Die Mittelmeer-NGOs II

Organisationen wie „SeaWatch“, „Ärzte ohne Grenzen" und „MOAS (Migrant Offshore Aid Station)“ wirken als Pull-Faktor für die afrikanische Völkerwanderung und ermutigen durch den sicheren Fährbetrieb von Libyen nach Europa einen ganzen Kontinent, sein Glück zu versuchen.

 Gastbeitrag

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Orga­ni­sa­tio­nen wie „Sea­Watch“, „Ärz­te ohne Gren­zen” und „MOAS (Migrant Off­shore Aid Sta­ti­on)“ wir­ken als Pull-Fak­tor für die afri­ka­ni­sche Völ­ker­wan­de­rung und ermu­ti­gen durch den siche­ren Fähr­be­trieb von Liby­en nach Euro­pa einen gan­zen Kon­ti­nent, sein Glück zu versuchen.

Die iden­ti­tä­re Mis­si­on #Defen­dEur­o­pe wird die­sem Trei­ben jetzt in die Spei­chen grei­fen. Seit Mona­ten gibt es har­te Indi­zi­en für eine indi­rek­te Zusam­men­ar­beit zwi­schen Schlep­pern und NGOs. Im Inter­net wer­ben Schleu­ser für einen schnel­len Trans­port nach Euro­pa, sogar eine Tele­fon­num­mer wird ange­ge­ben. Im Hin­ter­grund zu sehen ist natür­lich die Aqua­ri­us von „SOS Médi­ter­ra­née“. Der Men­schen­han­del hängt an den NGO-Schif­fen: Ohne die See­fuchs, die Phoe­nix und die Iuven­ta wür­de das Geschäft der Schlep­per sofort zusammenbrechen.

Gerüch­te und Ver­mu­tun­gen über eine direk­te Zusam­men­ar­beit und ver­ab­re­de­te „Groß­be­stel­lun­gen“ sind rei­ne Spe­ku­la­tio­nen. Fakt ist: Schlep­per und NGOs müs­sen über­haupt nicht in direk­tem Kon­takt ste­hen, es reicht völ­lig aus, daß die Schif­fe ent­lang der 12-See­mei­len-Zone kreu­zen und auf das nächs­te Boot warten.

Die ita­lie­ni­sche Küs­ten­wa­che leg­te letz­te Woche bri­san­tes Beweis­ma­te­ri­al vor und bestä­tigt die Recher­chen von  „Ein Pro­zent für unser Land” und #Defen­dEur­o­pe: Ein Bei­boot der Iuven­ta erle­dig­te nach erfolg­ter Über­nah­me die Arbeit der Schlep­per und brach­te ein lee­res Boot wie­der an den Strand, nur eine Woche spä­ter war das Boot wie­der auf See und beför­der­te erneut „Schiff­brü­chi­ge“.

Das ist die Lage auf dem Mit­tel­meer. Die iden­ti­tä­re Mis­si­on #Defen­dEur­o­pe greift jetzt auf meh­re­ren Ebe­nen an. Die Haupt­zie­le des Schiffs C‑Star sind klar definiert:

  • #Defen­dEur­o­pe wird als unab­hän­gi­ges Boot die NGOs und Schlep­per genau beob­ach­ten und dokumentieren.
  • Lee­re Migran­ten­boo­te wer­den zer­stört, um eine Wie­der­ver­wen­dung aus­zu­schlie­ßen. So wird den Schlep­pern das Geschäft erschwert.
  • Die C‑Star ist bes­tens aus­ge­rüs­tet, kann im Fall der Fäl­le an Ret­tungs­ein­sät­zen teil­neh­men und so die Leben ret­ten, die durch die Magnet­wir­kung der NGOs ange­zo­gen werden.

Wäh­rend sich die Mit­tel­meer-NGOs der vol­len Unter­stüt­zung der „Zivil­ge­sell­schaft“ und medi­en­wirk­sam insze­nier­ter D‑Prominenz sicher sein kön­nen, wur­de #Defen­dEur­o­pe von Anfang an mas­siv tor­pe­diert und als rechts­ex­trem markiert.

Obwohl zu kei­nem Zeit­punkt – weder in den Pres­se­er­klä­run­gen noch in den sozia­len Medi­en oder hin­ter vor­ge­hal­te­ner Hand – die Rede davon war, lau­fen­de Schiffs­ma­nö­ver zu stö­ren oder gar zu behin­dern, ergos­sen sich die eta­blier­ten Medi­en in chao­ti­schen Zerstörungsszenarien.

Man unter­stell­te der C‑Star, mit gehei­men Waf­fen an Bord das Feu­er auf ande­re Schif­fe zu eröff­nen, blut­rüns­ti­ge Söld­ner wür­den sich mit­ten in der Nacht an den armen Schiff­brü­chi­gen und Frie­dens­ak­ti­vis­ten ver­ge­hen. Man kennt das…

Bereits vor Beginn der Mis­si­on wur­de eine mas­si­ve Ver­leum­dungs­kam­pa­gne gegen #Defen­dEur­o­pe vom Zaun gebro­chen: Die links­ra­di­ka­le Platt­form „Hope not Hate“ wird vom Migra­ti­ons­fa­na­ti­ker Nick Low­les gelei­tet und direkt von der „Open Socie­ty Foun­da­ti­on“ des Finanz­markt­spe­ku­lan­ten Geor­ge Soros finanziert.

Es bedurf­te nur eini­ger Anru­fe, dann hat­ten die Spen­den­platt­form Patre­on, der Bezahl­dienst PayPal und sogar eini­ge Spar­kas­sen die Bank­kon­ten von #Defen­dEur­o­pe und den Iden­ti­tä­ren Bewe­gun­gen Öster­reichs und Deutsch­land ersatz­los gesperrt.

Die Ant­wort auf die­se nie­de­ren Stör­ver­su­che war eine eige­ne, siche­re und zuver­läs­si­ge Spen­den­samm­lung über das alter­na­ti­ve For­schungs­por­tal WeSear­chr, ins­ge­samt sind (Stand Diens­tag, 10:38 Uhr) 204.042 US-Dol­lar, also umge­rech­net cir­ca 173.000 Euro, zusam­men­ge­kom­men. Alle Stör­ver­su­che, die legi­ti­me Doku­men­ta­ti­ons­fahrt der C‑Star auf­zu­hal­ten, konn­ten #Defen­dEur­o­pe nur ver­zö­gern, aber kei­nes­falls aufhalten.

 

Mitt­ler­wei­le sind Schiff und Besat­zung nach einer wah­ren Odys­see über Sizi­li­en, Suez und Zypern vor der liby­schen Küs­te ein­ge­trof­fen und haben ihre Mis­si­on begon­nen Jetzt über­schlägt sich die Lage täg­lich: Ita­li­ens Regie­rung hat offen­bar genug von den „huma­ni­tä­ren See­not­ret­tern“ und ermit­telt gegen „Jugend Ret­tet“ sowie schein­bar gegen „Ärz­te ohne Grenzen“.

Der Gol­fo Azzur­ro von „Proac­ti­va Open Arms“ wur­de das Ein­fah­ren in ita­lie­ni­sche Gewäs­ser unter­sagt, auch Mal­ta sperrt sich. Ges­tern erreich­te erreich­te die C‑Star das NGO-Schiff Aqua­ri­us und schau­te den „See­not­ret­tern“ über die Schul­ter, Bil­der und Berich­te inklu­si­ve einer Funk­an­sa­ge von Mar­tin Sell­ner gibt es reich­lich hier, hier und hier.

Simon Kau­pert hat als Beob­ach­ter von “Ein Pro­zent” vom 17. bis 31. Juli die trans­na­tio­na­le Anti-Schlep­per-Mis­si­on “Defend Euro­pe” auf Sizi­li­en beglei­tet und steht auch wei­ter­hin in stän­di­gem Kon­takt zu den Akti­vis­ten auf dem Mittelmeer.

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Kommentare (1)

Tom Prox

9. August 2017 20:37

Es ist einfach unfaßbar, wie einstmals sichere europäische Länder durch die offenen Binnengrenzen und das bisher ungehemmte Treiben der NGOs in eine Umvolkung durch völlig kulturfremde Orientalen und Afrikaner hineingetrieben werden, die noch unabsehbare Folgen für uns alle heraufbeschwört. Von der Regierung in Berlin und den anderen europäischen Suizidlern ist kein Schutz zu erwarten. Sie lassen ihre eigenen Völker mit einer Charakterlosigkeit im Stich, die hoffentlich noch rechtlich mit aller Strenge geahndet werden wird. Man kann der C-Star mit ihrer Mannschaft  nur noch alles Gute zu ihrem gefährlichen - mutigen Unternehmen wünschen . Jeder Euro Unterstützung ist dort besser angelegt , als für irgendeinen Einkauf in den glitzernden Shoppingmeilen der untergehenden Welt des Westens good luck ID  - ship of hope  !

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