Sezession
21. Juli 2017

Die Ethnomasokarbonmethode

Caroline Sommerfeld / 23 Kommentare

Jedes ungeborene weiße Kind bedeute eine CO2-Einsparung von 58,6 Tonnen im Jahr.

Caroline Sommerfeld

Caroline Sommerfeld ist promovierte Philosophin und dreifache Mutter.

  • Sezession

Das Forscher-Team schreibt:

Eine amerikanische Familie, die sich entscheidet, weniger Kinder zu haben, trägt im gleichen Maße zur Verringerung der CO2-Emissionen bei wie 684 Heranwachsende, die entscheiden, den Rest ihres Lebens ihre Abfälle systematisch zu recyclen.

Im britischen Guardian erschien in derselben Ausgabe das Studienergebnis neben einem Beitrag, der behauptet, der Geburtenschwund in Deutschland sei nur durch Massenimmigration auszugleichen. Honi soit, qui mal y pense.

Wir sollten uns nicht vermehren, es ist eh gut, daß deutsche Frauen nur eine Fortpflanzungsrate von 1,2% haben. Weißt du, unser CO2-Fußabdruck ist zu groß, guck dir doch mal Afrikanerinnen an. Ist doch besser so, wenn wir aussterben!

erklärte mir vor ein paar Wochen ein freundlicher Partygast. Die Welt sei einfach eine bessere Welt ohne Deutsche. Ich fragte lapidar zurück, von welchem Moral high ground aus er das beurteilen wolle, und dann sprachen wir darüber, daß lesbische Frauen neuerdings die künstlich befruchtete Eizelle der einen in den Uterus der anderen einpflanzen zu lassen beliebten und auf diese Weise ihnen viele leibliche Kinder geboren würden. Ihm fiel da nichts unangenehm auf.

Ethnomasochismus verknotet sich hier auf das Widerlichste mit Klimaschuld zu einer unentrinnbaren Moralschwuchtelei. Jeder Verweis auf die Verteidigung des Eigenen ist sinnlos sub specie einer solchen Extremform von Selbsttilgungswunsch.

Hyperuniversalistische Globalargumente machen wunderbar gefügig: Sie sind knallhart altruistisch, alle Gegenargumente müssen daran gemessen egoistisch bleiben, da kommt keiner mehr gegenan. Sie sind höchst „reflektiert“, denn abstrakter und globaler kann man kaum denken (überbietbar ist dieses Denken nur durch die apokalyptische Vorstellung, wozu man noch die eigenen Kultur verteidige, irgendwann schlüge doch eh der Komet auf die Erde und aus wär's mit all unserer Eitelkeit).

Genau dieses maximale Objektivieren erzeugt nun dasselbe wie maximales Subjektivieren: betrachtet man die eigenen Kinder wie die Müllsäcke unter dem Gesichtspunkt des Weltklimas, verliert man den Blick auf die mittlere Ebene. Betrachtet man jedes „Flüchtlingsschicksal“ als individuelle Einzigartigkeit mit individuellen Anspruchsrechten, verliert man den Blick auf die mittlere Ebene. Beides zusammen macht uns Europäer auf der mittleren Ebene, der Handlungsebene, gefügig.

Das Beste aber kommt zum Schluß: „exquisite Sahnetörtchen aus schlechtem Gewissen“ (Jean Raspail), auf die unser Appetit unermeßlich ist. Die Moralisierungsspirale läßt sich auf ihre bisher höchste Stufe schrauben mit der Ethnomasokarbonmethode.

Der amerikanische AltRight-Blogger James Lawrence hat auf der Seite New Alternative Right kürzlich ein paar Überlegungen zur Moralisierungsspirale und dazu, wie wir ihr entkommen können, festgehalten. Der folgende Text sind von mir übersetzte Auszüge aus Lawrences „On Moralfagging“ (deutsch etwa: „Über Moralschwuchtelei“).

Ich hab Ihnen noch einen Amerikaner mitgebracht, weil die deutsche moralphilosophische Diskussion in der Universalismus/Partikularismus-Debatte seit 20 Jahren feststeckt, und auch für diese sich alten amerikanischen Rüstzeugs versichert ("Kommunitarismus"), und ansonsten, sehr deutsch und sehr kantianisch, eine Begründungsdebatte ist.

Moral sind die "Konditionen des Achtungsmarktes" (Niklas Luhmann), und auf dem Achtungs- und Verachtungsmarkt geht es so hoch her wie lange nicht. Moral ist die klingende Münze des statusgeilen Menschen. Und wo gibt es mehr zu lernen über die "Tugend im Verkehr, die immer Scheidemünze ist" (Kant, Anthropologie), als in Amerika?

Meines Erachtens kommt der hohe Status linker Ideale im gesamten Westen daher, daß sie von einer globalen Managerelite übernommen worden sind. Diese sichert ihren Machterhalt, indem sie traditionelle Institutionen zerstört und weiße Interessen rituell opfert. Andere sprechen eher von einer linken Diskurshegemonie, in der Universitäten und Medien die Rolle der Paradigmenstifter und semantischen Multiplikatoren spielen. Keiner kann indes abstreiten, daß Linkssein – zumindest bei all denjenigen, denen es gut genug geht, um irgendwelchen Moden zu folgen, statt ums Überleben zu kämpfen – in einem unablässigen Statusspiel besteht: Wer ist der Moralischste?

Bis heute hat die Rechte noch nicht herausgefunden, wie man dieser fatalen Moralspirale auf konsistente und klare Weise entgegentreten kann. Es gibt schon verschiedene Möglichkeiten, pfiffigere und dämlichere:

Die schlechteste ist die naheliegendste, und zwar die aus der Mottenkiste der Cucks: Stimme dem Tugendprahlhans im großen und ganzen zu und versuche bloß, seinem Pathos durch faktenbasierte und logische Korrekturen die Spitze zu nehmen. Frei nach Schopenhauer: Wer jemals versucht hat, eifernde Moraltrompeter durch kalte Nüchternheit zu belehren, kann froh sein, wenn er seine Haut rettet. Am Schlimmsten wird es, wenn der Cuck mit seinen Fakten und Statistiken in der Hand dann anfängt, auf Kosten von Leuten in seinem eigenen Lager zu moralschwuchteln. Damit befeuert und legitimiert er bloß die Moralisierungsspirale, ohne jemals einen Stich zu kriegen.

Genauso vernichtend fällt leider das Urteil über rechte „Übermenschenmoral“ aus. Moral wird hier grundsätzlich in Bausch und Bogen verdammt als „Ressentiment“ der Unterlinge und am liebsten durch gewalttätige Barbarei ersetzt. Klar ist es verführerisch, Moral als Dekadenzerscheinung aller Ohnmächtigen dieser Welt zu beschreiben. Doch scheitert auch dieser Versuch, der Moralspirale zu entrinnen, und zwar daran, daß er Moral überhaupt mit der spezifischen moralischen Praxis der statusgeilen Tugendbotschafterei verwechselt. Auch amoralische „Übermenschen“ kommen nicht heraus aus dem Statusspiel. Vielmehr landen sie durch betonte Amoralität in den Augen der Moralapostel extraweit hinten und halten dadurch niemanden davon ab, weiter vorne landen zu wollen.

Effektiver sind womöglich solche Ausbruchsversuche, die den Moralvorstellungen der linken Gütesiegelbewahrer konträre Moralvorstellungen entgegenhalten. Im Angebot wären eine persönliche Moral (richtet sich gegen linke Kampfrhetorik zugunsten unterdrückter vereinnahmter Dritter) und eine partikularistische Stammesmoral (richtet sich gegen den gleichmacherischen Universalismus der Linken).

Eine persönliche Innerlichkeitsmoral zu vertreten, nimmt die ursprünglich christliche Vorstellung wieder ernst, derzufolge die Sünde im Leibe durch Vernunft besiegt wird. Sie stünde gegen die Häresie einer fortschrittlichen Veräußerlichung der Sünde in der „Gesellschaft“, die justament durch Freisetzung der niederen Triebe bekämpft werden muß. Da aber nun mal leider die „fortschrittliche“ Ideologie vorherrscht, ist die Tugend der Innerlichkeit allzuschnell dazu verurteilt, in Moralschwuchtelei zurückzufallen: „Menschlich hab ich ja nichts gegen lesbische schwarze Behinderte!“ Wahrscheinlich sind genau aus diesem Grunde viele Christen so fürchterliche Cucks.

Die Idee einer „Stammesmoral“ haben eigentlich alle Rechten auf Lager, insofern ihnen klar ist, daß Gruppenloyalität ein Gegengift gegen linken Universalismus und Selbsthaß ist. Nur diese tribalistische Ethik hat es bisher geschafft, den Lack der Heiligkeit des Universalismus anzukratzen: sentimentale Gutmenschen schwören auf „universelle Menschenrechte“ und machen dadurch ihr eigenes Volk fertig. Doch auch der Tribalismus macht den Fehler, tatsächliche Moral mit dem Statusspiel zu verwechseln. In ihrem Blick ist dann gar keine Ethik mehr möglich, die über die begrenzte Reichweite kleiner Stammesgemeinschaften hinausreicht. Auch der Tribalismus katapultiert seine Vertreter ans untere Ende des Moralrankings.

Alles in allem wäre der beste Zugang wohl der, sich auf die Kritik der Tugendprahlerei zu konzentrieren. Unnachgiebiger Spott über Solidaritätsheuchler auf Twitter ist prima, aber lange nicht genug. Wir brauchen eine anthropologische Grundlegung des statusgeilen Menschen. Und auch diese muß immer wieder aktualisiert werden: Jeder erkennt Hochmut (Aristokratie), Gier (Bürgertum) und Grobheit (Proletariat). Nur diese Mischung aus geheuchelter Nächstenliebe und Arroganz der heutigen Herrscherkaste wird nicht erkannt, sondern mit hochstehender Moral verwechselt.

Soweit James Lawrence. Er schließt seinen Traktat über „Moralschwuchtelei“ mit der Perspektive, daß es uns obliege, die Rolle des Guerilleros im Krieg der Moralsignale einzunehmen, überall zuzuschlagen und zu untergraben, ohne selber eine festgelegte Position zu vertreten. Das Spiel zu gewinnen, bestehe darin, es für alle anderen gründlich zu zerschießen.

Ich glaube nicht, daß eine Guerilla-Moral auf Dauer ausreichen wird. Wir werden zusehen müssen, daß wir eine Moral formulieren, mit der wir nicht in den Widerspruch hineinrutschen, nur auf einer höheren Ebene zurückzuschwuchteln.


Caroline Sommerfeld

Caroline Sommerfeld ist promovierte Philosophin und dreifache Mutter.

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Kommentare (23)

Leo
21. Juli 2017 14:47

...erklärte mir vor ein paar Wochen ein freundlicher Partygast.

Um Himmels Willen, Frau Sommerfeld, was für Gäste haben Sie?!?

(Da fällt mir doch gleich der vielleicht passende literarische Text [von vor mittlerweile 25 Jahren ein] --- Reinhard Lettau: Flucht vor Gästen)

Meine Schüler nehmen das Konzept vom C02-Fußabdruck einfach zur Kenntnis (auch im Englischunterricht entkommt man dem footprint nicht in Gänze) - aber ich habe noch nie jemanden darüber party-smalltalken gehört.

Nun ja. Normale Oberschüler eben, kein Gumminasium... Die Quote für künftige Ethnomasochisten, die in weiteren drei Jahre einen Anspruch hätten, Geschwätzwissenschaftler zu werden, ist dadurch deutlich geringer. 

Hat eben alles auch sein Gutes, Versöhnendes.

Und damit erstmal: Frohe Ferien!

 

Kommentar Caroline Sommerfeld: Es war nicht meine Party. Danke für den Lettau!

 

herbstlicht
21. Juli 2017 15:33

Die Verüffentlichung steht im Web: The climate mitigation gap: education and government recommendations miss the most effective individual actions (PDF)

"Klimabewußte" sollten sich also freuen über jeden im Mittelmeer Ertrunkenen ...

Harm Wulf
21. Juli 2017 16:08

Womöglich liegt es daran, dass ich kein besonders geduldiger Mensch bin. Aber so langsam wird mein Verlangen stärker und stärker, diese Ethnomasochisten bei ihrer gewünschten "Selbsttilgung" aktiv zu unterstützen.

Peter Marselis
21. Juli 2017 16:46

Man muss die "Gutmenschen" gnadenlos die Widersprüche in ihrer eigenen Logik aufdecken. Das geht auch ganz ohne Statistik. In dem von Ihnen genannten Beispiel:

Wenn der Karbon-Footprint der entscheidende Faktor sein soll, wer sich vermehren darf, so muss zunächst konstatiert werden, dass dies nicht von der Hautfarbe abhängt sondern vom Wohnort und damit von klimatischen Verhältnissen sowie vom Lebensstandard.

Und damit ist völlig klar, dass die Bevölkerung in den nördlichen Industrieländern völlig unabhanghängig von der ethnischen Zusammensetzung insgesamt zurückgehen müsste. Damit auch keine weitere Aufnahme von Flüchtlingen mehr, keine Familienzusammenführungen, usw.

Wenn jemand dann mit dem Asylrecht, dem Schutz der Familie, etc. ankommt, muss es eben heißen, dass diese Individualrechte vor der Rettung der Menschheit vor der Klimakatastrophe zurückstehen müssten. Das müsste der Kinderwunsch der Europäerin ja schließlich auch.

So habe ich bisher noch jeden Menschen aus dieser Kategorie zum Grübeln gebracht. Wie gesagt, es geht darum, nur deren Ansichten aufzunehmen und ihre Widersprüchlichkeiten aufzuzeigen...

Stein
21. Juli 2017 16:47

Derlei ethnomasochistischen Unsinn lese ich öfter mal in irgendwelchen Massenpublikationen. Im privaten Umfeld ist mir so etwas allerdings noch nie begegnet.

Reinhard L.
21. Juli 2017 17:03

Leider gibt es im deutschen Sprachraum nichts annähernd Vergleichbares  mit Counter  Currents Publishing, Alt right.com, The Occidental Observer, um nur die erfolgreichsten Blogs anzusprechen. Hier werden Themen angesprochen, deren Wichtigkeit und Tragweite den europäischen Seiten schlichtweg zu heikel oder gar zu gefährlich erscheinen. Eine freie Diskussion darüber ist offenbar nur in den USA möglich.

 

Utz
21. Juli 2017 17:57

"Klimabewußte" sollten sich also freuen über jeden im Mittelmeer Ertrunkenen ... Super! Jeder der nach Europa kommt, bekommt automatisch einen größeren ökologischen Fußabdruck. Um mehr Leben möglich zu machen, sollten alle in Afrika bleiben! Richard David Precht hat mal gesagt: das Gutseinwollen ist so ein starkes Motiv, daß es kaum außer Kraft gesetzt werden kann. Das einzige, was dieses Motiv eindämme, sei der Verdacht, man wäre in seinem Gutsein dumm.

Ich versuche mal eine Argumentation in unserem Fall auf dieser Basis.

- Wie können die Linken versuchen, nur weil sie gut sein wollen, alle Welt hier aufzunehmen, ohne darüber nachzudenken, wie es den Ländern geht, denen wir die Menschen wegnehmen? Uninformiertheit! Dummheit!

- Wie kann man sich als Helfer ausnutzen lassen und alles tun für die afrikanische Creme de la creme, die, die reich genug sind, die Schlepper zu bezahlen, während das ganze restliche, dortgebliebene Dorf darbt? Zu kurz gedacht!

- Wißt ihr überhaupt worum es in Syrien geht? Krieg und Flucht haben die syrische Wehrmacht auf fast ein Drittel der ursprünglichen Stärke dezimiert. Das Ziel ist Assad zu beseitigen, und das nur weil es um Ressourcen geht. Flüchtlinge aufnehmen letztlich um den westlichen, ressourcenverschwendenden Lebensstil aufrechtzuerhalten. Wie dumm ist es als grün denkender Mensch da mitzumachen?

Gustav Grambauer
21. Juli 2017 18:00

Worin liegt eigentlich die Eschatologie der Klimareligion? Sie liegt im Endziel der Besteuerung der ausgeatmeten Luft, es handelt sich fiskaltechnisch gesehen um die Weiterentwicklung der Kopfsteuer durch ihre Differenzierung nach bestimmten Parameter-Schlüsseln, denen die oben abzulesende rassische Stoßrichtung zugrundeliegen wird. Wer seine poll tax nicht zahlen will oder kann, wird drakonisch bestraft bzw. letztlich zum Wohle von Mutter Gaia euthanasiert. Man bemerke die Dreifachbedeutung des Wortes "poll" als

a) "Wahl", Ab-Stimmung (sic!), wobei im Deutschen, wer das immer noch tut, bei einer Wahl "seine Stimme abgibt" und in einer "Urne" versenkt,

b) "Verschmutzer" ("polluter"), in der kybernetisch geprägten Dogmatik des deutschen Emmissionsrechts übrigens "Störer" und

c) "Köpfen" / "Hinrichten".

- G. G.

Der_Jürgen
21. Juli 2017 23:18

Caroline Sommerfeld vermittelt uns wieder einmal einen Blick in die grausen Abgründe des linksgrünen Wahnsinns.

Auf allen fünf Kontinenten pfeifen es die Spatzen längst von den Dächern, dass der "menschengemachte Klimawandel" ein ausgemachter Schwindel ist. Wärmere und kältere Periode wechseln sich in der Erdgeschichte zyklisch ab. Im 17. Jahrhundert waren die Winter oft so kalt, dass man die Ostsee auf dem Pferderücken überqueren konnte. Dass es dann wieder wärmer wurde, hatte rein nichts mit vom Menschen verursachten Emissionen zu tun.

Das Ziel dieses monströsen Betrugs besteht selbstverständlich darin, in der Öffentlichkeit Unterstützung für eine  Weltregierung, eine totalitäre globale Tyrannei, zu gewinnen, mit dem Argument: Nur eine straffe globale Führung kann die Menschheit noch retten.  Ausserdem soll hiermit die Deindustralisierung der europäischen und sonstigen weissen Staaten beschleunigt werden.

Obwohl sich jeder, der mit einem Computer umzugehen weiss, in kürzerster Zeit über die Fakten informieren kann, können die Urheber dieses gigantischen Schwindels auf Heerscharen zombisierter Idioten zählen, die, wie G. G. richtig festhält, einer "eschatologischen Klimareligion" anhängen.

Allerdings gibt es unter den Linken und Grünen vermutlich auch recht viele, denen die Klima-Hysterie im Grunde am Allerwertesten vorbeigeht und die sie lediglich als willkommenen Vorwand zu verstärkter psychologischer Kriegsführung gegen die weissen Europäer benutzen: "Ein Afrikaner verursacht weniger CO2-Emissionen als ein Europäer, folglich ist das Aussterben der Europäer eine gute Sache."

Für die Afrikaner, deren Wohlergehen diesen Menschheitsbeglückern angeblich am Herzen liegt - in Wirklichkeit ist das Wohl und Wehe der "Mitmenschen schwarzer Hautfarbe" den Linken und Grünen völlig schnurz; diese dienen ihnen lediglich als Rammbock zur Zerstörung der verhassten weissen Rasse und ihrer Kultur -, wäre das Aussterben der Weissen das Schlimmste, was ihnen zustossen könnte.

Wenn es, ohne menschliche Mitwirkung, in unserem Jahrhundert tatsächlich zu einer massiven Erderwärmung kommt, werden die Weissen nämlich die einzigen  Nichtafrikaner sein, die noch irgendwelche Gedanken daran verschwenden werden, wie man Afrika vor der totalen Katastrophe bewahren und verhindern kann, dass 95% seiner Bevölkerung an Hunger und Durst sterben. Alleine können sich die Neger nicht helfen - daran hindern sie in erster Linie biologische Faktoren, die durch keine noch so oft wiederholten "antirassistischen" Phrasen aus der Welt zu schaffen sind. Und den gelben Nordostasiaten, die den Europäern intelligenzmässig ebenbürtig sind, geht, da ihr Denken nicht durch die christliche Tradition geprägt ist, der Altruismus ab, um in extremen Krisensituationen noch an andere Völker zu denken. Einen Albert Schweizer konnte nur das christliche Europa hervorbringen, nicht China oder Japan.

Franz Bettinger
21. Juli 2017 23:20

Die universalen "Welten-Retter" aus dem Sattel schießen? Das ist einfach: Das Hemd muss einem näher sein als die Jacke, basta. Wer könnte dem ernsthaft widersprechen? Das Bevorzugen des Eigenen (Familie, Nachbar, Stamm, Volk, Rasse) dient der Art-Erhaltung. Der Schutz des Eigenen und die Liebe zu dem, was einem nahe ist, ist ein Naturrecht. Die linken Gleichmacher diskreditieren dieses evolutionär verankerte Prinzip mit Begriffen wie Rassismus oder Chauvinismus, Nationalismus oder einfach Egoismus. Die Vorbehalte Fremden und Fremdem gegenüber sind aber so alt wie die Menschheit selbst, und sie werden auch die Linken überleben.

Heinrich Löwe
21. Juli 2017 23:33

Ich trete dem Moralisieren oft entgegen mit dem Satz:

Erst kommt die Existenz (bzw. Selbsterhaltung) und danach die Moral. Wer das verneint - OK, das ist der Weg des Märtyrers. Oder zuerst ans eigene Seelenheil gedacht - Egoismus. Nicht meins. Wir müssen setzen, Freunde. Das wurde, glaub ich auch in "tristesse droite" mal besprochen. Die Moraldebatte können wir nicht gewinnen. Das heißt ja nicht, daß wir nicht auch aus dem Christentum schöpfen, aber dieses hat eben auch einen tief verwurzelten universalistischen Zug. Ich fordere sodann auf, sich die "Stunde der Wahrheit" vors innere Auge zu stellen: Krieg, unmittelbare Bedrohung der Nächsten, ein existenzbedrohendes Gerichtsverfahren. Wie würdest Du handeln?

Nautilus
21. Juli 2017 23:58

der freundliche Partygast erklärt........

da wäre ich wahrscheinlich geplatzt wenn ich auf dieser besagten Party gewesen wäre. Meine Güte kann ich da nur sagen, hat der Öl gesoffen? Wie soll man den da ruhig bleiben?  Frau Sommerfeld, ich bewundere Sie immer wieder aufs neue das Sie da noch ruhig bleiben können.

Herr K.
22. Juli 2017 00:29

Liebe Caroline,

du gehst das völlig falsch an! Zuerst einmal machst du dir deren Denkrahmen zu eigen und debattiert auf deren falscher Grundannahmen. Die Frage ist quasi nicht ob er rot oder blau ist, sondern er ist rund und basta! 

Gehe es doch besser so an: biete deinem klimabewussten "Etwas" an, seinen Ausführungen real Folge zu leisten und das eigene Leben umweltbewusster  zu gestalten, am besten jetzt sofort vom Partybalkon aus. Aber dazu wird die eigene Charakterstärke wohl nicht reichen, nicht einmal dazu, um beim nächsten Sockenkauf nicht mit Ryanair nach London zu düsen.

Bei solchen Exkrementalverbalien hilft lautes zu-Ende-denken...

M. M.
22. Juli 2017 08:30

Migranten gleichen ihren ökologischen Fußabdruck den Einheimischen an, wenn sie in westliche Länder einwandern. Sollte ein Argument gegen Immigration sein...

Solution
22. Juli 2017 11:27

@ Reinhard L.

Was die rechten Netzseiten in den USA angeht, stimme ich Ihnen zu. Das ist ein ganz zentraler Punkt: Wenn man dort im Netz unterwegs ist, wird einem immer klarer, wie eingeschränkt unsere Meinungsfreiheit hier in der BRD ist. 

Wir diskutieren und vergessen dabei immer, daß einige der wichtigsten Fragen nicht diskutiert werden dürfen (von der Biologie bis zur Geschichte).

Daher ist es unerläßlich, immer und immer wieder öffentlich festzustellen, in was für einem Land wir leben, das uns elementare Freiheiten verweigert. 

Man gestattet uns eine kleine Spielwiese, mehr nicht. Auf die Regeln haben wir keinen Einfluß.

Das gilt auch für Diskussionen mit politischen Gegnern. Diese sind im Vorteil, weil wir das, was wir wissen, in zentralen Punkten nicht öffentlich äußern dürfen. Eigentlich bleiben dann nur noch die unverfänglicheren Themen. Doch auch hier kommt man immer wieder in Bereiche, die ebenfalls vermint sind.

 

 

 

ein Waldgänger
22. Juli 2017 12:34

Ich würde in die Debatte die Thesen des Agrarökologen Michael Beleites einspeisen: "Die agrarische Zivilisation hat ihren Gleichgewichtszustand noch nicht erreicht." Der Wachstumskurs wurde verstärkt mit dem Ausbruch aus dem solarenergetischen System seit rund 250 Jahren -beginnend in Europa-, wie wir von Rolf-Peter Sieferle wissen (Kohle statt Brennholz, Benzin statt Hafer und Heu...). Mit diesen beiden Faktoren, also Ackerbau und Kohle, haben die Völker des Westens ihre demografischen Umfang erreicht, so wie wir das im 20. Jahrhundert kennengelernt haben. Mit der Größe des "pools" (also die in einem Kulturraum zusammengefasste Bevölkerung, wozu man früher mal "Volk" bzw. Völker sagte.....) hatte es auch etwas zu tun, dass die intellektuellen, kulturellen und auch wirtschaftlichen Leistungen erbracht werden konnten, die die europäische Zivilisation ausmachten, ihren amerikanischen Ableger inbegriffen.

Die strukturell nicht nachhaltigen Wachstumsprozesse sollte man sich aber vor Augen halten, wenn man über Bevölkerungs- und Kulturfragen spricht. Man könnte also sagen, dass hier nicht-erneuerbares Naturkapital gegen humanes und kulturelles Kapital getauscht wurde. Der Ressourcenfrage sollte sich die politische Rechte nicht verweigern. Die Thesen dazu sind ja da. Eine gewisse demografische Schrumpfung - selbstverständlich in überschaubarem Ausmaß- sollte hier nicht zu Schnappatmung führen. Der harte Kern innerhalb der Kinder-Müllsäcke-Rechnung ist also durchaus nicht absurd. Die Absurdität kommt an dem Punkt, wo es mit dem Moralisieren losgeht, wie im Artikel hinlänglich dargelegt. Konservatismus heißt Weitergabe eines kulturellen Kapitals, des "Eigenen". Das muss aber nicht bedeuten, dass eine nächste Generation unbedingt größer sein muss als eine vorangegangene. Auch der vielbeschworene "Gleichstand" muss keine undurchbrechbare Denkschablone sein, das "Eigene" kann auch in einer (.....moderat......) schrumpfenden Kopfzahl fortleben. Japan macht es ja wohl so.......

Wenn die Anhänger des "Kohlenstoff-Sozialismus" es mit ihren "58,6 Tonnen" ernst meinen, dann müßten sie doch eigentlich über Trumps Mauer jubeln. Denn woraus sie für jedes geborene weiße Kind eine Anklage schmieden, dieser Verbrauch bzw. die "Emmission" gilt doch -zumindest vom Anspruch her- früher oder später für jeden Einwanderer auch. Daß genau dieser Jubel ausbleibt, dies offenbart die Verlogenheit der Debatte, und für unsere europäische Moral- und Flüchtlingskrise ist ja alles noch viel ärger.

Tja, wie geht man nun mit dieser "Moralschwuchtelei" um. Das ist die Frage.......

Lösungen für die afrikanische Katastrophe müssen wir an dieser Stelle nicht diskutieren. Dass eine Selbstaufgabe Europas in den Häfen Italiens diese nicht darstellen kann, zu dieser Erkenntnis sollte man bei Kenntnis der Grundrechenarten in der Lage sein......

 

Rabenkrähe
22. Juli 2017 13:02

Von der Logik her müssten die Klima-Jünger harte Einwanderungsgegner sein.

Das sind sie aber idR nicht, weswegen sie v.a. eines sind: Heuchler (im bewussten Falle) bzw unreflektierte Narren (im unbewussten Falle).

 

 

 

deutscheridentitärer
22. Juli 2017 18:27

"Erst kommt die Existenz (bzw. Selbsterhaltung) und danach die Moral. "

Fast, aber ich würde es anders formulieren: Selbsterhaltung ist die Grundlage der Moral (und damit selbst als moralisch geadelt).

Also, da müssen wir jedenfalls hin, dahin, dass das selbstverständliche, grundlegende Paradigma wird.

Einfach Selbsterhalt gegen Moral zu setzen scheint mir dagegen kein guter Weg zu sein, der Mensch ist sehr empfänglich für moralische Appelle und am Ende bleiben einem dann sogar nur noch die charakterschwachen und Amoralisten.

"Die universalen "Welten-Retter" aus dem Sattel schießen? Das ist einfach: Das Hemd muss einem näher sein als die Jacke, basta. Wer könnte dem ernsthaft widersprechen? Das Bevorzugen des Eigenen (Familie, Nachbar, Stamm, Volk, Rasse) dient der Art-Erhaltung. Der Schutz des Eigenen und die Liebe zu dem, was einem nahe ist, ist ein Naturrecht. Die linken Gleichmacher diskreditieren dieses evolutionär verankerte Prinzip mit Begriffen wie Rassismus oder Chauvinismus, Nationalismus oder einfach Egoismus. Die Vorbehalte Fremden und Fremdem gegenüber sind aber so alt wie die Menschheit selbst, und sie werden auch die Linken überleben."

Das geht ja in eine ähnliche Richtung; auch wenn ich diesen Standpunkt natürlich teile, ist er als Argument wohl ungeeignet, da sich der Gegner dem gegenüber auf einen naturalistischen Fehlschluß berufen wird.

Allerdings: Bei vielen Zusammenhänge, bei denen der durschnittliche Landsmann verlernt hat in den Gemeinschaftskategorien von Volk und Nation zu denken, kann er es noch auf der kleineren Ebene der Familie.

So würde wohl keiner widersprechen, dass mit der Bevorzugung eines Kindes, aus dem einzigen Grund, dass es das eigene ist, keine generelle Abwertung anderer Kinder immanent ist - und das obwohl das durchschnittliche Elternpaar vermutlich mehrere fremde Leben opfern würden um das des eigenen Kindes zu retten.

Wenn wir darüber nachdenken, wie die Unterscheidung Binnenmoral-Außenmoral entstanden ist, komme ich jedenfalls ich zu dem Ergebnis, dass der Grund in den begrenzten Ressourcen und Möglichkeiten des Menschen liegt.

Es ist nicht möglich allen die gleiche bedingungslose Unterstützung zu gewähren. Deshalb ist der Kreis hierfür sehr begrenzt, nämlich auf die Kernfamilie. Ausgehend hiervon nimmt die Solidarität stetig weiter ab, bis sie sich irgendwann im allgemein-menschlichen verliert. Dem lediglich anderen menschen gegenüber hat man keine besondere Hilfsverpflichtung. Man hilft normalerweise, solange es mit keinen Nachteilen für einen selber verbunden ist. Dieser Solidaritätsanspruch ist aber ein sehr schwacher.

Der Gutmensch will nun den Solidaritätsanspruch der Kernfamilie auf die Menschheit erweitern. Das macht irgendwie auch Sinn, da wir den Bezug zu den Grenzen des Möglichen verloren haben: der westliche Mensch hat alles und kann alles. Er kann insbesondere unendlich konsumieren. Seine Konsummöglichkeit wird nicht dadurch verringert, dass mehr Menschen in sein gesellschaftliches System einströmen, denn sie ist grenzenlos, jeder kann und soll also auch daran teilhaben können. So die Auffassung des Gutmenschen und so ja auch die Realität: der Gutmensch konsumiert heute noch genauso gut wie vor der Flüchtlingskrise.

Letztlich ist diese Art der Moral natürlich billig, da sie mit keinen Einbußen einhergeht und auch keine erwartet. Der Flüchtling in der WG kommt außerhalb von Feuilletonartikeln nicht vor und wird auch nicht als Einbuße sondern als Statussymbol gesehen.

Der Gutmensch will also eigentlich doch nicht den Solidaritätsbereich der Kernfamilie auf die Menschheit ausweiten, sondern letztlich die unverbindliche Solidaritätserwartung gegenüber dem bloß anderen als generelles Maß installieren.

Franz Bettinger
23. Juli 2017 02:18

@ deutscheridentitärer

Keiner hat Anspruch auf Solidarität, sowenig wie jemand Liebe einklagen kann. Beides wird freiwillig gegeben oder eben nicht. Dies stimmt sogar für die Kern-Familie. Erst recht stimmt es, je weiter (Familie, Freund, Nachbar, Volk, Rasse) der Zu-Unterstützende weg von einem ist. Ich kann gar nicht sehen, wo das intellektuelle Problem ist. Ich helfe doch niemandem, der mir die Tür eintritt.

 

"Ausgehend hiervon nimmt die Solidarität stetig weiter ab, bis sie sich irgendwann verliert." So ist es. Der Österreicher ist einem Deutschen eben näher als der Grieche.

"Der Gutmensch will den 'Solidaritätsanspruch' der Kernfamilie auf die Menschheit erweitern." Ja, das will er, und deshalb tickt er nicht richtig.

Der Feinsinnige
23. Juli 2017 13:42

 

„Moralschwuchteln“ - welch ein starker Begriff, durchaus effektvoller, noch treffender im eigentlichen Wortsinn, als die Originalformulierung von James Lawrence. Man sieht die gemeinten „Figuren“ (Jorg Meuthen auf dem Parteitag in Köln) beim Hören bzw. Lesen dieses Begriffs förmlich vor sich. Die Prägung von eigenen und eingängigen Begriffen ist ganz wesentlich für den weiteren Ausbau und Erfolg einer Gegenkultur. Dieser Block spielt dabei eine maßgebliche Rolle (ich erinnere nur an den von Götz Kubitschek kürzlich plazierten Begriff der „Schleusenzeit“).

 

Auch eine weitere Stärke der Sezession kommt in diesem Artikel exemplarisch zum Ausdruck: Das Aufdecken von inneren Widersprüchen und Inkonsequenzen (ja, häufig von Böswilligkeiten) in dem Ideologiegebäude der Etablierten. Ich stelle immer wieder fest, daß ich – obwohl Sezessions-Leser vom ersten Heft an – überrascht bin, wenn ich auf solche frappierenden Widersprüche in der Logik des derzeit herrschenden Zeitgeists hingewiesen werde. Auf den ersten Blick haben die Klimaideologie und die Ideologie des „weltoffenen“ Deutschland und Europa ohne geschützte Grenzen ja kaum etwas miteinander zu tun, außer daß sie häufig von denselben Leuten vertreten werden – und dann liest man obigen Artikel und plötzlich wird die gesamte widerwärtige Heuchelei des links-grünen Gutmenschentums konkret faßbar, die mit „Ethnomasochismus“, einem ebenfalls treffenden Begriff großartig umschrieben ist. Ob sich das schöne Wort „Ethnomasokarbonmethode“ allerdings durchsetzen wird, halte ich für eher zweifelhaft (zu kompliziert für den allgemeinen Sprachgebrauch).

 

Jedenfalls vielen Dank für diesen hervorragenden Artikel! Er müßte viel größere Verbreitung erfahren als allein auf dieser Seite (das gilt für viele andere Artikel, die hier erscheinen, auch).

 

Maiordomus
23. Juli 2017 17:33

Nötig wäre, bei allen Debatten über Moral, die Wiederherstellung des Diskursniveaus im Bereich der Ethik, auch der Staatsphilosophie, wie es im christlich geprägten Deutschland zur Zeit der Aufklärung nicht nur bei Kant (der sich in beim Kategorischen Imperativ keineswegs über Unrealisierbares und Unvernünftiges äussert, durchaus als Vollendung des Protestantismus), sondern auch auf den sehr praktisch denkenden Samuel von Pufendorff, dessen Hauptwerk mit der Einleitung von Jean-Barberac auch Rousseau noch masseblich beeinflusste, dessen Lehre überhaupt nichts zu tun hat mit dümmlichem Gutmenschentum. Wie auch immer, solange das Christliche Abendland zwar mit allen seinen Schattenseiten gab, z.B. zur Zeit von Karl Martell und der Schlacht bei Lepanto, die Verteidigung des Eigenen war nie das geringste Problem und selbstverständlich gehört der Beruf des Soldaten, um eine Beispiel zu nennen, zu den absolut anständigen Berufen, eher unproblematischer und weniger hassorientiert als Prediger oder Intellektueller, worüber sich übrigens ein Karl Popper keine Illusionen gemacht hat.. Es müsste auch niemand im Mittelmeer ertrinken, wenn die Flotten der europäischen Länder das verhindern wollten, weil man ja weiss, dass es sich hier um Eroberung handelt, mit dem Unterschied, dass alles viel schneller vonstatten geht als bei der Völkerwanderung im späteren Römerreich. Wie auch immer aber, die christliche Moral hat noch nie ein Recht auf Eroberung und Sicherobernlassen eingeräumt, von einem destruktiven Altruismus kan nicht die Rede sein, und Feindesliebe betrifft die Einstellung zu seinem persönlichen Fein, demjenigen, den man privat am meisten hasst, hier soll man sich mit Recht überwinden. Aber der Einbrecher, der Feind, der das Land erobern will, gehört abgewehrt, das ist die normalste christlich-naturrechtliche Moral der Welt, allerdings fehlen derzeit in den Geschwätzwissenschaften klare Begriffe. Vielleicht wäre es gar nicht so schlecht, die entsprechenden Fakultäten für zehn Jahre zu schliessen, was im Grunde schon fast der Fall ist, wenn man an ihre faktische Bedeutungslosigkeit denkt, über das Manipulationspotential hinaus.

 

PS. Unbedingt lesen, was heute Frank A. Meyer in www.sonntagsblick.ch schreibt. Er war übrigens mehr als dreissig Jahre ein unablässiger Blocherkritiker, jetzt aber sagt er über Angela Merkel, dass es wirklich genug sei, und zwar im entscheidenden Punkt.

Klaus D.
23. Juli 2017 17:44

@ deutscheridentitärer

"... der westliche Mensch hat alles und kann alles. Er kann insbesondere unendlich konsumieren. "

Ein interessanter Aspekt, der vielleicht auch eine weitere Erlärung dafür bietet, warum der Widerstand gegen Massenmigration und Umvolkung im Osten Deutschlands soviel größer ist als im Westen. Die Begrenztheit der Ressourcen haben wir in der sozialistischen Mangelwirtschaft sozusagen tagtäglich am eigenen Leibe zu spüren bekommen.

Der_Jürgen
23. Juli 2017 22:59

@Maiordomus

Ungeteilte Zustimmung zu Ihrem Beitrag. Manche Fächer wie Soziologie oder Psychologie könnte man wirklich für ein paar Jahre aus dem Sortiment der an den Universitäten gelehrten Fächer verbannen; wer darin bereits ein Studium begonnen hat, könnte es abschliessen, aber Neuzugänge gäbe es für eine gewisse Zeit nicht. Nach der Wiedereinführung dieser Fächer müsste die Zahl der dazu zugelassenen Studenten auf Minimum begrenzt und die Kandidaten zuvor auf ihre Eignung, Motivation etc. geprüft werden.

Auf einen Soziologen, Politologen oder Psychologen, dessen beim Studium erworbenes Wissen der Gesellschaft wirklichen Nutzen bringen wird, kommen heute wohl 50 oder mehr künftige Geschwätzwissenschaftler, die der Allgemeinheit zur Last fallen werden. Es versteht sich von selbst, dass das Nonsense-Fach Gender Mainstreaming sofort abgeschafft und sämtliche in ihm erworbenen akademischen Titel für ungültig erklärt werden müssten. Dies wäre eine der ersten Massnahmen einer vernünftigen Regierung und ein Akt der psychischen und politischen Hygiene.

Der Schluss Ihrer Wortmeldung rief bei mir allerdings ein Stirnrunzeln hervor. Den F. A. Meyer würde ich nie auch nur einer Fussnote würdigen, und der BLICK ist ein ekelhaftes Schmutzblatt, vergleichbar der deutschen Bildzeitung. Gerade in der Ausgabe, in welcher der von Ihnen gerühmte Beitrag von F. A. Meyer erschien, stand auch ein widerwärtige Hetzartikel gegen die Operation der Identitären im Mittelmeer, die, so das Lügenblatt, die "Flüchtlinge" ertrinken lassen wollten. Wie Sie richtig festhalten, wäre die Invasion im Nu zu stoppen, wenn der Wille dazu vorhanden wäre und die Boote ausnahmslos abgefangen und nach Afrika zurückbegleitet würden.

Aber das widerspräche ja der planmässig betriebenen Politik, Europa mit Afrikanern zu überfluten, um die angestrebte Bildung der "eurasisch-negroiden Zukunftsrasse" zu ermöglichen.

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