Sezession
1. Februar 2016

Vor dem Bücherschrank (XII): Literarischer Widerstand

Gastbeitrag

Bei der Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933 wurden Bücher von Heinrich Mann, Bertolt Brecht und Erich Maria Remarque ins Feuer geworfen, als wären sie damit vom Erdboden getilgt. Die demonstrative Verbrennung von Literatur, von Kunst, Ideen, Gedanken sollte eine »Reinigung« darstellen, die Bibliotheken wurden gesäubert; was mißliebig schien, wurde aussortiert. Gleichwohl legte die radikale Auslöschung nahe, daß Literatur ein gefährlicher geistiger Machtfaktor sein kann, was auch die Bedeutung und Gefährdung der Literatur des Widerstands erklärt.

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Mann, Brecht und Remarque hatten guten Grund, das Land zu verlassen, wie viele linke Autoren, wie Anna Seghers, Lion Feuchtwanger oder Johannes R. Becher. Andere Autoren sind in Deutschland geblieben und haben ihre Fahne dennoch nicht nach dem Wind gehängt. Aus dieser inneren Emigration in Deutschland gingen bemerkenswerte literarische Widerstandsakte gegen den Nationalsozialismus hervor, etwa Ernst Jüngers Erzählung Auf den Marmorklippen (1939), die bekanntlich dazu führte, daß Joseph Goebbels den Autor sogleich »zu lebenslänglicher Haft in ein Konzentrationslager« bringen lassen wollte.

Doch blenden wir zurück in den Winter 1932 / 33. In Potsdam arbeitete Reinhold Schneider, der nach intensiven Studien zur spanischen und portugiesischen Geschichte geradezu »überfallen« wurde von der »preußischen Idee«, an seinem Buch über die Hohenzollern, während unten auf der Straße die SA marschierte und aus dem Radio die »peitschenden Stimmen« der Massenversammlungen dröhnten. »Wenden wir uns der Geschichte zu, so müssen wir bereit sein, Werte in ihr zu finden« – aber welche Werte hat Schneider gefunden? »Das Reich ist und bleibt der höchste deutsche Wert«, heißt es in aller Klarheit im Hohenzollern-Buch. Doch dürfe man das Reich, »jene erhabene Form«, nicht gegen Preußen ausspielen. Weil es die »stärkste formgebende Kraft« war, die im Reich existierte, mußten das »preußische Beispiel« und seine »menschlichen Werte« bejaht werden. Preußen illustriere, daß es der »gemeinsame Dienst« sei, der ein Volk »erschaffe« – und sicher »nicht das Blut, nicht die Rasse«. Überdeutlich setzte sich Schneider von der aktuellen Mystifikation der Rasse ab und berief sich dabei auf Preußen. Daher hat Wolfgang Frühwald auch festgestellt: »Ohne Zweifel gehört 1933 Schneiders Haltung im Buch über Die Hohenzollern zur Literatur der ›konservativen Revolution‹ in Deutschland.« Schon im Dezember 1931 hatte Schneider sehr hellsichtig geschrieben, daß die nationalsozialistische Bewegung »nur zur Katastrophe führen« könne, denn das, was sie aufhalten wolle, werde durch sie nur »beschleunigt«.

Als Schneider das Manuskript im März 1933 beendete, hatten sich die Nationalsozialisten Preußens bemächtigt. Zum »Tag von Potsdam« schrieb Schneider: »Grotesk war, daß der Kronprinz in der Kaiserin Loge mit dabei saß und zusah, wie andere sein Reich verwalteten.« Das Hohenzollern-Buch erschien im August 1933, eine zweite Au age kam noch heraus, aber 1935 schrieb Schneiders Verleger, das Buch sei »höheren Orts sehr unbeliebt«.

Derweil hatte Reinhold Schneider in Potsdam eine wichtige Freundschaft geschlossen, mit dem gleichaltrigen Autor und Radio-Redakteur Jochen Klepper. Nach Lektüre von Schneiders Hohenzollern schrieb der voller Begeisterung: »Ich wünschte mir nur, Ihrem Buch einen nur annähernd ebenbürtigen Roman an die Seite stellen zu können!« In den folgenden Jahren sollte er eben das tun: Klepper griff auf erzählende Weise jenen Stoff auf, den Schneider zuvor geschichtspoetisch erkundet hatte. 1937 erschien Kleppers Der Vater – Der Roman des Soldatenkönigs, sein Porträt von Friedrich Wilhelm I.

Gegen »das überlieferte Bild des ungebildeten Soldatenkönigs, der seine Landeskinder prügelte« stellte der Pfarrerssohn und tiefgläubige evangelische Christ Jochen Klepper »seine Interpretation des gläubigen, christlichen Königs« und zeichnete »den autokratischen Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. (1688–1740) als einen pflichtbewußten, aufopferungsvollen Herrscher, der sich ganz unter das Gesetz seines Gottes gestellt hat, der sich von Gott in die Pflicht für Land und Leute genommen sieht und an dieser Aufgabe fast zerbricht«, wie Ursula Homann schreibt. Der König liest in der Bibel und erscheint als »Sachwalter Gottes auf Erden«. Es kann von einem theologischen Roman gesprochen werden. In dessen Vorarbeiten findet sich auch ein Gedicht: »Herr, laß uns wieder einen König sehen, / bevor die Welt die Könige vergißt. / Denn sonst vermögen wir nicht zu verstehen, / nach welchem Maß man deine Ordnung mißt.« Und eben in Friedrich Wilhelm I. wollte Klepper dieses Maß der Ordnung widerspiegeln – Reinhold Schneider und Jochen Klepper waren keine eingeschworenen Republikaner, sondern Monarchisten, die Kontakt zum exilierten Kaiser in Holland hielten und politische Herrschaft stets auf eine höhere, göttliche Ordnungsmacht bezogen.

Der Vater war ein Verkaufserfolg. Obwohl schon das vorangestellte Bibelzitat »Den Königen ist Unrecht tun ein Greuel; denn durch Gerechtigkeit wird der Thron befestigt« aufmerksamen Lesern einen theologischen Interpretationsschlüssel an die Hand geben mochte, wurde das Buch im Völkischen Beobachter gelobt und erreichte bis 1945 eine Auflage von 100000 Exemplaren. Wer die religiöse Tiefenstruktur übersah, las einfach ein Lebensbild des Soldatenkönigs. Die christlich fundierte preußische Ordnung ist aber als Gegenentwurf zum totalitären Staat, der christliche Monarch als Gegenfigur zu Adolf Hitler konzipiert, auch wenn heutige Germanisten den fundamentalen Unterschied zwischen preußischen Autoritätsstrukturen und totalitärem Staat nicht mehr erkennen wollen. Um 1937 ist das Buch aber durchaus mit dieser kritischen Perspektive gelesen worden, was zustimmende Reaktionen aus der Wehrmacht oder der Bekennenden Kirche ebenso belegen wie ablehnende Urteile von Nationalsozialisten.

Die Wahl eines historischen Sujets ermöglichte es Klepper und anderen Autoren, ihrer Gegenwart einen kritischen Spiegel vorzuhalten. Die historische »Maskierung« ist auch die zentrale Strategie von Reinhold Schneiders Las Casas vor Karl V. Szenen aus der Konquistadorenzeit (1938), »ein Widerstandsroman«, der »zu den wenigen Beispielen« gehört, »die Klarheit des politischen Standpunkts mit literarischer Qualität verbinden«. Das Buch zählt, so der Literaturwissenschaftler Wolfgang Kaempfer, »zum Bedeutendsten, was die literarische innere Emigration hervorgebracht hat. Mit ihm gelingt es Schneider, Zeitgeschichte auf Geschichte so zu projizieren, daß die Literatur zur Anklage und die Anklage zur Literatur wird«.

Bei seinen Studien zur iberischen Geschichte war Schneider auf Bartolomé de Las Casas (1484–1566) gestoßen, der sich, nachdem er im Rahmen der spanischen Conquista Massaker und Hinrichtungen erlebt hatte, für die Rechte der Ureinwohner einsetzte. Obwohl es Las Casas gelang, Karl V. zur Erlassung neuer Gesetze gegen die Ausbeutung der Indios zu bewegen, blieben diese Bemühungen doch letztlich wirkungslos. Reinhold Schneider wählte die historische Gestalt und die Versklavung der Indios in der Neuen Welt, um damit eine Analogie zur Entrechtung der Juden in Deutschland herzustellen.

Die im Text formulierte Kritik am Dritten Reich ist mit Händen zu greifen. So wird jede Form von Gewaltherrschaft als illegitim abgelehnt: »Aber wer mit dem Schwert diese Welt betritt, der sieht sie nicht; er hat Gottes Welt schon verloren.« Die Not »rührt daher, daß ich täglich fühle, wie Gottes Welt verdorben wird, weil falsche Gedanken in den Menschen wohnen und sie zu unfrommen Taten zwingen. Denn mit den Schwertern ihres Machtverlangens und den Grabhacken ihrer Gier zerschlagen sie den Spiegel im Menschen, in dem Gottes Antlitz steht; wer aber kann den Mißhandelten, in dem der Spiegel zertrümmert ist, noch einen Menschen nennen? Er ist Satans Gehäuse. Denn wo Gott flieht, da zieht Satan ein«. Ideologie, Gottferne und Entmenschlichung gehen Hand in Hand, wie enthemmte Gewaltakte in der Neuen Welt zeigen, die Greueltaten an Greisen, »die man wie Kehricht vor die Haustür geworfen« hat, die Schreie »derer, die unter Peitschenhieben starben, und derer, die lebendig verbrannt wurden (...), und derer, die in der Folter hingen«. Der historische Bericht wird gar zur Prophetie, wenn »Hügel und Berge von Toten« beschrieben werden.

Die Parallele zur Entrechtung und Entwürdigung der deutschen Juden konnte schwerlich übersehen werden. Dabei bezieht sich Schneider auf den berühmten Disput von Valladolid, das Streitgespräch zwischen Las Casas und dem Rechtsgelehrten Ginés de Sepúlveda. Sepúlveda propagiert die Eroberung, und er werde bestimmt Zeugen heranziehen, die belegen könnten, daß »die Indios von Grund auf tückisch und böse wären und daher (...) mit dem Schwerte niedergezwungen werden müßten«. Die Anspielung auf die antijüdische Propaganda im Dritten Reich ist offensichtlich.

Angesichts der Wucht der Anklage, die Schneider in Las Casas formuliert hatte, wurde das Buch kurz nach Erscheinen verboten. 1941 entzog man Schneider dann die offizielle Druckerlaubnis, so daß er nur noch illegal, unter Lebensgefahr veröffentlichen konnte. Hierher gehört auch das Schicksal seines Freundes, des Preußen-Bewunderers Jochen Klepper, der mit einer Jüdin verheiratet war. Um der Deportation von Frau und Tochter zu entgehen, ist die Familie Klepper am 11. Dezember 1942 »gemeinsam in den Tod« gegangen.

In der sowjetischen Besatzungszone und der späteren DDR gab es keine Bücherverbrennungen, aber auch hier wurde Literatur nach politischen Kriterien ausgesondert und landete in einzelnen Fällen direkt auf dem Müll: Beispielsweise wurde der Mecklenburger Heimatschriftsteller Friedrich Griese als »aktiver Faschist« denunziert und seine wertvolle Bibliothek »mit Mistgabeln auf Leiterwagen verladen und zur Vernichtung« gebracht (Reinhard Rösler). Zimperlich konnte man bei der Errichtung eines stalinistischen Systems auf deutschem Boden nicht zu Werke gehen, und man erwarte daher auch nicht, daß sich die Staatsschriftsteller wie Anna Seghers, Hermann Kant oder Christa Wolf gleichzeitig noch im Widerstand gegen ihren Staat befunden hätten – gleichwohl mögen ihre Werke »so manches kritische Räsonnement ausgelöst haben« (um eine auf Jochen Kleppers Vater gemünzte Formulierung Wolfgang Kaempfers aufzugreifen). »Widerstand«, das bedeutete zunächst einmal, daß das entsprechende Buch gar nicht erst gedruckt wurde, zumindest nicht im Osten. So erging es auch dem jungen Uwe Johnson mit seinem ersten Roman Ingrid Babendererde, der die Geschichte einer Abiturklasse des Jahres 1953 schildert. Obwohl die DDR-Verfassung die Meinungsfreiheit formal garantiert, werden die Abiturienten mit einer etwas anderen Realität konfrontiert: mit der Unterdrückung der protestantischen Jungen Gemeinde durch die SED. Als Ingrid Babendererde (die also mit beiden Beinen auf der Erde, auf dem Boden steht) den Schwur auf den »vormundschaftlichen Staat« (Rolf Henrich) verweigert, wird sie wegen »parteischädigenden Verhaltens« unmittelbar vor dem Abitur der Schule verwiesen. Da Ingrid »mit solchen Leuten nichts mehr zu tun haben« will, stellt sie ihre »Reife« nun auf andere Weise unter Beweis und verläßt mit ihrem Freund – beide »Schandflecke« für die »demokratische Oberschule« – die DDR, wie auch Johnson selbst, nachdem sein Buch unveröffentlicht blieb, dem Land 1959 den Rücken kehrte.

In einem Anflug von kulturpolitischer Liberalisierung konnten Ulrich Plenzdorfs Werther-Modernisierung Die neuen Leiden des jungen W. (1972) und auch Volker Brauns Unvollendete Geschichte (1975) in Sinn und Form erscheinen, beides Texte, in denen der Selbstmord bzw. Selbstmordversuch der Protagonisten immerhin auf ihr Leiden an der Enge der DDR zurückgeführt werden. Aber Honeckers Kulturpolitik hatte auch ihre Grenzen, wie das Beispiel von Heiner Müller belegt, dessen apokalyptische Texte eine Art Kettensägenmassaker innerhalb der DDR-Literatur darstellen. Das gilt vor allem für seine Hamletmaschine (1977), die mit allen Theaterkonventionen gebrochen hat. Shakespeares Hamlet, der klarsichtige Zauderer, ist Müller zum Spiegelbild für den Intellektuellen in den Ostblockstaaten geworden: loyal und doch kritisch, erkennt der postmoderne Hamlet, daß er aufgrund seiner Privilegien verlogen, ja gar schizophren geworden ist. Er schreibt für ein System, das doch nur ein Gefängnis ist, und für eine Revolution, die längst zu Zement erstarrt ist. Auf Stalins Tod 1953 und den Ungarn-Aufstand 1956 anspielend, schreibt Müller: »Die Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Das Denkmal liegt am Boden, geschleift drei Jahre nach dem Staatsbegräbnis des Gehaßten und Verehrten von seinen Nachfolgern in der Macht.« Der intellektuelle Künstler im Ostblock dient einem Unterdrückungsregime, das ohne Mauer, Stacheldraht, Arbeitslager und Folter nicht existieren kann: »Irgendwo werden Leiber zerbrochen, damit ich wohnen kann in meiner Scheiße«, sagt Müllers Hamlet. »Irgendwo werden Leiber geöffnet, damit ich allein sein kann mit meinem Blut.« In eine Rüstung gekleidet, spaltet er »mit dem Beil die Köpfe von Marx Lenin Mao«, es herrscht längst »Schnee. Eiszeit«. Mit anderen Worten: fin de partie – zwölf Jahre vor dem offiziellen Ende hat Müller dem »realexistierenden Sozialismus« den Totenschein ausgestellt. Wenig überraschend wurde Die Hamletmaschine nicht in Ost-Berlin, sondern in Paris uraufgeführt. Erst als die DDR zusammenbrach, im Frühjahr 1990, konnte Müller das Stück in Berlin inszenieren.

»Widerstand« in der Tyrannei, der nationalsozialistischen wie der kommunistischen, konnte, auch wenn es sich »nur« um den »Widerstand der Ästhetik« handelte, mit dem Verlust der Freiheit oder gar des Lebens enden. Beziehen wir die Kategorie des literarischen Widerstands auf die Bundesrepublik Deutschland, ist der Gegner jedoch keine klar definierte Diktatur, kein brachiales Unterdrückungssystem. Sehr wohl aber können die allgegenwärtige »Diktatur des Relativismus« (Benedikt XVI.) oder vergleichbare Auflösungserscheinungen der Moderne zum Anlaß des Widerstands werden. Autoren wie Martin Mosebach (Häresie der Formlosigkeit) und Botho Strauß (Der Aufstand gegen die sekundäre Welt; Die Unbeholfenen) haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten konservative, widerständige Positionen zum Mainstream eingenommen, ohne daß ihre literarischen Widerstandsschriften im Untergrund zirkulieren müßten.

An dieser Stelle sei an einem Beispiel demonstriert, daß sich auch bei linken oder als links rezipierten Autoren bemerkenswerte konservative Topoi finden. Wie der Mensch in seinem Menschsein, in seiner personalen Würde, in seinen Fähigkeiten von zunehmender Entfremdung und Gleichmacherei bedroht ist, so ist es auch die Welt, die Landschaft, die Natur mit ihm und um ihn herum. Silvio Blatter, von Heinrich Böll beeinflußt, hat dies zum Thema seines großen Panoramas, der Freiamt-Trilogie, gemacht (1978–88) – die drei Bände evozieren allesamt konservative Bilder: Zunehmendes Heimweh, Kein schöner Land, Das sanfte Gesetz. Das Freiamt ist eine Region im Norden der Schweiz, im Aargau, und doch gilt, wie Otto Lorenz in der Zeit schrieb: »Das Freiamt ist überall.« Denn überall wird die Landschaft zersiedelt, zerstört, überall wird der Boden industriell zugerichtet, und mit den Landschaften lösen sich auch die Traditionen und die natürlichen Bezüge der Gemeinschaft und Heimat auf. Diese Bedrohung vor Augen, erinnert Blatter an Adalbert Stifter, dessen »Sanftes Gesetz« (siehe Sezession 55, S. 44–45) ihm zum Vorbild wird. Blatter fordert die Menschen auf, zu diesem »Sanften Gesetz« zurückzukehren, sich wiedereinzugliedern in den natürlichen Lauf der Dinge. Stifters Leitbild des »Sanften Gesetzes« kann Vertrauen, Hoffnung, Identität und Mut vermitteln. »Wenn einer also Rückhalt und Zuversicht hat, dann kann er das Entscheidende leisten«, so Blatter. Und was ist das Entscheidende? »Das Leben bejahen, darauf verschwor er sich. Es war ein Beweggrund, es schuf die Voraussetzung, um sich zu wehren. Er sah darin eine Form von Widerstand.«


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