Sezession
2. Februar 2017

Die Bezahlschranke – eine Zwischenbilanz

Gastbeitrag / 16 Kommentare

Die Begründung für diesen Schritt gab Chefredakteur Götz Kubitschek hier. Es empfiehlt sich, diesen Beitrag durchzulesen, damit die ersten Fragen zum Komplex "Bezahlschranke" geklärt sind.

Eine erste Bilanz nach zwei Wochen fällt jedenfalls positiv aus:

  • fast 500 Leser wählten das sechsmonatige Online-Abo und greifen somit auf alle Texte zu, die bei Sezession im Netz erscheinen
  • 250 Leser entschlossen sich, motiviert durch die Bezahlschranke, dann doch gleich dazu, ein "echtes" Abo der Druckausgabe (Voll-, Sozial-, Förder-, Auslandstarif) abzuschließen, wobei in diesem Fall das Online-Abo eine Gratis-Beigabe darstellt
  • über 1650 der Stammleser, also mehr als die Hälfte aller Sezession-Abonnenten, haben sich bereits ein Leserkonto eingerichtet, um mitzulesen oder auch mitzudiskutieren.

Viele meldeten sich aber auch, weil sie Fragen hatten. Hauptthema war stets das Verhältnis "Zugangscode" und "Paßwort" (siehe hier). Beides wurde teilweise miteinander verwechselt. So soll es laufen:

  • Jeder Abonnent hat mit der Jahresrechnung 2017 einen Zugangscode erhalten.
  • Jeder Neuabonnent (ob Druck- oder Online-Abo) erhält diesen Zugangscode ebenfalls nach Abschluß seines Abonnements.
  • Mit diesem Code kann jeder Leser ein Leserkonto erstellen und sich ein eigenes Paßwort vergeben. Der Code dient diesem einmaligen Vorgang. Ist er abgeschlossen, erfolgt die Anmedung nur noch über die selbstgewählte Mail-Adresse und das ebenfalls selbstgewählte Paßwort. Der Jahrescode wird dann nicht mehr benötigt.
  • Kurz gesagt:  Mit Ihrem Abo-Code gehen Sie bitte zu "Erstmalig anmelden – Zugangscode vorhanden" und richten sich ein eigenen Zugang mit Paßwort ein. Danach brauchen Sie nur noch Ihr Paßwort, nicht aber noch einmal den Code. Falls Fragen offen bleiben: kaiser[at]sezession.de oder +4934632/904399.

Abonnieren Sie hier oder legen Sie hier Ihr Leserkonto an, wenn Sie über Ihren Code bereits verfügen.


 Gastbeitrag

  • Sezession

Kommentare (16)

Bran
2. Februar 2017 15:42

Was mich verwundert, ist, dass ich noch keine Rechnung für mein Abo erhalten habe. Ist das normal oder hat der Briefträger diese zur Vesper verspiesen?

Benedikt Kaiser
2. Februar 2017 16:31

Nein, das ist nicht normal. Bitte bei Gelegenheit eine kurze Mail an kaiser[at]sezession.de

Ralf Beez Ofw d. R.
2. Februar 2017 18:40

Hab ich auch gemacht, habe die Druckausgabe schon einige Jährchen und gute Qualität hat eben seinen Preis! Der positive Nebeneffekt ist, linken Antifanten dürfte dieser positive Erfolg zur Weißglut treiben, hoffentlich so lange, bis das Drähtchen durchbrennt!

Hugo
2. Februar 2017 19:13

Eine Wohltat! Fehlen nur noch die Option "Online-Fördern" zu etwa 20-24€/6 Monate und die Möglichkeit, die Rechnung direkt über Paypal zu begleichen. 

Druide
2. Februar 2017 19:38

Mich stört folgendes ernsthaft: Wenn man unangemeldet einen Artikel anklickt, wird man über die Bezahlschranke aufgefordert sich anzumelden. Hat man das getan, befindet man sich im Menü "Leserkonto", muss sich aber erst umständlich wieder bis zum bereits zu Beginn angeklickten Artikel durchklicken. Das ist nervig. Entweder sollte man nach der Anmeldung automatisch auf den bereits ausgewählten Artikel weitergeleitet oder zumindest eine entsprechende Verknüpfung zur Verfügung gestellt werden.

 

 

sven h.
2. Februar 2017 20:50

Ich habe ein Abo und komme an die Beiträge, die hinter der Schranke

liegen. Finde sie aber trotzdem nicht gut. Im Augenblick müssen

wir volle Pulle geben um viele zu erreichen und nicht um ein paar Euro Gewinn gute Beiträge verstecken.

Das ist nicht als Kritik an euer Arbeit zu verstehen.

Fernmelder
2. Februar 2017 22:10

das war ein Schritt in die richtige Richtung. Qualität hat seinen Preis den man als Patriot gerne bereit ist zu zahlen. Ich bin sehr froh, das es die Sezession überhaupt gibt.

Lars Waldgaenger
3. Februar 2017 06:42

Das Thema bleibt ambivalent. Die Entscheidung ist bei wirtschaftlicher Betrachtung richtig und nachvollziehbar. Allerdings: Ich fand über den - unbeschränkten - Zugang zur Sezession vor etwa 1,5 Jahren eine politische Heimat. Eine Chance, die ich mir auch für andere wünschen würde.

nordlicht
3. Februar 2017 08:18

Ich hab mich auch gewundert; daß ohne Bezahlschranke  (Digitalanzeige 6 Monate) der Zugang kommt, wie beschrieben. Auf telefonische Nachfrage bei einer freundlichen Mitarbeiterin hinsichtlich Bezahlung hat sie mir den baldigen Erhalt einer Rechnung auf dem Postweg bestätigt.  Nun warte ich geduldig...und danke vorab an Sezession für dieses wichtige Forum. Es wird zunehmend wichtiger...

Benedikt Kaiser
3. Februar 2017 08:27

Damit keine Mißverständnisse aufkommen:

1. Alle Druck-Abonnenten müssen Ihre Rechnung erhalten haben. Wenn das nicht so ist, bitte kontaktieren.

2. Alle Online-Abonnenten müssen sich noch ein wenig gedulden; wir versenden die Rechnungen gebündelt. Der Zugang wird aber ja in jedem Falle unmittelbar nach Abo-Zeichnung gewährt.

Starhemberg
3. Februar 2017 10:41

Tja, ich bin auch einer der neuen Voll-Abonnenten, habe mich dazu durchgerungen, obwohl ihr mir als Libertären doch manchmal etwas zu links seid, höhöhö....  Beste Grüße aus Österreich!

Olle
3. Februar 2017 21:50

@Lars Waldgänger. Die neue Regelung hat ja wohlweislich nur einen Teil der Beiträge abonnementabhängig gestellt. Also wurde der Zugang für Interessierte nicht verschlossen, sondern nur eine Art Anreiz gesetzt, sich auch weitergehend zu engagieren. 

Schön, daß es läuft! Allen ist doch klar, daß das Redaktionsteam "an Tagen wie diesen" (Campino) möglichst intensiv materiell unterstützt werden muß.

Ein gebürtiger Hesse
3. Februar 2017 22:29

@ Druide

... befindet man sich im Menü "Leserkonto", muss sich aber erst umständlich wieder bis zum bereits zu Beginn angeklickten Artikel durchklicken. Das ist nervig.

Die Lösung liegt zwei Klicks entfernt: einmal im Browser "zurück", dann die Seite "erneuern". Problem gelöst.

Wenn wir uns über derlei "Hindernisse" empören - was tun wir dann im freien Feld, das keine Administratoren und sonstige Helferlein mehr kennt?

Martin Himstedt
4. Februar 2017 01:02

Ich finde gut, was den Autoren wirtschaftlich hilft: Und so habe ich sofort ein Abo abgeschlossen, nachdem die Schranke bekannt wurde.

Etwas wie "Die Enthemmung der Auseinandersetzung" sollte aber tatsächlich öffentlich sein. Auch würde ich mir (dringend) wünschen, die E-Mail-Adresse unter "Mein Konto" ändern zu können.

Als Abonnent darf ich ja jetzt meckern, nicht? Wie hat der Webdesigner es geschafft, das Kommentar-Feld für die Rechtschreibprüfung von Firefox unzugänglich zu machen? Das sehe ich tatsächlich zum allerersten Mal.

RR
4. Februar 2017 20:54

Der jetzt zahlungspflichtige Zugang zu den Beiträgen ist eine zweischneidige Sache.  Zum eine braucht eine Publikation Geld fürs Überleben, keine Frage. Andererseit hält es Interessenten ab, die wegen eines Artikels eine Abo oder ähnliches nicht abschließen wollen. Darunter leidet die Wirkung diese Blattes, eines der wenigen das konservative Positionen vertrit.  Ich halte diesen Aspekt für wichtig.

Ich selbst hatte früher gern eigentümlich frei gelesen, weniger der Artikel sondern mehr der Kommentare wegen. Aber zahlen will dafür nicht, so wichtig ist mir das nicht. Bei der Sezession ist das anders. Aber ef ist jetzt wirkungslos, jedenfalls für mich.

Der Wirkung wegen wird auch z.B. die FAZ oder ZEIT u.a. niemals vollständig kostenpflichtig werden. Sie sind für die"Demokratie" essentiell, d.h. für die Indoktrination ihrer Klientel absolut wichtig.  Aber ewig werden die sich ihre Talfahrt finanziell auch nicht mehr leisten können. 

Es geht um Einfluß. Unseren.

 

Solution
5. Februar 2017 09:20

Ich finde es gut, daß solche Verlagsinformationen gegeben werden. Es zeigt, daß es aufwärts geht und das motiviert.

Was ich gerne hätte, wäre eine Bestsellerliste der verkauften Bücher.

Und immer wieder: Richten Sie bitte ein Solidaritätskonto ein, um Schäden abdecken zu können, die durch die Linken entstehen werden.

Hier wäre auch sinnvoll, Spenden für präventive Sicherheitsmaßnahmen zu sammeln (Vorschläge der Leser hierzu gibt es ja bereits). 

Wer wenig Geld spenden kann, kann dies oft nur mit vielen, übers Jahr verteilten Kleinspenden tun. Im plötzlich eintretenden Notfall ist da keine Großspende drin.

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