Die Identitären unterstützen, denn: Der beste Verfassungsschutz ist eine sichere Grenze

Die Identitäre Bewegung Deutschlands war auf dem Brandenburger Tor, am symbolträchtigen "Tag der offenen Türen", der ...

Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

dies­mal unter dem Mot­to “Inte­gra­ti­on und Migra­ti­on” stand. Wir soll­ten am Tag nach der bis­her spek­ta­ku­lärs­ten Akti­on die­ser poli­ti­schen Jugend­be­we­gung ein Resü­mee in zwei Rich­tun­gen zie­hen. Zum einen: Wer hat wie berich­tet, und war­um? Zum andern: Wie muß die Nach­be­rei­tung laufen?

Nun hat ja end­lich die Jun­ge Frei­heit auch berich­tet, Mel­dun­gen über die Akti­on waren längst in allen Zei­tun­gen. Uns inter­es­siert aber nur, was es dar­über hin­aus zu lesen gab. Tichy hat was gebracht, ziem­lich ver­schraubt, liegt wohl am Autor, aber immer­hin. Elsäs­ser, klar, freut sich, daß er gera­de ein Dos­sier über die IB im Heft hat. Ein­pro­zent war mit einem Kame­ra­team vor Ort und hat ein ers­tes Film­chen prä­sen­tiert, das ein Ren­ner gewor­den ist, und nun hat als ers­tes Leit­me­di­um die FAZ den Ansatz einer Ana­ly­se gebracht und dafür auch bei uns um eine Stel­lung­nah­me und um eine grund­sätz­li­che Erklä­rung der Vor­gän­ge angefragt.

Es ist dabei eine Ant­wort unter den Tisch gefal­len, aus Platz­grün­den wohl, und wir wol­len sie hier doku­men­tie­ren, weil sie in den Kern der Aus­ein­an­der­set­zung führt, die wir für die kom­men­den Wochen und Mona­te erwar­ten. Die Fra­ge lau­te­te, ob nicht rechts­ra­di­ka­les Gedan­ken­gut trans­por­tiert wür­de, wenn man so agier­te. Unse­re Antwort:

Die Neue Rech­te und die IBD sind nicht der Streß­test für die­se Demo­kra­tie, son­dern ihr Prüf­stein, und zwar eben­so, wie die AfD das auf der Par­tei­ebe­ne ist. Die Fra­ge lau­tet: Wie wird mit unse­ren intel­li­gen­ten und maß­vol­len Wider­stands­mi­lieus umge­gan­gen? Unse­re Kri­tik am anma­ßen­den Aus­maß der Herr­schaft der Alt­par­tei­en ist ja weit ver­brei­tet. Man muß die Macht und damit den Macht­miß­brauch die­ser macht­hung­ri­gen Appa­ra­te begren­zen, man muß klar­stel­len: Der Staat gehört nicht den Par­tei­en. Sie und ande­re Lob­by­or­ga­ni­sa­tio­nen haben sich den Staat zur Beu­te gemacht, der selbst aber nie­mals pars sein darf, son­dern Ord­nungs­grö­ße und Schutz­man­tel für jeder­mann sein muß.

Ich kann nun an Paro­len wie »Siche­re Gren­zen – siche­re Zukunft« nichts Rechts­ra­di­ka­les ent­de­cken. Das ist viel­mehr die Paro­le eines Mini­mal­kon­sen­ses, ist der Ver­such, die Wirk­lich­keits­be­schrei­bung vom Kopf auf die Füße zu stel­len und dem Selbst­ver­ständ­li­chen zu sei­nem Recht zu ver­hel­fen. Ein Bei­spiel: Vor dem Hin­ter­grund der von den Par­tei­en insze­nier­ten stän­di­gen Andro­hun­gen, der Ver­fas­sungs­schutz sol­le sich für uns inter­es­sie­ren, drängt sich doch gleich die nächs­te nahe­lie­gen­de Paro­le auf: »Der bes­te Ver­fas­sungs­schutz ist eine siche­re Grenze.”

Leu­te, das ist es, ver­geßt das nie: Was wir wol­len, ist das Selbst­ver­ständ­li­che, und vor drei­ßig Jah­ren hät­te man mit den Schul­tern gezuckt und auf gut schwä­bisch “so what?” gefragt. Aber heu­te wird man dar­über zum Beob­ach­tungs­ob­jekt, und jetzt kommt ein Ver­spre­chen: Jede wei­te­re Akti­on wird das Estab­lish­ment dazu zwin­gen, sich mit sei­nen über­schie­ßen­den, kri­mi­na­li­sie­ren­den, dro­hen­den Reak­tio­nen bis zur Kennt­lich­keit zu entstellen.

Was ist nun nach­zu­be­rei­ten? Medi­al soll­te es klar sein: Jeder kann dazu bei­tra­gen, die Akti­on und die guten Reak­tio­nen dar­auf sei­nen Freun­den, den Freun­den sei­ner Freun­de und ein paar wei­te­ren Freun­den mit­zu­tei­len. (Die­sen Auf­trag wer­den natür­lich auch unse­re Stal­ker brav erle­di­gen, ob sie wol­len oder nicht: Sie kön­nen ja nicht anders …)

Jeder kann ohne Schaum vor dem Maul blö­de Bei­trä­ge kom­men­tie­ren und gera­de­rü­cken (wobei es wie­der­um bezeich­nend ist, daß etli­che Kom­men­tar­spal­ten schon wie­der geschlos­sen sind – zuviel Zustim­mung zu den Identitären!)

Um den gan­zen Rest, also die juris­ti­sche Betreu­ung und die finan­zi­el­le Abfe­de­rung der Akti­vis­ten, küm­mert sich die IB selbst, in jeder Hin­sicht unter­stützt dabei von der Bür­ger­initia­ti­ve Ein­Pro­zent, die ja unter ande­rem für sol­che Zwe­cke gegrün­det wurde.

Mein Auf­ruf: 1% vom Monats­lohn geht dies­mal ver­se­hen mit dem Stich­wort “Tor für Deutsch­land” an Ein­Pro­zent, das dann alles wei­te­re veranlaßt:

Ein Pro­zent
IBAN: DE77 8005 3762 18940580 00
BIC: NOLADE21HAL

Wer per paypal rasch über­wei­sen will, fin­det alle Daten auf einprozent.de, rechts oben (Menü­punkt: SPENDEN).

Dank im vor­aus! Ist ganz wich­tig für jeden, der sich rein­haut – zu wis­sen, daß er nicht zu hart auf­prallt. Und das ist das Min­des­te, das wir jetzt für die Iden­ti­tä­ren tun kön­nen. Auf geht’s!

 

Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

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Kommentare (42)

der Kölner

29. August 2016 07:50

ich überweise gleich EUR 150,00 ... auf geht's!

fenek

29. August 2016 08:28

Wie sich die Zeiten ändern, Jugendkultur und Aufbruchstimmung findet man heute bei den „Identitären“. Sucht man sattes, selbstgefälliges, faules Spießertum und eine bis in die kleinsten Nuancen vollzogene mediale Sprachgleichschaltung: einfach nach links gucken.

Waldgänger aus Schwaben

29. August 2016 09:17

Ich habe noch ein online-Konto, auf das mein Finanzminister keinen Einblick hat. Davon geht ein mittlerer dreistelliger Betrag weg.
Sonst ginge es los: "Wir haben das nicht und die Kinder brauchen noch jenes und sowieso und überhaupt und Du verplemperst Geld für'n so'n Scheiß". Schwaben halt

Ein gebürtiger Hesse

29. August 2016 09:29

Großartig, das ist es: den Minimalkonsens mit Mitteln der Provokation so ins Rampenlicht zu stellen, daß das Wutschnauben der Etablierten diese "zur Kenntlichkeit entstellen" wird.

Aber die haben ja gar nichts an! - Auf daß die Worte des Kindes bei Andersen dann auf den Lippen gar vieler liegen ...

Rumpelstilzchen

29. August 2016 09:46

Auch Papst Franziskus unterstützt das Anliegen der Identitären:

Der Weltfriedenstag wird am 1. Jänner 2017 zum 50. Mal begangen. Es soll laut Vatikan in der Botschaft, die im Dezember veröffentlicht werden wird, auch um "Respekt vor der Kultur und der Identität der Völker" und um den Verzicht auf Überlegenheitsdenken gehen.

Paul

29. August 2016 09:51

Sie haben recht, Herr Kubitschek. Dennoch spiegelt sich in ihren Ausführungen ein Phänomen der Neuzeit wieder - die meisten Menschen haben etwas zu verlieren. Zu allen Zeiten gab es grosse Massen an Menschen, die ausser ihrer nackten Existenz nichts oder zumindest nicht viel zu verlieren hatten. Wenn selbst diese Existenz bedroht war, kam es zu Aufruhr und Widerstand. Ein Widerstand aus der in allen Bereichen gesättigten, sogenannten Mitte der Gesellschaft heraus, kann ich mir nur schwer vorstellen. Jenseits des linken Mainstream existiert ein behäbiges, kaum zu motivierendes Bürgertum. Solange die Kredite fürs Auto und das Haus noch gezahlt werden können, das Internet funktioniert und man einigermassen sicher ist im privaten und im öffentlichen Raum, wird sich die träge Masse nicht in Bewegung setzten. Ich bewundere den Tatendrang der IB und ihre publizistische Tätigkeit aber selbst beides zusammen ändert nichts daran, dass sie schlicht zu wenige sind.

Wutbürger

29. August 2016 09:58

Noch wichtiger ist, dass endlich die unzähligen Pantoffelhelden mal aus ihrer Wohlfühlzone herauskommen und irgendetwas machen, was den anti-multikulturalistischen Widerstand unterstüzt. Ich kann diesen Satz "Es müsste mal einer ...." oder "Wann gehen wir endlich mal gegen Merkel auf die Straße" nicht mehr hören. Jeder kann etwas tun:

Das können natürlich Spenden sein. Noch wichtiger ist aber AKTIV zu werden.
Jeder kann sich einer örtlichen Widerstandsgruppe anschließen ( Kontakte einfach mal googeln oder bei einprozent.de erfragen), selber eine Gruppe gründen, als Einzelkämpfer Flugblätter als pdf zuhause oder auf der Arbeitsstelle ausdrucken und im eigenen Kiez verteilen. Ein dicker Edding kann so manche Hetzparole der Antifa umgestalten. Überhaupt sollte man überall wo man linke Schmierereien oder Aufkleber entdeckt, diese entfernen oder überkleben. Besucht Saalveranstaltungen und Demos, sprecht mit Kollegen, Bekannten, beim Sport oder Arzt, seid Multiplikatoren, helft die soziale Isolation zu durchbrechen, in der sie uns halten wollen.

Helft dem Widerstand zu siegen!

Weserlotse

29. August 2016 10:25

Die IB verfolgt genau die richtige Strategie: dem Establishment wohlplazierte, schmerzhafte Nadelstiche zu versetzen uns es damit zur Selbstentlarvung zu bringen. Das ist sehr viel besser und bewirkt mehr als irgendeine Demonstration, bei der es hinterher doch nur heißt, es seien nur einige wenige hundert Teilnehmer gewesen und bei der man sich nur unnötig angreifbar macht. Nur weiter so!

John Haase

29. August 2016 10:51

Was stellt die Wochenzeitung für Debatte hier an? Die meisten großen deutschen Zeitungen haben berichtet. Der Spiegel hat bezeichnenderweise genau wie die WfD so wie ich es einschätze als einziges Magazin auch nichts geschrieben.

In einem Artikel zu lügen und zu verzerren ist vielleicht verwerflich, aber doch oft genug zumindest nachvollziehbar - Journalisten sind halt größtenteils ideologisch verblendete und charakterlich verkrüppelte Gutmenschen, da kann man nichts anderes erwarten.

Eine Meldung, von der man ausgehen muß, daß sie die Leser interessieren würde, einfach gar nicht zu bringen, weil sie einem nicht in den Kram paßt ist hingegen eine andere Kategorie. Entweder man ist Nachrichtenmagazin, dann bringt man ALLE Nachrichten (mit einem gewissen Interessantheitswert) oder man ist einfach Ideologieproduzent, dann bringt man eben nur das, was einem ideologisch passt. Gutes der eigenen Seite immer, Schlechtes der eigenen Seite, wenn man es irgendwie gut hindrehen kann, Schlechtes der Gegenseite immer, Gutes der Gegenseite nur, wenn man es irgendwie schlecht hindrehen kann und sehr Gutes der Gegenseite halt gar nicht.

Ich werde es nie verstehen, was Dieter Stein vorhat.

Ein gebürtiger Hesse

29. August 2016 11:57

@ John Hase

Ich werde es nie verstehen, was Dieter Stein vorhat.

Es dürfte eher darum gehen, was er zu vermeiden sucht. In der AfD sieht Stein erklärtermaßen etwas, das in der Geschichte unseres Landes seit 1949 einmalig ist: eine konservative Alternative zur CDU, die auch auf zahlenmäßigen Zuspruch aus der Breite des Volkes stößt. Um dies nicht zu gefährden (wobei ihm etwa das Scheitern der Republikaner vorschwebt), meidet er in seiner Zeitung, die ja gern als Gewährsblatt der Partei fungiert, alles offen Rechte wie der Teufel das Weihwasser. So gesehen liegt, um das Motto dieser Internetseite zu zitieren, nicht nur die Linke falsch, sondern die Rechte halt auch. Hinzu kommen Animositäten zu ehemaligen Mitarbeitern und Freunden, die diese Aufkündigung des eigenen Rechts-Seins nicht ebenso vollziehen wie er. Für die JF ist es heute geradezu so, als hätte es diese Leute nie gegeben; nichts anderes gilt für deren Alliierte, zu denen auch die Aktivisten der IB gehören.

Karlheinz Weißmann etwa, die wirkmächtigste Feder der JF neben Thorsten Hinz, hat eine entsprechende Abwendung von allem offen Rechten vollzogen. Beim jüngsten Sommerfest der Zeitung etwa sagte er, daß die AfD "nicht nur sorgsam nach dem Rechten, sondern auch nach DEN Rechten schauen möge!" Und da haben Sie's. Hier wird einer eisernen Linie gefolgt, unnachgiebig und mit allen Opfern, die das mit sich bringt - nicht zuletzt dem Verzeicht auf eine Berichterstattung über das unvergleichliche Widerstandssignal, das die IB neulich dem Brandenburger Tor aufgesetzt hat.

Arminius

29. August 2016 12:46

https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/brauner-mob-schaendet-brandenburger-tor-der-aufstieg-der-rechten-vollpfosten-24660280

Hier so ziemlich der reißerischste Artikel den ich finden konnte. Krankhaft!

Karl K

29. August 2016 12:56

Wenigstens in der Unterstützung derer, die für die Sache unseres Landes mit neuer Kraft einstehen, darin sollten auch wir Alten einen Beitrag leisten.

Ich hoffe auf Sie, Herr Kubitschek und auf die Schar der Identitären, sich gut beraten zu lassen, dass nicht mit dem Hintern zerstört wird, was gute Köpfe ersonnen. Meine Spende habe ich soeben abgesandt.

Λntonius

29. August 2016 13:42

Von Regierungsseite scheint die Strategie ja darin zu bestehen, durch Erwähnungen in Verfassungsschutzberichten Distanzierungsdruck zu erzeugen und so die Opposition zu spalten. Man setzt wohl auch deshalb bei den Identitären an, weil man vermutet, dass diese als dezentral organisierte Jugendbewegung darauf eher nicht auf juristischem Wege reagieren könnten. Außerdem wird man künftig scheinbare Belege über "Verbindungen in rechtsextreme Milieus" haben, wenn man jemand, der auf einem IB-Treffen war, z.B. auch AfD-Mitglied wird. Außerdem können nun V-Leute eingesetzt werden, die oft genug über finanzielle Motive dafür verfügen, etwas nachzuhelfen, damit meldenswertes entsteht.
Es wird also gerade die nächste Welle von Maßnahmen vorbereitet, die dann auch diejenigen treffen würde, die derzeit hoffen, durch Stillhalten verschont zu bleiben.
Wäre es eine Option, gegen die Verfassungsschutzthematik so zu reagieren wie damals die JF und das Ergebnis eines juristischen Sieges als Beleg für die Instrumentalisierung der Behörden zu nutzen?

stimmviech

29. August 2016 14:07

Ein ganz einfacher "Aktionsvorschlag": Die Brandenburger Tor Aktion im Internet virtuell fortsetzen, in dem Fotos Deutscher Symbolbauten und Denkmälern der Spruch " Sichere Grenzen- sichere Zukunft" per photoshop virtuell angeheftet wird. Nach einiger Zeit wäre die google Fotosuche voller für Deutschland repräsentativer Bauten und Standbilder mit " Ergänzungsbotschaft".

Nina

29. August 2016 14:18

Auch er hat was schönes gezwitschert: https://mobile.twitter.com/hanvoi/status/769496585982140416

Der Wolf

29. August 2016 14:55

Von solchen Aktionen brauchen wir mehr! Nun schlägt die Stunde der Solidarität mit unseren Patrioten!
Ich bin durch einen Schicksalschlag zwar Harz-4-Bezieher, muß jeden Euro deshalb zweimal umdrehen; dennoch versteht es sich von selbst einen Beitrag für den Erhalt Deutschlands zu leisten: Ich habe 50 Euro überwiesen.

WIR sind der Widerstand - wenn WIR es nicht tun, tut es niemand!

Helmut Kecskes

29. August 2016 14:58

Bis zur Rente hat es bei mir leider gedauert, als treuer CDU-Wähler, die Verlogenheit der etablierten Parteien, mit ihren eigennützigen Politikern zu erkennen. Für mich sind das inzwischen nur noch psychisch interessante Typen von Menschen, die hoffentlich bald abgewählt werden. Ich bin von den bisherigen Aktionen der IBD positiv beeindruckt und es gibt wieder Hoffnung. Das gilt auch für die AfD, die weniger Marionetten-Politiker hat, als die inzwischen überflüssigen Parteien mit ihrem Gelaber und Schönreden. Wenn dann auch langsam die Medien anfangen, sich die Berichterstattung nicht vorschreiben zu lassen, ist Deutschland endlich wieder auf dem richtigen Weg. Aus Interesse habe ich mir ein Probe-Abbo der JF bestellt. Von den Beiträgen dieser Wochenzeitung sollten die gesteuerten Redakteure anderer Blätter sich eine Scheibe abschneiden und sich die Frage stellen, wann sie sich selber verraten haben und warum sie inhaltlich falsch berichten. Auf die weiteren Aktionen der IBD freue ich mich und werde die Jungs gerne unterstützen. Es kommt etwas positives in's Wachsen und dabei wünsche ich allen Beteiligten Erfolg. Wir schaffen das!

Glück auf!

29. August 2016 15:25

Ich habe gerade 100€ überwiesen, weil ich den Autor für vertrauenswürdig halte. Haben auch sehr schöne Bücher.Es gibt viele Artikel die auf Probleme aufmerksam machen. Das ist gut so. Noch besser, wie hier beschrieben, gleich den sachlichen Hinweis, wie diesen aufrichtigen Aktvisten geholfen werden kann. Deutsche stehen in den ersten Reihen und halten den Kopf hin und hinter ihnen sollen Deutsche stehen, die treu und zuverlässig sind.
Kritiker und Teilnehmer an Demos werden Sachbechädigungen zugefügt, Bücher boykottiert, Entlassungen, Berufsverbote und das Schimmste schwere körperliche Verletzungen, wie bei einem Ronny. Da hat einpozent auch schon geholfen.
Danke schön, an allen deutschen Mitstreitern.
Das sind die deutschen Helden.

Der_Jürgen

29. August 2016 15:36

Es gibt Situationen, in denen sich in aller Klarheit erweist, wer Freund (oder zumindest Verbündeter) und wer Feind ist. Eine solche Situation liegt im Falle der identitären Aktion am Brandenburger Tor vor. Hier scheidet sich die Spreu vom Weizen.

Neben der sehr realen Kriegsgefahr ist die Flut die existentiellste Bedrohung für Deutschland. Die Identitären haben in Berlin ein klares Zeichen gesetzt; sie handeln und sprechen für all jene, denen das Schicksal Deutschlands nicht gleichgültig ist, und gehen damit ein gewisses Risiko ein, denn der beruflichen Karriere sind solche Aktionen unter dem gegenwärtigen Regime nicht förderlich, und ob die ersehnte Wende tatsächlich eintreffen wird, weiss keiner von uns. Sich als "Patrioten" oder "Konservativen" zu bezeichnen und sich zugleich mit beckmesserischen Argumenten von diesen beherzten jungen Menschen zu distanzieren, ist schlicht widerlich.

Die gewundenen Formulierungen des Broderisten Tichy gehen mir auf die Nerven. Wer auf die Frage "Willst du, dass Deutschland überlebt?" mit "Ja, aber..." oder mit "Ja, sofern die Rechtsradikalen dadurch nicht erstarken" antwortet, soll sich zum Kuckuck scheren.

@Gebürtiger Hesse

Danke für den Hinweis auf die Totalkapitulation von Karlheinz Weissmann. Ich hoffe, Paulwitz und Hinz folgen dieser Linie nicht.

Einar von Vielen

29. August 2016 15:54

Sauberes Ding.

Dauerauftrag ist eingerichtet.

Gott mit uns.

Luise Werner

29. August 2016 16:20

Benzingeld für die Fahrt zu PEGIDA sparen und stattdessen der IB spenden?
Oder doch nach Dresden zu PEGIDA fahren?
Oder Fahren UND Spenden?
Genau !

Jeremias

29. August 2016 16:27

Seit dem Abgang von Lucke ist die JF etwas widerborstig. Ich verstehe sowieso nicht, warum man sich nach dem Führerprinzip , sich so klammernd an eine Person hängt. Besonders gehen mir Personen gegen den Strich, die Parteien, Vereine, Gemeinschaften für sich nutzen. Bei Lucke habe ich nach kurzer Zeit, und dann mit Henkel verstärkt, bemerkt, daß er die AfD als sein Werkzeug betrachtete. Das ist auch sein Problem mit ALFA. Und das MdEP-Mandat wird er sowieso dann wieder los sein. Und das erfreut mich mit Genugtuung. Wenn das EP voll mit solchen Leuten ist, soll das EP untergehen. Es ist sowieso nur eine Farce.

Ulex

29. August 2016 16:41

Vielleicht sollte man überlegen auszuloben wie man auch anonym spenden kann? Dürfte ja vielleicht den ein oder anderen geben der nicht in Gefahr laufen möchte "ertappt" zu werden. Ich erinnert mich an die Zeiten wo ich noch Parteipolitik gemacht hab an den ein oder anderen wwltkreigsveteranen der einem nach der Veranstaltung 100 Mark zusteckte mit der Bemerkung "aber nichts meiner Frau sagen" :-)

Insofern und auch wenn man kein Geld mit der Post verschicken sollte - wenn man Geld per Einschreiben nach schnellroda an ne gewisse Adresse schickt mit dem Vermerk "für ein Prozent" käme dies vermutlich der Sache zugute, oder?

Bitcoins hingegen nehmt ihr noch nicht, oder?

donna_alta

29. August 2016 17:02

Ich verneige mich vor der mutigen Kreativität der IB. Gänsehaut pur. Spende folgt.

Maxx

29. August 2016 17:18

Gefällt mir. Coole Aktion. "Sichere Grenzen - sichere Zukunft." Ist der kleinste gemeinsame Nenner. Die Jungs haben das Herz am rechten Fleck. Wichtig: Jeder kann (abgesehen von einer Spende) auch selbst etwas tun! Damit wir überhaupt eine Zukunft haben. An seinem Platz. Niemand muss sich verstecken. Ausschwärmen und ausstrahlen. Auch kleine Dinge entfalten eine Wirkung: die Leute wissen lassen, wie man denkt. Es ist nichts Falsches an dem, was wir wollen. Sei crazy, sei trendy, sei deutsch!

Herzog Senjarin

29. August 2016 17:28

@ Ein gebürtiger Hesse

Ob Herr Stein damit wirklich so falsch fährt?
G.K. nannte seinen Verlag im Videoschnipsel,
der es jüngst von einer Aussprache mit Schnellrodaern
auf den Bildschirm schaffte sowie in der zugehörigen
Einladung "konservativ" statt "rechts". Persönlich finde
ich es schade, aber die zweitgenannte Selbstverortung
scheint doch ein Klotz am Bein zu sein, den sich ohnehin
schwer Tragende nach Möglichkeit (und die besteht durchaus)
in der breiten Öffentlichkeit schenken könnten.
Andere Länder, anders lautende Selbstverortungen:
"Dark Enlightenment" würde mir imponieren,
"aber es ist Deutschland hier".

M. L.: "Dark Enlightenment" ist ein Oxymoron, und alles, wo "dark" drinnen vorkommmt, hat schon von
vornherein nur einen geringen oder sehr spezifischen Appeal.

Horst

29. August 2016 17:36

Nun hat die JF auch berichtet, sogar in Form eines Interwievs mit einem der Aktivisten:
https://jungefreiheit.de/debatte/interview/2016/viele-passanten-haben-uns-applaudiert/

Damit ist dann auch die Frage nach dem Wahrheitsgehalt der Meldungen über angeblich spontane "Nazis raus" Rufe - erwartungsgemäß negativ - geklärt.

Mike Stronglin

29. August 2016 18:07

Immerhin durfte sich mittlerweile der JF-Volontär mit einem der Initiatoren der Aktion unterhalten: "Die kleine Ordnung brechen, um die große zu retten".

Das Interview: https://jungefreiheit.de/debatte/interview/2016/viele-passanten-haben-uns-applaudiert/

Monika

29. August 2016 18:52

Danke an die Junge Freiheit.
Für das Interview mit dem Aktivisten.
Kommt sehr sympathisch rüber.
Jetzt noch ein Kommentar von Thorsten Hinz.
Und dann hört auf euch zu kappeln...

Patriotische Grüße
Spende wurde von meinem Finanzminister genehmigt !
Er ist kein Schwabe...?

herbstlicht

29. August 2016 19:10

Weil ich meine, unter den obigen Kommentaren neue Namen zu sehen: sollten wir nicht versuchen, bei dieser Gelegenheit auch neue SiN-Leser zu gewinnen?

Wenn ich als Google-Suche eingebe

ib brandenburger tor

dann sehe ich auf der ersten Seite von Ergebnissen als bekannte Websites "unserer Szene" Zuerst und PI-News; SiN kommt dann auf der Dritten.

Möglicherweise können wir SiN mit auf die erste Seite bringen, wenn viele von uns nach einer solchen Anfrage --- verwende jeder den Text, welchen er bei wirklicher Suche verwenden würde --- als erstes den Artikel bei SiN auswählen --- der Algorithmus der Suchmaschine dürfte daraus "schließen", das SiN einen besonders nützlichen Artikel anbietet.

E.

29. August 2016 19:24

Gerne eine Überweisung mit dem Stichwort rausgeschickt. Kann auch mehr als ein Prozent sein:)

Herzog Senjarin

29. August 2016 20:01

@ M.L.

Richtungsweisende Parolen oder Standortbestimmungen in Oxymora zu kleiden, das verfängt in Deutschland anscheinend. Zumindest hört man von der sozialen Marktwirtschaft nur in höchsten Tönen reden, mittlerweile selbst durch Frau Wagenknecht.
Was "Dark" angeht, liegen Sie wohl richtig mit genereller Skepsis. Allerdings gewichte ich auch dieses vielgeschundene Versatzstück immer wieder neu und speziell anhand der Leute, die es gerade in Bezug auf sich selbst gebrauchen.

Oder, wie Harald Schmidt mal der ZEIT sagte:

Auf diese Weise sparen Sie unglaublich viel Zeit. Ich habe kürzlich im Klappentext eines Buches ein Zitat von Jorge Luis Borges gelesen, darin hieß es: Und wenn ich nochmal von vorne anfangen könnte, würde ich versuchen, weniger perfekt zu sein. Ich würde von März bis Oktober barfuß gehen, viel in Flüssen schwimmen und vor allem mit Kindern spielen. Darum geht es, das ist es eigentlich. Allerdings kommt es darauf an, wer einen solchen Satz formuliert. Hätte ihn, sagen wir mal, Claudia Roth gesagt, hätte ich ihn ihr womöglich um die Ohren gehauen.

Ihnen würde man es sicher nicht um die Ohren hauen, wenn Sie die Zugehörigkeit zum "Dark Enlightenment" für sich reklamierten. Das Schlagwort selbst würde dies aber auch nicht besser machen.

M.L.: Ich halte es für einen Mißgriff, und lange hat es sich ja auch nicht im Trend gehalten, genausowenig wie "Neo-reactionary"...

Ansgar

29. August 2016 21:26

Es gibt jetzt zwei Wahlen: MVP und Berlin. Wenn MVP gewonnen wird ist auch Berlin im Sack, Bandwagon. Danach ist erst mal wieder ein 3/4 Jahr Ruhe ohne Wahl. Darum muss jetzt ein deutliches Signal in MVP gesendet werden. Von MVP und Berlin kann die Kanzlerinnendämmerung ausgehen.

Die Idee zur Nutzung popkultureller Schema ist frisch, und gottlob nicht alternativlos.

Ironischerweise sieht man heute die autoritäre Persönlichkeit am Werk gegen die Rechte. Heute kann man mit Adorno die Rechte verteidigen gegen eine gefärbte Berichterstattung mit doppelten Standards.
https://www.youtube.com/watch?v=Olj4BAOzrxc

Solution

29. August 2016 21:35

Spenden kann jeder. Notfalls anonym per Brief mit einem Schein.
Ich spende Einprozent von Anfang an monatlich.
Sonderspende kommt.

Ein gebürtiger Hesse

29. August 2016 22:36

@ Herzog Senjarin

Ohne eine weitere Diskussion über das Für und Wider des Rechtsbegriffs (ha!) anstoßen zu wolllen - für ein konservatives Medium ist es geradezu eine moralische Pflicht, sowohl gegenüber dem Begriff wie denen, die sich selbst mit ihm beschreiben, OFFENSIV TOLERANT zu sein. Zumindest das. Ansonsten arbeitet das Medium nur weiter der Verfemung des Begriffs zu oder trägt jedenfalls zu wenig davon ab. Wo kommen wir denn hin, wenn die Entdämonisierung der Rechten, die seitens der Linken zu geschehen hat, von Konservativen noch erschwert wird?

Winston Smith 78699

29. August 2016 23:36

@ Ansgar

Innigsten Dank für den Teddy - auch ich bin überzeugt, dass er auf der Seite der IB stünde; nur nehme ich zugleich an, daß er den "Verneigungen" (s.o.) gegenüber einer fremden Kreativität entgegenhalten würde, dass eine solche Form von Aktion nicht als Kunstwerk konsumierbar ist - ganz und gar nicht, auch nicht kritisch - , sonden fast ausschließlich einen Aufruf darstellt, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Wer dies nicht täte, hätte die Symbolhandlung der Aktivisten ganz mißverstanden. Die vermeintlich initiale (und dem insgersamt guten Video gemäß auch zentrale) Studie über die autoritäre Persönlichkeit steht unter Kritik hinsichtlich ihrer Wissenschaftlichekeit- aber das trifft ja nicht Adornos ganz eigenständige Folgerungen, denn diese gehen weit darüber hinaus und greifen auch auf seine weiter - weitest - zurückreichende Ästhetik zurück. In der ästhetischen Theorie, in den Überlegungen zu Beethoven und sogar noch in den "schönen Stellen" erlebt man einen für mein Empfinden leidenschaftlicheren, wahrhafteren TWA, den man nicht schlicht, wie auf manchen Plakaten, als Silhouette in einen "Kulturmarxismus" einordnen kann, ohne sich selbst der möglichen tiefen Erlebnisse entlang an seinen so wilden wie friedlichen und immer überraschenden Auffassungen zur Kunst zu begeben.

Eine andere Frage: sollte MV schiefgehen, was wäre dann zu tun?

Willkommenskulturlos

29. August 2016 23:50

VORSCHLAG:

GEZ nicht an Lügenpropaganda-Staatsmedien bezahlen,
sondern an EinProzent überweisen.

So hat man den doppelten Nutzen.

VORSCHLAG für IB:
Schwarze Burkas anziehen und sich mit Koran-Versen über Behandlung der Ungläubige vor dem Brandenburger Tor stellen.

So seid ihr in der Bunten Republik unantatsbar.

Winston Smith 78699

30. August 2016 00:21

@ Ein gebürtiger Hesse

... für ein konservatives Medium ist es geradezu eine moralische Pflicht, sowohl gegenüber dem Begriff wie denen, die sich selbst mit ihm beschreiben, OFFENSIV TOLERANT zu sein

Verhalten nicht insgeheim SIN und alle, die hier kommentieren, sich wie romantische Stereotype vom "linken Idealisten"? Die einen lassen die zwar generell moderierte, im Ergebnis aber freieste und toleranteste Diskussion im Land zu, die anderen investieren ihre Bildung und Geisteskraft freiwillig und unentgeltlich für eine gemeinsame, hohe Sache, für Werte einer über ihren jeweiligen eigenen Kreise weit hinausreichenden Gemeinschaft - nicht zu eigenem Profit und schon gar nicht aus so erbärmlich aufs zuletzt Animalische verengter Gier, wie sie das unwürdig, ja schäbig grabschende Geschacher um leblosen Materieschleim der beschämend käuflichen roten Garden derzeit ja offenlegt, dieser dem Anschein nach verlorensten Straßenhuren der Geschichte, die sich wirklich noch mit jedem eiterschwärig fiesen Bonzen einlassen, so dieser ihnen letzlich nur verächtlich ein buntes Papier in jenen blutigen Spontanzeugungsdreck wirft, den benebelt im Fieberwahn ihrer Seuche als Heimstatt anzunehmen und gar noch scheußlich versaut als Giftlust zu besingen ihnen die geilen Megaphone großen Verblendung lehren.

herbstlicht

30. August 2016 07:37

Habe den Eindruck, mein Vorschlag funktioniert im Grund; allerdings fehlte "die Masse".

Gestern sah ich SiN zunächst auf etwa Platz 26, um ca. 22:00 auf Platz 18, jetzt gerade auf Platz 21.

BTW: "mehrmals anklicken" nützt wahrscheinlich garnichts; so leicht lassen sich die nicht narren.

Meier Pirmin

30. August 2016 08:02

PS II: Um es zusammenzufassen: die Identitären sind die Linken unter den Rechten, das sieht man nicht bloss ihrer Fahne an, sondern es ergibt sich aus der Neigung zum gleichmacherischen Egalitarismus, der im Begriff "Identitäre" miteingeschlossen ist.

M.L.: Quark!

Dies schliesst nicht aus, dass diese Gruppe am vorigen Samstag mutmasslich ihre bisher am deutlichsten wahrnehmbare historische Stunde hatte.

Götz Kubitschek

30. August 2016 09:09

danke! schluß!
gruß! gk

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