Sezession
29. Mai 2017

Sex, Lügen und ein Video oder – Jetzt erst rechts!

Gastbeitrag / 31 Kommentare

Dienstag vor einer Woche erhasche ich beim Frühstück folgende Informationsfetzen: Anschlag, diesmal hat es Manchester erwischt. Sprengsatz explodiert – mindestens 19 Todesopfer , mindestens 59 Verletzte – Explosion bei Ariana-Grande- Konzert – unter den Opfern viele Kinder und Jugendliche – Knall nach dem letzten Song – Europas größte Veranstaltungshalle - Terrormiliz Islamischer Staat bekennt sich zu Attentat - „ich bin am Boden zerstört“ - Stars drücken im Netz ihr Mitgefühl aus usw. usf.

Man ist schon etwas abgestumpft und spröde geworden, und ich sortiere halbmüde: Das war doch gerade erst in Stockholm – Warum so viele Kinder und Jugendliche? Und eben: Wer ist diese Ariana Grande? Was singt die eigentlich?

Ich ergoogle Ariana Grande und dort den erstbesten Song. Ich lande beim Video Everyday. Sofort bin ich hellwach: Ein hübsches, naiv aussehendes Mädchen mit lasziv aufgeworfenen Lippen singt was von einem „good shit“ und räkelt sich lustvoll in der Öffentlichkeit. Und ein paar andere auch.

Die Übersexualisierung in Verbindung mit diesem unschuldig wirkenden, süßen Mädchen verursacht mir Beklemmungen. Irgendwas paßt da nicht. Aber vielleicht habe ich ja nicht richtig verstanden. Das mit dem „good shit“. Ich gehe vorsichtshalber mal auf den deutschen Text der Lyrics. Dort lese ich: „Er gibt mir jeden Tag den good shit“. Ich verstehe aber nur: "Er besorgt es mir jeden Tag".

Das ist eindeutig. Das sind keine „lyrics“. Und so etwas schauen kleine Mädchen an und finden es toll? Etwas ratlos schalte ich wieder auf den Focus-Liveticker um. Dort die ersten Stellungnahmen der Politiker. Lese:

„Wir müssen diese Ideologie, die zu solcher Gewalt führt, bekämpfen“ (Theresa May), und „Diese kranke Ideologie muss verschwinden“ (Donald Trump). Noch das Video im Kopf, denke ich ganz spontan: Recht haben die beiden! Und im gleichen Moment: Welche Ideologie meinen die eigentlich? Das will ich jetzt doch genauer wissen. Gehe die Schlagzeilen durch. Werde fündig bei der Welt. Es sei kein Zufall, daß es ein Ariane Grande Konzert traf. Und staune wiederum:

Das war kein Zufall. Die Popsängerin verkörpert den westlichen Zeitgeist mit seiner Wertepluralität wie kaum eine andere.

Man erfährt:

Grande ist einer der größten Popstars unserer Zeit, auch wenn die meisten über 25 kaum etwas von ihr mitbekommen.

Weiter im Text: Sämtliche Vorwürfe, ihre Musik und ihre Kleidung seien übersexualisiert, kontert die Sängerin mit "aufklärerischer Wucht" gegen die Engstirnigkeit. Grande:

Der Ausdruck von Sexualität in der Kunst ist keine Einladung zur Respektlosigkeit (...) genau wie ein kurzer Rock keine Einladung für einen sexuellen Übergriff ist.

Die „aufklärerische Wucht“ von Arianas Sex-Shop-Klamotten hatte Hollywood Ikone Bette Midler in einem Interview einst dazu hingerissen, das hübsche Mädel als Hure zu bezeichnen. Kann ich verstehen. Zumindest seriöse Medien müßten das ähnlich sehen, oder ?

Aber nein. In der FAZ widmet sich Dietmar Dath dem Phänomen Ariana Grande und sieht in ihr „in vielerlei Hinsicht ein Rollenvorbild“ und ein „unwiderstehliches Identifikationsangebot „für junge Mädchen. Dath sieht im Angriff auf die Besucherinnen des Pop-Konzertes einen Angriff auf „heranwachsende Individualistinnen, die noch nicht wissen, wer und was sie werden wollen, aber keine Angst davor haben, es herauszufinden“. Da könnte man zynisch werden. Wenn da nicht die achtjährige Saffie Rose wäre, das jüngste Opfer dieses schrecklichen Angriffs.

Im Magazin Musikexpress finde ich die Bestätigung meines Verdachts, daß es in dem Song „Everyday“ nur um Sex geht. Der Kritiker schreibt:

Kurzum: Es geht ums Ficken in der Öffentlichkeit.

Scherz am Rande: Ich wußte gar nicht, daß Akif Pirincci auch in Musikzeitschriften schreibt. Der Schriftsteller würde allerdings bis an die Schmerzgrenze gehen. Mit dem „Ficken in der Öffentlichkeit“ von „heranwachsenden Individualistinnen“. Er würde vielleicht vom „unwiderstehlichen Fickangebot für junge Männer“ sprechen. Und vom „bad shit“. Den sie ihr gaben. Es ist wie in einem Vexierbild. Laut Wörterbuch der Gebrüder Grimm ein „Bild mit einem in der Zeichnung verborgenen Betrug“. Das lateinische vexare meint „plagen“.

Ja, es plagt: daß Opfer und Täter sich bald nicht mehr unterscheiden lassen. Je nach Sichtweise. Mit Schrecken las man etwa im Linzer Wochenblick die Aussage eines Tullner Asyl-Vergewaltigers: „Sie hat uns verführt“.

Zum Schluß meiner traurigen Google-Suche möchte ich dann noch im Tante-Emma-Laden vorbeischauen, ob wenigstens dort Trost und Geborgenheit zu finden sind, bei Alice im Feministen-Wunderland. Im „politischen Magazin für Menschen“ stoße ich auf die Überschrift: Manchester: Waren Mädchen das Ziel?

Die Antwort ist klar. Natürlich waren Mädchen und deren Mütter das Ziel. Weil, so die „Dangerous Woman“ mit den Katzenöhrchen, die Feministin Ariana „keine Erlaubnis braucht, wenn es darum geht, einen Typen anzuturnen“.

Reichlich verzweifelt ob dieser zu verteidigenden „Wertepluralität“ lese ich dann in der Welt den Bericht einer Mutter, die sich schon jetzt Sorgen macht, wenn ihre Tochter demnächst zu einem Lady Gaga Konzert gehen wird. Diese Mutter will "kein Zeichen setzen". Sie will einfach nur Glück haben. Daß ihre Tochter weiter überlebt. Sie will den Terror auch nicht mit dem westlichen Lebensstil niederringen. Nach dem Motto: Jetzt erst recht!

Ich lese tatsächlich: Jetzt erst rechts!

Das Unterbewußtsein spielt uns bei Überforderung oft einen Streich. Der meist auf die richtige Spur führt. Ich kann deshalb allen irritierten Frauen, Mädchen, Müttern und Vätern nur das Buch von Roger Devlin Sex – Macht – Utopie zur Lektüre empfehlen. 

_________

Hier das Buch Sex – Macht – Utopie bestellen (304 S., geb., 22 €). Oder zunächst hier die Buchbesprechung von Ellen Kositza ansehen!


 Gastbeitrag

  • Sezession

Nichts schreibt sich
von allein!

Das Blog der Zeitschrift Sezession ist die wichtigste rechtsintellektuelle Stimme im Netz. Es lebt vom Fleiß, von der Lesewut und von der Sprachkraft seiner Autoren. Wenn Sie diesen Federn Zeit und Ruhe verschaffen möchten, können Sie das mit einem Betrag Ihrer Wahl tun.

Bitte überweisen Sie auf das Konto:

Verein für Staatspolitik e.V.
IBAN: DE86 5185 0079 0027 1669 62
BIC: HELADEF1FRI

Oder nutzen Sie paypal:

Kommentare (31)

RMH
29. Mai 2017 13:04

Das wirft schon recht vielschichtig den Gedankenapparat an, aber am Ende steht zumindest für mich eines klar fest:

Selbst wenn der kleine, schmächtige Rucksack-Bomber Sodom und Gomorrha (oder alternativ mindestens den halben evang. Kirchentag (Sarkasmus!)) zusammen mit seiner Splitterbombe vom Angesicht der Erde getilgt hätte, wäre er doch ganz klar der alleinschuldige Verbrecher, der sich an Stelle Gottes gesetzt hat und die Leben anderer beendet und verletzt hat. Null Prozent Verständnis für diesen Burschen, dass ist die unüberbrückbare Prämisse bei allen Analysen, die deswegen aber noch lange nicht unzulässig werden – und schon gar kein insgeheimes, „da hat es die Richtige erwischt“.

Wir haben als Europäer ein klares Recht auf unsere Orgien und auch auf Ausschweifungen, nur sollte jedem klar sein, dass es eben keine echten Orgien und meistens auch keinen echten Eros mehr gibt, sondern im Grunde genommen nur noch eine platte Ausweitung der Kampfzone, wie Michel Houellebecq treffend schon vor Jahrzehnten analysierte. All diese Porn-Chic-Pferdeschwanz-Mädels stehen für das, was unsere Leistungs- und Konsumgesellschaft will, für die Dauerselektion und den Konsum, bei dem es wenige Gewinner und viele Verlierer zu geben hat. Sex als Motor und Droge, um nicht zu checken, was wirklich läuft und dabei dürfen die meisten dann auch nur noch maximal Solo-Sex haben, damit sie der vorgebundenen Mohrrübe, wie ein alter Ackergaul, weiter nach laufen und sich nach Belieben ausbeuten lassen.

Diese Ariane Grande meint mit „good shit“ deshalb auch nicht ernsthaft ficken, sondern schlicht und einfach Zaster – mag sein, dass sie dafür auch eine gewisse Flexibilität mitbringt, aber letztlich geht´s um Kohle und die holt sich diese Dame eben bei den Jungen und Jüngsten ab. Völlig unabhängig vom Bombenanschlag und auch gänzlich ohne Islam-Terror ist man als Eltern also mächtig gefordert, seine Kinder zu ernsthaft mündigen Wesen zu erziehen, die diesen bubble-gum-pseudo-sexy-Kommerz-Kack zumindest erkennen und damit auch ein Stück weit durch schauen können.

Raskolnikow
29. Mai 2017 14:20

Werte Frau Leiser (oder liebe Monika?)!

Wir müssen uns ja nicht dem siechen Brodem der globalen Altersgeilheit hingeben, und können uns trotzdem die Liebe und das Mitgefühl nicht ausreden oder abtrainieren lassen. Wenn die Dunklen versuchen, uns festzunageln und in die Götzenhöhle ihres links-liberalen Tittenkultes zu schleifen, entwinden wir uns einfach mit ein paar verblüffenden  und höflichen Niaiserien. Das ist der Weg des Herrn. Immer auf Abstand!

Und ja, auch ich finde die Tatsache, daß es Eltern gibt, die achtjährige Mädchen auf solche Veranstaltungen bringen, erschreckender als das Massaker selbst. Der Attentäter zersprengte zwar die Körper, aber die eigenen Eltern töteten die Seelen dieser Kinder. Mich ekelt wahrlich vor diesem Europa der so abscheulichen westlichen Werte und ich höre Bomber-Harris aus dem Jenseits: "Warum sollte ich es nochmal tun, Ihr macht es doch selbst viel gründlicher, als ich es je könnte!" (Ja, Bomber-Harris spricht deutsch in meiner Fantasie…)

Die Morbosität des europäischen Menschen ist mir derart unerklärlich und auf eine rätselhafte Weise schmerzlich; mir fehlen einfach die Worte…

Ich habe übrigens auch keine Worte für "unser Lager" mehr. Mit ein paar Ausnahmen (Malenki, wenn er mal die Portionen wegwirft und gefälligst lose snust wie ein Mann, "Die unheimliche Frau Schmitz" und ihre Bande, die Piraten vor Sizilien und so weiter…) kann ich da bei meinen gutmütigen Apperzeptionsversuchen nur noch saufen und mit dem Kopf schütteln… Vielleicht, liebe Monika, gestatten Sie mir, eine kleine Kritik an "uns selbst" im Zusammenhang mit jenem Ungeheuerlichen…

Das Gift der Aufklärung, die unheilvollen Früchte der Massendemokratie und der Emanzipationsbewegungen, alles das löscht eine einzigartige Hochkultur einfach aus, ohne den geringsten Widerstand zu erheischen. Das Lähmende und Einspinnende ist so laut und übermächtig, jeder posaunt seine Dummheiten in die Welt und versucht nicht einmal, seine Schnauze im Zaum zu halten.

Ja und dann, ich wage es zu schreiben, dem Gin sei Dank!, sind da diese von der einzig relevanten Opposition umjubelten Superstar-Typen, wie z.B. dieser Klonovsky; Kleingeister, die sich einem Rechte-, Volksabstimmungs-, Bildungs- und IQ-Fetischismus hingeben ("…Einwanderung aus Gegenden mit niedrigem IQ…, buhuhu..."), die den Wahnsinn noch befeuern wollen und Lesen für die europäische Bundeslade halten. Ich kann das alles nicht mehr lesen, dieses Gerede von westlichen Werten, Bildung, Frauenrechten und Demokratie.

Ich frage diese geschichtsvergessenen Granden mit allem Grimm, der mir möglich ist: Mit welchem Recht beruft Ihr Euch auf das alte Europa? Europa war nie demokratisch, frauenrechtlerisch engagiert, sex-besessen, homosexuellenbegeistert oder bikini-bekleidet, wenn es groß war! Als die Europäer ihre bisher unübertroffenen Hochkulturen gebaren, war die Alphabetisierungsrate gering, die Frauen trugen Kopftücher und Aufmupf wurde mit Prügel bestraft.

Aber, liebe Monika, da sind ja dann noch die anderen Spezis in unserem Lager. Die ganz Schlauen. Der Beitrag der Frau Liebnitz vor ein paar Tagen enthielt zwei vertiefenswerte Gedanken: Welche Rolle spielt die Verweigerung der multikulturellen Liturgie bei der Überwindung dieses Haßkultes? Hat der höhere wie auch der niedere Klerus jener finsteren Religion tatsächlich sein "Blatt endgültig überreizt"? Ich selbst bin bezüglich dieser Fragen ratlos und hätte gern ein paar prognostische Auslassungen schlauer Kommentatoren auf meinem Premium-Vordenker-Blog gelesen. Nichts da…

Es geschieht etwas anderes. Etwas, das mir für das gesamte Netztagebuch leid tut, und das sei auch als Anmaßung von meiner Seite gegenüber der SiN-Moderation gelesen: Es ist das immer häufigere Aufscheinen und penetrante Vordrängeln diverser Klamauk-Kommentare, die an die Wartetischgespräche des Coiffeursalons "Cindy´s Kamm-In" in Ottendorf-Okrilla erinnern. Jede Zeile dieses Trash-Feuerwerks beweist die Ahnungslosigkeit ebenso wie die Aufgeblasenheit des Zündenden. Die Terror-Meldungen sind gerade ein paar Minuten alt, schon ist das Emergency-Response-Team im Einsatz, ruft in schmatzender Selbstgefälligkeit zuerst einmal "Hoax! False Flag!" und nimmt im Internet die Ermittlungen auf. Durch das Prinzip der positiven Rückkopplung katalysiert jetzt ein Depp den andern Deppen und damit sind die Ermittlungen auch schon abgeschlossen. Schnell noch ein Youtube-Video produziert, nicht ohne bedeutungsschwangere Musik und ein wenig Zauber-Zauber-Fidibus, und fertig ist der Beweis. Ich gönne das Jedem und will auch niemandem sein Hobby madig machen, aber es ist eine Pein, solchen Schund hier zu lesen… Manchester hat es gar nicht gegeben? Wie auch die anderen Attacken "Fake" waren? Es gab Generalproben?

Generalproben? Natürlich wird so etwas geübt! Der Massenanfall von Verletzten ist für Rettungskräfte eine Herausforderung. Die Logistik in Großstädten nach Katastrofen, die Führungs- und Communicationsketten, der Einsatz der Polizei; all das wird geübt. Auch in Deutschland und der Schweiz! In Köln-Wahn findet jedes Jahr eine große Übung der GSG9 statt, bei der Flugzeuge gestürmt werden. Statisten sind Auszubildende des DRK und der Bundespolizei. Das KSK übt jedes Jahr einmal im großen Rahmen (mit hunderten Statisten: BW-Rekruten, DRK-Azubis) in einer Liegenschaft des Bundes (Gefängnis Erfurt, verlassene US-Kaserne Gießen etc…). Die SEK´s trainieren in Hemer aber auch in zivilen Einrichtungen, unter anderem "Großlagen". Und so weiter… Natürlich gilt während dieser Übungen, außer für die Einsatzdokumentation, ein Filmverbot, aber wenn doch etwas "geleaked" wird oder ein Schlaumilek hinter irgendeiner Ecke filmt, sind die wissenden Strukturharmoniker im Internet natürlich schon zur Stelle und erkennen die wahre Wahrheit…

Randnotiz für die Boulevard-Abteilung: In England und Dänemark hat es sich zu einer kleinen adeligen Tradition herausgebildet, daß die höchste Familie an solchen Übungen teilnimmt. Prinz Charles und Lady Diana waren die ersten royalen Geiseln, die vom SAS bei einem Live-Fire-Drill (scharfe Munition) üb-mäßig befreit wurden. Dazu gehört schon einiges an Mumm, denn bei solchen Übungen beträgt der Sicherheitsbereich in der Regel nur 1 Grad, d.h. es wird sehr knapp an den Geiseln vorbeigeschossen! Die beiden engl. Prinzen Harald und Wilhelm führen diese Tradition fort. In Dänemark stellt sich Frederik (der übrigens selbst Kampfschwimmer beim Fromandskorpset ist) jedes Jahr mit seiner Frau zur Verfügung. Wenn davon womöglich nach einem Attentat Bilder auftauchen würden, gäbe es fünf Minuten später bestimmt einen Videobeweis für einen "staged plot"…

Und ein Wort sei mir noch zu diesem immer wiederkehrenden Quatsch von den "verdächtigerweise" am Tatort hinterlassenen Identitätsdokumenten gestattet: im Jihadi-Kosmos wird das Bild jedes Attentäters von Nachrichten-Agenturen wie Amaq, Nashir, Usel, Kavkas-Center etc… veröffentlicht, weil damit die Auszahlung eines Geldbetrages aus den sogenannten Schahid-Fonds (finanziert v.a. von Saud, UAE, Qatar) an die hinterbliebene Familie gesichert ist. Unsere hauseigenen Bombenfreunde haben diesen Zugang oft nicht und garantieren durch Dokumente am Tatort die Auslösung der Gelder. Dieses Verfahren wird in den Broschüren, die der IS oder AQ auch für im Westen lebende Moslems herausbringt (Rumiyah, Malhama, al-Naba…), ausdrücklich empfohlen.

Ich bin der Letzte, der sich nicht freut, wenn jemand glücklich ist, so er nach kosmischen Strukturmustern die globalen Harmonien und Disharmonien ertanzt. Ich wiege mich sogar mit im Takt und schwenke bunte Tücher, doch das ist nicht der Punkt!

Ich mag auch kleine Katzen, grobe Schimpfwörter und nackte Frauen, aber nichts davon möchte ich hier bei Sezession-im-Netz sehen! Ein jedes Ding hat seinen Platz!

Im übrigen erfüllen diese Wahrheitsverschwörer mit ihrem Tastengeklapper nur die Funktion auf dem Weg in die NWO, die ihnen die Herrschenden zugedacht haben: sie diskreditieren die ernsthafte Kritik. Man kann also durchaus mit einiger Berechtigung sagen, die "Hoax"-Rufer und Internet-Ermittler sind wichtige Agenten des Systems im Info-Krieg! (Diesen argumentativen Stunt konnte ich mir nicht verkneifen…)

Ich bin jetzt arg abgeschweift, aber vielleicht verzeiht Ihr mir! Es geschah doch nur aus Liebe…

Ich bin übrigens gerade im Süden auf Montage und meine ramadanenden Freunde bieten mir (und uns) ihre ehrliche Hilfe an, wenn wir die Mörder und ihre Helfer töten wollen…

Salaam!

R.

marodeur
29. Mai 2017 14:25

Der Konsum von verlotterter Musik gehört in gewisser Weise zum Erwachsenwerden. Gegen die Texte aus meiner Jugend sind die Liedchen von dieser Grande im Wortsinne Kinderkram. Neu ist die Überhöhung dieser "Künstlerin" zu einem Vorbild für den "westlichen Zeitgeist mit seiner Wertepluralität". Wenn das die Essenz der westlichen "Wertegemeinschaft" sein soll, dann sind wir wirklich noch ärmer dran als gedacht. Arm dran sind auch die Kinder, die keine Grenzüberschreitungen mehr kennen, weil die Dekandenz zum Kulturgut erklärt wurde. Da bleiben eigentlich nur zwei Wege des Aufbegehrens übrig - der Nachwuchs wird rechts oder religiös fundamentalistisch .. insofern gut gewählte Überschrift

Dietrich Stahl
29. Mai 2017 16:02

Im Bewusstsein, daß man niemanden von etwas überzeugen kann, richte ich meinen Kommentar, werter @ Raskolnikov, nicht an Sie. Ich muß mich auch gleich als „Depp unter Deppen“ outen – aber sich zu outen, ist ja, wie man weiß, befreiend. Meine Anwort ist eher an meine Mitdeppen gerichtet und die Kommentatoren, die offen sind, sowie respektvoll und freundlich im Umgang mit anderen Menschen.

Ach ja, die guten alten Zeiten. Wo man hier im eigenen Saft schmoren durfte mit hochintellektuellen Analysen und Diskussionen und gegenseitigem auf die Schulter klopfen. Ich halte es mit Wilhelm Busch:

„Stets findet Überraschung statt

Da, wo man`s nicht erwartet hat.“

[Das Zitat ist von meinem Blog, von der Unterseite über Verschwörungen. Ich bin gespannt, ob die werte Redaktion über ihren Schatten springen kann und den Link einmal nicht löscht.]

Hier der Link zu einer Analyse des Begriffs Verschwörungstheorie:

https://www.freiheit-wahrheit-verantwortung.de/verschwoerungen/

Insbesondere mit Beginn des neuen Jahrtausends ist ein Phänomen zu beobachten: Die Wahrheit drängt auf allen Gebieten menschlichen Ausdrucks ans Licht; und dieser Prozess beschleunigt sich immer mehr. Die alternative Darstellung eines Sachverhaltes, das wird verkürzt als Verschwörungstheorie oder neuerdings Fake News denunziert – um die Wahrheit zu verschleiern, verbiegen, unterdrücken. Doch es gibt immer mehr Whistleblower und Truther im Internet, sogar Insider der Macht. All die Menschen, die jetzt den Mut finden, ihr manchmal jahrzehntelanges Schweigen zu brechen, verhelfen der Wahrheit zu ihrem Recht.

Wie nähert man sich diesem Phänomen? Die Antwort auf diese Frage hat wichtige Konsequenzen. „Alles Schrott. Interessiert mich nicht.“ Das ist eine der zwei extremen Positionen. Damit schließt man sich vom gegenwärtigen Erkenntnisprozess aus. Man entfernt sich sogar immer mehr von der Wahrheit. Die andere extreme Position glaubt unreflektiert noch den abstrusesten alternativen Darstellungen von Sachverhalten. Damit gerät man ebenfalls sehr leicht auf Irrwege. Der goldene Mittelweg ist wie meist die Lösung.

 

Maiordomus
29. Mai 2017 16:40

Ich sehe mich vollständig bestätigt im Gefühl von Abscheu, was ich bereits in der Debatte betr. den vorige Woche erschienenen  Beitrag der anderen Gastautorin L. artikuliert habe. Bibelautoren hätten bei Richtigkeit von Monikas Analyse  den Anschlag in Manchester wohl als eine Strafe Gottes interpretiert, im Sinne von:  "denen geschah recht!" . Ich betone, dass ich in keiner Weise so denke, und würde dies auch Monika nicht unterstellen. Ich bin entschieden der Meinung, dass z.B. etwa Schwulenparaden, die vielfach nicht etwa die sittliche Freiheit homosexueller Menschen zum Ausdruck bringen, sondern Ausdruck einer völlig dekadenten hedonistischen Kulturauffassung sind, im Bedrohungsfall vor islamistischen und sonstigen Anschlägen geschützt werden müssten. So wie friedlich politisierende Linke und Linksextremisten jenseits der gewaltbereiten Antifa im Geist des Grundgesetzes genau so geschützt werden müssten wie wir es für die Delegierten der AfD erwarten.

 

Ich bekenne aber offen, dass ich mich den koptischen Gemeinden in Ägypten und anderen verfolgten Christen in aller Welt näher fühle als den Anbetern der dekadentesten Elemente der westlichen Kultur. Ich halte als Nietzsche-Leser ohnehin fast nichts vom Schlagwort der "westlichen Wertegemeinschaft". Ich würde indes nachweislich Verfolgte, zumal solche, mit denen ich mich weltanschaulich identifiziere, privat aufnehmen, mit vertraglicher Unterschrift, wann und unter welchen Bedingungen sie in ihre Heimat zurückkehren werden. Den Vorzug und den Zuschlag würden bei mir solche erhalten, welche, wie Lenin, nur etwas weniger mörderisch, die Verhältnisse in ihrer Heimat grundlegend ändern wollen, und zwar so schnell wie möglich.  In diese Richtung geht meines Erachtens die Sinngebung und das Ziel des klassischen, vor allem im 19. Jahrhundert schon ausformulierten Asylrechts, wobei es jedoch immer auch  bleibende Asylanten gegeben hat. Deren Motto, etwa der kulturnahen Hugenotten, die sich im Vergleich zum Gastvolk noch durch überdurchschnittliche Bildung auszeichneten, war: "Lieber hungern, als dir, liebe Gaststadt Genf, nicht alles wieder zurückstatten, was du mir in Gastfreundschaft gewährt hast." (Aus einem Epigramm von Hugenotten um 1695).

Stefanie
29. Mai 2017 18:49

Wie konnten die Rockstars und Popsternchen, die Fußballer und Schauspieler eigentlich zu den Idolen der Jugend werden? Was macht Sie so attraktiv als Vorbilder? Ist es der Erfolg, die Bekanntheit, die den Narzisten in uns anspricht? Ist es der Reichtum und Luxus, den die Verfielfältigungsmedien und die Durchsetzung des Copyright über die Branche gebracht haben? Ein Künstlerleben, und sei es das eines Musikanten oder Zirkusmenschen , war wohl schon immer attraktiv für ein bestimmte Klientel, Bühnenromantik etc. Doch es sind wohl solche Massenevents, die letzlich die Menschen anlocken, die wenigstens einmal das Gefühl geben Teil eines großen Ganzen zu sein, gewissermassen eine Transzendenz vermitteln: die Auflösung des Ichs in der Masse Feuerzeugschwenkender Fans. Ein uralter Mechanismus,funktioniert bei afrikanischen Trommeln und Gesängen wie bei Maitanz und Nationalhymne, doch durch technische Verstärkung, durch Radio und Youtube eben in ganz anderen Dimensionen. Die Popkultur ist ein Produkt der Massenmedien und dadurch eine Schwester anderer totatlitärer Bewegungen, wie diese Video recht eindrucksvoll aufzeigt:

https://www.youtube.com/watch?v=azdwsXLmrHE

Doch dann bricht irgendwann die Wirklichkeit durch all diesen Glamour. Ich erinnere mich noch wie der Tod Freddie Mercurys mich damals in eine veritable philosophische Krise stürzte: Wie kann ein Mann, der diese Vitalität verströmt plötzlich sterben? - Nun, ganz plötzlich war es ja nicht, er hat seine Erkrankung damals nur nicht in der Öffentlichkeit breitgetreten. Wenn man Lesley Ann-Jones Biographie über ihn liest scheint er seine Selbstzerstörung ja geradezu offensiv verfolgt zu haben. Und er ist nicht der einzige in der Branche: ein Jimi Hendrix, eine Whitney Houston und wie sie alle heißen haben es ja ähnlich zielstrebig bis zum Ende durchgezogen: live hard, die young. Und wer weiß wieviele andere Künstler mögen nicht ganz so weit gegangen sein, hatten aber ebenfalls ihre regelmäßigen Suff- und Drogenexzesse von der Promiskuität ganz zu schweigen, die eine veritable Gefühlsachterbahn für sich allein genommen verursachen muss. Möglicherweise brauchen Künstler, die im Rampenlicht stehen eine derart grenzwärtige (borderline-) Persönlichkeit, so wie Baskettballspieler eben groß und Baletttänzer gelenkig sein müssen. Doch woher rührt die Anziehungskraft dieser Kultur? - Ich spüre sie ja selbst, auch wenn mir die Zerstörungskraft der Ideologie dahinter allmählich bewußt wird - und sicherlich weniger bei einer Ariana Grande, die mir bis vorige Woche ebenfalls noch kein Begriff war.

Ich meine, man sehe sich dieses Video an:

https://www.youtube.com/watch?v=g2N0TkfrQhY

- der ewige Kreislauf, Innuendo, und der Wille daraus auszubrechen, aber   was soll dafür verantwortlich sein: tradition, religion superstition .. greed... der blanke Kulturrelativismus eben und dennoch reißt einen die Musik mit und die Botschaft "You can be anything you want to be, ... be free to yourself..." Doch am Ende holt einen der Preis dieser Lebenseinstellung ein: AIDS, Terroranschläge. Dabei ist es kein strafende Gott des alten Testaments, der sich von zehn Gerechten oder so, beschwichtigen läßt, es sind Dinge wie Geburtenraten, Familienstrukturen, Arbeitsethos, Ressorcenverbrauch, emergente, unversöhnliche Mechanismen, die am Ende schlimmer sind als ein rächender Gott, der die Sintflut über die Welt bringt, den der läßt sich mit Phrasen und Ritualen beschwichtigen ("Wir werden unseren Lebensstil nicht ändern, werden westliche Werte verteidigen...") Hier hilft nur Handeln, keine Show, keine Beschwörung, kein Bühnenzauber.

 

 

Der_Jürgen
29. Mai 2017 18:53

Ein guter Artikel von Monika und teils noch bessere Kommentare der Foristen, wobei die von RHM (einer Ihrer stärksten Beiträge bisher!) und Raskolnikow besonders hervorstechen.

Bei allem Abscheu vor den Fanatikern, die solche Verbrechen wie in Manchester begehen (pardon, Gustav Grambauer, wir schätzen Sie hier alle, aber zwingende Argumente dafür, dass Manchester eine "false flag" war, haben Sie nicht erbracht, und vor allem ist kein plausibles Motiv ersichtlich), muss auch ich gestehen, dass mir die Eltern, die minderjährige Kinder an solche Konzerte gehen lassen, fast ebenso zuwider sind. Was da betrieben wird, ist praktisch Seelenmord an Wehrlosen.

Der Niveauunterschied zwischen diesem Blog und anderen "rechten", regimekritischen, ist enorm.  Ein im Prinzip sehr guter, prodeutscher Blog, in dem die Flutung mit grösster Schärfe kritisiert wird, ist "Michael Mannheimers Blog". Dort wird der schleichende Genozid an den Deutschen als solcher bezeichnet und die "Flüchtlinge" als das, was sie sind: Islamische Sieder. Doch so notwendig Widerstand gegen Umvolkung und Islamisierung auch ist: Wir dürfen keinen Augenblick vergessen, dass die fremden Eindringlinge nicht der Hauptfeind sind. Der Hauptfeind ist das System, das die Deutschen (und die Engländer, und die Franzosen, und die Schweden etc.) mit seiner Lügenpropaganda so geschwächt hat, dass sie ihre Verdrängung widerstandslos hinnehmen, wenn nicht gar bejubeln.

Für Mannheimer ist jeder, der die Islamisierung bekämpft, ein Verbündeter, beispielsweise der ekelhafte "katholische Theologe" David Berger, der nicht nur mit seinem Schwulsein prahlt, sondern dazu noch Sex mit Hunden propagiert. Mit Verlaub, ich würde noch eher einem IS-Fanatiker die Hand drücken als einem Hundesex-Fan. Also volle Zustimmung zu Raskolnikow.

Allerdings eine kleine Korrektur zu Ihren Ausführungen, werter Raskolnikow: "Europa war nie homosexuellenbegeistert", schreiben Sie. Doch! Das alte Griechenland war es (leider, kann man mit Schopenhauer sagen, der die "Knabenliebe" als den einzigen grossen Makel der altgriechischen Kultur ansah) sehr wohl. Sogar Zeus hatte seinen Lustknaben, den Ganymed. Ja, ich kenne die Theorie, wonach die semitischen Phönizier den Griechen dieses Laster gebracht haben. Selbst wenn es stimmt: Die Griechen hatten die Freiheit, dieses Laster nicht zu übernehmen. 

Neander vom Thal
29. Mai 2017 19:14

Ich grüße Sie, Raskolnikow. Das ist zwar M. L. Artikel, aber Sie schreiben mir aus der Seele. Sollten Sie mal wieder in Deutschland sein, seien Sie herzlichst auf eine Flasche "was auch immer" eingeladen. Es wäre mir eine Ehre mit Ihnen die "westlichen Werte zum Teufel zu trinken".

Ich habe aufgehört bei Diskussionen zu "missionieren". Kuck nur noch mies gelaunt in leere Gesichter und kann das Blöcken nicht mehr hören.

Tausend Bücher las ich aus unserem Kanon (kein Scherz). Es hat mich nicht schlauer gemacht, nur zorniger. Will manchmal nur brüllen über Welt und Leute.

Zurück zum Artikel. Viel wurde auch schon über Ähnliches geschrieben. Alles schlaue Sachen, es gab viel zu beklagen. Vor allen die Kinder.

Aber klagen reicht schon lange nicht mehr. Wo bleibt der Zorn in unseren Reihen. Wo ist die spürbare Wut. Beides braucht man, um sich bereit zu machen. Bereit für die uns umgebende Gewalt. Sonst verweht uns nur die Zeit und dumpfe schwarze Füße stampfen unsere Seelen in den Staub.

Gewaltbereitschaft ist eine Klippe, die von der guten und schönen Rechten peinlichst umschifft wird. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Mir geht es um die Verteidigungsgewalt, die Bereitschaft zurückzuschlagen. Das hört sich größer an, als es sein soll. Was ich meine ist die Bereitschaft eines jeden von uns der alltäglichen Gewalt mannhaft zu begegnen. Gegen die unvorhersehbare Gewalt eines Attentäters kann nur wenig ausgerichtet werden. Aber gegen den Dieb aus Albanien, den U-Bahn-Schupser aus der Türkei oder den afrikanischen Grabscher in Köln kann man bereit sein. Aber mal ehrlich, wieviele aus "unserer Szene" hätten diese Bereitschaft dazu -nicht nur den Willen. Denn dann muß man auch immer bereit sein für Schmerz. Ich habe eine ungute Vermutung. Ich glaube, daß nur wenige unserer rechten jungen Männer in einem Boxverein sind um sich die Knöchel wund zu schlagen, dort sind fast nur junge Männer aus anderen Regionen dieser Welt. Kaum einer schleift sich die Fersen ab bei langen Märschen mit Gepäck (lang fängt erst jenseits der 40/50 km an). Den Bund braucht man nicht dazu.

Schmerzerfahrungen machen uns bereit für die Zeiten, deren Vorspiel wir gerade erleben.

Gerade im letzten Absatz beliebe ich zu provozieren und erhoffe reichlich harten Wiederspruch. Jeder Boxer oder Ringer von uns bekommt im Cafe zu Schnellroda ein Bier von mir. Keinen Cappuccino.

Felix Treumund
29. Mai 2017 19:19

„Lieber hungern, als dir, liebe Gaststadt Genf, nicht alles wieder zurückstatten, was du mir in Gastfreundschaft gewährt hast." (Aus einem Epigramm von Hugenotten um 1695).“

Nun, da haben die jungen ehrlichen Finder einer Brieftasche mit sämtlichen Asylpapieren und Dokumenten nebst 2400,- € Bargeld ja alles richtig gemacht. (Bericht hier im Provinzblatt)

Der Eigentümer wird, nachdem man ihm sein sauer verdientes Geld zurück gegeben hat auf kürzestem Wege zur Caritas eilen oder zumindest einen Grossteil davon auf das Konto der Welthungerhilfe überweisen.

Das Relikt
29. Mai 2017 19:24

@ Raskolnikow

"Die Terror-Meldungen sind gerade ein paar Minuten alt, schon ist das Emergency-Response-Team im Einsatz, ruft in schmatzender Selbstgefälligkeit zuerst einmal "Hoax! False Flag!" und nimmt im Internet die Ermittlungen auf."

Mein Highlights in diesem Bereich sind ja immer die dummschlauen Schlüsselfloskeln "Cui bono" und "Strategie der Spannung". Scheinbar glauben die in erster Linie Herren von der Wahrheitsfront es reicht diese fallen zu lassen, um echte Beweise sparen zu können. Nicht dass diese Verwendung dann wenigstens durchdacht wäre.

Ja, wem nützen sie denn, die Anschläge? Konsequent durchdacht müsste man sagen: Martin Sellner. Dem bieten sie nämlich immer Aufhänger für seine treffenden VLogs. Und daneben natürlich vielen anderen Rechtseuropäern. Geht Manchester also auf das Konto einer neurechten Untergrundorganisation?

Eigentlich erstaunlich, dass die Linke das False-Flag-Narrativ so nie aufgreift. "Seht her, Einwanderer sind gar nicht verantwortlich für den Terror! Eure rechten Regierungen wollen euch gegen eure farbigen Brüder aufhetzen! Also jetzt erst recht: Unite! Resist! No Borders! No Nations!"

Die gute, alte Strategie der Spannung. Sofern da tatsächlich jemand diese verfolgt, ist er ziemlich schlecht darin. Es entsteht ja gar keine Spannung. Die Einwanderer machen ihr DIng und die einheimischen Fellachen blinzeln und machen weiter wie bisher. Eher führen die Anschläge zu einer Entspannung über den Gewöhnungseffekt. So wie es auch niemanden aufwühlt, wenn er eine Zeitungsnotiz über Abtreibungszahlen liest oder die Toten im Straßenverkehr.

Im Übrigen ist YouTube ein ganz schlechtes Medium um was auch immer zu wo auch immer zu beurteilen.

Henrik Linkerhand
29. Mai 2017 19:39

Lieber Raskolnikow, Ihre Kommentare bereiten mir immer großes Lesevergnügen, weil Sie mir gestatten einen Blick auf eine völlig andere Sichtweise der Dinge zu werfen und Ihr "heiliger Zorn" erinnert an Leon Bloy. Allerdings erzeugen viele Ihrer Gedanken bei mir regelrechten Widerspruch. Es ist eben nur ein triviales Popkonzert für kleine Mädchen, die übrigens ihre Eltern mitschleifen und nicht umgekehrt. Es geht wie immer nur ums Geld, und man kann das Bild auch etwas tiefer hängen und die Seelen der Kinder nicht gleich  im Orkus der Verdammnis vermuten. Gott ist gnädig, er vergibt denen, die nicht wissen was sie tun. Selbst das poschwingene, softpornotanzende Popsternchen hat mein Verständnis, denn wer will schon sein Leben lang im Coiffeursalon "Cindy´s Kamm-In" in Ottendorf-Okrilla arbeiten.

Das heutige Europa leidet nicht an Sexismus, sondern an zu wenig. Die Darstellung des Sexus und seiner Praktiken ist nur Show, Werbung und letztendlich Nichts, und die sexuelle Reizüberflutung sorgt für das gegenwärtige europäische Eunuchentum. Die Phantasien von den orientalischen Testosteronbomben sprächen Bände. Die Kirche hat immer schwule Aristokratensöhnchen rekrutiert und das, was hinter verschlossenen Türen abging, nie dokumentiert. Schwul sein oder verschwult sein, ist doch ein großer Unterschied. Der Glanz des alten Europas, war der einer Elite und ihrer Auftragskünstler, die ihre Macht ausschließlich durch Gott legitimierte und vererbte, die meisten Europäer hatten damit nichts zu tun. Ökonomisch betrachtet entstand das alte Europa aus Rinderzucht, Milchprodukten und bis zu 4% Neandertalergenen, ja so trivial kann Gott agieren.

Niemand von uns hier verfügt über Arkanwissen, deshalb bleiben Glaube, Wünsche und Phantasien über gewisse Abläufe Spekulation.

Ansonsten teile ich Ihren Ekel an der modernen Welt.

 

Monika L.
29. Mai 2017 21:00

@Maiordomus

Ich würde niemals auf die Idee kommen, den Anschlag in Manchester als eine Strafe Gottes zu interpretieren ! Dazu ist die Sache viel zu ernst. Und wir stehen  in der Verantwortung. 

Mir tun die zerfetzten Mädchen in Manchester genauso leid wie die zerbombten Kinder am Palmsonntag in der koptischen Kirche in Ägypten. Und natürlich gehe ich lieber in eine Kirche als in ein Popkonzert. 

Was ich meine: Spätestens beim sexuellen Zusammenprall der Kulturen kommt die liberale Gesellschaft an ihr Ende ( MKH) . Und auch der Feminismus kann hier nur noch verlieren. Etwa, wenn die " dangerous woman" , die " keine Erlaubnis braucht, wenn es darum geht, einen Typen anzuturnen" auf den " dangerous man" trifft, etwa in der Bonner Siegaue, der sagt: "Come out bitch. I want to fuck you":

https://www.focus.de/panorama/welt/verbrechen-in-der-bonner-siegaue-camperin-vergewaltigt-der-panische-anruf-ihres-freundes-liess-die-polizei-kalt_id_7183073.html

Hier hat auch die Feministin mit der ' aufgeklärtesten Wucht' keine Chance. Hier wird das Offensichtliche verleugnet. Selbst der Freund mußte sich " wegducken statt aufzustehen". Sein Anruf ließ die Polizei kalt.

Diese Verleugnung des Offensichtlichen werfe ich den Feministinnen vor. Mehr noch: Der Feminismus frißt seine eigenen Töchter und Enkelinnen. In Verkennung der Realitäten. 

Maiordomus
29. Mai 2017 22:56

@Monika. Der Feminismus frisst seine eigenen Töchter und Enkelinnen, das hätte man nicht besser sagen können. Ich schrieb ja, dass Sie das von Ihnen Dementierte bei aller Kritik am Widerwärtigen nicht meinen. @ _Derjürgen. Die Unterstellung, dass Berger, der mir seit Jahrzehnten ein Begriff ist und den ich einst über eine Strecke sogar noch nach seinem Outing als Schwuler mit mir als gesinnungsverwandt einschätzte, links ist er auf keinen Fall, es mit Hunden treiben würde bzw. solche Praktiken befürworte, ist mir völlig neu. Das möchte ich, wenn schon, von ihm selber und nicht von allfälligen seiner Gegner bestätigt sehen.  Bekannt ist jedoch, dass es in der Homosexuellenbewegung und im Genderunwesen Leute gibt, welche die Strafbarkeit der tierischen Sodomie aufheben möchten, was schon wegen der Tiefquälerei nicht akzeptabel wäre. Wie im früheren Blog angedeutet, habe ich vor 41 Jahren den Begriff der "Würde der Kreatur" ins schweizerische Verfassungsrecht eingeführt, damals unter Berufung auf den Schweizer Theologen Karl Barth. Das alte Schimpfwort "Kuhschweizer" hat bekanntlich auch mit den von Ihnen genannten Perversitäten zu tun. Klar ist, dass dieser Weg ins Satanische zur Eigendynamik der gottentfremdeten sexuellen Perversion gehört.

Ehrlich gesagt empfinde ich seit Jahren mit Monika L. in dieser Blog-Gemeinde die höchste Übereinstimmung. Ihre Beiträge erzeugen eine tiefere Schnittmenge als wenn man einfach immer nur Deutschland oder meinetwegen das Abendland retten will. Bei ihr und aus ihrem Wort spürt man, was wirklich auf dem Spiele steht. Finde ihre Beiträge auch im Vergleich zu der bei mir nicht nur immer überzeugend rübergekommenen mittlerweiligen Urgrossmutter Christa Meves noch näher am Puls der Zeit und insgesamt klüger.

Simplicius Teutsch
29. Mai 2017 23:48

 Das sollte man in der Diskussion nicht vergessen, dass der Sexualtrieb eine starke, manchmal unbändige Kraft im Menschen ist. Und gerade in der Pubertät schlägt er oft aus und muss seine Richtung bzw. Befriedigung bzw. Sublimierung finden.

Aber so ähnlich wie im europäischen Mittelalter auf hoher Ebene der Versuch unternommen wurde, durch den regulierten und propagierten „Minnedienst“ diesen Sexualtrieb zu kultivieren und einzuhegen, so sollte auch jede heutige Gesellschaft Wege und Formen pflegen, die es nicht nur jungen Menschen erleichtern, soweit möglich würdevoll und doch befriedigend mit diesem Thema umzugehen, also mit einer gewissen Scham.

 Das Video Everyday von dieser Ariana Grande hat mich nun schon irritiert. Da schicken Eltern ihre heranwachsenden, teils 8jährigen, Kinder hin!? Was ich in dem Video sehe, das ist eine kleine, schöne Mädchen-Nutte, die mit ihrem Zuhälter (aus dem Off) zum Puff-Besuch einlädt. Sie prostituiert sich. Welcher Vater möchte solch eine Tochter haben? Widerlich. Aber es soll ja viele Mütter geben, die ohne Bedenken ihre Töchter gegen Geld verkuppeln. Und Männer, die auf solche Nüttchen stehen.

 

Stefanie
29. Mai 2017 23:57

@Monika @Maiordomus

Es ist nicht Ihr Gott, der hier straft, es ist der Gott (oder vielmehr Götze) der Toleranz, dem Hier Opfer gebracht werden und der hernach beschworen wird, daß bitte alles so bleiben möge, wie es ist ("dürfen unseren Lebenswandel nicht verändern") und dem man verspricht, daß man seine Gebote (westliche Werte) weiter befolgen wird. Teil dieser Religion ist auch ein merkwürdiger Fruchtbarkeitskult, der die Sexualität befördert, jedoch auf Sterilität abzielt. Die Popkultur ist seine Liturgie, Ariana Grande eine seiner Vestalinnen, vielleicht auch eine Hohepriesterin. 

Es mag eine merkwürdige Form sein diesen Prozess zu beschreiben, doch es trifft die Dinge recht gut , passen doch auf einmal die Begriffe (Beschwörung etc.). Im Grunde sind die Denkmuster in uns noch genauso geprägt, wie zu den Zeiten der Religiosität, der Volksfrömmigkeit. Der christliche Gott hat eine Fehlstelle im Denkmuster der Menschen hinterlassen und gefüllt wird sie mit allem möglichem Plunder: Konsum, Ökologismus, Verehrung von Pop- und Sportheroen und Ideologien aller Geschmacksrichtungen. Man kritisiert die Dogmen der Kirche und wie unhaltbar sie in der modernen Welt wären, doch übersieht dabei, dass Gesellschaften , die auf diesen Dogmen beruhten um ein Vielfaches länger währten und stabiler waren, als die ihrigen. Irgendwann kommt immer die Forderung, dass Religion Privatsache zu sein hätte, die man im stillen Kämmerlein kultiviert. - Doch was sollte der Sinn derartiger Glaubenspraktiken sein? - Das Wesen der Religion ist schließlich eine Gesellschaftsordnung zu verfassen. Umgekehrt erzeugt eine Verfassung eben eine Art eigenen Kult(rechtspositivistisch), den Verfassungspatriotismus,  in den USA verknüpft mit der Verehrung der Gründerväter.

Cacatum non est pictum
29. Mai 2017 23:59

 @Raskolnikow

Jede Zeile dieses Trash-Feuerwerks beweist die Ahnungslosigkeit ebenso wie die Aufgeblasenheit des Zündenden. Die Terror-Meldungen sind gerade ein paar Minuten alt, schon ist das Emergency-Response-Team im Einsatz, ruft in schmatzender Selbstgefälligkeit zuerst einmal "Hoax! False Flag!" und nimmt im Internet die Ermittlungen auf. Durch das Prinzip der positiven Rückkopplung katalysiert jetzt ein Depp den andern Deppen und damit sind die Ermittlungen auch schon abgeschlossen. Schnell noch ein Youtube-Video produziert, nicht ohne bedeutungsschwangere Musik und ein wenig Zauber-Zauber-Fidibus, und fertig ist der Beweis.

Suspekt ist in diesem Zusammenhang alles, was als lückenlose Erklärung daherkommt. Da kursiert im Internet natürlich eine Menge Schrott. Wir sind gut beraten, uns die Mohlersche Erkenntnis anzueignen, dass kein Mensch das Weltgeschehen vollständig überblicken und deuten kann.

Dennoch: Wer in Opposition zu der Verratspolitik geht, die hierzulande und anderswo betrieben wird - und wenigstens in diesem Punkt sind doch wohl alle Sezessionisten geeint -, der muss auch nach der Wahrheit bohren. Man kann nicht einerseits ständig von der Lügenpresse schwatzen und andererseits glauben, dass die Massenmedien ausgerechnet über die Hintergründe von Terroranschlägen wahrheitsgemäß informieren. Die offiziellen Untersuchungsergebnisse etwa zum Kennedy-Mord 1963 oder zu den Anschlägen des 11. September triefen vor Widersprüchen und Auslassungen. Sie sind wahre Feuerwerke der Absurdität, und trotzdem werden ihre Kernaussagen bis heute weitgehend unreflektiert in der Presselandschaft verbreitet.

Wo sonst als im Netz kann man dem heute entgegentreten? Das Internet mag viele Schattenseiten haben; es mag dazu dienen, die "westlichen Werte" in jeden Winkel der Erde zu verspritzen; es mag als Instrument der Globalisierung benutzt werden; es mag ein Türöffner für den orwellschen Überwachungsstaat sein und ein Hort der Kriminalität. Aber es bietet auch die Chance, resistent zu werden gegen die Desinformation der Regierungen und der Seilschaften, denen ihre Mitglieder angehören. Zu Aspekten der Geheimpolitik lassen sich dem Internet viele wertvolle Informationen und Anregungen entnehmen. Jeder ist gefragt, diese Quellen kritisch zu sichten und auch etwaige Gegenthesen zu prüfen. Auf diese Weise kann man sich der Wahrheit häufig ein Stück annähern.

Unterm Strich teile ich Ihre Schmähkritik nicht. Je facettenreicher ein Thema behandelt wird, desto größer ist die Möglichkeit der Erkenntnis. Alles hat seinen Platz. Warum sollte man ausgerechnet bei SiN darauf verzichten, über politische Schweinereien zu spekulieren, wenn diese Spekulationen Hand und Fuß haben? Kategorien wie Kulturkritik, Philosophie und Metapolitik werden ja dadurch nicht verdrängt.

Winterberg
30. Mai 2017 00:45

Am rechten Lagerfeuer sollte jeder Gutwillige  Platz nehmen dürfen, auch wenn er manchmal dummschwätzt. Lasst uns in diesen schweren Zeiten zusammenhalten und Leitwölfe wie Raskolnikof seinen ihm gebührenden Platz einnehmen. Was hier in unserem Land geschieht, ist arg genug- zerfleischen wir uns nicht noch gegenseitig. Klar, die Redebeiträge sind neuerdings manchmal flau, aber es sind wenigstens Stimmen die hervorbrechen und ihren Unmut kundtun. Zusammenhalt! Und raus auf die Straße!

Dresden zeigt wie's geht!

Gustav Grambauer
30. Mai 2017 02:09

Raskolnikow

Ja, wo ist den Ihr Beweis eines Terroranschlags? Erzählen Sie mir aber bitte nicht, die BBC oder Reuters wären grundsätzlich glaubwürdiger als selbst die schlimmsten Spinner bei Youtube. (Habe die Spießer eigentlich satt, die mir sagen, sie kaufen ja ihre Einbauküche nur vom Vertragshändler, also beziehen sie auch ihre Informationen nur aus der Qualitätspresse. Fiat fastus et pereat mundi.)

Ihr Argument, ich würde nur die ernsthafte Kritik diskreditieren, ist schäbig, da die Frage nach der Einordnung unbhängig davon, ob man von einer False Flag oder von einem Terrorakt ausgeht, im Raum steht und wobei ich nicht derjenige war, der ein Mindestmaß an investigativem Herangehen an die Hintergründe, wie es hier eigentlich selbstverständlich sein sollte (nehmen Sie das als Erwiderung auf Ihren Versuch, mich hier rauszuekeln), mit billiger Polemik abgewimmelt hat, ganz im Gegenteil. Vielmehr haben Sie heute Ihre Positionierung im Informationskrieg offenbart, weniger durch den Inhalt Ihres Beitrages, das meine ich gar nicht, die Gegenposition ist respektabel, vielmehr durch die Art Ihres Höhnens aus dem Schutz der Systemmeute heraus.

- G. G.

Maiordomus
30. Mai 2017 08:56

"Ihr Gott, der hier straft", scheint mir bezüglich Monika, welche ein in keiner Weise primitives abendländischew Gottesbild wohl in vielem verinnerlicht hat, ein unangemessenes "Ihr", Was immer zum Beispiel an Luther kritisiert werden mag, er trug wesentlich dazu bei, ein so primitives Gottesbild des zuschlagenden Gottes über eine neue Rechtfertigungslehre zu "reformieren", und bei genauerem Hinsehen war dies nicht einseitig ein Werk der Reformation, sondern von der deutschen Mystik längst vorgeformt. Der eigentliche überkonfessionelle Reformator Deutschlands war wohl Meister Eckhart, übrigens ein Ossi. Das ist ein ganz anderes Gottesbild als der zuschlagende Gott einiger Bücher des Alten Testaments und des Korans. Wo Luther danebenhaute, war es hauptsächlich die Politik, was den heutigen Kirchentäglern zu denken geben sollte. In den politischen Urteilen gehen grosse und kluge Leute oft unter ihr Niveau, so Luther in seiner Einschätzung der Bauern, auf die er seinerseits den Zorn Gottes herabwünschte. Das sollte uns am "Lagerfeuer" in der Tat zu denken geben.

Im Hinblick auf Meister Eckhart wäre auch Langfristigkeit und Gelassenheit zu lernen, niemals zu verwechseln mit Gleichgültigkeit: Jedoch geht es nicht ohne die Relativierung des Irdischen "sub specie aeternitatis", was in keiner Weise schon mit einer enggeführten Dogmatik zu verwechseln ist. Zu den wichtigsten Dingen, die mit loszulassen sind, gehören kirchliche Bindungen, zumal staatskirchliche. Bei genauerem Hinsehen sind etwa bei den etablierten reformatorischen Kirchen die Freikirchen vielfach der wahre Gegner. Von dort droht auch ein hoher AfD-Wähleranteil, was vor 80 Jahren in Sachen Nationalsozialismus noch nicht parallel lief. Der klassische AfD-Wähler ist durchschnittlich nicht mit dem einstigen Standard-"Nazi" zu verwechseln. Selber brauche ich das Wort "Nazi" in der Regel nicht, weil es heute reiner politischer Aggressionsausdruck ist.

Monika L.
30. Mai 2017 10:14

@Simplicius Teutsch

Das mit der "Kultivierung des Sexualtriebs" ist eine wichtige Aufgabe. Denn: Sex ist eine Kulturtechnik:

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/gespraech-mit-beraterin-sex-ist-eine-kulturtechnik-15012852.html

Das Gespräch mit der Sanitäterin ( Schwerpunkt Frauengesundheit !) fand nicht etwa in Conne island oder im epple-Haus in Tübingen statt, sondern in der FAZ.

Das Gespräch ist schwer auszuhalten, denn auch hier " kommen Frauen zu Schaden". Die armen Flüchtlingsmänner erscheinen als Opfer, denen die lieben, einheimischen Frauen Sex- äh Kulturtechniken beibringen sollen. Aber Hallo!!!

P.S.: Ist das ein Zufall: Das Bekannte Vexierbild ( Bärtiger Mann/ Nackte Frau) in Ägypten an einer Hauswand?

Valjean72
30. Mai 2017 10:23

Vielen Dank für diesen Artikel.

Die Musik- und Kinder-, bzw.- Jugendlichen-TV-Industrie ist Teil des globalistischen Netzwerkes. Ariana Grande ist quasi die Nachfolgerin von Britney Spears, Christina Aquilera und Miley Cyrus, die zunächst allesamt als brave Moderatoren- oder Schauspielmädchen bei Disney begannen und schließlich zu hypersexualisierten Lolitas gewandelt wurden. Meines Erachtens ist das alles andere als Zufall. Diese Popsternchen sind Teil der „globalistischen Agenda“ die Menschheit so früh wie möglich, sprich im Kindheitsstadium, zu „sexualisieren“.

Bemerkenswert ist zudem, dass Grande wie Madonna Anhängerin der Kaballah ist (Quelle: hier) und öffentlich dem Christentum abgeschworen hat (Quelle: hier). 2013 erzählte Ariana Grande, dass sie anlässlich eines Friedhofsbesuch die Begegnung mit Dämonen machte. (Quelle: hier). Und dann schreibt die WELT:

 „Das war kein Zufall. Die Popsängerin verkörpert den westlichen Zeitgeist mit seiner Wertepluralität wie kaum eine andere.“

Zu folgenden Auszügen aus drei Leserkommentaren möchte ich einfach meine Zustimmung bekunden.

@RMH:

"Sex als Motor und Droge, um nicht zu checken, was wirklich läuft und dabei dürfen die meisten dann auch nur noch maximal Solo-Sex haben, damit sie der vorgebundenen Mohrrübe, wie ein alter Ackergaul, weiter nach laufen und sich nach Belieben ausbeuten lassen"

@Raskolnikow:

"Mit welchem Recht beruft Ihr Euch auf das alte Europa? Europa war nie demokratisch, frauenrechtlerisch engagiert, sex-besessen, homosexuellenbegeistert oder bikini-bekleidet, wenn es groß war!"

@Cacatum non est pictum:

"Man kann nicht einerseits ständig von der Lügenpresse schwatzen und andererseits glauben, dass die Massenmedien ausgerechnet über die Hintergründe von Terroranschlägen wahrheitsgemäß informieren."

Hesperiolus
30. Mai 2017 12:24

Das Jahrhundertwerk einer solide und umfassend  fundierten Musikpathologie als wesentlicher Beitrag zur Entartungsphänomenologie steht wohl noch aus, wirklich ein Desiderat! Immerhin gutgemeint und in den Ansätzen und Absichten nachvollziehbar erscheint mir da das don quijoteske Opus magnum von Klaus Miehling: Gewaltmusik, Musikgewalt (2006). Auf jeden Fall ein rezensorisch oder essayistisch weiter zu bearbeitendes Feld, möglicherweise für fachkundige Sezessionisten?

Monika L.
30. Mai 2017 13:15

Salman Abedi, der Manchester Attentäter, soll Teil eines Mobs gewesen sein, der eine Einschüchterungskampagne gegen ein Vergewaltigungsopfer durchführte:

https://1nselpresse.blogspot.de/2017/05/der-manchester-bomber-war-teil-des-mobs.html?m=1

Ich weiß nicht, ob das stimmt und ob es da einen Zusammenhang gibt. Es würde u.a. auch erklären, warum es ein Ariana Grande Konzert traf. Aber auch ohne eine solche Verbindung wird das ganze Ausmaß von Bombenterror und Massenvergewaltigungen erkennbar. Wer es denn sehen will.

" Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann." Mt 10,28

Monika L.
30. Mai 2017 14:08

Last but not least und Dank an das quirlige Forum. Und Dank an Melanie, die "Ariana Grande der Neuen Rechten". Die "dangerous woman": https://www.spiegel.de/spiegel/melanie-schmitz-der-star-der-ultrarechten-identitaeren-bewegung-a-1149449.html Wie gefährlich ist diese Frau ? Heißt der verängstigte  Verfasser wirklich Takis Würger?

Roman.U
31. Mai 2017 09:26

@Das Relikt: "cui bono" leitet sich aus einem oberflächlichen Geschichtsverständis und der Geheimdienstmythen ab. In der Regel profitierte der lachende Dritte ohne eigenen Aufwand. Ja, er konnte nicht einmal ahnen, dass diese oder jene Entwicklung ihn begünstigen würde. Man muss nicht dort böse Absichten unterstellen, wo Dummheit als Erklärung ausreichend ist. Der Fall von grösseren Gebilden ist meist dann doch der eigenen Hybris geschuldet, oder von keiner grösseren Macht gesteuerten Faktoren. Das Letztere spielte eine noch grössere Rolle als Dummheit. Wäre dem nicht so, so würden wie die Akteure stärker ausmalen als sie sein können. Man muss nicht dort Dummheit unterstellen, wo Zufälle und Unwissen als Erklärung genügen.

Nach dem Prinzip von cui bono hatte Schweden Martin Luther "erfunden" und infiltrierte in mühsamer Kleinstarbeit die gessamte Reichspolitik. Jahrzehnte später konnte es sich endlich an seinen Früchten laben. Ja, genauso läuft es.

Ich kann es ja verstehen. Neben einem einfach zu bedienendem Schema bietet "cui bono" Hoffnung. Übermächtige Kontrollinstanzen sind angreifbar und geplante Operationen setzen Zentren voraus. Dazu kann man so den eigenen Leuten eine Absolution ausstellen. Man braucht nur die Schalter zu übernehmen und schon ist man fast am Ziel. Die Mischung aus Hybris und Kontrollverlust als Erklärung ist viel hoffnungsloser.

Cacatum non est pictum
31. Mai 2017 12:37

@Roman.U

@Das Relikt: "cui bono" leitet sich aus einem oberflächlichen Geschichtsverständis und der Geheimdienstmythen ab.

Soso. Ein tiefschürfenderes Geschichtsverständnis, wie es uns etwa Guido Knopp und die Schulbuchverlage vorexerzieren, ist also anzustreben. "Cui bono" ist eine Kategorie des Mythischen. Wie kommen Sie eigentlich auf dieses schmale Brett?

Mit der Frage nach dem Nutzen lassen sich recht zuverlässig und plausibel Personen und Gruppen als Urheber bzw. Antriebskräfte bestimmter Entwicklungen ausschließen. Andere hingegen geraten dadurch in den Fokus und können näher beleuchtet werden. So geht man übrigens auch in der Kriminalistik vor.

Wer natürlich davon ausgeht, dass geschichtliche Wendungen fast immer Zufall und Chaos geschuldet sind, der braucht dieses Instrumentarium nicht. Er wird aber auch Schwierigkeiten haben, kontinuierliche politische Entwicklungen zu erklären, die sich seit Jahrzenten zum Nachteil der Bürger vollziehen - obschon doch der Abgeordnete ständig öffentlich beschwört, nur zum Wohle des Volkes zu handeln, und dies ja auch mit einem Eid bekräftigt hat.

Ab einer bestimmten Größenordnung von Abfolgen immer gleicher Ereignisse lässt sich keine Zufallsthese mehr halten. Die Politik, wie auch das sonstige Leben, ist ein stetes Ringen unterschiedlicher Kräfte. Jede Partei versucht, den Lauf der Geschichte zu eigenen Gunsten zu beeinflussen. Natürlich geben gelegentlich Zufälle und Nuancen den Ausschlag für Sieg oder Niederlage. Auch Hybris, Fehlkalkulation und andere Unzulänglichkeiten spielen immer wieder eine Rolle. Das heißt aber noch lange nicht, dass

1. nicht langfristig planvoll gehandelt wird

2. es keine machtvollen Bündnisse gibt, deren Einfluss um Dimensionen größer ist als der anderer Akteure

3. die einflussreichsten Personen oder Gruppen offen aufreten - beispielsweise als Politiker; im Gegenteil: Es ist nur allzu plausibel, dass sie überwiegend aus dem Verborgenen heraus agieren, denn das bietet eine Fülle von strategischen Vorteilen (was glauben Sie, warum Geheimdienste legendiert arbeiten?)

Ihre Meinung in Ehren, aber wenn Sie Geheimpolitik bloß für ein Hirngespinst von Aluhut-Spinnern halten, dann sind Sie völlig unzureichend informiert. Jene Leute, die an den Hebeln der Macht sitzen, werden dankbar sein für den weit gestreuten Irrglauben, dass die meisten politischen Ereignisse irgendwie Selbstläufer sind.

Gustav Grambauer
31. Mai 2017 15:53

Das Relikt, Roman U., Cocatum non est pictum, Raskolnikow

"cui bono" leitet sich aus einem oberflächlichen Geschichtsverständis und der Geheimdienstmythen ab."

"Ihre Meinung in Ehren, aber ..."

Die Wahrheit liegt in der Mitte zwischen Steuerungsversuch und Zufall. Beides muß synergetisch ausgelotet werden, da mit dem Zufall gern kalkuliert wird und der Steuerungsversuch immer öfter ins Leere läuft. Ich bleibe dabei: wir haben es mit einem hochsubtilen, hochdynamischen Mosaik zu tun, dessen Entschlüsselung eine Kunst ist, die sicher nicht auf dem Niveau des mechanistischen Weltbildes des 19. Jahrhunderts und erst recht nicht durch Herumtrampeln von Grob nach Fein erreicht wird. Bei dieser Entschlüsselung gilt auch:

"Unnütz, jemandem einen Gedanken erklären zu wollen, dem eine Anspielung nicht genügt." ― Dávila

Haben alle den Schlüsseltext zur Neuformatierung Europas gelesen? Voll von Anspielungen (beginnend bereits bei dem Foto und bis hin zu NLP-Ankern wie "Theater", "Ätna" oder "Pankow"), von A bis Z "abgedeckt" geschrieben. Fact-Checker Schubladisierer, Rationalisierer, vulgärmaterialistische Herumtrampler (meinetwegen mit noch so "christlicher" Fassade), undeduktive, uninvestigative, unintuitive Naturen ohne den weichen, tastenden  Blick (ja, lacht mich nur aus, ihr Philister mit eurer Kasernenhof-Denke!) werden da keinen einzigen tieferen Hinweis auf die neue Tektonik herauslesen können und beim Lesen nur komplett angeschmiert werden, obwohl alles schwarz auf Weiß geschrieben steht (mehr oder weniger offen ins Gegenteil verkehrt - eine Kunstform unter Wahrung gewisser Gesetze, von deren Existenz die meisten hier nicht mal etwas ahnen). Die Autoren haben jedenfalls - zumindest - den weichen Blick für die Dinge, und sie wissen, daß allein darin schon ihre Überlegenheit über die mit Schablonen wie "Aluhut" konditionierte Masse begründet liegt:

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/merkels-plaene-fuer-europa-koennten-teuer-werden-15035297.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

- G. G.

Roman.U
31. Mai 2017 18:51

@Cacatum non est pictum.

Politik ist nicht mit der Kriminalistik gleichzusetzen, auch annähernd nicht. Ja, es gab und gibt Versuche der direkten Einflussnahme. Wenn wir sie aber in Betracht ziehen, müssen wir es in Relation sehen. Die Deutschen haben beispielsweise Lenin durchgeschleust und auch sonst fleissig Gelder verteilt, um eine Revolution zu initiieren. Der grösste Teil der Gelder landete bei windigen Gestalten und spielte für den Verlauf keine Rolle. Das Zarenreich wurde nicht durch den Generalstab gestürzt und auch nicht durch das Eintreffen Lenins.

Vielleicht liegt da ein Missverständnis vor. Ja, es kann auch bei dem konkreten Fall direkte Interessenten geben. Nur ist der Faktor der Dummheit offensichtlich. Die politischen Entscheider quer durch Großbritannien verkünden ein bestimmtes Weltbild, aus dem sich alle Folgen ableiten lassen. Die Entscheider in den Medien verbreiten eine Propaganda dieses Weltbildes. Es finden sich auch genügend Moslems im Lande, die einen solchen Anschlag begehen können. Wieso sollte ich von einer gesteuerten Aktion ausgehen?

Wenn wir schon die Kriminalistik bemühen wollen, so kann der Neffe natürlich in den Verdacht geraten, wenn der Erbonkel von einem Zug erfasst wird. Wenn aber bekannt ist, dass der alte Mann gerne in den Abendstunden lange Spaziergänge auf den Gleisen unternahm, brauche ich schon mehr als "cui bono".

Chaos? Ich kann natürlich beispielsweise die Ausbreitung der Römer als geplant ansehen, in der Rückschau. Tatsächlich sind die Ursachen häufig aus sehr kurzfristigen Lösungversuchen begründen gewesen, die teilweise nicht einmal aussenpolitisch motiviert gewesen sind.

Wir haben eine bestimmte Ideologie, die zu solchen Folgen führen muss. Wir haben etliche kurzfristige Kleinstinteressen, die die Verbreiter dieser Ideologie ungewollt fördern. Ein paar Millionen hier und ein fabrizierter Anschlag da, würde ohnehin keine Rolle spielen. Und wir haben bis jetzt nicht einmal konkrete Anhaltspunkte ausser "cui bono".

Die offen zu beobachtenden Einflüsse erklären die Situation in genügender Weise. Wir haben nicht einmal die Situation, in der die Geheimdienste die Rolle des Brandbeschleunigers spielen bräuchten.

Dietrich Stahl
1. Juni 2017 09:25

Werte Redaktion, kognitive Dissonanz ist ein weiter verbreitetes Phänomen als ich dachte. Ich verordne mir einen Monat Pause beim Kommentieren im SiN Forum.

Freundliche Grüße

D.S.

Bran
1. Juni 2017 11:23

Könnte es nicht ein Highlight auf oder in der Sezession sein, wenn sich G.G. und Raskolnikov mal geordnet austauschen und dies dann dokumentiert und hier wiedergegeben würde?

Ich meine, seit einiger Zeit gifteln sich hier zwei der brillantesten Kommentatoren gegenseitig an, während man als Zuleser nur denkt: Recht habt ihr. Beide.

Für diesen Beitrag ist die Diskussion geschlossen.