Sezession
24. Juni 2018

Sonntagsheld (66) – Der Besuch der alten Dame

Till-Lucas Wessels / 14 Kommentare

Aus dem Alltag in den Alltag

Till-Lucas Wessels

Till-Lucas Wessels studiert und ist identitärer Aktivist sowie »Minenhund für zukünftig Zumutbares«.

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Für jeden Aktivisten und auch für viele, die sich im Umfeld der AfD, der IB, oder anderer patriotischer Organisationen bewegen, ist es längs zur Gewohnheit geworden, dass das eigene Gesicht in unregelmäßigen Abständen – meist ergänzt durch Informationen zur Person (das kann vom Studiengang, über das Geburtsdatum bis hin zur Adresse alles sein) – im Internet auftaucht.

Die Objektive der Feinde – sie gehören zum Rechtssein heute genauso dazu, wie die der eigenen Leute, und wo wir früher noch hektisch versuchten, das eigene Gesicht durch eine große Sonnenbrille, einen Schal, oder die eigene Hand zu verdecken, präsentieren sich die jungen Aktivisten inzwischen mit voller Absicht den neugierigen Antifa-Fotografen, um vielleicht das eine oder andere schicke Bild für das eigene digitale Fotoalbum abzustauben.

Etwas perfider sind da Plakate oder Flyer in der Uni, oder der eigenen Nachbarschaft, von denen einem das eigene Antlitz, schwarz-weiß und umrahmt von einer Aufzählung der eigenen Missetaten in Arial Black, entgegengrinst. Aber auch daran gewöhnt man sich, und aus den Kreisen des Nachwuchses kann ich berichten, dass dass das eigene "Outing" inzwischen ungeduldig erwartet wird und manche Aktivisten regelrecht beleidigt sind, wenn sie nicht erwähnt werden.

Dieser lässige Umgang mit den strategischen Verhetzungen unserer Gegner ist die Folge eines unangenehmen Abstumpfungsprozesses auf der einen Seite und der gelebten rechten Solidarität auf der anderen Seite, die inzwischen stark genug ist, um die erste Reihe beruflich und sozial aufzufangen. Dass das, was für uns Normalität ist, also etwa ein Plakat mit dem eigenen Bild, inklusive Namen und Adresse, versehen mit der Aufforderung zum gewalttätigen "Hausbesuch", an seiner Haustür vorzufinden, für sich gesehen eigentlich überhaupt nicht normal ist, zeigt ein Fall in Österreich, auf den ich vor ein paar Tagen stieß:

Einigen wird der österreichische Arzt, Politiker und Publizist Marcus Franz ein Begriff sein; in diesem Artikel geht es allerdings nur mittelbar um ihn. Mitte Juni waren im Bereich um die Praxis von Franz diese Plakate aufgetaucht, versehen mit einem Foto, der Adresse seiner Praxis und dem Aufruf "Sei gegen Marcus Franz!". Soweit, so gewöhnlich. Eine 87-jährige Patientin von Herrn Franz sah das allerdings nicht so und ging zur Gegenoffensive über: Der Text der handgeschriebenen Zettel mit denen sie die Plakate ihrerseits überklebte, liest sich für mich als Aktivisten wie eine Notiz aus einer fremden Welt, einem Alltag, der ein ganz anderer ist als der unsere und für den jede der täglichen Anfeindungen und Unverschämtheiten mit denen wir uns herumschlagen, zum Erweckungs- und Mobilisierungserlebnis werden kann. Für die betagte Dame ist klar: Marcus Franz ist zuallererst einmal ein guter Arzt und nichts weiter, sie kann – im Gegensatz zu uns, die wir uns schon viel zu sehr an die Logik der Roten gewöhnt haben – nicht nachvollziehen, weshalb dieser Mann, den sie bisher als kompetent und freundlich erlebt hat, auf einmal gemieden werden soll, nur, weil er eine bestimmte Meinung vertritt.

Dieser spontane Akt der Solidarität – ein Filzstift, ein Stück Papier und ein paar Worte des Zusammenhalts gegen die Hässlichkeiten des Alltags: Manchmal findet sich zwischen den Sandkörnern im Getriebe auch ein kleiner Diamant.


Till-Lucas Wessels

Till-Lucas Wessels studiert und ist identitärer Aktivist sowie »Minenhund für zukünftig Zumutbares«.

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Kommentare (14)

Lotta Vorbeck
24. Juni 2018 20:04

Genau das isses!

Wie die betagte Patientin sich den bewährten Arzt nicht von irgendwelchen auf der Wurstsuppe dahergeschwommen gekommenen, in fade-bunter Toleranzsoße gegarten Rotzlöffeln abspenstig machen läßt und dies öffentlich dokumentiert, kann man beispielsweise auch ganz gezielt das Lokal eines auf dieselbe Weise geschmähten Gastwirtes aufsuchen.

Andreas Walter
24. Juni 2018 21:06

Was sind das für Leute, die solche Plakate aufhängen? Fast schon eine naive Frage ausgerechnet in Deutschland.

Nach meinem Gefühl aber die Gleichen, die auch so etwas machen:

https://www.welt.de/regionales/bayern/article178091628/Betrunkener-greift-Menschen-an-Notaerztin-schwer-verletzt.html

Wer solche Leute noch als Flüchtlinge bezeichnet, auch bei der Presse, dem es eh nicht mehr zu helfen.

Caroline Sommerfeld
24. Juni 2018 21:16

@ Lotta Vorbeck: Hab ich gemacht, in dem Falle war es ein Bierlokalbesitzer bei mir ums Eck, den eine sehr unangenehme Grünenpolitikerin öffentlich des Sexismus zieh, und der daraufhin mit einem veritablen Shitstorm gequält wurde.
Bier eingekauft (Berliner Weiße Waldmeister!), interviewt und dann einen Artikel geschrieben: https://www.unzensuriert.at/content/0026999-Bier-Wirt-klagt-Stinkefinger-Zeigerin-Maurer-Bewaehrungsprobe-fuer-den-Rechtsstaat.

Lotta Vorbeck
24. Juni 2018 22:08

@Caroline Sommerfeld - 24. Juni 2018 - 09:16 PM

Gleich in doppeltem Sinne "SEHR GUT!", liebe Caroline Sommerfeld!

... und obendrein nehme ich dankbar zur Kenntnis, daß wir nicht nur im Gespräch von Angesicht zu Angesicht, sondern offenbar auch mental einander bestens verstehen.

deutscheridentitaerer
25. Juni 2018 08:53

@Caroline Sommerfeld

Nun war das Verhalten des besagten Bierhändlers aber nun tatsächlich in hohem Maße sexistisch, asozial und unsittlich.

Die Version des Wirts ist völlig unplausibel. Man sollte da schon ehrlich sein. Bei dem Angriff auf Sellner am Schottentor hat man sich zurecht auch über das Verhalten der Medien und Linken empört, die den Angriff als "angebliche Behauptung Sellners" dargestellt haben.

Caroline Sommerfeld
25. Juni 2018 09:17

@Deutscheridentitärer: Wieso? Sein Anwalt hält die Aussagen für glaubwürdig, sonst hätten sie die Sigrid Maurer nicht geklagt. Das Verfahren läuft, noch ist kein Urteil gesprochen. Und Doxing ist immer ein no go, egal ob der Betreffende wirklich bescheuert war, selbst einen Verbrecher nimmt man nicht eigenmächtig aufs Korn.

deutscheridentitaerer
25. Juni 2018 18:39

Frau Sommerfeld, mit Verlaub, aber das finde ich absurd.

Was vor Gericht beweistauglich ist und was nicht, ist ein anderer Maßstab als der des normalen Bürgers.

Doxing ist das Veröffentlichen einer übergriffigen Privatnachricht erst recht nicht, Doxing ist das Enttarnen anonymer Internetpersönlichkeiten gegen ihren Willen.

Wenn man nun ungefragt Nachrichten sexuellen Inhalts verschickt, muss man doch nach vernünfigen Nachrichten damit rechnen, dass sich das Gegenüber nicht an einen Kodex gebunden fühlt, auf die Privatsphäre des Belästigers Rücksicht zu nehmen.

Unbestrittener Fakt ist ja nun mal, dass die Nachricht geschickt wurde, und das wird Fräulein Maurer wohl auch beweisen können. Wenn der Wirt nun ernsthaft behauptet jemand anderes hätte diese Nachricht von seinem Account geschickt (lol), trägt er für diese unplausible Behauptung die Beweislast.

Und natürlich nimmt man einen Verbrecher eigenmächtig "aufs Korn", jedenfalls sollte man es, meist tut man es nicht, weil man selber strafrechtliche Konsequenzen befürchtet.

Ich allerdings bin stolz darauf, mich von dieser Drohung noch nicht habe abhalten lassen: wenn ich ungebührliches Verhalten mitbekommen habe, hat es immer Watschen gesetzt.

Würde meine Freundin oder Tochter so eine Nachricht bekommen, gäbe es danach einen unangekündigten Hausbesuch.

Wieso stellen Sie sich auf die Seite von solchen Minusmenschen? Weil er "rechts" ist und das Opfer Grüne? Das verstehe ich grundsätzlich ja, aber gerade Sie treten doch ansonsten für eine feste moralische Grundlage und nicht einen bloßen Tribalismus ein.

nom de guerre
25. Juni 2018 21:36

@ Caroline Sommerfeld
Ihre und @ deutscheridentitärers Kommentare haben mich neugierig gemacht, deshalb habe ich nachgelesen, worum es bei dem Fall ging. Von einer Frau Sigrid Maurer höre ich heute zum ersten Mal (logisch, ich lebe nicht in Österreich), daher kann ich nicht beurteilen, wie diese Person einzuschätzen ist. Aber eines kann ich sehr wohl beurteilen: Wenn mir jemand so eine Nachricht geschickt hätte, würde ich auch nicht darauf warten wollen, dass eine zivilrechtliche Unterlassungsklage in ein paar Monaten entschieden wird. Zumal, wenn es wirklich so sein sollte, wie die Dame sagt, dass sie auf dem Weg zur Arbeit immer an dem Lokal vorbei muss. Auf den Gedanken, dass die Nachricht (bzw. wenn ich den Artikel im Kurier richtig verstehe, geht es um mehrere Nachrichten) nicht von ihrem Absender stammt, weil der Inhaber des Accounts seinen Laptop (und die Zugangsdaten für soziale Netzwerke; schon ein bisschen merkwürdig, finden Sie nicht?) wahllos Hinz und Kunz zur Verfügung stellt, muss man als Empfänger, der auf so eine Sauerei reagiert, nicht kommen, und es braucht einen, wie ich finde, auch erstmal nicht zu interessieren, da man gar nicht die Möglichkeit hat, es herauszufinden.
Was den Anwalt des Wirts angeht: Der muss seinem Mandanten das nicht glauben, es reicht, wenn er davon ausgeht, dass Frau Maurer ihre Vorwürfe vor Gericht nicht beweisen kann.
Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Sich für Leute einzusetzen, die solchen Shitstorms ausgesetzt sind (mit den bekannten wirtschaftlichen und sozialen Folgen), ist selbstverständlich nicht nur legitim, sondern in höchstem Maße ehrenwert. Dazu, das, so wie Sie, mit offenem Visier unter dem eigenen Namen zu tun, gehört einiges an Mut, und davor habe ich großen Respekt. Aber man sollte eben auch aufpassen, sich nicht von Leuten, die es vielleicht eher nicht verdient haben, für deren Zwecke einspannen zu lassen.

Solution
25. Juni 2018 23:10

Mir wird schlecht von dieser niveaulosen "Diskussion". Toll, welche winzigen Nadelstiche wir dem Gegner beibringen können. Morgen werden wir siegen.

Caroline Sommerfeld
26. Juni 2018 08:41

Ja, ich habe mich geirrt. Ja, ich bin unter mein Niveau in tribalistische Solidaritätsbekundungen für "Rechte" gefallen. Ja, ich bin primitiver weiblicher Sympathie für den Kerl erlegen. Ja, ich will dem Rechtsstaat in naiver Weise mehr vertrauen als der Selbstjustiz. Und ja, die Links/Rechts-Dichotomie sollte aus meinem Kopf verschwinden, wir sind alle Menschen.

Genug Kritik und Selbstkritik?

Wenn ich Solutions Andeutung recht verstehe:
Leute, wenn wir diese tragischen Einzelfälle totdiskutieren, womöglich mit allen von der Mainstreampresse dargebotenen Argumenten, dann können wir es überhaupt sein lassen, uns mit irgendwelchen Leuten auf der Straße zu solidarisieren. Das hat mich auch in den Tommy-Robinson-Diskussionen bald verzweifeln lassen.
Wer nach der Devise arbeitet, die ich mal in einer Karikatur fand, wo ein Kind am Gartenzaun steht, ein anderes auf der Straße, und das erste sagt: "Sorry, I'm not allowed to play with anyone beyond my percentile" - der sichert sich einen Pflegeheimplatz im Elfenbeinturm, richtet aber nichts aus.
P.S. Schlagt mich, aber ich glaube immer noch, daß er es nicht selbstgeschrieben hat.

Lotta Vorbeck
26. Juni 2018 16:14

@Solution - 25. Juni 2018 - 11:10 PM
"Mir wird schlecht von dieser niveaulosen "Diskussion". Toll, welche winzigen Nadelstiche wir dem Gegner beibringen können. Morgen werden wir siegen."

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Sie sagen es! - lieber @Solution.

Wie war das noch gleich - frei nach Wladimir Iljistsch Uljanow - mit dem ordnungsgemäßen Lösen der Bahnsteigkarten vor der Erstürmung der Bahnstation?

Der Feind lacht sich scheckig, über solch albernen, exzessiv zur Schau gestellten Hygienefimmel.

Immer hübsch brav den über jedes vom Feinde hingehaltenene Stöckchen springenden Untertan geben. Ham wa ja schließlich schon immer so gemacht, gelle?

Jo, so wird's morgen nix.
Und so wird's übermorgen ebenfalls nix werden - mit dem Sieg.

Lotta Vorbeck
26. Juni 2018 16:19

@Caroline Sommerfeld - 26. Juni 2018 - 08:41 AM

"... Wer nach der Devise arbeitet, die ich mal in einer Karikatur fand, wo ein Kind am Gartenzaun steht, ein anderes auf der Straße, und das erste sagt: "Sorry, I'm not allowed to play with anyone beyond my percentile" - der sichert sich einen Pflegeheimplatz im Elfenbeinturm, richtet aber nichts aus.
P.S. Schlagt mich, aber ich glaube immer noch, daß er es nicht selbstgeschrieben hat."

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Liebe Caroline Sommerfeld, machen Sie weiter und lassen Sie sich nicht durch irgendwelche Bedenkenträger irre machen!

Passionierte, "wohlmeinende" Erbsenzähler, die es - im Nachhinein versteht sich - immer besser zu wissen vorgeben - bringen uns nämlich keinen einzigen Millimeter voran.

nom de guerre
26. Juni 2018 16:20

@ Caroline Sommerfeld
Wenn jedes Infragestellen eines Falles zum - tunlichst zu unterlassenden - Totdiskutieren wird, was bleibt denn dann noch übrig, außer gedankenlos alles zu beklatschen, was aus der eigenen Ecke kommt bzw. wie hier wenigstens in die gegnerische Ecke hineingeht? Wenn das bei PI-News so läuft, erwarte ich nichts anderes, aber hier bin ich darüber etwas verwundert.
Aber mal angenommen, was der Wirt sagt, stimmt: Woher hätte diese Frau Maurer das wissen sollen? Ist sie dafür zuständig, wem der Inhaber eines Accounts, von dem sie belästigt wird, diesen zur Verfügung stellt? Muss sich der Inhaber nicht vielmehr grundsätzlich selbst darum kümmern, dass unter seinem Namen nur Nachrichten verschickt werden, die er verantworten möchte? Zu verlangen, dass die Empfängerin übelst belästigender Nachrichten auf jeglichen Gegenangriff verzichtet, weil es ja immer auch der große Unbekannte gewesen könnte, ist m.E. lebensfremd.
Stichwort Gegenangriff: Mit dem Begriff Selbstjustiz tue ich mich in diesem Zusammenhang etwas schwer. An dieser Stelle wird immer mal wieder beklagt, man habe deutschen (oder überhaupt weißen) Männern ihre Männlichkeit abtrainiert, sodass sie nicht mehr für sich einstehen und sich schon gar nicht handgreiflich zur Wehr setzen könnten (zumindest in Bezug auf bestimmte Situationen, etwa Köln/Sylvester oder Migrantengewalt auf Schulhöfen sehe ich das Problem i.Ü. durchaus auch). Warum soll dann aber umgekehrt eine Frau sich auf die langsam mahlenden und bei solchen niedrigschwelligen Angelegenheiten meist wenig hilfreichen Mühlen der Justiz verweisen lassen? Nur weil sie niemanden körperlich einschüchtern kann und daher stattdessen, wie hier, den Belästiger bloßstellt? Es geht doch dabei nicht um ein verunglücktes Kompliment à la "Sie könnten aber auch gut ein Dirndl ausfüllen" oder eine zwar blöd angefangene, aber ernst gemeinte hartnäckige Umwerbung, sondern um eine offenbar wiederholte und ziemlich ordinäre Belästigung, die im Übrigen nicht jede denkbare Adressatin ohne Weiteres wegsteckt. Ich finde, so etwas muss man nicht stumm hinnehmen und darauf warten, bis dem Gegenüber langweilig wird bzw. man (irgendwann) vor Gericht Recht bekommt.
Was den Pflegeheimplatz im Elfenbeinturm vs. etwas ausrichten angeht, würde ich Ihnen grundsätzlich sogar zustimmen, aber im vorliegenden Fall nun wirklich nicht - anders als Sie erkenne ich da gar keinen Anlass, etwas auszurichten. Im Gegensatz zum Fall Tommy Robinson sehe ich hier keinen (wie auch immer zu bewertenden, bei T.R. aber doch unstreitig vorhandenen) politischen Akt, sondern nur einen Typen, der entweder selbst unappetitlich ist oder zumindest Kumpels hat (um anonyme Laufkundschaft wird es bei den Mitbenutzern seines Laptops wohl kaum gehen, zumal es mehrere Nachrichten waren), die seinen Account für unappetitliche Dinge nutzen.

Andreas Walter
26. Juni 2018 22:02

Ich kann glaube ich verstehen, worüber sich Frau Sommerfeld so aufregt. Über die Doppelmoral, die auch viele Grüne an den Tag legen, wenn es ihnen persönlich an die Wäsche oder ans Eingemachte geht. Da verstehen sie nämlich plötzlich keinen Spass mehr, wenn sie Köln, wenn auch nur verbal, am eigenen "Leib", Geist zu spüren bekommen.

Solange aber "Flüchtlinge" sexistisch sind ist das OK, wird nur mal gerügt und alles verstanden. Kranke, Grüne Doppelmoral.

Doch so ist das nunmal, auch mit dem Verbalverkehr. Manche mögen es auch dabei härter - und andere sind Snowflakes.

Es geht also auch in diesem Fall nur um die Grenzen des Sagbaren, um Diskurshoheit.

Denn wer weiß, vielleicht hat sie ihm ja tatsächlich auf die Hose geglotzt. Manche Frauen fliegen deswegen sogar bis nach Afrika, um auch mal das Vergnügen zu bekommen.

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