Sezession
6. April 2018

Das Eigene und das Fremde. Waldstein antwortet Gerlich

Gastbeitrag / 52 Kommentare

Siegfried Gerlich kritisierte Thor v. Waldsteins Islam-Thesen aus Die entfesselte Freiheit. Eine Erwiderung  v. Waldsteins.

1. Meine Thesen zum Islam (i. f.: W) verstehen sich als eine prononciert politische Analyse der Ursachen, Hintergründe und möglichen Folgen der islamischen Masseneinwanderung nach Europa, insbesondere Deutschland. Die Thesen versuchen, in zugespitzter Form den irreführenden Worthülsen in diesem Lande („Kampf gegen den Terror“, „Multikultur“, „Toleranz“, „Integration“ etc.) die wesentlichen Fakten entgegenzuhalten und historische Zusammenhänge in Erinnerung zu rufen, die in der öffentlichen Debatte regelmäßig unter den Tisch fallen.

Die Thesen erheben keinen religionswissenschaftlichen Anspruch; ebenso wenig können und wollen sie schon aufgrund ihres knappen Umfangs einen kulturkritischen Vergleich europäischer und orientalischer Lebens- und Wirtschaftsformen oder eine vertiefende Darstellung des Nahostkonflikts darbieten.

Schon von daher sehe ich keine Veranlassung, auf jeden Einzelpunkt der umfassenden Antithesen von Siegfried Gerlich (i.f.: G) in extenso einzugehen.

2. Die antithetische Stellung von G zu W besteht nur zum Teil (siehe i.e. unten Ziff. 3 ff.). Gerlichs Kapitalismuskritik im Lichte der Gedanken Max Webers und Reinhold Oberlerchers (G 1.4) wird von mir ebenso geteilt wie die Darstellung „der zu einer erpressbaren Schuldkultur herabgesunkenen Leitkultur Europas“ (G 3.2).

Nichts anderes gilt für die zutreffende Schilderung der wachsenden Konflikte zwischen Muslimen und Juden in Deutschland (G 4.9) sowie die sich stetig verschärfende Sicherheitslage deutscher Frauen in den Innenstädten (G 6.3).

Soweit Gerlich auf die deutschen Amtskirchen Bezug nimmt, bin ich mit ihm betreffend die protestantische Kirche (G 7.3) vollständig einer Meinung (W 11); hinsichtlich der katholischen Kirche (G 7.2) bleibe ich skeptisch (W 11 + 15), ob ein ohne Frage wünschenswertes Renouveau des römisch-katholischen Geistes realistischerweise noch zu erwarten steht.

3. Was ich bei Gerlich vermisse, ist die Benennung des Hauptfeindes, also desjenigen, der dafür die Verantwortung trägt, „daß die Islamisierung in einer kulturell erschütterten und nihilistisch erschöpften Gesellschaft neue einfache Gewissheiten verbreiten könnte“ (Rolf Peter Sieferle, Das Migrationsproblem, Waltrop/Berlin 2017, S.134).

Und diesen fruchtbaren Boden für die Islamisierung haben nicht die Moslems geschaffen, sondern das von den US-Amerikanern vor knapp 73 Jahren installierte und über mehr als zwei Generationen in (West-) Deutschland in seiner Perfidie kontinuierlich ausziselierte Politsystem des Liberalismus.

Nicht die nomadische Lebensweise des „Kameltreibers Mohammed“ (G 3.2) oder die „kulturelle Misere des Islam“ (G 1.1), sondern das anything goes des Westens hat bewirkt,

- daß die Deutschen keine Kinder mehr in die Welt setzen,

- daß die Deutschen ihre Großväter als Verbrecher anzusehen sich anmaßen,

- daß der Stolz auf das Eigene und die Achtung vor dem Erbe der Vorfahren zerstört sind,

- daß die Deutschen sich immer noch von einer verfassungsbrecherischen classe politique regieren lassen, die sie unter Begleitung medialer Rattenfängermelodien dem großen Austausch entgegenführt,

- daß die Deutschen sich von ihrem höchsten Gericht oktroyieren lassen, ein Volk habe es nie gegeben, wer für dessen Erhalt eintrete, sei „Nazi“,

- daß die Deutschen militärisch wehrlos sind,

- daß die Deutschen seit 2015 in einem Land ohne Kontrolle der Grenzen leben,

- daß nahezu alle öffentlichen Einrichtungen, von den Schulen bis zu den Universitäten, von den Kirchen bis zu den Gerichten, in einer unbeschreiblichen Art und Weise heruntergekommen und unfähig sind, ihren Aufgaben gerecht zu werden.

Und die Muslims sind auch nicht dafür verantwortlich,

- daß die Deutschen das verloren haben, was der von Gerlich ebenfalls in Bezug genommene Geschichtsphilosoph Ibn Chaldun als Asabiya bezeichnet hat: das Vermögen, welches Gemeinschaften zusammenhält und sowohl ihre Achse und ihren Lebensnerv als auch die Summe ihrer Lebensenergie darstellt und

- daß die Deutschen gar nicht mehr zu ahnen scheinen, was man mit kämpferischer Kraft, Opfersinn, Zornmut und Erbitterung des Herzens alles erreichen könnte, wenn man denn nur wollte.

Wir haben also vor allem ein hausgemachtes Immunschwächeproblem, durch das die Gefahr der Beseitigung des Eigenen durch Fremde heraufbeschworen worden ist. Oder wie Martin Lichtmesz in Fortführung von Arthur Moeller van den Bruck formuliert hat: „Die Völker gehen nicht am Islam, sondern am Liberalismus zugrunde.“

Tatsächlich besetzen die Migranten nur die Räume, die wir ohne Not freiwillig geräumt haben und weiter räumen. Eine besondere Aggressivität der Landnehmer, etwa in Gestalt einer „Radikalisierung des Islam“ (G 2.3), ist gar nicht von Nöten; die schuldstolze Ursprungsbevölkerung gefällt sich in der Rolle des Hans im Reeducationglück, der am Ende ausschließlich durch eigenes Tun oder Unterlassen alles verliert.

4. Was ich bei Gerlich weiter vermisse, ist die Berücksichtigung des außenpolitischen und militärischen Rahmens, der die Radikalisierung des Islam im 20. und 21. Jahrhundert, insbesondere im Nahen Osten, bewirkt hat (W 4).

Von den Schlachten von Tel-el-Kebir (1882) und Omdurman (1898) über das Sykes-Picot-Abkommen (1916) und die Balfour-Deklaration (1917) bis zur Bombardierung Libyens (2011) zieht sich eine Endloskette aus völkerrechtswidrigen Eingriffen des „Westens“ auf islamisches Territorium (vgl. i.e. Ernst Nolte, Die dritte radikale Widerstandsbewegung: der Islamismus, Berlin 2009, S. 86 ff.), die dort nicht nur Leben und Eigentum zerstört, sondern nicht zuletzt Haß gesät haben unter denjenigen, die der Westen als willkürliches Opfer seiner geopolitischen Interessen herabgewürdigt hat.

Das war und ist kein Huntington’scher clash of civilizations (G 3.1), sondern ein (neo-)kolonialistischer Machtmissbrauch, der Vergeltungssehnsüchte ausgelöst hat, die man nur dann nicht verstehen kann, wenn man die unendliche Blutspur des Westens im Orient nicht kennt oder nicht kennen will.

5. Was mich von Gerlich trennt, ist das seine ganze Erwiderung durchziehende Bemühen, den Islam kulturell abzuwerten. Damit begibt er sich in eine gefährliche, seinem hohen intellektuellen Niveau durchaus nicht entsprechende Nähe zu einem hohlen und politisch kontraproduktiven (W 9) Islambashing, wie es seit Jahren auf einigen rechten Netzseiten praktiziert wird.

Für eine solche Dämonisierung gibt es zunächst keine Berechtigung. Das historische und kulturelle Erbe des Islam verdient - gerade im Vergleich mit der konsumistischen Leerzivilisation der USA - Respekt und Hochachtung.

Wem es daran gebricht, der reise nach Andalusien, Persien oder Nordindien, der befasse sich mit der Geschichte der Medizin, der Bewässerungskunst und des Gartenbaus oder lese einfach in Goethes „West-östlichem Divan“. Eine solche Dämonisierung ist aber v. a., wie ich bereits 2016 in einem Streitgespräch mit Manfred Kleine-Hartlage versucht habe deutlich zu machen, zur Wiederherstellung souveräner Verhältnisse in Deutschland und Europa überhaupt nicht erforderlich.

Denn:

Der Anspruch des Eigenen, vor dem Fremden bewahrt und geschützt zu werden, ist nicht davon abhängig, ob man das Fremde als hoch- oder minderwertig einordnet. Das Fremde ist das Fremde, und nur darauf kommt es bei dem Schutz des Eigenen an.

Ob derjenige, der widerrechtlich in mein Haus eindringt und dort Raum beansprucht, gut gekleidet ist oder nicht, freundlich grüßt oder grimmig dreinblickt, well educated erscheint oder eher dümmlich daherkommt, einen IQ von 79 oder einen solchen von 131 hat, ist mir ganz gleichgültig. Er fliegt raus.

Nicht deswegen, weil er bestimmte Standards nicht erfüllt, sondern deswegen, weil es mein Haus und nicht sein Haus ist. Was zivilrechtlich zu den Befugnissen des Eigentümers zählt, nämlich das Recht, „andere von jeder Einwirkung (auf die Sache) auszuschließen“ (§ 903 BGB), gilt erstrecht auf staatsrechtlicher Ebene:

Deutschland ist unser Land, das wir von unseren Vorfahren geerbt haben. Für das Recht, daß wir Fremde von der Einwirkung auf unsere Land ausschließen, haben wir uns nicht zu rechtfertigen. Weil wir unseren Nachfahren die gemeinsame Heimat zu übergeben haben, sind wir i.ü. auch gar nicht berechtigt, die Generationenkette eigenmächtig zu zerreißen und die Nation unter fremdes Kuratel zu stellen. Und was für das Land gilt, gilt auch für das Volk.

Für dessen Fortbestand tragen wir und niemand anderes die Verantwortung. Folglich haben wir unsere ganze Kraft für die Erhaltung des eigenen Volkes einzusetzen, „und zwar nicht deshalb, weil man seine Gruppe für etwas Besseres hält, sondern weil man bei aller Hochschätzung der anderen das eigene Überlebensinteresse gewahrt sehen will und daher die eigene Verdrängung nicht begrüßen kann. Überleben heißt nun einmal genetisches Überleben.“ (Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Der Mensch – das riskierte Wesen, München 1988, S. 186, Hervorhebung nicht im Original).

6. Der Islam gehört deshalb nicht zu Deutschland, weil er hier religiös nicht verwurzelt und kulturell für ein Menschenbild steht, das deutscher und europäischer Lebensart in vielerlei Hinsicht entgegensteht.

Wir haben daher jedes Recht, uns islamischer Herrschaftsansprüche in Deutschland und Europa mit der gebotenen Entschiedenheit entgegenzustellen: „… den Islam zu respektieren heißt, ihn ernst zu nehmen. Doch den Islam in seinem politischen Anspruch ernst zu nehmen heißt für einen guten Europäer, ihm zu widersprechen.“ (Norbert Bolz, Das Wissen der Religion, München 2008, S. 24).

Deswegen muss das andersartige islamische Lebensbild aber nicht minderwertig sein. Ganz im Gegenteil: Der Islam hat alle Berechtigung, sich gegen Forderungen zur Wehr zu setzen, er solle sich „verwestlichen“ oder eine Aufklärung nach europäischem Muster „nachholen“.

Zu Recht hat Hans-Thomas Tillschneider vor einigen Monaten (Patriotische Plattform, 1.12.2017) darauf hingewiesen, daß es patriotischen Deutschen gerade nicht darum gehen kann, einen liberalen Islam in Deutschland heranzuzüchten. Tatsächlich brauchen wir in Deutschland weder einen liberalen, noch einen orthodoxen Islam.

Wesentlich bleibt:

Es gibt keine „Integration“ des Fremden in das Eigene; „integrieren“ kann nur der multikulturelle Suppenkoch, der zusammenrührt, was nicht zusammengehört und am Ende beides, das Fremde und das Eigene, zerstört. Dieser durchliberalisierte melting pot ist der Friedhof freier Völker und historisch gewachsener Kulturen.

Die Europäer, insonderheit die Deutschen, sind gut beraten, sich in diesen Schicksalsjahren des Kontinents nicht von falschen Freunden die falschen Feinde aufbinden zu lassen; der stolze Kampf für das Eigene erfordert nicht nur Entschlossenheit, sondern v. a. politische Klugheit, die bei Deutschen so rar gesät ist, obwohl doch gerade ein Deutscher präzise definiert hat, auf was es in politicis ankommt:

Solange ein Volk in der Sphäre des Politischen existiert, muß es, wenn auch nur für den extremsten Fall - über dessen Vorliegen es aber selbst entscheidet - die Unterscheidung von Freund und Feind selber durch eigene Entscheidung und auf eigene Gefahr bestimmen. Darin liegt das Wesen seiner politischen Existenz. Hat es nicht mehr die Fähigkeit oder den Willen zu dieser Unterscheidung, so hört es auf, politisch zu existieren. Läßt es sich justizförmig oder irgendwie von einem Fremden vorschreiben, wer sein Feind ist und gegen wen es kämpfen darf oder nicht, so ist es kein politisch freies Volk mehr und einem anderen politischen System ein- oder untergeordnet. […]

Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder den Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt, es verschwindet nur ein schwaches Volk.

Carl Schmitt, Der Begriff des Politischen [1927/1932], Berlin 1963, S. 50, 54.


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Kommentare (52)

Durendal
6. April 2018 06:54

Das von Außen kommende Fremde kann dem Eigenen prinzipiell mindestens auf zwei Arten begegenen, nämlich als Feind oder als Gast.
Der angemessene Umgang mit dem Fremden hängt davon ab, in welche Kategorie es fällt. Um die Präsenz des Islam in Deutschland entsprechend einordnen zu können, kommt man m.E. nicht umher, sich mit dem Wesen des Islam in seinen verschiedenen Strömungen sowie den Folgen der Präsenz des Islams bzw. von Muslimen für das Gemeinwohl auseinanderzusetzen.
Das wäre die Grundlage dafür, um die nötige Freund/Feind-Unterscheidung vornehmen und dem Gemeinwohl dienende politische Entscheidungen treffen zu können.

A. Kovacs
6. April 2018 07:46

Also habe ich Herrn v. Waldstein richtig verstanden, als ich bei seinen Thesen an Richard Millet denken musste, der ja auch die halbkoloniale Abhängigkeit Deutschlands und (West-)Europas von den USA beklagt. Toynbee sagte: Civilizations die by suicide not by murder. Entsprechend kommt bei Deutschland beides zusammen: Mord durch die USA und Selbstmord durch Internalisierung des „Liberalismus“. Das ist wohl richtig. Das Problem ist nur, dass uns die richtige (im Sinne v. Waldsteins) Erkenntnis der USA einen weiteren Feind hinzufügt. Viel Feind, viel Ehr'? Die Deutschen müssen sich realistische Ziele wählen – und deshalb bleibt der Islam zurecht im Vordergrund, denn ihm könnten wir noch wehren. Dass dazu die Erkenntnis, diese Politreligion sei lediglich fremd, ausreicht, darf bezweifelt werden. Von Waldstein ist gefährlich nahe an der postmodernen relativistischen Akzeptanz von allem und jedem, wenn er untersagen will, klare und belegbare Defizite des Islam und der von ihm beherrschten „Kultur“ zu benennen. Ich will den Islam hier nicht nur nicht, weil er fremd ist, sondern weil er schlecht ist.

Immer noch S.J.
6. April 2018 07:47

Nun, da die Antwort auf dem Tisch liegt, kann ein Fazit gezogen werden, das für mich persönlich durchwachsen ausfällt. Nach anfänglicher Freude über ein wichtiges Thema, das für die gesellschaftspolitisch frustrierende Situation unseres Landes einiges an Erkenntnissen versprach, zumal gleich drei Teile angekündigt waren, stellte sich bei mir zunehmend Verwirrung ein. In einer sehr gelehrten Ausführlichkeit wurde nicht nur ein Thema reflektiert, sondern es wurden so viele Ausblicke nach allen Seiten eröffnet, dass es im Grunde ungerecht wurde, da die Texte Dr. Dr. v. Waldsteins - ich wiederhole mich - diese Breite der Diskussion (von gebildeten Lesern dieser Seite noch mehr ausgeweitet) nicht hergeben bzw. gar nicht hergeben wollen. Vor allem Letzteres. Insofern verstehe ich die hier vorliegende Entgegnung nur zu gut und finde meine Leseerwartung erst mit dieser abschließenden, glänzend formulierten Erwiderung erfüllt. Hier steht, worum es gehen soll und muss.

H. M. Richter
6. April 2018 07:53

Klar und überzeugend.

Zustimmung und Dank.

Hartwig aus LG8
6. April 2018 07:55

Eine Analyse von T.v. Waldstein, der ich sehr nahe stehe. Sie deutet aber auch auf das ganze Dilemma, was sich für die Praxis ableitet. Eine "kulturell erschütterte und nihilistisch erschöpfte Gesellschaft" hat dem Islam tatsächlich nichts entgegenzusetzen. Es wird daher sehr schwer, ein Potential gegen das Fremde (Islam) zu mobilsisieren, ohne das Fremde zu verteufeln. Offensichtlich reicht "Fremdheit" bei weitem nicht aus, um einen Abwehrreflex zu erzeugen,
Und das Zweite: Wenn denn ein Abwehrreflex gegen die Islamisierung erkennbar wird, dann wird er damit begründet, dass der Islam das "anything goes des Westens" attackiert. Die Abwehr des Islams wird also damit begründet, dass wir unsere Schwachstelle verteidigen wollen.
Die Abwehr des Fremden, das keiner Rechtfertigung bedarf, ist ein in Deutschland tief tief verschütteter Gedanke. Wie will man bei diesen Vorzeichen irgend etwas erreichen, wenn man den Islam (und die Moslems) nicht als Feind markiert? Diese Frage muss beantwortet werden.

Gustav Grambauer
6. April 2018 08:39

Man sollte Kulturphänomene immer in ihrem Pulsieren sehen, der heute übliche starre, fixierende Blick genügt jedenfalls mir nicht.

Der Islam wurde als Reaktion auf die Überzüchtung, Vereinseitigung, Lebensfeindlichkeit und Verfortschrittlichung des arabischen Intellektualismus eingeführt. Jetzt kommt er zu uns als Reaktion auf den überzüchteten, vereinseitigten, lebensfeindlichen und verfortschrittlichten heutigen Intellektualismus, dessen Ausdruck die westliche Dekadenz ja nur ist, wiederum als Heilmittel, als Korrektiv, als Dämpfer. Dieser Peer-Review-Intellektualismus ist nur noch destruktiv, ein Beispiel: mehr als 99 % der heutigen Patente, von denen wiederum mehr als 80 % von Pharma-Mafia und High-Tech-Rüstung angemeldet werden, beinhalten keine Erfindungen mehr, die diese Bezeichnung noch verdienen würden, es geht im Patentwesen eigentlich nur noch um Sophistereien, Heimtücken, Verkomplizierungen bzw. Überzüchtungen, Hochschaukelungen, Masturbation bzw. "Beschäftigung" (um die Erfüllung von Parkinsons Gesetz), in der Rüstung sind zusätzlich Feigheit, Unritterlichkeit und Zerstörungssucht das Motiv, um schnöde Möglichkeiten zur trickreichen Verteuerung von Produkten und andererseits nur noch um Kosteneinsparung, Kosteneinsparung, Kosteneinsparung.

Damals ist es den Arabern weder dem Intellektualismus noch später mit dem Islam, die ihnen beide nur geoffenbart wurden (!), gelungen, eine ausgewogene Mitte zu finden. Genau an dem Punkt ist der Westen heute auch wieder. Christus zwingt niemanden zu ihm, aber dann wirkt eben das das Pendelgesetz und dieses ist unausweichlich und unerbittlich. Das neuerliche Phänomen der Kinderehe hierzulande und der massenhaften Vergewaltigungen von Kindern durch Kinder spiegelt dabei übrigens nur - sozusagen - ontogenetisch das Charakteristikum der - sozusagen - phylogenetischen Frühreife, aufgrunddessen sich der Islam einst (666!) entzündet hat.

Siehe:

https://anthrowiki.at/Arabismus
https://anthrowiki.at/Akademie_von_Gundishapur
https://anthrowiki.at/Islam#Der_geistige_Hintergrund

Die heute übliche veräußerlichte Betrachtung der Zivilokkupation sieht nicht, auf welchem Wege sich z. B. Araber hier längst auf viel tieferer Ebene in unsere germanisch-keltischen Gefilde hineinamalgamiert haben. Es wird manche sehr verwundern, wie Rudolf Steiner in der Hinsicht z. B. den Komponisten Franzl Schubert charakterisiert hat:

https://gegenliebe.blogspot.ch/2010/02/schubert-schule.html

Wenn wir unserer Tochter die Märchen aus Tausendundeiner Nacht vorlesen überkommt mich immer ein Hauch von Wehmut. Ich sehe dann immer die Araber in ihrer Schönheit frei von den beiden Unheilen der Erstickung des antiken Kulturstroms und des Islam vor mir, sehe vor mir, wie erhaben deren Kultur ganz früher einmal gewesen sein muß auch heute sein könnte - und damit, wie schön die Erdenzivilisation insgesamt ohne diese beiden, wie gesagt, einander bedingenden, Machinationen sein könnte.

- G. G.

Der_Juergen
6. April 2018 09:18

Ich bleibe dabei, dass Thor von Waldstein in seinem ersten Artikel den Islam romantisiert, die Verdienste der arabischen Wissenschaft masslos übertrieben und damit ahistorisch argumentiert hat. Dabei liess er sich zu der törichten Aussage verleiten, ohne islamische Einflüsse hätte es Renaissance und Aufklärung nicht geben können. In bezug auf Kenntnis der islamischen Geschichte ist Gerlich seinem Kontrahenten sicherlich deutlich überlegen.

So faszinierend diese Fragen auch sein mögen, zur Beurteilung der heutigen Lage sind sie annähernd irrelevant. Den zweiten Beitrag von Waldsteins fand ich sehr gut, weil er sich hier auf die gegenwärtige Immigrationskatastrophe konzentriert und nicht in historische Bereiche abschweift, die er zu wenig kennt.

Bei all dem immensen Konfliktpotential, welches das Hereinholen einer riesigen Zahl von Menschen mit einer aggressiven Weltanschauung mit sich bringt, darf man nicht übersehen, dass Kriminalität und Terrorismus zwar sehr schlimm, letzten Endes jedoch nur Sekundärprobleme sind. Das zentrale Problem ist der Grosse Austausch.

Konservative wie der unbelehrbare Michael Stürzenberger (sein ehemaliger Kampfgefährte Michael Mannheimer hat hier gewaltig dazugelernt!) verlangen die Säuberung Deutschlands von Muslimen, haben aber gar nichts gegen einen Massenzustrom nichtislamischer Fremder einzuwenden. Hier trifft Thor von Waldstein den Nagel auf den Kopf, wenn er festhält, dass es ihm egal ist, ober der Eindringling, der sich in seinem Haus breitmacht, einen IQ von 131 oder 71 hat. Selbst wenn statt anderthalb Millionen Orientalen und Schwarze anderthalb Millionen kluge, fleissige und nur selten kriminell werdende Koreaner gekommen wären - sie wären trotzdem Fremde, die nicht in unser Land gehören, genau so wenig wie anderthalb Millionen Deutsche nach Korea gehören würden. (Der niedrige IQ der Zuwanderer und die islamische Religionszugehörigkeit der meisten Eindringlinge verschärfen das Problem natürlich massiv.)

Recht hat von Waldstein selbstredend auch mit seinem Hinweis auf die gewaltigen Verbrechen der Westmächte gegen die islamische Welt. Von diesem Thema will sein Gegner begreiflicherweise nichts wissen; lieber phantasiert er über ein imaginäres Komplott zwischen Himmler und dem Mufti und saugt sich einen nicht vorhandenen "eliminatorischen Antisemitismus" der Muslime aus den Fingern.

Insgesamt war die Debatte hochinteressant, trotz der eklatanten Schwächen beider Kontrahenten. Sie hat zur Klärung der Fronten beigetragen. Die zahlreichen hervorragenden Leserkommentare waren eine willkommene und lehrreiche Zugabe.

Monika
6. April 2018 09:29

Nur ein paar Fragen an Thor von Waldstein
1. Wenn der Hauptfeind das von den Amerikanern " installierte Politsystem des Liberalismus" ist, wie beurteilt Waldstein etwa die amerikanische AltRight ?
2. Was ist sie politische Alternative zum " anything goes" und wer bestimmt, was geht ?
3. Wenn das Fremde das Fremde ist und die staatsrechtliche Aufgabe darin besteht, " das Fremde von der Einwirkung auf unser Land auszuschließen ", wie ist dann konkret mit den Fremden, die bereits in großer Zahl auf unser Land einwirken, umzugehen?
4. Wenn das islamische Lebensbild nicht minderwertiger sein muß als das deutsche und sich berechtigt gegen Verwestlichung und Aufklärung zur Wehr setzt, wie ist dann konkret mit den zahlreichen Moslems in Deutschland umzugehen (staatsrechtlich)? Sind Moslems auszuweisen oder läßt man Parallelgesellschaften entstehen? Und wie lange soll das gehen?
5. wenn Überleben genetisches Überleben ist, was macht dann den Wert des Lebens aus? Genetisch überleben kann ein Volk auch in einer Diktatur.
Dazu ein Zitat von Theodor Haecker ( Tag- und Nachtbücher 1940) "Die deutsche Herrgottreligion verheißt nicht ein ewiges Leben oder gar eine Auferstehung des Fleisches. Das steht fest. Sie scheint aber zu verheißen den ewigen Bestand des deutschen Volkes. Das ist natürlich ein platter Unsinn. Dieser Planet hat einmal angefangen, so wird er auch einmal aufhören." ff

Ein gebuertiger Hesse
6. April 2018 09:52

@ Hartwig

Mit Ihrem letzten Satz sprechen Sie etwas Essentielles an. Selbst wenn, wie von Waldstein natürlich ganz richtig sagt, der Liberalismus mitsamt seinen Strippenziehern für unsere Misere die Hauptverantwortung trägt, ist DAS Element des "Fremden", das uns tagtäglich in zigfacher Ausprägung vor Augen tritt und unseren angestammten Lebensraum bedrängt, eben der Islam. Dieses Element zieht schon dadurch, daß es so höchst konkret ist, unser Ressentiment viel eher auf sich als der liberalistische Untergrund, der es uns erst vor die Tür gespült hat. Dieser bleibt vergleichsweise abstrakt, körperlos. Wir werden in meinen Augen gar nicht umhin können, vornehmlich gegen dieses konkret Fremde vorzugehen. Unsere Widerstandskraft, so wir sie denn aufbringen, wird immer den sinnlich wahrnehmbaren Feind dem gedanklichen vorziehen.

Franz Bettinger
6. April 2018 10:30

@Hartwig: Sie schreiben: "Eine kulturell erschütterte und nihilistisch erschöpfte Gesellschaft hat dem Islam nichts entgegenzusetzen."

Das Schlimme und Einzigartige unserer Situation ist, dass erwartet und sogar hier auf SiN ernsthaft diskutiert wird, dass die Zivil-Gesellschaft und nicht etwa der Staat und seine dafür ausgerüsteten Organe (Polizei, Grenzschutz und Armee) sich den Eindringlingen entgegenzustellen habe. Wer hat diese Kräfte denn gelähmt!? Das hat es in der Geschichte noch nie gegeben! Nun streuen wir Asche auf unsere Häupter und beklagen die körperliche und geistige Schwäche, die Feminisierung, Konsum-Orientiertheit und Entpolitisierung unserer Jugend. - Nein, dass wir dem Untergang ins Auge sehen liegt nicht an der Gesellschaft, so sehr ich deren Degeneration bedauere. Es liegt daran, dass wir den Feind in der eigenen Burg haben, im Zimmer der Burgherrin! Es ist der Fischkopf selbst, der nicht nur stinkt, sondern uns verraten hat. Dahin muss sich unsere Aufmerksamkeit und unser Zorn richten. Was wäre zu tun? Konsequent auf allen Ebenen, auf alle Weisen und mit allen Mitteln die Mitarbeit mit der Führung und ihren Elitioten in unserem Land verweigern! Generalstreik! Der kann durchaus auch schleichend beginnen und muss nicht organisiert werden. Meldet euch krank!

Harald
6. April 2018 10:40

Der gegenwärtige weltweite islamische Terror ist eine Folge der welteiten geostrageischen Machtpolitik des Schurkenstaates Nr. 1 der USA. In den jungen arabischen Nationalstaaten war eine Entwicklung zum sekularen sozialistischen Staat im Gange. Die Schutzmacht des internationalen Finanzkapitals die USA und ihre Geheimdienste erweckten den Islam wieder zum Leben. Es ging um Einfluss,Rohstoffe um die Weltmacht. Ernst von Salomon schätzte die imperialistische USA richtig ein. Die Vernutzer der Welt!

Lotta Vorbeck
6. April 2018 10:44

Zugegebenermaßen irritiert und verunsichert durch Thor von Waldsteins am 3. April 2018 hier auf SiN veröffentlichte Thesen zum Islam, läßt sich nunmehr sowohl erleichtert auch befriedigt feststellen, sich im hochverehrten Herrn Dr. von Waldstein nicht getäuscht zu haben! - DANKE für die Klarstellung!

Wahrheitssucher
6. April 2018 12:25

@ H. M. Richter

Sie haben die richtigen Worte gefunden.

Ich darf sie - Ihre Zustimmung vorausgesetzt - noch einmal wiederholen:

"Klar und überzeugend.
Zustimmung und Dank."

Ede
6. April 2018 13:55

Sehr geschätzter Herr Dr. Waldstein,
ich sehe einen erheblichen Widerspruch zwischen Ihrem Eröffnungsbeitrag (W I) und Ihrer obigen Entgegnung (W II).
W II: Volle Zustimmung. Wir sind das Problem, nicht der Islam. Das Befassen mit dem Koran ist überflüssig und hat lediglich propagandistischen Wert. Denn: Es sind deutsche Bürgermeister, die Burkabadetage einführen, deutsche Gefängnisdirektoren, die Ernährungsvorschriften ändern, deutsche Richter, Staatsanwälte... ect.pp.

W I: Wenn W II richtig ist, haben Sie mit W I nicht überzeugt. Nur weil der amerikanische Liberalismus weitestgehend erfolgreich ein System von Satellitenstaaten in Europa installieren konnte, eignet er sich als Feindbild. Abgesehen davon, währe die damalige Alternative, eine deutsche Sowjetrepublik, offenkundig wesentlich unangenehmer gewesen.

Ich gebe Ihnen aber vollkommen recht, der entscheidende Massstab ist Überleben. Wenn wir als Deutsche überleben wollen, müssen wir auch Deutsche sein und bleiben wollen. Jeder kann dazu in Tausend kleinen Schritten seinen mehr oder weniger großen Beitrag leisten. Ihre Wortmeldung und die Sezession gehören dazu.

Träume vom Generalstreik sind kein Beitrag.

Thomas Martini
6. April 2018 14:21

Nun, wer ist nach dieser Erwiderung wohl der Punktsieger der Debatte? Für mich ist es keine Frage: Spiel, Satz und Sieg gehen an Thor von Waldstein. Es ist bewundernswert, wie mühelos er das Störfeuer von Siegfried Gerlich gekontert hat. Man könnte die Debatte durchaus mit einem Boxkampf vergleichen: Der Herausforderer Gerlich zeigte zwar viel Aktivität und Einsatz, schlug dabei aber jede Menge Luftlöcher, traf überwiegend nur die Deckung seines Gegners. Einen Volltreffer konnte er nicht landen. Sein eigener Versuch, den Gegner mit offener Deckung aus der Reserve zu locken, lief völlig ins Leere. Am Ende holte er sich nach heftigen Wirkungstreffern eine blutige Nase. Wenn Herr Gerlich selbstkritisch und ehrlich zu sich selbst ist, wird ihm das klar sein. Immerhin, und das ist erfreulich, wurde der Kampf von beiden Seiten sehr sportlich und ohne Tiefschläge ausgetragen.

Die abschließende Erwiderung von Dr. Dr. Thor von Waldstein besticht durch Präzision und Genauigkeit. Es geht nur um das Wesentliche.

Zitat Thor von Waldstein: "Was ich bei Gerlich vermisse, ist die Benennung des Hauptfeindes..."

Das ist eben die Frage: Kann Siegfried Gerlich diesen Feind nicht erkennen, oder hält er ihn sogar für einen Freund? Fakt ist: Gerlichs Antithesen zum Islam dienten in erster Linie dem Zweck, von diesem Hauptfeind abzulenken.

"Das war und ist kein Huntington’scher clash of civilizations (G 3.1), sondern ein (neo-)kolonialistischer Machtmissbrauch, der Vergeltungssehnsüchte ausgelöst hat, die man nur dann nicht verstehen kann, wenn man die unendliche Blutspur des Westens im Orient nicht kennt oder nicht kennen will."

Die Blutspur, die die anglo-amerikanischen Mordbrenner in den letzten 230 Jahren hinterlassen haben, beschränkt sich nicht auf den Orient. Für die USA ist der Krieg das Wesentliche. Alles andere ist nur Schein, Äußerlichkeit und dient der geistigen Versklavung. ( Democracy, Freedom, American Way of Life etc. ) Ohne Krieg ist diese Nation nicht überlebensfähig.

Über 200 Kriege haben die USA bislang auf dem Konto. Kein einziger amerikanischer Präsident kam ohne Krieg aus. Ausgerechnet F. D. Roosevelt hielt es am längsten ohne Krieg aus, stolze sieben Jahre, dafür entfachte er mit seiner Diplomatie jedoch den schlimmsten - für Europa fatalsten - Krieg aller Zeiten.

Unzählige Staaten durften erfahren, was es heißt, durch die USA "demokratisiert" zu werden. Egal ob in Deutschland, Korea, Vietnam, Laos, Bolivien, Kambodscha, El Salvador oder Afghanistan, der US-Amerikaner bringt und brachte den Tod. Zig Millionen Menschen starben durch amerikanische Bomber, durch Atombomben, durch Napalm oder einfach durch profanes MG-Feuer. Man kann daher - und das ist ganz besonders im Hinblick auf den vermeintlich so "bösen" Islam wichtig - ohne weiteres festhalten: Des Amerikaners liebster Sport, war und ist der Völkermord!

Das Morden in Vietnam beschrieb Laurent Guyénot bei E&R erst kürzlich als "Holocaust" und die Vereinigten Staaten als Völkermordnation.

Für den Krieg zwischen dem Iran und dem Irak sind die USA verantwortlich, und seit den Golfkriegen hat man im Irak selbst mindestens 1.5 Millionen Menschen getötet. Die USA: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, vor allem wenn es um's Ermorden und Ausradieren von Völkern und Kulturen geht.

Wer all das nicht sehen will, und stattdessen die angebliche "Bösartigkeit" und "Schlechtigkeit" des Islam in den Vordergrund stellt, ist für mich ein Opfer der angloamerikanischen Hirnwäsche, der sogenannten "soft skills", oder aber - schlimmer noch - ein Kollaborateur dieser Völkermordnation.

Erst wenn sich die Deutschen in signifikanter Zahl bewusst machen, mit wem sie es bei den US-Amerikanern zu tun haben, kann es einen flächendeckenden Protest gegen die "Schutzmacht" USA geben. Es hängt maßgeblich von den Deutschen ab, wie lange die Vormachtstellung der US-Amerikaner in Europa noch geduldet und toleriert wird.

RMH
6. April 2018 14:34

Für mich - im Gegensatz zu Lotta Vorbeck und anderen - kein Grund zur Entwarnung. Es ist mir ein Stück weit zu simpel, einfach die bösen Amis und den angeblich bösen Liberalismus zur Ursache zu erklären und im Übrigen habe man zumindest Respekt vor den kulturellen Leistungen "des Islams" (welche denn? Etwa, dass es keine notenbasierte Musik und keine Bilder gibt?) zu haben, denn sonst betreibe man billiges "Islambashing". Fehlt eigentlich nur noch der Vorwurf des "Populismus" an die rechte Islamkritik. Ich (und viel andere auch) will keine Religion in maßgeblicher Mannzahl in unserem Land und noch nicht einmal vor unserem Land, welche Nichtgläubige als Vieh tituliert und nur den "Buchgläubigen" unter den Ungläubigen gerade mal ein Existenzrecht einräumt, wenn sie kräftig dafür "Schutzgeld" zahlen (die Argumente versus Islam lassen sich fortsetzen und sind hinlänglich allseits bekannt).

Der Grund, warum ich gegen die Vereinfachung Liberalismus/USA bin ist, vereinfacht dargestellt, dass uns mit den - bislang! - weißen USA das eigene Europa und, wenn man berücksichtigt, dass vermutlich die Mehrheit der weißen Amerikaner (zumindest teilweise) deutsche Vorfahren haben, ein Stück weit Fleisch vom eigenen Fleische den Takt vorgegeben hat. Es hat seine Ursache, warum der snobistisch als "Leerzivilisation" "gebashte" American way of life und die US-Kultur (sic!) gerade in Europa und insbesondere in Deutschland sehr gut eingeschlagen haben. Diese liegt, entgegen des rechten Narratives von der totalen und auslöschenden Niederlage, gerade nicht nur im Jahr 1945 sondern überwiegend darin, dass die US-Kultur und der American way of life uns kulturell sehr nahe stehen und dass sie fast wie ein Schlüssel ins richtige Schloss passen. Das gleiche gilt für den "Liberalismus", der sogar spezifisch deutsche (Österreich eingeschlossen) Ausprägungen und Denkarten hat. Wer Skandinavien persönlich etwas besser kennt, möchte sogar behaupten, Liberalismus hat durchaus germanische Züge und dass er in Europa seine Urheimat hat, darf man sicher mit guten Gründen sagen. Wenn man aber den Liberalismus mit Bolschewismus und Kulturmarxismus verwechselt (oder gleichstellt), dann wird eher wieder ein Schuh daraus.

Dass die USA nicht die Hauptursache sein können, sieht man ferner auch daran, dass die USA ihr ganz eigenes Migrantenproblem selber hat und dort die weiße Kultur ebenso, wenn nicht noch mehr, auf dem Rückzug ist, wie hier. Die Siegermächte UK und Frankreich sind noch mehr "umgevolkt" als Deutschland es bislang war, das neutrale Schweden kippt ebenfalls (weitere Länder ebenso). Alles die USA, deren weiße Schicht ums eigene Überleben kämpft? Alles der Liberalismus, der dafür sorgt, dass wir hier ungestraft so nett debattieren dürfen und können?

Kierkegaard
6. April 2018 14:41

Daß der Einfluß der Juden nicht genannt wird, ist doch auch sehr bezeichnend. Moslems und Juden beten nicht zum Gott der Christen, verachten beide Christus -- obwohl der Koran ihm in der Tat eine höhere Stellung zuspricht -- die aber trotzdem blasphemisch ist; weshalb sie natürlich unter den Blasphemieparagraphen fielen, was Mosebach, der diesen verteidigt, irgendwie nicht zu verstehen scheint.

Ich gehe davon aus, daß von Waldstein wohl keinen Bedarf sieht, dringende Lektüre nachzuholen. Dann ist aber auch keinerlei Verständigung möglich. Die Alt Right ist ein gewichtiger Verbündeter, wie hier schon geschrieben; Wegner versteht das.

Daß die islamische Kultur keineswegs schöpferisch oder ähnliches war, heißt nicht, daß man die Araber hasst.

von Waldstein wertet ja auch einfach nur die USA ab (die ich auch nicht großartig schätze, das nur nebenbei). Nur haben die Islam-Gegner, zumindest belesene wie Vox Day, die besseren Argumente, da auf Data fußend.

Es bleibt dabei: Entweder Rückkehr zum Christentum, das gute 1500 Jahre Europa beherrschte, oder wir werden von Dämonen regiert werden (Vox Day). (Ich stelle Vox Day nicht auf ein Podest, kann mit einigen seiner Vorlieben wenig anfangen, aber er hat nun einmal einige der besten Argumente auf Seiten der Alt-Right.)

Davon abgesehen wußte schon Don Colacho:

"Jede fremde Religion schwankt zwischen dem Lächerlichen und dem Diabolischen."

Kierkegaard
6. April 2018 14:54

Übrigens setzen auch die Japaner keine Kinder mehr in die Welt. Was auch angesichts der Übervölkerung dieser vier Inseln eher positiv ist. Es ist eben auch nicht egal, wer die Kinder hat, da hat Sarrazin recht.

Nicht jeder muß diese haben -- das war sowieso nie der Fall --, sondern die Fähigen und Klugen und Gesunden müßen diese haben. Und schließlich muß auch der Christ verstehen: es ist besser, nie geboren zu sein, als ins Feuer geworfen zu werden (Matthäus 26:24).

Denn diese Welt wird untergehen, das weiß sowohl der Christ wie Atheist. Nur hat der Christ Hoffnung. Christsein heißt zwar -- da ich seit sechs Monaten in Christo bin, verstehe ich es nun --, daß man Glaube, Liebe und Hoffnung hat (wie Paulus schreibt: Freuet euch, und noch einmal: freuet euch!), aber meine angeborene Melancholie und psychische Schäden sind Folgen einer falschen Geburtenpolitik, die jegliche eugenische Maßnahmen versagen, besser gesagt: die Dysgenik betreiben.

Und wer möchte schon in der heutigen modernen Welt leben? Ich jedenfalls nicht, dieses Zeitalter ist das bisher grauenvollste, das die Geschichte kennt.

Wie Gómez Dávila schreibt:

"Die drei Feinde des Menschen sind: der Teufel, der Staat und die Technik."

"Der Nutznießer von Sklaven ist niemals Befürworter der Geburtenkontrolle."

Dem Schluß kann ich jedoch ebenfalls beipflichten. Ob eine Kultur über- oder unterlegen ist, ob ein Einwanderer einen IQ von 85 oder 150 hat, ist in der Tat gleichgültig.

Ede
6. April 2018 17:15

Ups Korrektur, "nicht" vergessen, also: Nur weil... eignet er sich als Feindbild nicht.

Der_Juergen
6. April 2018 17:32

Im Gegensatz zum ersten Beitrag Thor von Waldsteins vermag sein zweiter vollumfänglich zu überzeugen. Obwohl Gerlich zweifellos wesentlich mehr von islamischer Geschichte versteht als sein Kontrahent, gehen Satz und Partie an letzteren, weil die Kenntnis der islamischen Geschichte letzten Endes eben keine grosse Relevanz bei der Einschätzung der heutigen Lage aufweist.

Obi Wan Kenobi
6. April 2018 18:03

Ich konnte aus den Debattenbeiträgen beider Autoren einiges mitnehmen, besten Dank dafür!

Ich finde es aus der Sicht eines Europäers durchaus legitim, auf die Rückständigkeit der islamischen Welt hinzuweisen, und damit auch auf die Falltiefe, die im Falle einer vollzogenen Islamisierung droht. Das ist Siegfried Gerlich in seinem ersten Text gut gelungen. Und eines muss ich ganz klar bekennen: Ein Kulturrelativismus, der die Sonderstellung der okzidentalen Kultur einfach ableugnet, ist mir zutiefst suspekt.

Aber andererseits stellt sich die nagende Frage, ob nicht gerade die regressiven Elemente des Islams nicht auch ein mächtiger Flucht- und Ruhepol in einer sich ständig beschleunigenden und in den virtuellen Weiten des Netzes auflösenden Welt sind - hinein in ein Leben, dessen Rhythmen nicht vom Smartphone, sondern der Religion bestimmt sind. Wie ungeheuer attraktiv und entlastend das sein kann, das zeigt die steigende Zahl europäischstämmiger Konvertiten, für die es gute Gründe geben mag, aus dem Endzeitliberalismus des Westens auszusteigen. Ein glaubensloser Westen wird am Ende untergehen - ganz gleich, in wie vielen Rentabilitätskennziffern er der islamischen Welt überlegen ist.

Andreas Walter
6. April 2018 18:16

Wir sind das Problem?

Nein, wir haben ein Problem. Sogar Mehrere, die etwas mit unserem Wohlstand und unserer Wirtschaftsmacht zu tun haben, bei gleichzeitig geostrategisch ungünstigem Standort, Grösse und Bodenschätze-/Energieausstattung ohne aber eine eigene und/oder ausländische Schutzmacht.

Wären wir arm an allem und dazu auch noch ungebildet würde sich nämlich keine ... - niemand für uns (oder unser Land, unseren Grund und Boden und Wälder) interessieren.

Im sich gerade anbahnenden Wirtschaftskrieg werden die Grossmächte sich jetzt erst wieder einigeln und wir dann am Ende der grösste Verlierer sein, weil einfach zu klein und darum und zudem ex- und importabhängig (zu kleiner eigener Binnenmarkt, ausser eben mit EU). Innerhalb der EU aber sind wir wiederum "die Grössten", und damit auch in Europa dann der ökonomische Hauptfeind Nummer 1.

Wir Deutschen sind seit 150 Jahren darum ein Spielball, der bereits zwei mal versucht hat aus dieser Situation auszubrechen. Erfolglos. Die Nordamerikaner dagegen sind mehr oder minder autark, können auch eine längere Durststrecke mühelos überleben. Ob das auch China und Russland heutzutage noch können wird man sehen, wir aber werden dabei 100% vor die Hunde gehen. Danach existiert auch Deutschland nicht mehr, weil diesmal dann entweder von der EU oder vom Islam vernichtet und übernommen. Für die ist nämlich Europa auch dann immer noch ein fruchtbarer Lebensraum im Norden und allemal besser als die Wüste und Steppe, aus der die Meisten von denen stammen und wo sie derzeit (noch) leben. Ich habe Tunesien ein wenig bereist, kenne die Unterschiede, auch wenn ich damals nur Student der Agrarwissenschaften war.

Die Deutschen aber, gerade die linken Wohlstandskinder, haben gar keine Ahnung, wie gut es selbst ihnen geht, auch wenn sie nicht zum Besitzstand gehören. Jammerlappen die keine Ahnung davon haben wie Wohlstand überhaupt erschaffen wird, von dem auch sie profitieren. Ist aber bei Millionärskindern auch nicht anders, die dritte Generation verspielt es meistens, was die Grosseltern aufgebaut haben. Ich habe es sogar schon in der Zweiten geschafft.

Heinrich Loewe
6. April 2018 19:41

Alles schlüssig und wohltuhend prägnant dargelegt, und ich neige auch zur Zustimmung. Aber: Eure ( ich meine die Westdeutschen) Liberalenbeschimpfung ist billig - weil ihr selber durch und durch Kinder dieser Liberalen Gesellschaft seid.
Mein Vater hat den Großteil seines Lebens in der DDR verbracht. Obwohl er keinen Repressionen im engeren Sinne ausgesetzt war, würde er die liberale Demokratie, die Würde des Menschen in der Freiheit, bis aufs Letzte verteidigen. Trotz aller offensichtlichen und zunehmenden Problematiken.
Hier beißt sich was.
Liberalismuskritik darf eigentlich nur derjenige glaubhaft vorbringen, der sich selbst konkret im Lebensvollzug und auch unwiderruflich so etwas wie einer Ordensregel unterworfen hat. Sich also außerhalb stellt.
Mönche z.B. also dürften das. Oder die Amish.
Die Linken nehmen meinethalben ihre beiden Axiome "Alle Menschen sind gleich" und "Eigentum ist Diebstahl" und leiten daraus widerspruchsfrei ihr ganzes politisches Programm ab. Respekt! (Es sind nicht meine Axiome).
Wer löst den Widerspruch einer "Liberalismuskritik aus dem Humus der liberalen Gesellschaft" auf?

Th.R.
6. April 2018 20:26

Hallo Herr Waldstein, extra wegen Ihnen habe ich mich dazu aufgerafft, mich in diesem Forum anzumelden.

Ich möchte Ihnen mitteilen, dass ich es für einen Fortschritt halte, wenn sich die deutsche Rechte mit dem Islam endlich inhaltlich zu beschäftigen beginnt.

Sehen wir es endlich ein: Wir können das Rad der Geschichte nicht mehr zurückdrehen; der Islam ist da und er wird hier auch nicht mehr "verschwinden".

Warum also nicht konsequent sein und beginnen, sich mit dieser "Waffe" des "Gegners" endlich genauer zu beschäftigen. Vielleicht können wir - und damit meine ich die deutsche Rechte und nur die - dazu gewinnen. Ich persönlich beschäftige mich schon länger mit Koran, habe ihn als .mp3-Hörbuch und wohl schon ein duzend mal mindestens angehört. Ich kann mit also ein kleines bescheidenes Urteil über diese Lehre erlauben, denke ich. Jedenfalls begründeter als die anderen, die noch keine einzige Zeile darin gelesen haben.

Und ich bekenne mich dazu, dass ich als deutscher Nationalist, der vor Jahren einmal den Entschluss faßte, sich dieser "bösen unbekannten" Lehre interessehalber zuzuwenden in der Absicht sie zu verstehen, heute für mich sagen kann, dass die Absicht hinter dem Koran in ihren wesentlichen Zügen die selbe ist, die auch die deutsche Rechte vertritt: Es ist die Idee der Erhaltung und der Überdauerung, um ein Volk oder eine Gemeinschaft von der einen vergangenen Ewigkeit über die Zeiten und Generationenfolge hinweg in die kommende Ewigkeit zu überführen - und sie damit im konservativen Sinne zu erhalten!

Der Kürze wegen kann und möchte ich nur ein einziges Gleichnis bringen, von dem ich meine, dass darin alle wesentlichen Determinanten enthalten sind, die auch den Algorithmen des Koran zu Grunde liegen:

Und zwar das Gleichnis des Odysseus, der von den Göttern die Prüfung auferlegt bekam, mit seinen Mannen in dem gemeinsamen Boot "auf geradem Weg""den Strom vorwärts", "dem Horizont entgegen" zu fahren und den Verlockungen der Sirenen, die rechts und links des Weges irrlichtern und verführen und vom geraden Weg abwendig machen wollen, nicht anheimzufallen und zu erliegen, sondern unter allen Umständen "den geraden Weg" beizubehalten und von ihm nicht abzuweichen.

Der Strom bis zum Horizont ist das irdische Leben, der Horizont das Jenseits (das Ziel, das Heil!), das Gewässer die Zeit, die Sirenen repräsentieren das Unheil und den Abfall vom geraden Weg (der Unglauben, die Irrwege, die irdisch-materiellen Verführungen und Verlockungen), die Mannen im Schiff die Menschen (sofern sie dem Befehl treu bleiben sind sie gläubig), das Wachs im Ohr die Standhaftigkeit des einzelnen usw.

Ja, die Parallelen sind wirklich erstaunlich. In diesem Sinne könnte man Odysseus fast als den Mohamed der Griechen betiteln; oder anders herum: Mohamed als den Odysseus der Orientalen.

Waldgaenger aus Schwaben
6. April 2018 22:20

@RMH @Monika

Ihnen stimme ich zu. Vielen anderen nicht.
Der SiN möchte ich danken für diese hoch interessanten Beiträge und Kommentare, auch wenn mein letzter Kommentar, der dann wohl doch zu scharf war, nicht veröffentlicht wurde.

Ich ahne, wie viel Mühe es macht, alle Kommentare zu sichten und auszuwählen. Nicht zu viel zu löschen und nicht zu wenig. Vielen Dank für diese Arbeit!

Mir ist durch die Beiträge und Kommentare und das daraus folgende Nachdenken viel klarer geworden, wo mein politischer Standort ist.
Danke!

Ede
6. April 2018 22:38

Fleisch vom Fleische, @RMH

Ein Gedanke der sich aufdrängt, schönes Beispiel Trump, nicht etwa weil er einen deutschen Großvater hatte, vielmehr weil er die Politik Merkel harsch kritisierte. Zweifellos steht der amtierende amerikanische Präsident einer national verankerten deutschen Opposition näher als die deutsche Kanzlerin.

Das heißt aber nicht, das er etwa gegenüber einem rechten Bundeskanzler wesentlich nachgiebiger agieren würde (freundlicher aber sicher). Amerika first ist ernstgemeint. Die amerikanische Identität basiert auf dem Gedanken der Nation, die gemeinsame Geschichte taugt dafür nur bedingt - sie ist offenbar nicht lang genug. Und sie fußt nicht auf einheitlicher Ethnizität.

Interessantes Beispiel ist Chester W. Nimitz, Oberbefehlshaber der Pazifikflotte im WKII, deutsche Eltern. Obwohl fähigster Marineführer wurde ihm nicht die Seekriegsführung gegen Deutschland übertragen.
In Fredericksburg/TX (gegründet als Friedrichsburg) gibts ein kleines Marinemuseum. Da liegt z.b. das aufgeschlagene Tagebuch seiner Mutter, in deutsch, nichts übersetzt, und so abgedunkelt, das es nicht lesbar ist.
Der Friedhof dort voller deutscher Namen. Im WKI haben sich viele der Wehrpflicht entzogen. Sie wurden für vogelfrei erklärt und von Texasrangern gejagt.

Nachbemerkung:
Der Sieger schreibt die Geschichte, gewiss.
Das sollte nicht zu dem Fehler verleiten sie unter moralischen oder ethischen Gesichtspunkten zu subsumieren. Die Briten und die Amerikaner hatten 1941 - aus ihrer Sicht - gute Gründe einen Krieg gegen Deutschland zu riskieren. Selbstverständlich nicht, um irgendjemanden zu befreien oder das Geschenk der Demokratie zu bringen. Deutschland wäre nach einem Sieg zweifellos beherrschende Macht in Europa. Der Status von Großbritannien als Groß- oder gar Weltmacht wäre nicht zu halten gewesen. Die USA mussten ernsthaft befürchten zur Nr.2 degradiert zu werden.

Gotlandfahrer
6. April 2018 22:57

In der kurzen Krise überlebt das Robuste, nicht das im langen Frieden Elaborierte. Das Robuste kann von den Trümmern des Elaborierten das auflesen, was es weiterhin robust verwenden kann. Aus Teilen davon erklimmt das nächste Elaborierte. Usw. usf.

T.v.W. Sympathie für den Islam ist, wenn ich es richtig deute, dessen Robustheit geschuldet. Diese Sympathie für das Robuste bewirkt ex-post Deutungen der Verbundenheit, die - aus meiner Sicht - rein emotional sind. Diese Sympathie teile ich, die tatsächliche Verbundenheit sehe ich nicht.

Ich sehe auch nicht so eindeutig wie T.v.W., den ich sehr schätze, dass wir mit den Amis weniger gemein haben, als mit den Bazarhändlern. Mit den Amis haben wir gemein, dass wir anfällig für das Elaborierte sind. Mit den Bazarhändlern teile ich höchstens das ggf. nur implizite Wissen um die Überlegenheit des Robusten.

Kahlenberg
6. April 2018 23:00

@Ein gebuertiger Hesse: Ich kann den von Ihnen als abstrakt bezeichneten Feind äußerst sinnlich wahrnehmen. Beim täglichen Betrachten von Bildern der notorischen Vertreter der „classe politique“ in den Medien, ist mir einerseits freilich klar, daß ich sie abwählen muß. Andererseits verspüre ich, in der Sekunde, ganz archaische Impulse. Impulse, die nichts mit repräsentativer Demokratie zu tun haben. Vielleicht liegt das an dem kleinen Schuß ungarischen Blutes, das auch in meinen österreichischen Adern fließt. Meinen Widerstandswillen und meine Opferbereitschaft können diese sinnlichen Impulse jedenfalls ganz gut befeuern. Waldsteins letzte Stellungnahme finde ich überzeugend.

Andreas Walter
7. April 2018 01:51

https://www.n-tv.de/politik/Proteste-im-Gazastreifen-eskalieren-article20372183.html

Mein erster Gedanke, als ich das eben gesehen habe:

Mein Gott, was ist denn da los !?

Doch solche Bilder auch an deutschen Grenzen? Für mich noch unvorstellbar. Doch was ist bitte die Alternative? Der Krieg hört ja nicht dadurch auf, dass man sie rein lässt. Nur die Front wird dadurch breiter, verteilt sich dann der Terror über die Fläche und erreicht gleich die zivile Ebene. Genau das, was wir jetzt seit zwei Jahren auch in Deutschland sehen und erleben, oder in England, Frankreich, Schweden.

Ist das die Krise, mit der man eine europäische Superdiktatur legitimieren will? Oder ein Angriff auf Europa von wem auch immer mit Waffen der Massenmigration? Wobei da gleich mehrere Kandidaten als Verursacher und Förderer denkbar sind, auch unabhängig voneinander, die davon profitieren.

Doch wer könnte eine Motivation und auch die Fähigkeit haben, uns davor zu schützen? Und zwar nicht halbherzig, sondern nachhaltig. Selbst das ist aufgrund unserer geografischen Lage derzeit nicht möglich. Ausser für jemand mit Nerven wie Stahlseile der dazu bereit ist, die VSA mit Atomwaffen anzugreifen bei Intervention. Wer sollte das für uns riskieren? China? Russland? China und Russland. Die Finnen wären auch dabei, einige Ost- und Südeuropäische Staaten auch.

https://www.focus.de/finanzen/news/im-handelsstreit-china-draengt-eu-zum-gemeinsamen-handeln-gegen-usa_id_8722612.html

Wenn es nicht die EU oder unserer Regierung tut, müssen wir es eben tun. Den Osten um Hilfe bitten. Zumindest für ein "Osteuropa", Russland, Mongolei und China ohne Islam. So ernst ist die Lage. Es geht eigentlich gar nicht anders und die VSA wird auch so überleben und trotzdem noch gut leben. Auch als Nummer 2 und selbst für Israel als Schutzmacht.

Apostat
7. April 2018 07:28

Auch ich sehe den Islam nicht als den eigentlichen Feind. Den eigentlichen Feind beschreibt Oswald Spenglers im "Der Untergang des Abendlandes": den Weltbürger. "Alle Weltverbesserer und Weltbürger vertreten Fellachenideale, ob sie es wissen oder nicht. Ihr Erfolg bedeutet Abdankung der Nation innerhalb der Geschichte, nicht zugunsten des ewigen Friedens, sondern zugunsten anderer."
Spengler definiert Volk als: "Gruppe von Männern, die sich als Ganzes fühlt." Ein erlöschendes Wir-Gefühl kann man nicht durch mehr Quantität (erhöhter Geburtenrate) kompensieren. Und ich sehe zwischen Islam oder Amerika einen dritten Weg. "Lieber das halbe Deutschland ganz, als das ganze Deutschland halb." (Konrad Adenauer)

Andrenio
7. April 2018 07:41

Wäre es nicht konsequent, dass Deutschland allein die aus Israel auszuweisenden, dort durchgängig als Infiltranten bezeichneten, illegalen Zuwanderer aufnimmt? Das wäre der Staatsraison nach Merkel am ehesten angebracht, denn damit wäre die kleine Lücke geschlossen, aus der wir bisher noch keine Bereicherer aus Drittländern aufgenommen haben.
Wer sitzt denn über dem Marionettentheater und zieht an den Strippen? Herr Gerlich vermeidet dieses Thema wie der Teufel das Weihwasser und weist sich dadurch als ein Kind des Schuldstolzes ergo als Reinprodukt der Umerziehung aus.
Wenn er dann noch den Islam als Quelle allen Übels ausmacht, dann fragt man nach dem Grund: Ablenkung oder Erfüllung eines Auftrags? Ich würde den berühmten Besenstiel samt der Putzfrau darauf wetten, dass er nie ein islamisch geprägtes Land besucht und näher kennengelernt hat. Mir ging es jedenfalls jedes Mal nach Rückkehr so, dass mir hier längere Zeit die Höflichkeit im Umgang, der Respekt vor dem Alter etc. abgeht. Zu meiner Schande muss ich das auch nach Rückkehr aus den USA sagen (einem Land, in dem ich niemals leben wollte).
Das Duell war von Anfang an ungleich: Hie ein Weltergewicht mit mangels Reichweite wirkungslosen Schlagkaskaden, dort ein metapolitisches Schwergewicht, das aber auch ohne Ringrichter auf den finalen Knock-out-Schlag verzichtete.
Warum sich Teil 1 und 2 bei Thor von Waldstein widersprechen sollen, erschließt sich dem Leser nicht. Auch ein Qualitätsunterschied ist nicht zu erkennen. Abbruch in der 5. Runde nach technischem k.o.

Monika
7. April 2018 08:48

@Waldgänger aus Schwaben
auch mir wird nach den Diskussionen der letzten Beiträge mein Standpunkt klarer.
Bei einigen Rechten geht nun also endlich "Allahs Sonne über dem Abendland auf" ( Sigrid Hunke)
https://sezession.de/38333. Auch die extreme Linke passt gut mit dem Islam zusammen, das sieht man in Frankreich, siehe Islamo-gauchisme.
...Adieu...

Westpreusse
7. April 2018 09:09

Danke den Herren von WALDSTEIN und GERLICH für die interessanten Thesen hinsichtlich eines durchaus komplexen Themas...

Aber auch hier, wie so häufig:
Die Kommentatoren ergehen sich teilweise in Benotungen, Qualifizierungen und Abqualifizierungen, Rechthabereien, Mäkeleien; Hüter einer besserwisserischen Gralswahrheit (aber welcher?), Hinweisen und Richtigstellungen...

Trotzdem "danke" an alle! Aber warum war es nicht möglich, die Beiträge der beiden oben genannten Herren als "diskussionswürdig" anzunehmen, ohne diese gleich...teilweise... persönlich zu verunglimpfen?

Sozusagen sich aus These und Antithese die ganz eigene Synthese bilden und diese dann sprachlich und gedanklich "angemessen" zu formulieren... Immer unter dem Vorbehalt, daß man ja selbst auch irren könnte und die Weisheit an sich auch nicht mit großen Löffeln gegessen hat.
Es könnte aber auch an mir liegen: Ehrputtelige Ansichten, die schon lange keine Gültigkeit haben in Zeiten wie diesen...

Es ist schon merkwürdig: Die Rechten, die doch permanent in Schubladen gesteckt werden von den Hütern des "betreuten Denkens", betreuen sich gegenseitig äußerst gerne und intensiv... : Grüße von der Weichsel

Dieter Rose
7. April 2018 09:42

diese Diskussionen über v. Waldsteins Thesen dienen der Auseinandersetzung mit und der Klarstellung(?) von Standpunkten, helfen uns aber nicht weiter, wenn wir Schlüsse ziehen wollen, unsere Art der Reaktionen und unseres Widerstands klar machen wollen.

Wir müssen die Vorstellungen und Endziele unseres Gegners ergründen, und das können wir tun, wenn wir uns anschauen:

- die Ideen der Organisation of Islamic Cooperation (OIC)
- die Erklärung der Kairoer Menschenrechte (KEMR) auf Basis der Scharia
- die Aussagen von UN un EU zur "Umvolkung" (sh. auch Mounk z.B. in den Tagesthemen), und nicht zuletzt die Grundlagen des Islam
- den Koran und eng dazugehörend die Sunna (Berichte über Mohammeds Leben) und die Hadithen.

Und bei all diesem Hintergrundwissen muss uns klar sein, dass in der augenblicklichen noch schwächeren Lage des Islam in Europa die Taqiyya (Täuschung über die wahren Absichten) vorherrscht, das bedeutet, dass den Mitbürgern diese wahren Ziele nicht zugegeben werden und der Ernst der Lage verschleiert wird.

Also, wie können wir in der jetzigen Situation gegensteuern? Können wir überhaupt einen Kampf führen und wenn ja, wie?

Welche Möglichkeiten haben wir, uns den auch von "eigenen" Leuten anscheinend gewünschten Veränderungen zu widersetzen.

Wir haben keine Informationskanäle, die breit in die Öffentlichkeit wirken, die "Wohlgesinnten" sitzen an allen Hebeln der Macht, und die, die tatsächliche Möglichkeiten hätten, auf welcher Seite stehen die?

Monalisa
7. April 2018 10:26

Liebe Monika,

bitte nicht verzweifeln. Die vereinzelten Sympathien für den Islam sind doch rein theoretischer Natur. Ich verfolge diese Diskussionen schon seit Jahren und konnte bislang keine nennenswerte Welle von Konversionen beobachten, schon gar nicht von Intellektuellen. Pfff...

Es stimmt einfach nicht, dass es eine wachsende Anzahl von Europäern gebe, die sich mehr und mehr dieser Religion zuwenden würden. Weder Rechte, noch Linke.

Hauptsächlich gibt es vereinzelte Konversionen von Frauen, die sich eine stabile Familie durch Heirat eines, hm, vormodernen Mannes erhoffen oder lebensuntüchtige deutsche Männer, die sich mehr oder weniger dasselbe davon erhoffen, außerdem noch ein bisschen Anerkennung durch ihre neuen Brüder für ihren streberhaften Fleiß in Rechtgläubigkeit, den sie dann in der Regel an den Tag legen.

Richtig ist wohl, dass wir uns nicht hauptsächlich in einer religiöse Auseinandersetzung befinden, dass viele Moslems anständige Leute sind und diese im Übrigen politisch auch keinerlei Einfluss hier haben. Zumindest bisher.

Eine Islamisierung findet auschließlich vermittelt durch die Masseneinwanderung statt, d. h. die schiere Anwesenheit vieler Moslems. Die Gesetzgebung und Kultur der Deutschen ist meiner Ansicht nach nullkommanull von Scharia, Sunna etc. beeinflusst. Ich sehe auch nicht, dass es irgendwie in diese Richtung geht oder gehen wird.

Einige Rechten leben in dieser Hinsicht in einer Fantasiewelt.

Im Übrigen liberalisieren sich hier viele Moslems, legen traditionelle Verhaltensweise ab oder konvertieren sogar zum Christentum. Die Identität der Eingewanderten steht vielmehr unter Druck/ist wesentlich wackeliger als unsere.

Eigentlich ist in dieser Hinsicht auch schon alles gesagt worden.

https://sezession.de/34132/weismann-sturzenberger-und-das-elend-der-islamkritik

Das Relikt
7. April 2018 10:40

@ RMH

"Es hat seine Ursache, warum der snobistisch als "Leerzivilisation" "gebashte" American way of life und die US-Kultur (sic!) gerade in Europa und insbesondere in Deutschland sehr gut eingeschlagen haben. Diese liegt, entgegen des rechten Narratives von der totalen und auslöschenden Niederlage, gerade nicht nur im Jahr 1945 sondern überwiegend darin, dass die US-Kultur und der American way of life uns kulturell sehr nahe stehen und dass sie fast wie ein Schlüssel ins richtige Schloss passen. "

Treffer! So ist es. Die USA waren das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und in den Euro-Amerikanern sehen wir eben, was Europäer tun, wenn sie unbegrenzte Möglichkeiten haben. Das wirkt dann aufgeblasen und überdreht, mit den Rieseneigenheimen, dem Highschool-Sport-Kult, den Grillorgien und Erweckungskirchen. Aber der ehrliche und nüchterne Vergleich mit unserer Volkskultur, (der echten – nicht der völkischen Fantasy mit Irminsul und Schweden-Vornamen), mit unserem Kult um den Verein, das eigene Heim, die Kleinfamilie, das bodenständige Christentum zeigt eindeutig: das sind wir selbst! Die Euro-Amerikaner, das sind wir auf Steroiden (und vielleicht ein bisschen Speed). Deswegen gelangen us-amerikanische Trends ja so locker auch zu uns, während dies bei russischen oder japanischen Trends nur selten der Fall ist. Die Zielgruppe passt einfach.

Wenn jetzt manche den USA die Entleerung der europäischen Kultur vorhalten, dann scheint mir das ein frommer Selbstbetrug. Die Entleerung der europäischen Kultur geht historisch parallel zur Entleerung der us-amerikanischen Kultur. Bedeutende Denker, die wir Neu-Rechte für uns reklamieren, haben den Verfall Europas lange vor 1945 konstatiert (ich nenne: Nietzsche, Spengler, Evola). Das war kein Diebstahl, für dem wir jemand anderem die Schuld geben können, das war mutwilliges Wegwerfen.

Im Übrigen sollte jedem bekannt sein, dass die Feindschaft der USA gegenüber Europa daher rührt, dass sich auf den euro-amerikanischen Körper ein fremder Kopf gesetzt hat. Die Avantgarde der weißnationalen Intellektuellen der USA hat das schon vor Jahrzehnten hinreichend beobachtet und beschrieben.

Sich aber jetzt deswegen, der eurasischen oder orientalischen Welt an den Hals zu schmeißen ist lächerlich und gefährlich. Diese Welten mögen faszinierend sein, aber weder sind sie uns seelisch verständlich, noch sind sie stabile Bollwerke gegen das Imperium des Nichts. Nicht nur Russland, wie bekannt, leidet unter demographischem Niedergang, Drogensucht, Prostitution, Verbereitung von Geschlechtskrankheiten und Korruption, sondern auch der Iran. Die Geburtenrate der Türken ist ebenfalls eingebrochen, weswegen Erdogan jetzt wild um sich schießt. Löst er die Kurdenfrage jetzt nicht, übernehmen die das Land, allein durch ihre wachsende Zahl. Das die meisten Zugriffe auf Pornoseiten aus den Ländern des Orients kommen, lässt auch tief blicken. Das "Allahu Akbar" der Salafisten ist Pfeifen im Walde. Der Globalismus siegt durch Korrumpierung und gerade die Immigranten bei uns sind besessen von ihm: Gestylt in der Shisha-Bar hängen und AMG fahren. Nix mit Frömmigkeit.

Ich glaube vielen Neu-Rechten täte ein Bildungsurlaub in einer westdeutschen Großstadt gut, vielleicht verbunden mit einer Hospitation bei Polizei, Rettungsdienst, Jobcenter oder Bahnhofsmission. Da würden einige hochgebildete Illusionen zerplatzen.

Utz
7. April 2018 12:41

@ Hartwig aus LG8
Sie schreiben:
"Die Abwehr des Fremden, das keiner Rechtfertigung bedarf, ist ein in Deutschland tief tief verschütteter Gedanke. Wie will man bei diesen Vorzeichen irgend etwas erreichen, wenn man den Islam (und die Moslems) nicht als Feind markiert?"

Ich stimme Ihnen zu. Die Fremden an der Grenze zu verscheuen, weil jeder das Recht habe das eigene zu verteidigen, das ist so dürr wie der Versuch die eigene Kultur an der Verfassung (Verfassungspatriotismus) festzumachen.

@ Monalisa
Sie schreiben:
"Die Gesetzgebung und Kultur der Deutschen ist meiner Ansicht nach nullkommanull von Scharia, Sunna etc. beeinflusst. Ich sehe auch nicht, dass es irgendwie in diese Richtung geht oder gehen wird.
Einige Rechten leben in dieser Hinsicht in einer Fantasiewelt."

Das stimmt doch nicht. Es wird in Kindergärten und Schulen anders gekocht. Die eigenen Feste und Bräuche werden umbenannt und nur noch sehr zurückhaltend praktiziert und einige Gerichtsurteile zeugen von sehr viel Verständnis für den Islam und die Scharia.

Ich widerspreche Thor von Waldstein nicht. Er hat meines Erachtens in weiten Teilen recht. Aber die Schlußfolgerung kann doch nicht sein, daß wir uns jetzt verteidigend vor den Islam stellen. Nie und nimmer! Wenn in deutschen Großstädten bei den 0 - 8-jährigen 50 % nicht biodeutsch und weit überwiegend mohammedanisch sind, dann ist es doch zumindest blauäugig zu sagen, wir müssen vor dem Islam keine Angst (für das Überleben unserer Kultur) haben.

Der_Juergen
7. April 2018 13:44

Darf ich mich nochmals zu Worte melden?

@RMH @Monalisa @Das Relikt

Ihren letzte Wortmeldungen kann man zustimmen. Ich kann herzlich wenig mit jenen Rechten anfangen, die in ihrem gerechten Zorn über den US-Imperialismus und die von den amerikanischen Medien verbreitete Unkultur das Kind mit dem Bade ausschütten und die Vereinigten Staaten pauschal zum Hort der Barbarei erklären.

Kennen diese antiamerikanischen Eiferer die grossen amerikanischen Schriftsteller, kennen sie den genialen amerikanische Maler Cole, der sich nicht hinter einem Cranach zu verstecken braucht? Und halten sie alle amerikanischen Filme, Lieder und Musicals pauschal für Schund?

Selbstverständlich steht unsereins der weisse Durchschnittsamerikaner, der WASP, kulturell und mentalitätsmässig unvergleichlich näher als der Händler auf dem Basar von Kairo. Wer dies in Abrede stellt, leugnet aus ideologischer Verblendung offensichtliche Tatsachen.

Noch zum Begriff "Islamisierung". Dieser bedeutet natürlich nicht, dass der Islam einen nennenswerten Einfluss auf das Denken des heutigen Deutschen gewänne. Die Zahl der Konvertiten ist gering und wird auch künftig nicht stark wachsen, es sei denn, es zeichne sich eine islamische Machtübernahme ab. (Was mich verwundert, ist, dass es unter den Islamkonvertiten den einen oder anderen hochgebildete Menschen gibt, wie den Österreicher Martin Schwarz oder den Italiener Claudio Mutti; schon der bedeutende französische Denker Rene Guenon war lange vor dem Zweiten Weltkrieg zum Islam übergetreten, hatte sich auf Dauer in Ägypten niedergelassen und mit einer Ägypterin mehrere Kinder gezeugt. Aber das sind Ausnahmeerscheinungen.)

Wenn @Monika klagt, für "einige Rechte" gehe nun endlich Allahs Sonne über Europa auf, darf man beruhigend hinzufügen, dass "einige Rechte" identisch mit "sehr wenige Rechte" ist und dass Köpfe von Format auch unter diesen wenigen die absolute Ausnahme darstellen. Ein Pierre Vogel oder ein Sven Lau beeindrucken nicht gerade durch intellektuelle Brillanz. Sie sind, wie @Monalisa richtig erkennt, Loser-Typen, die durch ihre Konversion und strenge Rechtgläubigkeit in ihrem Kreise jene Anerkennung finden, die ihnen sonst niemand zollen würde.

"Islamisierung" heisst einfach Verdrängung der einheimischen Bevölkerung durch immer neue islamische Zuwanderermassen, die aufgrund der verräterischen Politik der europäische Elite beängstigend rasch an Macht gewinnen. Wie Thor von Waldstein klar unterstreicht und auch sein Kontrahent Gerlich nicht bestreitet, wäre der Islam in unseren Gefilden überhaupt kein Problem, wenn wir gesunde, selbstbewusste Staaten mit ehrlichen Führern hätten. Diese hätten der islamischen Einwanderung nämlich von Anfang an rigoros einen Riegel vorgeschoben.

hagustaldaz
7. April 2018 14:41

@ Monika (7. April, 08.48 Uhr)

Haben Sie den von Ihnen verlinkten Text über Sigrid Hunke überhaupt inhaltlich zur Kenntnis genommen? Auf jeden Fall hier noch einiges zur Verdeutlichung:

Zitat Hunke, Allahs Sonne über dem Abendland (Fischer-Taschenbuch 1997, S. 14): "Dies Buch spricht von den "Arabern" und der "arabischen" Kultur, nicht von "islamischer": denn nicht nur haben auch Christen, Juden, Parsen und Sabier sie mitgetragen, viele der größten Leistungen sind gerade im Protest gegen den orthodoxen Islam entstanden."

Zitat Hunke, Vom Untergang des Abendlandes zum Aufgang Europas (1989, S. 24): "Wie auf breiten Ameisenstraßen treibt das Bedürfnis nach religiöser Bindung auf die abgesparten Urlaubsfahrten nach Indien und blind, als hätte Europa mit der deutschen Mystik nicht Eigenes, Reicheres und ihnen Gemäßeres zu bieten, kopfüber in Experimente mit fernöstlicher Religiosität, die nicht selten auf Friedhöfen Nepals enden. Oder der Verlockung des Fremdartigen erlegen, in die zu Hunderten im Abendland jäh emporschießenden Moscheen des Islams. Und damit wieder fremden Religionen zu, die Welten anderen Bewußtseins und Denkens entstammen, das der Europäer niemals aus erster Hand nachzuvollziehen in der Lage ist."

Wenn Sie echte Belege für rechte Persönlichkeiten auf islamischem Irrweg brauchen, sei Ihnen das berüchtigte Heft 3/2004 der Zeitschrift "Junges Forum" aus dem Regin-Verlag empfohlen. Es trägt den Titel "Der Islam und die Rechte". Auch dort beruft man sich natürlich zu Unrecht auf Sigrid Hunke.

Thomas
7. April 2018 17:24

Ich möchte kurz vor Schluss doch noch etwas zum Thema schreiben. Ich finde Siegfried Gerlich liegt viel näher an der Wahrheit als Thor v. Waldstein, was den Charakter des Islam als räuberische Nomadenreligion angeht, die fast keine eigenen Kulturleistungen hervorgebracht hat. Die von T.v.W erwähnte angebliche islamische Hochzivilisation ist ein islamischer Propagandamythos, die angeblichen Zeugnisse islamischer Kultur und Technik sind allesamt von den unterworfenen nichtislamischen Völkern erbracht worden.

Man braucht aber heute kein Historiker oder Kulturanthropologe zu sein, um dies festzustellen, ein Gang durch deutsche, orientalisch geprägte Innenstädte reicht aus. Dönerbuden, Wettbüros, Ramschläden, sogenannte "Teestuben", alles schmuddelig und abstoßend. Von feinem Kunsthandwerk, von Ästhetik und Lebenskultur ist dort keine Spur zu finden, eher "No go Areas" in die sich kaum ein Deutscher noch hintraut.

Die von T.v.W abwertend genannte "konsumistische Leerzivilisation der USA" hat immerhin die Mondlandung vollbracht, das Internet entwickelt und leider auch die Atombombe, während die vom Islam beherrschten Länder immer nur von den Leistungen anderer oder ihren Ölvorräten gezehrt haben und ihre Länder über Jahrhunderte in wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Höllen verwandelt haben, in denen keiner mehr leben will. Als "Hochzivilisation" kann man solche zerstörten Wüstenländer wirklich nicht mehr bezeichnen.

In vielen anderen Punkten gebe ich T.v.W. recht, aber hinsichtlich des Islam unterliegt er einem Irrtum. Es gibt im Islam einen eigenen religiösen Eroberungsimpuls, fremde Länder durch Einwanderung und Infiltration zu besetzen und zu erobern und dieser Impuls ist in jedem Moslem tief virulent, der fremde Grenzen überschreitet, auch wenn viele dies abstreiten. Dazu bräuchte es nicht einmal die Hintergrundmacht der USA oder das Gift des Liberalismus, sondern dies erfolgt dort, wo die Menschen kein historisches Bewusstsein dieser Gefahr haben. In ehemalig islamisch besetzten Ländern des Balkan ist dieses Volksgedächtnis bis heute erhalten geblieben und auch z.B. in Burma oder Indien existiert dieses Wissen im Volk.

Außerdem ist mir jeder europäischstämmige Amerikaner kulturell und mental viel näher als jeder Orientale, auch wen er als einzelner ein umgänglicher Mensch sein mag.

Siegfried Gerlich hat alles das in Worten ausgedrückt, was ich schon lange weiß und beobachtet habe, während T.v.W. trotz vieler richtiger Aussagen teilweise falsch liegt.

Zarathystra
7. April 2018 18:36

Es sollte in dieser Diskussion darauf hingewiesen werden, dass die Russen zwar dem amerikanischen Liberalismus trotzen und erzchristlich sind, den Islam aber nicht als Hauptfeind deklarieren. Nur so ist zu verstehen, warum Putin in seiner Einweihung der Moskauer Moschee ganz deutlich vom Islam als "einer der drei traditionellen Religionen Russlands" sprach. Dies soll nicht sugerrieren, dass es in Russland keine Islamfeindlichkeit gebe. Jedoch: Buddhismus, Christentum und Islam werden "Habitate" zugeordnet, die es zu schützen, aber auch nicht zu übrrtreten gilt. Russland als "Drittes Rom" kann über die selbstentweidende Toleranz des Westens nur lachen. Identitärer Multikulturalismus ist das russische Gegenmodell zu den Melting Pots!

quarz
7. April 2018 19:05

@Monalisa

"Im Übrigen liberalisieren sich hier viele Moslems, legen traditionelle Verhaltensweise ab oder konvertieren sogar zum Christentum. Die Identität der Eingewanderten steht vielmehr unter Druck/ist wesentlich wackeliger als unsere."

Der Trend geht in die entgegengesetzte Richtung. Die hier ansässig gewordenen Moslems werden immer weniger "liberal". Das liegt zunächst mal an einem ehernen Gesetz der Migrationsforschung: dass Assimilation an die Aufnahmegesellschaft umso weniger stattfindet, je größer die Einwanderercommunity geworden ist. Und zum anderen daran, dass diese (anders als z.B. Einwanderer in Amerika vor 150 oder 100 Jahren) über die Medien in ungebrochenem Kontakt mit der Herkunftskultur stehen.

Und die Herkunftskulturen moslemischer Einwanderer sind nun mal weltweit gesehen heute alles andere alles "liberal". Das war schon mal anders, als sie noch schwach und der Westen noch stark war. Vielleicht kennen Sie ja auch die Fotos afghanischer Frauen im Minirock aus dem damaligen Alltag in Kabul.

Aber sie können auch Bilder der ersten türkischen Einwanderergeneration in Deutschland mit dem heutigen Augenschein vergleichen. Jeans und offenes Haar statt bodenlange schwarze Gewänder und Kopftuch.

Heute ist der Islam stark, expansiv und aggressiv. Und er diktiert den verschüchterten westlichen Aufnahmeländern die Spielregeln. Die Kombinaton aus Faszination und Bewunderung, die dem Islam aus manchen Kommentaren hier entgegenschlägt, kann ich nicht nachvollziehen. Die adäquate Einstellung ist die Gegnerschaft. Wir sind bedroht. Aus eigener Schuld und Dekadenz zwar, das ändert aber nichts daran, dass es der Islam ist, der uns bedroht. Wenn ein Gewitter aufzieht, dann weigere ich mich auch nicht mit der Begründung "Ich bin ja selber Schuld, dass ich keinen Schirm mitgenommen habe", unter einem Dach Unterschlupf zu suchen. Und ich beginne nicht, statt dessen über eine Cohabitation mit dem Unwetter nachzudenken und schwärmerische Oden an den Donner zu verfassen, der - im Gegensatz zu mir - in seiner Natur so gefestigt ist.

Singul
7. April 2018 21:34

@Das Relikt @RMH

Sehr gut, Vielen Dank.

Halenberg
7. April 2018 23:07

@RMH, Waldgaenger, Monika besonders
intelligente Kommentare, wie eigentlich immer.

Manche Schreiber hier sollten sich nochmal mit dem Liberalismus befassen, statt einseitiges Bashing zu Betreiben. Oder Hopfen und Malz sind eh schon verloren.

Waldstein kritisiert zu Recht die eigene Schlaffheit (also unsere, die des Westens, nicht seine; er kommt recht streng rueber), aber sonst ist sein Beitrag einfach abstossend in seinem dummen Antiamerikanismus. Politisch unklug auch, wie leider manch andere Kommentare hier.

Andreas Walter
8. April 2018 03:44

Die Folgenden zwei in meinen Augen recht guten Artikel scheinen übrigens vieles von dem zu untermauern, was auch hier in den letzten Tagen debattiert wurde:

https://www.heise.de/tp/features/Tote-Chinesen-in-Pakistan-3963684.html

https://www.heise.de/tp/features/Peking-sinkt-tiefer-in-den-Schlamassel-Pakistan-4012530.html

Wobei nach dem lesen sich mir noch ein weiterer, sehr beunruhigender Gedanke, Erklärungsversuch aufgedrängt hat:

Wer steckt tatsächlich auch hinter diesen Anschlägen? Könnten auch diese Terroristen und Mörder im Auftrag fremder, antichinesischer und antimuslimischer Nationen, Gruppen, Personen unterwegs sein? Wie viel von dem was wir für islamischen Terrorismus halten stammt daher womöglich aus ganz anderen Laboratorien? Wäre ja nicht das Erste mal.

Zarathustra
8. April 2018 11:01

Wohltuend klarsichtig und auf den Punkt gebracht. Vielen Dank!

Heraklits Einsicht, daß πολυμαθίη νόον ἔχειν οὐ διδάσκει (auf deutsch: Vielwisserei lehrt noch lange nicht den klaren Verstand), zeigt sich in der Gegenüberstellung von Gerlich und von Waldstein konkret bestätigt. Bei von Waldstein merkt man, daß jemand seinen Carl Schmitt nicht nur gelesen, sondern auch verdaut und sich angeeignet hat. Insbesondere der erste Absatz des Schmitt-Zitats bringt das Wesentliche zur Sprache.

Ich hoffe, der eine oder andere wird nun nachdenklich und fängt an zu merken, wessen Spiel er spielt, wenn er lizensierte Zeitmoden à la pi-news mitmacht...

Zarathustra

Herzog
8. April 2018 11:06

Um die Reihen wieder zu schließen, empfehle ich allen sich das von Herrn von Waldstein verlinkte Video des Streitgesprächs mit Herrn Kleine-Hartlage anzuschauen:
https://www.youtube.com/watch?v=-OYmm59pcTY

Weiterhin ist auch noch der folgende Beitrag von Herrn Kleine-Hartlage sehr lesenswert:
https://www.pi-news.net/2011/09/liberale-und-konservative-islamkritik/

Ich denke der Kreis und unsere Reihen schließen sich dann so langsam wieder.

Zarathustra
8. April 2018 22:17

An "Zarathystra":
Bitte verwenden Sie ein anderes Pseudonym. Das Pseudonym "Zarathustra" wird hier bei SiN seit Jahren von mir verwendet. Dermaßen ähnliche Pseudonyme können zu Mißverständnissen führen.

Cacatum non est pictum
8. April 2018 23:44

Eine sehr interessante Debatte, die auch von zahlreichen guten Leserkommentaren flankiert war. Sowohl das Gerlich- als auch das Waldstein-Lager konnten jeweils Akzente setzen. Ich sehe mich nach wie vor wesentlich näher an Waldstein; nicht zuletzt, weil Gerlich mit seiner allzu deutlichen Stellungnahme pro Israel stellenweise das Thema verfehlt hat.

Ich bleibe dabei: Wenn es keine Masseneinwanderung gäbe, dann gäbe es auch keinen raumgreifenden Islam in Deutschland. Beenden wir die Masseneinwanderung, dann beenden wir damit gleichzeitig die Islamisierung. Das sind ziemlich einfache Zusammenhänge.

Warum also ständig um die (negativen) Eigenheiten des Islams kreisen, die es zweifelsohne gibt? Selbst Thor von Waldstein hat doch ausdrücklich gesagt, daß weder ein liberaler noch ein orthodoxer Islam nach Deutschland gehören. Entweder beherzigt man das und richtet seine Einwanderungs- und Rückführungspolitik danach aus; oder man läßt es eben bleiben und erträgt die Konsequenzen, die sich aus der fortschreitenden Masseneinwanderung zwangsläufig ergeben. In keinem der beiden Fälle ist es von besonderer Relevanz, ob

- der Islam eigene Kulturleistungen hervorgebracht oder bloß fremde sich einverleibt hat;
- uns ein Orientaler mental und kulturell näher ist als ein durchschnittlicher US-Amerikaner (was auch ich nicht glaube);
- man liberalreformerische Bemühungen innerhalb der islamischen Gemeinde unterstützt oder nicht.

Man vergesse nicht, daß die westlichen Eliten den Islam offenbar als Waffe benutzen, um die europäischen Völker in Bedrängnis zu bringen. Das kann wohl niemand ernsthaft bestreiten. Also liegt die Vermutung nahe, daß es diesen Herrschaften nutzt, wenn sich unser Zorn bloß gegen die Waffe richtet und nicht gegen den Waffenträger. Dieses Spiel sollten wir nicht mitmachen. Die Abfolge muß lauten: Selbstbehauptung zurückerlangen, souverän werden, Eliten entmachten. Alles andere wird sich von selbst fügen.

Sentenza
9. April 2018 12:48

Zuerst einmal möchte ich mich für den interessanten Schlagabtausch bei den beiden Kontrahenten bedanken. Diese Artikel haben mich schließlich zur Anmeldung in diesem Forum verleitet.

Ich stimme @RMH , @Das_Relikt , @Thomas und @Der_Juergen zu. Auch wenn ich Th. v. W. in vielen Punkten zustimme (vor allem in seiner zweiten Fassung), lehne ich seinen Antiamerikanismus strikt ab.
Allein der Gründungsmythos der USA, also die Erhebung freier Siedler gegen eine als repressiv empfundene Fremdherrschaft, hat dieser Nation ein wesentlich tieferes Gespür für das "Eigene und das Fremde" gegeben, als unser Land es etwa hat. Verantwortung für sich selbst und der Stolz auf das durch die eigenen Hände errichtete Werk hat die USA wesentlich immunstärker gegenüber den falschen Versprechungen linker Utopien gemacht.
Th. v. W. ist mir an Lebensjahren und -erfahrung weit voraus, aber er und alle anderen Besatzungskulturverächter sollten zur Kenntnis nehmen, dass heute zahlreiche junge Menschen in den politischen Widerstand nicht trotz der starken Beeinflussung durch die amerikanische Popkultur strömen, sondern genau wegen dieser.
Die USA auf Disneyland und McDonalds zu reduzieren und deswegen zu verachten heißt nichts anderes, als den Hass auf das Eigene in größeren Dimensionen zu denken. Und das wiederum ist sehr amerikanisch.

Valjean72
9. April 2018 14:18

@Das Relikt: „Sich aber jetzt deswegen, der eurasischen oder orientalischen Welt an den Hals zu schmeißen ist lächerlich und gefährlich.“

Wer bitteschön propagiert denn, dass wir Deutsche uns an den Hals des Islams schmeißen sollen?

Thor v. Waldstein jedenfalls nicht!

Auszug aus obigen Artikel:
[ZITAT]Der Anspruch des Eigenen, vor dem Fremden bewahrt und geschützt zu werden, ist nicht davon abhängig, ob man das Fremde als hoch- oder minderwertig einordnet. Das Fremde ist das Fremde, und nur darauf kommt es bei dem Schutz des Eigenen an.

Ob derjenige, der widerrechtlich in mein Haus eindringt und dort Raum beansprucht, gut gekleidet ist oder nicht, freundlich grüßt oder grimmig dreinblickt, well educated erscheint oder eher dümmlich daherkommt, einen IQ von 79 oder einen solchen von 131 hat, ist mir ganz gleichgültig. Er fliegt raus. [ZITATENDE]

Es ist eben letzten Endes vollkommen egal ob unser Land von hunderttausenden arabischen Muslimen oder von afrikanischen Christen überrannt wird. Auch eine Masseneinwanderung chinesischer Buddhisten oder Atheisten wäre kategorisch abzulehnen, sollten diese auch noch so fleißig und höflich sein. Das eigene gilt es zu bewahren und zu schützen, ohne dass man das andere zwingend herab setzen muss.

[ZITAT von Das Relikt]: „Im Übrigen sollte jedem bekannt sein, dass die Feindschaft der USA gegenüber Europa daher rührt, dass sich auf den euro-amerikanischen Körper ein fremder Kopf gesetzt hat. Die Avantgarde der weißnationalen Intellektuellen der USA hat das schon vor Jahrzehnten hinreichend beobachtet und beschrieben.“[ZITATENDE]

Ein interessanter Punkt, der – so ich ihn denn richtig verstehe – mit folgender Aussage in Verbindung zu bringen ist:

[ZITAT von Dieter Rose]: „die Aussagen von UN un EU zur "Umvolkung" (sh. auch Mounk z.B. in den Tagesthemen)“[ZITATENDE]

Das ist doch der Wahnsinn und des Pudels Kern. Während sich einige Konservative und Neu-Rechte in Islam-Bashing hochsteigern – selbstverständlich auch mit guten Gründen – wird doch zunehmend klar und deutlich, dass diese Masseneinwanderung nach Kerneuropa angezettelt, gesteuert und gelenkt wird.

Yascha Mounk sprach in den Tagesthemen öffentlich von einem „historisch einzigartigem E X P E R I M E N T“.

Das Magazin „National Geographic“ schrieb im Oktober 2016 unter dem vielsagenden Ausgaben-Titel

“THE NEW EUROPEANS – HOW WAVES OF IMMIGRANTS ARE RE-SHAPING A CONTINENT”

[ZITAT]Deutschland, welches die schlimmste Geschichte an Fremdenfeindlichkeit aufweist, hat nun die meisten Flüchtlinge aller europäischen Länder aufgenommen. Der Einsatz des E x p e r i m e n t s ist hoch.“[ZITATENDE]

https://www.nationalgeographic.com/magazine/2016/10/europe-immigration-muslim-refugees-portraits/

Dieter Rose
17. April 2018 11:00

Für die geneigten Leser noch den Hinweis auf einen Artikel von Hans-Peter Raddatz
heute bei tichyseinblick.de:
"Erinnerung an die Sonderwege des deutschen
Radikalismus: Demut und Tribut sind oberste
Islampflichten."
Auch bei R. gibt es den Hinweis auf USA-EU-OIC
als die Drahtzieher einer Islamisierung!

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