Sezession
9. April 2018

Warum ich heute ein Schwein bin

Ellen Kositza / 40 Kommentare

„Echt? Eure Kinder wachsen ohne Fernsehen auf? Na… da braucht man schon eine harte Hand, oder?“

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

Quatsch. Unsere Hände sind samtweich, und die Frage „können wir doch bitte einen Fernseher haben?“ wurde uns noch nie von einem unserer sieben Kinder gestellt. Ich wüßte auch gar nicht, welche Aktivität zugunsten des Glotzophons fortfallen sollte. Manchmal wünsch ich meinen Kinder Langeweile (weil Langeweile sehr fruchtbar sein kann, als langjähriges Einzelkind ohne TV-Wunsch weiß ich das), aber dieser Moment tritt nie in meinem Beisein ein.

Andererseits sind wir ja auch keine Hygieniker. Wenn irgendwo eine Mattscheibe läuft – na, sollen sie halt gucken. Heute sehr harmlos bei den Großeltern: Sandmännchen.

Mal mitgeguckt. Oha! Von indoktrinären Umwälzungen im „Kika“-Kinderkanal hat man in den letzten Monaten reichlich gehört, aber nun geht das ideologische Gewitter offenkundig (keine Ahnung, ob das heute ein Ausreißer war) schon bei den Vorschulkindern los.

Hauptfigur ist Lennart, ein Strichmännchen (haha, Doppelsinn). Er hat heute eine tolle, „schöne Frau“ kennengelernt mit roten Lippen und hohen Schuhen. Aber hoppla, dann hat er gesehen, daß sie wahnsinnige Muckis hat und eine ganz tiefe Stimme. Egal. Er geht ins „Grummeltal“, vulgo Traumland.

Dort machen seine drei Freunde gerade verbal ein rosa Schweinchen fertig. Sie lachen über dessen viel zu kurzen Schwanz, seine Farbe und eigentlich über die ganze Gestalt. Das Schweinchen sagt, es sei kein Schwein, sondern eine Katze. Sein Papa sei eine edle Perserkatze – wovon in der Tat nichts zu sehen ist.

Die bösen Freunde wollen sich kaputtlachen. Lennart aber hält zu dem Verfemten: „Aber – wenn er wirklich eine Katze ist…?“ Heulend zieht das diskriminierte Schwein von dannen. Lennart tadelt seine Freunde: „Ouhr, Ihr seid echt gemein!“, er folgt dem katzeseinwollenden Schwein.

In der Nähe ist ein Vögelchen im Käfig gefangen und sucht verzweifelt einen Ausweg. Das Schweinchen klettert behend hinauf, biegt die Gitterstäbe auf. Das Vöglein fliegt in die Freiheit. Lennart staunt. Das will er seinen Freunden erzählen!

Das Schwein winkt generös ab: „Laß nur. Es langt, das wir wissen, daß ich eine Katze bin.“ Und dann wird – miau, miau - geschmust. Abspann: Sandmann, der bekanntlich tut, was er tun muß: Sand in die Augen streuen, damit die Kinder gut schlafen und die richtigen Träume haben.

In manchen Kreisen habe ich gehört, daß Leute ihre Kinder nicht fernsehen lassen aus Angst, daß sie negativ beeinflußt werden. Ich hab darüber eher gelacht. Grad ist mir das Lachen vergangen. Ich selbst bin, übrigens, heute ein Schwein,  genauer gesagt eine Wildsau. Glauben Sie mir!


Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

Kommentare (40)

John Haase
9. April 2018 07:49

Ich frage mich manchmal, ob wir alle vielleicht etwas paranoid sind, wobei die Tatsache, daß man paranoid ist ja bekanntlich nicht heißt, daß sei nicht hinter einem her wären. Nach Ansicht des Sandmännchenvideos bin ich zwiegespalten. Mit ordentlich Wohlwollen könnte man auch sagen, daß die Saga vom Schwein, daß sich als Trans-Katze sieht (oder sieht es sich als Cis-Katze?) eine eigentlich ganz lustige Geschichte ist. Dann aber kommt die Paranoia. Zusätzlich ist das Schwein ja auch noch transsexuell. Warum? Das allen aufgedrängte Inklusionsgezappel im Bild unten Rechts verstärkt die Befürchtung, daß mal wieder eine Randgruppe gefunden wurde, von denen sich einige jetzt auf Kosten der Allgemeinheit im Fernsehen austoben dürfen.

Dann wieder ist alles so weit abstrahiert, daß wohl niemand außer der überinformierten Klasse, zu denen sowohl unsere Gegner als auch wir selbst gehören, den Subtext erahnen könnte, wenn er denn überhaupt da ist. Ach, keine Ahnung, Paranoia marsch!

Zu dem üblichen BRD-Comic-Zeichenstil, wie er genau so auch in Broschüren der BfPB, Sexualaufklärungsmaterial, ÖR-Kinderserien und ähnlichem offiziellen und offiziösen Kram auftritt, nur so viel: ich staune immer wieder, wie man mit so wenig Aufwand gleichzeitig so kitschige und häßliche Bilder erzeugen kann. Ich dachte vorher immer, zumindest Kitsch erforderte mehr Mühe.

quarz
9. April 2018 08:08

Ende 2015 hörte sich das im KIKA so an (ich zitiere aus der Erinnerung):

"Jetzt, wo so viele Menschen nach Deutschland kommen, weil sie in ihrem Heimatland verfolgt werden, haben manche bei uns Angst, dass das sehr viel Geld kosten könnte .... Aber stimmt das denn?" Und dann wird das Märchen von den "händeringend gesuchten Fachkräften" in dem Tonfall erzählt, in dem Märchen normalerweise erzählt werden.

H. M. Richter
9. April 2018 08:18

Kein Herr Fuchs mehr, keine Frau Elster, dafür nun die schöne neue Weder-Noch-sowohl-als-auch-Welt, - die angestrebte, grenzenlose Katzen-Schwein-Welt ...

Wie zu lesen ist, stieß diese allerdings bereits vor Jahren öffentlich auf Ablehnung:

"Mein dreijähriger Sohn hat nichts verstanden. Rote Lippen und tiefe Stimme, Katze und Schwein, Ringelschwanz oder nicht? Was jetzt?

Soll ich ihm erklären, was das Sandmännchen uns lehren wollte: Dass eine Frau nicht immer eine Frau sein muss. Und ein Mann nicht immer ein Mann und ein Schwein kein Schwein? Dass wir unsere Identität selbst festlegen und ändern und die anderen das bitte vorurteilsfrei anzuerkennen haben?

Ich habe ihm das alles nicht erklärt. Ich hätte ihn verwirrt. Er ist dabei, seine Identität abzustecken."

https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/die-gender-story-ist-fuer-kinder-verwirrend

Der Gehenkte
9. April 2018 08:26

zum Nachschauen: https://www.youtube.com/watch?v=oJE-tGokIcw

Am Ende sollte man immer den Klettertest und ein wenig Logik einfordern: wie kann ein "Katzenschwein" (= XY) einen Schneebesen hochklettern? Und wenn es dies kann - ja, dann sähe die Sache tatsächlich etwas anders aus.

starhemberg
9. April 2018 08:41

Oink.

RMH
9. April 2018 09:21

"keine Ahnung, ob das heute ein Ausreißer war"

Nein, das war kein Ausreißer (schon das DDR Sandmännchen war eine Propagandasendung). Ich möchte aber ein Stück weit Entwarnung geben: wie bei jeder unbeliebten Medizin, die verabreicht werden soll, findet der zu Behandelnde recht schnell heraus, wie er sie nicht einnehmen muss - sprich, ab einem sehr frühen Alter (Grundschule) ist KiKa bei Kindern, die glotzen dürfen, aber so was von mega-out und Weg-Zapp-Kandidat Nr.1. Überhaupt ist Fernsehen deutlich einfacher zu reglementieren (da langweilig!)und zu unterbinden als die moderneren Medien wie Tablet, Laptop, Spiele-Konsolen und bei den älteren eben das Smartphone (wenn so etwas im Haus ist).

Gustav Grambauer
9. April 2018 09:40

Frau Elster und Frau Igel waren männlichen Genders!!!

https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Fülfe
https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Schröder_(Puppenspieler)

Fülfe,

https://www.youtube.com/watch?v=QN00cddD-JE

https://www.erlpeter.net/downloads/6/86/Erlpeter_42_Dezember_04.pdf

bei aller Genialität die Personifikation von Einfachheit und Bescheidenheit, wohnte bei uns in der Nachbarschaft, hat immer gern Schabernack mit uns Kindern getrieben (uns kleine Fangfragen gestellt usw. und dann noch - wie Struppi - schön nachgebohrt), hatte auch immer Süßigkeiten für Kinder dabei - völlig unverfänglich, vielmehr ist der im Fluidum quasi einer großen "Familie" nur vor Liebe übergequollen. Wo ist nur dieses schöne Arkadien (nun ja, so ganz war`s auch keins ...) hin? (Fülfe und seine Frau wurden, wie so viele auch der Besten und auch der - für sich gesehen - völlig Unpolitischen, 1991 gemühlfenzelt und mußten Klinken putzen gehen.)

Hier noch meine insgeheime Anti-Gender Hymne: "Wo ein Mann wohnt soll eine Frau sein":

https://www.youtube.com/watch?v=frJFSOD8fTk

Den Text gibt es in zwei Varianten:

https://www.gisela-steineckert.de/Gedichte/dereinfachefrieden.htm

Heute: Willkommen in einer anderen Welt, in "per Aktionsplan" und unter der Forderung "bedarfsgerechter Pädagogik" der staatlicherseits "der Normalitätsbegriff ein Stück weit hinerfragt wird". Sachsen-Anhalt hat gerade seine Kindergarten-Variante des Basler Sexkoffers bekommen:

https://www.welt.de/vermischtes/article175178669/Projekt-Kita-Koffer-Wir-wollen-den-Normalitaetsbegriff-ein-Stueck-weit-hinterfragen.html

- G. G.

Ein gebuertiger Hesse
9. April 2018 09:46

Man kann nur hoffen, daß sich in den Kindern, die solchen Indoktrinationsmüll vorgesetzt bekommen, ein widerständiges Moment regt. Daß sie es nicht zufrieden sind, wenn ihre Empathie auf "diskriminierte Schweine" gelenkt wird, sondern mitbekommen, wie sehr sie eingeseift werden. Die Vorstellung, daß es anders läuft, die Schwulenpropaganda bei den Kindern tatsächlich ihr Ziel erreicht, ist gar zu widerwärtig.

Alveradis
9. April 2018 12:24

Das Schweinchen ist eine Katze die Vögel rettet. Um eine Katze zu sein muss das Schweinchen keine Katzeneigenschaften besitzen, weder äußerlich, noch charakterlich. Natur existiert nicht. Die Realität ist nur eine Reihe von willkürlich aufgestellten Behauptungen, die nicht hinterfragt werden dürfen.

Mich machen Widersprüche wie in diesem Kinderfilm oder den Texten von Judith Butler ganz real krank, wenn ich darüber nachdenke. Was geschieht in den Gehirnen kleiner Kinder? Beobachtungen und an der Wirklichkeit orientierte Verknüpfungen werden negiert "aufgebrochen" und das Gehirn wird neu verdrahtet. Vor die Beobachtung wird ein Warnhinweis gesetzt : ziehe keinerlei Schlüsse aus dem was Du siehst sondern warte ab, was man Dir zu sehen vorgibt und erlaubt.

Die Gefährlichste Waffe des Regimes ist die Unterhaltungsindustrie, die sich sehr deutlich als MK Ultra für die Massen identifizieren lässt.

Ich fand vor Jahren mal ein Beispiel aus dem Unterrichtsmaterial für Grundschulen, das mir die induzierte Verwirrung erfahrbar machte: "Wie viel wiegen die Schüler einer Schule? So viel wie ein Elefant." Einfach so behauptet. Einfach so in Kinderhirne eingebrannt. Vollkommen Unsinnig, wenn man nicht weiß, was durch diese Übung erreicht werden soll.

bb
9. April 2018 12:53

Ich bin selbst etwas jünger und hätte mir im Nachhinein oft gewünscht, daß mein Vater mit mir mehr über den Dreck geredet hätte, mit dem man in sämtlichen Medien zugemüllt wird. Diesen geistigen Abfall gesamtgesellschaftlich unwidersprochen zur Norm zu machen finde ich schlecht.

Nicht nur die offensichtliche Propaganda, sondern auch die künstlich infantile Anbiederung von Erwachsenen an Kinder empfinde ich im Nachhinein als grotesk. Ich denke, daß Kinder dadurch in ihrer Entwicklung gestört werden. Statt sie auf das reale Leben vorzubereiten und praktische Fähigkeiten zu vermitteln (Kinder sehnen sich danach wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil der Gemeinschaft zu sein), werden ihnen allerlei Flausen in den Kopf gesetzt.

Es ist wichtig, daß Kinder in ihrer Entwicklung ein gewisses Maß an Freiheit haben. Ein halbwegs geschützter Raum sollte aufgebaut werden, in dem Kinder an ihre Eigenständigkeit herangeführt und sich den Konsequenzen ihres Handelns bewusst werden können. Erwachsene sollten sich jedoch beim Äußern ihrer Meinung nicht vor dem Kind zurückhalten. Wenn Mama das Sandmännchen blöd findet, dann soll sie sich nicht aus Rücksicht den Mund verbieten. Genau so wenig, wie die eigenen Klassenkameraden oder Spielgefährten ein Blatt vor den Mund nehmen, wenn ihnen etwas nicht passt 😉

Urwinkel
9. April 2018 13:47

Die "Wildsau" fordert den Wilddieb heraus! Habe ich das richtig verstanden? Unsere WG-Katze trug übrigens den Spitznamen KAMPFKATZE. Dafür war die ansonsten ganz Samftpfotige bekannt. Die witterte eher als wir, wer uns hinterhältig zu Besuch ankam. Das konnte schon mal fluchtartige Panik bei den Ungebetenen in Gang setzen. Gefährlicher als ein Kampfhund. Zu Tv-Tipps komme ich später.

Caroline Sommerfeld
9. April 2018 15:12

Wie reagiert man da in situ als Eltern?
Rummotzen, was für einen Blödsinn Kind da anschaut, daß das Propaganda ist, oder zynische Bemerkungen vom Stapel lassen?
Ich habe vor einiger Zeit, als der Jüngste just jene krasse "Pfefferkörner"-Folge mit dem Transgenderkind sah. genau diese Erstgedanken durch meinen Kopf flitzen lassen und dann überlegt: das ist kontraproduktiv, denn dadurch wird es interessant. Genauso interessant wie früher verbotene Comicheftchen oder die "Bravo" oder fiese Schimpfwörter.

Ich habe also belustigt ausgerufen: "Aaah, das ist ja eine komische Phantasiegeschichte!"
Kind: "Warum Phantasiegeschichte?"
Ich:" Weil sich das jemand ausgedacht hat, verkehrte Welt!"
"Verkehrte Welt" zu spielen lieben Kinder, also z.B. so zu tun, als wäre Mama das Kind, oder lecker und eklig vertauscht oder Schreien wäre Flüstern oder gezierte Sprache wäre verboten und Fluchen höflich usw. usf.. Kind wußte sofort, wovon ich rede. Später fragte es dann noch einmal nach, beim Zubettbringen, Tage später: "Gibt's das wirklich, Buben die in Wirklichkeit ein Mädchen sind?"
Ich habe ihm dann erklärt, daß es Fernsehsendungen gibt, wo Erwachsene sich eine verkehrte Welt ausdenken, weil sie das gern so hätten. Und ein paar ihm bekannte Geschichten aufgezählt, in denen auch so getan wird, als sei Unsinn die gewünschte Wirklichkeit, z.B. Gulliver oder Till Eulenspiegel oder die "Olchis", die im Müll hausen und besonders gern grottige, grätige und schleimige Dinge mögen.
Faßbar für ein Vorschulkind, für einen Achtjährigen allzumal.
Es kommt darauf an, in welche Schublade des kindlichen Realitätssinns oder Märchentriebes die Geschichte einsortiert wird. Wenn die Propagandakanone volles Rohr aufs Kind gerichtet wird, muß man als Eltern den Märchentrieb aktivieren, hilft alles nix ...

Urwinkel
9. April 2018 21:46

Jetzt, bitte (zuhören): Zum Fernsehen; eigentlich ein alter Hut (zumindest für einen der noch mit kreischenenden 56k-Modems genervt wurde): Als heute fast Mitte-40er kann ich aufrecht und anerkennend betonen, daß Peter Lustig seinen Finger frech in die Wunde der Prä-GEZler legte; als er sagte: "So, Kinder, jetzt aber abschalten", dazu eine idiotensichere, symbolische Handbewegung. Heute käme solche Spitze einem Berufsverbot gleich. Was er dabei leider nicht bedachte (gefilmt vor seinem Wohnwagen); dass ihn dabei irgendein Zuschauer ernstnimmt. Seitdem bin ich TV-frei. Lustiges Eigentor, Peter. Empfehlenswerte Sendereihe aus ARD/ZDF ist der "Spreewaldkrimi". Allein schon von der gelungenen Kameraführung her. Sehr dunkel-romantisch... Anmerkung - [UKW-Radio ]: Alltagsgefasel brauche ich nicht. Die einwöchige/dreistündige DKultur-Sendung "Lange Nacht" (FR->SA), lässt erkennen, was die Macher an Potential aufbieten können (wenn sie nur wollen). Grüße vom Nachtarbeiter.

Inspektor
9. April 2018 23:41

Doch, doch, das Fernsehen ist schädlich, und nicht nur für Kinder. Die Älteren, die das nicht wissen, haben in der Regel selber als Kinder geglotzt – es war damals schon übel – oder aber sind hoffnungslos naiv. Es ist ein wahrer Teufelskasten, der Fernseher, das TV-Gerät. Böse Zungen behaupten mittlerweile, TV stehe für Transenvision, was so abwegig nicht ist. Oder kennen Sie eine biologisch weibliche Fernsehmoderatorin oder Nachrichtensprecherin? Wie auch immer, das (Krypto-)Transsexuellenunwesen nimmt mehr und mehr überhand. Näheres lesen Sie bitte in meinem demnächst publizierten Werk:
"Wildsäue bleiben, Keiler werden!"
Nichts für ungut. ;-)

Cacatum non est pictum
10. April 2018 08:49

@Inspektor

Danke, daß Sie es so offen aussprechen. Ich habe mich das bisher nicht getraut.
Kositza: Nur ich steh jetzt vor einem Ironieproblem.

RMH
10. April 2018 09:51

@Inspektor,

zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Bedienungsanleitung ihres HDTV- Empfangsgerätes. Seit HDTV wird alles gnadenlos offengelegt, da hilft dann auch keine noch so professionelle Maskenabteilung im Studio und man kann als Zuschauer ob des sich damit eröffnenden Gruselkabinetts schon mal auf abwegige Gedanken kommen.

Gustav Grambauer
10. April 2018 10:24

Inspektor, Cocatum non est pictum, Ellen Kositza

Doch, das ist ein großes und heißes Tabu-Thema, dem hier die Vornehmheit entgegenstehen wird, es öffentlich zu machen, wenn es schon die Betreffenden selbst nicht tun (obwohl die es auf ihre Art und mit ihren Signalen sehr wohl tun). Früher oder später wird es aber sowieso offiziell gemacht und noch dazu groß rausgebracht werden, es soll ja auf einer ganz anderen Ebene als auf der vom Inspektor angesprochenen damit gearbeitet werden.

Ein ganzer Zweig der investigativen Gemeinde widmet sich dem, dies läuft unter dem Schlagwort "Transvestigation". Es zirkulieren sehr viele Youtube-Streifen, in denen plausibel dargelegt wird, welche "Frauen" aus Politik, Sport, Medien, Adel, Germanys-Next-Topmodel-Szene (auch hierbei nenne ich DEN Namen, den aber jeder kennt, nicht, wer`s nicht selber sieht, dem kann man nicht helfen ...) usw. in Wahrheit Männer bzw. Trannies sind. Mancher hier wird sich die Augen reiben.

Als Ossi, noch dazu wenn man oft in Jena gewesen ist, hat man wegen der DDR-Sportler"innen", insbesondere Schwimmer"innen", Kugelstoßer"innen" usw. sowieso einen Blick dafür, uns war diese Dimension bei einem Großteil von denen immer klar. Frank aus meiner Schule, eigentlich nicht besonders sportlich, zeigte solche Neigungen, Franka war schwups-schwups auf der KJS.

Es gibt diese Videos, wer hätte das jetzt erwartet, auch über die Willkommensmerkel. Meine Frau, die dies mit dem Blick der Frau und Medizinerin sieht, sagt aber, die wäre einfach nur "hormonell entgleist".

Unabhängig von der sexuellen Betrachtungsweise und die Transen gerade ausgenommen fällt mir auf, daß die Stellen der BRD-Nachrichtensprecher, und gerade bei den GEZ-Sendern, offenbar nach Nürnberger bzw. Riefenstahl-Kriterien besetzt werden, Tendenz zunehmend. Früher hat man gern Kleinwüchsige genommen wie in meiner Kindheit einen Otto Diepholz oder später Peter Hahne. Heute können sie nicht riesig, blond und blauäugig genug sein. Den Reim darauf kann sich jeder selber machen ...

- G. G.
Kositza: ??? Daß es mehr Homosexuelle im "Kulturbetrieb" gibt als im Volk- jede Wette. Aber Transen? Also, kommen Sie, wer denn? Schönberger, Slomka, Reichenbach, wer? Ich hab den Verdacht, Sie neigen dazu, weil Sie mal einen doppelten Boden entdeckt haben, überall noch eine vierte, fünfte, x-te kelleretage zu vermuten.

Gustav Grambauer
10. April 2018 15:49

Ach wo, liebe Frau Kosizta, öffnen Sie mal Youtube, geben Sie "secret tranny", "transinvestigation" o. ä. sowie die interessierende Branche ein und schauen Sie sich das Material an. Man braucht dazu keinen doppelten Boden, keinen theoretischen Überbau und keinen Aluhut. Stattdessen braucht man die Überwindung der Hemmschwelle gegen das Sehen des Ungeheuerlichen und seiner sozialen Wucht. Außerdem braucht man Beobachtungsgabe (die haben Sie!) und noch etwas Aufwand zum Gegenrecherchieren, bspw. ob die betreffende Frau Kinder bekommen hat (ein vages Indiz, aber immerhin ein Indiz), ob und was sie für einen Partner hat ("Wer könnte in dieser Partnerschaft der maskuliner Part, wer der feminine Part sein?") u. ä. Dann lassen Sie einige Tage die Informationen auf sich wirken, ohne abschließendes Urteil, nehmen Sie das, was Sie in die eine oder andere Richtung für sich registriert haben, lediglich als Arbeitshypothesen. Auf diese Art werden Sie sich - möglicherweise - allmählich ein neues Gsamtbild formen, jedenfalls werden Sie Ihr Gesamtbild immer mehr verfeinern. Im Abgleich mit neuen Informationen, die Sie im Alltag oberhalb oder unterhalb der Wahrnehmungsschwelle aufnehmen werden, werden sich viele, nicht alle, Arbeitshypothesen verifizieren oder falsifizieren, und wenn nur instinktiv. Und dann sprechen wir uns wieder. Dann gleichen wir ab, zu welchem Grade bzw. in Bezug auf wen das Material bei Youtube ein Treffer oder eine Ente ist.

Meine Erkenntnismethode, `ne andere habe ich hier nie verwendet, und die hat sich bisher immer als todsicher erwiesen.

- G. G.

Lotta Vorbeck
10. April 2018 18:08

@Gustav Grambauer - 10. April 2018 - 10:24 AM

Im Aufenthaltsraum läuft ein vom Auftraggeber gesponsortes XXXL-Flachbildschirmfernsehgerät im 24/7 Dauerbetrieb.

Egal wie oft man es wegschaltet, es findet sich immer jemand, der den Apparat stante pede wieder auf die Nachrichten- und Magazinsendungen der GEZ-Regierungssender zurückstellt.

Zur Verteidigung Gustav Grambauers sei angemerkt: Seit diese Sendungen in HD übertragen werden, fiel einem Kollegen dasselbe auf, wie Gustav Grambauer: Nämlich daß die, die dem GEZ-Publikum die "Welt" aus NWO-Perspektive "erklären", wenn sie denn keine Transen sind, es sich bei diesen Propaganda-Amazonen so doch zumindest um Sprechpuppen von überaus herbem, deutlich maskulin angehauchtem Charme handelt.

Gast auf Erden
10. April 2018 20:57

War heute quasi "gezwungen", bei einem Freund nachmittags RTL zu inhalieren. Durch den "Sandmännchen"-Hinweis schon sensibilisiert, kam unter dem Label "Verdachtsfälle" nach der gefühlten sechsten Werbung die finale Auflösung nach dem bewährten Neogenderismus-Schema. Sandmännchen und Private haben sich zu konzertierten Aktionen zusammengefunden, um das Thema von allen Seiten des Topfes am Köcheln zu halten. Ist das alles bewusstes Agendasetting, oder wissen die Verantwortlichen schon nicht mehr, was sie tun ("Ist ja eh alles wurscht!")?

Inspektor
10. April 2018 21:11

Danke, Herr Grambauer, Sie haben es recht ausführlich erklärt, sind als Ossi auch klar im Vorteil, von wegen Transie von Almsick etc. Aber auch im Westen sah und sieht es nicht viel besser aus, oder glaubt jemand ernsthaft, Stefan Graf, der Tennisheld, sei eine Frau? Falls Sie, Frau Kositza, sich mit diesem Thema näher befassen wollen, seien Sie aber vorsichtig, denn auch hier gibt es viel Desinformation. Die meisten Youtube-Kanäle zu diesem Thema werden natürlich auch von Jenen selbst betrieben. Da ist dann plötzlich so gut wie jede und vor allem jeder (auch Frau zu Mann gibt es) trans. Sind Sie übrigens sicher, daß Ihre Ikone Camille Paglia eine echte Frau ist?
Es betrifft aber nicht nur die GEZ-Sender, sondern genauso die "Alternativen". Ein offensichtler "Fall" ist etwa die "reizende Frau" Kosubek, mit der Ihr Mann ein interessantes Gespräch geführt hat. Ich würde viel wetten, daß eine genetische Untersuchung oder eine Ganzkörper-Röntgenaufnahme zweifelsfrei ergeben würde, daß es sich bei "Jasmin" um einen jungen Mann handelt. Ist Ihnen und Herrn Kubitschek – er wirkte allerdings etwas nervös und verlegen, was nicht nur am Thema zu liegen schien –, das nicht aufgefallen?

Kositza: Haha, das mit Paglia zieht nicht. Sie bezeichnet sich ja selbst als Transgender. Ich selbst bin noch nicht soweit gegangen (outingmäßig), der Jasmin auch nicht. "Herr Kubitschek" apropos, wissen Sie's denn ganz genau? "Seine" Nervosität und Verlegenheit, die Sie gut beobachtet haben, sind schon mal wichtige Hinweise!

Inspektor
10. April 2018 21:42

Werte Frau Kositza, bitte seien Sie nicht albern, das Thema ist ernst und sehr real. Wenn Sie es nicht wissen wollen, schauen Sie es sich halt nicht an.
Paglia ist eine bekennende Lesbe und Transgender, das ist schon die halbe Miete, und wenn man sie genauer ansieht und ihre Sprechsalven abfeuern hört, wird es noch ein bißchen mehr. Ich sage nicht, Paglia ist definitiv ein Mann, halte es nur leider für sehr wahrscheinlich, wie auch bei Gloria Steinem, Susan Sontag, Betty Friedam, Esther Villar, Alice Schwarzer und wie sie alle heißen.
Zu Ihrer Beruhigung möchte ich nach anmerken, daß Merkel, so schmerzlich das für die holde Weiblichkeit sein mag, klar eine Frau ist, wenn auch eine ...

Kositza: Zu meiner "Beruhigung", ah! Ich war dabei über Merkels geschl. Zugehörigkeit gar nicht beunruhigt! Meine Beunruhigung betraf nur die vermutete, aber eben nicht ganz offenkundige Ironie in Ihren Aussagen!

Franz Bettinger
10. April 2018 21:55

Der ganze Gender- und Transenkram (eine genetische Anomalie, die in der Natur extrem selten vorkommt) interessiert mich nicht. (Kann ja jeder halten wie er will. Habe auch keine Kinder, die ich vor Verwirrung beschützen muss.) Fast vom Stuhl gefallen bin ich allerdings, als das (nun lächerliche) BuVerfG die Gender-Zirkusnummer etwa ähnlich dem Anal-Sex (im Zusammenhang mit AIDS) zur Normalität erklärt hat. Das alles soll jetzt normal sein, damit sich die in Wahrheit Anormalen durch ihre Praktiken nicht diskriminiert fühlen, und das egal, ob man die Norm über die Zahl definiert oder über die Abweichung von der Regel oder gar über die Abweichung vom allgemeinen Empfingen, früher mal gesunder Menschenverstand genannt. Wenn das Gericht bei so Offensichtlichem derart extrem daneben liegt, wie soll es dann vernünftig urteilen, wenn wirklich mal Sachverstand gebraucht wird?

Inspektor
11. April 2018 02:53

Kositza: "Sie [Camille Paglia] bezeichnet sich ja selbst als Transgender."
Inspekror: Eben.
Kositza: "Ich selbst bin noch nicht so weit gegangen (outingmäßig)."
Inspektor: Dann wird es aber Zeit. Plädieren Sie denn auch für Abtreibung? Und Ihre sieben Kinder, sind die auch erfunden? Sind Sie so eine raffinierte Lügnerin?

Kositza:Vermutlich hab ich das mit den Kindern ebenso gedeichselt wie Stefan Graf, Transie Almsick, Heinrich Klum und Suso Sontag. Jetzt ist aber gut!

RMH
11. April 2018 07:05

"... oder glaubt jemand ernsthaft, Stefan Graf, der Tennisheld, sei eine Frau?"

Yep, hier ist einer, auch wenn es nie einen Stefan Graf als Tennishelden gab sondern nur eine Frau Graf, die sie aber erkennbar meinen. Von Frau Graf gibt es schon Filmaufnahmen, wie sie als kleines Mädchen über den Tennisplatz hoppelt und ihre berühmte Vorhand spielt und als sie Nr. 1 der Weltrangliste war, hätte sie vermutlich noch nicht einmal die Nr. 250 der damaligen Männerweltrangliste schlagen können, solche Unterschiede gibt es im Tennis (gilt auch für solche Kraftpakete wir die Williams Schwestern). Außerdem wird es schon seinen Grund gehabt haben, warum Herr Agassi, als selber Nr. 1 ausgerechnet dann die Frau Graf, als weibliche Nr.1 der gleichen Sportart, ausgesucht hat und dann nette Kinder mit ihr gezeugt hat.

Im Übrigen seien Sie bitte etwas vorsichtiger mit falschen Tatsachenbehauptungen - damit können Sie auch den Seitenbetreiber in Schwierigkeiten bringen. Zudem ziehen Sie damit ihre eigene These automatisch ins Lächerliche und dann wird's eben recht schnell unseriös, mit diesen Vermutungen.

heinrichbrueck
11. April 2018 12:58

@ Franz Bettinger

Es geht wohl schwerlich um das Wohlergehen bzw. -gefühl der "Anormalen". Wie bei der Ehe für alle, nicht die Diskriminierung einer nicht ins Gewicht fallenden Minderheit eine Hauptrolle spielte, sondern die Zerstörung der Ehevorgaben zwischen Mann und Frau. Der Kernangriff richtet sich gegen die Familie. Das Ziel ist dann erreicht, wenn weniger weiße Kinder geboren werden!

Eine Katze frißt Mäuse (auch den Vogel im Käfig, wird sie seiner habhaft). Ein Schwein klettert nicht auf Bäume. Ein Katzenschwein befreit einen Vogel aus seinem Käfig. - Und dieses Schema hat System.

Die linke Schickeria in kleiner Runde, die über ihr hereingeholtes moslemisches Subproletariat palavert, tut dies meistens snobistisch-naserümpfend. Über die Kletterunlust des Katzenschweins wird gelästert, auch wenn die richtige Wahrnehmung der Realität nicht mehr gegeben ist.

Und die Rechte der Frauen, wie auch die Rechte des Katzenschweins, sind unantastbar! In einer liberalen Gesellschaft wollen doch alle machen, was sie wollen. Kommt dann der böse Wolf, wo immer man ihn nicht erwarten mag, ist Schluß mit Propaganda.

Und weil ich heute irgendwie kein Schwein sein möchte, ein positives Fazit: https://www.youtube.com/watch?v=EtTurfXtCRQ Katzenrechte scheinen nicht so leicht dekonstruierbar zu sein.

Lotta Vorbeck
11. April 2018 21:31

@Inspektor

Ohne sich hier zum anmaßenden Schiedsrichter respektive zur selbsterannten Forenaufsicht aufzuschwingen: Was Camille Paglia für Frau Kositza bedeutet, ist unlängst sowohl im Zuge der Buchvorstellung von "Frauen bleiben - Männer werden" directamente auf der Leipziger Buchmesse, als auch im Nachinein hier auf SiN in epischer Breite kommuniziert worden.

Auch wenn man selber mit der Camille Paglia und deren erstmals in deutscher Übersetzung druckfrisch vorliegenden, nunmehr dem Einstampfen anheim gegebenen Buch nicht allzuviel anzufangen weiß, so kann man doch immerhin respektieren, welche Bedeutung dieser italo-US-amerikanischen Autorin für Kositza zukommt.

Ihr am 10. April 2018 - 09:11 PM hochgeladener Beitrag, werter Inspektor, hätte einfach als ironisch gemeint stehenbleiben können. Weitere, eine halbe Stunde später nachgereichte, an Kositza persönlich adressierte Sticheleien kommen dann weder als Satire noch als Ironie, sondern einfach nur völlig deplatziert und überflüssig daher.

Gustav Grambauer
12. April 2018 00:01

Die Linken ("Gutmenschen") haben sich in das Dilemma von Güte und Wahrheit hineingestellt; sie haben sich für die Güte entschieden und sind folgerichtig dazu verdammt, die Wahrheit zu hassen.

Sollen wir uns jetzt ohne Not auch in dieses Dilemma hineinstellen und dabei nur "Güte" durch "Vornehmheit" substituieren - um genauso zur Abspaltung der Wahrheit verdammt zu sein?

Franz Bettinger und heinrichbrueck haben`s mit anderen Worten gesagt, es ist auch meine Position: unter althergebrachten Umständen würde ich es, so wie damals, nur abgesehen davon, daß mir jedweder KJS-Typus schon damals zuwider war, mit einem nonchalanten Achselzucken registrieren, ob jemand als Frank oder Franka durch die Gegend läuft. Aber heute geht es um das systematische und methodische Durchpeitschen einer handfesten Agenda der pschologischen Kriegführung gegen mich / uns, unter meiner / unserer Degradierung zum Objekt in einem Sozialexperiment und mit dem Ziel meiner / unserer Umformatierung. Und darüber sollten wir schonungslos reden, auch wenn dies manchen zu unvornehm wird. Wäre sehr dafür, daß der ganze Kübel endlich mal ausgekippt und sortiert wird. Man kann den Transhumanismus stundenlang theoretisch auseinandernehmen, aber hier wird er mal praktisch wie kaum sonst anschaulich, gerade in seiner Methodik! Joh. 8.32.: "Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen." Sehe hier nicht die Gefahr von Verletzungen, da ich die verehrten Teilnehmer für souverän genug sowie deren Differenzierungsvermögen für ausgeprägt genug einschätze. (Bitte mir nachzusehen, wenn ich mich da irren sollte.) Seit ich erstmals auf das Thema gestoßen wurde, habe ich mich beim Recherchieren selbst beobachtet: ich war und bin eigentlich am meisten neugierig darauf, ob eine von den Celebrity-Trannies bereits irgendwie die Erkenntnis ihrer eigenen Instrumentalisierung für das "ständige Fortbringen, Abservieren und Auslöschen" erkannt und signalisiert hätte. (Habe aber bisher nichts in der Richtung gefunden, leider.) Stattdessen, das hatte ich gestern nicht deutlich genug herausgestellt, - es ist wichtig -, bin ich auf eine Art Signalkodex gestoßen, der auch wesentlich zu meiner Urteilsgrundlage geworden ist.

- G. G.

Gustav Grambauer
12. April 2018 07:56

Worum es mir geht: setzen wir auf die Abfolge Schock ----> Offensichtlich-Werden (Offensichtlich-Machen, - G. G.) ---> Entsetzt-Zurückschrecken, auf die bereits Dugin setzt (bei 5:14):

https://www.youtube.com/watch?v=7S2BSD8MJmM

- G. G.

Das Relikt
12. April 2018 14:34

@ Frau Kositza und alle anderen Interessierten

Filmisch erwarten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen demnächst einige echte trans- und schwulpropagandistische Highlights im Kino. Schauen Sie sich doch einmal die Trailer zu den Filmen "Letztendlich sind wir dem Universum egal" und "Love, Simon" an. Die Selbstverständlichkeit der Pathologie muss den Millenials wohl kaum noch subtil untergeschoben werden.

Kositza: Klar, die Propgandamaschine für "nichtheteronormative" Lebensentwürfe läuft seit vielen Jahren, eigtl. Jahrzehnten. Wenn ich aber hör (uns mir entsprechende "Enttarnungsvideos" anschaue), das Ursula van der Leyen (wg. ihrer knäbischen Figur), Taylor Swift (Adamasapfel!) und Nicole Kidman (breite Schültern, kaum Hüften, dazu Werbephotos, in denen sie verführerisch "nach Freimaurerart" Psst! macht). in Wahrheit Männer seien, dann rückt mein Zeigefinger echt zur Stirnmitte. (Vermutlich auch ein Zeichen des Illuminati?)

Inspektor
12. April 2018 21:30

Liebe Frau Kositza,
die Schauspielerin Iris Berben hat sich vor einigen Jahren bei Gottschalk in der Sendung als Transe selbst geoutet ("Ich bin als Mann auf die Welt gekomme".) Wußten Sie das? Hätten Sie das für möglich gehalten? Wie schrieb doch Shakespeare: "There are more things in heaven and earth, Ellen, than are dreamt of in your philosophy."

Nein, eine Iluminata sind Sie sicher nicht, zum Glück nur eine Rechtsintellektuelle.
Ob und inwiefern das jetzt ironisch war, müssen Sie selbst rausfinden.
Ciao

Kositza: Naja, den weltbekannten Ausspruch von Simone de Beauvoir, "zur Frau werde man (gemacht"), kennen wir doch alle. Das ist so streitbar wie salonfähig. Tomboys/Wildfange sowie knäbische/androgyne Frauen gibt es seit je, die Weltgeschichte ist voll davon. Ehrlich gesagt mag ich´s, daß die Natur nicht nach streng binärem Raster tätig ist. Ja, das ist bereichernd! Sonst wär's doch auch langweilig! Mannmänner und reine Weiber sind doch meist langweilige Gestalten - finde ich. Daß heute die dürre Karrierefrau und der "metrosexuelle" Mann als Typus hofiert werden, steht auf einem anderen Blatt.

Inspektor
12. April 2018 22:26

@ Kositza

Daß es mönnlich wirkende Frauen und weiche, etwas weibliche Männer gibt ist unbestritten und natürlich. Hier geht es aber um etwas anderes, und das ist menschengemachter Irrsinn (oder wenn Ihnen das lieber ist illuminatengemacher), den man lange nicht wahrhaben will, bis man eben der Evidenz der Fakten nicht mehr ausweichen kann. Das findet tatsächlich statt! Studieren Sie es in Ruhe ein paar Wochen, schauen Sie, was diverse Kliniken an Operationsprogrammen anbieten und dann schreiben Sie einen Artikel über das Transenunwesen – oder Sie vergessen es und schlafen weiter ...
Übrigens halte ich es nicht für ausgeschlossen, daß die Beauvoir selbst keine echte Frau war. Je mehr man über sie und Sartre erfährt, desto mehr graust es einem.

Franz Bettinger
13. April 2018 01:25

@Inspektor: Wenn Iris Berben behauptet hat, sie sei als Mann auf die Welt gekommen, muss man ihr das doch nicht glauben. Sie hat ein Kind, Oliver!

RMH
13. April 2018 06:49

Inspektor,

nichts ist in einer Diskussion nerviger, als der notorische Überzeugungstäter. Was als nettes Bonmot, welches den gesunden Haus der Exzentrik versprüht, beginnt, wird, auf die Spitze getrieben, am Ende eher peinlich.
Sie habe offenbar überhaupt keine wirkliche Ahnung von echter Transsexualität. Ich habe einen Freund aus Jugendzeiten, der dieses Schicksal erlitten hat. So eine OP und eine "Umwandlung" ist kein Spaziergang und die Lebensdauer dieser Menschen dürfte - entgegen aller Propaganda des anything goes - aufgrund der dauerhaften künstlichen Hormoneinnahme meiner Meinung nach kürzer sein, als die von "unbehandelten" Menschen. Mein Kumpel (oder besser jetzt Kumpelline) jedenfalls ist nach weit über 25 Jahren der Hormoneinnahme in keinem guten Zustand mehr und sitzt im Rollstuhl (zu Risiken und Nebenwirkungen ...) . Künstliche Hormone gibt es übrigens auch noch nicht so lange, wie es angeblich die ganzen Trans-Menschen der Legende nach geben soll. Die ganze Angelegenheit ist viel zu komplex, als dass man sieh auf eine kleine, billige satanische Verschwörung herunter bricht. Das heutzutage komplett unseriös mit dem Thema in den Medien und auch seitens der Politik umgegangen wird, ist richtig. Aber warten wir einfach einmal ab, bis die ganzen Umoperierten alt werden, dann werden die Fehlerfolgen sich deutlicher offenbaren, als in der Jugend. Und viele werden einen hohen Preis bezahlen.

Im Übrigen ist das Zerfließen der Geschlechtergrenzen klassisches Dekadenzindiz, schon Nietzsche schrieb:

"Des Mannes ist hier wenig: darum vermännlichen sich ihre Weiber."

Bran
13. April 2018 09:03

Himmel...ich möchte ja Grambauers Grundthesen nicht in Frage stellen, da ich seine Beiträge hier sehr schätze, aber irgendwann wird's dann doch zu schräg.
Inspektor: Berbens grosses "Outing" als Transe war damals ein schlechter Scherz im Wetten dass, bevor die PC den Menschen solche Scherze verbot. Würde man die Berben heute darauf ansprechen, würde sie sicherlich im Büssergewand durch die Strassen kriechen und um Verzeihung bitten, weil sie einen Scherz auf Kosten einer gesalbten Mikro-Minderheit gemacht hat.
Man kann ja auch mal mindestens eine Kirche im Dorf stehen lassen. Darüber hinaus muss ich gestehen, dass ich dieses Alle-sind-Transen-Gedöns als überaus langweilig empfinde.

Das Relikt
13. April 2018 10:47

@ Frau Kositza

Sie tippen sich da vollkommen zu Recht an den Kopf. Niemand braucht Krypto-Trannies, um diese Pathologie zu etablieren. Das macht man in den Jugendmedien mit dem Vorschlaghammer. Allein wen man sieht, was im Manga- und Anime-Bereich an Selbst- und Weltbildern, Ästhetik und Werten produziert wird, und das ist wohl das Medium neben YouTube-Videos, welches am meisten Jugendliche erreicht, dann weiß man, dass da niemand einen Mann Taylor Swift heimlich irgendwo platzieren muss, um diesen Kids Pan-, Trans-, Homo- und Asexualität nahe zu legen.

So ein Medium wird von verschwörungsschnüffelnden Boomer-Cucks natürlich nicht rezipiert, weil ihnen dass schon viel zu weit weg ist. Da sitzt man dann lieber vor dem Fernseher, diesem Altsack-Medium schlechthin, drückt im richtigen Moment die Pausetasten und misst Hüftumfänge oder sucht die Echsenaugen.

Cacatum non est pictum
13. April 2018 23:50

@Das Relikt

"Sie tippen sich da vollkommen zu Recht an den Kopf. Niemand braucht Krypto-Trannies, um diese Pathologie zu etablieren. Das macht man in den Jugendmedien mit dem Vorschlaghammer."

Schon mal mit dem Gedanken gespielt, was es im Sinne der transhumanistischen Agenda bewirken würde, wenn die Konsumenten der Massenmedien - das sind die allermeisten von uns - über die Jahre verlernten, auf intuitive Weise zuverlässig zwischen männlich und weiblich zu unterscheiden, weil ihnen auf der Mattscheibe permanent Transsexuelle präsentiert werden, die man aber nicht als solche kenntlich macht? Glauben Sie nicht, diese subtile Form der Bewußsteinsbeeinflussung wäre deutlich effektiver als der Jugendmedien-Vorschlaghammer?

Zu dem Thema wäre noch so einiges zu sagen, aber ich will es meinerseits hierbei belassen. Überhaupt bin ich erstaunt, daß eine solche Debatte hier geduldet wurde, denn ein größeres Tabu kann ich mir derzeit nicht vorstellen. Respekt der Moderation!

Inspektor
16. April 2018 00:54

@Cacatum non est pictum

Sie schrieben: "Zu dem Thema wäre noch so einiges zu sagen, aber ich will es meinerseits hierbei belassen. "

Das ist schade, da Sie großen Einblick in das Thema zu haben scheinen. Wollen Sie uns nicht daran teilhaben lassen? Warum sollte eine Debatte über dieses Thema gerade auf SiN nicht geduldet werden. Wo sonst, wenn nicht hier? Daß der Mensch dem Schöpfer nicht ins Handwerk pfuschen sollte, indem er die natürliche Ordnung der Geschlechter pervertiert durch Inversion oder künstliche Hermaphroditenbildung ist doch wohl eindeutig eine konservative, rechte Position.
Oder wollten Sie insinuieren, die Moderation sollte in Zukunft Diskussionen über dieses Thema unterbinden?
Das was Sie "Tabu" nennen, ist ein monströses Verbrechen, das bekanntgemacht werden sollte. Eine Verbrecherbande kann kein Tabu etablieren, allenfalls eine Omertà. Dann stellt sich aber die Frage, weshalb die Informationen zur Trans-Agenda und die korrekten Transvestigationen nicht aus dem Netz gelöscht werden. Es scheint doch eher so zu sein, daß "sie" uns sagen, was sie tun. Und unser Schweigen dazu interpretieren sie dann als Zustimmung. Oder wie sehen Sie es?

Cacatum non est pictum
17. April 2018 10:55

@Inspektor

Ich gebe Ihnen weitgehend recht. Aber bedenken Sie folgendes: Das Thema ist selbst unter skeptischen Zeitgenossen größtenteils unbekannt und wird - wie ja viele Reaktionen in diesem Kommentarstrang zeigen - mit Argwohn betrachtet. Außerdem scheint es von solch monströsem Ausmaß zu sein, daß ich selbst immer wieder gegen meine Skepsis ankämpfen muß. Sie und Gustav Grambauer haben ja einige Hinweise ins Feld geführt, die vielleicht den einen oder anderen zur eigenen Recherche motivieren. Mehr ist momentan sicher nicht zu erreichen, und deshalb sollten wir es einstweilen dabei bewenden lassen.

Stil-Bluete
19. April 2018 11:19

Für 'Katzenschweine' gab es bis in die Siebziger ausschließlich Endokrinologen, vor allem in Deutschland eine anerkannte medizinische Zunft, die die Drüsenfähigkeit und -tätigkeit des Menschen diagnostiziert, in Laboren untersucht und mit Hormonen (Gestagene, Progesteron usw.) therapiert hat.
Bis, ja bis - wer auch immer - jemand anzweifelte, dass diese Abweichungen von der Norm eine Krankheit sei, sondern als Vorzug zu gelten habe. Eigentlich haben das seit antiken Zeiten (Hermes), in den Stämmen und auf den Dörfern immer schon die Menschen getan - sie wurden zu göttlichen bis teuflischen Gestalten, je nachdem, dem Heil bzw. Unheil zugeschrieben. Aufmerksamkeit war ihnen immer gewiss.
Erst die Endokrinologie hat diese Phänomene naturwissenschaftlich neutralisiert. Was sie nicht ahnen konnten, dass aus - im Volksmund nennt man sie Zwitter - der Abweichung der Natur eine Mode, ja eine Manie werden würde. Diese Endokrinologen verdienen an der Geschlechterumwandlung. Anders ist nicht zu erklären, dass sie ihren hohen Forschungsstand dermaßen verramschen lassen.

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