Das war’s. Diesmal mit: Außengrenze, Sieferlestreß und einem Schußwundenwunsch

3.8.2017 -- Es soll sehr angesagt sein, als „Pärchen“ mit dem VW-Bus zu reisen. Angeblich gibt es sogar eine Menge Leute, die ihren Lebensunterhalt damit bestreiten:

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

Durch fer­ne Lan­de tuckern, diver­se Son­nen­un­ter­gän­ge und Impres­sio­nen aus dem Bus­in­nern „pos­ten“ und ver­hashtag­gen – soll Mil­lio­nen Klicks einbringen.

Was soll ich sagen, Kubit­schek hat gera­de in Ser­bi­en bei­gebracht bekom­men, wie er sein iPho­ne als Pho­to­ap­pa­rat nut­zen kann. (Er hat es auch schon wie­der ver­ges­sen.) Also, kei­ne Pho­tos von Tagen & Näch­ten an der Theiß, der Save oder der Donau.

Nur dies: Wir haben tol­le Leser, über­all. Tolls­tens: Der vor lan­gem nach Ungarn aus­ge­wan­der­te Leser, der uns mit einem Zent­ner bes­ten Bio­ge­trei­des, Toma­ten, Boh­nen, Man­gold begab­te! (12 kg Toma­ten übri­gens, mehr dazu unten.)

Kubit­schek hielt zwei Vor­trä­ge zu Carl Schmitt in Novi Sad und Bel­grad. Ach, Carl Schmitt. Ich füh­re die­ses Bei­spiel immer an, wenn ich zu „Gen­der­the­men“ befragt wer­de: Kei­ner hin­dert Frau­en, Carl-Schmitt-For­sche­rin zu wer­den. Und? Es gibt jähr­lich welt­weit über 100 aka­de­mi­sche Ein­las­sun­gen zu CS. Wie­viel Frau­en sind dar­un­ter? Wenn ich rich­tig gezählt habe unter den Paartau­sen­den der letz­ten Jahr­zehn­te: eine, zwei? Chan­tal Mouf­fe, wer sonst noch?

Als Frau bin ich also ent­schul­digt, wenn ich nicht viel über Freund-Feind-Theo­rien und Ernst­fäl­le reden kann. Nur dies: „Der Ser­be“ an sich kann wenig mit Tou­ris­ten, noch weni­ger mit Deut­schen anfan­gen. Ich habe mir das kyril­li­sche Alpha­bet bei­gebracht und eini­ge Phra­sen, es ver­half mir zu kei­nem bes­se­ren Stan­ding. Unse­re per­sön­li­chen Füh­rer durch’s Land immer­hin waren nicht nur nett, son­dern her­aus­ra­gend. So sehr, daß Kubit­schek daß Land in die Kan­di­da­ten­lis­te unse­rer ulti­ma­ti­ven Exit-Plä­ne aufnahm.

Heu­te Rück­fahrt: Eine Stun­de ver­brin­gen wir mit War­ten an der Gren­ze. Es ist die EU-Außen­gren­ze. Es gibt acht Durch­läs­se, nur drei sind besetzt. War­um eigent­lich? Haben die hier Fach­kräf­te­man­gel? Mit uns, vor uns, hin­ter uns, neben uns: zu 80% Kraft­fahr­zeu­ge mit deut­schen Kenn­zei­chen. Es ist die EU-Außen­gren­ze, ich will’s noch­mal sagen.

Ich hat­te wäh­rend die­ser Zeit Gele­gen­heit zum Ein­blick in etwa sech­zig Autos mit deut­schen Kenn­zei­chen. Ich habe aus­schließ­lich (!) Fah­rer mit schwar­zen Haa­ren und Bär­ten gese­hen. Meist waren die Mit­in­sas­sen sehr jung oder, falls älter, ver­schlei­ert. Ich habe in mei­nen sehr jun­gen Jah­ren viel Zeit an der DDR-Gren­ze ver­bracht. Ich ken­ne die Ner­vo­si­tät und, ja, Unter­wür­fig­keit, die dort in den war­ten­den Autos herrsch­te. Hier hin­ge­gen herrscht Selbst­be­wußt­sein. Es wird sinn­los dau­er­ge­hupt, der Rei­se­müll wird ton­nen­wei­se aus dem Fens­ter entsorgt.

Klar, daß aber aus­ge­rech­net WIR so rich­tig gefilzt wer­den. Die Matrat­ze muß von allen vier Ecken hoch­ge­ho­ben wer­den. Wir sind ja auch irgend­wie die ver­däch­ti­gen Out­si­der in die­sem Troß aus „Deut­schen“.

– – –

5.8.2017 – Ganz kurz, Mit­te Juli, war der „Sie­fer­le-Skan­dal“ mal abge­ebbt, und in unse­ren Ver­lag war so etwas wie Nor­ma­li­tät ein­ge­kehrt, bei­na­he. Nach dem Bes­ten­lis­ten­skan­dal kam nun bekann­ter­ma­ßen der Best­sel­ler­lis­ten­skan­dal und damit ein wei­te­rer Bestellungsschwung.

Mei­ne „krea­ti­ve Frei­zeit“ zwi­schen Neun und Mit­ter­nacht ver­brin­ge ich seit Wochen, Ost­eu­ro­pa­rei­se aus­ge­spart, mit dem Erstel­len von Rech­nun­gen. Ich lie­be es, ernst­haft. Mal nicht auf Kin­der­wün­sche ein­ge­hen, mal nicht krea­tiv sein, son­dern ein­fach nur tip­pen und sich an Namen, Stra­ßen und Orten erfreuen.

Das biß­chen Kin­der- und Stu­den­ten­ar­beit tags­über reich­te nicht mehr aus. In den letz­ten Tagen saßen hier nicht mehr drei zusätz­li­che Job­ber zum Rech­nun­gen­schrei­ben und Ein­tü­ten, son­dern sechs oder sie­ben. Oma, Opa, Nach­ba­rin, Iden­ti­tä­re. Zudem wur­de ein sieb­ter Mit­ar­bei­ter fest ein­ge­stellt. Der braucht nun Platz.

Ver­rückt: Als wir das Rit­ter­gut kauf­ten, hat­ten wir vor­dem etwa 100 ande­re Objek­te ange­schaut, teils Häu­ser mit fünf Zim­mern. Das erschien uns Aske­ten damals, mit knapp vier Kin­dern, eigent­lich okay. Nun haben wir (damals eher eine zufäl­li­ge, gewag­te Ent­schei­dung) 16 Zim­mer (4 davon belegt eine süße, alte Mie­te­rin, die wir mit­über­nom­men hat­ten), und jetzt es wird eng!

Also wird aber­mals umge­zo­gen. Es gibt weni­ge Zim­mer, die uns in all den Jah­ren bis­lang noch nicht als Schlaf­zim­mer gedient haben. Fast jedes Kind ist in einem ande­ren Raum zur Welt gekom­men. Klei­der­schrank run­ter, ande­rer Schrank trepp­auf. Büro­ti­sche auf­bau­en, Stüh­le schlep­pen. Fegen, wischen, sor­tie­ren. 78 Klei­dungs­tei­le wer­den aus­ge­mis­tet. Hochsommerputz.

Danach hat Kubit­schek einen furcht­ba­ren Aus­schlag. Ist es der Streß? „Fipro­nil!!!“ ächzt der Sohn alar­mis­tisch. Quatsch, Kubit­schek ist der ein­zi­ge Eier­ver­äch­ter der Fami­lie, und unse­re Hüh­ner sind, neben­bei, nie in Kon­takt mit irgend­wel­chen Gif­ten gekommen.

Kubit­schek, leicht weh­lei­dig nach einem Sonn­abend ohne Ruhe­pau­se: „So ein Mist, wie das juckt! Über­all! Der gan­ze Rücken!“
„Na… jetzt aber nicht jam­mern, ja?“
„Doch! Wohl! Ich kann mit Krät­ze nichts anfan­gen, konn­te ich noch nie, Black-Box-Krank­heits­bild, da wäre mir eine sau­be­re Schuß­wun­de lie­ber, stattdessen.“

– – –

6.8.2017 – Nicht aus­ge­dacht! In der Sonn­tags­mes­se sin­gen sie (man­gels Orga­nist wer­den stets die Gas­sen­hau­er gewählt) „Was uns die Erde Gutes spen­det“. Kennt jeder, alte Melo­die, jun­ger Text, anno 1971. Es heißt: „…wir legen uns­re Gaben nieder“

K. singt, laut und unver­dros­sen: „.. wir legen uns­re Arbeit nie­der…“. Die Kin­der­köp­fe wen­den sich schel­misch zum Vater in der hin­te­ren Kir­chen­bank. K. ist von der Art, die nie­mals errö­tet. War das der auf­at­men­de freud­sche Ver­spre­cher, Kir­che ohne Sie­fer­le sozu­sa­gen? Jeden­falls wird das der Sonntagswitz.

– – –

8.8.2017 – Die Apfel­bäu­me sind rela­tiv leer die­ses Jahr – wie man hört, nicht nur bei uns. Zum Toma­ten­fluch, der auf unse­rem Haus las­tet, hab ich mich schon in den ver­gan­ge­nen Jah­ren aus­ge­heult. Nur kurz dies, ein­ge­denk aller Leser, die mir (dan­ke!!) Säme­rei­en oder gar Pflänz­chen geschickt haben:

Unge­fähr 50 Pflan­zen stan­den Ende Mai da. Alles „hun­dert­pro­zen­tig funk­tio­nie­ren­de Spe­zi­al­sor­ten“. Gepflanzt wur­den sie über­all, im Gewächs­haus, in Rie­sen­kü­beln, im Frei­land. Sie wer­den geliebt und gepflegt, ja, alle Tricks. Viel gie­ßen, wenig gie­ßen, aus­gei­zen, nicht aus­gei­zen, lie­gen­las­sen, hoch­bin­den. Extrem­dün­ger, gar kein Dünger.

Unge­fähr zehn Pflan­zen davon tra­gen über­haupt. Ja, wir haben recht vie­le Bie­nen. Ein paar Früch­te sind bis­lang röt­lich. Drei Mini­to­ma­ten haben wir heu­te ver­speist, sehr gut. Alle ande­ren haben von hell­rot auf braun gewech­selt. Sisy­phos läßt grü­ßen, nächs­tes Jahr auf ein Neues!

Ellen Kositz­as gesam­mel­te Wochen­rück­bli­cke der Jah­re 2014–2016 sind in Buch­form erhält­lich! Ellen Kositza: Das war’s. Dies­mal mit: Kin­dern, Küche, Kri­tik, Schnell­ro­da 2017. Hier ein­se­hen und bestellen!

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

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Kommentare (15)

BORIQUA

10. August 2017 12:48

Also wenn Sie Platz haben, dann sollten Sie es vielleicht mal mit Aquaponics bei den Tomaten versuchen. Bei Ihrem Breitengrad geht es ja leider nur im Sommer. Vielleicht helfen Ihnen die folgenden Seiten sich mit der Thematik anzufreunden. Die Fische kann man ja zum Herbst hin in die Pfanne hauen. Sollten aber brauchbare Wirtschaftsgebäude vorhanden sein, dann klappt das auch ganzjährig. Also Indoor-Anbau mit LED-Lampen und Tilapia im Fischtank, dazu noch einen Biomeiler, der bis zu zwei Jahre lang 60 bis 70 Grad warmes Wasser für die Anlage liefert.

Aquaponics auf Wikipedia

Eine Seite aus Hawaii über Aquaponics

Biomeiler aus Österreich

Biomeiler von native power

Der Gehenkte

10. August 2017 12:58

Wir standen schon mal 20 Minuten an der serbisch-ungarischen Grenze, am wenig befahrenen Übergang Hercegszánto in einer Autoschlange von drei Fahrzeugen. Die serbischen Grenzschützer haben sich offenbar ein Vergnügen daraus gemacht und ein bißchen mit ihrer Macht gespielt - Männer in Uniform eben. Dann wurde der leere Kofferraum inspiziert. Wir dachten, das war's und fuhren weiter und wurden fast erschossen, denn wir sollten noch einmal an einer Linie halten (die wir übersahen), wo wir nach dem Woher und Wohin und der allgemeinen Lebensberechtigung gefragt wurden.

Wir nahmen es mit Humor und sahen darin den Versuch, eine Grenze als Autorität zu etablieren. So was spricht sich rum. Alles korrekt also.

Tatsächlich kann man dort unten viele deutsche Nummernschilder mit migrationshintergründigen Fahrern - kaum -innen - sehen. Ein regelmäßiger Pendler hat das hier mal aufgeschrieben:

Europäische Szenen

Toni Dalvai

10. August 2017 14:03

Erfrischend angenehm - der Text natürlich. Die DDR-Grenze ist auch mir in bester Erinnerung - exakt wie beschrieben. Die neue Aussengrenze der EU wäre ein Novum, aber was nicht ist, kann noch werden.

niekisch

10. August 2017 14:16

"Kubitschek das Land in die Kandidatenliste unserer ultimativen Exit-Pläne aufnahm."

@ Frau Kositza:

Sagen Sie Herrn Kubitschek bitte, er soll Serbien aus seiner Liste wieder herausnehmen, ebenso die übrigen Balkanländer außer vielleicht Kroatien: der Balkan war, kann jetzt und wird wohl immer ein Pulverfass sein, dem es zudem auch an wichtiger Infrastruktur mangelt. H i e r  ist unser Platz, unser kleines Resthandtuch wollen wir bewohnen und verteidigen.

Und viel Glück bei Hege und Pflege!

Martin Himstedt

10. August 2017 15:45

Apropros Sieferle, der Text (21 Minuten Lesezeit!) hinter dem nachfolgenden Link befindet sich derzeit hinter der Bezahlschranke von welt.de, ist hier aber kostenlos zu lesen:

https://schmid.welt.de/2017/08/04/ueber-den-gipfeln-ist-ruh-das-verstoerende-werk-des-gelehrten-rolf-peter-sieferle/

– nach den ersten Absätzen würde ich sagen, lohnt sich!

Franz Bettinger

10. August 2017 15:48

@Kositza
Warum gerade ihr, die deutschen Touristen, an der serbischen Grenze gefilzt werdet? Weil ihr erpressbar seid. Weil ihr ordentliches Volk seid. Weil ihr gesetzes- treu seid. Und weil bei euch gegebenenfalls etwas zu holen ist. Geld. Wehe ihr habt vergessen, die Reifen zu desinfizieren. Das kostet extra. Die anderen, die Türken und Albaner? Die schlagen zur Not einfach ihr Zelt auf, bis man sie durch winkt.

H. M. Richter

10. August 2017 16:05

"Mal nicht auf Kinderwünsche eingehen". [E. K., s. o.] _______________________________________________________

Kurzes, überraschtes Stocken. Also dieser K., - sieben Kinder und offensichtlich Drängen nach weiteren ... Dann Lachen. Es sind nicht K.'s Wünsche nach weiteren Kindern, sondern die Wünsche der Kinder gemeint ...

Ein gebürtiger Hesse

10. August 2017 16:36

@ H. M. Richter

Haha! Bester Verleser/"Falschversteher" des Tages. So sieht man die K&K-Monarchie also: als immer noch ausbaufähig. Und richtig ist es.

Monika L.

10. August 2017 17:08

Dieses Jahr gab es bei uns  eine Tomaten-Rekordernte. Ochsenherz. Eine Tomate  wiegt so um die 500 g. Habe ca. 7 Kg Tomatensuppe eingefroren. Das Saatgut wird mir langsam unheimlich. Stammt aus der Ukraine. Hat mein Sohn von einer Saatgutbörse . Unverwüstlich. Nächstes Jahr werde ich keine Tomaten ziehen und pflanzen. Na, das sag' ich jedes Jahr. Der Quittenbaum hätte auch eine Rekordernte gebracht, wären nicht alle Blüten abgefroren. Irgendwie war ich erleichtert. So hatte ich etwas Zeit für die Carl Schmitt Lektüre. Ich bin keine Carl-Schmitt Forscherin. Aber etwas über Alain de Benoist habe ich " erforscht". Benoist hat sich ja mit Julien Freund befasst. Der Soziologe und Politikwissenschhaftler Julien Freund ( 1921-1993), ein humorvoll aussehender Mann, hat sich wiederum mit Carl Schmitt beschäftigt. Und diesen in Frankreich bekannt gemacht. Julien Freund definiert Politik wie folgt: " Politik ist die gesellschaftliche Tätigkeit, die, durch zumeist rechtsbekräftigte Macht, auf äußere Sicherheit und innere Eintracht einer besonderen politischen Einheit hinzielt, indem sie mitten in den Auseinandersetzungen, die aus der Mannigfaltigkeit und Verschiedenheit der Meinungen und Interessen entstehen, für Ordnung sorgt." 

Dann lese ich, daß Julien Freund seit 1979 zurückgezogen in Villé lebte. ( Willer im elsässischen). Und da war ich doch schon. Das liegt in einem lieblichen Tal. Und dort gibt es ein tolle Patisserie mit Restaurant:

https://www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g675058-d3389366-Reviews-Restaurant_Patisserie_Pfister-Ville_Bas_Rhin_Grand_Est.html

Und vielleicht hat Julien Freund dort gegessen. Werde die Madame dort das nächste mal fragen. Bei meinen philosophisch-kulinarischen Forschungen. Villé - das ist auch ein Exit-Plan. Der Café Gourmand und dann ein Schußwundenwunsch ...besser als ein Tomatenarbeitstod :) W

Wenn das mit der politische Ordnung nicht mehr klappt.

Caroline Sommerfeld

10. August 2017 17:51

Ein Freund fuhr mit seinem damals siebenjährigen Sohn U-Bahn. Plötzlich zeigt das Kind mit schwärmerischem Blick auf ein Plakat: "Kinder... wunsch ... klinik ... oh, Papa, da mag ich mal hin mit dir!" Ansonsten gilt: https://twitter.com/patriarchator/status/894832903330377728

stimmviech

10. August 2017 18:00

Ich habe im Brandenburger Landhaus immerhin 12 Zimmer inklusive 2 Bädern,Durchschnittsgröße vielleicht 15 qm.Und eine Quer-und eine Längsscheune als zusätzliche Lagerfläche.De jure bewohne ich das allein,de facto in einer Art WG mit 2 anderen Leuten.Sicherlich ist da noch Platz,aber dann müßte ich erst komprimieren.Ich trödele online mit gebrauchten Medienartikeln,habe auch noch voluminöse Reste meines früheren Trödelladens.Insofern finde ich Euren Platz bei 7 Kindern eher beengt.Wo laßt Ihr die?

Rosenkranz

10. August 2017 18:19

Tomatenproblem:

Frau Kositza, haben all Ihre Tomaten normal geblüht? Wenn ja, haben Sie Hummeln im Garten? Ich bin mir nicht sicher, ob die Bienen überhaupt an die Tomatenblüten gehen. Als Hobbyimker konnte ich im Folientunnel stets beobachten, daß dort nur die Hummeln zugange waren, aber nie die Bienen. Bei mir im Norden tragen die Apfelbäume normal. Dafür fiel die Kirschernte komplett aus. Und was immer beliebt ist: Physalis - sehr lecker.

Kositza: Ja, blühten alle. Normalbüte? Hm, ich denke schon? Hummeln: Sogar genug, um hin und wieder mal barfuß reinzutreten.... Physalis? Also, irgendwelche Physalis wachsen bei uns in Massen. Heißt bei uns Judenkirsche, sehr nett anzuschauen, aber zum Sicheinverleiben taugen die glaub ich nicht. Die Physalis im Supermarkt haben zwar auch diesen Lampion, sehen aber etwas anders aus....  

Alexander Sorge

10. August 2017 23:00

Haben sie wirklich geglaubt die Tomaten werden in Schnellroda rot? Egal, konkretisieren sich die ultimativen Exit-Pläne?

Kositza: Nö, die sind seit Jahren im Schwange. Mehr so als Hobby. Akut würden sie erst dann, wenn man uns anders als verbal diffamierend zusetzte.

Rosa Vujovic

11. August 2017 09:09

Ach wie Schade, dass ich nicht wusste, dass Sie einen Vortrag in Novi Sad und Belgrad hielten, ich wäre gerne dabei gewesen! Ich freue mich, dass Sie in Serbien zu Gast waren und dass es Ihnen gefallen hat. 

Füchsle

11. August 2017 13:06

Sehr geehrte Frau Kositza,

Ihre Kolumne ist wie immer ein Vergnügen! Ich kenne zumindest noch eine zweite Frau, die sich mit Carl Schmitt wissenschaftlich befaßt hat, nämlich Ellen(!) Kennedy, jetzt Professor Emeritus an der "University of Pennsylvania".

Sie will Ähnlichkeiten im Denken von Schmitt und Habermas festgestellt haben - na ja,  ich weiß ja nicht! Ich habe sie vor einigen Jahren bei einer Schmitt-Tagung in Marbach am Neckar persönlich kennengelernt, fließend deutsch sprechend und geistreich!

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