Sezession
1. Juli 2015

Die Lästerzungen und der Tod. Vier Fragen an Martin Lichtmesz

Nils Wegner / 22 Kommentare

45_Lichtmesz_Charlie HebdoEin halbes Jahr nach dem aufsehenerregenden Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo ist es an der Zeit, einige Fragen an Martin Lichtmesz zu richten. In seinem kaplaken-Band Ich bin nicht Charlie. Meinungsfreiheit nach dem Terror hat er die Phänomenologie des Terrorakts und vor allem dessen mediale und gesellschaftspolitische Implikationen analysiert, die Instrumentalisierung der Todesopfer durch die Multikultilobby unter den europäischen Intellektuellen hervorgehoben und einige alternative Perspektiven auf das Geschehen eröffnet.

Nils Wegner

Nils Wegner ist studierter Historiker und arbeitet als Übersetzer und Lektor.

Sezession: Ihr Buch trägt den Untertitel »Meinungsfreiheit nach dem Terror«. Dem Text vorangestellt ist ein Zitat François Villons, dem zufolge »die Lästerzungen« »in Ochsengalle und Latrinenflut« geschmort werden sollten. Was genau ist krumm an den vielfältigen Elogen auf die Meinungsfreiheit, die nach dem Anschlag auf die Charlie Hebdo-Redaktion in ganz Europa angestimmt wurden, und wie ist es seither um die Meinungsfreiheit tatsächlich bestellt?

Lichtmesz: Es ist in Frankreich nicht anders als in anderen westeuropäischen Ländern: "Meinungsfreiheit" ist immer diejenige des linken Spektrums, während es man für selbstverständlich hält, das rechte und konservative Spektrum mit allerlei Schikanen in Zaum zu halten: von Totschweigen über Diffamierung und Lächerlichmachung bis zu handfesten Gesetzesauflagen.

Das bekannteste Beispiel ist natürlich der farbige Komiker Dieudonné, der vom Establishment mit Geldstrafen und Auftrittsverboten zugepflastert und im Nachspiel zu den Attentaten wegen einer bloßen Bemerkung auf Facebook sogar verhaftet wurde. Und er ist beileibe nicht der einzige. Während nun die Kraßheit von Charlie Hebdo als sexy und mutig gepriesen wird, gilt der nicht weniger krasse Dieudonné, der auf seine Art wesentlich subversiver ist, eine Art Staatsfeind.

Der Grund ist, daß Charlie Hebdo fester Bestandteil des französischen Establishments war und der herrschenden Ideologie kaum zuwiderlief, trotz der auch unter Linken umstrittenen antiislamischen Karikaturen. Allein an diesem Beispiel kann man ablesen, wie selektiv und heuchlerisch dieses Elogen à la »Wir sind Charlie« waren. Das Perfide an dem Slogan war freilich auch, daß er zu einer Identifikation mit Inhalten aufrief, wo eine bloße Verurteilung der Tat genügen sollte. Diejenigen, denen Charlie mit Vorliebe ins Gesicht gespuckt hat – Katholiken, Moslems, Patrioten –, wurden auf diese Weise genötigt, gute Miene zum bösen Spiel zu machen.

Das Villon-Zitat verdanke ich Herrn Albert Pethö, Herausgeber der Weißen Rose (Wien), der in seinem kleinen, nur wenigen Connaisseuren bekannten Flugblatt einen der besten Kommentare zu dem Geschehen abgeben hat. Der Witz ist natürlich, daß das Gedicht selbst eine Aneinanderreihung von gröbsten Lästereien ist – und ich finde, den Fluch Villons haben die Zeichner von Charlie Hebdo mit ihren oft niederträchtigen und billigen Zeichnungen auch verdient.

Sezession: Seit dem bis heute ungeklärten Bombenanschlag auf den Schnellzug Straßburg–Paris 1961 mit 28 Todesopfern ist der Angriff auf Charlie Hebdo der blutigste terroristische Akt auf französischem Boden. Den neun getöteten Redaktionsmitgliedern stehen vier erschossene Unbeteiligte gegenüber, darunter ein Wartungsarbeiter und die vier Opfer im koscheren Supermarkt an der Porte de Vincennes. Im Gegensatz zu den Charlie-Mitarbeitern war im Nachgang von den weiteren Toten von politischer und medialer Seite kaum die Rede; allenfalls der Polizist Ahmed Merabet war kurzzeitig ein Thema, weil sich mit ihm auch ein Moslem unter den Ermordeten befand. Wie erklären Sie sich diese seltsame Unterscheidung zwischen »einfachen« Opfern und den »Märtyrern des Humors«, wie Bernard-Henri Lévy sie genannt hat?

Lichtmesz: Nun gut, das verwundert freilich nicht: Wenn es Prominente erwischt, die eine symbolische Bedeutung für viele Menschen hatten und in der Öffentlichkeit eine wichtige Rolle gespielt haben, fällt die emotionale Reaktion natürlich heftiger aus, weil die Opfer nun ein Gesicht und einen Namen haben... Was man von ein paar zerquetschten zivilen Kollateralschäden durch US-Drohneneinsätze nicht sagen kann.

Insofern ist das ganz "normal". Aber das zeigt freilich auch, daß es nie um die Opfer an sich geht, sondern stets nur um ihren medialen Ausschlachtungswert. Merabet wurde wahrscheinlich deshalb ein bißchen mehr hervorgehoben, weil er auch ein algerischstämmiger Moslem war. Natürlich war sein Tod auch in dem Video zu sehen, das auf allen Kanälen die Runde machte. Aber letztlich war auch er nur ein Statist.

Sezession: Lévy war die lauteste Stimme, die das Attentat völlig von religiösen und ethnischen Hintergründen abtrennte. Seiner Lesart nach gehe es nun um so mehr darum, die europäischen Werte zu verteidigen – wozu auch die Aufnahme ankommender Flüchtlingsscharen zähle. In Deutschland sekundierte ihm insbesondere Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung. Sie treten dieser Argumentation mit aller Schärfe entgegen. Irren sich all diese keineswegs arglosen Intellektuellen lediglich in ihrer Bewertung der Vorgänge, oder folgen sie einer Agenda?

Lichtmesz: Lévy folgt natürlich einer Agenda, mit vollem Bewußtsein. Das ist ja sein Beruf. Als französische Variante des Neocons ist er einer der vordersten Trompetenbläser und Ependichter eines US-amerikanischen Menschenrechtsinterventionismus, und wenn es um entsprechende Ziele geht, ist er sich auch keineswegs zu schade, sich mit von den USA unterstützten Terroristen in ein Boot zu setzen. Dazu kann man einiges in meinem Büchlein nachlesen; auch, daß und auf welche Weise Charlie Hebdo ganz klar Teil einer spezifischen politischen Agenda war, zu der eben auch die "liberale Islamkritik" gehört, die nicht umsonst ein Kind der Bush-Ära ist.

Was Prantl betrifft, so zitiere ich Adorno, der einmal gesagt hat, kein Deutscher könne eine Lüge aussprechen, ohne sie zu glauben. Gewiß wollen auch viele deutsche Journalisten gerne die Hohepriester spielen, aber das spielt sich in einer etwas mickrigeren Liga ab.

Sezession: Zum Abschluß Ihres Werks diskutieren Sie die Möglichkeit einer großen Inszenierung im Sinne einer »Strategie der Spannung«, vergleichbar den von der NATO gesteuerten Anschlägen rechtsterroristischer Zellen im Italien der 1980er Jahre. Was genau wäre – Ihrer Meinung nach – der Gewinn aus einem solch blutigen »Simulacrum«, wie Deleuze oder Baudrillard es genannt hätten, und wer sollte diesen Gewinn einfahren?

Lichtmesz: Wie so oft in solchen Fällen, gibt es auch beim Attentat auf Charlie Hebdo eine Menge von Ungereimtheiten, die man meiner Ansicht nach ernstnehmen muß. Und daß Geheimdienste terroristische Gruppen unterwandern, fernsteuern oder gar erst aufbauen, ist nun wirklich nichts Neues.

Klassischerweise folgten dem Terroranschlag auch die üblichen Rufe nach mehr Polizei, mehr Überwachung, mehr Gesetzen gegen "Haßverbrechen" und "hate speech", wie man in den USA sagt. Und nicht zuletzt trifft wohl zu, was Alain de Benoist bemerkte, daß Frankreichs herrschende politische Klasse am meisten von dem Attentat profitiert hat. Hinzu kommt natürlich, daß emotional aufgeputschte und verängstigte Menschen leichter manipulierbar sind.

Die Atmosphäre in Paris ist seither von einer vagen Angst durchzogen, wie ich bei einem Besuch im Mai feststellen durfte. Überall gibt es Terrorkontrollen und Polizeipatrouillen. Allerdings haben mir ansässige Pariser auch erzählt, daß die Attentate eine ziemlich polarisierende Wirkung hatten. Viele Muslime haben sie offen abgefeiert und die Opfer und die Trauernden verhöhnt, während auf der anderen Seite viele liberale und assimilierte Muslime von Franzosen beschimpft und angefeindet werden. Davon profitiert natürlich vor allem Marine Le Pen, die man tunlichst aus den Gedenkfeiern und Beschwörungen der nationalen Einheit zu isolieren versuchte wie einen Grippevirus. Ich selbst besitze natürlich nicht das geringste Wissen über die Hintergründe und kann wie alle Welt nur spekulieren.

Aber jedesmal, wenn wieder eine Terrorgeschichte durch die Kanäle gejagt wird – und so erst überhaupt ihr Ziel der Verbreitung von Terror erreicht – und von entsprechenden Kampagnen begleitet wird, rate ich zu äußerster Skepsis und Zurückhaltung. Das gilt auch für die "Islamkritiker" unter uns, die sich nur allzu gern an ihren bevorzugten roten Knöpfchen drücken lassen.

Martin Lichtmesz: Ich bin nicht Charlie. Meinungsfreiheit nach dem Terror. Reihe kaplaken, Bd. 45, Schnellroda 2015, 96 S., 8,50 € – hier bestellen!

Lichtmesz' Autorenseite bei Antaios mit Werksverzeichnis.


Nils Wegner

Nils Wegner ist studierter Historiker und arbeitet als Übersetzer und Lektor.


Kommentare (22)

Rabenfeder
1. Juli 2015 10:37

Wenn mir ein (nebensächlicher) Kommentar zu Villons Gedicht gestattet ist, dann empfehle ich allen, die es noch nicht kennen, sich die "Lästerzungen" einmal von Klaus Kinski ausspeien zu lassen...

;)

https://www.youtube.com/watch?v=V-qxTn2kM9o

Ein gebürtiger Hesse
1. Juli 2015 11:58

Sehr interessant, was über die Stimmung in Paris gesagt wird. Aber trifft es auch heute, ein halbes Jahr nach den Anschlägen, weiter zu? War jene Polarisierung auch bei einem bloßen Besuch in der Stadt zu spüren? Zwar fällt das allmähliche Vergessen der Januar-Morde (das ich an mir selbst bemerke) aus der Ferne des Nachbarlands etwas leichter. Doch bin ich beinahe erstaunt, daß sich die Spaltung in der Wirklichkeit zu halten vermag, so daß man sie wahrnehmen kann, und nicht von den polit-medialen Beschwichtigungen und Lügen bereits wieder eingedampft wurde. Ob das bei uns im entsprechenden Fall wohl ähnlich wäre?

Meier Pirmin
1. Juli 2015 13:21

Verstehe ich Lichtmesz richtig, dass, wenn man Villons berühmtes Gedicht zum Nennwert nimmt, die Charlie-Hebdo-Karikaturisten letztlich selber schuld waren? Natürlich soll man über die Grenzen der Meinungsfreiheit diskutieren, aber letztlich wohl doch nicht über den Leichen solcher Opfer. Zu diesem Thema schrieb in der Neuen Zürcher Zeitung v. 30. Juni Rainer Stadler einen hervorragenden Kommentar unter dem Titel "Tapferkeit und Terror". Der Text endet mit: "Zweifellos gilt es zu bedenken, welche Mittel man zu welchem Zeitpunkt einsetzt, um seine Meinungen zu artikulieren. Wer jedoch zu seinen Karikturen aufgrund von Anschlägen und Drohungen (wie Jörn Mikkelsen) öffentlich auf Distanz geht, hat seine Sache bereits verraten."

antwort kubitschek:
Sie müssen nochmal und genau lesen: eine schuldzuweisung erfolgt nicht. aber daß lichtmesz, ich und hoffentlich sehr viele andere blasphemie nicht für die krone der meinungsfreiheit halten, sollte mehr als klar sein.

M. M.
1. Juli 2015 14:50

@Meier Pirmin

Sie verstehen Herrn Lichtmesz falsch, er verurteilt die Tat, lehnt aber die religionsfeindlichen Inhalten der Karikaturen ab. Die ermordeten Zeichner hat er zu ihren Lebzeiten nicht geschätzt. Das Zitat ist eine paradoxe Volte, Villon meint es ja auch nicht ernst.* Es geht darum, dass vieles "krumm" sei an den Elogen auf die Meinungsfreiheit.

Zwei Beispiele für die ansonsten durchaus systemkonforme Richtung des Charlie Hebdo:

1) lemde.fr:

"Tout est pardoné" ("Alles ist vergeben" - die Überlebenden verzeihen den Mördern, ein hypertrophes christliches Motiv, eine Schwundstufe des Glaubens auch bei linken Atheisten)

"Je suis Charlie" (auch Mohammed "ist Charlie" - das wollen sie glauben)

2) src.ca:

"Mahomet débordé par les Integristes" ("Mohammed von Fundamentalisten überwältigt")

"C'est dur d'être aimé par des cons" (Mohammed: "Es ist hart, von Drecksäcken geliebt zu werden")

Kurz, wenn das der Führer wüsste... Die Zeichner gehen davon aus, dass die Mörder ihrer Kollegen und Islamisten generell den Islam und die Botschaft Mohammeds missverstünden, der Terror habe "nichts mit dem Islam zu tun".

Das ist natürlich Unsinn - instrumentell ist dieser Terror auch dem herrschendem Regime nützlich, wird insofern mindestens mittelbar gefördert, z.B. durch Immigration, aber die willigen Vollstrecker sind nun mal fromme Moslems, und viele ihrer Glaubensgenossen können eine klammheimliche Freude nicht verhehlen, was die Wirkung noch verstärkt, denn sie wohnen immer öfter nebenan.

* mindestens vordergründig, das Gedicht hat sicher seine Tiefen

Trouver
1. Juli 2015 15:16

kein Deutscher könne eine Lüge aussprechen, ohne sie zu glauben

Und OB kann er es ganz gut!!

Martin Lichtmesz
1. Juli 2015 16:01

@ Meier Pirmin
Ich finde es reichlich übertrieben und ein wenig überkritisch, jemanden für eine schlechte Zeichnung zu erschießen, aber deswegen muß ich noch lange nicht die Zeichnung gutheißen - so einfach.

Dieses "Tout est pardoné" mit dem weinenden Mohammed, das war in der Tat seltsam, sehr seltsam... daran kann man ermessen, wie verwirrt diese Gehirne waren und sind... davon abgesehen: die antichristlichen Zeichnungen waren um ein Vielfaches krasser als die antiislamischen, aber danach kräht kein Hahn...(pun intended).

Tagesgut
1. Juli 2015 19:19

Gegen Moslems gehetzt wurde von offizieller Seite gar nicht, ganz im Gegenteil. Da war immer die Rede davon, der wahre Gegner sei "der Haß" oder ähnlich präzise. Das war kein Zündeln, sondern vielmehr Beschwichtigung, gerade auch im Angesicht der offenen Verhöhnung vonseiten einiger Moslems. Ich glaube auch, daß es bestimmter Karikaturen gar nicht mehr braucht, um Ressentiments zum Entladen zu bringen.

Diese Touristen, die in Tunesien erschossen wurden, hatten keine Karikaturen gezeichnet. Vielleicht haben sie den Ramadan beleidigt. Wahrscheinlich aber geht es wirklich nur ums Töten, darum, Märtyrer für einen Gott zu werden, um Religion und sonst gar nichts. Der unterschiedliche soziale Rang der Attentäter deutet dies an, die Kouachis waren zwar Loser, der Köpfer vom Freitag hingegen Familienvater. Ich meine, ML verrennt sich ein bißchen in der Vorstellung, daß alles nur immer Mittel zum Zweck von Geheimdiensten sei.

Meier Pirmin
1. Juli 2015 19:29

@Lichtmesz.Kubitschek. Blasphemie, nicht die Krone der Meinungsfreiheit. Diese Auffassung vertrat ich auch in der 1989, nach dem Fall Rushdie erschienenem von mir verfassten Studie über "Fundamentalismus, eine neue Bedrohung?" Ich schlug damals sogar ein weltweites Gesetz gegen Blasphemie vor, eine Meinung, die damals von Katholiken und Muslimen vertreten wurde, dass schwere klar ganze Volksgruppen beleidigende Blasphemie gegen Religionsstifter geächtet werden sollte. Vertrat diese Meinung dann später nicht mehr, weil die Schweizer Antirassismusgesetzgebung bereits weit in diese Richtung ging, wiewohl einseitig zum Schutz der Muslime. Eigentlich gehört auch Hohn in Sachen Auschwitz zur Blasphemie, weil es gewissermassen zum zivilreligiösen Konsens vieler europäischer Länder gehört. Es wird, für die Nachfahren der Opfer, auch der Grundwert des Heiligen geschändet, um den es hier eher geht als um die geschichtliche Wahrheit. In diesem Bereich ist Blasphemie allerdings fast exklusiv strafbar.

Jochen
2. Juli 2015 07:16

Ich finde nicht, daß man Muslime schonen sollte, so frech und laut diese oft auftreten. Es sind vor allem Muslime (und Schwarze) die mit einer Eroberermentalität auftreten -- _gerade_ diejenigen, die hier von Lichtmesz als assimiliert und liberal gelten. Diese "aufgeklärten" Muslime haben natürlich nicht ihre Religion und Kultur abgeschüttelt, so wie das einige Westler in Japan tun -- in letzterem Fall ist es ja oft so, daß der Westler beeindruckt ist von der japanischen Kultur. Das gibt es so gut wie nie im Falle der Muslime (und Schwarzen), denn Muslime sind durch und durch von ihrer eigenen "Kultur" überzeugt. Der liberale Muslim wird daher versuchen, die deutschen Parteien zu unterwandern und mithilfe der Religionsfreiheit die totale Herrschaft des Islam durchzusetzen. Daher: keine Schonung, Rückführprogramme (buy out programs) -- das volle Programm.

Es gilt vor allem auch, gegen Schreihälse wie Heinsohn vorzugehen, die die Einwanderung sowie das Bleiben der außereuropäischen Völker in Europa befürworten. Wir hätten all diese Probleme mit Hebdo und Terrorismus gar nicht, wenn wir keine Muslime ins Land gelassen hätten.

Antirassismusgesetze gehóren zum Dümmsten, daß man daher durchsezen kann, denn nur eine Sicht, die die Rasse (und Religion, also Islam) und deren Verhalten (Vonderach, Rushton) berücksichtigt, kann zu vernünftigen Lösungen kommen. Ich glaube jedoch nicht, daß rassistisches, bzw. ein Denken, daß genetische Unterschiede (IQ, Temperament, Verhalten etc.) zwischen Individuen und Rassen anerkennt, jemals wieder im Mainstream zum Geimeingedankengut gehören wird, dafür wurde zuviel Propaganda dagegen gemacht. Wer heute "rassistisch" denkt, ist ganz klar ein Nazi und böser Mensch etc. pp.

Die Ostasiaten sind hier weiter, was sich ja auch in der homogenen japanischen und südkoreanischen Bevölkerung widerspiegelt, obwohl beide einen guten Wohlstand erreicht haben. Muslime und Schwarze würdem, wenn sie könnten, auch diese Länder stürmen, und dann schnellten der Terrorismus und die Gewaltverbrechen auch dort in die Höhe.

mario
2. Juli 2015 08:49

Noch eine Ergänzung zu diesem Artikel hier (Kommentare sind geschlossen):

https://www.sezession.de/50234/migration-und-sexuelle-gewalt-anpassungsstrategien-an-einem-deutschen-gymnasium.html

Der Vorgang hat es inzwischen in die Sueddeutsche geschafft, die natürlich beschwichtigt, wo es nur geht, und dabei dennoch diesen unfassbaren Skandal nicht verschweigt:

Teile der von Asylbewerbern belegten Turnhaller werden weiterhin für den Schulsport genutzt und die jungen Gymnasiastinnen (die Mehrzahl der Schüler ist weiblich) dürfen jetzt unter "Aufsicht" der Asylbewerber ihren Schulsport absolvieren.

Natürlich wird auch dies wieder klein geredet und relativiert und jeder Übelwoller, der diese massive Einschränkung des ganz normalen Lebensalltags der deutschen Bevölkerung für einen Skandal hält, pauschal als Rassist abgestempelt.

Die Deutschen würden ja selbst auch nicht anders reagieren, wenn sie in einer entsprechenden Situation wären blablablabla.

Als ob es ähnliche Vorgänge in Bezug auf Deutsche jemals gegeben hätte ....

Wer will noch ein Mindestmaß an Achtung vor einem Staat haben, der mit seinen jungen Mädchen derart umgeht?

https://www.sueddeutsche.de/bayern/niederbayern-schuldirektor-warnte-vor-sexy-kleidung-wegen-asylbewerbern-1.2546058

Der Gutmensch
2. Juli 2015 09:44

Entweder man hat Religionsfreiheit. Oder man hat ein Blasphemieverbot (ja, ja, das hat Herr M.L. ja nicht vertreten). Aber man kann ersichtlich nicht beides zugleich haben.

Der Gutmensch.

PS: Selbstverständlich bin ich für die Religionsfreiheit. Das ist nicht meine "Meinung", die kann ich mir gar nicht leisten an der Stelle, sondern das Ergebnis einer kurzen, pragmatischen Kalkulation. Ein Blasphemieverbot wäre grausam. Die obszönen Charlies müssen wir wohl ertragen (besser die als ihre Mörder).

Meier Pirmin
3. Juli 2015 12:09

@Gutmensch. Sehe mich ncht als Gutmensch, fühle mich vergleichsweise aber von Ihnen sehr gut verstanden. Wiewohl ich gesinnungsethisch in Sachen Blasphemie ähnlich denke wie Lichtmesz und Kubitschek.

Harald de Azania
3. Juli 2015 22:05

Verehrter ML,

Danke fuer die Erwaehnung meines lieben Freundes Albert Pethoe vlg Don Quichotte, der einer der zaehesten und liebenswuerdigsten Bannertraeger konsequent-reaktionaeren Denkens ist.

"Falsche Flagge' und Geheimdienste hinter Terrororganisationene. Ein sehr wichtiger Hinweis! Wobei durchaus Projekte den Planern voellig ueber den Kopf gewachsen sein koennen >> Zauberlehrlinge . Ich habe immer mehr das "Gefuehl', dasz jede Menge Zauberlehrlinge seit vielen jahren herummurksen, wo auch immer ....one jede Kontrolle und Gegensteuerung.

Gilt auch fuer ISIS >>> manche Meldungen erinnern mich an die 'abgeschnittenen belgischen Kinderhaende'. Trotzdem bleibt genug Grausliches und Gefaehrliches ueber und ob die REHEKLA den Mut, das Wissen und den Charakter zur effektiven Bekaempfung hat.. wagt geziemend zu bestreiten,

der unvermeidliche

HdeA

Andreas Walter
4. Juli 2015 15:14

Als jemand der im ersten Moment auch auf die Propaganda hereingefallen ist kann ich Herrn Lichtmesz nur beipflichten. Der angebliche Kopfschuss auf den Polizisten am Boden ist keiner. Das allein jedoch impliziert schon Fragen und Gedanken, die jeder Normalsterbliche lieber weit von sich drängt, also verdrängt.

Zu der Frage, ob die Herren selbst daran "schuld" waren, denen angeblich der Kopf tatsächlich weggepustet worden ist kann ich nur sagen. Ein Stück weit ja. Auch passive Aggressivität kann Folgen nach sich ziehen, dass weiß jeder Psychologe, Paar- und Konfliktberater. Sonst wären solche Karikaturen ja auch völlig sinnlos, würde sich niemand dafür interessieren, keiner dafür bezahlen. Die politische beziehungsweise gesellschaftliche Karikatur hat ja eine Absicht, nämlich die der Provokation einer Reaktion, egal ob nur psychisch oder eben auch handelnd aktiv. Wenn es zum Beispiel um Fleisch geht möchten manche ja auch am liebsten, dass alle Veganer werden. Es geht dabei also immer darum jemand zu (etwas zu) Reizen oder ihm dadurch seine Ohnmacht vorzuführen. In anderen Fällen kann das sogar dazu führen, dass eine Ehefrau nachts ihren Ehemann mit einem Hammer erschlägt, weil sie sich jahrelang von ihm gedemütigt fühlt, doch aus welchen Gründen auch immer nicht von ihm los kam. Doch so etwas passiert trotzdem nicht zufällig.

Passive Aggressivität ist gerade in modernen, rechtsstaatlichen Gesellschaften sehr weit verbreitet, doch wird sie deshalb gleichzeitig auch als so "normal" und allgegenwärtig empfunden, dass sie kaum noch jemand auffällt. Selbst Werbung ist im Grunde "passive" Aggressivität, Propaganda sowieso. In einer Anarchie oder im "Wilden Westen" könnte es so etwas wie Charlie Hebdo nie geben, wobei Christen hier sehr tolerant sind, vielleicht mehr als ihnen gut tut.

Für manche mag das nicht nachvollziehbar sein, was psychische Energie ist, doch ich bin darum mittlerweile vorsichtig selbst mit meinen Gedanken, die nämlich auch einen Menschen, meine Seele vergiften können. Dazu vielleicht diese Leseempfehlungen für alle, die mehr darüber erfahren möchten, denn wie im kleinen, so auch im grossen:

https://www.rhetorik.ch/Toxisch/Toxisch.html

https://de.wikihow.com/Emotionalen-Missbrauch-verhindern

https://www.amazon.de/Giftige-Beziehungen-andere-krank-machen/dp/3596151953

Emani
4. Juli 2015 20:36

Da Lichtmesz die Drohnenangriffe erwähnt: wie sehen denn eigentlich außenpolitische Vorstellungen bei den Neuen Rechten aus?
Gibt's dazu irgendwas?

M.L.: Ich habe hier nur ein paar unrealistische Wünschbarkeiten anzubieten, eine deutsch-russische Union z.B. und Yankee go home...

Andreas Walter
5. Juli 2015 05:11

Zur Meinungsfreiheit habe ich erst vor ein paar Tagen etwas entdeckt, was mich doch sehr verblüfft hat und wovon ich bisher auch noch nie gehört hatte. Es wäre jetzt eine sehr lange und komplizierte Geschichte alles zu erzählen, wie ich bei meiner Recherche im Netz über Ägypten bis zu den Inkas nach Peru und von dort dann über die Moche- und die Chimú-Kultur wegen einem peruanischen Schriftsteller mit dem pseudonym Inti Illapa zu Joseph Greenberg in den VSA kam, der jedoch mit Noam Chomsky mehr als nur eine Sache gemeinsam hat, nämlich das beide auch sehr bedeutende Linguisten sind. Letztendlich war es jedoch wohl der gleiche Verdacht, der auch Joseph Greenberg zu seiner umstrittenen These der Amerindischen Sprachen inspiriert hat. Doch jetzt zur eigentlichen Entdeckung, denn die hat auch etwas mit dem Komiker Dieudonné zu tun. Noam Chomsky hat es nämlich mal auch sehr genau auf den Punkt gebracht, was Meinungsfreiheit, oder viel wichtiger, auch Redefreiheit ist, denn die Andere besitzt man eh, und zwar bei keiner geringeren Debatte als die um Professor Faurisson und auch seine umstrittenen, in Deutschland sogar gesetztlich verbotenen Ansichten. Das es darüber darum auch keinen Artikel in Deutsch auf Wikipedia gibt verwundert mich nicht und passt ins Bild, dafür aber zumindest einen in Englisch, Französisch, Russisch und sogar in Spanisch.

https://en.wikipedia.org/wiki/Faurisson_affair

Deutlichere Worte für das und die genauer ausdrücken, was wir auch hier in Deutschland haben könnte ich selbst nicht finden. Wobei es auch schon Andere im Grunde auf ähnliche Weise ausgedrückt haben, um was es geht:

https://anmerkungendonecvenias.blogspot.de/2011/01/was-hat-voltaire-wirklich-zur.html

Denn ich kann nicht verstehen und mir darum auch nicht vorstellen warum es Volksverhetzung wäre zu behaupten, dass nicht Kolumbus der erste Endecker des amerikanischen Kontinents war. Oder das die Sonne sich nicht um die Erde dreht. Wie ich auch nicht einmal verstehe, was überhaupt Volksverhetzung sein soll. Ist es Volksverhetzung wenn ich behaupte das der Tatbestand der Volksverhetzung lediglich ein Instrument zur Unterdrückung der freien Meinungsäußerung ist? Also ein Instrument zur beliebigen Repression unerwünschter öffentlich vorgetragener Ansichten und Meinungen? Doch wozu braucht ausgerechnet ein Staat dieses Instrument der sich doch auch gleichzeitig dafür rühmt und das auch bei jeder nur erdenklichen Gelegenheit versichert, sowohl den nationalsozialistischen wie auch sozialistischen Totalitarismus vergangener Epochen überwunden zu haben?

Hat er aber eben nicht, hat er nie, genauso wie auch Frankreich seit Anfang dieses Jahres wieder in vorrevolutionäre, monarchistische Zustände abgeglitten ist und auch die VSA seit 2001 sich bereits in einen Polizeistaat verwandelt haben. Die Flut an Fremden in Europa ist kein Akt gelebter Nächstenliebe, sondern dient lediglich der Destabilisierung als Vorwand zur Errichtung einer internationalen Diktatur sowie die NSA der Überwachung und damit Sicherung dieser transatlantischen Hydra dient.

https://www.youtube.com/watch?v=n3jmXBb9jIo

Der Gutmensch
5. Juli 2015 10:14

Herr Walter,

Satire - bitte jetzt keine Debatte, ob die obszönen Charlies auch als Satiriker durchgehen, das führt zu nichts - ist ein Test in Bezug auf die Vertrauenswürdigkeit des Gegenüber. Hältst Du/halten Deine Überzeugungen aus, wenn Du provoziert wirst? Schaffst Du es, damit umzugehen? Gehörst Du zu uns, auch wenn wir nicht so sind, wie Du es Dir wünschst? Der Satiriker ist ein kleines Kind, das einem beständig feste auf die Zehen tritt; die Charlies waren Kinder, wie man sie schon auf dem Schulhof nicht ausstehen konnte; fies und ordinär. - Und die ihre Mörder haben den Test nicht bestanden; soviel steht fest. Den Charlies muss man immerhin zugestehen, dass sie insoweit ehrliche Tester waren. Sie haben den vollen Preis dafür gezahlt, dass sich niemand mehr Illusionen hingeben kann, mit wem wir es da zu tun haben (nein, ich hab sie nicht darum gebeten!) und mögen in Frieden ruhen.

Der Gutmensch
5. Juli 2015 13:35

und nochmal Herr Walter: Wenn Chomsky etwas sagt, so ist das mit Vorsicht zu genießen, immer. Der Mann ist ein klein wenig zu gut in dem, was er so treibt! Das mag sich mitunter naiv-edelmütig anhören; aber tatsächlich sind dem Menschen eben Grenzen gesetzt, und Chomsky ist keiner von denen, die das nicht wüssten. Die Gesellschaft braucht Tabus, damit sie sich von anderen Gesellschaften abgrenzt. Deswegen kann die grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit auch durch einfaches Gesetz eingeschränkt werden.

Inwieweit unsere Tabus nun besonders gedeihlich für Deutschlands Fortkommen sind, darf ich nicht beurteilen. Sie sind vorhanden. Fallen sie, zerfällt auch die Gesellschaft, die sie schützen sollten.

Der Gutmensch
5. Juli 2015 16:44

Eine deutsch-russische - was?! Union?? Du liebe Güte, Herr M. L., gehts nicht ein kleines bißchen kleiner? Putin ist gewiss beeindruckend - auf jeden Fall hat er seinen Laden so sehr im Griff, wie man Russland wohl im Griff haben kann, und er hat klare Freund/Feindvorstellungen - man kann also mit ihm kooperieren, das ist keine Zeitverschwendung - aber bevor Sie sich etwa noch romantischen Vorstellungen über die russische Seele hingeben, lassen Sie sich gesagt sein, dass deren helles Licht auch reichlich Schatten wirft! Lesen Sie mal da rein https://nemesis.marxists.org/pdf/Nikolai%20Ostrowski%20-%20Wie%20der%20Stahl%20gehaertet%20wurde.pdf, das musste ich mit zarten 15 lesen. Und die Warnung ist auch angekommen. Pawka will nicht bloß spielen, der beißt tatsächlich!

Der Gutmensch.

Andreas Walter
6. Juli 2015 03:42

https://www.rp-online.de/panorama/fernsehen/franzoesisches-blatt-plant-abdruck-von-holocaust-karikaturen-aid-1.2062254

Ich habe mich vorhin gefragt, ob Charlie Hebdo, denen doch auch sonst nichts heilig war, wohl auch über dieses Thema regelmässig und in provokanter, verletzender und verachtender Art hergezogen sind und war dann doch recht erstaunt, dass es den Fall sogar mal tatsächlich gegeben hat, nämlich im Jahr 2006. Rein auf die Nachfrage bezogen offensichtlich ein Erfolgsmodell, obwohl ich mir dieses Schmierblatt auch dann nicht gekauft hätte. Das Mohammed und Jesus auch schon lange tot sind scheint jedoch dem einen Kommentator des Zeitungsartikels bei seiner Argumentation gar nicht aufgefallen zu sein. Doch das Philippe Val dafür verhaftet worden wäre habe ich bis jetzt noch nicht gefunden, aber das war ja auch noch unter Jacques Chirac. Ganz anders erging es Maurice Sinet, der für eine angeblich antisemitische Äusserung dann ausgerechnet von Philippe Val 2008 gefeuert wurde. Das allerdings war dann auch schon unter Sarkozy. Auf Wikipedia wird die Geschichte um den Wiederabdruck der Holocaust Cartoons aus dem iranischen Cartoonisten Wettbewerb in der englischen Version gar nicht erst erwähnt, doch das auch im Land der Liberté, Égalité und Fraternität wieder mit zweierlei Maß gemessen wird scheint offensichtlich. Was aber nicht immer so war, wie auch diese mit einem Augenzwinkern auf jüdische Stereotypen blickende Komödie beweist. Es soll allerdings auch der erste und einzige Film von Louis Germain David de Funès de Galarza sein, der jemals in den VSA gezeigt wurde. Auch Humor ist eben in jeder Kultur unterschiedlich.

https://en.wikipedia.org/wiki/The_Mad_Adventures_of_Rabbi_Jacob

https://www.youtube.com/watch?v=FeHQAmTIzDY

Andreas Walter
6. Juli 2015 05:11

Vielleicht ist es aber auch einfach nur nicht jedem gegeben, von der eigenen Meinung und von eigenen Interessen frei zu abstrahieren, neutral Dinge zu betrachten und zu bewerten, wie auch folgendes Beispiel zeigt. Was um so erschreckender ist wenn man wie ich glaubt, dass das gesamte Konzept von neuzeitlicher Gerechtigkeit einschließlich der grundsätzlichsten Prinzipien säkularer Rechtsstaatlichkeit darauf beruhen. Niemand wird jedoch für 5 oder in manchen Fällen sogar für 10 Jahre in Deutschland dafür ins Gefängnis gesteckt weil er behauptet, glaubt, die 7 Millionen deutschen Einwanderer in die VSA unter denen sicher auch Juden waren hätten nichts mit der Ausrottung der 6 Millionen amerikanischen Ureinwohnern zu tun. Kann aber ja alles noch kommen. Darum sehe ich es halt auch eher wie hier Mark Sovel. Wenn es der Wahrheitsfindung dient.

https://www.youtube.com/watch?v=G4FWqJ5s8U8

Der Gutmensch
6. Juli 2015 08:49

Ich denke, ich habe Sie schon ganz gut verstanden, Herr Walter. Da ist nur eine Sache; diese Charlies sind ein französisches Projekt und sie sind in Paris ermordet worden; mithin in einer Gesellschaft, die eigentlich keine Tabus im Hinblick auf Mohammed benötigen sollte, oder? Oder etwa - doch? Offiziell sind jedenfalls (noch) keine errichtet worden ...

Andererseits gibt es in Frankreich eben auch keine unbeschränkte Religionsfreiheit wie in Deutschland! Was leider praktisch bedeutet: Es gibt keine unbeschränkte Freiheit, NICHT an etwas glauben zu müssen! Und was automatisch dem (m. E. leider kreuzgefährlichen, wiewohl gesinnungsethisch durchaus verständlichen) Gedanken der Blasphemie und ihrer Ahndung die Hintertür öffnet ...

Aber auch wenn wir es hier mit Franzosen zu tun haben, die sich gerne mal selbst ein Bein stellen (Laizismus!!), denke ich, es sollte noch einen Unterschied in der Bewertung machen, ob Karikaturisten nun in Frankreich über Mohammed herziehen, oder ob das beispielsweise im Iran geschieht, wo dem Islam eine gesellschaftskonstituierende Funktion zukommt! Der Iran ist selbstverständlich kein Freund der Blasphemie. Von mir aus muss er auch keiner sein; möge er hinter seinen Grenzen nach seinen eigenen Regeln leben.

Aber was Frankreich betrifft ... Aber vielleicht steht mir bei dieser Betrachtung auch meine altmodische Auffassung von Frankreich und Franzosen im Wege. Ja, ich glaube, genau so könnte es sich verhalten.

Der Gutmensch.

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