10. März 2017

Lesen! Tuvia Tenenbom: Allein unter Flüchtlingen

von Ellen Kositza / 13 Kommentare

Auf Tuvia Tenenbom trifft exakt die Selbstaussage des berühmten Karlsson vom Dach zu: Er ist "ein schöner und grundgescheiter und gerade richtig dicker Mann in seinen besten Jahren."

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

Selbst mit dem Attribut „schön“ verhält es sich bei Tenenbom ähnlich wie mit Astrid Lindgrens Karlsson. Was TT angeht: Man muß ein pinkrosa Brillengestell schon schön finden wollen! Tuvia Tenenboms Buch Allein unter Amerikanern (2016) hatte ich meinem Buchvorstellungsvideo in den höchsten Himmel gelobt. Die Vorgänger, Allein unter Deutschen und Allein unter Juden, las ich ebenfalls gern. Man wird als Leser dieser Tenenbomschen Masche nicht müde! Der Autor selbst ist ja selbst immer irgendwie Teil seines Untersuchungsobjekts: Jude, Amerikaner (Gründer der New Yorker Jewish Theater), deutsche Wurzeln. Für sein neuestes Buch hat er sich „Allein unter Flüchtlinge“ (hier entlang zum Buch!) begeben.

Tenenbom geht hier vor wie gewohnt: Er streift durch die Lande, läßt sich treiben, hat dabei ein paar Vorstellungen im Kopf und fragt die Leute sehr einfache Sachen: Was macht ihr so? Wie denkt ihr, und warum? Was wollt ihr eigentlich? Und dann, das ist das Besondere, dreht er die Antworten eben nicht durch eine hochdiffizile wie störungsanfällige Kopfmaschine, sondern er schreibt es ungefiltert auf: was er gesehen hat und was man ihm sagte.

Für sein neues Buch besuchte er diverse deutsche Flüchtlingslager, sprach mit Syrern, Afghanen und Iranern, dann mit Befürwortern und Gegnern der „offenen Grenzen“ und der „Obergrenze“.

Die meisten Gesprächspassagen mit Volker Beck mußten leider „aufgrund rechtlicher Erwägungen“ vor Drucklegung geschwärzt werden. Warum? Zunächst hatte Tenenbom eine Podiumsdiskussion „mit und zu queeren Flüchtlingen“ besucht, veranstaltet von den Grünen (Slogan: "Du. Wir. Queer.")

Tenenbom: „Es war schon immer ein heimlicher Traum von mir, ein paar syrische Lesben und Transgender-Afghanen kennenzulernen“. Nun waren auf jener Veranstaltung zwar Volker Beck und sehr viele Flüchtlingsfreunde, aber nur zwei „queere Geflüchtete“. Tenenbom hält es für möglich, daß die Partei die Vorstellung von zahlreichen „queeren und tuntigen Flüchtlingen als Köder“ benutzt habe: „Kein schlechter Trick.“ 

Ich frage mich, wieviele Muslime sich in den syrischen, Libyschen, afghanischen und irakischen Krankenhäusern gerade einer Geschlechtsumwandlung unterziehen. Aber wenn einem Raketen und Kugeln um die Ohren pfeifen, ist natürlich alles möglich.

Volker Beck mag diesen Laut der Spottdrossel geahnt haben, jedenfalls sind von dem späteren Gespräch mit ihm allein Tenenboms halb naive, halb kritische Fragen zu lesen. Ich will mal eine kleine Passage zitieren:

Tenenbom: „Aber kann man anderen Dinge predigen, die man selbst nicht tut?“

Volker Beck: XXXXXXXXXXXX [knapp vier Zeilen]

Ich bewundere Volker. Mir würde im Leben kein solcher Satz über die Lippen kommen, er aber bringt das fertig.

Daß der Autor mitnichten ein habitueller Ätztyp ist, sondern ein empathischer Mensch, zeigen jene Kapitel, wo er sich nicht unter Flüchtlingsfreunde begibt, sondern mittenrein geht: In die entsetzlichen Lager, wo junge Menschen zusammengepfercht sind wie Vieh, ohne Privatspäre, ohne hygienische Mindeststandards, ohne Hoffnung, ohne Zukunft. Diese meist – nicht immer- elenden Zustände bedeuten nicht, daß die, die das ertragen müssen, wunderbare Menschen sind. Sind sie - glaubt man Tenenbom, und er scheint mir ein ehrlicher Typ zu sein – in großer Zahl ein bißchen verlogen; richtig gemein und voller unlauterer Absichten? Doch, auch solche trifft er.

Das gefällt mir eigentlich am besten an Tenenboms Büchern: Daß er die ganz miesen Typen (auch ein dummer deutscher Kleincomedian ist darunter) weder beim Klarnamen nennt noch ein Photo liefert. Billige Anschwärzerei hat er genausowenig nötig wie die Erzeugung von phantasierten Pappkameraden. 

Nun hat Tenenbom auch mit vielen Gegnern der Bundesflüchtlingspolitik gesprochen. Nicht nur mit „Anja“ und anderen Zufallsbekanntschaften auf der Straße, sondern auch mit Frauke Petry, Lutz Bachmann, Akif Pirinçci – und mit „dem Teufel“ schlechthin, Götz Kubitschek. (Das entsprechende Kapitel lautet „Der Untote“.)

Achtung! Um nicht x weitere Seiten zu schreiben, muß ich hier breit spoilern! Wer wissen will

  • warum Tenebom Frauke Petry liebt,
  • weshalb Akif Pirincci ihn „berührt. Tief.“,
  • warum er sich bei Lutz Bachmann an den „typischen New Yorker“ erinnert fühlt,
  • wie er sich im Hause des „verrufensten Menschen von ganz Deutschland“ (also G.K.) gefühlt hat und
  • was Frauke Petry eigentlich gegen den „Schurken“ Kubitschek hat,

dann bitte: Lesen Sie dieses Buch!

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Tuvia Tenenbom: Allein unter Flüchtlingen, Berlin 2017. 234 S., 13,95 € – hier einsehen und bestellen!

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

Kommentare (13)

Neffe Mannheims
10. März 2017 17:59

Das klingt sehr spannend. Habe bereits drei Bände der Allein-Unter-Reihe gelesen (Juden, Deutsche, Amerikaner) und war hell auf begeistert. Und was Sie hier über den Flüchtilanten-Band schreiben, klingt sehr verlockend. Schon allein weil ich ein großer Kubitschek- und Pirincci-Fan bin, macht diese Rezension mich sehr neugierig.

Benno
10. März 2017 19:36

Das mag ja alles recht unterhaltsam zu lesen sein, aber nach einem Ausflug in die Gefilde von YouTube und einigen Tenenbom Videos, weiss ich allerdings nicht, warum ich ein Buch kaufen soll, dessen (für meinen Geschmack etwas zu hysterischer) Autor mich als Träger der europäischen Kultur scheinbar grundsätzlich als Feind betrachtet.

Dodecan
10. März 2017 20:22

Herrn Tenenbom kann man auch völlig anders sehen:

"Tuvia Tenenbom to Right Wingers; Forget about the Muslims!"

Veröffentlicht am 17.12.2014
https://www.youtube.com/watch?v=oLuyFr-zDX0

 

Frederic
10. März 2017 21:49

Absolut lesenswert. Bei Tennenbom ist irgendwie alles anders. Die gewohnt Bösen im medialen Betrieb tragen auf einmal sympathische Züge, nicht zuletzt auch Ellen Kositza. Ich glaube, Tenenbom tickt hier wie Broder: wo es Links gibt, muss es auch Rechts geben, und das als Selbstverständlichkeit.

jack
10. März 2017 23:19

"So judenfeindlich sind die Deutschen

05.12.2012, 12:59 Uhr | Von Anna Reimann, Spiegel Online

Der Hass auf Juden - er ist in Deutschland heute so schlimm wie zu Hitlers Zeiten, klagt der US-Theatermacher Tenenbom. Auch Kanzlerin Merkel sagt vor dem Besuch von Israels Premier Netanjahu, es gebe ein großes Maß an Antisemitismus im Land. Wie verbreitet ist Judenfeindlichkeit? Der Faktencheck."

http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_61201248/so-judenfeindlich-sind-die-deutschen.html

Hoffentlich konnte Herr Tenenbom seine 2012 geäusserten Bedenken revidieren.

Der Feinsinnige
10. März 2017 23:56

Vielen Dank für die aussagekräftige Kritik! Ich werde das Buch zeitnah bei Antaios bestellen, allein schon um der Antwort auf die letzten beiden Fragen willen. Ja, was hat Frauke Petry eigentlich gegen Götz Kubitschek? Wenn Petry bzw. die AFD in Deutschland in die Regierungsverantwortung kommen sollten, dann haben Sie, sehr geehrte Frau Kositza und sehr geehrter Herr Kubitschek, doch einen ganz entscheidenden Beitrag dazu geleistet. Und das müßte Frau Petry doch wissen. --- Jedenfalls bin ich nach dieser Kritik einfach gespannt auf das Buch.

Cacatum non est pictum
11. März 2017 10:34

@Benno

Das mag ja alles recht unterhaltsam zu lesen sein, aber nach einem Ausflug in die Gefilde von YouTube und einigen Tenenbom Videos, weiss ich allerdings nicht, warum ich ein Buch kaufen soll, dessen (für meinen Geschmack etwas zu hysterischer) Autor mich als Träger der europäischen Kultur scheinbar grundsätzlich als Feind betrachtet.

Sehr guter Einwand. Ich habe mich auch der Mühe unterzogen, einige Leseproben im Internet durchzugehen. Zudem habe ich Rezensionen der älteren Tenenbom-Bücher auf amazon.de gesichtet. Mein Gesamteindruck: Tenenbom ist kein Freund der Deutschen, und unser Volk betrachtet er in erster Linie vor dem Hintergrund des Dritten Reichs. Von diesem Futter habe ich in meinem Leben ausreichend gekostet; ein klarer Grund, mein Budget nicht mit dem Kauf dieses Buches zu belasten. Und warum man es ausgerechnet hier anpreist und so wohlwollend rezensiert, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.

Kositza: Die Beurteilung eines jeden Buches ist sicher eine subjektive Geschmacksfrage. Warum "man" dieses Buch "hier" so anpreist - eine Nachvollziehungshilfe: Weil ich das Buch wirklich hinreißend finde und darüber hinaus Tenenbom für einen grundehrlichen Kerl halte! 

Rohmer
11. März 2017 20:01

Ich habe mir - unter dem Eindruck des Kositza'schen Hinweises - das Buch heute vormittag gekauft und direkt gelesen. Ich muss allerdings ein gänzlich anderes Fazit ziehen. 

Ich kenne keine Artikel von Tenenbom, bisher war mir sein Name in Bezug auf diese Tätigkeit sogar gänzlich unbekannt. Seine Polit-Kolumne für die "Zeit" habe ich nie gelesen. Das Buch hat mich dazu nun auch keinen Deut angeregt, denn Tenenboms Stil ist so durchsetzt von gezwungener Witzigkeit und seine Darstellungsweise so geprägt von oberflächlicher Gelegenheitsbeschreibung, dass man seiner politischen Ergüsse lieber nicht ansichtig werden mag. Dies stieß mir zudem recht sauer auf: Tenenbom selbst wird überhaupt nicht greifbar. Er lässt sich offenbar völlig impulsgesteuert beliebig mitziehen und regt sich über das eine auf, hegt aber für das andere Verständnis und versucht erst gar nicht, Kontexte zu realisieren oder mal irgendwie halbwegs nachvollziehbar Stellung zu beziehen. Politiker sind halt irgendwie doof weil die immer reden, Araber sind super, aber lügen halt scheinbar auch recht oft und kennen sich mit Geographie schlecht aus. Deutsche Wachleute sind ernst und stehen auf Regeln. Am Ende sind haltz trotzdem einfach alle nett und warm und guter Kaffee ist eh das wichtigste. Auf manchen Leser mag solches Gebahren "menschlich" wirken oder "neutral", ich empfand es als ärgerlich und im Gegenteil geradezu unmenschlich, denn es fehlt oft ein Ernstnehmen des Gegenübers und der Situation. Jedenfalls kommt es einfach nicht beim Leser an. 

Seine Ironie ist so mies platziert und nervig, dass sie aufgesetzt wirkt. Sein inflationärer Hinweis auf seine kosmopolitische Einstellung (wen er alles liebt, was er alles isst, wofür er sich alles auszugeben beliebt) ist lästig und seine völlig belanglosen Umgebungs- und Gegenstandsbeschreibungen blähen den Text auf, wo ihm die Substanz fehlt.
Diese fehlt ihm meiner Meinung nach genau beim zentralen Gegenstand des Buches, den Menschen eben. Anstatt 100 Schauplätze auf jeweils 1,5 Seiten abzureißen und dabei nie irgendwie relevant zu werden, hätte er sich auf weniger PKW-Kilometer und mehr Dialog verlegen sollen. Oder er war tatsächlich jeweils länger vor Ort und ist nur einfach nicht gut darin, Gespräche interessant und auf den Punkt widerzugeben. 

Es kommt zwar nicht so direkt heraus in diesem Buch, aber so richtig gern hat der uns wohl wirklich nicht (nur unsere Villenviertel finden Anklang, wenn auch die Cola der Airline nicht zu gefallen wusste). Jedenfalls scheint er in den entsprechenden Gesprächen nicht zu versuchen, irgendwas zu verstehen. Und so richtig folgen mag ich seiner Darstellung gerade mit Schnellroda-Bezug nicht. Die Breite von Autobahnen nach EU-Norm als einzig greifbares Beispiel in einer Unterhaltung? Abstraktes Gefasel und überhastetes Themenwechseln mit Herrn Tilschneider? Irgendwie schwer nachvollziehbar, dass dies tatsächlich so gewesen sein soll. Fraglich dann, ob Tenenbom wirklich so ehrlich ist, wie er vorgibt zu sein. 

Ich hatte beim USA-Buch schon Interesse, hier habe ich nun wegen des Themas und der Empfehlung mal direkt zugegriffen, aber ich glaube nicht, dass ich Tuvia Tenenbom nochmal in sein von westlich-liberaler Verballässigkeit durchzogene Rumreise-Dasein folgen werde. Dafür kommt einfach zu wenig rum. Am Ende sind halt einfach alle irgendwie ganz nett und das Essen war gut. Naja.

Leo
11. März 2017 23:14

Tenenbom allein unter Deutschen (und Juden) - da habe ich seinerzeit, als diese Bücher erschienen, nicht hineinschauen mögen. Ich vermutete das Übliche und war nicht weitzer interessiert.

Möglicherweise, nein: ganz offensichtlich war das wohl ein Fehler und/oder Versäumnis meinerseits Aufgrund Ellen Kositzas Empfehlung des "Amerikaner"-Buches habe ich dieses im Januar gelesen - mit häufigem Auflachen und häufigem Ausrufezeichen setzen per Bleistift...

"Allein unter Flüchtlingen" fand ich bei weitem nicht so amüsant wie Tenenboms Vorläufer-Buch, aber: Welch mutiger Mann! In einem einzigen Buch findet er den Weg zu all den zu Schmähenden Who-shouldn't-be-named-affirmatively unserer II. Republik: Bachmann, Kositza/Kubitschek, Petry und Pirincci. Und er will offensichtlich weder irgendeinem sichtlich am Zeuge flicken noch den Kampf gegen Rechts verstärken. Und preist auch noch die ostdeutsche Meinungs-Offenherzigkeit. Wahnsinn!!! ist da der einzige ex oriente mögliche Ausruf meinerseits.

Ein unabhängiger Geist. Unerhört!

Lesen---!!!

Cacatum non est pictum
12. März 2017 00:07

@Kositza

Die Beurteilung eines jeden Buches ist sicher eine subjektive Geschmacksfrage. Warum "man" dieses Buch "hier" so anpreist - eine Nachvollziehungshilfe: Weil ich das Buch wirklich hinreißend finde und darüber hinaus Tenenbom für einen grundehrlichen Kerl halte!

Danke für Ihre Antwort. Ich bleibe allerdings dabei, dass ein Autor mit diesen Ansichten - die hier ja auch von einigen anderen Foristen bemängelt wurden - schlecht zur Sezession passt. Und das Thema "Flüchtlinge" (ich hasse diesen Propagandabegriff!) eignet sich keineswegs für launig-leichte Prosa: Die Menschen, die 2015 massenhaft in unser Land geströmt sind, waren eben keine Flüchtlinge. Sie haben inzwischen viel Unheil angerichtet, und es ist keineswegs ausgemacht, dass ihre Anwesenheit hier nicht zu sozialen Verwerfungen führen wird, an die wir oder unsere Nachkommen noch mit Schrecken zurückdenken werden.

Frederic
12. März 2017 09:12

Bei Tenenbom sollte man über gewisse unleidige Stereotype beim Blick auf Deutschland hinwegsehen. Dass auch er manchmal den Anschein erregt, den Holocaust zu instrumentalisieren ist, so denke ich, nur vordergründig. Hier geht es um mehr, um Tieferliegendes. Deshalb lohnt die Lektüre.

Heinrich Löwe
12. März 2017 17:29

@Rohmer

Sie sprechen aus, was ich in Bezug auf Tenenbom nicht in Worte fassen konnte. Ich hatte mir auf Empfehlung der Frau Kositza das Amerika-Buch gekauft - Inhaltlich ein Gewinn, zweifellos, weil ich etwas über Amerika im O-Ton erfahren wollte.

Aber der Duktus...die gezwungene Witzigkeit, der aufgetragene Kosmopolitismus, so belanglose weitschweifige Sätze halt. Man hattte wirklich den Eindruck, die Seiten mußten irgendwie voll werden. Nu ja, es ist wohl eine Geschmacksfrage.

Braunschweiger
13. März 2017 07:45

Ich habe die Vorgänger-Bände nicht gelesen, vielleicht wird dort das "Drumherum" seiner Begegnungen näher erläutert?

Hier wird es mehrfach so dargestellt, das Tenenbom aus seinem Auto steigt und sofort angesprochen wird - von "Flüchtlingen". Erscheint mir wenig realistisch, zumindest wenn dies gehäuft auftritt. Vielleicht tut es für das Ergebnis nichts zu Sache, aber ich hätte schon gerne noch etwas über die weiteren Begleitumstände dieses Projektes erfahren um es einordnen zu können.

Auffällig ist auch, das Tenenbom jede wenig durchdachte Äußerung sofort in die Schublade "Antisemitismus" absortiert und diejenigen die sich so äußern als "Judenhasser" bezeichnet.  Das geht in die inzwischen sehr verbreitete Richtung, alles was nicht der eigenen Meinung entspricht gleich als "Hass" zu überhöhen. Mir kommt das etwas hysterisch vor.

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