­schaft­li­chen Erwä­gun­gen in den Rang einer Schick­sals­fra­ge erho­ben wird. Letzt­lich ist Gen­der das effek­tivs­te Mit­tel, „das Wirt­schafts­po­ten­zi­al der EU deut­lich zu stärken“.

Der Bericht scheut sich nicht, Frau­en als „Human­ka­pi­tal“ zu bezeich­nen, des­sen „umfas­sen­de Nut­zung“ gebo­ten sei (…), weil nur so „das Wirt­schafts­wachs­tum und die Wett­be­werbs­fä­hig­keit in der EU“ zu neu­en Höhen geführt wer­den kön­nen. Frau­en dür­fen nicht, nein, sie müs­sen „alle Talen­te in den Pro­duk­ti­ons­ap­pa­rat“ ein­brin­gen, müs­sen bei­tra­gen zu „Arbeits­markt­ef­fi­zi­enz und ‑flui­di­tät“, damit die Ren­di­te stimmt, die Fir­ma brummt. (…) Schlei­er­haft und mys­te­ri­ös, wie eine par­la­men­ta­ri­sche Mehr­heit zu die­ser Selbst­preis­ga­be des Mensch­li­chen auf dem Altar der wirt­schaft­li­chen Aus­beu­tung je ihr Ja geben konnte.

Dies als wahr unter­stellt, wür­de der „anti­fa­schis­ti­sche“ Wider­stand gegen die „Demos für alle“ noch absur­der, wären wir es nicht schon gewohnt, daß die eif­rigs­ten Links­ex­tre­mis­ten bloß die nütz­li­chen Idio­ten für das Groß­ka­pi­tal abgeben.

Wie die Poli­tik auf den anhal­ten­den bür­ger­li­chen Pro­test reagie­ren wird, ist noch nicht abzu­se­hen. Wer glaubt, hier auf die Behar­rungs­kräf­te der Poli­tik allein ver­wei­sen und den Wider­stand für sinn­los erklä­ren zu kön­nen, unter­schätzt viel­leicht die Angst der Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten und nach­ge­ord­ne­ten Funk­tio­nä­re vor unter­blei­ben­der Wie­der­wahl und ihre Hoff­nung auf Abwahl der der­zei­ti­gen Regie­rung. Die gegen den Bil­dungs­plan gerich­te­te Peti­ti­on hat­ten fast 90.000 Lan­des­kin­der unter­schrie­ben, das ist nicht zu ver­nach­läs­si­gen. Ganz gleich, ob die Par­tei­obe­ren das wol­len: wenn die CDU, deren Lan­des­ver­band allen Anpas­sungs­ri­tua­len zum Trotz in der Basis zu den kon­ser­va­tivs­ten in Deutsch­land gehö­ren dürf­te, wie­der die Regie­rungs­ge­schäf­te füh­ren will, muß sie gera­de­zu eine Gegen­po­si­ti­on zur grün-roten Poli­tik einnehmen.

Und dabei wird sie in sehr inter­es­san­te Gesell­schaft und Kon­kur­renz gera­ten, denkt man dar­an, daß die AfD sich längst ein­ge­reiht hat in die Pha­lanx der Wider­ständ­ler und daß die Jun­ge Frei­heit mas­siv ver­sucht, über die­se Pro­tes­te Neu­abon­nen­ten zu gewin­nen – in Stutt­gart fuhr sogar ein JF-Auto­mo­bil her­um, daß mit auf die Anti-Gen­der-Main­strea­ming-Kam­pa­gne zuge­schnit­te­nen Paro­len und Bil­dern bedruckt war.

Es soll­te also nie­mand die­se Aus­ein­an­der­set­zun­gen im Süd­wes­ten unter­schät­zen. Für Alex­an­der Kis­s­ler wäre der Aus­gang des „Gleich­stel­lungs­pro­jekts (…) hoch­sym­pto­ma­tisch“ für den Zustand des Gesamt­sys­tems EU:

Sein Sieg wäre der Tri­umph des Kapi­tals über den Menschen.

Aus­gang: offen

___________________
+ Bil­der zur Stutt­gar­ter Demo bei der Iden­ti­tä­ren Bewe­gung und der Son­der­sei­te zur Kam­pa­gne “Demo für Alle: Ehe und Fami­lie vor! Stoppt Gen­der-Ideo­lo­gie und Sexua­li­sie­rung unse­rer Kinder”
+ Neu­erschei­nung zum The­ma: Johan­nes Rogal­la von Bie­ber­stein: Schwu­len­kult und femi­nis­ti­scher Geschlech­ter­kampf, Graz: Ares 2015, 144 S., 14.95 € – hier bestel­len

 Gastbeitrag

Nicht nur unsere Stammautoren tragen zu unserem Netztagebuch bei.

Nichts schreibt sich
von allein!

Das Blog der Zeitschrift Sezession ist die wichtigste rechtsintellektuelle Stimme im Netz. Es lebt vom Fleiß, von der Lesewut und von der Sprachkraft seiner Autoren. Wenn Sie diesen Federn Zeit und Ruhe verschaffen möchten, können Sie das mit einem Betrag Ihrer Wahl tun.

Verein für Staatspolitik e.V.
DE86 5185 0079 0027 1669 62
HELADEF1FRI

Kommentare (22)

Eveline

24. Juni 2015 08:37

Langsam verstehe ich, Jesus ist (mußte ?) in einem Stall geboren werden.

Es ist auch heute gut, sein Kind nicht zählen zu lassen.

Gassenreh

24. Juni 2015 11:57

Früher oder später wird zur Ehe für Alle sicher das volle Adoptionsrecht hinzukommen. Aber das eigentliche Kindeswohl steht nur bedingt im Mittelpunkt der gleichgeschlechtlichen Adoptionswünsche und ist auch durch sicher in vielen Fällen gegebene, beachtliche Liebeszuwendung nicht zu garantieren. Denn eigentümlicherweise wird durch diejenigen, welche Freiheit in jeder Beziehung fordern, eine Beschneidung der Freiheit der Kinder billigend in Kauf genommen.
Im Gegensatz zu einem Kind in einer Vater-Mutter-Gruppierung, erleidet das in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung heranwachsende Kind eine gewisse Deprivationssituation, da ihm der enge Kontakt mit der Gegengeschlechtlichkeit verwehrt bleibt (Fehlende Aktivierung von wichtigen Spiegelneuronen).
Die Frage nach dem Wohl des Kindes wird hier bei der versuchten Verwirklichung abstrakter Gleichheitsideen oder dem Versuch der Beseitigung eines auszuhaltenden, vielleicht unangenehmen Defizits, in der Regel gar nicht erst gestellt.
[Einzelheiten über „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4 nachzulesen]

Carsten

24. Juni 2015 12:44

1 Mio. in Rom und die selbsternannten "Qualitätsmedien" verschweigen es.
Wenn Stuttgart zu weit ist: Ein Beitrag, den jeder ganz einfach leisten kann, ist, die kostenlose Gender-Broschüre der JF frei Haus in gewünschter Menge zu bestellen und in seiner Nachbarschaft zu verteilen. Ich stecke sie gerne im Zeitschriftenladen in BILD, Spiegel, Brigitte, etc.

Bender

24. Juni 2015 14:01

@ Carsten, die hiesigen Medien haben davon berichtet (siehe hier).

Gast

24. Juni 2015 15:29

@ Bender

Ja genau, Sonntag morgens um 7.34 Uhr. Wie so oft mal wieder keine Möglichkeit zu kommentieren. Da kann man ja wirklich nicht behaupten, sie hätten es verschwiegen. Genau so läuft das hierzulande. Das dann so viele andere WICHTIGE Nachrichten an diesem Sonntag auf die Startseite mußten, ist ja nicht die Schuld von spon.
Ein Schelm wer glaubt, wäre es eine Demo, in dieser Größenordnung, dafür gewesen, man hätte den ganzen Tag ein exklusives Plätzchen ganz oben gehabt. Doch das ist lediglich eine VT.

KW

24. Juni 2015 15:30

Die Gegner sind also international vernetzt, bei der fröhlichen Demonstration wird ja auch auf die Verschiedenartigkeit hingewiesen. International will ich gar nichts, weder uns noch die anderen, ich will Völker.

Jakob Altenburg

24. Juni 2015 16:28

Ein Kollege fragte mich kürzlich in der Mittagspause nach meiner Meinung zum Thema „Ehe für alle“. Ich sagte ihm ganz ruhig und völlig frei von Eifer, daß ich dagegen sei. Er wollte mir erst nicht glauben, hakte zweimal nach, ich blieb bei meiner Antwort. Er schaute mich an, als hätte ich soeben den Holocaust geleugnet oder meine pädophilen Neigungen offenbart. „Wieso?!“, fragte er, fast schon aufgewühlt. Wieso er denn dafür sei, daß die zivilrechtliche Ehe auf gleichgeschlechtliche Paare ausgedehnt wird, fragte ich zurück. „Ja, aber warum denn nicht? Alle Menschen sind doch gleich, oder? Schau mal ins Grundgesetz!“ Und ob ich etwas gegen Homosexuelle hätte, schob er hinterher. Ich hätte ihm sagen können, daß im Grundgesetz das Gegenteil steht: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Egal wie unterschiedlich sie sind. Ich versuchte ihm entgegenzukommen, meinte, daß Homosexualität Privatsache sei und mich nicht weiter interessiere, aber in der Ehe gehe es um die Weitergabe des Lebens und als Institution sei sie eben auch eine öffentliche Angelegenheit. Ich wollte noch einmal von ihm wissen, welche Argumente er für die Neudefinition der Ehe habe. Aber von der alten Gepflogenheit, daß gute Gründe nennen muß, wer eine Änderung wünscht, hielt er offensichtlich nichts. „Sag’ doch du, was du dagegen hast! Die nehmen den Heteros doch nichts weg.“ Ich wollte nicht unhöflich sein und versuchte meine Überzeugung in wenigen Sätzen zu erläutern. Ich führte ein paar unaufgeregte, aber, wie ich glaube, gute Argumente auf, wie sie etwa die Autoren des Buches What is Marriage? entwickeln. Argumente, die weder traditioneller („weil es immer schon so war“) noch moralischer oder religiöser („weil es Gott so will“) Natur sind. Sondern solche, die präzise Unterschiede zwischen der Ehe und anderen Verbindungen herausarbeiten. Aber ganz gleich, was ich sagte, nichts davon schien meinen Kollegen zu beeindrucken. „Ich verstehe nicht, wie du so denken kannst!“

Das ist kein Einzelfall. Egal ob im Büro, auf Twitter oder bei Anne Will, es ist überall dasselbe. Die Aktivisten, Ideologen und Mitläufer wollen nicht diskutieren, sie haben kein Interesse an einer genauen Beobachtung, an genauen Begriffen und Urteilen. Ja, seit wann ist denn die Politik ein philosophisches Oberseminar?! Sie alle wittern ihre politische Chance („Gestern Irland, morgen wir!“), empören sich über die Kramp-Karrenbauers dieser Welt („Tiefpunkt der Debatte“) und alle anderen, die die Frechheit besitzen, sie auf Widersprüche hinzuweisen.

Und sie hissen gleich neben der Bundesflagge die Regenbogenfahne vor ihren hohen Ämtern und Ministerien.

Siddharta

24. Juni 2015 16:33

Mit dem tradierten Familienmuster selbst sind wir inzwischen bei der niedrigsten Geburtenrate der Welt sowie der gleichzeitig zweithoechsten Rate an Immigranten angekommen. Was soll denn da durch die Homo-Ehe noch schlimmer werden? Und dann noch diese seltsame Solidaritaet der Kirchen und etablierten Konservativen, welche ansonsten am Volkstod des deutschen Volkes sowie der europaeischen Voelker noch nie etwas auszusetzen hatten. Wuerde die Leihmutterschaft oder die Legalisierung der kuenstlichen Befruchtung lesbischer Frauen tatsaechlich die Fertilitaet weiter senken? Woher diese Gewissheit? Wer laesst sich bei diesen "Demos fuer Alle" eigentlich vor welchen Wagen spannen: Der Klerus vor jenen derer, welche sich wuenschten, dass ihre Kinder nicht schon bald Fremde im eigenen Land sein werden oder umgekehrt? Hin und wieder lohnt sich ein Blick darauf, an wessen Seite man "spaziert".

Bender

24. Juni 2015 23:22

@Gast
Im "Tagesspiegel" wurde die "dpa" Mitteilung um 13:32 veröffentlicht und kann auch kommentiert werden, sofern man will. Die Medien haben es nicht verschwiegen, sondern lediglich in die Peripherie gedrängt und der Platz auf der Startseite ist begrenzt, aber wären es Tausende Gegendemonstranten gewesen, hätte dafür sicherlich mehr Platz zur Verfügung gestanden. Dies habe ich aber auch keineswegs bestritten.

Hackbert

25. Juni 2015 01:31

Siddarta.
Wenn die Position der Familien noch weiter geschwächt wird,z.B durch Ausweitung der Ehe auf "alle". lässt sich die Geburtenrate noch weiter senken.

Die Leihmutterschaft ist zutiefst menschenverachtend, im Grunde eine Variante der Prostitution. Frauen geben Ihren Körper gegen Geld her,
um für jemand mit dem sie nichts zu tun haben ein Kind auszutragen.
In der dritten Welt wird die Not von Frauen dazu missbraucht, für
reiche Leute aus den Industrieländern ein Kind auszutragen.

Thomas Wawerka

25. Juni 2015 08:51

Siddharta: Wer laesst sich bei diesen „Demos fuer Alle“ eigentlich vor welchen Wagen spannen: Der Klerus vor jenen derer, welche sich wuenschten, dass ihre Kinder nicht schon bald Fremde im eigenen Land sein werden oder umgekehrt? Hin und wieder lohnt sich ein Blick darauf, an wessen Seite man „spaziert“.

What??

Thomas Wawerka

25. Juni 2015 09:24

Jakob Altenburg: Ein Kollege fragte mich kürzlich in der Mittagspause nach meiner Meinung zum Thema „Ehe für alle“. Ich sagte ihm ganz ruhig und völlig frei von Eifer, daß ich dagegen sei.

Und das genügt! Diskutieren Sie nicht weiter, argumentieren Sie nicht, denn ganz egal, wie gut Ihre Argumente sind - sie werden nicht honoriert. Man schwatzt sich um Kopf und Kragen. Jedes Ihrer Argumente kann aus dem Zusammenhang gerissen, sinnentstellt, ins Gegenteil verkehrt, ins Lächerliche gezogen werden - die Methoden dazu sind Legion, und sie sind äußerst raffiniert. Am Ende rutscht man in eine Verteidigungsposition und muss sich rechtfertigen.
Eine derartige Konfrontation lässt sich nicht argumentativ lösen. Argumentieren kann man in geselliger Runde. Ihre Erklärung "Ich bin dagegen!" ist ein Fanal, das Sie durch nachträgliches Erklären nur kleiner machen, nur schmälern können. Besser ist es, dieses Fanal in größtmöglicher Ruhe und Selbstsicherheit zu setzen. Wenn beim Gegenüber ankommt, dass Ihr "Dagegen" keine Frage ist, keine These, auch kein Löcken wider den Stachel, sondern schlicht und einfach eine Selbstverständlichkeit, haben Sie das Beste erreicht, was man in so einer Situation erreichen kann.

Hartwig

25. Juni 2015 10:18

@ Jakob Altenburg

Mit Linken diskutiere ich schon lange nicht mehr. Und es gibt nur sehr wenige Menschen, die ich persönlich kenne, die nicht links sind.

Hatte kürzlich mit einer netten Dame um die 60 zu tun, apart, charmant, geschmackvoll gekleidet, belesen.
Füllt ihr kinderlos gebliebenes Leben mit Mitgliedschaften und Seilschaften, - Rotarier, Förderkreise. Transatlantikerin durch und durch. In der DDR wäre sie als 150prozentige bezeichnet worden.
Klar kann man sich mit solchen Leuten anlegen, aber wozu? Im Normalfall betone ich deutlich, dass ich mit Linken nicht mehr über Politik rede. Das genügt schon meist als Provokation. Bei der o.a. Dame war selbst das völlig überflüssig.
Und im Kollegenkreis werfe ich mich manchmal für das sogenannte Prekariat, speziell für's kinderreiche Prekariat in die Presche, wenn sich kinderlose akademische Mittdreißiger als selbsternannte Höchstleister gerieren. Dann kotze ich wirklich ...

Siddharta

25. Juni 2015 13:16

@ Hackbert

Leihmutterschaft ist in den USA legal. Die OECD listet die Vereinigten Staaten nicht unter Dritte Welt. Prostitution ist mit einer sexuellen Handlung verknuepft und diese findet in einem Labor nicht statt. Auf der Basis meiner Verhandlungsethik ist ein Vertrag unter muendigen Buergern auch unter Einbeziehung einer finanziellen Gegenleistung nicht "menschenverachtend".

Warum schwaecht die Homoehe eigentlich die Position der heterosexuellen Ehe? Und auf welchem Weg sollte sie die Geburtenrate weiter senken koennen? Die dramatische demographische Entwicklung ist sicherlich multikausal begruendet. Da hat die Entwicklung von pharmazeutischen Produkten seinen Einfluss wie auch die veraenderte Rolle der Frau oder die geographische Mobilitaet der modernen Gesellschaft. Das geringste Verschulden sehe ich in Bezug auf die sexuelle Orientierung der Menschen. Sie ist genetisch bedingt und daher praktisch konstant - sieht man von ein paar Alibiehen von Homosexuellen in der Vergangenheit ab. Als Vater von drei Kindern weiss ich, dass der Nachwuchs Geld kostet. Und genau hier liegt der Hund begraben. Jeder Groschen, den wir fuer die altruistische Zuwanderung ausgeben muessen, fehlt uns fuer die Investition in die eigenen Kinder. Und dies ist auch der Grund, warum die Kirche nie ein Verbuendeter im Kampf um die Zukunft unseres Volkes sein wird: Weil das Primat der Barmherzigkeit immer den durchnaessten Eindringling praeferieren wird und allenfalls der Rest, der dann noch bleibt, in die eigene Existenzsicherung fliesst.

Jakob Altenburg

25. Juni 2015 15:07

Ja, Hartwig und Thomas Wawerka, sie haben recht, aber in dieser Hinsicht bin ich einfach unverbesserlich! Wenn ich etwas gefragt werde, dann fühle ich mich verpflichtet, freundlich zu sein und zu antworten. Die Erziehung! Jedenfalls dann, wenn ich mit einer Person noch nie zuvor darüber gesprochen habe. Und selbst dann, wenn ich weiß, daß es zu nichts führt.

Siddharta, würde die zivilrechtliche Ehe neu definiert und meine schwulen oder lesbischen Nachbarn wären übermorgen offiziell Eheleute, dann änderte sich an meiner Ehe und Familie erst einmal nichts. Oder doch? Wäre mein Verständnis der Institution noch dasselbe? Könnte ich sagen, mir doch egal, was auf der Ebene des Rechts passiert, das beeinflußt meine Vorstellung nicht im geringsten? Ich denke nicht. Die Autoren des von mir genannten Buches, Rechtswissenschaftler, formulieren es vereinfacht so: "Law tends to shape beliefs; Beliefs shape behaviour; Beliefs and behaviour affect human interests and human well-being". Daß der Staat der Verbindung meiner freundlichen Nachbarn denselben Status verliehe, wie mir und meiner Frau, würde mich tatsächlich irritieren. Und wo sie schon den Blick auf die USA richten, die uns bei diesem Thema einige Schritte "voraus" sind: Dort gibt es mittlerweile eine Reihe von Fällen, in denen Leute, die sich aus religiösen Gründen weigerten, die Bewirtung oder den Blumenschmuck für gleichgeschlechtliche Hochzeitsfeiern zu liefern, wegen Verstößen gegen Antidiskriminierungsgesetze verurteilt worden sind. (Man muß sich das auf der Zunge zergehen lassen: "The penalty against Stutzman and her business will be settled via summary judgment, or without a full trial. Ingersoll and Freed, who have since married, had sued for $7.91 (the cost of driving to find a new florist). Stutzman also faces a fine of up to $2,000 under Washington’s anti-discrimination law, as well as the cost of legal fees."). Auch das schwächt die "Position der heterosexuellen Ehe", denn wer sich zu ihr bekennt und es in der Folge ablehnt, eine Geschäftsbeziehung einzugehen, wird kriminalisiert. So weit sind wir hierzulande nicht, aber manchmal kann alles ganz schnell gehen...

Hackbert

26. Juni 2015 00:40

Siddharta
Genau der Punkt : Nachwuchs kostet Geld. Da der Staat an Nachwuchs
interessiert ist, und daran dass er gut erzogen wird, hat er Ehe und Familie unter besonderen Schutz gestellt und diverse Hilfen entwickelt. Darin drängen die Homos rein. Da gehen auch Mittel verloren für die Familie.
Wer alles in besonderem Masse schützt, schützt am Ende gar nichts.

Zu Leihmutterschaft: In den USA sind viele Dinge erlaubt, die abstossend sind. Das ist für mich kein Massstab.
Prostitution ist auch ein Vertrag zwischen 2 Erwachsenen, und in der Regel nicht rechtswidrig. Trotzdem ist es menschenunwürdig,
Genauso ist es mit der Leihmutterschaft , die ist menschenunwürdig sowohl gegenüber der Frau als auch gegenüber dem Kind. Das Kind wird zur Ware, dass man sich bestellt.
Und bei Qualitätsmängel, gibt es dann Rückgabereecht:
hier ein Beispiel.
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/australisches-paar-laesst-behindertes-baby-bei-leihmutter-zurueck-13078199.html

Asenpriester

26. Juni 2015 01:06

Unsere Tochter geht in Grimma zur Schule. Vor kurzem, zu einem Projektzag, erschien unangemeldet eine Schwulengruppe aus Leipzig, "Rosalinde" zum Unterricht. Die Lehrerin mußte raus gehen, um ihre Perversitäten in allen Einzelheiten den Kindern zu erklären. So wird z.B, die Homo-Ehe über der der Hetero gestellt. Unsere Tochter kam deshalb ganz verstört nach Hause. Das soll erst der Anfang sein, der ganze Unterrichtsstoff soll nach Gender umgestellt werden.
Die gesamte Gender-Diskusion wird in der Öffentlichkeit auch verniedlicht dargestellt. So ist auch der Papst inzwischen voll auf Homo-Ehe umgeschwenkt. Es ist die Synagoge Satans, die auf dem Heiligen Stuhl thront.
Katholisches.info macht z.Z. die beste Aufklärungsarbeit gegen Gender :

Asenpriester

26. Juni 2015 11:43

Verzeiht die vielen Fehler. Die 2 Links sind nicht mit übernommen wurden:

https://www.katholisches.info/2015/05/04/papst-stiftung-wirbt-mit-franziskus-unter-kindern-fuer-gender-ideologie/

https://www.katholisches.info/2015/05/04/papst-stiftung-wirbt-mit-franziskus-unter-kindern-fuer-gender-ideologie/

Asenpriester

26. Juni 2015 11:46

https://www.katholisches.info/2013/07/01/warum-finanzieren-goldman-sachs-und-andere-grosunternehmen-die-homo-lobby-worum-es-wirklich-geht/

Ulex

27. Juni 2015 22:29

Hmm, als Leipziger mit ner Tochter die bald in die Grundschule kommt beschäftigt uns das gender Thema natürlich auch.

Aber irgendwer muss die Rosalindes doch gerufen haben, denn noch kommen die nur auf Anforderung. Was sagt den die Lehrerin bzw Schule dazu?

https://www.rosalinde-leipzig.de/index.php?id=14

Asenpriester

29. Juni 2015 12:51

@Ulex,
Es ist so, daß die Lehrer nichts dagegen äußern dürfen.
Heute, z.B. findet eine LEGIDA-regional-Kundgebung in Borna statt. Wie ich informiert bin, soll sich dort (unter LEGIDA-Borna) eine Arbeitsgruppe gegen den gender-Wahnsinn bilden.

Johannes R. von Bieberstein

10. Juli 2015 09:51

Bei der "Ehe für alle" handelt es sich um eine antibürgerliche und antichristliche Kulturrevolution. Diese besteht aus einer Fusion des weiblich gewendeten Marxismus mit der sexuellen Revolution des sexualkommunistischen Prpheten des Orgasmus Wilhelm Reich, also aus einer Mischung von Marx und Freud.
Sie machte aus dem Klassenkampf den "Geschlechter(klassen)kampf", der die bürgerliche Gesellschaft aushebeln soll. Für Leute, die neuerdings sogar in der EKD das "ficken wie man will und wann man will" predigen, ist es natürlich völlig egal, ob ein Pärchen aus Mann und Frau, oder zwei Frauen oder Männern oder sogar aus einem gleichgeschlechtlichen "Rudel" mit anonymen "Gruppenfick" besteht.
All dies kann man mit nahezu umwerfenden Zitaten aus Originalquellen nachlesen in meiner Schrift
"SCHWULENKULT UND FEMINISTISCHER GESCHLECHTERKAMPF" . Graz: Ares 2015, 144 S.,14,95 €)
Bei allem dem, versteht sich, ist die bekennende Lesbe die edlere, nämlich die "Frauen-Frau", weil sie sich nicht von einem Phallokraten-Mann als "Feind Nr. 1" (Alice Schwarzer) wie eine kolonialisierte "Negerin" unterdrücken/"bumsewn" läßt.

Für diesen Beitrag ist die Diskussion geschlossen.