Sezession
17. September 2015

Durchhalteparolen oder erste Schritte? – ein Lagebild mit Schwerpunkt Berlin

Götz Kubitschek / 108 Kommentare

Was es zur Lage zu sagen gibt? Man muß abwarten können, denn aus der Willkommenskultur ist zuerst ein Willkommensrausch geworden, und nun steuern wir auf den Höhepunkt zu oder sind schon minimal darüber, sind jedenfalls medial und politisch umgeben von willkommensbesoffenen Leuten, nehmen aber auch schon Katerstimmungen wahr und sammeln die Nüchterngebliebenen. Es gibt viel zu tun, beispielsweise in Berlin:

Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Am kommenden Samstag, übermorgen also, ruft Berlin zum "Marsch für das Leben", dieser großen, politisch und kirchlich unterstützten Kundgebung gegen die Abtreibung. Dies ist ein wichtiger Gang, zu dem da Tausende antreten, denn er stellt die Frage nach der "Verteidigung des Eigenen" an unser eigenes Volk:

Welches Zukunfts- und Lebensrecht hat denn ein Volk noch, das den Mutterleib zum gefährlichsten Ort für die eigenen Kinder gemacht hat? Das ist die große Frage, und sie wird am Samstag ab 13 Uhr in Berlin wieder und mächtig gestellt. Alle Informationen zum "Marsch für das Leben" finden sich hier. Und wer so richtig in Fahrt kommen will, sollte Katja Kippings Aufruf zur Gegendemo gleich mitlesen.

Ich selbst werde übrigens nicht hinfahren, obwohl meine Frau das jedes Jahr aufs Neue vorschlägt: Ich bin nicht der Typ, der ruhig bleiben könnte, wenn er auf ein Arschloch träfe, das die Mütter, die Kinder, die Kirche beleidigte. Sprach darüber mit einem Mann, der nun erstmals hinfährt - die Hauptübung wird das Ertragen sein, Daniel!

Also: Auf nach Berlin!

Dort ist gestern Abend übrigens die Diskussion zwischen dem compact-Redakteur Müller-Mertens und unserem Instituts-Leiter Erik Lehnert ins Wasser gefallen: Der lange vereinbarte Vortragssaal war am Dienstag gekündigt worden, gestern kurz vor der Veranstaltung dann auch die Ausweichlokalität.

Hinzu kommt: Die Berliner Salons des Instituts für Staatspolitik können nicht mehr stattfinden, wieder einmal versagt ohne Not eine burschenschaftliche Altherrlichkeit, nein, Altherrenburschenschaft - oder wie auch immer: Jedenfalls möchte man in einer fürs Vaterland delikaten Phase wenigstens das eigene Haus als Ort vollständiger Grabesruhe bewahrt sehen.

Daher nun erstmals hilflos meine Bitte um Hilfe zu einem notwendigen Schritt: Wir brauchen in Berlin für die Monate Oktober bis Februar fünfmal Raum für sechzig Hörer - wer kennt einen, der einen kennt, der die notwendigen cochones hat und diesen Raum zur Verfügung stellen könnte? Es sollte nicht gerade ein (ehemaliger) Kohlenkeller sein, aber zur Not geht sogar das. Hinweise bitte an: institut(at)staatspolitik.

Was das alles noch austragen soll? Jeder gehe jeden Schritt, den er gehen kann. Es reichert sich an, Freunde, es verzerrt sich alles bis zur Kenntlichkeit, es schält sich heraus. Um uns herum werden die Leute kompromißlos. Gestern waren in Erfurt 1500 Leute auf den Beinen, am Montag in Dresden wars das Zehnfache. Dieses Volk ist noch lange nicht am Ende.

 

 


Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Kommentare (108)

Daniel
17. September 2015 13:21

Vielen Dank für die Einlassung Herr Kubitschek! Man kann an dieser Stelle nur noch einmal bittend kommandieren: Auf nach Berlin für das Leben und das Eigene!

ingres
17. September 2015 13:21

Ich habe immer erwartet, dass ein asynchrones Ereignis die Lage schlagartig ändern würde. Allerdings dachte ich immer, das dann Finito ist. Ich dachte nicht, dass ein solches Ereignis eher eine Chance beiten würde. Aber die Zustromlage ist jetzt so brisant (weil anscheinend von Merkel auch zusätzliche Fehler gemacht wurden), dass die Politik so nicht mehr weiter machen kann. Grenzkontrollen sind nicht nur beabsichtigte Augenwischerei, sie können allein deshalb nichts bringen weil es im Prinzip den illegalen Grenzübertritt überhaupt nicht mehr gibt. Wer an der Grenze Asyl sagt oder um Hilfe bittet muß hineingelassen werden. Er könnte allenfalls zurückgewiesen werden wenn er bereits in einem anderen EU-Land registriert wurde. Insofern würde nur noch Politik a la Orban helfen, ansonsten kollabiert fas System. Wenn das verhindert werden soll ist ein Abdanken Merkels wahrscheinlich, zumal sie in dieser Richtung eine sehr nervöse Äußerung getan hat. Und das würde die Politik in jedem Fall ändern.

Volker Spielmann
17. September 2015 13:34

Lange wird der deutsche Rumpfstaat wohl nicht die Suppenküche und das Armenhaus der Welt sein

Mögen auch die hiesigen Parteiengecken noch sehr davon träumen, die Scheinflüchtlinge verköstigen und beherbergen zu können, um so den deutschen Rumpfstaat in ein kosmopolitisches Buntland - gleich den VSA – umwandeln zu können, gelingen wird ihnen dies doch nimmermehr: Statt eines Staatsschatzes haben sie mindestens zwei Billionen Mark Schulden und die Steuern können sie auch nicht erheben, weil sonst das Volk sich erhebt und die Unternehmen ins Ausland abwandern. Das liebe Gelddrucken scheidet auch aus, weil die Parteiengecken kein Münzrecht haben und ihnen der Mario von der Spielgeldeurozentralbank EZB sicherlich auch keines leihen wird - die Goldmann-Sachs-Bank ist schließlich nicht die Heilsarmee. Arbeiten lassen können sie die Scheinflüchtlinge auch nicht, weil es schon jetzt mehrere Millionen Arbeitslose gibt und zudem die Mohammedaner nichts ins Schlaraffenland aufgebrochen sind, um dort die Latrinen der Ungläubigen zu reinigen, sondern um deren Häuser und Felder zu erben.

Daniel
17. September 2015 14:08

Man muss einfach abwarten. Der Medienkonsument stumpft schnell ab. Mehr als einige Wochen kann mann nicht immer dieselben Bilder zeigen und denselben emotionalen Effekt erreichen. Dann fängt es den Konsumenten an zu langweilen und er schaltet um. Wochenlang wude damals über die Grausamkeiten des Syrienkrieges berichtet und dann kam plötzlich nichts mehr. Seit dem muss der Krieg noch viel schlimmer geworden sein, aber es war für die Presse nicht mehr interessant, weil man damit keine Quote und Auflagen mehr machen konnte. In einigen Wochen werden die Leute nur noch gähnen, wenn sie traurige Flüchtlingskinder sehen und ein Großteil der Helfer geht nacht Hause, weil sie ihre Fünf-Minuten-Selbstbestätigung bekommen haben. Ab dem Winter werden dann die Medien kommentieren, wie man so naiv sein konnte, zu glauben, man könne so viele Menschen ganz schnell integrieren und die ganze Schuld auf Merkel schieben.

Christian
17. September 2015 14:13

Das ist der Vorteil von Youtube-Videos, denen kann man nicht den Raum verbieten, weil Google noch mit der amerikanischen Free Speech von Verfassungsrang enkulturiert ist.

Versucht es mal mit Räumlichkeiten an Hochschulen, die dürfen politisch nicht diskriminieren. Wenn das so weiter geht in unserem Land, muss man wohl bald nach Alt des Kreisauer Kreises die Suche nach der Urpflanze gemeinsam besprechen.

Arminius Arndt
17. September 2015 14:22

Dieses Volk ist noch lange nicht am Ende.

Und selbst wenn es sich dem Ende nähert, wofür es durchaus Anzeichen gibt, dann gebietet es die Pflicht, dass mit Anstand dagegen gehalten wird.

Zur Zeit werden Tag für Tag Fakten geschaffen, deren Umkehr nur schwer vorstellbar erscheint. Wenn mit diesen Fakten das Regime Merkel, die medial ja schon wie ein Überführer präsentiert und demnächst heilig gesprochen wird sowie den Friedensnobelpreis erhalten wird, weggespült wird, dann wäre wenigstens ein was Gutes dabei heraus gekommen (wobei man natürlich nie wissen kann, was danach kommt ;) ).

Ich freue mich auf einen heißen Herbst mit Demos auch in den sog. alten Bundesländern.

U. Fink
17. September 2015 14:28

Ja, es knirscht inzwischen gewaltig im Gebälk ... Das stelle ich bei vielen Gesprächen im Verwandten-, Bekannten- und Kollegenkreis fest. Manche sind noch unentschlossen, können sich nicht recht vorstellen, dass die Politiker, zu denen sie bisher aufgeschaut haben, jetzt dieses Vertrauen verspielen. Auf jeden Fall sollte man - in Berlin oder anderswo - seine Meinung - sachlich - kundtun. Bei den zuständigen Ämtern kann (und muss) man ganz konkret auf vorhandene Missstände hinweisen und deren Beseitigung anmahnen (ich hatte z. B. schon die totale Vermüllung in der Umgebung einer Asylunterkunft angeführt). Also: sämtliche Bürgertelefone, Bürgersprechstunden usw. nutzen! Natürlich sind die Ämter damit überfordert, aber das müssen sie dann nach oben melden. Der soeben gemeldete Rücktritt des BAMF-Chefs geht wohl in diese Richtung ...

Innerer Exilant
17. September 2015 14:31

Entschuldigung, aber man kann nicht überbetonen wie verloren diese Stadt eigentlich ist. Kleines Beispiel, hier in meinem gutbürgerlichen Stadtteil hat sich vor kurzem eine Inititative honoriger Bürger gegründet um die Stadtteilverwaltung aufzufordern NOCH MEHR Flüchtlinge vorbeizuschicken, da man noch sehr viel Platz habe. Haben sogar nen Zeitungsartikel bekommen.

Die ganze Stadt hat was von Rom im späten 4. Jhdt., nur mit mehr Drogen und Verrückten.

Gustav Grambauer
17. September 2015 14:42

Eigentlich ein Lied für die DDR, nun singe ich es für Deutschland:

https://www.youtube.com/watch?v=BI-jRrvyvc4

- G. G.

Dunkeldeutscher
17. September 2015 15:25

Wenn eines sicher ist, dann, daß sämtliche Berliner Hochschulen jegliche Veranstaltung von SiN verhindern werden. Ersatzweise stellt sich Antifa ein und wütet in bekannter Weise.
Eine Möglichkeit wäre vielleicht Firmengelände - so man die Richtigen kennt.
Eine andere Sondagen bei der AfD, notfalls in Potsdam bzw. berliner Umland, falls die Berliner Skrupel haben.
Bei passendem Thema vielleicht auch - warum nicht einmal in die Vollen gehen? - eine ausländische Botschaft?
JF und Bibliothek des Konservatismus werden wohl nicht denkbar sein ...
Im Sommer wäre ja auch eine subversiv organisierte Verabredung auf einer Waldlichtung denkbar ...

Pommes
17. September 2015 15:33

Dieses Volk ist noch lange nicht am Ende.

Gewiss nicht. Unser Volk wurde wärend des dreißigjährigen Krieges auf weniger als neun Millionen dezimiert und konnte im laufe der Jahrhunderte wieder auf mehr als hundert Millionen erstarken. Die letzte Frage ist daher nicht ob, sondern wann wir wieder in voller Blüte stehen werden, und vor allem wo.

Ich bin nicht der Typ, der ruhig bleiben könnte, wenn er auf ein Arschloch träfe, das die Mütter, die Kinder, die Kirche beleidigte.

Bis zu den Kindern gehe ich mit ihnen, aber sie vergessen wohl, dass es vor allem die Kirchen sind welche die maßlose Umvolkung der Deutschen voran treiben. Ich hasse die kirchlichen Verlautbarungsorgane mehr als jedes dumme Arschloch in diesem Land. Das einzige was ich dieser irrsinnigen Flüchtlingsflut abgewinnen kann ist, dass die vielen eingereisten Islamisten uns höchstwahrscheinlich auch vom Kreuz des Christentums befreien werden. Allerdings nicht durch Mission ;)

Beteigeuze
17. September 2015 15:37

Ich kenne niemanden -und das sind zwei Drittel unkritische Leute-, der die (selbst-)gleichgeschalteten Medien der Willkommens-Diktatur noch länger als eine Minute ertragen kann. Zu stark klaffen Realität und Propaganda auseinander, und eine höhere Dosierung ist nicht mehr möglich, nur noch die Wiederholung in Endlosschleife.
Dem gebührenfinanzierten Staatsfunk können die sinkenden Zuschauerquoten gleichgültig sein, aber auf die Quartalszahlen der "Qualitätspresse" dürfen wir uns freuen.

Christian
17. September 2015 15:49

Ja, es knirscht inzwischen gewaltig im Gebälk … Das stelle ich bei vielen Gesprächen im Verwandten-, Bekannten- und Kollegenkreis fest.

Je extremer man die Flüchtlingsmaschine zum Laufen bringt, desto schneller ist alles vorbei. Am besten sich als Helfer registrieren lassen und "flüchtlingsfeindliche" rotgrüne Politiker mit Maximalforderungen in die Verzweiflung treiben.

Sebastian
17. September 2015 16:11

Sehr bedauerlich, dass der Salon bei der Berliner Burschenschaft nicht mehr stattfinden kann. Bin ich doch bei den letzten beiden Veranstaltungen gewesen und fühlte mich sehr wohl, endlich Gleichgesinnte(re) anzutreffen. Angebote für junge konservative Köpfe sind nämlich in der Regel äußerst rar. Ich hoffe, dass man für das Wintersemester eine Ausweichlokalität findet.

Ein gebürtiger Hesse
17. September 2015 16:16

@ Kubitschek

Der letzte Absatz Ihres Eintrags strahlt aus, begeistert und entzündet das Herz. Besten Dank!

Andreas Walter
17. September 2015 16:51

Allerdings cojones geschrieben, Herr Kubitschek. Tatsächlich aber ko-chónes gesprochen, mit Betonung auf dem zweiten o und das ch wie bei Kolchose. Und schön hart aussprechen. Wie aus der Pistole geschossen nach der kurzen Pause hinter dem ersten o.

Es gibt in Spanisch kaum ein Wort mit so vielen Bedeutungen und das in so vielen Zusammenhängen verwendet wird wie dieses, was auch Gegenstand von folgenden mit feinem Humor gewürzten Filmes ist. Wir brauchen beides.

https://www.youtube.com/watch?v=_lPGQA-RLow

Martin Schillert
17. September 2015 17:22

Wie lächerlich, dass selbst hier bei der Sezession ständig Kommentare über die "böse Angela Merkel" geschrieben werden. Angela Merkel ist doch nur eine Personifikation des aktuellen Systems (sprich der parlamentatischen Demokratie, des Schuldkults, der ausländischen Einflussnahme und der kulturellen Hegemonie etc.)

Die opportunistische Bundeskanzlerin ist nur ein Symptom. Sie ist ein austauschbares Rädchen im Uhrwerk der Usurpatoren. Seid lieber froh, dass sie so ekelhaft opportunistisch ist, denn dann wird vielen Menschen noch schneller klar, dass sie im falschen System leben.

Zum Artikel: Traurig zu lesen, dass sich selbst eine Altherrenschaft so aus der Verantworung zieht, gerade jetzt.
Zu Katja Kippling braucht man schon gar nichts mehr schreiben. Das ist ein Fall für die Psychopathologie.

FFlecken
17. September 2015 17:31

Solche kurzfristigen Absagen verdeutlichen, daß die jeweils Handelnden vollkommen untauglich für den Ernstfall sind und die negativen Züge der Bürgerlichkeit symbolisieren.

Ja, der ,,Marsch für das Leben''. Ein Freund fragte an, ob ich mitkommen würde, aber ich habe aus diversen Gründen dann doch abgesagt.
Kurz zu den inhaltlichen Aspekte:

Zum einen widerstrebt mir diese Aura der totalen Wehrlosigkeit und ich kann hier Kubitscheks Affekte gut nachvollziehen. Orthodoxe Christen strahlen da z.B. bei ihren Demos doch etwas anderes aus...
Der andere Grund war inhaltlicher Natur. Beim Thema Abtreibung gehe ich weitgehend d'accord, wenn ich auch kein radikaler und prinzieller Abtreibungsgegner bin. Aber die Initiatoren sprechen sich in dem Aufruf auch deutlich gegen die Sterbehilfe aus. Da ich ein entschiedener Befürworter der Sterbehilfe bin, war das für mich nicht zu machen.
Dennoch haben die Demonstranten und Aktivisten natürlich meine Sympathie-keine Spalteritis!

Daniel
17. September 2015 17:33

@Pommes
"Ich hasse die kirchlichen Verlautbarungsorgane mehr als jedes dumme Arschloch in diesem Land.....usw."
So viel Haß auf das Eigene - und da können Sie machen was Sie wollen, wir sind zutiefst geprägt auch von unserer großen christlichen Geschichte und Tradition - bis hin zum Wunsch des Abschaffens dieses eben durch die muslimische Invasion, macht mich fassungslos und traurig. Warum sind Sie hier auf dieser Seite? Aus Hass auf die " Anderen Deutschen" oder aus Liebe zum Deutschen?

Monika
17. September 2015 17:34

Auch in Zürich findet ein Marsch für das Leben statt.
https://www.kath.net/news/52077

Wir sollten viel öfter Verbündete in ganz Europa suchen.

Shuca
17. September 2015 17:35

@Pommes
"Das einzige was ich dieser irrsinnigen Flüchtlingsflut abgewinnen kann ist, dass die vielen eingereisten Islamisten uns höchstwahrscheinlich auch vom Kreuz des Christentums befreien werden. Allerdings nicht durch Mission ;)"

Alle Wetter, er hat den Punkt getroffen worum es geht und freut sich noch über das anvisierte Ziel. Aber ein kleinen Hacken hat die Sache doch, der Atheist wird mit Sicherheit nicht in diesem Tanz ungeschoren am Wegrand stehen können und gemütlich sein Sektglas leeren. Das Spiel läuft anders.

Per Mariam ad Christum.

Paul Lunden
17. September 2015 17:40

Lieber Herr Kubitschek,

wir vermissen Ihre Mobilmachungen für Dresden und Leipzig. Wo trifft sich der Sezessionsblock am kommenden Montag? Wir kommen diesmal zahlreich!

Hat Erfurt nicht das Potenzial zu einer Pegida- Konstante in Thüringen? Jeden Montag? Uns ist es wurscht ob das Kind AfD oder Erfurt-Pegida heißt.
Lassen Sie Ihre Kontakte spielen!

Thylacin
17. September 2015 17:47

@Beteigeuze
Laut einer aktuellen und natürlich repräsentativen Umfrage in Sachsen-Anhalt wollen 64% mehr Zuwanderung für dieses Bundesland. Ich lebe im Süden Sachsen-Anhalts, mein Bekanntenkreis scheint sich allerdings ausschließlich aus den restlichen ("dunklen") 36% zu rekrutieren? Wie kommt das nur? An den Umfragen kann es natürlich unmöglich liegen, denn die sind genauso seriös wie die Wahlen.

Paule
17. September 2015 18:07

Hallo zum Veranstaltungsort,
ein paar dumme Ideen. Inspiriert durch ihre ermutigenden Worte.

Veranstalten Sie ein Oktoberfest mitten auf dem Alex, oder machen Sie ein Sit-in vorm Berliner Dom, bei schlechtem Wetter geht auch die große Aula der Uni oder das Rote Rathaus. Eine spontane Demonstration im KADEW.

Man kann ja auch ein Willkommensfest für Vertriebene (Schwaben und verwandte Kulturen) und für/gegen die „Berliner Schrippe“ anmelden.
Machen sie aus dem Salon eine Demonstration, dann haben sie wenigstens die Möglichkeit auf Klage.

Melden Sie sich als Besuchergruppe im Reichstag an und benutzen sie ihn als Versammlungsort. Steht ja dran: „Dem deutschen Volke.“ :-)

Ich würde gerne helfen....

Gruß Paul
PS: Entschuldigung wenn der Beitrag unangemessen war, aber warum sind wir immer so vornehm?
P.

Hartwig
17. September 2015 18:13

Mit einer Räumlichkeit in Berlin kann ich leider nicht dienen. Kenne leider auch niemanden dort, der die Körner hätte.

Zur Stimmung: Die "Flüchtlinge" werden in meinem Umfeld in jedem dritten Satz erwähnt, oftmals mit Sarkasmus und Ironie. "Ein Büro ist frei geworden. Na dann quartieren wir "Flüchtlinge" ein ...". So etwas in der Art.
Die Debatten drehen sich leider noch oft darum, WIE man der Lage Herr werden könnte, wohin mit den Leuten, wie sinnlos bestimmte Maßnahmen sind und was wohl im Winter werden wird etc.
Ich mahne dann, die richtigen Fragen zu stellen und sich den Kopf über Politik und nicht um Versorgungsmanagement zu zerbrechen. Kommt zwar an, aber beim übernächsten Satz gehts schon wieder um die Turnhalle oder das Containerdorf.

HX
17. September 2015 18:59

Meine Prognose: In zwei Monaten ist Merkel weg.

Optimist
17. September 2015 19:05

@Innerer Exilant

den Zeitungsartikel würde ich supergerne lesen! Können Sie den hier verlinken?

Herzlichen Dank aus Wilmersdorf

Direkte Aktion
17. September 2015 19:35

Lt. pi-news.net waren es sogar 2.000 bei der AfD-Demo in Erfurt.
Grds. sehr berüßenswert, dass die AfD endlich den Ernst der Lage erkannt hat, und ihre Kneipen-Hinterzimmer zu verlassen scheint. Ich warte mal die angekündigte "Herbstoffensive" ab.
Aber wie heißt es so schön? Wenn man will, das was richtig gemacht wird, muss man`s selber machen.
Und der Kampf gegen die illegale Masseneinwanderung ist halt wie Müll raustragen. Lästig; aber es muss halt gemacht werden! Und zwar regelmäßig!
Ich spreche viel mir Leuten, die nicht unbedingt politisiert sind. Aber es ist in den letzten 2 Wochen doch unverkennbar, dass auch dem Unpolitischsten die Lichter scheunentorweit aufgehen. Die Toleranzbesoffenheit und die Empathiegeilheit der Systemmedien, die mit großen Krokodilstränen immer neue rührselige Artikel u. Berichte über "Flüchtlinge" (immer dabei und wichtig die großen Kulleräuglein der kleinsten "Flüchtlinge") bringt die Deutschen zum Aufwachen.
Sie erkennen das sie von diesem Regiem nach Strich und Faden verarscht werden. Und hier setze ich gezielt an; verbreite Wahrheiten, gebe Flugblätter und Netz-Adressen von "unseren" Seiten weiter. Und nicht wenige von denen man es vor Wochen nicht vermutet hätte, stehen plötzlich auf unserer Seite. Passend zum Film sozusagen:
Das Erwachen der Macht!
Also liebe Mitstreiter da draußen, gar kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken, da geht noch viel mehr.
-Demos/Aktionen/Vorträge besuchen
-Abos von Lügenpresse abbestellen
-Freund, Bekannte, Kollegen etc. aufklären u. mit Infomaterial versehen
-Flugblätter verteilen (Nachbarschaft, Sportstudio, Arztpraxen, U-Bahn,etc.)
-Aufkleber u. Plakate kleben sich auch nicht von allein
-Vernetzungen vorantreiben/Spenden für...z.B. die Sezession u.a.
- und natürlich immer Sand im Getriebe des Umvolkunsswahns sein.
Der Kreativität sind wahrlich keine Grenzen gesetzt.
Also es tut sich allerorts etwas in unserem Sinne; die wochenlange Wühlarbeit des letzten Monats beginnt nun Früchte zu tragen. Gut so.

limette
17. September 2015 19:46

Eine Frage:

Warum wird nicht anvisiert MITTELFRISTIG eine Immobilie zu kaufen. Natürlich kostet diese Geld. Zweck und Anlass und Begründung dafür sind offensichtlich: Wäre Fundraising kein Weg? Es gäbe doch genügend Menschen, die das Projekt:
"Immobilie jetzt" finanziell unterstützen würden, ODER? Wenn definiert wird, wieviel Geld benötigt wird, MUSS das doch möglich sein. Es kann doch nicht sein, dass wir uns von diesen ganzen Deppen abhängig machen!

Wieviel Geld wird benötigt?

Was spricht gegen den oberen Vorschlag?

th3l0nius
17. September 2015 19:52

"Ich selbst werde übrigens nicht hinfahren,..."

Sie gehen wohl überhaupt selten aus dem Haus, oder? Wie können Sie sonst allen ernstes halluzinieren der "Mutterleib [sei] zum gefährlichsten Ort für die eigenen Kinder" geworden?

Also nichts für ungut, aber so einen abgedrehten Schwachsinn, habe ich in dieser Richtung schon lange nicht mehr gehört. Wow!

kommentar kubitschek
amtlich ausgewiesen sinds füßr deutschland seit der wende 3 mio abtreibungen. ich weiß ja nicht, auf welcher autobahn Sie die kinder aus Ihrer region spielen sehen: aber 3 mio sind seit der wende weder überfahren noch totgeschlagen worden, weder ertrunken noch verhungert, noch nicht einmal alles zusammengenommen.

Innerer Exilant
17. September 2015 20:13

@ Optimist

https://www.morgenpost.de/berlin/article205500925/Fluechtlinge-ja-bitte-Buerger-wollen-Heim-in-ihrem-Kiez.html

Gerne, lesen und gruseln.

limette
17. September 2015 20:17

Es muss doch möglich sein eine Immobilie zu kaufen.

Es soll eine in Berlin sein. Nach ca. 2,5 Sekunden findet man die untere Immobilie. Kann man als Beispiel ansehen. Das Ding kostet 1 Mio. Dann werden noch mal 500.000 benötigt für Einrichtung, sonstige Kosten. D.h. 1,5 Mio € sind nötig.
Wenn man von 2000 Freunden der Sezession ausgeht, könnte man den Betrag eigentlich locker zusammenbekommen. Jeder dieser 2000 gibt 750 Euro. Dann reicht es locker. Ich würde das Geld, die 750 €, gleich morgen überweisen. Ich würde in einer solchen Investition Sinn sehen!

Was spricht dagegen?

https://www.immobilienscout24.de/expose/82593036?referrer=RESULT_LIST_LISTING&navigationServiceUrl=%2FSuche%2Fcontroller%2FexposeNavigation%2Fnavigate.go%3FsearchUrl%3D%2FSuche%2FS-4%2FHaus-Kauf%2FBerlin%2FBerlin%2F-%2F6%2C00-%2F-%2F-%2F-%2F-%2F-%2F24%26exposeId%3D82593036&navigationHasPrev=true&navigationHasNext=true&navigationBarType=RESULT_LIST&searchId=a6abe767-a40a-31ea-98c7-d0dbb4a90de0

Andreas Walter
17. September 2015 20:40

@Christian und auch den Rest der coolen Gang

Betreffend Aufklärung, Propaganda, Werbung und Informationsverbreitung über die Neue Medien und das Thema Reichweite.

Ich weiß nicht, ob man den Zahlen trauen kann, doch folgendes Video von FPÖ Chef Strache sollen sich zumindest bei Facebook angeblich bereits gestern schon 500.000 Menschen angesehen haben.

https://www.orf-watch.at/Debatte/2015/09/bundespraesident-hc-strache

https://www.facebook.com/HCStrache/videos/vb.74865038590/10153336097013591/?type=2&theater

Tatsächlich, 1,3 Millionen mal aufgerufen und 26.630 "Gefällt mir" Angaben. Dazu muss man wissen, dass in den öffentlichen Bereich von Facebook jeder kann, der auch Netzzugang hat. "Gefällt mir" Angaben können dagegen nur angemeldete Mitglieder aktivieren.

Bei YouTube sind es immerhin schon 30.000, davon etwa 2/3 Daumen hoch, 1/3 Daumen runter. Letzteres können aber auch nur angemeldete Mitglieder klicken:

https://www.youtube.com/watch?v=0rJhoDQPfz8

Auch Obama hat ja sehr stark vor seiner Wahl auf die neuen Medien gesetzt, dass sollte man nicht unterschätzen.

Genau aus dem Grund will ja auch Heiko Maas da seine Finger mit im Spiel haben, auf die man ihm aber wegen der einseitigen Art wie er das vor hat mal richtig draufhauen muss. Kann ja nicht sein, das Deutschland das einzige Land auf der ganzen Welt ist, das nicht patriotisch und auch nicht nationalistisch sein darf. Wohl verrückt geworden, Herr Maas, oder eine Überdosis an Kommunismus geschluckt. Sie dienen immer noch Deutschland, vergessen Sie das nicht.

https://jungefreiheit.de/debatte/streiflicht/2015/das-risiko-der-freien-rede/

Thomas Wawerka
17. September 2015 20:51

HX: Meine Prognose: In zwei Monaten ist Merkel weg.

Schon möglich. Sehr viel scheint derzeit möglich. Und was dann? Da, wo ich herkomme, gibt's eine Redensart: "Es kommt nix Bessers nach."

nikolaus hesse
17. September 2015 20:58

Zum Tagungsort: warum nicht ins nahe/freie Ausland ausweichen.
Von Deutschland aus betrachtet ....wohl eher noch Tschechei als Polen.
Auch fuer Italien, von wo aus ich schreibe, sehe ich kein Problem.
Und...ein Ryan Air Ticket ist im Zweifel billiger als so manche Zugfahrt nach Berlin.

OJ
17. September 2015 21:44

Ahja. "Merkel weg". Und wie soll das passieren? Bitte mal Gehirn einschalten. Aus welcher Ecke soll denn das (zumal: erfolgreiche) Misstrauensvotum kommen?
Außer, sie spielen auf einen Abgang anlässlich außerparlamentarischer Vorgänge ab. Dann haben sie freilich völlig einen an der Klatsche, "heißer Herbst" hin oder her.

Andreas Walter
17. September 2015 21:49

Hier übrigens ein Beispiel, aus was für einem Holz auch Der Focus geschnitzt ist. Man beachte, das das Video unter dem Artikel, bei dem jeder denkt, dass gehört dazu, von etwas ganz anderem berichtet. Von einem Polizisten, dem wegen Überarbeitung die Nerven durchgegangen sind, zu einem ganz anderen Zeitpunkt in einer ganz anderen Angelegenheit. Hier soll also auf unverschämte Art und Weise relativiert werden, obwohl beide Vorgänge nichts miteinander zu tun haben und überhaupt nicht zu vergleichen sind:

https://www.focus.de/politik/deutschland/um-chaos-zu-vermeiden-deutschland-schickt-sonderzuege-nach-oesterreich-um-fluechtlinge-abzuholen_id_4955230.html

Oder was ist das? Lob der Zwietracht, in der F.A.Z.. Auch mit Migranten?

https://www.faz.net/aktuell/wissen/mensch-gene/soziale-systeme-lob-der-zwietracht-13799783.html

Was für ein zynischer, menschenverachtender Artikel, Herr André Kieserling. Ganz so als wären Menschen nur etwas, was man gegeneinander ausspielt um zu schauen, wer am Ende noch steht, die Schlacht überlebt. Das ist Sozialdarwinismus in Reinkultur. Sich dann aber wahrscheinlich gleichzeitig über Arbeitslager aufregen.

Andreas Walter
17. September 2015 21:59

Ahhhhh, falscher Link, ich meine hier:

https://www.focus.de/politik/deutschland/staatsanwalt-gibt-bekannt-erschossener-angreifer-gehoerte-zur-islamistenszene_id_4955104.html

Obwohl der Andere auch der Wahnsinn ist.

Oder der hier. Es hört gar nicht mehr auf, der Irrsinn:

https://www.focus.de/politik/deutschland/aufregung-in-berlin-fluechtlinge-drohen-sich-von-balkon-zu-stuerzen-sek-ueberwaeltigt-sie_id_4955074.html

U. Fink
17. September 2015 22:09

Ich kann noch einen Link zu einer Petition beisteuern:
https://www.openpetition.de/petition/online/misstrauensvotum-gegen-frau-bundeskanzlerin-angela-merkel-wegen-ihrer-desastroesen-fluechtlingspolit

Zadok Allen
17. September 2015 22:14

Ich möchte einen Gesichtspunkt ins Spiel bringen, der m.W. noch nicht genug bedacht wird: Auch auf seiten der sogenannten "Flüchtlinge" ist aus meiner Sicht nichts anderes als Massenwahn wirksam. So dumm können die nicht sein, daß sie glauben, sich alle (jeder Einzelne!) ein gewaltiges Stück vom Kuchen Europa abschneiden zu können.

Diese aggressiven Jungmänner sind teils monatelang unterwegs, kommen dabei mit abertausenden ihresgleichen in Kontakt. Dazu sind sie ja alle kommunikationstechnisch bestens ausgestattet. Der gesunde Menschenverstand, so er aktiv wäre, müßte ihnen sagen, daß es nicht für sie alle gleichermaßen langen kann.

Das Verhalten der Söldner/Siedler scheint mir daher am ehesten dem eines Heuschreckenschwarms zu ähneln. Und so wird ihr Auftreffen auf Europa auch aussehen, schrecklich zwar, aber doch nur vorübergehender Natur. Wie Heuschrecken werden sie sich gegenseitig schneller das “Futter” streitig machen, als wir es uns derzeit noch vorstellen können.

Falkenstein
17. September 2015 22:18

Die Querfront - Gesprächsrunde in Berlin stattfinden zu lassen ist für alle klardenkenden Deutschen eine Hausaufgabe.
Jeder kennt jemanden irgendwo. Lasst es nicht geschehen das die DDR Unkultur der Unmöglichkeiten siegt. Wir sind immerhin genügend viele und vorallem Leute die nicht vor der Glotze ihren Feierabend zelebrieren.
Nehmt es als Euer Wochenziel an, zu helfen, das dieses Ereignis IN oder UM Berlin stattfindet.
Es kann doch nicht sein das 60 Köpfe kein Obdach für ein paar Stunden finden in unserer Hauptstadt. Seid wütend genug um Euch zu verbeißen in die Erfüllung dieses Zieles
Und noch was: Wir müssen lernen nicht nur bedient, geistig gefüttert zu werden - sondern selbst etwas für diese Erfüllungen praktisch zu leisten.
Ich jedenfalls habe heute die Netze um mich in Schwingung gebracht. Mal sehen ob es Wechselwirkungen gibt und es was bringt. Ich möchte, das dieses Ziel klar erreicht wird. Geht auch so in den morgigen Tag.

Waldgänger (e.B.) aus Schwaben
17. September 2015 22:52

Die Chancen für eine Wende sehe ich auch in einer Palastrevolution in der CDU/CSU.

Aus der CSU habe ich zwitschern gehört, dass Seehofer am vergangenen Wochenende mit dem Austritt der CSU aus der Regierung gedroht hat, falls keine Grenzkontrollen eingeführt werden.
siehe auch hier. Dieser Konservative Aufbruch ist eine Bewegung innerhalb der CSU! Kein unverbindlicher, nationalkonservativer Debattierclub.
Man lese mal deren Positionen. Da passt kein Blatt Papier zwischen diesen und den AfD-Positionen

Und Merkel ist nach ihrer Einladung an alle "Flüchtlinge" dieser Welt und den nachfolgenden Grenzkontrollen angezählt. Sogar SPON spottete, dass sie wie eine 13-Jährige mit der größte facebook-Party aller Zeiten in das Guinness Buch der Weltrekorde wollte, und nun die Polizei rufen musste, weil sie dem Ansturm der Gäste nicht mehr gewachsen ist.

Dass diese Grenzkontrollen weitgehend wirkungslos sind, ist inzwischen offensichtlich. Die CSU wird weitere Forderungen stellen müssen, um nicht wieder als zahnloser Tiger da zu stehen.

Markus Söder, von Ehrgeiz zerfressen (Seehofer), würde keinen Moment zögern einen Sturz Merkels einzuleiten, wenn er die Chance sähe mit einer CDU-AfD Koalition Kanzler zu werden und dann auch in der Flüchtlingspolitik die ungarische Lösung durchsetzen um an der Macht zu bleiben.

Entscheidend werden die LTW-Wahlergebnisse nächstes Jahr und die Umfragen sein. Wenn die AfD bundesweit zweistellig wird und die CDU unter 35% fällt, könnten wir 2017 einen showdown sehen: CDU/CSU-AfD mit Söder gegen rot-rot-grün mit Gabriel.

Noch ist Polen nicht verloren.

Meier Pirmin
17. September 2015 22:55

@Kommentar Kubitschek. Das ist keine Kleinigkeit, was Sie da schrieben. Es sollte nicht missverstanden werden: ich stelle es mir eher als politischen Roman vor, eine Art Orwell: Rückkehr eines katholischen Systems mit einer neuen, einst alten Moral. Dabei kommen Spitalfinanzverwalter, vgl. den Auschwitzprozess von diesem Jahr, vor Gericht, weil sie in einer Anstalt gearbeitet haben, in der ohne das geringste Unrechtsbewusstsein Massentötungen vorgenommen wurden. Ich sage absichtlich nie Mord für diese Sachen, so weit nicht persönlicher Vorsatz mit "dolus malus" vorliegt. Der Spitalverwalter zeigt sich reuig, wird dafür in der Bildzeitung gelobt. Wie gesagt, nur ein Roman.

FFlecken
17. September 2015 23:02

Noch kurz zum ,,Marsch für das Leben''-ein kurzer Hinweis. Habe eben einen vollkommen lebensfremden und in schwer erträglichem Duktus geschriebenen Artikel von Martin Lohmann in der JF gelesen, der mich in meiner Nicht-Teilnahme bestätigt hat. Dieser Art.von vulgärer christlicher Rührseligkeit wird mir wohl immer fremd.bleiben. Zitat: ,,Jeder Mensch ist liebenswert'' Alles klar auch...

kommentar kubitschek:
ja, natürlich, dieser versuch lohmanns (oder ists überzeugung?), die antiabtreibungsfrage mit willkommenskultur und allerweltsliebe zu verknüpfen, um unangreifbar zu werden - schwach, sehr schwach. nehmen Sie ihn und seine haltung als stufe, dann ist es erträglich.

Rautenklausner
17. September 2015 23:04

Übrigens, Kubitschek, 99,93 % der Menschen sterben außerhalb des Mutterleibes. So ein gefährlicher Ort aber auch, diese von Linken regierte Welt.

kommentar kubitschek:
mag sein, aber darum geht es nicht. es geht um die frage, wo und wie die meisten kleinstkinder in Deutschland sterben und vor allem: welcher geist dahintersteht. ich könnte kotzen, wenn ich diese frauen mit protestantischem haarschnitt sehe, die nun irgendwelchen migranten selbstlos unterricht erteilen, sie bemuttern und ihnen den krempel hinterhertragen - und die das alles bis dato NICHT für diejenigen getan haben, die man mit einbettung und zuneigung davon hätte abhalten können, ihr kind abzutreiben.

Jacobi
17. September 2015 23:34

Fink:

Ja, es knirscht inzwischen gewaltig im Gebälk … Das stelle ich bei vielen Gesprächen im Verwandten-, Bekannten- und Kollegenkreis fest. Manche sind noch unentschlossen, können sich nicht recht vorstellen, dass die Politiker, zu denen sie bisher aufgeschaut haben, jetzt dieses Vertrauen verspielen

Ähnliche Erfahrungen kann ich auch schildern. Ganz "böse" sagte ich (war auf die Reaktion gespannt), "selbst dran schuld, hasts doch gwählt!" - "was willstn wählen, die REPs, dass do wieder die Leit mit dem Armbändeln umherlaufen?"

Das soll keine Parteiwerbung sein, nur wurde eben diese genannt und muss als Beispiel herhalten. Zu solchen Aussagen fällt mir nichts mehr zu ein, außer, dass im Denken so massiv umhergepfuscht wurde, dass es mir sehr schwer fällt, daran zu glauben, dass dieses Volk noch lange nicht am Ende sei.

Apropos Parteien: Wie steht man hier eigentlich zur angekündigten Parteigründung des Herrn Bachmann?

Reklof
17. September 2015 23:54

Eine sachlich in ruhigem Ton vorgetragene Meinung kann niemand verbieten, kein Polizist, kein Richter und kein Arbeitgeber. Aber man muß Sie äußern. Wer schweigt - stimmt zu !

Wie lange wird die Propagandamaschinerie noch laufen, 24 Std , rund um die Uhr ? Willkommenskultur ! Mir sind die "Welcome - Leute" peinlich, sie ekeln mich. Und die frech fordernden, alahu akbar brüllenden Hinterwäldler verachte ich. Die Mehrheit der deutschen Menschen scheint im wahrsten Sinne "blauäugig" ( warum heißt das eigentlich so ? Waren wir schon immer so doof und schlafmützig ? ) zu sein.

Mal sehen was sich die Merkel zum 3. Oktober alles einfallen läßt. Vielleicht regnet es deutsche Blankopässe über den Asylhotspots. Welcome new Germans, Salam aleikum und Gauck räppt mit Käßmann die neue Hymne. Derweil marschiert die Janitscharenkapelle mit schrillem Quietschen auf und die "Rosa Funken" des Kölner Karnevals lösen offiziell das Wachbataillon ab.
Volker Beck nimmt in engem Lederkostüm die Parade ab. Ehrengast ist Conchita Wurst. Ist das eigentlich alles Schariakonform fragt sich Herr Maas. In kleinem Kreis strippt Claudia Roth für einen guten Zweck .

Zynismus aus !

Anja
18. September 2015 01:29

Hier sprach ein Kommentator den Kreisauer Kreis an.

Auch mir fiel dazu spontan ein, dieses Vorbild des Widerstandes zu nutzen, entweder in Polen oder in Tschechien in Grenznähe Räume für zukünftige Treffpunkte anzumieten...

Telemachos
18. September 2015 02:43

Ja, möglich, daß man an der Demo teilnehmen sollte (bei der heutigen Inflationierung der Abtreibung. Somit eine sehr gute Antwort von @Kubitschek an th3l0nius, wobei ich in Ausnahmefällen einer Abtreibung zustimme. Ich bin halt a-dogmatisch...).

Nehmen Sie's mir nicht krumm, Herr Kubitschek, daß ich über diesen Satz dennoch hinwegsehe (denn es gibt so Einiges heutzutage, was man 'den Deutschen' sowie der Kirche vorhalten könnte):

'Ich bin nicht der Typ, der ruhig bleiben könnte, wenn er auf ein Arschloch träfe, das die Mütter, die Kinder, die Kirche beleidigte.'

Bin bis heute ungetauft und unbeschnitten. Will auch, daß das irgendwie so bleibt. Meine Entschuldigung ist ein Satz von Paulus über das Gesetz, in dem er meint, daß man es auch unter den Heiden finden kann... .

Habe leider keinen Vorschlag, was Berlin angeht. Stimme in der Regel @Dunkeldeutscher zu: besagt, daß Berlin kaum ein Forum anbieten wird.
Trotzdem viel Glück bei der Suche nach einem.

@Innerer Exilant:

Es wäre auch mir eine Freude, diese Broschüre zu lesen. Zwecks Austausch einfach bei der Sezession nach der E-Mail-addresse fragen. Danke. (Oh, wie ich sehe, schon passiert. Danke zweimal.)

@Pommes:

'Bis zu den Kindern gehe ich mit ihnen, aber sie vergessen wohl, dass es vor allem die Kirchen sind welche die maßlose Umvolkung der Deutschen voran treiben. Ich hasse die kirchlichen Verlautbarungsorgane mehr als jedes dumme Arschloch in diesem Land. Das einzige was ich dieser irrsinnigen Flüchtlingsflut abgewinnen kann ist, dass die vielen eingereisten Islamisten uns höchstwahrscheinlich auch vom Kreuz des Christentums befreien werden. Allerdings nicht durch Mission ;)'

Sicher, auch die Kirchen. Deswegen jedoch bitte nicht die Substanz gleich mit der Hülle 'überborden'... . Danke. (Dies ist aber auch keine Einladung zum Martyrium.)

@Beteigeuze:

'Ich kenne niemanden -und das sind zwei Drittel unkritische Leute-, der die (selbst-)gleichgeschalteten Medien der Willkommens-Diktatur noch länger als eine Minute ertragen kann.'

Jep. Die Meisten, die ich kenne, meiden die Medien und das politische Gewäsch ebenso. Da ist Hoffnung und Raum. Aber bei 'Merkel weg!' darf es nicht bleiben. Da stimme ich dem Herrn Pfarrer @Wawerka zu. Trotzdem kann jeder diese Petition unterschreiben: https://www.change.org/p/wir-fordern-das-misstrauensvotum-gegen-frau-merkel-sofortige-amtsenthebung-frau-merkels?source_location=petitions_share_skip

{Und so nebenbei: 'Tistherion Ireneios' heißt jetzt 'Telemachos'.
Also mehr die Suche nach dem Vater als der 'Kampf in der Ferne'.
Der erste Name war 'n bisschen zu hoch gegriffen. Telemachos tut's auch (bezeichnet soundso unsere 'vaterlose' Generation, wie @Raskolnikow das in der 'Tristesse Droite' sublim auf den Punkt brachte). Aber das ist ohne Belang.}

Und was die Anmerkungen von @Zadok Allen angeht: Ja, man kann das schon auf Kos beobachten, wo Syrer gegen Afghanen gegen Iraker meuteln - und das nahezu JEDEN Tag. Die Flüchtlinge, die es ernst meinen und darüber hinaus ihren Anstand bewahren, sich nicht an 'Riots' zu beteiligen, gibt es auch. erstmal abwarten, das flaut wieder ab (wobei die 'Riot-Freaks' natürlich das Hauptaugenmerk auf sich ziehen... . Aber das ist oft optische oder perspektivische Täuschung.)

Heinz Obst
18. September 2015 05:20

Berichtigung: Das Einfügen von Links muß ich wohl noch üben:

@Götz Kubitschek:
Hinzu kommt: Die Berliner Salons des Instituts für Staatspolitik können nicht mehr stattfinden, wieder einmal versagt ohne Not eine burschenschaftliche Altherrlichkeit, nein, Altherrenburschenschaft – oder wie auch immer: Jedenfalls möchte man in einer fürs Vaterland delikaten Phase wenigstens das eigene Haus als Ort vollständiger Grabesruhe bewahrt sehen.

Demnach kann man dieser burschenschaftlichen Altherrlichkeit wohl nur noch Senilität / Demenz / Realitätsferne bescheinigen.

Die Merkel-Junta „hat fertig“ und ist frei nach Giovanni Trapattoni „schwach wie eine Flasche leer“ siehe dazu auch:
Märchen - Des Kaisers neue Kleider von Hans Christian Andersen
https://www.maerchen.com/andersen/des-kaisers-neue-kleider.php

Bei dem, was aktuell hinter uns liegt, dürfte es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um den letzten Sommer der BRD handeln.

Bundesregierung deliriert von Grenzkontrollen: Zwei einsame Zöllner im Migranten-Lawinenabgang
https://www.wiedenroth-karikatur.de/KariAblage201509/20150915_Asyl_Immigration_Fluechtlinge_Grenzkontrollen_Schengen.jpg

Es kann, so wie sich die Lage derzeit darstellt, eigentlich nicht mehr lange dauern bis dieser Lügenstaat unter der erdrückenden Last der Realität zusammenbricht.

Beteigeuze
18. September 2015 07:24

@Zadok Allen
"...werden sie sich gegenseitig schneller das “Futter” streitig machen, als wir es uns derzeit noch vorstellen können".

Das ist ja noch nicht einmal metaphorisch: Die meisten der täglichen Schlägereien in den Asylbewerberheimen entstehen bei der Essensausgabe.

Und im Kriegswinter 2015/16 werden die Willkommens-Deutschen mit einer munteren Schar von hunderttausenden junger Männer konfrontiert, die, wie versprochen, eine eigene Wohnung haben wollen und kein Massenzelt.

Wenn ich einer der Burschen wäre, würde ich mir 20 Kumpane zusammensuchen, und die grünen Wohnviertel der Besserverdienenden mit ausgeprägter Willkommenskultur nach Wohnraum absuchen.

Marcus Junge
18. September 2015 07:42

Shuca & Daniel

Trotzdem kein Grund die Umvolkungsvereine der Amtskirchen zu betrauern. Die Evangelikalen haben alles über Bord geworfen was sie mal ausmachte und sind inzwischen nur noch Sozialisten rot-grüner Prägung. Und die Katholiken haben sich mit dem 2. Vatikanischem Konzil ebenso in den Sozialismus begeben, jetzt auch mit Kommunistenpapst.

Die schreien mit der Antifa "Nie wieder Deutschland" um die Wette oder betätigen sich seit Jahrzehnten als Umvolkungshelfer ("Kirchenasyl", was absolut illegal ist). Wenn die untergehen, dann gut so. Es bedeutet ja nicht das das Christentum verschwindet, nur die perversen bis kriminellen Gebilde die es okkupieren.

Marcus Junge
18. September 2015 07:45

Zadok Allen

Ich glaube Sie kennen die Aussagen von Leuten wie Heinsohn nicht. "Einfach mal Söhne und Weltmacht" (von 2003) lesen. https://www.pseudology.org/Gallup/Heinsohn.pdf

Nix Heuschreckenschwarm, das sind Dauer"gäste", Invasoren, gekommen um zu bleiben (wie selbst Buschkowsky eingestand). Und es stehen 500 bis 1000 Millionen in den Startlöchern um zu kommen, so groß ist der Bevölkerungsdruck in "Südland" an unnützen Essern ohne Aufstiegschance, aber ausreichend Essen, Kleidung, Bildung, Geld für die Invasion Europas.

Waldgänger (e.B.) aus Schwaben
18. September 2015 08:19

@Markus Junge et al.

Befassen Sie sich einfach mal ein wenig mit der Kirchengeschichte. Durch welche Tiefen und Irrungen die Kirche schon gegangen ist!

Bei der Leichensynode einem der zahlreichen Tiefpunkte der Kirchengeschichte wurde der verwesende Leiche eines Papstes der Prozess gemacht, er wurde wegen Ketzerei verurteilt und alle seine Weihen und Entscheidungen für ungültig erklärt.
Sein Nachfolger, der dies veranlasst hatte, wurde kurz danach erwürgt und der Prozess wiederum später dann für ungültig erklärt.

Und trotzdem besteht die Kirche als Institution schon seit 2000 Jahren.

... und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwinden.

Das sie es nicht versuchen werden hat er nicht versprochen.

Schopi
18. September 2015 08:54

Dort ist gestern Abend übrigens die Diskussion zwischen dem compact-Redakteur Müller-Mertens und unserem Instituts-Leiter Erik Lehnert ins Wasser gefallen: Der lange vereinbarte Vortragssaal war am Dienstag gekündigt worden, gestern kurz vor der Veranstaltung dann auch die Ausweichlokalität.

Offensichtlich werden ja wohl die Vermieter unter Druck gesetzt. Andererseits, wäre die Sachlage nicht so ernst, man könnte laut darüber lachen, sind große Teile der Tätergemeinde sich nicht zu schade als Opfer dazustehen - ja das ist ihrem Status sogar förderlich. Schaut man genauer, so sieht man, wie vollkommen gefahrlos und unbedrängt ihr Wirken vonstatten geht. Compact wird aus dem Edeka Zeitschriftensortiment aussortiert, die Tageszeitung Neues Deutschland hat einen "Kioskfinder" online und verschickt auf Wunsch Gratisexemplare zum Auslegen. Die unter Verfolgungswahn leidende DKP führt ihr "Pressefest" völlig harmlos und ohne Widerstand in einem angemieteten Dortmunder Stadtpark durch.

Monika
18. September 2015 09:32

@Kubitschek

Was ist bitte ein protestantischer Haarschnitt ?

Was mich immer wieder mal beschäftigt:
Statistisch gesehen hat wohl jede dritte oder vierte Frau schon mal abgetrieben . Ich kenne aber nur zwei Frauen in meinem Umfeld, die mir das in einer stillen Stunde mal "gebeichtet" haben. Eine davon bekam an Silvester einen fürchterlichen Weinanfall: "Mein Kind könnte jetzt 12 Jahre sein".
Es ist ein großes Tabu. Deshalb sind die Demos für das Leben so verhasst.
Nicht alle Frauen haben die Chupze einer Jutta Ditfurth, die "nur" zwei Abtreibungen auf ein langes lustvolles Sexleben für eine moralische Leistung
hält.
Meine Theorie ist in der Tat, dass Frauen, die abgetrieben haben, bei den welcome events überdurchschnittlich vertreten sind. Als eine Art Wiedergutmachung ? Die Frisur ein Büßerhaarschnitt ?

FFlecken
18. September 2015 09:35

@Kubitschek

Genau, das meine ich. Die Kritik an der Laissez-faire Haltung in Sachen Abtreibung hierzulande sollte alleine stark genug sein. Keine Rechtfertigungen im Sinne des ordinär-humanistischen Zeitgeist-Christentums. Der komplexe Ernstfall Mensch wird auf Alice-im-Wunderland-Niveau heruntergebrochen. Die Aufladung mit vollkommen undifferenzierter und am Ende brandgefährlicher allgemeiner Menschenliebe ist unpassend. Ich persönlich würde es auch nicht mit Sterbehilfe in einen Topf werfen, aber dies ist meine subjekte Auffasung. Der Gnadenschüsse für die elend verreckenden Kameraden im Krieg sollen z.B. eine Sünde gegen das Leben gewesen sein? Na ja, versuche halt immer vm Ernstfall her zu denken...

Vielleich daher dann auch die Aura dieser Veranstaltungen in unserem Land. Man lässt sich durch ein Denken im Sinne der Bergpredigt geistig vollkommen entwaffnen. Fanilienmoral gehört in die Familie. Punkt.
Folgerung: ich kann Raspails ringen mit den Ambivalenzen des Christentums sehr gut nachvollziehen. Die katholische Kirche war hier mit ihren heidnischen Elementen und antikem Erbe lange ein gewisses Bollwerk. Mal sehen...

Arminius Arndt
18. September 2015 09:40

ich könnte kotzen, wenn ich diese frauen mit protestantischem haarschnitt sehe, die nun irgendwelchen migranten selbstlos unterricht erteilen, sie bemuttern und ihnen den krempel hinterhertragen – und die das alles bis dato NICHT für diejenigen getan haben, die man mit einbettung und zuneigung davon hätte abhalten können, ihr kind abzutreiben.

100% Zustimmung. Und für 3 Mio. Abtreibungen zzgl. "Dunkelziffer" kann man ja jetzt die halbe Welt zu uns bitten, die derartige Unmoral nicht gepflegt hat.

Widerlich - Ich wurde so erzogen, dass wenn man meint, Sex haben zu müssen, dass man dann auch mit allen Folgen verantwortlich umzugehen hat und damit zu leben hat. Davon kein Wort mehr in unserer Sexualerziehung, die nur auf Ausleben fixiert ist, damit nur ja keiner einen libidinösen Stau bekommt, der womöglich zu unerwünschten Nebenwirkungen führen könnte - man meint, in dem man Kindern schon vor der Pubertät das Überziehen von Gummis über Gemüse und Obst beibringt, sei alles geklärt bzw. alles Safe. Wahrhaft, z. K.!

Der Gutmensch
18. September 2015 10:06

Es lässt sich derzeit wenig Sinnvolles zur (Innen-)Politik sagen; Deutschland galoppiert im Wahn. Nicht zum ersten Mal!

Die zugrundeliegenden Fehlvorstellungen sind der Feind - und nicht das Kabinett (die haben sie nämlich nicht entfesselt. Es war, soviel Ehrlichkeit muss schon sein, dass BVerfG, das die Asylbewerberleistungen verbessert hat; tiefer graben lohnt grade nicht) und erst recht nicht wir untereinander. Ob sich jemand seinen gesunden Menschenverstand mit Gottes Hilfe oder mit der des Schachvereins bewahrt, ist jedenfalls eine reine Luxusfrage, derzeit.

Man kann Wahnsinnige leider nicht mit richtigen Worten kurieren, das bestätigt Euch jeder Psychiater. Anderer (begründeter) Ansicht ist allenfalls der Herr Dr. Ratzinger, der in seiner Eigenschaft als Papst neue Exorzisten ausbilden ließ - kann nicht mal jemand dort anfragen, ob die derzeit keine Veranlassung sehen, ihre Talente unter Beweis zu stellen?

Also kocht Euch lieber gegenseitig einen Nerventee, reizt die armen Irren nicht und wartet erstmal aufmerksam ab, bis die sich ausgetobt haben; wird bald soweit sein. Oder argwöhnt vielleicht jemand, die von Kubitschek gescholtenen Damen würden dauerhaftes Engagement zeigen? Dann hätten es auch Enkel getan.

Derzeit ist also schlichtweg kein Blumentopf zu gewinnen; folglich braucht auch keiner das Risiko eingehen, einen solchen etwa noch auf den Kopf zu kriegen; meine Meinung.

Euer Gutmensch.

Zadok Allen
18. September 2015 10:07

@ Marcus Junge

"Söhne und Weltmacht" ist mir wohlbekannt. Heinsohn verweist, wenn ich mich recht entsinne, zur Untermauerung seiner Argumente i.d.R. auf die koloniale Expanion der Europäer in der Neuen Welt.

Und da scheint mir denn doch ein Unterschied vorzuliegen, denn es wären ja seinerzeit stets mehr oder weniger kleine Häuflein von Desperados, welche die entscheidenden Gewaltakte und Eroberungen vollzogen.

Mit dem schwarmartigen Einfall der subsharisch-orientalischen Massen kann man das m.E. nicht vergleichen. Denen wird auch die quasi-militärische Koordination nicht gelingen. Kurzum: ich hoffe darauf, daß die Jungmänner eher dabei sind, sich gegenseitig die Gurgeln abzuschneiden, als sie überhaupt Gelegenheit haben, hier irreparables Unheil anzurichten.

@ OJ & Thomas Wawerka

Welchen Sinn soll es haben, sich der wichtigen Parole "Merkel muß weg" zu verweigern? Diese Gestalt ist de iure für die ablaufenden Großverbrechen verantwortlich. Und wenn eine schlimmere Figur nachkommt: um so besser! Das destabilisiert in jedem Falle die Herrschaftsstrukturen und öffnet noch mehr Leuten die Augen.

Carl Sand
18. September 2015 11:33

@Waldspazierer aus Schaffeland

"Wenn die AfD bundesweit zweistellig wird und die CDU unter 35% fällt, könnten wir 2017 einen showdown sehen: CDU/CSU-AfD mit Söder gegen rot-rot-grün mit Gabriel.
Noch ist Polen nicht verloren".

Also, wenn DAS Ihre Hoffnung ist, dann sind wir wirklich verloren.

Arminius Arndt
18. September 2015 11:45

@Carl Sand,

einfach mal etwas bescheidener werden - das, was der Waldspazierer sich wünscht, wäre allemal besser, als das, was wir derzeit haben.

Aber ich will das nicht vertiefen, es läuft am Ende, auch bei den Rechten, immer auf eine ähnliche Debatte wie bei den Linken hinaus, die da sinngemäß lautet, Reformgläubige versus Vertreter der reinen Lehre ...

Meier Pirmin
18. September 2015 12:45

@Kubitschek und andere. Lohmann ist leider nur ein Beispiel für die geistige Schwäche der deutschen CDU-Konservativen der letzten 20 Jahre. Sie meinten es gut, waren aber extrem ungeschickt und haben teilweise aus Selbstverschulden ihren Parteiflügel an die Wand gefahren. Vielleicht ist Frau Steinbach noch eine löbliche Ausnahme.

Meier Pirmin
18. September 2015 12:50

@Cal Sand. Für Merkel und ihren Flügel würde auch eine AfD mit 20% die letzte der wählbaren Optionen darstellen. In Bayern wird die Partei mit der 5% Hürde Mühe bekommen, Baden-Württemberg wird der Test schlechthin. Es bleibt aber möglich, dass die personelle Basis zu schwach ist für einen Triumph. Nicht zu unterschätzen ist die Mischung von Einschüchterung und Gesinnungsethik auf der Gegenseite.

t.gygax
18. September 2015 12:54

Veranstaltungsort: warum nicht der Kohlenkeller von Roland Wehl? Er war ja früher mal JF Mitarbeiter und dürfte G.K. noch gut kennen, vielleicht kann man da über seinen Schatten springen. In der absolut verzweifelten Situation heute muss man jede, aber auch wirklich jede Möglichkeit nutzen. In diesem Sinne ist die Verbindung zwischen G.K. und Jürgen Elsässer das Beste , was überhaupt passieren konnte.

Meier Pirmin
18. September 2015 13:16

@Protestantischer Haarschnitt. Wer wissen will, was protestantischer Haarschnitt n i c h t ist, müsste das Gedicht "Am Turme" von Annette von Droste-Hülshoff lesen, zwar kinderlos, aber wohl die bedeutendste katholische Dichterin aller Zeiten und Märchenerzählerin vor Kindern im Bodenseeraum. Im Unterschied zu Frau Kosiza, deren Fotos wahlkampftauglich wären, waren die Haare der Droste fast stets züchtig zusammengebunden mit Ausnahme der Situation, die sie im besagten Gedicht beschreibt. Es ist, trotz untergründiger Erotik, keine sogenannt delikate Situation. Es brauchte aber viel, bis die Droste es wagte, ihre Frisur zu öffnen. Ausserdem bekannte sie im selben Gedicht "Am Turme", das im Netz leicht zu finden ist :

"Wär ich ein Mann doch mindestens nur,
Ein Stück nur von einem Soldaten,
Da würde der Himmel mir raten!"

Droste wiegt in der geistigen Substanz, auch in der Kraft der Wahrhaftigkeit und in ihrer Vision des Kreatürlichen die neuere deutsche Frauenbewegung wohl bei weitem auf. Ihre geistlichen Gedichte, darunter "Die ächzende Kreatur" sind unendlich viel weitreichender als was die deutsche Bischofskonferenz in den letzten 30 Jahren verbal abgesondert hat. Droste war natürlich, entgegen einem oberflächlichen Eindruck der besagten Verse, das Gegenteil von einem Mannweib. Statt sich über die Feigheit, Ohnmacht und Unfähigkeit der deutschen und anderen konservativen Männer aufzuregen, wäre eine Betrachtungsstunde mit Droste ein Moment, wo man nichts Dümmeres zu denken, zu sagen und zu bloggen hätte. Man könnte sich abregen, ohne zu resignieren.

Noch unglaublich ihre Verse:

"Es ist die Schuld des Mordes an der Erde Lieblichkeit und Huld." (Die ächzende Kreatur)

Wahrheitssucher
18. September 2015 13:19

Zum Veranstaltungsort:

Warum nicht eine Nummer größer und gleich in Schnellroda?

Das Zentrum...

Pommes
18. September 2015 13:38

@Waldgänger

… und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwinden.

Es ist mehr als offensichtlich, dass Jesus sich hier kräftig irrte. Damit wäre der Anspruch des gesamten Christentums auch dahin.

cisponc
18. September 2015 14:03

Wie wäre es als zweitbeste Lösung mit einem Auftritt Elsässers und Kubitscheks in einem erweiterten privaten Rahmen? Man würde also lauter Leute einladen, die man
kennt oder die glaubwürdig beleumundet sind. Das Ganze filmt man und stellt es ins Netz. Die Atmosphäre leidet natürlich ein wenig aber sie gewinnt auch wieder durch die Konspirativität. Und für diejenigen, die es sich im Netzt dann angucken, spielt es onehin kaum keine Rolle.

Thomas Wawerka
18. September 2015 14:15

t.gygax: die Verbindung zwischen G.K. und Jürgen Elsässer

Hat denn der Elsässer nix in Berlin?

Carl Sand
18. September 2015 14:29

@Arminius Arndt

Die LAGE ist radikal.

Zur Vermeidung unnötigen Schriftverkehrs wird auf alles von den AUTOREN der SEZESSION hier geschriebene verwiesen.

Sie sind lange genug hier dabei, um aus der Radikalität der Lage notwendig eine eigene notwendige Radikalität zu entwickeln.

Ansonsten sind Sie recht gut wieder im Schoße der BRD-Partei CDU aufgehoben.

Dies scheint Ihr innigster Wunsch zu sein.

Die Radikalität der Lage wird Ihnen dies nicht mehr ermöglichen.

Schade aber auch.

marodeur
18. September 2015 14:31

Jacobi:

Ganz „böse“ sagte ich (war auf die Reaktion gespannt), „selbst dran schuld, hasts doch gwählt!“ – „was willstn wählen, die REPs, dass do wieder die Leit mit dem Armbändeln umherlaufen?“

Ähnliches erlebe ich auch sehr oft. Die Volksseele kocht. Man fragt sich dann folgerichtig, ob die Umfragen eventuell manipuliert sind. An der Stimmenverteilung ändert sich ja scheinbar nichts. Ich glaube, dass der Wähler einfach in der alten Denke erstarrt ist:
1. Man ist der Meinung, dass die aktuelle Politik grundfalsch ist. Genauso überzeugt ist man aber, dass die Eliten sich bald wieder besinnen und die Missstände abstellen.
2. Die meisten haben mittlerweile verstanden, dass die Medien uns anlügen. Wenn es aber um die Darstellung der Verdorbenheit rechtskonservativer Parteien geht, dann wird grundsätzlich alles geglaubt, getreu dem Motto "Gutes ist zu beweisen. Schlechtes glaubt man sofort."
3. Die Menschen verstehen die Prinzipien der Demokratie nicht. Sie begreifen nicht, dass die Wahl einer rechten Partei in die Opposition das gesamte politische Spektrum neu ausrichtet - (leider) natürlich nur konsensorientiert und gemäßigt. Stattdessen befürchtet der Wähler das vierte Reich, weil irgend eine AfD-Anhänger mal was über Autobahnen auf Facebook geschrieben hat.

Es ist absurd. Aber leider könnte das in Summe zu den seltsamen Widersprüchen führen. Kann mir gut vorstellen, dass 2017 Merkel haushoch gewinnt, da der Wähler wütend, die Wahl aber angeblich "alternativlos" war.

Carl Sand
18. September 2015 14:31

@Meier Pimin

Anerkennung für Ihre Beiträge mehr zur Sache und weniger zur eigenem Verdienst.

Dank für den Hinweis auf die Verse von Droste-Hülshoff. Wunderschön.

Hartwig
18. September 2015 15:20

Zu Abtreibungen:
Bin dagegen. Klar. Jetzt mit meinen 50+.
Das war nicht immer so. Als sehr junger Mann sah ich das indifferenter und kann nur Gott danken, dass ich seinerzeit nicht geprüft wurde.
Ich kenne insgesamt zwei Frauen persönlich, die abgetrieben haben. Die eine ist zweifache, die andere dreifache Mutter.
Macht die Sache nicht gut, aber hin und wieder wird sehr pauschal geurteilt. Und die Bigotterie der "Ankläger" ist manchmal ebenfalls kaum erträglich.

Meier Pirmin
18. September 2015 15:30

@Pommes. Was wissen Sie, über Dante hinaus, über die Hölle und deren Pforten, dass Sie in diesem Zusammenhang schreiben, Jesus hätte sich "kräftig" geirrt. Was die Letzten Dinge betrifft, der Katholik spricht von Vier Letzten Dingen (Himmel - Hölle - Tod - Gericht) wird erst am Schluss abgerechnet. Dann können Sie es meinetwegen Jesus dem Weltenrichter (wie er die ersten 1200 Jahre des Christentums dargestellt wurde), wieder vorrechnen.

martin
18. September 2015 15:37

cisponc

Klingt gut.
Klingt nach "Gruppe 15". So, wie der geschlagene Krieger und dann nur etwas querulantische Zusammenarbeiter Hans-Werner Richter ("Die Geschlagenen") mit seiner Gruppe 47.
Wer einlädt, leitet auch.

Solch eine Gruppe kann ein strahlender Mythos werden.

Heinz Obst
18. September 2015 16:42

@ Thomas Wawerka
Freitag, 18. September 2015, 14:15

t.gygax: die Verbindung zwischen G.K. und Jürgen Elsässer

Hat denn der Elsässer nix in Berlin?

Elsässers Auftritte in Berlin wurden in der Vergangenheit im Festsaal des "Viet-Haus" ( https://viethaus-berlin.de/ ) aufgezeichnet.

Ob dessen Eigentümer, die Viethaus AG, dazu bereit wäre, seinen Saal an an das IfS zu vermieten, kann ich nicht einschätzen.

Eisenhans
18. September 2015 17:00

@ Meier Pirmin
Unter Ihren Wortkaskaden wird auch so mancher ächzen...

deutscheridentitärer
18. September 2015 17:05

Alle die hier Kritik an einer absoluten Anti-Abtreibungshaltung üben, sollen bitte von nun an die Fresse halten.

Bringt meinetwegen die von euch gezeugten Kinder um, wie ihr es für richtig haltet, aber belästigt mich nicht mit euren Perversionen.

Erbärmlich, dass man es nicht mal in diesem Kreis sein lassen kann, sein Für-Gut-Befinden von Massenmord herauszukehren.

Hartwig, bigott ist allenfalls ihre widerliche Legitimation ihrer jugendlichen Verderbtheit; mir ganz egal, was sie mit 20 für ein Trottel waren, Dummheit schützt nicht vor Verbrecherhaftigkeit.

Diejenigen Konservativen, die es ständig für nötig befinden kund zu tun, dass sie ja unter gewissen Umständen blablalbla den Mord an Menschen gutheißen, stellen sich zuverlässig als der größte Abschaum heraus.

Wie verkommen muss man sein, dass man angesichts der Tatsache, dass es hier um eine RUNDUM unterstützenswerte, gute und gerechte Sache geht, ganz egal sogar wie man persönlich zu behinderten Kindern, oder was alles in diesem Zusammenhang aufgeführt wird, steht, dass man es also trotzdem nicht für geboten hält einfach mal wenigstens die Fresse zu halten und denjenigen die den eigenartigen aber nichtsdestotrotz wertvollen Mut aufbringen sich der ABARTIGSTEN Subjekten aller Zeiten entgegenzustellen, nämlich denen, die mit plastikpimmeln kinder der lebensschützer belästigen und sich durch Slogans wie "hätte Maria abgetrieben wärt ihr uns erspart geblieben" (Alt. für die Säkularisten unter uns "The only good Baby is a dead Baby") hervortun, in den Rücken zu fallen.

Diese kommentarspalte geht allmählich den gang aller kommentarspalten.

Fredy
18. September 2015 17:24

Geeignete Orte außerhalb Berlins gibt es genug. Man muss nicht ins Ausland, wobei Tschechien sicher aus vielerlei Gründen geeignet wäre. Wie wär's mit Gutmannshausen oder Marlishausen? Da kann man aber auch in Schnellroda bleiben, von der Lage her.

enickmar
18. September 2015 17:28

@Rautenklausner

Frage mich auch immer, was diese Hysterie soll. 97,5% der Weltbevölkerung haben den zweiten Weltkrieg überlebt. Und da tun die linken Gutmenschen immer so, als sei das eine fürchterliche Katastrophe gewesen. Peanuts …
Man sollte etwas gegen den Alterstod unternehmen. Daran sterben die Leute massenweise außerhalb des Mutterleibs.
Töten und Morden spielt insofern keine Rolle für die Statistik der Weltgeschichte. Und darauf kommt es einzig an, wenn man gute Argumente für den Fortschritt der Menschheit ausspielen möchte.

Daniel
18. September 2015 17:55

Das Thema Abtreibung ist so schwierig, weil der Kreis von Leuten, die Abtreibung ablehnen und der Kreis von Leuten, die die Grenzen schließen wollen, nicht unbedingt identisch ist.

Ich habe festgestellt, dass es gerade in der sogenannten Unterschicht viele Menschen gibt, die weder etwas mit dem christlichen Erbe am Hut haben, noch mit der christlichen Sexualmoral und Abtreibung nicht unbedingt als verwerflich ansehen, aber in der Ausländerpolitik rigoros sind.

Das ist so die Gruppe, die eigentlich SPD und Linke wählt, sich aber auch durchaus vorstellen kann, rechts zu wählen.

Thomas Wawerka
18. September 2015 18:20

Hartwig: Macht die Sache nicht gut, aber hin und wieder wird sehr pauschal geurteilt. Und die Bigotterie der „Ankläger“ ist manchmal ebenfalls kaum erträglich.

Das sehe ich auch so. Die Frauen, die ich kenne, haben es alle bereut. Keine von ihnen wäre auf den Gedanken gekommen, sich damit auch noch zu brüsten.

Monika
18. September 2015 19:16

Ja, vielleicht sollten wir uns auf einem Schloß in der Gasgogne treffen, um über den Austausch zu sprechen. Bei einem französischen Essen ?
Mit spielenden Kindern im Garten....
https://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/renaud-camus-thesen-sind-bei-front-national-salonfaehig-13809272.html

Camus Thesen sind m.E. nicht nur bei front national salonfähig.
Es ist eher traurig, dass es bald keine Salons mehr gibt.
Könntet Ihr etwas über Renaud Camus bringen ?

Kathinka
18. September 2015 20:56

Nein, dieses Volk ist noch nicht am Ende!
Die Wiedervereinigung erweist sich als Segen für Deutschland in jeder Hinsicht. Ich Westdeutsche bin dankbar für den Widerstandsgeist und die feinen Antennen für drohenden Totalitarismus, den die Mitteldeutschen uns allen erstreiten.

Kaliyuga
18. September 2015 21:45

Herr Kubitschek setzt Sprache, dem Umstand entsprechend, kraftvoll ein. Da verlässt zu sich Genommenes den Körper unnatürlich vorn („kotzen“) oder natürlich hinten („Arschloch“). Hier, im Politischen, passt es, ist angemessen, ja schreit ob der heutigen Zustände geradezu danach: Gekonnte Anwendung der Adäquationstheorie im chtonischen Schlammassel später Moderne.

„Il bambino va difeso!“, da gibt es nichts daran zu deuteln, wie geht einem auch stets aufs Neue das Herz auf, wenn man bürolagenbedingt den Kleinen, meist in Begleitung ihrer Mütter oder Großmütter am offenen Fenster vorbeiwandernd, täglich bei ihren ernsten und heiteren Erzählungen lauscht.

Die Kirche, die Herr Kubitschek ganz ehrenhaft verteidigt, hat nun weithin ihre Metaphysik verloren und damit den Bezug zu den Sphären, in die sie hineinragen und die sie den je Bedürftigen notwendig herabbringen soll. Der katholische Geist, in dem ich das Glück hatte, bis vor einem guten Vierteljahrhundert von einem russischen Jesuiten und einem Franziskaner, der ein sehr strenges und barmherziges Auge auf Berufungen hatte, erzogen zu werden, ist heute Welt und damit fast nicht-ig geworden; freilich nicht das erste Mal, man denke zweieinviertel Jahrhunderte zurück und bedenke, was damals in den Nachwehen des 1789 mit dem Hl. Jean-Marie Vianney unvermutet erstanden ist.

Am heutigen Niedergang konnte auch jener jüngst abdankende Pontifex Maximus nichts ändern, der einen Steinwurf von meinem Elternhaus aufgewachsen und auf dasselbe Gymnasium wie der hier Schreibende gegangen ist, der im Bajuwarischen und im Italienischen mithin just dasselbe Idiom spricht.

Ein Besuch dort vor einigen Jahren: Vor dem Haupteingang heute neben der Büste des berühmtesten Schülers eine schriftliche Verlautbarung „Schule gegen Rassismus“. Die tragenden Säulen in den Gängen mit kreativer Kunst verschmiert, im ersten Stock „auf Höhe“ der Schulleitung nun das Büro einer Schulpsychologin, die Aufgaben zur Vorausscheidung der Physikolympiade in Teheran an einem der Labors bei allem mathematischen Anspruch im infantilen Duktus (in etwa: „Die Würmer Rudi, Johann und Alfred nehmen auf einer mit 3° zur Horizontale geneigten Ebene die Koordinaten …. ein. Sie bewegen sich mit je eigenem Geschwindigkeitsprofil auf Untergrund, der Beschaffenheit … . Werden sich Rudi, Johann und Alfred je treffen? Begründen Sie!). Mein kleinster Jungbrunnen geht, wie sie mir sagt, mit etwa 1,5 ins Mathematikabitur, ohne eigentlich zu wissen, wie der tanx funktioniert, das gebe der Taschenrechner her. Englisch-Abitur z.T. in Gruppe. ..

Welcher, verdammt nochmal welcher begabte junge Mann! kann sich heute wirklich noch durch dieses seichte Geseihe plagen!?

Und die Frau? Die seit Eden ewig nur Verführte und dem falschen Anspruch, dem sie von jeher nahesteht, allzugern Folgende.

Das ist das Heute. Den Anspruch für das Morgen erfüllt, wer sich rückbesinnt auf das, was war und sein wird.

match90
18. September 2015 22:44

Mit Räumlichkeiten in Berlin kann ich nicht dienen. Kenne dort niemanden, war nur einmal in der Stadt und verspüre auch keinen Drang, dorthin zu reisen.

Herr Kubitschek, sprechen Sie doch mal wieder bei Pegida! Sie sind in meinen Augen der beste Redner, der dort bislang aufgetreten ist, vor allem die Rede vom 09.02.2015 war spitze.

Viele Grüße!

Waldgänger (e.B.) aus Schwaben
18. September 2015 23:14

@Kaliyuga

Die Kirche, die Herr Kubitschek ganz ehrenhaft verteidigt, hat nun weithin ihre Metaphysik verloren

Der Papst war es, der immer wieder das christliche Abendland im Abwehrkampf gegen den Islam einte.

Auch in der jüngsten Zeit spielte der Papst eine herausragende Rolle in der Weltgeschichte.

In der Kuba-Krise vermittelte er. Als sie gelöst war, führte der erste Gang den Katholiken Kennedy in seine Privatkapelle.

Nach aller Logik der Geschichte hätte der Niedergang des real existierenden Sozialismus in einem Krieg enden müssen. Es war nicht zuletzt das Verdienst des polnischen Papstes, des erste Nicht-Italieners seit 400 Jahren, und eventuell auch seines deutschen theologischen Beraters, des Herrn Prof. Dr. Ratzingers, dass es anders kam.

Auch heute steht vielleicht der Papst auf richtigen Seite der Geschichte.
Auch wenn das hier viele anders sehen mögen.

Die gegenwärtigen Geschehnisse werden auch den Islam verändern. Und wenn in einigen Jahren die von mir erhoffte CDU/CSU-AfD Regierung die Migrantentröme, mit Hilfe von Rückkehr-Prämien, auf freiwilliger Basis umkehrt, werden die Rückkehrer, von denen jetzt nicht schon wenige zum Christentum konvertieren, Sauerteig in ihrer Heimat sein.

Vertrauen wir doch auf einfach auf den Heiligen Geist.

Schildmaid
18. September 2015 23:47

Man muss abwarten können bis zur Katerstimmung der Willkommensbesoffenen. Man muss aber auch auf die Leute warten die gar kein Interesse an der Party haben und zudem trotzdem nicht ganz " nüchtern " sind! Verzwickt aber von diesen Leuten gibt es mehr als man denkt.

Meist fleißige Leute in der freien Wirtschaft, die voll eingespannt in der Arbeit stecken und mit letzter Kraft es noch schaffen sich die verstörenden 15Minuten Tagesschau anzutun. Das Grundgefühl sendet Warnsignale aber es fehlt an den "richtigen "Medien und an Zeit sich mit diesen zu beschäftigen. Eine Freundin in dieser Lage habe ich heute schon fast überfordert mit meinen Aufrüttelversuchen.

Die Freundin konnte mich wieder "erden". Man darf nicht davon ausgehen dass die anderen derzeit das gleiche sehen, ahnen, befürchten wie viele aus diesem Forum. Einigen wird der Irrsinn von heut auf morgen im Alltag erscheinen. Und es wird sie nicht mal stören befürchte ich.

Falkenstein
19. September 2015 00:25

@Monika:
"ja, vielleicht sollten wir uns auf einem Schloß in der Gasgogne treffen, um über den Austausch zu sprechen. Bei einem französischen Essen ?
Mit spielenden Kindern im Garten
…."

Nein Monika, Ziel verfehlt.
es geht nicht um elitäre Treffen bei Burgunder und Zigarillos im geschützten Raum mit Kralsgeschwafel und Theoretisiererei - sondern um Handlungsbereitschaft.
Es geht um preußisches Verständnis bei Brot und Wasser um der napoleonischen Bedrückung etwas entgegen zu setzen.
Härte, Kargheit und Klarheit.

Friedhelm
19. September 2015 03:28

"Ich habe festgestellt, dass es gerade in der sogenannten Unterschicht viele Menschen gibt, die weder etwas mit dem christlichen Erbe am Hut haben, noch mit der christlichen Sexualmoral und Abtreibung nicht unbedingt als verwerflich ansehen, aber in der Ausländerpolitik rigoros sind. "

Wozu brauchen wir auch eine noch größere Unterschicht? Haben Sie Sarrazin nicht gelesen? Die Begabungsreserven sind erschöpft. Ich selbst komme aus der Unterschicht und bin folglich nur durchschnittlich begabt (IQ ca 92/94). Ich gehöre zu den Verlierern in einer immer komplizierter werdenden Welt. Was wir brauchen, ist eine Eugenik, die die Klugen fördert und nicht noch mehr Versager wie mich erzeugt. Die Frage ist doch ganz einfach, ob sie mein Leben leben wollten. Wollen Sie das? Wollen Sie zum Bodensatz der Gesellschaft gehören? Wenn nicht, warum sollen dann Menschen gezeugt werden, die in Zukunft noch härter für ihre mangelnde Begabung bestraft werden? In einer Zukunft, die immer mehr auf Maschinen setzt, ist kein Platz für Menschen mit niedrigem IQ. Von daher ist Abtreibung gut, wenn es die richtigen betrifft.

Monika
19. September 2015 07:00

Daniel

Freitag, 18. September 2015, 17:55 (URL) | Kurz-URL
Das Thema Abtreibung ist so schwierig, weil der Kreis von Leuten, die Abtreibung ablehnen und der Kreis von Leuten, die die Grenzen schließen wollen, nicht unbedingt identisch ist.
Ich habe festgestellt, dass es gerade in der sogenannten Unterschicht viele Menschen gibt, die weder etwas mit dem christlichen Erbe am Hut haben, noch mit der christlichen Sexualmoral und Abtreibung nicht unbedingt als verwerflich ansehen, aber in der Ausländerpolitik rigoros sind.
Das ist so die Gruppe, die eigentlich SPD und Linke wählt, sich aber auch durchaus vorstellen kann, rechts zu wählen.

Nun, vielleicht geht es ja im weitesten Sinne um ein Leben, das nicht nur von Konsum und Selbstverwirklichung bestimmt ist.
Hingabe heißt das Zauberwort. Herr Meier Pirmin kann dazu sicher auch was Kluges sagen. ( Kurz und ohne Selbstdarstellung, bitte).
Wo keine Hingabe, da kein Eros. Keine Kinder. Nur Lustbefriedigung.
Tot. Auslöschung.
Verwerflich ist nicht die Abtreibung.(Ich maße mir kein Urteil im Einzelfall an) .
Traurig und lebensfeindlich ist der konsumistische Zeitgeist.
Eine Frau, von der ich weiß, dass sie abgetrieben hat, war 1988 frisch aus der DDR in den Westen übergesiedelt. Sie wollte erst mal einen Urlaub auf Teneriffa machen. Da kam ein Kind störend dazwischen.
Diese Frau ist rigoros in der Ausländerpolitik. Wählt rechts. Fürchtet um ihren Konsum.
Ist das anders als das ?

https://www.kath.net/news/52099

Ludwig
19. September 2015 09:01

@Kaliyuga

Die Kirche, die Herr Kubitschek ganz ehrenhaft verteidigt, hat nun weithin ihre Metaphysik verloren und damit den Bezug zu den Sphären, in die sie hineinragen und die sie....

Mir scheint, die Katholiken leiden deshalb an ihrer Kirche, weil sie deren Mission im Kaliyuga noch immer nicht verstehen:
Ihre Aufgabe ist es, die wahrhaft Gläubigen via Entrückung mit dem ewigen Leben zu belohnen. Den dazu nötigen "Bezug zu den Sphären" liefert bereits der Katholik als Resonator. Auf diese Weise werden Millionen Menschen auf der Erde auf längere Zeit dem natürlichen Wiedergeburtszyklus entzogen.

Westpreuße
19. September 2015 09:51

Mir erschließt es sich auch nicht, warum es "der demokratischen Rechten" nicht möglich ist, im Großraum BERLIN, verkehrsgünstig gelegen, ein Haus mit etwas Grund und Boden drum herum, zu erwerben.
Es muß doch auch wohlhabende Sympathisanten "von rechts" geben. Und wenn sie persönlich nicht in Erscheinung treten wollen, dann eben nicht:
Wenigstens sollten sie die Kohle rausrücken. Der Rest wird sich finden...

Man kann das nicht alles Herrn Kubitschek + Mitstreitern aufhalsen. Ich habe ja keinerlei Inneneinblick in das rechts-demokratische Milieu. Vor 8, 9 (?) Jahren habe ich zwei, dreimal in Berlin an einer Veranstaltung teilgenommen.
Einmal konnte ich kurz mit Herrn Stein von der JF sprechen. Es blieb aber einfach nur bei aufmunternden Worten meinerseits: Weiter so, Herr Stein...

Herrn Kubitschek bin ich auf einer anderen Veranstaltung auch einmal begegnet. War die Veranstaltung von ihm organisiert? Ich weiß es einfach nicht mehr. Wir standen beide in einem Fahrstuhl in dem Veranstaltungsgebäude. Der Fahrstuhl ruckelte etwas. Herr K.: Gleich geht's los. Nach oben--Ich, irgendwie doof-verlegen: Natürlich nach oben. Zum Licht...---Wir schauten uns etwas beklommen, aber nicht unfreundlich, an...

Auf dieser Veranstaltung sah ich auch einmal zwei der Töchter von Frau K. (?) Brav, artig, saßen sie auf den Stühlen.Hatten einen wachen Blick. Ich war fasziniert von ihrer Kleidung, wenn sie es denn waren...

Folgendes Erlebnis war sehr entscheidend, daß ich mich innerlich von unserem Meinungs-Betrieb abwandte, der eine eigene freie Meinung eben nicht schätzt, sondern eher zu verhindern weiß:
Eine Veranstaltung in BERLIN, auch 8, 9 Jahre her: Den Veranstaltungsort konnte man erst kurz vorher telefonisch erfahren. Dort angekommen (ein Spracheninstitut?), waren schon andere Teilnehmer. Die Dame an der Reception behauptete steif und fest:
HIER findet keine Veranstaltung statt. Auf Nachfragen hin dann: WIR haben die Veranstaltung HIER abgesagt. WARUM das denn?---Wir bekamen Hinweise, daß das Abhalten der Veranstaltung hier bei uns uns uns große Nachteile brächte. Wir googelten dann mal...
Verstehen! Sie! uns! doch! bitte!...
Da dachte ich: Aha, so läuft es also bei uns...

Danach eine Schnitzeljagd durch Berlin. Ein Herr einer Burschenschaft (?) wollte, Ehrenwort, ein Haus besorgen. Dann mußte er einen Rückzieher machen. Dann endlich ein leeres Fabrikgebäude in ausgerechnet Kreuzberg. Da fanden sich dann 70, 80 Leute ein. Tolle Sache das. Transportable Lautsprecheranlage, Klappstühle. Sogar die Suppe kam noch. Tolle logistische Leistung. Und WARUM durfte das alles nicht am gebuchten Standort stattfinden? Warum diese Meinungs-Unterdrückung?

So 50 m von diesem Fabrikgebäude stand dann auch plötzlich ein Mannschaftswagen der Polizei. Und noch ein Wagen. Ich ging hin und unterhielt mich mit den Polizisten. Ach, nur eine Vorsorgemaßnahme...
Es war eine sommerlich-bräsige Atmosphäre in Kreuzberg. In einer Pause bin ich schräg gegenüber in eine Bier-Kneipe gegangen, einen Kaffee trinkend. Draußen Stühle und Tische. Linkes Völkchen.
Etliche am sonnigen Nachmittag schon brabbelnd be- bzw. angetrunken. Politisierend. Etliche anderweitig irgendwie berauscht weggetreten.
Ja, so war's...

Da dachte ich: Geh in deine alte Heimat zurück. Lebe mal da, mal hier. Ich bin aber hier nicht "polnisch integriert". Will es ja auch nicht. Empfinde mich als "Wanderer zwischen hier und dort". Habe ein Netzwerk vorwiegend polnischer Intellektueller, alle unserer Kultur und Sprache zugetan. Vorwiegend Frauen, jüngere. Das ist sehr schön. Ab und zu bittet man mich, mal ein Referat, eine Magisterarbeit, Teile einer geplanten Dissertation usw. durchzulesen. Alles "auf deutsch". Na, das mache ich doch gerne...

Ich bin der jüngeren Polen-Generation grundsätzlich positiv zugetan. Ältere Polen schätze ich. Ich bin aber nicht blauäugig. Habe auch andere erlebt. Und die Sache mit der Vertreibung ist meinerseits weder vergeben noch vergessen. Und das Land haben wir weder verschenkt noch verkauft. Und vertreiben will ich auch niemanden mehr...

Deutsche in Polen: Die Heimatverbliebenen-Deutschen, deutschstämmigen.
Rückwanderer, Rückkehrer, die hier leben. Gibt es. In Ostpreußen! Dann unruhige Wanderer, zu denen ich mich zähle. Unruhig durch die alten Provinzen ziehend. Wochenlang, monatelang. Manchmal hat man Kontakt zueinander:
Wo bist du gerade...?! Ich bin in...Und wo bist du...?!

Der Philosoph Peter Sloterdijk muß in diesen Tagen etwas Enthüllendes über Frau Merkel geschrieben haben. Ihre Persönlichkeit an sich. In einer Wirtschaftszeitung? Konnte es von hier aus nicht finden. Schade...

So muß ich mich mit einem Sloterdijk-Zitat aus seinen "Philosophischen Temperamenten" begnügen. Ein schmales Büchlein.
Zitat zu Immanuel Kant:
"Sich in einer Welt voller Enteignungsgefahren des eigenen Verstandes wie eines unentäußerlichen Vermögens zu bedienen: Mit diesem Motto bekundet Kant seinen Elan, sich gegen alle Verführungen zur Gedankenarmut und Depression auf das Abenteuer der Deutlichkeit einzulassen." (Seite 69)
Ja, das Abenteuer der Deutlichkeit...!

Und da man den Menschen ja Freude bereiten soll: Hier eine kurze Videosequenz über die Brüder Kaczynski. Sie sind es wirklich. Sie waren in ihrer Kindheit Kinderstars. Aber wer nun wer ist, das kann ich leider nicht sagen...Eines aber doch: Sie mögen bzw. mochten uns nicht. Und in WARSCHAU spielt hinter den Kulissen eine ganz andere Musik uns Deutschen gegenüber...

https://www.youtube.com/watch?v=fn3xFOfftUo

Patriotische Grüße aus Thorn an der Weichsel

ulex
19. September 2015 10:15

Bzgl Raum-Suche:

Vielleicht wäre es ein Ansatz, statt nach einem Tagungsraum für einzelne Veranstaltungen gleich nach eigenen Räumlichkeiten zu suchen? Übergangsweise was für Veranstaltungen zu suchen ist ja ein andere Anforderungsprofil als Räume für eine dauerhaft und zentral gelegene Repräsentanz zu suchen.

Immoscout spuckt mir zB für 100-250 qm und 4-8 €/qm kalt und 5 km Umkreis von Mitte trotz des mittlerweile icherlich deutlich angespannteren Mietmarkts immerhin 68 potentielle Objekte aus.

Da müsste doch was dabei sein, welches als "Institut für Staatspolitik" rechtssicher und sei es nur für 1 Jahr (sodass sich fürn Vermieter die Räumungsklage nicht lohnt) anmietbar sein sollte? Und viel teurer als für einzelne Veranstaltungen Raummieten / Tagungspauschalen zu zahlen dürfte es doch auch nicht sein, zumindest wenn man im Gegenzug während der Veranstaltung Getränke selber verkauft.

Besser als ein Kohlenkeller in Marzahn oder Niederschöneweide wäre es allemal.

Selbst die "freie Szene" oder Rouhs haben doch entsprechende Objekte in Berlin.

Meier Pirmin
19. September 2015 13:24

A propos Kirche. Von mir aus gesehen hat die Katholische Kirche in den letzten Jahren den tiefsten Punkt seit der Reformationszeit erreicht, wobei immerhin damals noch viele der besten Intellektuellen Deutschlands und Europas immerhin Theologen waren. Nicht nur die Reformatoren hatten humanistisches Niveau, auch ihre Gegner, zu schweigen von einem Autor wie Erasmus, der wohl erste europäische Intellektuelle, von dem noch heute fast jede Zeile schlicht bedeutend ist.

Sowohl für die Kirche wie für die Bildung gilt, dass schlicht zu viel Geld vorhanden ist, so dass für den Geist kein Platz mehr bleibt. Vom geistigen Abstieg der Kirche ist auch die rechtsintegralistische Opposition betroffen, weil ihr Personal oftmals doch nur dritt- und viertklassig ist. Es gibt auch keine grossen Mahner mehr wie einst die christlichen Schriftsteller Reinhold Schneider, Gertrud von le Fort und Edzard Schaper, deren Stil jedoch nicht mehr in die heutige Zeit passen würde. Eher schon, unter den Lebenden, der von mir auch schon dann und wann genannte Arnold Stadler. Bedeutende Autoren, Komponisten, Künstler, Architekten waren allezeit wichtiger als Prälaten, von denen der suspendierte Limburger nicht viel mehr als eine Art Spitze des Eisberges darstellt.

Ich würde heute mit Nachdruck unterscheiden zwischen katholischer, evangelischer, lutherischer, calvinistischer Weltanschauung und den entsprechenden kirchlichen Organisationen. Was Paracelsus die Geistkirche nannte im Gegensatz zur Mauerkirche, könnte wichtiger werden denn je, darf jedoch niemanden mehr zu einem vermeintlich elitären Bewusstsein verleiten. Abermals sei auf das letzte Buch "Dionysos " von Gerd-Klaus Kaltenbrunner verwiesen. Es ist als sein Vermächtnis noch bedeutender als seine Studie über "Elite". Sehr lesenwert scheint mir überdies das Vermächtnis des in Paderborn wohnhaft gewesenen anglikanischen Theologen, Papyrologen und Literaten Carsten Peter Thiede (1952 - 2004), welches viele Klischees über den historischen Jesus und die Diskussionen zwischen Fundamentalisten und Historischkritischen hinter sich lässt.

Pommes
19. September 2015 16:54

@Pommes. Was wissen Sie, über Dante hinaus, über die Hölle und deren Pforten, dass Sie in diesem Zusammenhang schreiben, Jesus hätte sich „kräftig“ geirrt.

Dass es vor allem die immergleiche Kirche war die uns weissen Europäern die Hölle auf Erden bereitet hatte. Und damit meine ich nichteinmal die zahlreichen, babarischen Morde und Folterungen an sog. Häretikern, oder die generelle Aufoktroyierung dieser Psychoterrorlehre (Christentum) auf ganz Europa, sondern die von Beginn an herrschende Geilheit auf Vernichtung kultureller Güter und Ausrottung ethnischer Homogenität ganzer Völker. Nur wenige Jahre, nachdem das römische Reich christlich geworden war, war es der damalige Papst, der die römischen Herrscher davon überzeugt hatte, die Westgoten auf der Flucht vor den Hunnen aufzunehmen. Schon damals endete dies in Straßenschlachten zwischen Römern und Westgoten und auch damals stellten die "armen Flüchtlinge" plötzlich Ansprüche an das hilfsbereite Land. Nämlich auf das Land selbst. Das Ende vom Lied war der Untergang der großen römischen Zivilisation und die Ausbreitung dieser geisteszersetzenden Religion. Und auch heute fordert Papst Franziskus auf alle aufzunehmen, die nach Europa kommen wollen. Dies sagte er erst vor kurzem in Mailand. Chaos, Babarei, die Einführung der schlimmsten Kriminalität, die Zerstörung großer Zivilisationen und Völker und alles im Namen der Liebe Christi. Gab es jemals eine größere Verkehrung von Moral? Jesus hatte wohl Recht damit als er sagte: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert!“

Was die Letzten Dinge betrifft, der Katholik spricht von Vier Letzten Dingen (Himmel – Hölle – Tod – Gericht) wird erst am Schluss abgerechnet. Dann können Sie es meinetwegen Jesus dem Weltenrichter (wie er die ersten 1200 Jahre des Christentums dargestellt wurde), wieder vorrechnen.

Buddha bewahre.

ulex
19. September 2015 17:39

@Andereas Walter:

"Hier übrigens ein Beispiel, aus was für einem Holz auch Der Focus geschnitzt ist. Man beachte, das das Video unter dem Artikel, bei dem jeder denkt, dass gehört dazu, von etwas ganz anderem berichtet."

Da wird die Redaktion keinen Einfluss drauf haben, das ist einfache eine der Qualität der Berichterstattung gemäß schlechte Recommendation-Engine, die automatisiert "ähnliche" Videos vorschlägt um den Nutzer länger auf der Seite zu halten damit Burda mehr TKP- oder per View-basierte Anzeigen verkaufen kann.

OJ
19. September 2015 21:09

@Zadok Allen: Gegen die Parole spricht gar nichts. Es ging hier indes darum, dass der Abgang Merkels als konkret bevorstehend bezeichnet wurde. Das sollte mir mal einer erklären, weshalb und wie das geschehen sollte.

enickmar
19. September 2015 22:29

Über den Erwerb einer Immobilie wird doch schon seit Jahren diskutiert. Ich weiß nicht was die Finanzierung des Berliner Büros aufgebraucht hat, aber da müßte doch noch Kohle für einen Kohlenkeller übrig sein. Man könnte dann auch Büro und „Kohlenkeller“ zusammenlegen. Ansonsten über Spendenaktion. Es wird wohl dringend Zeit.

Telemachos
20. September 2015 04:02

@Deutschidentitärer:

Es geht nicht um eine Kritik an einer 'absoluten Anti-Abtreibungshaltung', es geht um Fälle von Vergewaltigung.

Versteigen Sie Sich um Himmels Willen nicht in Phantasien wüster permissiver Abtreibungsorgien!!
Sie betreiben damit 'Massenmord' an den ungezählten 'Sonderfällen', von denen Sie nicht wissen, was Sache ist!

Womit Ihr Satz: 'Diejenigen Konservativen, die es ständig für nötig befinden kund zu tun, dass sie ja unter gewissen Umständen blablalbla den Mord an Menschen gutheißen, stellen sich zuverlässig als der größte Abschaum heraus.' - - - auf Sie selbst zurückfällt! - - - So Sie ihn nicht revidieren... .

Da ich dem Aufruf zur Demonstration zustimmte, ist ein Streitgespräch hier unnötig.

Vergegenwärtigen wir uns doch einmal folgende Lage: Frau, jung, blond oder braun, naiv, fällt auf dunkelhäutigen Charmeur rein, geht mit ihm mit - nach dem Nacht-Cafe - in seine Wohnung und wird dort zusammen mit seinem Freund für viele wüste brutale Stunden 'durchgenudelt'... .
Sie kann sich von diesem brachial-impressionistischen Einbruch in ihre Realität nicht heilen, hat vielleicht ein Kind von ihm.

Dämmert's langsam...?!?

Hier die Variante ohne Kind, aber mit verspätetem Selbstmord: https://www.youtube.com/watch?v=9ntyRirEl7M

Es ist mir egal, was 'Recht-Genannte' dazu sagen! Über so etwas entscheidet zuerst das Opfer und dann - eventuell - die Familie.

Gerade Sie als 'Deutsch-Identitärer' sollten dafür ein Mindestmaß an Verständnis aufbringen... .

Ihr letzter Satz: 'Diese Kommentarspalte geht allmählich den Gang aller Kommentarspalten.' --- ist womöglich selbstreferentiell zu verstehen?

Darum die distancierte Bitte um ... Zurückhaltung.

Vergegenwärtigen Sie Sich doch einfach mal die Aussichten anhand des 'Flüchtlings-Chaos'... .

Allein DAS(!) sollte sensibler machen für 'Ausnahmefälle'... .

Und nun Streit vorbei und das Heft zu @Kubitschek.

Danke, der Ihrige.

areopagitos
20. September 2015 04:17

@Pommes
"Und damit meine ich nichteinmal die zahlreichen, babarischen Morde und Folterungen an sog. Häretikern, oder die generelle Aufoktroyierung dieser Psychoterrorlehre (Christentum)"

Ach bitte schweigen sie jetzt einfach, ihr kulturkämpferischer Duktus ist ja sowas von 1902. Ansonsten empfehle ich ihnen einfach mal ein bischen die besagte Zeitschrift zu lesen, unter deren Namen sie hier kommentieren. Zum Anfang wäre vielleicht das Heft 18 "Christentum" ganz nützlich, dann 38 "Konservativ", vielleicht auch 21 und auch das Heft 3 "Rechts" und gewiss auch Heft 54 "Reaktion". Danach können sie wiederkommen, und wir unterhalten uns noch einmal über unsere Kultur und Zivilisation, Plebs.
Ich garantiere ihnen, sie werden dann wenigstens intellektuell von ihrem neopaganen Hippietum geheilt sein.

Insgesamt wirkt auf mich das gesunkene Niveau der Kommentarspalte auf SiN als würden die Leute wohl eher lieber im Netz lesen als das Heft zu kaufen und zu lesen...

heinrich
20. September 2015 09:27

Danke, @westpreuße für Ihren ausführlichen Beitrag; ich fand Antwort auf Fragen, die ich an Sie persönlich in einem anderen Beitrag richtete. Gerne würde ich mich ein wenig mit Ihnen unterhalten. Per e-Post? Kann der admin vermitteln?

Shuca
20. September 2015 11:53

@Pommes
"Buddha bewahre."
Ja ich habe verstanden. Sie geben sich also auch nicht mit den paar Jahren auf dieser Welt zufrieden. Auf die Reinkarnation scheinen sie zu hoffen. Ich jedenfalls habe keine Lust zb. als Wurm im Darm eines Hundes wiedergeboren zu werden. Die Pforten der Hölle haben sie wenigstens erkannt und Nirwana ist doch ein leerer Raum. Ich gebe ihnen einen guten Rat. Sie sollten sich in dieser merkwürdigen Zeit ein anderes Pferd suchen was sie reiten denn sie bekämpfen den falschen Gegner. Denn der den sie hassen ist nicht am Untergang Deutschlands und Europas interessiert. Ich wünschte mir eine Patrona Germania die ihren Schutzmantel über uns und unser Land ausbreitet und ein Kardinal Wölki möge schweigen.
Per Mariam ad Christum.

Heinrich Brück
20. September 2015 12:34

@ Friedhelm
Thilo Sarrazin hat die Dummheit der Intelligenz kritisiert, nicht den gesunden Menschenverstand.
Wir brauchen keine Abtreibungen, wir brauchen ein menschenfreundlicheres System.

Kaliyuga
20. September 2015 22:38

Werter Waldgänger aus Schwaben,

mit etwas Zögern ein Antwortversuch, denn im Grunde eignen sich Dinge dieser Tragweite nicht zum Diskutieren in einem (wenn auch gehaltvollen) Internetforum, sie eignen sich überhaupt nicht zum Diskutieren, ohne gleich Gefahr zu laufen, als Unwissender in Vermessenheit zu geraten.

Sie haben hier selbst ja schon auf den bedeutungsvollen Umstand verwiesen, daß das Christentum auf zwei Jahrtausende an Geschichte zurückblickt. Handelte es sich um Menschenwerk und darauf aufbauende Organisation, hätte längst Entropie wirksam Zerstörungsarbeit geleistet. Das stellt für die Vielen, die sich heute, wissend oder unwissend, dem Materialismus verschrieben haben, ein gehöriges Ärgernis dar, das folglich auch mit Nachdruck bekämpft wird.

Gleichwohl befindet sich die christliche Kirche, nicht in ihrem Kern und Wesen, der unangreifbar bleiben wird, sondern in vielen ihrer Manifestationen in einer gehörigen und immer noch anschwellenden Krise, die sich darin zeigt, daß dem Fürst der Welt gehuldigt wird. Das ließe sich an wohl zahllos gewordenen Beispielen exemplifizieren. Absonderliche Sprachverzerrungen wie „die Mikrofonin“, jüngst auf einem Kirchentag in Deutschland zu hören, ganz zu schweigen von „ChristIn“ stellen hier nur die vielsagende Spitze eines Eisberges dar. Mit dem etwa 15 Jahre alten, fragenden Wort eines mittlerweile verstorbenen italienischen Bischofs: „Wo sind denn die Heiligen heute?“

Das ist freilich Welt, die am Ende vergeht.

Anja
20. September 2015 22:57

@Kathinka Freitag, 18. September 2015, 20:56

Sehr guter Kommentar!! Es ist nämlich ein Unterschied, ob jemand den Geruch der Diktatur bereits schon mal gespürt hat und weiß, wovon er spricht! Oder, ob man 70 Jahre amerikanische Indoktrination "GENOSSEN" hat.

Westpreuße
21. September 2015 15:46

@ heinrich: Ich habe gar nicht mitbekommen, daß Sie in einem anderen Beitrag einige Fragen an mich gestellt hatten. Das tut mir leid! Normalerweise beantworte ich immer Fragen, die mir gestellt werden. Gebietet ja schon die Höflichkeit. Ich bin auch nicht der kontinuierliche "von a-z-Leser"...
Mein Leben ist im Moment "eine Baustelle". Lassen Sie mir bitte etwas Zeit. Ich muß vieles neu ordnen. Herausforderungen, die angegangen und gelöst werden müssen. Jetzt..., nicht in der nahen Zukunft...
Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis!

Patriotische Grüße aus Thorn an der Weichsel

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