21. April 2017

Mosaik-Rechte und Jugendbewegung

von Benedikt Kaiser / 4 Kommentare

Die Frage der Zusammenarbeit zwischen parlamentarischen und außerparlamentarischen Kräften sorgt nicht zuletzt in der Causa Bystron für Aufsehen. Es folgt ein Beitrag aus der aktuellen Sezession, der sich diesem Thema grundsätzlich nähert.

Benedikt Kaiser ist Politikwissenschaftler und arbeitet als Verlagslektor.

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Benedikt Kaiser ist Politikwissenschaftler und arbeitet als Verlagslektor.

Kommentare (4)

Gerrit
21. April 2017 16:00

Die IB kann sicher nicht Vorstufe zur AFD sein, sie ist ein aliud. Die mit der Mitarbeit in politischen Parteien, auch schon deren Jugendorganisationen, zwangsläufig verbundene Wendigkeit passt nicht zur IB und würde ihre metapolitische Wirkung völlig entkräften. Gerade das "Spontane" und "Verrückte" gehört zur Stärke derartiger Bewegungen. Das bedeutet aber nicht, dass es keinen Wechsel geben kann, oder dass ein solcher Wechsel in irgendeiner Weise fragwürdig sei. Wer meint, dass er dafür charakterlich geeignet ist, mag den Weg in die "Parteiarbeit" gehen (die Entscheidung für eine Karriere in Behörden und Unternehmen ist übrigens sehr ähnlich). Eine weitere "Mitgliedschaft" in der Bewegung ist damit aber wohl kaum kompatibel und sollte sich erledigt haben. Aber vielleicht  als "Gönner" und mit wehmütig, nostalgischem Blick zurück.

Kurzrobert
21. April 2017 19:21

Das ist alles recht und gut, intellektuell sicher hochfliegend. Solange man aber die Sorgen von Kevin Normalverbraucher, der sich wegen verschiedenen Kohabitanten zu recht gegen Alimenteforderungen wehrt, bleibt das dürrer Intellektualismus, vorbei am Leben.

Dieter
21. April 2017 20:49

Danke für den Artikel. Ich wünschte so viel Freiheit würde entstehen

Caroline Sommerfeld
22. April 2017 18:10

Wenn ich mir in Österreich die Trennung der GRÜNEN von ihrer eigenen Parteijugend anschaue, dann sehe ich, wohin die wechselseitige Fraktionsdisziplin von Partei +Jugend führen kann.

Die IB ist etwas völlig von der "Jungen Alternative" Verschiedenes. Umso nötiger ist daher, ganz in Ihrem Mosaik-Sinne, die gegenseitige Anerkennung, das Nicht-in-den-Rücken-Fallen aus taktischen Gründen (bspw. hat sich Präsidentschaftskandidat Hofer in Ö ausschließlich aus strategischen Gründen pro forma von der IB distanziert).

Und: schon innerhalb der IB ist ja ein facettenreiches Mosaik zu sehen, längst nicht alle sind jung (optisch sind bei unserem Stammtisch ein Drittel über 40), nicht alle sind Aktivisten, nicht alle sind Intellektuelle, nicht alle sind überhaupt irgendwie FPÖ-nahe, geschweige denn, daß es personelle Überschneidungen gäbe.

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