Sezession
22. Dezember 2016

Berlin und die innere Lage der Willkommensrepublik

Gastbeitrag / 31 Kommentare

 Als Teil einer Serie von Vorfällen, zu denen auch die Massenübergriffe in Köln Anfang 2016 oder der Mord an Maria L. in Freiburg gehören, hebt das Ereignis dabei schlaglichtartig jene Tendenzen hervor, die langfristig zu immer gravierenderen Konflikten und für Deutschland immer schwieriger zu bewältigenden Herausforderungen führen werden.

Vor dem Hintergrund des Anschlags wird zudem die fortschreitende Radikalisierung der Politik offener Grenzen und einer Willkommenskultur deutlich, die mittlerweile auch Tote bei der Verfolgung ihrer Ziele in Kauf nimmt und die Deutschen aktiv täuscht, was die ihnen zugemuteten Herausforderungen angeht.

Zudem wird deutlich, daß die politische Führung Deutschlands nicht über den Willen verfügt, Entscheidungen im Sinne des Gemeinwohls zu treffen und die von ihr getroffenen Fehlentscheidungen angesichts ihrer Folgen zu korrigieren.

Nachdem frühere Behauptungen, wonach die ins Land geholten Schutzsuchenden als Fachkräfte eine Bereicherung für das Land und seine Menschen darstellten und kulturelle Unterschiede für das Zusammenleben keine größeren Konsequenzen hätten, durch den Gang der Ereignisse bereits widerlegt wurden, sind die Handelnden zu Versuchen übergegangen, eine Debatte über das Geschehen zu verhindern.

Im Zusammenhang mit dem Anschlag wird zunehmend deutlich, daß die Politik die Kontrolle über die Folgen von Grenzöffnung und Masseneinwanderung verloren hat. Aus dem Umfeld von Innenpolitikern ist zu hören, daß diese nur noch als Getriebene agieren würden, denen es vor allem darum ginge, die Umfragewerte bis zur Bundestagswahl 2017 nicht unter das zum Machterhalt erforderliche Minimum fallen zu lassen.

Maßnahmen zur Reduzierung des Terrorismusrisikos würden vor allem unter dem Aspekt der Furcht eines weiteren Erstarkens der AfD diskutiert, und eine langfristige Planung fände nicht mehr statt. Die zunehmend sichtbar werdenden Folgen der im Sommer 2015 gefallenen Entscheidungen hätten die meisten Innenpolitiker unerwartet getroffen.

Man verstehe die Vorgänge größtenteils nicht und habe auch keine Antworten auf sie jenseits der taktisch-operativen Ebene. Eine grundsätzliche Korrektur sei zudem deshalb nicht zu erwarten, weil den Verantwortlichen bewußt sei, daß diese einen vollständigen Offenbarungseid bedeuten würde.

Das von der Bundeskanzlerin aufgebaute System des Machterhaltes funktioniere jedoch weiterhin effektiv. Gestützt auf beliebig erweiterbare Koalitionen und ohne relevante parteiinterne Herausforderer werde sie voraussichtlich auch nach 2017 weiterregieren können.

Da sich Erwartungen einiger Beobachter bislang nicht bestätigten, die davon ausgingen, daß nach einem größeren Anschlag in Deutschland solche Herausforderer doch noch hervortreten würden, funktioniert das System Merkel möglicherweise sogar noch besser als erwartet, zumindest was seine eigene Kontinuität angeht.

Der Anschlag widerlegt offensichtlich falsche Darstellungen der Lage in Deutschland im Zusammenhang mit Grenzöffnung und Massenzuwanderung. Die noch vor wenigen Wochen durch die Bundesregierung vorgebrachten Behauptungen etwa, daß ihre Entscheidungen das Terrorismusrisiko in Deutschland nicht erhöht hätten und die Sicherheit der Deutschen in jedem Fall gewährleistet sei, werden nun deutlich als Täuschung der Öffentlichkeit erkennbar.

Auch die Darstellung der Bundeskanzlerin, die nach dem Anschlag in Berlin von einer „unbegreiflichen Tat“ sprach, dürfte von den meisten Beobachtern des Geschehens angesichts der Tatsache, daß Sicherheitsexperten seit langem vor dem in Berlin eingetretenen Szenario gewarnt haben, als offensichtlich unglaubwürdig erkannt werden.

Daß überhaupt zu solchen selbst für Laien als unwahr erkennbaren Darstellungen gegriffen wird, ist möglicherweise auch ein Indikator für den Druck, unter dem die politisch Verantwortlichen mittlerweile agieren.

Der Anschlag und die Reaktionen darauf legen offen, daß die Vertreter der Politik offener Grenzen zur Durchsetzung ihrer Ziele und zum Erhalt ihrer politischen Macht bereit sind, auch Tote in Kauf zu nehmen.

Um die Illusion einer erfolgreichen Willkommenskultur wenigstens bis zur nächsten Bundestagswahl aufrechtzuerhalten, setzt man die Deutschen und Europa bewußt hohen Risiken aus, die bekannt sind und durch Schließung bekannter Schwachstellen abzuwenden wären. Die dafür erforderlichen Maßnahmen werden jedoch unterlassen und stattdessen Risiken durch neue, ebenfalls kontraproduktive Maßnahmen weiter erhöht.

Eine mittlerweile dreistellige Zahl von Menschen in Europa bezahlte dafür bereits mit ihrem Leben, und der Anschlag in Berlin wird nicht der letzte seiner Art sein.

Willkommenskultur und Grenzöffnung offenbaren sich vor diesem Hintergrund als strukturell gegen das Gemeinwohl gerichtete Vorhaben, die zum immer größeren Schaden für Deutschland vorangetrieben werden. Auch nach dem Anschlag von Berlin sind die Bundesregierung und ihre Unterstützer zudem erklärtermaßen nicht dazu bereit, die Entscheidungen zu revidieren, welche die Anschläge ermöglicht haben.

Indem die politisch Verantwortlichem nach dem Anschlag vor allem jene angreifen, die seit langem zutreffend vor dem jetzt Eingetretenen gewarnt haben und vergeblich Maßnahmen zur Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit und des Rechtsstaates forderten, betreiben sie eine für auf Volkssouveränität gestützte Gesellschaften beispiellose Entsolidarisierung mit dem eigenen Volk.

In diesem Sinne hatte die Bundeskanzlerin schon nach früheren Anschlägen ihre Solidarität gegenüber irregulären Migranten betont, während sie die Sicherheitsinteressen der Deutschen meist als Ausdruck unbegründeter Ängste oder Ressentiments abtat. Was die vollständige Verweigerung der Verantwortung gegenüber dem eigenen Volk seitens großer Teile der politischen und gesellschaftlichen Eliten der Bundesrepublik angeht, beobachtete der israelisch-amerikanische Publizist Tuvia Tenenbom:

Offen gesagt kann ich mich nur schwer erinnern, wann ich das letzte Mal davon gehört hätte, wie die Gutmenschen, die die Muslime lieben, nur halb so viel Liebe für ihre Mitbürger gezeigt hätten, die zufälligerweise Christen sind.

Immer wieder behinderten Teile der Bundesregierung und der an ihr beteiligten Parteien in den vergangenen Monaten aktiv Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, hatte noch im November etwa das Vorgehen von Sicherheitsbehörden gegen militante Islamisten in Deutschland als unangemessen hart verurteilt.

In einem zuvor unter der Verantwortung von Özuguz veröffentlichen Integrationsbericht wurden zudem migrationsbedingte Herausforderungen wie etwa islamistischer Terrorismus und die Präsenz damit verbundener islamischer Strömungen in Deutschland verschwiegen, während die „Islamfeindlichkeit“ der Deutschen als Problem in den Vordergrund gestellt wurde.

Auch führende Vertreter der SPD hatten unmittelbar vor dem Anschlag in Berlin die rechtstaatlich vorgesehene Rückführung abgelehnter, häufig als Straftäter in Erscheinung getretener Asylbewerber nach Afghanistan abgelehnt und dabei deutlich gemacht, daß sie die Sicherheitsinteressen der Deutschen gegenüber den Forderungen der Rückzuführenden als nachrangig betrachten.

Nach dem Mord an Maria L. in Freiburg, der ebenfalls eine Folge islam- und migrationsbezogener Herausforderungen ist, hatten zudem alle im Bundestag vertretenen Parteien im Bundestag geschlossen erklärt, daß sie aus dem Vorfall keine anderen Schlußfolgerungen zu ziehen bereit wären als verstärkt gegen Kritik an der Politik offener Grenzen vorgehen zu wollen.

Jeglicher Zusammenhang zwischen dieser Politik und der Präsenz feindselig agierender Migranten und alle diesbezüglich zu beobachtenden kulturellen Muster wurden von den Parteien abgestritten und Forderungen nach entsprechenden Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung kategorisch abgelehnt.

Schon nach den Anschlägen im Sommer dieses Jahres wurde seitens Politik und Medien vor allem die Sorge betont, daß Anschläge zu kritischen Fragen führen oder die Ablehnung von irregulärer Migration verstärken könnten. Berechtigte Warnungen und Sorgen wurden als „Phantomschmerzen“ und Ausdruck von „Selbstmitleid“ abgetan, wie es etwa der frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Wolfgang Huber, noch kurz vor dem Anschlag in Berlin tat.

Auch nach dem Anschlag fanden Vertreter des regierungsnahen Protestantismus kein einziges kritisches Wort, was den islamischen Bezug der Taten anging. Stattdessen verurteilte man „Beleidigungen gegenüber der Bundeskanzlerin und der Politik unserer Regierung“, als die man Kritik an den politisch Verantwortlichen pauschal darstellte.

Nach dem Anschlag in Berlin fiel zudem auf, daß so gut wie keine Informationen über die Opfer zu finden sind. Offenbar wird versucht, diesen kein öffentliches Gesicht zu geben, um eine Identifikation der Deutschen mit ihnen zu verhindern.


 Gastbeitrag

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Kommentare (31)

Dr. K.
22. Dezember 2016 11:46

Der Attentäter von Berlin war zuvor wegen schwerster Verbrechen in Tunesien und Italien in Haft.

Der Mörder von Freiburg saß zuvor in Griechenland wegen Vergewaltigung ein.

Überall auf der Welt öffnen die Behörden die Gefängnisse, entlassen die Schwerstkriminellen und schicken sie weiter nach Deutschland, wohin Frau Merkel die Völker der Welt gerufen und eingeladen hat.

So wird das deutsche Volk den Mördern und Vergewaltigern aus aller Herren Länder bewusst und absichtlich als Opfer dargeboten.

Noch nie in der Geschichte war wohl ein Volk von seiner eigenen Regierung so rettungslos verlassen wie in diesen Tagen das deutsche Volk.

 

Großstadtpauker
22. Dezember 2016 12:25

die sog. "antifa" feiert auf ihren konspirativen Seiten die Mörder von Paris und Berlin als "erforderliches , revolutionäres Subjekt" - da auch BKA und vs hier mitlesen mein dringender Rat an die Ermittlungbehörden : kümmert euch um die Linksbourgeoisie .

 

Der linksterrorstisch-bürgerliche Komplex lebt in B-Mitte und Göttingen - ambitionierte IT -Leute können die Autoren bestimmter linksterroristischer Internetseiten bis auf 2000 m genau orten . Frage : warum werden linksterroristische Gefährer ( Mitarbeiter bestimmter geisteswissenschaftlicher Fakultäten ) nicht verhaftet ? 

 

Arminius Arndt
22. Dezember 2016 12:36

"Nach dem Anschlag in Berlin fiel zudem auf, daß so gut wie keine Informationen über die Opfer zu finden sind. Offenbar wird versucht, diesen kein öffentliches Gesicht zu geben, um eine Identifikation der Deutschen mit ihnen zu verhindern."

Nun ja, dass kann ausnahmesweise mal tatsächlich praktische Gründe oder Widerwillen von Angehörigen als Ursachen haben etc.

Habe mich mit Leuten aus Berlin unterhalten und die meinten, dass sie davon ausgehen, dass vermutlich viele Touristen unter den Opfern gewesen sein könnten, da dieser Weihnachtsmarkt in unmittelbarer Nähe zu großen Hotels ist und der normale Berliner nicht unbedingt unter der Woche gerade diesen Weihnachtsmarkt besucht.

Der polnische Lastwagenfahrer wurde in den Medien immerhin schon gewürdigt.

Dies alles nur als Anmerkung, nicht aber als Kritik zu diesem Beitrag, der die richtige Richtung aufweist.

Im Übrigen nähern wir uns türkischen Verhältnissen an. Dort wir mittlerweile jeder Terroranschlag ausgiebig dazu genutzt, gegen jedwede Opposition massiv vorzugehen, selbst wenn diese offenkundig nichts mit dem Anschlag zu tun hat. Im kleineren Stil findet das ja - wie der Artikel aufzeigt - nun auch bei uns statt.

In diesem Zusammenhang stellen sich einem natürlich auch noch ganz andere Fragen zu dem Attentat, dessen jetziger Hauptverdächtigter für die Tat ja offenbar mal wieder sehr gut bekannt bei Sicherheitsorganen und Geheimdiensten gewesen war.

Erik
22. Dezember 2016 12:39

Die Gewalt gegen Deutsche ist kein primär radikal-muslimisches Problem, sondern generell von kulturfremder, nicht-europäischer Einwanderung. Beispielsweise der Mörder von Maria, der der Hazara zugehörige Hussein K., war sicher alles andere als ein militanter Islamist. Auch bei der türkisch arabischen Ghettojugend, welche in mittlerweile jeder deutschen Großstadt ihr Unwesen treibt, handelt es sich keineswegs um sittenstrenge Islam-Hardliner. Will heißen: Die zunehmende Islamisierung ist zwar durchaus ein großes Problem, das Hauptproblem ist jedoch die nicht-europäische Einwanderung generell!

Morbrecht
22. Dezember 2016 12:46

@Erik

Hier sollte man m.E. zwischen dem Islam als Weltanschauung und dem Islam als kulturellem Faktor differenzieren. Der Mörder von Maria L. (ethnisch ein Ostasiate) war zwar wohl kein praktizierender Muslim im religiös-weltanschaulichen Sinne, aber in seinen Vorstellungen bzw. des Umgangs mit nichtmuslimischen  Frauen offenbar kulturell islamisch geprägt.  Diese Prägung mag dazu beigetragen haben, dass er als Ostasiate, die diesbezüglich allgemein kaum auffällig werden, zu einem Problem wurde. Anders ausgedrückt: Es liegt offenbar eher ein religiös-kulturelles  als ein ethnisches Problem vor.

Der_Jürgen
22. Dezember 2016 13:25

@Dr. K.

Ja, so ist es. Das deutsche Volk wird von seinem verbrecherischen Regime importierten Gewalttätern zum Frasse vorgeworfen. Im Vergleich zu diesen Individuen waren Ulbricht und Honecker Ehrenmänner.

Im März dieses - bald scheidenden - Jahres wies ich hier auf eine Broschüre des russischen Philosophen Gennadi Bondarew hin, die bald darauf unter dem Titel "Der Migrations-Tsunami" in deutscher Übersetzung erschien. Nach dem Terroranschlag in Berlin kam mir die These des Autors unwillkürlich wieder in den Sinn. Ohne mich mit ihr zu  identifizieren, gebe ich sie hier kurz wieder, da sie mir zumindest diskussionswürdig erscheint.

Bondarew geht davon aus, dass die Hintergrundmächte in zwei verfeindete Lager zerfallen, die Rechtsglobalisten mit den Jesuiten als Speerspitze und die Linksglobalisten (Freimaurer, Zionisten etc.). Gegenwärtig seien die Linken an der Macht, die seit vielen Jahrzehnten den politischen Diskurs bestimmten. Um sie zu stürzen und einen Systemwandel in die Wege zu leiten, würden sie, so Bondarew, zu einer irrsinnigen Politik verleitet, welche das gesamte linke und liberale Denken zur Karikatur verzerre und bei den Völkern tiefen Groll hervorrufe. Der Migrations-Tsunami sei sichtbarer Ausdruck dieser Strategie.

Was über den (wirklichen oder angeblichen) tunesischen Lastwagen-Mörder berichtet wird, ist mehr als seltsam. Er liess angeblich seinen Pass im Tatfahrzeug liegen (so wie einer der angeblichen Terroristen vom 11. September und einer der Charlie-Hebdo-Attentäter). Das ist allzu unglaubhaft.

Der Kerl soll acht  Pässe besessen haben und mehrfach als Delinquent in Erscheinung getreten sein. Wenn ein deutscher Bürger, der nicht gerade ein Antifant oder sonstiger Idiot ist, dies hört, schwillt ihm doch der Kamm, und er schimpft auf die "unfähige" Regierung. Liegt ein solcher Stimmungswandel etwa im Interesse des herrschenden antideutschen Kartells? Schwerlich.

Ich will hier keine unbewiesene Verschwörungstheorie verfechten; hierfür fehlen im Moment gesicherte Daten (im Fall des 11. September ist längst alles klar; im Fall von Charlie Hebdo bleiben immerhin bohrende Fragen offen). Die hier angeführten Bemerkungen mögen jedoch als Denkanstoss dienen.

Dietrich Stahl
22. Dezember 2016 13:39

@ Arminius Arndt. Im Führerhaus wurde ein Ausweispapier des Täters gefunden. Wie dämlich muß der sein bzw. für wie dämlich werden die Deutschen verkauft?

Täter terroristischer Anschläge scheinen es zu lieben, am Tatort ihre Ausweise zu hinterlassen. Bei "Normalkriminalität" ist so etwas die absolute Ausnahme. Beim Terrorismus fast die Regel. 911 - Paris - Nizza - und nun Berlin - das gleiche Muster: https://deutsch.rtcom/inland/44543-berliner-anschlag-drehbuch-ausweis-anschlag/

@ Morbrecht. Ihre Ausführungen grenzen an Sophisterei.

Entscheidend ist, daß die Täter "Flüchtlinge" sind,  von Mörkel hochverräterisch ins Land geholt.

Remigration!

 

 

Mitropa
22. Dezember 2016 13:48

Offen gesagt kann ich mich nur schwer erinnern, wann ich das letzte Mal davon gehört hätte, wie die Gutmenschen, die die Muslime lieben, nur halb so viel Liebe für ihre Mitbürger gezeigt hätten, die zufälligerweise Christen sind.

Ein sehr schönes Bsp dafür haben wir hier:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/anschlag-in-berlin-ich-kann-keine-angst-spueren-kommentar-a-1127054.html

Wie üblich an dieser Stelle, die Überlegung, was wohl gewesen wäre, wenn es diesen Artikel zu einem Brandanschlag auf ein Asylantenheim mit 12 Toten gegeben hätte? Der Shitstorm wäre wohl 3x um die komplette Welt geflutet.

Ich kann auch kein Umdenken bei den Gutmenschen hier erkennen, eher so einen typisch deutschen April 45  " auch wenn alles in Scherben fällt" Fanatismus.  Auf perverse Weise amüsant, das man die Speerspitze von denen, gerade in Berlin, auf den Gegendemos bewundern durfte.

Naja, mir hängt das inzwischen alles zum Hals raus und ich bin lieber draußen im Wald bei der roten Arbeit, als mich noch mit diesem Blödsinn und seinen Apologeten zu beschäftigen. Es wird geliefert, was eine kleine Minderheit bestellt hat und einer großen Mehrheit einfach egal war. Selbst schuld, kein Mitleid! Es geht alles seinen Weg.

Erik
22. Dezember 2016 13:52

Morbrecht / Nein, Herr Schmidt bezieht sich eingangs auf „militante Muslime“, zu welchen er in seiner Beispielaufzählung Hussein K. zählt. Er war aber, so scheint es zumindest, kein „militanter Muslim“. Dies macht das geschehene nicht besser, dennoch sollte differenziert werden und sich nicht ausschließlich auf die vermeintliche Islamisierung konzentriert werden. Die nicht-europäische Einwanderung, ob nun atheistisch oder muslimisch, ist das Problem!

Bran
22. Dezember 2016 14:00

Morbrecht: Ohne hier übermässig klugscheissern zu wollen, ist der Mörder von Maria L. KEIN Ostasiate sondern Afghane, was an der Scheidelinie zwischen Zentral- und Südasien liegt.

deutscheridentitärer
22. Dezember 2016 14:30

"Naja, mir hängt das inzwischen alles zum Hals raus und ich bin lieber draußen im Wald bei der roten Arbeit, als mich noch mit diesem Blödsinn und seinen Apologeten zu beschäftigen. Es wird geliefert, was eine kleine Minderheit bestellt hat und einer großen Mehrheit einfach egal war. Selbst schuld, kein Mitleid! Es geht alles seinen Weg."

Exakt so geht es mir auch.

"Ich kann auch kein Umdenken bei den Gutmenschen hier erkennen, eher so einen typisch deutschen April 45  " auch wenn alles in Scherben fällt" Fanatismus. "

Auch das deckt sich mit meinen Beobachtungen.

Trotzdem bin ich auf eine gewisse Weise optimistisch. Es wird sicher wieder besser werden, wir sind an der Talsohle ist nun erreicht bzw. wahrscheinlich schon hinter uns.

Hartwig aus LG8
22. Dezember 2016 14:52

Herr T. Schmidt, Dank Ihnen für diesen guten zusammenfassenden Beitrag. Ich sehe es dennoch nicht ganz so pessimistisch wie Sie. Ich glaube, dass sich Deutschland einem sich abzeichnenden Trend im Ausland nicht dauerhaft entziehen kann; auch wenn die Deutschen jetzt explizit dazu aufgerufen werden:

https://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-amerika/kuenftiger-praesident-trump-die-deutschen-sollten-keine-angst-haben-14587406.html

(was in diesem Fall ein verdammt lautes Pfeifen im Walde ist)

Ich will nicht darauf wetten, aber was wird passieren, falls Frankreich im nächsten Jahr "fällt"?

Deutschland wird wohl gewiss zu den letzten gehören, sofern die Wirtschaft am Dampfen bleibt. Die Verteilungsmasse ist scheinbar immer noch immens und wird perviderweise genutzt, um uns geradezu einzuschläfern. Aber auch das wird ein Ende finden.

Grundsätzlich, was das BigPicture betrifft, sind Ihre Annahmen allerdings die Wahrscheinlichsten.

Morbrecht
22. Dezember 2016 15:01

@Erik

Ich formuliere es noch einmal anders: Vermuten Sie, dass der Mörder von Maria L. oder der Mob von Köln auch dann so gehandelt hätten, wenn sie in ihrem Blick auf europäische Frauen statt in von der islamischen Kultur Afghanistans oder Nordafrikas durch den oberbayerischen Katholizismus geformt worden wären?

 Oder nocheinmal anders gesagt: Warum fallen christliche Maroniten aus dem Libanon oder Kopten aus Ägypten im Gegensatz zu muslimischen Migranten aus diesen Ländern kaum durch Probleme auf, obwohl sie regional abhängig zahlenmäßig keinesfalls unbedeutend präsent sind?

Wenn es sich primär um eine Frage der Abstammung handeln würde, müssten die Muster gleich sein, was sie aber nicht sind.  Ein anderer Faktor muss daher m.E. wichtiger sein als Abstammung, um das Verhalten auf kollektiver Ebene zu erklären.

Erik
22. Dezember 2016 15:50

Morbrecht / Die islamische Prägung ist ein Problem, durchaus. Dennoch liegen mir keine Statistiken vor, aus welchen eindeutig hervorgeht, welcher Konfession die Flüchtlinge sind, die hier herumpöbeln, Straftaten begehen und Frauen vergewaltigen. Ich weiß also nicht, ob diese Herrschaften konfessionslos, christlich oder muslimisch sind. Ich gehe jedoch auch davon aus, dass Muslime, bzw. durch den Islam geprägte Personen, den Löwenanteil stellen. Aber nochmal: Für mich ist die nicht-europäische Einwanderung das Kernproblem, hier fallen ja auch die ganzen muslimische geprägten Personen drunter. Aber eben nicht nur, und das ist der Unterschied zur reinen Islamkritik.

Richard Meißner
22. Dezember 2016 15:51

@ Morbrecht

Von den von Ihnen genannten Gruppen weiß ich nichts. Wohl aber weiß ich, dass in einer meiner Heimatstadt nahe gelegenen Stadt christliche Aramäer die kriminelle Szene kontrollieren, inklusive Türsteherszene und Bordellen. In meiner Heimatstadt fiel diese Klientel negativ auf durch Massenschlägereien in Diskotheken bei denen die Polizei rabiat angegriffen wurden. Unterschiede zum Verhalten moslemischer Clans sind bei dieser Gruppe nicht zu erkennen.

Vielleicht sollten Sie sich von der Vorstellung lösen, dass die Religion für die Mehrheit der Menschen die Rolle hat, die sie für Sie einnimmt. Der Primitive befolgt Rituale um sich abzusichern und achtet den Pfaffen aus Furcht vor dem Höllenfeuer, damit hat es sich dann aber in der Regel schon.

Auch Zigeuner-Sippen und die Mafia sind ja voll mit gläubigen Kreuzträgern und verhalten sich trotzdem, wie sie sich eben verhalten.

Leofric
22. Dezember 2016 16:08

Es mag seltsam klingen, gerade angesichts dieses Anschlages, aber diese historisch beispiellose Massenzuwanderung läuft insgesamt dennoch erstaunlich friedlich ab und ohne die geringste Gegenwehr. Was natürlich vor allem daran liegt, dass man von der überalterten, pazifizistischen, einheimischen Bevölkerung absolut nichts zu befürchten hat. 

Nero
22. Dezember 2016 16:22

@ Morbrecht

 

Sie liegen falsch mit Ihrer Einschätzung. Migranten aus Vorderasien, Afrika usw. sind krimineller als die zentraleuropäische Vergleichsgruppe. Türken die seit der dritten Generation hier leben, sind ihrer Theorie nach kulturell den deutschen Einflüssen ausgesetzt. Trotzdem sind sie in jeder Hinsicht auffälliger. Dürfte gemäß Ihrer These ja nicht passieren. Warum also, haben wir immernoch Probleme mit Einwanderern die wie ihre Eltern hier geboren und aufgewachsen sind?  

Ihre These mit der Kultur ist nicht haltbar. Das Verhalten auf die Ethnie zurückzuführen halte ich für wesentlich realistischer. 

 

Dann zu Ihrer Aussage, christliche Migranten aus dem nahen Osten würden kaum negativ auffallen. Ich wohne in der nähe einer syrisch-orthodoxen Kirche. Mein erster Kontakt mit diesen Leuten war so, als ob ich es mit einer Bande wild gewordener Türken zu tun hätte. Ich konnte keine Unterschied feststellen ob christlich oder nicht. Die haben die Grundstücke um die Kirche herum aufgekauft und sie mit Verbotsschildern befplastert: Einfahrt verboten! Umdrehen (sic!) verboten! Wenden verboten! Alles verboten. Die benehmen sich genaus separatistisch wie die moslemischen Protagonisten. Gemäßt Ihrer Aussage müsste Mexiko ein super Land sein. Alles Christen. Folglich herrscht dort pure Nächstenliebe und das Paradies auf Erden. Mitnichten: höchst kriminelle Gesellschaft, sehr brutal und asozial. Multi-Kulti eben. 

Natürlich spiel die Erziehung in und durch eine Kultur eine Rolle, aber diese völlige Missachtung der Herkunft, und so zu tun als hätte das nur marginale Einflüsse, das ist einfach falsch Morbrecht. Ich führte das ja aus mit Mexiko. Ich würde mich auf eine Antwort freuen.

@ Alle

Nachdem was ich lesen musste, wie man mit der Identitären Bewegung vor dem CDU Büro umgesprungen ist, kann ich nur sagen, dass ich extrem enttäuscht bin von unserer Polizei. Leider muss ich erkennen, dass die Polizei nicht auf unserer Seite ist. Wo sind die deutschen Generäle? Wo ist das Offizierkorps? 

Ich bin kein gläubiger Mensch, nachdem die Reaktion in meinem Umfeld auf diese Kriegserklärung in Berlin faktisch Null war, glaube ich wirklich dass nur noch ein Gott uns retten kann.

Morbrecht
22. Dezember 2016 16:54

@Nero

Es gibt entsprechende Studien meines Wissens nach für die USA, wo der Großteil der dort lebenden Araber (anders als in Europa) ägyptische und libanesische Christen sind, die sich in diversen Statistiken aber deutlich von muslimischen Arabern unterscheiden. Wenn ich mich richtig erinnere, liegen Araber in den USA was Bildung und Einkommen angeht über und was Kriminalität angeht unter dem Bevölkerungsdurchschnitt. Orte, an denen sich muslimische Araber konzentriert angesiedelt haben (ich erinnere mich an den Namen Dearborn), scheinen hingegen sehr ähnliche Probleme zu haben wie die Orte mit hoher Konzentration entsprechender Ansiedlung in Europa.

Ich wollte damit nicht sagen, dass christlicher kultureller Einfluss ein Utopia herstellt und muslimischer Einfluss nur Chaos erzeugt und Abstammung keinerlei Auswirkungen auf kollektives Verhalten habe. Ich finde es aber auffällig, dass muslimische Salafisten im Nahen Osten und Kulturmuslime auf der Kölner Domplatte auffallend ähnliche Verhaltensweisen gegenüber nichtmuslimischen Frauen zeigen, die von (Kultur-) Christen ähnlicher Abstammung eben nicht bekannt sind.

Kulturmuslime und Kulturchristen muss man dabei sicherlich noch von gläubigen Anhängern der jeweiligen Religion unterscheiden. Hier sind die Auswirkungen des Glaubens auf das Verhalten aber noch gravierender als im Fall der nur kulturellen Prägung. Zu den wenigen funktionierenden multiethnischen Gemeinschaften zählen neben bestimmter Formung unterzogenen, durch gemeinsame Erfahrung gebundenen militärischen Strukturen (etwa in der Fremdenlegion) religiöse Strukturen, etwa bestimmte Orden. Diese multiethnischen militärischen oder religiösen Männerbünde dürfte es nicht geben bzw. sie dürften nicht erfolgreich sein, wenn es nicht Faktoren gäbe, die noch stärker als Abstammung Bindungs- und Prägewirkung entfalten würden. Damit will ich ausdrücklich nicht behaupten, dass Abstammung diese Wirkung nicht auch hätte.

Morbrecht
22. Dezember 2016 17:11

Oder um es in Form von Hypothesen zu formulieren:

1. Kollektive Identität beruht auf biologischen und geistigen Faktoren, wobei die geistigen Faktoren die biologischen transzendieren können.

2. Multiethnische Gemeinschaft ist bei Vorliegen einer geteilten, hinreichend wirkungsmächtigen geistigen Grundlage potentiell möglich, während multikulturelle Gemeinschaft unmöglich ist und es allenfalls temporäre multikulturelle Zweckgemeinschaften geben kann.

3. Westliche Gesellschaften verfügen nicht über ausreichend wirkungsmächtige geistige Grundlagen, die abstammungsmäßig Fremde assimilieren könnten, weshalb Abstammung in ihnen als Faktor in den Vordergrund tritt und langfristig (insbesondere bei Wegfall dessen, was sie als materielle Zweckgemeinschaft begründet) in Konflikten zerfallen lässt.

4. Eine Gesellschaft hingegen, die über die beschriebenen geistigen Grundlagen verfügt, könnte eine gewisse Zahl von dazu bereiten Fremden durchaus assimilieren.

5. In der gegenwärtigen Lage kommen mit Masse nicht assimilationsbereite ethnisch und kulturell Fremde in nicht assimilierbaren Zahlen ein Land, dass mangels entsprechender Kultur nicht assimilieren kann und auch nicht will, weshalb diese Zuwanderungsbewegung zu Konflikten führen wird.

Wotan
22. Dezember 2016 17:21

Auf der Arbeit habe ich mich geoutet, als rechts und das ich finde, daß gegen den Islam demonstriert werden sollten und gerade nicht für einen schwachsinigen "Zusammenhalt".

Voller Haß wurde mir von den Linken mit denen ich zusammenarbeiten muss, und die mich bislang für einen von ihnen gehalten hatten, vorgeworfen ich würde mich wie so ein AfD-Schwein anhören. Das wars dann wohl mit mobbingfreiem Arbeiten für mich.

Und das obwohl ich mich sehr moderat ausgedrückt hatte. Diese kranken irren Gutmenschen sind völlig geisteskrank. Sie werden auch dann noch an Multikulti festhalten wenn es sie selbst erwischt. Dann heißt es nur...Einzelfall.

Alles gegen ein politisches System, das ein ganzes Volk so massiv im Griff hat, das nicht einmal ein völlig einmaliger islamischer terroistischer Vorgang mit 12 Toten und zig-Schwerstverletzten die Angst der breiten Masse einreissen kann, dagegen auf die Straße zu gehen.

Aber okay, ich habe sehr wohl verstanden. Guckt man sich das an was so in Deutschland lief....in Berlin ein paar Hundert Rechte....in ein paar anderen deutschen Städte gab es ein paar Mini-Demos mit 20, 30 Mann, hier und da ein paar Sprühparolen und Aufkleber-Aktionen - und das wars.

Mehr ist das Leben von 12 Deutschen (oder hat es auch Ausländer erwischt?) nicht wert. Ein Volk von Angsthasen.
Angst vor dem System.
Angst vor der Antifa.
Angst vor Arbeitsplatzverlust.
Angst vor dem Islam.
Angst vor dem Gesehenwerden im Fernsehen, von Nachbarn und Kollegen.
Angst - Angst - Angst.

Kein Wort wer da verantwortlich war: Merkel durch die Grenzöffnung hat den Gewalt-Islam doch erst ins Land geholt.

Was für ein grenzdebiles Affentheather. Was für ein Untertanen- und Feiglingsgeist.
Aber auch was für ein Geist der Niedertracht gegenüber denjenigen die vielleicht ein bisschen weiter rechts stehen als man selbst aber zumindest in Berlin auch Gesicht gezeigt haben.
Aber Nase gerümpft....nein, mit denen wollen wir uns doch nicht gemein machen.

Oh mein Gott. Antifa und System und Islam können sich ganz beruhigt zurück lehnen. Dieses Volk ist von blanker Angst so sehr zerfressen, dass auch neue Massenvergewaltigungen, neue Terroratacken mit Hunderten Toten oder sonst was diese Feiglinge und Heuchler nicht auf die Straße bringen werden.

Und auch die AfD...von ganz wenigen Ausnahmen wie Höcke und Gauland abgesehen ist von Angst zerfressen. Ich bin so masslos enttäsucht, was diese staatliche Repression für ein Duckmäuservolk herangezüchtet hat.

Nein, kein Gott rettet uns....nur wir allein könnenh das hinkriegen. Wahlen werden ohnehin nichts ändern. Hier müssen ganz andere Mittel ergriffen werden. Aber es wird natürlich gar nichts geschehen. Keine Bilder von den zerfetzten zerstampfen deutschen Kindern, auf die zumindest das polnische Fernsehen hinwies bei uns...nur Aleppo. Kein Wort zu Islam, Merkel und Verantwortlichkeiten...übrigens auch nicht von der AfD, wenn man von Pretzell mal absieht.

Zum gotterbarmen das alles.
Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.

Schlachtbank, ihr Schlafschafe. Dumm glotzen, Glühwein saufen, sich umvolken lassen und dann sterben.

Lieb Vaterland, magst ruhig schlafen. Mehr ist wohl leider nicht drin. Traurig.

Einar von Vielen
22. Dezember 2016 17:35

CopyCat Wikipedia:

Resilienz einer Gesellschaft ist die größtmögliche Störung, die das System verkraften kann, ohne dass sich wesentliche Strukturen und Kontrollprozesse verändern.

Ein Staat, der so gestaltet ist, seinen ihn tatsächlich zerstörenden Kräften zunächst stets NICHT entgegenzuwirken (sondern stattdessen denen, die ihn erhalten wollen, was wesentlich günstiger zu haben ist), handelt auf den Horizont seiner Entscheider gesehen für diese effizient, denn sie brauchen keine Energie in aufwändigen Widerstand in das zu lenken, was sie zuvor als Vorwand für ihre eigene Machtausweitung deklariert haben. Das heißt, dass wir als 'deutscher Staat' ein hohes Maß an Resilienz aufweisen, also ein hohes Maß an ethnisch-kultureller und terroristischer Störung 'verkraften' können, ohne dass sich das System auf für die Entscheider relevante Sicht grundsätzlich ändern muß.

Weiter dort:

Nach der „Theorie adaptiver Zyklen“ entwickeln sich soziale Systeme in vier Phasen:

  • Wachstumsphase: Es fließt alle Energie in den Aufbau von Systemstrukturen und die Akkumulation von Kapital
  • Konsolidierungs- und Konservierung: Steigerung der Effizienz des Systems charakterisiert; Redundanzen werden beseitigt, die interne Engkopplung und das Ausmaß der internen Integration steigen. Die Energien fließen in die Intensivierung der Systemprozesse. Rigide Kontroll- und Herrschaftsformen erhöhen dabei zwar die Leistungsfähigkeit des Systems und ermöglichen teils monumentale Kulturleistungen, ziehen aber Inflexibilität nach sich.
  • Störung und nachfolgender Kollaps („collapse“) bei geringer Resilienz: Zu verschiedenen Zeitpunkten der Systementwicklung kann es zu extern verursachten Störungen kommen, die das System bedrohen, das akkumulierte Kapital vernichten und zum Zusammenbruch der internen Netzwerke führen können. Dieser Desintegrationsprozess muss nicht schlagartig eintreten und auch nicht gewaltsam oder katastrophisch enden; er kann sich über längere Zeit hinziehen, wenn die Resilienz des Systems groß genug ist.
  • Reorganisation („reorganisation“): Hierbei kommt es zu einer Erholung und Reorganisation des Systems, oft auf niedriger Stufenleiter der internen Integration und mit geringerer Komplexität und Leistungsfähigkeit, aber höherer Flexibilität und Kreativität.

Offenbar befinden wir uns in Phase 3. Wer die Phase 4 ausgestaltet, ist derzeit noch offen. Sicher ist nur: Der, der es tun können wird, muss erst Phase 3 zum Abschluß bringen oder bringen lassen, denn diese Phase ist Teil eines natürlichen Zyklus.

Über das Verfahren der Systemkritik, die zweifelsfrei angebracht und aus diversen anderen Gründen Not tut, ist Phase 4 aus Phase 3 heraus nicht erreichbar. In Phase 3 muss das System erst an sich selbst zugrunde gehen.

Es wird aber nicht mehr lange dauern, dazu brauchen vom VS Beobachtete überhaupt nichts beitragen, das schafft es von ganz alleine.

Nero
22. Dezember 2016 18:11

@ Morbrecht

Danke für Ihre Antwort. Das Problem mit Statistiken ist jedenfals die Deklaration der Begriffe. Die USA als Hauptland der politischen Korrektheit hat massive Verzerrungen im Berichtswesen. So werden Ägypter den Weißen zugeordnet. Verbrechen die von sog. Minderheiten begangen werden, werden umdeklariert um eben genau jenes Bild zu liefern: Multi-Kulti funktioniert. Straftaten können unter Umständen Weißen zugeordnet werden, beim Studienabschluss ist er aber plötzlich der erfolgreiche Migrant . Das gleiche Spiel in Deutschland. Verfälschung von Statistiken durch Umdeutung der Begrifflichkeiten. Besonders gut kann man das bei der Statistik der Volkszählung in den USA prüfen: es werden fünf Rassen unterschieden, die Weißen, die native Amerikans, die Black-Amerikans, die Hawaiianer und die Asiaten. Bei Asiaten sind die Ost-Asiaten gemeint. Tschetschenen werden zB unter weiß geführt. Genauso Araber und der nahe Osten als Ganzes. Aufgrund meines Studiums habe ich mich intensiv mit Statistiken beschäftigt und kann Ihnen versichern: sie sind kein Abbild der tatsächlichen Informationslage. So kann man alleine durch die Anzahl der Cluster (Rassen oder Ethnien oder Religionen...), die Regeln für die Clusterbildung bestimmen. Das wird dann einfach so oft gemacht, mit Gruppen und Untergruppen, bis das Ergebnis passt. Politisch korrekt eben. 

Was mich bei Ihren Ausführungen wundert, ist die Reduktion der Kultur auf die Religion und die Dominanz dieser. Warum sollten andere kulturelle Einflüsse außerhalb der Religion so gut für uns sein? Es können ja meinetwegen Christen sein, aber das ist ja nicht die Kultur im ganzheitlichen Sinne. Deswegen muss ich diese Leute trotzdem nicht im Land haben.  Desweiteren habe ich ja auch persönliche Erfahrungen mit diesen Leuten. Ich schreibe hier also keine Vermutungen auf. Weiter schreiben Sie, dass Vorfälle wie in Köln von Christen nicht bekannt sein. Da haben Sie recht, waren ja auch Moslems. Das heißt doch dann nicht, dass Christen keine Aggressionen gegen uns hegen. Christen gehen eben anders vor. So fordert der Bischof aus Südamerika, die weiße Welt möge sich doch opfern... den Märtyrertot sterben. Autoaggressiv. Ich wüsste nicht, warum ich erst auf sexuelle Übergriffe warten soll?

Ich nehme noch einmal Mexiko als Beispiel. Vielleicht ist es untergegangen oder wurde verdrängt, aber das sind alles Christen. Warum herrscht da nicht das Paradies auf Erden? Brasilien genauso, eigentlich ganz Südamerika.

Zu Ihren fünf Thesen:

Sie behaupten, dass die geistigen Faktoren die biologischen transzendieren können. Gut, das ist jetzt erstmal Ihre Behauptung. Können Sie die auch begründen? 

Ansonsten stimme ich Ihnen gerne zu. Punkt #2 ist nichts anderes als ein funktionierendes Handelsbündnis oder eine funktionierende militärische Kooperation. 

Zum Abschluss: die Fremdenlegion funktioniert nur deswegen, weil dort ein massiver ununterbrochener Druck ausgeübt wird. Verbunden mit drastischen Sanktionen. Wenn wir dieses Bild auf eine Gesellschaft übertragen würden, wäre das für uns ein Polizeistaat. Ich kenne keinen friedliche Multi Kulti Gesellschaft, noch einen Multi Kulti Männerbund. Jugoslavien war unter der Kontrolle einer Diktatur. Beim Zerbrechen dieser Machtstruktur, zerfiel das Land in seine Fragmente. Und wie waren diese Splitter angeordnet? Genau nach der ethnischen Verteilung. Religion und Kultur spielte hier die untergeordnete Rolle. Sonst hätten die Kroaten den Serben geholfen. Stattdessen haben sich alle Ethnien schön selbständig gemacht und einen Pfifferling auf die anderen gegeben. Das ist der empirische Nachweis meinerseits, dass Abstammung maßgeblich ist und nicht die Kultur oder Religion. 

Waldgänger aus Schwaben
22. Dezember 2016 21:52

Vom größten Massenmörder aller Zeiten, Mao, gibt es den Ausspruch:

Der Revolutionär muss sich in den Volksmassen bewegen, wie ein Fisch im Wasser.

Entscheidend wird sein, was in den nächsten Tagen geschieht. Gelingt es nicht den Berlin-Attentäter zu fassen, oder kann er sogar einen weiteren Anschlag begehen, haben wir eine neue Qualität. Noch nie seit 9-11 (ich will NICHT darüber diskutieren), ist es islamistsichen Terroristen im Westen gelungen, nach einem Anschlag zu entkommen.

Ist es nun aufgrund des Staatsversagens der BRD-Organe der Islamisten/Salafistenszene gelungen, geschlossene terroristische Strukturen aufzubauen, aus denen heraus Terroristen zuschlagen und wieder untertauchen können, sind weitere Anschläge mit mehr Toten in rascher Folge zu befürchten.

Es müssen nicht mehr aufwändig physisch labile Selbstmord-Attentäter rekrutiert werden, was die Rekrutierer immer der Gefahr aussetzt an verdeckte Ermittler oder Spitzel zu geraten. Die können auf vorhandenes Personal zurück greifen.

Die einsetzende staatlichen Abwehrmassnahmen speziell gegen die Islamisten/Salafistenszene werden diese terroristische Strukturen stärken. Wir könnten auf türkische Verhältnisse zu steuern, der Bürgerkrieg mit den Kurden hat dort schon 40 000 Menschenleben gekostet. Trotz aller Repression gelingt es dem türkischen Staat nicht die PKK zu zerschlagen.

Nemo Obligatur
22. Dezember 2016 23:10

"Nach dem Anschlag in Berlin fiel zudem auf, daß so gut wie keine Informationen über die Opfer zu finden sind. Offenbar wird versucht, diesen kein öffentliches Gesicht zu geben, um eine Identifikation der Deutschen mit ihnen zu verhindern."

Ja, das ist in der Tat merkwürdig. Ich glaube, außer Herrn Schmidt hat das noch niemand ansgesprochen. Ich habe nur irgendwo gelesen, dass von den bislang identifizierten sieben Toten sechs Deutsche sind. Der siebte Tote dürfte der polnische LKW-Fahrer sein. Dazu kommen dann ja noch ein paar Dutzend Schwerverletzte, die teils noch mit dem Tode ringen. Ich hoffe nur, dass keine Kinder darunter sind. Erfahren tut man aber nichts.

Morbrecht
22. Dezember 2016 23:46

@Nero

Danke für Ihre ausführliche Antwort.  Auf einige Punkte will ich näher eingehen:

- Im christlichen Kulturraum herrscht schon deshalb nicht "das Paradies auf Erden", weil gerade das Christentum davon ausgeht, dass es ein irdisches Paradies gar nicht geben kann. Darüberhinaus gibt es natürlich auch im Christentum Verfallserscheinungen, aber wo immer man auf der Welt unterwegs ist, findet man auch Inseln christlicher Ordnung, in denen man als Christ aus Deutschland nicht grundsätzlich fremd ist, ohne dass man aufhört Deutscher oder Angehöriger einer anderen Ethnie zu sein. Das Christentum leugnet Abstammung als Dimension menschlicher Identität ja auch keinesfalls; ganz im Gegenteil. Das vierte Gebot des Christentums behandelt explizit das Abstammungsprinzip. Es bedeutet unabhängig davon aber einen deutlichen Unterschied, ob man es mit einem gläubigen pakistanischen Katholiken oder einem pakistanischen Muslim zu tun hat.

- Dass geistige Faktoren stärker sind als Abstammung, hatte ich versucht am Prinzip bestimmter Männerbünde zu erläutern. Ich war zwar selbst kein Fremdenlegionär, hatte aber mit diesen zu tun, und diese beschreiben für mich glaubwürdig, dass sie den anderen Legionär auch nach dem Ausscheiden aus der Legion unabhängig von seiner Abstammung immer als Bruder betrachten würden. Dass dies nicht nur bloße Rhetorik ist, habe ich im Wirtschaftsleben erlebt, wo diese Leute  unabhängig von der Abstammung prinzipiell zusammenhalten. Darauf angesprochen meiner einer, dass die geteilte Erfahrung unter Belastung und das gemeinsame Ethos eine gemeinsame Identität schaffen würden, und das dies dazu führe, dass die identitäre Trennlinie zwischen Legionär (der die eigene Erfahrung und das eigene Ethos teile) und Nichtlegionär (dem als bloßem Zivilisten oder Angehörigem minderer Streitkräfte diese besondere Erfahrung verschlossen sei) verlaufe. Was diese Leute beschrieben, war eben keine unter äußerem Druck gebildete temporäre Zweckgemeinschaft, sondern echte Gemeinschaft, die nicht auf Abstammung beruhte.

- Selbst erlebt habe ich diese Transzendierung von biologischer Identität im katholischen Bereich. Ich hatte selbst mit einer Gruppe sehr überzeugter Vertreter der abendländischen Idee zu tun, die deren Mitglieder nicht nur aus Europa, sondern auch aus Indonesien, Nigeria, Pakistan und Ecuador stammten. Keine dieser Personen verleugnete dabei seine Herkunft, aber alle bildete eine Gemeinschaft, wobei der traditionell-katholische Deutsche innerhalb dieser Gemeinschaft dem gleichorientierten Nigerianer näherstand als etwa einem grünlinken Deutschen.  

- Ich stimme Ihnen völlig zu, was die zentrifugalen Tendenzen in multiethnischen Gesellschaften betrifft.  Leider ist aber auch unser noch relativ homogenes Deutschland anscheinend nicht mehr besonders belastbar. Wenn das noch zwei oder drei Jahrzehnte so weitergeht, wird es mit diesem Deutschland endgültig vorbei sein. Ich frage mich, was danach kommen könnte. Es gibt heute auch die germanischen, keltischen und sonstigen europäischen Stämme nicht mehr und auch nicht die antiken Griechen und Römer, was aber nicht bedeutet, dass deren Erbe aus der Geschichte verschwunden ist. 

- Eine bestimmte Richtung der Kulturtheorie geht davon aus, dass der Kern jeder Kultur eine bestimmte Religion sei. Kultur sei in diesem Zusammenhang der Versuch, eine durch eine geistige Elite geschaute sakrale Ordnung in soziale Ordnung umzusetzen. Ethnogenese wiederum sei das Ergebnis des Wirkens religiös inspirierter Identitätskerne sowie das soziobiologische Ergebnis vieler Generationen der Umsetzung entsprechender Ordnungsvorstellungen.

- Somit gehe ich davon aus, dass es trotz des absehbaren Endes der Deutschen als Abstammunggemeinschaft keinen grundsätzlichen Anlass für Pessimismus gibt. Sicherlich wird die bereits angebrochene Zeit des Endes unserer bekannten Welt nicht leicht werden, aber es werden auch manche Deutsche an der Schaffung dessen beteiligt sein, was danach kommt, und dadurch sicherstellen, dass das Erbe der Deutschen nicht verloren gehen wird.

Waldgänger aus Schwaben
23. Dezember 2016 00:35

@Nemo

Die völlig zerstörten sterblichen Überreste der Opfer müssen teilweise mit Hilfe von DNA-Analysen und Zahnschemata identifizert werden.

https://www.welt.de/vermischtes/article160506149/Warum-es-so-schwierig-ist-die-Opfer-zu-identifizieren.html

Ein LKW hinterlässt wohl ähnliche Verwüstungen wie syrische Fassbomben in Aleppo, aber nur die letzteren bereiteten Merkel anscheinend schlaflose Nächte. Ich könnte wirklich das Kotzen kriegen wenn ich an dieses Weib nur denke.

Der_Jürgen
23. Dezember 2016 09:19

@Nero

Ihre Antwort an @Morbrecht ist gut. In einem Punkt irren Sie sich aber. Kroaten und Serben sind ethnisch nicht zu unterscheiden; sie sprechen, von einer geringen Anzahl unterschiedlicher Wörter abgesehen, dieselbe Sprache (Serbokroatisch, zu dem man heute noch ein fiktives "Bosnisch" hinzurechnet). Die kroatische Kultur und Mentalität ist katholisch geprägt, die serbische orthodox. Also hat der Konflikt nicht ethnische, sondern religiöse und kulturelle Wurzeln.

Elementarsatz
23. Dezember 2016 16:38

Nein, Erik hat recht. Man lese z. B. den Beitrag "What the Alt Right is" auf Vox Days Blog:

1. The Alt Right believes identity > culture > politics.

https://voxday.blogspot.de/2016/08/what-alt-right-is.html

Das ist auch der Grund, weshalb weiße Europäer, die zum Islam konvertieren, weiterhin als Gläubige zweiter oder gar dritter Klasse gesehen werden von ethinschen Orientaliden (MENA).

Wer sich tiefer mit der Rassenproblematik beschäftigen möchte, dem kann ich die Werke Frank Salters (On Genetic Interests) und Irenäus Eibl-Eibesfeldts (diverse) empfehlen; auch Tatu Vanhanen hat einen Band über ethnische Konflikte beigesteuert, der beim Ulster Institue for Social Research veröffentlicht wurde. Ein Klassiker ist natürlich auch van den Berghes "The Ethnic Phenomenon".

Wichtig auch die hohe Verbreitung des MAOA-2R-Allels, der extremsten Variante, das bei Europäern zu 0,1% bis 0,5%, bei Nordostasiaten zu 0,00067% und bei Saudis, also Arabern, zu ganzen 15,6% vorkommt (bei Schwarzafrikanern immerhin noch bis zu 5,5%; Vox Day erwähnt dieses Gen in "Cuckservative", Vonderach in "Völkerpsychologie") Siehe Ingo Badings Beitrag zum Thema:

https://studgenpol.blogspot.de/2013/08/maoa-2r-gen-und-gewalttatigkeit-in.html

Die Data sind auf unserer Seite.

Stammleser
24. Dezember 2016 11:16

Die Beiträge von Herrn Schmidt sind zuverlässig wiedererkennbar an ihrem ganz typischen kalten, klaren, analytischen Zorn im Ton. Zu wissen wovon man spricht, das Kommende zu schauen und sich gefühlsmäßig nicht davon überwältigen zu lassen ist eben auch rechter Stil. Schade, dass er nur noch als Gastautor und so selten schreibt. In der Rückschau lesen sich die Beiträge aus dem nationalkonservativen Lager allgemein aber fast wie Prophezeiungen. In diesem Sinne hoffe ich, dass Schmidt mit seiner Prognose in diesem Beitrag nicht Recht behält und stelle mich gleichzeitig auf den Fall ein, dass mein ganz persönliches Wunschdenken mich hier täuscht.

Nero
24. Dezember 2016 17:40

@ Morbrecht

In vielen Bereichen Ihrer Ausführungen kann und will ich Ihnen nicht widersprechen. Ja,  Religion hat einen massiven Einfluss auf uns. Und sie prägt unsere Kultur immens. 

Zur Thema Männerbünde: Der Grund für die Sympathie in der Fremdenlegion ist eben genau der Druck. Man wird in eine Gemeinschaft geworfen, in der sich jeder Fremd ist. Durch starkes Leiden, in der Ausbildung und im EInsatz, fängt man an den Anderen zu mögen. Man entwickelt Sympathie füreinander: Sympathie heißt: gemeinsam leiden. Es ist auch überlebensnotwendig. Aber eben künstlich erstellt. Ich würde es als horizontales Stockholm-Syndrom bezeichnen. Stellen wir uns vor, wie wir zusammen mit einem Saudi durch die Wüste irren... am verdursten, orientierungslos... dem Tode nahe... nach Tagen der Strapazen finden wir eine kleine Oase und sind gerettet. Alleine das, würde eine freundschaft zwischen Ihnen und dem Saudi implizieren. Eine nüchterne Zweckgemeinschaft kann bei jahrelanger Gehirnwäsche wie in der Armee und dem Überleben von Extremsituationen nicht entstehen. Da sind viel zu viel Emotionen beteiligt. Aber unter normalen Umständen? Dann wohl eher nicht. Mir sagt solch ein System: Verschiedene Ethnien brauchen Druck und müssen gemeinsam leiden um sich zu mögen. Fällt das weg, herrscht wieder der naturgemäße Konkurrenzkampf unter den Völkern.

 "Ich hatte selbst mit einer Gruppe sehr überzeugter Vertreter der abendländischen Idee zu tun, die deren Mitglieder nicht nur aus Europa, sondern auch aus Indonesien, Nigeria, Pakistan und Ecuador stammten."

Naja, kommt darauf an was diese Leute unter "abendländische Idee" verstehen.

Wenn die europäischen Völker (Germanen, Basken, Wikinger, Kelten) biologisch aufhören zu existieren, dann wird nichts mehr von uns überleben. Wie so viele Kulturen, von denen wir nicht wissen, dass es sie jemals gab, so werden wir im Nichts verschwinden. Geist und Materie gehören zusammen. Nur die Abstammungsgemeinschaft vererbt auch den Geist der uns nach dem Tode weiterleben lässt. Glauben Sie wirklich, Türken, Araber, Afghanen usw. interessieren sich dafür das deutsche Erbe zu erhalten? Wenn weg, dann weg. Sie scheinen mir jemand zu sein, der sich mit dem Nichts nicht abfinden kann. Aber so ist es: nach uns wird nichts mehr sein, was so ist wie wir.

Jürg_Jenatsch
24. Dezember 2016 22:47

@ Morbrecht Anscheinend haben Sie sich mit unserem Untergang bereits abgefunden. Dazu bin ich nicht bereit, obwohl ich ihn aufgrund der geschichtlichen Erfahrungen nicht ausschließen kann. Nero hat aber schon zurecht ins Feld geführt, daß nicht allzu viel von uns bleiben wird, wenn das deutsche Volk verschwinden sollte.

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