Sezession
23. April 2018

Eine Pleite und eine symbolische Okkupation

Götz Kubitschek / 14 Kommentare

Die Antifa war in Schnellroda, die Identitären in den Alpen. Unterschiedlicher können Aufgabenstellung und Professionalität kaum sein.

Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Zuerst Schnellroda: Ich will das nicht breitlatschen. Am Samstag ging der mit lautem Trommelwirbel angekündigte Aktionstag gegen unseren Verlag und unsere metapolitische Arbeit über die Bühne. Linkspartei, irgendwelche "Bündnisse", ein paar berufsmäßige "Gegen-rechts"-Aktivisten hatten zu Familiennachmittag, Demonstration und einem Punk-Abend aufgerufen.

Es kam kaum jemand, gemessen an dem Geklingel im Vorfeld, weder zum Malen (FCK AFD aufs Straßenpflaster), noch zum Hüpfen, auch nicht recht zur Demo und schon gar nicht zum Konzert, für das man immerhin fünf nicht ganz und gar unbekannte Bands aufbot.

Vor allem gegen Abend häuften sich verzweifelte Twitter-Nachrichten, die im Stakkato an die desinteressierten Genossen abgesetzt wurden: "Schnappt euch ein Auto und kommt nach Schnellroda!" - getwittert drei Stunden vor Ende der Party: Es war einfach kaum jemand da, und zieht man die Veranstalter selbst und die Mitglieder der fünf (5!) Bands ab, muß man sagen: ein VW-Bus als Shuttle hätte gereicht.

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, höchstens noch dies: Jemand hatte Aufkleber mit der Aufschrift "Fick dein Volk" im Dorf verklebt, Werbung für eine der Bands.

Ich muß sagen: Respekt vor so viel Ehrlichkeit - da versucht jemand gar nicht erst, vor dem Dorf zu verbergen, was er von ihm hält. Und so kam es, wie es kommen mußte: Das Dorf mähte Rasen, ein Trupp Männer und Frauen riß in einem Garten einen wurmstichigen Schuppen ab, eine Familie grillte, ein älteres Ehepaar (ich kann es von meinen dilettantischen Versuchen aus beobachten) bestellte seinen vorbildlichen Garten.

Vorn in der Kneipe sammelten sich hundertfünfzig Bierliebhaber zu einer der legendären Bierverkostungen - je ein Zentiliter von 15 Biersorten, zwischendurch literweise Gängiges: bento (eine Art Cool-Magazin des Spiegel) machte daraus in einer Reportage (Reportage?) eine Versammlung von Neo-Nazis, vor denen die 30 Antifa-Konzert-Besucher furchtbare Angst hätten ausstehen müssen.

Was ist das für ein "Reporter", dieser bento-Typ, der mit einem kurzen Gang in die Kneipe seine Konzert-Kumpels beruhigen und seinen Bericht ein bißchen von der Verlogenheit hätte wegarbeiten können. Und die Frage ist, ob er seine "Reportage" nun ändern wird, nachdem er hier die Richtigstellung lesen kann (wetten, er liest sie?).

Im Dorf wird man mich darauf ansprechen, daß es gut war, dies richtigzustellen, denn wer von diesen Rasenmähern und Gartenbestellern, Schuppeneinreißern, Grillfreunden und Bierverkostern hätte denn je die Möglichkeit gehabt, der Riesentuba von bento auch nur mit einer Pikkoloflöte entgegenzutönen? Und ist nicht auch diese, meine Möglichkeit der Gegenrede nur eine Pikkoloflöte gegen den bento-Verleumder mit den dicken Backen?

Schwamm drüber, Strich drunter.

Oder doch noch nicht. Zur völligen Enthemmung der Sprache (immer ein Zeichen von völliger Hilflosigkeit) ist noch ein Wort zu sagen. Im selben bento-Artikel wird Schnellroda kommentarlos als "Braunau 2.0" bezeichnet, und für alle, bei denen der Groschen langsam fällt, wird der Witz daran erläuert: Dieses Braunau ist als Geburtsort Hitlers bekannt.

Wer also wäre der Hitler in diesem Bild? Aber bitte: Der bento-Reporter (Reporter?) wähnte die Konzertbühne ja auch neben einem Ziegenhof - dabei ist es immer noch Damwild, das dort grast (und viel erzählen könnte von den frustrierten, steuerfinanzierten Versagern aus Halle und Leipzig).

So, nun aber Schluß mit den schon wieder viel zu vielen Sätzen über diese Antifa-Pleite und deren mediale Rettungsversuche.

Lieber ein großartiges Bild und ein Hinweis auf eine gelungene symbolische Okkupation: Die Identitäre Bewegung war mit hundert Aktivisten aus ganz Europa in den Alpen, um dort auf die Transitrouten der nächsten großen, nein riesigen Illegalenwelle hinzuweisen.

Auf Martin Sellners twitter-Account kann man die perfekt geplante Aktion nachvollziehen. Sie erinnert an jene bahnbrechenden Greenpeace-Aktionen, mit denen die Organisation symbolisch Orte oder Themen okkupierte, um zu zeigen, daß derlei staatlicherseits möglich sei, wenn es bereits einer nichtstaatlichen Aktivistenvereinigung gelinge.

In den Alpen am Wochenende also:

  • riesige Banner mit Warnungen für jeden, der illegal die Grenze überschreiten wollte;
  • ein Grenzzaun entlang des für illegale Übertritte strategisch wichtigen Passes;
  • Hubschrauber, die zeigten, wie einfach eine Überwachung solcher Pässe aus der Luft ist;
  • Drohnen mit Kameras, die den Hubschrauber ersetzen konnten;

Letztlich: Immer wieder der Verweis auf diese eine Nation, das zugleich ein Kontinent ist und nach außen den Charme eines liberalen, lockeren, freien Landes hat, ein Auswandererziel, eine welcome-Insel - Australien, das mit einer knallharten Einwanderungspolitik und einer kompromisslosen Abriegelung seiner Meeresgrenzen der illegalen Einwanderung ein Ende gesetzt hat.

Nichts ist logischer, als dies auch für Europa zu fordern und umzusetzen. Daß es möglich ist, zeigte die IB-Aktion vom Wochenende: die symbolische Okkupation eines Gebirgspasses.


Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Kommentare (14)

Waldgaenger aus Schwaben
23. April 2018 07:53

Der Bento-Artikel hat leider keine Kommentarfunktion. Da der Reporter wahrscheinlich hier mitliest, eine kleine kostenlose Nachhilfe zum Thema Recherche und deutscher Sprache:

Zitat aus dem bento-Artikel:

"Der Song heißt "Fick dein Volk". Gerüchten zufolge soll der Verlagsgründer Götz Kubitschek erfolglos versucht haben, gegen die Aufführung des Liedes in Schnellroda Anzeige zu erstatten. "

Recherche :

https://de.wikipedia.org/wiki/Strafanzeige

"Eine Strafanzeige (..) ist die Mitteilung eines Sachverhalts an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden, der nach Auffassung des Mitteilenden einen Straftatbestand erfüllen könnte...
Anzeigeberechtigt ist jedermann, nicht nur ein Geschädigter. Anonyme Anzeigeerstattungen sind möglich. Ebenso ist eine Anzeige gegen Unbekannt zulässig."

Insofern kann es keinen erfolglosen Versuch geben, Anzeige zu erstatten. Die Anzeige erfolgt schon durch die Mitteilung, etwa einen Brief oder eine E-Mail an die Behörden.

Allerdings kann die Anzeige selbst ohne Erfolg bleiben, wenn keine Ermittlungen eingeleitet werden oder diese eingestellt werden.

Richtiges Deutsch wäre also:

"Der Song heißt "Fick dein Volk". Gerüchten zufolge soll der Verlagsgründer Götz Kubitschek erfolglos gegen die Aufführung des Liedes in Schnellroda Anzeige erstattet haben. "

ALD
23. April 2018 08:01

"Fick dein Volk" kann man wohl nur in ebenso schlichten wie ehrlichen Worten entgegnen:
DEUTSCHES DEUTSCHLAND - find' ich gut.

https://youtu.be/i1rTPy4lgX8

Es grüßt ganz herzlich das Braunauer Hoftanzorchester
(Abonnieren des Kanals lohnt - weitere audiovisuelle Schmankerl folgen demnächst)

t.gygax
23. April 2018 09:30

So lustig ist das alles nicht - natürlich sind diese "bands" Vollpfosten und der bento Schreiber offenbar ein vollendeter Analphabet, aber das, was G.K. über die Verbindung zwischen steuergeldfinanzierten Antifa-AKs und deren Unterstützer schreibt, da wird es richtig übel.

Ich habe im Jahr 2004 ( also in grauer Vorzeit...) erlebt, wie ein Antifa-Freak eine gut dotierte Stelle in einem baden-württembergischen Landratsamt bekam ( der Landrat war eher konservativ, aber was kümmert den das Heer vom Mitarbeitern in seinem 500 Personen Betrieb, der sitzt mit den Dezernatsleitern und den Oberbürgermeistern an einem Tisch, das ist eine ganz andere Ebene) , dem ich dann meine Jahresberichte zur Begutachtung vorlegen musste. Der Typ hatte vorher Demos gegen "rechts" organisiert, und das so kommentiert: " es ist halt schon blöd, wenn die eigenen Leute anfangen, Flaschen auf die Nazis zu werfen".
Die paar Punkbands sind belanglos, das sind Nullen und Nichtse, aber die das Ganze steuernden Leute in den Ämtern, die machen mir Angst. Denn die können jedem die Existenz vernichten, es sei denn, man ist wirtschaftlich unabhängig oder Beamter im höheren Dienst, dann ist man faktisch unangreifbar.

John Haase
23. April 2018 10:02

@Waldgaenger aus Schwaben
Wenn wir schon dabei sind, Nachhilfe zu erteilen, dann können wir dem Autor auch gleich noch den Erwerb einer Sehhilfe anraten. Auf der Bühne steht deutlich: „Antifa bleibt Landarbeit“ und nicht „Antifa heißt Landarbeit“. Zudem sollte er mal nachschlagen, was das Wort „ironisch“ bedeutet.

Aber mal generell zu bento. Wie sicherlich viele von uns habe auch ich mitunter das Bedürfnis, mir besonders üblen geistigen Mist der Gegenseite reinzuziehen und mich darüber aufzuregen oder zu lachen oder beides. Oft gilt hierbei: je verstrahlter je besser.

Bento ist ein Online-Magazin und journalistische Endlagerstätte, in dem Mittdreißiger im Stil von Zehntklässlern über die Probleme von Mittzwanzigern schreiben, und das ist oftmals ganz lustig. Immer etwas schiefe sprachliche Bilder, wie das „Braunau 2.0“ (ist eines der Kubitschekkinder der neue Hitler?) oder der falsche Gebrauch des Wortes ironisch (Jemand hat eine Meinung. Ein Anderer hat eine andere Meinung. Welche Ironie!), lustig-peinliche Kategorien („Fühlen“, „Gerechtigkeit“) und dazu so oberflächliche wie vielsagende Befindlichkeitsartikel („Warum mich die Kinder meiner Freunde nerven“) haben einen besonderen Reiz für geistige Katastrophentouristen wie mich. Ein paar weitere Empfehlungen für Reiselustige:

Sascha Lobo: bekannt für seine roten Haare. Sagt dem interessierten Publikum immer die digitalen Trends der letzten Jahre voraus. Starker linksliberaler Einschlag. Eher was zum aufregen. „Wie kann man von sowas leben???“ ist die Frage, die sich einem aufdrängt, ebenso wie ein gewisser Neid ob der Gewißheit, daß manche Leute es eben können.

Jakob Augstein: Klassiker! Wegen seiner Arroganz schon im Fernsehen angenehm unerträglich, brilliert er im Printmedium mit oft atemberaubenden Achterbahnfahrten durch altlinke Ressentiments und neulinken Wahnsinn. Mitunter streift er dabei den ein oder anderen originellen Gedanken, generell gilt aber: viele Säue, wenige Perlen.

Ze.tt: ist für die Zeit das, was bento für den Spiegel ist. Wird etwas stiefmütterlicher behandelt, ist politischer: es wird konsequent gegendert.

Huffington Post: ist für den Focus das, was Bento für den Spiegel ist. Vielleicht ist es auch umgekehrt, das ist mittlerweile schwer zu sagen.

Sybille Berg: Frau Kositzas Liebling. Oftmals nah an der Grenze zum Wahnsinn, zumeist von der anderen Seite aus. Lieblingsthema ist eindeutig Mann vs. Frau, aber Flüchtis etc. kommen auch nicht zu kurz. Wie bei vielen anderen Beispielen hier auch sollte man die Kolumnen mit der Physiognomie der Autorin respektive des Autors im Hinterkopf lesen, damit sie ihre volle Wirkung entfalten können.

Vorletzter Spiegeling und mein persönlicher Geheimtipp: Christian Stöcker. Professor für digitales irgendwas von Beruf, schreibt er bei Spiegel Online, warum alles supi ist und alle außer ihm nur Angst haben. Besonders unterhaltsam war seine Kolumne zu Ostern, in der er von der „tollen“ Osterbotschaft des „Folteropfers Jesus“ sprach, wenn er auch natürlich als „wissenschaftlich denkender Mensch“ nicht an die Auferstehung glauben könne. Die Kernbotschaft des Christentums ist für ihn (aus dem Gedächtnis) „Liebe deinen Flüchtling wie dich selbst“. Ganz besonders verstößt dagegen natürlich die AfD, die in nahezu jede seiner Kolumnen gepresst wird. Ähnlich wie bei bento et al. auch bei ihm viel umgangssprachlicher Einschlag, der den Texten noch einen Hauch mehr ernährungsgymnasialen Oberstufentouch verleiht.

Dunja Hayali: langweilig, aber Physiognomie nicht vergessen. Mit einem ewig herablassend-wissendem Gesichtsausdruck, für den der englische Ausdruck „punchable face“ geradezu gemacht wurde, bleibt sie auch für Müllgourmets lesbar.

Prominente Gastautoren wie Maas, Steinmeier, Stegner etc.: meist langweilig, aber oft angenehm verstrahlt und einseitig. Dennoch kommt der Reiz hier meist von den großen Namen.

Last but not least: Georg Diez. Klonovsky scheint Fan zu sein. Schreibt BRD-Ideologiesprech allerhöchster Reinheit. „Freiheit ist nun einmal immer die Freiheit der Andersdenkenden. Jedoch hat diese Freiheit auch Grenzen, nämlich da, wo westliche Werte in Frage gestellt oder lächerlich gemacht werden. Diese Grenzen muß unsere Demokratie verteidigen, sonst wird sie zum Spielball rechtspopulistischer Demagogen.“ Hat er nicht geschrieben, hätte er aber schreiben können, vielleicht hat er es auch geschrieben. Ist derzeit in Amerika als Fellow eines Harvardthinktanks. Man sieht oft Leute und denkt sich: die würden in jedem System zurechtkommen. Bei Diez ist es anders, der muß dem Herrgott auf Knien danken, daß er in der BRD leben darf. Den Nazis wäre seine Schreibe wohl zu anpasserisch gewesen und für die Kommunisten ist er zu durchschnittlich. Der Mann ist geronnenes Mittelmaß und das macht seine Texte so wohltuend glatt.

MartinHimstedt
23. April 2018 10:46

So ein bisschen hat sich Kubitschek an diesem bizarren Geschehen am Wochenende schon abgearbeitet, oder? Sicher, ein schöner Vergleich „Die Antifa war in Schnellroda, die Identitären in den Alpen“, aber wer liest freiwillig bento-Artikel über Rechts? Respekt für diese Nerven!

PS: Die Neon wird dieses Jahr eingestellt, mal sehen, wann die bento ihr folgt.

Mauerbluemchen
23. April 2018 16:10

@Herr Himstedt
Es wäre sicher hochinteressant, Sie live und in Farbe zu erleben, wenn staatsgeschützte wie -alimentierte Transatlantifanten Ihnen und vor allem Ihrer Familie (sofern Sie denn eine haben) ständig auf die Pelle rücken - mit all den kleinen und großen Teufeleien, die das Aktivitätenarsenal der permanenten Revolution so hergibt.

Und zwar nicht bloß irgendwo und irgendwie in ihrem Landkreis, sondern richtig hammerhart und stundenlang gleich in der Nachbarwohnung/bei Ihnen vor der Wohnungstür/vor Ihrem Haus (inkl. Autoabfackeln und anonyme Drohanrufe gegen Sie und Ihre Familienmitglieder)/an der Arbeitsstelle (sofern Sie denn eine haben)/alles andere, was Ihnen so richtig nahesteht und -geht.

Dann möchte ich Sie beim bißchen Abarbeiten erleben. Geben Sie mir bitte Bescheid, damit ich einen Kasten gutgekühltes Bier, Knabberzeugs und Grillgut mitbringen kann, wird bestimmt irre lustig!

@t.gygax
Ihr Erlebnis mit dem hochbesoldeten Terroristen im Staatsdienst ist kein Zufall, sondern hat System. Es zeigt auch, was man von der cdu/csu-Kotzervativen (wir sie intern nur noch so) zu halten hat, denn der wackere Landrat wird da nicht viel übersehen haben, sondern mehr oder minder gewährt und gefördert haben, weil er ja schließlich auch dazugehören und von der Torte seinen Teil abhaben will. Dafür spielt der Kotzervative allerhand miese Spielchen mit, die ihr braves Wahlvieh nie für möglich halten würde.

Old Linkerhand
23. April 2018 17:30

Vor ein paar Jahren hat der us-amerikanische Staat im mittleren Westen Land zwangsenteignet. Eine militante Bewegung verschanzte sich schwerbewaffnet und leistete jahrelang erbitterten Widerstand. Auf Bildern ist zu sehen, wie sich beide Seiten aufmunitioniert gegenüberstanden. Wild West halt. Natürlich scheute sich das Establishment vor laufenden Kameras Gewalt anzuwenden und so griff man zur altbewährten Zersetzungstaktik.
Zuerst wurden die Widerständler in den MSM zu dummen HillBillys erklärt, danach wurden die normalen Landbesitzer gegen die militanten aufgehetzt und gegeneinander ausgespielt. Schlußendlich kam es zu einer großen Versammlung der Landbesitzer und die Widerständler wurden förmlich vom Hof gejagt. Danach konnten sie sie sich nur noch auf ihren eigenen Grund und Boden aufhalten. Als einige von ihnen dann doch ihr Land verließen (Telephone waren schon lange angezapft und Agent Provocateur gab es auch genug) wurde auf der Autofahrt der Konvoi gestoppt und unter FBI- Feuer genommen. Natürlich haben die Hinterwäldler das Feuer zuerst eröffnet.....

Ich fürchte dieser ganze Krawallunfug in den letzten Jahren um Schnellroda herum ist diese Zersetzungstaktik, und hoffentlich durchschauen das Ihre Nachbarn und lassen sich nicht ins Bockshorn jagen.

Ein gebuertiger Hesse
23. April 2018 17:34

All is well that ends well ... was auch für diesen Beitrag gilt. Großartige Aktion der IB! Man kann immer nur dankbar für diese Jungs und Mädels sein. Sie haben verstanden, was die Stunde geschlagen hat und agieren im Vollbesitz ihrer Möglichkeiten. Mehr mag gar nicht zu tun sein (doch: beten, aufrichtig und innig, das hört nie auf zu gelten).

Otto
23. April 2018 18:27

Weiß nicht so genau, ob mein Kommentar hier richtig platziert ist? Ich kennzeichne ihn vorsichtshalber als OT.
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Ich habe neulich in einem Film über Elisabeth, die Königin von England, eine starke Abschluss-Szene gesehen. Dort behauptet Elisabeth, natürlich untermalt von grandioser Musik:

ICH BIN ICH

Was könnte das heißen? Dass sie wirklich völlig losgelöst von Tradition, Herkunft, Denkgewohnheiten und Mode autonom ist?

Andererseits gilt dieses ICH BIN ICH auch für mich, sonst würde ich mich ja nicht für die Sezession interessieren.

Wie weit geht Autonomie? Oder ist das nur eine Illusion?

Solution
23. April 2018 19:00

Gut, daß Herr Kubitschek nicht das kanadische, sondern das australische Einwanderungsmodell bevorzugt. Das kanadische Modell hat nämlich total versagt:

https://www.amazon.de/Canada-Decay-Immigration-Diversity-Euro-Canadians/dp/1910881953/ref=pd_ybh_a_20?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=WBKR96WJ7YSW2RKX716G

Warum nehmen wir uns eigentlich nicht das israelische Einwanderungsmodell zum Vorbild?

Stresemann
23. April 2018 19:00

Einsam gegen "Neonazis" und "Rassismus" - aber der Hass gegen das Eigene darf gerne total(itär) und endgültig sein. Dekadenzerscheinung einer denkfaulen und lebensmüden antideutschen Bewegung. Dann wandert halt in eurer utopisches Metropolis aus - niemand wird euch aufhalten, eure grenzenlose Dummheit könnt ihr gerne mitnehmen!

Waldgaenger aus Schwaben
23. April 2018 20:46

@John Haase

SPON sorgt bei mir auch immer für gute Unterhaltung. Ich klicke gerade jetzt rein, nur so als Stichprobe, und was sehe ich:

Klopp fordert zweite Brexit-Abstimmung. Trainer des FC Liverpool: Klopp fordert zweite Brexit-Abstimmung Ok. ein Fussballtrainer. Herr Klopp hat seine Meinung. Sei ihm ja unbenommen.

Aber warum fragen die nicht den Vorsitzenden des Zuchtvereins für britische Airedale Terrier? Ist dessen Meinung weniger wichtig? Das System scheint wirklich aus dem letzen Loch zu pfeifen.

John Haase
24. April 2018 13:32

@Waldgaenger

Habe Klopps Aussagen auch mit Befremden aufgenommen, vor allem ob der Merkellatrie. Verwundert war ich aber nicht, die Sportsball- und Unterhaltungsindustrie sind wohl die willkommensklatschendsten Milieus überhaupt. Ich glaube aber nicht, daß dies an der üblichen Schweigespirale liegt, auch wenn die eine Rolle spielen wird. In diesen Branchen kommt man einfach nur sehr selten in Kontakt mit wirklich asozialen Ausländern, weil die vorher aussortiert werden. Dementsprechend verzerrt ist die Wahrnehmung.

Stefanie
24. April 2018 19:44

"Fick dein Volk"
Ob den Krawallbrüdern schon mal aufgefallen ist, dass man diese Parole auch als Befehl zur Endogamie deuten könnte?

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