Reihe kaplaken – alle 51 Titel

Die reihe kaplaken ist das Herzstück des Verlags Antaios. Die mittlerweile 51 Bändchen sind der Spiegel unserer Szene. Sieben seit langem vergriffene Texte haben wir nun nachgedruckt.

Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Wir fol­gen damit der Bit­te etli­cher Samm­ler, die unse­ren Ver­lag erst spä­ter ken­nen­ge­lernt haben und nun um Voll­stän­dig­keit bemüht sind. Aber natür­lich sind die­se Tex­te nicht nur von archi­va­ri­schem Inter­es­se. Sie sind zeit­los in ihrer Gül­tig­keit und – hof­fent­lich – aus­lö­sen­den Wir­kung auf jene Leser, die nach sol­cher Lek­tü­re such­ten und nun fün­dig wurden.

Eben­falls auf Bit­ten von Samm­lern lis­ten wir unten alle 51 bis­her erschie­ne­nen Bänd­chen samt Infor­ma­tio­nen über die Lie­fer­bar­keit (sie­he Verlinkung/keine Ver­lin­kung) auf. Aber zunächst zu den wie­der aufgelegten:

Band 4 von Ber­nard Will­ms lie­fert unter dem Titel Phi­lo­so­phie der Selbst­be­haup­tung eine am deut­schen Idea­lis­mus geschul­te Begrün­dung der Not­wen­dig­keit der Nati­on. Will­ms argu­men­tiert mit Fich­te und zer­streut die Zwei­fel an der Legi­ti­mi­tät des Wider­stands gegen die Abschaf­fung unse­res natio­na­len Ord­nungs­rah­mens. Hier bestel­len.

Band 8 ist der Essay Ernst Jün­ger und das Unheil des Den­kens aus der Feder des mit 24 Jah­ren ver­stor­be­nen “früh­vollende­ten” Autors Eugen Gott­lob Wink­ler. Erik Leh­nert betont in sei­nem Nach­wort die Beson­der­heit die­ser Jün­ger-Deu­tung: Wink­ler konn­te nur das Früh­werk ken­nen. Hier bestel­len.

Band 11, Wider­stand,  ist ein traum­wand­le­ri­scher, ins lite­ra­ri­sche spie­len­der Wider­stands­auf­ruf des Kul­tur­phi­lo­so­phen Frank Lis­son, der mit sei­ner gro­ßen Lage-Tri­lo­gie bei Antai­os ver­tre­ten ist. Hier bestel­len.

Band 20 stammt aus der Feder von Thors­ten Hinz, der neben sei­ner über­ra­gen­den poli­ti­schen Publi­zis­tik vor allem ein kennt­nis­rei­cher Ger­ma­nist ist. Lite­ra­tur aus der Schuld­ko­lo­nie ist ein ernüch­tern­der Text über das Schrei­ben nach 1945. Hier bestel­len.

Band 27 ist einer der (lei­der) weni­gen kon­ser­va­tiv-öko­lo­gi­schen Tex­te der Rei­he. Vol­ker Mohr scheibt über den Ver­lust des Ortes und den Fetisch Mobi­li­tät. Hier bestel­len.

Band 31 doku­men­tiert die drei letz­ten Reden, die Ernst Nol­te Am Ende eines Lebens­werks hielt, um Bilanz zu zie­hen. Hier bestel­len.

Band 34, noch­mals Ber­nard Will­ms, wie­der­um ein Selbst­be­haup­tungs­text, der die­ses­mal Iden­ti­tät und Wider­stand mit­ein­an­der ver­knüpft. Hier bestel­len.

Wer ein­stei­gen und zunächst ein­mal alles in sei­nen Besitz brin­gen will, was lie­fer­bar ist, kann die kom­plet­te Rei­he bestel­len – abzüg­lich jener Bänd­chen, die wir nicht mehr vor­rä­tig hal­ten. Der­zeit lie­fern wir 38 kapla­ken für 250 €, mit­hin zu einem Stück­preis von rund 6.50 € (ein­zeln kos­ten sie 8 E oder 8.50 €, je nach Stär­ke). Das kapla­ken-Paket kann man hier bestel­len.

Und das sind alle 51 Titel auf einen Blick:

Bd. 1 – Karl­heinz Weiß­mann – Das kon­ser­va­ti­ve Mini­mum – 96 S.
Bd. 2 – Bernd Rabehl – Lin­ke Gewalt. Der kur­ze Weg zur RAF – 80 S.
Bd. 3 – Her­mann Hei­deg­ger – Heim­kehr 47. Tage­buch-Aus­zü­ge aus der sowje­ti­schen Kriegs­ge­fan­gen­schaft – 96 S.

Bd. 4 – Ber­nard Will­ms – Phi­lo­so­phie der Selbst­be­haup­tung – 80 S.
Bd. 5 – Theo­dor Les­sing – Intel­lekt und Selbst­haß. Eine Stu­die über den jüdi­schen Geist – 64 S.
Bd. 6 – Götz Kubit­schek – Pro­vo­ka­ti­on – 78 S.

Bd. 7 – Ellen Kositza – Gen­der ohne Ende oder Was vom Man­ne übrig blieb – 72 S.
Bd. 8 – Eugen Gott­lob Wink­ler – Ernst Jün­ger und das Unheil des Den­kens – 64 S.
Bd. 9 – Thors­ten Hinz – Zurüs­tung zum Bür­ger­krieg. Noti­zen zur Über­frem­dung Deutsch­lands – 64 S.

Bd. 10 – Gerd-Klaus Kal­ten­brun­ner – Eli­te. Erzie­hung für den Ernst­fall – 96 S.
Bd. 11 – Frank Lis­son – Wider­stand. Lage, Traum, Tat – 72 S.
Bd. 12 – Ste­fan Scheil – Revi­sio­nis­mus und Demo­kra­tie – 77 S.

Bd. 13 – Felix Men­zel – Medi­en­ri­tua­le und poli­ti­sche Iko­nen – 96 S.
Bd. 14 – Baal Mül­ler – Der Vor­sprung der Besieg­ten. Iden­ti­tät nach der Nie­der­la­ge – 96 S.
Bd. 15 – Karl­heinz Weiß­mann – Post­de­mo­kra­tie – 96 S.

Bd. 16 – Joa­chim Fernau – Taus­end Tage. Frag­men­te eines Sol­da­ten­le­bens 1939 und 1940 – 96 S.
Bd. 17 – Gün­ther Desch­ner – Bom­ben auf Baku. Kriegs­plä­ne der Alli­ier­ten gegen die Sowjet­uni­on 1939/1940 – 91 S.
Bd. 18 – Karl­heinz Weiß­mann – Faschis­mus. Eine Klar­stel­lung – 74 S.

Bd. 19 – Erik Leh­nert – Wozu Poli­tik? Vom Inter­es­se am Gang der Welt – 80 S.
Bd. 20 – Thors­ten Hinz – Lite­ra­tur aus der Schuld­ko­lo­nie. Schrei­ben in Deutsch­land nach 1945 – 96 S.
Bd. 21 – Armin Moh­ler – Gegen die Libe­ra­len – 80 S.

Bd. 22 – Mar­tin Licht­mesz – Beset­zes Gelän­de. Deutsch­land im Film nach 45 – 96 S.
Bd. 23 – Andre­as Krau­se Landt – Mein jüdi­sches Vier­tel, mei­ne deut­sche Angst – 96 S.
Bd. 24 – Josef Schüßlbur­ner – Kon­sens­de­mo­kra­tie. Die Kos­ten der poli­ti­schen “Mit­te” – 80 S.

Bd. 25 – Gün­ter Scholdt – Das kon­ser­va­ti­ve Prin­zip – 104 S.
Bd. 26 – Ste­fan Scheil – Prä­ven­tiv­krieg Bar­ba­ros­sa. Fra­gen, Fak­ten, Ant­wor­ten – 96 S.
Bd. 27 – Vol­ker Mohr – Der Ver­lust des Ortes – 85 S.

Bd. 28 – Mar­tin Licht­mesz – Die Ver­tei­di­gung des Eige­nen. Fünf Trak­ta­te – 96 S.
Bd. 29 – Hen­ry de Mon­ther­lant – Nutz­lo­ses Die­nen – 96 S.
Bd. 30 – Man­fred Klei­ne-Hart­la­ge – “Neue Welt­ord­nung”. Zukunfts­plan oder Ver­schwö­rungs­theo­rie? – 96 S.

Bd. 31 – Ernst Nol­te – Am Ende eines Lebens­werks. Letz­te Reden 2011/2012 – 94 S.
Bd. 32 – Fried­rich Romig – ESM. Ver­fas­sungs­putsch in Euro­pa – 96 S.
Bd. 33 – Man­fred Klei­ne-Hart­la­ge – War­um ich kein Lin­ker mehr bin – 96 S.

Bd. 34 – Ber­nard Will­ms – Iden­ti­tät und Wider­stand. Rede aus dem deut­schen Elend – 92 S.
Bd. 35 – Alex Kur­ta­gic – War­um Kon­ser­va­ti­ve immer ver­lie­ren – 86 S.
Bd. 36 – Gün­ter Scholdt – Ver­geßt Bro­der! Sind wir immer noch Anti­se­mi­ten? – 94 S.

Bd. 37 – Ste­fan Scheil – Polen 1939. Kriegs­kal­kül, Vor­be­rei­tung, Voll­zug – 96 S.
Bd. 38 – Nor­bert Borr­mann – Die gro­ße Gleich­schal­tung. Vom Ver­schwin­den der Viel­falt – 96 S.
Bd. 39 – Armin Moh­ler – Noti­zen aus dem Inter­re­gnum – 96 S.

Bd. 40 – Hans Hir­zel – Im Umfeld der »Wei­ßen Rose«. Erin­ne­run­gen an die Jah­re 1942 bis 1945 – 96 S.
Bd. 41 – Jean Ras­pail – Der letz­te Fran­zo­se – 96 S.
Bd. 42 – Peter Kunt­ze – Chi­nas kon­ser­va­ti­ve Revo­lu­ti­on oder Die Neu­ord­nung der Welt – 80 S.

Bd. 43 – Gerd-Klaus Kal­ten­brun­ner – Rekon­struk­ti­on des Kon­ser­va­tis­mus – 96 S.
Bd. 44 – Ste­fan Scheil – Weser­übung gegen Ope­ra­ti­on Strat­ford. Wie die Alli­ier­ten 1940 den Krieg nach Skan­di­na­vi­en tru­gen – 96 S.
Bd. 45 – Mar­tin Licht­mesz – Ich bin nicht Char­lie. Mei­nungs­frei­heit nach dem Ter­ror – 96 S.

Bd. 46 – Thor v. Wald­stein – Meta­po­li­tik. Theo­rie, Lage, Akti­on – 68 S.
Bd. 47 – Mar­tin Sellner/Walter Spatz – Gelas­sen in den Wider­stand. Ein Gespräch über Hei­deg­ger – 99 S.
Bd. 48 – Fried­rich Reck-Mallec­ze­wen – Das Ende der Ter­mi­ten. Ein Ver­such über die Bio­lo­gie des Mas­sen­men­schen – 94 S.

Bd. 49 – Bene­dikt Kai­ser – Quer­front – 94 S.
Bd. 50 – Rolf Peter Sie­fer­le – Finis Ger­ma­nia – 104 S.
Bd. 51 – Mar­tin Licht­mesz – Die Hier­ar­chie der Opfer – 96 S.

 

Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

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Kommentare (8)

Cacatum non est pictum

6. Oktober 2017 15:35

Feine Sache. Eine Frage in eigener Angelegenheit: Ist damit zu rechnen, dass Band 6 ("Provokation") nochmals als Kaplaken-Band aufgelegt wird? Ich weiß: Der Text ist in der Spurbreite des schmalen Grats abgedruckt. Aber das Bändchen fehlt mir noch in der Sammlung, und antiquarisch ist es schon seit längerem nirgendwo mehr erhältlich.

antwort kubitschek:

nein, ist nicht geplant.

 

Stil-Blüte

6. Oktober 2017 17:29

Nur mal ein Vorschlag an die Kaplaken-Sammler in die Runde: Tauschbörse untereinander ins Leben rufen, falls Kaplakenbändchen, um Antaios nicht abzuschöpfen,  nicht mehr aufgelegt bzw. zur Verfügung stehen.

Cacatum non est pictum

7. Oktober 2017 00:28

@Stil-Blüte

Nur mal ein Vorschlag an die Kaplaken-Sammler in die Runde: Tauschbörse untereinander ins Leben rufen, falls Kaplakenbändchen, um Antaios nicht abzuschöpfen,  nicht mehr aufgelegt bzw. zur Verfügung stehen.

Hervorragende Idee. Es stellt sich nur das Problem der technischen Umsetzung. Möglicherweise gäbe es auch gar nicht genug Teilnehmer für eine solche Börse. Ich wäre wohl dabei.

Wo wir schon beim Thema sind: Falls jemand, der hier mitliest, den Kaplaken-Band 6 doppelt hat und ihn an mich zu verkaufen bereit ist, so mag er sich auf meinen Beitrag bitte melden. Dankeschön!

Lars Waldgaenger

7. Oktober 2017 10:17

Es gibt eine "Tauschbörse" über die (nicht öffentliche) Facebookgruppe "Edition Antaios Freundeskreis". 

Karlemann

8. Oktober 2017 13:38

Was mir bei all den Autoren und Büchern fehlt ist eine Perspektive. Wie sieht die Zukunft aus? Damit meine ich nicht einen Fünfjahresplan, sondern Grundsätzliches.

Man schwelgt im Rahmes des Trias von Causalität-Situation und Finalität meist in der Vergangenheit/Geschichte, allenfalls in negativen Konotirerungen der aktuellen Situation an Besipielen. Ich sehen die technikfeindlichkeit von Heidegger/Jünger und viele konserativer Revolutionäre als kritisch an. Es waren immer technische Fortschritte, welche Reiche begründeten und stabilisierten. Sei es nun der Vorteil eines Schwertes aus Eisen gegenüber eines Schwertes aus Broze, oder der Vorteile aus moderner Massenproduktion und fortschrittlichen Softwarkonzepten.

Urwinkel

8. Oktober 2017 15:42

Suche noch Lissons "Die Verachtung des Eigenen". Gehört nicht zu den Kaplaken, aber passt hier rein. Wie wärs mit einer Nachauflage? Das Buch entging mir zu Verkaufszeiten, da ich mit dem "Homo Absolutus" beschäftigt war. Heute ist "Die Verachtung" unauffindbar zum Nachkaufen. Tauschbörse? Gerne. Angebote auf Nachfrage. Aber mit mir nicht über FB.

Stil-Blüte

8. Oktober 2017 16:07

@ Cactum non et pictum

Ich kann Ihnen dienen. Bitte teilen Sie mir über Antaios Ihre Adresse mit. Und ab geht die Post! Bitte schön, da ich das Bändchen in guten Händen wähne, nehmen Sie es als Gratis-Gabe. Gleichzeitig möchte ich Antaios ermutigen, eine Neuauflage zu erstellen.

Cacatum non est pictum

8. Oktober 2017 20:57

@Stil-Blüte

Ich kann Ihnen dienen. Bitte teilen Sie mir über Antaios Ihre Adresse mit. Und ab geht die Post! Bitte schön, da ich das Bändchen in guten Händen wähne, nehmen Sie es als Gratis-Gabe. Gleichzeitig möchte ich Antaios ermutigen, eine Neuauflage zu erstellen.

Das ist ein nobler Zug von Ihnen. Vielen lieben Dank! Ich werde meine Postanschrift über die E-Mail-Adresse von Antaios an Sie weiterleiten lassen und hoffe, dass das auf diesem Wege funktioniert. Wenn es eine Kleinigkeit gibt, die ich im Gegenzug für Sie tun kann, lassen Sie es mich wissen.

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