Sezession
23. August 2018

Die Asymmetrie des Rassenhasses

Johannes Poensgen / 36 Kommentare

Daß Weiße nicht Opfer von Rassismus sein können, weiß jeder, der für das Feuilleton einer lizenziert seriösen Zeitung schreibt.

Johannes Konstantin Poensgen

Johannes Konstantin Poensgen studiert Politikwissenschaft und Geschichte.

  • Sezession

Wie die meisten linken Lügen beruht auch diese auf einer Wahrheit. Es ist richtig, daß es sich bei dem Rassenhaß, der sich von brauner und schwarzer Seite gegen die Weißen Europas und der Vereinigten Staaten richtet, nicht um dasselbe handelt wie bei den Abneigungen, die in die andere Richtung gepflegt wurden und werden.

Das Ressentiment, welches die Zugewanderten und Zugeströmten der Dritten Welt denjenigen gegenüber zur Schau stellen, denen sie ihren gesteigerten Lebensstandard verdanken, ist etwas ganz anderes, als die Herablassung, mit der europäische Kolonisten ihrerzeit auf die Wilden herabsahen und die heute noch das Bild selbst des überzeugtesten Antirassisten von den braunen und schwarzen Völkern prägt.

Und wenn wir von Kolonisation sprechen: Auch wenn es sich beim Großen Austausch eindeutig um eine Landnahme handelt, ist er kein Kolonialismus in der entgegengesetzten Richtung. Jeder Versuch, ihm im Rahmen einer antikolonialistischen Argumentationsstrategie zu begegnen muß, wie Martin Lichtmeß jüngst am Beispiel Henning Eichbergs gezeigt hat (Sezession 85, August 2018), notwendig in der Sackgasse eines Ethnopluralismus enden, der sein antikoloniales Weltbildes nur durch eine gestörte Freund-Feind-Wahrnehmung erhalten kann, in der die landnehmenden Massen der Dritten Welt, als selbst kolonisierte, letztlich aufgrund ihrer Rassenzugehörigkeit nicht der Feind seien können.

Der Vergleich zwischen dem Großen Austausch und dem Kolonialismus liefert den Schlüssel zum Verständnis der Asymmetrie der Rassenbeziehungen.

Die Auswanderung der Europäer in der kolonialen Ära erfolgte vor allem aus Gründen der Übervölkerung und ergoß sich in das dünn besiedelte Amerika und Teile Afrikas. Heute erleben wir zwar einen Bevölkerungsboom in der Dritten Welt, doch die meisten dortigen Länder sind immer noch deutlich dünner besiedelt als Europa.

Zum Vergleich: Afrika (mit einer Bevölkerung von etwa 1,3 Milliarden) hat eine Landmasse, die ziemlich genau der Europas (ohne Rußland), Chinas, Japans, Indiens und der Vereinigten Staaten zusammengenommen entspricht – etwas über 30 Millionen Quadratkilometer. Es ist zudem reich an Bodenschätzen und keineswegs eine einzige Wüste ohne Möglichkeiten zur Landwirtschaft.

Die afrikanischen Auswanderer unserer Tage suchen keinen Lebensraum, in welchem sie als Kolonisten ein neues Gemeinwesen errichten wollten, sondern sie wollen als Nehmer an Gemeinwesen teilhaben, die weit wohlhabender und funktionstüchtiger sind, als diejenigen, die sie zurücklassen.

Man kann es auch allgemeiner sagen: In der Terminologie Thomas P. M. Barnetts – eines der klügsten Köpfe des Globalismus – kann man Kolonialismus als Wanderung vom „Core“, dem zivilisatorischen Kern der heutigen Welt in den unterentwickelten „Gap“ definieren. Sein Ziel ist im weitesten Sinne die Gewinnung von Ressourcen für diese Zivilisation. Der Große Austausch ist dann die Wanderung vom Gap in den Core. Sein Ziel ist die gesteigerte Teilnahme an der Zivilisation.

Weil Core und Gap unter den für beide gleichermaßen gültigen Bedingungen der Moderne stark unterschiedlich funktional sind, gestaltet sich dieser Zusammenprall der Kulturen asymmetrisch. Die Abwertung des Anderen geht dabei in beide Richtungen über das bloß zur Konstituierung der Eigengruppengrenze Notwendige (etwa den Beiklang, den im Deutschen das Wort „welsch“ hatte) hinaus.

Der entscheidende Faktor ist, daß die Bevölkerung des Gap ihre zivilisatorische Dysfunktionalität aufrechterhält und bei Abwanderung in den Core mitnimmt.

Deshalb entwickeln die weißen und gelben Bewohnern des Core eine latente Verachtung gegenüber den braunen und schwarzen Bewohnern des Gap. Diese Verachtung kann sich im Mitleid der Hilfsprogramme ausdrücken. Werden die Bewohner des Core jedoch gezwungen, mit denen des Gap enger zusammenzuleben, wandelt sie sich oft in eine Ablehnung, die darauf abzielt, letztere aus dem Kreis der legitimen Zivilisationsteilnehmer auszuschließen. Dies ist, was im heutigen Sprachgebrauch als Rassismus bezeichnet wird.

Umgekehrt entwickeln sich Ressentiments. Die braunen und schwarzen Bewohner des Gap finden sich in der Situation, daß sie aufgrund der globalen Vernetzung den Spielregeln und Wertmaßstäben des zivilisierten Core nicht entgehen können. Ihr Haß auf den weißen Urheber dieser Zivilisation entspringt der eigenen Unfähigkeit zur erfolgreichen Teilhabe. Dabei geht es weit weniger um materielle Gier als um gekränkten Stolz.

Die Behandlung der Weißen in Rhodesien und Südafrika zeigt deutlich die Prioritäten auf. 2015 verordnete die Regierung Südafrikas dem Energieversorger Eskom die Entlassung von 1081 weißen Ingenieuren und 2179 weißen Handwerkern zwecks Einhaltung der Rassenquote, während im Land das Elektrizitätsnetzwerk zusammenbrach. Man könnte meinen, daß die ständigen Stromausfälle ein Anreiz gewesen wären, die Weißen nicht zu entlassen. Doch dies hätte das Eingeständnis bedeutet, daß man ohne die Weißen nicht in der Lage sei, die Stromversorgung aufrechtzuerhalten. Man hätte dadurch die eigene Unfähigkeit (psychologisch: die eigene Minderwertigkeit) unter Beweis gestellt. Dann lieber kein Strom.

Sinn des Rassismus gegen Weiße ist die Aufwertung des durch die vom Weißen ausgehende Zivilisation gekränkten Selbstwertgefühls. Dies kann durch die Vorstellung einer vor den Weißen gelegenen paradiesischen Ära geschehen  oder durch die Übernahme multikulturalistischer Ideologeme, die den Weißen zum hassenswerten Relikt einer sterbenden Epoche stempeln.

Verachtung und Ressentiment, diese Asymmetrie des Rassenhasses und die ihr innewohnende Volatilität wird das 21. Jahrhundert prägen, denn sie liegt in der tatsächlichen Ungleichheit der Völker und Rassen begründet, die, ob sie wollen oder nicht, alle Teilnehmer einer über tausend Fäden miteinander verknüpften Weltzivilisation sind.

Politik kann sich dieser Tatsache gegenüber auf Weisen verhalten, die dem je eigenen Volk zu oder abträglich sind, sie voluntaristisch zu ändern liegt in niemandes Macht.


Johannes Konstantin Poensgen

Johannes Konstantin Poensgen studiert Politikwissenschaft und Geschichte.

  • Sezession

Kommentare (36)

quarz
23. August 2018 23:22

"Dabei geht es weit weniger um materielle Gier als um gekränkten Stolz."

Diese Spekulation steht im Kontrast zu den Resultaten von 40 Jahren einschlägiger Forschung. Der Sozialpsychologe Byron Roth weist darauf hin, dass "the consensus among most researchers is that self-esteem is utterly unrelated to a person's group membership. ... Black Children, for instance, do not suffer from low self-esteem; in most studies they exhibit higher self-esteem than those in other ethnic or racial groups. The status of an ethnic group relative to other ethnic groups has no discernible effect on an individuals self-esteem."

[Sie sprechen hier vom individuellen Selbstwertgefühl, welches vor allem am Status in der eignen Peergruppe hängt. Man muß sich aber nur einmal die verschiedenen Versuche muslimischer Intellektueller ansehen, in den vergangenen 200 Jahren mit der westlichen Überlegenheit klarzukommen. Dabei empfinden sie eben nicht als Abu Sonstwas (der in seiner Gemeinschaft oft hochangesehen ist) sondern als Muslime.

In Deutschland gibt es übrigens ein ähnliches Phänomen: Menschen, die als Einzelpersonen ein ungebrochenes Selbstwertgefühl haben und deren Nationalbewußtsein trotzdem tiefe Narben davongetragen hat. JKP]

Maiordomus
24. August 2018 08:25

Diese Skizze müsste zu einem empirisch dokumentierten Standardwerk von mindestens 1000 Seiten ausgedehnt werden, wobei es neben den Illustrationen und Bestätigungen im Einzelfall auch Falsifizierungen geben dürfte. Wenn man die in vielem zwar verkannte Geschichte der amerikanischen Südstaaten und von Südafrika kennt, weiss man gut genug, dass es über Generationen den weissen Herrenmenschenrassismus gab, der indes heute noch für die inflationäre Verwendung eines rein tendenziösen oberideologischen "Rassismus"-Begriffs herhalten muss.

Wie aus anderen Debatten aus dieser Spalte bekannt, neige ich dazu, um ein speziell heikles Thema anzusprechen, nur Intelligenztests zu anerkennen, deren Kriterien ich selber zusammengestellt habe. Vgl. die spezifische Intelligenz von jagenden Inuits oder Eskimos, die sich bei den auf sie angepassten Tests als intelligenter erweisen denn als zum Beispiel kanadische Professoren. Noch heikler allerdings als die auf Abstammung bezogene Debatte über Begabungen, was bei der Hundezucht keine Probleme macht, ist der Hinweis auf die offensichtlich ungleiche Verteilung der hochkreativen Genialität im Verhältnis Mann - Frau. Wobei hier das Verhältnis aber bei blossen Tests nicht so sehr abweicht, so wie die Mädchen nie Probleme haben bei der Produktion von Noten, welche manchmal nach Kriterien von klar untergenialen Lehrern zustandekommen; erst bei den Netto-Leistungen, siehe Schach usw. und Erfindergeist, erfolgt die wahre Differenzierung. Es geht nicht um das, was man könnte, wenn man wollte, sondern um das, was man kann, wenn man wirklich will und sein Leben einer Aufgabe widmet, was bei einer dank Frauenförderung engagierten Teilzeit-Professorin eher nicht so leicht zur Entfaltung kommt. Liest man etwa die Biographien von Johannes Kepler, Isaak Newton oder Johann Sebastian Bach, befindet man sich in der Tat auf einer Ebene jenseits von Steppe und Urwald und auch jenseits von geschützten Werkstätten im Namen der "Chancengleichheit". Es lässt sich auch in keiner Weise verifizieren, dass Mozarts begabte Schwester, wäre sie als Mann auf die Welt gekommen, vergleichbare Leistungen hingekriegt hätte. Natürlich war das Leben des Genies nicht das herkömmliche Leben eines Menschen, dessen oberstes Ziel nach Aristoteles, das Glück, im Sinne eines Lebensgenusses auch wirklich erreicht worden wäre. Konstanze Mozart sah es wohl aus ihrer Sicht richtig, als sie nach dem Tode ihres Mannes sagte: "Es ist ihm jetzt a u c h wohler." Ob es Mozart nach seinem Tode zwar wirklich "wohler" gewesen ist, wissen wir nicht; dass es ihr wohler war, die unter dem Talent ihres hochbegabten Mannes gewiss auch litt, das wissen wir aufgrund dieser Aussage. Für wirklich Begabte war indes, wie es dem genialen Muslim Avicenna schon auffallen sollte, die Schule mit ihrem nivellierten Betrieb und den entsprechenden Noten nicht der geeignete Ort. Dies sollte auch Edison auffallen. Aus meiner Sicht war er aber nicht zufällig weder ein Chinese noch ein Koreaner, die bei Tests durchschnittlich oft "intelligenter" abschneiden als Westeuropäer und WASP-Amerikaner. Chinesen und Koreaner sind ähnlich wie viele Frauen begabte Test-Absolventen.

quarz
24. August 2018 09:29

@Maiordomus

" ... neige ich dazu, um ein speziell heikles Thema anzusprechen, nur Intelligenztests zu anerkennen, deren Kriterien ich selber zusammengestellt habe."

Anerkennen als was? Bei Intelligenztests geht es nicht darum, passende Etiketten für als würdig befundene Träger bereitzustellen, sondern darum, ein empirisches Merkmal zu messen und aufgrund von Kausalzusammenhängen Voraussagen in Bezug auf andere Merkmale zu treffen. Man weiß, dass Leute, die bei IQ-Tests gut abschneiden, tendenziell auch in bestimmten anderen Hinsichten erfolgreich sind. Und über diese Zusammenhänge Bescheid zu wissen, ist in verschiedener Hinsicht nützlich.

Ob wir in diesem Zusammenhang das Wort "Intelligenz" verwenden oder "Xk2Rm", ist völlig egal. Entscheidend sind die empirischen Zusammenhänge und nicht die Frage, ob wir manchen Leuten zu Unrecht die Möglichkeit vorenthalten, das wohlklingende Wort "Intelligenz" zur Selbstbeschreibung zu verwenden.

@Poensgen

Ihre Vermutung, dass es "weniger um materielle Gier als gekränkten Stolz" gehe, wird durch sozialpsychologische Erkenntnisse nicht gestützt. Vierzig Jahre einschlägiger Forschung haben in der Fachwelt weitgehenden Konsens darüber geschaffen, dass das Selbstwertgefühl von Personen nicht mit einer bestimmten Gruppenzugehörgkeit korreliert. Hat mich auch überrascht, scheint aber so zu sein.

Maiordomus
24. August 2018 10:26

@quarz. Was Sie über sogenannte empirische Merkmale ausführen, vernachlässigt, dass das Grundverständnis von "Intelligenz" im Sinne von Husserl phänomenologisch erkundigt werden muss oder zumindest auch mit dieser Methode erkundigt werden müsste. Ich habe leider noch keinen Intelligenztester kennengelernt, den ich von der wissenschaftstheoretischen Basis als Spitze einschätzen würde. Das Niveau war selten über demjenigen eines akademisch gut gebildeten Hexenspezialisten aus dem 16. Jahrhundert, deren Scharfsinn man nicht unterschätzen sollte.

Auch mit Leuten, die sich modisch auf "Hirnforschung" berufen, kann man oft mangels theoretischer erkenntniskritischer Grundlagen kaum vernünftig über "Denken" diskutieren. In diesem Punkt habe ich mich Karl Popper und Irenäus Eibl-Eibesfeld, die ich 1985 kennenlernen durfte, noch gut unterhalten. Diese Gesichtspunkte veranlassen zu Skepsis, Es ist auch vor vorschnellen Urteilen zu warnen. Es geht dabei tatsächlich nicht nur um das Weltbild der Linken. Weltbilder neigen generell dazu, auf Illusionen aufgebaut zu werden. Das Gegenteil des Falschen erweist sich oft, was nach den Gesetzen der Logik jederzeit wieder möglich ist, desgleichen als falsch. Und Psychologen, die über Kausalzusammenhänge faseln, können oft mal nicht mal den Unterschied zwischen dem Kausalsatz, dem metaphysischen Kausalitätsprinzip, Kausalität als mathematische Funktion erklären, zu schweigen vom Kausalitätsverständnis bei Kant und Hume, welches aber mit demjenigen von Quine nicht zu verwechseln ist. Dafür macht man Tests und knallt einem Jungen zur Freude seiner Eltern dann den Stempel "hochbegabt" auf den Arsch.

Der Gehenkte
24. August 2018 11:29

Vermutlich gibt es innerhalb dieser Asymmetrie eine ganze Reihe an dialektischen Verwicklungen und Verwindungen - die hier angesprochenen Motive gehören dazu, können das ganze Feld jedoch nicht abdecken. Man müßte den Komplex ökonomisch, soziologisch, sozialpsychologisch, historisch, mythisch, philosophisch, theologisch etc. auseinandernehmen.

Gibt es dazu umfassendere Literatur unter 1000 Seiten?

HomoFaber
24. August 2018 11:41

„Was Sie über sogenannte empirische Merkmale ausführen, vernachlässigt, dass ...“ zu Recht.

„Es ist auch vor vorschnellen Urteilen zu warnen.“

Und auch vor dem vorschnellen Schreiben von Binsen.

Teufel
24. August 2018 11:58

@quarz
Gilt das tatsaechlich in Bezug auf die eigene Zugehoerigkeit im Vergleich mit den Errungenschaften einer anderen Gruppe?
Zumal es ein ebenfalls bekannter Effekt ist, dass zu einer realistischen Selbsteinschaetzung ein gewisses kognitives Level notwaendig ist.
Ich habe zum Beispiel in Deutschland den Eindruck, dass die meisten Tuerken etwa gar nicht begreifen, vor welche kulturelle Diskrepanz sie hier gestellt sind. Die Ueberlegenheit des Deutschen ist so enorm, dass man es gar nicht mehr sehen kann und sich dann um so prahlerischer aufs Bruestlein klopft.

quarz
24. August 2018 12:12

@Maiordomus

"Was Sie über sogenannte empirische Merkmale ausführen, vernachlässigt, dass das Grundverständnis von "Intelligenz" im Sinne von Husserl phänomenologisch erkundigt werden muss oder zumindest auch mit dieser Methode erkundigt werden müsste"

Und völlig zu Recht wird das vernachlässigt. Die Aufgabe empirischer Forschung besteht nicht darin, Begriffe zu verwenden, die in möglichst guter Übereinstimmung mit der Alltagsbedeutung bestimmter Wörter oder auch mit begrifflichen Ausleuchtungen von Husserl oder wem auch immer sind. Sondern sie besteht darin, vorhersagbare Zusammenhänge zu entdecken. Und Intelligenztests messen nun mal etwas (nennen Sie es, wie sie wollen), das mit anderen Merkmalen korreliert. Zum Beispiel korreliert der IQ mit beruflichem Erfolg, Delinquenz, Suizidneigung usw. Oder: er durchschnitts-IQ eines Landes korreliert stark mit dem wirtschaftlichen Erfolg des Landes. Es gibt wohlbekannte statistische Methoden, um den Einflussfaktor IQ von anderen Einflussfaktoren zu isolieren und sein relatives Gewicht zu ermitteln. Insofern lässt sich die kausale Interpretation der Korrelation sehr gut absichern, weil diese - unabhängig von der philosophischen Kausalitätskonzeption - notwendige Bedingungen berücksichtigt.

RMH
24. August 2018 12:13

"Vierzig Jahre einschlägiger Forschung haben in der Fachwelt weitgehenden Konsens darüber geschaffen, dass das Selbstwertgefühl von Personen nicht mit einer bestimmten Gruppenzugehörgkeit korreliert."

@quarz,
das erscheint recht schlüssig, wenn man es sich einmal vor Augen führt, dass es schon immer sehr selbstbewusste und mit hohem Selbstwertgefühl ausgestattete Schwarze gab und gibt (siehe in jüngster Zeit bspw, auch die schwarze Rap- und Hip-Hop- Szene. An Selbstbewusstsein mangelt es da nicht, wenn man einmal die These, dass Übertreibung in der Außendarstellung auf eine Sublimierung mangelnden Selbstwertgefühles hindeuten kann, außer Acht lässt) und gleichzeitig es mehr als genug Weiße gibt, die kein besonders großes Selbstwertgefühl haben (hier kann man die hohe und steigende Suizidrate unter Weißen als ein Indiz heranführen - aber auch, dass sich insbesondere Weiße ja gerne als die Verursacher allen Weltübels selber geißeln).

Ich denke, dass es doch gerade einer der klassischen politischen Taschenspieltricks ist, Kriterien wie Rasse, Volk, Nation irgendwie über Gebühr politisch auszubeuten . Mal will man darüber die Massen des eigenen Landes mobilisieren, mal, wie es jetzt bei den Kulturmarxisten geschieht, den weißen Wählern einreden, dass es böse sei, sich gegen Einwanderung zu stellen und gleichzeitig redet man damit den Minderheiten bzw. Nichtweißen ein, dass alles, was in ihrem Leben schief läuft oder nicht so schön ist, selbstredend am Rassismus der Weißen liegen muss und untergräbt damit deren Selbstwertgefühl.

Es wird Zeit, dass man sich von diesen Pauschalismen etwas löst, die große Linie ist nicht mehr, der oder das einzelne Individuum ist dieser oder jener Abstammung, die große Linie sollte es sein, die Zuwanderung zu beenden und dafür gibt es mehr als genug Gründe (siehe bspw. Sieferle) als darauf abzustellen, aus welchem Bauch dereinstens einmal ein Mensch gekrochen ist. Die Rechnung der Linken, Kulturmarxisten/Globalisten geht meiner Meinung nach auf, wenn man Binnenkonflikte in einem Land schürt und zulässt (genau darauf zielt ja die linke Rassismuskampagne ab) und dabei dann gleichzeitig die Grenzen im Stillen offen lässt. Es wird Zeit, dass auch rechte, deutsche, Nationalisten auf die Idee kommen, die "schon länger hier Lebenden" mit zu mobilisieren, denn deren mühsam erworbene Stellung wird durch den ungebremsten Zuzug von neuen Sklaven auch massiv in Frage gestellt (ich möchte jetzt aber nicht mit Sarah Wagenknecht verwechselt werden, auch wenn deren Statements aus der letzten Zeit offenbar in eine ähnliche Richtung gehen).

Thema Mehrheit/Minderheit:

"Das Weiße nicht Opfer von Rassismus sein können, weiß jeder, der für das Feuilleton einer lizenziert seriösen Zeitung schreibt."

Diese These wird ja maßgeblich damit begründet, dass es hier um die Diskriminierung von Minderheiten gehe und dass daher Angehörige von Mehrheiten nicht diskriminiert werden können, da man je eine Mehrheit brauche, um eine Minderheit zu unterdrücken, vgl. dazu beispielhaft diesen Hirnfurz hier:

https://www.belltower.news/artikel/gibt-es-eigentlich-rassismus-gegen-deutsche-13643

Diese These wurde aber bereits von der Faktenbasis her überholt. Es gibt so viele Städte und auch Stadtteile, wo Weiße und Deutsche in der Minderheit sind, dass diese Argumentation nur dann trägt, wenn man noch auf die Gesamtbevölkerungszahl abstellt und nicht auf konkrete Lagen vor Ort. Aber erstens sind die konkreten Lagen vor Ort das Entscheidende und zweitens kippen nachweisbar auch in Gesamtdeutschland die Mehrheitsverhältnisse. Ziel jeder rechten, nationalen Politik ist es aber, die bisherigen Mehrheitsverhältnisse zu stabilisieren und darauf zu hoffen, dass tatsächlich zusätzlich dazu es auch zu so etwas wie Integration kommt und weiterhin kommt,damit es zumindest einen größeren Werte- und Moralkonsens in der Gesellschaft weiterhin gibt. Die MeTwo Kampagne sowie die linke Kampagne zum angeblichen Alltagsrassismus durch native Deutsche hat hier sehr viel zerstört, in dem sie eigentlich weitestgehend integrierten Menschen den Floh ins Ohr gesetzt hat, dass man alles, was schlecht läuft, so simpel erklären kann, indem man es auf den "Rassismus" der "Deutschen" schiebt. Dieses dauerhafte Einreden, Du bist Opfer, die anderen sind Täter, ist m.M.n. auch die Hauptursache dafür, dass es in den USA immer wieder aufbrechende Rassenunruhen gibt. Wir stehen in unserem Land auch davor, dass solche Unruhen offen ausbrechen können.

MARCEL
24. August 2018 14:09

Diese Aufwertung des gekränkten Selbstwertgefühls der Anderen wird vielfach unterstützt durch die Abwertung (wie bei Währungen) des eigenen Herkommens, um auch von dieser Seite her zurück zu einem vermeintlichen "paradiesischen" Urzustand zu gelangen. Ein Vulgär-Rousseauismus, der einer im gelangweilten Establishment weit verbreiteten Zivilisationsmüdigkeit entspringt.
Wer aber an der Arbeitsfront steht, kann sich solcherart Müdigkeit nicht erlauben. A. Dugins Feststellung, dass sich die ethnische Zugehörigkeit im Proletariat bzw. heute Prekariat am längsten hält, erklärt, warum die Linken dort keine Stimmen erhalten.
Grüße

Sandstein
24. August 2018 15:38

Naja es liegt ja auf der Hand, dass es keinen klassischen Rassismus gegen Weiße geben kann. Es wäre ja völlig schwachsinnig, den erfolgreichsten Kulturen eine zivilisatorische Minderwertigkeit zu unterstellen.
Was mir hier zu kurz kommt, ist die Ursachenanalyse. Es geht um Kooperation, nicht um Durchschnittsintelligenz oder individuelle Fähigkeiten. Weiße sind körperlich oft unterlegen (wer will prüfe das anhand diverser Sportarten, in denen es um Schnellkraft und Ausdauer geht), aber in Kollektiven zu enormen Leistungen fähig.
In Afrika scheitert man ja schon oft an einem funktionierenden Kollektiv. Hängt sicher mit der Umwelt, den Temperaturen etc. zusammen. Ab 23 Grad und drüber lässt die Hirnfunktion schrittweise massiv nach. Wer will prüfe das im nächsten Urlaub. Faul am Strand liegen ist keine Entscheidung, sondern eine gewisse Notwendigkeit.
Und da gibts auch innerhalb der Europiden krasse Abstufungen.

Der Mensch ist das erfolgreichste Säugetier, der Spitzenprädator der Welt. Dabei gibt es in jeder "Disziplin" Tiere, die uns überlegen sind. Schneller, genügsamer, schärfere Klauen, nachwachsende Zähne usw. usf.
Was uns stark macht, ist die Kooperation mehrerer Individuen innerhalb einer alles überspannenden Geschichte (Deutschland ist so eine Geschichte). Genau deshalb zielt die Schwächung Europas genau darauf ab: und wir werden schon bald nicht mehr in der Lage sein, kollektive Kraftanstrengungen zu meistern, weil man uns a) die Geschichten raubt, und b) durch Zustrom allein qua Zusammensetzung das gemeinsame Verstehen einer solchen Geschichte unmöglich macht. Nochmal, mit Intelligenztests hat das null zu tun.
Unter den 1,2 Milliarden Chinesen ist ja nicht jeder ein Einstein2, eher im Gegenteil. Aber es gibt eine funktionierende Geschichte, und damit ein Kollektiv, das alles stemmen kann. China ist deshalb so erfolgreich.
Diskussionen über Intelligenz finde ich daher ziemlich abschreckend und müssig, ein hochbegabter Einzelner ist außerhalb eines Kollektivs, für das er einen Nutzen abwirft, ein schlechter Witz der Evolution.

Ansonsten halte ich Aristoteles nicht für DEN Maßstab eines gelungenen Lebens. Das kann man auch ganz anders betrachten.
Und bitte was sind die Gesetze der Logik?
..klar gibt es Logik, die Frage ist, was man damit anstellt.
Logik kann alles sein, es geht um die gesetzten Prämissen, und wenn die falsch sind, bringt Logik rein gar nichts -wie man hier schön sehen kann. Sie ist unfruchtbar, wie Antisthenes feststellte. Übrigens sehr zum Ärger eines gewissen Aristoteles'.

Aber da hat jeder seine eigenen Hohepriester und es ist eigentlich nicht das Thema hier.
Würde mich freuen, wenn man bei dem Ausgangstext bliebe, und nicht irgendwelche persönlichen Lieblingsthemen aufzieht, die einen richtigen Austausch unmöglich machen.

Carlos Verastegui
24. August 2018 17:28

Das ist eine sehr schöne Formulierung: "Die afrikanischen Auswanderer unserer Tage suchen keinen Lebensraum, in welchem sie als Kolonisten ein neues Gemeinwesen errichten wollten, sondern sie wollen als Nehmer an Gemeinwesen teilhaben, die weit wohlhabender und funktionstüchtiger sind, als diejenigen, die sie zurücklassen". Roh ausgedrückt: die Afrikaner, dank Entwicklungshilfe und Impfkampagnen vor der malthusianischen Gesetzmässigkeit gefeit, haben Kraft, Musse und sogar Erwerbschancen, um sich auf die Reise nach Europa zu begeben. Nur weil es ihnen im Vergleich zu den Zeiten von Saheldürre und Biafrakindern viel besser geht, können sie sich auf den Weg machen dahin, wo sie alles fix und fertig für ihren Bedarf ausgebreitet finden. Ihnen entgegen kommen unsere heimischen Humanitätsdusler, die NGO Spinner und Zyniker sowie eine ganze Herde bürgerlicher Gutmenschen, für die Sicherheit und Wohlstand genau so selbstverständlich sind wie Pizzaservice und Netflix. Warum sollen die Schwarzen auch nicht teilhaben? Klar, ihnen fehlen über zweitausend Jahre Disziplinierung, aber, nichts, was nicht mit einem sozialen Crashkurs Abendland zu bewältigen wäre.

"Ihr Haß auf den weißen Urheber dieser Zivilisation entspringt der eigenen Unfähigkeit zur erfolgreichen Teilhabe. Dabei geht es weit weniger um materielle Gier als um gekränkten Stolz." Den ersten Teil kann ich nachvollziehen, das mit dem Stolz finde ich nicht so einleuchtend. Das antiweisse Hassnarrativ kann, mit Ressentiment verquickt, sehr wohl ohne gekränkten Stolz auskommen.

quarz
24. August 2018 18:47

@Carlos
"sie wollen als Nehmer an Gemeinwesen teilhaben, die weit wohlhabender und funktionstüchtiger sind, als diejenigen, die sie zurücklassen"

Dafür gibt's einen Begriff aus der Biologie, der halt semantisch so kontaminiert ist, dass er seinem Verwender vermutlich eine Hatespeech-Klage einbringen würde.

Nemesis
24. August 2018 19:36

@quarz:
"Bei Intelligenztests geht es nicht darum, passende Etiketten für als würdig befundene Träger bereitzustellen, sondern darum, ein empirisches Merkmal zu messen und aufgrund von Kausalzusammenhängen Voraussagen in Bezug auf andere Merkmale zu treffen."

Empirische Merkmale zu messen und aufgrund von Kausalzusammenhängen Voraussagen in Bezug auf andere Merkmale zu treffen ist in völlig Ordnung.
Bei linearen zeitinvarianten, d.h. deterministischen, Systemen (LTI-Systemen).

Bei nichtlinearen, nichtdeterministischen komplexen biologischen Systemen wie es das Gehirn bzw. der Körper (der läßt sich ja nun mal schlecht vom Gehirn trennen, jedenfalls wenn Sie noch testen wollen) nun mal eines ist, ist das jedoch, mit Verlaub, ein sehr ambitioniertes Unterfangen, um nicht zu sagen eher Ausdruck einer Hybris, die die Obsession einer allumfassenden Kontrollillussion widerspiegelt.

Wie wollen Sie denn in solchen komplexen Systemen Kausalzusammenhänge feststellen?

"Es gibt wohlbekannte statistische Methoden, um den Einflussfaktor IQ von anderen Einflussfaktoren zu isolieren und sein relatives Gewicht zu ermitteln"

Gilt das auch für Einflußfaktoren die Sie gar nicht kennen können? Wie wollen Sie etwas isolieren, daß Sie gar nicht kennen können? In komplexen Systemen gibt es soviele (unbekannte) konfundierende Variablen, die Sie gar nicht bestimmen oder herausrechnen können, weder durch Eliminierung noch durch Konstanthalten noch durch sonstige Maßnahmen, schlichtweg weil sie unbekannt sind (ich vermute mal daß die Methode über Konfundierung läuft).

Weiter:
Wie wollen Sie mit Ihren Items denn z.B. das bei solchen Systemen inhärent emergente Verhalten messen? Jedes Jahr einen neuen Test machen? Jeden Monat? Jede Woche? Jeden Tag? Jede Sekunde?
Welche Aussagekraft haben denn dann Ihre Tests?

"Man weiß, dass Leute, die bei IQ-Tests gut abschneiden, tendenziell auch in bestimmten anderen Hinsichten erfolgreich sind."

Ich würde gerne genauer wissen, was diese "in bestimmten andere Hinsichten" sind. Ich gehe jede Wette ein, daß dies Bereiche sind, die mit Anpassungsleistungen zu tun haben.

Anm: Nach Ihrer gerade erhaltenen neuen Antwort bestätigt sich mein Verdacht:

Was man mißt, sind Anpassungsleistungen. Warum nennt man es dann nicht so?

Ich würde es vielleicht vorsichtig so ausdrücken: Wer sich von einem Psychologen auf Intelligenz testen läßt, der zeigt mit Testteilnahme eigentlich nur, daß es ihm an derselben sehr wahrscheinlich mangelt:
Negativtestung durch Testteilnahme. Wer an solchen Tests teilnimmt, läßt lediglich seinen Anpassungsgrad bestimmen.

Ist ja auch eine Aussage. Nehmens Sie's nicht persönlich. :)

AlbertZ
24. August 2018 19:45

"Heute erleben wir zwar einen Bevölkerungsboom in der Dritten Welt, doch die meisten dortigen Länder sind immer noch deutlich dünner besiedelt als Europa."
Das ist keine Begründung. Die Resourcen können durch den Bevölkerungsboom unter ein lebenswertes Niveau verdünnt werden.

"Wie die meisten linken Lügen beruht auch diese auf einer Wahrheit."
Linke Lügen sind Lügen und beruhen immer auf der Unwahrheit.

"Thomas P. M. Barnetts – eines der klügsten Köpfe des Globalismus -"
Das grenzt schon an Satire. In dem angegebenen Link werden die Ideen Barnetts als Propaganda und Unsinn verissen. Lediglich die Core/Gap-These wird als 'interessant' bezeichnet. Die würde ich durch ein Modell der Luftbewegungen zwischen einem Hochdruckgebiet und einem Tiefdruckgebiet ersetzen. Damit wäre Barnett/Core/Gap ganz überflüssig.

"Der entscheidende Faktor ist, daß die Bevölkerung des Gap ihre zivilisatorische Dysfunktionalität aufrechterhält und bei Abwanderung in den Core mitnimmt."
Grundlegend richtig. Damit scheitern alle Migrationsideologien.

"... Asymmetrie ... liegt in der tatsächlichen Ungleichheit der Völker ... begründet, die alle ... über tausend Fäden miteinander verknüpft.. ... sind."
Für den Abschluß bekomme ich nur ein Zitat zusammen, das kein Zitat ist. Den Begriff 'Weltzivilisation' lasse ich weg, denn er enthält eine positive Bewertung der 'Verknüpfung über tausend Fäden'. Diese Verknüpfung ist vorhanden, unabhängig davon, ob man sie nun positiv oder negativ bewertet. Den Begriff 'Rasse' lasse ich weg, weil man die Unterschiede zwischen den Menschen früher als deutlich größer angenommen hat als sie die heutige Wissenschaft nachgewiesen hat. Ein Begriff "Anti-Rasse" ist ebenso falsch, denn die Unterschiede sind sehr wohl vorhanden.

HomoFaber
24. August 2018 21:48

„... schlichtweg weil sie unbekannt sind (ich vermute mal daß die Methode über Konfundierung läuft).“

Eben schlichtweg über Multivariate Regression. Ich vermute mal, daß @quarz schlichtweg von den bekannten Variablen ausgeht, da in der Wissenschaft das Unbekannte schlichtweg immer unbekannt ist.

W. Wagner
24. August 2018 21:59

Jene Poensgensche “Unfähigkeit zur erfolgreichen Teilhabe” beschäftigt mich, seitdem ich selbst im Ausland leben, wenn auch in einem Land, das mir/uns kulturell nahe ist.
Ein Teil dieser Teilhabe ist rein gesellschaftlich, also in Italien etwa die passeggiata, der abendliche Spaziergang der Bevölkerung auf Hauptstraße und -platz. In Palermo aber wird man trotz großer afrikanischer “Gemeinde” fast keine Schwarzen auf der Via Maqueda ... sehen, höchstens mal Dreiergrüppchen oder Touristen. Ansonsten bleiben sie mehrheitlich für sich. (Weitere Beispiele ließen sich hinzufügen.)
Für Bürgermeister Orlando ist aber jeder ein Palermitaner, der in Palermo lebt, er wiederholt dies zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit. Doch geht das an der Wirklichkeit vorbei. Wir Ausländer (auch Deutsche, Franzosen, ...) sind keine Palermitaner, selbst nach Jahren nicht, selbst wenn man “socievole” wie ich ist, selbst bei guten Sprachkenntnissen. Es bedarf mehr, es bedarf einer höheren Form der Teilhabe.
Teilhabe bedeutet Anstrengung. Diese Anstrengung muss dem fremden Gemeinwesen dienen/nützen, muss also über uns/mich selbst hinausweisen. Das bedeutet, dass man das Gemeinwesen verstehen wollen muss, d.h. dass man sich - auch unter Rückschlägen - bilden muss, um sich dann einbringen zu können, “erfolgreich” nicht nur für sich selbst.
Vermutlich urteile ich ungerecht - wenn auch Beispiele folgen könnten -, aber meine Beobachtungen stimmen mit dem obigen Satz, dass jene Afrikaner nur als “Nehmer am Gemeinwesen teilhaben” wollen, überein, als Konsumenten.
Auch so lässt sich freilich gut leben, auch so mag es manchen Amtsträgern genügen. Was dies Verhalten für das Gemeinwesen bedeutet, zeigt sich in meiner Berliner Straße mehr und mehr: Verwahrlosung, Verfall, Schritt für Schritt zunehmend - eine Teilhabe interessiert mich hier nicht mehr.

Nemesis
24. August 2018 22:09

@Sandstein
"Nochmal, mit Intelligenztests hat das null zu tun. Unter den 1,2 Milliarden Chinesen ist ja nicht jeder ein Einstein2, eher im Gegenteil. Aber es gibt eine funktionierende Geschichte, und damit ein Kollektiv, das alles stemmen kann. China ist deshalb so erfolgreich."

Das wiederum ist mir zu kollektivistisch gedacht. Es gibt nicht nur eine Schwarmintelligenz, sondern auch eine, naja wie soll ichs nennen, ich sag mal: Schwarmdummheit.
Denken Sie an die Lemminge...

"Diskussionen über Intelligenz finde ich daher ziemlich abschreckend und müssig,..."

Das sehe ich anders. Für mich liegt eine der Gründe dieser Misere in der wir stecken, an einer in der BRD geradezu grotesken kollektiven (Fehl)anpassung .
Eine Fehlanpassung, die bis zur Selbstaufgabe reicht.
Die Frage ist, wie es dazu kommen konnte und welche Faktoren dies begünstigen.
Und da kommt z.B. die Sache mit dem IQ ins Spiel (und der IQ wird ja nun auch oft in der Rassismusdebatte gebraucht).
Der IQ ist nur eines der Bspe, wie Wissenschaft dazu mißbraucht wird, bestimmte Konzepte und Vorstellungen so im öffentlichen Bewußtsein zu verankern, daß sie einer Formatierung und Gleichschaltung, sprich einer Anpassungsleistung, statt einer brauchbaren Aussage dienen.
Sie sehen das an der Benennung des IQ: Wer will denn schon nicht intelligent, sondern dumm genannt werden?
Damit wird eine Formatierungsschablone erzeugt, innerhalb derer die Bevölkerung (oder zumindest große Teile der mittleren Führungsebene) dann alles dran setzen wird, die jeweiligen Vorgaben zu erfüllen. Insofern ist das schon wichtig sich damit auseinanderzusetzen, um zu erkennen, wie dieses Panopticon hier funktioniert.
Das heißt jetzt nun aber nicht, das ich nicht auch kollektive Eigenschaften für wichtig hielte: Auf die Balance kommt es an.

"Würde mich freuen, wenn man bei dem Ausgangstext bliebe, und nicht irgendwelche persönlichen Lieblingsthemen aufzieht, die einen richtigen Austausch unmöglich machen."

War das der (deutsche) Ruf zur Tagesordnung?
Dinge haben oft mehr miteinander zu tun, als es auf den ersten Blick scheint.
Wo wollen Sie denn solche Dinge diskutieren, wenn nicht hier? Im Blog der Grünen vielleicht?
Sie haben aber Recht: Auch da kommt es auf die Balance an.
Und dann existiert da ja noch die Möglichkeit über Beiträge hinwegzuscrollen.

Und wenns dann ganz zu doll wird, vermute ich mal, wird der Bademeister oder die Bademeisterin die Trillerpfeife ansetzen....

CJD
24. August 2018 23:17

Alle Forumsteilnehmer, welchen vor lauter zu „komplexen Systemen mit zu vielen konfundierenden Variablen, die sie gar nicht bestimmen oder herausrechnen können“, der Blick für's Wesentliche abhanden gekommen ist – und das sind weit mehr als der Autor dieser Worte -, seien mal wieder an Folgendes erinnert:

Die Sprache der Natur ist einfach und klar – schwarze und stark dunkelhäutige Menschen gehören nicht nach Europa, weil sie sonst zwangsläufig weiß wären. Jedes Kindergartenkind ist in der Lage einen solchen „Fehler im Bild“ zu finden.

IQ hin oder her: gibt es auch nur einen einzigen bekannten Fall, geschweige denn hunderte bis tausende von Fällen, in welchen ins Ausland ausgewanderte Deutsche oder Europäer dort Einheimische abstechen, vergewaltigen oder mit dem Lastwagen überfahren?

Jeder sich einfach eine Buddha-Statue ins Wohnzimmer stellende und Räucherstäbchen anzündende naive Europäer legt ein - man kann es nennen, wie man will – christlicheres, gottgefälligeres oder dem kategorischen Imperativ gemäßeres Verhalten an den Tag, als jeder Moslem. Jeder Moslem ist eine tickende Zeitbombe – das ist keine primitive Hetze, ein 2-3-stündiger Blick in den Koran genügt für diese Feststellung.

Gem. den offiziellen, ohnehin beschönigten Zahlen wandern 6 von 8 Migranten in unser Sozialsystem ein, einer kann als Hilfsarbeiter eingesetzt werden und ein weiterer tatsächlich als Fachkraft arbeiten.

Wie soll das Deutsche Volk überleben, wenn bereits 39% der 0-5-Jährigen Migrationshintergrund haben? In München, Stuttgart und Frankfurt bereits über 50%!

Ich habe weder Zeit noch Lust, diese Aufzählung unendlich lang fortzuführen. Diese Dinge sind eigentlich ganz einfach und für jeden erkennbar. Natürlich kann man diese banalen Tatsachen hinter akademischen Wortungetümen, hinter einem Theorien-Glasperlenspiel, hinter hunderten von Youtube-Links oder hinter der ständigen Inbezugsetzung zu 1000 Jahren europäischer oder weltweiter Kultur- und Ideengeschichte verbergen und alles verwässern, relativieren und tot labern. Aber eigentlich steht die morgige Tagesaufgabe glasklar vor uns. Selbige auszuformulieren würde eine Veröffentlichung dieses Beitrags leider unmöglich machen, erfordert doch eine Freischaltung einfacher Gedanken mittlerweile eh schon eine stark erhöhte Gnadensbereitschaft der hierzu Befugten. Und demjenigen, der einer solchen Ausformulierung bedürftig ist, ist ohnehin nicht mehr zu helfen.

Abschließende Preisfrage: wer wird wohl das Rennen machen – die metapolitische Durchschlagskraft dieser und ähnlicher Plattformen oder die Reproduktionsrate der anderen?

Sandstein
24. August 2018 23:35

@ Nemesis

Ich gebe Ihnen zunächst Recht, es gibt Schwarmintelligenz und damit auch zwangsläufig "Schwarmdummheit".

Ich habe diesen Begriff aber ganz bewusst nicht gewählt, weil er auf den Menschen nicht zutrifft. Es geht um Kooperation mehrerer Individuen, mit dem Zweck, ein Ziel zu erreichen, dass ein Individuum alleine nicht erreichen kann. Das setzt aber voraus, dass das Individuum sich unter den beliebigen Möglichkeiten für die Kooperation entscheidet. Das bedingt aber abstraktes Denken, das Denken im Konjunktiv und die Möglichkeit zur Vorstellung einer Zukunft.
Auf klassische Schwarmintelligenz trifft dies alles nicht zu. Eben ein Begriff aus der Tierwelt.

Es gibt Menschenschläge, die aufgrund ihrer Lebensumwelt verstärkt auf Kooperation angewiesen waren. Andere weniger, hier gibt es keine Arbeitsteilung, keine Empathie, eine niedere Moral. Weil man auf "den anderen" nicht angewiesen war und ist.

Unsere europäische Lebensumwelt hat gewissermaßen nach kooperativen Gemeinschaften selektiert.
Die Alamannen waren die ersten im Dekumatland. Die Elbgermanischen Gruppen (Sueben/Sweben) waren kriegerisch und zahlreich. Aber untereinander lange Zeit nicht kooperativ. Es gab Breisgauer, Linzgauer, Juthungen. Alle mit eigene Gaukönigen, alle mit eigenen Zielen. Eine Schar schweifte ("suebisierte", es kommt vom Wort umherschweifen, und verweist auf die kriegerische Herkunft) nach Rätien, die andere nach dem Elsaß, usw..

Rhein- und Salfranken hingegen haben sich gegenseitig immer unterstützt, handelten selbstständig nach innen, mit eigenen Königen, militärisch nach außen aber stets gemeinsam.

Damit sind die Franken als erfolgreichster Großstamm aus der Völkerwanderungszeit hervorgegangen, und haben Europa den Stempel aufgesetzt.
Dafür gibt es noch dutzende weitere Gründe (Föderatenstatus, Nutzung römischer Infrastruktur etc.), aber das Beispiel taugt auch so als Beleg für die Gleichung Kooperation>Einzelleistung.

Deutschland wurde genau dann wieder zum bestimmenden Machtfaktor Europas, als Einigkeit unter den Stämmen herrschte. Franken, Schwaben, Bajuwaren, Preußen und die Rheinländer als Deutsche hatten ein ganz anderes Gewicht, als jeder dieser Teilstaaten alleine. Auf eine Teilung dieser Staaten zielten 500 Jahre (erfolgreicher) französischer Politik ab.

Ich verweise auf den Spruch am Schwert des Hermannsdenkmal. Sollte jeder Deutsche einmal abends aufsagen.

Warum ich die Einzelintelligenz für vernachlässigbar halte: die Kooperation bedarf der Leitung einer Elite. Deren Handlungsintelligenz ist entscheidend für die Zukunft der jeweiligen Population. Und da macht den USA, den Chinesen und den Russen so schnell keiner was vor.
Der Durchschnittsami ist zu doof, zu bemerken, dass er von Fastfood immer fetter wird. Der Durchschnittschinese dürfte nicht wissen, wie man deutsche Motoren nachbaut. Und der Durchschnittsrusse säuft sich mit 57 tot. Ändert nichts an der erfolgreichen Geschichte dieser Nationen, die allesamt bis heute selbstständig sind.
Und noch ein Beleg. Südafrika war mit einer weißen Elite, die Infrastruktur, Industrie, Landwirtschaft und Militär kontrollierte, ein erfolgreiches Land.

Wir Deutschen haben die größten Dichter und Denker hervorgebracht, die größten Wissenschaftler (ohne die weder Russen noch Amis im Orbit gewesen wären), die kreativsten Erfinder und Ingenieure.
Nutzt aber wenig, wenn die Führung versagt. Dann gehen die Früchte dieser Einzelleistungen in die Ruhmeshallen anderer Nationen.

Gut, jetzt habe ich zumindest bewiesen, dass auch ich gern mal alles mit allem verbinde. ;)

Liebe Grüße

Andreas Walter
25. August 2018 01:23

Sehr gut erkannt und ich erweitere:

Aus dem gleichen Grund reiten auch Marxisten immer wieder alles in die Sch... . Aus gekränktem Stolz, und sei es auch um den Preis der eigenen Vernichtung.

Maiordomus
25. August 2018 02:25

quarz. Es gibt kein Verständnis von Intelligenz auf rein empirischer Grundlage, ohne phänomenologisches Vorwissen, vgl. Piaget "Psychologie der Intelligenz". Auch ich bin zwar der Meinung, dass Trump ziemlich intelligent ist, würde aber beruflichen Erfolg auf gar keinen Fall als Intelligenzfaktor einschätzen. Es scheinen Ihnen auf diesem Gebiet etwas die Grundlagen zu fehlen, auch was zum Beispiel nach Kant die Voraussetzung der Empirie sind und worüber wir uns verständigen müssten, wenn wir den menschlichen Geist verstehen wollten. Das ist nicht Hokuspokus, sondern steht dem mathematischen Durchblick, was Platon unter Intuition verstand, nahe. Die Intelligenz, besonders wenn sie sich der Stufe der Genialität nähert, bleibt weitgehend ein Rätsel. Es bleibt dabei, dass Dumme, und die sind nun mal in der Mehrzahl, hier definitiv an den Anschlag kommen. Für Leute, die ohne die nötigen Voraussetzungen Tests handhaben, gilt wohl der Satz von Heidegger "Die Wissenschaft denkt nicht", wenn man das denn als Wissenschaft bezeichnen könnte. Selber machten wir am Gymnasium nicht selten die Erfahrung, dass die schwächsten und wirrsten Schüler am Ende Psychologie studierten.

quarz
25. August 2018 03:20

@Nemesis

Für die Korrelations- bzw. Kausalitätsanalyse ist es völlig egal, welche Systeme den funktionalen Zusammenhang vermitteln. Die Vorhersage basiert ja nicht auf einer expliziten Berechnung nach einer Systemstruktur, sondern auf der Erfahrungstatsache der Korrelation. Und in dem Maß, in dem man bestimmte Partialkorrelationen ausgliedert, zeigt sich der Kausale Zusammenhang. Dass dabei unbekannte oder unbedachte Faktoren unberücksichtigt bleiben, mag schon sein. Das heißt aber nur, dass das Gewicht des Kausalfaktors nicht exakt, sondern nur näherungsweise ermittelt wird. Das aber verhindert in keiner Weise eine Wahrscheinlichkeitsprognose, und darum geht es ja in allen empirischen Wissenschaften. Die Wirkung der allermeisten Arzneien wurde so festgestellt und ich bezweifle stark, dass Sie im Bedarfsfall eine Medikation ablehnen, bloß weil es Ihnen nicht möglich ist, den Wirkzusammenhang durch Differentialgleichungen zu beschreiben.

Andreas Walter
25. August 2018 07:01

https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2018/donald-trump-sanktionen-gegen-suedafrika/

"STOP KILLING OUR FARMERS!"

Ebenso kann man allerdings auch schreiben:

Linke, hört bitte endlich damit auf, euch wie naive Idioten oder wie von einer Idee besessene Fanatiker zu benehmen!

Versteht jemand, was ich damit sagen will? Das man manche Dinge eben nicht ändern kann, weil sie in der Natur der "Sache", der Leute selbst liegen.

Genauso könnte eine Katze einen Hund auffordern, nicht so "hündisch" zu sein [womit in der Regel "unterwürfig" (gegenüber dem Menschen) gemeint ist]. Zudem beherrschen Hunde und Katzen nicht einmal die selbe "Sprache", was noch erschwerend (für das Verständnis) hinzukommt. Bleibt darum oft nur noch die Körpersprache, die ist nämlich recht universell (Kratzen, Fauchen, Beissen, Bellen und Brüllen, oder Schlagen, Rempeln und Treten, Stechen, mit etwas bewerfen, anpissen, bespritzen, auch gerne mit Exkrementen oder Gift, auch giftige Gase, Blei, Wolfram, abgereichertes Uran, Sprengstoff oder sogar Kernsprengköpfe, im Fall von nicht Einverständnis, der Ablehnung).

Darum sagt man ja auch, in so einem Fall: Die benehmen sich ja wie die Tiere! Oder sogar: Das sind ja Tiere! (Tier, tierra, Erde).

Schlangen und Würmer sind der Erde wohl am nächsten, verkopfte Menschen dagegen am weitesten von ihr entfernt, dadurch aber auch von ihr/davon entfremdet. Vor allem Menschen ohne Wurzeln, also Nomaden oder der Jetset (Vielflieger). Wobei es aber auch "grosse" Menschen gibt, die mit dem Kopf im Himmel (auf Erden) schweben und mit den Füssen auf dem Boden (der Tatsachen) stehen. "Kleine" und Primitive sind in ihrer Freiheit dagegen meistens beschränkt.

Rassismus daher auch nur ein Wort mit unterschiedlichen Bedeutungen für unterschiedlich freie Menschen.

Der_Juergen
25. August 2018 09:36

@maiordomus

Es gibt viele Einwände gegen die Intelligenztests, aber Tatsache ist und bleibt, dass sein IQ im allgemeinen die Leistungen eines Menschen recht genau widerspiegelt. Falls Sie "The Bell Curve" von Murray und Hernstein nicht kennen, empfehle ich Ihnen, dieses klassische Werk zu lesen. Anhand eines sehr umfangreichen Materials wird dort u. a. nachgewiesen, dass Kriminelle (White Collar Crime und Serienmörder sicherlich ausgenommen) im Schnitt einen weit niedrigen IQ aufweisen als Nichtkriminelle, weil sie die Gefahren ihrer Taten nicht realistisch einzuschätzen vermögen.

Ein Physiker oder Arzt mit einem IQ von 80 ist undenkbar (während das Gegenteil, ein Hochintelligenter, der gesellschaftlich auf keinen grünen Zweig kommt, durchaus vorkommt). Laut einer australischen Studie, die Quelle weiss ich nicht auswendig, ist das Risiko, einem Verkehrsunfall zum Opfer zu fallen, um so grösser, desto niedriger der IQ des Betreffenden ist. Auch hier ist die mangelnde Fähigkeit zur Einschätzung von Risiken der Grund.

Den Artikel von Poensgen finde ich ausgezeichnet, ausser dass ich, wie andere Kommentatoren, der Ansicht bin, dass die meisten Invasoren ausschliesslich nach Europa oder Nordamerika kommen, um dort am Fleischtopf mitschmausen zu dürfen.

Zu Südafrika: Das Ergebnis der geplanten Enteignung der verbliebenen weissen Farmer wird zweifellos das Ergebnis zeitigen, dass die Landwirtschaft kollabiert und der ehemalige Exporteur von Agrarprodukten massenhaft Lebensmittel einführen muss. Hängt das Ihrer Meinung nach denn nicht mit dem sehr niedrigen durchschnittlichen IQ der Schwarzen zusammen, lieber Maiordomus?

Carlos Verastegui
25. August 2018 10:58

@ quarz

"Schmarotzer" ist das richtige Wort, gerade weil es nicht der Biologie entstammt: spätmittelhochdeutsch smorotzer = Bettler https://www.duden.de/rechtschreibung/Schmarotzer

Das Fremdwort "Parasit" ("Esser") suggeriert ebenfalls richtige Bilder, die Herrschaften wollen an unserer Gesellschaft (mit-)schmausen, aber unsere Gesellschaft, das sind Wir, nicht die Parasiten und Schmarotzer.

Gustav
25. August 2018 12:25

Vor einem halben Jahrhundert betrug der weiße Bevölkerungsanteil in Südafrika mehr als 20 Prozent, heute liegt er um acht Prozent, bald wird er sich in Missfallen aufgelöst haben. In Namibia und Süd-Rhodesien/Simbabwe sind die einstigen nicht unerheblich großen weißen Minderheiten heute nahezu verschwunden, in Algerien völlig. Auch in Angola, Senegal, Mosambik und Kenia gibt es nur noch eine winzige bleichgesichtige Bevölkerung, in den meisten übrigen dekolonisierten Staaten überhaupt keine mehr*. Afrika wird wieder schwarz. Afrika kennt keine Willkommens-, sondern eine Verabschiebungs- bzw. Vertreibungskultur. Afrika ist nicht mehr länger "bunt", nicht mehr "divers", sondern, um eine Formulierung des Stephen Hawking der Eugenik, W. Schäuble, aufzugreifen, "degeneriert in Inzucht". Aber eines kann man den Afrikanern immerhin nicht unterstellen: dass sie sich "abschotten"; es gibt eben keinen Grund.

Die Bundesregierung hat übrigens erklärt, dass weiße Farmer aus Südafrika in Deutschland keinen Anspruch auf Asyl haben, weil sie, im Gegensatz zu Anis Amri und Sami A., nicht wirklich verfolgt werden. Die Würde des Weißen ist teilbar.
M.Klonovsky

quarz
25. August 2018 12:47

@Maiordomus

"Es gibt kein Verständnis von Intelligenz auf rein empirischer Grundlage"

Wie ich schon sagte: es geht hier nicht um eine semantische Ausdeutung des Wortes "Intelligenz" in all seinen alltagssprachlichen Konnotationen, sondern schlicht um die Tatsache, dass das, was mit IQ-Tests gemessen wird (nennen Sie es meinetwegen "Xrmklt", ich schenke Ihnen das Wort "Intelligenz") einen empirsch nachgewiesenen Zusammenhang mit anderen, ebenfalls messbaren Eigenschaften hat und dass dieser Zusammenhang es ermöglicht, aufgrund des Vorandenseins des einen das Vorhandensein des anderen zu prognostizieren. Wenn dadurch erfolgreiche Prognosen möglich sind, dann ist das ein begrüßenswerter Nutzen, unabhängig davon, ob ein "Verständnis" dieses Zusammenhang auf anderer Ebene noch zu wünschen übrig lässt.

Nemesis
25. August 2018 13:32

Ich habe den einen oder anderen Ordnungsruf vernommen.
Da ist dann doch wohl etwas der Gaul mit mir durchgegangen, nehme mich zurück und gelobe Besserung.

@Sandstein
"Gut, jetzt habe ich zumindest bewiesen, dass auch ich gern mal alles mit allem verbinde. ;)"

Das war für mich nie eine Frage, daß Sie das tun..
:)

@quarz
Sehr spannendes Thema, daß ich gerne weiter mit Ihnen diskutiert hätte. Gerade auch bei pharmazeutischen Produkten: Es reicht halt nicht, nur auf einzelne Wirkungen zu schauen und Wahrscheinlichkeitsprognosen zu erstellen. Wir hauen da drauf, wie wenn pubertierende Kinder ein Radio auseinandernehmen.
Resistenzen, Abhängigkeiten, langfristige Änderungen im System...da werden wir noch spannende Blowbacks erleben.

So, seine Versprechen muß man halten. Deswegen: cut an dieser Stelle.

Grüße

Phobius
26. August 2018 00:16

@Der_Juergen
„... dass ich, wie andere Kommentatoren, der Ansicht bin, dass die meisten Invasoren ausschliesslich nach Europa oder Nordamerika kommen, um dort am Fleischtopf mitschmausen zu dürfen.“

Wohl nicht ausschließlich. Die Tatsache, daß sich vorwiegend junge Männer auf den steinigen Weg nach Mittel- und Nordeuropa machen, legt die Vermutung nahe, daß deren Beweggründe denen mancher europäischen Thailandtouristen nicht unähnlich sind. Daß es hier, anders als in Pattaya, auch noch Sozialhilfe als Bonus gibt, mag die Reiselust zusätzlich beflügeln.

hagustaldaz
26. August 2018 11:56

@ Sandstein
"Eine Schar schweifte ("suebisierte", es kommt vom Wort umherschweifen, und verweist auf die kriegerische Herkunft) nach Rätien, die andere nach dem Elsaß"

Daß ausgerechnet ich alter Badenser nun die Schwaben gegen eine Charakterisierung als Nomaden verteidigen muß! Die von Ihnen genannte Herleitung ist, vor allem wegen des Vokalismus, lautgesetzlich nicht möglich. Die sprachwissenschaftlich anerkannte Etymologie bezieht sich auf ein indogermanisches Adjektiv swe-bhos (ablautend swo-bhos), das etwa "zum eigenen Stamm gehörig" bedeutet und auch in svoboda, dem slawischen Wort für "Freiheit", steckt. Überhaupt ist es auffallend, wie häufig in den alten Sprachen Begriffe der ethnischen Bindung auch die Freiheit bezeichneten, die nur dem "Volksgenossen" zustand. Auf diesen Umstand wies mit anderen Beispielen auch Alain de Benoist in seinem Buch "Demokratie: Das Problem", S.18f hin.

Teufel
26. August 2018 16:05

Mal in den Raum gestellt: Die Ueberlegenheit des weissen Mannes ueber alle anderen Voelker. Wie koennte ein Angehoeriger dieser Rasse die Perspektive auf ihn selbst erahnen? In der Vorstellung an Gott?

Sandstein
27. August 2018 10:21

@hagustaldaz

Es gibt keine Badenser, jedenfalls nicht als relevanten germanischen Groß- oder Kleinstamm. Das ist relativ neuer Lokalpatriotismus, den ich Ihnen aber gern lasse.
Zum Eigentlichen: schon Caesar beschrieb die Sueben unter Ariovist als umherziehend, es gibt Vermutungen, dass zumindest Teile der suebischen Stämme in kleinen Kriegerfraktionen Nachbarstämme nach dem Abernten der Felder überfielen.

Selbst in der Alamannia, also dem Dekumatland, gibt es Anhaltspunkte, für eine halbnomadische Lebensweise. Man bewirtschaftete das fruchtbare, von den Römern aufgegebene Ackerland, und zog sich dann im Winter auf Höhensiedlungen und weiter ins Landesinnere zurück.

Es geht nicht darum, eine gänzlich nomadische Lebensweise zu unterstellen, das habe ich auch nicht getan.

Was die Bedeutung des Wortes Sueben angeht, halte ich es dann lieber mit den Quellen als Lautuntersuchungen. Und ansonsten belegen die Wanderbewegungen der swebischen Stämme deren Charakteristika.

Mit Svoboda hat das alles definitiv nichts zu tun.
LG

Stil-Bluete
27. August 2018 20:33

@ 'Teufel
...noch mal'! Verstehe rein gar nichts. Bitte etwas ausführlicher formulieren.

Teufel
28. August 2018 14:00

Damit soll gesagt sein, dass sich die Weissen gemeinhin gar nicht vorstellen koennen, welche Perspektive die anderen auf sie haben muessen, da es fuer sie kein Aequivalent gibt. Keine Staedte, Kultur und Technologie, die gemessen an den eigenen Errungenschaften wie aus 200, 500, 1000 Jahren Zukunft wirken.

Kierkegaard
28. August 2018 17:57

@Phobius

Bin jetzt nicht sicher, worauf Sie anspielen. Doch die meisten Schwarzen z. B. bekommen ja nur die Frauen ab, die sonst keiner will (meist recht stämmige Weiber, mit niedriger SMV [sexual market value ]). Ist sowieso alles Unzucht, und Gott wird uns ja richten (Hebräer 13:4)

Muß aber zum Selbstwertgefühl etwas sagen: ich bin selbst nicht in der Lage, an der Gesellschaft teilzunehmen, bin Gen-Dreck, ein alpinid-nordider Bastard. Ein Versager, eine Lusche, ein Beschiß. Natürlich bin ich Eugeniker, und wäre lieber nicht geboren worden. Aber deshalb verachte ich die moderne Welt nicht, sondern schätze sie aus demselben Grund gering, wie sie von Nicolás Gómez Dávila gering geschätzt wurde.

Ich wüßte nicht, wie auch Reinhold Schneider in "Verhüllter Tag" schrieb, welche Kraft gegen den geborenen Selbstmörder ankommen kann als die Kraft Jesu Christi. Und das ermöglicht es mir auch, den Untergang eines einst großen Volkes zu ertragen -- und hoffe natürlich, daß das Schlimmste noch abgewendet werden kann, und die Deutschen sich genetisch wie religiös erneuern.

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