Sezession
28. Mai 2018

Termine satt: Lesereise, Café Schnellroda, Salons, Bundestag!

Götz Kubitschek / 18 Kommentare

Termine satt für die kommende Woche – von Pirna bis Halle, von Schnellroda bis Berlin. Was ist geplant?

1. Los geht's mit dem Staatspolitischen Salon in Berlin, diesmal ausnahmsweise am Dienstag, den 5. Juni, (Beginn: 19 Uhr, Einlaß ab 18:30 Uhr, Anmeldung bitte an anmeldung(at)staatspolitik.de.Wir freuen uns, daß wir mit Matthias Matussek einen streitbaren Journalisten begrüßen dürfen. Er hat in den vergangenen Jahren einige Bestseller geschrieben, die wichtige Grundfragen der deutschen Gegenwart aufgriffen.Matussek wird uns in Berlin sein aktuelles Buch vorstellen: White Rabbit oder Der Abschied vom gesunden Menschenverstand ist vor einigen Monaten erschienen und hat bereits die 2. Auflage erlebt.

Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Außerdem wird Matussek berichten, wie es ist, als Bestsellerautor plötzlich angefeindet zu werden, weil man beispielsweise in Hamburg auf einer patriotischen Demonstration als Redner auftritt.

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2. Einen Tag später, am Mittwoch, den 6. Juni, begrüßen wir Matussek zum selben Thema im Rahmen des Staatspolitischen Salons in Halle! Beginn im patriotischen Hausprojekt in der Adam-Kuckhoff-Str. 16 ist um 18.00 Uhr (Einlaß ab 17.30 Uhr).

Wir laden Sie hiermit herzlich zu diesem Salon ein und freuen uns über zahlreiches Erscheinen. Anmeldung bitte ebenfalls unter anmeldung(at)staatspolitik.de.

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3. Weiter geht es mit Terminen im ostsächsischen Pirna: Am Freitag, den 8. Juni, wird Prof. Günter Scholdt aus seinem jüngsten Antaios-Werk Literarische Musterung lesen. Anschließend wird im geselligen Beisammensein über das neue Buchprojekt Scholdts diskutiert: Die Denunziantenrepublik. Anmeldungen für Pirna nehmen wir unter anmeldung(at)schnellroda.de entgegen.

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4. Die Woche klingt am Samstag, den 9. Juni aus: An diesem Tag wird es auf dem Rittergut Schnellroda Kaffee, kühle Getränke und gute Gespräche geben – Matthias Matussek und Günter Scholdt sind anwesend! Zudem stellt der Verlag Neuerscheinungen aus dem eigenen Hause vor. Für unsere Planung bitten wir auch hierfür um eine kurze Nachricht unter anmeldung(at)schnellroda.de.

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5. Zuletzt ein Hinweis auf einen weiteren Termin für Berlin, und zwar für Mittwoch, den 6. Juni. In den Räumlichkeiten des Bundestags, Wilhelmstr. 60, Raum 261, referiert der Leiter des IfS Dr. Erik Lehnert. Veranstalter ist die Desiderius-Erasmus-Stiftung, das Thema lautet: »Mobilmachung – Waldgang – Weltstaat. Ernst Jüngers politische Philosophie«. Bitte dazu unbedingt mit Namen und Geburtsdatum unter udo.hemmelgarn(at)bundestag.de anmelden!

Einlaß: 18 Uhr, Beginn: 18.30 Uhr.


Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Kommentare (18)

W. Wagner
28. Mai 2018 20:45

Und noch ein Termin: Di Maio von Movimento 5 stelle ruft für den 2. Juni zur Demonstration nach Rom und bittet alle Italiener die Fahne aus dem Fenster zu hängen - vielleicht sollten wir Deutschen das mitmachen. Allen, die Italienisch können, empfehle ich die offenen Facebook-Seiten von Luigi Di Maio und Matteo Salvini anzuhören, um wirklich zu verstehen, was in Italien passiert.
Wenigstens ist Italien doch noch ein freieres Land als die BRD und beide Politiker können im Fernsehen und ohne Gewaltandrohung bzw. -anwendung (durch Antifa etc.) auf öffentlichen Plätzen auftreten, was ja bei uns für die Opposition nicht mehr wirklich möglich ist. Viva Italia!

d.n.
28. Mai 2018 21:19

Pirna, Halle, Berlin und Schnellroda: Im Westen also nichts Neues...

Eldor
28. Mai 2018 22:14

@d.n.

Doch, AfD-Demo am Sa, 2.6. in Bruchsal mit Björn Höcke - und natürlich wieder einem "breiten Bündnis".

ALD
28. Mai 2018 22:34

Historische Woche für Deutschland. Der Sommer der Wiederkehr beginnt, das Wendejahr 2018 nimmt Fahrt auf. Wohlan.

clivestaples
29. Mai 2018 09:22

@ALD
die AFD Demo am Sonntag mag die größte in diesem Jahr gewesen sein - genaue Zahlen liegen nicht vor- aber von einem Wendejahr zu schreiben, ist wohl übertrieben. Das bisher letzte „Wendejahr“ - allerdings in negativer Hinsicht - hatten wir ja 2015, bedingt durch die Ereignisse im September. Falls es eine „Rettung“ für die westeuropäischen Länder geben sollte, wird man erst im Nachhinein sagen können, welcher Zeitabschnitt hierfür entscheidend war. Dass es die nächste Bundestagswahl sein wird darf bezweifelt werden. Wird die AfD zu stark, schließen sich die anderen 4 oder 5 Systemparteien zur Not eben zu einer „Superkoalition“ zusammen. Selbst der Unterbau, also die Landtage, etwa in Sachsen, Brandenburg und Thüringen sind noch längst nicht gesichert.Für Bayern und Hessen besteht keine echte Chance.
Eine friedliche Wende analog zum Ende der DDR, scheint ebenfalls unrealistisch. Wir haben jetzt die Fußball WM, und anschließend direkt das „Sommerloch“ vor der Tür, und um nach den Sommerferien die Empörungsspirale so weit nach oben zu jagen, dass es die Leute endlich in Massen auf die Straßen treibt, wäre schon ein Ereignis von größerer Tragweite nötig. An das tägliche „Messern“, Vergewaltigen und zunehmende Einschnüren der freien Meinungsäußerung und Gestaltungsmöglichkeiten des Bürgers, hat sich der Bunzelbürger bereits gewöhnt, so er es überhaupt mitbekommt. Letzteres wahrscheinlich nur bedingt.
Option drei,( die man, um in diesem Forum verstanden zu werden als Donovan oder Raskolnikow Variante bezeichnen kann ), führt nicht zu einem Ende des Systems, sondern will nur - in ferner Zukunft? - die Überreste bekämpfen, vor allem der zweitgenannte Zeitgenosse.
Bleibt also Option vier, die man sich eigentlich aufgrund der Opferzahlen auf alle Seiten nicht wünschen kann. Gibt es eine fünfte realistische , abseits von Meteroiteneinschlägen oder religiösen Erwartungen?

RMH
29. Mai 2018 10:46

"Gibt es eine fünfte realistische , abseits von Meteoriteneinschlägen oder religiösen Erwartungen?"

Die gibt es und die ist recht einfach: Genau wie die anderen, ein "weiter so" praktizieren. Ein jeder in Demut und diszipliniert an seinem Platz. Die "dicken Bretter" (Max Weber) wollen gebohrt sein, die Bohrer sind am Werk, nur schnell geht da eben nichts (auch das wusste M. Weber schon vor ca. hundert Jahren).

Viel Erfolg für die genannten Veranstaltungen! Am 17. Juni finden dann ja auch noch mehrere Kundgebungen statt (Mödlareuth bspw.).

Wahrheitssucher
29. Mai 2018 11:31

d.n. hat recht!
Also macht doch auch einmal etwas im Westen (Rhein/Ruhr)!
Oder hat man den schon aufgegeben...?

Gustav Grambauer
29. Mai 2018 12:19

clivestaples

"Eine friedliche Wende analog zum Ende der DDR, scheint ebenfalls unrealistisch."

Die SED hatte 3,4 Millionen Mitglieder und strotzte bis zum 40. Jahrestag vor Selbstinszenierung von angeblicher "Einheit und Geschlossenheit". Dann ist sie innerhalb weniger Tage wie ein Kartenhaus nach einem Schnipp mit der Fingerkuppe in sich zusammengefallen. Das Land war in seinem Inneren bis zum Sommer 1989 weitgehend frei von - harten, weiche gab es natürlich genug - indikatorischen Signalen dafür gewesen.

Stattdessen waren die Auslandsmeldungen unsere Indikatoren, etwa über bestimmte Konferenzen wie z. B. Bukarest Anfang Juli `89 usw. Auch etwa Reagans Rede an der Mauer oder der von Frau Gorbatschowa geäußerte Wunsch, beim Staatsbesuch in der DDR einen Abstecher nach Westberlin zu machen, waren für uns die Ausschläge des Seismographen. Es gibt ja das Sprichwort "Der Prophet gilt im eigenen Lande nichts" - in meinem Falle mußte erst ein Ungar kommen, um mir 1985 haarklein den bevorstehenden Untergang der DDR zu sezieren, auch wieder ohne einen einzigen Verweis auf deren innere Probleme, rein aus den Anzeichen dafür begründet, daß sie von außen fallengelassen werden würde, es fielen Stichworte wie 'Hochzinspolitik', 'Afghanistan', 'Rückkehr des Trotzkismus im Kreml' usw. - wozu Hacks später gedichtet hat

"Die Sowjetmacht, sie schenkte uns das Leben
Sie hat uns auch den Todesstoß gegeben"

oder wozu Krenz Gorbatschow mit den Worten gefragt hat: "Die DDR ist euer Kind, steht ihr noch zu eurer Vaterschaft?".

Schabowski hat später immer wieder - unausgesprochen auch im Hinblick auf die Maueröffnung - betont: "Wir waren nur ganz kleine Pupser", was man mit "die Entscheidungen wurden ganz woanders getroffen" übersetzen kann.

Fazit: man sollte nicht allzusehr mit dem Politbarometer mitfiebern, nicht mal mit dem tatsächlichen sogenannten Meinungsspektrum im Land. Die Opposition der DDR hatte bis zum Oktober 1989, je nachdem wie weit man diesen Kreis anerkennen will, aus nicht mehr als als aus ein paar hundert oder ein paar tausend Aktivisten bestanden. Von den 17 Millionen Einwohnern hätte die erdrückende Mehrheit nicht mehr als, wenn überhaupt, eine Handvoll derer Namen aufzählen können, nicht mal dort, wo im Prinzip Westfernsehen geschaut wurde.

- G. G.

Daniel Heimann
30. Mai 2018 11:06

@Wahrheitssucher

Nee, mein Lieber, die Frage ist, ob Sie mal was im Westen (Rhein/Ruhr) machen. Oder haben Sie den schon aufgegeben...?
Grüße aus der (Sächsischen) Schweiz!

Benedikt Kaiser
30. Mai 2018 12:37

@d.n. und Wahrheitssucher:

Daniel Heimann hat recht. Die recht häufig zu vernehmenden Unmutsäußerungen "Macht doch mal was im Westen!" korrelieren erstaunlich wenig mit Eigeninitiativen im Westen (und das liegt nicht daran, dass es im Westen keine Leser/Kunden/Sympathisanten gibt). Solange das so passiv bleibt, werden auch weiterhin jene Regionen primär bespielt, in denen entweder unsere Projekte angesiedelt sind oder aber aktive Leute leben, die selbst was aufbauen und dann entsprechend unterstützt werden.

Wahrheitssucher
30. Mai 2018 13:50

@ Daniel Heimann
Das eine muß doch das andere nicht ausschließen...
Und den Gedanken des "Aufgegeben habens" habe ich das erste Mal gerade nicht aus dem Westen vernommen.
Die Antwort auf Ihre Frage: Natürlich nicht, aber ab und zu beschleicht er einen...
Gruß aus dem Lande der Westfalen!

@Benedikt Kaiser
Verstehen Sie diese "Unmutsäußerung" bitte auch unter dem Aspekt des vor allem zeitlichen Aufwandes der Anreise!
Als noch einmal die Anregung: Bespielen (ein schöner Ausdruck!) Sie doch auch einmal zur Abwechselung den Westen!
Kann ja auch als Initialzündung wirken! Allein schon auf Grund des Kennenlernens Gleichgesinnter!

halbautomat
30. Mai 2018 17:48

Bei allem mehr oder weniger berechtigten Pessimismus und Fatalismus
- Matthias Matussek als Referent in Schnellroda und in einem Haus der identitären Kontrakultur
- Der Leiter des IfS in den Räumlichkeiten des Bundestags auf Einladung der parteinahen Stiftung einer patriotischen Bundestagsfraktion

Noch vor 5 Jahren undenkbar.
Das sollte Anlass zu Hoffnung und intensivierter Arbeit sein. Größte Hochachtung und Dank an alle, die diese Entwicklung möglich gemacht haben und weiter voran treiben.

d.n.
30. Mai 2018 20:54

Lieber Benedikt,

die Entscheidung, ob die Lesereise (!) eines Autors irgendwo stattfindet, macht Ihr doch nicht tatsächlich davon abhängig, ob vor Ort „aktive Leute leben“? Um einen Raum – und klar: zwei, drei Ersatzräumlichkeiten für den Fall, dass gekündigt wird – zu mieten, bedarf es doch keiner aktiven Leute.

Liegt die mangelnde Präsenz im Westen nicht vielmehr an dem hier lauteren Gebrüll der Antifa, dem hier – zugegeben – oftmals mangelndem Benimm und der radikaleren Einstellung der eigenen Leute und nicht zuletzt an einer gewissen Resignation, dass man hier aus eigener Kraft noch etwas bewegen oder zumindest formen könnte? In Gesprächen mit Rechten aus dem Osten wird nicht selten die Abneigung gegen die westlichen Bundesländer angestimmt: Der Westen sei eh verloren, die Verausländerung sei nicht mehr aufzuhalten und im Übrigen seien die Menschen dort selbst schuld, da sie zu 90% die Altparteien wählten. Hier schimmert im Ossi-Rechten oft der Besser-Wessi unter umgekehrten Vorzeichen durch…

Beste Grüße,
Daniel

Michael B.
31. Mai 2018 09:36

> Hier schimmert im Ossi-Rechten oft der Besser-Wessi unter umgekehrten Vorzeichen durch

Begruendet sich m.E. etwas anders. Ich glaube ich habe da ganz belastbare persoenliche Einblicke in die Mentalitaetsunterschiede als mittelalter gebuertiger Ossi um die Fuenfzig mit Westfrau aus grosser Familie und zwei Lebensmittelpunkten im Herzen der Dunkelheit (DD) auf der einen und einer sueddeutschen Stadt auf der anderen Seite.

Sie erwaehnen Antifa. Fuer mich sind das keine relevanten Gegner (die kommen erst noch, und um diese mache ich mir Sorgen). Ein meist zusammen damit angefuehrter Punkt ist die Bedrohung beruflicher Existenz. Waehrend das auch gelegentlich wahr wird, ist das fuer einen Ossi meines Alters kein Thema. Das war in der DDR seelig die Norm und das aus geringfuegigsten Gruenden. Ich habe mein Studium wegen eines Austritts aus der FDJ fast nicht antreten und wegen simpler Nichtteilnahme an Wahlen durch Exmatrikulation fast verloren, da war dann die heraufziehende Wende vor.

Eine ganze Menge Ossis will da kein Jammern hoeren, da sind die etwas fest weil ihnen das selbst jahrelang von satt in ihrem noch nie von groesseren Aenderungen betroffenen System sitzenden Leuten staendig untergerieben wurde. Sie fuehlen sich dann bestaetigt im "jetzt kriselt's mal und diese Figuren fallen sofort um". Das "Ich moechte nicht zu den Schmuddelkindern gehoeren auch wenn sie das Richtige sagen" ist im Westen m.E. tatsaechlich viel staerker vertreten. Eine erstaunlich tiefgehende und dauerhafte Konditionierung fuer mich persoenlich im Uebrigen, der ich doch ideologisch ganz andere Gehirnwaschungskaliber kennen sollte.
Das Ganze fuehrt fuer einen Ossi der auch untereinander andere Offenheit pflegt zu dem Effekt, dass er bei seinen wenigen Versuchen den Wessi diskursiv nicht 'knacken' kann - er kommt i.a.R. gar nicht an ihn heran. Eine Verweigerungshaltung, die er nicht versteht (und auch etwas verachtet, zugegeben - dem Wessi selbst ist umgekehrt die Direktheit unangenehm).
Richtig ist, dahinter zu steigen braucht Zeit und wie in vielen Dingen fortlaufende Kommunikation mit dem Unbekannten.

Benedikt Kaiser
31. Mai 2018 09:41

@d.n.

die Entscheidung, ob die Lesereise (!) eines Autors irgendwo stattfindet, macht Ihr doch nicht tatsächlich davon abhängig, ob vor Ort „aktive Leute leben“? Um einen Raum – und klar: zwei, drei Ersatzräumlichkeiten für den Fall, dass gekündigt wird – zu mieten, bedarf es doch keiner aktiven Leute.

Liegt die mangelnde Präsenz im Westen nicht vielmehr an dem hier lauteren Gebrüll der Antifa, dem hier – zugegeben – oftmals mangelndem Benimm und der radikaleren Einstellung der eigenen Leute und nicht zuletzt an einer gewissen Resignation, dass man hier aus eigener Kraft noch etwas bewegen oder zumindest formen könnte?

Lieber Daniel,

Ausnahmen bestätigen erstens die Regel und zweitens machen wir es selbstredend auch (freilich nicht nur) davon abhängig, ob vor Ort Leute leben, die entsprechende Orga-Arbeiten, die, wie Du weißt, zeit- und nervenraubend sein können, in ihre Hände nehmen. Wir können nicht überall sein und manchmal ist es halt unabdingbar, mit Akteuren vor Ort (Vermieter, Polizei, Teilnehmer etc.) in Kontakt zu stehen und eventuell auftretende Probleme direkt zu lösen – virtuell und telefonisch ist das nicht so einfach.

Das Antifa-Schreihals-Argument lasse ich in dem Fall nicht zählen. Wir haben bei jedem Salon hier in Halle/Saale 40, 50, 60 Antifaschisten stehen, die herumkrakeelen und Teilnehmer abfotografieren – dennoch hatten wir bisher jeden Salon ausgebucht.

Ich verstehe die grundlegend andere Situation in vielen Teilen Westdeutschlands. Aber zum einen ist Westdeutschland kein Monolith: Überall gibt es auch Regionen, wo einiges möglich wäre, wenn man sich nicht voreilig enthielte (à la: "Na bei uns geht das nicht, wir sind ja nicht im Osten!") Und zum anderen haben Akteure in Halle, Leipzig oder Potsdam auch nichts zu gewinnen (jobtechnisch, im Ansehen bei Freunden und Bekannten in einem Verein oder sonst wo), aber viel zu verlieren. So groß sind die Unterschiede – jedenfalls in Ballungsräumen – nicht (mehr).

Wahrheitssucher
31. Mai 2018 14:51

Anfrage an alle Sezessionisten und Foristen:

Was halten Sie von dem Gedanken einer Veranstaltung im "Westen" als Initialzündung für weitere Treffen und zum Zwecke des Kennenlernens und zu einer möglichen Vernetzung?

clivestaples
1. Juni 2018 09:36

@Wahrheitssucher
Es gab doch die Buchmesse in Frankfurt und alle ( K&K, Lichtmesz, Pirinçci, Sellner ect..) waren dort. Dazu die Leserreise von Sommerfeld, Lichtmesz und Liebnitz im November mit Termin in Offenburg. Es gibt also gelegentlich Termine. Und die nächste Buchmesse kommt im Herbst.
Aber was heißt Initialzündung. Besuchen Sie eine der zahlreichen regelmäßigen Demos wie etwa München, Kandel oder Hamburg. Der Funke glimmt bereits.

Wahrheitssucher
1. Juni 2018 13:33

@ clivestaples

Dank für Ihre aufmunternden Worte.
Aber ich meinte schon so ganz im Westen: Rhein/Ruhr.
Erinnere auch noch die schlechten Erfahrungen der Wanderreise eines Zwischentages, bis man dann endlich in Bonn landete.
Den glimmenden Funken sehe ich auch, möge er wachsen...

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