Sezession
16. Juli 2015

Bevölkerungsaustausch in Europa (III): Perspektiven

Gastbeitrag / 81 Kommentare

Der Große AustauschPDF der Druckfassung aus Sezession 67 / August 2015

Der Bevölkerungsaustausch ist in den betroffenen Räumen mit einer Reihe sich gegenseitig verstärkender negativer Begleiterscheinungen und Konzentrationen von Problemlagen verbunden. Einer auf Deutschland bezogenen Studie zufolge stelle ein konfliktfreies Zusammenleben verschiedener ethnischer Gruppen an solchen Orten »eher die Ausnahme dar«.

Es bilden sich soziale Brennpunkte, aus denen die verbliebene kulturtragende Bevölkerung nach Möglichkeit wegzieht, weil die Lebensbedingungen für sie und insbesondere ihre Kinder immer schwieriger werden und sie etwa zum Ziel von Gewalt von meist im Rahmen ethnischer und familiärer Kollektive agierenden jüngeren Migranten werden, die sich nicht nur gegen sprichwörtliche deutsche »Opfer« wenden, sondern auch gegen die kleine Gruppe assimilationsbereiter Migranten. Steigende Kriminalität, Verwahrlosung, der Verlust von Verhaltensnormen- und Regeln, ethnische Polarisierung, Bildungsferne und Armut sind kennzeichnend für diese Räume.

Die sozialen Begleiterscheinungen dieser Entwicklung werden derzeit noch durch Umverteilung kontrolliert. Sollten europäische Sozialstaaten im Rahmen einer Wirtschaftskrise an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gelangen, wäre mit Verteilungskonflikten entlang ethnischer Linien zu rechnen, insbesondere wenn größere Teile der einheimischen Mittelschichten einen sozialen Abstieg erfahren und in stärkere Konkurrenz zu migrantischen Unterschichten geraten.

Politische Themen werden unabhängig davon zunehmend ethnisch aufgeladen sein und die Interessenkonflikte zwischen Gruppen sowie Ansprüche von Minderheiten gegenüben den vorläufigen Mehrheiten zum Gegenstand haben. Zudem wird sich eine räumlich-ethnische Neuordnung europäischer Städte vollziehen, die der Historiker Michael Lind als »Brasilianisierung« bezeichnete.

Dieser Zustand ist von einer immer deutlicheren räumlichen Trennung der Städte in schrumpfende Wohlstandsinseln und sich ausweitende ethnische Armutsräume gekennzeichnet, aus denen sich der Staat zunehmend zurückzieht. An seine Stelle treten auf ethnischer Grundlage gebildete Machtstrukturen, mit denen sich der Staat in vielen Fällen arrangieren wird.


 Gastbeitrag

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Kommentare (81)

aaron
16. Juli 2015 10:48

Komme ursprünglich aus der räte-sozialistischen Linken.Schon früh mit großer Faszination für die KR.Anfang der 80er Lektüre von Schüddekopf´s Studie über die "Nationalbolschewisten"in der Weimarer Rep.Dann nat.Jünger,Mohler,Paetel,Niekisch,Otto Strasser,etc.Die "linken Leute von Rechts".Im Lauf der Jahre hat sich mein politisches Verständniss stetig nach "rechts" entwickelt,ohne bestimmte rätedemokratische Inhalte aufzugeben.Würde mich als identitären Nationalrevolutionär verorten.
Was mir heute fehlt,ist der Diskussionszusammenhang mit Menschen aus der demokratischen Rechten.Meine alten "Genossen"haben sich zur Ruhe gesetzt oder hängen immer noch ihren alten Weltbildern nach.
Der "Große Austausch" ist für sie kein Thema,dass ihnen Sorge bereitet.
Ich verfolge die "Sezession"schon länger mit großer Sympathie,konnte mich aber bis jetzt nicht durchringen,mich an der Diskussion zu beteiligen.
Irgendwann ist immer das erste mal!

Mr. Kurtz
16. Juli 2015 10:58

Langsamer Zerfalls- und Verwesungsprozess oder großer Knall - das ist die Frage. Die derzeitigen "Problemchen" mit der multi-kulturellen Gesellschaft finden ja vor dem Hintergrund einer relativ guten wirtschaftlichen Lage und sich daraus ergebenden, staatlichen Umverteilungsspielräumen statt.
Das spätantike Rom, daß keine Kraft mehr zur Verteidigung hatte, hat dies bereits versucht: Durch Tribute die Barbaren ruhigstellen - heute nennen wir es "Förderung sozialer Brennpunkte". Aber der Appetit kommt beim Essen, und irgendwann stößt der Sozialstaat an seine Grenzen.

Statt »Brasilianisierung« sollte man besser von "Libanisierung" sprechen. Dieser Begriff brücksichtigt besser die ethnischen, religösen und politischen Spaltungen und Konflikte, die in Europa auftreten.
Auch der Vergleich mit den USA, das "Arrangement" der weißen Bevölkerung mit dem Austausch, trifft nur teilweise zu. Aufgrund der Aggressivität des (politischen) Islam gibt es diese Möglichkeit in Europa nur bedingt. Unterwerfung unter die islamischen Regeln wird gefordert. Hinzu kommen fremde Nationalismen -besonders der aggressive türkische National-Islamismus- die ein "Arrangement" schwierig gestalten.

Exmeyer
16. Juli 2015 12:02

Der Multikulturalismus mündet langfristig in den Bürgerkrieg.
(Egon Flaig)

Da dieser top-down von staatswegen nicht verhindert werden kann und soll, wird man sich bottom-up-Strategien überlegen müssen. MÜSSEN.

Siddharta
16. Juli 2015 12:17

Ich frage mich, wie eigentlich diese Fluechtlinge, die keine sind, die deutsche Bevoelkerung einschaetzen. Da ist zunaechst einmal diese sogenannte Willkommenskultur, welche von einer kleinen Minderheit getragen wird und trotz ihrer Aufdringlichkeit bei genauerem Hinsehen so durch und durch aufgesetzt wirkt. Warum hat noch keiner der illegalen Einwanderer einen Ueberfremdungslobbyisten gefragt, warum er nicht in Nordafrika abgeholt wurde? Wer so "dringend gebraucht" wird und so vorbehaltlos "willkommen" ist, dem mutet man doch keine gefaehrliche Bootsfahrt zu.

bernd
16. Juli 2015 12:49

Aus der Sicht eines Flüchtlings stellt sich Deutschland als ein demokratisches Land dar, in denen eine Mehrheit eine Regierung wählt welche sicherstellt, dass mittels einer grosszügigen Asylgesetzgebung und Gesetzesauslegung sowie grosszügiger finanzieller Aliimentierung möglichst viele potentielle Einwanderer einen Anreiz erhalten sich auf den Weg zu machen um am Wohlstand teilzuhaben.

Bausparer
16. Juli 2015 13:16

Das sind interessante Szenarien, Herr SCHMIDT, die bei uns natürlich auch nicht unbeachtlich bleiben. Offiziell wird der Multikulturalismus allerdings nicht mehr propagiert. Die Behauptung vom "postdemokratischen, autoritären Integrationsstaates" ist etwas ideologisch angesäuert, aber nicht verkehrt. Die Devise ist allerdings, so wenig Zwang wie möglich und die Hauptarbeit die Linke machen lassen.
Zu den worst case-Szenarien gehört ein Bürgerkrieg nicht. (Wir haben aber nichts dagegen, wenn Rechtsradikale daran glauben.) Das Peinlichste waren bislang die Ereignisse in England 2011. Wir haben das genau studiert und stellten mittels eines mathematischen Modells fest, dass in der ersten Krawallnacht mit der angewandten Strategie 10.000 Polizeibeamte zur Unterdrückung ausgereicht hätten. (Die hatten wir heuer im März bei der EZB-Eröffnung im Einsatz!) Die englische Polizei war überdies nicht gut ausgerüstet, man hatte nicht einmal Wasserwerfer. Wir sind da besser, nein, unsere Polizei ist exzellent. Blockupy u. Co. üben insoweit eine kreative Spannung aus, dafür sind wir dankbar.
Was die politische Seite betrifft, ist vielleicht die Äußerung der Bürgermeisterin von Tottenham (Labour, white British) aufschlussreich für Ihre weitere Szenarienentwicklung: die riots seien wohl das beste gewesen, was dem vernachlässigten Stadtteil Tottenham seit langem widerfahren sei. (Sie hat sich natürlich dafür entschuldigen müssen.)

Carl Sand
16. Juli 2015 13:42

@aaron

Herzlich willkommen, Genosse!

Bei mir scheint sich allerdings ein umgekehrter Werdegang verwirklicht zu haben. Ursprünglich Teil des konservativeren Flügels der Jungunionisten und gläubiger BRDling, mit einem kurzen Umweg über umfeldinduzierten Bummsfallarismus war es zunächst das Umfeld der Islamkritischen Szene und der "Jungen Freiheit", welches mich immer stärker nach "bösrechts" führte.

Interessanterweise waren es genau diese Medien, deren Einthemenfixierung und unsympathische Protagonisten, die mich immer stärker nach Ursachen und Analysen forschen ließen. Neben der persönlichen Ekelhaftigkeit von Teilen der "rechten" Szene - und die Anführungszeichen sind absichtlich gesetzt - war es letztlich die Theorie des StaMoKap, bzw. eines patriotischen Marxismus im Sinne Thälmann und Theodorakis, die mich zum völkischen Bolschewiken, einem weißen Raben, machten.

Wenn verkniffene Trudchen im geblümten Kleid von der Ariosophie der Ludendorfer schwallern, oder verklemmte Trachtenjankerträger das zehntausenste Buch im Selbstverlag bewerben - dann bin ich dann mal weg.

Überhaupt - ein Buch. Noch eines? Herrjeh. Die weiße-Handschuh-Pheinlinge, die ihren Kameraden bei jeder Gelegenheit in den Rücken fallen - nein, ich träume von Forken und Mistgabeln. Verzeihung.

Denn über eines sollten wir uns doch alle einig sein - die Herrschenden sind sicher nicht die bösen Kommunisten, wie es jeder garstige Opa des Portemonaiekonservatismus im perfekten Modus der Fuffziger hier unendlich repetieren kann, nicht der "Sozialismus, der ja immer schlimmer wird", wie es dem Geschmäckle des hamsterigen Hayek-Autoerotikers entspricht und sicherlich auch nicht der böse "Türke-der-meinen-Hund -gefressen-hat" und der Emir von Quatar, wie es der geistig herausgeforderte Stürzi nicht müde wird zu wiederholen.

Nein, an der Wallstreet, in den Thinktanks, bei den Zinsprofiteuren, dort steht der Feind. Und er heißt beispielsweise George. Sorros, um genau zu sein. Und viele mehr. Erkrankte einer ansteckenden Geisteskrankheit. Patienten einer Auserwähltheitssucht ohne Volk.

Tja, außerdem stehe ich irgendwie nicht auf "das-Leben-ist-hart-zwodreiver-was-bin-ich-für-ein-Alphatier"-Bummsfallarismus.

In diesem Sinne - Querfront, Genosse!

Carl Sand
16. Juli 2015 14:12

Noch einige Anmerkungen:

1.
"Der Multikulturalismus mündet langfristig in den Bürgerkrieg".

Das wäre nun nicht das Schlimmste nicht. In einer solchen Situation würde der "Kleinbürgerliche Spießer"(TM) schneller nach der harten Maßnahme rufen, als mir dies lieb wäre. Ich wünsche die Guillotine, nicht die Diktatur.
In einem solchen Szenar wäre allerdings die unbestrittene Organisationsfähigkeit von Exekutivgewalt von Europäern schnell bewiesen.

Bedauerlicherweise heißt die Zukunft Gated Community. Kapstadt. Rio de Janeiro.

2.
Auserwählte ohne Volk.
Der George ist natürlich "Einer". Genauso wie die Kahane. Und der Atlantikbrücken-Gysi. Die Merkel und der Hans-Olaf aber nicht. Obwohl sie an der gleichen Geisteskrankheit leiden.

3.
Der einzige Glaube der neuen Elite und die beplante Weltreligion ist der hysterische Hitlerismus(TM). Wussten Sie eigentlich, dass in China gerade das größte Holomuseum der Welt eröffnet wurde?

Und hier haben wir die Beantwortung der Frage nach der Ursache:

Der hysterische Hitlerist(TM) und auserwählte neue Leader will nun wirklich sicherstellen, das "sowas" nicht noch mal passiert. Daher fängt man bei den Deutschen an - und macht bei allen europäischen Völkern weiter, hört letztlich bei der Auslöschung aller Völker erst auf - nur um ganz sicher zu gehen.

Mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass eine total enttraditionalisierte - und damit total entsolidarisierte Gewsellschaft die perfekte totale Herrschaft ermöglicht. Forever. And ever.

Erna
16. Juli 2015 14:27

Gelegentlich muss ich mir eingestehen, dass ich nicht verstehe, worüber einzelne der Kommentatoren schreiben. Ich schäme mich für meine Un-Bildung ;-)

Waldgänger
16. Juli 2015 14:27

@ Aaron

Möchte mich Carl Sand anschließen: Willkommen!

Da Sie so viel zu Ihrem politischen Werdegang geschrieben haben:
Ich denke, dass Sie und ich keineswegs die Einzigen sind, die sich früher eher links oder grün verortet haben.
Der Punkt ist halt der, ob man jene - in jungen Jahren - unkritisch übernommenen Positionen glaubensmäßig fürs ganze Leben beibehält, also der Jugendbeschränktheit treu bleibt oder ob man geistig wach ist und kontinuierlich hinzulernt.
Der Blick muss sich doch weiten!

Sie schreiben:

"Was mir heute fehlt, ist der Diskussionszusammenhang mit Menschen aus der demokratischen Rechten."

Nun, hier werden Sie genug intelligente und wahrlich anspruchsvolle Debatten finden! Ich kenne nur wenige Seiten in Deutschland, die intellektuell so anspruchsvoll besetzt ist.

Im Gegensatz zur Linken ist das, was man national-konservative oder rechte Weltanschauung nennen kann, ja eben sehr viel weniger ein irrationales Glaubenssystem und enthält viel weniger Dogmen, sodass echte und offene Diskussionen nicht verhindert werden.

***

@ Thomas Schmidt
Schön, dass Sie wieder aktiv sind - sowohl hier als auch bei PE!
Gute Zusammenfassung der Lage in diesen drei Seiten zum Bevölkerungsaustausch.
Das kann man anderen, wenigen politisch bewussten Zeitgenossen zum Lesen schicken!

aaron
16. Juli 2015 14:42

Hallo Carl Sand,"Ludendorfer" und "Trachtenjankerträger",habe herzlich gelacht.Nein,das ist auch nicht "meine Rechte".
Aber,was die Querfront angeht,bin ich eher skeptisch.Erlebe die radikale Linke als krakeelende,eifernde,antideutsche und antisemitische Sektierer.
Ein "Death in June"T-Shirt reicht, um als Nazi diffamiert zu werden.
Inhaltliche Auseinandersetzung mit den Begriffen und Konzepten wie:"Rechts",KR,Nationale Identität,etc findet nicht oder aber extrem feindselig statt.
Die Sezession ist auf der "rechten" eminent wichtig.Kubitschek,Kositza und alle anderen scheuen sich nicht,offen zu ihrem "Projekt"zu stehen.Allen Anfeindungen,Angriffen und Verleumdungen zum Trotz.Das macht Mut!

Exmeyer
16. Juli 2015 14:59

@Bausparer: Wer sind "wir"? Läßt sich nicht erschließen.

@Carl Sand: Ihren Weg kann ich verstehen. Ihre Strategie kann man auch erfassen. Ich schweige. Sie benennen.
Vieles kann man teilen. "Rechts" bin ich allerdings alleine schon wegen dem Bumsfallera, den es natürlich auf Kuba genauso gibt, wie in der Roten Armee.
Es fällt mir schwer, einen Stalin als Linken zu sehen. Und Marxens Konzept der Entfremdung habe ich seit langem wieder gefunden. Ein Kern! DER Kern?
Ihre Feindbestimmung ist natürlich zutreffend. Nur ist jener nicht greifbar. Den Greifbaren gibt es natürlich auch - neben dem Nichtgreifbaren. Ein Mittel. Selbstverständlich gibt es Hundefresser. Verschiedenster Art. Klar.

Eine Querfront ist natürlich die kleinste der Hürden, die hier zu nehmen sind.

Eisenhans
16. Juli 2015 15:34

@ Bausparer
Ich nehme mal an, Ihr Beitrag ist als Satire gedacht. 10000 Polizisten reichen
aus um Aufstände, sagen wir mal in 25 britischen Großstädten gleichzeitig
niederschlagen zu können ? Sowohl die Insulaner, als auch die Franzosen
können von Glück reden, das der Mob bisher nicht flächendeckend Schuß-
waffen eingesetzt hat. In den meisten europäischen Staaten ist der Polizei
der Einsatz von schweren Waffen, z.b. 2 cm- Geschützen verboten. Wovor
sich vor allem in Deutschland die Polizei- und Politikführer fürchten, sind
tote Migranten auf dem Pflaster. Da würde eher ein Häuserblock "geopfert",
als scharf zu schießen. Unsere Polizei ist exellent ? Vielleicht die direkt vor
Ort eingesetzten, die von der Politik in den Großstädten installierten
Polizeipräsidenten sind zum großen Teil erbärmliche Opportunisten. Der
Rest der Untergebenen hat in der Öffentlichkeit sowieso die Klappe zu halten.
Wenn es wirklich eng würde, müsste ohnehin Militär eingesetzt werden, die
haben schon seit längerem Spezialisten für Häuserkampf.

Carl Sand
16. Juli 2015 15:49

@aaron

Peinlicher Philosemitismus(TM) ist mir nun allerdings auch wieder zu PI.
Mich interessiert zunächst die Existenz meines eigenen Volkes. Anschließend freue ich mich über die Existenz und das Wohlergehen aller anderen Völker.

Deswegen begrüße ich ausdrücklich die Existenz des Staates Israel, als einen ganz normalen Nationalstaat mit Fahrtkostenpauschale, Müllabfuhr und Verteidigungsarmee. Mögen mir seine Politik, seine Politiker und insbesondere seine imperialistischen und antinationalen Scheinunterstützer nicht besonders sympathisch sein, expansionistische Kinderkrankheiten hatten auch andere Länder.

Was ich dagegen absolut nicht schätze, ist jenes Verhalten, das von den Faschisten in ekelhafter Weise mit den Juden identifiziert wurde und mit dem hysterischen Hitlerismus als nur scheinbare Antithese dazu zur Weltreligion installiert wird.

Neben der Tätigkeit eines Herny Kissinger, eines George Sorros, einer Barbara Specter-Lerner, eines Coudenhofe Kalergi (obwohl, ... der war herkunftstechnisch einfach wirklich alles), eines Ben Bernake, eines Bernhard Henri Levy, eines Lew Trotzki und eines Herbert Marcuse gibt es schließlich durchaus eine Merkel, einen Gauck und einen Hans-Olaf Henkel. Und viele mehr.

Eine ansteckende Geisteskrankheit, man könnte sie auch virulente hitlerismusinduzierte Elitenhybris bezeichnen, hat leider die globalen Eliten und alle von ihnen kooptierten erfasst.

Erstes Symptom ist die Wahnvorstellung, man selbst habe sich von so etwas wie Völkern emanzipiert, jedenfalls wäre so was wie Volk für profane Menschen und sonstige Nutztiere ganz gefährlich und man sei selbst zur Herrschaft berufen.

Eisenhans
16. Juli 2015 16:15

@ Erna
Ich kann Sie beruhigen, es liegt nicht an Ihrer " Unbildung", sondern eher
an der dünnen Luft in der Stratosphäre, in der einige Kommentatoren ent-
schwebt sein dürften. Für die am Erdboden gebliebenen wird es dann oft
Zeit zum Fremdschämen.

Marcus Junge
16. Juli 2015 16:19

"Solange aber diese Entwicklung nicht aufgehalten und ihre Begleiterscheinungen korrigiert werden"

Klartext lautet hier immer noch Grenzen zu und dann die große (Zwangs)Rückführung, auch bekannt als Rauswurf, hochkant.

"Der Multikulturalismus mündet langfristig in den Bürgerkrieg.
(Egon Flaig)"

Und das ist das Problem, langfristig sind wir dann zu wenige, kurzfristig könnten wir aber einen Bürgerkrieg noch gewinnen und die Fremden alle rauswerfen. Aber das will ja wieder keiner hören, ist es doch voll Nazi und gegen die Regeln, Regeln, die von jenen Verbrechern gemacht und kontrolliert werden, welche den großen Austausch betreiben.

donna_alta
16. Juli 2015 16:48

Ich spüre im Angesicht der dramatischen Zukunft für meine Kinder und Kindeskinder einen fast körperlichen Schmerz. Egal welche Theorie sich bewahrheiten wird, es wird schlimm werden.
Lange habe ich mich gefragt, wieso ich so sehr beschenkt wurde, in friedlichen Zeiten und bescheidenem Wohlstand leben zu dürfen. Bis ich begriff, dass es ein Ende haben wird, schneller als ich es je befürchten konnte.

Und was fange ich nun mit dieser tiefen Erkenntnis an, die mir keine mehr lässt? Ich möchte dieses Volk nehmen und schütteln, daß es endlich aufwachen möge!

Arkanthus
16. Juli 2015 16:56

Die fremden, nicht assimilierbaren Ethnien sind ja nur der äußere Teil der Entfremdung, das "externe Proletariat", um mit dem bei der Sezession gar nicht beachteten (warum eigentlich ?) Geschichts- und Kulturphilosophen Arnold Toynbee zu sprechen. Die innere Entfremdung, das innere Proletariat, tritt z.B. immer dann für alle sichtbar in Erscheinung, wenn irgendwo einer wahllos Passanten erschießt, überfährt oder sie mitsamt sich selbst und seinem Flugzeug in die Berge krachen läßt. Das häuft sich ja nun auch auf unheimliche Weise.

Diese Symptome, Massenmigration und scheinbar sinnlose Massenmorde sind doch bereits Kriegshandlungen: die Eliten gegen ihre Völker, die ressentimentgeladenen, entfremdeten Individuen gegen ihre Gesellschaft. Selbst die Gender-Ideolog_*Innen führen Krieg.

Peter Voit
16. Juli 2015 18:16

In meiner Tageszeitung lese ich gerade einen Artikel mit der Überschrift "Vermieter wollen 300 Flüchtlinge unterbringen". Dazu den Kommentar von Eva Weizenegger: "Sozialer Frieden in Gefahr". Allerdings ist damit nicht gemeint, daß durch die Unterbringung dieser Flüchtlinge der soziale Frieden überhaupt gefährdet sei, sondern lediglich durch die zentrale Unterbringung. Die Dame schreibt:

"Die kleinen, dezentralen Unterbringungen haben gezeigt, daß Flüchtlinge von Einheimischen mit viel Gastfreundschaft willkommen geheißen werden."

Mir kommt das vor, als wären diese Unterbringungen auf dem Mond oder hinter den sieben Bergen. Und dann die "Gastfreundschaft". Ein Gast ist immer einer, der nur vorübergehend bleibt. Die auswärtige Fußballmannschaft ebenso wie jene Engel, die der biblische Lot in sein Haus aufnimmt:

"Ich bitte euch, meine Herren, kehret doch im Hause eures Knechtes ein, um zu übernachten, und waschet euch die Füße. Morgen früh möget ihr dann aufbrechen ..." (Gn 19,1 ff).

Die hier gegenwärtig einreisen, dürften ganz anderes im Sinn haben.

Offensichtlich versucht die Kommentatorin, dem Leser so eine Art Beruhigungsspritze zu verpassen. Mir fällt dazu vor allem die letzte Strophe von Enzensbergers Gedicht "Bildzeitung" ein:

"Möge die Erde dir leicht sein / wie das Leichentuch / aus Rotation und Betrug / das du dir täglich kaufst / in das du dich täglich wickelst."

CCCED
16. Juli 2015 19:05

Nein, an der Wallstreet, in den Thinktanks, bei den Zinsprofiteuren, dort steht der Feind. Und er heißt beispielsweise George. Sorros, um genau zu sein. Und viele mehr. Erkrankte einer ansteckenden Geisteskrankheit. Patienten einer Auserwähltheitssucht ohne Volk.

Lieber Carl Sand,

ich glaube nicht so sehr, dass der Feind in Personen oder Institutionen zu finden ist. Das Problem liegt zum einen in den Möglichkeiten des internationalen Wirtschaftssystems: Produzieren in Bangladesh, Verkaufen in Westeuropa. Wer profitiert? Am wenigsten die lokalen Bevölkerungen. Nutzen haben die transnational agierenden Konzerne oder Investoren. Solange es diese Möglichkeiten einer transnationalen Wirtschaft gibt, werden sie ausgenützt. Es macht keinen Sinn, hier moralische Vorwürfe gegen Einzelpersonen zu erheben. Nun, das ist ein alter Hut. Das Grundmuster sind die Auseinandersetzungen um die englischen Korngesetzte des 19. Jahrhunderts.
Zum anderen liegt es in der Krankheit unseres Geldsystems, der gewaltigen Zunahme der Geldmenge und des Kapitals und die Konzentration in wenigen Händen. Da ist Ärger programmiert.

Sobald ein Land sich aufmacht, seine Wirtschaft zu nationalisieren (Geldschöpfung, eigene Währung, Entwicklung in Richtung Autarkie) werden erhebliche Hebel in Bewegung gesetzt, dieses zu verhindern. Das aktuelle Beispiel hierzu ist Griechenland. Es gibt nicht wenige ernst zu nehmende Volkswirtschaftler, die den Griechen eine nationale Währung zur wirtschaftlichen Gesundung anempfehlen. Aber nein: das darf nicht sein. Es könnten Nachahmer auf den Geschmack kommen.

Kurz und gut: die Lösung für viele unserer Probleme heißt: Nationalisierung, weg von der Internationalisierung.

Interessant übrigens: der Begriff "International" wird zunehmend durch den Begriff "Global" ersetzt: die gewollte Bedeutungslosigkeit der Nation durch Ausmerzung ihrer Nennung.

Sakksa
16. Juli 2015 19:40

Ich stimme weit gehend zu. Aber : Jugoslawisierung statt Brasilianisierung trifft es vielleicht eher. Die hiesigen religiösen und kulturellen Bruchlinien gibt es m.W. in Südamerika nicht, zumindest nicht in diesem Ausmaß, da ist es eher ein Arm gegen Reich. Aus leidvoller beruflicher Erfahrung in einem häßlichen großstädtischen "Problembezirk" : Dort kommt erst die Religion. Dann die Ethnie. Tertium non datur. Oder doch : In der studentischen Subkultur ist beides egal, da gibt es doch ein Drittes.
Wir werden sehen. Interessant wird es sicher werden, wenn in Folge wirtschaftlicher Verwerfungen mal das Gehalt vom Amt ausbleibt.

DirkH
16. Juli 2015 21:57

Sowohl in den USA als auch in Deutschland versuchen die Herrschenden, ethnisch weisse Siedlungsgebiete zwangsweise mit nichtweissen zu begluecken. (Dazu sollen in den USA Schwarze, bezuschusst mit Steuergeldern, in den reichen weissen suburbs angesiedelt werden. In Deutschland passiert es durch die überall nach dem Zufallsprinzip herabschneienden neuen Asylantenheime.)

Ziel scheint zu sein, den Weissen eben gerade KEINEN Rückzugsraum zu lassen.

Die Südafrika-Prognose ist deshalb zutreffend. Für die, die es nicht wissen: Dort machen die Schwarzen auf dem Land Jagd auf weisse Farmerfamilien und bringen sie auf bestialische Weise um. So wie vorher auch in Zimbabwe.

In Amerika werden die meisten Schusswaffenmorde von Schwarzen begangen - meist sind die Opfer andere Schwarze. Aber der black-on-white Crime ist 10mal haeufiger als der White-On-Black Crime.

Es ist ja im Prinzip in Deutschland bereits ebenso (ausser dass an die Stelle der Schwarzen hier bisher die Moslems getreten sind); durch die gezielte Verseuchung der Rückzugsräume mit der gewalttätigen Minderheit werden ALLE Landesteile zur potentiellen Todeszone.

Warum dies getan wird, ist unklar. Es könnte an naivem utopistischem Denken linker Politiker liegen; es könnte auch böse Absicht sein. Aber es passiert in den USA halt ebenfalls - es ist also nicht so, dass die USA einfach ihre Kolonien schwächen will - dann würden sie sich selber von diesem Prozess ausnehmen.

Der Gutmensch
16. Juli 2015 22:15

Naja, Bausparer, dann verraten Sie uns doch mal den Plan! Fakt ist - so wie es derzeit läuft, geht es nicht weiter, das lässt die einheimische Bevölkerung mindestens lethargisch und unwillig werden. Davon hat man doch nichts? Ich sehe allerdings auch nicht, was man - längerfristig betrachtet - von den Neuzugängen hat? Dass die arbeiten, sehe ich nicht. (Ich nehme an, dass sich die einzelnen Bevölkerungsgruppen in Südafrika zu Zeiten der Apartheid schon irgendwie selber getragen haben; aber ich weiß es nicht. Doch ich bin mir sehr sicher, dass sich die meisten Einwanderergruppen hierzulande nicht selber ernähren können!) Sie verursachen vor allem Kosten, gefährden die innere Sicherheit und verprellen so die Steuerzahler. Natürlich sind sie Konkurrenz für die Einheimischen; man könnte sie also - mit ausreichend bösem Willen - einsetzen um zu sagen: Seht her, Hartz IV können wir uns nicht mehr leisten! Aber auch das halte ich für unwahrscheinlich; angesichts der Bevölkerungsdichte kann man sich die anschließenden sozialen Verwerfungen vermutlich auch nicht leisten - oder?

Also, Bausparer - was ist nun Ziel und Zweck der Aktion? Zu welchem Zweck lässt man die Neuzugänge ins Land? Oder ist da kein Zweck dahinter - nun sind sie da, nun können wir auch an ihnen verdienen? Aber selbst Opportunismus sollte man zu Ende denken; mindestens im Rahmen einer Wahlperiode.

Gespannte Grüße,

der Gutmensch.

CCCED
17. Juli 2015 00:08

Also, Bausparer – was ist nun Ziel und Zweck der Aktion? Zu welchem Zweck lässt man die Neuzugänge ins Land?

Lieber Gutmensch,

ich will Ihnen eine Antwort aus meiner Perspektive versuchen: Sie, ich und vermutlich auch der Bausparer profitieren nicht von den ins Land gebrachten Immigranten. Es profitieren aber z.B. die Teilhaber des Nestle Konzernes, die ihre Lebensmittel hier an sie verkaufen und ihr Absatzvolumen erhalten. Die Produktion der Grundstoffe der Waren erfolgt hierbei weltweit verteilt. Es profitieren auch die Teilhaber der Textilindustrie (Anbei, Produktion, Vertrieb). Der H&M Konzern produziert in Asien, die Textilrohstoffe werden teils in Asien, teils in anderen Kontinenten angebaut. Durch die Immigration werden hier Absatzmärkte für diese Verbrauchsgüterindustrien erhalten. Es ist ein Unterschied ob hier nur 60 Millionen Menschen oder 90 Millionen Menschen "verbrauchen".

Wir haben die perverse Situation, dass wir, das Volk, der Wirtschaft dienen sollen (Immigration ohne Rücksicht auf das autochthone Volk). Uns würde es besser gehen, wenn die Wirtschaft uns diente.

donna_alta
17. Juli 2015 09:34

Die Frage nach dem großen Sinn oder einer Strategie hinter dem Austausch der Bevölkerung (oder der schleichenden Vernichtung) ist für mich noch immer nicht schlüssig beantwortet. Auch wenn Teilinteressen verschiener Gruppen erkennbar sind, die ja hier auch erörtert werden.

Ich werde das Gefühl nicht los, daß es keinen wirklichen Sinn gibt, sondern daß die Politik und Wirtschaft die Dinge unkontrolliert dem Selbstlauf überlassen und schon lange den Überblick verloren haben (wenn sie ihn je hatten!)

Und das macht es nicht einfacher.

Luise Werner
17. Juli 2015 09:54

Peter Voit,

ich sehe die dezentrale Unterbringung sehr problematisch, weil genau dass, was Ihre Kommentatorin erhofft, von mir befürchtet wird. Die dezentral in einzelne Wohnungen eingebrachten "Flüchtlingsfamilien" werden wahrscheinlich tatsächlich herzlich aufgenommen und von der Nachbarschaft betreut; womöglich oft nur, um die Zeit zu vertreiben (Rentner). Soll es dann zur Abschiebung kommen, ist das Geschrei groß, und je lauter das Geschrei, desto schwerer die Abschiebung.
Die zentrale Unterbringung in möglichst großen Flüchtlingslagern (das Wort wird immer dann verwendet, wenn es Flüchtlingsströme bis hinter die Grenze des jeweiligen Nachbarlandes gibt und die baldige Rückkehr die einzige Option ist) wäre eine aushaltbare Alternative. Natürlich auch hier mit den bereitgehaltenen Rückkehrtickets für alle.
Pegida hatte die Dezentralisierung der Unterbringung in ihrem Punkteprogramm. Der falsche Weg.

Luise Werner
17. Juli 2015 11:12

Nein, donna_alta, die "politisch korrekte" Zurechtweisung jedes Politikers oder jeder öffentlichen Person, die den Asylmißbrauch auch nur leise benennt, durch und mittels unserer Systempresse spricht eine andere Sprache.
Da sind Kräfte am Werk, die den Überblick haben und wissen, an welchen Rädern zu drehen ist. Die mediale und politische Instrumentalisierung jedes gesunkenen "Flüchtlings"bootes hat System!

Bausparer
17. Juli 2015 13:07

@EISENHANS
Ich habe mich vielleicht unklar ausgedrückt: Die "erste Krawallnacht" betrifft nur London, u. in London hätten 10.000 Polizeibeamte ausgereicht, wahrscheinlich weniger mit besserer Ausrüstung.
Natürlich fürchten wir "tote Migranten auf dem Pflaster", so wie die englische Polizei tote Schwarze fürchtet. Die Strategien werden auf nichtlethale Eindämmung ausgerichtet. Minimalinvasiv sozusagen. Darin besteht ein gutes Stück unserer Exzellenz, wenn ich das so sagen darf.
Aus 2010 gibt's einen Bericht der englischen Kollegen, dass die bloße Androhung, rubber bullets einzusetzen, Demonstrationsgewalt beendete. 2011 hat man das erwogen und wäre damit vorstellig geworden, hätten am 4. Tag nicht 16.000 Beamte den Krawallbrand in London gelöscht.
Als Konservativer darf ich Ihnen empfehlen, sich einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht ihre aktuellen Ängste in die Zukunft zu projizieren.

@GUTMENSCH
Es gibt keinen Plan. Was so aussieht, ist Ihr Versuch, verschiedene Phänomene der modernen Zeit zu erklären und zu verbinden. Je besser Sie darin werden, umso mehr werden Sie sich die Phänomene zurechtbiegen, statt sie genau zu betrachten.
"Wir" machen loyal unsere Arbeit, tun unsere Pflicht, bereiten uns auf Eventualitäten vor, mit denen uns die Politik beauftragt. Auch 1968 hat man Notstandsgesetze verabschiedet, ohne dass jemand einen Notstand plante. Jedenfalls wurde auch nach 47 Jahren ein solcher "Plan" noch nicht realisiert.

@CCCED
Lesen Sie noch mal meinen Beitrag weiter oben oder den des KONSERVATIVEN. Das sind nur ein paar Beispiele für das Profitable der Masseneinwanderung. Es ist immer so, dass auch Störenfriede gebraucht werden. Manchmal sogar sehr dringlich. Selbst wir hier werden gebraucht.

@ LUISE WERNER
Trefflich beobachtet!

Bausparer
17. Juli 2015 13:08

@ LUISE WERNER
Trefflich beobachtet!

Das bezieht sich nur auf Ihren Kommentar von 11:12 Uhr.

Weltversteher
17. Juli 2015 13:11

Nun ist ja die Fortpflanzungsfreudigkeit bei anderen Lebewesen immer ein Gradmesser für ihr Wohlbefinden, was besonders in der Gefangenschaft, jedenfalls in weniger artgemäßen Lebensräumen, eine Rolle spielt.

Ich hänge an der These, daß der Rückgang der Geburten sehr stark mit der Industrialisierung zusammenhängt, und jedenfalls ab dann richtig durchschlägt, wenn diese das Alltagsleben der Betroffenen durchdringt, wie es bei uns im 20. Jh. zunehmend der Fall wurde.
Die Industrialisierung betrifft zwar heute grundsätzlich fast jede Erdengegend, aber längst nicht überall ist die gesammte Bevölkerung so davon durchdrungen wie bei uns. Wer in Blechhütten drumherum kein müheloses Leben führt, erlebt sie anders.
Hinzu kommt vermutlich, daß sich diese Anpassung nicht von einer Generation auf die nächste vollzieht, sondern erst über ein paar Geschlechterfolgen die Vitalität degeneriert. Das erklärte auch, warum unsere Neubürger noch nicht so wie wir davon betroffen sind, deutet aber auch an, wohin es mit ihnen geht, solange sie noch die Möglichkeit finden, in unsere Lebensweise hineinzuschlüpfen. (Also so lange, wie wir sie ihnen aufrecht erhalten können…)

Diese Degeneration speist sich wohl hauptsächlich aus zwei Quellen:
1. Der Abkopplung der Existenz von der eigenen Mühe - auch wenn man sich um nichts kümmert, ist das eigene Dasein nicht in Frage gestellt.
2. Der Abkopplung von de Wechselwirkung mit der Mitschöpfung, in die wir Menschen ursprünglich heineingestellt waren - im weitesten Sinne das verstädterte Dasein.

Höchst wahrscheinlich können Menschengruppen ihre Fruchtbarkeit steigern, die mit diesen Faktoren anders umgehen - wohl fast gleich, ob freiwillig oder gezwungen.

der demograph
17. Juli 2015 13:19

Der Bevölkerungsaustausch in Europa ist nur ein Aspekt eines globalen Phänomens: der Expansion von Subsharaafrika und in weitaus geringerem Maße der Expansion des Islam. Europa wird sicherlich nicht Teil des Orients. Die Geburtenrate im nahe Osten ist schon stark gesunken (wobei man natürlich abwarten muss was im zukünftigen Gebiet des IS passiert), so wie überall auf der Welt, mit Ausnahme von Subsaharaafrika. Subsaharaafrika explodiert während der gesamte Rest der welts stagniert oder schrumpft. So steigt die Wanderung von Subsaharaafrikanern in viele Regionen.
Das Migrationspotential in Subsaharaafrika ist riesig: die Bevölkerung dort wird voraussichtlich schon in hundert Jahren so groß wie oder größer sein als die Bevölkerung im gesamten Rest der Welt - bei den dann Geborenen wird werden die Kohorten innerhalb Subsaharaafrikas bereits weitaus größer sein als die Kohorte in Asien, Amerika und Europa zusammengenommen. Das ist beachtlich angesichts der Tatsache dass in Subsaharaafrika noch um 1500 - also vor interkontinentalen Kontakten - weniger Menschen lebten als in Amerika. Heute bilden die amerikanischen Ureinwohner global betrachtet ein verschwindend geringe Minderheit. Noch um 1950 lebten in Subsaharaafrika soviele Menschen wie in einer mittleren indischen oder chinesischen Provinz. Letztes Jahr wurden allein in Nigeria halb soviele Kinder geboren wie in China.
Niemand weiß warum das so ist. Fest steht Subsaharaafrika folgt nicht den demographischen Mustern des gesamten Rests der Welt. Bei ähnlichen Entwicklungsfortchritten wie in Pakistan oder Bangladesh ist die TFR konstant extrem hoch geblieben während sie in Südasien wie ein Stein fällt.
Die Zukunft Europas, so wie von China, Indien und praktisch jedem anderen Land ist eine subsharaafrikanische. Also Kongo, Haiti oder Liberia. Wenn es dann einmal so weit gekommen ist wird man sich noch wünschen man wäre so wie Saudi Arabien.
Diese Entwicklung steht in einer gewissen Wechselbeziehung zum außer gewöhnlichen Erfolg subsaharaafrikastämmiger Männer bei Frauen. Ich denk ein Großteil der Pro-Flüchtlings Bewegung lässt sich auf diese Attraktivität zurückführen. Heute schon finden sich in der durchschnittlichen westdeutschen Schulklasse 2-3 Kinder mit westafrikanischem Vater - nicht etwa südasiatischem (1.5 Milliarden Menschen), türkischem (Mehrheit der Ausländer in Deutschland) oder sonstwie exotischem Vater, sondern speziell westafrikanischem Vater.
Der Bevoelkerungsaustasch zugunsten von Subsahafaafrika und auf Kosten des gesamten Rests der Welt ist zudem ein großangelegte Glücksspiel: denn er kann nur dann einigermaßen glimpflich ablaufen, wenn es tatsächlich keine genetisch relevanten Unterschiede zwischen den Populationen hinsichtlich des Verhaltens, der kognitiven Fähigkeiten etc. gibt. Gerade diese Annahme ist aber sehr unwahrscheinlich, und es ist damit zu rechnen, dass sie in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten wissenschaftlich widerlegt wird.

Thomas Wawerka
17. Juli 2015 13:24

donna_alta:
Ich werde das Gefühl nicht los, daß es keinen wirklichen Sinn gibt, sondern daß die Politik und Wirtschaft die Dinge unkontrolliert dem Selbstlauf überlassen und schon lange den Überblick verloren haben (wenn sie ihn je hatten!)

Das Wohlstandsgefälle zwischen reichen und armen Ländern, bezahlbare Reisekosten und kurze Reisedauer, offene Grenzen und ein Europa, dessen Bewohner geistig orientierungslos geworden sind: braucht's da noch einen Plan?

Peter Voit
17. Juli 2015 13:31

Liebe Frau Werner,

es könnte sein, daß Pegida die Dezentralisierung der Unterbringung in ihrem Punkteprogramm hat, um nicht ganz so schlimm dazustehen, wie sie von ihren Gegnern gesehen wird. Oder eben tatsächlich nicht "so schlimm" ist.

Ihr Hinweis auf jene dezentrale "Flüchtlingsfamilien", die wahrscheinlich tatsächlich herzlich aufgenommen und von der Nachbarschaft betreut werden, womöglich um sich die Zeit zu vertreiben, leuchtet mir ein. Diese Nachbarn versuchen offensichtlich, aus der Misere das Beste für sich herauszuholen.

Wie jener Landrat wohl auch, der laut Zeitungsbericht immer wieder betont, daß er bei der Unterbringung der Flüchtlinge nach wie vor auf "hohe Qualität" achtet und stolz hervorkehrt, daß im Landkreis die Quote der Ehrenamtlichen über 50 Prozent liege. Ein "Alleinstellungsmerkmal", wie er sich zu behaupten traue.

Flüchtlingsunterbringung als Leistungssport gleichsam. Und wohl auch karrierefördend.

Ich halte auch die dezentrale Unterbringung für den falschen Weg. Mindestens. Das Gaucksche "Zueinander" ist auf die Dauer unerträglich. Selbst der Sohn Gottes hatte Abstand nötig und ließ sich, gleich nach seiner Taufe im Jordan, vom Geist in die Wüste führen. Immerhin für 40 Tage und 40 Nächte.

Konservativer
17. Juli 2015 13:51

Werter Carl Sand

Wut und Zorn sollten einem nicht den Verstand vernebeln. Dieser Hinweis, diese Mahnung gilt auch für mich.

Ihr Weg von der (liberalen) CDU zu den Nationalbolschewisten ist ungewöhnlich, insofern bemerkenswert.

aaron's Weg ähnelt meinem Weg, den von Links nach Rechts. Ob er ihn zuende geht, oder auf halbem Weg steckenbleibt, wird sich zeigen. Auch der von mir verehrte Günter Maschke ging diesen Weg:

https://www.youtube.com/watch?v=wEiioKo9Hwk

Was Sie, Herr Sand, mit den abfälligen Bemerkungen über "verklemmte Trachtenjankerträger" (die auf unserer Seite stehen) anrichten könnten, dürfte Ihnen klar sein. Ich zumindest missbillige das.
1.000 "Trachtenjankerträger"
https://www.youtube.com/watch?v=MEkB9szqKR8
zu vergraulen, womöglich in der Hoffnung, dafür 1 "hippen" Linken
https://www.youtube.com/watch?v=36X9aakSbwQ
zu gewinnen, zeugt nicht von gesundem Menschenverstand.

Aus "Bumsfallera"-Perspektive würde ich Sie gegenwärtig nicht in meinen Schildwall einreihen, denn im Schildwall wuss sich jeder blind auf den anderen verlassen können. Denkbar dagegen wäre die Option eines Berserkers, der vorausgeschickt wird, um eine Lücke in den feindlichen Schildwall zu schlagen

Pit
17. Juli 2015 14:21

Warum passiert das: aus 2 Gründen

1)Finanzsystem, Wachstumszwang aufgrund kreditbasiertem Geld. Schrumpfung ist unmöglich und bedeutet sofortigen Bankrott -> darum MUSS die "Bevölkerung" und der Konsum ewig wachsen. Der Zins muß erwirtschaftet werden, was aber unmöglich ist (sog. Debitismus): der Staat ist pleite, muß aber die Illusion aufrecht erhalten, daß es weiter geht. Dafür nimmt er immer weitere Kredite auf (bei sog. Zentralbanken, die aber in Privatbesitz sind).
Beachte: die Zentralbank"kredite" sind besichert mit unserem Volksvermögen: unsere Infrastruktur, Boden, Wasser, Privathäuser: all dies geht ins Eigentum der Besitzer der Zentralbanken über, sobald der Bankrott zugegeben wird. Dies ist der eigentliche Zweck der Veranstaltung
(full disclaimer: dies ist meine Vermutung, noch keine 100% wasserdichte Analyse, ich gehe mit 99.99....iger Sicherheit davon aus, daß sie zutrifft).

2)Rassenhaß: bestimmte Kreise praktizieren die Vernichtung ihnen nicht genehmer Völker aus Rassenhaß, und aus Machtaspiration.

Peter Voit
17. Juli 2015 14:28

@ DirkH

"Warum dies getan wird, ist unklar. Es könnte an naivem, utopstischem Denken linker Politiker liegen; es könnte auch böse Absicht sein ..."

Hinter all dem sehe ich eine der Quellen, aus der sich die nahezu ungehinderte Einwanderung von Menschen aus Afrika und Nahost, aber auch der Griechenland-Rettung, der Propagierung der Homo-Ehe und dergleichen speist: zunehmende Gottlosigkeit.

Eine Gottlosigkeit, die sich skrupellos über alle von der Natur und von Gott gesetzte Grenzen hinwegsetzt. Dagegen heißt es etwa im biblischen Buch Jesus Sirach:

"Seinesgleichen hat jedes Lebewesen um sich, / und mit seinesgleichen verbindet sich auch der Mensch" (Sir 13,16).

Die Gaucksche Rede, etwa bei der Einbürgerungsfeier anläßlich 65 Jahre Grundgesetz, daß es "ganz gleich" sei, woher die Einwanderer stammen und wie sie kamen, und daß sie nun hier zu Hause seien, dürfte zumindest aus der Sicht des zitierten biblischen Textes tatsächlich naives, utopistisches Denken bekunden. Vielleicht sogar auch das andere.

Der Gutmensch
17. Juli 2015 15:17

Lieber Bausparer,

ich nehme Ihren Rüffel demütig zur Kenntnis und bitte um weitere Erläuterung, zwecks korrekter Einordnung der nicht zusammenhängenden Phänomene:

Wenn man also keinen Plan verfolgt, so folgt daraus notwendig, dass man nicht agiert (denn Agieren setzt immer eine Zielvorstellung voraus; wie kurzsichtig auch immer), sondern man auf das Reagieren beschränkt ist. Das nehme ich gerne zur Kenntnis. Aber daraus ergeben sich weitere Fragen; am wichtigsten:

Auf wessen Bedürfnisse reagiert man denn nun in Bezug auf die Neuzugänge?

Man kann auch so formulieren: Wem gegenüber verhält man sich beim „reagieren“ auf die Neuzugänge eigentlich „loyal“, wie Sie meinen? Dem deutschen Souverän gegenüber jedenfalls nicht! Denn der hat seinem Willen in Form von Gesetzen Ausdruck verliehen. Diese werden derzeit aber von großen Teilen der Exekutive und der Judikative schlicht nicht angewandt; und zwar offensichtlich in einem so dramatischen Ausmaß, dass man es nicht mehr mit Prioritätensetzung, gewöhnlichem Schwund oder Behördenträgheit entschuldigen kann: Die innere Sicherheit wird gefährdet, die Daseinsvorsorge überlastet, die Leute beginnen, Fragen zu stellen und zu demonstrieren! Wenn ich es aber in meiner Eigenschaft als Richter oder Beamter systematisch unterlasse, einen Tatbestand auf einen Sachverhalt anzuwenden (ohne das offen zu deklarieren, beispielsweise den Stillstand der Rechtspflege zu erklären), verhalte ich mich eben nicht „loyal“ sondern vielmehr - verräterisch.

Also noch einmal: Wem gegenüber verhält sich die deutsche Exekutive und Judikative in dieser Situation „loyal“?

Ich warte gespannt auf Antwort,

der Gutmensch.

Der Gutmensch
17. Juli 2015 15:35

@ CCCED

Ich habe dazu ebenso meine Ideen wie Sie; allesamt hoch spekulativ; da hat der Bausparer vollständig recht!

Wenn der Bausparer nun allerdings kraft seiner überlegenen Sachkenntnis sicher ausschließen kann, dass man nach einem übergeordneten "Plan" handelt (weil ein übergeordneter Notstand eingetreten ist), dann klafft da eine um so gewaltigere Erklärungslücke: Dann begehre ich als Bürger zu wissen, wie man dazu kommt, die abstrakten, aber nichtsdestotrotz eindeutigen Anweisungen des Souveräns zu missachten! Diese Anweisungen finden sich in unseren Gesetzen. Und diese erlauben eben nicht, hier in erheblichem Maße und auf unabsehbare Zeit Fremde zu beherbergen und zu unterhalten, die nicht politisch verfolgt sind! Jeder Beamte, der so etwas veranlasst, ohne pflichtgemäß zu remonstrieren, setzt sich so dem Anfangsverdacht einer Straftat aus - und zwar in jedem einzelnen Fall. Desgleichen jeder Richter!

Vor dem Hintergrund stelle ich meine Spekulationen ein und erwarte eine klare Antwort - von demjenigen, der seinerseits einen "Plan" ausschließt.

Der Gutmensch.

Alexey
17. Juli 2015 16:00

@den Demographen
Die Mehrheit der Ausländer in der BRD sind doch nicht türkisch. Es gibt ca. 3 Millionen Türken (sowohl Ausländer, als auch Passdeutsche) in der BRD, mehr als die Hälfte von ihnen wurden bereits in der Republik geboren. Und insgesamt gibt es über 16 Mio Menschen mit Migrationshintergrund (Ausländer, (Spät)Aussiedler und Passdeutsche). Die meisten Menschen mit Migrationshintergrund sind Europäer, Türken und Araber, nicht Schwarze.

Ich glaube nicht, dass China und Indien Millionen von "Blacks" in ihre Länder einfach reinlassen würden. Das machen nur die ehemaligen "weißen Länder". Schauen Sie mal auf Japan, Taiwan und Südkorea. Diese Länder sind besser entwickelt als viele ost- und südeuropäische Staaten und trotz der niedrigen Geburtenraten und alternden Bevölkerungen haben sie relativ wenige Ausländer und ganz wenige Afrikaner. Die meisten Ausländer dort sind aus Europa, den USA und Asien (also nichtmuslimisch und qualifiziert).

Es ist schade, dass europäischstämmige Frauen immer öfter "Blacks" bevorzugen. Was Attraktives finden sie denn in diesen? Ich kann das nicht begreifen. Ein anschauliches Beispiel der modernen weißen Frau (Schwedin & Nigerianer mit schwedischem Pass):
https://5.firepic.org/5/images/2015-07/17/fmayqcbmxv6d.jpg

Exmeyer
17. Juli 2015 16:45

Sehr geeherter Konservativer! Die ewige Frage, was links sei:

a) Selbstzerstörung durch Zersetzung?
b) Unten gegen oben?

Die Menschinnen im Video haben sich für Variante a) entschieden, Carl Sand für Variante b).

Selbsterhalt? Ist ein aktives Tun, wiedas Atmen, Essen, Fliehen, Jagen, Kämpfen. Kein Nichts-Tun. Ich bin der Ansicht, daß Janker-Träger ein Zeichen gegen das aktive Zersetzen setzen wollen. Ein leises Atmen.
Das beantwortet aber noch nicht die Frage nach dem Ursprung der Zersetzung. Die dürfte exakt dort zu suchen sein, wo Carl Sand sie zu finden annimmt.

Wie Sie, so sehe ich Janker-Träger zumindest als potentielle Verbündete. Allerdings sind wohl die meisten noch weit davon entfernt, im Schildwall zu stehen. Klar ist, daß Carl Sand die Menschinnen im Video als Imperialisten, nicht als Linke, bezeichnen würde! Was zutrifft.

Meine Definition von Links und Rechts liegt eben dort: Universalismen. Mir ist der Weltfrieden einfach egal. Nein, er ist mir zuwider. Als Forderung, als Propaganda und als VORSTELLUNG.

Alles und jeder, der einem Soros nützt, ist ein Feind. Mir ist klar, daß das auch nicht gerade rechts klingt. Und einem Carl Sand wünsche ich bei dem, wie ich ihn verstehe, viel Erfolg.

Aber ich bleibe rechts. Wir verändern die Welt nicht. Linke vielleicht. RT-Deutsch, KenFM, Rote Fahne, Elsässer und Carl Sand.

Das Problem haben Sie richtig erkannt: Das Mao'sche Wasser, in dem die Fische schwimmen, könnte man so vergraulen. Dünnes Eis. Letztendlich ist rechts-links überflüssig. Bumsfallera, Sherry und Janker und Seil ist rechts, Freiheit, Brot, Barrikaden und Guillotine links. Wenn die Stoßrichtung die gleiche ist, solls doch auch gleich sein.

Bernhard
17. Juli 2015 18:41

Wir wissen nicht, wie das weiter geht.

Hoffen wir, daß irgendwelche Gewaltszenarien nicht eintreten.

https://www.youtube.com/watch?v=zjr81A6Al9c

donna_alta
17. Juli 2015 18:55

Ich stelle mir die Frage nach einem Plan nicht weil ich nicht wahrnähme, daß die Bedingungen für die Reise relativ einfach sind und daß es den Afrikanern auch besonders leicht gemacht wird und zudem jeder Widerspruch und jedes Aufbegehren des Volkes erstickt wird. Das ist mir durchaus bewusst. Aber das ändert nichts daran, daß mich keine der Theorien, die auch hier diskutiert werden, wirklich überzeugt. Welcher Mensch vernichtet sehenden Auges seine eigene Lebensgrundlage für eine "Theorie" (Multikulti) oder billige Arbeitskräfte (die die Afrikaner nie waren und auch nicht werden) oder mehr Absatzmärkte..Und dieser Irsinn läuft ja auf die Vernichtung auch derjenigen hin, die vermeintlich davon profitieren. Ich kann nicht glauben, daß sie das nicht zumindest erahnen oder wenigstens befürchten. Es handelt sich doch nicht nur um kinderlose Idioten!
Oder bin ich die Idiotin? (Jedoch nicht kinderlos!)

Schmidt
17. Juli 2015 19:49

@Bausparer
Wir hatten ja schon in anderem Zusammenhang manche für mich sehr wertvolle Diskussion geführt. Bei Ihren Kommentaren hier fällt mir aber auf, daß Sie im Zusammenhang mit dem Einsatz staatlicher Fähigkeiten zur Beendigung ethnischer Unruhen u.a. in Frankreich und Großbritannien den Konjunktiv bevorzugen.
Ich bezweifele ja nicht, daß diese Fähigkeiten vorhanden gewesen wären und man auch zumindest mittelfristig entsprechende Lagen rasch unter Kontrolle bringen könnte. Haben Sie aber Anlaß zur Annahme, daß die jeweilige politische Führung auch den Willen aufbringen würde, einen Einsatz zu befehlen, wenn die Unruhestifter nicht irgendwann aus Erschöpfung die Lust an der Fortsetzung ihrer Aktivitäten verlieren? Sie haben da einen tieferen Einblick als ich.
Aufgrund von eigenen Erfahrungen zweifele ich aber an diesem Willen, nicht nur was deutsche Stellen angeht. Ich erinnere mich z.B. an Vorträge enthusiastischer französischer Offiziere, welche die Probleme in ihren Vorstädten innerhalb von Tagen gelöst hätten, wenn man sie hätte machen lassen. Der bei einem dieser Anlässe anwesende südafrikanische Veteran, der vor seinem Wechsel in ein anderes Dienstverhältnis in seinen Townships wesentlich schwierigere Lagen bewältigt hatte, hielt solche Aufgaben ebenfalls für ausgesprochen lösbar, bemerkte aber nur in einem Nebensatz, daß er 1993 leider zusammen mit vielen anderen vergeblich auf eine entsprechende Entscheidung von höchster Stelle gewartet hätte, weshalb er sich beruflich leider umorientieren mußte und seine Frau und seine Kinder jetzt in Australien leben, während er seitdem um die Welt reist (und davon rein materiell betrachtet gut leben kann).
Daran erinnerte ich mich, als mir von bundesrepublikanischer Seite einer der auf politischer Ebene Verantwortlichen bei einem Gespräch sinngemäß sagte, daß er ja einsehe, daß die Fähigkeiten zur Lösung des vorliegenden sicherheitspolitischen Problems vorhanden seien, man aber bitte einsehen solle, daß so eine Lösung politisch schwer vermittelbar sei, weshalb niemand sie anordnen werde. Mein im Vergleich zu Ihnen begrenzter Einblick in Fragen der Inneren Sicherheit stimmt mich daher nicht optimistisch, was den letztlich entscheidenden politischen Willen der jeweiligen Führung angeht.
Mir fällt aber auch auf, daß Ihr Ton sarkastischer geworden ist.
Sie mögen mir ansonsten den provokativen Vergleich verzeihen, aber ein fleißiger Mitarbeiter einer Behörde der DDR mag 1989 wohl ähnlich optimistisch geklungen haben, wenn er anhand sehr rationaler Kriterien einen Kräftevergleich zwischen den seinem Staat zur Verfügung stehenden Fähigkeiten und den ihnen gegenüberstehenden unbewaffneten Demonstranten anstellte und auf dieser Grundlage ein geringes Risiko für seinen Auftraggeber voraussagte.

Der Gutmensch
17. Juli 2015 21:06

Vor allem, @ Schmidt, heißt "kein Plan" (zumindest unter der Voraussetzung geltendes Recht nicht mehr anzuwenden!) eben im Zweifel, dass man DOCH ein Plan hatte: nämlich den, den Souverän zu desavouieren. So wird das dann nämlich ex post gesehen, da kann man ja mal dem jungen Richter kommen von wegen: Ist doch alles bloß Verschwörungstheorie! Ich hab doch nur ...ich konnte doch nicht anders, als ... Also wehe dem, der sich irgendwie verkalkuliert, was die neuen Herren angeht. Das holt einen im Zweifel noch nach 70 Jahren ein, wie wir gerade wieder feststellen durften.

Der Gutmensch.

Bausparer
17. Juli 2015 21:21

@SCHMIDT
Bei solchen Extremlagen gibt es immer politische Vorgaben für die Bewältigung. Darüber hinaus werden natürlich auch taktische Fehler gemacht. Man lernt daraus. Die MET hat längst ihre Wasserwerfer, ein verbessertes "Spannungsmesssystem" in den BME-Vierteln u. vieles mehr. Dass Bratton nicht kommen durfte, war natürlich auch eine politische Vorgabe. B. ist nicht "sensibel" genug.
Komplizierter würde die Sache, wenn sich organisierte Linksextremisten und BME miteinander verbinden könnten. In Stockholm gab es Anzeichen. Der frz. Philosoph Badiou träumt davon. Ein verdammt kluger Kopf, aber schon sehr in die Jahre gekommen.
Und damit genug der Details. Ich lese Ihre Analysen gerne. Aber, unverblümt gesagt, Sie könnten an anderer Stelle mehr erreichen. Spekulationen über den "Bürgerkrieg" lohnen nicht. Sie drohen bei manchen, sofern ich mir diese Anmaßung hier erlauben darf, zur fixen Idee zu werden und entziehen sie dem politisch Vernünftigen (etwa der Beratung der Identitären).

Schmidt
17. Juli 2015 22:00

@Bausparer
Nur um Mißverständnissen vorzubeugen: Die Perspektive des Bürgerkriegs nach dem Vorbild des Libanons oder Jugoslawiens haben wir untersucht, aber für das Mitteleuropa der kommenden Jahrzehnte (falls kein Trendbruch eintritt) als unwahrscheinlich bewertet. Entscheidender Faktor dafür waren Beobachtungen aus den USA und Süfafrika, wo der Bevölkerungsaustausch deutlich weiter fortgeschritten ist. Für ein am eigenen materiellen Wohlergehen orientiertes Bürgertum ist es aber auch unter diesen Bedingungen immer die naheliegendere Entscheidung, einen politischen Kompromiss einzugehen, egal ob man noch 90, 70, 40 oder 10 Prozent der jeweiligen Bevölkerung ausmacht. Andere Teile der Bevölkerung können sich ohnehin nicht sinnvoll politisch artikulieren, und wenn sie es dennoch tun, sind stellen sie ja meist dankbares propagandistisches Material für die Kampagnen der Gegenseite dar. Ich gehe daher von der erwähnten "Brasilianisierung" aus, in der vermutlich sowohl Sie als auch ich einen relativ komfortablen Platz finden würden.
Was die postmoderne französische Philosophie und Soziologie angeht: Falls Sie sich auf Pierre Bourdieu bezogen haben, so wurde dieser mit Interesse zur Kenntnis genommen.

der demograph
17. Juli 2015 22:50

@Alexey
aber Türken sind die größte einzelne Gruppe. Zumal ich Spätaussiedler nicht zu den Ausländern zähle. Und mit den Türken hat Deutschland übrigens ziemlich Glück gehabt. Im Vergleich zu den Arabern in Frankreich war das ein Glücksgriff.

Afrikaner sind im Vergleich zu anderen Zuwanderungsgruppen noch nicht so zahlreich, aber ihr Anteil an der Beoelkerung wächst rasant, und die Massenzuwanderung von dort steht noch bevor.

In Asien geht es auch langsam los, insbesondere in China, wo der vermeintlich so hart durchgreifende Staat den passlosen Afrikanern die sich einfach weigern zurückzugehen hilflos gegenüber steht.

Was die Frauen an den Westafrikanern (es geht ausschließlich um Westafrikaner, Ostafrika sind für europäische Frauen uninteressant, andere dunkelhäutige Gruppen wie Südinder sind auch uninteressant) finden? Da kann man nur spekulieren, Fakt ist die Anziehung besteht. Hat wohl was mit physischer Stärker / kräftigen Knochen / Muskelmasse und anderen sehr maskulinen Merkmalen zu tun

Trollhart
17. Juli 2015 23:21

Ja, das ist alles sehr nett und auch rührend brav zusammengeschrieben, aber ich lese das und frage mich, was uns die drölfte Wiederholung der ewig gleichen Erkenntnisse nun hilft. Es mangelt ja nicht an Lageberichten und trüben Blicken in die Zukunft. Es mangelt an Aktion und Witz!

Bausparer
17. Juli 2015 23:41

Nein, nicht Bourdieu, sondern Alain Badiou! https://fr.m.wikipedia.org/wiki/Alain_Badiou
In unserem Zusammenhang wichtig ein Seminar in den USA, Are we real live in an age of riots oder so ähnlich.
Diesen Hinweis bitte nicht freischalten, dafür aber meinen Hinweis an den etwas überdrehten "Gutmenschen" :-)

Trouver
18. Juli 2015 01:07

Warum glaubt der werte Autor nicht an den Widerstand der Osteuropaer?

KW
18. Juli 2015 08:22

Lieber Marcus Junge, von Rauswurf habe ich heute auch schon in einem anderen Forum gelesen. Die Weltöffentlichkeit hatte seinerzeit auch geschwiegen zur Vertreibung der Deutschen. Die Betroffenen haben sich noch nicht einmal entschuldigen müssen. Der Vergleich hinkt allerdings ganz gewaltig, denn die dort lebenden Deutschen waren jahrhundertelang ansässig, der Hof meines Großvaters in Ostpreußen stand von 15 Hundert im Kirchenregister und davor war das Papier vergilbt, nicht leserlich. Das kann man mit der derzeitigen Invasion nicht vergleichen. Ziel ist die Auslöschung der Völker, die wurzellose Arbeitsbiene ist das Ziel. Das sollte man den Eintreffenden auch so sagen.

Mr. Kurtz
18. Juli 2015 08:55

@Schmidt
"Entscheidender Faktor dafür waren Beobachtungen aus den USA und Süfafrika, wo der Bevölkerungsaustausch deutlich weiter fortgeschritten ist."

Sehr geehrter Herr Schmidt,

eben hier liegt, meiner bescheidenen Meinung nach, ein Schwachpunkt in Ihrer vorzüglichen Analyse. Der Bevölkerungsaustausch findet in Europa (Deutschland) unter spezifischen kulturellen Bedingungen statt, die anders sind, als in den USA oder Südafrika. Dort spielt die Ideologie des Islam, mit ihrem weitgehenden politischen und gesellschaftlichem Herrschaftsanspruch, eine völlig untergeordnete Rolle. Ein "Arrangement" der weißen Mittelschicht ist dort leichter möglich.
In Europa werden im Zuge des Bevölkerungsaustausches kulturelle und politische Spannungen sichtbar, die potentiell explosiver sind, als bei den Referenzbeipielen. Das heißt natürlich nicht, daß sie in einen umfassenden Bürgerkrieg münden müssen, der die Existenz des Staates in Frage stellt - ein zugegeben eher unwahrscheinliches Szenario.
Wahrscheinlich werden wir in Europa und Deutschland eine neuartige Kombination erleben: "gated communities" für die weiße Mittelschicht, eine Appeasement-Politik gegenüber dem politischen Islam (wo immer möglich) und lokale, religiöse-politisch aufgeladene soziale Konflikte. Auch ist es in Europa nicht auszuschließen, daß außereuropäische Staaten in diesen Konflikten eine gewisse Rollen spielen. In Wien tritt gerade die AKP mit einer eigenen (Tarn-)Liste bei den Wahlen an, man darf gespannt sein.

Mit freundlichen Grüßen

Mr. Kurtz

Eveline
18. Juli 2015 09:26

Donna_alte

-.....Welcher Mensch vernichtet sehenden Auges seine eigene Lebensgrundlage für eine „Theorie“ (Multikulti) oder billige Arbeitskräfte (die die Afrikaner nie waren und auch nicht werden) oder mehr Absatzmärkte..

Der Mensch, der im Handelsrecht lebt. Seine eigenen AGB `s hat und eine eigene Steuernummer. Der macht es.
Der die passenden Politiker wählt, die einen Freifahrtsschein - z.B. für Multikulti- für die nächsten 4 Jahre dafür bekommen, seine Stimme in die Urne wirft, das kleinere Übel wählt. Alles freiwillig und mit viel Gesang.
Seit wann sagen Politiker vor der Wahl die Wahrheit?
Fragt Volker Pispers:
"Ist irgendetwas in den ganzen Jahren für uns besser geworden?
In der Rente
im Gesundheitsbereich
in der Steuergerechtigkeit
im Bildungswesen
Polizei, Justiz? "

Und trotzdem werden die Politiker immer wieder gewählt.

Legionär
18. Juli 2015 10:30

Danke Herr Schmidt für diesen großartigen Artikel!
Ich stimme den Ausführungen Ihrer düsterern Analyse vollends zu.
Halte es jedoch für notwendig, ein, zwei Aspekte zu nennen die zusätzlich bei dieser ganzen Tragödie eine Rolle spielen.
Zusätzlich zu den aufgeführten Faktoren wie höhere Geburtenrate der nichteuropäischen Zuwanderungsgruppen und vermehrter Zuzug - der die ohnehin schon sehr negative Situation noch weiter verschlimmert, kommt noch folgendes dazu: DAs Problem der zunehmenden bikontinentalen Ehen. Es gibt eben viele deutsche Frauen, auch ein paar Männer aber hauptsächlich sind es Frauen und oft auch ganz attraktive - die entweder ein dunkelhäutiges Kind adoptieren oder mit einem Schwarzen oder Orientalen Mischlingskinder produzieren. Als ich Kind war, war dies noch ein vereinzeltes Phänomen, mittlerweile ist dies keine große Seltenheit mehr. Dies verstärkt noch die vom Autor genannten Negativeeffekte wesentlich.
Zu den Perspektiven muss ich Folgendes sagen:
"Solange aber diese Entwicklung nicht aufgehalten und ihre Begleiterscheinungen korrigiert werden, steht zumindest der Ausgang des Geschehens fest. " Das ist wohl war. Allerdings müssten die genannten Fehlentwicklungen nicht nur aufgehalten, sondern rückgängig gemacht werden. (Zuzugsstopp, Rückführung in die Herkunftsgebiete) Allerdings ginge das nur unter Inkaufnahme von zumindest vorübergehender bürgerkriegsähnlicher Zustände - es glaubt doch keiner dass sich vor allem Türken u. Araber friedlich einer zwangsweisen Rückführung fügen würden. Zudem wäre dies auch wahrscheinlich nur auf den Trümmern der jetzigen pseudo-"demokratischen ORdnung" in den europäischen, deutschen Ländern möglich. Zu dieser Einschätzung bin ich gekommen, da ich weiß, dass es in fast jedem europäischen Land verboten ist, allzustark auf diese Negative Situation aufmerksam zu machen, andernfalls macht man sich der Anstachelung zum Rassenhass oder religösen Hass (zb. Großbritannien, Frankreich, Italien) oder der Volksverhetzung (Deutschland, in Österreich Verhetzung genannt) schuldig. Die Multikultielite versagt also der Urbevölkerung ein wesentliches Menschenrecht: Das Recht auf freie Meinungsäußerung, hinzu kommt noch Berufsverbot, im Extremfall Kontenkündigung - so zb. im Falle einiger NPD- Funktionäre geschehen. Was bleibt: Wir haben die Wahl uns zu fügen, und das Unglück nimmt seinen Lauf, bis der Kollaps endgültig und unumkehrbar ist. Oder zu kämpfen. Der Kampf ist schwierig und die Erfolgsaussichten sind nun realistisch gesehen nicht die allergrößten, doch es geht wirklich ums Ganze!! Man kann zum Beispiel versuchen die AFD auf den richtigen Kurs zu bringen, sich bei den Identitären engagieren/beitreten usw. Wichtig ist es auf jeden Fall sich mit anderen zu vernetzen - doch bitte ohne die völlig kontraproduktive NS-Nostalgie.

Exmeyer
18. Juli 2015 10:34

Anmerkung: Der Geheimschutz verhindert, über Planungen außerhalb des eigenen Beritts irgendetwas zu wissen. Also, @Bausparer, es ist Spekulation, daß es keine Planungen gebe. Luftleere. Nichts ist kein Indiz für ein Nichts.

Zudem. Geplant wird ganz woanders. Weit weg von einem Innenministerium. Ich sage dies nicht als Insider. Ich sage das als Seitenlinienbeobachter und Vertrauter eines ehemaligen Insiders. Ein bißchen "Verschwörungstheorie" und sie kommen von selbst drauf. Geplant wird. Ganz praktisch. Detailliert. Und umgesetzt. Sie merken es gar nicht - oder selten. Von Leuten, die deutlich einflußreicher sind, als irgendein Innenminister.

Gustav Grambauer
18. Juli 2015 11:15

Schmidt, Bausparer

Ulfkotte hat vor einiger Zeit eine ungeheuerliche Hypothese aufgestellt und vorsichtig in ersten zaghaften Ansätzen angedeutet:

https://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/der-abschaum-afrikas-was-politik-und-medien-ueber-fluechtlingsstroeme-verschweigen.html

Der Leser muß selbst die ganze Dimension der Konsequenzen erfassen. Selbstverständlich handelt es sich um ein globales Programm.

Dieses Programm wäre eine Neuauflage von Maos Doktrin "Laßt tausend Blüten blühen" ("... und wenn sie erst so richtig blühen schlagen wir sie alle ab"). Es wäre vor allem Ausdruck des Trends von zentrifugal zurück nach zentripetal, wie ihn Eichelburg schon vor Jahren sehr anschaulich zu Papier gebracht hat und wie er sich seitdem im Wesentlichen bestätigt hat:

https://www.hartgeld.com/media/pdf/2011/Art_2011-190_PolitschesPendel.pdf

Anthroposophisch gesprochen ist das Karma Luzifers Ahriman,

https://anthrowiki.at/Luzifer
https://anthrowiki.at/Ahriman

d. h. Realitätsflucht, Hybris, Revoluzzertum, Ausuferung (wie seit 1968) ziehen unweigerlich Erstarrung, Totalitarisierung und Kasernierung (ggf. bis hin zum GULAG / KzL nach sich).

Über "Brasilianisierung" oder "Jugoslawisierung" müssen wir uns dann nicht mehr den Kopf zergrübeln. Die vielen Leute, die ich kenne, die ganz offen mit dem brasliianischen Modell liebäugeln (die "Einstiegsdroge" war meist eine Au-Pair aus der Dritten Welt) werden alle noch ihren "Ahriman" erleben, nur daß die 30er / 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts ein Zuckerschlecken im Vergleich mit dem jetzt bevorstehenden Pendelrückschlag waren, und vor allem wird der Scherbenhaufen hinterher wiederum noch tausendmal größer sein.

(Die "Brasilianisierung" war m. E. auch der unausgesprochene Kern des Programms der AfD dero Henkel & Lucke.)

- G. G.

Der Gutmensch
18. Juli 2015 11:22

Der Verlauf der Debatte ist sehr zeitgeistig, wie ich finde. Bereits die Vokabel „BevölkerungsAUSTAUSCH“ ist, wie schon jemand (Rumpelstilzchen?) sehr richtig anmerkte, irreführend: Die autochthone Bevölkerung wird ja nicht „ausgetauscht“; vielmehr ist sie hier noch vorhanden. Sie wird dichter zusammengedrängt, und zwar bemerkenswert schnell. Daraus ergibt sich also nur die Frage, wie hoch die Bevölkerungsdichte ohne kritische Reibungsverluste gestaltet werden kann; und zwar unter der zusätzlichen Voraussetzung, dass die Bevölkerungszusammensetzung auch noch absichtlich inhomogen gestaltet wird. Vergleiche mit Staaten, die zwar auch verschiedene Ethnien - aber eben eine geringere Bevölkerungsdichte aufweisen, sind daher nur eingeschränkt aussagekräftig (im übrigen halte ich es auch für bedenkenswert, welche Ethnien und wie mächtig diese vertreten sind). Im übrigen steht der Bausparer auf dem Standpunkt, dass man einen autoritären Integrationsstaat anstrebt (weil man Multikulti aufgegeben hat), während Herr Schmidt faktisch auf eine Art Apartheid („Brasilianisierung“) setzt. Er schließt folgerichtig einen Bürgerkrieg nicht aus; der Bausparer seinerseits legt sich über die Frage, wie sein „Integrationsstaat“ ohne kritische Reibungsverluste zu gestalten sei, anscheinend aus Prinzip keine systematische, sondern allenfalls taktische Rechenschaft ab („Es gibt keinen Plan!“). Beide geben sich plakativ optimistisch, gemeinsam auf der Seite der Gewinner zu stehen; wie auch immer die Würfel zukünftig fallen mögen (Was die Frage aufwirft, wieso man sich über diese Fragen überhaupt unterhält? Wir sind doch hier nicht im Herrensalon?) Die Frage, inwieweit vielleicht die Anweisungen des Souveräns (Gesetze) noch eine Rolle spielen könnten, scheint kurioser Weise nicht einmal ansatzweise erörterungswürdig; lästige Formalien ... Und die Loyalität des Bausparers gehört offenbar ohnehin nicht dem Gesetz, sondern konsequent den jeweiligen politischen Entscheidungsträgern.

Im Ergebnis haben wir nun also nachgestellt, wie die öffentlichen Debatten funktionieren: Falsche Vorzeichen; auf keinen Fall Erkenntnisgewinn!

Schönes WE,

der Gutmensch.

Leni
18. Juli 2015 12:25

Was die Frauen an den Westafrikanern (es geht ausschließlich um Westafrikaner, Ostafrika sind für europäische Frauen uninteressant, andere dunkelhäutige Gruppen wie Südinder sind auch uninteressant) finden? Da kann man nur spekulieren, Fakt ist die Anziehung besteht. Hat wohl was mit physischer Stärker / kräftigen Knochen / Muskelmasse und anderen sehr maskulinen Merkmalen zu tun

@ demograph @Alexey

Ich finde es äußerst amüsant, wie zutiefst in ihrer Potenz verunsichert einige weiße Männer sind.
Dabei ist meine Namensvetterin Leni schon vor langer Zeit dieser Faszination erlegen:

https://www.google.de/imgres?imgurl=https://w.lucadelbaldo.com/art/d/755-2/leni-riefenstahl&imgrefurl=https://w.lucadelbaldo.com/art/key/I?g2_itemId%3D753&h=640&w=460&tbnid=8UVIVidQScDWgM:&docid=FOdj2rB31lYQHM&hl=de&ei=XyiqVcaANsmPsgHBmIO4CQ&tbm=isch&client=safari

Konservativer
18. Juli 2015 13:46

Sehr geehrter Exmeyer

Meinen Dank für Ihre Antwort.

Ich schätze Herrn Sand, meine Kritik ist ja keine generelle, sondern fokussierte sich auf bestimmte Äußerungen.

Linke bzw. ehemalige Linke in einem rechten Forum, auf einer rechten Internetseite werden, vorsichtig ausgedrückt, zunächst (und, wie ich meine, zurecht) aufmerksam "beäugt".
In diesem Zusammenhang finde ich es grundfalsch, potentielle bzw. reale Verbündete (mit beachtlichen Ressourcen verschiedenster Art) mit unbesonnenen Äußerungen vor den Kopf zu stoßen.
So etwas bestärkt lediglich (etwaig) vorhandene Ressentiments gegenüber den Neurechten (von links) und den (neu- und nach wie vor-)Linken, die ja vorgeben, eine Querfront anzustreben. Man pflanzt ja von vornherein einen Spaltpilz, wenn gesagt wird, mit Jankerträgern kooperiere ich nicht.

Ich für meinen Teil halte es mit Günter Maschke:

Ich lehne es ab, mich innerhalb der Rechten von irgendwelchen Leuten öffentlich zu distanzieren. Den Luxus können wir uns gar nicht leisten. Das habe ich auch in der Linken kaum gemacht. Am besten schweigt man. Etwas anderes sind Gewalttaten gegen mißliebige Personen bis hin zum Mord. Das ist eine Sache des Strafrechts.

Zadok Allen
18. Juli 2015 13:50

Es wurde bereits von DirkH, donna_alta und anderen angesprochen: Auch mir brennt die Frage nach den Gründen für den derzeitigen kalten Genozid an den europäischen Völkern auf den Nägeln. Daher die dringende Bitte: es bedarf eines eigenen Diskussionsstranges hierzu, ob nun vor dem Hintergrund eines Artikels von Herrn Schmidt oder eines anderen Autors.

Man sollte, so scheint es mir, grundsätzlich auch die Dimension der Geostrategie in die Debatte um die Ursachen miteinbeziehen. Und an dieser Stelle wird es endgültig verwirrend: man muß ja davon ausgehen, daß die bisherige "ethnische Konfiguration" Europas und Nordamerikas den Interessen des angelsächsischen Imperiums auf ganzer Linie dienlich und nicht etwa abträglich war!

Warum also jener katastrophale "change of policy"? Es leuchtet mir ein, daß man ein paar Millionen Einwanderer nach Europa einschleust, um Unruhe zu stiften, die Einschränkung von Bürgerrechten zu "begründen", die Nationalstaaten zu schwächen. Aber welchen Sinn soll es haben, durch Einsatz der Migrationswaffe den ganzen Kontinent binnen weniger Jahre zum Kippen zu bringen?

Und - eben dies ist das Bizarre - dasselbe auch in Nordamerika, wie bereits angemerkt wurde. Die Herrschenden sind nicht so dumm oder verblendet, daß sie nicht wüßten, daß ihre Macht indirekt auf den kognitiven und physischen Leistungen von Europäern ruht, hier wie dort: weder die ökonomischen Prozesse, noch der massenmediale Apparat, noch auch die militärischen und geheimdienstlichen Machtmittel des Imperiums könnten ohne die Europäer in gewohnter Effizienz funktionieren.

@ der demograph

Besten Dank für Ihre höchst aufschlußreichen und erschreckenden Ausführungen zum subsaharischen Afrika. Könnten Sie evtl. noch neuere Literatur benennen, auf die Sie sich beziehen? Insbesondere interessieren mich die Schätzungen zu den Populationsgrößen vor Beginn der flächendeckenden statistischen Erfassung.

Hühnerbaron
18. Juli 2015 15:50

@Zadok Allen
Hier die aktuelle Geburtenrate. Nach Land einfach rechts auswählen, man kann dem Drama zusehen. Vergleichen Sie einmal Deutschland mit Nigeria, Ägypten oder Somalia:
https://countrymeters.info/de/World

Hier die Etwicklung von 1950-2050 (geschätzt)
https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/52702/bevoelkerung-nach-regionen

Diese Statistiken bestätigen also demographs Ausführungen. Afrika ist dieser Bevölkerungsexplosion geistig nicht gewachsen. Nota bene: Asiaten haben vor der Europäern das Schießpulver und den Kompositbogen erfunden und die Chinesen haben mit der Einkindpolitik schmerzhaft unter Beweis gestellt, dass sie zu den notwendigen Grausamkeiten fähig sind. Ich vermute, man wird die Afrikaner nach einer Zeit der Verwirrung dort bald wieder loswerden.

@leni
Natürlich sind Westafrikaner körperlich Europäern bis auf Schwimmen und Radfahren (dort ist ein längerer Oberkörper nicht so schädlich) überlegen. Man muss nur Olympia oder eine Ballsportart gucken. Da die Menschheit evolutionär noch nicht weit von der Steinzeit entfernt ist, greifen auch bei vielen Europäerinnen noch die alten Reflexe. Allerdings geht bei den Gesichtern der Trend der Evolution zur Neotenie, was Westafrikaner wieder etwas unbeliebter macht. Gegen Einwanderinnen hätten die Europäischen Männer übrigens wahrscheinlich eher wenig. Das fehlende Problemempfinden bei Frauen gegenüber der Unwucht einer männlichen Einwanderung ist verständlich. Das Offenlegen dieser Unwucht wird wahrscheinlich die einzig erfolgsversprechende Strategie sein, linke Männer auf unsere Seite zu ziehen, denn der genannte Punkt betrifft gerade diese eher soften Zeitgenossen unmittelbar.

G. Schäfer
18. Juli 2015 16:21

Viele hier gehen davon aus, dass die Massen-Zuwanderung nach Europa nur durch (bösen) Willen der vorherrschenden Elite gesteuert werde. Dieser Wille sei grundsätzlich immer ein "Wille zur Macht", d.h. die amerikanischen/westlichen Eliten förderten die Zuwanderung aus der Dritten Welt hauptsächlich aufgrund von Machtinteressen oder aus ökonomischen Gründen. Warum werden dann aber die Schleusen für den Migranten-Strom nicht viel weiter geöffnet? Warum gibt es überhaupt Frontex?
Armut bei gleichzeitig starkem Bevölkerungswachstum sind zunächst die Hauptursachen für Migrationsbewegungen. Hinzu kommen weiter Push-Faktoren, wie Verwüstung, instabile oder zerfallende Staaten, Bürgerkriege, unterentwickelte Wirtschaft etc. Die Richtung der Wanderungsbewegung geht wie schon seit Jahrhunderten von arm nach reich und von unzivilisiert nach zivilisiert, wie schon die germanische Völkerwanderung vom 3. bis zum 6. Jhd. n. Chr. zeigt.
Die Eliten der westlichen Länder sind in dieser Situation Gefangene ihrer eigenen universalistischen Doktrin: Wenn die Menschenrechte ausnahmslos für alle gelten sollen, dann fällt es schwer, die "Ausgrenzung" von Afrikanern und Orientalen aus der Wohlstandszonen oder gar Abwehrmaßnahmen gegen Flüchtlinge zu rechtfertigen. Nachdem man sich von Kriterien wie Nation, Volk oder gar "Rasse" mit moralischer Emphase verabschiedet hat, fehlen dazu einfach die argumentativen Ressourcen.

Bethmann
18. Juli 2015 16:22

Die Frage nach den 'Gründen' erübrigt sich.

Es ist ein Zusammenspiel von gesellschaftspolitischen Ordnungsvorstellungen und ökonomischen Nützlichkeitsüberlegungen. Niemand regiert die Welt: Weder die Amerikaner, noch die Bilderberger noch irgendeine diffuse 'Finanzelite'.

Wichtig ist einzig die Frage, was jetzt zu tun wäre. Es würde mich wirklich freuen, wenn ich hier weniger Bibelzitate, pseudointellektuelle Briefrhetorik aus dem 18. Jahrhundert und Paraphrasen irgendwelcher unbedeutender rechter Philosophen lesen würde und mehr Lösungsvorschläge.

Es wäre wichtig ein Bild von demjenigen Deutschland zu entwerfen, das wir haben wollen. "Wir wollen unser altes Deutschland zurück" reicht da nicht. Es soll doch, denke ich, ein Deutschland der traditionalen Bindungen, der Familie, der Ortsgemeinschaft, des nationalen Selbstbewusstseins sein, oder? Solange man mit einer rechten Systemalternative keine progressive Zukunftsvision verbinden kann, hat man in der öffentlichen Diskussion so oder so keine Chance.

Und: Warum nicht ein Lesezeichen setzen? Warum nicht sagen: Wir akzeptieren keine Einbürgerungen seit diesem oder jenem Stichtag und im Falle des Machterhalts werden wir uns auf diese Aussage berufen?

Es bedarf, um meine ungeordneten Gedanken zusammenzufassen, eines Manifests, in welchem irgendjemand eine Ordnungsvorstellung vom zukünftigen Deutschland entwirft und was genau dafür passieren muss (auch: wer dieses Land verlassen muss). Das wäre nötig. Keine weiteren Diskussionen über das 'Wieso?'

Bethmann
18. Juli 2015 16:25

Ach und noch ein kleiner Nachtrag: Wäre dieses Deutschland ohne den großen Austausch denn bedeutend lebenswerter? Ein Land, in dem niemand mehr an irgendetwas gebunden ist außer dem Konsum und dem Willen zur Selbstverwirklichung?

Wir brauchen neben einem politischen Umbruch auch eine innere Erneuerungsbewegung. Noch sind, zumindest auf dem Land, Anknüpfungsmöglichkeiten da: Support your local Schützenverein.

Waldgänger
18. Juli 2015 16:59

Die Frage, in welchem Maße diese bizarre Masseneinwanderung nun zentral gewollt oder gar geplant ist oder ob sie das resultierende Ergebnis verschiedener Kräfte ist, ist keineswegs so leicht zu beantworten.

Natürlich liegt zunächst einmal die Annahme nahe, dass die Eliten des angelsächsischen Imperiums aus bestimmten eigennützigen Gründen die Einwanderung unterstützen und forcieren.
Zu diesen Gründen zählen die soziokulturelle Destabilisierung der europäischen Nationalstaaten ebenso wie die Demontage der Reste der Demokratie und die Einschränkung von Bürgerrechten wegen "rassistischer Vorfälle". Hinzu kommt das Interesse an Lohndumping und vielleicht sogar an einem größeren Arbeitskräfteangebot in der Gefängnisindustrie (Ulfkotte).

Andererseit ist @ Zadok Allen zuzustimmen:

Und – eben dies ist das Bizarre – dasselbe auch in Nordamerika, wie bereits angemerkt wurde. Die Herrschenden sind nicht so dumm oder verblendet, daß sie nicht wüßten, daß ihre Macht indirekt auf den kognitiven und physischen Leistungen von Europäern ruht, hier wie dort: weder die ökonomischen Prozesse, noch der massenmediale Apparat, noch auch die militärischen und geheimdienstlichen Machtmittel des Imperiums könnten ohne die Europäer in gewohnter Effizienz funktionieren.

Von daher könnte auch gemutmaßt werden, dass die Einwanderung von den Eliten nur für einen bestimmten Zeitabschnitt als Waffe und Instrument zum Umbau Europas vorgesehen ist.
Dieser Zeitraum könnte zehn oder 15 Jahre umfassen.

Wäre das Ziel erreicht (Umbau der europäischen Staaten in ein autoritär-technokratisches EU-System), so würden die Grenzen wieder undurchlässiger.

Man könnte allerdings auch die Arbeitshypothese aufstellen, dass die aktuellen Prozesse von den Eliten gar nicht so sehr zentral geplant werden, sondern längst - mehr als man annimmt - Eigendynamik gewonnen haben.

Im Gegensatz zu manchen anderen bin ich der Meinung, dass die meisten großen Prozesse nicht monokausal erklärbar sind (z.B. durch das Wirken einer geheimen Weltregierung), sondern in aller Regel aus einer Gemengelage von verschieden(!) Ursachen, Interessen und insbesondere von sich gegenseitig verstärkenden Entwicklungen zu erklären sind.

Diese Eigendynamik des Prozesses wird angeheizt durch ...

* die schiere Masse der Einwanderungswilligen,

* massive Unterstützung der Einwanderung durch eine neokommunistische extreme Linke,

* teilweise verselbständigte linkslastige Medien,

* ein einwanderungsförderndes Rechtssystem (Asylrecht, sozialstaatliche Transferleistungen), das aber von den verschiedenen politischen Kräften aus unterschiedlichen parteitaktischen Gründen nicht zum Gegenstand einer nötigen Grundsatzdebatte gemacht wird,

* Migration als boomendes Geschäftsmodell für mafiöse Banden, unsere Sozialindustrie und bestimmte andere Wirtschaftszweige,

* Kauf von Politikern/Journalisten durch die Nutznießer der Migration,

* politischer Wille zur Destabilisierung bestimmter Regionen.

Die Liste ist gewiss noch nicht vollständig.

***

Angesichts der Wichtigkeit der Thematik möchte ich ebenfalls anregen, dass es eines permanenten Diskussionsstranges allein zu diesem Thema bedarf.

Bethmann
18. Juli 2015 17:01

Mist! Jetzt muss ich doch noch einen dritten Post verfassen (Tut mir leid. Womöglich kann man die drei ja zusammenklamüsern?)

Da ich eben Vorschläge eingefordert habe, ohne welche zu machen, hier ein paar Ideen:

1. Mediale Kampagne (vll. angefangen via Facebook und mittels Aufklebern) gegen die politische Desavouierung des Stammtisches. 'Mein Stammtisch gehört mir' o.ä. Kann ja durchaus ironisch-witzig anfangen, im Kern aber letztlich politisch sein. In den 50er Jahren hätte man die politische Welt des einfachen Deutschen nicht derart aus dem öffentlichen Diskurs heraushalten können, weil der Stammtisch ein Gegenstand des Respekts gewesen ist, nicht der Belustigung und der intellektuellen Selbstaufgeilung. Der Stammtisch ist eine deutsche Institution und für viele ein fester Bestandteil ihrer Heimat. Würde man den einfachen Deutschen vom Erziehungsobjekt zur politischen Richtschnur wiedererheben, würde sich politisch bereits einiges ändern (Ausweitung des argumentativen Rahmens einer Rechten).

2. Deutsches Brauchtum wieder aufrichten. Auch das muss ja nicht altbacken und uncool sein. Aber in einer Gesellschaft, in der jede Reminiszenz an Märsche, Trachten, Dialekt etc. als rückständig dargestellt wird, muss man sich über nichts mehr wundern. Auch das kann ja via Facebook o.ä. beginnen und sich dann in die Massenmedien hinein ausweiten. Ein Versuch wäre es wert. Man kann da auch ganz harmlos beim Kölner Karneval anfangen und sich dann langsam zum Dialektverein vorarbeiten. Diesen vorpolitischen Raum gilt es zu bearbeiten.

Der Gutmensch
18. Juli 2015 19:54

@ Zadok Allen

Es wäre schon einiges erreicht, würde man nicht beständig in die falsche Richtung schauen. Beispiel: "Bürgerkrieg". Welche Bürger sollten noch die Muße aufbringen, sich gegenseitig zu bekriegen, wenn es vordringlichere Fragen zu klären gibt? Fakt ist nämlich, dass in Deutschland mittlerweile in beunruhigenden Größenordnungen unregistrierte Illegale herumstreunen. https://www.br.de/nachrichten/fluechtlinge-aufnahme-bayern-108.html

Das ist mitnichten eine Petitesse. Denn selbstverständlich kann man die innere Sicherheit nur gewährleisten, wenn man den Zugang kontrolliert; mindestens innerhalb des Schengen-Raumes. Identitätslose, die in Europa theoretisch Straftaten begehen könnten, die man nicht verfolgen kann (weil man diese Straftaten ja keiner Person zuordnen kann) und an denen theoretisch ebenso unregistriert Straftaten begangen werden könnten (denn wie sollte man einen Identitätslosen vermissen), beerdigen die innere Sicherheit, auf die die Bürger einen Anspruch haben; genau deshalb haben sich die Bayern auch offiziell an den Bundesinnenminister gewandt. Ich würde diese Verantwortung dafür auch möglichst weit von mir weisen!

Als Australien noch ein Problem mit illegalen Einwanderern und die Abschiebegefängnisse im Land hatte, empfahl es sich übrigens gar nicht, auf der Straße irgendwie unliebsam auf sich aufmerksam zu machen und den Pass nicht dabeizuhaben. Aber Australien war und ist ja auch an der inneren Sicherheit seines Landes interessiert.

Ich meine daher, wir haben den Punkt des "wir haben keinen Plan, außer, die Maschine am laufen zu halten" längst überschritten; egal, was der Bausparer behauptet. So, wie es derzeit läuft, steuert das Land direkt auf eine Ausnahmesituation zu. Die Verantwortlichen legen die Hände in den Schoß.

Der Gutmensch.

Carl Sand
18. Juli 2015 20:14

@Zadok Allen

"Man muß ja davon ausgehen, daß die bisherige „ethnische Konfiguration“ Europas und Nordamerikas den Interessen des angelsächsischen Imperiums auf ganzer Linie dienlich und nicht etwa abträglich war!
Warum also jener katastrophale „change of policy“? Es leuchtet mir ein, daß man ein paar Millionen Einwanderer nach Europa einschleust, um Unruhe zu stiften, die Einschränkung von Bürgerrechten zu „begründen“, die Nationalstaaten zu schwächen".

Nur eine These, aber interessant und von einem der Hohepriester selbst:

https://www.youtube.com/watch?v=TOjckJWqb0A

Wirtswechsel.

Dies könnte die irrationale Destruktionspolitik, die die VSA gegen Russland und insbesondere im Nahen Osten betreiben erklären. Die Schaffung von failed states in Syrien, Lybien etc. durch hirnrissige Interventionen habe ich nicht verstehen können und für eine Gefährdung Isreals und der VSA gehalten, was den Interessen der maßgeblichen Lobbygruppen eigentlich bisher vollständig widersprach. Allein durch die Schaffung von rassepürierenden Flüchtlingsströmen war das nicht zu erklären.

Offenbar soll China auf lange Sicht weltweit den jetzt ANZURICHTENDEN Müll wegschaffen, wenn der Nahe Osten, Afrika, Europa und der Exwirt USA nur noch aus failed states oder Coudenhofe-Hominiden bestehen. Denkbar sogar, die Entwicklung durch Katastrophen zu beschleunigen, siehe neue Spannungen mit Russland. Der Erreger spingt weiter. ChWo statt Pentagon.

Carl Sand
18. Juli 2015 20:26

@Konservativer

Schlidwall?

1. Welcher Schlidwall?
Welcher Kampf? Kämpfen lehnt der Konservative doch ab. Was für eine, pardon, ekelhafte Hybris, sich anzumaßen, Gruppen wie die Identitären "anleiten" zu können. Zu dürfen! "Konservative" hatten ihre Chance.

2. Vertrauen
Oh, mir könnten Sie vertrauen. Loyalität ist sogar einer meiner Charakterfehler - jedenfalls was den eigenen Vorteil angeht, bin ich eher ZU loyal.

Das Problem ist, dass ICH den "KONSERVATIVEN" nicht genug vertrauen würde. Aus Erfahrung.

3. Nocheinmal - welcher Schildwall, bitte?
Die Erfahrung zeigt, dass eher der Erfinder der Antideutschen zum Patriot wird, als dass sich drei "Konservative" auf irgenteine Aktion einigen können, ohne sich gegenseitig in die Pfanne zu hauen.

Nein, als "Berserker" werden Sie und Ihresgleichen mich nicht verheizen können. "Offiziere" mit Halsschmerzen hatten wir genug.

Ich suche eher nach Aktionen, die ein Einzelner durchführen kann -
denn: Kameraden wird er nicht finden!

Wohlgemerkt - man braucht dafür nur einen Edding, ein paar Aufkleber, ein Bettlaken über einer Brücke oder ähnliches. Die Antifa ist recht kreativ, auch ohne echte Sach- oder gar Personenschäden (obwohl sie so etwas ebenfalls tun) ihren Zielpersonen Freude zu bereiten. Anonym, feige und gefahrlos. Also genau richtig.

Den Elser - oder Sand im Original machen bringt nur in sehr ausgewählten Situationen etwas - aber den Elser mag ich. Sehr!

Gustav Grambauer
18. Juli 2015 20:58

Zadok Allen

"Daher die dringende Bitte: es bedarf eines eigenen Diskussionsstranges hierzu."

Bin sofort dabei, gebe aber einiges zu bedenken:

Die Ebene der Geostrategie im herkömmlichen Sinne genügt nicht. Wir stehen inmitten von Titanenschlachten, wobei z. B. "linke" und "rechte" Parteien nur die Karikaturen, die Zerrfratzen der "Titanen" auf dem physischen Plan sind. So wie man Rußland nicht mit Erdölstatistiken versteht, führt es nur in die Irre, bspw. "die bisherige 'ethnische Konfiguration' Europas" ohne das Wissen, was eigentlich eine Volksseele und ein Volksgeist sind, zu betrachten.

https://anthrowiki.at/Volksseele
https://anthrowiki.at/Volksgeister

(Dies soll zugleich als meine Antwort an den Troll von Beitrag Nr. II gelten, der geschrieben hatte

"... frage mich, was ihr neuen rechten ständig mit eurer ethnokulturellen identität meint und damit sagen wollt. was macht denn die dt kultur eurer meinung nach aus? tugenden wie fleiss und pünktlichkeit? sowas gibts auch bei den franzosen, türken, japanern, ...,")

Wer sich jetzt wegen "Spintisiererei" mokiert, dem halte ich entgegen, daß die Umvolker ihrerseits selbstverständlich mit okkulten Mitteln arbeiten. Wer da verstandesmäßig-analytisch herangeht, kann nur auflaufen und wird das Hohngelächter der "Titanen" nicht einmal hören. Die Literatur, die manche unter "utopisch" kategorisieren, von Huxleys "Schöner Neuer Welt" bis Mereschkowsks "Das irdische Paradies", ist Einweihungsliteratur. Selbst der Marxismus-Leninismus wird heute von seinen Gegnern (uns...) noch nicht als eine okkulte Initiationswissenschaft bzw. als luziferischer Guru-Kult verstanden, trotz aller Offensichtlichkeit.

Wer etwas gegen die Anthroposophie hat, dem sage ich, daß sie selbstverständlich nicht der einzige Zugang ist.

Auch der Osten "mischt" (hihihi) kräftig mit. Falls Sie Englisch verstehen, dann lesen Sie das hier:

https://www.openmarga.net/wiki/index.php?title=Society_Building

Es handelt sich um die erste (seit Ende der 60er Jahre in Deutschland aktive)

https://www.anandamarga.de/

Politsekte, die im Wesentlichen nur rassengemischte Ehen segnet - und damit Modellcharakter für die NWO bei ihrem Verbot rassenhomogener Ehen in mittelfristiger Zukunft hat. Studiert man diese Sekte ein wenig näher, weiß man noch so manches andere was auf uns alle zukommt und woher es sich auf okkulter Ebene speist.

Erst auf dieser Ebene kommt man ein klein wenig an Ihre Fragen heran.

Ein anderes Thema wäre, neben Jesuiten, Freimaurerei usw., die Position der Endzeit-Sekten wie der Chabad Lub im Machtgefüge der westlichen Eliten, was z. B. Wolfgang Eggert zu seinem Lebensthema gemacht hat. Erst vor diesem Resonanzboden versteht man die Rolle Israels und der Säkularjuden wie eben Gysi angemessen, und damit den sogenannten "Holocaust", der wiederum ein nicht unmaßgeblicher Schlüssel zum Verständnis der inkrimierten Vernichtungspläne ist.

Ein weiteres Thema wäre der Kalergi-Plan. Ich weiß von einigen judo-brito-philen Sezessionisten, daß man dieses Thema so gar nicht gern hat. Ausweichend wird behauptet, es handle sich bei den "heißen" Passagen in "Praktischer Idealismus" um Mißverständnisse in dem Sinne, daß C.-K. einen nüchternen Ausblick auf die Zukunft geliefert habe, der angeblich nicht das geringste mit seiner eigenen Intention zu tun hätte ("Eeeey, es ist nicht so wie du denkst"). Auch das müßte dann mal auf den Tisch und in aller Offenheit sortiert werden. (Man sollte dabei nicht fanatisch ins andere Extrem verfallen wie etwa Honsik.)

- G. G.

Harald de Azania
18. Juli 2015 21:43

Verehrte Diskussionsverliebte,

Nur kurz:

1. in Suedafrika hat kein "Bevoelkerungsaustausch" stattgefunden, da die Schwarzafrikaner (Bantu) immer eine grosse Mehrheit hatten. Dies ist nur bis 1994 verfassungsmaessig nicht zum Tragen gekommen.

2. Die weisse Bevoelkerungsgruppe verzichtet keinesfalls auf Opposition, im Gegenteil. Die DA hat erfolgreich die meisten Weissen, Colourdes und Inder gesammelt und bekommt auch immer mehr Stimmen von Schwarzen.Tendenz: stark steigend.

3. Der allergroesste Teil der urbanen Schwarzen ist oder will sich in die moderne Industriegesellschaft assimilieren, zum grossen Aerger spinnerter "Afrikanisten". Dazu kommt eine starke christliche Bindung, die ebenfalls die Assimilation unterstuetzt.

4. Der schwarze Mittelstand wird immer zahlreicher und staerker und ist und wird damit zu einer wichtigen Stuetze der modernen Industriegesellschaft. Und viele haben strenge Standards, da wuerden sich windelweiche Europaer wundern ...

5. Kulturnihilisten gibt's hier fast nicht, wenn, dann unter einigen weissen Studenten ( "White privilege Project", genannt "White trash project :-) ) und diese Typen haben wir "unter Beschuss".

6. Die kulturelle Hegemonie ist abendlaendisch-christlich- kulturkonservativ gestimmt. Dasz veroeffentlichte Meinung mit der oeffentlichen manchmal nicht uebereinstimmt gibt es auch hier, aber niemand laesst sich hier den Mund verbieten.

7. Kriminelle Segmente sind fuer all ein Problem aber nicht spezifisch "anti-weiss", einfach voellig enthemmte, schamlose, brutale Elemente ohne jeden Standard an deren Liquidierung wir arbeiten.

8. Ich wuerde gerne einmal eine Hundertschaft Suedafrikanischer Polizei in Deutschland bei der Arbeit sehen, Ihr wuerdet es geniessen und die Gutmenschen in Ohnmacht fallen.

9. Traditionell am Lande lebende Schwarze sind friedlich und stoeren nicht.

10. Suedafrika ist anders, unsere Probleme, besser herausforderungen sind anders als Eure. Ihr seid in grosser Gefahr, unsere Probleme liegen in Staatsverschlampung die aber ( noch) reparierbar ist.

11. Bis 1990 hat die Linke Unsinn ueber ZA geredet, jetzt ( manchmal) die Rechte. Seufz!! Werden wir einmal realistisch bewertet ?? Bittschoen .....

HdeA

enickmar
18. Juli 2015 22:16

@ Zadok

Und – eben dies ist das Bizarre –

Das wird auch weiter funktionieren. Man benötigt in der modernen, technologisierten Welt für entsprechende Aufgaben vermutlich nur eine ganz kleine "Funktionärsschicht" ... Die Brasilien-Option ist ja auch ein Projekt für "Eliten". Also wenige. Der Rest "verslumt" dann eben.
Und wenn man dafür - zumindest teilweise - begabte Nicht-Europäer einsetzen kann, geht das ja sogar auch noch.

der demograph
18. Juli 2015 22:33

Harald de Azania:
die Bantus kamen in Südafrika erst wenige Jahre von den Europäern an, sie stellten also nicht immer eine Mehrheit. Sie haben in Südafrika wie an den Stationen davor die Khoi und ähnliche Völker vertrieben und/oder ausgelöscht. Heute leben in anderen Ländern Khoi und ähnliche Völker in brutaler Sklaverei bei Bantus, insgesamt sind sie nur noch eine marginale Randgruppe im ganzen südlichen Afrika.

enickmar
18. Juli 2015 23:35

@ Schäfer

Warum gibt es überhaupt Frontex?

Die Antwort liegt vielleicht schon in der Frage selber, wenn man sie etwas anders versteht.
Warum nützt Frontex überhaupt nichts ? Genauer: Warum nützt Frontex den Eindringlingen ?

https://www.welt.de/politik/ausland/article141674848/Frontex-rettet-etwa-4000-Fluechtlinge-im-Mittelmeer.html

der demograph
18. Juli 2015 23:43

@ Leni
"zutiefst in der Potenz verunsichert" ist einer diese nach 68-er, Psychoanalyse Ausdrücken die ich lese und höre seit ich 12 bin, und bei denen ich bis heute nicht weiß was gemeint ist.
Es gibt jedenfalls diese Theorie dass die unterschiedlichen Wirtschaftsformen in der verschiedenen Weltregionen verschiedene Anreiz- und damit auch Selektionssysteme auf dem Partnermarkt bedingten, und damit über die Jahrtausende über sexuelle Selektion tatsächlich genetisch festgelegte Unterschiede zwischen den Populationen und insbesondere dem Geschlechterverhältnis in den Populationen entstanden sind. In Subsaharaafrika herrschte tropische Landwirtschaft vor, eine Landwirtschaft in der Frauen in der Lage waren das ganze Jahr über (keine Vorratshaltung) und mit vergleichsweise leichter Arbeit (keine schweren Böden die aufgebrochen werden müssen) sich und die Kinder zu versorgen. Männer waren also wirtschaftlich weniger wichtig und mussten um auf dem Partnermarkt eine Chance zu haben mit anderen Qualitäten trumpfen: gute Physis, tiefe Stimme, Wagemut, Tanz und Musik - also alles was einen Verführer ausmacht. Das andere Extrem war Nordostasien. Harte und lange Winter, Landwirtschaft die von Männer erledigt wurde. Hier hatte der Mann Erfolg auf dem Partnermarkt der gut wirtschaftete, und die Frauen mussten den Männern gefallen. So wurden die ostasiatischen Populationen im Hinblick auf weibliche Attraktivität selektiert (was dann heute ostasiatischen Männern auf den internationalen Partnermarkt zum Nachteil wird, denn wenn eine ganze Populationen im Hinblick auf weibliche Attraktivität selektiert wird, dann gilt das auch für die Männer). In Subsaharaafrika, insbesondere Westafrika wie gesagt genau das Gegenteil. Europa befindet sich irgendwo in der Mitte zwischen den beiden Extremen, entsprechend dem typischen von Rushton beschriebenen Muster.
Heutzutage ist das europäisch-asiatische Modell der männlichen Attraktivität - also soviel zu schaffen und zu produzieren soviel wie möglich um attraktiv zu sein - nicht mehr gefragt, da jeder und insbesondere jede durch den Wohlfahrtsstaat eh schon versorgt ist. Also gerade die Zivilisation die von einem bestimmten Typus Mann gerade aufgebaut wurde um Frauen zu gefallen macht genau diesen Typus Mann auf dem Partnermarkt überflüssig. Außerdem ist im Zuge der Emanzipation das ideal entstanden dass Männer ständig um die Gunst von Frauen werben sollen in dem sie den Don Juan spielen. In Verbindung von massiver Zuwanderung aus insbesondere Westafrika hat sich dadurch eine Situation ergeben in der viele europäische Männer ein Spiel mitspielen das sie nicht gewinenn können.

@ Hühnerbaron

die Strategie Männern klar zu machen was die mehrheitlich männliche Einwanderung und dazu noch die Einwanderung aus Gebieten in denen Männer leben die von Frauen als besonders attraktiv angesehen werden für sie auf dem Partnermarkt bedeutet wird nur schwer aufgehen. Zu stark ist feministische Reflex bei Männern, das heißt der vorauseilende Gehorsam gegenüber den Interessen von Frauen. Zu groß die Versuchung durch Unterstützung des Zuwanderung sich noch die letzten Chancen auf dem Partnermarkt zu wahren. Konkret: als Antifa im Refugee Camp doch auch mal mit einer Antifa Frau zusammen zu kommen, obwohl die meisten dieser Frauen an den Refugees interessiert sein werden. Im Übrigen denke ich nicht dass Westafrikaner Europäern in allem überlegen sind. In ziemlich relevanten Sportarten sind sie es nicht, etwa MMA und Strongest Man Wettbewerbe.

@ Zadok Allen
ich habe noch mal nach den Zahlen geguckt ich hatte etwa 100 Mio Amerika vs 50 Mio Subsaharaafrika für 1500 im Kopf. Die Schätzungen schwanken aber für beide Regionen zwischen 50 und 100 Millionen, es war also etwa gleich viel. Was aber natürlich trotzdem beachtlich ist: von etwa gleichem Stand 1500 zu heute etwa 60 Mio amerikanische Umwohner plus ein paar Mestizos vs weit über 1 Milliarde Subsaharaafrikaner inklusive Diaspora. Ich denke die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner nach 1500 ist eine der traurigsten der letzten 500 Jahre.

enickmar
19. Juli 2015 00:03

@ Schäfer

Argumentative Ressourcen finden sich immer.

Wenn man Völker- und Menschrecht im Ausland brechen will, finden sich eben diese als Argument es zu tun (MenschrechtsIntervention©).

Wenn man Völker-, Menschen-, EU-, Asyl- und Grundgesetz im Inland brechen will, finden sich genau die gleichen Argumente es zu tun (MenschenrechtsInvasion©).

Ähnliche Argumentation ließe sich auch beliebig dazu verwenden, wiederum das Gegenteil zu betreiben (MenschenrechtsDeportation©).

Genau das wurde/wird ja bei den deutschen Vertrieben u.a. gemacht. Je nach Bedarf sind die jeweiligen "Objekte" böse/Verbrecher und müssen vertrieben oder bombardiert werden. Natürlich alles immer für Menschenrecht und Weltfrieden.

Alles was man dazu braucht sind die Medien, welche das ganze entsprechend verkaufen. Dann kann man alles und das Gegenteil immer mit Menschenrecht und Weltfrieden rechtfertigen.

Die Mohammedaner sind übrigens für dieses Spiel geradezu perfekt geeignet. Je nach Bedarf fordert man ihr Menschenrecht und Religionsfreiheit usw., oder man holt eben die Fratze des Islamismus aus dem Schrank.

enickmar
19. Juli 2015 00:16

PS: @ Schäfer

Es wäre vermutlich ein Leichtes den Asyl-Ansturm sofort zu stoppen, wenn man argumentativ die Islamtotalitarismus- und Terrorkarte spielen würde. Man betreibt doch mit diesem Argument sogar in aller Offenheit ein KZ in Guantanamo. Menschenrechte stehen der Durchführung da niemendem argumentativ im Weg.
Möglichweise will man die Terrorkarte ja aber noch auf andere Weise im Innnlad spielen und nicht schon an den Grenzen ... Wer weiß ...

Eveline
19. Juli 2015 07:47

Gustav Grambauer

https://www.youtube.com/watch?v=bOWfUJ5g2tg

CCA Aktiengesellschaft in Amerika, steigende Kurse.

60 Gefängnisse haben 80 000 Gefangene.

Pelzig bringt das auf den Punkt, denn viele Menschen haben in Deutschland ein "Anlageproblem."
Ihre Gedanken, das dies eine Ursache für die Menschenflut ist, ist nicht so weit hergeholt.

Götz Kubitschek
19. Juli 2015 09:54

badeschluß!
gruß! kubitschek

Andy
25. Juli 2015 17:26

Eine Nation definiert sich ja nicht über Biologie ihrer Träger sondern Kulte und Praktiken, ihre Kultur. Darum ist natürlich das Ziel mit möglichst inkompatiblen Kulturen in die Suppe zu spucken, um gewissermaßen ein neues Betriebsystem, das der kapitalistichen Globalisierung, aufzuspielen.

"Politische Themen werden unabhängig davon zunehmend ethnisch aufgeladen sein und die Interessenkonflikte zwischen Gruppen sowie Ansprüche von Minderheiten gegenüben den vorläufigen Mehrheiten zum Gegenstand haben."

Wer das spielt funktioniert im Sinne des Plans die Menschen gegeneinander auszuspielen.

Man könnte sagen, die imperialen Strategien der Kolonialpolitik, und ich meine jetzt nicht so unbeholfene wie die Wilhelm II, werden in ihren Ursprungszentren angewandt. Divide et impera.

Die Superdominanz der englischen Sprache ist die treibende kulturvernichtende Kraft, die unser Volk bedroht, nicht der einzelne Afrikaner, der in Deutschland was zu fressen sucht, oder der Moslem, der seine konservative Religion gegen die Kräfte der Globalisierung politisch dumm-aggressiv verteidigt.

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