Sezession
25. Januar 2016

»Keine Kompromisse!« – Gespräch mit Manfred Kleine-Hartlage

Nils Wegner / 65 Kommentare

manfred-kleine-hartlage_besichtigung-des-schlachtfelds_720x600Manfred Kleine-Hartlage, Diplom-Sozialwissenschaftler und profilierter politischer Publizist, hat zum Jahresanfang 2016 sein neues Buch Die Besichtigung des Schlachtfelds bei Antaios vorgelegt. Seine Vorhersagen hinsichtlich des Machtmißbrauchs durch die politische Klasse und die Landnahme durch die "Flüchtlinge" haben sich ja längst als prophetisch erwiesen. Dann kam die Silvesternacht: Und nach den dramatischen Übergriffen in Köln und anderen deutschen Städten stellt sich die Frage nach dem Charakter der Bundesrepublik als Schlachtfeld auf eine ganz neue Weise. Kleine-Hartlage gab uns darauf einige Antworten:

Nils Wegner

Nils Wegner ist studierter Historiker und arbeitet als Übersetzer und Lektor.

Sezession: Sehr geehrter Herr Kleine-Hartlage, Ihre wortwörtliche Besichtigung des Schlachtfelds versammelt eine ansehnliche Zahl Ihrer Kolumnen und Essays aus den letzten sieben Jahren. Eingerahmt werden diese von den neuen Stücken »Paradigmenwechsel« und »Die Lage im November 2015«. Nun hat sich die Lage seit dem vergangenen November noch um einiges verschärft: Was sehen Sie, wenn Sie vom heutigen Standpunkt aus auf Ihre bisherige politisch-publizistische Arbeit zurückblicken?

Kleine-Hartlage: Daß meine Prognosen sich als umso treffsicherer herausgestellt haben, je düsterer die Voraussetzungen waren, auf denen sie beruhten. Als ich 2007 zu bloggen begann, vermutete ich noch, die Politiker des Westens, einschließlich Deutschlands, seien vor allem kurzsichtig und verblendet. Daraus schloß ich, sie würden unter dem Druck einer Wirklichkeit, die ihre Illusionen demaskiert, Schritt für Schritt ihre Politik, insbesondere ihre Einwanderungspolitik anpassen.

Seit etwa 2010 gehe ich dagegen in meinen Analysen grundsätzlich von der Vermutung aus, daß die herrschende politische Klasse ein Kartell bildet, das eine Politik vorsätzlicher Zerstörung verfolgt. Seit ich diese Prämisse zugrundelege, erlebe ich keine Überraschungen mehr. Allenfalls die Offenheit und Chuzpe, mit der unser Land in den Untergang gesteuert wird, übertrifft sogar meine ohnehin schon negativen Erwartungen.

Sezession: In der Silversternacht hat es in zahlreichen deutschen Städten massivste sexuelle Übergriffe von Migrantenrudeln auf Frauen gegeben; die abstoßenden Vorgänge rund um den Kölner Hauptbahnhof stehen in den Medien – auch aufgrund des dubiosen Verhaltens von Nordrhein-Westfalens Innenminister Jäger – repräsentativ für die gesamte Bundesrepublik. Und der islamistische Attentäter, der am 7. Januar – dem Jahrestag des Anschlags auf die Redaktion von Charlie Hebdo – in Paris Polizisten mit einem Beil angriff und daraufhin erschossen wurde, war registrierter Bewohner einer Asylbewerberunterkunft in Recklinghausen. Wen oder was genau hat die Bundeskanzlerin mit ihrer Quasi-Einladung an alle Welt vom August 2015 ins Land geholt – Massen von entwurzelten, enthemmten jungen Männern oder systematisch radikalisierte potentielle Terroristen?

Kleine-Hartlage: Beides, und das wußte sie auch. Schließlich war es kein Geheimnis, daß der IS und andere islamische Terrororganisationen die Gelegenheit nutzten, ihre Mörder wie Fische im Strom der sogenannten Flüchtlinge mitschwimmen zu lassen.


Nils Wegner

Nils Wegner ist studierter Historiker und arbeitet als Übersetzer und Lektor.

Kommentare (65)

H. M. Richter
25. Januar 2016 11:44

Dank an MKH für neue Einblicke.
________________________

Daß Merkel nicht zu halten ist, ist offensichtlich.

Wichtiger ist, wer die Millionen aufhält, die abmarschbereit sind und wie das geschehen kann.

https://www.bayernkurier.de/ausland/9630-die-lawine-kommt-ins-rollen

Es ist nur noch eine Frage von Wochen.
(Die Entscheidungen fallen in diesen Tagen, in diesen Stunden.)

Inzwischen sind dann auch die Briefe der Banken und Sparkassen in sämtlichen deutschen Haushalten eingetroffen, die auf die Höchstgrenze der Einlagesicherung hinweisen ...

TutnichtszurSache
25. Januar 2016 13:50

Eine vierte Option wäre meiner Ansicht nach, dass das Kartell nun erst mal wieder ein wenig auf die Bremse drückt, und den Zustrom auf ein Maß drosselt, das verkraftbar ist. Also halbwegs dicht machen, homöopathisch abschieben, "geregelter" Nachzug, dazu spielt die CSU ein bischen "böser Bulle". Dazu kommt ihnen die derzeitige Stimmung gerade Recht. Während der Ansturm etwas abebbt und das Regime eine Ruhepause bekommt, werden die Aufnahmekapazitäten ausgebaut und die illegale Einwanderung vom chaotischen Ausnahmezustand zum "zu managenden" Normalzustand. Das kann das System womöglich noch viele Jahre durchhalten, ich bin da pessimistisch.

Ein gebürtiger Hesse
25. Januar 2016 14:46

Es ist extrem wertvoll, die Lage scharf, klar und nicht zuletzt schmerzhaft auf den Punkt gebracht zu sehen. So wie Kleine-Hartlage, der ein Meister in dieser Disziplin ist, haben von Waldstein, Kubitschek und Sellner das Gleiche auf der hervorragenden Winter-Akademie am Wochenende getan. Es gibt immer noch und selbst auf unserer Seite genügend prophylaktische Wundpflaster abzureißen, unter denen noch gar kein Kratzer war. Es macht Ratsch, es tut weh, aber paradoxerweise hat gerade das etwas Heilsames.

Hellweg
25. Januar 2016 16:31

Wenn man sich anschaut, wie die Systempresse mit der Situation umgeht, dann sieht man neben dem Beschönigen ("alle Männer sind Schweine, sprich Vergewaltiger") im Spiegel heute folgende Tendenzen:

1. Die Gesellschaft als Ganzes radikalisiert sich und wird gewalttätiger (Neonazis und Hooligans gehen zusammen).

2. Schuld ist das Internet (Artikel von Christian Stöcker).

3. Das Übliche: die AFD ist "rechts".

In den letzten Tagen wurde zudem die Mumie der RAF wieder aus dem Schrank geholt, entstaubt und pseudoreanimiert.

Sieht im Moment nach einem inszenierten Szenario a la "Links gegen Rechts wie in der Weimarer Republik" aus. Wir dürfen gespannt sein, wer zum Opfer eines Mordanschlags vor aller Augen ausersehen wurde, um die nächste Notstandsgesetzgebung zu rechtfertigen.

Valjean72
25. Januar 2016 16:45

Auch von mir vielen Dank für dieses Interview!

"Brandbeschleuniger im Sinne der Regierenden könnten zum Beispiel ein Krieg gegen Rußland oder eine Hyperinflation sein."

"Wir befinden uns in einem Wettlauf, bei dem es gilt, das Kartell schneller zu delegitimieren als dieses seinerseits die Krise verschärfen kann"

Das Herz sträubt sich gegen diese These, die ja den entscheidenden Figuren der deutschen Regierungsverantwortung im Grunde kaltblütigen Hochverrat unterstellt.

Tatsächlich kamen mir ähnliche Gedanken auch schon in den Sinn. Gut, dass die Yankees, bzw. entscheidende Strippenzieher, einen "europäischen" Krieg gegen Russland anstreben ist eine Sache und steht für mich auch fest, aber dass deutsche Politiker die Auslöschung Deutschlands in Kauf nehmen, dass will man einfach nicht glauben.

Einfach Wahnsinn, was hier gespielt wird!

Peter
25. Januar 2016 17:18

Bisweilen ist es durchaus lehrreich, Artikel/Ergüsse von der Gegenseite zu lesen: da erkennt man u. U. idealtypisch, mit wem recht eigentlich man es hier zu tun hat. Einen Knüller höchster gutmenschlicher Art verfaßte eine gewissen Marie Amrhein:

https://www.cicero.de/salon/diskurskultur-die-fluechtlingskrise-verkommt-zum-virtuellen-buergerkrieg/60401

Irgendwie muß man ihr dankbar sein: denn erkennbar ist, hier hilft irgendwann doch noch die mahlende Mühle der Zeit ...

Der schönste Satz: "Janosch und Astrid Lindgren haben uns als Kinder darauf vorbereitet, für unser Wort einzustehen, unseren Nächsten zu lieben, fremde Menschen in ihrer Andersartigkeit zu akzeptieren."

Respondent
25. Januar 2016 18:51

Seit etwa 2010 gehe ich dagegen in meinen Analysen grundsätzlich von der Vermutung aus, daß die herrschende politische Klasse ein Kartell bildet, das eine Politik vorsätzlicher Zerstörung verfolgt.

Da hat MKH vollkommen Recht. Aus Sicht des Regimes, sind wir nichts weiter als Altsiedler.
Siehe z. B.:
Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat vom 2. September 2009 zur Einrichtung eines gemeinsamen Neuansiedlungsprogramms der EU

Seit Inkrafttreten des Vertrags von Amsterdam im Jahr 1999 arbeitet die EU am Aufbau eines Gemeinsamen Europäischen Asylsystems [...]. Die Kommission hat im Zusammenhang mit dem Aufbau dieses Gemeinsamen Europäischen Asylsystems stets betont, dass die EU sich im Bereich der Neuansiedlung von Flüchtlingen aus Drittländern stärker engagieren und die Neuansiedlung generell zu einem festen Bestandteil der EU-Asylpolitik machen muss.

Das gemeinsame Neuansiedlungsprogramm der EU - Zusammenfassung

Hätten Sie's gewußt?

Ein Fremder aus Elea
25. Januar 2016 18:57

"Wobei dieser Sturz für die BRD-Eliten ähnliche Folgen hätte wie für die Eliten der DDR: Die Regierungskriminalität der BRD harrt der strafrechtlichen Aufarbeitung durch die ordentliche Gerichtsbarkeit, die möglich sein wird, sobald die Staatsanwaltschaften nicht mehr an die Weisungen eben der politischen Klasse gebunden sind, um deren Kriminalität es geht."

Ein sehr beschauliches Szenario, Abwahl und breite Zurückweisung in allen Schichten der Bevölkerung vorausgesetzt, aber nicht undenkbar. Voraussetzung dafür ist aber steter Lehrprozeß, welcher jedwede andersartige Hoffnungen gründlich frustriert. Im Hinblick auf die Stabilität Deutschlands sicherlich der beste Fall. Andererseits wäre damit nicht mehr gewonnen, als daß weite Kreise der Bevölkerung sich ihre eigene Dummheit eingestanden hätten. Ich bezweifle aber, daß es der Geschichte in der jetzigen Phase um dieses Resultat zu diesem Kosten-Nutzen-Verhältnis geht.

Sternenfrau
25. Januar 2016 18:57

Eben gefunden - eine hierzu passende Rede von Vaclav Klaus:

https://www.andreas-unterberger.at/2016/01/die-eliten-wollen-die-menschen-ndern/

Demo Goge aus der polis germania
25. Januar 2016 21:27

Peter,
noch 'schöner', besser aufschlußreicher, finde ich diesen Satz von "Lobo":

„Kommt! Wir halten nicht mehr lange durch im digitalen Stalingrad der Vollidiotie.“

Lobo sieht sich, mitsamt seiner Merkel-Willkommenstruppe gleich der "verbrecherischen" 'Nazi'-Wehrmacht in einem stalingrader Kessel!

Der Nibelungen-Mythos lebt, und sie werden also wieder kämpfen bis zum Untergang; sie sehnen ihn wohl wirklich herbei.

Nebensächlich ist es dann nur noch, daß er sich und seinesgleichen der Vollidiotie bezichtigt.

Stephan
25. Januar 2016 21:57

Seit etwa 2010 gehe ich [...] grundsätzlich von der Vermutung aus, daß die herrschende politische Klasse ein Kartell bildet, das eine Politik vorsätzlicher Zerstörung verfolgt.

Mit welcher Absicht? Vielleicht bin ich naiv, aber ich halt's mit Klonovsky (sinngemäß): nicht an Verschwörungen glauben, wenn man etwas genau so gut mit Dummheit oder Feigheit erklären kann.

Für die jetzige Katastrophe finde ich zwei Erklärungen plausibel:

#1: Merkel hatte, als sie erklärte, dass es keine Obergrenze für Flüchtlinge aus Syrien geben wird, einen "Schabowski-Moment" - sie hat die Konsequenzen ihrer eigenen Worte nicht überblickt (Financial Times). Jetzt hält sie aus Angst vor Popularitätsverlust, also aus Machtgier, an ihrer Entscheidung fest. Egal was passiert.

#2: Wie auch bei Fukushima hat sich Merkel aus reinem Populismus für die Masseninvasion entschieden. Die Reaktionen des Volkes nach ihrer "harten" Reaktion auf das "Flüchtlingsmädchen" haben sie bewogen, ihr Fähnchen zu drehen. Das hat der unerträgliche Merkelvertraute Laschet bei Anne Will gestern angedeutet: hier die entscheidenden zwei Minuten (Vera Lengsfeld auf der Achse des Guten).

Bran
25. Januar 2016 21:58

Jan: Sie wollen wirklich Killerbee hier anführen? Das ist so armselig, dass es kaum noch einer Erwiderung bedürfte. Dennoch sei gesagt, dass Killerbienes Bild von einem Konservativen auf demjenigen eines CDU-Wählers ohne Hirnsubstanz beruht. Dass Sie damit auf der Sezession angeschlittert kommen, ist eine Beleidigung der Intelligenz der hier veröffentlichenden Autoren, Kommentatoren und eine Disqualifikation Ihrer eigenen Hirnsubstanz. Kurz: Sie sind gar nicht fähig, hier Etwas Wesentliches beizutragen. Killerbee betreibt nur Dekonstruktion und Demoralisierung. Das ist nichts wert und verdient keiner Beachtung.

Paule
25. Januar 2016 21:59

Kurz und schmerzlos: alle Annahmen sind leider nicht realistisch. Das ist die optimistische Rechnung ohne unsere Brüder, Eliten und Freunde.

Glaubt einer im Ernst, dass die DDR-Wende möglich gewesen wäre, wenn es der große Bruder hätte verhindern können?

Es wird wohl noch ein langer Kampf, auch gegen einen äußeren Feind werden.
Dafür brauchen wir ein starkes, geeintes, brüderliches Volk, dann bekommen wir ein souverän handelnder Staat und dann sind wir vielleicht ein Schritt weiter, aber nur vielleicht...

Gruß Paule

Karolus Franzus
25. Januar 2016 22:02

TutnichtszurSache

Die vierte Option, verbunden mit dem Dampfablasser der Merkel-Absetzung, ist die wahrscheinlichste: Auf der Bühne werden dann tonnenweise Placebos verteilt (so wie Laschet gestern abend: "Die Kanzlerin arbeitet Tag und Nacht daran, die Flüchtlingszahlen zu reduzieren". Ha ha, also deswegen sieht man sie zur Zeit so selten), inklusive derber Sprüche a la Gauweiler, in der Realität wird das Volk weiter verdrängt.

Daher geht es gerade auch darum, aus dem Moment der Merkel-Absetzung, der unmittelbar bevorsteht, den Schwung weiterzutragen zu einer Offensiv-Bewegung hin zur grundsätzlichen Wende.
Denn natürlich will das antieuropäische und antideutsche Kartell mit seinen diversen Marionetten das Volk wieder besänftigen und von den Patrioten trennen.
Sicher wird man auch ein nächstes "NSU"- Kapitel inszenieren, macht Euch da mal nichts vor.

Es geht auf Seite der Patrioten zunächst um den unbedingten Willen.
Dann auch um flächendeckende Kampagnen. In der Offensive zu bleiben und den Lügnern und Hetzern der letzten Jahrzehnte endlich den Saft abzudrehen. Konkret:

- Frontale Bekämpfung des Begriffs "Flüchtling". In Deutschland gibt es keinen einzigen Flüchtling. Es sind keine Flüchtlinge, sie waren alle längst in Sicherheit, in Österreich, in Ungarn, in Serbien, in Griechenland, in der Türkei. Niemand, der von dort nach Deutschland kommt, ist von dort vor irgendetwas geflohen.
Wer diesen Begriff verwendet, muss sofort unterbrochen und damit konfrontiert werden, dass er lügt oder Lügnern hilft.

- Seit Köln ist die Beweislast-Umkehr offenkundig. Sie muss zementiert werden.

- Grundsätzlich müssen alle Blockparteien delegitimiert werden. Sie sind alle mitverantwortlich für die katastrophale und deutschfeindliche Einwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte. Wenn einer von ihnen das Wort erheben will, muss man ihm das deutlich machen.

- Patrioten sollen sich niemals verteidigen. Dazu gibt es keinen Anlass. Frau Storch hat das noch nicht durchgehalten, gestern bei Will. Auf Laschets Vorwurf, sie wolle doch wohl nicht armen Flüchtlingskindern das Deutschlernen verwehren, hätte sie sagen müssen: "Doch, wir sind nicht verantwortlich dafür, dass sie zu uns gekommen sind, verantwortlich sind Sie, Merkel und Genossen. Wir dagegen wollen nicht, dass diese Menschen hier bleiben, sie haben ein eigenes Land, in dem sie nach dem Krieg zurückgehen sollen. Sie haben ein Recht auf Heimat und wir auch. Amen!"
Wer sich verteidigt, hat verloren - denn er nimmt damit in aller Öffentlichkeit den Status des Angegriffenen ein und unterwirft sich um Grunde.
Stattdessen muss der Patriot im Bewusstsein seines Rechts und seiner Aufgabe den Gegner attackieren und als Autorassisten brandmarken und verunsichern: "Haben Sie keine Kinder? Machen Sie sich keine Sorgen über die Folgen dieser Politik? Wie lange wollen Sie dabei noch mitmachen und sich mitschuldig machen?"

- MERKEL MUSS WEG!!!
Das ist der große Katalysator und Anschluss-Generator. Verbreitet ihn!

Friedhelm
26. Januar 2016 06:20

@TutnichtszurSache

Dazu kommt noch, daß die Mehrheit des "Volkes" es ja so will, allen voran die Frauen: viele deutsche Frauen sind nicht nur frisch in einen Scheinflüchtling verliebt, sondern bereits schwanger und haben die Absicht, zu heiraten und zusammenzuziehen.

Wie haben die Hethiter ihre native höhere Intelligenz verloren? Indem diese kleine Population nach Anatolien einwanderte und sich mit der dortigen indigenen und größeren Population vermischte. So wird es auch den Deutschen ergehen. Wenn selbst Akademikerinnen das Abenteuer mit einem "knackigen" Südländer oder Schwarzen einem gebildeten Deutschen vorziehen …

Aber das passt ja zu Noltes -- ja, leider, der Ernst Nolte -- Behauptung, in TUMULT[0], die Moslems seien die besseren Deutschen:

Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist es wahr, dass von diesen Millionen Muslimen viele Hunderttausende die friedlichen Sätze des Korans den kriegerischen vorziehen und zu einem beträchtlichen Teil sogar die besseren und bewussteren Deutschen werden können. Aber diese Wahrheit erhellt nur die Hälfte des Bildes.

Ja, nur die Hälfte. Denn man blendet den 21 Punkte niedrigeren mittleren IQ der in Deutschland lebenden Türken aus, sowie die mangelnde technische Begabung der Moslems -- egal ob Türken oder Araber --, die ja den Deutschen und auch Nordostasiaten nachgesagt wird.

Zu solch einem Stuss fällt einem wirklich nichts mehr ein, zumal ich immer noch auf den Moslem warte, der sich mit deutscher oder europäischer Kultur beschäftigt. Wie soll ein Moslem auch Dantes Commedia schätzen? Das ist im Grunde a priori wahr, daß das nicht geht, und Lichtmesz erwähnte etwas ähnliches ja in seinem Sezession-Artikel Notizen zu einer Wallfahrt nach Chartres:

Da wäre etwa die einfache Tatsache, daß sich künftige afrikanisch-arabische Populationen allein physisch kaum mehr in den Menschen wiedererkennen werden, die auf den Gemälden im Louvre oder auf den Fassaden der Kathedralen dargestellt sind.

[0]: TUMULT Winter 2014/15: Der Islam: so! oder so? Zwei Möglichkeiten der Zurückgebliebenheit (PDF)

donna_alta
26. Januar 2016 06:51

@Karolus Franzus
Ich stimme Ihnen zu. Ihre Argumentation finde ich sehr griffig und wende sie ähnlich an.
Nur leider gibt es kaum Menschen, die sich dem stellen. Ein Kollege, gebildeter Gutmensch durch und durch, redet seit einer heftigen Auseinandersetzung, in der er mich schlußendlich mit dem Totschlagargument der christlichen Nächstenliebe erledigen wollte, redet mit mir nur noch über das Wetter und Sport. Ich muss dankbar sein, daß er überhaupt noch mit mir spricht.
Es ist aber immer wieder erhellend, wenn ich mit Freunden diskutiere und ihnen sage, daß diese Menschen illegale Einwanderer sind, die keinerlei Recht haben, hier zu leben und daß sie ihre Heimat haben, mit der sie verwurzelt sind und wohin sie gehören. Den größten Effekt erziele ich mit der klaren Ansage: Ich möchte diese Menschen hier nicht haben. Das muß man dann einfach so stehen lassen.
Die Fragen, die darauf folgen sind oft sehr banal.

Waldgänger aus Schwaben
26. Januar 2016 08:13

"Seit etwa 2010 gehe ich dagegen in meinen Analysen grundsätzlich von der Vermutung aus, daß die herrschende politische Klasse ein Kartell bildet, das eine Politik vorsätzlicher Zerstörung verfolgt."

Das müssten Sie präzisieren. Haben Merkel, Gauck, Martin Schulz, Junkers, Gabriel und noch ein paar mehr vor 2010 einen Plan zur vorsätzlichen Zerstörung ausgeheckt?
Oder sind diese nur Marionetten? Wer bildet dann das Kartell? Wenn Sie aus juristischen Gründen diesen Personenkreis nicht benennen wollen, könnten Sie das ja so sagen.

An der jetzigen Lage der Nation ist unsere Parteiendemokratie schuld Sie fordert und fördert narzistische Personen und Verhaltensweisen. Und nun steckt Deutschland in einem schier auswegslosen Dilemma.

Strömen weiterhin Jahr für Jahr Millionen von Zuwanderern in das Land ist in Kürze die politische oder ökonomische Belastungsgrenze erreicht. Die staatliche Ordnung bricht zusammen.
Doch jede radikale Kursänderung, und eine andere ist nicht möglich, hat fatale Folgen:

Aussenpolitisch:

Führt Deutschland eine Obergrenze und schliesst die Grenzen nach Erreichen dieser Obergrenze, sammeln sich die Migranten in anderen europäischen Ländern oder deren Aussengrenzen und dort bricht die staatliche Ordnung zusammen. Die EU zerfällt. Der Kern der deutschen Aussenpolitik seit 70 Jahren, das Projekt der europäischen Einigung ist gescheitert. Die EU zerbricht mit immensen politischen und wirtschaftlichen Folgen und hinterlässt Europa als Scherbenhaufen. Und wieder wird man Deutschland die Schuld geben.

Innenpolitisch:

Grenzschliessung nach Erreichen einer Obergrenze, bedeutet sehr hässliche Bilder. Welt.de schreibt, dass Grenzschliessungen ohne Wasserwerfer kaum durchzustzen sind. Und wer Wasserwerfer sagt, muss im Ernstfall auch bereit sein, Schusswaffen, mindestens Gummigeschosse, einzusetzen, wenn Wasserwerfer nicht ausreichen. Und die Einwanderer werden keine Hemmungen haben, Frauen und Kinder in die erste Reihe zu stellen.

Spiegel.de verweist auf einen Studie der Bundespolizei, dass eine lückenlose Sicherung der Grenze nach Österreich aus Personalgründen allenfalls einige Tage aufrecht zu erhalten ist. Ohne verfassungsrechtlich bedenklichen Einsatz der Armee wird es nicht gehen. Dazu muss dann irgendeine Form von Notstand ausgerufen werden.
Über Jahre hinweg wurde von einer Willkommenskultur geschwafelt und "Flüchtlinge" als Menschen in Not dargestellt, denen man helfen muss. Die Massnahmen zur Grenzschliessung werden das Volk zerreissen.

Schwenkt die GroKo auch nur auf die CSU Linie ein, verliert sie ein Viertel bis ein Drittel der Wähler an die Grünen/Linken und an die AfD.

Es stehen sich dann drei Blöcke gegenüber:
Rechte, die den Euro-Ausstieg, Rückführung von illegalen Einwanderern und eine Obergenze Null fordern, und bereit sind dies mit der notwendigen Härte durchzuziehen.
Linke, die die Grenzen offen halten wollen und Deutschland für die Schulden der EU in Haftung nehmen wollen.
Und die "gemässigte" Mitte, die meint sich weiter irgendwie durchwursteln zu können. Eine Mehrheit ist nicht möglich, Deutschland wäre unregierbar.

Unsere politische Klasse hofft nun , diesem Dilemma entkommen zu können, indem sie ein bisschen Einwanderung zulässt, 300 000 im Jahre vielleicht und damit den Kollaps in Deutschland fünf oder zehn Jahre aufschieben zu können.
Nur, das wird nicht funktionieren. Die Zahl derer die nach Europa drängen, hängt direkt mit der Zahl derer zusammen, die aufgenommen sind. Je mehr da sind, um so höher die Sogwirkung.

Der_Jürgen
26. Januar 2016 08:15

Eine kühle, realistische Analyse von Manfred Kleine-Hartlage, der sich wieder einmal als politischer Denker von Format erweist. Von den drei von ihm genannten Optionen des Regimes kann man die erste guten Gewissens ausschliessen. Die Schliessung der Grenzen für nicht Asylberechtigte (und das sind 100 % der Invasoren, da sie ausnahmslos alle aus EU-Staaten eingereist sind und folglich kein Asylrecht in Deutschland verlangen können) sowie die Repatriierugn von zumindest einigen hunderttausend ist unter diesem System nicht machbar, und zwar aus zwei Gründen.

Erstens haben Politiker und Lügenmedien dem Volk jahrelang Tag und Nacht erzählt, dass nur böhse Naatzies und Rassisten solche Forderungen stellen - und als solche wollen die Herrschenden ja nicht dastehen. Zweitens würde die vom Regime herangezüchtete Gedankenpolizei, die radikale Linke mi der Antifa als Speerspitze, Deutschlands Städte dann in Kriegszonen verwandeln. Schon heute kämpfen diese Leute ja für jeden von der Abschiebung bedrohten orientalischen oder afrikanischen Drogenhändler wie die Löwin um ihr Kind.

Also bleiben die Optionen 2 und 3, zwischen denen der Uebergang ja fliessend ist. Die Invasion, die im Sommer in vollem Umfang einsetzte, war mit Sicherheit seit längerer Zeit geplant, um blutige Unruhen und damit einen Vorwand zur Errichtung einer offenen Diktatur zu provozieren. Dass das System mehrgleisig operiert und den gewünschten Vorwand zur Einführung eines offen totalitären Regimes auch durch eine Verschärfung der Spannungen mit Russland bis hin zum Krieg erreichen kann, vesteht sich von selbst.

@Stephan
Sie berufen sich auf Klonovsky, um Ihren Unglauben an "Verschwörungen" zu begründen. Klonovsky ist zwar einer der intelligentesten und gebildetsten unter den Systemintellektuellen und schreibt, im Gegensatz zu den Schwachmaten von der Lügenpresse, auch sehr gutes Deutsch, ist aber eben doch ein Systemmann. Die wirklich heissen Fragen packt er nie an. Mit "Dummheit" lässt sich die Politik des Regimes nicht erklären. Erstens gibt es soviel Dummheit gar nicht, zweitens kann man der Diplomphysikerin Merkel nicht unterstellen, eine Vollidiotin zu sein, und drittens schliesst die Parallelität der Ereignisse anderswo in Europa eine solche Erklärung kategorisch aus.

@Valjean 72
Zur Einsicht, dass das herrschende System die Auslöschung der europäischen Völker durch Vermischung anstrebt, kam ich bereits 1991, im Alter von 39 Jahren. Sie sind vermutlich sehr viel jünger als ich, aber als offenkundig intelligenter Mensch werden Sie nach einer gründlichen Analyse der Fakten zu keiner anderen Schlussfolgerung gelangen können. Ueber die Gründe für diese Politik wurde auf diesem Forum schon mehrfach gesprochen.

Nero
26. Januar 2016 08:39

@Respondent
Vielen Dank für den Link zu Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat zur Einrichtung eines gemeinsamen Neuansiedlungsprogramms der EU

das ist wirklich ungeheuerlich! Wie sind sie darauf gekommen?
Ich bin selber ziemlich firm im EU-Recht, das ist aber auch mir neu.
Gut, jetzt werden Sie sagen EU und Recht, das gibt's doch gar nicht.

Somit ist Asyl und subsidiärer Schutz keine Angelegenheit auf Zeit mehr, sondern eine Forderung auf Einwanderung. Dazu noch aus Drittländern.
Geburtenraten zwischen 5,39 (Afghanistan) und 7,16 (Niger) je Frau.
Der EU Plan sieht feste Kontingente vor, alles außerplanmäßige nochmal obendrauf. Nigeria wächst jeden Tag um 9680 Menschen, Tote bereits abgezogen. Wir können uns echt auf was einstellen.
2015 war nur ein kleiner Vorgeschmack. Und dazu noch die kulturelle Bereicherung der Einwanderer. Afghanen in deutschen Parlamenten, die fordern, dass mehr Afghanen nachkommen und in den deutschen Polizeidienst integriert werden.

Mir kommt gerade das Frühstück hoch...

Langer
26. Januar 2016 09:04

Sicher gab es nach den zwei Weltkriegen die Ueberlegung, wie man so etwas kuenftig verhindern koennte. Und sicher zog man in Erwaegung, dass die Aufloesung nationaler Strukturen und die Vermischung der Menschen miteinander zur Friedenssicherung beitragen wuerden. Aber in den letzten 70 Jahren musste man doch die Erfahrung machen, dass die Menschen sehr stark zur Segregation tendieren und eine Rassenvermischung schlichtweg nicht stattfindet. Diese Interpretation halte ich deswegen fuer unwahrscheinlich.

Exmeyer
26. Januar 2016 09:35

@ Bran: Ausnahmsweise irren Sie mal! Denn nicht "Jan" beleidigt die Kommentatoren auf SiN; nicht den Geringsten. Sondern er gibt zu erkennen, daß er entweder ein zu aufgeregtes Hühnchen ist und nicht liest, bevor er postet oder zu dämlich ist, den Gehalt der Diskussionen zu ermitteln. Wer nicht nach wenigstens zwei Minuten des Lesen erkennt, daß hier wirklich niemand CDU wählt (und das seit Jahren!), der besitzt einen Verstand, der sich mit der Aufrechterhaltung der vegetativen Funktionen bereits am äußersten Rande der Möglichkeiten befindet.

Killerbee eröffnet Idioten die Möglichkeit, gedanklich mal nachzuvollziehen, wie man über Bande spielen kann. Das bleibt allerdings immer eindimensional. Doppelbande is' nich'. Was über die intellektuellen Grenzen von Killerbee einiges aussagt. Das Niveau der noch darunter liegenden Leser ... . Deckel drauf, auf das Elend! Hirnlepra. Ist nicht angenehm, anzuschauen.

Will sagen: "Jan" hat sich selbst - höchst effektiv - beleidigt. Er hat zu erkennen gegeben, in der Kreisliga schon überfordert zu sein.

Gustav
26. Januar 2016 10:13

"Ohne verfassungsrechtlich bedenklichen Einsatz der Armee wird es nicht gehen."

Ist das nicht eigentlich vollkommen lächerlich? Wofür ist eine Armee denn da, wenn nicht vorrangig zum Schutz der Grenzen? Zum Kita bauen in Afghanistan?

Entweder häßliche Szenen an den Grenzen, oder sehr häßliche Szenen im Land zu Lasten unseres Volkes. So wie es aussieht, ist die Entscheidung für das Letztere bereits gefallen.

Die einzige Art, den gesunden Verstand in unseren Ländern wiederherzustellen, ist, die Auffassung wiederherzustellen, daß ein Land die Heimat einer Nation eng verwandter Menschen mit einem gemeinsamen Erbe ist. Unglücklicherweise haben die, die das Konzept der Ideennation preisen, sich in der gesamten westlichen Welt so fest in ihren Machtpositionen eingegraben, daß dieses Bemühen das Potential hat, einen Bürgerkrieg im gesamten Westen auszulösen, ja sogar einen multikulturellen Weltkrieg.

Ohne massive Gegenöffentlichkeit geht dagegen nichts mehr, nur, woher soll die kommen ohne eigene Massenmedien, ohne Macht, ohne Unterstützung aus anderen Ländern?

"Das einundzwanzigste Jahrhundert wird ein Jahrhundert des Eisens und der Stürme sein. Es wird nicht jenen harmonischen Zukünften ähneln, wie sie bis in die 1970er vorhergesagt wurden. Es wird nicht das von Marshall MacLuhan 1966 prophezeite globale Dorf sein, oder Bill Gates’ planetarisches Netzwerk, oder Francis Fukuyamas Ende der Geschichte: eine liberale globale Zivilisation, die von einem universalen Staat dirigiert wird. Es wird ein Jahrhundert konkurrierender Völker und ethnischer Identitäten sein. Und paradoxerweise werden die siegreichen Völker jene sein, die den Werten und Wirklichkeiten ihrer Vorfahren treu bleiben oder zu ihnen zurückkehren – welche biologisch, kulturell, ethisch, sozial und spirituell sind – und die gleichzeitig die Techno-Wissenschaft meistern werden. Das einundzwanzigste Jahrhundert wird dasjenige sein, in dem die europäische Zivilisation, prometheisch und tragisch, aber äußerst zerbrechlich, eine Metamorphose durchmachen oder in ihr unabänderliches Zwielicht eingehen wird."

Guillaume Faye

Nordlaender
26. Januar 2016 10:19

@ Exmeyer

"Killerbee eröffnet Idioten die Möglichkeit, gedanklich mal nachzuvollziehen, wie man über Bande spielen kann."

Sage mir, welche Freunde du hast ...

https://www.zeit.de/2006/45/Spitze-45

"Ich habe den Gilb geliebt. Der Gilb war ein kleines gelbes, von Trickfilmtechnik wunderbar belebtes Körnchen, das von den Vorhängen die strahlende Weiße herunterfraß. ...

Der Gilb dagegen musste sein Zerstörungswerk geduldig im Hintergrund verrichten, unbelohnt und am Ende von den siegreichen Körnchen eines Waschmittels gefressen. Es war schade um den Gilb. Er hat aber überlebt als ewiges Angebot zur Identifikation mit den Verlierern der Gesellschaft."

Jens Jessen

Heinz Obst
26. Januar 2016 10:26

donna_alta
Dienstag, 26. Januar 2016, 6:51 (URL)

Ein Kollege, gebildeter Gutmensch durch und durch, redet seit einer heftigen Auseinandersetzung, in der er mich schlußendlich mit dem Totschlagargument der christlichen Nächstenliebe erledigen wollte, redet mit mir nur noch über das Wetter und Sport. Ich muss dankbar sein, daß er überhaupt noch mit mir spricht.

Wieso müssen Sie dankbar sein, daß der Herr Gutmöntsch überhaupt noch mit Ihnen spricht?

Einerseits sind dererlei Gesprächspartner völlig entbehrlich.

Andererseits wäre zu fragen, wie es der von Ihnen erwähnte Kollege ansonsten mit dem Christentum hält.

Nordlaender
26. Januar 2016 10:37

@ Stephan

"Vielleicht bin ich naiv, aber ich halt’s mit Klonovsky (sinngemäß): nicht an Verschwörungen glauben, wenn man etwas genau so gut mit Dummheit oder Feigheit erklären kann."

Klonovsky betreibt permanent Tabubrüche auf allerhöchstem Niveau. Brilliante Schreibe. Tabubrüche werden auch in niederen und allerniedrigsten Spielklassen wohlfeil angeboten: z.B. Pirincci. Somuncu, Oliver Polak.
Zweck: Schutz der wirklichen Tabus. Einrichtung von Aufwachsimulationsstationen. Wer die beiden größten Tabus nicht kennt, dem kann ich auch nicht helfen.

Für ein wörtliches Klonovsky-Zitat wäre ich dankbar. Grundsätzlich sind Verschwörungen geheime Absprachen. Die NWO ist keine, denn die Ziele der WWG werden ja immer wieder offen ausgesprochen.

"Es wäre uns nie möglich gewesen, einen Plan für die Welt zu entwickeln, wenn wir während dieser Jahre im Licht der Öffentlichkeit gestanden hätten. Aber die Welt ist auf einem komplexen Weg hin zur Weltregierung. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Welt-Bankiers ist sicherlich der nationalen Souveränität der letzten Jahrhunderte vorzuziehen."

David Rockefeller, Buchauszug aus "Memoirs" (2002)

«Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren.»

David Rockefeller vor dem Wirtschaftsausschuß der Vereinten Nationen/ "UN Business Council", 1994

Wie soll man z.B. die ganzen Lügen, die die Wahrheitsmedien damals über Saddam Hussein verbreitet haben, mit Dummheit oder Feigheit erklären, verstehe ich nicht.

Eckesachs
26. Januar 2016 10:49

@Donna alta

Ein scharfes Schwert gegen Ihren Kollegen:

Die Predigten von Pastor Tscharntke.

Psalm 60, 4
Wie gehen wir als Christen mit der Zuwanderungsproblematik um?
Teil 2

Jesaja 1, 2 - 7
Der Christ und der Fremde.
Teil 1

Das müssen Sie bitte selber aufrufen, zum Verlinken bin ich zu dumm.

Tscharntke greift auf den griechischen Urtext zurück und erklärt den Unterschied zwischen ,,Fremdling" und ,,Fremder" (Hallodri heißt der....).

Exmeyer
26. Januar 2016 11:54

@ Nordlaender und Stephan

Dummheit: Ja. Feigheit: Ja. Beispiele:
Top-Generalstäbler zu hauf. Nicht dumm, aber fleißig und feige, sogar unter Generalen. Hier konnte ich alle Extreme beobachten. Auch das genaue Gegenteil: selbständiges Denken und Urteil, Mut und hohe und höchste Bildung. Der mich in diesem Bereich beendruckendste Mensch war als Oberst Generalstabsoffizier, der andere Militärgeschichtslehrer.
Alle Bundestags- und Landtagsabgeordneten, die ich kennengelernt habe: So dumm (ungebildet und unselbständig im Denken), daß man gar nicht wissen kann, ob feige oder nicht. Einer war halbgar: Halbdumm und halbfeige. Dafür aber nett und umgänglich. Kennt jeder.
Die wenigen Minister, die ich kennengelernt habe: Selbstgefällig und Totalausfall. Steinbrück, Struck und ein dritter, den ich nicht benennen möchte. Struck war zudem völlig ahnungslos in der Materie.
Professoren: Recht und Politik, zum Teil aus dem TV bekannte. Von dämlich und ungebildet! bis brilliant und höchstgebildet. Die Dämlichen sind diejenigen gewesen, die zu allen Fragen gehört werden. Zeichnen sich dadurch aus, konsequent EU-Interesse zu verfolgen. Vielleicht nicht unintelligent, aber enger Fokus mit engsten Scheuklappen.

Opportunismus ist ja da noch gar nicht bedacht.

Dummheit und Feigheit ist aus meiner Sicht ein Grund dafür, daß es keine "Checks und Balances" in der Politik gibt.
Die Ziele, welche es auch immer sein mögen, werden dadurch konterkariert, daß man zu dämlich dafür ist, wenigstens die Fähigen herauszufiltern und auf die entscheidenden posten zu hieven. Was ich statt dessen beobachte, daß halbfähige Opportunisten den Weg auf die Spitzenpositionen machten, die ähnliche Charakterzüge aufwiesen, wie man sie bei Top-Politikern (wie Struck oder Steinbrück) sieht.
Allerdings: Daß die Politik, Wirtschaftselite und Medien aus diversen Motivlagen heraus sehr wohl eine Agenda verfolgen, die, wie Nordlaender richtig darstellt, auch noch völlig offen dargestellt wird, kann man nicht bestreiten.
Und diejenigen, denen diese Agenda dient, sind weder dumm, noch feige. Die zweite und dritte Liga ist es.

Und ich möchte behaupten, daß diejenigen, "die die Weimarer Republik beendeten", ebenfalls zur zweiten Liga gehörten. Und ebenso fremden Interessen dienten. Anders ist Dünkirchen, gewisse Ärmelkanal-Flüge mit Haft bis in die Neunziger nebst Mord und Ostfeldzüge nicht erklärbar. Dieses zweitrangige Personal hat sich verarschen lassen, wie Bismarck DIE verarscht hatte. Starikov liegt ganz richtig mit seinen Annahmen. Freue mich, daß Kommentator Valjean das auf seinem Blog ähnlich sieht.

Die jetzigen sind drittrangig. Im Gegensatz zum Personal nach der Weimarer Republik ist das Personal nach '45 gar nicht erst angetreten, eigenständig zu handeln, bestenfalls en detail, niemals substantiell. Das trauen die sich bis heute nicht. Denn sie wissen um ihre Unfähigkeit. Ukraine, Eurasien, TTIP und um die unsouveräne Ausgangslage. Au weia: Die Unfähigen reagieren, reagieren, reagieren. Eigenständige Entwicklung? Nur Minuswachstum.
Frau Merkel macht Politik nach einem einfachen Prinzip: Zwischen den beiden durch reale und aktive Macht vertretenen Interessen den Mittelweg wählen. Das Prinzip hat sie selbst bei der Atomfrage nicht gebrochen. Auch bei der Frage nach den Flüchtlingen hat sie das vermutlich geritten, als Notfall-Lösung. Ich vermute ebenfalls, daß sie der Agenda der Globalisten mittig entgegenkommt. "Ja-Aber". Wie immer.

Mir ist teils aus erster, teils aus zweiter Hand bekannt, daß die Eliten Angst haben. Sie wissen, daß sie überfordert sind. Sie ahnen, daß Lösungen nur unter Bruch von Überkommenen möglich ist. Gleich, in welche Richtung.

Der_Jürgen
26. Januar 2016 11:57

@Langer

"In den letzten 70 Jahren musste man doch die Erfahrung machen, dass die Menschen stark zur Segregation neigen und eine Rassenvermischung schlicht nicht stattfindet. Deshalb halte ich diese Interpretation für unwahrscheinlich."

Sie haben insofern recht, als die Masseneinwanderung von Nichteuropäern nicht zu einer allgemeinen Vermischung, sondern zu einer Atomisierung der Gesellschaft führt. Auch dies hat für die Drahtzieher grosse Vorteile; sie können eine Gruppe gegen die andere ausspielen und die Bildung einer Einheitsfront gegen sich selbst verhindern. Allerdings wird die Idee der Rassenvermischung von prominenten Systemfiguren weiterhin eifrig propagiert. Hier nur ein Beispiel. Am 17. Dezember 2008 sagte Nicolas Sarkozy vor der Fernsehkamera:

"Das Ziel besteht darin, die Herausforderung der Rassenmischung (metissage) anzunehmen. (...) Dies ist keine Option. Es ist eine Pflicht. Es geht nicht anders."

www.dailymotion.com/video/xkijdte_sarkozy_metissage_obligatoire_pour-la-france_pas_pour_l_arabie.news

Der_Jürgen
26. Januar 2016 12:04

Nachtrag zu meinem vorherigen Kommentar. Der dort angegebene Link funktioniert nicht mehr, doch man findet das Video, indem man einfach

Sarkozy le metissage obligatoire

in die Suchmaschine google.com eingibt.

Sarkozy sagt sogar, falls die Vermischung nicht auf freiwilliger Basis funktioniere, müsse der Staat "zwingende Massnahmen" ergreifen.

Wie Sie,
@Stephan
sehen, hat Klonowsky mit seinem Unglauben an Verschwörungen eigentlich recht. Wo ist denn die Verschwörung, wenn Sarkozy, immerhin nicht gerade ein Provinzpolitiker aus irgendeinem Krähwinkel, die Ziele der globalistischen Elite dermassen offen ausposaunt?

Hans
26. Januar 2016 12:09

“An der jetzigen Lage der Nation ist unsere Parteiendemokratie schuld Sie fordert und fördert narzistische Personen und Verhaltensweisen. Und nun steckt Deutschland in einem schier auswegslosen Dilemma.“
Dazu gehören immer zwei. Einer, der Anreize setzt und einer, der ihnen nachgeht. Und warum lassen die Aufrechten zu, dass es dieses Förderprogramm für Narzissten weiterhin gibt? Die viel geäußerte Vermutung, dass es sich um ein kollektives Stockholm-Syndrom handelt, scheint mir sehr plausibel. Die Aufrechten gibt es gar nicht, sie leben entweder in erlernter Hilflosigkeit oder bewundern die da oben und wären selber gerne da, oder zumindest näher an der Macht. Mit diesem Volk ist es anstrengend, den Verfall seiner selbst aufzuhalten. In meinen Gesprächen erfahre ich analog zur Arbeit der Qualitätsmedien alle Arten von Verwirrung, Bösartigkeit und Schönreden.
Der Kontakt zum real existierenden Islam bringt auch wenig. Unter meinen Gesprächspartnern viele formal hoch gebildete Menschen.
Ich will mein Volk nicht schlecht reden. Das machen die Leute schon selber durch ihre Taten und Unterlassungen. Ich wünschte, sie würden endlich aufwachen, aber kaum machen sie für einen Moment die Augen auf, greifen sie reflexartig zur Flasche mit Narkotikum und sind sauer auf den,der sie wecken will.

ingres
26. Januar 2016 12:50

Ich vermute seit einiger Zeit, das System wird die Hyperinflation (bzw. den Finanzcrash) wählen. Zumindest dürfte das für die Hintermänner hinter Merkel und Co die ungefährlichste Option sein.

Ich kann es nicht wirklich beurteilen, aber der Finanzcrash kann ja vermutlich unauffällig jeden Tag ausgelöst werden. Die Frage wäre, ob das für die Politiker zu riskant würde und ob sie den Hintermännern Paroli bieten könnten. Aber ich denke es kommt nur auf die Magnaten im Finanzssytem an. Aber die Frage ist, ob die alle an einem Strang ziehen oder sich nicht auch neutralisieren können. Aber die Billionengeschäfte durchblicke ich leider nicht. Ich kenne leider auch keine Literatur die das umfassend behandelt. Sonst hätte ich das Buch längst gelesen.

Ulli
26. Januar 2016 12:51

Messerscharf analysierte Optionen eines verbrecherischen Regimes, allerdings befürchte ich eine vierte Möglichkeit, deren Hemmschwelle selbst der SED zu hoch war: offene Gewalt seitens des Staates gegen rebellierende Bürger, ob durch inszenierte Terroranschläge (wahrscheinlich) oder Schusswaffengebrauch nach inszenierter Eskalation. Die Wirkung dürfe verheerend ausfallen, wie sich jeder selbst ausmalen kann.

Bran
26. Januar 2016 13:00

Exmeyer: Sie haben natürlich Recht mit dem, was Sie schreiben. Ausser mit dem "ausnahmsweise irren Sie mal". Ehrlich gesagt, bin ich mit dem Zählen meiner Irrtümer völlig überfordert (immerhin war ich ja mal Linker), aber ich arbeite stetig daran, sie nicht unnötig zu wiederholen.

Respondent
26. Januar 2016 14:11

@Nero
Ich fand das Dokument 2014 bei einem Streifzug durch das "alternative" Netz. Wo genau, weiß ich allerdings nicht mehr.

Sollten Sie ihn noch nicht kennen, wird Sie sicherlich auch dieser Aufsatz interessieren:
Aldrich, Richard J., OSS, CIA and European unity: The American committee on United Europe, 1948-60, in: Diplomacy & Statecraft 8/1,(1997), 184-227.

Wer nichts von einem langfristigen, planmäßigen Vorgehen wissen will, kann sich hier selbst eines Besseren belehren. Auch die oftmals vorgetragene, alberne Vorstellung, die EU zielte darauf ab, ein geopolitisches "Gegengewicht", ein mächtiger Konkurrent der USA zu werden, ist damit ein für allemal widerlegt.

During the last ten years, diplomatic historians have attached growing significance to intelligence, and the related subject of covert operations, as increasingly important to an understanding of the early Cold War. After 1945, a variety of Western organizations, not just intelligence agencies, drew up programmes of covert operations designed both to undermine Communist influence in Europe and to ensure a welcome for the Marshall Plan. Examples have been documented in the fields of electoral politics, organized labour and cultural affairs. US officials trying to rebuild and stabilize postwar Europe worked from the assumption that it required rapid unification, perhaps leading to a United States of Europe. The encouragement of European unification, one of the most consistent components of Harry S. Truman’s foreign policy, was even more strongly emphasized under his successor General Dwight D. Eisenhower. Moreover, under both Truman and Eisenhower, US policymakers conceived of European unification not only as an important end in itself, but also as a way to solve the German problem. The use of covert operations for the specific promotion of European unity has attracted little scholarly attention and remains poorly understood.
One of the most interesting US covert operations in postwar Europe was the funding of the European Movement. The European Movement was an umbrella organization which led a prestigious, if disparate, group of organizations urging rapid unification in Europe, focusing their efforts upon the Council of Europe, and counting Winston Churchill, Paul-Henri Spaak, Konrad Adenauer, Leon Blum and Alcide de Gasperi as its five Presidents of Honour. In 1948, its main handicap was the scarcity of funds. It will be argued here that the discreet injection of over three million dollars between 1949 and 1960, mostly from US government sources, was central to efforts to drum up mass support for the Schuman Plan, the European Defence Community and a European Assembly with sovereign powers. This covert contribution never formed less than half the European Movement’s budget and, after 1952, probably two-thirds. Simultaneously they sought to undermine the staunch resistance of the British Labour government to federalist ideas.
This essay concentrates on the US dimension of these activities. The conduit for American assistance was the American Committee on United Europe (ACUE), directed by senior figures from the American intelligence community. This body was organized in the early Summer of 1948 by Allen Welsh Dulles, then heading a committee reviewing the organization of the Central Intelligence Agency (CIA) on behalf of the National Security Council (NSC), and also by William J. Donovan, former head of the wartime Office of Strategic Services (OSS). They were responding to separate requests for assistance from Count Richard Coudenhove-Kalergi, a veteran Pan-European campaigner from Austria, and from Churchill. ACUE worked closely with US government officials, particularly those in the Economic Cooperation Administration (ECA) and also with the National Committee for a Free Europe.
The propositions advanced in this essay draw primarily upon collections of private papers deposited in Britain and the United States, including the records of ACUE itself. However, they receive crucial support from a doctoral thesis on the early European Movement completed by F. X. Rebattet at the University of Oxford in 1962, but only opened to public inspection in the early 1990s. F. X. Rebattet was the son of the Secretary-General of the European Movement, and his study was conducted with full access to the internal papers of the European Movement and the cooperation of its senior figures. While based on archives located in Belgium rather than Britain and the United States, Rebattet’s work confirms the findings of this essay, and is remarkable for its frankness on the issue of covert American funding.

(184 f.; meine Hervorhebungen)

Und zur Erinnerung:
Coudenhove-Kalergi, Richard N., Ein Leben für Europa. Meine Lebenserinnerungen, Köln/Berlin 1966:

Da kein Mitgliedsbeitrag vorgesehen war, hatte die Paneuropa-Union zwar Mitglieder, aber keine Mittel. Anfang 1924 erhielten wir einen Anruf von Baron Louis Rothschild: Einer seiner Freunde, Max Warburg aus Hamburg, hatte mein Buch gelesen und wollte uns kennenlernen. Zu meinem großen Erstaunen bot mir Warburg spontan 60.000 Goldmark an, zur Ankurbelung der Bewegung während der drei ersten Jahre.

(S. 124 f.)

Darum beschlossen wir, nach Amerika zu reisen, um dort die Führer der öffentlichen Meinung darüber aufzuklären, daß Pan-Europa nicht nur nicht gegen Amerika gerichtet sei, sondern im Gegenteil den amerikanischen Lebensinteressen entsprach. Max Warburg, freundschaftlich wie immer, nahm uns die technischen Reisevorbereitungen ab. Zwei seiner Brüder waren außerordentlich angesehene und einflußreiche Amerikaner geworden: Felix, der bekannte Philanthrop, und Paul, der Schöpfer des Federal Reserve Systems der Amerikanischen Nationalbank.

(S. 142)

leser
26. Januar 2016 15:45

Ich lese hier so oft, bin sehr begeistert von dieser Seite. Meine Meinung zu einer Wende:
Pegida arbeitet mittlerweile europaweit
Jürgen Elsässer ist sehr aktiv
Einprozent müsste bekannter werden
Andere kleine Demos müssen intensiviert werden
Eigentlich müssten tägliche Demos stattfinden bis zu einem großen Zusammenschluss
Mehr Flyer verteilen. Informationen an Wände u d Autobahnbrücken
Es braucht Zeit, die wir nicht mehr haben. Nur schreiben und analysieren bringt nichts. Es müssen endlich viele Aktionen stattfinden

ingres
26. Januar 2016 15:48

M. E. ist MKH nicht ganz konsequent. Wenn Merkel und Schäuble das im Prinzip so geplant haben, warum sollten sie sich irritieren lassen und überhaupt einen Gedanken daran verschwenden friedlich die Segel zu streichen. Mit den jetzigen Problemen mußten sie doch rechnen; wenn das ein Plan war.

Also wenn überhaupt müßte schon ein Putsch gegen Merkel erfolgen damit es noch eine friedliche Wende geben kann.

Klackto
26. Januar 2016 16:30

"Mit diesem Volk ist es anstrengend, den Verfall seiner selbst aufzuhalten."

Deutschland war eigentlich schon seit 1918 nur noch ein Spielball fremder Mächte. Auch das Intermezzo des Nationalsozialismus war keins, da der Aufstieg der NSDAP von Akteuren finanziert wurde, die stark mit der Wall Street vernetzt waren. Das ging weiter mit technischen Beiträgen seitens amerikanischer bzw. amerikanisch-vernetzter Firmen wie der IG Farben für die Rüstung, ohne die der zeite Weltkrieg nicht zu führen gewesen wäre. Ganz Ähnliches spielte sich auch in Russland ab: Erst von der Wall Street finanzierter regime change in Gestalt der sogenannten Oktoberrevolution, dann der Aufbau der Rüstungsindustrie, der ohne amerikanische Hilfe nicht hätte vonstatten gehen können. Die Völker Europas wurden systematisch aufeinander gehetzt. Von den tapferen Soldaten, die den Krieg überlebten, wurden dann gut eine Million auf den Rheinwiesen dem Hungertod preisgegeben, um den Volkskörper möglichst weiter zu schwächen.

Nach 1945 dann Umerziehung unter der Ägide eines Statthalterregimes, dass mal an der etwas längeren (Ära Brandt), mal an der extrakurzen (Ära Merkel) Leine geführt wird. Das Ganze abgesichert durch internationale Medien, die jede kleinste Regung weissen Nationalismus' in Deutschland mit der Nazikeule beantworten.
Unser Volk, so deprimierend es auch sein mag, sich das einzugestehen, soll hilflos zur Schlachtbank geführt werden. Den anderen westlichen Völkern geht es mit Abstufungen ähnlich, die Osteuropäer und dort vor allem die Russen und Ungarn und seit Neuestem auch die Polen leisten Widerstand.

Wir müssen uns keine Vorwürfe machen. Gegen diesen äusserst perfiden Gegner, der die Tendenz der Demokratie zur Mobherrschaft für sich ausnutzt, ist schwer anzukommen.

donna_alta
26. Januar 2016 16:39

@Heinz Obst
Ich stimme Ihnen zu. Es lohnt nicht mehr, mit solchen Realitätsverweigerern zu diskutieren.
Aktueller Stand meiner Debatte im Kollegenkreis heute: "Du musst vielleicht mal in einen Kurs gemeinsam mit syrischen Flüchtlingen geschickt werden. Dann kannst du gleich noch deine Vorurteile gegenüber diesen Menschen abbauen!"
Als ich auf das drohende Millionenheer, das in den Startlöchern steht und nach Deutschland strömt hinwies, antwortete eine andere Kollegin: "Völkerwanderungen habe es in der Menschheitsgeschichte immer gegeben!"
Das sind Menschen, die Kinder und Enkel haben, die so reden.
Ich habe das Gefühl, ich vergeude nur noch meine Zeit mit solchen Gesprächspartnern.

@Eckesachs
Danke für den Hinweis! Ja, das ist eine tolle Predigt. Ich habe sie mir mal an einem Sonntag morgen angehört. Ein mutiger, klarer Prediger, dieser Pastor Tscharntke. Doch er ist eine absolute Ausnahme in dem Heer der predigenden, staatstreuen Nachplapperer an der Kanzel. Ich bin Christin und habe "meine" Kirche innerlich schon lange verlassen, so wie sie uns Christen noch vor viel längerer Zeit verlassen hat.

Zum Greifen nah spüre ich die Gefahr auf uns zukommen, jeden Tag rückt sie mir ein Stück mehr auf die Pelle. Meine Familie sagt, ich solle das alles nicht so an mich heranlassen. Und sie haben ja auch recht! Und ich frage mich dennoch: Wie geht das? Wie kann man unter derartiger Anspannung eigentlich noch über das Wetter oder ein Fußballspiel reden? Wie machen das die Leute um mich herum, diese "Normalität" zu leben?

Waldgänger
26. Januar 2016 16:51

Vielleicht habe ich die vielen Kommentare etwas zu schnell gelesen, aber mir ist aufgefallen, dass die ausgeprägte Entschlossenheit der Funktionseliten, ihr Programm - koste es was es wolle - durchzuziehen wenig thematisiert wurde.

Mit anderen Worten: Der (bereits erfolgten) Feinderklärung seitens des Systems an seine Gegner schließt sich nun die (sukzessive) Bürgerkriegsbereitschaft an.
Nicht die Rechte beginnt den Bürgerkrieg, sondern die Anhänger des Regimes. Natürlich wird man es in den Medien andersrum darstellen.

Die Protagonisten des Regimes und ihre Wadenbeißer werden sich das, was sie seit 2010 an Macht, Einfluss und Pfründen gewonnen haben, auf legalem Wege nicht nehmen lassen, ohne selbst zur Gewalt zu greifen.
Mit den Linksfaschisten (sog. "Antifa") und noch auszurüstenden Invasoren(!) besitzt das System ja die dafür nötige außerparlamentarische Truppe und Gewaltfähigkeit.
Die desinteressierte Reaktion auf die jüngsten Anschläge (AfD-Wahlhelfer, Autos in Dresden) weist die Richtung.

Diese Bürgerkriegsbereitschaft ist auch dann gegeben, wenn sich das Regime womöglich zur Beruhigung für eine zeitweise "Option vier" entschließen sollte.
Ein Aufgeben der „Strategie der Spannung“ (Kleine-Hartlage) ist nicht zu erwarten, wäre für das Regime zu gefährlich und würde das Erreichen der gesteckten Ziele behindern.
Nach so vielen Tabu-Brüchen hat man die Brücken hinter sich abgebrochen und es bleibt nur noch die Flucht nach vorn.

Erfolgreicher Widerstand dagegen hängt vermutlich eher von der Aufrichtigkeit und Nichtkorrumpiertheit einzelner(!) Richter, Staatsanwälte und Offiziere ab als von uns ...

Keats
26. Januar 2016 16:56

Nur Dumme lassen sich einreden, daß der Klügere immer nachgibt oder daß gute Menschen immer fliehen. Im Zentrum der herrschenden Ideologie haben es weiße Männer über Jahrzehnte zugelassen, vom Staat, den sie bezahlen, offen diskriminiert zu werden. Zum Dank gibt es heute an US-Unis gleich zwei Fächer, in denen der Haß auf weiße Männer gepredigt wird, "Critical Whiteness" und "Gender Mainstreaming". Gerade hat eine rassistische Medienkampagne gegen eine "fehlende" Rassenquote bei den Oscars dafür gesorgt, daß in Zukunft nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera Wert auf Gemischtrassigkeit ("Multikulti") gelegt werden soll. Wer immer Kompromisse schließen will, immer nur nachgibt, wird schließlich verschwinden.

Es besteht offiziell Konsens darüber, daß das Zeitalter der Nationalstaaten vorbei ist. Sie sollen sich in der EU auflösen, die sich wiederum letztlich im Weltstaat. Eine Welt, ein Weltnetz, eine Bevölkerung. Das klingt wie die logische, unabwendbare Weiterentwicklung der Geschichte und leuchtet deshalb den meisten Europäern ein, gerade den christlich geprägten. Von denen, die diesen Weg mitgehen, halten Zyniker das für religiöses Geschwafel und wollen nur von den Milliarden profitieren, die überall am Wegesrand liegen. Die naiven Mitläufer leben in einer Kinderwelt, in der sich mit gutem Willen alle Probleme in Luft auflösen lassen.

Bei allen, die in Entscheidungsprozesse eingebunden sind, muß ein anderer Kenntnisstand vorausgesetzt werden. Hier soll eine Entwicklung, die mindestens einige hundert Jahre dauern müßte, in wenigen Jahrzehnten vollendet werden. Dieser Weg führt zwangsläufig über Leichen. Sie haben Blut an den Händen, aber da sie die endgültige globale Durchsetzung "westlicher Werte" für unabdingbar und Kollateralschäden für das bei weitem kleinere Übel halten, sehen sie sich weiterhin als die Guten. Für sie sind Nationalisten der Hauptfeind, mit dem allerhöchstens kurzfristige Kompromisse geschlossen werden dürfen. Mit diesen Leuten läßt sich alles machen, was offiziell beschlossen wird, inklusive der Ansiedlung von Millionen Afrikanern und Asiaten in Europa, wie sie von EU, UNO und deutschen Wirtschaftsverbänden gefordert wird, aber kein dritter Weltkrieg, kein Massenmord.

Diese Ebene zwischen Mitläufern und den wirklichen Strippenziehern kann man angreifen, allerdings nicht auf die von interessierter Seite lancierte Art, indem man sie als "Gutmenschen" und "Sozialisten" bezeichnet. Ganz unabhängig von seiner Authentizität stimmt der Kissinger-Spruch: "Globalisierung ist nur ein anderes Wort für US-Herrschaft." Genauer gesagt wird sie von einer winzigen Elite vorangetrieben, die nach der Zerschlagung aller konkurrierenden Machtstrukturen die alleinige Herrschaft über die Welt hätte. Schon der Zweite wird nur der erste große Verlierer sein.

Die NATO führt seit Jahrzehnten ununterbrochen imperialistische Kriege, nicht zufällig auch gegen die drei bekanntesten arabischen sozialistischen Staaten, Irak, Libyen, Syrien. Obama hat konsequent die Voraussetzungen für einen 3. Weltkrieg geschaffen. Sollte sich sein Nachfolger Trump gezwungen sehen, ihn zu führen, kann sich die Dindu-Gottheit zurücklehnen und sagen: "Ich habe nichts gemacht, der weiße Mann war's!" Man muß der Globalisierung den Nimbus der Philanthropie nehmen. Sie ist ein Verbrechen gegen die Menschheit.

Gertrud Höhler schildert, was ihr Merkel nach dem Besuch von Helmut Schmidt zu Beginn ihrer 1. Kanzlerzeit gesagt hat: "Dieses schwarze Sofa da, da hat der Helmut Schmidt gesessen, und der hat mir die ganze Zeit nur Negatives über Deutschlands Zukunft erzählt. Ich mag mich da gar nicht mehr hinsetzen." Schmidts bester Freund war Kissinger. Diese Anekdote sagt einiges über Merkel aus, auch über die unterschiedlichen Grade der Einweihung. ( https://www.youtube.com/watch?v=--ztoQKJImY&t=1880 )

Nero
26. Januar 2016 17:02

@Respondent

Danke für Ihre Hinweise.
Erschreckend und faszinierend wie langfristig dabei gedacht wurde.
Die Vereinigten Staaten von Europa sind auch schon mehrmals Idee in der europäischen Geschichte gewesen. Nur eben unter europäischer Führung.
Wenn die gewisse Elite in den USA und der EU eine kontrollierte Opposition brauchen, dann bieten sich diese libertären und linken Narren natürlich an.

Für mich war schon immer klar, dass eine von Transatlantikern durchsetzte Politik niemals ein Gegengewicht zu irgendwas sein kann.

In einem Vortrag von Hans-Olaf Henkel sagte dieser mal, dass er ,,Gaullist'' wäre. Und er ein Europa der Vaterländer möchte.
Leider hat er trotzdem nur wirtschaftliche Thesen verbreitet und von Vaterlandsliebe keine Spur. Ich glaube diese Leute sind emotionale Krüppel, daher weiß ein Henkel gar nicht was Vaterland bedeuten soll.

Im Gegensatz zu vielen anderen Flüchtlingen hat er wirklich traumatisches erlebt: eine Brandbombe hat bei einem Luftangriff sein Elternhaus getroffen. Er stand hilflos mit seiner Mutter davor und musste zusehen wie alles um ihn herum abbrannte. Sein Vater war schon gefallen.

Gerade von Henkel hatte ich mir mehr erhofft. Vielleicht so eine Art Stockholm-Syndrom um mit den Erlebnissen fertig zu werden: so a la die Angriffe waren gerechtfertigt, wer Wind sät usw....
Deswegen die Hinwendung zu den USA und die kalte Schulter zu Deutschland.

Nochmals Danke für die interessanten Beiträge.

Beste Grüße!

Ein Fremder aus Elea
26. Januar 2016 17:28

Eckesachs,

schön zu hören, aber das sind ja alles Selbstverständlichkeiten, was heute vorgetragen wird bedeutet konkret die posthume Exkommunion sämtlicher europäischer Könige seit Karl dem Großen. Am Ende bleibt nur Karl Marx als einziger, der wenigstens versucht hat, Christi nachzufolgen.

Die Sache ist transparent, aber es scheint niemanden zu stören. Indes irrt sich auch die deutsche Öffentlichkeit hinsichtlich der Selbstverständlichkeit dessen, was sie für selbstverständlich hält, da herrscht allseitige Gegenseitigkeit, man spricht wohl von Nachrichtensphären, 1984 halt.

Unter anderen Umständen könnte Deutschland sich diese Bande von Abschreibern und Liebesdienern leisten, beschwichtigten sie doch den Herren, aber der Herr hat seine eigenen Probleme und letztlich ist ihm Deutschland nicht so wichtig.

Also, ohne brauchbare äußere Führung, stehen unsere inkompetenzbedingt Westgebundenen wie begossene Pudel da, wie leere Anzüge im Wind.

Voilà.

Also selber ran, selber ran in allen Belangen.

der demograph
26. Januar 2016 18:40

die aktuelle Situation in Deutschland ist meines Erachtens auch nur eine regionale Ausprägung von Problemen die mindestens die gesamte westliche Welt, im Grund aber darüber hinaus auch nicht-westliche Länder betrifft. Die Expansion des Islams und Subsaharaafrikas, der dogmatische Antirassismus, die Entwicklungen auf Partnermarkt und die unterschiedlichen Geburtenraten, Gewalt zwischen Gruppen mit den immer gleichen Opfern und Tätern. Die Akteure sind jeweils etwas verschieden, die Rollen die Gleichen. Diese Probleme hängen zusammen mit einem Mix aus Ideologien, Fehleinschätzungen, aber auch rationalen Entscheidungen (es ist z.B. nachvollziehbar dass Sozialarbeiter im weitesten Sinne Einwanderung begrüßen, da dies mit weiterem Einkommen verbunden ist).

Im Jahr 2016 könnte dieses ganze Konstrukt das erste Mal seit Jahrzehnten ernsthaft gefährdet werden, politisch durch den Aufstieg von Le Pen, Trump und AfD, weiterhin durch den möglichen Komplettzusammenbruch der BRD (der dann anderen Ländern eine nachhaltige Lehre wäre, ein meines Erachtens häufig übersehener möglicher positiver Aspekt der aktuellen Zuspitzung in Deutschland).
Das Konstrukt könnte aber auch aus einer ganz anderen Ecke einen Hieb erhalten, vielleicht sogar den schwerwiegendsten. Aus vertrauenswürdiger Quelle hört man derzeit im Internet Gerüchte demnach in wenigen Monaten die erste Studie veröffentlicht werden könnte, die kognitive Fähigkeiten beim Menschen (im Sinne von IQ) valide mit bestimmten genetischen Mustern in Verbindung bringen würde. Dann könnte das erste Mal ein (zunächst wohl kleiner) Teil der Varianz in der Gesamtpopulation des IQ genetisch erklärt werden. Es ist davon auszugehen dass bei diesen Entdeckungen auch Unterschiede zwischen verschiedenen Populationen festgestellt werden. Das hieße dann dass auch ein Teil der Unterschiede im Hinblick auf die IQ Verteilungen zwischen Populationen erklärt würden. Damit würde das wichtigste Dogma unserer Zeit ein für allemal fallen. Die Konsequenzen dieses Schocks, die vollumfängliche Widerlegung der heute führenden "Welterklärer" könnten immens sein.

IWAN
26. Januar 2016 18:57

Ich finde das Gespräch mit M. Kleine-Hartlage sehr interessant, bin aber auch über die Stelle des Kartells gestolpert, dass eine Politik systematischer Zerstörung betreibt.
Ich denke, aus der Sicht eines Menschen, dem sein eigenes Volk, sein Land seine Kultur etwas bedeutet, kann man diese Politik nur als Zerstörung betreiben.
Ich fürchte allerdings, dass Merkel und Co Ihre Politik nicht als Zerstörung begreifen, sondern daß sie Feuer und Flamme sind für die Idee einer Welt
ohne Grenzen, einer einheitlichen Weltkultur und vor allem und am schlimmsten der Heranbildung eines "neuen Menschen" ohne nationale Bindung, der sich nur noch als "Weltbürger" empfindet. Somit begreifen sie ihr Werk nicht als Zerstörungs-sondern als Aufbauarbeit. Wer A. Merkel auf dem letzten Parteitag gesehen und ihre Rede gehört hat, bekommt den Eindruck eines von einer Mission geradezu durchdrungenen Menschen, eine spürbare Verwandlung der vorher ja nur taktisch agierenden Kanzlerin-und der Funke sprang ja auch über-minutenlange stehende Ovationen.
Ich möchte hier gerne noch etwas anderes sagen. Ich fühle mich auf dieser Seite sehr wohl, weil hier Menschen sind, denen Deutschland und die deutsche Kultur noch etwas bedeuten (auch wenn mir natürlich nicht alle Beiträge gefallen)
Aber ich wohne seit 16 Jahren in Frankfurt am Main, und die Situation hat sich hier in den letzten 16 Jahren so dramatisch verändert (und zwar nicht nur seit dieser sogenannten Flüchtlingskrise) daß der Anteil an Ausländern sich so verändert hat, das man als Deutscher mittlerweile in der Minderheit ist (und zwar in Frankfurt nicht nur in einzelnen Stadtteilen, sondern in nahezu allen) dass ich mir nicht vorstellen kann, wie dieser Prozess jemals wieder rückgängig gemacht werden kann.

deutscheridentitärer
26. Januar 2016 19:04

Mein Vater ist weder dumm noch feige noch ungebildet.

Im Gegenteil.

Trotzdem vertritt er die Refugees-Welcome-Ideologie in ihrer "cristlichen" Variante.

Mich belastet das sehr und versuche ihm aufzuzeigen, wie verbrecherisch das ist.

Sinnlos natürlich.

Das Denken in Gruppen und das Betrachten des großen Ganzens jenseits von Einzelfällen scheint bei solchen Leuten verkümmert zu sein.

Ich weiß da auch keinen Rat.

Man sollte diese Leute einfach machen lassen und sich von ihnen entfernen, soweit es geht.

Tragisch, wenn es enge Angehörige betrifft.

Waldgänger aus Schwaben
26. Januar 2016 20:02

@Gustav
Natürlich befürworte ich den Einsatz der Armee zur Grenzsicherung. Allerdings würden da sofort die Grünen / Linken dagegen klagen und vom BVerfG wohl Recht bekommen (§35 GG). Die Regierung müsste dann das Urteil ignorieren oder die Verfassung ändern, dazu braucht es eine 2/3 Mehrheit.

@Hans
In Verfassungen demokratischer Staaten gibt es Sicherungsmaßnahmen (checks and balances), die Machtmissbrauch verhindern sollen. Diese haben in unseren Staatswesen versagt oder wurden nicht genutzt, weil Bayern z.B. bislang keine Klage gegen die Grenzöffnung eingereicht hat. Nach dem Neustart des Systems wird man schauen müssen, wie diese checks and balances verbessert werden können.

Peter M. Messer
26. Januar 2016 20:37

"Der Ruch der Illegalität ist in Deutschland mehr als irgendwo sonst auf der Welt verheerend für den, der ihn nicht loszuwerden versteht. Deswegen ist es strategisch wichtig, die Illegalität der Regierungspolitik und die Legalität des Widerstandes dagegen – beides sind zwei Seiten derselben Medaille – klar herauszustellen,..."

Den Punkt hätte ich gerne empirisch näher belegt: Für wen sind Recht und Illegalität wirklich ein handlungsleitendes Kriterium? Wenn die Linken von Recht reden, dann von überpositivem Menschenrecht. Die Eliten kümmern sich ebenfalls nicht ums Recht, das ist in Euro- und Asylkrise ausreichend bewiesen worden. Gleiches gilt für ihren bürgerlichen Anhang, also etwa CDU-Mitglieder und –wähler, die ihnen trotz Rechtsbruch die Treue halten. Und für diejenigen, die sich jetzt nach Köln anders positionieren, ist ebenfalls nicht der Rechtsbruch ausschlaggebend. Den gab es schon vorher, nicht nur bezüglich der Bestimmungen zu Einreise und Asyl, sondern auch der massenhaft von „Flüchtlingen“ begangenen Eigentums- und Vermögensdelikte.

Entscheidend für die Wirkung von Köln war stattdessen, dass es zu einer Opferkonkurrenz kam („armer, hilfloser Flüchtling“ gegen „arme, hilflose Frauen“) und die weibliche sexuelle Selbstbestimmung weit über ihre rechtliche Bewertung hinaus einen Status als unbedingtes Schutzgut auch bei Linken hat, wie es Eigentum oder männliche körperliche Unversehrtheit (man denke an Daniel S. in Kirchweyhe) nicht besitzen. Außerdem geschahen diese Verletzungen in Köln massenhaft und konzentriert, so dass sich nicht nur das übliche Reden von „Einzelfällen“ erledigte, sondern auch die selbst hier gelegentlich anzutreffende Unterscheidung zwischen Invasion und Invasoren („der Flüchtling ist kein Feind“ – in Köln war er offensichtlich einer).

Mit Recht und Illegalität hat die Wende von Köln also nichts zu tun. Die Ironie ist, dass die Beschwörung des Rechts am effektivsten bei denen wirkt, gegenüber denen es am offensten gebrochen wird. Und die einzige politische Wirkung dieser Anhänglichkeit an das Recht wird sein, jenen von MKH richtig erwarteten Täuschungsversuchen Glaubwürdigkeit zu verschaffen, mit denen dann vorgeblich auf den Druck aus dem Volk von den Herrschenden reagiert wird. Wieder werden die anständigen und erfahrungsblinden Konservativen nicht begreifen, dass die Verabschiedung von Rechtsnormen und ihr wirklicher Vollzug zwei völlig unterschiedliche Dinge sind. Stattdessen wird man Institutionen mit Geltung aufladen, auf die man selbst keinerlei Zugriff hat und die sich vollständig in der Hand der eigenen Feinde befinden. Wann wird das endlich begriffen?

Ja, man soll die Illegalität dieser Politik herausstellen – aber um dem Recht und seinen Institutionen das Vertrauen zu entziehen. Sollen sie sich anstrengen, es zurückzugewinnen. Metapolitisch gäbe es hier viel zu tun, nämlich endlich den Fetisch Recht zu entzaubern (https://www.pi-news.net/2012/09/gotze-karlsruhe-der-fetischismus-des-rechts/) und die Menschen von ihm innerlich zu lösen. Wir haben hier wirklich nichts zu verlieren als unsere Ketten.

Kölle
26. Januar 2016 21:32

ich muss nichtmal nachlesen, um zu wissen, wo die AfD am schlechtesten abschneidet. Diese Bundesländer müssen vom Restddeutschland durch eine Mauer amputiert werden, damit sie den Rest Deutschlands nicht vergiften. Die "Deutschen" dort akzeptieren die massenhafte Zwangsprostituion von Kindern.

Etwa 3/4 aller Fälle von Zwangsprostitution von Kindern und Jugendlichen geschieht allein in NRW. Die Bundeskristallnacht von Köln steht sinnbildlich für NRW. Es ist den Leuten dort einfach egal, ausser wenn es gerade geschieht. Aber schon eine Woche danach ist es vergessen.

Nirgendwo gibt es so viele Ghettos wie in NRW und Berlin. Niemand sonst als die NRWler hat auch nur ansatzweise soviel Grund zum Protest wie die NRWler. Aber wo ist die Pegida im Verhältnis zu den Zuständen am schwächsten?

Es gibt dort wirklich null Verantwortungs- oder Zusammengehörigkeitsgefühl. Die "NRW-Ex-Deutschen sind aus meiner Sicht einfach unumkehrbar verrottet.

Ich muss auch nicht nachlesen, welche großen Organisation 1999 dem Krieg in Bosnien beigstimmt haben. Das kann man einfach so wissen: Kirche, Gewerkschaften, usw. Wenn man es einmal verstanden hat, wird man nicht mehr überrascht. Das ist auch bei den NRWlern so.

Respondent
26. Januar 2016 22:27

@Exmeyer

Und ich möchte behaupten, daß diejenigen, „die die Weimarer Republik beendeten“, ebenfalls zur zweiten Liga gehörten. Und ebenso fremden Interessen dienten. Anders ist Dünkirchen, gewisse Ärmelkanal-Flüge mit Haft bis in die Neunziger nebst Mord und Ostfeldzüge nicht erklärbar.

@Klackto

Deutschland war eigentlich schon seit 1918 nur noch ein Spielball fremder Mächte. Auch das Intermezzo des Nationalsozialismus war keins, da der Aufstieg der NSDAP von Akteuren finanziert wurde, die stark mit der Wall Street vernetzt waren.

Richtig.

Siehe: Preparata, Guido Giacomo, Wer Hitler mächtig machte. Wie britisch-amerikanische Finanzeliten dem Dritten Reich den Weg bereiteten, Basel ²2011.

Oder kennt einer der Herren ein Buch, in dem die genannten Tatsachen noch gründlicher dargestellt sind?

Mathias
26. Januar 2016 22:32

Ich vermute eher, dass das Regime einfach die Zahlungen für die Invasoren einstellen oder auch nur verzögern wird.

Im selben Moment sind diese Horden gezwungen, sich das mit Gewalt zu nehmen, was ihnen versprochen wurde ("kommt alle her, die minderwertigen, ungläubigen Deutschen bauen uns Häuser, geben uns Geld, ihr Land, ihre Frauen und Kinder").

Wir werden -egal, ob früher oder etwas später- Millionen von "Flüchtlinge" erleben, die plündern und mordend durch unsere Städte ziehen, die Deutschen an den Haaren aus ihren Wohnungen zerren und sie erschlagen, um sich deren -versprochenen- Eigentums zu bemächtigen.

NRW muss weg!!!
26. Januar 2016 23:32

das hat sich Jürgen Elsässer ja ganz doll vorgestellt mit der Revolution durch die Bundeswehr:
US-Militär und Bundeswehr in Fälle um Zwangsprostitution verwickelt – Strafvervolgung aufgrrund von Immunität nicht erfolgt

https://www.spiegel.de/politik/ausland/streit-ueber-weltgerichtshof-die-ungesuehnten-sexualstraftaten-der-uno-soldaten-a-204591.html

Auszug: “(…) Ein halbes Jahr später berichtete der ARD-“Weltspiegel”, deutsche Kfor-Soldaten besuchten regelmäßig Kinderbordelle. Das Verteidigungsministerium erklärte dazu, das Problem der Prostitution auf dem Balkan sei der Bundeswehr durchaus bewusst. (…)”Herr Scharping hat uns empfohlen, das Thema nicht breitzutreten”, erinnerte sich die Ärztin, “um die Freundinnen und Frauen der Soldaten nicht zu verunsichern”

und: “nicht verunsichern” ist eine interessante Floskel. Polizeisöldner sagen auch, dass sie keine Meldungen über Suizide herausgeben, um die Bevölkerung nicht “zu verunsichern”, weil es so viele davon gibt. Gibt es in Deutschland Immunität für skrupellose Zuhälter bzw. Freier in Kinderbordellen?

Und wenn es das bei der Bundeswehr gibt? Warum nicht auch bei Geheimdiensten und Polizeisöldnerei bzw. Politikern und Alpha-Journalisten? Und wenn ja, welche Folgen hat dies für die Demokratie?

Aaron
27. Januar 2016 00:00

Nie konnte mein Vater verstehen, warum die "Schmeissfliegen" im Fernsehen fragten: "wie konnte das passieren", "Warum hat keiner etwas dagegen gemacht"! Wir haben jetzt 1944!
Beim ersten Einsatz, mein Vater war 17; die Panzereinheit "Frundsberg"
wurde bis auf wenige Leute vernichtet! Er hat mit zerschossenen Knochen überlebt.
Damals gab es KEIN Internet, keine Handys NIX ausser dem Volksempfänger.
Wie glücklich bin ich heute, daß ich mich nicht veraschen lassen muß!
Es gibt soviel tolle Seiten im Internet....und trotzdem!!!, fast wäre KÖLN
unterm Teppich gefegt worden.
Deshalb Ihr, evtl. mitlesenden Klugscheisser, 1944 haben die armen ver-
aschten, um Ihr Jugend betrogenen Deutschen nichts gewußt!!
Gott, was bin ich froh, dass ich die Möglichkeit habe, alle die vielen interessanten Artikel zu lesen, SO, wie oben!!! Und was kann ich dagegen (Asylantenflut) machen ??? Nichts! Ja gut, ich wähle AfD, aber sonst.....

Eckesachs
27. Januar 2016 00:27

Donna alta

,,Zum Greifen nah spüre ich die Gefahr auf uns zukommen, jeden Tag rückt sie mir ein Stück mehr auf die Pelle. Meine Familie sagt, ich solle das alles nicht so an mich heranlassen. Und sie haben ja auch recht! Und ich frage mich dennoch: Wie geht das? Wie kann man unter derartiger Anspannung eigentlich noch über das Wetter oder ein Fußballspiel reden? Wie machen das die Leute um mich herum, diese „Normalität“ zu leben?"

Ja, wie geht das? Das sind doch die Leute, die immer den Fernseher und das Radio an haben (und sei es nur für Fußball).

Sie lassen es nicht an sich heran.

https://tomfernandez28.files.wordpress.com/2015/09/screen-shot-2015-09-30-at-5-37-08-pm.png

@Deutscher Identitärer

Brechen Sie nicht mit Ihrem Vater. Er braucht Sie , Sie brauchen ihn.

@Fremder mit dem langen Bart

,,schön zu hören, aber das sind ja alles Selbstverständlichkeiten, was heute vorgetragen wird bedeutet konkret die posthume Exkommunion sämtlicher europäischer Könige seit Karl dem Großen. Am Ende bleibt nur Karl Marx als einziger, der wenigstens versucht hat, Christi nachzufolgen.

Die Sache ist transparent, aber es scheint niemanden zu stören. Indes irrt sich auch die deutsche Öffentlichkeit hinsichtlich der Selbstverständlichkeit dessen, was sie für selbstverständlich hält, da herrscht allseitige Gegenseitigkeit, man spricht wohl von Nachrichtensphären, 1984 halt."

Nein,bedeutet es eben nicht. Diese Männer haben ihr Schwert gezogen - gegen den Fremden, den Aggressor. Dieser ist eben nicht der Nächste, sondern der, der meinen Nächsten bedroht. Das Christentum ist verwässert worden von ungläubigen Pfaffen, die eher verhinderte Sozialpsychogendertherapeuten sind denn Hirten. Nicht zuletzt hat die Gemeinde selbst den Glauben abgetan - sie weiß es nur nicht. Übrig geblieben ist nur ein Skelett, hohle Phrasen von ,,Nächstenliebe", ,,andere Wange hinhalten", ,,zuerst den Balken aus dem eigenen Auge entfernen" usw. Sehr deutsch. Leider. Sie beten ein Skelett an.

,,Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten. "

Der Kalle mit dem ebenso langen Bart - das ist nicht Ihr Ernst?

Matthäus 5, 13-16

Nichts, aber auch gar nichts, ist transparent in diesen Tagen. Die Wahrheit müssen Sie selber finden. Den Rest Ihrer Rede verstehe ich nicht, weil ich ihn nicht verstehen will.

Zu kompliziert ausgedrückt.

Klare Gedanken - klare Rede
Unklare Gedanken - unklare Rede

Mit Gruß

donna_alta
27. Januar 2016 06:51

@deutscheridentitärer
Das ist sehr schmerzhaft. Ich fühle mit Ihnen: Ich bin berufliche von Gutmenschchristen umgeben. Was glauben Sie, was ich den ganzen Tag aushalten muss!
Aber am schlimmsten ist, dass ich das auch in meiner Familie habe, wenngleich meine Tochter nicht selber aktiv willkommenstätig ist.
Ich könnte heulen, wenn ich zu Demo gehe und dort auch Jugendliche von der IB sehe und an mein verblendetes Kind denke, das zumindest mit dem Herzen auf der anderen Seite steht.

Ein Fremder aus Elea
27. Januar 2016 09:20

Eckesachs,

Karl der Große hatte glaube ich auch einen langen Bart, wenn ich Sie mißverstehen wollte, könnte ich es also auch tun.

Sie wiederholen doch nur meine Rede, "was heute vorgetragen wird" bezog sich nicht auf die in Frage stehenden Predigten, sondern auf die von Ihnen erwähnten hohlen Phrasen.

Und was den Rest angeht, wenn in der Schule abschreiben erlaubt ist, werden die Abschreiber die besten Noten erzielen, weil die anderen ihre Zeit einteilen müssen und fachliche Schwerpunkte setzen. Komplizierter ist es nicht. Aber Deutschland ist kein Modell der Welt, genausowenig wie die Lunge beispielsweise ein Modell des ganzen Körpers ist, weshalb es an anderer Stelle manchmal Notwendigkeiten gibt, welche im deutschen Rahmen nicht nachvollzogen werden können.

Jedenfalls soweit es die Politik betrifft.

Ich tröste mich seit einiger Zeit mit dem Blick über den großen Teich, weil sich dort die Notwendigkeit zu bestimmten Schritten auch in Handlungen ablesen läßt, während jemand, der sagt "Völkerwanderungen hat es schon immer gegeben", auf dem Standpunkt steht: "Na, dann schneide mir halt die Kehle durch.", ein Standpunkt, welcher bereits für sich selbst genommen ein erhebliches Problem darstellt.

Aber im Rahmen der derzeitigen Entwicklung kann Deutschland nicht in diesem Modus verharren, und da Gegeneliten nicht einfach vom Himmel herabsteigen, müssen sich die im Ganzen weit kompetenteren Bürger selbst um ihre Belange kümmern, denn nur durch diese Beschäftigung läßt sich irgendetwas Gesundes nachziehen.

Monika
27. Januar 2016 09:42

Seht,
Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe;
Seid daher klug wie die Schlangen
und arglos wie die Tauben.

Mt 10,16

Liebe Donna alta,
Auch ich war lange von Gutpredigern umgeben
https://www.kath.net/news/53723 und muß Gott sei Dank mit ihnen nichts mehr zu tun haben.
Auch in meiner Familie gibt es ein Verblendetes Kind, allerdings auch eine ernüchterte Nichte. Die mit Freundinnen kürzlich in Würzburg belästigt wurde. Und über die Vorgänge in Deutschland äußerst beunruhigt ist.

Bleiben Sie ruhig und tapfer.
Beten wir füreinander.

Oremus pro invicem.
OPI

Klackto
27. Januar 2016 12:43

@Respondent

"Oder kennt einer der Herren ein Buch, in dem die genannten Tatsachen noch gründlicher dargestellt sind?Oder kennt einer der Herren ein Buch, in dem die genannten Tatsachen noch gründlicher dargestellt sind?"

Die Bücher Antony Suttons sind auch nicht schlecht. Er geht der These nach, dass alle drei der grossen sozialistischen Regimes der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von der Wall Street in die Wege geleitet wurden:
Dar Nationalsozialismus in Deutschland, der Bolschewismus in Russland und der New Deal Teddy Roosevelts in den USA.

@Mathias

"Wir werden -egal, ob früher oder etwas später- Millionen von „Flüchtlinge“ erleben, die plündern und mordend durch unsere Städte ziehen, die Deutschen an den Haaren aus ihren Wohnungen zerren und sie erschlagen, um sich deren -versprochenen- Eigentums zu bemächtigen."

Zu diesen und anderen Endzeitvisionen: Das mag der Lage der Dinge nach logisch erscheinen, hat aber das Problem, dass die Eliten damit Selbstmord begehen würden. Deutschland beherbergt immer noch 8 laufende Atomreaktoren und bis zu 9, die sich im aktiven Stilegungsbetrieb befinden. Das sind bis zu 15 potentielle Fukushimas. Bei einem Syrien- oder Burundiszenario käme es unweigerlich zu Kernschmelzen. Die Folgen davon wären unberechenbar, auch für die Eliten.

donna_alta
27. Januar 2016 12:49

Liebe Monika,

vielen Dank für Ihre guten Worte, die mir viel Kraft geben. Es gibt nur noch wenig Momente, in denen ich Frieden auch spüren kann: Beim morgentlichen Gebet und wenn ich Bach höre.

Wie kann man diesem Helden helfen?

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/hochschule-prueft-konsequenzen-fuer-merkel-kritiker/

Schlesische Fachkraft
27. Januar 2016 13:32

Wie kann man diesem Helden helfen?

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/hochschule-prueft-konsequenzen-fuer-merkel-kritiker/

Gute Frage! Spenden? Petition? Kundgebung? Vielleicht ist das auch ein Fall für die Inititiave "Ein Prozent"?

Monika
27. Januar 2016 13:52

Wie kann man diesem Helden helfen ?
Liebe Donna Alta:
Man kann in einer email Herrn Professer Roedel danken und seine Solidarität ausdrücken. Adresse hier:

https://www.pi-news.net/2016/01/video-mutiger-professor-stoert-merkel-rede/#more-500800

Johannisthaler
27. Januar 2016 17:35

Ich habe eben bemerkt, daß noch ein Mathias hier schreibt und darum meinen Namen geändert.

@deutscheridentitärer, Donna alta,

Leuten, denen nicht an der deutschen Identität gelegen ist, die aber meinen, daß ihre Einstellung moralisch hochstehend und human wäre, kann man argumentativ beikommen, indem man sie auf Widersprüche hinweist. Zum Bsp:
1) Früher wurde kritisiert, daß die hochentwickelten Industriestaaten gut gebildete Arbeitskräfte im besten Alter aus Entwicklungsländern abziehen, die dort zur Überwindung der Rückständigkeit gebraucht werden. Aber nun gilt es nicht mal als anrüchig, geschweige denn antisozial, Masseneinwanderung mit der Behauptung zu rechtfertigen, das wir Fachkräfte brauchen.
2) Die angebliche Willkommenskultur scheitert schon an Kapazitätsgrenzen. Es ist verantwortungslos, Erwartungen zu erzeugen, die weder technisch noch sozial erfüllt werden können. Es beginnt schon damit, daß die meisten Asylanten hier monatelang zusammengepfercht in Lagern sitzen.
3) Ist es neuerdings human, Menschen zu animieren, ihre Heimat zu verlassen und kriminellen Schleusern ihre Ersparnisse zu geben?
4) Wenn so viele Einwanderer kommen, daß ein großer Teil nicht mehr betreut werden kann, scheitert dessen Integration, bevor sie überhaupt begonnen hat.
5) Die Aufnahme Vieler bindet hier Kräfte und Mittel, die gebraucht werden, um wirklich Bedürftigen in Krisengebieten zu helfen.
6) Gäbe es starke politische Unterstützung für die Masseneinwanderung, wenn die Asylwirtschaft kein Milliardengeschäft auf Kosten der Steuerzahler wäre?

Ich bin bis jetzt niemandem begegnet, der etwas davon entkräftete.

deutscheridentitärer
27. Januar 2016 18:14

@Donna Alte

Vielen Dank für ihren Zuspruch.

Ich lese ihre Beiträge sehr gerne, die darin zum Vorschein kommende Empfindsamkeit berührt mich.

@monika

Ihre Beiträge lese ich mal mehr, mal weniger zustimmend, das Sie nun meine Heimatstadt erwähnen lässt mich aufhorchen.

So weit ich die Lage hier überblicke, ist Würzburg noch eine sehr sichere Stadt.

Nachdem sich vor nicht allzulanger Zeit gezeigt hat, dass ich Vater werde, beschäftigen mich derlei Überlegungen auf deutlich ernsthaftere Weise.

Einerseits hat meine politische Haltung an Grundsätzlichkeit gewonnen, und ist nicht mehr nur Neigung zum Rebellentum und Provokation, sondern eine als existentiell wahrgenommene Notwendigkeit.

Andrerseits hat sich meine Risikobereitschaft deutlich geschmälertund mein Risikobewustsein gesteigert.

Die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 20fache Menge an Migranten befindet sich im Ägäisraum.

Die Lage wird sich also ohne Rücksicht auf persönliche Befindlichkeiten dramatisch zuspitzen.

donna_alta
27. Januar 2016 20:08

@Johannisthaler
Gute Argumente. Ich werde es in jedem Fall ausprobieren. Eben dieser Kollege ist jedoch ein ganz harter Brocken und Missionar eines modernen "christlichen Flüchttlingsablaßes". Doch gerade er schreit eigentlich nach Widerspruch.

@deutscheridentitärer
Das berührt mich nun wiederum sehr! Ich formuliere hier ja eigentlich nur hin und wieder meine Verzweiflung und bin froh, diese Gemeinschaft zu haben.
Alles Gute für das anstehende, freudige Ereignis!

Olle
27. Januar 2016 22:51

@donna alta
Das Argumentationsproblem gegenüber Linken betrifft alle Konservativen. Diese glauben, mit Wertbehauptungen Linke "überzeugen" zu können. Dazu sagen Linke nur: "Bah! Interessiert mich nicht." Ihnen geht es eigentlich um die coole Pose, die Haltung überlegenen Nichtbetroffenseins, die ihnen seit 1789 gestattet ist. Sie benötigen diese Pose dringend, um ihre eigene fundamentale Orientierungslosigkeit wenigstens zeitweise zu überspielen. Es ist manchmal herzerweichend, mit welch großem theoretischem Aufwand Konservative Linken gegenüber ihre elaborierten Wertpositionen zur Geltung zu bringen versuchen, nur, um ein einziges "bah!" dafür zu ernten. "Völkerwanderungen hat es schon immer gegeben". So, so. Fragen sie doch mal nach, wann und wo... theoretisch und bildungsmässig sind alle Linken schwach, sonst wären sie ja keine Linken.
Mit allen geistigen Adepten des aktuellen mainstreams kann man nur auf zweierlei Weisen diskutieren: 1. Rein taktisch. D.h., der Gesprächspartner wird als zu therapierender pathologischer Fall gesehen. Man muß ihn dort unten abholen, wo er sich befindet. Bei der Lokalisation dieses Ortes kann man heutzutage nicht pessimistisch genug sein, auch und gerade nicht bei arrivierten Akademikern, selbst nicht bei allgemein gerühmten Repräsentanten der in der jeweiligen Diskussion einschlägigen Wissenschaft. Alle Repräsentanten des geistigen mainstreams haben keine Ahnung, nicht weil es kein Schweinchen Schlau unter ihnen gäbe, sondern weil sie aufgrund der eigenen mainstream-Orientierung geistig seit langem eingeschlafen sind. Warum soll man die eigenen Positionen pflegen, wenn diese sowieso alle Spatzen von den Dächern pfeifen?
2. Rein utilitaristisch, d.h., es geht um den Nachweis, daß der Betreffende die von ihm selber vorgeblich oder tatsächlich angestrebten Ziele mit dem von ihm selber empfohlenen Mitteln nicht wird erreichen können. Es ist dieser Schritt, der konservative Diskurse dynamisieren könnte; dafür müssten sie allerdings ihr eigenes Konservativsein auf ein allgemeineres "Nichtlinkssein" hin erweitern.
Was nun Ihr eigenes diskurspragmatische Problem mit Ihren Nächsten betrifft, rate ich zur zweiten Variante. Aber üben Sie sich in Geduld! Rechnen Sie v.a. immer damit, daß fast alles, was bei SiN selbstverständlich ist, schlicht nicht bekannt ist. Aufklärung!

Johannisthaler
27. Januar 2016 23:50

@Donna Alta

Diese Argumente (siehe Beitrag von 17:35) haben den Vorteil, rational, funktionell und unideologisch zu sein. Wer sie vertritt, kann nicht einfach von vornherein als "Rechter" abgetan werden, dem man sowieso nicht zuhört.
Desweiteren zeigen sie den Gutmenschen, daß ihre eigenen moralischen Ansprüche in der Weise, wie sie herangehen, nicht erfüllt werden. Das greift ihre Selbstgerechtigkeit und Selbstgefälligkeit an.

Auf funktionelle Fehler der Einwanderung fokussierte Kritik birgt allerdings auch 2 Gefahren:
- nach dem Beseitigen der Fehler steigt die Akzeptanz in der Bevölkerung.
- Leute, für die die Migration ein Mittel ist, um politische Ziele zu erreichen oder Profit zu machen, können diese Kritik in ihrem Sinne nutzen und zu falschen Freunden werden.
Man kann somit noch den Antideutschen und Globalisierern in die Hände spielen.

Für diesen Beitrag ist die Diskussion geschlossen.