Sezession
7. April 2017

Der Fall Godehard Schramm

Felix Menzel / 16 Kommentare

Nein? Dann lassen Sie uns bitte einmal gemeinsam nach Mittelfranken schauen. Der 73-jährige Schriftsteller Godehard Schramm muß dort gerade einen Spießrutenlauf über sich ergehen lassen. Im Oktober veröffentlichte er ein Buch mit dem harmlosen Titel WeitLandWeit – GroßstadtlosGroß. Es handelt sich dabei um ein künstlerisch-literarisches Portrait des Kreises Neustadt an der Aisch.

Felix Menzel

Felix Menzel ist Chefredakteur des Schülerblogs blauenarzisse.de.

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Fünf Monate lang hielt sich das Interesse daran in Grenzen. Laut Süddeutscher Zeitung erschienen die üblichen „Elogen“ über das vom Landkreis finanziell unterstützte Buch. Doch die Gefälligkeitsrezensenten erkannten die „intellektuelle Widerwärtigkeit“ (SZ) von Schramms subjektiven Schilderungen zunächst nicht. Irgendwann schaute allerdings eine Bürgerbewegung für Menschenwürde etwas genauer hin und fand auf einigen Seiten „skandalöse Entgleisungen“.

Natürlich, Schramm hatte sich schließlich, im vorletzten Kapitel bestens versteckt, zur Asylproblematik geäußert. Er betont und steht dazu bis zum heutigen Tag:

Ich kann und will nicht recht haben, aber meiner Meinung nach begann das Unheil der unbewaffneten Invasion Europas damit, dass Papst Franziskus auf die Insel Lampedusa reiste und alle, die da übers Meer kamen, als Flüchtlinge auf der Stelle schon zu Lebzeiten selig sprach. (…) Ich bezeichnete diese Abhauer aus verschiedenen afrikanischen Ländern sowie aus Syrien als Asyl-Erpresser oder Einwanderungs-Einbrecher, die mit nichts anderem bewaffnet als ihrer nackten Existenz bei der Ankunft uns ihre leibeigene und leibhaftige Pistole auf die Brust setzen und uns mit ihrem Schicksal nötigen, ihnen auf der Stelle ein besseres Leben zu ermöglichen. Mittlerweile steht uns das Invasions-Hochwasser bis zum Hals und es wird nicht mehr lange dauern, bis staatliche Blockwarte nicht ständig von uns genutzte Wohnräume beschlagnahmen. Denn dieses menschliche Hochwasser spült auch Terroristen unerkannt ins Land. Guter Rat wird immer teurer. (…) In dieser heillosen Überflutung, die aus panischer Flucht entsteht, wird das Zurückweisen der Geflohenen immer schwieriger, und viele von ihnen werden empört sein, dass die erhoffte Zuwendung jedem Einzelnen gegenüber nicht mehr möglich scheint. (…) Müssen wir nun als Integrations-Forderer unsererseits nächstens nicht alle noch Syrisch lernen?

Wenige Tage nach Bekanntwerden dieser Äußerungen distanzierte sich das gesamte politische Establishment von Schramm. Die bayerischen Minister Ludwig Spaenle und Markus Söder (beide CSU) sagten eine Lesung mit ihm ab und für das Landkreismagazin aus Fürth darf der im Eilverfahren vorverurteilte Schriftsteller auch nicht mehr schreiben.

Doch das ist noch nicht alles. Godehard Schramm hatte im Jahr 2003 den damals mit 10.000 Euro dotierten Wolfram-von-Eschenbach-Preis des Bezirks Mittelfranken erhalten. SPD und CSU wollen nun mit Dringlichkeitsanträgen erreichen, daß eine nachträgliche Aberkennung dieses Preises möglich wird. Horst Krömker, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Bezirkstagsfraktion, erklärte dazu gegenüber den Nürnberger Nachrichten:

Ziel ist, die Satzung so zu ändern, dass sie eine Aberkennung des Preises und eine Rückforderung des Preisgeldes erlaubt, wenn der Preisträger oder die Preisträgerin sich unehrenhaft und unwürdig verhält.

Ob sich eine solche Konstruktion juristisch als hieb- und stichfest erweist, sei einmal dahingestellt. Erschreckend ist dennoch, mit welcher Selbstverständlichkeit Legislative, Exekutive, Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit meinen, die Daumenschrauben anziehen zu dürfen, und mit welcher Chuzpe sie die Justiz übergehen.

Godehard Schramm, der Lieblingsschriftsteller von Günther Beckstein, hat in seinem langen Leben weit über ein Dutzend Literaturpreise gewonnen. Mindestens 50.000 Euro strich er dabei an Preisgeld ein. Viele Lyriker und Romanautoren brauchen diese Förderungen, um als Künstler überhaupt existieren zu können. Würde also das, was man jetzt gerade in Mittelfranken versucht durchzudrücken, Schule machen, könnten einige Denunzianten jeden kritischen Schriftsteller in den sozialen und finanziellen Ruin treiben. Mit Meinungsfreiheit hätte das dann überhaupt nichts mehr zu tun. Willkommen im Gesinnungsstaat!

Am Beispiel von Schramm läßt sich auch sehr schön zeigen, warum der Tugendterror gerade aufgrund seiner Unberechenbarkeit in der Breite so erfolgreich ist. Machen wir uns nichts vor: Viele CSU-Politiker haben sich in den vergangenen zwei Jahren häufig genug ähnlich wie Schramm geäußert, um mit diesem Rechtsblinken einige von Merkel verschreckte Wähler zurückzugewinnen.

CSU-Chef Horst Seehofer höchstpersönlich sprach von einer „Herrschaft des Unrechts“. Trotzdem lassen sie Schramm jetzt wie eine heiße Kartoffel fallen und reihen sich ein in den „Kampf gegen rechts“.

Dies zeigt, daß völlig unklar ist, wo die Grenze der von der Öffentlichkeit gerade noch so tolerierten Meinungen aktuell verläuft. Es läßt sich für niemanden vorab genau einschätzen, was gesagt werden darf und ab wann man einen Skandal provoziert, der eigentlich keiner ist. Schramm hat schon der differenzierte Ausdruck „unbewaffnete Invasion“ das Genick gebrochen, währenddessen der Künstler Gerhard Richter noch ungestraft „Neger“ sagen und die Willkommenskultur  als „verlogen“ ablehnen darf.

Dieses Messen mit vielerlei Maß dürfte seine Wirkung bei der Masse, zu der natürlich auch die meisten Schriftsteller zählen, nicht verfehlen. Will die Masse auf der sicheren Seite stehen, muß sie übervorsichtig sein. Sie achtet deshalb peinlich genau auf das Binnen-I in offiziellen Schreiben, spricht kategorisch von „Flüchtlingen“ und Menschen mit Migrationshintergrund und stellt sich dumm, wenn es um die Minenfelder Ausländerkriminalität, den Islam, Terrorismus oder die deutsche Geschichte geht.

Unter Intellektuellen ist dieses Dummstellen übrigens noch verbreiteter, weil die Konsequenzen unabsehbar sind, wenn sie offen zugeben, schon einmal einen „falschen“ Autor oder eine „falsche“ Zeitschrift gelesen zu haben. Wann wir sich das ändern? Vermutlich erst dann, wenn die nonkonforme Gegenöffentlichkeit in Deutschland in der Lage ist, alle Ausgestoßenen sozial und finanziell aufzufangen.


Felix Menzel

Felix Menzel ist Chefredakteur des Schülerblogs blauenarzisse.de.

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Kommentare (16)

Zadok Allen
7. April 2017 10:44

Halten Sie es für möglich, daß in der freiheitlich-demokratischen Bundesrepublik jemand für eine nicht strafbare Äußerung ohne einen Richterspruch 10.000 Euro Strafe an den Staat zahlen muß?

Eine knappe Antwort: Nein, in einer freiheitlich-demokratischen Bundesrepublik scheint mir so etwas unmöglich. Wo gibt's dies? Kann ich dahin auswandern?

Edward Teach
7. April 2017 10:54

Kleine-Hartlage: "Die liberale Gesellschaft und ihr Ende" beschreibt den Prozess recht genau...

Monika L.
7. April 2017 11:28

Der Antipopulist Godehard ( ' der durch Gott Starke' ) Schramm wäre doch bei Antaios gut aufgehoben. 

https://www.katholisches.info/2014/02/godehard-schramm-populismus-von-papst-franziskus-ohne-wirkung-auf-religioeses-leben/

Und überhaupt sollte der Antaios-Verlag einen jährlich zu vergebenden Literaturpreis ausloben.

t.gygax
7. April 2017 11:44

Sorry, aber in diesem Fall fehlt mir jegliches Mitgefühl....."der Lieblingsschriftsteller von Günther Beckstein" ? Wie bitte, was darf es denn noch sein? Soll er doch zu Beckstein, der sich jetzt im Alter "christlich" inszeniert, gehen und jammern!

Es war dieser Beckstein, der in einem Interview einmal sagte, man habe im Kampf gegen Rechts auch einige juristische Grenzen überschritten. Und was soll das mit den Preisgeldern?  Diese ganze staatliche Subventionierung irgendwelcher Künstler oder Schreiber ist Blödsinn, entweder schreibt man kalkulierend für die Masse , aber dieses Zeug vergeht schneller als die Spur im Sand, der sich auch nicht sonderlich  für uns interessiert (Beispiel: wer liest und kennt noch Henning Mankell?) oder man schreibt aus innerem Antrieb , ohne nach den Verkaufszahlen zu fragen. Benn hatte seinen Brotberuf, und das war auch besser so, zumindest seiner Lyrik hat es nicht geschadet.

Nichts für ungut, Felix Menzel hat natürlich Recht, dass das Ganze eine einzige Katastrophe ist, aber in diesem Fall...nunja, die materielle Existenz dieses Schriftstellers wird dadurch nicht gefährdet, oder?

Der Gehenkte
7. April 2017 14:17

Vielen Dank, daß Sie die Aufmerksamkeit auf diesen illustrativen Fall lenken!

Habe gerade gesucht, wo das Buch zu haben ist, aber wohin man auch schaut - es scheint verschwunden. Statt dessen findet man diverse aufschlußreiche "Stellungnahmen".

https://www.gew-ansbach.de/2017/03/skandaloese-entgleisungen-von-godehard-schramm/

https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen/aktuelles/news/2017/3/23/erklaerung-des-landrates-zum-buch-von-godehard-schramm.html

Da kann einem wirklich übel werden! :

@t.gygax

Sorry, aber in diesem Fall fehlt mir jegliches Mitgefühl....."der Lieblingsschriftsteller von Günther Beckstein" ?

 
Sorry gygax, aber was hat das eine mit dem anderen zu tun? Freiheit (der Meinung) und der Kampf dafür kann sich nicht daran entscheiden, ob ich diese Meinung mag oder nicht und noch weniger, wer sie goutiert. Diese unsägliche und dumme Parteilichkeit, das ständige Absuchen einiger "Rechter" nach der "korrekten Meinung" ist zum Kosten. 
 
 
Caroline Sommerfeld
7. April 2017 14:33

Die Praxis, aus Gründen des Gesinnungswandels Preise abzuerkennen ist eine fürchterlich schiefe Bahn. Stellen wir uns mal vor, ich müßte jene 8.000€, welche ich im Jahre 2004 für meine Dissertation als "Karl-Alber-Preis"-Preisgeld erhalten habe, jetzt zurückgeben, weil ich hier publiziere und nimmer so "moralisch" bin wie damals? Stellen wir uns weiter vor, eines fernen Tages verlöre der linke Mainstream seine Hegemonie, und plötzlich verfielen wir darauf, von all den Preislinken und Kulturbetriebsdispositivisten und "Tolle-Projekte-Machern" ihre gezahlten Subventionen wieder zurückzufordern. Würden wir das machen? Na sehen Sie.

Der Feinsinnige
7. April 2017 17:54

 

Ja, es ist immer wieder erstaunlich, daß die Phantasie des etablierten Politik- und Kulturbetriebes offenbar keine Grenzen kennt, wenn es darum geht, sich neue Absurditäten und Peinlichkeiten auszudenken. Man wendet sich mit Grausen ab, wird einem doch immer wieder vorgeführt, wie wenig die offiziellen Phrasen von „Meinungsfreiheit“ usw. doch tatsächlich ernst zu nehmen sind.

 

Angesichts des langen Zitats des Autors Godehard Schramm, welches in obigem Artikel wiedergegeben wird, drängt sich mir der Gedanke auf, daß es durch das „Heerlager der Heiligen“ von Jean Raspail inspiriert sein könnte.

 

Da ich davon ausgehe, daß hier auch Interessierte mitlesen, denen die „Sezession“ und ihr intellektuelles Umfeld noch relativ neu sind, sei es mir gestattet, folgende dringende Empfehlung zu wiederholen:

 

Lesen Sie den Roman „Das Heerlager der Heiligen“ von Jean Raspail. Dieses 1973 erstmals veröffentlichte visionäre, dabei gerade aus heutiger Sicht auch kaum erträglich realistische Buch ist geeignet, die Weltsicht jedes Lesers zu verändern. Dieses Buch hätte den Literatur-Nobelpreis verdient und wahrscheinlich auch schon bekommen, wenn das Nobelpreis-Komitee nicht selbst zum politisch-korrekten Establishment gehören würde oder zumindest in dessen Denken befangen wäre.

 

 

 

 

 

Lyrurus
7. April 2017 19:31

Ohne die Details zu kennen, sehe ich keine Rechtsgrundlage für die Rückforderung des Preisgeldes. Das gehört für mich in die Kategorie "Einschüchterung ohne Substanz". So ähnlich wie die Strafanzeigen, die gerne mal gegen "Rechte"? gestellt werden, auch wenn nichts strafbares vorliegt. Das soll letztlich nur abschrecken. Eigentlich eher ein Zeichen der Hilflosigkeit. 

Fachkraft für Betroffenheit
7. April 2017 21:37

nullum crimen, nulla poena sine lege. Zudem gilt auch der Rechtsgrundsatz des Vertrauensschutzes.

Tugendterror ist unangenehm, aber Schramm ist hier eindeutig im Vorteil.

Langsax
7. April 2017 22:21

Beim Lesen obigen Artikels - der mich fassungslos zurück läßt - mußte ich an Susanne Kablitz Meinung denken:

„Wir leben wieder in einer faschistischen Diktatur nach Muster 1933, die heutigen Nazis sind flüchtlingsbesoffene Gutmenschen und asoziale „Antifaschisten“. Wer die Wahrheit ausspricht, wird verfolgt. So ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann es Tote auf beiden Seiten gibt. Die SPD hat bereits offen zur Gewalt aufgerufen und will jetzt sowohl Bundespräsident wie auch Kanzler stellen.“

dome
8. April 2017 01:00

Frau Sommerfeld:

 Da sagen sie was! Selbst in meinen kühnsten "Träumen" sinniere ich darüber, ob man nicht all den politischen Mitarbeitern der Zwangsgebührensender oder sonstigen öffentlich allimentierten "Kulturschaffenden" künftig ihre fetten Pensionen auf das Niveau einer in der BRD sog. "Sozialhilfe im Alter" kürzen sollte. Arbeitsfähigen sollte man eine gewisse Übergangszeit lang "Alg II" ohne Auflagen zugestehen, also ca. 400 EU plus Miete. Damit sie sich in aller Ruhe eine Stelle in der Produktion oder im Service-Bereich suchen können; Etwa in einer Leihbude zum Mindestlohn von einem Call-Center aus Leute verarschen; am Band in Wechselschicht; Helferjobs aller Art für Ungelernte oder Absolventen der Geschwätzwissenschaften mit DANN politisch untragbarer Vita.

Ich käme nicht auf die Idee, von diesen Leuten ihr unredlich erworbenes Geld zurückzufordern. Wäre auch nicht im Sinne der dann gebotenen Aussöhnung mit den ... ja, wie nennen wir sie? Den Volksverrätern

Derlei Großzügigkeit liegt wohl auch daran, dass wenn "wir" einmal wieder das Sagen hätten, sollte dieser unwahrscheinliche Fall je eintreten, unser geringstes Problem wohl die Abstrafung der derzeit schon länger hier den Ton angebenden wäre, wohingegen DIE wiederum um eben diese Vormacht kämpfen und daher vermehrt meinen auf Repression bauen zu müssen.

Nautilus
8. April 2017 01:24

@Der Feinsinnige

ich habe das Buch "Das Heerlager der Heiligen" gelesen, wir nähern uns diesen zuständen an, daran besteht kein Zweifel.

In einem demokratischen Rechtsstaaat wären diese Dinge auch nicht möglich, dass gibt es nur in der BRD.  Was Seehofer betrifft, er hat ja auch den bayerischen Verdienstorden an Claudia Roth verliehen. Das ist eine Clique, die uns alle in das Chaos führt.

Cacatum non est pictum
8. April 2017 12:14

 @Nautilus

In einem demokratischen Rechtsstaaat wären diese Dinge auch nicht möglich, dass gibt es nur in der BRD.  Was Seehofer betrifft, er hat ja auch den bayerischen Verdienstorden an Claudia Roth verliehen. Das ist eine Clique, die uns alle in das Chaos führt.

Donnerschlag! Die Episode kannte ich noch nicht. Danke für den Hinweis. Diese oberbayerische Luftpumpe ist sich wirklich für keinen opportunistischen Winkelzug zu schade. Welch ein Staatsmann! Apropos: War da was mit einer Verfassungsklage? Mir schwirrt dieses Wort im Kopf herum, sobald ich "Seehofer" lese, aber ich komme partout nicht darauf, was es zu bedeuten hat ...

Curt Sachs
8. April 2017 23:03

@Frau Sommerfeld:

»Würden wir das machen?« – Ja.

Schneekette
9. April 2017 12:43

@ Curt Sachs

Nein. Ich nicht.

Corvusacervus
9. April 2017 19:47

Es reizt einen nach Frau Sommerfelds Selbstbefragung ("würden wir das tun?") wirklich, hier mit breitem Pinselstrich auszumalen, was man alles mit den grünlinksliberalen, talentfreien, dummblöden, in den Medien frech herum schwätzenden und schreibenden Nichtsnutzen, die weder Journalisten noch Intellektuelle sind, sondern, um einen Begriff des Ex-Außenministers Fischer zu zitieren, "Fünfeuronutten" der herrschenden und Projekt- und Fördermittel großzügig auslobenden und verteilenden Polit- und Kultur-Kaste, anstellen wollte, käme man, ach, doch nur in die Lage, darüber nicht nur zu sinnieren, sondern es planvoll angehen und tatkräftig ausführen zu sollen. Mir fiele manches ein und man könnte sich darauf verlassen - diese Herrschaften sind in der Wolle gefärbte Wendehälse, Verräter und Schlangenzungen - daß einem mancher grüne Ex-Maoist und was da noch so kreucht und fleucht im mainstreamigen Kultursumpf, allerlei Tipps zur physisch-psychischen Umerziehung geben würden. Aber zum einen ist es doch arg unwahrscheinlich, je in die Lage zu kommen, solcherart Umerziehung ins Werk zu setzen, weshalb man sich besser praxisorientierterem Tun (hic et nunc: Abendbrot richten) zuwendet. Zum anderen will man den jetzt noch machthaltenden Beobachtern dieses Blogs auch nicht zu offenbar machen, wovon die bösen Buben, die hier debattierend unterwegs sind, tagträumen, wenn sie tagträumen wie es wäre, wenn... (ich sehe den Heiko Maas und andere Knallchargen, die nix geleistet, ihr Leben vergeudet und Volk und Vaterland betrogen haben, in kurzen Hosen auf allen vieren übern Kartoffelacker krabbeln, sich beim händischen Kartoffelkäfersammeln in Produktion und Landwirtschaft bewähren und sich so endlich nützlich machen, nachdem sie vormals so viel Zeit und Volksvermögen verschwendet haben). Da wahrt man doch lieber Contenance und läßt das unveröffentlicht ... uuuups, jetzt ist es mir doch rausgeflutscht ... :-))

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