Das war’s. Diesmal mit: kindlichen Antisemiten, Flutspenden durch Asylanten und STARKEN FRAUEN

24. 6. 2015
Tochter, siebte Klasse: „Sag mal, wie heißt noch mal einer, der nicht an Gott glaubt? Was mit A, oder? Mir liegt´s auf der Zunge!“ – „Atheist.“ – „Ah, klar! Und was ist noch mal genau ein Antisemit?“

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

Wir erklä­ren es ihr. Sie muß sehr lachen, im Kon­text adäquat: „Heu­te hat uns in der Pau­se der T. [einer der Klas­sen­bes­ten, E.K.] erklärt, war­um er aus vol­ler Über­zeu­gung Anti­se­mit ist. Und zwar: weil er nicht an Gott glau­ben kön­ne, wenn der, also Gott, zuläßt, daß die­se gan­zen Flücht­lin­ge im Mit­tel­meer ertrin­ken. Bei sol­chen Gescheh­nis­sen müs­se man zwangs­läu­fig Anti­se­mit wer­den. Meint T.“

—–

25. 6. 2015

Noch mal Kin­der­mund, dies­mal unpo­li­tisch, doch hübsch. Wäh­rend lang­wei­li­ger Auto­fahr­ten und in der Sau­na (um die Kin­der bei der Stan­ge zu hal­ten und ein – bei uns sehr ver­pön­tes – früh­zei­ti­ges Auf­ge­ben zu ver­hin­dern), ver­an­stal­te ich mit Vor­lie­be Quiz.

Der Rei­he nach darf ein Kind ein The­ma vor­ge­ben, und zu die­sem The­ma (die Kleins­te, lei­den­schaft­li­che Fleisch­esse­rin wählt gern „The­ma Ente aus­räu­men“, die Zweit­jüngs­te „The­ma Süßig­kei­ten“, die Zweit­größ­te „Deut­sche Opern“ usw.) stel­le ich jedem Kind, nach Alter in Schwie­rig­keits­gra­de abge­stuft, drei Fra­gen. (Ich wer­de dann selbst­ver­ständ­lich auch befragt.) Wer am Ende die meis­ten Punk­te hat, darf (im Sau­na­fall) die ande­ren nach­her naß­sprit­zen oder in die Regen­ton­ne tauchen.

Der Sohn wähl­te „The­ma Karl May“. Er durf­te mir – als Nicht-Karl-May-Spe­zia­lis­tin – bei den Fra­gen assis­tie­ren. Hoch­kom­pli­zier­te Fra­ge an die jün­ge­re Schwes­ter, acht­jäh­rig: „Wel­cher Band ent­hält die Erzäh­lun­gen Der Sohn des Bären­jä­gers und Der Geist des Lla­no Esta­ca­do?“ Die rich­ti­ge Ant­wort wäre „Unter Gei­ern“. Hil­fe­stel­lun­gen sind erlaubt, kos­ten aber einen hal­ben Punkt. Die klei­ne Schwes­ter wuß­te es nicht.

Sohn: „Ein Tip: Wenn die Gei­er über dir krei­sen, dann bist du – …?“ Schwes­ter, fie­ber­haft in ihrem klei­nen Karl­may­wis­sen kra­mend: „… ein Green­horn?“ – „Nee, du sollst nur ein­mal logisch den­ken. Also. Die Gei­er krei­sen ÜBER DIR. Also bist du: …..!“ – „Jetzt hab ich´s: tot!“

Am Ende gewin­ne eh meis­tens ich.

—–

26. 6.

Zwei Pres­se­sch­man­kerl, ers­tens Deutsch­land­funk: Mode­ra­tor Hei­ne­mann möch­te von CDU-Gene­ral­se­kre­tär Peter Tau­ber wis­sen, wie die CDU sich end­lich eine moder­ne und urba­ne Mit­glie­der­schaft erschlie­ßen will. Er fragt wört­lich (und mir scheint, es liegt kei­ne Süf­fi­sanz, mit­hin kei­ne Refe­renz an die cau­sa Rachel Dolezal in sei­ner Stim­me, statt­des­sen das Bemü­hen, sich poli­tisch kor­rekt aus­zu­drü­cken): “CDU-Mit­glie­der sind im Durch­schnitt männ­lich, alt und zumin­dest äußer­lich weiß. Wo ist das Volk in ihrer Volks­par­tei?“ Heißt das, inner­lich sind die­se alten Män­ner womög­lich – braun?

Zwei­tens ein Kom­men­tar der feschen Frau Will­ner aus der West­fa­len­post (Slo­gan: „Stim­me der Hei­mat, Echo der Welt“) zur viel­zi­tier­ten „Pogrom­stim­mung“ vor dem Frei­ta­ler Asyl­be­wer­ber­heim (wenn zwei, drei Böl­ler und „Paro­len“ bereits ein Pogrom andeu­ten, was wur­de dann eigent­lich gegen Legi­da regel­mä­ßig veranstaltet?):

Frau Will­ner tut

„es weh, wenn sich im Osten wie­der ein­mal der Mob zusam­men­rot­tet und zur Gewalt auf­ruft gegen Got­tes­ge­schöp­fe, die schon genug Gewalt erfah­ren haben, sonst wären sie nicht hier. Wis­sen die­se Brand­stif­ter nicht mehr, wie­vie­le ihrer Nach­barn aus der frü­he­ren DDR geflo­hen sind? Haben sie ver­ges­sen, dass auch afri­ka­ni­sche Kir­chen­ge­mein­den für die Opfer der Flut in den neu­en Län­dern gespen­det haben?“

Letz­te­res hat uns die viel­ge­schmäh­te „Lügen­pres­se“ also glatt ver­schwie­gen. Oder kleingeredet.

—–

27.6.

Gefällt mir: Die Staats­ka­pel­le Hal­le führt mor­gen Stü­cke auf von: Fan­ny Hen­sel, Rebec­ca Clar­ke, Gra­zy­na Bace­wicz und Amy Beach. Springt´s Ihnen auch ins Auge? Durch die Bank weib­li­che Kom­po­nis­ten. Das nun dürf­te kein modisch-femi­nis­ti­scher Zug sein, ganz im Gegen­teil, es ist ein Köpfchenstreicheln.

In den Vor- und Nach­mo­na­ten sind bei dut­zen­den Auf­trit­ten aus­schließ­lich Män­ner­wer­ke dran. Drum hat­te das Kapel­len­ma­nage­ment für den heu­ti­gen Abend auch eine arti­ge Über­schrift gewählt: STARKE FRAUEN, wohin­ge­gen Über­schrif­ten wie BEGABTE MÄNNER (heu­te wird etwa Schu­mann und Mozart gege­ben) feh­len. Mich rüh­ren sol­che STARKEN Ges­ten sehr.

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

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Kommentare (25)

Ein Fremder aus Elea

27. Juni 2015 11:56

Der T. muß aufpassen, daß er sich nicht zu Gog und Magog gesellt, egal welches A.-Wort er da jetzt genau gemeint hat, die Zielrichtung ist letztlich dieselbe.

Zur Theodizee: Gott hat Gefallen an Menschen, welche selbst dann eine Bootsfahrt unternehmen, wenn sie nicht wissen, daß sie sicher ankommen.

Für Autofahrten gilt das auch und Wanderungen durch die Wüste...

Gereon Blau

27. Juni 2015 12:07

Heißt das, innerlich sind diese alten Männer womöglich – braun?

Möglich.

Gemeit ist aber wohl nicht "braun", sondern "schwarz". Im Gegensatz zur "roten" SPD ist die CDU "schwarz". (Und die - billige - Pointe funktioniert vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die meisten Mitglieder der "schwarzen" CDU, was die Hautfarbe betrifft, "weiß" sind.)

Ein gebürtiger Hesse

27. Juni 2015 12:28

Das "zumindest äußerlich weiß" in der Frage des Deutschlandfunk-Moderators läßt eine neue Qualität des Zersetzungs-Imperativs erkennen: Man möge kapieren, daß "äußerlich weiß" schon prekär, ja rückständig genug sei (das "Volk" erkenne sich an der Hautfarbe bereits nicht wieder). Was "innerlich weiß" wiederum bedeuten könnte, wirft die Frage im Umkehrschluß dann vollends in den Müll, verbannt es ins Abseits der verbotenen Dinge, die weder gefühlt noch gedacht werden dürfen.

Ein Gegenüber - im obigen Fall CDU-Tauber -, das solches wiederum nicht kontert, nicht als rhetorische Notzucht demaskiert (warum nicht mit der Gegenfrage: "Was würde denn innerlich weiß für Sie bedeuten?"), bestätigt immer nur das, was ihm aufgezwungen wird.

Davon abgesehen - vielen Dank, einmal mehr, an Frau Kositza für diesen Beitrag. Der "Witz" im ersten Absatz ist ein echtes Juwel.

Rumpelstilzchen

27. Juni 2015 14:33

Ich gestehe zu meiner großen Schande: Ich hätte auf die Frage Ihres Sohnes dieselbe Antwort gegeben wie die kleine Tochter. Tot. Wo ist der Witz, dachte ich . Und: Wieso ist ÜBER DIR groß geschrieben ?
Der Groschen ist später gefallen.
Da hilft wohl nur eines: Leibhaftig UNTER KINDERN zu sein.

Der schlaue T. hat mit seiner schlauen Mutter vielleicht schon über Camus gesprochen ( "ich werde mich bis in den Tod hinein weigern, die Schöpfung zu lieben, in der Kinder gemartert werden" ) .
Jedes mitfühlende Kind wird irgendwann sein Theodizee - Erlebnis haben.
Auf der Seite der christlichen Bewegung VBG heißt es zum Thema: Warum gibt es Leid:
"

Dennoch sollte man über das Leiden reden. Denn erstens ist der Mensch ein Wesen, das verstehen will, zweitens kann uns das Nachdenken über das Leiden, solange wir „glücklich“ sind, in der Nacht des Leidens zu einer Hilfe werden. Denn in Krisenzeiten können kaum neue Inhalte erlernt werden. Es trägt nur das, was im Leben schon angeeignet wurde und sich bewährt hat.

Ich kann nur hoffen, daß die klugen Kinder , die jetzt noch glücklich sind,
die falsche Antwort des kleinen T. nicht irgendwann für die richtige halten.

KW

27. Juni 2015 14:50

https://freiraum-magazin.com/2015/06/20/ich-schaeme-mich-fuer-sie-herr-gauck-ein-wieder-offener-brief-an-herrn-joachim-gauck-bundespraesident/#comment-1474

Klare Worte zum Flüchtlingsproblem von Susanne Kablitz. Die wahren Schuldigen werden nie klar benannt, eine Antwort wird sie nie bekommen, ist mir schon klar.

“CDU-Mitglieder sind im Durchschnitt männlich, alt und zumindest äußerlich weiß. Wo ist das Volk in ihrer Volkspartei?“
Niedlich. Die nehmen das Wort Volk in den Mund? Und wundern sich, daß dieses weiß ist? Verstehe ich nicht, das ist es doch schon seit 2000 Jahren, nun ja, bis die Gesellschaftsklempner in den 20ern kamen, ihre irre Phantasie in den 60ern umsetzten und heute festnageln als Tatsache. Schon lustig, wie sowas geht. Man muß nur an die Macht kriechen.

Trouver

27. Juni 2015 14:53

“CDU-Mitglieder sind im Durchschnitt männlich, alt und zumindest äußerlich weiß. Wo ist das Volk in ihrer Volkspartei?

Richtig - nirgendwo.

Die Union wird von den Weissen entweder aus Versehen, oder Dummheit, oder einer unheilbaren Naivität gewählt; was Parteikader angeht, dann sehen wir nordisch-blonde Arier genug unter den Linken.

Es ist, es bleibt der Kern buntesrepublikanischer Schizophrenie - das Volk zu verneinen und nach dem selbigen zu rufen, wenn ein Argument her muss.

Trouver

27. Juni 2015 14:59

Was „innerlich weiß“ wiederum bedeuten könnte

Akif Pirincci.

Carsten

27. Juni 2015 18:02

„es weh, wenn sich im Osten wieder einmal der Mob zusammenrottet und zur Gewalt aufruft gegen Gottesgeschöpfe, die schon genug Gewalt erfahren haben, sonst wären sie nicht hier...blabla“

Diese kindische Dämlichkeit könnte einen erheitern, wenn sie nicht soviel Unheil anrichten würde.

Liebe Polen, Russen, Italiener und Perser, lasst uns mit diesen Deutschen nicht alleine!

Eisenhans

27. Juni 2015 18:47

Ob schwarz, ob weiß, lassen wir doch den großen Philosophen und
CSU- Freund Roberto Blanco sprechen: "Wir schwarzen müssen zusammen-
halten".

Mundsburger

27. Juni 2015 19:33

Harald at his best https://bit.ly/1GRt8ib.

Mundsburger

28. Juni 2015 00:14

Harald at his best https://bit.ly/1GRt8ib

Der Gutmensch

28. Juni 2015 10:47

Mich rühren sie auch, die "begabten Männer", demnächst marginalisiert und diskriminiert (das lässt sich auch ohne Ironie sagen, zweifellos). Was der Frau Kahane in dem Zusammenhang die äußerlich schwarzen sind, mögen mir also die äußerlich weißen sein. Und ein schönes Amt der "Männerbeauftragten" mit Substanzgebrauch, Mann und Niveaulimbo sei mein!

Gustav Grambauer

28. Juni 2015 12:24

"... zumindest äußerlich weiß."
"mithin keine Referenz an die causa Rachel Dolezal."

Wir stehen unmittelbar davor, daß die Verwirrung der Gefühle über Geschlecht und Rasse hinaus massenhaft die Gattung erfaßt:

https://www.google.de/search?hl=de&source=hp&q=dennis+avner&gbv=2&oq=dennis+avner&gs_l=heirloom-hp.3..0l4j0i22i30l6.776.2981.0.3237.12.9.0.3.3.0.139.850.7j2.9.0....0...1ac.1.34.heirloom-hp..0.12.867.FTvibaEkt4Q

https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Meynhardt

Dann kommen unbelebte Objekte dran wie Autos ("Rüssel" / Einfüllstutzen), Stecker / Steckdosen ("Höhepunkt") usw.

Prinz Phillip

https://mywakenews.files.wordpress.com/2014/09/prince-philip-virus-quote.png

muß nicht mehr bis zu seiner Wiedergeburt warten, er geht einfach zum Amt und läßt sich umregistrrieren.

Kann der Tierarzt / Hundesalon / Sanitärinstallateur / Mobilfunkbetreiber mit meiner Krankenkasse abrechnen?!

Bin ich als Computerspiel-Figur steuerpflichtig?!

Bin ich als Sägefisch noch eine bedrohte Art nachdem sich 3 Millionen Ex-Menschen zu Sägefischen erklärt haben?!

Die Fragen des 21. Jahrhunderts ...

- G. G.

Meier Pirmin

28. Juni 2015 13:17

Ich staune, dass es noch Kinder und Jugendliche gibt, die Karl May lesen und daran Freude haben. Seit spätestens den 60-erJahren scheint diese Lektüre doch bereits irgendwie mittelalterlich geworden zu sein, und auch der Verein der Freunde von Karl May, besteht doch vielfach aus rüstigen Rentnern. Nebst Karl May bleibt auch Schiller für heutige Kinder und Jugendliche in unserem gegenwärtigen Schulbetrieb kaum mehr lesbar.

gert friedrich

28. Juni 2015 17:36

Guten Tag Mundsburger,

ich glaube Harald Schmidt wählt AfD.

Thomas Wawerka

29. Juni 2015 07:22

Meier Pirmin: Ich staune, dass es noch Kinder und Jugendliche gibt, die Karl May lesen und daran Freude haben.

Ich konnte meinen Kindern meine Faszination an Karl May bisher auch nicht vermitteln. Aber es konnte bisher auch niemand mir eine Faszination für Schiller vermitteln.

"Unter Geiern" hieß ursprünglich übrigens "Die Helden des Westens".

derherold

29. Juni 2015 08:36

"CDU-Mitglieder sind im Durchschnitt männlich, alt und zumindest äußerlich weiß. "

Unsere Edel-Journalisten erhalten ihre Texte 1:1 aus den USA. "Alte, weiße Männer" auf der dunklen Seite der Macht, Frauen und Minderheiten auf der Sonnenseite der Humanität.

In den USA ergibt die Verknüpfung von Frauen- und Minderheitenrechten propagandistisch Sinn (in den 60ern). In D. aber nicht. Warum durch die Einwanderung von Moslems (ohne dies hier thematisieren zu wollen) die Rechte und Freiheiten von Frauen gestärkt werden könnten, kann nicht dargelegt werden.

Die "alten Männer" sind überdies die 68er. Die sind böse ?
Die alten, weißen Männer Ostdeutschlands wählen Linkspartei und die Jungen häufig die UNAUSSPRECHLICHEN.

Heinrich Brück

29. Juni 2015 09:36

"Ich konnte meinen Kindern meine Faszination an Karl May bisher auch nicht vermitteln. Aber es konnte bisher auch niemand mir eine Faszination für Schiller vermitteln."
https://www.literaturwelt.com/werke/schiller/buergschaft.html

Roman

29. Juni 2015 09:59

@derherold: Natürlich sind auch die böse. Es gehört zum linken Spiel dazu, dass die Jüngeren sich ihre ersten Meriten damit verdienen ihre Vorgänger mit Dreck zu bewerfen. Im weiteren Verlauf muss man stets darauf achten, schneller eine Anklage bezüglich eines Ismus zu formulieren als die Anderen. Solange man selbst redet kann man schwerer angeklagt werden. Ein böser weisser Mann definiert sich zu einem grossen Teil dadurch, dass er schweigt. Der Tod oder der Zeitkontext sind keine Entschuldigung. Schliesslich haben Linke und Liberale in ihren Denken kein Verhältnis zur Zeit. Alles passiert gleichzeitig. Von daher wird selbstverständlich auch über die 68er der Stab gebrochen, weil sie von Ismen getrieben gewesen sein sollen.

Indes verwundert mich immer wieder, dass auch etliche Rechte den Theorien des Gegners Glauben schenken und tatsächlich befürchten, eine Umgestaltung durch Sprache könne gelingen, bzw. die ganze Gattung in Verwirrung stürzen. Konstanten lassen sich nicht abschaffen, nur weil man es verkündet. Man kann höchstens einen Zwang zur Lüge durchsetzen. Um die Geschlechter oder Hautfarben abzuschaffen, bräuchte es schon neuer Sprünge der Technik. Ja, die durch die Anzahl der durch die Manege getriebener Freaks dürfte steigen und die Gesellschaft wird vielleicht auf offiziöser Ebene verschämt lügen, dass diese Könige nicht nackt sind. Das war es aber auch schon. Es ändert nicht, dass der die "Geschlechtsanpassung" momentan immer noch nicht mehr als eine Verstümmlung zur Stande bringt.

Frank

29. Juni 2015 13:09

Ich habe nun den Deutschlandradio-Artikel gelesen und frage mich ernsthaft, wer von den Deutschen, oder überhaupt Europäern, Lust darauf hat, tagein, tagaus die inferiore islamische "Kultur" im eigenen Land zu erleben. Wenn dieser CDU-Fatzke sich über muslimische Wähler freut, scheint er nicht zu verstehen, was dahinter steckt: über die geschätzte Religionsfreiheit werden die Muslime ihre eigene islamische Diktatur installieren.

Half Sigma schrieb darüber:

" The goal of Islam is to conquer the world. The conquest will not be a big military invasion involving aircraft carriers and tanks. It will be a conquest from within, in which the Muslims take advantage of our freedoms to become a significant percentage of the population through immigration, higher birthrates, and conversion of the low-IQ elements of society. Black people, especially, seem to like Islam. Muslims haven’t converted many white people, but white people will be a minority of the country in a few decades anyway. Islam has a very high future time orientation. "

https://halfsigma.typepad.com/half_sigma/2010/08/the-mosque.html

" However, I do have a policy suggestion. We need to amend the Constitution so that Islam isn't protected as a religion. It seems suicidal to me to allow the enemy to preach within our own borders. "

https://halfsigma.typepad.com/half_sigma/2006/08/islam_is_a_reli.html

" I’m going to be less politically correct than Michael and say that the two biggest threats to our freedom are immigration and Islam. "

https://halfsigma.typepad.com/half_sigma/2005/07/nine_biggest_th.html

Es wird also Zeit, daß endlich Rückführungsprogramme installiert werden, der diesen Ausländerwahnsinn stoppt, zumal, wieder Half Sigma, eine Mehrheit gegen Einwanderung ist (zumindest in den USA):

" Actually, Jay, I do NOT think this is a reality. Polling shows that a very strong majority are against immigration and against affirmative action. Republicans are afraid to speak to these issues because they are cowed by the liberal-controlled media, or maybe just because they’ve internalized the politically correct views not held by the majority of voters. "

https://halfsigma.typepad.com/half_sigma/2012/11/republicans-are-liberals-on-race-and-immigration-issues.html

(Half Sigma ist Jude und lebt in Manhattan, hat einen IQ von 145 und ist "overeducated", hat lange Zeit als Programmierer gearbeitet.)

derherold

29. Juni 2015 14:29

@Frank, falls es unbekannt sein sollte: halfsigma heißt jetzt Lion of the Blogosphere und "distanziert" sich vom meisten, was er bis 2013 geschrieben. :-)
Ich bin auf ihn gestoßen, weil er über einen Geheimtip geschrieben hat. Paul Fussells *Class*.

Ich darf versichern, daß seit sechs, sieben Jahren "gated communities" das große unausgesprochene Thema der westdeutschen Immobilienwirtschaft ist. Man achte auf die Einwohnerentwicklung von Städten wie Gelsenkirchen oder Duisburg, die Segregation innerhalb einer Stadt oder die Tatsache, daß im Gegensatz zum Volksmund - und vielleicht realisiert in Prenzlberg - die Wohlhabenden eben nicht innerstädtisch und die Armen "an den Rand gedrängt" wohnen ... au contraire.

Der westliche Wohlstandsbürger kämpft nicht, er flieht: white flight.

Hans

29. Juni 2015 15:32

@Frank

Nicht nur die CDU, wenn es nach Hr.Lucke geht ist der nächste Generalsekretär der AFD ein Halbtürke (Das Wort Deutschtürke lehne ich ab).

https://www1.wdr.de/themen/infokompakt/nachrichten/nrwkompakt/afd-vorschlag-100.html

Cosima van Tutte

29. Juni 2015 19:55

Sohn: „Ein Tip: Wenn die Geier über dir kreisen, dann bist du – …?“ Schwester, fieberhaft in ihrem kleinen Karlmaywissen kramend: „… ein Greenhorn?“ – „Nee, du sollst nur einmal logisch denken. Also. Die Geier kreisen ÜBER DIR. Also bist du: …..!“ – „Jetzt hab ich´s: tot!“

Karl May hin, Karl May her – ich finde, es ist doch ganz erwägenswert, was Ihre Tochter da geäußert hat. Wer die Geier über sich kreisen läßt und dem dazu vielleicht nur einfällt (so was gibt's ja doch): „Es sind gar keine Geier da“ oder etwa „Die Geier gehören zu Deutschland“, der ist zweifellos ein Greenhorn. Anfangs. Und später ist er vielleicht ja auch tot - wer kann das wissen.

Ach ja - apropos „Deutschand“. Darf ich Sie, werter Frank, um ein kleines ergänzen? Der neue Intimus von Lucke, der ist kein Halbtürke, sondern ein schwuler Halbtürke. Ich füge das Ihrer Information hinzu allein von wegen der Genauigkeit und Vollständigkeit der Meldung. Das heißt: ohne alle Nebenabsicht. Durch bittere Erfahrungen klug geworden, betone ich ausdrücklich und ganz nachdrücklich: Ich habe nichts, aber auch gar nichts gegen schwule Halbtürken.

Wie sollte ich denn auch? Ich habe ja noch nie einen gesehen.

Cosima van Tutte

30. Juni 2015 08:46

Heute morgen mußte ich es sehen: Ist mir doch gestern abend beim Kommentarschreiben ein grober Fehler unterlaufen.

Wie im Kommentar über dem meinigen zu sehen ist, hat uns nicht Frank, sondern Hans auf den neuen Stern, der nun am AfD-Himmel warm erstrahlen soll, aufmerksam gemacht. Da hab ich offenbar nicht richtig hingeguckt. Ich war ja doch auch in großer Eile: Ich wollte zu den 20-Uhr-Nachrichten, um in Erfahrung zu bringen, welchen Stand das spannende Match mit den griechischen Hütchenspielern inzwischen erreicht hat.

Nun mag der verehrte SiN-Leser meinen: Ob Hans oder Frank, das sei doch letzlich belanglos, vor allem heutzutage. Waren z.B. die Deutschen zu unseres sel. Kaisers Zeiten Hans Dampf in allen Gassen, so sind sie seit dem letzten Krieg ja doch eher, wie bekannt, Hans Frank in allen Gassen. Wer guckt da noch genau hin...

Alles Wurscht also? Nein. Ehre, wem Ehre gebührt, also: Der Hans war's, nicht der Frank.

Ellen Kositza

30. Juni 2015 22:05

Danke schön, und Ende!

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