Sezession
17. September 2017

Sonntagsheld (29) – Mama Africa

Till-Lucas Wessels / 18 Kommentare

Für eine Frau in Südafrika ist es wahrscheinlicher, vergewaltigt zu werden, als Lesen und Schreiben zu lernen. Darüber wird unsere Sonntagsheldin wahrscheinlich nicht nachgedacht haben, als sie am Abend des 2. September die verstörende Nachricht erhält, daß ihre Tochter zur Stunde von drei stadtbekannten Kleinkriminellen vergewaltigt wird.

Till-Lucas Wessels

Till-Lucas Wessels studiert und ist identitärer Aktivist sowie »Minenhund für zukünftig Zumutbares«.

  • Sezession

Sie versucht, die Polizei zu alarmieren, die Sicherheitsbehörden gehen jedoch nicht einmal ans Telefon, so daß sie notgedrungen ein Küchenmesser einsteckt und sich auf die Suche nach ihrer Tochter macht.

Als sie selbige schließlich mit ihren Peinigern in einem unbewohnten Haus ausmacht, schreitet sie ein und konfrontiert die Männer, woraufhin einer von ihnen sie angreift. Die folgenden Messerstiche überlebt der Angreifer nicht, als die zwei anderen ihm zur Hilfe kommen wollen, werden auch sie niedergestochen.

Strafverfahren laufen nun sowohl gegen die Löwenmutter als auch gegen die zwei Überlebenden, denen Vergewaltigung vorgeworfen wird.

Heldentum also, moralisch nahezu lupenrein, jedenfalls weniger geeignet, um Raskolnikows Kommentarspaltenhörnchen in ihrer sonntäglichen Nestwärme zu verstören, als es ein Pistolero-Bürgermeister oder ein Hooligan jemals wären.

Ich möchte meine Leser an dieser Stelle ganz kurz und bündig zu einem kleinen Gedankenspiel einladen:

Ich habe vor allem mit Artikeln aus dem südafrikanischen Herald gearbeitet, die einen interessanten Einblick in ein Land ermöglichen, in dem Vergewaltigung zur Tagesordnung gehört. So heißt es in einem Artikel:

The woman‚ who is from Lady Frere‚ was arrested on Saturday over the death of Zamile Siyeka and injuries of Xolisa Siyeka and Mncedisi Vuba‚ who are both in the Frontier Hospital in Komani.

Man stelle sich das in Deutschland vor: Eine Zeitung berichtet über einen "Einzelfall" und nennt nicht nur die vollen Namen der Beschuldigten, sondern auch das Krankenhaus, in welches sie eingeliefert wurden, während der Name des Opfers aus Schutzgründen verschwiegen wird.

In der Bundesrepublik wurde im vergangenen Jahr mit 7900 Vergewaltigungen ein neuer Höchststand erreicht. In Südafrika sind es fast zehnmal so viele. Wer weiß, vielleicht gibt es in ein paar Jahren auch in unserer Mitte ein paar schlafende Löwenmütter, die im Zweifelsfall zu angemessenen Maßnahmen greifen.

Ich glaube fast nicht mehr daran.


Till-Lucas Wessels

Till-Lucas Wessels studiert und ist identitärer Aktivist sowie »Minenhund für zukünftig Zumutbares«.

  • Sezession

Kommentare (18)

Monika L.
17. September 2017 23:19

Tja, dazu passt ein " Einzelfall", der mir keine Ruhe läßt:

https://www.freiezeiten.net/nordfriesland-frau-33-auf-pellworm-schwer-misshandelt-und-vergewaltigt

Fragen über Fragen: 1. Die Tat geschah am 21.8.17. Erst jetzt wird darüber berichtet. Warum so spät ? 2. Warum hatte die Frau ein Pfefferspray dabei ? 3. Auf einer kleinen Insel, die nur ca. 11OO Einwohner hat ? 4. Zieht man Frauen und Kinder ab, bleiben nur rund 400 Mönner.. Wenn es der Bürgermeister oder Hans Hansen gewesen wäre, wüßte es nicht nur die ganze Insel, sondern ganz Deutschland.... Warum gibt es keine Personenbeschreibung ? Warum kann kein einziger Zeitungsbericht kommentiert werden... Manchmal denke ich, ich träume und es ist ja nichts passiert..Wer kann mir hier weiterhelfen ?

Herr K.
18. September 2017 11:37

Das wird unsere Zukunft werden, auch wenn sich so mancher Kommentarspaltenkrieger der JF krampfhaft an seiner alten BRD festhalten möchte. Es gibt sie nicht mehr.

TPWMR
18. September 2017 12:35

Klasse Reihe die sich wirklichen Helden widmet. Derzeit, neben den Texten von Benedikt Kaiser, meine Lieblingslektüre hier - danke.

Franz Bettinger
18. September 2017 12:39

Wir trauen uns ja nicht einmal, faule Tomaten oder halbweiche Eier auf Mitglieder der Parlaments-Clique zu werfen, die gerade auf Propaganda-Tour ist. Wie lässtig, das alle 4 Jahre machen zu müssen, muss sich der Wahl-Adel denken. Wo sollen da Löwen-Mütter her kommen?

t.gygax
18. September 2017 12:53

"Strafverfahren laufen nun gegen die Löwenmutter"

Das Ganze bitte nach Deutschland / BRD übertragen, dann wird es richtig übel. Die "Löwenmutter" würde bei uns im Knast verschwinden, und zwar ohne wenn und aber, und kein Mensch würde es mitbekommen. Vielleicht nicht ganz passend , aber trotzdem Wirklichkeit: unser Staat schafft es nicht, seine Bürger zu schützen, aber wenn eine 88jährige alte Frau eine Meinung äußert, die den Dogmen widerspricht, dann kommt sie ins Gefängnis. Da zeigt der Staat plötzlich seine ganze Härte... Wenn fromme Leute aus dem russlanddeutschen Teil der Menschen, die hier leben, sich weigern, ihre Grundschulkinder durch die Frühsexualisierung verderben zu lassen, dann kommt notfalls ein SEK , nimmt eine Mutter von ihren kleinen Kindern weg und schafft sie in den Knast, und eifrige Jugendämter entziehen dem Vater das Sorgerecht und stecken die Kinder in Heime... Da zeigt der Staat seine ganze Macht... Aber bei wirklichen Verwahrlosungen und Kindesmißhandlungen schaut der Staat in Form seiner Mitarbeiter ( bleiben wir beim Beispiel Jugendamt) beflissen weg, und nachher gibt es eine nicht mehr fassbare Heuchelei, wenn es dann einmal zu einem bösen Ende kommt. Da waschen sich alle plötzlich die Hände in Unschuld und sind betroffen ohne Ende... Entschuldigung, Frau Kositza, wenn ich jetzt einmal ordinär werde: es kotzt einen richtig an. ( sorry!)

Simplicius Teutsch
18. September 2017 13:25

Trotz der bedrohlichen Ernsthaftigkeit des obigen Artikels (ich habe selber Töchter):

@ Herr K.

„KommentarSpaltenKrieger“ (KSK) – Super! Dieser Klang! Ich will es gar nicht ironisch verstehen.

Kommentarspaltenkrieger, - das Wort selbst hat rechten Pfeffer und klingt in meinen Ohren wie eine sprachliche Abwehr- oder auch Offensivattacke gegen das übermächtige linke Regime in Politik und Massenmedien. Tolle Wortschöpfung für die nationale LeserSpezialEinheit (LSE), die entschlossen ist zum selbstdurchdachten Widerstand, auch wenn nicht jede Attacke als Erfolg bezeichnet werden kann, und wenn es oft auch nur ein Paradieren vor den eigenen Reihen ist; aber auch das ist nicht wenig. (KSK ist auch die Abkürzung für "Kommando Spezialkräfte" der Bundeswehr, aber das weiß ja hier jeder.)

Monika L.
18. September 2017 13:46

Um nicht in die Einzelfalle-Falle zu tappen und unnötig zu spekulieren, habe ich als Liebhaberin der schönen nordfriesischen Inseln doch mal bei der Kripo-Husum angerufen. Auskunft: Der Vergewaltiger von Pellworm ist noch nicht gefaßt. Läuft noch frei herum. Auf der Insel oder auf dem Festland oder den anderen Inseln...das weiß man nicht. Es kann ein Tourist gewesen sein oder ein Arbeiter, der auf die Insel kommt. Im Dunklen kann man den Täter auch nicht erkennen. Auf meine Frage,  warum eine Frau auf einer ruhigen Insel mit einem Pfefferspray radeln muß, Pellworm sei ja nicht Köln oder Frankfurt" , antwortete der nette Herr mit: "Kann's nicht verraten". Das klang aber nicht so, als dürfe er  es nicht verraten, sondern eher , als wisse er es wirklich nicht. So norddeutsch märchenhaft. Ob man als Touristin abends denn dort zur Zeit noch alleine radeln könne?" Antwort: "Vielleicht besser zu zweit". " Aber auf einer solch ruhigen Insel, wo jeder jeden kennt ? "  " Tja, eine Insel der Seligen gibt es nicht ." Jetzt höre ich auf zu spekulieren und zu räsonieren. Zwischen dem Einzellfall und dem Mann an sich liegt ein weites Meer. Vielleicht gibt es ja den Ekke Nekkepen oder den Schimmelradler. Und der  nächste  Krimi für das Krimidinner vor dem heimeligen Kamin heißt: Der Mann als Einzelfall oder die Insel der Seligen.

Gustav
18. September 2017 14:46

Heute gab es pro Haushalt 25 kg Zwiebeln. Nächste Woche kommt ein Zentner Kartoffeln sowie ein Festmeter Brennholz. Kurz vor Weihnachten gibt es Speiseöl, Zucker, Mehl, Dauerwürste, Speck und Nudeln. Von der Gemeinde. Umsonst. Den Alten wird das Brennholz gesägt, gespalten und aufgeschichtet. Von der Gemeinde. Umsonst. Täter wie die oben genannten kämen dafür aber nicht in ein Krankenhaus. Alles kann man halt nicht haben, hier in Ungarn.

Heinrich Brück
18. September 2017 15:18

 "Die Polizei hat sich entschieden, keine Beschreibung des Täters zu veröffentlichen."

Es ist keine Frauenbereinigungsangelegenheit, sondern eine der Männer. ( ... ). Wer diese Zusammenhänge nicht versteht, wird normale Zustände nicht herbeiführen können; und wären die Zustände normal, gäbe es diese Zusammenhänge nicht. Die Frauen müssen schon einverstanden sein, wenn die Männer in den Krieg ziehen sollen.

Urwinkel
18. September 2017 15:59

"Manchmal denke ich, ich träume und es ist ja nichts passiert..Wer kann mir hier weiterhelfen ?"

Urwinkel kann das. Beispielsweise die Nackenmuskulatur massieren, auf Wunsch auch tätowieren. Und mit entspannender Musik dasein. Was wollen Sie mehr, liebe Monika?

Gerrit
18. September 2017 19:32

@t.gygax

Das klingt dann doch alles ein bisschen nach Aluhut. In unserem Land läuft vieles falsch, aber;

- die "Löwenmama" würde in Deutschland, vorausgesetzt der Sachverhalt war wie berichtet, weder festgenommen werden, noch in U-Haft kommen, nicht angeklagt und auch keinesfalls verurteilt werden. Das ist gerechtfertigte Nothilfe wie aus dem Lehrbuch für kleine Staatsanwälte.

- wenn die Schulpflicht nicht erfüllt wird, kommt weder das SEK, noch gibt es dafür Freiheitsstrafen. Nicht für die Kinder, nicht für die Eltern. Meines Wissens ist der beharrliche Verstoß eine Ordnungswidrigkeit, dafür gibt es Geldbußen. Auch der Verlust des elterlichen Sorgerechts ist sehr unwahrscheinlich.

Aber ich lasse mich durch die Benennung konkreter Fälle aus der Behördenpraxis gerne eines besseren belehren.

siegfried
18. September 2017 20:25

"Wer kann mir hier weiterhelfen ?"

Hier, Ich! Was passieren würde wenn über diesen Vorfall alle MSM großflächig berichteten? Nichts, absolut gar nichts. Von einem heroischen Rentnervolk sind die Geschichtsbücher nicht gerade voll.

Simplicius Teutsch
18. September 2017 22:46

„- wenn die Schulpflicht nicht erfüllt wird, kommt weder das SEK, noch gibt es dafür Freiheitsstrafen. Nicht für die Kinder, nicht für die Eltern. Meines Wissens ist der beharrliche Verstoß eine Ordnungswidrigkeit, dafür gibt es Geldbußen. Auch der Verlust des elterlichen Sorgerechts ist sehr unwahrscheinlich.“

@ Gerrit, wenn Sie sich da mal nicht täuschen! Googeln Sie einfach mal. „Weil ihre christlich-religiösen Eltern sie nicht in die Schule schickten, sind vier Kinder in Südhessen zu Hause abgeholt worden. Den Eltern wurde per Gerichtsbeschluss das Sorgerecht entzogen, wie der Leiter der Jugendhilfe des Landkreises Darmstadt-Dieburg, K…. B….., am Dienstag sagte.“ Früh morgens wurden die vier Kinder von Polizei und Jugendamt abgeholt. Was denn sonst? Selbstverständlich, wenn Sie als Eltern so verrückt sind, sich in der Erziehung Ihrer Kinder auf den Machtkampf mit dem deutschen Staat anzulegen, kommt am Ende die Polizei! – In Deutschland herrscht Schulpflicht. Wer seine Kinder von der regulären Schule abmeldet, muss mit Strafverfolgung, hohen Bußgeldern und im schlimmsten Fall mit dem Entzug des Sorgerechts rechnen. – Wussten Sie das nicht? "Wir haben den Erziehungsauftrag des Staates umgesetzt", sagte ein Sprecher des ...... Die Familie aus Südhessen ist kein Einzelfall.

herbstlicht
19. September 2017 00:53

@t.gygax,  @Gerrit

und andere, welche neulich bei "Schüsse am Markusplatz" meinten,  in Deutschland dürfe höchstens die Polizei einen Menschen töten. Das Strafgesetz kennt den Notwehrparagraphen (nicht Notstand).  Die Frau war auf jeden Fall berechtigt ihrer Tochter durch Gewaltanwendung zu helfen und in dem Augenblick, da die Täter sich gegen sie selber wandten, war sie berechtigt, sich zu verteidigen.  In Anbetracht der physischen Kröfteverhältnisse erscheint die Verwendung des Messers nicht als zu scharfes Mittel. Sollte z.B. ein Jäger oder Sportschütze Zeuge eines stattfindenden "Alu-Kakbar-Mordes" werden, wäre er wohl berechtigt, die vorschriftsmäßig im Futteral mitgeführte Waffe schußfertig zu machen und den/die Täter auch aus sicherer Entfernung mit wohlgezielten Kugelschüssen "auszuknipsen". Beste Grüße aus "Waffenland Deutschland" --- einer der wohlbewaffneten Gegenden (Karte unten).

nom de guerre
19. September 2017 13:16

@ t.gygax

>>Das Ganze bitte nach Deutschland / BRD übertragen, dann wird es richtig übel. Die "Löwenmutter" würde bei uns im Knast verschwinden, und zwar ohne wenn und aber, und kein Mensch würde es mitbekommen.<<

Warum sollte die Mutter in Deutschland im Knast verschwinden, und dann auch noch ohne dass es jemand mitbekommt? Erstens denke ich, so ein Fall würde schon allein wegen der "Kampfbereitschaft" der Frau sehr hohe Wellen schlagen. Die BILD-Zeitung hätte sicher ihre helle Freude dran. Zweitens würde Ihnen ein Blick ins StGB vielleicht weiterhelfen. Vorausgesetzt, das Ganze hat so stattgefunden, wie es hier geschildert wird (nein, ich denke nicht, dass der Autor es sich ausgedacht hat, falls das jemand meint, aber er hat seine Kenntnis nur aus öffentlich zugänglichen Quellen, es können also z.B. entscheidende Details fehlen), ist das ein ganz und gar unkomplizierter Fall von Notwehr/Nothilfe. Um eine Vergewaltigung der eigenen oder einer anderen Person zu verhindern oder zu beenden, darf man in Deutschland den Angreifer abstechen, wenn man sich nicht anders gegen ihn wehren kann. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viele Menschen offenbar glauben, man dürfe sich nur dann effektiv wehren, wenn man sich in einer eindeutig lebensbedrohlichen Situation befindet. 

@ Monika L.

Zu Ihrem Bericht über die Vergewaltigung auf Pellworm: Sie schreiben es nicht explizit, scheinen die Tat aber mit dem Migrationsthema in Verbindung zu bringen. Ich kann das ein Stück weit nachvollziehen, die Art, wie über viele Vorfälle berichtet oder in überregionalen Medien eben nicht berichtet wird,  finde ich ärgerlich und erschreckend; ich selber habe bei meinen Waldspaziergängen seit einiger Zeit auch Pfefferspray dabei, obwohl ich das früher abwegig gefunden hätte. Trotzdem gehe ich nicht davon aus, dass automatisch jede Vergewaltigung von einem Migranten begangen wird. Der Österreicher Jack Unterweger ist nur ein Beispiel dafür, dass für solche Taten keine Migrationskrise notwendig ist. Oder nehmen Sie das (ganz und gar bio-deutsche) "Horror-Paar von Höxter", auch wenn es da nicht explizit um Vergewaltigung geht. Das Ausmaß an Verrohung und Verwahrlosung, das sich an diesem Fall ablesen lässt, ist ein ureigenes Problem unserer Gesellschaft, das nichts mit der Migrationskrise zu tun hat. Daher denke ich, ja, die Vergewaltigung auf Pellworm kann ein Migrant begangen haben ("Einzelfälle" gibt es tatsächlich genug), aber es kann genauso gut ein Thomas, Kevin oder Linus gewesen sein.

Monika L.
19. September 2017 15:33

@nom der guerre

ich, gestehe, ich habe die Tat auf Pellworm zunächst mit  dem Migrationsthema in Verbindung gebracht, wohlwissend , dass nicht jede Vergewaltigung von einem Migranten begangen wird. Es gibt da inzwischen einige Trigger: Pfefferspray - äußerst brutale Vorgehensweise - fremder Mann etc. etc , dazu die zaghafte Berichterstattung , und die Instrumentalisierung von beiden Seiten (Verdrängung, Verharmlosung, Übertreibung, Instrumentalisierung) . Ich bin eher ein nüchterner Typ und suche  die Fakten von der emotionalen Entrüstung zu trennen. Das ist nicht immer einfach. Und da spricht ein erster Impuls für die Löwenmutter. Die Vorstellung, die Vergewaltiger der Tochter abzustechen, finde ich aber auch nicht angenehm. Es ist wohl eine Urangst von Frauen, von wildfremden Männern vergewaltigt zu werden. Mir ging komischerweise das Lied "fremder Mann" von Marianne Rosenberg durch den Kopf https://m.youtube.com/watch?v=hu8Yt3hjK9s Dort heißt es: ....Fremder Mann, schau mich an, Du bist schuld daran, dass ich nicht schlafen kann....lalala, komisch, wie sich Bedeutungen plötzlich verändern können. Was ich allerdings überhaupt nicht verstehen kann, ist , wie junge Mödchen die durch die Masseneinwanderung junger Mönner " erhöhte Gefahr" ignorieren können. Letzte Woche karrte ewa die Antifa ihre Truppe an, die hier in der Stadt den AfD Stand blockieren sollte. Der linke Kindergarten hatte eine Pappmauer aufgebaut, auf der stand: Grenzen töten. Ich kam mit einem hübschen, aber dümmlich grinsenden Antifa-Mädel ins Gespräch. Tenor: Grenzen können auch Leben retten und ob sie keine Befürchtungen angesichts der vielen jungen ' hungrigen' Männer habe. Sie reagierte völlig hysterisch und aggressiv. Aussage: " Vergewaltigungen und Belästigungen gab es früher auch, da hat man die Türken zu Sündenböcken gemacht und davor die Juden" . Bei so viel Logik fiel mir dann nichts mehr ein...,

nom de guerre
19. September 2017 19:09

@ Monika L.

>>Die Vorstellung, die Vergewaltiger der Tochter abzustechen, finde ich aber auch nicht angenehm.<<

Naja, es wäre auch ein bisschen seltsam, wenn Sie die Vorstellung angenehm fänden… Ich selber weiß auch nicht, ob ich’s könnte. Man hat das als Frau ja auch irgendwie drin, niemanden verletzen zu wollen und wenn, dann wenigstens nicht so doll. Im entscheidenden Augenblick ist das allerdings ziemlich bescheuert. Was Ihr Gespräch mit dem Antifa-Mädel angeht, kann ich Ihr Unverständnis gut nachvollziehen. Solche Reaktionen lassen sich, glaube ich, auch nicht mit Logik erklären, sondern resultieren aus einer rein ideologiebegründeten Denkweise. Vermutlich weiß die entsprechende Klientel eigentlich sehr wohl, dass das „ausländerfeindliche“ Gegenüber Recht hat mit seinen Befürchtungen, daher dann auch die hysterisch-aggressive Reaktion. Ein anschauliches Beispiel dafür, wie Ideologie völlig den Blick auf die Realität verstellen kann, selbst dann, wenn es um ureigenste Erlebnisse geht, liefert der bekannte, mMn letztlich tragisch zu nennende Fall Selin Gören. Und ja, natürlich hat es schon immer Vergewaltigungen gegeben und es ist sicher auch so, dass, wie Ihre Gesprächspartnerin meinte, Angehörige von Randgruppen stärker als andere in der Gefahr schweben, für Gewalttaten verantwortlich gemacht zu werden, die sie gar nicht begangen haben (wobei ich es schon sehr dreist finde, an der Stelle dann die „Früher wollte man es den Juden in die Schuhe schieben“-Keule hervorzuholen – aber gut, wenn einem sonst nichts einfällt…). Dennoch darf man aber doch nicht die Augen davor verschließen, dass seit 2015 die Vergewaltigungen und sexuellen Belästigungen (letztere werden vermutlich meistens nicht mal angezeigt) durch Männer mit Migrationshintergrund tatsächlich massiv zugenommen haben. Dass alleinstehende junge Männer unter 30 ohne (vor Ort vorhandenes) familiäres Netzwerk, die keiner geregelten Beschäftigung nachgehen (können) und wenig Geld und Aussichten haben, also frustriert sind, weitaus intensiver zu bestimmten Straftaten neigen als z.B. ein verheirateter 45-jähriger Bankangestellter mit zwei Kindern und eigenem Haus, kann man im Übrigen in jedem Kriminologielehrbuch nachlesen. Bei den mehrheitlich aus muslimischen Ländern stammenden „Flüchtlingen“ kommt dann halt noch hinzu, dass sie vermutlich wirklich nicht wissen, wie sie mit westlichen Frauen umgehen sollen und wo die Grenzen sind. Die, die uns weismachen wollen, die Gefahr von Straftaten wie dem Sexualmord in Freiburg würde infolge der Masseneinwanderung nicht zunehmen, wissen all das meines Erachtens auch ganz genau. Aber auch hier gilt eben, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.

Cacatum non est pictum
20. September 2017 04:13

@nom de guerre

Was den Notwehraspekt angeht: Täuschen Sie sich da mal nicht im Weltbild unserer Strafrichter. Die werden den Einsatz eines Messers in aller Regel nicht unter Rechtfertigungstatbestände subsumieren, weil ihnen einfach das Gespür dafür fehlt, wie es sich anfühlt, in elementare Gefahrensituationen zu geraten. Die erlebt man im Rotweingürtel der hippen Großstadt nämlich nicht so häufig. Wer ein Messer mitführt, ist für solche Richter eben gewaltbereit und mit entsprechenden Hintergedanken ausgestattet - zumindest als autochthoner Deutscher. Jede Wette: Die Frau im oben beschriebenen Fall würde von einem deutschen Strafgericht verurteilt werden. Und in Sachen Pellworm: Da haben sich Staatsanwaltschaft und Polizei dafür entschieden, die Täterbeschreibung nicht zu veröffentlichen (Strafvereitelung im Amt durch Unterlassen?) Nach den Erfahrungen der letzten beiden Jahre reicht mir das aus, um mich auf einen bestimmten Täterkreis festzulegen. Statistisch gesehen ist das sowieso äußerst wahrscheinlich.

@Monika L.

Entspannen Sie sich einfach, atmen Sie tief durch und lehnen Sie sich zurück: Dann können Sie mit Genuss betrachten, wie diese Antifa-Idioten in den kommenden Jahren im Treibsand des politischen Epochenwechsels versinken werden. Ich bin gespannt, wie viele von ihnen dem aufkommenden Gegenwind standhalten können, denn: "In 20 Jahren ist die liberale Party vorbei" (Manfred Kleine-Hartlage).

Für diesen Beitrag ist die Diskussion geschlossen.