Volkmar Weiss: Das IQ-Gen – verleugnet seit 2015. Eine bahnbrechende Entdeckung und ihre Feinde

Andreas Vonderach schreibt für uns über Volkmar Weiss: Das IQ-Gen – verleugnet seit 2015. Eine bahnbrechende Entdeckung und ihre Feinde, Graz: Ares 2017. 159 S., 19.95 €

 Gastbeitrag

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Bei dem im Titel genann­ten IQ-Gen han­delt es sich um einen län­ge­ren Gen­ab­schnitt, der das Pro­te­in DUF1220 codiert. Eine Arbeits­grup­pe um James M. Sik­ela an der Uni­ver­si­tät von Colo­ra­do in Den­ver fand einen linea­ren Zusam­men­hang zwi­schen der Zahl der Allel­wie­der­ho­lun­gen des DUF1220-Sub­typs CON 2 und dem mensch­li­chen IQ. Je Kopie des Allels steigt der IQ um 3,3 IQ-Punk­te inner­halb einer Varia­ti­on des IQ von 80 bis 140, also dem wesent­li­chen Teil des Spek­trums. Das Gen spiel­te offen­bar auch eine wich­ti­ge Rol­le in der Evo­lu­ti­on der Pri­ma­ten. Mäu­se haben nur eine DUF1220-Allel­ko­pie, Goril­las 99, Schim­pan­sen 138 und Men­schen um 300. Noch steht eine Bestä­ti­gung der Ergeb­nis­se durch eine ande­re For­schungs­grup­pe aus. Auch über eth­ni­sche Unter­schie­de beim Men­schen ist noch nichts bekannt.

Volk­mar Weiss sieht in dem DUF1220-Gen nun den bes­ten Kan­di­da­ten des von ihm schon lan­ge pos­tu­lier­ten Haupt­gens der Intel­li­genz, wäh­rend die Mehr­zahl der For­scher bis­her von einer gro­ßen Anzahl von Genen mit jeweils gerin­gem Ein­fluß auf den IQ aus­ging. Anders als der Titel sug­ge­riert, nimmt der Abschnitt über das DUF1220-Gen nur fünf Sei­ten des Buches ein.

Der Rest ist eine Zusam­men­fas­sung des Inhalts von Weiss’ Buch Die Intel­li­genz und ihre Fein­de aus dem Jahr 2012. Die­ses 544 Sei­ten star­ke Buch war kei­ne ein­fa­che Lek­tü­re. Wie in die­sem geht es auch jetzt um den Intel­li­genz-Quo­ti­en­ten (IQ) als Maß der kogni­ti­ven Fähig­kei­ten, die Erb­lich­keit der Intel­li­genz, die Bedeu­tung des IQ für die moder­ne Leis­tungs­ge­sell­schaft, den Rück­gang der geno­ty­pi­schen Intel­li­genz durch die unter­schied­li­che Fort­pflan­zung der sozia­len Schich­ten und die Ver­schär­fung der Lage durch den nied­ri­gen IQ der meis­ten Ein­wan­de­rer­grup­pen. Das bedeu­tet, daß die Zahl der Hoch­be­gab­ten, die für die Bewäl­ti­gung der anspruchs­vol­le­ren Tätig­kei­ten in der Gesell­schaft gebraucht wer­den, immer weni­ger wird.

Die Poli­tik jedoch bleibt taten­los. Tat­säch­lich hat sich in Sozi­al­wis­sen­schaf­ten und Poli­tik in den letz­ten Jahr­zehn­ten im Anschluß an den fran­zö­si­schen Phi­lo­so­phen Michel Fou­cault mit dem Schlag­wort des »Ras­sis­mus der Intel­li­genz« eine ega­li­tä­re Ideo­lo­gie durch­ge­setzt, die die gene­ti­sche Ungleich­heit der Bega­bun­gen grund­sätz­lich leug­net. Als Fol­ge einer ega­li­tä­ren Schul­po­li­tik wer­den die Anfor­de­run­gen etwa für das Abitur immer mehr her­ab­ge­setzt. Der durch­schnitt­li­che IQ eines Stu­den­ten liegt heu­te deut­lich nied­ri­ger als noch vor weni­gen Jahr­zehn­ten. Die Ent­wick­lung spitzt sich zusätz­lich durch die Ein­wan­de­rung zu, die nicht etwa begab­te und gut inte­grier­ba­re Ost­asia­ten in unser Land bringt, son­dern ana­to­li­sche Tür­ken mit einem Durch­schnitts-IQ von 85 oder Nord­afri­ka­ner mit einem von 80. Vor dem Hin­ter­grund der knap­per wer­den­den fos­si­len Ener­gie­trä­ger pro­phe­zeit Weiss eine kri­sen­haf­te Ent­wick­lung in Euro­pa ab etwa 2035.

Es ist sehr zu begrü­ßen, daß Weiss sei­ne The­sen nun in knap­per, leicht les­ba­rer Form vor­legt. Die wei­te­re Erfor­schung des Gens DUF1220 gilt es abzuwarten.

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