Sezession
9. September 2015

Veranstaltungen gegen die Flut: Lehnert & Kubitschek mit COMPACT in Berlin und Dresden

Nils Wegner / 33 Kommentare

compactWoher kommt die Flut, die genau jetzt über Deutschland hereinbrandet, und wohin treibt sie uns? Berechtigte Fragen, die man auf den üblichen medialen Kanälen nicht thematisiert sieht – von erwartbaren Jubelschreien à la »die Bundesrepublik kann sich endlich zum Guten verändern« einmal abgesehen. Die Sezession widmet sich seit langem intensiv dieser Thematik; nun tritt Compact mit einer Spezialausgabe und zwei Veranstaltungen an ihre Seite.

Nils Wegner

Nils Wegner ist studierter Historiker und arbeitet als Übersetzer und Lektor.

  • Am 16. September werden Martin Müller-Mertens und IfS-Leiter Dr. Erik Lehnert gemeinsam das neue Compact-Spezial "Asyl. Die Flut – So wird Deutschland abgeschafft" und die IfS-Studie zur "Flüchtlingsindustrie" vorstellen. Das Compact-Heft beleuchtet die verschiedenen Aspekte der absichtlichen Selbstunterminierung, der sich Gesellschaft und politisches System durch das Öffnen aller Tore für den unkontrollierten Hereinstrom von "Flüchtlingen" aussetzen. Die IfS-Studie analysiert das erschreckende Ausmaß des Geschäfts mit dem Asylansturm und zeigt, wer in Deutschland von dieser Katastrophe profitiert.
    Die Veranstaltung inklusive Vorabverkauf des Themenhefts findet im von den Berliner zwischentagen her bekannten AVZ Event Logenhaus in der Emser Straße 12, 10719 Berlin statt. Einlaß ist ab 18:30 Uhr; eine eigene Facebookseite findet sich hier.
  • Am 24. September kommen mit Götz Kubitschek und Jürgen Elsässer die verantwortlichen Redakteure von Sezession und Compact in Dresden zusammen. Auch hier wird die Flüchtlingskrise Thema sein: »Wo soll das enden?« ist die Frage dieser Zeit, und darum soll es auch in der Podiumsdiskussion zwischen diesen beiden Protagonisten der Gegenöffentlichkeit gehen. Dabei wird auch Jean Raspails prognostischer Roman "Das Heerlager der Heiligen" Thema sein - über dieses Buch haben Elsässer und Kubitschek ein sechs Seiten langes Gespräch geführt. Es ist der aktuellen Compact-Ausgabe abgedruckt.
    Veranstaltungsort ist das Feldschlößchen, Budapester Straße 32 in 01069 Dresden; Beginn ist um 19:00 Uhr. Genaueres sowie Anmeldeinformationen finden Sie hier.

Nils Wegner

Nils Wegner ist studierter Historiker und arbeitet als Übersetzer und Lektor.


Kommentare (33)

Strogoff
9. September 2015 17:01

Noch eine Armerkung von mir für den geneigten Leser dieser Seiten:
Auch Manfred Kleine-Hartlage ist in der aktuellen Compact mit einem Beitragl vertreten und in der letzten Ausgabe war ein Artikel von Lichtmesz abgedruckt. Ergo in der Zeitschriftenhandlung ruhig mal zugreifen und bekannte Gesichter entdecken.

Pommes
9. September 2015 17:13

Ich werde zwar nicht anwesend sein können, aber ich freue mich schon sehr auf die Aufnahmen des Abends. Das letzte YT-Video mit J. Elsässer zusammen mit G. Kubitschek hat mir sehr gefallen. Auch die darauffolgende Diskussion hier im Kommentarbereich an denen ebenfalls beide Protagonisten teilgenommen haben, haben einen bleibenden guten Eindruck von Herrn Elsässer bei mir hinterlassen.

https://juergenelsaesser.wordpress.com/2015/04/24/pegida-was-nun-debatte-kubitschekelsasser-geht-weiter/

Der_Jürgen
9. September 2015 20:38

Ich lese regelmässig drei Blogs: Sezession im Netz, Elsässers Blog und PI.

PI ist vom Niveau der Beiträge und vor allem der Kommentare her der am einfachsten gestrickte dieser drei Blogs, und seine prozionistische Ausrichtung nervt mich, aber er liefert eine Fülle nützlicher Informationen über den alltäglichen Irrsinn und vermittelt einen Eindruck davon, was der Normalbürger - der Sezession kaum lesen wird und bei den geistigen Höhenflügen eines Lichtmesz nicht mithalten kann - denkt und fühlt.

Sezession ist intellektuell sehr anspruchsvoll; Kommentare von niedrigem Niveau finden sich hier kaum. Kritisieren kann man allerdings, dass viele Beiträge allzu abgehoben von der Realität sind und sich die Leserkommentare oft nicht auf das Thema des Artikels beziehen. Beim einen oder anderen Debatteur drängt sich der Eindruck auf, es gehe ihm vor allem davon, seine Belesenheit unter Beweis zu stellen.

Elsässers Blog liegt intellektuell in der Mitte zwischen PI und Sezession, hat aber den Vorzug, strikt realitätsbezogen zu sein. Elsässers Querfrontstrategie spricht mich sehr an.

Die Kooperation von Kubitschek und Elsässer betrachte ich als Glücksfall und als Beweis dafür, dass die Querfront möglich ist. Ideologische Unterschiede zwischen den beiden gibt es natürlich nach wie vor, aber diese müssen angesichts der akuten Bedrohung Deutschlands in den Hintergrund rücken - was beide Männer begriffen haben. Nun wollen wir hoffen, dass sich in Deutschland bald viele Kubitscheks und viele Elsässers zu Wort melden werden.

Waldschrat
10. September 2015 03:21

Meine Hoffnung ist, daß angesichts des Ernstes der Lage Elsässer und Kubitschek sich nicht nur zum Diskutieren treffen, sondern auch gemeinsames aktives Handeln beratschlagen. Wenn es - zu meinen Lebzeiten jedenfalls - je die Notwendigkeit einer Querfront gab, dann jetzt. Wir, damit meine ich sowohl Elsässers Lager als auch das der Sezession, sind wenige und randständig, umso wichtiger wäre es, die Kräfte zu bündeln.

Hartwig
10. September 2015 05:27

Viel Erfolg für die beiden Veranstaltungen, das hört sich doch recht vielversprechend an. Als Hamburger und noch Berufstätiger werde ich wohl leider nicht teilnehmen können, aber ich glaube, daß es im Nachgang die Möglichkeit geben wird, über Film- und Textberichte das Geschehene nachzuverfolgen.

Bei aller Ohnmacht gegenüber dem schleichenden Niedergang unseres Volkes ist es doch ermutigend zu sehen, daß es hier und da doch noch kompetente und mutige Deutsche gibt, die sich dem scheinbar Unweigerlichen widersetzen. Vor allem gefällt mir, daß sich hier, um dieses Klischee mal zu verwenden, Linke und Rechte zusammentun, um gemeinsam für das Überleben des deutschen Volkes zu kämpfen. So soll es sein.

Meier Pirmin
10. September 2015 13:32

@Der_Jürgen. Zu Ihrem gemotzten Thema bei Sezession "Belesenheit unter Beweis stellen" beachten Sie allenfalls meinen Beitrag am Schluss der Debatte zu Martin Sellner von dieser Woche.

Um gleich noch ein Beispiel vom Anfang des Sellner-Beitrages zu bringen: Wenn etwa Begriffe wie "Volksvergessenheit", ein Wort, das Sellner braucht, auf Turnvater Jahn zurückgeführt werden, oder die Begriffsgeschichte von "Uberfremdung" dargelegt wird, desgleichen Polemik wegen "Joint in der Fresse" mit dem Drogenkenner Ernst Jünger gekontert, geht es, wie bei Hinweisen auf den Antaios-Autor Lisson, nie bloss um Demonstration von Belesenheit. Bei einer reflektierten Debatte sollten die Leute, sogar die Autoren, jeweils wissen, woher ihre Begriffe kommen und worüber sie eigentlich reden. Manchmal kommen auch, nicht nur wie oft bei den Linken, verbale Eigentore vor. Sie sehen aber richtig, dass bei "Sezession" in der Regel ein höherer, im Einzelfall differenzierterer Reflexionsgrad vorliegt. Es ist keine Kleinigkeit, diesem Erfordernis von Beitrag zu Beitrag nachzuleben. Ich hege den Verdacht, dass die Autoren und Blogger sich mit ihren besseren Beiträgen umstrittener machen als mit angeblichen oder wirklichen Entgleisungen, weil ein geistiges Leben in dieser Richtung an Hochschulen und in den Mainstream-Feuilletons nicht vorgesehen ist. "Faschismus" ist bekanntlich keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

Ich habe, wie anscheinend ähnlich Pfarrer Wawerka, Meinungsverbrechen nie als solche anerkannt, aus diesem Grunde für einen marxistischen Kollegen mit ziemlich radikalen Ansichten eine würdige Abdankungsrede gehalten, attestierte ihm sogar einen "Sozialismus des Herzens", was sonst nicht mein Ding wäre. Ich habe die Literatur der Linken oft meinerseits gelesen, weil dort oftmals mehr "Munition" zu holen ist, als man glaubt und weil es auch dort nicht nur "Gutmenschen" bzw. "Schlechtmenschen" gibt. Soviel zum Nutzen und Nachteil der zwar nicht zu überschätzenden Belesenheit, die mit Lebenserfahrung zu verbinden niemandem benommen ist. Der Satz von Canetti gilt trotzdem nicht allgemein: "Wer nichts gelesen hat, hat nichts erlebt."

Kaliyuga
10. September 2015 15:47

Konzentration der besten und aufrechten Kräfte ist notwendiges Gebot dieser außerordentlichen Stunde. Kubitschek und Elsässer haben Potenzial, ein jeder für sich, zusammen noch mehr.

Unser inneres Leid schwillt und drängt in konkrete Aktion. Ein Marsch der Zehntausend auf Berlin!

Arminius Arndt
10. September 2015 16:40

PI ist vom Niveau der Beiträge und vor allem der Kommentare her der am einfachsten gestrickte dieser drei Blogs, und seine prozionistische Ausrichtung nervt mich,

proisraelisch bitte und nicht prozionistisch, so viel Differenzierung muss sein, egal, was man jetzt von pi halten mag oder nicht ...

Optimist
10. September 2015 16:42

Bin ja erst seit kurzem --meist stiller-- Mitleser hier. Mir war bis dahin gar nicht bewusst, dass es eine intellektuelle rechte Szene in "good old Germany" gibt. Ich dachte immer "Rechts" bedeutet, grölender Primitivmob, der saufend Asylanten bepöbelt. Schade, dass es --aus meiner Sicht--bislang keine Partei gibt, die die Werte der Sezession gut abbildet. Vielleicht ein Grund, warum sich an der Wählerfront auch nichts entscheidendes ändert? Die Sonntagsfrage zeigt keinerlei Ausschläge...

https://www.wahlrecht.de/umfragen/

Vielleicht weil sich die Frustrierten --so wie ich-- ins Nichtwählermilieu zurückziehen? SPD/CDU/CSU kannste vergessen...Die neue AFD ist von zuviel der oben beschriebenen braunen Soße befleckt...die neue ALFA? Hm..mal sehen. Warum gibts eigentlich nicht die Sezessionisten? :-)

Dresdner
10. September 2015 18:54

Ich freue mich schon, dass die beiden an 24.09.15 hier in Dresden sind und werde mit Sicherheit teilnehmen!

Der_Jürgen
10. September 2015 19:40

@Pirmin Meyer

Lieber Landsmann, warum fühlen Sie sich durch meine Bemerkung, manche Debatteure auf diesem Blog wollten womöglich vor allem ihre Belesenheit unter Beweis stellen, angegriffen? Ich habe Sie ja gar nicht genannt. Wie kommen Sie darauf, dass ich bei meiner Kritik an Sie gedacht habe?

Schatten von E.
10. September 2015 21:53

Wenn sich zum Widerstand gegen die Invasion verschiedene Richtungen zusammenfinden, ist das sinnvoll.

Wir müssen jetzt das Trennende zurückstellen.

Es ist schließlich egal, ob Konservative, Patrioten oder Völkische überrannt werden.

Dennoch gibt es für mich als Völkischen eine rote Linie: Der Kampf gegen die Invasion kann nicht dazu führen, dass man die vor der großen Invasion schon in der BRD vorhandenen Millionen an ethnisch und kulturell Fremden jetzt komplett akzeptiert und man sich somit dennoch - vorausgesetzt, die Invasion kann beendet werden - quasi mit einem verlangsamten "großen Austausch" abfindet.

Deutschland ist das Land der Deutschen. Das geht nur, wenn wir hier auch wirklich unter uns sind (sehr limitierte Ausnahmen wird es natürlich geben).

Carl Sand
11. September 2015 08:36

@Optimist

Ich denke, wenn Sie hier (und anderswo - ich kann, falls Sie ursprünglich von etwas weiter links herkommen - nur als linkspatriotisches Extrem die "rote Fahne von Stefan Steins oder auch COMPACT empfehlen) weiter mitlesen, dann werden Sie feststellen, dass selbst der "Röööchte Flügel" der AfD noch immer weiter links steht, als der linke Flügel der CDU oder sogar der SPD vor 15-20 Jahren. Lesen Sie hierzu auch alte Zeitungen aus dieser Zeit und von davor.

Es ist ein Schritt, den Sie selber tun müssen, aber Sie werden feststellen, dass Sie in der Qualitätspresse, deren Wertungen Sie offenbar noch immer übernehmen, schlicht nur noch belogen werden. Kommt es Ihnen nicht auch komisch vor, dass die Presse heutzutage überall absolut das Gleiche berichtet? Sogar die gleichen Worte verwendet? Es gibt keine freie Presse mehr und keine freie Meinung - und ich rede hier von Dingen, die vor 15-20 Jahren noch absolut normal waren - sondern nur noch Gleichschaltung.

Willkommen hier - zum ersten Schritt.

Meier Pirmin
11. September 2015 08:44

Der_Jürgen. Ich habe nicht behauptet, Sie hätten mich genannt, sondern verwies auf eine sinnvolle Doppelstruktur der Debatte, die aber nicht nur Ihnen, sondern einem nicht unbeträchtlichen Teil der Blogteilnehmer oft Anstoss erregt, als ob es Zierrat sei, sich mit geistigen Hintergründen zu beschäftigen. Aktivitäten auf der Strasse haben einen kurzen Atem, wenn die Substanz zu mager ist. Umgekehrt soll die Diskussion nicht einseitig nur intellektuell vor sich gehen.

Ich schrieb also keineswegs als die beleidigte Leberwurst. Interessant ist, dass Sie mich als "Landsmann" ansprechen. Im Spannungsfeld zwischen sogenannt direkten Aktionen und Grundlagenarbeit habe ich schon 1992 bei einem öffentlichen Auftritt von Christoph Blocher in Sempach eher davor gewarnt - gilt primär für die Schweiz mit den Möglichkeiten direkter Demokratie - die Politik auf die Strasse zu verlegen. Dies liege, aus verschiedenen Gründen, der Linken besser. Andererseits plädierte ich für Stammtische, war indes - obwohl Nichtraucher - gerade um der Stammtische willen gegen Rauchverbote. Ich glaube heute noch, dass es Mitte-Rechts und Rechts eher gelingt, am Stammtisch die Lufthoheit zu erringen als dort, wo die Medien dominieren. Das hat aber nichts mit dem angeblich niedrigeren Niveau des Stammtischs zu tun, im Gegenteil. Als volkskundlicher Forscher habe ich dort sehr viel Authentisches erfahren. Beispielsweise von Arbeitern der Tabakfirma Villiger, die sich gegenüber dem späteren Bundesrat und Bankpräsidenten Kaspar Villiger weit misstrauischer zeigten als gegenüber dem Patron und Zigarrenpionier Heinrich Villiger, der sich politisch nie verfärbt hat. Dies nur als Beispiel.

Natürlich pflege ich an Stammtischen keine Referate über politische Philosophie zu halten. Lieber unterhalte ich mich dort über Holzarten und Schweinefleischpreise, allenfalls auch Sport, zum Beispiel Waffenlauf. Dabei fällt mir auf, dass bei "Sezession" etwa über Fragen der Produktion, Landwirtschaft, noch lebendiges Brauchtum usw. eher wenig debattiert wird, wiewohl sich gerade hier das "Volk" repräsentiert. Hochinteressant sind für Hintergründe volkstümlicher Arbeitswelt Bücher von Will Erich Peuckert über die seinerzeitigen Arbeitsverhältnisse in Schlesien, das ist ein interessanter Ansatz.

@Schatten von E. Es stört mich keineswegs, dass Sie sich als "Völkischen" bekennen. Wiewohl ich die Bücher von Vonderach bisher nicht gelesen habe, vielleicht aufgrund jahrzehntelanger volkskundlicher Studien nicht unbedingt lesen muss, glaube ich, dass er grossen Wert auf Sonderentwicklung legt und, um ein missbrauchtes Schlagwort zu verwenden, Vielfalt und regionale Sonder-Identitäten sehr schätzt. Es ist hier nicht nur an Mundarten und Brauchtum zu denken, sondern durchaus auch an sprachliche Minderheiten. Man sollte mehr an das Heilige Römische Reich Deutscher Nation zurückdenken und weniger an völkische Verirrungen des 20. Jahrhunderts, will man eine langfristige Position aufbauen. Vielfalt innerhalb des Reiches ist - historisch - nicht dasselbe wie sich von den Türken überrennen zu lassen. Auf diesen Unterschied legte zum Beispiel Erasmus von Rotterdam Wert, dem das Deutsche und Holländische zugunsten des Lateinischen wenig bedeutete, der den Krieg unter Christen anprangerte, aber die Berechtigung des Widerstandes gegen die Türken nicht in Frage stellte.

Bei Mulitkulti-Schwärmereien in Kirchenkreisen komme ich gern mit dem jahrhundertealten Brauch des Elfuhrläutens, mit dem ich die Diskussion zu stören pflege: um 11 Uhr läuteten jahrhundertelang Europas Kirchenglocken gegen die Türkengefahr. Dieser Brauch ist selbstverständlich für das Abendland konstitutiv. Ich glaube nicht, dass Herr Bachmann von Pegida, einer der heutigen Retter des Abendlandes, sich damit besonders auseinandergesetzt hat. Darum halte ich nun mal die Besinnung auf die Grundlagen für wichtiger als auf die Strasse zu gehen. In der Schweiz hat dies Herr Blocher möglicherweise unterdessen eingesehen. Er hält jetzt in verschiedenen Kantonen jeweils Vorträge über vergessene kulturhistorische Persönlichkeiten. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Aristoteles
11. September 2015 11:16

Wenn Elsässer und Kubitschek die Nerven behalten,
sich nicht verleiten oder verführen lassen,
mit Geschick und klarem Kopf ihren Weg verfolgen,
beharrlich und doch auch beweglich bleiben,
eine getreue Gefolgsschar um sich gruppieren
und die passenden Partner (auch im Ausland) finden,
halte ich es für möglich, dass die zwei Wessis
(ein Badener und ein Schwabe, nun beide im Osten wohnhaft),
sich einen nicht zu vergessenden Namen
als Köpfe einer Befreiungsbewegung machen werden,
die dem satanischen Gauckel-Merkel-Regime
(zwei Ossis an der Spitze der korrupten BRD)
DEN positiven Gegenpol entgegensetzen,
der dem deutschen Volk (im Verein mit anderen Völkern)
Hoffnung bietet und eine gestaltbare Zukunft aufzeigt.

Meier Pirmin
11. September 2015 11:23

PS. Zierat schreibt man in alter Orthographie mit einem "r", meine Schreibweise "Zierrat" war leider Verrat an meinen Prinzipien. Geht gelegentlich wohl auch anderen so.

Uwe
11. September 2015 12:36

Waldschrat: richtig!

Der Worte sind genug gewechselt!
Dresden muss sich verdoppeln, jede Woche!

Wer nicht hinfährt, muss mindestens einmal die Woche raus und Flugblätter einwerfen. Viele Sandkörner müssen sich bewegen, damit die Düne ins Rutschen kommt. (Ich war gestern wieder draußen, was ist mit DIR?)

Außerdem frage ich mich, wo die Identitären bleiben.
Sicher ist ihr Personal begrenzt, doch es geht um spektakuläre Aktionen.
Jetzt!

Tobias F.
11. September 2015 14:22

@Optimist: Nein, zum Glück ist die Rechte nicht so, wie es uns in Medien und Politik ständig berichtet wird. Leider hat sich die Gleichung rechts = böse ganz tief in die Köpfe eingegraben. Wie das Verhältnis zwischen links und rechts tatsächlich ist, wird hier recht gut beschrieben: https://studioetira.wordpress.com/2015/07/22/links-und-rechts/

jak
11. September 2015 15:34

„Woher kommt die Flut, die genau jetzt über Deutschland hereinbrandet, und wohin treibt sie uns?“

Der Spätantikeguru Alexander Demandt hat der Welt ein Interview gegeben, in dem er die damalige Völkerwanderung mit dem heutigen Ansturm vergleicht. Was ist daraus zu lernen? In der Tat sind die historischen Parallelen unverkennbar. Hier also die konzentrierte, historische Einordnung des Fachmannes:

„Damals wie heute handelt es sich um den Druck aus armen, aber bevölkerungsreichen Ländern auf reiche, aber überwiegend kinderarme Völker. Der wichtigste Unterschied besteht darin, dass die Germanen in der Völkerwanderung bewaffnet kamen, während die Flüchtlinge heute natürlich unbewaffnet sind.
(…)
Schon Oswald Spengler hat 1931 erklärt, das große Problem der Zukunft werde nicht der Ost-West-, sondern der Nord-Süd-Konflikt sein. Er sprach von der "farbigen Weltrevolution" oder auch von der "farbigen Front". Spengler glaubte, man müsse mit der Bedrohung durch die armen Völker auch militärisch rechnen. Das war ein Irrtum. Heute sehen wir: Die Tatsache, dass die Flüchtlinge unbewaffnet kommen, macht das Ganze viel schwieriger.
(...)
Damals waren die reichen, fruchtbaren Länder im Süden interessant für die Bewohner der kalten, ungemütlichen Länder im Norden. Die Römer haben eine zweigleisige Politik betrieben: Einerseits haben sie schon sehr früh, unter Cäsar, germanische Hilfstruppen übernommen und für sich kämpfen lassen, teilweise große Kontingente. Andererseits wurden Zuwanderer angesiedelt und in die römische Zivilisation eingegliedert – denken Sie an die Ubier in Köln. Man kann sagen: Germanen waren sowohl Söldner für Rom wie Siedler.
(...)
In der Spätantike bestand das römische Heer sogar überwiegend aus Germanen. Sie haben zunächst durchaus im römischen Sinne gehandelt und das Imperium verteidigt – bis sie eines Tages gesagt haben: Die Römer sind nicht mehr in der Lage, ihre eigene Herrschaft auszuüben. Da ließen sie andere Germanen über die Grenzen und setzten den Kaiser ab. Das war es dann mit der römischen Zivilisation.
(…)
[Die Integration von Zuwanderen funktionierte] gut, solange die Zahl der übernommenen Menschen nicht übermäßig groß war und sie in die soziale Welt eingebunden werden konnten. Sie lernten Lateinisch, passten sich den Gebräuchen der römischen Zivilisation an, zahlten Steuern – und sind spätestens in der zweiten Generation zu Römern geworden.
(...)
Das Einzige, was von den Zuwanderern in jedem Fall verlangt wurde, war die Unterordnung unter römisches Recht. Das stand eisern fest – wer sich daran nicht hielt, wurde ausgewiesen oder bestraft.
(...)
...der Kaiserkult war eine rein politische Angelegenheit. Man erkannte ihn mit dem Opfer als höchste Autorität im Reich an, als obersten Gesetzgeber. Das haben die Christen ganz anders gesehen. Ihnen erschien der Kaiser als neuer Gott, als Konkurrent ihres eigenen, des einzig wahren Gottes. Das war überhaupt nicht römisch gedacht.
(...)
...dass wir den Staat als säkulare Organisation begreifen sollten. Also die Religion zur Privatsache erklären. Allerdings weiß ich nicht, ob das gelingen kann. Die Herausforderung durch Islamisten und andere religiöse Fundamentalisten ähnelt eben jener zwischen dem Imperium Romanum und den Christen, die sich ja nicht integrieren wollten, bis schließlich der Kaiser selbst zu Kreuze kroch und Christ wurde.“

Interessant ist auch Demandts Aufsatz über Spengler worauf im Interview verwiesen wird. Darin sagt er:

„Spenglers Kulturmorphologie ist kein Biologismus. Seine Kulturen sind "höhere" Organismen, die in "erhabener Zwecklosigkeit" das Gesetz erfüllen, nach dem sie angetreten. Sie keimen, blühen und vergehen oder erstarren...“

Wenn ich mich so umblicke in Deutschland und Europa kann ich der spenglerschen Geschichtsastrologie immer mehr abgewinnen. Der Kontinent erscheint mir greisenhaft, morsch, ohne Selbstverteidigungs- und Erhaltungswille. Es geht etwas zu Ende. Oder ist das zu apokalyptisch und gibt’s doch noch ein happy end? Warten wir's ab, die nächsten Jahre werden zumindest nicht langweilig. Es bleibt uns ja auch nichts anderes übrig...

jak
11. September 2015 16:27

P.S.
Mir ist schon klar, dass es bei Spenglers Untergang nicht um Ozeandampfer geht. Ich denke da mehr an Lissons Verachtung des Eigenen. So eine Art Autoaggression hin zu bunter Weltzivilisationsvielfalt auf kleinstem gemeinsamen Nenner. Ich habe das spenglerisierende Erfolgsbuch von David Engels noch nicht gelesen. Aber gemäß der Rezensionen geht es darin um eine Vision eines postnationalen, neo-augustus'schen Imperium Europa....

Waldgänger
12. September 2015 14:26

@ jak

Vielen Dank für den Link zu Demandts Aufsatz von 1999.
Kann Ihrer Sicht vollkommen zustimmen.

Eine charakteristische Parallele zwischen römischer Spätantike und westlich-europäischer Gegenwart ist der aberwitzige Irrglaube der jeweiligen Eliten, mit zu vielen Kugeln jonglieren zu können bzw. die Einwanderung raum- und kulturfremder Gruppen einerseits zu dulden, ja zu fördern und diese Einwanderer andererseits auf Dauer steuern und für eigene Interessen nutzbar machen zu wollen.

Noch bis ins frühe 5. Jahrhundert hinein glaubten die römischen Eliten der Krise Herr werden zu können und die Eindringlinge gegeneinander oder gegen interne Konkurrenten ausspielen zu können.
Damals wie heute entgleitet den Zauberlehrlingen aber die Kontrolle des Geschehens.

410 belagerten und eroberten die Westgoten Rom, damals zwar nicht mehr Regierungssitz, aber doch Symbol. Nach der Plünderung verließen die Germanen die "ewige Stadt" und das gewalttätige Drama zog sich noch mehr als ein weiteres Jahrhundert hin.
Man fragt sich neugierig, was denn heute die Stelle der eroberten alten Hauptstadt Rom einnehmen wird ... bei Raspail ist es ja wohl Paris [bin mit dem Buch noch nicht fertig, vielleicht irre ich mich auch].
Dass heute alle historischen Prozesse technikbedingt schneller ablaufen als damals, muss man ebenfalls berücksichtigen.

Immerhin haben sich die Römer nicht widerstandlos entmachten lassen. Dass die europäischen „Eliten“ auf diesen Widerstand verzichten, offenbart zum Einen ihre noch größere Dummheit und zum anderen ihre noch größere „zivilisatorische“ Verkommenheit und „Morschheit“.

Bereits oberflächliche Kenntnisse der Geschichte der Völkerwanderungszeit zeigen weitere frappierende Parallelen zur Gegenwart. Ja, je mehr man sich mit diesem Geschichtsabschnitt und der Gegenwart beschäftigt, desto verblüffter und erschrockener ist man ob der Fülle der übereinstimmenden Entwicklungen.

Fast der einzige Unterschied, ist dass die Barbaren damals aus dem Norden / Nordosten in die zivilisatorische Kernzone strömten und dass sie heute aus dem Süden / Südosten stammen.

Dass die intellektuelle Rechte (mit der Sezession) und die nicht-internationalistische Linke (mit Elsässers COMPACT) zum irrwitzigen Kurs unserer „Eliten“ eine Querfront gebildet haben, ist ein kleiner Trost, aber ein später – vermutlich viel zu später – Versuch.
Schön wäre es gewesen, wenn Derartiges sich schon in den frühen 1990er Jahren ereignet hätte.

Die vollständig destruktive Blockadehaltung der Linken in den 1980er und 1990er Jahren zu jedem wirklich nachhaltigen Angehen des Einwanderungsproblems hat geradezu irreparable Schäden bewirkt.
Mag sein, dass Elsässer als intelligenter Mensch nun auf seine Weise reuig Abbitte leistet.

Christian
12. September 2015 14:33

Der Untergang ist aber ein Topos des Abendlandes.

Im Moment steht Syrien näher vor dem Untergang als Deutschland. Es ist auch klar, dass die Kultur der Syrer fragmentiert und ausgelöscht werden soll. Am Ende werden mehrere syrische Staaten stehen.

Es sind die Anrainerstaaten des Mittelmeers, langweilige Polizeistaaten, die destabilisiert wurden, u.a. mit den bewährten "Frühling"-Methoden.

Bei uns wird lediglich das Asylsystem an seine Belastungsgrenze geführt. Das führt zu einer Polarisierung, die rechten Positionen die verdiente Öffentlichkeit gibt und die herrschende Klasse unmöglich macht.

Am Ende wird nicht der Untergang sondern ein wieder starkes Deutschland stehen.

Magnus Göller
12. September 2015 17:05

Mir fehlt, generell, nicht nur im Zusammenhange mit der pessimistischen Spenglerei, hier der Bezug zur eigentlichen Kultur, Kultur im Sinne von sowohl Dasein als auch Errungenschaft.
Keiner redet davon (ja, ich mache das jetzt ex negativo, so wie es man dem professionellen Werber gleich aus dem Leibe peitscht), welchen Schatz wir rein grundsätzlich in unserem deutschen Spracherbe haben.
Ich rede von einer Kraft, unseren Märchen nur als Beispiel inne, die weder Lichtmesz noch Kubitschek noch Elsässer irgendwie als wesentlich zu heben ansehen. Später mehr, die Küche ruft.

Stil-Blüte
12. September 2015 18:19

Ein Kultbuch der 70er war Theweleits 'Männerphantasien'. Der Typus aufopferungsvollen 'Schwester' im 1. Weltkrieg bis zum 'Winterhilfswerk 2. Weltkrieg ist weiblich. Die Begrüßungsszenen der aus den Krieg pausierenden, verwundeten oder heimkehrenden Soldaten spielten sich nicht nur in den Lazaretten (heute Turnhallen) ab, sondern vor allem auf den Bahnhöfen, wie heute. Daß sich Muster so exakt wiederholen...

Heinz Obst
13. September 2015 01:22

Berichtigung:

Christian
Sonnabend, 12. September 2015, 14:33 Uhr

Am Ende wird nicht der Untergang sondern ein wieder starkes Deutschland stehen.

Leider gibt es keinerlei Anhaltspunkte, welche diese kühne These einleuchtend untermauern könnten.

Reklof
13. September 2015 09:32

Ja, es ist schön wie anspruchsvoll hier diskutiert und nachgedacht wird. Am Wochenende sind ca.10 - 20.000 Invasoren in München angekommen. Und es wird jetzt jeden Tag und jedes Wochenende so weiter gehen. Und alle gehen weiter brav zur Arbeit und zahlen Steuern und zahlen Rundfunkabgaben sowie "Knöllchen" für Falschparken. Und wärend der ein oder Andere seinen Spengler noch mal durcharbeitet, fährt ein Lokführer der DB nochmal schnell 5000 islamische Analphabeten über die Grenze. Kein Polizist meldet sich krank, die Lokführer erscheinen pünktlich zur Arbeit die Rote Kreuzleute funktionieren. Die Müllabfuhr räumt den Dreck weg und 400 € Jobber putzen den Asylanten die Toiletten. Und ich ahne schon unter welchem Motto der 3. Oktober begangen werden wird. Dann die anderen grauenhaften Gedenktage. Dann steuert alles auf einen absurden Höhepunkt zu: Weihnachten ! Das Fest der Flüchtlinge . Und die Menschen draußen im Land werden spenden und sich gut fühlen. Übrigens bei den Castortransporten gab es doch Eingriffe in den Bahnverkehr. Ein umgeknickter Baum oder eine blockierte Stromleitung. Es wäre nicht auzudenken wenn solcherlei Vorkommnisse den Refugee Nachschub verzögern würden. Weniger Spengler dafür mehr Sprengler ! Nein ich lehne Gesetzesverstöße grundsätzlich ab, das sage ich auch allen nicht Sezessionisten die hier von Amts wegen mitlesen müssen. Also ruhig bleiben. Aber eins ist klar: Wir werden in Zukunft das "Pack" draußen im Land noch brauchen ! Auch wenn es seltsam redet und Spengler nicht kennt. Leute werft Sand ins Getriebe, ein jeder an seinem Platz ! Vernetzt Euch und werft alte Gegensätze über Bord sonst gibt es in zukunft nichts mehr zu diskutieren.

Andreas Walter
13. September 2015 21:00

Die Warnung:

https://www.contra-magazin.com/2015/09/offizieller-eu-think-tank-fordert-militaereinsatz-gegen-demonstranten/

Das Original:

https://www.iss.europa.eu/uploads/media/Perspektiven_fuer_die_europaeische_Verteidigung_2020-1.pdf

Eine offizielle Quelle dazu:

https://www.deutschlandfunk.de/zukunftsvision-militarisierung-fuer-den-wohlstand.1170.de.html?dram:article_id=285100

Meine Frage:

Warum bereiten sich die Granden der EU offensichtlich auf etwas vor, was doch bei guter Regierung (good governance) und richtiger Politik gar nicht passieren dürfte, eben nicht passieren darf? Oder was haben die tatsächlich vor? Haben diese Leute vielleicht eine ganz andere Vision von der Zukunft?

https://www.youtube.com/watch?v=CHnSlAUlawc

Der Deutschlandfunk lässt verbreiten:

"Die Kriege der Zukunft werden Kriege in urbanen Ballungsräumen sein, weil bald die Mehrheit der Menschheit in Megastädten leben wird. Es werden "asymmetrische" Kriege sein, die nicht gegen Heere, sondern gegen Terroristen und Aufständische geführt werden."

Also auch bei uns:

Denn "mit Art. 222 des Lissabon Vertrags hat man auch die rechtliche Voraussetzung für den Einsatz von Militärs und paramilitärischen Einheiten in EU-Krisenstaaten geschaffen."

Alles das kann aber eben nur bei unkontrollierter Wanderung passieren, wie wir sie jetzt schon auch in der EU und in die EU hinein erleben.

Und darum sind auch wir "Terroristen und Aufständische", Pack, und darum auch unserer Regierung ein Dorn im Auge auf dem Weg nach deren Elysium.

The war on terror, dass ist nichts weiter als ein Krieg aller Länder Herren gegen das Volk, gegen alle Völker und Nationen der Erde, den diese sogar auch noch selbst bezahlen. Den Krieg gegen sich selbst, der auch schon per Definition kein Ende hat. Das ist kein Witz, und auch keine eingebildete Verschwörungstheorie, sondern tatsächlich eine Verschwörung der 0,1% gegen die restlichen 99,9%. Oder warum wird stillschweigend so getan, als könnte man dagegen nichts tun? Wozu brauchen wir dann diese Regierung?

Eisenhans
14. September 2015 09:39

@ Stil- Blüte
Krankenschwestern die verwundete Wehrmachtssoldaten
begrüssen und pflegen, mit durchgeknallten, linken
Heimchen zu vergleichen, zeugt offensichtlich von einer
gelinde gesagt, sonderbaren Sicht der Dinge.

Hartwig
14. September 2015 19:35

@ Hartwig aus HH

Wären Sie bereit, einen anderen Nick zu wählen? Ich glaube, ich habe die älteren Rechte. Ich wäre Ihnen jedenfalls dankbar. Weiss nicht, wie das hier per PN geht, deshalb auf diesem sichtbaren Weg.
Also "Hartwig aus HH" wäre doch gar nicht so schlecht.

Waldgänger
14. September 2015 19:37

Hier der Text des heutigen Aufrufs von Jürgen Elsässer an die Soldaten der Bundeswehr:

https://juergenelsaesser.wordpress.com/2015/09/13/aufruf-an-unsere-soldaten-sichert-die-deutschen-grenzen/#more-7660

Ein kraftvoller Schritt!
Richtige Worte zum richtigen Moment: „Hochverrat“, „Notstand“, Erinnerung an den Eid der Soldaten.

Ja, das gehört verbreitet, oder „kommuniziert“ auf Neusprech.
Respekt, Herr Elsässer!

... Für einen Moment, einen klitzekleinen Moment, einen wohl viel zu frühen Moment, tauchte in meinem Kopf die Erinnerung an „Tauroggen“ auf …
Gewiss, die Situation ist heute anders. Die uralte Grundfrage: Gehorsam oder Gewissen, die ist aber zeitlos.

Christian
16. September 2015 15:31

@HeinzObst Ich bin optimistisch, denn die Politik von Merkel in der Flüchtlingsfrage ist schlichtweg verfassungswidrig:

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 16a
(1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
(2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist. Die Staaten außerhalb der Europäischen Gemeinschaften, auf die die Voraussetzungen des Satzes 1 zutreffen, werden durch Gesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, bestimmt. In den Fällen des Satzes 1 können aufenthaltsbeendende Maßnahmen unabhängig von einem hiergegen eingelegten Rechtsbehelf vollzogen werden. [..]

Art 18
Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Abs. 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte. Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen.

Art 20
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Früher oder später fällt das auch jemanden auf. Widerstand organisiert sich, wenn der Rechtsbruch der Führung so massiv und eklatant ist. Schon in der NSA Affäre wurde Merkel als Vassallin fremder Mächte enttarnt. Unsere Funktionseliten können die Medien bald nicht noch schriller machen oder gegen Leute härter vorgehen.

Pommes
16. September 2015 16:40

Lieber Optimist,

Ich dachte immer „Rechts“ bedeutet, grölender Primitivmob, der saufend Asylanten bepöbelt.

Dann befinden sie sich wohl derzeit noch in ihrer geistigen Revedierung. Schade nur, dass sie scheinbar noch nicht vollendet ist, denn...

Die neue AFD ist von zuviel der oben beschriebenen braunen Soße befleckt

... so ein Satz zeugt entweder von einer unglaublichen Naivität, oder von zu viel medialer Verstrahlung. Schalten sie einmal ihren Fernseher aus und informieren sie sich vor Ort.

Heinz Obst
18. September 2015 05:42

@ Christian
Mittwoch, 16. September 2015, 15:31

Art 20
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Und wen interessiert's?

Im Übrigen handelt es sich bei dem von der Besatzungsmacht diktierten GG keineswegs um eine Verfassung.

Der GG Art 120 (1) ist Ihnen bekannt?

(1) Der Bund trägt die Aufwendungen für Besatzungskosten und die sonstigen inneren und äußeren Kriegsfolgelasten nach näherer Bestimmung von Bundesgesetzen.

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_120.html

"Der Bund trägt die Besatzungskosten", ergo handelt es sich bei der BRD um ein, von einer fremden Macht besetztes und gesteuertes Subjekt.

Für diesen Beitrag ist die Diskussion geschlossen.