Eine Pleite und eine symbolische Okkupation

Die Antifa war in Schnellroda, die Identitären in den Alpen. Unterschiedlicher können Aufgabenstellung und Professionalität kaum sein.

Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Zuerst Schnell­ro­da: Ich will das nicht breit­lat­schen. Am Sams­tag ging der mit lau­tem Trom­mel­wir­bel ange­kün­dig­te Akti­ons­tag gegen unse­ren Ver­lag und unse­re meta­po­li­ti­sche Arbeit über die Büh­ne. Links­par­tei, irgend­wel­che “Bünd­nis­se”, ein paar berufs­mä­ßi­ge “Gegen-rechts”-Aktivisten hat­ten zu Fami­li­en­nach­mit­tag, Demons­tra­ti­on und einem Punk-Abend aufgerufen.

Es kam kaum jemand, gemes­sen an dem Geklin­gel im Vor­feld, weder zum Malen (FCK AFD aufs Stra­ßen­pflas­ter), noch zum Hüp­fen, auch nicht recht zur Demo und schon gar nicht zum Kon­zert, für das man immer­hin fünf nicht ganz und gar unbe­kann­te Bands aufbot.

Vor allem gegen Abend häuf­ten sich ver­zwei­fel­te Twit­ter-Nach­rich­ten, die im Stak­ka­to an die des­in­ter­es­sier­ten Genos­sen abge­setzt wur­den: “Schnappt euch ein Auto und kommt nach Schnell­ro­da!” – get­wit­tert drei Stun­den vor Ende der Par­ty: Es war ein­fach kaum jemand da, und zieht man die Ver­an­stal­ter selbst und die Mit­glie­der der fünf (5!) Bands ab, muß man sagen: ein VW-Bus als Shut­tle hät­te gereicht.

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, höchs­tens noch dies: Jemand hat­te Auf­kle­ber mit der Auf­schrift “Fick dein Volk” im Dorf ver­klebt, Wer­bung für eine der Bands.

Ich muß sagen: Respekt vor so viel Ehr­lich­keit – da ver­sucht jemand gar nicht erst, vor dem Dorf zu ver­ber­gen, was er von ihm hält. Und so kam es, wie es kom­men muß­te: Das Dorf mäh­te Rasen, ein Trupp Män­ner und Frau­en riß in einem Gar­ten einen wurm­sti­chi­gen Schup­pen ab, eine Fami­lie grill­te, ein älte­res Ehe­paar (ich kann es von mei­nen dilet­tan­ti­schen Ver­su­chen aus beob­ach­ten) bestell­te sei­nen vor­bild­li­chen Garten.

Vorn in der Knei­pe sam­mel­ten sich hun­dert­fünf­zig Bier­lieb­ha­ber zu einer der legen­dä­ren Bier­ver­kos­tun­gen – je ein Zen­ti­li­ter von 15 Bier­sor­ten, zwi­schen­durch liter­wei­se Gän­gi­ges: ben­to (eine Art Cool-Maga­zin des Spie­gel) mach­te dar­aus in einer Repor­ta­ge (Repor­ta­ge?) eine Ver­samm­lung von Neo-Nazis, vor denen die 30 Anti­fa-Kon­zert-Besu­cher furcht­ba­re Angst hät­ten aus­ste­hen müssen.

Was ist das für ein “Repor­ter”, die­ser ben­to-Typ, der mit einem kur­zen Gang in die Knei­pe sei­ne Kon­zert-Kum­pels beru­hi­gen und sei­nen Bericht ein biß­chen von der Ver­lo­gen­heit hät­te weg­ar­bei­ten kön­nen. Und die Fra­ge ist, ob er sei­ne “Repor­ta­ge” nun ändern wird, nach­dem er hier die Rich­tig­stel­lung lesen kann (wet­ten, er liest sie?).

Im Dorf wird man mich dar­auf anspre­chen, daß es gut war, dies rich­tig­zu­stel­len, denn wer von die­sen Rasen­mä­hern und Gar­ten­be­stel­lern, Schup­pen­ein­rei­ßern, Grill­freun­den und Bier­ver­kos­tern hät­te denn je die Mög­lich­keit gehabt, der Rie­sen­tu­ba von ben­to auch nur mit einer Pik­ko­lo­flö­te ent­ge­gen­zu­tö­nen? Und ist nicht auch die­se, mei­ne Mög­lich­keit der Gegen­re­de nur eine Pik­ko­lo­flö­te gegen den ben­to-Ver­leum­der mit den dicken Backen?

Schwamm drü­ber, Strich drunter.

Oder doch noch nicht. Zur völ­li­gen Ent­hem­mung der Spra­che (immer ein Zei­chen von völ­li­ger Hilf­lo­sig­keit) ist noch ein Wort zu sagen. Im sel­ben ben­to-Arti­kel wird Schnell­ro­da kom­men­tar­los als “Brau­nau 2.0” bezeich­net, und für alle, bei denen der Gro­schen lang­sam fällt, wird der Witz dar­an erläu­ert: Die­ses Brau­nau ist als Geburts­ort Hit­lers bekannt.

Wer also wäre der Hit­ler in die­sem Bild? Aber bit­te: Der ben­to-Repor­ter (Repor­ter?) wähn­te die Kon­zert­büh­ne ja auch neben einem Zie­gen­hof – dabei ist es immer noch Dam­wild, das dort grast (und viel erzäh­len könn­te von den frus­trier­ten, steu­er­fi­nan­zier­ten Ver­sa­gern aus Hal­le und Leipzig).

So, nun aber Schluß mit den schon wie­der viel zu vie­len Sät­zen über die­se Anti­fa-Plei­te und deren media­le Rettungsversuche.

Lie­ber ein groß­ar­ti­ges Bild und ein Hin­weis auf eine gelun­ge­ne sym­bo­li­sche Okku­pa­ti­on: Die Iden­ti­tä­re Bewe­gung war mit hun­dert Akti­vis­ten aus ganz Euro­pa in den Alpen, um dort auf die Tran­sit­rou­ten der nächs­ten gro­ßen, nein rie­si­gen Ille­ga­len­wel­le hinzuweisen.

Auf Mar­tin Sell­ners twit­ter-Account kann man die per­fekt geplan­te Akti­on nach­voll­zie­hen. Sie erin­nert an jene bahn­bre­chen­den Green­peace-Aktio­nen, mit denen die Orga­ni­sa­ti­on sym­bo­lisch Orte oder The­men okku­pier­te, um zu zei­gen, daß der­lei staat­li­cher­seits mög­lich sei, wenn es bereits einer nicht­staat­li­chen Akti­vis­ten­ver­ei­ni­gung gelinge.

In den Alpen am Wochen­en­de also:

  • rie­si­ge Ban­ner mit War­nun­gen für jeden, der ille­gal die Gren­ze über­schrei­ten wollte;
  • ein Grenz­zaun ent­lang des für ille­ga­le Über­trit­te stra­te­gisch wich­ti­gen Passes;
  • Hub­schrau­ber, die zeig­ten, wie ein­fach eine Über­wa­chung sol­cher Päs­se aus der Luft ist;
  • Droh­nen mit Kame­ras, die den Hub­schrau­ber erset­zen konnten;

Letzt­lich: Immer wie­der der Ver­weis auf die­se eine Nati­on, das zugleich ein Kon­ti­nent ist und nach außen den Charme eines libe­ra­len, locke­ren, frei­en Lan­des hat, ein Aus­wan­derer­ziel, eine wel­co­me-Insel – Aus­tra­li­en, das mit einer knall­har­ten Ein­wan­de­rungs­po­li­tik und einer kom­pro­miss­lo­sen Abrie­ge­lung sei­ner Mee­res­gren­zen der ille­ga­len Ein­wan­de­rung ein Ende gesetzt hat.

Nichts ist logi­scher, als dies auch für Euro­pa zu for­dern und umzu­set­zen. Daß es mög­lich ist, zeig­te die IB-Akti­on vom Wochen­en­de: die sym­bo­li­sche Okku­pa­ti­on eines Gebirgs­pas­ses.

Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

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Kommentare (14)

Waldgaenger aus Schwaben

23. April 2018 07:53

Der Bento-Artikel hat leider keine Kommentarfunktion. Da der Reporter wahrscheinlich hier mitliest, eine kleine kostenlose Nachhilfe zum Thema Recherche und deutscher Sprache:

Zitat aus dem bento-Artikel:

"Der Song heißt "Fick dein Volk". Gerüchten zufolge soll der Verlagsgründer Götz Kubitschek erfolglos versucht haben, gegen die Aufführung des Liedes in Schnellroda Anzeige zu erstatten. "

Recherche :

https://de.wikipedia.org/wiki/Strafanzeige

"Eine Strafanzeige (..) ist die Mitteilung eines Sachverhalts an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden, der nach Auffassung des Mitteilenden einen Straftatbestand erfüllen könnte...
Anzeigeberechtigt ist jedermann, nicht nur ein Geschädigter. Anonyme Anzeigeerstattungen sind möglich. Ebenso ist eine Anzeige gegen Unbekannt zulässig."

Insofern kann es keinen erfolglosen Versuch geben, Anzeige zu erstatten. Die Anzeige erfolgt schon durch die Mitteilung, etwa einen Brief oder eine E-Mail an die Behörden.

Allerdings kann die Anzeige selbst ohne Erfolg bleiben, wenn keine Ermittlungen eingeleitet werden oder diese eingestellt werden.

Richtiges Deutsch wäre also:

"Der Song heißt "Fick dein Volk". Gerüchten zufolge soll der Verlagsgründer Götz Kubitschek erfolglos gegen die Aufführung des Liedes in Schnellroda Anzeige erstattet haben. "

ALD

23. April 2018 08:01

"Fick dein Volk" kann man wohl nur in ebenso schlichten wie ehrlichen Worten entgegnen:
DEUTSCHES DEUTSCHLAND - find' ich gut.

https://youtu.be/i1rTPy4lgX8

Es grüßt ganz herzlich das Braunauer Hoftanzorchester
(Abonnieren des Kanals lohnt - weitere audiovisuelle Schmankerl folgen demnächst)

t.gygax

23. April 2018 09:30

So lustig ist das alles nicht - natürlich sind diese "bands" Vollpfosten und der bento Schreiber offenbar ein vollendeter Analphabet, aber das, was G.K. über die Verbindung zwischen steuergeldfinanzierten Antifa-AKs und deren Unterstützer schreibt, da wird es richtig übel.

Ich habe im Jahr 2004 ( also in grauer Vorzeit...) erlebt, wie ein Antifa-Freak eine gut dotierte Stelle in einem baden-württembergischen Landratsamt bekam ( der Landrat war eher konservativ, aber was kümmert den das Heer vom Mitarbeitern in seinem 500 Personen Betrieb, der sitzt mit den Dezernatsleitern und den Oberbürgermeistern an einem Tisch, das ist eine ganz andere Ebene) , dem ich dann meine Jahresberichte zur Begutachtung vorlegen musste. Der Typ hatte vorher Demos gegen "rechts" organisiert, und das so kommentiert: " es ist halt schon blöd, wenn die eigenen Leute anfangen, Flaschen auf die Nazis zu werfen".
Die paar Punkbands sind belanglos, das sind Nullen und Nichtse, aber die das Ganze steuernden Leute in den Ämtern, die machen mir Angst. Denn die können jedem die Existenz vernichten, es sei denn, man ist wirtschaftlich unabhängig oder Beamter im höheren Dienst, dann ist man faktisch unangreifbar.

John Haase

23. April 2018 10:02

@Waldgaenger aus Schwaben
Wenn wir schon dabei sind, Nachhilfe zu erteilen, dann können wir dem Autor auch gleich noch den Erwerb einer Sehhilfe anraten. Auf der Bühne steht deutlich: „Antifa bleibt Landarbeit“ und nicht „Antifa heißt Landarbeit“. Zudem sollte er mal nachschlagen, was das Wort „ironisch“ bedeutet.

Aber mal generell zu bento. Wie sicherlich viele von uns habe auch ich mitunter das Bedürfnis, mir besonders üblen geistigen Mist der Gegenseite reinzuziehen und mich darüber aufzuregen oder zu lachen oder beides. Oft gilt hierbei: je verstrahlter je besser.

Bento ist ein Online-Magazin und journalistische Endlagerstätte, in dem Mittdreißiger im Stil von Zehntklässlern über die Probleme von Mittzwanzigern schreiben, und das ist oftmals ganz lustig. Immer etwas schiefe sprachliche Bilder, wie das „Braunau 2.0“ (ist eines der Kubitschekkinder der neue Hitler?) oder der falsche Gebrauch des Wortes ironisch (Jemand hat eine Meinung. Ein Anderer hat eine andere Meinung. Welche Ironie!), lustig-peinliche Kategorien („Fühlen“, „Gerechtigkeit“) und dazu so oberflächliche wie vielsagende Befindlichkeitsartikel („Warum mich die Kinder meiner Freunde nerven“) haben einen besonderen Reiz für geistige Katastrophentouristen wie mich. Ein paar weitere Empfehlungen für Reiselustige:

Sascha Lobo: bekannt für seine roten Haare. Sagt dem interessierten Publikum immer die digitalen Trends der letzten Jahre voraus. Starker linksliberaler Einschlag. Eher was zum aufregen. „Wie kann man von sowas leben???“ ist die Frage, die sich einem aufdrängt, ebenso wie ein gewisser Neid ob der Gewißheit, daß manche Leute es eben können.

Jakob Augstein: Klassiker! Wegen seiner Arroganz schon im Fernsehen angenehm unerträglich, brilliert er im Printmedium mit oft atemberaubenden Achterbahnfahrten durch altlinke Ressentiments und neulinken Wahnsinn. Mitunter streift er dabei den ein oder anderen originellen Gedanken, generell gilt aber: viele Säue, wenige Perlen.

Ze.tt: ist für die Zeit das, was bento für den Spiegel ist. Wird etwas stiefmütterlicher behandelt, ist politischer: es wird konsequent gegendert.

Huffington Post: ist für den Focus das, was Bento für den Spiegel ist. Vielleicht ist es auch umgekehrt, das ist mittlerweile schwer zu sagen.

Sybille Berg: Frau Kositzas Liebling. Oftmals nah an der Grenze zum Wahnsinn, zumeist von der anderen Seite aus. Lieblingsthema ist eindeutig Mann vs. Frau, aber Flüchtis etc. kommen auch nicht zu kurz. Wie bei vielen anderen Beispielen hier auch sollte man die Kolumnen mit der Physiognomie der Autorin respektive des Autors im Hinterkopf lesen, damit sie ihre volle Wirkung entfalten können.

Vorletzter Spiegeling und mein persönlicher Geheimtipp: Christian Stöcker. Professor für digitales irgendwas von Beruf, schreibt er bei Spiegel Online, warum alles supi ist und alle außer ihm nur Angst haben. Besonders unterhaltsam war seine Kolumne zu Ostern, in der er von der „tollen“ Osterbotschaft des „Folteropfers Jesus“ sprach, wenn er auch natürlich als „wissenschaftlich denkender Mensch“ nicht an die Auferstehung glauben könne. Die Kernbotschaft des Christentums ist für ihn (aus dem Gedächtnis) „Liebe deinen Flüchtling wie dich selbst“. Ganz besonders verstößt dagegen natürlich die AfD, die in nahezu jede seiner Kolumnen gepresst wird. Ähnlich wie bei bento et al. auch bei ihm viel umgangssprachlicher Einschlag, der den Texten noch einen Hauch mehr ernährungsgymnasialen Oberstufentouch verleiht.

Dunja Hayali: langweilig, aber Physiognomie nicht vergessen. Mit einem ewig herablassend-wissendem Gesichtsausdruck, für den der englische Ausdruck „punchable face“ geradezu gemacht wurde, bleibt sie auch für Müllgourmets lesbar.

Prominente Gastautoren wie Maas, Steinmeier, Stegner etc.: meist langweilig, aber oft angenehm verstrahlt und einseitig. Dennoch kommt der Reiz hier meist von den großen Namen.

Last but not least: Georg Diez. Klonovsky scheint Fan zu sein. Schreibt BRD-Ideologiesprech allerhöchster Reinheit. „Freiheit ist nun einmal immer die Freiheit der Andersdenkenden. Jedoch hat diese Freiheit auch Grenzen, nämlich da, wo westliche Werte in Frage gestellt oder lächerlich gemacht werden. Diese Grenzen muß unsere Demokratie verteidigen, sonst wird sie zum Spielball rechtspopulistischer Demagogen.“ Hat er nicht geschrieben, hätte er aber schreiben können, vielleicht hat er es auch geschrieben. Ist derzeit in Amerika als Fellow eines Harvardthinktanks. Man sieht oft Leute und denkt sich: die würden in jedem System zurechtkommen. Bei Diez ist es anders, der muß dem Herrgott auf Knien danken, daß er in der BRD leben darf. Den Nazis wäre seine Schreibe wohl zu anpasserisch gewesen und für die Kommunisten ist er zu durchschnittlich. Der Mann ist geronnenes Mittelmaß und das macht seine Texte so wohltuend glatt.

MartinHimstedt

23. April 2018 10:46

So ein bisschen hat sich Kubitschek an diesem bizarren Geschehen am Wochenende schon abgearbeitet, oder? Sicher, ein schöner Vergleich „Die Antifa war in Schnellroda, die Identitären in den Alpen“, aber wer liest freiwillig bento-Artikel über Rechts? Respekt für diese Nerven!

PS: Die Neon wird dieses Jahr eingestellt, mal sehen, wann die bento ihr folgt.

Mauerbluemchen

23. April 2018 16:10

@Herr Himstedt
Es wäre sicher hochinteressant, Sie live und in Farbe zu erleben, wenn staatsgeschützte wie -alimentierte Transatlantifanten Ihnen und vor allem Ihrer Familie (sofern Sie denn eine haben) ständig auf die Pelle rücken - mit all den kleinen und großen Teufeleien, die das Aktivitätenarsenal der permanenten Revolution so hergibt.

Und zwar nicht bloß irgendwo und irgendwie in ihrem Landkreis, sondern richtig hammerhart und stundenlang gleich in der Nachbarwohnung/bei Ihnen vor der Wohnungstür/vor Ihrem Haus (inkl. Autoabfackeln und anonyme Drohanrufe gegen Sie und Ihre Familienmitglieder)/an der Arbeitsstelle (sofern Sie denn eine haben)/alles andere, was Ihnen so richtig nahesteht und -geht.

Dann möchte ich Sie beim bißchen Abarbeiten erleben. Geben Sie mir bitte Bescheid, damit ich einen Kasten gutgekühltes Bier, Knabberzeugs und Grillgut mitbringen kann, wird bestimmt irre lustig!

@t.gygax
Ihr Erlebnis mit dem hochbesoldeten Terroristen im Staatsdienst ist kein Zufall, sondern hat System. Es zeigt auch, was man von der cdu/csu-Kotzervativen (wir sie intern nur noch so) zu halten hat, denn der wackere Landrat wird da nicht viel übersehen haben, sondern mehr oder minder gewährt und gefördert haben, weil er ja schließlich auch dazugehören und von der Torte seinen Teil abhaben will. Dafür spielt der Kotzervative allerhand miese Spielchen mit, die ihr braves Wahlvieh nie für möglich halten würde.

Old Linkerhand

23. April 2018 17:30

Vor ein paar Jahren hat der us-amerikanische Staat im mittleren Westen Land zwangsenteignet. Eine militante Bewegung verschanzte sich schwerbewaffnet und leistete jahrelang erbitterten Widerstand. Auf Bildern ist zu sehen, wie sich beide Seiten aufmunitioniert gegenüberstanden. Wild West halt. Natürlich scheute sich das Establishment vor laufenden Kameras Gewalt anzuwenden und so griff man zur altbewährten Zersetzungstaktik.
Zuerst wurden die Widerständler in den MSM zu dummen HillBillys erklärt, danach wurden die normalen Landbesitzer gegen die militanten aufgehetzt und gegeneinander ausgespielt. Schlußendlich kam es zu einer großen Versammlung der Landbesitzer und die Widerständler wurden förmlich vom Hof gejagt. Danach konnten sie sie sich nur noch auf ihren eigenen Grund und Boden aufhalten. Als einige von ihnen dann doch ihr Land verließen (Telephone waren schon lange angezapft und Agent Provocateur gab es auch genug) wurde auf der Autofahrt der Konvoi gestoppt und unter FBI- Feuer genommen. Natürlich haben die Hinterwäldler das Feuer zuerst eröffnet.....

Ich fürchte dieser ganze Krawallunfug in den letzten Jahren um Schnellroda herum ist diese Zersetzungstaktik, und hoffentlich durchschauen das Ihre Nachbarn und lassen sich nicht ins Bockshorn jagen.

Ein gebuertiger Hesse

23. April 2018 17:34

All is well that ends well ... was auch für diesen Beitrag gilt. Großartige Aktion der IB! Man kann immer nur dankbar für diese Jungs und Mädels sein. Sie haben verstanden, was die Stunde geschlagen hat und agieren im Vollbesitz ihrer Möglichkeiten. Mehr mag gar nicht zu tun sein (doch: beten, aufrichtig und innig, das hört nie auf zu gelten).

Otto

23. April 2018 18:27

Weiß nicht so genau, ob mein Kommentar hier richtig platziert ist? Ich kennzeichne ihn vorsichtshalber als OT.
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Ich habe neulich in einem Film über Elisabeth, die Königin von England, eine starke Abschluss-Szene gesehen. Dort behauptet Elisabeth, natürlich untermalt von grandioser Musik:

ICH BIN ICH

Was könnte das heißen? Dass sie wirklich völlig losgelöst von Tradition, Herkunft, Denkgewohnheiten und Mode autonom ist?

Andererseits gilt dieses ICH BIN ICH auch für mich, sonst würde ich mich ja nicht für die Sezession interessieren.

Wie weit geht Autonomie? Oder ist das nur eine Illusion?

Solution

23. April 2018 19:00

Gut, daß Herr Kubitschek nicht das kanadische, sondern das australische Einwanderungsmodell bevorzugt. Das kanadische Modell hat nämlich total versagt:

https://www.amazon.de/Canada-Decay-Immigration-Diversity-Euro-Canadians/dp/1910881953/ref=pd_ybh_a_20?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=WBKR96WJ7YSW2RKX716G

Warum nehmen wir uns eigentlich nicht das israelische Einwanderungsmodell zum Vorbild?

Stresemann

23. April 2018 19:00

Einsam gegen "Neonazis" und "Rassismus" - aber der Hass gegen das Eigene darf gerne total(itär) und endgültig sein. Dekadenzerscheinung einer denkfaulen und lebensmüden antideutschen Bewegung. Dann wandert halt in eurer utopisches Metropolis aus - niemand wird euch aufhalten, eure grenzenlose Dummheit könnt ihr gerne mitnehmen!

Waldgaenger aus Schwaben

23. April 2018 20:46

@John Haase

SPON sorgt bei mir auch immer für gute Unterhaltung. Ich klicke gerade jetzt rein, nur so als Stichprobe, und was sehe ich:

Klopp fordert zweite Brexit-Abstimmung. Trainer des FC Liverpool: Klopp fordert zweite Brexit-Abstimmung Ok. ein Fussballtrainer. Herr Klopp hat seine Meinung. Sei ihm ja unbenommen.

Aber warum fragen die nicht den Vorsitzenden des Zuchtvereins für britische Airedale Terrier? Ist dessen Meinung weniger wichtig? Das System scheint wirklich aus dem letzen Loch zu pfeifen.

John Haase

24. April 2018 13:32

@Waldgaenger

Habe Klopps Aussagen auch mit Befremden aufgenommen, vor allem ob der Merkellatrie. Verwundert war ich aber nicht, die Sportsball- und Unterhaltungsindustrie sind wohl die willkommensklatschendsten Milieus überhaupt. Ich glaube aber nicht, daß dies an der üblichen Schweigespirale liegt, auch wenn die eine Rolle spielen wird. In diesen Branchen kommt man einfach nur sehr selten in Kontakt mit wirklich asozialen Ausländern, weil die vorher aussortiert werden. Dementsprechend verzerrt ist die Wahrnehmung.

Stefanie

24. April 2018 19:44

"Fick dein Volk"
Ob den Krawallbrüdern schon mal aufgefallen ist, dass man diese Parole auch als Befehl zur Endogamie deuten könnte?

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