Das war’s. Diesmal mit: Bei-Fahrern, Kinder(um)erziehung und DJ gegen Rechts

3. 9. 17 -- Wir sollen „genügend Zeit“ einplanen, mailen mir die Leute von der Fähre, die uns von Calais nach Dover bringen soll. Eine halbe Stunde vor Abfahrt sollen wir uns zum Einchecken bereithalten.

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

Wir ken­nen die Stre­cke und das Pro­ce­de­re und sind, unty­pisch, drei Stun­den vor Abfahrt in Calais. Alles sieht anders aus als das letz­te Mal, vor drei Jah­ren. Die Zufahrt ist nun kilo­me­ter­lang mit Sta­chel­draht­zaun gesäumt. Wir wer­den vier Stun­den in Calais verbringen.

Hub­schrau­ber am Him­mel, Poli­zei, oft mit Blau­licht, über­all.  Die Auto­schlan­ge ist end­los, nichts geht vor­an. Was sind das für Men­schen, die, durch­weg jung, durch­weg schwarz­häu­tig, die Stra­ße ent­lang­ren­nen? Wohin ren­nen sie?

Jen­seits des Sta­chel­drahts, direkt neben unse­rem Auto, hat sich ein Grüpp­chen ein­ge­fun­den. Sie haben Werk­zeug dabei. Sie klet­tern am Sta­chel­draht­zaun hoch, Hexen­lei­ter und Schul­ter­trep­pe. Sie wer­keln. Kubit­schek (sehr ulkig, als ein­zi­ger von hun­dert Auto­fah­rern in der Rei­ge) steigt aus und ruft: „Go down! You‘re not allo­wed!“ Huch, sie krie­chen tat­säch­lich zurück ins Gebüsch! Logisch nur für Minu­ten. Dann sind sie wie­der oben, fri­ckeln an der Sta­chel­draht­kro­ne – und machen rüber. Die Poli­zis­ten gucken gera­de in die ande­re Rich­tung, auch da ist „was los“.

Eine Stun­de spä­ter, wir sind hun­dert Meter vor­ge­rückt, ste­hen wir neben einem LKW, der gera­de gestürmt wird von vier, fünf „jun­gen Män­nern“. Der Fah­rer, von uns alar­miert (das Gan­ze geschieht hin­ter sei­nem Rücken), drückt auf die Hupe, Dau­er­ton. Irgend­wann kommt die Poli­zei. Sieht, daß die Pla­ne des Anhän­gers von oben gemes­sert wur­de. Daß da bereits eine Hand­voll Men­schen drin ist.

Ver­steckt, ent­deckt, aber raus wol­len sie nicht. Die Poli­zis­ten set­zen Gas ein. Die Leu­te krie­chen raus, benom­men. Wer­den fort­ge­jagt. (Wozu eigent­lich der Sta­chel­draht­zaun?) Irgend­wann sieht man die Ker­le nicht mehr. Doch, da: Sie entern einen wei­te­ren LKW. Viel­leicht ist es der 20. Ver­such für heu­te. Viel­leicht haben sie beim 25. „Glück“. Es ist längst dun­kel, als wir auf die Fäh­re rollen.

5. 9. 17 – Frü­her, als jun­ge Mut­ter, hing ich gele­gent­lich mit ande­ren jun­gen Müt­tern ab. Damals war noch nicht netz­weit bekannt, wie „kraß rechts“ ich bin, und poli­ti­sche Ein­stel­lun­gen spiel­ten in sol­chem Bei­sam­men­sein auch kei­ne Rol­le. Nie in mei­nem Leben hab ich jeman­dem poli­ti­sche Dis­kus­sio­nen auf­ge­drängt. Ich erin­ne­re mich aber noch gut an den Punkt, wo ich dach­te: Gesell­schaft kann ätzend sein.

Es war die Fei­er eines vier­ten Geburts­tags. Die Müt­ter („Aka­de­mi­ke­rin­nen“) schau­ten Auto­rennen im Fern­se­hen, der­weil die soge­nann­ten Kids flot­te Musik auf­ge­legt beka­men. Als der freu­dig begrüß­te Hüft­schwung von Leo­na (drei­ein­halb) mit der Cham­pa­gner­du­sche eines Renn­stars zusam­men­fie­len, wuß­te ich: Unter Müt­tern – nicht mehr mit mir. Jetzt war Sezes­si­on ange­sagt, kein Spiel­platz­ge­trat­sche mehr, kei­ne Dis­kus­sio­nen über die bes­ten Hafer­kek­se und die ver­ma­le­dei­ten Männer.

Nach Jah­ren des müt­ter­li­chen Ein­zel­gän­ger­tums heu­te der Recall-Effekt: Eine Mama, mit der ich eher zwangs­wei­se zusam­men­sit­zen muß, macht für ihr Gör Musik von „Die Gäng“ an. Ich wür­de es nen­nen: Ree­du­ca­ti­on for the youn­gest ones. In bestimm­ten Krei­sen ist das wohl ange­sagt. Das Lied heißt „Bla­bla­bla“. Eine kiek­sen­de Klein­mäd­chen­stim­me singt zu coo­len Rhyth­men dar­über, daß die ner­vi­gen Eltern immer rum­la­bern. Du lie­be Güte, jetzt wird der Trotz schon aus Erwach­se­nen­hän­den in die Kin­der­zim­mer getra­gen, die Wege zum däm­li­chen Auf­be­geh­ren wer­den schon pro­fes­sio­nell betoniert!

Selbst­be­schrei­bung von „Die Gäng“:

Das ist Musik, die nicht nur die ganz Klei­nen begeis­tert, son­dern auch die Gro­ßen. Die Klei­nen freu­en sich über die Inhal­te – da gibt es […] auf­müp­fi­ge Kri­tik an ner­ven­den Erwach­se­nen (z.B. Müde, Bla­Bla­Bla) und auch lus­ti­ge Gedan­ken­spie­le dar­über, was etwa der Weih­nachts­mann den gan­zen Rest des Jah­res so treibt. Die Gro­ßen fin­den sich in der Musik wie­der, die von Ska, Rock­s­teady und erdi­gem Reg­gae bestimmt ist. Da lässt man sich die Dau­er­schlei­fe im Kin­der­zim­mer ger­ne gefal­len, wenn man ganz neben­bei noch sel­ber was zum Popo­wa­ckeln hat! […] D!E GÄNG ist im Kern genera­ti­ons­über­grei­fend und die Reso­nanz bei Live-Kon­zer­ten enorm. Kin­der und Eltern fei­ern sich gegen­sei­tig, es wird viel gelacht, getobt und frech drauf­los­ge­rappt. Hier begeg­nen sich alle auf Augen­hö­he, und es ent­steht ein tie­fes Gefühl der Verbundenheit.

Bei mir nicht. Es ent­steht ein tie­fes Gefühl der Befremdung.

6. 9. 17 – Da ich also seit lan­gem nicht mehr mit Mut­tis bei­sam­men­ho­cke, habe ich even­tu­ell den Maß­stab ver­lo­ren. Manch­mal fra­ge ich mich in ein­sor­tie­ren­der Absicht: Glu­cke, Heli­ko­pter­ma­ma, Raben­mut­ter – bin ich alles defi­ni­tiv nicht. Bin ich eine Tiger-Mom? Kommt gewiß näher, auch wenn ich nie dro­hen wür­de, bei aus­blei­ben­dem Lern­er­folg Kuschel­tie­re zu ver­bren­nen (wie Amy Chua).

An unse­rem Musik­schul­tag muß ich die­ses Jahr stets recht viel Zeit in die­ser Insti­tu­ti­on ver­brin­gen. Ein Kind beginnt um drei mit dem Chor, ein ande­res endet um vier­tel nach sechs mit der Strei­cher­grup­pe (und pas­sa­blen öffent­li­chen Nah­ver­kehr gibt es hier nicht.) In der Zwi­schen­zeit haben mei­ne gera­de nicht musi­zie­ren­den Kin­der ein straf­fes Pro­gramm unter mei­ner Auf­sicht. (Viel­leicht wär‘s ihnen lie­ber, wie die ande­re Kin­der die Zeit im Auf­ent­halts­raum übers Smart­pho­ne gebeugt zu ver­brin­gen – ich ver­zich­te dar­auf, ihre Mei­nung dazu abzufragen.)

Haus­auf­ga­ben, Kate­chis­mus, Topo­gra­phie­quiz (Dau­er­bren­ner bei uns seit vie­len Jah­ren, Euro­pa­kar­te ist immer dabei; wer mit zwölf Jah­ren Nea­pel in Spa­ni­en sucht, muß sich Häme gefal­len las­sen). Für ein hal­bes Stünd­chen set­ze ich mich immer mit der Jüngs­ten in einen unbe­setz­ten Pro­be­raum, dort wird geflö­tet, weil die­se Haus­auf­ga­ben unter der Woche immer zu kurz kommen.

Heu­te war ich unge­dul­dig, obwohl die Klei­ne gene­rell schön und gern flö­tet: „Ich weiß nicht, wie oft ich das noch sagen soll!!! Ein Auf­lö­sungs­zei­chen gilt IMMER NUR FÜR EINEN TAKT!“, „Jetzt noch mal: Was heißt lega­to?!? Abgehackt?“

Sonst bin ich nicht so sehr tiger-momig, heu­te schon. Als ich den Pro­be­raum ver­las­se und die Toch­ter zum Unter­richt schi­cke, spricht mich ein Eltern­paar mit ost­eu­ro­päi­schem Zun­gen­schlag (Rus­sen?) an. Sie hät­ten ein biß­chen zuge­hört, von außen. Es hät­te ihnen gefallen.

Ob ich (sie hiel­ten mich für eine Musik­leh­re­rin, völ­li­ge Ver­ken­nung, ich kann grad mal Noten lesen) noch freie Kapa­zi­tä­ten hät­te? Sie such­ten jeman­den „mit biß­chen streng“. Oh. Am Abend war ich beson­ders lieb zu mei­ner Kleinen.

7. 9. 17 – Apro­pos „streng“, hier mehr­fach: Ich hat­te zuletzt vom anste­hen­den Spen­den­lauf für eine maro­de Schu­le in Nepal berich­tet. Heu­te fand er statt. Zwei Kin­der pro Klas­se durf­ten lau­fen, mei­ne waren dabei.

Mit der Toch­ter habe ich zwei Wochen lang all­abend­lich trai­niert, es war ätzend. Vor­pu­ber­tät. Schne­cken­tem­po rein aus Bockig­keit. Zun­ge am Boden nach einem Kilo­me­ter. Extre­mes Sei­ten­ste­chen nach andert­halb. Offe­ne Schu­he nach zwei Kilo­me­tern. Dum­me Sprü­che nach zweieinhalb.

Heu­te war also der Lauf und, oh Wun­der, wir sind als Spon­so­ren mäch­tig Geld „für Nepal“ los­ge­wor­den. Die Kin­der haben sich schier auf­ge­op­fert für ihre Ferns­ten in Asi­en. Musi­ka­lisch beglei­tet hat die­ses Event der berüch­tig­te lin­ke Dorf-DJ, der immer vor­ne­dran steht, wenn es ans Demons­trie­ren geht „gegen Schnell­ro­da“. Der etwas abge­half­ter­te Typ geht auf die fünf­zig zu und trägt bis heu­te im All­tag eine Fri­sur, die in den Acht­zi­gern als cra­zy gegol­ten haben mag.

Jeder Läu­fer, das war ein Lock­mit­tel, durf­te sich einen Musik­ti­tel wün­schen. Der Wunsch­hit unse­res Sohns (irgend­was Roman­tisch-Pathe­ti­sches von Leger des Heils) wur­de nicht gespielt. Auf Nach­fra­ge beschied der ver­krach­te Stren­ge, er spie­le nichts, was er nicht ken­ne. Klar, was der Bau­er nicht kennt…

Bla­ma­bler (oder: heroi­scher?) war es für D. aus der zehn­ten Klas­se, denn da wur­de die Ver­wei­ge­rung des Wunsch­hits begrün­det: „Den Wunsch­song von D. aus der Zehn­ten spie­le ich nicht, da ein­deu­tig zu rechts.“

Rät­sel­ra­ten. War es der All-Time-Klas­si­ker „Panic“ von The Smit­hs (man ach­te auf den Refrain)? Apro­pos, wenn ich mir die­ses ver­strahl­te Video (damals galt das als cool) anschaue:

Ich lieb­te damals die Smit­hs. Damals ahn­te ich übri­gens nicht, daß sämt­li­che Künst­ler, die ich damals ver­ehr­te, schwul waren. Alle, alle! (Mor­ris­sey, jener Sän­ger, gilt heu­te auf­grund diver­ser Aus­sa­gen als „rechts“ und fremdenfeindlich“.)

Ellen Kositz­as gesam­mel­te Wochen­rück­bli­cke der Jah­re 2014–2016 sind in Buch­form erhält­lich! Ellen Kositza: Das war’s. Dies­mal mit: Kin­dern, Küche, Kri­tik, Schnell­ro­da 2017. Hier ein­se­hen und bestellen!

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

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Kommentare (10)

RMH

8. September 2017 14:49

"Die Zufahrt ist nun kilometerlang mit Stacheldrahtzaun gesäumt. Wir werden vier Stunden in Calais verbringen."

Unglaublich, was aus dem ehemals freien Europa geworden ist. Wir waren anno 2009 das letzte mal mit dem Auto in UK und haben damals Calais-Dover eben auch aus dem Grund gewählt, weil wir keine Lust auf ewige Sicherheitskontrollen, Gepäckbeschränkungen etc. am Flughafen hatten. Damals war das alles so schön easy, roll on roll off, keine großen Wartezeiten etc. - und heute so etwas. Seit 9/11 kein schönes Fliegen mehr, spätestens seit 2015 weitere Schickanen. Bei der Einreise nach Dänemark muss man sich mittlerweile auch auf Wartezeiten einrichten (wenn auch deutlich harmloser und weniger schlimm, als hier geschildert). Zu alldem schweigt der Blätterwald und selbstredend auch die Politik. Da kann man nur Danke sagen an alle, die den Islam als Bereicherung sehen, die Europas Außengrenzen nicht sichern wollten und wollen und die Orban einen Faschisten nennen. Der Brexit wird immer verständlicher. Beim nächsten Trip nach UK werden wir - da es dann auch mal wieder eher Richtung Schottland gehen wird - die Fähre Amsterdam-Newcastle benutzen. Bin heute schon gespannt, wie das dann ablaufen wird (bislang noch nicht als großes Migranten-Einfallstor bekannt).

Hartwig aus LG8

8. September 2017 16:38

@ RMH

Bitte nicht so laut über Wartezeiten und Kontrollen an Grenzen jammern. Das wäre nämlich der Preis, den wir gerne zahlen sollten, wenn wir nach dichten Grenzen rufen. Und da geht es auch nicht nur um illegale Eindringlinge, sondern auch um ganz normale grenzüberschreitende Kriminalität innerhalb der EU.

E.K.: Ich würde dem DJ sogar glauben, dass er "Leger des Heils" nicht kennt. Kennt kaum jemand. Deshalb danke für die Verlinkung.

Peter Marselis

8. September 2017 16:50

Lieber Frau Kositza,

nicht nur Sie, auch kaum ein anderer kannte in den Achtzigern die sexuellen Präferenzen seiner Stars, ob das nun Morrissey, die Village People oder Freddy Mercury waren. Damals hatte man eben noch den Anstand, seine Sexualität nicht wie eine Monstranz vor sich herzutragen. Morrissey hat diesen glücklicherweise heute noch, indem er jegliche Fragen zu seiner sexuellen Identität zurückweist. Die Smiths, haben mir damals auch sehr gefallen. Ich habe praktisch mein Englisch mithilfe von Morrissey gelernt – was kein schlechter Einstieg war, er führte direkt zu Wilde, Keats, Betjeman, Delaney. Und Morrissey war als Arbeiterkind klar links – mit Sympathie für die streikenden Bergarbeiter, für die er Thatcher auf die Guillotine wünschte. Aber gerade diese Menschen sehen eben auch als erstes, wie sich ihre vertraute Umgebung durch Völkerwanderung für immer verändert. In diesem Sinne: The kind people, have a wonderful dream, M….

suckseeder

8. September 2017 17:15

Popmusik in der Sezession,mal was Neues,auch ich war in den 80ern großer Fan der Smiths,da fällt mir spontan "Hang the DJ" ein,hat nichts von seiner Gültigkeit eingebüßt, beste Grüße

Monika L.

8. September 2017 17:18

" Unter Müttern - nicht mehr mit mir. Jetzt war Sezession angesagt, kein Spielplatzgetratsche mehr, keine Diskussionen über  die besten Haferkekse und die vermaledeiten Männer ". 

Vielleicht sind Sie, liebe Frau Kositza, eine red-pilled mother? living the ' truth of reality' is harsher and more difficult.... Mir ist die Sezession als Mutter seinerzeit nicht so gut gelungen. Ich blieb ' Unter Geiern' mit einem Gefühl der Befremdung und hörte:

https://m.youtube.com/watch?v=TCD3Wa5RvjE

Gerne hötte ich mit Ihnen und Caroline am Sandkasten gesessen....wär' sicher ein Gefühl von Verbundenheit entstanden...unter "kraß rechten" studierten Müttern.

E.

8. September 2017 19:22

Haha, nette Videos, beide auf ihre Art. - Der Hüftschwung von Morrissey ist aber selbst für die 80er sehr offensichtlich kokett, und die choreographische Figur des in die Hüfte gestemmten angewinkelten Armes nennt man in meinen Kreisen treffend "Teekanne", Klischees haben halt oft einen wahren Ursprung....:). Danke wieder einmal für diesem Beitrag kleiner angesammelter MIszellen (auch die Story mit den sich eine strenge Musiklehrerin wünschenden Russen ist drehbuchreif, kann ich mir bestens vorstellen)..... 

Nemo Obligatur

8. September 2017 23:18

Wieder eine brillante Kolumne, Frau Kositza. Zu Ihrem Gatten in Calai fällt mir ein, dass ein britischer Politiker mal in der Presse so charakterisiert wurde: Ein Typ, der die Straßenseite wechselt, um sich in eine Schlägerei einzumischen. Das war damals übrigens positiv gemeint. Hier und heute ist ja eher Leisetreterei angesagt.

Olsenbande

9. September 2017 01:15

@ Kositza noch mal zu dem letzten Beitrag ;Ihr Junge hatte auch gar nicht so unrecht !.Die Schule(Grundschule) in Nebra hätte wirklich Hilfe nötig , indem man sich entschließen würde in eine vorhandene größere(am Ort) zu ziehen .Denn die zur Zeit genuzte platzt aus allen Nähten .(aus erster Hand ,wegen Schließungen in anderen Orten  und wieviel Kinder von Leuten die nicht so lange da sind ! kann man nicht sagen).Und meine Tochter hatte da mal ein Praktikum gemacht ,da hatten die schon 5 verschiedene Arbeitsblätter(leistungsstufen) von erstis bis zu den "Sonnenscheinkindern ".Da fragte ich, was ist denn das ?.Das sind die ,die hängengeblieben sind oder den Stoff nicht schaffen !.Eine wahrlich schöne Umschreibung, alles nur noch Vertuschung und schön umschreiben!!

Dj Silvan verteilte letztens bei uns für eine Veranstaltung in Nebra (Oktoberfest ) ein Veranstaltungablatt .Leider  hatte ich ihn zu spät erkannt ,da hätte ich Ihn mal angesprochen ," diese linke Brut". Zu den schwulen Interpreten ,konnten wir im Osten noch weniger mitbekommen!

Was mich vor kurzem so erschreckte ,wo ich mal wieder durch Kassel fuhr ,als in der Nähe vom Stern war nur auf Vermummte usw stieß .Deutsche sah ich dort keine.In mitteldeutschen Städten wird es aber auch so (Halle ,Merseburg ,Leipzig ,Dresden Görlitz .. aus eigenen Augenscheinnahme in diesem Jahr!Siehe Video Rammadanende Halle Neustadt.!!

Schönen Gruß aus Nebra

Kammerherr

9. September 2017 14:57

Ich weiß, das ist nicht das Forum, um gerade in diese Richtung abzuschweifen, aber die oben geschilderte halbe Übestunde mit anschließendem Zuspruch von russischer Seite weckt Erinnerungen: Zum einen an meine eigene musikalische Ausbildung (Musikschule, -gymnasium, -hochschule, Violine+Viola), wo es in frühen Jahren auch mal laut zuging. Und wenn meine erste Geigenlehrerin mal krank war, hat halt ihr Mann die Stunde übernommen, ein sehr vielseitiger Musiker, der konnte Klarinette, Saxophon und Kontrabaß. Und da wurde der Takt eben auch mal mit einem herumliegenden Geigenbogen auf das hölzerne Notenpult geschlagen und laut mitgezählt, bis die Stelle klappte. Meine Güte, hat doch überhaupt nicht geschadet und auch meiner heutigen Beziehung zu Bach, Beethoven, Schumann und Reger (u.v.a.) keinerlei Abbruch getan.

Zum anderen fand ich vor einigen Jahren im Anzeigenteil einer deutschen Musik-Fachzeitschrift die Ausschreibung eines Ferienkurses für Violine, der sich an Kinder und Jugendliche richtete. Der Lehrer (Osteuropäer, mit sehr guten Referenzen) gab an, selbst nach der russischen Violinschule studiert zu haben, hielt es aber für angebracht, extra darauf hinzuweisen, daß der Erfolg seiner eigenen Unterrichtsmethode auch auf einem - so wörtlich - "gewissen Insistieren" beruhe, weshalb er die Eltern ausdrücklich bitte, zusätzlich zur Anmeldung eine schriftliche Einverständniserklärung abzugeben. Keine Ahnung, wie der Kurs gebucht war, aber da würden mich doch heute mal Anzahl und Herkunft der Teilnehmer interessieren...

(Das war`s eigentlich, und jetzt bestelle ich mir mal Ihr Buch.)

Lotta Vorbeck

9. September 2017 22:46

Während K&K sich im Schneckentempo, durch die von Zäunen mit Stacheldrahtkrone flankierte Zufahrt zur Fähre von Calais nach Dover quälten, innerhalb des abgezäunten, vermeintlichen Sicherheitsbereiches die per oben im Text eingebundenem Video dokumentierten, jedweder Staatlichkeit hohnsprechenden Ereignisse beobachtend, wurde jenseits des Kanals wegen Bedrohungen durch Linksaktivisten eine UKIP-Konferenz abgesagt, auf der Martin Sellner als Redner hatte zu Wort kommen sollen: In einer auf breitbart.com am 02. September 2017 verbreiteten Meldung heißt es dazu unter der Überschrift: UKIP Conference Cancelled After Threats by Alt Left Activists

“We defend our decision to invite Mr. Sellner as a person who has experienced first-hand one of the greatest man-made crises in Europe since the Second World War and, arguably, one who attempted to prevent politically motivated NGOs from encouraging human-trafficking and illegal immigration,” the organisers wrote.

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