Sezession
2. Oktober 2015

Widerstandsschritte (4): Diskussionsveranstaltungen

Götz Kubitschek / 95 Kommentare

Vor einer Woche diskutierten Jürgen Elsässer und ich in Dresden über die Asylflut. Der Videomitschnitt ist nun veröffentlicht, der Vorlauf zur Veranstaltung war wie üblich nicht ganz leicht: Die zunächst angemieteten Räumlichkeiten in der Feldschlößchenbrauerei waren ein paar Tage zuvor gekündigt worden, derlei Rückzieher erfolgen mittlerweile aufgrund weniger drohender Telefonanrufe. Die Besucher unserer Veranstaltung hat das aber nicht geschreckt:

Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Wir konnten in einen nahegelegenen Saal ausweichen, der für 150 Leute ausgelegt war, letztlich 200 Hörern Raum bot, aber nicht für nochmals 30 mehr ausreichte: Wir mußten sie abweisen, die Atmosphäre hatte so schon etwas von überfüllten Hörsälen anno 68.

Zur Veranstaltung selbst: Für unsere eingefleischten Leser sind die Redebeiträge nicht von besonderem Nährwert. Die Lage ist hinreichend analysiert, der ganz große Willkommensrausch ist verflogen, die Wiederentdeckung der deutschen Volksgemeinschaft hat Lichtmesz beschrieben, die Indifferenz der Wirklichkeit ist der rote Faden in Ellen Kositzas Tagebuchnotizen.

Aber: Für sehr viele der Zuhörer war das neu, und neu war für mich, daß uns in den hektischen Tagen zuvor rund um Dresden drei Bürgersäle als Ausweichquartier angeboten wurden, einfach so. Ich halte solche Veranstaltungen deshalb für erste Widerstandsschritte und verteidige sie hiermit gegen die Anwürfe derer, die nach Aktion, Handlung, Tat rufen:

Das Sprechen, Publizieren, Veröffentlichen ist bereits jeweils ein Tun, denn es mobilisiert und stabilisiert diejenigen, die nicht mehr hinnehmen möchten, was unserem Land widerfährt. Man nimmt ein paar gute Argumente mit, man sieht sich nicht alleine, man findet Anknüpfungsmöglichkeiten, und unsere Zeitschriften, Verlage und Organisationen sind in dieser Phase auch Sammelbecken zur raschen Verbreitung anderer Formen des Widerstands.

Ich unterstütze deshalb jede gut organisierte Veranstaltung, sei sie in einer Stadt oder in einem Gasthof auf dem platten Land, sehr gern mit einem Diskussionsbeitrag: Die Dresdner Sache x 10 sind schon wieder 2000 Leute, die mehr wissen und selbstbewußter handeln als zuvor.

Im Verlauf der Diskussion habe ich noch angedeutet, daß wir eine Art "Greenpeace für Deutsche" bräuchten. Mal sehen, ob sich so etwas organisieren läßt. Hier nun das Video:


Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Kommentare (95)

Platten
2. Oktober 2015 09:01

Man möchte den Newsletter gleich abonnieren, da man ja sehr gespannt ist. Dann wird einem gesagt die Emailadresse sei ungültig. Das ist hoffentlich nur bei einem Prozent der Emailadresse so.

Wegner:
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Ein gebürtiger Hesse
2. Oktober 2015 09:46

"Greenpeace für Deutsche" - großartige Idee. Vielleicht lassen sich für die Verwirklichung auch auf dieser Seite Freiwillige finden? Bin auf den ersten Newsletter gespannt.

Toll, wie in diesen Tagen bei aller Bedrückung auch der Esprit und Erfindungsreichtum wächst.

Gustav Grambauer
2. Oktober 2015 09:49

Herr Kubitschek,

Bürgerwehren gibt es tatsächlich allüberall in Mitteldeutschland, aber mein Buschfunk (bei der sächsischen Polizei) sagt mir, daß es sich um etwas völlig anderes handelt.

Die Mischung von Räte- und Kaderpolitik ist dabei subtil. Man kann nicht einmal von Vereinahmung reden. Sie wurden i. d. R. von der CDU mit "gesellschaftlich zuverlässigen Kräften" (die ihrerseits möglichst dort nicht Mitglieder sind) aufgebaut, deren Lenkungsinstrument ist mal wieder der gute alte "Runde Tisch".

Ebensolche Kampfreserven haben in moderierten (sic!) "Bürgerversammlungen" - noch - die Lufthoheit über das "Offene Mikrofon", - Zitat: - "damit uns 'das Ding nicht politisch entgleitet'":

https://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Mehrheit-der-Einwohner-in-Gerstungen-steht-hinter-Buergerwehr-1559116582

In Wahrheit sind es durchweg Komparsen bei der Nebel-Show von Politik und Polizei. Sie sind gebrieft auf "Politische Neutralität gegenüber jeder Person, die Hilfe benötigt" (so lautet die unentwegt eingetrichterte Formel, also auch gegenüber Aptulah, Berisha und bald Babakatunde). Die zweite Formel lautet: "wir respektieren das Gewaltmomnopol des Staates - keine Selbstjustiz".

Juristisch, politisch und ideologisch haben sie damit den Status der FHdVP, die Parallelen drängen sich geradezu auf,

https://de.wikipedia.org/wiki/Freiwillige_Helfer_der_Volkspolizei

und genauso werden sie auch am Tag X weggespült; nur diesmal nicht von "Kerzenhaltern" sondern einerseits von Freikorps - andererseits von EUROGENDFOR und NATO-Kommandos:

https://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/redaktion/deutschlands-ende-der-europaeische-polizeistaat-uebernimmt.html

- G. G.

Arminius Arndt
2. Oktober 2015 09:51

Ich halte solche Veranstaltungen deshalb für erste Widerstandsschritte und verteidige sie hiermit gegen die Anwürfe derer, die nach Aktion, Handlung, Tat rufen

Vollkommen richtig. Im Moment wird, angesichts der derzeitigen Zustände in unserem Land, gerne der Vergleich mit dem Ende der DDR gezogen. Wenn ich der mir bekannten Geschichtsdarstellung glauben darf (war ja nur auf der anderen Seite des Zauns dabei), dann war ein wesentlicher Umstand, dass es damals auch zu großen Aktionen auf der Straße kam, dass viele Kirchen als Räume für Diskussionen, Treffen, Konzerte etc. zur Verfügung standen - und da wurde sicher auch zunächst erst einmal mehr gelabert, als getan.

Es ist wichtig, dass sich eine Art von Szene bildet bzw. gebildet hat und sich noch mehr verstärkt, die nicht nur virtuell im Netz zusammen findet, sondern auch real, an Orten, in Kneipen, Cafés etc. um so eine noch bessere persönliche Vernetzung zu schaffen, als es auf Demos etc. möglich ist. Diskussionsveranstaltungen sind daher genau eines (!) der richtigen Mittel für diese Zeit.

ene
2. Oktober 2015 10:45

Ich möchte hier auch auf die sehr deutlichen Worten von Willy Wimmer (ehemals Staatssekretär unter Kohl) hinweisen - über die Hintergründe des plötzlich einsetzenden Flüchtlingsstroms:

https://www.youtube.com/watch?v=bDWJOkRP0Ic

cso
2. Oktober 2015 11:23

Warum äußert sich eigentlich die Führung nicht mehr zu der lebensbedrohlichen Entwicklung?

Notaras
2. Oktober 2015 11:24

Jeder, der einen hohen Berg erklimmen will, fängt ganz unten mit den ersten Schritten im Tal an. Binsenweisheit - aber genau dieses Bild muss man sich vor Augen halten: denn wir sind noch im tiefsten Tal, und die ersten Schritte sind zudem die schwersten von allen. Wir kennen nicht einmal den richtigen Weg, wir tasten, ob der Pfad überhaupt gangbar sein könnte. Und dennoch: Keiner wird je vorwärts kommen, wenn er in Lethargie und Mutlosigkeit sitzenbleibt.
Die skizzierten Widerstandsschritte mögen jetzt noch aussichtslos erscheinen, aber wer sie nicht geht, der hat schon verloren. Insofern, verehrter Herr Kubitschek, ist dieses Vorgehen genau das Richtige in dieser bedrückenden Zeit, ich würde fast sagen "alternativlos", wäre dieser Ausdruck nicht mit dem Totalversagen eines rücksichtslosen Regimes assoziiert.

calculus
2. Oktober 2015 13:04

Arminius Arndt:
> dann war ein wesentlicher Umstand, dass es damals auch
> zu großen Aktionen auf der Straße kam

Sicherlich ein wesentlicher Umstand. Nach meinem Eindruck war allerdings der wesentliche Umstand, daß von einem auf den anderen Tag die Staatsmacht vollkommen abgetaucht war (inklusive Stasi) und der Westen bereit stand zu übernehmen. Von daher bin ich mir immer nicht so ganz sicher, ob Revolution es so richtig trifft.

Jedenfalls haben wir heute eine ganz andere Situation, da ist nämlich niemand zu erkennen, der übernehmen würde.

firenzass
2. Oktober 2015 13:16

Ich vermisse hier jeden Hinweis auf Annaeherung an aehnliche Stroemungen des Auslands und auf Kontaktaufnahme zu eben diesen Gruppierungen.Das steht fuer mich in Widerspruch zur Verbreitung der Werke von Eric Zemmour, Jean Raspail, Michel Houllebeque, usw.
Aus Italien schreibend wuenschte ich mir auch eine Auseineindersetzung mit Oriana Fallaci und vielleicht auch mit Magdi Cristiano Alam, dessen Verdienst es ist, das Andenken an die Fallaci in Erinnerung und in Ehren zu halten. So, wie es jetzt laeuft, wird das nix. Das Deutschland das wir kannten ist dahin, unwiederbringlich. Es kann jetzt nur noch darum gehen in Zusammenarbeit und im Gleichschritt mit unseren eutopaeischen Freunden einen kleinsten gemeinsamen kulturellen europaeischen Nenner zu bestimmen, den es zu verteidigen gilt.

Frank
2. Oktober 2015 13:56

Lieber Hr. Kubitschek ich habe eine Frage, ist die Webseite https://wirselbst.de/ auf die im Artikel verwiesen wird, ein Projekt von Sezession? Ich frage deshalb, weil ich mich dort gerne eintragen würde, jedoch nicht bereit bin meinen Klarnamen an unbekannte Personen weiterzugeben. Leider wohne ich in einem sogenannten multikulturellen Stadtteil, indem es eine sehr starke Antifa gibt, daher bin ich bei der Weitergabe persönlicher Daten sehr vorsichtig.
Vielen Dank, Frank

ist kein projekt von sezession, aber unbedenklich. tragen Sie sich ruhig ein.

Volker Spielmann
2. Oktober 2015 14:19

Die Parteiengecken haben wohl den Rubikon überschritten und können nicht zurück

Sollten die hiesigen Parteiengecken, im Zuge einer Schilderhebung gegen ihre Masseneinwanderungsteufelei, zu Fall kommen, so wird die neue deutsche Regierung schwer versucht sein den Heinrich V. des angelsächsischen Mundartdichters Wilhelm Schüttelspeer zu rezitieren: „Hört euren Spruch: Ihr habt auf unsre fürstliche Person Verschwörung angestiftet, euch verbündet Mit dem erklärten Feind und habt aus seinen Kisten Das goldne Handgeld unsers Tods empfangen. Ihr wolltet euren Herrn dem Mord verkaufen, Der Knechtschaft seine Fürsten, seine Großen Der Schmach, dem Drucke seine Untertanen Und der Verheerung sein ganz Königreich. Wir suchen keine Rache für uns selbst, Doch liegt uns so das Heil des Reiches ob, Des Fall ihr suchtet, daß wir dem Gesetz Euch überliefern müssen.“ Mit der Milde, die sie selbst - als Handpuppen der VSA - den marxistischen Tyrannenknilchen - als Handpuppen der Russen - erwiesen haben, können sie also nicht rechnen und müssen daher siegen oder untergehen.

Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

Monika
2. Oktober 2015 14:36

Diskussionsveranstaltungen sind sehr wichtig.
Man kann überall eine kleine Diskussion beginnen. Auf dem Marktplatz, in der Gemeinde, usw.
Man staunt nur noch, wie gesprächsbereit die Menschen derzeit sind.
Am besten auf der ganz persönlichen Ebene ansprechen ( Ängste, Befürchtungen, persönliche Erfahrungen).
Veröffentlichte Diskussionen wie oben sind wichtig für das Argumentieren.
@ene
Zur Frage, ob unsere Volkszertreter das Ausmaß der Flüchtlingsströme kannten ? Ich denke schon. Oder warum hat die "deutsche Bundesregierung die Lagerbestände von Feldbetten und Zelten bereits im Sommer aufgekauft" folgt man der Kronenzeitung:
https://www.krone.at/Oesterreich/Fluechtlinge_Hilfsorganisationen_vor_Zusammenbruch-Keinen_Cent_erhalten-Story-474707

Reklof
2. Oktober 2015 16:02

gerade im Radio wieder gehört: die Misere: "die Leute müssen sich anpassen, denn Sie werden bleiben ! Allein diese Hybris- Ein paar Hansel entscheiden mal kurz das 1 - 2 Mio. Leute mit denen ich nichts zu tun habe, und auch am besten nichts zu tun haben will, jetzt bleiben sollen. Ja wo denn um Himmels Willen ? Was wollen die hier machen ? Was können die ?
Egal - das sind jetzt schon neue Mitbürger, wenn ich das Wort schon höre !
Auch wenn es die tausendfache Wiederholung ist, ich sage es jedem der es hören und vor allem nicht hören will: "DAS SIND NICHT MEINE MITBÜRGER UND WERDEN ES AUCH NIE" ! Und ich spende auch nichts !

Ich will das diese Leute wieder gehen, von mir aus zu Fuß, so wie sie gekommen sind. Ich spende DANN gerne neue Wanderstiefel !

Gestern in Schriesheim bei Heidelberg unvermittelt an der Kuchentheke spricht mich ein wildfremder Mann an und wettert über die Flüchtlingspolitik. In Frankfurt Kalbach, in Bad Schwalbach werden Turnhallen umfunktioniert. Die Leute sind fassungslos. Ich: " Dann blockiert eben die Zufahrt, Ihr müßt für Eure Rechte demonstrieren, kämpfen " Ungläubige schafsartige Blicke - fehlte nur noch das Blöken !

Vor allem, was glaubt Ihr wenn die ganzen Gestalten erst mal aus den Auffangstationen entlassen und unters Volk gemischt werden. Dann geht die Lucy ab.

Heute früh im Deutschlandfunk so gegen 06:30 Uhr: Till Schweiger ...wenn Ihr das nicht kapiert dann seid Ihr einfach Scheiße ! Und das mit dieser unerträglich quietschigen Stimme und um die Uhrzeit. Da ist der Tag doch gelaufen. Gemeint waren die Asylkritiker.

Alles in Allem eine Stimmung zum davonlaufen ! Was muss noch passieren das auch im Westen die Leute aufwachen. Müssen erst zwanzig Afghanen im Wohnzimmer erscheinen ?

In Hanau in der Innenstadt, beruflich unterwegs, gefühlte 95 % Türken und alle möglichen Orientalen. Der deutsche Part beschränkt sich auf Rentner und augenscheinlich Alkoholabhängige. Wer will da eigentlich wen integrieren ? Grauenvoll ! Hier leistet keiner mehr Widerstand !

Schlesische Fachkraft
2. Oktober 2015 16:39

Entschuldigung für den "Schnodderton",aber ich muss das jetzt einfach mal loswerden. Einer der größten und bekanntesten Schädlinge auf diesem Planeten, der New World Order-Tyrann und Berufskriegshetzer im Mantel des Demokraten und des Menschenrechtlers, bläst schon wieder zum Angriff gegen ein Europa der Vaterländer. Finanzmafia-Boss Soros erklärt in Sportpalast-Stimmung den Totalen Krieg gegen "die kalten Herzen":

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article147061754/George-Soros-Plan-fuer-Europas-Fluechtlingskrise.html

Viktor Orban muss jetzt wirklich aufpassen, denn der Wahnsinnige von der US-Ostküste hat ihn zum Abschuss freigegeben...

Filarete
2. Oktober 2015 17:27

"Greenpeace für Deutsche" ist ein sehr gutes Stichwort. Ich denke seit Längerem in eine vermutlich ähnliche Richtung (vermutlich, denn ich weiß ja noch nicht, wie dieses "Greenpeace" aussehen soll). Strategisch wichtig ist in jedem Fall sich nach der Art von NGO's zu vernetzen, bzw. eigene NGO's zu gründen, wie es hier offenbar geplant ist. Ohne eine schrittweise Eroberung des kulturellen Vorfelds des Politischen werden keine Erfolge auf breiterer Front möglich sein. Die herrschende Politik funktioniert nur, weil das linksliberale Gedankengut, das aus der 68er Bewegung erwachsen ist, praktisch überall ist. Langfristiges Ziel muss eine Beendung dieser Diskurs-Hegemonie sein. Dazu ist eine ganze Reihe von Baustellen systematisch zu bearbeiten: Rolle der deutschen Geschichte (wichtiger Schritt durch das Kinderbuch von Weissmann), Rolle der europäischen Geschichte (postkolonialistischen Schulddiskurs bekämpfen!), Rolle des Christentums (Klischees aus Aufklärung und POsitivismus aufdecken!), Rolle der Frau (hier sehe ich noch gar keine überzeugenden Ansätze, aber ohne Frauen lässt sich eine erfolgreiche politische Bewegung nicht aufbauen und hier muss auch theoretisch etwas geboten werden, also eine attraktive Gegentheorie zum herkömlichen Feminismus).

Firenzass gebe ich recht darin, dass der Kontakt zu Gleichgesinnten anderer europäischer Länder gesucht werden muss. Die Gefahr nationalistisch begründeter Differenzen sehe ich angesichts eines gemeinsamen Gegners weniger.

Präventivkritiker
2. Oktober 2015 17:34

Da hier in letzter Zeit eine intensive Diskussion über die Protest und Umgestaltungschancen im Westen der BRD entfacht ist, möchte ich nun als jemand, der seit seiner Geburt in Dortmund (also im Westen) lebt, die Gesamtlage aus meiner Sicht schildern.
Ich sehe in der gesamten aktuellen Thematik immer zwei mögliche Entwicklungsszenarien, die Chance für uns Deutsche auf der einen Seite und ein weiterer Schritt Richtung Untergang auf der anderen Seite. Johannes Konstantin Poensgen von der „Blauen Narzisse“ erwähnt das treffend in seinem Artikel. Was im Moment stattfindet ist einfach gesagt ein Kontrollverlust des Systems, nicht in dem Sinne, dass der Staat das Volk nicht schützen kann, sondern ein Kontrollverlust über die Abschaffung desselbigen.
Meiner Meinung nach, sprechen für diese These mehrere Dinge. Mir fallen da vor allem zwei Ereignisse ein. Das erste Ereignis ist die vor wenigen Wochen mit einem geschichtlich einmaligen medialen Trommelfeuer begonnene Propagandakampagne der deutschen Leitmedien welche von Martin Lichtmesz hervorragend analysiert wurde. Diese absolute Offensichtlichkeit, dass praktisch in jeder deutschen Zeitung zum Thema Asyl dasselbe geschrieben wurde, hat aus meiner Sicht viele bis dahin noch Gutgläubige zum Zweifeln gebracht. Da hat man in der Propagandazentrale der BRD nicht aufgepasst, da man das genaue Gegenteil seines Bestrebens erreicht hat, die „Willkommenskultur“ der Deutschen wurde nicht gesteigert, sondern das erstmalige Zweifeln an der Richtigkeit des Ganzen wurde angeregt.
Das zweite Ereignis, ist das Video eines völlig verstört wirkenden Seehofers, welcher kreidebleich in die Mikrofone der Journalisten nuschelt. In dem Video gibt er ja sogar praktisch zu, dass das System die Kontrolle verloren hat, ob er diese Aussage mit irgendeinem Hintergedanken getroffen hat, weiß ich nicht, aber die erkennbaren Emotionen seines Auftrittes waren meiner Meinung nach nicht gespielt. Nur diese Emotionen resultieren aus einem völlig anderen Grund als mancher zunächst annehmen kann, es ist nicht die Angst vor der Zerstörung des Vaterlandes, sondern einzig und allein die Angst, dass man Kontrolle über die Abschaffung Deutschlands verloren hat und aus genau diesem Kontrollverlust entsteht die große Chance für uns Rechte/Patrioten/Nationale.
Die entstandene Eigendynamik der Situation ist die größte Bedrohung für das Fortbestehen der BRD, denn man weiß nun nicht mehr, wie das Volk reagieren wird. Die scheinbare Stille der Situation hier im Westen, kann ganz schnell kippen. Denn auch hier rumort es im Volk gewaltig, manche haben hier geschrieben, dass sie ein Drittel oder sogar nur ein Viertel des Volkes auf unserer Seite sehen. Meiner Meinung trifft diese Einschätzung nur auf die Anfangsphase der Invasion zu. Am Anfang, also mit der erkennbaren Errichtung von Asylantenheimen, war meiner Meinung nach ein Drittel gegen die Entwicklung, dieses Drittel setzte sich aus Patrioten und Leuten zusammen, welche schon unter der bisherigen Überfremdungssituation massiv gelitten haben. Das andere Drittel war noch unentschlossen und verunsichert, ich würde sagen, es gab dort genau so viele Befürworter wie Gegner. Das letzte Drittel sind die Überzeugten, die Bahnhofjubler, die Refugee-Welcome-Schild-Bastler etc., diese Leute werden vielleicht erst zweifeln, wenn sie auf brutalste Art und Weise die Situation zu spüren bekommen. Manche von denen können allerdings niemals umgestimmt werden, die gehen den Weg ihres eigenen Unterganges bis zum Schluss. Jetzt befinden wir uns in einer Phase, die man meiner Ansicht nach noch gar nicht definieren kann, die Endphase ist es wahrscheinlich noch lange nicht, das wird uns ja auch von diversen sogenannten Politkern wie Buschowsky geschildert.
Die Endphase ist aus meiner Sicht erst dann erreicht, wenn die Millionen von Eingedrungenen das Recht zum Familiennachzug erhalten, geschieht dies, so ist das unser Todesstoß. Man beachte nur mal solch Dinge wie die irgendwann anstehende Pflegebedürftigkeit diverser Nachzügler. Da liegt dann auf gut Deutsch gesagt der deutsche Rentner im Altenheim, welcher sein Leben lang malocht hat, neben dem afghanischen Ziegenhirten, der wie der Rest seiner Familie keinen einzigen Cent eingezahlt hat. Aber die BRD freut sich ja über solche Ankömmlinge, wieder ein Eintrag ins Guinness World Record Buch, ist doch toll. Die finanziell unmöglich zu bewältigenden Aspekte der aktuellen Situation könnte man endlos fortsetzen.
Aber nun zurück zur aktuellen Stimmungssituation im Westen. Ich denke, dass mittlerweile zwei Drittel auf unserer Seite sind. Dies zeigt sich jedoch für den Beobachter aus zum Beispiel Sachsen nicht, denn es gibt so gut wie keine Massendemonstrationen. Dafür gibt es mehrere Gründe, der gewichtigste ist wie so oft das Geld. Es geht den Deutschen hier einfach in der Masse noch zu gut. Nachdem die Vernichtung der Deutschen nach dem Ersten Weltkrieg mit dem Versailler-Diktat, dem Niederknüppeln und dem Aushungern misslang, fährt man seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges hier im Westen den Kurs des absoluten Wohlstandes und das funktioniert bis heute, jeden Tag verschwindet hier Deutschland ein Stück mehr.
In Mitteldeutschland lief es bekanntlich anders, die in der DDR vorhandene offensichtlichere Unterdrückung, hat im Nachhinein das Nationalbewusstsein gestärkt. Das Deutschtum ist wahrscheinlich dort am stärksten, wo man es unterdrückt (siehe zum Beispiel auch Süd-Tirol, aber das ist ein anderes Thema). Desweiteren sind hier im Ruhrgebiet einfach weniger Deutsche vorhanden, die Mischung aus einer alternden Gesellschaft und dem jahrzehntelang erfolgten Zuzug Fremder hat mehr als deutlich Spuren hinterlassen. Ein weiterer entscheidender Punkt ist, dass die Menschen mit „wenig“ zufrieden sind, am Wochenende läuft wieder Bundesliga, also ist für viele die Welt schnell wieder in Ordnung.
Ich glaube, dass die Phasen des Widerstandes hier anders aussehen werden, vielleicht wird es hier ab einem gewissen Punkt direkt zu militantem Widerstand kommen.
Widerstandspotential gibt es im Westen reichlich, man erinnere sich nur mal an die erste HoGeSa-Demonstration in Köln, bei der glaube ich auf Anhieb eine Teilnehmerzahl von über 5000 erreicht wurde. Ein Nutzer namens „Pommes“ war es der HoGeSa hier schon mal erwähnte und ansprach das diese Leute zumindest für den Westen die letzte Chance sind und dem kann ich nur zustimmen. Warum wurde diese Veranstaltung denn wohl gesprengt? 5000 Hooligans sind für das System nicht beherrschbar, diese Leute würden der lächerlichen Antifa nicht nur Angst einjagen, sie würden sie vernichten.
Für Mitteldeutschland denke ich sollte der Protest in Form von Demonstrationen, noch mit anderen Aktionen ergänzt werden, ein Nutzer schrieb hier letztens in Bezug auf die geplante menschliche Grenze in Sebnitz, warum man nicht einfach mit der Menschenmasse die ankommenden Züge blockiert (Steine entfernen etc.). Das fände ich effizienter und würde dem System direkt schaden. Herr Kubitschek schrieb selbst, dass die Zeit der symbolischen Aktionen vorbei sein sollte, dem kann ich nur zustimmen.
Die effizienteste BRD weite Aktion wäre meiner Meinung nach der nationale Generalstreik. Man müsste es schaffen, alle Kräfte, die den aktuellen Zustand nicht mehr hinnehmen wollen, zu bündeln und das Volk auf die Aktion aufmerksam zu machen, zum Beispiel in dem man den Aufruf zum nationalen Generalstreik im Internet als PDF-Dokument hoch lädt, so dass ihn jeder über den heimischen Drucker verbreiten kann. Den Leuten dann noch empfehlen, sich nahrungstechnisch einzudecken, einen Anfangstag festlegen und schauen was geschieht.
Desweiteren muss dem deutschen Volk eine Alternative zur jetzigen Staatsform präsentiert werden, nach dem Motto „Was kommt nach unserem Sieg?“. Eine patriotische BRD kann ja kaum die Antwort sein.
Wie lange im jetzigen Bevölkerungskrieg der Spruch „Im Westen nichts Neues“ noch gilt, kann schwer gesagt werden, aufgeben sollte man ihn jedoch noch nicht.

Sakksa
2. Oktober 2015 17:55

Das ganze ist doch ein Puppentheater, bei dem die Sprechrollen längst verteilt sind und wir die uns zugewiesene und undankbare Rolle des Krokodils haben. Daß wir dabei schon jetzt gern eine etwas tragendere Rolle hätten ist verständlich. Der Einsatz kommt aber erst im letzten Akt. Das Drama ist noch nicht so weit, wir sind erst im mittleren Akt, also lasst sie jetzt erstmal ruhig mal machen.

Die Hauptdarsteller befinden sich zur Zeit in einer unauflösbaren Zwickmühle. Wenn jetzt vorgeblich von ihnen nach Lösungen gesucht wird - bspw. einem europäischen Asylrecht oder meinetwegen auch einer ausnahmsweise ernsthaften Grenzkontrolle - dann ist das Kokolores. Die Einwanderer werden eben notfalls über die grüne Grenze gehen, so lange etwas zu holen ist. Und niemand glaubt ernsthaft, daß die Einwanderer an "Hotspots" vor Ort ihren Asylantrag stellen, um dann bei Ablehnung auf die Invasion zu verzichten. Der Räuber lässt sich im Kaspertheater niemals von Seppl umstimmen. Also Nonsens.

Nein. Einziger Ausweg aus dieser Misere wäre, die "Pull"-Faktoren nachhaltig zu verändern, also 100.000-fach ( ! ) nach Art. 16a Abs. 2 GG abzuschieben und die materielle Unterstützung auf das unerläßlich allerniedrigste Niveau zu vermindern.

Und das geht natürlich politisch niemals-nie-nicht. Jeder jetzt in Verantwortung stehende Akteur würde darüber sofort stürzen, weil die Tektonik seit 68 nun mal marxistisch ist. Das ganze ist einfach nicht mehr umsetzbar, die Katastrophe absehbar.

Die Invasion wird demzufolge anhalten.

Deshalb kommt das Krokodil im letzten Akt auf die Bühne. Bis dahin nicht den Mut sinken lassen und vernetzen.

Karl Blomquist
2. Oktober 2015 18:28

Sehr gute Sache
Schritt für Schritt den Widerstand organisieren

Anzumerken wäre noch:
Die Volksfeindin ist nur eine VSA-Handpuppe.
Worum es den VSA bei der Flutung Deutschlands geht

1. Der Zerfall der EU wird immer wahrscheinlicher..
"Was bliebe dann übrig? Womöglich ein Europa, das von einer starken Zentralmacht Deutschland angeführt würde, deren neue Mark die europäische Leitwährung wäre, von der Bundesbank beherrscht. Um dieses Kraftzentrum herum erwüchse ein neues, von Deutschland organisiertes Bündnissystem – ein Albtraum für jeden Deutschland-Fresser! Um das zu verhindern, muss zweierlei geschehen: Deutschland muss intern dermaßen geschwächt werden, dass es zur Führung gar nicht mehr imstande wäre." (Preuss. Allgemeine)
2. "Schlussendlich profitieren die Vereinigten Staaten von der Schwächung Europas, da es zu einem Überfließen von Kapital kommt, und die USA durch einen ökonomischen Aufschwung ihre Position als führende Weltmacht eine Zeit lang beibehalten können." (Compact, Asylkrieg gegen Deutschland)
3. Verhinderung der Schaffung eines Wirtschafts-Großraumes Europa-Russland-China. Wenn der entsteht, sind die VSA aus dem Rennen. Weltweit.

Welches dieser Motive aus VSA-Sicht entscheidend ist, ist zu diskutieren, möglicherweise auch alle zusammen.

budda wayne
2. Oktober 2015 18:52

Das Duo Kubitschek-Elsässer könnte als Kombination von Querdenkertum und patriotischem Intellekt eine schlagkräftige, bundesweite, außerparlamentarische Opposition in die Wege leiten. Eine "Großdemonstration der Vernünftigen" mit 500000 Menschen vor dem Reichstag könnte ein erstes großes Etappenziel sein. Die (noch) breite Mitte der Gesellschaft muß mobilisiert werden. Es geht um nichts weniger als die Selbstbestimmung des deutschen Volkes. Nur wer das Eigene liebt, kann auch das Fremde lieben lernen. Wer sich selbst verachtet, so wie ein Großteil unserer Bevölkerung, heuchelt sich mit der angeblichen Offenheit für Einwanderer nur etwas vor. Es ist, wie Herr Kubitschek treffend formuliert, ein Zustand des Willkommenssuffs eingetreten. Ein permanenter Suffzustand als Therapieform für unverarbeitete psychische Konflikte hat noch nie funktioniert. Reicht Euren Volksgenossen die Hände...und vor allem: seid geduldig mit ihnen!

Aristoteles
2. Oktober 2015 19:57

@Filarete

"Gegentheorie zum herkömlichen Feminismus"

Vielleicht kann ja mal jemand eine Kontaktanzeige an die hier schicken:

"https://www.youtube.com/watch?v=4DpzFoTvxC8"

Aristoteles
2. Oktober 2015 19:59

Ohne Anführungszeichen:

https://www.youtube.com/watch?v=4DpzFoTvxC8

Monika
2. Oktober 2015 20:45

"Also ein Poster schreibt, er kann das Gesicht nicht mehrsehen...dabei gibt Faymann Tausende Euro für Visagisten aus"

Leserkommentar in der Kronenzeitung, Okt. 2015

@firenzass
An Österreich kann man sich auch gut annähern. Das Völkchen hat einen speziellen guten Humor :

https://www.krone.at/Oesterreich/Wie_viele_Fluechtlinge_wollen_Sie_noch_aufnehmen-Faymann_im_Interview-Story-474971

enickmar
2. Oktober 2015 20:46

Wo ist Weißmann ?!

Der schreibt gerade Kinderbücher.

Mathias
2. Oktober 2015 21:11

Speziell das Verhalten der CDU-Führung läßt sich noch in anderer Weise deuten, als bisher geschehen. Seit einiger Zeit gewinnen linke Strömungen Einfluß bis zur Mehrheitsfähigkeit. Die Abwahl CDU-geführter Landesregierungen sind klare Signale. In dieser Situation bietet sich nun mit der Massenmigration die Gelegenheit, die linken Strömungen in einem ihrer gemeinsamen wichtigen Programmpunkte scheitern zu lassen. Die Führung der CDU muß dafür lediglich solange mitmachen, bis die Stimmung in der Bevölkerung endgültig gekippt ist. Zwar läßt die eigene Partei dabei natürlich auch Federn, aber nicht so viele wie ihre Gegner. (Und die Wenigsten werden den "Sinneswandel" durchschauen.) Eine größere Verschwörung ist dafür nicht erforderlich. Es genügt, wenn sich Kanzlerin, Fraktionsvorsitzender, Finanzminister, Innenminister und Verteidigungsminister auf diesen Plan verständigen und dichthalten, denn die Entwicklung ist ein Selbstläufer.
Für Merkel & Co. ist das falsche Spiel auf jeden Fall machtpolitisch vorteilhaft: die veränderte Bevölkerungsstruktur in Deutschland bewirkt Uneinigkeit, was den politischen Einfluß der Bürger senkt, und die Position der CDU im Parteienkartell wird gestärkt.

Susanne
2. Oktober 2015 21:12

Sehr informatives, eingängiges Video. Für die nächste Konferenz fände ich den Aspekt Gesundheit wichtig. Ev. wird dieser noch einiges andere überlagern, wenn man ihn nicht früh genug ernst nimmt und auch organisatorisch vorsorgt:
https://www.welt.de/gesundheit/article146645335/In-den-Massenunterkuenften-droht-der-Seuchenausbruch.html
Wer sich auf den Impfschutz verlässt, sollte folgendes wissen: https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/influenza_grippe/article/894550/kommentar-influenza-impfstoffen-durchaus-skandal.html
Weitere festgestellte Krankheiten: Cholera auf Kos, Ruhr in Wien, Tuberkulose in Gießen etc.

Hühnerbaron
2. Oktober 2015 21:40

@Sakka, vielen dank für die Erwähnung des Art. 16a II GG
Vielen Leuten ist nicht klar, dass keiner wirklich keiner der gerade hier her kommt, ein Recht auf Asyl hat, er hat nicht einmal ein Recht auf eine Verfahren (kann unabhängig von selbigem abgeschoben werden). Alle kommen über Österreich (Tschechien, Polen) als sicheres Drittland.
Merkels Spruch von der fehlenden Obergrenze des Grundrechts auf Asyl trifft also auf unseren Fall gar nicht (im Übrigen gäbe es schon eine Grenze durch kollidierenden Verfassungsrecht, aber Atomchemiker sind nicht notwendig Verfassungsexperten....).
Die Grenzöffnung wird dann durch § 18 IV Asylverfahrensgesetz gestattet. Dort ist ein Schlupfloch für Verwaltungswillkür eingebaut (Einlass aus humanitären oder staatspolitischen Gründen).

Exmeyer
2. Oktober 2015 22:02

@ firenzass

Name Fallaci wird hier kaum hoffähig werden. Ich sach ma: Antipode. Alam kannte ich nicht. Aber der ist ja noch schlimmer. - Haben Sie sich hierhin verlaufen? Das ist ja hier eben nicht "PI" für Menschen, die ein Buch und vielleicht sogar noch mehr gelesen haben.

Kann man deutlicher auf der feindlichen Seite stehen, als diese beiden Namen, Fallaci/Alam es verdeutlichen?

Der_Jürgen
2. Oktober 2015 22:33

@Budda Wayne
Bis Kubitschek und Elsässer eine halbe Million vor dem Reichstag versammeln, muss noch sehr viel Wasser die Spree hinabfliessen, und es müssen noch sehr viele "Kulturbereicherer" kommen. Die Deutschen in den alten Bundesländern einschliesslich Berlins sind dermassen gehirngewaschen, dass sie sich bis zuletzt verzweifelt an ihre dahinschmelzenden Reste von Wohlstand klammern und nicht aufmucken werden. Wann dieses "zuletzt" eintritt, ist natürlich noch nicht voraussehbar. Doch wenn die Tore weiterhin sperrangelweit offen stehen und anno 2016 wieder eine Million oder mehr Eindringlinge kommen, wenn die Migrantenkriminalität dermassen überbordet, dass die Lügenpresse sie nicht mehr unter den Teppich kehren kann, dann kann in Deutschland die Stunde Null schlagen. Schon 2017 könnte es so weit sein.

Es ist freilich sehr unwahrscheinlich, dass das System diese Entwicklung nicht in seinen Kalkül einbezieht. Wir werden sehen, was für Teufeleien sich diese Leute noch einfallen lassen, um die Explosion des Volkszorns zu verhindern.

All dies stellt keine Relativierung der vortrefflichen Arbeit von Leuten wie Kubitschek, Elsässer, Höcke oder Tatjana Festerling dar. Es gilt nur realistisch zu bleiben.

@firenzass
Die Kooperation mit national denkenden Menschen in anderen europäischen Ländern ist natürlich enorm wichtig, aber ich kann aus eigener Erfahrung bekunden, wie schwierig sie oft ist. Roberto Fiore von Forza Nuova gehört zu jenen, die sich am eifrigsten um eine solche Zusammenarbeit bemühen, insbesondere mit patriotischen Kräften in Russland. Immer wieder scheitern gemeinsame Aktionen an den alten politischen Gegensätzen und Ressentiments zwischen Angehörigen europäischer Nationen. Es ist ausgesprochen schwer, einen ungarischen und einen rumänischen oder einen serbischen und einen kroatischen Nationalisten an einen Tisch zu bringen. Die polnischen Nationalisten wollen mit den russischen und den deutschen nichts zu tun haben, mit letzteren nicht, weil z. B. die NPD die Oder-Neisse-Grenze nicht anerkennt (was ich persönlich für einen Fehler halte).

Dass alle Europäer angesichts der Invasion im gleichen Boot sitzen, und dass der Kahn früher oder später kentern muss, wenn sich die Ruderer gegenseitig an die Gurgel fahren, haben viele Patrioten noch nicht hinreichend begriffen. Immerhin: Zwischen deutschen und französischen Patrioten scheint es keine Reibereien zu geben, was sehr erfreulich ist.

Thylacin
2. Oktober 2015 22:34

@budda wayne
Ich bin ja auch dafür sich ambitionierte Ziele zu setzen, aber als erstes Etappenziel 500000 vor dem Reichstag! Ich würde sagen eine Null sollten Sie da streichen. Wenn es gelingt neben Dresden und jetzt Erfurt eine dritte Großdemonstration in der Größenordnung von Zehntausend zu etablieren, ist damit schon eine ganze Menge getan. Bei 500000 vor dem Reichstag heißt es dann für das Regime: Ende, aus, Applaus.

Heinz Obst
2. Oktober 2015 22:50

Hab' mir das von Götz Kubitschek oben verlinkte, auf der Dresdner Veranstaltung von vor einer Woche aufgezeichnete Video zur Gänze angesehen.

Ja, es stimmt, was Götz Kubitschek bezüglich des ganz und garnicht lustigen Zigeunertreibens in seinem Dorf (sinngemäß) feststellte: "Unsere Reaktion auf den Wahnsinn der alltäglichen Zumutungen ist einfach nicht mehr normal."

Eigentlich mochte ich auf dieses, großenteils fernsehgesteuerte, deutsche Restvolk keinen Pfifferling mehr geben.

Möge Götz Kubitschek recht behalten mit seiner These: "Der kommende Winter wird zeigen, was noch in diesem (unserem) Volke steckt!"

Rumpelstilzchen
2. Oktober 2015 22:51

@Exmeyer

Aber Hallo !!!!
Oriana Fallaci hatte mehr Mumm in den Knochen als hier manch' einer.
Ihre Bücher sind eine einzige Kampfansage an den dekadenten Westen.
Die Wut und der Stolz.
Die Linken Italiens sind trotz allem erstmal katholisch. D.h. immunisiert .
Firenzass hat sich nicht verlaufen. Bitte bleiben Sie.
Es fehlt noch Giorgio Agamben.

Frenchman
2. Oktober 2015 23:40

Ich denke, daß der Widerstand international wächst. Zumindest im Internet ist das offensichtlich. Ob es so weiter geht, liegt auch an uns.

Kubitschek zeigt gangbare Wege für jedermann. Er hat ein gutes Gespür dafür: Wir müssen jetzt auch in "3D" aktiv werden.

Knüpft ein enges Netz an Organisationen. Organisiert Euch mehrfach auf allen Ebenen!

Es mag sein, daß wir jetzt verloren haben. Dennoch ist es für mich eine Genugtuung, eine seelische Kur, wenigstens ein wenig zurückzuschlagen. Das sind täglich Kommentare, Rezensionen, Artikel oder Leserbriefe - natürlich auch was in "3D".

Die "Hessisch-Niedersächsische Allgemeine" z.B. hat gerade auf ihrer Homepage bekannt gegeben, daß Kommentare, die sie für "strafrechtlich relevant" hält, den "zuständigen Behörden" übergeben werden.

Da kann ich ja froh sein, daß sie mich gerade wieder mal gesperrt hat und ich einen neuen Account einrichten muß.

Gleichzeitig hat das Monopol-Provinzblatt zugegeben, daß pro Tag teilweise über 1.000 Kommentare eingingen. Wer die davon ausgewählten und veröffentlichten liest, sieht, wie stark die Wut im Volk ist.

Die Masse der Kommentatoren steht auf unserer Seite, trotz der Zensur, Filterung und Drohung mit dem Staatsanwalt.

Es ist eine Befreiung, etwas zu tun.

Urwinkel
3. Oktober 2015 01:48

Monika:

"Man staunt nur noch, wie gesprächsbereit die Menschen derzeit sind.
Am besten auf der ganz persönlichen Ebene ansprechen ( Ängste, Befürchtungen, persönliche Erfahrungen).

Ja, das sind sie, die "Menschen". Das sind sie immer. Sie, die Menschen, labern eben gern; zur Zeit nicht wie üblich übers Wetter oder den kommenden Winter, sondern über Flüchtlinge. Mir scheints, als ob die Big Brother und DSDS-Junkies gerade verblüfft darüber sind, sich in einer düsteren Realgeschichte wiederzufinden. Getriggert wird die Redelaune z.Zt. von Meldungen über Entmietungen. Die ansonsten Gelangweilten spüren, daß etwas sensationell-gefährliches in der Luft liegt. Daß ganze hat etwas vom kollektiven Fußballfieber während eines WM-Halbfinales. Alles was das Prekariat weiß, saugt es aus dem TV oder der Bildzeitung. Entsprechend ist die Stimmung. Es gibt zur Zeit kein anderes Thema mehr über das geredet wird, egal auf wen man trifft. Es ödet mich an - meine Verödung spaltet uns (die Labernden). Sezession.

enickmar
3. Oktober 2015 03:55

Der schreibt gerade Kinderbücher.

Das kann ich sehr gut verstehen.

Beim aktuellen Spielverlauf ist er so allerdings definitiv auf der falschen Position eingesetzt.

Jens
3. Oktober 2015 05:28

Das haben die dieses Jahr gut inszeniert. Die Einheitsfeier weit weg von Dunkeldeutschland, sozuagen im Herzen von Buntland. Falls es Ärger geben sollte, stehen die staatlichen und halbstaatlichen Truppen schon in den Startlöchern.
https://www.grenzenueberwinden.de/
Passt auf euch auf.

Reklof
3. Oktober 2015 08:14

wie wäre es wenn man arabischsprachige, afghanischsprachige Wurfzettel in der Nähe von Asylunterkünften bereithalten würde mit einem Aufklärungsauftrag etwa diesen Inhalts: Ihr werdet missbraucht für strategische Zwecke, niemand braucht und will Euch hier haben. Ihr werdet nie ein Haus ein Auto etc. haben. Hier ist nicht das Schlaraffenland. Frau Merkel hat Euch belogen ! Die Deutschen und Ihr sollt für Amerika bluten !
Vielleicht "hebt" das die Stimmung in den Unterkünften. Es muß richtig rappeln. Je eher die Situation aus dem Ruder läuft, desto eher haben wir die Möglichkeit gegenzusteuern. Wer kennt Übersetzer?

Rumpelstilzchen
3. Oktober 2015 09:03

@Jens

Die 500 antifa-spacken aus frankfurt schaffen sich doch selber ab. Siehe Jutta Ditfurt.
https://www.antifa-frankfurt.org/
Nie wieder linkes Deutschland !
Schafft den 3. Oktober ab !

Führt den 17. Juni wieder ein !!!

Karin Pfeiffer
3. Oktober 2015 10:06

Darf ich daran erinnern, daß bei allen Aktionen besondere Widerstände aus allen möglichen, unerklärlichen Winkeln zu erwarten sind, da das "Asylgeschäft" zu einem einträglichen Geschäftsmodell geworden ist. Das Geschäftsmodell weist eine geradezu unheimliche Wachstumskurve auf! Der kommerzielle Motor ist schwerer zu stoppen als alle Ideologen zusammen. Sobald in einer Angelegenheit Arbeitsplätze entstanden sind, werden immer mehr Personen korrumpiert und müßten, falls Sie Kritik daran üben, dies gegen die eigenen Interessen tun. (Idem: Genderindustrie, Schwulenindustrie, Klimaindustrie etc. etc.) Auch die großen Firmen sowie die Unternehmenskrake "Staat" samt ihrem unerträglich großen administrativen Apparat und den Günstlingen sind Nutznießer dieses "Asyl-Krieges" gegen das eigene Volk. Bei allen Aktionen sollte auch dieser Aspekt immer mitgedacht werden.
Der Gegner hat viele Krakenarme ...

Harald de Azania
3. Oktober 2015 10:09

"wenige drohende Telefonanrufe' reichen aus, um einen Mietvertrag rechtswidrig zu annulieren. Aber von 33-45 waeren diese Typen supermutig gewesen. Ei, gewiss doch!

"strafrechtlich relevant' ist alles, was kritisch rechts ist, claro!

keine angst vor diesem strafrechtlichen muellgetue. In Wirklichkeit haben all diese Anzeige keine Ahnung vom Strafrecht . Die Gefahr sind politisierte strafrechtler (Wyschinski, Freisler, Heiko Maas ist auch so eine Type).

Da musz man durch!

Hde A

firenzass
3. Oktober 2015 11:00

-----@exmeyer "Haben Sie sich hierhin verlaufen? Das ist ja hier eben nicht „PI“ für Menschen, die ein Buch und vielleicht sogar noch mehr gelesen haben."-----
"Haben Sie sich hierhin verlaufen?Ja, ich habe mich verlaufen. Bis dato hatte ich meinen Most bei den grossen Tageszeitungen abgeschoepft, mit Schwerpunkt auf italienischen und englischsprachigen Presseerzeugnissen. Meine Ueberlegung dabei war, dass ich blogs vermeiden sollte um nicht in Tunnelblick und rechtes Sektierertum zu verfallen. Nun war ich aber, aus welchen Gruenden auch immer, doch hier gelandet......und sah, dass es gut war......------------------------------
"Das ist ja hier eben nicht „PI“ für Menschen, die ein Buch und vielleicht sogar noch mehr gelesen haben."-----
Es ist sinnlos sich in Betrachtungen ueber den Grad meiner Belesenheit/Bildung zu verlieren.
Ich kann nur dasjenige auf die Waagschale schmeisssen, das ich habe und nicht das, das ich nicht habe: jeder, so wie er kann und wie er hat.
Solange die Damen und Herren Kositza, Kubitscheck, Lichtmezs usw. nicht zur Ueberzeugung gelangen, dass meine Beitraege das gute Niveau der Debatte ueber Gebuehrt verflachen,
soweit die Damen und Herren Kositza, Kaiser, usw. mich nicht kaltstellen
werde ich in dem gewiss eng beschriebenen Rahmen meiner Moeglichkeiten ab sofort immr wieder mal mit der ein- oder anderen Aeusserung auf mich aufmerksam machen. Tragen Sie's mit Fassung!
Zum Schluss, l'art pour l'art und Formvollendung sind fuer mich keine Option, um von dem hier von gewissen Patienten gepflegten Stilmittel der selbstverliebten Schreibe einmal ganz abzusehen.
Also, fuer mich ist das hier keine vanity fair der intellektuellen Eitelkeiten, diese Gara moegen Sie gerne mit anderen austragen ....da bin ich kein Gegner....wie Sie ja schon treffend festgestellt haben.------------
"Name Fallaci wird hier kaum hoffähig werden" Was nur umsomehr beweist wie ueberfaellig mein kleiner Kommentar war. Man hat den Eindruck, dass Sie nicht wirklich wissen wovon Sie hier reden, dabei hatte ich den Namen Fallaci einfach mal so als kleinen Versuchsballon aufsteigen lassen und wobei Fallaci fuer mich nur stellvertretend fuer Dutzende vorzueglichste Italiener steht, die sich so ihre Gedanken machen und von denen ich in Zukunft hier mal mehr erzaehlen moechte.

Direkte Aktion
3. Oktober 2015 11:37

@Hühnerbarnon:
"Die Grenzöffnung wird dann durch § 18 IV Asylverfahrensgesetz gestattet. Dort ist ein Schlupfloch für Verwaltungswillkür eingebaut (Einlass aus humanitären oder staatspolitischen Gründen)."

Sehr richtig. Und dies beweist einmal mehr, dass die Invasion mit Wissen und Wollen der Verantwortlichen in den höchsten Regierungsämtern vollzogen wird; die Umvolkung ist nicht bloß geduldetes Nebenprodukt, sondern Ziel Nr. 1 der herrschenden Normenklatura. Keiner der Invasoren muss hier geduldet werden; die marxistische Argenda die das Asylrecht durchseucht hat, wirkt völkerzerstörend.

Der politische Wille muss sein:
1. Abgrenzungskultur statt Willkommensdiktatur
- Echte Grenzschliessungen statt Grenzkontrollen.
- Grenzkontrollen als Nebelkerzen der Herrschenden entzaubern!
2. Restriktive Auslegung des Asylrechts
- zunächst Anwendung bestehender Gesetze; Ausweisung aller Asylbewerber, die über sichere Drittstatten einreisen (das wären 93%)
- Aufhebung des Einlasses aus humanitären oder "staatspolitischen" (= Auslöschung der Deutschen!) Gründen
- zunächst Asylrecht wirklich nur für POLITISCH verfolgte, NICHT für Kriegsflüchtlinge
3. Endziel Abschaffung des Asyl"rechts" und Umwandlung selbiges in ein Gnadenrecht welches auf maximal 100 Personen pro Jahr zu begrenzen ist

Und nebenbei - wenn Merkel die zu einem Großteil Schuld an der Völkerwanderung hat nun tatsächlich den Friedensnobelpreis für ihren Volksverrat erhalten sollte, so muss sie auf massivsten Widerstand von rechts stoßen.

Von den Transatlantikern und One-World-Ideologen geliebt, von den Deutschen abgrundtief verachtet.

Ich empfehle dann bei der Preisverleihung oder spätestens bei ihrer Ankunft wieder in Deuschland muss eine echte Großdemonstration aller relevanten Kräfte von rechts zumindest in der Größenordnung der Dresdner Montagsdemos mit 20.000 wütenden Konservativen und Nationalen sie empfangen. Die Fernsehkameras der ganzen Welt sollen und müssen sehen und hören, dass Merkel im Volk nicht beliebt, sondern verhasst ist. Unüberhörbar muss es in die ganze Welt übertragen werden:

MERKEL MUSS WEG!

Beteigeuze
3. Oktober 2015 11:57

@Urwinkel
Die gähnende Langeweile der Wohlstandsverwahrlosten ist zweifellos nicht das geringste Problem der westlichen Zivilisation.
Das westdeutsche Prekariat hat den unschätzbaren Vorteil, daß es, anders als die Toskana-Linke, aus reichhaltiger eigener Erfahrung um die unverträglichkeit bestimmter Kulturen weiß. Niemals käme es z.B. auf die absurde Idee, daß ein Türke oder ein Araber ein Deutscher werden will. Es muß uns deshalb nicht automatisch gefallen, aber es ist, erst recht im Westen, eine potentielle Quelle des Widerstand.
Wer DSDS oder Big Brother schaut, ist immerhin für die strunzbunten Reden unseres Präsidenten und der "Flüchtlings"mutter nicht erreichbar.

Carsten
3. Oktober 2015 12:28

Der schreibt gerade Kinderbücher.

Der Kommentar ist schäbig. Das Geschichtsbuch für Kinder ist ein gutes und wichtiges Projekt. Wer darüber gehässig spricht, sollte zumindest etwas ähnliches vorzuweisen haben.

War hier jemand gehässig? Können wir nicht erkennen.

Exmeyer
3. Oktober 2015 12:38

Giorgio Agamben ... der einzige der Genannten, mit dem man sich befassen könnte, wenn man viel zu viel Zeit hat, mit der man sonst nichts anzufangen weiß. Ich würde den Ratschlag geben, diese Zeit lieber in seinen Laufschuhen, unter der Langhantel, im Gemüsebeet oder auf einem Hochsitz zu verbringen.

Die ansonsten Genannten, Fallaci vorneweg, sind Hohenpriester dieser judeo-liberalen US-dominierten Welt und nichts weiter als die Stichwortgeber der neocons - und selber welche. Sie selbst und ihr Tätigsein stehen auf Seiten des Feindes.

Ganz Italien, die Mafia vorneweg, ist katholisch. Und offensichtlich nicht sonderlich immunisiert. So ein Unfug ...

ariovist
3. Oktober 2015 12:46

Widerstand ja - aber wie???
Vor der Frage stehen die allermeisten, die wohl sehen, dass was getan werden muss, aber noch nicht die Bereitschaft haben ihren eigenen Wohlstand für einen effektiven Widerstand aufzugeben.
Faktisch aber ist es, dass der Wohlstand und die Sicherheit des Bundesbürgers so oder so vorbei sind.
Wer sich heute nicht wehrt und sein Hab und Gut freiwillig einsetzt zum Widerstand wird morgen einfach enteignet; das sehen wir ja schon jetzt. Nur dann wird es nicht mehr der deutsche Staat sein, sondern vagabundierende "Fremdlinge" ohne Kultur und moralische Norm.

Was ist machbar?
Machbar ist das Schaffen regionaler Gruppen, z. B. in den Ortschaften oder Landkreisen, deutscher Männer und Frauen, die sich vernetzen, sich treffen, die logistische und politische örtliche Gegenbenheiten erkunden, die die personale Besetzung und Verquickung etablierter Institutionen aufklären und kennen um so insgesamt ein detailliertes Bild der eigenen Gesamtlage zu erhalten.

Wenn diese deutschen Frauen und Männer, es mögen vielleicht 10 bis 50 sein, entschlossen sind, dem korrupten und verbrecherischen System Widerstand entgegenzusetzen, dann kann man sehr schnell und sehr effektiv das örtliche staatliche Leben massiv beeinflussen, ja, sogar ganz zum Erliegen bringen.
Wenn z. B. die Polizei nicht mehr ausrücken kann, weil plötzlich die Ein- und Ausfahrten mit Fahrzeugen blockiert sind, wenn die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr ebenso nicht mehr ausrücken können, wenn der örtliche Bürgermeister, nicht mehr aus der Haustüre kommt, weil diese nächtens mit Blitzbeton "versiegelt" wurde, wenn die Büroräumlichkeiten der Behörden unbrauchbar werden, weil jemand dummerweise die Warnhinweise im Umgang mit Buttersäure oder ähnlichem nicht beachtet hat, wenn Hauptverkehrsadern widerholt durch "verlorene Ladung unbekannter Herkunft" für Stunden gesperrt sind und nichts mehr geht oder an einem Tag via soziale Netzwerke hunderte deutsche Autofahrer nur noch mit Tempo 30 durch die Städte kriechen (ob das die GRÜNEN freut?) um ihren Protest gegen die Überfremdung auszudrücken, dann kann das schon sehr ärgerlich für die betroffenen und damit für den Staat sein.
Das alles sind Beispiele friedlichen Widerstands, Gewalt gegen Personen sollte keine Rolle spielen. Es gibt so viele Möglichkeiten diesem System den Finger zu zeigen -- man muss es nur machen.

Srdja Popovic, der das Buch "Protest" schrieb und als "Revolutionsberater" in der Welt herumgereicht wird, ist zwar gedanklich und politisch nicht auf der Seite sich von demokratischen Multi-Terror befreiender Nationen, aber er hat mit viel Einfallsreichtum und unkonventionellen Mitteln etwas bewegen können, nicht nur in Serbien.

Wir, der deutsche nationale Widerstand sollte endlich anfangen mal von anderen bewährte Mittel und Techniken abzugucken, für unsere Zwecke zu modifizieren um sie dann auch zielorientiert einzusetzen.
Es ist nicht so schwer, man braucht auch kein Held zu sein - man braucht nur ein ehrliches und tapferes Herz.
Oder waren die hundertausende 1989 in der DDR wirklich alles Helden? Waren die Freikorpskämpfer in den 1920er Jahren wirklich alles geborene Helden oder aber nicht doch "nur" Männer, die die Zeichen der Zeit erkannten und einfach nur ihrer Verpflichtung gegenüber den eigenen Familien und des eigenen Volkes getreu handelten?

Wir brauchen wieder die Vorbilder eines Theodor Körners oder eines Albert Leo Schlageters, einer Eleonore Prochaska und der vielen anderen einfachen Persönlichkeiten, die zu unterschiedlichen Zeiten im kleinen aber doch so maßgeblich die deutsche Geschichte mitbestimmt haben.

Die Zeit ist längst überrteif; in zehn Jahren brauchen wir uns, die da noch leben, keine Gedanken mehr darüber zu machen - dann ist alles vorbei hier.
Es ist Zeit zum Handeln. Fidel Castro fing mit 12 (!!!) Mitstreitern seine Revolution an, der Widerstand, der Milosevic in Serbien zu Fall brachte, fing auch mit einigen wenigen Studenten an.
Die ersten formieren sich - auf geht's. Sei dabei!!!

der Gehenkte
3. Oktober 2015 12:49

@ enickmar

Wenn Weißmann gerade Kinderbücher veröffentlicht, dann tut er exakt das Richtige und wir sollten ihn dabei unterstützen. Denn wenn darin - wie wohl anzunehmen ist - der Versuch gemacht wird, die Deutungshoheit über die Historie wieder zu erlangen, dann ist das Kernerarbeit. Wer soll denn das Volk langfristig retten, wenn nicht unsere Kinder? Und da sieht es im Moment zappenduster aus, wie jeder bestätigen kann, der im pädagogischen Dienst arbeitet. Wir reden immer über den Erhalt des Eigenen und sehen nicht, daß auch unsere Nachfahren massenhaft längst Menschen ohne Eigenschaften geworden sind.

Unserer Jugend fehlt weitgehend jegliche "Vertikalspannung" (Sloterdijk) - ein Großteil ist links und in "alternativen" Projekten oder der Antifa "engagiert" - und wenn man nach dem "Warum?" fragt, dann gibt es Antworten, wie (Originalton): "Da kann man schön kiffen", "Da ist alles so easy" etc. Und natürlich beruft man sich auf "das historische Erbe" ...

Daher an die Lehrer: Kauft Klassensätze!

Filarete
3. Oktober 2015 12:59

Als Unterstützung und Munitionierung für Diskussionen mit hypermoralistisch bewegten Zeitgenossen wäre eine kompakte Einführung in die Gesetzeslage betr. Asyl wünschenswert. Gibt's das schon?

Waldgänger
3. Oktober 2015 13:15

Die Veranstaltung mit Elässer in Dresden war auf jeden Fall gut und sinnvoll. Angesichts der Größe der Bedrohung zählt der größte gemeinsame Nenner!
Da es mittlerweile nicht mehr viel Hirn braucht, um die Grenzen der gegenwärtigen "Flüchtlingspolitik" zu erkennen, können im Prinzip auch viel mehr Leute in Gesprächen erreicht oder auch zu Diskussionsrunden usw. mitgenommen werden.

Ansonsten:
Man kann davon ausgehen, dass die Spitzen der Funktionseliten den Wahnsinn weitertreiben werden, und zwar auch über den kommenden protestreichen Winter hinaus.
Man kann davon ausgehen, dass sowohl das flächendeckende mediale Dauerbombardement wie auch Strafandrohungen und Sanktionsvollzug weiter zunehmen werden. Die jüngste Maßnahme gegen Michael Mannheimer ist da ein Vorgeschmack und Beispiel.
Und natürlich: "... mit noch mehr Flüchtlingen zum Endsieg!"

Ein Kurswechsel oder gar Sinneswandel der oberen Funktionseliten würde erstens ihr Vorhaben gefährden, gerade unter Ausnutzung der zunehmend chaotischen Verhältnisse mittels Notstandsgesetzen durchzuregieren und so Mitbestimmungsmöglichkeiten weiter zu beschneiden und den politischen Umbau weiter voranzutreiben.
Ein Sinneswandel würde ja das Eingeständnis bedeuten, jahrelang aufs falsche Pferd gesetzt zu haben, er wäre ein derartiges Eingeständnis von Schwäche, dass es einem Rücktritt nahekäme.

Andererseits – und das wird hier zu sehr vernachlässigt – sind die Funktionseliten eben keineswegs ein einheitlicher Block. Schon jetzt kommt es in der mittleren Ebene der bundesrepublikanischen Nomenklatura zu – nun auch öffentlich artikulierten – Zweifeln und kaum noch verdeckt formuliertem Unbehagen.
Einzelne Landesminister, aus dem Saarland oder Bayern etwa, einzelne Landräte, Bürgermeister, leitende Vertreter der Polizei und der städtischen Ämter usw. Auch so mancher Offizier der Bundeswehr und der Bundespolizei wird im stillen Kämmerlein so seine eigene Meinung haben – selbst dann, wenn er nach außen absolut loyal wirkt. Der Dissens wird oftmals gar nicht an der Öffentlichkeit bekannt.

Dieses zunehmende Grummeln ist für die Führenden im Grunde ein viel größeres Problem als das Demonstrieren in Sachsen und Thüringen - selbst, wenn dort Zehntausende auf der Straße sind. Einen Riss innerhalb der Eliten kann man sich aber nicht leisten – und schon gar nicht dann, wenn der Problemdruck permanent zunimmt.
Mittlerweile geht dieser Riss sogar schon bis in die Bundesregierung und die engere Führungsgruppe hinein, wie das Auftreten von de Maiziere und Seehofer zeigt. Nun will ich diese lediglich etwas nachdenklicheren, etwas verantwortungsbewussteren Mitglieder einer ansonsten völlig missratenen politische Funktionselite keineswegs loben oder gar rehabilitieren – ihr jahrzehntelanges Versagen bleibt Tatsache – und dennoch könnte ihnen nun eine Rolle zuwachsen, die man nicht erwartet hat und in der sich manch einer vielleicht besser schlägt als man es ihm zugetraut hat. Auch viele Mitglieder des 20. Juli haben ja vor 1940 nicht eben durch eigenes Profil geglänzt.

Die entscheidende Frage dürfte also sein, ob die Spitzen unserer Funktionseliten und ihre medialen Wadenbeißer und Dreckschleudern sich gegen das Aufmucken der unteren Ebenen behaupten werden oder nicht. Der Ausgang scheint mir relativ offen.
Wenn sich die Spitzen nicht ganz(!) eindeutig behaupten, dann könnte so einiges in Rutschen kommen, wobei die inzwischen erreichte Mobilisierung auf der Straße (linke SA, Pegida, Ausländerclans) beschleunigend und eskalierend wirken dürfte.

Die zweite Frage ist, wie in London, Brüssel und anderen europäischen Hauptstädten das Versagen Deutschlands gewertet wird und welche Konsequenzen aus der sichtbar werdenden Beschädigung des „europäischen Einigungswerkes“ erwachsen werden...

Exmeyer
3. Oktober 2015 15:00

https://orientalreview.org/2015/09/21/who-is-twitter-luring-refugees-to-germany/

Das dürfte wohl die einige ein wenig verwundern. Im Link oben die Beantwortung der Frage, aus welchen Ländern die "Refugees" nach Deutschland gelockt werden, u.a am Beispiel "twitter": "Who is twitter-luring refugees to Germany?"

Wer es nicht lesen will: Aus den USA. Großbritannien und Australien. Aus Deutschland nicht!

Lars Geier
3. Oktober 2015 17:33

Organisation und Vernetzung sind momentan ein fast unlösbares Problem. Ich hoffe, nach der Teilnahme am III. Staatspolitischen Kongress wird es etwas leichter ... Einzelne positive Rückmeldungen auf meine Beiträge hier lassen mich jedenfalls die Hoffnung noch nicht aufgeben.

Grau
3. Oktober 2015 19:48

Das Wort Greenpeace wollte ich nicht verwenden, aber eine Art Arche (oder viele) müssen wir schaffen.

Sternenfrau
3. Oktober 2015 20:49

Empfehlenswert:

Christoph Hörstl spricht Klartext:

https://www.youtube.com/watch?v=FOLgkTTZP7o

Wissensmanufaktur trifft Satire: Dr. Probest, E.Herman, E. Popp zum Thema Invasion.

ps://www.youtube.com/watch?v=ArzjApO1QxM&list=PLDqE3Om01J9m-66pvyOxlGUXUtMhW_U05

Heinz Spiess
3. Oktober 2015 21:05

Dürfte ich einen weiteren Widerstandsschritt hinzufügen oder vielleicht vorwegnehmen, Herr Kubitschek, - den Humor? Das Internet bietet die Möglichkeit, eine Gegenöffentlichkeit zu schaffen.
Sie sagten es bereits: "..., Spott und Karikatur für die peinlichen Toskana-Linken."
Hierzu ein kleiner Beitrag von den Comedian Communists:
www.youtube.com/watch?v=yyhtIg6V4o0

Hugo
3. Oktober 2015 22:49

Wir haben WK2 verloren. Der (verbliebene) Sieger und seine Verbündeten halten uns seit 70 Jahren besetzt. Sie haben die 70 Jahre genutzt, um das einstmals bedrohliche Meta-System restlos und nachhaltig zu zersetzen.
Klug wie sie sind, wurde das Gesamtprogramm des TOTALEN SIEGES auf etwa 100 Jahre angelegt. Die Endphase beginnt. In wenigen Jahren soll es "Deutsch" nur noch in stark geklitterten Geschichtsbüchern geben,
Frau Merkel hat das neulich erst in der Knesset bestätigt. Eine Barbara Lerner Spectre sagt es jedem ganz offen. Joschka "Blutbeutel" Fischer hätte es auch gerne als Doktrin: den GROSSEN AUSTAUSCH. Den FINALEN AUSTAUSCH.

Ich stimme @Präventivkritiker zu.
Schottern
Generalstreik
Demo vor dem Kanzleramt
Artikel 20 GG

Das ist doch kein Kaffeekränzchen mehr. Das ist das ENDE!

Hartwig
3. Oktober 2015 23:00

@ Waldgänger

Ihr Vertrauen in eine Art rationale Einsicht der Funktionseliten, insbesondere im Sinne eines Eigennutzes, zieht sich wie ein roter Faden durch Ihre Beiträge. Jetzt aber beginnen Sie, dies anzuzweifeln, auch wenn Sie im zweiten Teil Ihres letzten Beitrages quasi eine gewisse Hoffnung in die dritte und vierte Reihe setzen.
Ich teilte Ihre Ansichten eine Weile lang und konnte mir nur schwer vorstellen, dass diese Eliten sich das Wasser selbst abgraben.
Momentan bin ich von einer völligen Desorientierung der sogenannten Funktionseliten überzeugt, genau so wie ich von einer recht stringenten Handlungsweise der darüber sitzenden Drahtzieher überzeugt bin. Deren Handlungen folgen dem Prinzip "Trial and Errror". Nur relativ unantastbare Kreise können sich so etwas leisten. Der arabische Frühling war und ist für mich das beste Beispiel. Etwas lostreten und schauen, was passiert. Lenkend eingreifen wo es geht, die Dinge laufen lassen wenn es passt, und Fehlentwicklungen möglichst klein halten. Darauf achten, den Schaden für andere stets größer zu halten, als für einen selbst.
Wir sitzen mitten drin. Das beste, was wir herausschlagen könnten, wäre ein Totalversagen unserer Funktionseliten. Eine unübersichtliche Situation könnte der Ausgangspunkt für eine Art Gegenbewegung sein. Mehr als das ist momentan kaum zu erwarten.

enickmar
3. Oktober 2015 23:15

@ der Gehenkte

Es geht doch gar nicht um die Kinderbücher selbst.

Iwein
3. Oktober 2015 23:19

Der Gehenkte"
Dürfen wir leider nicht. ..entscheidet die Fachkonferenz. ..
Nichtsdestotrotz: jetzt gilt es! Deutschlehrer, Geschichtslehrer, Religionslehrer: Wen wollt ihr in zehn Jahren noch unterrichten? Und wozu?

Der_Jürgen
4. Oktober 2015 07:34

@Präventivkritiker
Die Zeiten sind eigentlich nicht zum Schmunzeln, aber bei der Lektüre Ihres Beitrags habe ich trotzdem zufrieden geschmunzelt. Nur wenige bringen die Sache dermassen prägnant auf den Punkt wie Sie.

heinrich
4. Oktober 2015 09:29

Was auch noch eine Idee wäre als "Widerstandsschritte - Diskussionsveranstaltungen" im weiteren Sinne: Ein "konservatives Forum", d.h. wo man frei Themen aufmachen kann.
Beispiel: Heute Abend kommt Das Weiße Band im Fernsehen. Das Thema des Filmes ist wohl, ganz verkürzt: Wie traditionelle, hergebrachten Regeln folgende, restriktive Erziehung dann totalitäre Charaktere hervorbringt. (Ich kenn den Film noch nicht).
Der Film wurde hoch gelobt.
Wir aber können diese These nicht so einfach stehen lassen, denke ich.
Wäre schön, das irgendwo diskutieren zu können.
Das wäre sozusagen auch kulturelle Arbeit im Vorfeld des Politischen.

Monika
4. Oktober 2015 10:27

Während alle Welt nach Deutschland kommt, reist ein junger Deutscher in alle Welt.
Ein in jeder Hinsicht erhellendes Gespräch.
https://www.focus.de/reisen/weltreise-extrem-mit-nur-50-euro-um-die-welt-meine-mutter-dachte-schon-zweimal-ich-sei-tot_id_4981451.html

Über Heimat, Sprache, Weltoffenheit. Und die wirklich wichtigen Dinge und die wirklichen Probleme.
Für Eure Sonntagsmeditation. Oder Sonntagsdiskussion.

Carl Sand
4. Oktober 2015 11:14

@ heinrich

"Beispiel: Heute Abend kommt Das Weiße Band im Fernsehen. Das Thema des Filmes ist wohl, ganz verkürzt: Wie traditionelle, hergebrachten Regeln folgende, restriktive Erziehung dann totalitäre Charaktere hervorbringt.

Wir aber können diese These nicht so einfach stehen lassen, denke ich.
Wäre schön, das irgendwo diskutieren zu können.
Das wäre sozusagen auch kulturelle Arbeit im Vorfeld des Politischen".

Drecksfilm.

Diskussion fertig.

Verzeihen Sie bitte, dass Ihrem Bedürfnis nach ausgedehntem conservativem und pheinem Kultur- und Debattierclübbchen nicht weiter nachgegangen wird.

Waldgänger
4. Oktober 2015 11:19

@ Hartwig

Sie haben mich ja ganz zutreffend interpretiert.
Ich stimme Ihrer Sicht uneingeschränkt zu
Das, was Sie "Desorientierung der sogenannten Funktionseliten" nennen, würde ich als das "Aufmucken der unteren Ebenen" bezeichnen.

Ein Totalversagen der unteren und mittleren Ebenen der Funktionseliten ist in der Tat wohl das Beste, wenn es es darum geht, im Volk das Scheitern des Regimes bewusst zu machen und eine Gegenbewegung anwachsen zu lassen. Und darum geht es.
Konsens!

Ob es dazu kommt, hängt allerdings vom Verhalten jener von mir erwähnten unteren Ebenen der Funktionseliten ab.
Ich stimme Ihnen ja zu, dass das Versagen dieser Funktionsträger für das Erstarken der Gegenbewegung gut wäre, doch müssen wir natürlich damit rechnen, dass in wachsendem Maße innerhalb dieser Gruppierung der Systemträger so etwas wie Eigenwille sichtbar wird. Denn auf deren Seite ist man natürlich auch zu einer Lageanalyse fähig und begreift, dass ein weiteres Verfolgen der Agenda der "Drahtzieher" einem selbst den Boden unter den Füßen wegziehen würde.
Das heißt nicht, dass ich größere Hoffnung auf diese unteren Chargen des Systems setzen würde, ich meine lediglich, dass wir sie vermutlich künftig mehr als bisher als Handelnde einordnen sollten und nicht mehr nur als Rädchen. Und ja, einzelne Vertreter dieser Chargen mögen zu einer Art von Katharsis fähig sein.

Hühnerbaron
4. Oktober 2015 11:44

@Filarete:
Ich kann hier eine kleine Asylrechtshandreichung schreiben. Ich versuche es kurz und für Nichtjuristen nachvollziehbar zu gestalten:

1. Asylrecht - keiner der "Flüchtlinge" hat es, keiner kann es bekommen

Artikel 16 a GG [Asylrecht]
(1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.

a) ursprüngliche Idee
Erklärung: Politisch verfolgt war ursprünglich vom Verfassungsgeber restriktiv gemeint, umfasste also eigentlich nur Politiker, also Dissidenten. Herbert Frahm oder Ai Wei Wei sind solche Fälle.
b) Aufweichung durch Rechtsprechung
Über die Rechtsprechung des BVerfG wurde der ohnehin schillernde Begriff des politischen (ist Ai Wei Wei Politiker oder nur Künstler? ) ausgeweitet. Schon der Wortlaut lässt zu, dass nur die Verfolgung nicht die Tätigkeit des Verfolgten politisch motiviert sein muss. Da nach linker Sichtweise alle politisch ist, wurde jede Diskriminierung - schwul, Hautfarbe, Religion - zu politischer Verfolgung. Auch die Notwendigkeit einer Verfolgung durch den Staat wurde abgeschafft. Allerdings: Nicht ausreichend sind selsbt anch der Rechtsprechung: Krieg, Bürgerkrieg, Revolution, Hungersnöte, Naturkatastrophen etc. Aber: Es reicht zwar kein Bürgerkrieg (also Verfolgung durch anderen Bürger im Kampf aller gegen alle) aber eine staatsähnliche Organisationsgewalt, also ISIS oder eine gewisse verfestigte Macht eines Bürgerkriegswarlords.
c) Der Asylkompromiss der 90ger Jahre - Art. 16a Abs. 2 GG, faktische Abschaffung des "Asylrechts" der Masseneinwanderung
Dermaßen durch die Judikative geöffnet und zu billiger Münze gemacht musste das Grundrecht auf Asyl schließlich wieder durch den Verfassungsändernden Gesetzgeber beschränkt werden, nachdem hier schon mal pro Jahr (1994) knapp 500.000 "Flüchtlinge" kamen. In Art. 16a Abs.2 GG ist das Asylrecht dann auch im Endeffekt abgeschafft. Dort steht, dass sich niemand auf das Grundrecht auf Asyl berufen kann, der aus einem sicheren Drittstaat einreist. Er muss also nicht ursprünglich daher kommen. Wir sind von sicheren Drittstaaten umgeben. Alle weiteren Fragen zum angeblichen Grundrecht auf Asyl sind damit erledigt. Dieses Recht besteht, für alle die, die nicht mit dem Flugzeug kommen, nicht. Lesen Sie Art. 16a Abs. 2 GG nach.

Entgegen allem was wohl auch viele Leser hier denken haben diese Einreisenden aus Österreich, Tschechien, Polen nach dem GG nicht einmal ein Recht auf irgendein Verfahren. Bitte lesen Sie dazu mit mir Art. 16a Abs. 2 S. 3 GG:

In den Fällen des Satzes 1 [Anm. H: Einreise aus sicheren Drittstaaten]können aufenthaltsbeendende Maßnahmen unabhängig von einem hiergegen eingelegten Rechtsbehelf vollzogen werden.

Die Akte "Asylrecht" ist damit geschlossen. Asylrecht gibt es für die Ankommenden nicht und wird es nie geben können - solange der Rechtsstaat noch besteht.

Noch ein letzter Hieb: Merkel hat unrecht, wenn Sie sagt, das Asylrecht habe keine Obergrenze. Zwar besteht kein Gesetzesvorbehalt, doch ist jedes Recht im Grundgesetz durch sog. verfassungsimmanente Schranken begrenzt, das sind schlicht alle anderen Verfassungswerte, etwa die Funktionsfähigkeit der Verwaltung, des Sozialstaats oder die innere Sicherheit.
2. Einfaches Bundesrecht - Asylverfahrensgesetz, Aufenthaltsgesetz
a) Strafbarkeit der illegalen Einreise
Leider ist das - für unsere Flüchtlinge nicht bestehende - Asylrecht aber nur die oberste Stufe in unserem Rechtswesen (Verfassungsrecht). Unter dieser Stufe findet sich das einfache Bundesrecht. Für uns interessant ist hier das Asylverfahrengesetz und das Aufenthaltsgesetz. Nach §§ 95 Abs. 1 Nr. 3; 14 Abs. 1 Nr. 2; 4 Abs. 1 Nr. 1 macht sich strafbar, wer ohne Visum aber visumpflichtig illegal einreist. Das sind alle die gerade kommen. Das sind - eigentlich, doch dazu sogleich - alles Straftäter. Lest die Vorschriften nach, www.dejure.org. Die Staatsanwaltschaften eröffnen dieses Verfahren zu Hauf und stellen sofort wieder nach § 170 StPO ein, da der Täter nicht zu ermitteln ist oder einfach wegen Überforderung. Der Rechtsstaat ist hier schon beschädigt. M. E: wird die Einreise für die neuen Fälle seit kurzem sowieso legalisiert sein denn:
b) § 18 Abs. 4 Asylverfahrensgesetz wichtig!
Das von mir sog. Schlupfloch findet sich nun aber in einem anderen Gesetz. § 18 Abs. 4 Asylverfahrensgesetz

3) Der Ausländer ist zurückzuschieben, wenn er von der Grenzbehörde im grenznahen Raum in unmittelbarem zeitlichem Zusammenhang mit einer unerlaubten Einreise angetroffen wird und die Voraussetzungen des Absatzes 2 vorliegen.
(4) Von der Einreiseverweigerung oder Zurückschiebung ist im Falle der Einreise aus einem sicheren Drittstaat (§ 26a) abzusehen, soweit
1.
die Bundesrepublik Deutschland auf Grund von Rechtsvorschriften der Europäischen Gemeinschaft oder eines völkerrechtlichen Vertrages mit dem sicheren Drittstaat für die Durchführung eines Asylverfahrens zuständig ist oder
2.
das Bundesministerium des Innern es aus völkerrechtlichen oder humanitären Gründen oder zur Wahrung politischer Interessen der Bundesrepublik Deutschland angeordnet hat.

(5) Die Grenzbehörde hat den Ausländer erkennungsdienstlich zu behandeln.

D. h. der Innenminister kann die Grenzen nach Willkür dieser unbestimmten Rechtsbegriffe öffnen. Ob eine solche Anordnung inzwischen besteht, ist mir nicht bekannt. Nach außen verlautbart wurde sie jedenfalls nicht, da aber nicht zurückgeschoben wird, denke ich dass sie inzwischen besteht. Ansonsten befänden wir uns tatsächlich in der Illegalität des Regierungshandelns. Merkels Einladung an alle Welt könnte die Anordnung des Ministers jedoch ersetzen. Denke, dass wird kein großes rechtliches Problem. Schachtschneider meint, dass zumindest die derzeitige Anwendung von § 18 Abs. 4 Aufenthaltsgesetz verfassungwidrig ist, weil zu unbestimmt und mit Art. 16 a Abs. 2 GG nicht vereinbar. Dem wird zu folgen sein. Die wesentliche Entscheidung wird hier nämlich durch die Exekutive getroffen, die alle Regelungen durch den "Joker" § 18 IV AufenthG ausstechen kann. Die totale Verlagerung auf die Verwaltung ist verfassungswidrig. Die damit entstehende Willkür trifft im Übrigen auch die "Flüchtlinge". Denn die Gründe können auch wegfallen oder durch anderen Personen anders interpretiert werden. Die Einreisenden können ja nur geduldet werden, einen gesicherten asylrechtlichen Status können sie -da nicht berechtigt und nur aus humanitären oder Gründen geduldet - nie erhalten.
3. Subsidärer Schutz - Dublin III
Dann gibt es noch den "subsidiären internationale Schutz“, den die Dublin III- Verordnung der Europäischen Union vom 29. Juni 2013 regelt

1) Ein Ausländer ist subsidiär Schutzberechtigter, wenn er stichhaltige Gründe für die Annahme vorgebracht hat, dass ihm in seinem Herkunftsland ein ernsthafter Schaden droht. Als ernsthafter Schaden gilt:
1. die Verhängung oder Vollstreckung der Todesstrafe,
2. Folter oder unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Bestrafung oder
3. eine ernsthafte individuelle Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit einer Zivilperson infolge willkürlicher Gewalt im Rahmen eines internationalen oder innerstaatlichen bewaffneten Konflikts [..]

.
Das Verfahren führt aber der Staat, in den der Flüchtling zu erst einreist, also Griechenland oder wer auch immer:

Der Antrag wird von einem einzigen Mitgliedstaat geprüft, der nach den Kriterien des Kapitels III als zuständiger Staat bestimmt wird“.

Wird auf der Grundlage von Beweismitteln oder Indizien gemäß den beiden in Artikel 22 Absatz 3 dieser Verordnung genannten Verzeichnissen, einschließlich der Daten nach der
Verordnung (EU) Nr. 603/2013 festgestellt, dass ein Antragsteller aus einem Drittstaat kommend die Land-, See- oder Luftgrenze eines Mitgliedstaats illegal überschritten hat, so ist dieser Mitgliedstaat für die Prüfung des Antrags auf internationalen Schutz zuständig. Die Zuständigkeit endet zwölf Monate nach dem Tag des illegalen Grenzübertritts“.

Auch hier ist Deuschland eigentlich für alle, die da kommen, aus dem Schneider.
4. Warum bleiben dann doch alle hier? - Rechtsgrundlage des Bleibens
Auf welcher Grundlage bleiben die Leute aber nun hier, da nur die Einreise über § 18 IV Aufenthaltsgesetz gestattet wurde, aber nicht der Verbleib?

Abschiebungsschutz nach § 60 Absatz 2 bis 7 Aufenthaltsgesetz oder nach Absatz 1 dieser Vorschrift sogenannten ergänzender Schutz auf Grund der Genfer Flüchtlingskonvention beanspruchen. Diesen Status erhalten Menschen, die die Konventions-Kriterien nicht erfüllen, aber dennoch als schutzbedürftig eingestuft werden. Sie bekommen ein befristetes Bleiberecht mit eingeschränkten sozialen Rechten

60 a Abs. 1 AufenthaltsG gibt eine (fragliche aber immerhin vorhandene) Rechtsgrundlage für die Duldung. Er lautet:

Die oberste Landesbehörde kann aus völkerrechtlichen oder humanitären Gründen oder zur Wahrung politischer Interessen der Bundesrepublik Deutschland anordnen, dass die Abschiebung von Ausländern aus bestimmten Staaten oder von in sonstiger Weise bestimmten Ausländergruppen allgemein oder in bestimmte Staaten für längstens sechs Monate ausgesetzt wird. Für einen Zeitraum von länger als sechs Monaten gilt § 23 Abs. 1.“

Mit Zustimmung des Bundesministeriums des Innern kann die oberste Landesbehörde auf Grund der § 60 a Abs. 1 S. 2 und § 23 AufenthaltsG sogar Aufenthaltserlaubnisse für unbegrenzte Zeit zu erteilen anordnen. Sie kann diese Aufenthaltserlaubnis von einer Verpflichtungserklärung gemäß § 68 AufenthaltsG zur Übernahme der Kosten für den Lebensunterhalt (etwa durch Kirchen oder Private) abhängig machen, muss sie aber nicht.

Es bleibt also beim Merkelwort:

„Mir egal, sie sind nun mal da!“

jacky
4. Oktober 2015 12:30

https://youtu.be/_oxuh06xEqE

Das ist kein "böses" Video. Es zeigt nur, dass während hier auf intellektuell hohem Niveau diskutiert wird, die Züge rollen.

"Asyl in Deutschland
163.000 Flüchtlinge im September, 290.000 nicht registriert
01.10.2015 14:19

UpdateZahl der Asylsuchenden vom Balkan ist stark gesunken. Bundesamt für Migration kennt Identität zahlreicher Flüchtlinge nicht. Union: "Beängstigender Kontrollverlust."

https://www.tagesspiegel.de/politik/asyl-in-deutschland-163-000-fluechtlinge-im-september-290-000-nicht-registriert/12391766.html

H. M. Richter
4. Oktober 2015 12:42

Oft mußte ich letzter Zeit an ein Lied denken, gesungen oft auf der anderen Seite.

Ist doch der Text ...

https://www.golyr.de/franz-josef-degenhardt/songtext-ballade-von-joss-fritz-630056.html

... gerade jetzt sehr bedenkenswert - nicht nur vor Diskussionsveranstaltungen:

Und doch ist das der Bundschuhführer, der heimlich kommt, organisiert
und agitiert, und der auch zügelt, wenn wilde Wut die Köpfe schnürt.

Und anhörenswert ist die Legende vom richtigen Zeitpunkt auch noch:

https://www.youtube.com/watch?v=Zta90lMBqVo

Gardeleutnant
4. Oktober 2015 13:21

Sternenfrau,

vielen Dank für die beiden sehr sehenswerten Videohinweise! Diese Videos zeigen, wie weit eine Gegenöffentlichkeit gehen kann, wie informativ man neben dem Hauptstrom arbeiten kann. Vor allem der Niveauunterschied zu den amtlichen Verlautbarungen ist erschreckend.

Mögen es möglichst viele Deutsche sehen!

Fenris
4. Oktober 2015 13:22

Die Grenzöffnung wird dann durch § 18 IV Asylverfahrensgesetz gestattet. Dort ist ein Schlupfloch für Verwaltungswillkür eingebaut (Einlass aus humanitären oder staatspolitischen Gründen)

§ 18 Asylverfahrensgesetz IV 2 ist grundgesetzwidrig. Ein Gesetz, in diesem Fall ein Verfahrensgesetz, regelt immer nur die Form der näheren Ausführung. Niemals kann es höherstehendes Recht aushebeln noch darf es ihm widersprechen oder seinen Sinngehalt entleeren.

Jedem Klippschüler muß klar sein, daß ein Bundesminister nicht per Anordnung das Grundgesetz aushebeln kann. Dazu braucht man kein Studium.

Magnus Göller
4. Oktober 2015 14:52

Immerhin bricht etwas auf. Wenn ich in meine Stammkneipe komme, wo jeder, der mich kennt, sehr gut weiß, was ich von Merkel und deren Entourage und von den sogenannten Flüchtlingen als Willkommenzuheißende halte, beschleicht mich inzwischen deutlich das Gefühl, dass man peinlichst darauf achtet, das Thema nicht auch nur ansatzweise oder indirekt zu berühren, mir keine Gelegenheit für eine saftige Magnussche Tirade zu geben.
Vielleicht bilde ich mir das nur ein.
Denn mancherorts wird das Thema so und so zwanghaft weggedrückt. Es ist zu schlimm und zu verfänglich, als dass man noch darüber reden wollte. So gärt es in jedem auf seine Weise.
Ein Hurra auf immer noch mehr junge, männliche, systematisch gierig gemachte Moslems, das sehe ich aber in gar keinem Gesicht mehr. Es ist ihnen allen mulmig. Und der freche Patriot da, mit dem will man das lieber gar nicht besprechen, auch wenn man ihn keineswegs schneidet oder ihm irgendeine Abschätzigkeit entgegenbringt.
Ich achte dabei tunlichst darauf, das Thema nicht ungefragt selbst anzuschneiden. Vor Wochen noch gab ich manchen Hinweise, bezüglich des vorsätzlichen Umvolkungsprogramms, sie möchten (erst lachten manche bloß oder verdrehten die Augen) doch mal da und da im Netz nachschauen, ob ich mir das einbilde, oder ob was sie gerade sehen dürfen nicht genau dem entspricht, ganz offen, nachlesbar, von entsprechenden Leuten gesagt.
Am einen oder anderen Gesicht merkte ich ganz genau, dass das Hirn dahinter sich mit den Hinweisen befasst hatte, und es kam nicht Feindseligkeit, sondern es zeigte sich die oben beschriebene Scheu.
Die Leute sind jetzt reif dafür, dass man klaren Wortes, sie einfach auf die Quellen hinweist, selbst abbricht, wo sie offenkundig nicht informiert, nicht in der Lage sind, waren, sein wollen, sein werden, ihre Suchmaschine und ihren Verstand entsprechend zu betätigen. Je weniger gesagt, oft umso besser. Das Grundsätzliche, dann stur nur Hinweise, der andere möge sich erst einlesen, auf dass eine weitere Debatte Sinn ergeben könne. Das zieht.
Es ist dabei natürlich vorteilhaft, dass ich mich ansonsten nicht ganz als ein idiotischer Schwätzer oder jederzeit gewaltbereiter Radikaler erwiesen habe, dass man sich schon fragt, wenn der Magnus das sagt, man müsse nur selber nachlesen, ob man das nicht lieber einmal machen sollte; ob DER DAS einfach so, ungegründet, rausschleudert? Ist der so blöd?
Und so gucken immer mehr lieber einmal nach. Und dann brauchen sie erstmal eine Menge Zeit zum Verdauen.
Jedenfalls: Wir haben es vielerorts jetzt so leicht in der Hand wie kaum je, es in der Hand, Leute aufzuklären, über einfachste Hinweise und Selbstlesen, was eigentlich gespielt wird.

Martin Lichtmesz
4. Oktober 2015 15:56

Beispiel: Heute Abend kommt Das Weiße Band im Fernsehen. Das Thema des Filmes ist wohl, ganz verkürzt: Wie traditionelle, hergebrachten Regeln folgende, restriktive Erziehung dann totalitäre Charaktere hervorbringt. (Ich kenn den Film noch nicht).

Bitte sehr:
https://www.sezession.de/8551/michael-haneke-und-das-weisse-band.html

Peter Niemann
4. Oktober 2015 18:28

Wer bei PEGIDA oder in Erfurt mitläuft, macht mehr als wir hier in den Foren. Dieses "Getippe" (analog zu Nietzsches "Geschwätz") ist zwar nicht ganz Zeitvergeudung weil es ein gewisses moralisch-ethisches Wärmegefühl ermöglicht, aber dennoch sehr ineffizient. Daher sollten wir uns anschließen! Gibt es zufällig eine Stelle bei diesen Veranstaltungen wo sich die Sezessionisten treffen?

der Gehenkte
4. Oktober 2015 19:07

@ Hühnerbaron

Vielen Dank für die notwendige Aufklärung!

Gäbe es demnach nicht eine Möglichkeit, gegen Merkel Anklage zu erheben? Wenn ja, worauf könnte man sich berufen und wie müsste eine solche Anklage formuliert sein? Täte das jemand und gelänge es ihm, diese Anklage öffentlich zu machen, also die Medien dafür zu interessieren, dann dürfte das ein kleines Erdbeben auslösen - warum macht das also niemand? Oder gibt es keine Erfolgsaussicht?

enickmar
4. Oktober 2015 19:31

@Carsten

Der Kommentar ist schäbig.

Könnte sein, daß mancher den Weißmann jetzt gerne mit vorne vorm Strafraum sehen würde.

der Gehenkte
4. Oktober 2015 20:42

Kurzer Bericht über die Demo in PLAUEN!

Wie vermutet, hat sich die Anzahl der Teilnehmer mindestens verdoppelt. Vor 2 Wochen 400, letzte Woche 2000, diese Woche hätte ich 3000-4000 geschätzt, die örtliche Presse spricht aber bereits von 5000 Menschen!

https://www.freiepresse.de/LOKALES/VOGTLAND/PLAUEN/5000-Menschen-demonstrieren-in-Plauen-artikel9319800.php

Die Stimmung anfangs sehr locker – die Leute scherzen, unterhalten sich, essen. Während der Redebeiträge dann gespannte Aufmerksamkeit. Spruchbänder und Fahnen waren diesmal komplett verboten, aber das verleiht der Sache eine gewisse Konzentration auf das Wesentliche. Auch marschiert soll nicht werden.

Auch wenn die Redebeiträge im Durchschnitt besser waren als beim letzten Mal – u.a. ein junger Mann aus einem Security-Betrieb und ein ehemaliger Polizist berichteten aus der Praxis, ein besorgter Vater zweier Kinder äußerte seine Ängste, ein Ukrainer beschrieb, wie Integration zu gehen hat – fehlt noch immer ein wirklich zündender Redner, fehlt auch eine gewisse Bündelung der Themen. Dem einen geht es um den Weltfrieden, dem anderen um das warme Mittagessen in der Schulspeisung, der Veranstalter sieht das TTIP als Hauptthema, Atomwaffen in D andere etc.

Trotzdem, es liegt positive Spannung in der Luft: Diese Bewegung ist erst an ihrem Anfang und wird weiter wachsen.

————————————————————————-

Ist hier wahrscheinlich schon gelaufen – hier trotzdem der Link einer offenbar gut laufenden Online-Petition, die den Rücktritt Merkels und Neuwahlen fordert:

https://www.change.org/p/wir-fordern-das-misstrauensvotum-r%C3%BCcktritt-der-bundeskanzlerin-dr-a-merkel-und-sofortige-neuwahl-der-bundesregierung-resignation-of-the-german-chancellor-dr-a-merkel-and-immediate-reelection-of-the-german-government/u/13547331

Merkel muss weg
4. Oktober 2015 21:22

Bitte unterstützt die Aktion "Merkel muss weg". Jeder kann mitmachen. Es ist ganz einfach:

Erstellt Plakate, Transparente, Flugblätter, etc mit der Botschaft "Merkel muss weg!". Hängt diese überall auf oder verteilt sie. Verteilt Bilder der aufgehängten Plakate in sozialen Netzwerken.Verschickt Kurznachrichten mit dieser Botschaft und diesem Aufruf, etc.

Seid kreativ und verleiht dieser Aktion eine Dynamik!

Ziel ist, dass jeder in Deutschland in kürzester Zeit von diesem Aufruf erfährt, und dass jeder, der diese Meinung teilt auch an dieser Aktion teilnimmt. Es wird dann eine Eigendynamik entstehen, so dass Frau Merkel spätestens bis Weihnachten 2015 weg sein wird!

Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren! Fangt sofort an und werdet Teil dieser Aktion!

jak
4. Oktober 2015 22:05

Was tun?

Hier ist eine aktuelle Rede von Manfred Kleine-Hartlage:

"Ziviler Ungehorsam ist das Gebot der Stunde!"

https://korrektheiten.com/2015/10/03/meine-rede-fuer-leipzig/

ulex
4. Oktober 2015 22:40

Sebnitz heute klasse Spaziergang mit 3000-4000 Leuten.

Nur wurde idiotischerweise auf die eigentlich geplante Menschenkette angesichts der Menschenmenge verzichtet, was natürlich nicht so sinnig ist.

Aber soviele Leute in den vorletzten Zipfel der Republik zu stellen, musste halt auch erstmal schaffen.

Zeigt natürlich auch, dass es zu den Zentralveranstaltungen Montags und den Lokal-Veranstaltungen anderswo auch den Bedarf an einem zentralen "Familien-Event" n Sachsen gibt:

Zitat SZ (zur Teilnehmerzahl vergleich die Bilder bei Facebook und auch zu den zahlreichen beifallklatschenden Einwohnern am Wegesrand gibt es ja etliche Bilder)

"Unter den mehr als 1.000 Teilnehmern waren Sebnitzer, der Großteil reiste jedoch aus dem gesamten Bundesgebiet an. Das verrieten die unterschiedlichen Nummernschilder der Autos, die Sebnitz am Sonntag zuparkten. Aus Leipzig, Meißen, Paderborn, dem Havelland und vor allem Dresden kam die große Masse. Darunter viele junge Männer, aber auch Familien mit Kinderwagen und Hund, die die Demo teilweise für ein sonntägliches Picknick mit Kaffee und Kuchen nutzen, gehörte zum Bild der Veranstaltung."

ulex
4. Oktober 2015 22:42

Ansosnten: 1000 Leute in Görlitz am Samstag, ein paar hundert in Freital, 2000 in Chemnitz (alles Samstag), 500 in Naumburg am Freitag...

Das Problem ist sicherlich nicht im Osten extrem beachtliche Teilnehmer-Zahlen mit völlig normalen Leuten auf die Beine zu stellen. Es braucht nur vernünftige, nicht-rechtsextrem-verbrannte Leute die es vor Ort organisieren.

enickmar
4. Oktober 2015 23:15

@Merkel muss weg

Das hier ist doch interessant.

Merkel bezeichnet die Flüchtlingskatastrophe als Gottesbefehl:

Der Herrgott hat uns diese Aufgabe jetzt auf den Tisch gelegt.

Sich zu verweigern,

… das hat sowieso keinen Sinn.

Im Klartext heißt das, daß wir kapieren sollen, daß die Order von ganz oben kommt. Wir Marionetten sind nur dazu da, den Schlamassel zu managen, können aber nichts ändern. Unser Schicksal. Alternativlos. Wir habe keine eigene Kontrolle über die Politik unseres Landes.

https://www.deutschlandfunk.de/fluechtlingspolitik-sich-jetzt-wegzuducken-und-zu-hadern.868.de.html?dram:article_id=332881

Heinz Obst
5. Oktober 2015 01:44

enickmar
Sonntag, 4. Oktober 2015, 23:15 Uhr

Das hier ist doch interessant.

Merkel bezeichnet die Flüchtlingskatastrophe als Gottesbefehl:

Der Herrgott hat uns diese Aufgabe jetzt auf den Tisch gelegt.

Sich zu verweigern,

… das hat sowieso keinen Sinn.

Ja ganz gewiß Frau Kasner / IM Erika ... möglicherweise war's auch die Vorsehung , gelle ...

... oder stand es bereits im Buch der angeblichen "Religion des Friedens" die ja "offenkundig, inzwischen unzweifelhaft zu Merkel-Deutschland gehört"?

"Kein Unglück trifft ein auf der Erde oder bei euch selbst, ohne dass es in einem Buch stünde, bevor Wir es erschaffen." (Sure 57, Vers 22)

Reklof
5. Oktober 2015 07:02

Widerstand ist auch Sabotage an allen den Austauschprozeß begünstigenden Institutionen. Was hinderlich ist. ist der bis zur Wurstigkeit
vorhandene Ordnungssinn der Deutschen nach dem Motto : "Mist, durch die Demo komme ich zu spät zur Arbeit ".
Unsere Anständigkeit wird uns so zum Verhängnis. Wir müssen von den europäischen Nachbarn lernen. Außerdem gibt es keinen Widerstand ohne Risiko. Wer schon Angst vor einem Strafzettel wegen Falschparkens hat, sollte lieber zu Hause bleiben. Konkret: Mitgliedschaft beim Roten Kreuz, ASB, Malteser etc. kündigen.
Wenn Fußballverein Refugee Welcome brüllt - Austreten !
Nichts spenden. Keine sozialen Projekte unterstützen. Mülltrennung verweigern. Schlicht Ziviler Ungehorsam. Ordnungsamt in der Ausübung seiner Arbeit behindern. Schilder entfernen oder verfälschen .

heinrich
5. Oktober 2015 07:07

@enickmar
Weißmann ist m.E. im Strafraum mit dem Buch, er bringt das ein, was er am Besten kann. Ich werde ein Exemplar mit ein paar Zeilen an die hiesige Ev. Mittelschule schicken mit dem Angebot, bei Verwendung im Unterricht einen Klassensatz zu spenden oder alternativ für die Auszeichnung besonders interessierter Schüler.

Rumpelstilzchen
5. Oktober 2015 07:47

@enickmar
Danke für den verlinkten Text:

Detjen: Viele Menschen wollen genauer wissen, was das für eine Aufgabe ist. Können Sie uns heute sagen, um wie viele Menschen die deutsche Bevölkerung im 25. Jahr der Einheit anwachsen wird?

Merkel: Das kann ich so nicht sagen. Ich kann nur sagen, dass wir Signale der Ordnung senden müssen.

Da können wir Frau Merkel auf dien Sprünge helfen:

https://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/interne-prognose-behoerden-rechnen-offenbar-mit-1-5-millionen-fluechtlingen-13839115.html

1,5 Millionen "Flüchtlinge" sollen es heuer sein. Unglaublich !

Wir müssen Signale der Ordnung senden :
Merkel muss weg !

enickmar
5. Oktober 2015 08:57

@heinrich

... er bringt das ein, was er am Besten kann.

Dann hab' ich jahrelang halluziniert.

Heinz Obst
5. Oktober 2015 09:11

@Rumpelstilzchen

Schauen Sie bitte mal hier:

Da können wir Frau Frau Kasner / IM Erika auf die Sprünge helfen.

Dr. Alfons Proebstl 88 - Glückwunsch! - YouTube
https://www.youtube.com/watch?v=ebnX5uwrmsA
Veröffentlicht am: 29.09.2015

Der Herr Dr. Proebstl hat's vorgerechnet:

Wenn gemäß dem sogenannten Königssteiner Schlüssel nach Berlin und Sachsen jeweils 5% der Invasorenflut hereingeschaufelt wird und sich deren Zahl dabei an der Marke von tagtäglich 1.000 bewegt, ergibt sich nach Adam Riese: 2.000 = 10%

Somit handelt es sich tatsächlich um die monströse Zahl von 20.000 Landnehmern/Zivilokkupanten - täglich!

Auf ein Jahr hochgerechnet ergibt sich somit: 7.300.000
In Worten: Siebenkommadreimillionen

... und dies gilt auch nur, solange die Flut nicht weiter anschwillt.

S. D.
5. Oktober 2015 10:02

Mir wurde in den letzten Tagen von altbekannten Spießern eingestanden, ich hätte vor diesen Untergangsszenarien schon vor 20 Jahren gewarnt, man hätte mir damals nicht glauben wollen. Mein lapidarer Kommentar heuer in in einem sächsischen Käseblatt:

Ich weiß überhaupt nicht, warum sich die Anwohner aufregen, auch sie haben 20 Jahre lang eine Politik mitgetragen, die zwangsläufig zu diesen Zuständen führte, egal, ob das die westliche Politik im Nahen Osten betrifft, den Konsum inkl. der Ausbeutung der Dritten Welt, die Agenda Schröders zum Lohndrückerimport ... jetzt habt ihr die Probleme vor der Haustür, und vielleicht geschieht es euch Recht, wenn sie irgendwann in eurem Haus stehen und in euren Betten schlafen.

der Gehenkte
5. Oktober 2015 12:02

Wir sind Deutschland

nachgereicht: Die komplette Aufzeichnung der gestrigen Demonstration in Plauen mit 5000 Menschen:

https://www.youtube.com/watch?v=xzwhSxYsJyc

Karin Pfeiffer
5. Oktober 2015 12:37

Wer soll's richten? GottvaterIn?

„Was wir heute als „Ordnung“ anerkennen und in „liberalen“ Verfassungen festlegen, ist nichts als eine zur Gewohnheit gewordene Anarchie. Wir nennen das Demokratie, Parlamentarismus, Selbstregulierung des Volkes, aber es ist tatsächlich das bloße Nichtvorhandensein einer ihrer Verantwortung bewußten Autorität, einer Regierung und damit eines wirklichen Staates.“

Oswald Spengler, Jahre der Entscheidung 2007, Seite 36

Aufbruch
5. Oktober 2015 16:32

@Reklof:

Als in Polen ein Fußballfunktionär die Forderung aufstellte, pro Ligaspiel einen Euro des Eintritts für "Flüchtlinge" zu spenden, blieben ALLE polnischen Fußballstadien an einem Spieltag nahezu menschenleer.
Polnische Fans protestierten gegen diese Vereinnahmung des Sports zugunsten von "Flüchtlingen".

https://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=Polnische-Fussballfans-protestieren-gegen-Fluechtlinge&folder=sites&site=news_detail&news_id=10826

Als bekannt wurde, dass Polen durch die EU gezwungen werden sollte, 7.000 "Flüchtlinge" aufzunehmen kam es in Dutzenden polnischen Städten zu Massendemos dagegen: Zehntausende marschierten gegen den Plan 7.000 Asylbewerber nach Polen einreisen zu lassen.

https://www.pi-news.net/2015/09/polen-proteste-gegen-masseneinwanderung/

Und in Deutschland sind neue Zahlen für 2015 bekannt geworden:
1,5 Millionen (plus Familienzusammenführung = 4 - 5 Millionen) für dieses Jahr.

Warum geht ihr noch zum Fußball, wenn dort "Refugees welcome" Aktionen stattfinden? Boykottiert diesen Mist, wie es die Polen machen!

Hildesvin
5. Oktober 2015 21:38

@ Präventivkritiker:
Dem kann ich nicht beipflichten. Erika m i m t die dumme (und bockige) Urschel, und Grinse-Horst m i m t den Entsetzten und Besorgten. Die sind eiskalt. Die wissen, was sie tun oder sagen.
Es mag sein, daß dem einen oder anderen Unterbonzen der Stift geht, d e n e n nicht.

Hartwig
5. Oktober 2015 21:39

Bin gerade von LEGIDA zurück. Habe die letzte halbe Stunde "geschwänzt".
Es war wie immer anstrengend, Begleitumstände wie gewohnt, letztendlich sind Demos nicht meine Welt. Werden es auch nie sein. Dennoch war es mein xter Besuch.

Neu: LEGIDA will am 19. Oktober nach Dresden. Erster Jahrestag von PEGIDA. Für mich steht der Termin im Kalender.
Und wer von hunderttausenden vorm Kanzleramt träumt, der soll am 19. Oktober nach Dresden fahren. Ein paar zigtausend sind realistisch!
Vormerken und Fahren und Demonstrieren.
Ich bin wie gesagt auch nicht der Demo-Typ. Aber das eine oder andere mal sollte man "den Finger ziehen" und über seinen Schatten springen. Ich habe 120 km Anreise, aber 500 km sollten einmalig für fast jeden möglich sein. Treffen wir uns!

ulex
5. Oktober 2015 23:42

Zu Proebstl - das hat sich ja grad erstmal ausgepröbstelt:

https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Percy-Hoven-entschuldigt-sich-fuer-rechte-Hetze-als-Dr-Proebstl-id35687327.html

E.
6. Oktober 2015 08:45

In Ihre lose Reihenfolge der Widerstandschritte reiht sich ebenso die „Blockade“ ein. Wie sich am gestrigen Bespiel von Einsiedel, ein ländlicher Chemnitzer Stadtteil, zeigt. Dort wurde die einzige Zufahrtstraße zu einer neu installierten Unterbringung (für 500 Asylanten) erfolgreich blockiert. 500 (!) Bürger fanden sich zu dieser Blockade spontan zusammen.

U. Fink
6. Oktober 2015 11:41

@Reklof: Dass zu den Widerstandsschritten auch die Verweigerung der Mülltrennung gehören soll, kann ich so nicht unterschreiben - das trifft die Falschen! Also bitte weiterhin trennen ... :-)
Man kann aber bei den verschiedenen Ämtern anrufen und die Einhaltung der Regeln einfordern, man (jeder/jede) kann bei den Wahlkreisabgeordneten anrufen und klare Aussagen und Maßnahmen verlangen usw.

Heinzelmännchen
6. Oktober 2015 23:45

>Organgram zur Verteidigung<

Danke für Eure Beiträge.........sie machen Mut - wohne in einer reichen Stadt in Bayern und fühle mich verloren unter Menschen - im Außen empfinde ich die Lage auf den ersten Blick "wie immer" - auf den zweiten nehme ich eine art Schweigen und "Abwarten wie Ruhe vor dem Sturm" war - auf der Suche nach einem Anfang möchte ich dies mit Euch Teilen:
https://www.youtube.com/watch?v=lL8pxSm_3z4
Amadon von Freigeist stellt ein "Organigram zur Verteidiung " vor, ab Minute 14:36 Mich interssiert Eure Meinung dazu -

Segen und Heil vom Heinzelmännchen

Mathias
8. Oktober 2015 22:07

Am Wichtigsten ist nach wie vor, eine Gegenöffentlichkeit zur Desinformation der Leitmedien zu schaffen. Eine tägliche Fleißarbeit für Leute, die Zeit haben: Nachrichten und Analysen suchen und verteilen, die den MSM widersprechen. Der Verläßlichkeit von Quellen nachgehen, prägnante Fakten und Zusammenhänge auswählen, Spekulation und Aufregung vermeiden. Dieses Informieren nicht mit Agitation vermengen, denn Letzteres erzeugt zu recht mißtrauische Distanz. Es geht nicht darum, Mitläufer zu animieren, sondern um Informiertheit als Voraussetzung echter Handlungsfähigkeit.

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